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#ostasien — Public Fediverse posts

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  1. Zankapfel Taiwan - China gewinnt die Oberhand

    In Ostasien kollidieren die Interessen Chinas und der USA. Taiwan steht im Fokus, aber auch Japan, die Philippinen oder Südkorea spüren Pekings Muskelspiele.#TAIWAN #CHINA #USA #Interessen #Geopolitik #Ostasien
    Konkurrenz in Ostasien: Wie China beim Zankapfel Taiwan gegenüber den USA die Oberhand gewinnt

  2. Zankapfel Taiwan - China gewinnt die Oberhand

    In Ostasien kollidieren die Interessen Chinas und der USA. Taiwan steht im Fokus, aber auch Japan, die Philippinen oder Südkorea spüren Pekings Muskelspiele.#TAIWAN #CHINA #USA #Interessen #Geopolitik #Ostasien
    Konkurrenz in Ostasien: Wie China beim Zankapfel Taiwan gegenüber den USA die Oberhand gewinnt

  3. Zankapfel Taiwan - China gewinnt die Oberhand

    In Ostasien kollidieren die Interessen Chinas und der USA. Taiwan steht im Fokus, aber auch Japan, die Philippinen oder Südkorea spüren Pekings Muskelspiele.#TAIWAN #CHINA #USA #Interessen #Geopolitik #Ostasien
    Konkurrenz in Ostasien: Wie China beim Zankapfel Taiwan gegenüber den USA die Oberhand gewinnt

  4. Zankapfel Taiwan - China gewinnt die Oberhand

    In Ostasien kollidieren die Interessen Chinas und der USA. Taiwan steht im Fokus, aber auch Japan, die Philippinen oder Südkorea spüren Pekings Muskelspiele.#TAIWAN #CHINA #USA #Interessen #Geopolitik #Ostasien
    Konkurrenz in Ostasien: Wie China beim Zankapfel Taiwan gegenüber den USA die Oberhand gewinnt

  5. Zankapfel Taiwan - China gewinnt die Oberhand

    In Ostasien kollidieren die Interessen Chinas und der USA. Taiwan steht im Fokus, aber auch Japan, die Philippinen oder Südkorea spüren Pekings Muskelspiele.#TAIWAN #CHINA #USA #Interessen #Geopolitik #Ostasien
    Konkurrenz in Ostasien: Wie China beim Zankapfel Taiwan gegenüber den USA die Oberhand gewinnt

  6. Die letzten Tage habe ich mehrere #Arte-Dokus zu #Ostasien neben Haushaltstätigkeiten angehört, darunter den Dreiteiler zur Geschichte Chinas arte.tv/de/videos/099707-001-A, Asien im Zweiten Weltkrieg arte.tv/de/videos/131013-000-A und Japan: Ende des Pazifismus arte.tv/de/videos/113626-000-A. Sie waren alle gut vertont mit wenigen Untertiteln, sodass das Anhören und Folgen problemlos möglich war. Einige davon machten aber auch einen bildgewaltigen Eindruck (das was ich im Vorbeigehen gesehen habe).

    Ich fand spannend, wie sich die Dokus gegenseitig ergänzen und habe mal wieder gelernt, dass ich keine Ahnung von der Materie hatte.

    #Doku #China #Japan

  7. Die letzten Tage habe ich mehrere #Arte-Dokus zu #Ostasien neben Haushaltstätigkeiten angehört, darunter den Dreiteiler zur Geschichte Chinas arte.tv/de/videos/099707-001-A, Asien im Zweiten Weltkrieg arte.tv/de/videos/131013-000-A und Japan: Ende des Pazifismus arte.tv/de/videos/113626-000-A. Sie waren alle gut vertont mit wenigen Untertiteln, sodass das Anhören und Folgen problemlos möglich war. Einige davon machten aber auch einen bildgewaltigen Eindruck (das was ich im Vorbeigehen gesehen habe).

    Ich fand spannend, wie sich die Dokus gegenseitig ergänzen und habe mal wieder gelernt, dass ich keine Ahnung von der Materie hatte.

    #Doku #China #Japan

  8. Die letzten Tage habe ich mehrere #Arte-Dokus zu #Ostasien neben Haushaltstätigkeiten angehört, darunter den Dreiteiler zur Geschichte Chinas arte.tv/de/videos/099707-001-A, Asien im Zweiten Weltkrieg arte.tv/de/videos/131013-000-A und Japan: Ende des Pazifismus arte.tv/de/videos/113626-000-A. Sie waren alle gut vertont mit wenigen Untertiteln, sodass das Anhören und Folgen problemlos möglich war. Einige davon machten aber auch einen bildgewaltigen Eindruck (das was ich im Vorbeigehen gesehen habe).

    Ich fand spannend, wie sich die Dokus gegenseitig ergänzen und habe mal wieder gelernt, dass ich keine Ahnung von der Materie hatte.

    #Doku #China #Japan

  9. Die letzten Tage habe ich mehrere #Arte-Dokus zu #Ostasien neben Haushaltstätigkeiten angehört, darunter den Dreiteiler zur Geschichte Chinas arte.tv/de/videos/099707-001-A, Asien im Zweiten Weltkrieg arte.tv/de/videos/131013-000-A und Japan: Ende des Pazifismus arte.tv/de/videos/113626-000-A. Sie waren alle gut vertont mit wenigen Untertiteln, sodass das Anhören und Folgen problemlos möglich war. Einige davon machten aber auch einen bildgewaltigen Eindruck (das was ich im Vorbeigehen gesehen habe).

    Ich fand spannend, wie sich die Dokus gegenseitig ergänzen und habe mal wieder gelernt, dass ich keine Ahnung von der Materie hatte.

    #Doku #China #Japan

  10. Die letzten Tage habe ich mehrere #Arte-Dokus zu #Ostasien neben Haushaltstätigkeiten angehört, darunter den Dreiteiler zur Geschichte Chinas arte.tv/de/videos/099707-001-A, Asien im Zweiten Weltkrieg arte.tv/de/videos/131013-000-A und Japan: Ende des Pazifismus arte.tv/de/videos/113626-000-A. Sie waren alle gut vertont mit wenigen Untertiteln, sodass das Anhören und Folgen problemlos möglich war. Einige davon machten aber auch einen bildgewaltigen Eindruck (das was ich im Vorbeigehen gesehen habe).

    Ich fand spannend, wie sich die Dokus gegenseitig ergänzen und habe mal wieder gelernt, dass ich keine Ahnung von der Materie hatte.

    #Doku #China #Japan

  11. Der Verkehr auf der Universitätsstraße steht still.
    Nicht wegen eines Unfalls. Nicht wegen einer Baustelle. Sondern wegen einer Gans mit erstaunlichem Selbstbewusstsein.
    Danach gehen Faulmann und Lioba ins Museum für Ostasiatische Kunst. Es folgen Himmelspferde, Bodhisattvas, Erinnerungen an Nara, Rituale, Hyogo - und später Gyoza und Käsekuchen im Cafe Ume.
    Der neue Faulmann-Text ist jetzt online:
    faulmann.org/2026/05/16/mok.ht
    #faulmann #köln #museum #ostasien #japan #kunst #blog

  12. Der Verkehr auf der Universitätsstraße steht still.
    Nicht wegen eines Unfalls. Nicht wegen einer Baustelle. Sondern wegen einer Gans mit erstaunlichem Selbstbewusstsein.
    Danach gehen Faulmann und Lioba ins Museum für Ostasiatische Kunst. Es folgen Himmelspferde, Bodhisattvas, Erinnerungen an Nara, Rituale, Hyogo - und später Gyoza und Käsekuchen im Cafe Ume.
    Der neue Faulmann-Text ist jetzt online:
    faulmann.org/2026/05/16/mok.ht
    #faulmann #köln #museum #ostasien #japan #kunst #blog

  13. Der Verkehr auf der Universitätsstraße steht still.
    Nicht wegen eines Unfalls. Nicht wegen einer Baustelle. Sondern wegen einer Gans mit erstaunlichem Selbstbewusstsein.
    Danach gehen Faulmann und Lioba ins Museum für Ostasiatische Kunst. Es folgen Himmelspferde, Bodhisattvas, Erinnerungen an Nara, Rituale, Hyogo - und später Gyoza und Käsekuchen im Cafe Ume.
    Der neue Faulmann-Text ist jetzt online:
    faulmann.org/2026/05/16/mok.ht
    #faulmann #köln #museum #ostasien #japan #kunst #blog

  14. Der Verkehr auf der Universitätsstraße steht still.
    Nicht wegen eines Unfalls. Nicht wegen einer Baustelle. Sondern wegen einer Gans mit erstaunlichem Selbstbewusstsein.
    Danach gehen Faulmann und Lioba ins Museum für Ostasiatische Kunst. Es folgen Himmelspferde, Bodhisattvas, Erinnerungen an Nara, Rituale, Hyogo - und später Gyoza und Käsekuchen im Cafe Ume.
    Der neue Faulmann-Text ist jetzt online:
    faulmann.org/2026/05/16/mok.ht
    #faulmann #köln #museum #ostasien #japan #kunst #blog

  15. Der Verkehr auf der Universitätsstraße steht still.
    Nicht wegen eines Unfalls. Nicht wegen einer Baustelle. Sondern wegen einer Gans mit erstaunlichem Selbstbewusstsein.
    Danach gehen Faulmann und Lioba ins Museum für Ostasiatische Kunst. Es folgen Himmelspferde, Bodhisattvas, Erinnerungen an Nara, Rituale, Hyogo - und später Gyoza und Käsekuchen im Cafe Ume.
    Der neue Faulmann-Text ist jetzt online:
    faulmann.org/2026/05/16/mok.ht
    #faulmann #köln #museum #ostasien #japan #kunst #blog

  16. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache #Originalsprache
  17. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Wissenschaftssprache #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat #Chinesisch #Datenbank
  18. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat
  19. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat
  20. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache
  21. Gestern am #8februar in den Parlamentswahlen in #Japan ging die #linkspartei leer aus, die #SDP Japan hat 0 Sitze 😐
    Die sog. #sozialdemokraten haben sich in den 90er von der new labour politik der #JSP abgespalten.
    Die kommunistische Partei ist von 8 auf 4 Sitze runter.
    #Takaichi plant "patriotische" Gesetze 🤢

    #wahlen #demokratie #japan #tokyo #linke #jcp #rechtsruck #politik #japanisch #jp #kpd #kommunismus #taxtherich #peace #frieden #parlamentarismus #wahlergebnisse #ostasien #partei #nihon

  22. Gestern am #8februar in den Parlamentswahlen in #Japan ging die #linkspartei leer aus, die #SDP Japan hat 0 Sitze 😐
    Die sog. #sozialdemokraten haben sich in den 90er von der new labour politik der #JSP abgespalten.
    Die kommunistische Partei ist von 8 auf 4 Sitze runter.
    #Takaichi plant "patriotische" Gesetze 🤢

    #wahlen #demokratie #japan #tokyo #linke #jcp #rechtsruck #politik #japanisch #jp #kpd #kommunismus #taxtherich #peace #frieden #parlamentarismus #wahlergebnisse #ostasien #partei #nihon

  23. Weltweit nahmen #Waldbrände in der ersten Jahreshälfte 2025 stark zu.

    Besonders betroffen waren #Kanada und #Russland mit extremen Emissionen und weitreichendem #Rauchtransport bis nach #Europa und #Ostasien.

    Auch #Südkorea verzeichnete Rekordbrände mit dramatischen Folgen. In #Südostasien waren die Emissionen zwar niedriger, doch dichte #Rauchschwaden belasteten weiter die #Luftqualität.

    copernicus.eu/en/news/news/obs

    #Klimakrise #Feueremissionen #Luftverschmutzung #Extremewetter #CAMS

  24. Weltweit nahmen #Waldbrände in der ersten Jahreshälfte 2025 stark zu.

    Besonders betroffen waren #Kanada und #Russland mit extremen Emissionen und weitreichendem #Rauchtransport bis nach #Europa und #Ostasien.

    Auch #Südkorea verzeichnete Rekordbrände mit dramatischen Folgen. In #Südostasien waren die Emissionen zwar niedriger, doch dichte #Rauchschwaden belasteten weiter die #Luftqualität.

    copernicus.eu/en/news/news/obs

    #Klimakrise #Feueremissionen #Luftverschmutzung #Extremewetter #CAMS

  25. Weltweit nahmen #Waldbrände in der ersten Jahreshälfte 2025 stark zu.

    Besonders betroffen waren #Kanada und #Russland mit extremen Emissionen und weitreichendem #Rauchtransport bis nach #Europa und #Ostasien.

    Auch #Südkorea verzeichnete Rekordbrände mit dramatischen Folgen. In #Südostasien waren die Emissionen zwar niedriger, doch dichte #Rauchschwaden belasteten weiter die #Luftqualität.

    copernicus.eu/en/news/news/obs

    #Klimakrise #Feueremissionen #Luftverschmutzung #Extremewetter #CAMS

  26. Weltweit nahmen #Waldbrände in der ersten Jahreshälfte 2025 stark zu.

    Besonders betroffen waren #Kanada und #Russland mit extremen Emissionen und weitreichendem #Rauchtransport bis nach #Europa und #Ostasien.

    Auch #Südkorea verzeichnete Rekordbrände mit dramatischen Folgen. In #Südostasien waren die Emissionen zwar niedriger, doch dichte #Rauchschwaden belasteten weiter die #Luftqualität.

    copernicus.eu/en/news/news/obs

    #Klimakrise #Feueremissionen #Luftverschmutzung #Extremewetter #CAMS

  27. Weltweit nahmen #Waldbrände in der ersten Jahreshälfte 2025 stark zu.

    Besonders betroffen waren #Kanada und #Russland mit extremen Emissionen und weitreichendem #Rauchtransport bis nach #Europa und #Ostasien.

    Auch #Südkorea verzeichnete Rekordbrände mit dramatischen Folgen. In #Südostasien waren die Emissionen zwar niedriger, doch dichte #Rauchschwaden belasteten weiter die #Luftqualität.

    copernicus.eu/en/news/news/obs

    #Klimakrise #Feueremissionen #Luftverschmutzung #Extremewetter #CAMS

  28. Der Rückgang von #Aerosolen durch saubere Luftpolitik in #China hat laut neuer Studie etwas zur globalen #Erderwärmung beigetragen.

    #Schwefeldioxid-Emissionen wurden stark reduziert, wodurch der kühlende Effekt der Partikel entfiel. Gleicher Effekt wie in der #Schifffahrt.

    Seit 2010 ist so ein zusätzlicher Temperaturanstieg von etwa 0,05 °C pro Jahrzehnt zu beobachten.

    derstandard.at/story/300000027

    #Klimawandel #Klimapolitik #Luftverschmutzung #Treibhausgase #Aerosole #Ostasien

  29. Der Rückgang von #Aerosolen durch saubere Luftpolitik in #China hat laut neuer Studie etwas zur globalen #Erderwärmung beigetragen.

    #Schwefeldioxid-Emissionen wurden stark reduziert, wodurch der kühlende Effekt der Partikel entfiel. Gleicher Effekt wie in der #Schifffahrt.

    Seit 2010 ist so ein zusätzlicher Temperaturanstieg von etwa 0,05 °C pro Jahrzehnt zu beobachten.

    derstandard.at/story/300000027

    #Klimawandel #Klimapolitik #Luftverschmutzung #Treibhausgase #Aerosole #Ostasien

  30. Der Rückgang von #Aerosolen durch saubere Luftpolitik in #China hat laut neuer Studie etwas zur globalen #Erderwärmung beigetragen.

    #Schwefeldioxid-Emissionen wurden stark reduziert, wodurch der kühlende Effekt der Partikel entfiel. Gleicher Effekt wie in der #Schifffahrt.

    Seit 2010 ist so ein zusätzlicher Temperaturanstieg von etwa 0,05 °C pro Jahrzehnt zu beobachten.

    derstandard.at/story/300000027

    #Klimawandel #Klimapolitik #Luftverschmutzung #Treibhausgase #Aerosole #Ostasien

  31. Der Rückgang von #Aerosolen durch saubere Luftpolitik in #China hat laut neuer Studie etwas zur globalen #Erderwärmung beigetragen.

    #Schwefeldioxid-Emissionen wurden stark reduziert, wodurch der kühlende Effekt der Partikel entfiel. Gleicher Effekt wie in der #Schifffahrt.

    Seit 2010 ist so ein zusätzlicher Temperaturanstieg von etwa 0,05 °C pro Jahrzehnt zu beobachten.

    derstandard.at/story/300000027

    #Klimawandel #Klimapolitik #Luftverschmutzung #Treibhausgase #Aerosole #Ostasien

  32. Die verheerenden #Waldbrände in #Südkorea gelten als die schwersten in der Geschichte des Landes.

    Tausende Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen die #Flammen. Regen ist angekündigt, aber wohl zu gering, um die #Feuer zu löschen.

    Auslöser könnten menschliche Fehler gewesen sein. Eine Fläche so groß wie #Bremen wurde bereits zerstört, mehrere Menschen starben.

    deutschlandfunk.de/waldbraende

    #Naturkatastrophe #Feuerwehr #Klimakrise #Brandursache #Ostasien #Katastrophenschutz

  33. Die verheerenden #Waldbrände in #Südkorea gelten als die schwersten in der Geschichte des Landes.

    Tausende Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen die #Flammen. Regen ist angekündigt, aber wohl zu gering, um die #Feuer zu löschen.

    Auslöser könnten menschliche Fehler gewesen sein. Eine Fläche so groß wie #Bremen wurde bereits zerstört, mehrere Menschen starben.

    deutschlandfunk.de/waldbraende

    #Naturkatastrophe #Feuerwehr #Klimakrise #Brandursache #Ostasien #Katastrophenschutz

  34. Die verheerenden #Waldbrände in #Südkorea gelten als die schwersten in der Geschichte des Landes.

    Tausende Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen die #Flammen. Regen ist angekündigt, aber wohl zu gering, um die #Feuer zu löschen.

    Auslöser könnten menschliche Fehler gewesen sein. Eine Fläche so groß wie #Bremen wurde bereits zerstört, mehrere Menschen starben.

    deutschlandfunk.de/waldbraende

    #Naturkatastrophe #Feuerwehr #Klimakrise #Brandursache #Ostasien #Katastrophenschutz

  35. Die verheerenden #Waldbrände in #Südkorea gelten als die schwersten in der Geschichte des Landes.

    Tausende Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen die #Flammen. Regen ist angekündigt, aber wohl zu gering, um die #Feuer zu löschen.

    Auslöser könnten menschliche Fehler gewesen sein. Eine Fläche so groß wie #Bremen wurde bereits zerstört, mehrere Menschen starben.

    deutschlandfunk.de/waldbraende

    #Naturkatastrophe #Feuerwehr #Klimakrise #Brandursache #Ostasien #Katastrophenschutz

  36. ☀️ Wenn alle geeigneten Dächer weltweit mit #Solarpanelen ausgestattet wären, könnten 2/3 des globalen #Strombedarfs gedeckt werden. Das wäre mehr als derzeit aus fossilen Energien erzeugt wird.

    Besonders große Potenziale gibt es in #Ostasien und #Afrika. Dies könnte die #Erderwärmung um 0,13°C senken.

    Durch optimale Neigung oder #Tracking-Technologien wäre sogar noch mehr möglich.

    nature.com/articles/s41558-025

    #Energiewende #Solarenergie #Klimaschutz #ErneuerbareEnergien

  37. ☀️ Wenn alle geeigneten Dächer weltweit mit #Solarpanelen ausgestattet wären, könnten 2/3 des globalen #Strombedarfs gedeckt werden. Das wäre mehr als derzeit aus fossilen Energien erzeugt wird.

    Besonders große Potenziale gibt es in #Ostasien und #Afrika. Dies könnte die #Erderwärmung um 0,13°C senken.

    Durch optimale Neigung oder #Tracking-Technologien wäre sogar noch mehr möglich.

    nature.com/articles/s41558-025

    #Energiewende #Solarenergie #Klimaschutz #ErneuerbareEnergien

  38. ☀️ Wenn alle geeigneten Dächer weltweit mit #Solarpanelen ausgestattet wären, könnten 2/3 des globalen #Strombedarfs gedeckt werden. Das wäre mehr als derzeit aus fossilen Energien erzeugt wird.

    Besonders große Potenziale gibt es in #Ostasien und #Afrika. Dies könnte die #Erderwärmung um 0,13°C senken.

    Durch optimale Neigung oder #Tracking-Technologien wäre sogar noch mehr möglich.

    nature.com/articles/s41558-025

    #Energiewende #Solarenergie #Klimaschutz #ErneuerbareEnergien

  39. ☀️ Wenn alle geeigneten Dächer weltweit mit #Solarpanelen ausgestattet wären, könnten 2/3 des globalen #Strombedarfs gedeckt werden. Das wäre mehr als derzeit aus fossilen Energien erzeugt wird.

    Besonders große Potenziale gibt es in #Ostasien und #Afrika. Dies könnte die #Erderwärmung um 0,13°C senken.

    Durch optimale Neigung oder #Tracking-Technologien wäre sogar noch mehr möglich.

    nature.com/articles/s41558-025

    #Energiewende #Solarenergie #Klimaschutz #ErneuerbareEnergien