#sprache — Public Fediverse posts
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Bayern2-#Radiowissen:
"Deutsch in danger? Wie Anglizismen unsere Sprache verändern"
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:61fda4c23389b8ca/
"Der Einfluss des Englischen auf die deutsche #Sprache wird immer größer. Sprachliebhaber und auch Wissenschaftler streiten darüber, ob man diesen Einfluss begrenzen sollte oder ob dahinter ein unaufhaltsamer Wandel steht. Ein #Podcast von Nikolaus Nützel." -
Bayern2-#Radiowissen:
"Deutsch in danger? Wie Anglizismen unsere Sprache verändern"
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:61fda4c23389b8ca/
"Der Einfluss des Englischen auf die deutsche #Sprache wird immer größer. Sprachliebhaber und auch Wissenschaftler streiten darüber, ob man diesen Einfluss begrenzen sollte oder ob dahinter ein unaufhaltsamer Wandel steht. Ein #Podcast von Nikolaus Nützel." -
#Professur (m/w/d) für #Sprache und #Text am Fachbereich #Gestaltung
W2 unbefristet, 100% Stelle
Auszüge:
- professionelle #Textpraxis (#Journalismus, #Storytelling, #Copywriting, #AIWriting etc.)
- nachgewiesene Erfahrung mit #Kommunikationsdesign oder anderen Designdisziplinen
- nachgewiesene Erfahrung in der Analyse aktueller #Sprachformen und #Sprachstile
Link zur Ausschreibung:
https://www.hs-mainz.de/fileadmin/Hochschule/Stellenangebote/Berufungen_/2026/2026-P09_FBG_Sprache_und_Text_Ausschreibungstext_2026-08-04.pdf
#fedihire_de
#fedihire
3/4 -
#Professur (m/w/d) für #Sprache und #Text am Fachbereich #Gestaltung
W2 unbefristet, 100% Stelle
Auszüge:
- professionelle #Textpraxis (#Journalismus, #Storytelling, #Copywriting, #AIWriting etc.)
- nachgewiesene Erfahrung mit #Kommunikationsdesign oder anderen Designdisziplinen
- nachgewiesene Erfahrung in der Analyse aktueller #Sprachformen und #Sprachstile
Link zur Ausschreibung:
https://www.hs-mainz.de/fileadmin/Hochschule/Stellenangebote/Berufungen_/2026/2026-P09_FBG_Sprache_und_Text_Ausschreibungstext_2026-08-04.pdf
#fedihire_de
#fedihire
3/4 -
In quasi eigener Sache. Die #HochschuleMainz hat drei #Professuren ausgeschrieben, die für einige in meiner Bubble hier interessant sein könnten (#Medieninformatik, #Sprache & #Text sowie #Vermessung) und die auch gut ins @mainzed passen könnten (keine Bedingung!). Ich fasse sie hier mal in einem kleinen Thread zusammen und verlinke die #Ausschreibungen.
Bitte beachtet die besonderen Anforderungen aber auch Chancen für Professuren an #HAW
#fedihire_de
#fedihire
#Professur
#Hochschule
1/4 -
In quasi eigener Sache. Die #HochschuleMainz hat drei #Professuren ausgeschrieben, die für einige in meiner Bubble hier interessant sein könnten (#Medieninformatik, #Sprache & #Text sowie #Vermessung) und die auch gut ins @mainzed passen könnten (keine Bedingung!). Ich fasse sie hier mal in einem kleinen Thread zusammen und verlinke die #Ausschreibungen.
Bitte beachtet die besonderen Anforderungen aber auch Chancen für Professuren an #HAW
#fedihire_de
#fedihire
#Professur
#Hochschule
1/4 -
Ist Claude eigentlich beleidigt, wenn man „bitte" vergisst? Nein – Claude ist nicht mal ein „er". Michael Kalina (@mkalina) erklärt genüsslich, warum wir Software Namen, Gefühle und Meinungen andichten, die sie schlicht nicht hat. Marketing mit eingebauter Persönlichkeitsstörung, sozusagen – wirklich sehr lesenswert. #KI #Sprache #Marketing https://buff.ly/cc1Ot3k
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Ist Claude eigentlich beleidigt, wenn man „bitte" vergisst? Nein – Claude ist nicht mal ein „er". Michael Kalina (@mkalina) erklärt genüsslich, warum wir Software Namen, Gefühle und Meinungen andichten, die sie schlicht nicht hat. Marketing mit eingebauter Persönlichkeitsstörung, sozusagen – wirklich sehr lesenswert. #KI #Sprache #Marketing https://buff.ly/cc1Ot3k
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Der neue Newsletter @serbskiinstitut ist da - mit Neuigkeiten zum Sorbischen Kulturregister, zahlreichen #Neuerscheinungen, den kommenden Terminen und einigen Rückblicken...
#WissKomm #Sorabistik #Slavistik #Kulturerbe #Sorbisch #Sprache #Lausitz #Bautzen #Cottbus
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Wie kommen #Kinder zu #Sprache und #Wissen? Heute vor 130 Jahren wurde Jean Piaget geboren, der diese Frage als Pionier der Entwicklungspsychologie untersuchte. Mehr im Artikel des Tages https://www.dwds.de/wb/Epistemologie
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Wie kommen #Kinder zu #Sprache und #Wissen? Heute vor 130 Jahren wurde Jean Piaget geboren, der diese Frage als Pionier der Entwicklungspsychologie untersuchte. Mehr im Artikel des Tages https://www.dwds.de/wb/Epistemologie
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#Tandem #Rhein-Main läuft seit 2011 und wird gut genutzt. Die alte Rails-Plattform tcore9 ist in Rente, es lebe die neue Rails-Plattform tcore11!
#sprache
#sprachenlernen
#frankfurt
#darmstadt
#mainz
#wiesbaden -
@WinFuture Aua.
Bariumexplosion? Das explodiert so einfach?
Rakete über dem Pazifik gezündet? Wie ist sie den dahin gekommen?
Die Trümmerteile der Explosion?
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@WinFuture Aua.
Bariumexplosion? Das explodiert so einfach?
Rakete über dem Pazifik gezündet? Wie ist sie den dahin gekommen?
Die Trümmerteile der Explosion?
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Warum nicht heiß statt hot?
https://www.peta.de/prominente/alena-gerber-vegan/
#Ernährung #Sprache #vegan #Veganismus -
Warum nicht heiß statt hot?
https://www.peta.de/prominente/alena-gerber-vegan/
#Ernährung #Sprache #vegan #Veganismus -
Meine Bildunterschrift: "Bringt mehr #Asterix in euren Alltag!" Welche Bildunterschrift fällt euch dazu ein? #pädagogik #sprache
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Meine Bildunterschrift: "Bringt mehr #Asterix in euren Alltag!" Welche Bildunterschrift fällt euch dazu ein? #pädagogik #sprache
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Heute erfahren, dass die Österreicher Sessel sagen und Stuhl meinen. Demzufolge gibt es in Österreich auch einen Sesselkreis – zu dem hatte die Trainerin uns nämlich aufgefordert.
Die Teilnehmerinnen aus Deutschland fanden das putzig.
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Heute erfahren, dass die Österreicher Sessel sagen und Stuhl meinen. Demzufolge gibt es in Österreich auch einen Sesselkreis – zu dem hatte die Trainerin uns nämlich aufgefordert.
Die Teilnehmerinnen aus Deutschland fanden das putzig.
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Ja ich habe es getan. Ich oute mich jetzt endlich.
Ich habe bei der Kickstarter Kampagne "PettiChat" mitgemacht. Es handelt sich um ein Ki-unterstütztes System um Tierlaute in menschliche Sprache umzuwandeln. Als Beta-Feature steht der Weg Mensch-Tier-Kommunikation ebenfalls zur Verfügung.
https://www.kickstarter.com/projects/pettichat/pettichat-real-time-pet-translatorErster Eindruck ist durchaus positiv, jetzt muss nur noch Katze anfangen zu reden. Fauchen und Kratzen hat PettiChat noch nicht zu einer Übersetzung bewegen können. 😸
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Ja ich habe es getan. Ich oute mich jetzt endlich.
Ich habe bei der Kickstarter Kampagne "PettiChat" mitgemacht. Es handelt sich um ein Ki-unterstütztes System um Tierlaute in menschliche Sprache umzuwandeln. Als Beta-Feature steht der Weg Mensch-Tier-Kommunikation ebenfalls zur Verfügung.
https://www.kickstarter.com/projects/pettichat/pettichat-real-time-pet-translatorErster Eindruck ist durchaus positiv, jetzt muss nur noch Katze anfangen zu reden. Fauchen und Kratzen hat PettiChat noch nicht zu einer Übersetzung bewegen können. 😸
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FYI: Meine Erkundungsroute war "Schwerbelastungskörper" -> "Geschiebemergel" -> "Schluff".
Gute Reise. 👋🏻https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerbelastungsk%C3%B6rper
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschiebemergel -
FYI: Meine Erkundungsroute war "Schwerbelastungskörper" -> "Geschiebemergel" -> "Schluff".
Gute Reise. 👋🏻https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerbelastungsk%C3%B6rper
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschiebemergel -
„Unter Schluff versteht man übrigens Feinböden unterschiedlicher Abkunft, deren mineralische Bestandteile überwiegend eine Korngröße von 2 bis 63 Mikrometer aufweisen.“
Ich könnte jeden Geologen umarmen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schluff -
„Unter Schluff versteht man übrigens Feinböden unterschiedlicher Abkunft, deren mineralische Bestandteile überwiegend eine Korngröße von 2 bis 63 Mikrometer aufweisen.“
Ich könnte jeden Geologen umarmen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schluff -
Wollust ist so ein Wort, das man viel häufiger benutzen sollte.
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Wollust ist so ein Wort, das man viel häufiger benutzen sollte.
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Du hast noch nie von dieser #Sprache gehört oder bist dir unsicher, was sie ist? Infos gibt's auf Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Esperanto oder etwas propagandistischer auf https://esperanto.net
Um mal reinzuschnuppern (falls Graz gerade nicht um die Ecke ist) kann ich https://lernu.net sehr empfehlen.
Vortragsfolien, die ich manchmal verwende, um Esperanto vorzustellen gibt's hier: https://ses-ch.github.io/Schnupperkurs/index-de.html
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… von Zuständigkeiten statt Gefühlen, Gedenktagen statt Aufarbeitung und der Frage, ob Demokratie noch Neupatienten aufnimmt …
Und vielleicht von der Frage, ob meine Texte tatsächlich immer länger werden.
Ein Essay:
„Deutschland braucht einen Therapieplatz“ habe ich die Tage irgendwo gelesen und kicherte spontan:
„Aber sowas von.“
Also entstand daraus folgender Text:
Deutschland braucht einen Therapieplatz.
Dringend.
Nicht so einen für acht probatorische oder probiotische Sitzungen, drei Atemübungen und ein laminiertes Arbeitsblatt mit der Überschrift:
„Meine persönlichen Kraftquellen.“
Deutschland braucht Langzeittherapie, Bro.
Tiefenpsychologisch fundiert. Traumatherapeutisch begleitet. Systemisch aufgestellt. Mit Familienbrett und Familienbett, Genogramm und einer Therapeutin, die sehr gut darin ist, Schweigen auszuhalten.
Außerdem braucht es eine freundliche Person am Empfang, die bei jedem Anruf ruhig erklärt:
„Nein, Herr Deutschland, Sie können Ihre Kindheit nicht einfach abhaken, nur weil Sie inzwischen eine funktionierende Einbauküche besitzen.“
Die Symptome sind schließlich kaum zu übersehen.
Ungelöste Konflikte. Autonome Komplexe. Unreife Abwehrmechanismen. Zerrüttete interne Familiensysteme. Scham. Schuld. German Angst.
Dazu eine schwer behandelbare Form emotionaler Vermeidung, bei der jedes existenzielle Problem zunächst in einen Verwaltungsvorgang umgewandelt wird.
Andere Länder haben Gefühle.
Deutschland hat Zuständigkeiten.
Andere Länder verzweifeln.
Deutschland richtet einen interministeriellen Arbeitskreis ein, der bis zum Ende der Legislaturperiode prüft, ob Verzweiflung künftig als förderfähige psychosoziale Sonderlage anerkannt werden kann.
Vorausgesetzt, das Formular wurde korrekt ausgefüllt.
Bitte nur in Druckbuchstaben.
Deutschland nimmt Platz
Deutschland sitzt also auf der Couch.
Die Arme verschränkt. Das Kinn leicht angehoben. Den Blick immer wieder auf die Uhr gerichtet. Das rechte Bein wippt, unbewusst, aber merklich, auf und ab.
Staubpartikel tanzen unbemerkt im einfallenden Sonnenlicht.
Deutschland atmet scharf ein.
„Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich hier bin.“
Die Therapeutin blättert durch die Akte.
Zwei Weltkriege. Nationalsozialismus. Holocaust. Teilung. Wiedervereinigung. Militarismus. Autoritäre Erziehungstraditionen. Ausgeprägter Hang zum Patriarchat. Gehorsam. Leistungskult. Kollektives Schweigen. Rassismus. Ost-West-Verletzungen. Ein gespaltenes Verhältnis zu nachhaltiger Freude, Gesundheit und Mitgefühl. Ein bis heute emotional auffälliges Verhältnis zu Automobilen.
„Ihre Freunde machen sich Sorgen.“
Deutschland richtet sich auf.
„Wer genau?“
„Europa.“
„Europa ist selbst nicht stabil.“
Das ist korrekt.
Das ist allerdings auch eine der ältesten Abwehrstrategien der Welt.
Wenn jemand sagt: „Ich mache mir Sorgen um dich“, und du antwortest: „Du hast selber eine hässliche Frisur“, bist du therapeutisch noch nicht vollständig auf dem Weg zur Selbstverantwortung angekommen.
Deutschland möchte ohnehin nicht über seine Vergangenheit sprechen.
Deutschland möchte aus seiner Vergangenheit gelernt haben.
Das klingt ähnlich, ist aber etwas völlig anderes.
Über etwas zu sprechen bedeutet, es anzuschauen. Nicht nur die historischen Daten, sondern auch die Gefühle, die Verstrickungen, die Scham, die Schuld und die Kontinuitäten. Die alten Muster in neuen Begriffen, neuen Uniformen und neu gestalteten Parteiprogrammen.
Aus etwas gelernt zu haben bedeutet dagegen in Deutschland häufig, dass man einen Gedenktag eingerichtet hat.
Einmal im Jahr stehen dann wichtige Politiker im Beisein ebenso wichtiger Presse mit ernsten Gesichtern vor Kränzen, sagen „Nie wieder“ und gehen anschließend zurück in ihre Büros, um zu diskutieren, welche Menschen man an den europäischen Außengrenzen besser davon abhalten könnte, überhaupt bis hierher zu gelangen.
So schnell kann ein historisches Versprechen an einer Zuständigkeitsfrage scheitern.
Das Verdrängte kommt wieder
Ich würde C. G. Jung in den Raum einladen.
Nicht, weil ich glaube, ein Schweizer Tiefenpsychologe mit einer lustigen Pfeife könne dieses Land an einem verlängerten Wochenende innerlich aufräumen.
Aber Jung war überzeugt:
Was verdrängt wird, verschwindet nicht.
Es wirft Schatten.
Es wirkt weiter. In Sprache, Institutionen, Körpern, Familien und politischen Sehnsüchten. In der plötzlichen Erleichterung, endlich wieder hart sein zu dürfen.
Eine Gesellschaft kann sich für aufgeklärt halten und trotzdem von unbewussten Kräften gesteuert werden.
Sie kann Denkmäler bauen und gleichzeitig Menschen entmenschlichen.
Sie kann „Nie wieder“ sagen und dennoch bei jedem neuen „Die gehören nicht zu uns“ kurz prüfen, ob man damit vielleicht nicht doch Wahlen gewinnen könnte.
„Deutschland hat seinen Schatten nicht vollständig integriert“, würde die spirituelle Beraterin Esther Shamina Baumwipfel sagen.
Schattenarbeit nennt man das heute.
Aber irgendwie, ja: Deutschland hat seinen Schatten in den Keller getragen, eine Brandschutztürmauer davorgezogen und ein Schild aufgehängt:
„Zutritt nur für autorisiertes Personal.“
Links und rechts der Tür befinden sich kleine Überwachungskameras. Die darüber hängende Neonröhre flackert und summt nervös.
Leider hält sich der Schatten nicht an deutsche Sicherheitsbestimmungen.
Wer hätte damit gerechnet?
Deutschland ist ein Land mit fundamentalen Abwehrmechanismen
Psychologisch betrachtet besitzt Deutschland ein beeindruckendes Repertoire an Abwehr.
Zwar nicht militärisch.
„ABER DAS ÄNDERN WIR JETZT!!!“
Ja, Volker. Machen wir. YEAH!
Nein, psychologisch.
Da wäre zunächst die Verdrängung.
Rechtsextremismus existiert in Deutschland grundsätzlich erst dann zweifelsfrei, wenn jemand mit Springerstiefeln, Glatze, einer brennenden Fackel und einem laminierten Rechtsextremistenausweis vor dem Reichstag steht.
Vorher handelt es sich um Protest. Um Frust. Um Sorgen. Um Menschen, die sich nicht mehr gehört fühlen.
Jaaaa – was erschreckend oft sogar stimmt.
Manchmal aber halt eben auch überhaupt nicht.
Interessant ist dabei, dass diejenigen, vor denen andere Angst haben müssen, regelmäßig besonders viel gesellschaftliches Verständnis erhalten.
Während diejenigen, die Angst vor ihnen haben, gern gebeten werden, die Debatte nicht unnötig zu emotionalisieren.
Dann gibt es die Projektion.
Was man an sich selbst nicht ertragen kann, schreibt man anderen zu.
Man selbst ist nicht rassistisch. Die anderen integrieren sich nur falsch.
Man selbst hat kein Problem mit Armut. Die Armen sind bloß nicht eigenverantwortlich genug.
Man selbst fürchtet sich nicht vor Veränderung. Die Klimabewegung, Feministinnen, Migranten, queere Menschen, junge Leute, Arbeitslose, Radfahrer und Menschen mit Wärmepumpen sind einfach gleichzeitig zu linksradikal geworden.
Das kann natürlich passieren.
Wenn aber plötzlich sämtliche gesellschaftlichen Gruppen um einen herum das eigentliche Problem darstellen, könnte man kurz prüfen, ob sich vielleicht doch ein Anteil des Problems im eigenen Wohnzimmer befindet.
Deutschland prüft das nicht.
Deutschland verschärft das Strafrecht.
Dann wäre da noch die Rationalisierung.
Wir kürzen nicht bei Armen, weil uns Arme egal sind.
Wir setzen Anreize.
Wir lassen Menschen an Grenzen nicht leiden, weil wir ihr Leid für politisch verkraftbar halten.
Wir schützen die Akzeptanz des Asylsystems.
Wir verhindern Klimaschutz nicht, weil mächtige Lobbyisten aus eigenem Interesse seit Jahrzehnten jede Veränderung bekämpfen.
Wir bewahren Technologieoffenheit.
Wir retten Konzerne nicht vor den Folgen eigener Fehlentscheidungen.
Wir sichern Arbeitsplätze.
Mit dem richtigen Begriff klingt selbst institutionalisierte Verantwortungslosigkeit wie ein innovativer Lösungsansatz.
Deutschland besitzt dafür offenbar ein hervorragend gewartetes Etikettiergerät.
Ich mag dieses Wort.
Etikettiergerät.
Ich mag Sprache so, so gerne!
Das ist die große Stärke aktueller deutscher Politik:
Sie kann dir das Bein wegziehen und gleichzeitig erklären, dies diene der Aktivierung deiner unteren Extremitäten.
Dann wäre da das Familiensystem Deutschland
Systemisch betrachtet ist Deutschland eine zerrüttete Großfamilie, die weiterhin gemeinsam Weihnachten feiert, weil niemand den Mut hat, die Familiengruppe bei WhatsApp zu verlassen.
Der Westen sitzt am Kopfende und erklärt, wie Demokratie funktioniert.
Der Osten sitzt daneben und hört seit 1990, er müsse sich nun wirklich etwas mehr anstrengen, demokratisch aufzuholen.
Die reichen Bundesländer räumen demonstrativ die Spülmaschine ein und erwähnen währenddessen mehrfach, wer den Länderfinanzausgleich bezahlt.
Bayern hat sein eigenes Bier mitgebracht und behauptet, ohne Bayern hätte die Familie weder Tradition noch Zukunft.
Berlin hat kein Geld, aber ein Konzept.
Das Ruhrgebiet erzählt von früher.
Und irgendwo versucht Schleswig-Holstein seit zwei Stunden, etwas über Windenergie zu sagen, aber niemand hört zu, weil Nordrhein-Westfalen gerade eine weitere Autobahnspur plant.
Dazwischen sitzen die Kinder dieser Familie.
Menschen mit Migrationsgeschichte, die teilweise seit Generationen dazugehören und trotzdem bei jeder Gelegenheit gefragt werden, wo sie eigentlich wirklich herkommen.
Junge Menschen, denen man einen beschädigten Planeten, kaputte Schulen, unbezahlbare Wohnungen und eine brüchige soziale Infrastruktur übergibt.
Danach erklärt man ihnen, sie seien nicht belastbar genug.
Auch die Armen sitzen mit am Tisch.
Über sie wird viel gesprochen.
Mit ihnen eher selten.
Meistens wird festgestellt, was ihnen fehlt: Bildung, Disziplin, Motivation, Eigenverantwortung.
Nie fehlen Strukturen.
Strukturen sind in Deutschland grundsätzlich unschuldig.
Man kann sie nicht sanktionieren.
Sie haben keinen Briefkasten.
Scham ist keine Verantwortung
Deutschland verwechselt bis heute Scham und Schuld.
Schuld sagt:
Ich habe etwas getan. Ich muss Verantwortung übernehmen.
Scham sagt:
Mit mir stimmt grundsätzlich etwas nicht. Ich darf nicht gesehen werden.
Schuld kann zu Handlung führen.
Scham führt häufig zu Abwehr. Zu Schweigen, Aggression, moralischer Selbstinszenierung oder dem dringenden Wunsch, jetzt müsse aber auch mal Schluss sein.
Deutschland pendelt zuverlässig zwischen zwei Positionen:
„Wir sind für immer das schlimmste Land der Welt! Holt mich hier raus! Ich wandere aus! Ich geh hier weg! Nirgendwo sonst ist es so schlimm wie hier.“
Und:
„Jetzt muss man die Vergangenheit auch irgendwann ruhen lassen.“
Beides verhindert Reife.
Die reife Position wäre komplizierter.
Sie würde sagen:
Ja, dieses Land hat unermessliche Verbrechen begangen.
Ja, in diesem Land ist gerade so einiges fett am Kochen.
Ja, daraus entsteht Verantwortung.
Nein, Verantwortung bedeutet nicht ewige Selbstverachtung.
Und nein, Verantwortung ist nicht erledigt, nur weil man in der neunten Klasse ein Referat über Anne Frank gehalten und später einmal eine Stolpersteinführung besucht hat.
Eine erwachsene Gesellschaft könnte ihre Geschichte tragen, ohne sich selbst darin aufzulösen und ohne sie zu verleugnen.
Sie könnte sagen:
Das war Teil von uns.
Es wirkt bis heute.
Und gerade deshalb schauen wir genau hin, wenn Menschen erneut entmenschlicht, markiert, entrechtet und aus dem Kreis des Mitgefühls gedrängt werden.
Sie könnte das sagen.
Stattdessen diskutieren wir darüber, ob man Rechtsextreme vielleicht dadurch schwächen könne, dass man ihre Forderungen übernimmt, aber in einer seriöseren Schriftart veröffentlicht.
Therapeutisch nennt man das vermutlich nicht Aufarbeitung.
Eher Identifikation mit dem Aggressor bei gleichzeitigem Sonntagsinterview.
German Angst
Und dann wäre da natürlich die German Angst.
Diese nationale Spezialität, bei der jede Veränderung gleichzeitig völlig überstürzt und seit drei Jahrzehnten überfällig ist.
Deutschland hat Angst vor Kontrollverlust.
Das ist historisch nicht schwer zu verstehen.
Bedauerlicherweise hat dieses Land daraus nicht gelernt, Kontrolle kritisch zu betrachten.
Es hat gelernt, sie effizienter zu organisieren.
Wir kontrollieren Arbeitslose, Geflüchtete, Kinder, Lehrer, Pflegekräfte, Bürgergeldempfänger, Krankmeldungen, Gartenhecken und Abfalltrennung.
Bei Vermögen, Erbschaften, Steuervermeidung und Lobbyismus setzt Deutschland dagegen stärker auf Eigenverantwortung.
Man darf Menschen schließlich nicht unter Generalverdacht stellen.
Jedenfalls keine Menschen mit Vermögensberater.
German Angst ist auch deshalb so wirkungsvoll, weil sie sich gern als Vernunft verkleidet.
Sie trägt Jackett.
Sie besitzt Diagramme.
Sie sagt nicht:
„Ich habe Angst.“
Sie sagt:
„Das ist leider nicht realistisch.“
„Dafür fehlen uns die Kapazitäten.“
„Das können wir den Menschen nicht zumuten.“
Mit „den Menschen“ sind dabei meistens diejenigen gemeint, denen man bereits seit Jahrzehnten besonders wenig zumuten möchte.
German Angst fürchtet den Abstieg, die Fremden, die Zukunft, Russland, Amerika, zu viel Staat, zu wenig Staat, die Wärmepumpe und die vage Möglichkeit, dass irgendjemand irgendwann das Schnitzel verbieten könnte.
Niemand weiß, wer diese Person ist.
Niemand weiß, über welche schnitzelrechtlichen Kompetenzen sie verfügt.
Aber man sollte frühzeitig wachsam bleiben.
Das falsche Selbst eines funktionierenden Landes
Ich würde Erich Fromm anrufen.
Fromm wusste, dass ganze Gesellschaften pathologisch sein können. Dass Normalität kein Beweis für Gesundheit ist. Dass ein Mensch perfekt angepasst und trotzdem innerlich zerstört sein kann.
Vielleicht sogar gerade deshalb.
Wer in einer verrückten Ordnung tadellos funktioniert, ist nicht automatisch vernünftig.
Er ist möglicherweise nur sehr zuverlässig.
Deutschland ist hervorragend im Funktionieren.
Es baut Maschinen, optimiert Prozesse und erstellt Berichte über Berichte, in denen geprüft wird, ob die Berichterstattung künftig effizienter dokumentiert werden kann.
Es hält Funktionalität für Gesundheit.
Pünktlichkeit für Charakter.
Leistung für Wert.
Und Erschöpfung für einen individuellen Mangel an Resilienz.
Wer zusammenbricht, hat sich offenbar nicht gut genug selbst optimiert.
Das System selbst bleibt selbstverständlich gesund.
Es hat schließlich ein betriebliches Gesundheitsmanagement.
Ein kranker Mensch in einem kranken System gilt als behandlungsbedürftig.
Ein angepasster Mensch in einem kranken System wird befördert.
Vielleicht liegt die eigentliche Krise deshalb nicht nur darin, dass dieses Land an manchen Stellen schlecht funktioniert.
Vielleicht funktioniert es an vielen Stellen erschreckend gut – nur für etwas, das längst kein lebenswertes Gemeinwesen mehr ergibt.
Wir sprechen von Gesellschaft, als wäre sie eine Maschine.
Sie soll funktionieren. Wachsen. Leisten. Wettbewerbsfähig sein.
Aber eine Gesellschaft ist keine Maschine.
Sie ist ein Beziehungsgeflecht.
Ein verletzliches, widersprüchliches Gewebe aus Erinnerungen, Hoffnungen, Körpern, Erzählungen, Bedürfnissen und Macht.
Wenn genügend Fäden reißen, hilft es nicht, das Bruttoinlandsprodukt neu zu lackieren.
Dann zerfällt das Muster.
Die Banalität der Zuständigkeit
Ich würde Hannah Arendt rufen.
Sie könnte uns erneut erklären, dass das Böse nicht immer brüllt.
Es trägt nicht immer Uniform.
Es sieht nicht immer aus wie ein Monster.
Manchmal trägt es ein Hemd, sitzt in einem Büro und erklärt, es habe lediglich Vorschriften umgesetzt.
Manchmal sagt es:
„Dafür bin ich nicht zuständig.“
Dieser Satz gehört zu den mächtigsten Sätzen der deutschen Sprache.
Er schafft Distanz zwischen Handlung und Verantwortung.
Niemand entscheidet.
Alle bearbeiten.
Niemand ist verantwortlich.
Alle haben ihre Aufgabe erfüllt.
Das Leid entsteht dann scheinbar von selbst.
Wie Schimmel.
Oder ein Softwarefehler.
Möglicherweise ist Bürokratie deshalb nicht nur eine Verwaltungsform.
Sie ist auch ein emotionales Schutzsystem.
Sie erlaubt es Menschen, an Vorgängen mitzuwirken, ohne sich als Teil ihrer Folgen erleben zu müssen.
Das Formular kennt keine Schuld.
Nur fehlende Anlagen.
Wen wir noch brauchen
Ich würde bell hooks rufen.
Damit Liebe endlich aufhört, als sentimentaler Privatkram behandelt zu werden.
Liebe ist keine Duftkerze.
Liebe ist keine Wohlfühltechnik für Menschen mit Yogamatte.
Liebe ist eine politische Praxis.
Sie zeigt sich darin, welche Leben wir schützen, wem wir zuhören, wer dazugehören darf und wessen Schmerz wir für zumutbar erklären, weil die Alternative unsere Bequemlichkeit stören würde.
Und natürlich würde ich Hartmut Rosa rufen.
Seine Resonanzthese wohnt ohnehin längst irgendwo in mir.
Er könnte uns erklären, weshalb wir immer schneller werden und trotzdem nirgends mehr ankommen.
Warum wir uns die Welt verfügbar machen und dabei die Beziehung zu ihr verlieren.
Warum ein Land wirtschaftlich wachsen kann, während seine Menschen innerlich vertrocknen.
Warum wir alles erreichen und uns nichts mehr erreicht.
Und ich würde Albert Camus rufen.
Gegen den Zynismus.
Denn Zynismus ist oft nur verletzter Idealismus, der sich eine Lederjacke angezogen hat und nun behauptet, ihm sei alles egal.
Zynismus schützt vor Enttäuschung.
Aber er baut nichts.
Er webt keinen einzigen gerissenen Faden zurück.
Er steht nur daneben und erklärt, dass Stoff ohnehin eine bürgerliche Illusion sei.
Und dann brauchen wir die Dichter.
Nicht unbedingt als vollständige Leseliste mit Bildungsnachweis.
Sondern als Menschen, die Sprache nicht benutzen, um Wirklichkeit zu verwalten, sondern um sie wieder fühlbar zu machen.
Wir brauchen sie, weil eine Gesellschaft, die nur noch in Kennzahlen, Sicherheitslagen, Belastungsgrenzen, Standortfaktoren und Migrationsbewegungen spricht, irgendwann keine Menschen mehr erkennt.
Sie sieht Fälle.
Kosten.
Risiken.
Quoten.
Kapazitäten.
Aber keine Gesichter.
Sprache kann Wirklichkeit öffnen.
Sie kann sie aber auch versiegeln.
Ein Mensch wird zur „illegalen Migration“.
Ein Kind wird zum „Förderfall“.
Ein Arbeitsloser wird zum „Leistungsbezieher“.
Ein Toter wird zum „Kollateralschaden“.
Und plötzlich ist alles korrekt bezeichnet.
Nur nichts mehr lebendig.
Ich vermisse das beseelte Gemeinwesen
Wir brauchen große Geister.
Keine der üblichen großen Gestalten, die auf Bühnen stehen und verkünden, sie allein könnten wieder Ordnung schaffen.
Von denen hatten und haben wir genug.
Wir brauchen Menschen mit einem Blick fürs Ganze.
Dichter. Antizyniker. Unangepasste. Menschen, die Komplexität nicht als Schwäche empfinden.
Menschen, die Widersprüche aushalten können, ohne sofort einen Feind daraus zu bauen.
Menschen, die verstehen, dass Vernunft ohne Mitgefühl kalt wird.
Und Mitgefühl ohne Haltung wirkungslos.
Menschen, die die gelösten Fäden des Seins aufnehmen und beginnen, sie zurückzuweben.
Nicht zur alten Ordnung.
Die war für viele nie lebenswert.
Sondern zu einer Materie, die wieder kohärent wird.
Lebendig.
Bewohnbar.
Beseelt.
Was ist also der Therapieauftrag?
Die Frage jeder Therapie lautet irgendwann:
Was soll sich verändern?
Deutschland würde vermutlich antworten:
„Die anderen.“
Die Therapeutin würde schweigen.
Deutschland würde unruhig.
„Ist das jetzt diese Gesprächstechnik?“
Ja.
Denn vielleicht müsste dieses Land lernen, nicht jeden Schmerz sofort zu relativieren, zu lösen, abzuwehren oder in eine Talkshow zu verwandeln.
Vielleicht müsste es lernen, Ambivalenz auszuhalten.
Dass Wohlstand und Ausbeutung nebeneinander existieren können.
Demokratie und autoritäre Sehnsucht.
Erinnerungskultur und Rassismus.
Fortschritt und Regression.
Mitgefühl und Überforderung.
Vielleicht müssten wir aufhören, jede Veränderung als Angriff auf unsere Identität zu erleben.
Ein Tempolimit ist keine Kastration.
Eine Wärmepumpe ist keine kommunistische Umerziehungsmaßnahme.
Ein Pronomen ist nicht der Untergang des Abendlandes.
Und ein Mensch, der Hilfe braucht, hat nicht automatisch einen moralischen Defekt.
Vielleicht müssten wir neu lernen, was Stärke bedeutet.
Stärke heißt nicht, nichts zu fühlen.
Grenzen sind nicht dasselbe wie Mauern.
Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass wir immer mehr Menschen zu Bedrohungen erklären.
Und Verantwortung ist kein Zustand, den man irgendwann erreicht und dann besitzt.
Verantwortung ist eine Praxis.
Wie Demokratie.
Wie Liebe.
Erwachsen ist keine Gesellschaft ein für alle Mal.
Sie muss es immer wieder werden.
Die Diagnose
Natürlich kann man einen Staat nicht therapieren.
Ein Staat besitzt kein einheitliches Bewusstsein.
Er besteht aus Institutionen, Machtverhältnissen, Geschichten, Milieus und Millionen Menschen, die sich widersprechen.
Aber vielleicht ist genau das der Punkt.
Deutschland liegt nicht irgendwo außerhalb von uns auf einer Couch.
Deutschland steht am Stammtisch.
Sitzt im Bundestag.
Arbeitet im Jobcenter.
Lehrt im Klassenzimmer.
Entscheidet in Behörden.
Leitet Unternehmen.
Schreibt Kommentare.
Wählt.
Schweigt.
Widerspricht.
Hilft.
Schaut weg.
Deutschland sind auch wir.
Und das ist schon irgendwie unangenehm, oder?
Denn dann können wir nicht mehr einfach sagen:
„Dieses Land müsste dringend etwas tun.“
Dann müssten wir möglicherweise selbst beginnen.
Hinsehen. Zuhören. Widersprechen. Trauern. Uns entschuldigen. Macht abgeben. Unsicherheit aushalten.
Den eigenen Schatten nicht sofort dem Nachbarn ins Gesicht kleben.
Und gelegentlich anerkennen, dass Empathie keine psychische Störung ist.
Deutschland braucht einen Therapieplatz.
Die Wartezeit beträgt aktuell ungefähr 18 Monate.
In akuten Fällen wenden Sie sich bitte an Ihre Mitmenschen.
Oder an die Demokratie.
Die ist ebenfalls chronisch überlastet.
Aber sie nimmt noch Neupatienten auf.
be a rebel – widersprich dem Etikettiergerät.
Heiko aka den sie "die Textmaschine" nennen
#Deutschland #Demokratie #Gesellschaft #Psychologie #SystemischesDenken #Soziologie #Empathie #Haltung #Sprache #Resonanz #Essay #beARebel
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@neongrau manchmal frage ich mich, verkümmert unser #Wortschatz?
#schonealteworter #sprache -
Aus der Reihe Sprichwörter die bei Wiktionary fehlen:
die #Mehrzweckeier heiligen die Mittel.
etwas zu hinterlistigen #Mehrzweckeiern verwenden
Mittel zum #Mehrzweckei zu sein
ok ok nicht lustig - vielleicht unter Ei?
https://de.wiktionary.org/wiki/Ei
lol - darauf war ich jetzt nicht vorbereitet:
"[6] die Eier eines ausgewachsenen Mannes"Ohweh da gibt es ja unendlich viele Redewendungen:
die #Mehrzweckeier in die Nesseln legen
wer gackert, muss auch ein #Mehrzweckei legen
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Na někotrych wječorach smy hry hrali. Wjelkoraz a deskowe hri běchu najwoblubowaniše.
Diese Woche gab es einige Spielabende. Beliebt waren vorallem Werwolf und Brettspiele.
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W rěčnym kursu njewuknje so jenož z hłowy. Wučerki nałožuja rozdźělne metody wuwučowanja. Wuknjenski proces móže hrajkacy być.
Im #Sprachkurs wird nicht nur auswendig gelernt. Die Lehrerinnen greifen auf verschiedene #Lehrmethoden zurück. Die #Sprache kann auch spielerisch erlebt werden.
#Bautzen #sorbisch #serbski #Sommerkurs #Ferienkurs #Sprachkurs #Minderheit
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Jugendwort 2026, die volle Top 10:
67, Crashout, Digga, Du bist gut genug, Gute Käse, Macker, Peak, Ragebait, Schere, Süper.
Ich verstehe zwei davon und fühle mich trotzdem wie ein Boomer-Anfänger-Modul, das gerade ein Update braucht. Für welches sind wir?#jugendwort2026 #sprache #genalpha #schicksalsjahreeineskaisers
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Jugendwort 2026, die volle Top 10:
67, Crashout, Digga, Du bist gut genug, Gute Käse, Macker, Peak, Ragebait, Schere, Süper.
Ich verstehe zwei davon und fühle mich trotzdem wie ein Boomer-Anfänger-Modul, das gerade ein Update braucht. Für welches sind wir?#jugendwort2026 #sprache #genalpha #schicksalsjahreeineskaisers
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Druhi dźeń wučby wobdźělnicy hižo wědźa, kak je wučba natwarjena. Wučerki wědźa staw wědy šulerjow. Wuknjenje móže so započeć!
Am zweiten Unterrichtstag wissen die Teilnehmenden bereits, wie die Lerneinheiten gestaltet sind. Das Lehrpersonal weiß über den Kenntnisstand der Lernenden Bescheid. Das Lernen kann also losgehen!
#Sprache #Sprachkurs #Sommerkurs #sorbisch #serbski #Lausitz #Bautzen
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... die Grundvoraussetzung eines demokratischen Staatswesens überhaupt: die gemeinsame #Sprache, in der ein demokratischer Diskurs nur geführt werden kann." – sagt @HenningLobin.
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... die Grundvoraussetzung eines demokratischen Staatswesens überhaupt: die gemeinsame #Sprache, in der ein demokratischer Diskurs nur geführt werden kann." – sagt @HenningLobin.
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Ab heute kann über das Jugendwort des Jahres abgestimmt werden
Was liegt der Jugend am häufigsten auf der Zunge? Ab heute kann unter zehn Begriffen das Jugendwort des Jahres gewählt werden. Von Ausrastern über Entschuldigungen bis zu bedeutungslosen Allzwecksantworten ist alles dabei.
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Beim #KI-Festival der IPAI Foundation am vergangenen Wochenende konnte ich vorstellen, wo die Schnittmengen zwischen der Sprach- und Kulturmittlung und Technologien wie KI liegen. Ich konnte kurz auf kultursensitive Konzeptdatenbanken eingehen, auf Strategien zur Förderung von #Mehrsprachigkeit in der #Wissenschaft mit Hilfe von Technologie und auf Ideen, aus der Wissenschaft für die öffentliche Hand zu lernen. (1/3)
#Sprache #Kultur #Übersetzen #Dolmetschen #SprachUndKulturmittlung
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Ein Adeliger verliert in der Französischen Revolution seinen Kopf und die deutsche #Sprache gewinnt ein neues #Wort hinzu. Die etwas andere Wortgeschichte im Artikel des Tages https://www.dwds.de/wb/blasiert
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Gefährliche Halbsprachigkeit oder kreative Verwendung sprachlicher Ressourcen? Von Sprachwechseln „im laufenden Betrieb“ berichtet der Artikel des Tages https://www.dwds.de/wb/Code-Switching #Sprache #bilingual
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Journal-Panorama: "Brate, was laberst du?" - Matej Jakic über die Bedeutung von Jugendsprache
#Hörenswert #Podcast #ORF #Jugend #Sprache
Webseite der Episode: https://sound.orf.at/podcast/oe1/oe1-journal-panorama/brate-was-laberst-du---matej-jakic-ueber-die-bedeutung-von-jugendsprache
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Offen für den Rückschritt
„Technologieoffenheit“ ist zu einer politischen Phrase für Rückwärtsgewandtheit verkommen, die nur gesprochen wird, um die Richtung zu verbergen, und nicht, weil es irgendeine Offenheit gäbe.
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#Propaganda #Sprache -
Die zieharmonikaartigen Zwischenstücke in Bussen und Trambahnen nennt man „Faltenbalg“, und auch sonst kann dieser Tag eigentlich nur noch wunderbarer werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Faltenbalg
#Wortstoffhof #Sprache