#indien — Public Fediverse posts
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https://www.europesays.com/videos/34240/ TRUMPS-KRIEG AM GOLF: “Es darf kein iranisches Regime mit Nuklearwaffen geben” #2026 #aktuell #AuswärtigerAusschuss #EU #EuAußenpolitik #EuGeopolitik #EuSanktionen #fernsehen #golfregion #gymnich #Hormus #imec #IndiaMiddleEastCorridor #Indien #Iran #IranVerhandlungen #kiew #mcallister #MullahRegime #n24 #nachrichten #NachrichtenAktuell #nahost #news #Nuklearprogramm #russland #SaudiArabien #tv #Ukraine #USA #video #welt #WELTNews #welthandel
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https://www.europesays.com/at/182788/ Messi-Statue in Kolkata schwankt im Wind: Behörden sichern Denkmal | Sport #Art #ArtAndDesign #AT #Austria #Design #Entertainment #fussball #Indien #Kunst #KunstUndDesign #MessiLionel #Österreich #spielertransfer #Unterhaltung
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Finde es bemerkenswert, dass Bundesministerin #Reiche nicht mit den kritischen 16 Energieministerinnen & -ministern aller Bundesländer in #Norderney sein konnte, nun aber mehrtägig die KP-Diktatur in #China hofiert.
Aus meiner Sicht ist China nicht etwa besonders wettbewerbs- & leistungsfähig, sondern demografisch verzweifelt: Mangels junger Menschen, Binnennachfrage & Investitionen und angesichts einer bedrohlichen Immobilien - Blase ist der autoritäre Staat selbst nach offiziellen Bevölkerungszahlen hinter #Indien gefallen. China subventioniert Exporte sowie KI-Robotik, um stabil zu wirken & verursacht westliche #Deindustrialisierung.
So, wie ich schon Jahre vor dem Angriff auf die #Ukraine die deutsche Anhänglichkeit ans fossile #Russland kritisiert habe, wünsche ich mir auch eine stärker europäische (!) Haltung gegenüber der KP von China & deren Bedrohung von #Taiwan. Deutsche Politikerinnen & Politiker sollten sich nicht in Tyrannophilie & Rechtsmimesis ergeben. Meine ich. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/reiche-china-100.html
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Finde es bemerkenswert, dass Bundesministerin #Reiche nicht mit den kritischen 16 Energieministerinnen & -ministern aller Bundesländer in #Norderney sein konnte, nun aber mehrtägig die KP-Diktatur in #China hofiert.
Aus meiner Sicht ist China nicht etwa besonders wettbewerbs- & leistungsfähig, sondern demografisch verzweifelt: Mangels junger Menschen, Binnennachfrage & Investitionen und angesichts einer bedrohlichen Immobilien - Blase ist der autoritäre Staat selbst nach offiziellen Bevölkerungszahlen hinter #Indien gefallen. China subventioniert Exporte sowie KI-Robotik, um stabil zu wirken & verursacht westliche #Deindustrialisierung.
So, wie ich schon Jahre vor dem Angriff auf die #Ukraine die deutsche Anhänglichkeit ans fossile #Russland kritisiert habe, wünsche ich mir auch eine stärker europäische (!) Haltung gegenüber der KP von China & deren Bedrohung von #Taiwan. Deutsche Politikerinnen & Politiker sollten sich nicht in Tyrannophilie & Rechtsmimesis ergeben. Meine ich. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/reiche-china-100.html
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Finde es bemerkenswert, dass Bundesministerin #Reiche nicht mit den kritischen 16 Energieministerinnen & -ministern aller Bundesländer in #Norderney sein konnte, nun aber mehrtägig die KP-Diktatur in #China hofiert.
Aus meiner Sicht ist China nicht etwa besonders wettbewerbs- & leistungsfähig, sondern demografisch verzweifelt: Mangels junger Menschen, Binnennachfrage & Investitionen und angesichts einer bedrohlichen Immobilien - Blase ist der autoritäre Staat selbst nach offiziellen Bevölkerungszahlen hinter #Indien gefallen. China subventioniert Exporte sowie KI-Robotik, um stabil zu wirken & verursacht westliche #Deindustrialisierung.
So, wie ich schon Jahre vor dem Angriff auf die #Ukraine die deutsche Anhänglichkeit ans fossile #Russland kritisiert habe, wünsche ich mir auch eine stärker europäische (!) Haltung gegenüber der KP von China & deren Bedrohung von #Taiwan. Deutsche Politikerinnen & Politiker sollten sich nicht in Tyrannophilie & Rechtsmimesis ergeben. Meine ich. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/reiche-china-100.html
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Finde es bemerkenswert, dass Bundesministerin #Reiche nicht mit den kritischen 16 Energieministerinnen & -ministern aller Bundesländer in #Norderney sein konnte, nun aber mehrtägig die KP-Diktatur in #China hofiert.
Aus meiner Sicht ist China nicht etwa besonders wettbewerbs- & leistungsfähig, sondern demografisch verzweifelt: Mangels junger Menschen, Binnennachfrage & Investitionen und angesichts einer bedrohlichen Immobilien - Blase ist der autoritäre Staat selbst nach offiziellen Bevölkerungszahlen hinter #Indien gefallen. China subventioniert Exporte sowie KI-Robotik, um stabil zu wirken & verursacht westliche #Deindustrialisierung.
So, wie ich schon Jahre vor dem Angriff auf die #Ukraine die deutsche Anhänglichkeit ans fossile #Russland kritisiert habe, wünsche ich mir auch eine stärker europäische (!) Haltung gegenüber der KP von China & deren Bedrohung von #Taiwan. Deutsche Politikerinnen & Politiker sollten sich nicht in Tyrannophilie & Rechtsmimesis ergeben. Meine ich. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/reiche-china-100.html
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Finde es bemerkenswert, dass Bundesministerin #Reiche nicht mit den kritischen 16 Energieministerinnen & -ministern aller Bundesländer in #Norderney sein konnte, nun aber mehrtägig die KP-Diktatur in #China hofiert.
Aus meiner Sicht ist China nicht etwa besonders wettbewerbs- & leistungsfähig, sondern demografisch verzweifelt: Mangels junger Menschen, Binnennachfrage & Investitionen und angesichts einer bedrohlichen Immobilien - Blase ist der autoritäre Staat selbst nach offiziellen Bevölkerungszahlen hinter #Indien gefallen. China subventioniert Exporte sowie KI-Robotik, um stabil zu wirken & verursacht westliche #Deindustrialisierung.
So, wie ich schon Jahre vor dem Angriff auf die #Ukraine die deutsche Anhänglichkeit ans fossile #Russland kritisiert habe, wünsche ich mir auch eine stärker europäische (!) Haltung gegenüber der KP von China & deren Bedrohung von #Taiwan. Deutsche Politikerinnen & Politiker sollten sich nicht in Tyrannophilie & Rechtsmimesis ergeben. Meine ich. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/reiche-china-100.html
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Hinduismus – Die heiligen Schriften der Veden
Aus Religion und Gesellschaft
https://www.podcast.de/episode/699317190/hinduismus-die-heiligen-schriften-der-veden
#AusReligionUndGesellschaft #Hören #Hinduismus #Indien #Literatur #Podcast #Radio #Religion #Veden #Wissen -
Die #Rechtsmimesis eines Obersten Richters gegen junge Arbeitslose führte zu digitaler #Thymotisierung in Indien 🇮🇳. Steht womöglich eine mit Nepal 🇳🇵 vergleichbare Internet-Revolution des Parteiensystems bevor?
„Die sogenannte „Kakerlaken-Volkspartei”, die am 16. Mai 2026 ins Leben gerufen wurde, ist eine virale politische Bewegung in Indien, die als direkte Reaktion auf abwertende Äußerungen des indischen Supreme-Court-Richters Surya Kant entstand.
In einer satirisch zugespitzten Kampagne prangerte Abhijeet Deepke, ein 30-jähriger Aktivist, die Diskriminierung von arbeitslosen Jugendlichen an. Innerhalb weniger Tage wuchs die Bewegung auf Instagram rasant an und überschritt 18 Millionen Follower. Damit übertraf sie sowohl die älteste Partei Indiens, den Kongress, als auch die BJP und die Aam Aadmi Party in der digitalen Reichweite.“
#Politikwissenschaft #Medien #Indien #Nepal #Demokratie #Dialog #Demografie #Jugendarbeitslosigkeit #Korruption #Revolution #Kakerlakenpartei https://www.focus.de/politik/ausland/indiens-jugend-treibt-die-protest-bewegung-voran_b3f4f9bd-f1bf-4159-ba55-102f43ef1637.html
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Die #Rechtsmimesis eines Obersten Richters gegen junge Arbeitslose führte zu digitaler #Thymotisierung in Indien 🇮🇳. Steht womöglich eine mit Nepal 🇳🇵 vergleichbare Internet-Revolution des Parteiensystems bevor?
„Die sogenannte „Kakerlaken-Volkspartei”, die am 16. Mai 2026 ins Leben gerufen wurde, ist eine virale politische Bewegung in Indien, die als direkte Reaktion auf abwertende Äußerungen des indischen Supreme-Court-Richters Surya Kant entstand.
In einer satirisch zugespitzten Kampagne prangerte Abhijeet Deepke, ein 30-jähriger Aktivist, die Diskriminierung von arbeitslosen Jugendlichen an. Innerhalb weniger Tage wuchs die Bewegung auf Instagram rasant an und überschritt 18 Millionen Follower. Damit übertraf sie sowohl die älteste Partei Indiens, den Kongress, als auch die BJP und die Aam Aadmi Party in der digitalen Reichweite.“
#Politikwissenschaft #Medien #Indien #Nepal #Demokratie #Dialog #Demografie #Jugendarbeitslosigkeit #Korruption #Revolution #Kakerlakenpartei https://www.focus.de/politik/ausland/indiens-jugend-treibt-die-protest-bewegung-voran_b3f4f9bd-f1bf-4159-ba55-102f43ef1637.html
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Die #Rechtsmimesis eines Obersten Richters gegen junge Arbeitslose führte zu digitaler #Thymotisierung in Indien 🇮🇳. Steht womöglich eine mit Nepal 🇳🇵 vergleichbare Internet-Revolution des Parteiensystems bevor?
„Die sogenannte „Kakerlaken-Volkspartei”, die am 16. Mai 2026 ins Leben gerufen wurde, ist eine virale politische Bewegung in Indien, die als direkte Reaktion auf abwertende Äußerungen des indischen Supreme-Court-Richters Surya Kant entstand.
In einer satirisch zugespitzten Kampagne prangerte Abhijeet Deepke, ein 30-jähriger Aktivist, die Diskriminierung von arbeitslosen Jugendlichen an. Innerhalb weniger Tage wuchs die Bewegung auf Instagram rasant an und überschritt 18 Millionen Follower. Damit übertraf sie sowohl die älteste Partei Indiens, den Kongress, als auch die BJP und die Aam Aadmi Party in der digitalen Reichweite.“
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Die #Rechtsmimesis eines Obersten Richters gegen junge Arbeitslose führte zu digitaler #Thymotisierung in Indien 🇮🇳. Steht womöglich eine mit Nepal 🇳🇵 vergleichbare Internet-Revolution des Parteiensystems bevor?
„Die sogenannte „Kakerlaken-Volkspartei”, die am 16. Mai 2026 ins Leben gerufen wurde, ist eine virale politische Bewegung in Indien, die als direkte Reaktion auf abwertende Äußerungen des indischen Supreme-Court-Richters Surya Kant entstand.
In einer satirisch zugespitzten Kampagne prangerte Abhijeet Deepke, ein 30-jähriger Aktivist, die Diskriminierung von arbeitslosen Jugendlichen an. Innerhalb weniger Tage wuchs die Bewegung auf Instagram rasant an und überschritt 18 Millionen Follower. Damit übertraf sie sowohl die älteste Partei Indiens, den Kongress, als auch die BJP und die Aam Aadmi Party in der digitalen Reichweite.“
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Die #Rechtsmimesis eines Obersten Richters gegen junge Arbeitslose führte zu digitaler #Thymotisierung in Indien 🇮🇳. Steht womöglich eine mit Nepal 🇳🇵 vergleichbare Internet-Revolution des Parteiensystems bevor?
„Die sogenannte „Kakerlaken-Volkspartei”, die am 16. Mai 2026 ins Leben gerufen wurde, ist eine virale politische Bewegung in Indien, die als direkte Reaktion auf abwertende Äußerungen des indischen Supreme-Court-Richters Surya Kant entstand.
In einer satirisch zugespitzten Kampagne prangerte Abhijeet Deepke, ein 30-jähriger Aktivist, die Diskriminierung von arbeitslosen Jugendlichen an. Innerhalb weniger Tage wuchs die Bewegung auf Instagram rasant an und überschritt 18 Millionen Follower. Damit übertraf sie sowohl die älteste Partei Indiens, den Kongress, als auch die BJP und die Aam Aadmi Party in der digitalen Reichweite.“
#Politikwissenschaft #Medien #Indien #Nepal #Demokratie #Dialog #Demografie #Jugendarbeitslosigkeit #Korruption #Revolution #Kakerlakenpartei https://www.focus.de/politik/ausland/indiens-jugend-treibt-die-protest-bewegung-voran_b3f4f9bd-f1bf-4159-ba55-102f43ef1637.html
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Elektrostaaten der Welt vereinigt Euch!?
Wie das Ende der Fossilen die Geopolitik verändert
Mit dem Angriff der USA auf den Iran erlebt die Welt die zweite Energiekrise innerhalb von fünf Jahren. Die letzte hatte 2022 Putins Überfall auf die Ukraine ausgelöst. Unübersehbar verschieben sich im Kampf um Energiedominanz die Gewichte globaler Politik. In der multipolaren Welt braucht Europa eine neue Geostrategie und neue Bündnispartner. Es muss auf Elektrifizierung und Erneuerbare setzen.
Drei über Jahrzehnte geglaubte Gewissheiten gehen heute zu Ende. Das Ende der Hegemone, des Westens und der Fossilen schaffen eine neue geopolitische Realität.
Das Ende der Hegemone, des Westens und der Fossilen.
Es gibt keinen globalen Hegemon mehr.
Der Fall der Mauer vor 35 Jahren war das Ende des einen Hegemon Sowjetunion. Doch es war auch der Anfang vom Ende des anderen Hegemon, der USA. In den Kriegen in Irak, Afghanistan und Libyen offenbarte sich deren Überdehnung. Die USA können heute keine globale Ordnung mehr organisieren. Unter Trump wollen sie es nicht mehr. Trump will bloß die stärkste Gang anführen in einer Welt unter dem Recht des Stärkeren.
Ob das aufsteigende China Hegemon werden kann, ist offen. Die Welt ist multipolar geworden. In ihr muss Europa seine Rolle neu finden.
Der Westen ist kein globales Leitbild mehr.
Wohlstand und Freiheit zu verbinden, dafür stand 80 Jahre der demokratische Kapitalismus. In Europa und den USA wurde er zu dem Westen gerne ideologisch überhöht. Übersehen wurde schon damals, dass die Idee des Westens in Lateinamerika, in Südafrika gegen Europa und die USA erkämpft werden musste.
Heute erodiert das Leitbild des demokratischen Kapitalismus. In Europa wie den USA machen sich faschistische und autokratische Kräfte breit. Weder das Wohlstands- noch das Freiheitsversprechen sind in diesen Gesellschaften noch Konsens.
Global dagegen gerät der demokratische Kapitalismus durch China unter Druck. Chinas autoritärer Staatskapitalismus wird von vielen Gesellschaften als das effektivere Entwicklungsmodell angesehen.
Der fossile Kapitalismus kommt zum Ende.
Die Krisenanfälligkeit des fossilen Kapitalismus zeigt sich aktuell am deutlichsten in der Straße von Hormuz. Zweihundert Jahre Industrialisierung waren untrennbar mit der Nutzung von Kohle, Öl und Gas verbunden. Das Wohlstandsversprechen des demokratischen Kapitalismus hing an fossiler Energie. Geopolitische Macht erwuchs aus dem Besitz und der Verfügbarkeit über fossile Energie und ihrer Preise.
Das ändert sich dramatisch. Die forcierte Klimakrise untergräbt massiv das Wohlstandsversprechen. Schon seit der doppelten Energiekrise von 1973 und 1979 hatten sich Wachstum und der Verbrauch von fossiler Energie abgekoppelt. Heute zeigt der globale Boom von Erneuerbaren, dass Wertschöpfung und Wachstum nicht länger von Kohle, Öl und Gas abhängen.
Es gibt eine neue globale Polarisierung: Petro- vs. Elektrostaaten.
Die multipolare Welt ringt um eine neue Ordnung. Die alten Gegensätze zwischen arm und reich, zwischen Demokratie und Autokratie bleiben bestehen. Sie werden aber von einer neuen Polarisierung zunehmend determiniert: Der Polarisierung zwischen Petro- und Elektrostaaten.
Den alten Petrostaaten wie Russland, den USA oder den Golfstaaten stehen Staaten gegenüber, die statt auf Verbrennertechnologien auf Elektrifizierung von Industrie, Haushalten und Verkehr setzen.
Elektrostaaten bedrohen die globale Macht der Petrostaaten existenziell. Für China ist die Frage nur, wann es sich aus der fossilen Abhängigkeit befreit, nicht ob. China steht energie- und industriepolitisch Europa heute näher als die USA und Russland.
Die fossilen Energien verlieren das Rennen.
Es ist offensichtlich, dass die fossilen Energien das Wettrennen mit den Erneuerbaren verlieren. Die Erneuerbaren sind kostengünstiger. Als überwiegend heimische Energien sind sie sicherer und zuverlässiger. Dies gilt nicht nur für die unmittelbare Stromerzeugung inklusive der Systemkosten.
Erneuerbare verstärken den langfristigen Trend zu Elektrifizierung. Dieser wächst seit vierzig Jahren parallel zum globalen Bruttosozialprodukt. In China ist heute gut ein Drittel der gesamten genutzten Energie erneuerbarer Strom. Gestützt auf seine EVs ist China in fünf Jahren zum größten Automobilexporteur der Welt geworden. Es hat die USA, Japan und Deutschland überholt.
Der fossile Machtverlust befeuert einen Imperialismus der Schwäche.
Sowohl Russland wie die USA haben verstanden, dass sie den ökonomischen Wettlauf mit den Erneuerbaren nicht gewinnen können. Sie versuchen dies mit ihrer militärischen Stärke zu kompensieren. Imperialismus aus wirtschaftlicher Schwäche ist die gewaltsame Antwort der Petrostaaten auf ihre verlorene Wettbewerbsfähigkeit.
Für Russland hängt an der Fähigkeit zum Export die Herrschaft des Systems Putin. Der Krieg gegen die Ukraine hat Russland Kunden in Europa gekostet und geostrategisch in die Abhängigkeit von China gebracht.
Die USA hingegen sehen durch den Vormarsch der Erneuerbaren ihre Rolle als globaler Preisregulierer für Öl und Gas infrage gestellt. Deshalb steht „Energiedominanz“ im Zentrum der aktuellen US-Sicherheitsstrategie. Trump spricht offen aus, dass ihn in Venezuela oder im Iran nicht die Demokratie, sondern deren Öl und Gas interessiert. In den USA führt er einen Kampf gegen Windenergie und Fotovoltaik. Doch der von den KI-Rechenzentren getriebene Stromhunger lässt selbst Trumps Tech-Bro Musk auf Erneuerbare und Batterien setzen.
Der Irankrieg ist das fossile Fukushima.
Mit dem Überfall auf den Iran hat Trump eine globale Energiekrise historischer Dimension ausgelöst. Die IEA hält ihre Auswirkungen für signifikanter als die Krisen von 1973 und 1979 zusammen. Besonders trifft die Krise Asien und ärmere Länder des Globalen Süden. Zwar profitieren US Öl- und Gaskonzerne mit massiven Extraprofiten. Dennoch drohen die USA und Trump zu den Verlierern dieser Krise zu werden. Es steigen auch die Benzin- und Strompreise für seine Wähler in den USA.
Mehr noch: Trumps Kampf um Energiedominanz droht, auf ihn zurück zu fallen. Immer mehr Länder wollen sich aus der fossilen Abhängigkeit befreien. Für sie ist der Irankrieg das fossile Fukushima. Sie setzen auf den Ausbau Erneuerbarer Energien und eine beschleunigte Elektrifizierung. Nur Deutschland setzt auf Laufzeitverlängerung für Verbrenner und Gasheizungen.
Petro- vs. Elektrostaaten polarisieren in einer multipolaren Welt.
Wir alle neigen dazu, die Welt mit uns bekannten Mustern zu erklären. Doch ich muss mich korrigieren. Petro- vs. Elektrostaaten beschreibt keine neue Blockkonfrontation. Die Welt wird nicht einfach wieder bipolar. Zu einem Block gehören homogene gemeinsame Interessen und ein gemeinsames Leitbild sowie ein Hegemon. All dies finden wir weder bei den Petro- noch bei den Elektrostaaten.
Petro- oder Elektrostaaten sind keine naturwissenschaftliche Kategorie. Petro- oder Elektrostaaten beschreiben geopolitische Strategien. Nicht jeder öl- oder gasfördernde Staat verfolgt eine Petrostrategie. Zu nennen wäre hier etwa Norwegen, das konsequent auf die Elektrifizierung von Wärme und Verkehr setzt. Seine Einnahmen aus dem Öl und Gasverkauf werden vom Staatsfonds massiv in die Klimaneutralität investiert. Umgekehrt gibt es Staaten ohne fossile Rohstoffe, die nicht wissen, welcher Strategie sie folgen sollen. Hierzu zählt Deutschland, dass unter Friedrich Merz geostrategisch zunehmend lost agiert.
Weder unter Petro- noch unter Elektrostaaten gibt es klare Wertepartner.
Auch in einer anderen Frage geht die Welt nicht zurück in eine neue Bipolarität. Die Welt teilt sich nicht zwischen Demokratie und Autokratie, auch wenn der Gegensatz zwischen beiden die globalen Auseinandersetzungen mitprägt.
Überlagert wird der Gegensatz zwischen Demokratie und Autokratie vom Konflikt zwischen Petro- und Elektrostaaten. Petrostaaten tendieren ins Autoritäre. Trump will sich nicht nur Rohstoffe von Venezuela, Grönland und dem Iran aneignen. Er baut die Demokratie in den USA massiv ab. Russland führt seinen Angriffskrieg erklärtermaßen gegen die Demokratie der Ukraine. Demokratie bedroht die auf fossiler Energie beruhende russische Herrschaft.
Elektrostaaten hingegen sind nicht automatisch demokratisch. Demokratie und Marktwirtschaft sind gute Voraussetzungen für den Hochlauf von Erneuerbaren. Monopole und Korruption dagegen blockieren sie. Aber: Der größte Investor in Erneuerbare und Elektrifizierung, China, ist ein autoritär geführter Staatskapitalismus.
Die Polarisierung zwischen Petro- und Elektrostaaten trifft Länder des Nordens wie des globalen Südens.
So sehr viele Länder des globalen Südens unter den Folgen des Irankriegs und ihrer fossilen Abhängigkeit leiden, gibt es dort hinreichend Staaten deren Eliten weiter auf die Rendite und die Macht aus fossilen Energien setzen. Umgekehrt ist es für viele arme Staaten schwer, sich aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien. Sie können von den Wettbewerbsvorteilen der Erneuerbaren nicht profitieren, da es ihnen an der Liquidität für die notwendigen Investitionen fehlt.
Industrieländer wie Japan, Südkorea und auch Europa hingegen haben das Kapital, die Technologie und ein massives Interesse, sich aus ihrer fossilen Abhängigkeit zu befreien. Sie aber müssen dies gegen einen alten Bündnispartner durchsetzen, von dessen militärischem Schutz sie bisher profitierten. Indien hingegen hat beschlossen, den fossilen Umweg gar nicht erst gehen zu wollen.
Elektrostaaten der Welt vereinigt Euch? Mehr BRICS wagen!
Energiekooperationen zwischen Staaten des globalen Südens und Nordens sind der Weg in eine nachfossile Zukunft. Beispiele finden sich in der Kooperation Deutschlands etwa mit Chile und Namibia aber auch mit Kanada. In der Weltbank im IWF aber auch den anderen Entwicklungsbanken wird ein harter Kampf zwischen der Finanzierung von Erneuerbaren gegen Fossile Subventionen ausgefochten werden.
Pragmatische Kooperationen finden statt, unabhängig von Differenzen in anderen Feldern, zwischen Demokratien wie Autokratien. In der multipolaren Welt werden solche Allianzen die Regel werden. Die neue Welt funktioniert eher nach dem Modell der BRICS-Staaten.
Europas Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit hängen am Strom.
Europa hat nur die Alternative, Elektrostaat zu werden, oder weiter in fossiler Abhängigkeit zu verharren und erpressbar zu bleiben. Nach der zweiten globalen Energiekrise innerhalb von fünf Jahren ist es an der Zeit, sich dieser Alternative zu stellen und die Abhängigkeit endlich zu beenden. Wettbewerbsfähig wird Europa nur mit billiger Energie. Billige und effiziente Energie ist erneuerbarer Strom.
Klimaneutralität schafft Souveränität.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz haben Merz und Macron mehr europäische Souveränität eingefordert. Dafür muss Europas Importabhängigkeit bei Energie drastisch reduziert werden. Durch den Ausbau der Erneuerbaren und beschleunigte Elektrifizierung kann Europa 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden.
Ein klimaneutrales Europa ist ein geostrategisch souveräneres Europa. Trump will das mit allen Mitteln verhindern. Weshalb sein Außenminister Marco Rubio der Forderung nach einem souveränen Europa in München eine knallharte Absage erteilte. Es war mehr als peinlich, dass ihm dazu Wadephul und Pistorius stehend applaudierten. Anstatt für ein souveräneres Europa zu streiten, setzt die Regierung Merz und Klingbeil auf Appeasement gegenüber Trumps Imperialismus.
Deutschland bremst Europa.
Wie schon im Zollkrieg ist es vor allem Deutschland, das einen selbstbewussten Kurs Europas ängstlich blockiert. Es war Deutschland, das die EU zu einem schlechten Zollabkommen mit den USA drängte. Auf die Zollfreiheit für die USA und die 15 bis 50 Prozent Zölle auf EU-Produkte in den USA gab es als Morgengabe noch 750 Milliarden für Trump. Davon soll US-Frackinggas gekauft werden.
Das ist nicht nur ein Anschlag auf Europas Klimaziele. Es untergräbt Europas Souveränität. Gas ist keine Übergangstechnologie, sondern es hält abhängig. Laufzeitverlängerungen für Verbrenner und Gasheizungen machen nicht wettbewerbsfähiger, sondern halten die Energiekosten hoch.
Resilienz kostet, Souveränität lohnt sich.
Die fossile Abhängigkeit zu beenden, ist notwendig, aber nicht hinreichend. Schlüsseltechnologien für Erneuerbare und Elektrifizierung müssen europäisch verfügbar sein. Wer nicht von Trump und Putin abhängig sein will, darf technologisch nicht von Xi abhängen. Der Fehler, die PV-Industrie aus Europa vertrieben zu haben, darf nicht wiederholt werden.
Wir brauchen klare local content Regeln für die Windindustrie und Batterietechnologie, aber auch den Bann von Wechselrichtern aus China. Die Versorgungssicherheit muss im Krisenfall europäisch gesichert sein. Auch als Elektrostaat bleibt China Partner, häufig unfairer Wettbewerber wie systemischer Rivale.
Das Gleiche gilt für andere Abhängigkeiten. Sie müssen beendet werden: Kein Outlook mehr in öffentlichen Diensten, keine öffentlichen Daten mehr auf US-Servern. Das alles kostet – aber es lohnt sich im Krisenfall.
Die Antwort auf den fossilen Imperialismus: ein Bündnis der Mittelmächte gegen die fossilen Krieger.
Das von Mark Carney in Davos vorgeschlagene Bündnis der Mittelmächte ist kein Bündnis der Elektrostaaten. Kanada ist ein Öl und Gas förderndes und exportierendes Land. Carney hat trotzdem recht.
Soll der Macht des Stärkeren in der multipolaren Welt etwas entgegengesetzt werden, brauchen wir Räume des Rechts. Dazu müssen Allianzen mit Staaten gebildet werden, die ihre Konflikte miteinander nach Regeln austragen.
Grundlage dieser Zusammenarbeit kann nur die Beachtung und Achtung des Völkerrechts sein. Dazu passt keine Politik der doppelten Standards. Wer wie Merz klar den Überfall Putins auf die Ukraine als völkerrechtswidrig verurteilt, dem darf der Trumps Überfall auf Venezuela und sein Krieg gegen den Iran völkerrechtlich nicht „zu komplex“ (Merz) sein. Dies untergräbt die globale Zusammenarbeit gerade mit Demokratien wie Brasilien oder Südafrika.
Nur gemeinsam kann Europa sich verteidigen.
Für Trump ist der Artikel 5 des NATO-Vertrags ein Instrument, Folgsamkeit zu erpressen, nicht länger eine Beistandszusage. Schutz gibt es bei ihm nur gegen Folgsamkeit. Die reicht von Abnahme von Öl und Gas bis zum Ansinnen, sich an seinen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen zu beteiligen. Die NATO ist transatlantisch kein verlässliches Bündnis mehr.
Europa muss in seine militärische Sicherheit investieren, will es nicht erpressbar bleiben und der Bedrohung durch Putins Imperialismus begegnen. Dafür muss die europäische Säule der NATO zusammen mit Kanada gestärkt werden.
Europa braucht Räume regelbasierten Handelns.
Dazu gehören strategische Bündnisse mit den Staaten Asiens, Lateinamerikas wie Afrikas. Die Verknüpfung gemeinsamer ökonomischer Interessen erleichtert das friedliche Austragen von Interessenkonflikten.
Das geht weit über Freihandelsabkommen wie Mercosur und andere hinaus. Es geht um echte wirtschaftliche Kooperation auf Augenhöhe, um den Aufbau von Wertschöpfungsketten zum gemeinsamen Vorteil. In den multilateralen Investitionsbanken muss fossilen Technologien die Finanzierung schwerer gemacht werden. Die Überwindung des Liquiditätsproblems armer Länder beim Zugang zu erneuerbarer Technologie muss dagegen ein Investitionsschwerpunkt werden.
Die Strategie der Zusammenarbeit wird konterkariert durch die Milliardenkürzungen für wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Merz und Klingbeil Deutschland verordnet haben. Am Einbruch der globalen ODA-Ausgaben hat Deutschland nach den USA den zweitgrößten Anteil.
Elektrifizierung und Erneuerbare schaffen Sicherheit und bremsen die Klimakrise.
Der fossile Kapitalismus tritt nicht einfach ab. Die von ihm profitieren, wehren sich mit allen Mitteln gegen den Untergang. Ein Bündnis der Mittelmächte kann dieser Gewalt etwas entgegensetzen. Kooperation für schnellere Elektrifizierung und der forcierte Ausbau der Erneuerbaren sind die Antwort auf das gewaltsame Ende des fossilen Zeitalters. Es ist eine Strategie des Friedens, der Sicherheit und der Unabhängigkeit.
Der Text beruht auf meiner Rede vor dem Berlin Forum on Global Cooperation der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Lichte der Diskussion wurde dieser Beitrag überarbeitet. Für wichtige Anregungen danke ich Biqing Yang und Adam Tooze.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme von der Homepage des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung. Einige Links wurden nachträglich eingefügt.
Über Jürgen Trittin:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Elektrostaaten der Welt vereinigt Euch!?
Wie das Ende der Fossilen die Geopolitik verändert
Mit dem Angriff der USA auf den Iran erlebt die Welt die zweite Energiekrise innerhalb von fünf Jahren. Die letzte hatte 2022 Putins Überfall auf die Ukraine ausgelöst. Unübersehbar verschieben sich im Kampf um Energiedominanz die Gewichte globaler Politik. In der multipolaren Welt braucht Europa eine neue Geostrategie und neue Bündnispartner. Es muss auf Elektrifizierung und Erneuerbare setzen.
Drei über Jahrzehnte geglaubte Gewissheiten gehen heute zu Ende. Das Ende der Hegemone, des Westens und der Fossilen schaffen eine neue geopolitische Realität.
Das Ende der Hegemone, des Westens und der Fossilen.
Es gibt keinen globalen Hegemon mehr.
Der Fall der Mauer vor 35 Jahren war das Ende des einen Hegemon Sowjetunion. Doch es war auch der Anfang vom Ende des anderen Hegemon, der USA. In den Kriegen in Irak, Afghanistan und Libyen offenbarte sich deren Überdehnung. Die USA können heute keine globale Ordnung mehr organisieren. Unter Trump wollen sie es nicht mehr. Trump will bloß die stärkste Gang anführen in einer Welt unter dem Recht des Stärkeren.
Ob das aufsteigende China Hegemon werden kann, ist offen. Die Welt ist multipolar geworden. In ihr muss Europa seine Rolle neu finden.
Der Westen ist kein globales Leitbild mehr.
Wohlstand und Freiheit zu verbinden, dafür stand 80 Jahre der demokratische Kapitalismus. In Europa und den USA wurde er zu dem Westen gerne ideologisch überhöht. Übersehen wurde schon damals, dass die Idee des Westens in Lateinamerika, in Südafrika gegen Europa und die USA erkämpft werden musste.
Heute erodiert das Leitbild des demokratischen Kapitalismus. In Europa wie den USA machen sich faschistische und autokratische Kräfte breit. Weder das Wohlstands- noch das Freiheitsversprechen sind in diesen Gesellschaften noch Konsens.
Global dagegen gerät der demokratische Kapitalismus durch China unter Druck. Chinas autoritärer Staatskapitalismus wird von vielen Gesellschaften als das effektivere Entwicklungsmodell angesehen.
Der fossile Kapitalismus kommt zum Ende.
Die Krisenanfälligkeit des fossilen Kapitalismus zeigt sich aktuell am deutlichsten in der Straße von Hormuz. Zweihundert Jahre Industrialisierung waren untrennbar mit der Nutzung von Kohle, Öl und Gas verbunden. Das Wohlstandsversprechen des demokratischen Kapitalismus hing an fossiler Energie. Geopolitische Macht erwuchs aus dem Besitz und der Verfügbarkeit über fossile Energie und ihrer Preise.
Das ändert sich dramatisch. Die forcierte Klimakrise untergräbt massiv das Wohlstandsversprechen. Schon seit der doppelten Energiekrise von 1973 und 1979 hatten sich Wachstum und der Verbrauch von fossiler Energie abgekoppelt. Heute zeigt der globale Boom von Erneuerbaren, dass Wertschöpfung und Wachstum nicht länger von Kohle, Öl und Gas abhängen.
Es gibt eine neue globale Polarisierung: Petro- vs. Elektrostaaten.
Die multipolare Welt ringt um eine neue Ordnung. Die alten Gegensätze zwischen arm und reich, zwischen Demokratie und Autokratie bleiben bestehen. Sie werden aber von einer neuen Polarisierung zunehmend determiniert: Der Polarisierung zwischen Petro- und Elektrostaaten.
Den alten Petrostaaten wie Russland, den USA oder den Golfstaaten stehen Staaten gegenüber, die statt auf Verbrennertechnologien auf Elektrifizierung von Industrie, Haushalten und Verkehr setzen.
Elektrostaaten bedrohen die globale Macht der Petrostaaten existenziell. Für China ist die Frage nur, wann es sich aus der fossilen Abhängigkeit befreit, nicht ob. China steht energie- und industriepolitisch Europa heute näher als die USA und Russland.
Die fossilen Energien verlieren das Rennen.
Es ist offensichtlich, dass die fossilen Energien das Wettrennen mit den Erneuerbaren verlieren. Die Erneuerbaren sind kostengünstiger. Als überwiegend heimische Energien sind sie sicherer und zuverlässiger. Dies gilt nicht nur für die unmittelbare Stromerzeugung inklusive der Systemkosten.
Erneuerbare verstärken den langfristigen Trend zu Elektrifizierung. Dieser wächst seit vierzig Jahren parallel zum globalen Bruttosozialprodukt. In China ist heute gut ein Drittel der gesamten genutzten Energie erneuerbarer Strom. Gestützt auf seine EVs ist China in fünf Jahren zum größten Automobilexporteur der Welt geworden. Es hat die USA, Japan und Deutschland überholt.
Der fossile Machtverlust befeuert einen Imperialismus der Schwäche.
Sowohl Russland wie die USA haben verstanden, dass sie den ökonomischen Wettlauf mit den Erneuerbaren nicht gewinnen können. Sie versuchen dies mit ihrer militärischen Stärke zu kompensieren. Imperialismus aus wirtschaftlicher Schwäche ist die gewaltsame Antwort der Petrostaaten auf ihre verlorene Wettbewerbsfähigkeit.
Für Russland hängt an der Fähigkeit zum Export die Herrschaft des Systems Putin. Der Krieg gegen die Ukraine hat Russland Kunden in Europa gekostet und geostrategisch in die Abhängigkeit von China gebracht.
Die USA hingegen sehen durch den Vormarsch der Erneuerbaren ihre Rolle als globaler Preisregulierer für Öl und Gas infrage gestellt. Deshalb steht „Energiedominanz“ im Zentrum der aktuellen US-Sicherheitsstrategie. Trump spricht offen aus, dass ihn in Venezuela oder im Iran nicht die Demokratie, sondern deren Öl und Gas interessiert. In den USA führt er einen Kampf gegen Windenergie und Fotovoltaik. Doch der von den KI-Rechenzentren getriebene Stromhunger lässt selbst Trumps Tech-Bro Musk auf Erneuerbare und Batterien setzen.
Der Irankrieg ist das fossile Fukushima.
Mit dem Überfall auf den Iran hat Trump eine globale Energiekrise historischer Dimension ausgelöst. Die IEA hält ihre Auswirkungen für signifikanter als die Krisen von 1973 und 1979 zusammen. Besonders trifft die Krise Asien und ärmere Länder des Globalen Süden. Zwar profitieren US Öl- und Gaskonzerne mit massiven Extraprofiten. Dennoch drohen die USA und Trump zu den Verlierern dieser Krise zu werden. Es steigen auch die Benzin- und Strompreise für seine Wähler in den USA.
Mehr noch: Trumps Kampf um Energiedominanz droht, auf ihn zurück zu fallen. Immer mehr Länder wollen sich aus der fossilen Abhängigkeit befreien. Für sie ist der Irankrieg das fossile Fukushima. Sie setzen auf den Ausbau Erneuerbarer Energien und eine beschleunigte Elektrifizierung. Nur Deutschland setzt auf Laufzeitverlängerung für Verbrenner und Gasheizungen.
Petro- vs. Elektrostaaten polarisieren in einer multipolaren Welt.
Wir alle neigen dazu, die Welt mit uns bekannten Mustern zu erklären. Doch ich muss mich korrigieren. Petro- vs. Elektrostaaten beschreibt keine neue Blockkonfrontation. Die Welt wird nicht einfach wieder bipolar. Zu einem Block gehören homogene gemeinsame Interessen und ein gemeinsames Leitbild sowie ein Hegemon. All dies finden wir weder bei den Petro- noch bei den Elektrostaaten.
Petro- oder Elektrostaaten sind keine naturwissenschaftliche Kategorie. Petro- oder Elektrostaaten beschreiben geopolitische Strategien. Nicht jeder öl- oder gasfördernde Staat verfolgt eine Petrostrategie. Zu nennen wäre hier etwa Norwegen, das konsequent auf die Elektrifizierung von Wärme und Verkehr setzt. Seine Einnahmen aus dem Öl und Gasverkauf werden vom Staatsfonds massiv in die Klimaneutralität investiert. Umgekehrt gibt es Staaten ohne fossile Rohstoffe, die nicht wissen, welcher Strategie sie folgen sollen. Hierzu zählt Deutschland, dass unter Friedrich Merz geostrategisch zunehmend lost agiert.
Weder unter Petro- noch unter Elektrostaaten gibt es klare Wertepartner.
Auch in einer anderen Frage geht die Welt nicht zurück in eine neue Bipolarität. Die Welt teilt sich nicht zwischen Demokratie und Autokratie, auch wenn der Gegensatz zwischen beiden die globalen Auseinandersetzungen mitprägt.
Überlagert wird der Gegensatz zwischen Demokratie und Autokratie vom Konflikt zwischen Petro- und Elektrostaaten. Petrostaaten tendieren ins Autoritäre. Trump will sich nicht nur Rohstoffe von Venezuela, Grönland und dem Iran aneignen. Er baut die Demokratie in den USA massiv ab. Russland führt seinen Angriffskrieg erklärtermaßen gegen die Demokratie der Ukraine. Demokratie bedroht die auf fossiler Energie beruhende russische Herrschaft.
Elektrostaaten hingegen sind nicht automatisch demokratisch. Demokratie und Marktwirtschaft sind gute Voraussetzungen für den Hochlauf von Erneuerbaren. Monopole und Korruption dagegen blockieren sie. Aber: Der größte Investor in Erneuerbare und Elektrifizierung, China, ist ein autoritär geführter Staatskapitalismus.
Die Polarisierung zwischen Petro- und Elektrostaaten trifft Länder des Nordens wie des globalen Südens.
So sehr viele Länder des globalen Südens unter den Folgen des Irankriegs und ihrer fossilen Abhängigkeit leiden, gibt es dort hinreichend Staaten deren Eliten weiter auf die Rendite und die Macht aus fossilen Energien setzen. Umgekehrt ist es für viele arme Staaten schwer, sich aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien. Sie können von den Wettbewerbsvorteilen der Erneuerbaren nicht profitieren, da es ihnen an der Liquidität für die notwendigen Investitionen fehlt.
Industrieländer wie Japan, Südkorea und auch Europa hingegen haben das Kapital, die Technologie und ein massives Interesse, sich aus ihrer fossilen Abhängigkeit zu befreien. Sie aber müssen dies gegen einen alten Bündnispartner durchsetzen, von dessen militärischem Schutz sie bisher profitierten. Indien hingegen hat beschlossen, den fossilen Umweg gar nicht erst gehen zu wollen.
Elektrostaaten der Welt vereinigt Euch? Mehr BRICS wagen!
Energiekooperationen zwischen Staaten des globalen Südens und Nordens sind der Weg in eine nachfossile Zukunft. Beispiele finden sich in der Kooperation Deutschlands etwa mit Chile und Namibia aber auch mit Kanada. In der Weltbank im IWF aber auch den anderen Entwicklungsbanken wird ein harter Kampf zwischen der Finanzierung von Erneuerbaren gegen Fossile Subventionen ausgefochten werden.
Pragmatische Kooperationen finden statt, unabhängig von Differenzen in anderen Feldern, zwischen Demokratien wie Autokratien. In der multipolaren Welt werden solche Allianzen die Regel werden. Die neue Welt funktioniert eher nach dem Modell der BRICS-Staaten.
Europas Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit hängen am Strom.
Europa hat nur die Alternative, Elektrostaat zu werden, oder weiter in fossiler Abhängigkeit zu verharren und erpressbar zu bleiben. Nach der zweiten globalen Energiekrise innerhalb von fünf Jahren ist es an der Zeit, sich dieser Alternative zu stellen und die Abhängigkeit endlich zu beenden. Wettbewerbsfähig wird Europa nur mit billiger Energie. Billige und effiziente Energie ist erneuerbarer Strom.
Klimaneutralität schafft Souveränität.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz haben Merz und Macron mehr europäische Souveränität eingefordert. Dafür muss Europas Importabhängigkeit bei Energie drastisch reduziert werden. Durch den Ausbau der Erneuerbaren und beschleunigte Elektrifizierung kann Europa 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden.
Ein klimaneutrales Europa ist ein geostrategisch souveräneres Europa. Trump will das mit allen Mitteln verhindern. Weshalb sein Außenminister Marco Rubio der Forderung nach einem souveränen Europa in München eine knallharte Absage erteilte. Es war mehr als peinlich, dass ihm dazu Wadephul und Pistorius stehend applaudierten. Anstatt für ein souveräneres Europa zu streiten, setzt die Regierung Merz und Klingbeil auf Appeasement gegenüber Trumps Imperialismus.
Deutschland bremst Europa.
Wie schon im Zollkrieg ist es vor allem Deutschland, das einen selbstbewussten Kurs Europas ängstlich blockiert. Es war Deutschland, das die EU zu einem schlechten Zollabkommen mit den USA drängte. Auf die Zollfreiheit für die USA und die 15 bis 50 Prozent Zölle auf EU-Produkte in den USA gab es als Morgengabe noch 750 Milliarden für Trump. Davon soll US-Frackinggas gekauft werden.
Das ist nicht nur ein Anschlag auf Europas Klimaziele. Es untergräbt Europas Souveränität. Gas ist keine Übergangstechnologie, sondern es hält abhängig. Laufzeitverlängerungen für Verbrenner und Gasheizungen machen nicht wettbewerbsfähiger, sondern halten die Energiekosten hoch.
Resilienz kostet, Souveränität lohnt sich.
Die fossile Abhängigkeit zu beenden, ist notwendig, aber nicht hinreichend. Schlüsseltechnologien für Erneuerbare und Elektrifizierung müssen europäisch verfügbar sein. Wer nicht von Trump und Putin abhängig sein will, darf technologisch nicht von Xi abhängen. Der Fehler, die PV-Industrie aus Europa vertrieben zu haben, darf nicht wiederholt werden.
Wir brauchen klare local content Regeln für die Windindustrie und Batterietechnologie, aber auch den Bann von Wechselrichtern aus China. Die Versorgungssicherheit muss im Krisenfall europäisch gesichert sein. Auch als Elektrostaat bleibt China Partner, häufig unfairer Wettbewerber wie systemischer Rivale.
Das Gleiche gilt für andere Abhängigkeiten. Sie müssen beendet werden: Kein Outlook mehr in öffentlichen Diensten, keine öffentlichen Daten mehr auf US-Servern. Das alles kostet – aber es lohnt sich im Krisenfall.
Die Antwort auf den fossilen Imperialismus: ein Bündnis der Mittelmächte gegen die fossilen Krieger.
Das von Mark Carney in Davos vorgeschlagene Bündnis der Mittelmächte ist kein Bündnis der Elektrostaaten. Kanada ist ein Öl und Gas förderndes und exportierendes Land. Carney hat trotzdem recht.
Soll der Macht des Stärkeren in der multipolaren Welt etwas entgegengesetzt werden, brauchen wir Räume des Rechts. Dazu müssen Allianzen mit Staaten gebildet werden, die ihre Konflikte miteinander nach Regeln austragen.
Grundlage dieser Zusammenarbeit kann nur die Beachtung und Achtung des Völkerrechts sein. Dazu passt keine Politik der doppelten Standards. Wer wie Merz klar den Überfall Putins auf die Ukraine als völkerrechtswidrig verurteilt, dem darf der Trumps Überfall auf Venezuela und sein Krieg gegen den Iran völkerrechtlich nicht „zu komplex“ (Merz) sein. Dies untergräbt die globale Zusammenarbeit gerade mit Demokratien wie Brasilien oder Südafrika.
Nur gemeinsam kann Europa sich verteidigen.
Für Trump ist der Artikel 5 des NATO-Vertrags ein Instrument, Folgsamkeit zu erpressen, nicht länger eine Beistandszusage. Schutz gibt es bei ihm nur gegen Folgsamkeit. Die reicht von Abnahme von Öl und Gas bis zum Ansinnen, sich an seinen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen zu beteiligen. Die NATO ist transatlantisch kein verlässliches Bündnis mehr.
Europa muss in seine militärische Sicherheit investieren, will es nicht erpressbar bleiben und der Bedrohung durch Putins Imperialismus begegnen. Dafür muss die europäische Säule der NATO zusammen mit Kanada gestärkt werden.
Europa braucht Räume regelbasierten Handelns.
Dazu gehören strategische Bündnisse mit den Staaten Asiens, Lateinamerikas wie Afrikas. Die Verknüpfung gemeinsamer ökonomischer Interessen erleichtert das friedliche Austragen von Interessenkonflikten.
Das geht weit über Freihandelsabkommen wie Mercosur und andere hinaus. Es geht um echte wirtschaftliche Kooperation auf Augenhöhe, um den Aufbau von Wertschöpfungsketten zum gemeinsamen Vorteil. In den multilateralen Investitionsbanken muss fossilen Technologien die Finanzierung schwerer gemacht werden. Die Überwindung des Liquiditätsproblems armer Länder beim Zugang zu erneuerbarer Technologie muss dagegen ein Investitionsschwerpunkt werden.
Die Strategie der Zusammenarbeit wird konterkariert durch die Milliardenkürzungen für wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Merz und Klingbeil Deutschland verordnet haben. Am Einbruch der globalen ODA-Ausgaben hat Deutschland nach den USA den zweitgrößten Anteil.
Elektrifizierung und Erneuerbare schaffen Sicherheit und bremsen die Klimakrise.
Der fossile Kapitalismus tritt nicht einfach ab. Die von ihm profitieren, wehren sich mit allen Mitteln gegen den Untergang. Ein Bündnis der Mittelmächte kann dieser Gewalt etwas entgegensetzen. Kooperation für schnellere Elektrifizierung und der forcierte Ausbau der Erneuerbaren sind die Antwort auf das gewaltsame Ende des fossilen Zeitalters. Es ist eine Strategie des Friedens, der Sicherheit und der Unabhängigkeit.
Der Text beruht auf meiner Rede vor dem Berlin Forum on Global Cooperation der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Lichte der Diskussion wurde dieser Beitrag überarbeitet. Für wichtige Anregungen danke ich Biqing Yang und Adam Tooze.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme von der Homepage des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung. Einige Links wurden nachträglich eingefügt.
Über Jürgen Trittin:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Elektrostaaten der Welt vereinigt Euch!?
Wie das Ende der Fossilen die Geopolitik verändert
Mit dem Angriff der USA auf den Iran erlebt die Welt die zweite Energiekrise innerhalb von fünf Jahren. Die letzte hatte 2022 Putins Überfall auf die Ukraine ausgelöst. Unübersehbar verschieben sich im Kampf um Energiedominanz die Gewichte globaler Politik. In der multipolaren Welt braucht Europa eine neue Geostrategie und neue Bündnispartner. Es muss auf Elektrifizierung und Erneuerbare setzen.
Drei über Jahrzehnte geglaubte Gewissheiten gehen heute zu Ende. Das Ende der Hegemone, des Westens und der Fossilen schaffen eine neue geopolitische Realität.
Das Ende der Hegemone, des Westens und der Fossilen.
Es gibt keinen globalen Hegemon mehr.
Der Fall der Mauer vor 35 Jahren war das Ende des einen Hegemon Sowjetunion. Doch es war auch der Anfang vom Ende des anderen Hegemon, der USA. In den Kriegen in Irak, Afghanistan und Libyen offenbarte sich deren Überdehnung. Die USA können heute keine globale Ordnung mehr organisieren. Unter Trump wollen sie es nicht mehr. Trump will bloß die stärkste Gang anführen in einer Welt unter dem Recht des Stärkeren.
Ob das aufsteigende China Hegemon werden kann, ist offen. Die Welt ist multipolar geworden. In ihr muss Europa seine Rolle neu finden.
Der Westen ist kein globales Leitbild mehr.
Wohlstand und Freiheit zu verbinden, dafür stand 80 Jahre der demokratische Kapitalismus. In Europa und den USA wurde er zu dem Westen gerne ideologisch überhöht. Übersehen wurde schon damals, dass die Idee des Westens in Lateinamerika, in Südafrika gegen Europa und die USA erkämpft werden musste.
Heute erodiert das Leitbild des demokratischen Kapitalismus. In Europa wie den USA machen sich faschistische und autokratische Kräfte breit. Weder das Wohlstands- noch das Freiheitsversprechen sind in diesen Gesellschaften noch Konsens.
Global dagegen gerät der demokratische Kapitalismus durch China unter Druck. Chinas autoritärer Staatskapitalismus wird von vielen Gesellschaften als das effektivere Entwicklungsmodell angesehen.
Der fossile Kapitalismus kommt zum Ende.
Die Krisenanfälligkeit des fossilen Kapitalismus zeigt sich aktuell am deutlichsten in der Straße von Hormuz. Zweihundert Jahre Industrialisierung waren untrennbar mit der Nutzung von Kohle, Öl und Gas verbunden. Das Wohlstandsversprechen des demokratischen Kapitalismus hing an fossiler Energie. Geopolitische Macht erwuchs aus dem Besitz und der Verfügbarkeit über fossile Energie und ihrer Preise.
Das ändert sich dramatisch. Die forcierte Klimakrise untergräbt massiv das Wohlstandsversprechen. Schon seit der doppelten Energiekrise von 1973 und 1979 hatten sich Wachstum und der Verbrauch von fossiler Energie abgekoppelt. Heute zeigt der globale Boom von Erneuerbaren, dass Wertschöpfung und Wachstum nicht länger von Kohle, Öl und Gas abhängen.
Es gibt eine neue globale Polarisierung: Petro- vs. Elektrostaaten.
Die multipolare Welt ringt um eine neue Ordnung. Die alten Gegensätze zwischen arm und reich, zwischen Demokratie und Autokratie bleiben bestehen. Sie werden aber von einer neuen Polarisierung zunehmend determiniert: Der Polarisierung zwischen Petro- und Elektrostaaten.
Den alten Petrostaaten wie Russland, den USA oder den Golfstaaten stehen Staaten gegenüber, die statt auf Verbrennertechnologien auf Elektrifizierung von Industrie, Haushalten und Verkehr setzen.
Elektrostaaten bedrohen die globale Macht der Petrostaaten existenziell. Für China ist die Frage nur, wann es sich aus der fossilen Abhängigkeit befreit, nicht ob. China steht energie- und industriepolitisch Europa heute näher als die USA und Russland.
Die fossilen Energien verlieren das Rennen.
Es ist offensichtlich, dass die fossilen Energien das Wettrennen mit den Erneuerbaren verlieren. Die Erneuerbaren sind kostengünstiger. Als überwiegend heimische Energien sind sie sicherer und zuverlässiger. Dies gilt nicht nur für die unmittelbare Stromerzeugung inklusive der Systemkosten.
Erneuerbare verstärken den langfristigen Trend zu Elektrifizierung. Dieser wächst seit vierzig Jahren parallel zum globalen Bruttosozialprodukt. In China ist heute gut ein Drittel der gesamten genutzten Energie erneuerbarer Strom. Gestützt auf seine EVs ist China in fünf Jahren zum größten Automobilexporteur der Welt geworden. Es hat die USA, Japan und Deutschland überholt.
Der fossile Machtverlust befeuert einen Imperialismus der Schwäche.
Sowohl Russland wie die USA haben verstanden, dass sie den ökonomischen Wettlauf mit den Erneuerbaren nicht gewinnen können. Sie versuchen dies mit ihrer militärischen Stärke zu kompensieren. Imperialismus aus wirtschaftlicher Schwäche ist die gewaltsame Antwort der Petrostaaten auf ihre verlorene Wettbewerbsfähigkeit.
Für Russland hängt an der Fähigkeit zum Export die Herrschaft des Systems Putin. Der Krieg gegen die Ukraine hat Russland Kunden in Europa gekostet und geostrategisch in die Abhängigkeit von China gebracht.
Die USA hingegen sehen durch den Vormarsch der Erneuerbaren ihre Rolle als globaler Preisregulierer für Öl und Gas infrage gestellt. Deshalb steht „Energiedominanz“ im Zentrum der aktuellen US-Sicherheitsstrategie. Trump spricht offen aus, dass ihn in Venezuela oder im Iran nicht die Demokratie, sondern deren Öl und Gas interessiert. In den USA führt er einen Kampf gegen Windenergie und Fotovoltaik. Doch der von den KI-Rechenzentren getriebene Stromhunger lässt selbst Trumps Tech-Bro Musk auf Erneuerbare und Batterien setzen.
Der Irankrieg ist das fossile Fukushima.
Mit dem Überfall auf den Iran hat Trump eine globale Energiekrise historischer Dimension ausgelöst. Die IEA hält ihre Auswirkungen für signifikanter als die Krisen von 1973 und 1979 zusammen. Besonders trifft die Krise Asien und ärmere Länder des Globalen Süden. Zwar profitieren US Öl- und Gaskonzerne mit massiven Extraprofiten. Dennoch drohen die USA und Trump zu den Verlierern dieser Krise zu werden. Es steigen auch die Benzin- und Strompreise für seine Wähler in den USA.
Mehr noch: Trumps Kampf um Energiedominanz droht, auf ihn zurück zu fallen. Immer mehr Länder wollen sich aus der fossilen Abhängigkeit befreien. Für sie ist der Irankrieg das fossile Fukushima. Sie setzen auf den Ausbau Erneuerbarer Energien und eine beschleunigte Elektrifizierung. Nur Deutschland setzt auf Laufzeitverlängerung für Verbrenner und Gasheizungen.
Petro- vs. Elektrostaaten polarisieren in einer multipolaren Welt.
Wir alle neigen dazu, die Welt mit uns bekannten Mustern zu erklären. Doch ich muss mich korrigieren. Petro- vs. Elektrostaaten beschreibt keine neue Blockkonfrontation. Die Welt wird nicht einfach wieder bipolar. Zu einem Block gehören homogene gemeinsame Interessen und ein gemeinsames Leitbild sowie ein Hegemon. All dies finden wir weder bei den Petro- noch bei den Elektrostaaten.
Petro- oder Elektrostaaten sind keine naturwissenschaftliche Kategorie. Petro- oder Elektrostaaten beschreiben geopolitische Strategien. Nicht jeder öl- oder gasfördernde Staat verfolgt eine Petrostrategie. Zu nennen wäre hier etwa Norwegen, das konsequent auf die Elektrifizierung von Wärme und Verkehr setzt. Seine Einnahmen aus dem Öl und Gasverkauf werden vom Staatsfonds massiv in die Klimaneutralität investiert. Umgekehrt gibt es Staaten ohne fossile Rohstoffe, die nicht wissen, welcher Strategie sie folgen sollen. Hierzu zählt Deutschland, dass unter Friedrich Merz geostrategisch zunehmend lost agiert.
Weder unter Petro- noch unter Elektrostaaten gibt es klare Wertepartner.
Auch in einer anderen Frage geht die Welt nicht zurück in eine neue Bipolarität. Die Welt teilt sich nicht zwischen Demokratie und Autokratie, auch wenn der Gegensatz zwischen beiden die globalen Auseinandersetzungen mitprägt.
Überlagert wird der Gegensatz zwischen Demokratie und Autokratie vom Konflikt zwischen Petro- und Elektrostaaten. Petrostaaten tendieren ins Autoritäre. Trump will sich nicht nur Rohstoffe von Venezuela, Grönland und dem Iran aneignen. Er baut die Demokratie in den USA massiv ab. Russland führt seinen Angriffskrieg erklärtermaßen gegen die Demokratie der Ukraine. Demokratie bedroht die auf fossiler Energie beruhende russische Herrschaft.
Elektrostaaten hingegen sind nicht automatisch demokratisch. Demokratie und Marktwirtschaft sind gute Voraussetzungen für den Hochlauf von Erneuerbaren. Monopole und Korruption dagegen blockieren sie. Aber: Der größte Investor in Erneuerbare und Elektrifizierung, China, ist ein autoritär geführter Staatskapitalismus.
Die Polarisierung zwischen Petro- und Elektrostaaten trifft Länder des Nordens wie des globalen Südens.
So sehr viele Länder des globalen Südens unter den Folgen des Irankriegs und ihrer fossilen Abhängigkeit leiden, gibt es dort hinreichend Staaten deren Eliten weiter auf die Rendite und die Macht aus fossilen Energien setzen. Umgekehrt ist es für viele arme Staaten schwer, sich aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien. Sie können von den Wettbewerbsvorteilen der Erneuerbaren nicht profitieren, da es ihnen an der Liquidität für die notwendigen Investitionen fehlt.
Industrieländer wie Japan, Südkorea und auch Europa hingegen haben das Kapital, die Technologie und ein massives Interesse, sich aus ihrer fossilen Abhängigkeit zu befreien. Sie aber müssen dies gegen einen alten Bündnispartner durchsetzen, von dessen militärischem Schutz sie bisher profitierten. Indien hingegen hat beschlossen, den fossilen Umweg gar nicht erst gehen zu wollen.
Elektrostaaten der Welt vereinigt Euch? Mehr BRICS wagen!
Energiekooperationen zwischen Staaten des globalen Südens und Nordens sind der Weg in eine nachfossile Zukunft. Beispiele finden sich in der Kooperation Deutschlands etwa mit Chile und Namibia aber auch mit Kanada. In der Weltbank im IWF aber auch den anderen Entwicklungsbanken wird ein harter Kampf zwischen der Finanzierung von Erneuerbaren gegen Fossile Subventionen ausgefochten werden.
Pragmatische Kooperationen finden statt, unabhängig von Differenzen in anderen Feldern, zwischen Demokratien wie Autokratien. In der multipolaren Welt werden solche Allianzen die Regel werden. Die neue Welt funktioniert eher nach dem Modell der BRICS-Staaten.
Europas Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit hängen am Strom.
Europa hat nur die Alternative, Elektrostaat zu werden, oder weiter in fossiler Abhängigkeit zu verharren und erpressbar zu bleiben. Nach der zweiten globalen Energiekrise innerhalb von fünf Jahren ist es an der Zeit, sich dieser Alternative zu stellen und die Abhängigkeit endlich zu beenden. Wettbewerbsfähig wird Europa nur mit billiger Energie. Billige und effiziente Energie ist erneuerbarer Strom.
Klimaneutralität schafft Souveränität.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz haben Merz und Macron mehr europäische Souveränität eingefordert. Dafür muss Europas Importabhängigkeit bei Energie drastisch reduziert werden. Durch den Ausbau der Erneuerbaren und beschleunigte Elektrifizierung kann Europa 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden.
Ein klimaneutrales Europa ist ein geostrategisch souveräneres Europa. Trump will das mit allen Mitteln verhindern. Weshalb sein Außenminister Marco Rubio der Forderung nach einem souveränen Europa in München eine knallharte Absage erteilte. Es war mehr als peinlich, dass ihm dazu Wadephul und Pistorius stehend applaudierten. Anstatt für ein souveräneres Europa zu streiten, setzt die Regierung Merz und Klingbeil auf Appeasement gegenüber Trumps Imperialismus.
Deutschland bremst Europa.
Wie schon im Zollkrieg ist es vor allem Deutschland, das einen selbstbewussten Kurs Europas ängstlich blockiert. Es war Deutschland, das die EU zu einem schlechten Zollabkommen mit den USA drängte. Auf die Zollfreiheit für die USA und die 15 bis 50 Prozent Zölle auf EU-Produkte in den USA gab es als Morgengabe noch 750 Milliarden für Trump. Davon soll US-Frackinggas gekauft werden.
Das ist nicht nur ein Anschlag auf Europas Klimaziele. Es untergräbt Europas Souveränität. Gas ist keine Übergangstechnologie, sondern es hält abhängig. Laufzeitverlängerungen für Verbrenner und Gasheizungen machen nicht wettbewerbsfähiger, sondern halten die Energiekosten hoch.
Resilienz kostet, Souveränität lohnt sich.
Die fossile Abhängigkeit zu beenden, ist notwendig, aber nicht hinreichend. Schlüsseltechnologien für Erneuerbare und Elektrifizierung müssen europäisch verfügbar sein. Wer nicht von Trump und Putin abhängig sein will, darf technologisch nicht von Xi abhängen. Der Fehler, die PV-Industrie aus Europa vertrieben zu haben, darf nicht wiederholt werden.
Wir brauchen klare local content Regeln für die Windindustrie und Batterietechnologie, aber auch den Bann von Wechselrichtern aus China. Die Versorgungssicherheit muss im Krisenfall europäisch gesichert sein. Auch als Elektrostaat bleibt China Partner, häufig unfairer Wettbewerber wie systemischer Rivale.
Das Gleiche gilt für andere Abhängigkeiten. Sie müssen beendet werden: Kein Outlook mehr in öffentlichen Diensten, keine öffentlichen Daten mehr auf US-Servern. Das alles kostet – aber es lohnt sich im Krisenfall.
Die Antwort auf den fossilen Imperialismus: ein Bündnis der Mittelmächte gegen die fossilen Krieger.
Das von Mark Carney in Davos vorgeschlagene Bündnis der Mittelmächte ist kein Bündnis der Elektrostaaten. Kanada ist ein Öl und Gas förderndes und exportierendes Land. Carney hat trotzdem recht.
Soll der Macht des Stärkeren in der multipolaren Welt etwas entgegengesetzt werden, brauchen wir Räume des Rechts. Dazu müssen Allianzen mit Staaten gebildet werden, die ihre Konflikte miteinander nach Regeln austragen.
Grundlage dieser Zusammenarbeit kann nur die Beachtung und Achtung des Völkerrechts sein. Dazu passt keine Politik der doppelten Standards. Wer wie Merz klar den Überfall Putins auf die Ukraine als völkerrechtswidrig verurteilt, dem darf der Trumps Überfall auf Venezuela und sein Krieg gegen den Iran völkerrechtlich nicht „zu komplex“ (Merz) sein. Dies untergräbt die globale Zusammenarbeit gerade mit Demokratien wie Brasilien oder Südafrika.
Nur gemeinsam kann Europa sich verteidigen.
Für Trump ist der Artikel 5 des NATO-Vertrags ein Instrument, Folgsamkeit zu erpressen, nicht länger eine Beistandszusage. Schutz gibt es bei ihm nur gegen Folgsamkeit. Die reicht von Abnahme von Öl und Gas bis zum Ansinnen, sich an seinen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen zu beteiligen. Die NATO ist transatlantisch kein verlässliches Bündnis mehr.
Europa muss in seine militärische Sicherheit investieren, will es nicht erpressbar bleiben und der Bedrohung durch Putins Imperialismus begegnen. Dafür muss die europäische Säule der NATO zusammen mit Kanada gestärkt werden.
Europa braucht Räume regelbasierten Handelns.
Dazu gehören strategische Bündnisse mit den Staaten Asiens, Lateinamerikas wie Afrikas. Die Verknüpfung gemeinsamer ökonomischer Interessen erleichtert das friedliche Austragen von Interessenkonflikten.
Das geht weit über Freihandelsabkommen wie Mercosur und andere hinaus. Es geht um echte wirtschaftliche Kooperation auf Augenhöhe, um den Aufbau von Wertschöpfungsketten zum gemeinsamen Vorteil. In den multilateralen Investitionsbanken muss fossilen Technologien die Finanzierung schwerer gemacht werden. Die Überwindung des Liquiditätsproblems armer Länder beim Zugang zu erneuerbarer Technologie muss dagegen ein Investitionsschwerpunkt werden.
Die Strategie der Zusammenarbeit wird konterkariert durch die Milliardenkürzungen für wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Merz und Klingbeil Deutschland verordnet haben. Am Einbruch der globalen ODA-Ausgaben hat Deutschland nach den USA den zweitgrößten Anteil.
Elektrifizierung und Erneuerbare schaffen Sicherheit und bremsen die Klimakrise.
Der fossile Kapitalismus tritt nicht einfach ab. Die von ihm profitieren, wehren sich mit allen Mitteln gegen den Untergang. Ein Bündnis der Mittelmächte kann dieser Gewalt etwas entgegensetzen. Kooperation für schnellere Elektrifizierung und der forcierte Ausbau der Erneuerbaren sind die Antwort auf das gewaltsame Ende des fossilen Zeitalters. Es ist eine Strategie des Friedens, der Sicherheit und der Unabhängigkeit.
Der Text beruht auf meiner Rede vor dem Berlin Forum on Global Cooperation der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Lichte der Diskussion wurde dieser Beitrag überarbeitet. Für wichtige Anregungen danke ich Biqing Yang und Adam Tooze.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme von der Homepage des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung. Einige Links wurden nachträglich eingefügt.
Über Jürgen Trittin:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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https://www.europesays.com/videos/32488/ RUBIO IN NEU-DELHI: Erster Indien-Besuch des US-Außenministers – Krise um Straße von Hormus im Fokus #aktuell #außenpolitik #Energiesicherheit #fernsehen #Indien #indopazifik #Iran #jaishankar #MarcoRubio #n24 #nachrichten #NachrichtenAktuell #neudelhi #news #quad #straßevonhormus #tv #usindien #video #welt #WELTNews
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https://www.europesays.com/videos/32135/ INDIEN: Kakerlaken-Partei mit 15 Millionen Followern erschüttert Modis Netz-Dominanz #aamaadmiparty #abhijeetdipke #aktuell #bharatiyajanataparty #cjp #cockroachjantaparty #fernsehen #Indien #indischepolitik #instagram #jugendprotest #n24 #nachrichten #NachrichtenAktuell #narendramodi #news #satirepartei #sozialemedien #suryakant #tv #video #welt #WELTNews #Zensur
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Mittwoch geht unsere Filmreihe zu #Indien und #Pakistan im endstation Kino weiter:
Feminichi Fathima ist ein feinfühliger Film über #Feminismus und Selbstbestimmung. Fathima lebt in einer konservativen Gemeinschaft in Kerala, deren Leben von traditionellen Rollenbildern geprägt ist. Als sie beginnt, scheinbar kleine Entscheidungen selbst zu treffen, entwickelt sich daraus eine leise, aber tiefgreifende Form des Widerstands gegen patriarchale Strukturen.
27.5. 18 Uhr, Eintritt frei!
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Ein junger, gesunder Mensch mit ausreichend Zugang zu sauberem Trinkwasser und Schatten hat eine physiologische Toleranzgrenze von ca. 35 Grad Kühlgrenztemperatur. Alles darüber bedeutet, dass der Körper keine Wärme mehr an die Umgebung abgeben kann, die Körpertemperatur steigt stetig an.
Aktuell leben rund 380 Millionen Menschen in #Indien in potenziell lebensgefährlichen Konditionen, die Zahl der Toten steigt. Die #Klimakrise ist längst hier.
https://www.aljazeera.com/opinions/2026/5/22/india-is-being-left-to-die-in-the-heat
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#usa #russland #china #großbritannien #frankreich #indien #pakistan #israel #nordkorea : #uno / #atomwaffen / #aufrüstung / #npt / #atomwaffensperrvertrag / #misstrauen / #paranoia / #interview / #kommentar
Siehe auch :
„Obama modernisiert Atomwaffen“
https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010044.html -
#usa #russland #china #großbritannien #frankreich #indien #pakistan #israel #nordkorea : #uno / #atomwaffen / #aufrüstung / #npt / #atomwaffensperrvertrag / #misstrauen / #paranoia / #interview / #kommentar
Siehe auch :
„Obama modernisiert Atomwaffen“
https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010044.html -
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Siehe auch :
„Obama modernisiert Atomwaffen“
https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010044.html -
https://www.europesays.com/at/176172/ USA News: Hegseth macht Soldaten Mut #100312362 #Abschiebefall #Alberta #DC #DÄnemark #DanielleSmith #DonaldTrumpJr #EU #FBI #Grönland #Indien #Kalkutta #Kanada #KI #MarcoRubio #Militär #Nachrichten #NarendraModi #Nato #NeuDelhi #NewYork #News #Newsblog #PeteHegseth #Schlagzeilen #SelinaWang #TruthSocial #USA #Washington #WeißesHaus #Welt #World #WorldNews
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Iran-Krieg: Gaskrise bedroht Indiens Glasindustrie
Die Stadt Firozabad ist das Herz der indischen Glasindustrie. Die durch den Iran-Krieg verursachten hohen Gaspreise bedrohen hier die Existenz vieler Menschen - dabei spielt auch das Taj Mahal eine Rolle. Von Benedikt Schulz.
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Iran-Krieg: Gaskrise bedroht Indiens Glasindustrie
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Die Stadt Firozabad ist das Herz der indischen Glasindustrie. Die durch den Iran-Krieg verursachten hohen Gaspreise bedrohen hier die Existenz vieler Menschen - dabei spielt auch das Taj Mahal eine Rolle. Von Benedikt Schulz.
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Iran-Krieg: Gaskrise bedroht Indiens Glasindustrie
Die Stadt Firozabad ist das Herz der indischen Glasindustrie. Die durch den Iran-Krieg verursachten hohen Gaspreise bedrohen hier die Existenz vieler Menschen - dabei spielt auch das Taj Mahal eine Rolle. Von Benedikt Schulz.
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Iran-Krieg: Gaskrise bedroht Indiens Glasindustrie
Die Stadt Firozabad ist das Herz der indischen Glasindustrie. Die durch den Iran-Krieg verursachten hohen Gaspreise bedrohen hier die Existenz vieler Menschen - dabei spielt auch das Taj Mahal eine Rolle. Von Benedikt Schulz.
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https://www.europesays.com/at/175747/ USA News: Donald Trump wirft KI-Bild über Grönland neue Fragen auf #100312362 #Abschiebefall #Alberta #AußenministeriumDerVereinigtenStaaten #CBS #DÄnemark #DanielleSmith #DonaldTrumpJr #EU #Grönland #Indien #Kalkutta #Kanada #KI #Late #MarcoRubio #Nachrichten #NarendraModi #Nato #NeuDelhi #News #Newsblog #Schlagzeilen #StephenColbert #TheWashingtonPost #TruthSocial #USA #WeißesHaus #Welt #World #WorldNews
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https://www.europesays.com/videos/30822/ HITZEWELLE IN INDIEN: Fast 48 Grad! So kämpft Neu-Delhi gegen extremen Temperaturen #hitze #hitzewelle #Indien #klimawandel #lucknow #neudelhi #südasien #uttarpradesh #welt #WELTNews
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Neue Episode meines #Podcast „Bilder und Geschichten“.
Könnt ihr euch was besseres vorstellen als am Strand zu liegen, gut zu essen, zu trinken und dann noch so ein tolles Foto zu machen? Gregor Nick erzählt im Podcast wie es zu diesem Bild in #Indien gekommen ist.
https://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
… und auf allen Podcast-Plattformen.
#weilbildergezeigtwerdenwollen #streetphotography #streetfotografie
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Neue Episode meines #Podcast „Bilder und Geschichten“.
Könnt ihr euch was besseres vorstellen als am Strand zu liegen, gut zu essen, zu trinken und dann noch so ein tolles Foto zu machen? Gregor Nick erzählt im Podcast wie es zu diesem Bild in #Indien gekommen ist.
https://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
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#weilbildergezeigtwerdenwollen #streetphotography #streetfotografie
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Neue Episode meines #Podcast „Bilder und Geschichten“.
Könnt ihr euch was besseres vorstellen als am Strand zu liegen, gut zu essen, zu trinken und dann noch so ein tolles Foto zu machen? Gregor Nick erzählt im Podcast wie es zu diesem Bild in #Indien gekommen ist.
https://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
… und auf allen Podcast-Plattformen.
#weilbildergezeigtwerdenwollen #streetphotography #streetfotografie
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Neue Episode meines #Podcast „Bilder und Geschichten“.
Könnt ihr euch was besseres vorstellen als am Strand zu liegen, gut zu essen, zu trinken und dann noch so ein tolles Foto zu machen? Gregor Nick erzählt im Podcast wie es zu diesem Bild in #Indien gekommen ist.
https://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
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#weilbildergezeigtwerdenwollen #streetphotography #streetfotografie
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Neue Episode meines #Podcast „Bilder und Geschichten“.
Könnt ihr euch was besseres vorstellen als am Strand zu liegen, gut zu essen, zu trinken und dann noch so ein tolles Foto zu machen? Gregor Nick erzählt im Podcast wie es zu diesem Bild in #Indien gekommen ist.
https://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
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#weilbildergezeigtwerdenwollen #streetphotography #streetfotografie
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#MetaDefense:
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PL-15E: DRDO und Indian Air Force entschlüsseln in Punjab geborgene Rakete
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".. Signatur der Rakete extrahiert, ihre Kommunikationsschemata dekodiert ..""Das Fehlen einer Selbstzerstörungsvorrichtung bei dieser Exportvariante ermöglichte eine seltene Auswertung, .."
".. PL-15E, eine Ableitung einer chinesischen Entwicklung, .."
https://meta-defense.fr/de/2026/05/19/pl-15e-decodee-par-drdo-iaf/
19.5.2026
#DRDO #IAF #Indien #LuftLuftRakete #Pakistan #Rakete #missile
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Dia 19 - Strandmoment im goldenen Licht mit Gregor Nick
Navelim, Goa, Indien - 3. März 2014 - Bild: Gregor Nickhttps://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
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Dia 19 - Strandmoment im goldenen Licht mit Gregor Nick
Navelim, Goa, Indien - 3. März 2014 - Bild: Gregor Nickhttps://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
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Dia 19 - Strandmoment im goldenen Licht mit Gregor Nick
Navelim, Goa, Indien - 3. März 2014 - Bild: Gregor Nickhttps://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
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Dia 19 - Strandmoment im goldenen Licht mit Gregor Nick
Navelim, Goa, Indien - 3. März 2014 - Bild: Gregor Nickhttps://podcast.bilderzeigen.de/2026/05/20/strandmoment-im-goldenen-licht-mit-gregor-nick/
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https://www.europesays.com/at/166540/ Ölkrise durch Iran-Krieg: Inder sollen weniger ins Ausland reisen #AT #Austria #Business #Companies #Companies&Markets #Hormus #Indien #Iran #Markets #Märkte #Österreich #Tourismus #Unternehmen #Unternehmen&Märkte
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Auch in Pakistan boomt der Ausbau von Photovoltaik - auch schon vor dem Irankrieg. Einfach, weil es sich lohnt & fossile Lobbyisten nicht so stark sind und weniger Bürokratie die Energiewende abwürgt.
Schade, dass in Deutschland weite Kreise noch immer leugnen, dass Erneuerbare Heimat-, Friedens- und Wohlstandsenergien sind… #Pakistan #Indien #China #Solarboom #Deutschland #Fossilismus #Erneuerbare #Heimatenergien #Wohlstandsenergien #Friedensenergien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/energieglauben-und-solarpunk-solarboom-in-china-pakistan/
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Auch in Pakistan boomt der Ausbau von Photovoltaik - auch schon vor dem Irankrieg. Einfach, weil es sich lohnt & fossile Lobbyisten nicht so stark sind und weniger Bürokratie die Energiewende abwürgt.
Schade, dass in Deutschland weite Kreise noch immer leugnen, dass Erneuerbare Heimat-, Friedens- und Wohlstandsenergien sind… #Pakistan #Indien #China #Solarboom #Deutschland #Fossilismus #Erneuerbare #Heimatenergien #Wohlstandsenergien #Friedensenergien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/energieglauben-und-solarpunk-solarboom-in-china-pakistan/
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Auch in Pakistan boomt der Ausbau von Photovoltaik - auch schon vor dem Irankrieg. Einfach, weil es sich lohnt & fossile Lobbyisten nicht so stark sind und weniger Bürokratie die Energiewende abwürgt.
Schade, dass in Deutschland weite Kreise noch immer leugnen, dass Erneuerbare Heimat-, Friedens- und Wohlstandsenergien sind… #Pakistan #Indien #China #Solarboom #Deutschland #Fossilismus #Erneuerbare #Heimatenergien #Wohlstandsenergien #Friedensenergien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/energieglauben-und-solarpunk-solarboom-in-china-pakistan/
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Auch in Pakistan boomt der Ausbau von Photovoltaik - auch schon vor dem Irankrieg. Einfach, weil es sich lohnt & fossile Lobbyisten nicht so stark sind und weniger Bürokratie die Energiewende abwürgt.
Schade, dass in Deutschland weite Kreise noch immer leugnen, dass Erneuerbare Heimat-, Friedens- und Wohlstandsenergien sind… #Pakistan #Indien #China #Solarboom #Deutschland #Fossilismus #Erneuerbare #Heimatenergien #Wohlstandsenergien #Friedensenergien https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/energieglauben-und-solarpunk-solarboom-in-china-pakistan/
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Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?
Heute wieder eine gute #Solarpunk - Nachricht!
Die bevölkerungsreichste Gesellschaft & Demokratie der Erde hat die strategische sowie wirtschaftliche Bedeutung der post-fossilen Energiewende erkannt.
„Indien und Norwegen haben eine "grüne strategische Partnerschaft" vereinbart: Sie wollen gemeinsam die Energiewende & die nachhaltige Entwicklung mithilfe moderner Technologien vorantreiben, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Indiens Premierminister Narendra Modi hielt sich zu einem zweitägigen Besuch in Norwegens Hauptstadt Oslo auf.
Indien ist stark von den Folgen des Iran-Kriegs getroffen - das Land ist der drittgrößte Ölimporteur weltweit, die Hälfte der Importe stammt aus der Golfregion. Zudem werden in Indien aktuell 73 Prozent des Stroms mit Kohle erzeugt. Die Regierung in Neu Delhi hat bereits angekündigt, den Ausbau der Windenergie sowie von Stromspeichern zu beschleunigen.“ #Indien #Norwegen #Energiewende #Windenergie #Fossilfalle #Kohle https://www.n-tv.de/ticker/Indien-und-Norwegen-vereinbaren-gruene-strategische-Partnerschaft-id30833666.html
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„Indien und Norwegen haben eine "grüne strategische Partnerschaft" vereinbart: Sie wollen gemeinsam die Energiewende & die nachhaltige Entwicklung mithilfe moderner Technologien vorantreiben, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Indiens Premierminister Narendra Modi hielt sich zu einem zweitägigen Besuch in Norwegens Hauptstadt Oslo auf.
Indien ist stark von den Folgen des Iran-Kriegs getroffen - das Land ist der drittgrößte Ölimporteur weltweit, die Hälfte der Importe stammt aus der Golfregion. Zudem werden in Indien aktuell 73 Prozent des Stroms mit Kohle erzeugt. Die Regierung in Neu Delhi hat bereits angekündigt, den Ausbau der Windenergie sowie von Stromspeichern zu beschleunigen.“ #Indien #Norwegen #Energiewende #Windenergie #Fossilfalle #Kohle https://www.n-tv.de/ticker/Indien-und-Norwegen-vereinbaren-gruene-strategische-Partnerschaft-id30833666.html
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Indien ist stark von den Folgen des Iran-Kriegs getroffen - das Land ist der drittgrößte Ölimporteur weltweit, die Hälfte der Importe stammt aus der Golfregion. Zudem werden in Indien aktuell 73 Prozent des Stroms mit Kohle erzeugt. Die Regierung in Neu Delhi hat bereits angekündigt, den Ausbau der Windenergie sowie von Stromspeichern zu beschleunigen.“ #Indien #Norwegen #Energiewende #Windenergie #Fossilfalle #Kohle https://www.n-tv.de/ticker/Indien-und-Norwegen-vereinbaren-gruene-strategische-Partnerschaft-id30833666.html
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Indien ist stark von den Folgen des Iran-Kriegs getroffen - das Land ist der drittgrößte Ölimporteur weltweit, die Hälfte der Importe stammt aus der Golfregion. Zudem werden in Indien aktuell 73 Prozent des Stroms mit Kohle erzeugt. Die Regierung in Neu Delhi hat bereits angekündigt, den Ausbau der Windenergie sowie von Stromspeichern zu beschleunigen.“ #Indien #Norwegen #Energiewende #Windenergie #Fossilfalle #Kohle https://www.n-tv.de/ticker/Indien-und-Norwegen-vereinbaren-gruene-strategische-Partnerschaft-id30833666.html