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#chinesisch — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #chinesisch, aggregated by home.social.

  1. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Wissenschaftssprache #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat #Chinesisch #Datenbank
  2. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache
  3. 👉 Endllich mal gute Nachrichten im #Ukrainekrieg 👈

    (3/n)

    ...erfolgreiche Marschall, #GeorgiSchukow:
    "Der nächste Krieg wird zum Ende Russlands führen."
    (Георгий Константинович Жуков: "Следующая война приведет к концу России.")

    Unter anderem #China freut sich schon und bennent schon mal auf eigenen Landkarten derzeit noch russische Städte auf #Chinesisch um...

    Pikanter Weise scheint selbst #Putin diesen Zusammenbruch mit ins Kalkül zu ziehen:

    "Er bezeichnete die #europäischen Staats-

  4. 👉 Endllich mal gute Nachrichten im #Ukrainekrieg 👈

    (3/n)

    ...erfolgreiche Marschall, #GeorgiSchukow:
    "Der nächste Krieg wird zum Ende Russlands führen."
    (Георгий Константинович Жуков: "Следующая война приведет к концу России.")

    Unter anderem #China freut sich schon und bennent schon mal auf eigenen Landkarten derzeit noch russische Städte auf #Chinesisch um...

    Pikanter Weise scheint selbst #Putin diesen Zusammenbruch mit ins Kalkül zu ziehen:

    "Er bezeichnete die #europäischen Staats-

  5. Frisch geblogt:

    Feinfrost mit

    Wenn bei einem Fertiggericht für die Pfanne drauf steht, dass man 4 Esslöffel Wasser dazugeben soll, wieviel Wasser gebt ihr dazu? Ich frage für meine Besteckschublade.

    Das Gericht war „ohne künstliche Zusatzstoffe“ und auch ganz lecker. Kann man mal essen. Lief unter „Hähnchen süß-sauer mit Reis“. Es kann an meinem etwas durcheinander geratenen kulinarischen Tagesablauf am Samstag* […]

    herdnerd.de/2025/06/23/feinfro

    #chinesisch #Fischfilet #Frosta #Gemüse #Hähnchen #Kartoffeln #Knusperfilet #Kohlrabi #Paprika #Reis #Schlagsahne #Soße #herdnerd

  6. Frisch geblogt:

    Feinfrost mit

    Wenn bei einem Fertiggericht für die Pfanne drauf steht, dass man 4 Esslöffel Wasser dazugeben soll, wieviel Wasser gebt ihr dazu? Ich frage für meine Besteckschublade.

    Das Gericht war „ohne künstliche Zusatzstoffe“ und auch ganz lecker. Kann man mal essen. Lief unter „Hähnchen süß-sauer mit Reis“. Es kann an meinem etwas durcheinander geratenen kulinarischen Tagesablauf am Samstag* […]

    herdnerd.de/2025/06/23/feinfro

    #chinesisch #Fischfilet #Frosta #Gemüse #Hähnchen #Kartoffeln #Knusperfilet #Kohlrabi #Paprika #Reis #Schlagsahne #Soße #herdnerd

  7. 紅螺寺(護國資福禪寺)
    Hongluo Si (Red Shells Temple)
    Hongluo-Si (Rote Muschel-Tempel)
    紅螺(こうら)寺(じ)
    𫷨(Chùa) 紅(Hồng) 螺(Loa)
    紅螺寺(홍라사)
    Хунло Сы (Храм Красных Раковин)

    P1: 「須彌勝境」影壁
    “The wondrous land of Sumeru” Spirit Screen
    P2 – P3: 紅螺泉 Hongluo Spring
    P4: 山門 Shanmen (Mountain Gate)
    P5 – P6: 大雄寶殿 Mahavira Hall
    P8 – P9: 觀音路 Guanyin Road (Avalokiteśvara Road)
    P11: 弘一 書「造一方淨土,結萬眾善緣。」
    “To manifest a pure land (Buddha-field) and foster wholesome connections with all beings.” written by Hong Yi

    #photography #photo #china #beijing #peking #archetecture #chinese #culture #temple #buddhism #攝影 #撮影 #中國 #大陸 #北京 #建築 #中華 #文化 #中国 #写真 #佛 #寺廟 #寺 #廟 #仏 #佛教 #仏教 #foto #chinesisch #architektur #kultur #tempel #buddhismus #trungquoc #anh #vanhoa #chua #phat #사진 #중국 #문화 #건축 #사 #불교 #불 #китай #пекин #фото #фотография #архитектура #культура #храм #буддизм

  8. 德勝門箭樓,北京
    The Archery Tower of Deshengmen Gate, Beijing / Peking
    Bogenschießturm des Deshengmen-Tores in Peking
    北京(ペキン)・徳勝門(とくしょうもん) 箭楼(せんろう)
    樓(Lầu)箭(Tên)德(Đức)勝(Thắng)門(Môn), 北(Bắc)京(Kinh)
    베이징
    德勝門(덕승문) 箭樓(전루)
    Башня лучников ворот Дэшэнмэнь, Пекин

    #photography #photo #china #beijing #peking #archetecture #chinese #culture #攝影 #撮影 #中國 #大陸 #北京 #建築 #城牆 #中華 #文化 #中国 #写真 #foto #chinesisch #architektur #kultur #trungquoc #anh #vanhoa #사진 #중국 #문화 #건축 #китай #пекин #фото #фотография #архитектура #культура

  9. Nachdem 2012 die #chinesisch​e #Variante von #Twitter - #Weibo, das als #Werkzeug für #demokratisch​en #öffentlich​en #Diskurs #Verwendung gefunden hatte, mit #Zensur, #Strafe​n und #Verhaftung​en #bekämpft wurde, hat #Tencent mit der #KP zusammen #Wechat hervorgebracht, bei dem ein #Zusammenschluss nur in #klein​en #Gruppe​n von #maximal 500 #Person​en #erlaubt und #möglich ist.

    #China #Diktatur #Autoritarismus #Regime

    #SZ 27.07.23 #Feuilleton S. 9, Kai #Strittmatter - Alles eins, alles meins

  10. Nachdem 2012 die #chinesisch​e #Variante von #Twitter - #Weibo, das als #Werkzeug für #demokratisch​en #öffentlich​en #Diskurs #Verwendung gefunden hatte, mit #Zensur, #Strafe​n und #Verhaftung​en #bekämpft wurde, hat #Tencent mit der #KP zusammen #Wechat hervorgebracht, bei dem ein #Zusammenschluss nur in #klein​en #Gruppe​n von #maximal 500 #Person​en #erlaubt und #möglich ist.

    #China #Diktatur #Autoritarismus #Regime

    #SZ 27.07.23 #Feuilleton S. 9, Kai #Strittmatter - Alles eins, alles meins

  11. Nachdem 2012 die #chinesisch​e #Variante von #Twitter - #Weibo, das als #Werkzeug für #demokratisch​en #öffentlich​en #Diskurs #Verwendung gefunden hatte, mit #Zensur, #Strafe​n und #Verhaftung​en #bekämpft wurde, hat #Tencent mit der #KP zusammen #Wechat hervorgebracht, bei dem ein #Zusammenschluss nur in #klein​en #Gruppe​n von #maximal 500 #Person​en #erlaubt und #möglich ist.

    #China #Diktatur #Autoritarismus #Regime

    #SZ 27.07.23 #Feuilleton S. 9, Kai #Strittmatter - Alles eins, alles meins

  12. Nachdem 2012 die #chinesisch​e #Variante von #Twitter - #Weibo, das als #Werkzeug für #demokratisch​en #öffentlich​en #Diskurs #Verwendung gefunden hatte, mit #Zensur, #Strafe​n und #Verhaftung​en #bekämpft wurde, hat #Tencent mit der #KP zusammen #Wechat hervorgebracht, bei dem ein #Zusammenschluss nur in #klein​en #Gruppe​n von #maximal 500 #Person​en #erlaubt und #möglich ist.

    #China #Diktatur #Autoritarismus #Regime

    #SZ 27.07.23 #Feuilleton S. 9, Kai #Strittmatter - Alles eins, alles meins

  13. Retreat, Tag 3

    Gestern Fächer-Tai-Chi gemacht und dabei erfahren, dass der Fächer im alten China zu manchen Zeiten als Waffe diente.

    Waffen waren damals generell verboten, einen Fächer aber durfte man bei sich tragen. Dieser war entsprechend präpariert (mit Metallspitzen etc.).

    Das chinesische Zeichen für Fächer bedeutet auch "Gefahr hinter einem Lächeln/Vorhang" oder so ähnlich. Das kriege ich aber nicht mehr hundertprozentig zusammen.

    #chinesisch #taichi #fächer #waffen #china

  14. US-amerikanische Cyber-Sicherheitsbehörden stellen eine Liste der von chinesischen Cybergangs derzeit meist-angegriffenen Sicherheitslücken bereit.
    Chinesische Cybergangs: Die meist-angegriffenen Sicherheitslücken
  15. Mitarbeiter/in (m/w/d) Ostasien B.A. für chinesisch- und japanischsprachige Monographien, E 9b, Teilzeit, befristet Bayerische Staatsbibliothek | Bewerbungsfrist: 28.10.2022 bsb-muenchen.de/fileadmin/pdf/ | jobs.openbiblio.eu/stellenange #openbibliojobs #Bibliotheks-undInformationsmanagement #Diplom-Bibliothekar/in #Chinesisch #japanisch #Ostasien