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#ostasien — Public Fediverse posts

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  1. Die letzten Tage habe ich mehrere #Arte-Dokus zu #Ostasien neben Haushaltstätigkeiten angehört, darunter den Dreiteiler zur Geschichte Chinas arte.tv/de/videos/099707-001-A, Asien im Zweiten Weltkrieg arte.tv/de/videos/131013-000-A und Japan: Ende des Pazifismus arte.tv/de/videos/113626-000-A. Sie waren alle gut vertont mit wenigen Untertiteln, sodass das Anhören und Folgen problemlos möglich war. Einige davon machten aber auch einen bildgewaltigen Eindruck (das was ich im Vorbeigehen gesehen habe).

    Ich fand spannend, wie sich die Dokus gegenseitig ergänzen und habe mal wieder gelernt, dass ich keine Ahnung von der Materie hatte.

    #Doku #China #Japan

  2. Die letzten Tage habe ich mehrere #Arte-Dokus zu #Ostasien neben Haushaltstätigkeiten angehört, darunter den Dreiteiler zur Geschichte Chinas arte.tv/de/videos/099707-001-A, Asien im Zweiten Weltkrieg arte.tv/de/videos/131013-000-A und Japan: Ende des Pazifismus arte.tv/de/videos/113626-000-A. Sie waren alle gut vertont mit wenigen Untertiteln, sodass das Anhören und Folgen problemlos möglich war. Einige davon machten aber auch einen bildgewaltigen Eindruck (das was ich im Vorbeigehen gesehen habe).

    Ich fand spannend, wie sich die Dokus gegenseitig ergänzen und habe mal wieder gelernt, dass ich keine Ahnung von der Materie hatte.

    #Doku #China #Japan

  3. Der Verkehr auf der Universitätsstraße steht still.
    Nicht wegen eines Unfalls. Nicht wegen einer Baustelle. Sondern wegen einer Gans mit erstaunlichem Selbstbewusstsein.
    Danach gehen Faulmann und Lioba ins Museum für Ostasiatische Kunst. Es folgen Himmelspferde, Bodhisattvas, Erinnerungen an Nara, Rituale, Hyogo - und später Gyoza und Käsekuchen im Cafe Ume.
    Der neue Faulmann-Text ist jetzt online:
    faulmann.org/2026/05/16/mok.ht
    #faulmann #köln #museum #ostasien #japan #kunst #blog

  4. Der Verkehr auf der Universitätsstraße steht still.
    Nicht wegen eines Unfalls. Nicht wegen einer Baustelle. Sondern wegen einer Gans mit erstaunlichem Selbstbewusstsein.
    Danach gehen Faulmann und Lioba ins Museum für Ostasiatische Kunst. Es folgen Himmelspferde, Bodhisattvas, Erinnerungen an Nara, Rituale, Hyogo - und später Gyoza und Käsekuchen im Cafe Ume.
    Der neue Faulmann-Text ist jetzt online:
    faulmann.org/2026/05/16/mok.ht
    #faulmann #köln #museum #ostasien #japan #kunst #blog

  5. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Wissenschaftssprache #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat #Chinesisch #Datenbank
  6. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache
  7. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache #Originalsprache
  8. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat
  9. Tag der chinesischen Sprache: Chinesisch als Wissenschaftssprache und die Datenbank CAOD

    Seit 2010 begeht die UNESCO am 20. April den Tag der chinesischen Sprache – einen von sechs Welttagen, mit denen die Organisation die linguistische Vielfalt der Menschheit feiert und die Bedeutung der gleichberechtigten Verwendung der sechs Amtssprachen als Arbeitssprachen der Vereinten Nationen in den Vordergrund rückt. Das Datum ist kein Zufall: Es verweist auf den legendären Chronisten des Gelben Kaisers, Cang Jie, dem die chinesische Überlieferung die Erfindung der Schriftzeichen zuschreibt.

    Für eine spezielle wissenschaftliche Fachbibliothek wie die TIB bietet dieser Tag einen willkommenen Anlass zur Reflexion: Welche Sprache sprechen wir eigentlich, wenn wir von globaler Wissenschaft reden? Die ehrliche Antwort lautet meistens: Englisch. Und das ist ein Problem. Denn wer nur englischsprachige Literatur aufnimmt, liest nicht die gesamte Weltliteratur der Wissenschaft, sondern nur einen Ausschnitt davon.

    Die Mehrsprachigkeit in der Wissenschaft ist keine idealistische Vorstellung, sondern eine epistemologische Notwendigkeit. Originelle Entdeckungen entspringen oft der Muttersprache der Forschenden. Inhalte, die nicht übersetzt oder übernommen werden, bleiben für den Rest der Welt weitgehend unbekannt. Insbesondere in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist der Preis dieser „Unsichtbarkeit“ enorm. Gerade in diesen Bereichen hat sich China innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der weltweit führenden Wissenschaftsmächte entwickelt.

    Chinas Aufstieg: Zahlen, die Maßstäbe verschieben

    Die bibliometrischen Daten der vergangenen Jahre lesen sich wie eine stille Revolution. Was einst lediglich als quantitativer Anstieg betrachtet wurde, hat sich inzwischen zu qualitativer Exzellenz gewandelt und die Rangordnung in der globalen Wissenschaftswelt neu definiert.

    Im Nature Index, dem wohl renommiertesten Maßstab für Beiträge zu den 145 weltweit bedeutendsten Naturwissenschaftsjournalen, überholte China die USA im Jahr 2024 mit einem Vorsprung von 17 Prozent: 37.273 chinesische Artikel standen 31.930 amerikanischen gegenüber. Das ist kein vorübergehender Ausreißer: Während Chinas Anteil seit 2020 um 95 Prozent wuchs, stieg der amerikanische Anteil im gleichen Zeitraum um lediglich 9,5 Prozent [1].

    Besonders bemerkenswert: In den Bereichen Physik und Ingenieurwissenschaften hat China inzwischen nicht nur die USA, sondern die gesamte OECD überholt, also die Summe aller Publikationen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und 33 weiteren Ländern. Führt somit die Top 20 List in der CWTS Leiden Ranking (Open Edition) ausschließlich mit chinesischen Institutionen [2] an. Das gleiche Bild wiederholt sich auch im aktuellen Nature Index „Institution rankings“ im Bereich Chemie [3].

    Parallel wächst die Strahlkraft chinesischer Institutionen. Der Nature Index listet zehn führende Forschungseinrichtungen weltweit für die „Journal group: Natural Sciences“ auf – neun davon in China. Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hält die Spitzenposition [4]. Und: Der Anteil chinesischer Forschender in der Kategorie der „Highly Cited Researchers“ (Clarivate) hat sich seit 2018 mehr als verdoppelt [5].

    Was bedeutet das für uns? Es bedeutet, dass ein erheblicher Teil der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit auf Chinesisch entstanden ist – und in chinesischsprachigen Zeitschriften erstveröffentlicht wurde. Wer diese Literatur nicht erschließt, verpasst höchstwahrscheinlich viele wichtige Informationen.

    Graue Flecken auf der Weltkarte des Wissens

    Die Dominanz des Englischen im internationalen Wissenschaftsbetrieb hat einen strukturellen Bias erzeugt, der selten explizit gemacht wird: Unsere Zitationsdatenbanken, unsere Rankings, unsere Peer-Review-Prozesse sind historisch westlich-anglophon ausgerichtet. Wer auf Chinesisch publiziert, sieht seine Arbeit systematisch unterbewertet – nicht weil sie schwächer wäre – sondern weil die Infrastruktur des globalen Wissenschaftsbetriebs sie als schlechter ansieht.

    Die Folgen sind bisweilen konkret: Berichte über die Infektion von Schweinen mit Vogelgrippe-Viren in China wurden von der internationalen Gemeinschaft – einschließlich WHO und UN – zunächst nicht wahrgenommen, weil sie ausschließlich in chinesischsprachigen Fachzeitschriften erschienen waren [6]. Und eine aktuelle Befragungsstudie mit 908 Wissenschaftler:innen aus acht Ländern zeigt: Nicht-Englisch-Muttersprachler:innen benötigen für dieselben wissenschaftlichen Tätigkeiten – Lektüre, Manuskripterstellung, Konferenzbeiträge – bis zu doppelt so viel Zeit wie ihre anglophonen Kolleg:innen [7]. Erkenntnisse und Karrieren gehen verloren, nicht wegen mangelnder Qualität, sondern wegen struktureller Sprachbarrieren.

    Sprache ist kein Verpackungsmaterial wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie ist der Raum, in dem Denken stattfindet.

    Originalsprachige Literatur zu lesen bedeutet, Wissenschaft in dem Kontext zu begegnen, in dem sie entstanden ist – mit den Nuancen, Begrifflichkeiten und epistemischen Vorannahmen, die in eine Übersetzung oft nicht übertragen werden können.

    CAOD: Chinas und Asiens Forschung, direkt an Ihrem Schreibtisch

    Mit der neuen Campuslizenz für CAOD – China/Asia On Demand stellt unsere Bibliothek ab sofort eine der umfangreichsten Fachdatenbanken für chinesisch- und asiatischsprachige Wissenschaftsliteratur in Technik, Natur- und Medizinwissenschaften zur Verfügung. In der deutschen Hochschullandschaft ist dies ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

    Die Fachdatenbanken CAOD

    China/Asia On Demand (CAOD) / Asia Document Delivery ist ein spezialisiertes Wissensportal für wissenschaftliche Materialien aus China und dem asiatischen Raum. Die webbasierte Plattform ermöglicht eine effiziente Recherche und den elektronischen Zugriff auf umfangreiche Fachinformationen dank leistungsfähiger Such- und Auffindungsfunktionen.

    Verfügbar sind über 10.000 elektronische Zeitschriftentitel sowie Millionen von Abschlussarbeiten, Dissertationen, Normen, Buchkapiteln, Patenten, Zeitungsartikeln und Konferenzbeiträgen. Im Rahmen unseres Abonnements ist ein Großteil der Dokumente im Originalformat einschließlich Grafiken und Abbildungen direkt im Volltext über die Plattform zugänglich.

    Das Besondere dabei: Die Datenbank erschließt nicht nur international sichtbare Journals, sondern auch nationale Fachzeitschriften, Forschungsberichte und weitere Formen wissenschaftlicher Kommunikation, die häufig ausschließlich in chinesischer Sprache vorliegen. Damit wird ein Forschungsraum zugänglich, der bislang nur eingeschränkt nutzbar war.

    Für Forschende, Lehrende und Studierende bedeutet dies einen erheblichen Mehrwert:

    • Zugang zu Primärquellen in Originalsprache
    • Einblicke in nationale Forschungstraditionen und Diskurse
    • Erweiterung des eigenen wissenschaftlichen Horizonts

    Ein Ausblick: Wohin geht die Wissenschaftssprache der Zukunft?

    Die Frage, ob Englisch die Wissenschaftssprache der Zukunft bleibt, wird zunehmend diskutiert, und die Daten sprechen eine eindeutige Sprache. China investiert massiv in den Aufbau eigener Fachzeitschriften von internationalem Rang. Die Zahl chinesischer Titel in hochrangigen Datenbanken steigt. Maschinelle Übersetzung und KI-gestützte Tools werden es in absehbarer Zeit erleichtern, fremdsprachige Fachliteratur zu erschließen, ohne dass dabei das Original aus dem Blick gerät.

    Was sich nicht automatisieren lässt, ist die institutionelle Bereitschaft, mehrsprachige Wissenschaft als Wert anzuerkennen. Bibliotheken haben dabei eine Schlüsselrolle: nicht nur als Zugangspunkte, sondern als Kuratorinnen wissenschaftlicher Vielfalt.

    Wir laden Sie herzlich ein, die Datenbank zu erkunden, ob für Ihre nächste Literaturrecherche, eine Seminararbeit oder ein Drittmittelprojekt. Das Angebot steht allen Angehörigen unserer Einrichtung zur Verfügung, erreichbar über DBIS (dbis.u r.de/UBTIB/resources/106734).

    Und wer dabei auf ein Schriftzeichen stößt, das er nicht kennt? Der hat guten Grund, neugierig zu bleiben.

    [1] https://quincyinst.org/research/chinas-historic-rise-to-the-top-of-the-scientific-ladder/#h-can-america-respond

    [2] https://open.leidenranking.com/ranking/2025/list

    [3] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/chemistry/global/all

    [4] https://www.nature.com/nature-index/institution-outputs/generate/natural-sciences/global/all

    [5] https://stories.springernature.com/global-research-pulse-china/index.html#section-HCR96QdzBb

    [6] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5199034/#pbio.2000933.ref008

    [7] https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3002184

    #Chinesisch #Datenbank #Wissenschaftssprache #Originalsprache #InstitutionRankings #LizenzCCBY40INT #Ostasien #Regionalreferat
  10. Gestern am #8februar in den Parlamentswahlen in #Japan ging die #linkspartei leer aus, die #SDP Japan hat 0 Sitze 😐
    Die sog. #sozialdemokraten haben sich in den 90er von der new labour politik der #JSP abgespalten.
    Die kommunistische Partei ist von 8 auf 4 Sitze runter.
    #Takaichi plant "patriotische" Gesetze 🤢

    #wahlen #demokratie #japan #tokyo #linke #jcp #rechtsruck #politik #japanisch #jp #kpd #kommunismus #taxtherich #peace #frieden #parlamentarismus #wahlergebnisse #ostasien #partei #nihon

  11. Weltweit nahmen #Waldbrände in der ersten Jahreshälfte 2025 stark zu.

    Besonders betroffen waren #Kanada und #Russland mit extremen Emissionen und weitreichendem #Rauchtransport bis nach #Europa und #Ostasien.

    Auch #Südkorea verzeichnete Rekordbrände mit dramatischen Folgen. In #Südostasien waren die Emissionen zwar niedriger, doch dichte #Rauchschwaden belasteten weiter die #Luftqualität.

    copernicus.eu/en/news/news/obs

    #Klimakrise #Feueremissionen #Luftverschmutzung #Extremewetter #CAMS

  12. Weltweit nahmen #Waldbrände in der ersten Jahreshälfte 2025 stark zu.

    Besonders betroffen waren #Kanada und #Russland mit extremen Emissionen und weitreichendem #Rauchtransport bis nach #Europa und #Ostasien.

    Auch #Südkorea verzeichnete Rekordbrände mit dramatischen Folgen. In #Südostasien waren die Emissionen zwar niedriger, doch dichte #Rauchschwaden belasteten weiter die #Luftqualität.

    copernicus.eu/en/news/news/obs

    #Klimakrise #Feueremissionen #Luftverschmutzung #Extremewetter #CAMS

  13. Der Rückgang von #Aerosolen durch saubere Luftpolitik in #China hat laut neuer Studie etwas zur globalen #Erderwärmung beigetragen.

    #Schwefeldioxid-Emissionen wurden stark reduziert, wodurch der kühlende Effekt der Partikel entfiel. Gleicher Effekt wie in der #Schifffahrt.

    Seit 2010 ist so ein zusätzlicher Temperaturanstieg von etwa 0,05 °C pro Jahrzehnt zu beobachten.

    derstandard.at/story/300000027

    #Klimawandel #Klimapolitik #Luftverschmutzung #Treibhausgase #Aerosole #Ostasien

  14. Der Rückgang von #Aerosolen durch saubere Luftpolitik in #China hat laut neuer Studie etwas zur globalen #Erderwärmung beigetragen.

    #Schwefeldioxid-Emissionen wurden stark reduziert, wodurch der kühlende Effekt der Partikel entfiel. Gleicher Effekt wie in der #Schifffahrt.

    Seit 2010 ist so ein zusätzlicher Temperaturanstieg von etwa 0,05 °C pro Jahrzehnt zu beobachten.

    derstandard.at/story/300000027

    #Klimawandel #Klimapolitik #Luftverschmutzung #Treibhausgase #Aerosole #Ostasien

  15. Die verheerenden #Waldbrände in #Südkorea gelten als die schwersten in der Geschichte des Landes.

    Tausende Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen die #Flammen. Regen ist angekündigt, aber wohl zu gering, um die #Feuer zu löschen.

    Auslöser könnten menschliche Fehler gewesen sein. Eine Fläche so groß wie #Bremen wurde bereits zerstört, mehrere Menschen starben.

    deutschlandfunk.de/waldbraende

    #Naturkatastrophe #Feuerwehr #Klimakrise #Brandursache #Ostasien #Katastrophenschutz

  16. Die verheerenden #Waldbrände in #Südkorea gelten als die schwersten in der Geschichte des Landes.

    Tausende Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen die #Flammen. Regen ist angekündigt, aber wohl zu gering, um die #Feuer zu löschen.

    Auslöser könnten menschliche Fehler gewesen sein. Eine Fläche so groß wie #Bremen wurde bereits zerstört, mehrere Menschen starben.

    deutschlandfunk.de/waldbraende

    #Naturkatastrophe #Feuerwehr #Klimakrise #Brandursache #Ostasien #Katastrophenschutz

  17. ☀️ Wenn alle geeigneten Dächer weltweit mit #Solarpanelen ausgestattet wären, könnten 2/3 des globalen #Strombedarfs gedeckt werden. Das wäre mehr als derzeit aus fossilen Energien erzeugt wird.

    Besonders große Potenziale gibt es in #Ostasien und #Afrika. Dies könnte die #Erderwärmung um 0,13°C senken.

    Durch optimale Neigung oder #Tracking-Technologien wäre sogar noch mehr möglich.

    nature.com/articles/s41558-025

    #Energiewende #Solarenergie #Klimaschutz #ErneuerbareEnergien

  18. ☀️ Wenn alle geeigneten Dächer weltweit mit #Solarpanelen ausgestattet wären, könnten 2/3 des globalen #Strombedarfs gedeckt werden. Das wäre mehr als derzeit aus fossilen Energien erzeugt wird.

    Besonders große Potenziale gibt es in #Ostasien und #Afrika. Dies könnte die #Erderwärmung um 0,13°C senken.

    Durch optimale Neigung oder #Tracking-Technologien wäre sogar noch mehr möglich.

    nature.com/articles/s41558-025

    #Energiewende #Solarenergie #Klimaschutz #ErneuerbareEnergien

  19. In den "CrossAsia Talks" werden Forschungsergebnissen aus Kooperationen mit der #Ostasien​abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin sowie innovative Methoden der digitalen Nutzung der Sammlung oder aktuelle Herausforderungen in ihrer Beforschung vorgestellt: blog.crossasia.org/crossasia-t
    Die Bibliothek lädt Wissenschaftler:innen, fortgeschrittene Studierende und interessierte Spezialist:innen ein, sich an der Reihe zu beteiligen! Melden Sie Themenvorschläge ggf. per Mail an [email protected].

  20. In den "CrossAsia Talks" werden Forschungsergebnissen aus Kooperationen mit der #Ostasien​abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin sowie innovative Methoden der digitalen Nutzung der Sammlung oder aktuelle Herausforderungen in ihrer Beforschung vorgestellt: blog.crossasia.org/crossasia-t
    Die Bibliothek lädt Wissenschaftler:innen, fortgeschrittene Studierende und interessierte Spezialist:innen ein, sich an der Reihe zu beteiligen! Melden Sie Themenvorschläge ggf. per Mail an [email protected].

  21. Immer mehr Menschen ohne #Raucherhistorie erkranken an #Lungenkrebs – vor allem an #Adenokarzinom, dem häufigsten Subtyp. Forschende sehen in #Luftverschmutzung einen wesentlichen #Risikofaktor.

    Besonders betroffen sind Regionen in #Ostasien. Während Lungenkrebs bei Männern tendenziell zurückgeht, steigen die Zahlen bei Frauen weiter an. Expert*innen fordern mehr #Krebsforschung zu nicht-tabakbedingten Ursachen und gezielte Präventionsmaßnahmen.

    theguardian.com/society/2025/f

    #Gesundheit #health

  22. Immer mehr Menschen ohne #Raucherhistorie erkranken an #Lungenkrebs – vor allem an #Adenokarzinom, dem häufigsten Subtyp. Forschende sehen in #Luftverschmutzung einen wesentlichen #Risikofaktor.

    Besonders betroffen sind Regionen in #Ostasien. Während Lungenkrebs bei Männern tendenziell zurückgeht, steigen die Zahlen bei Frauen weiter an. Expert*innen fordern mehr #Krebsforschung zu nicht-tabakbedingten Ursachen und gezielte Präventionsmaßnahmen.

    theguardian.com/society/2025/f

    #Gesundheit #health

  23. Irgendwie wird die Vision von #GeorgeOrwell​s dreigeteilter Welt aus #1984 immer realer:

    - #Eurasien: #Russland greift sich die #Ukraine und versucht #Europa in seinem Sinne zu kontrollieren.

    - #Ostasien: #China greift sich #Taiwan und breitet seinen Einfluss im asiatischen Raum aus.

    - #Ozeanien: Die #USA greifen nach #Kanada, #Grönland & #Panama und versuchen vllt. stärker #Amerika, denn Europa anzubinden.

    de.wikipedia.org/wiki/1984_%28
    #ScienceFiction #Buchtipp #Dystopie #Totalitarismus

  24. Irgendwie wird die Vision von #GeorgeOrwell​s dreigeteilter Welt aus #1984 immer realer:

    - #Eurasien: #Russland greift sich die #Ukraine und versucht #Europa in seinem Sinne zu kontrollieren.

    - #Ostasien: #China greift sich #Taiwan und breitet seinen Einfluss im asiatischen Raum aus.

    - #Ozeanien: Die #USA greifen nach #Kanada, #Grönland & #Panama und versuchen vllt. stärker #Amerika, denn Europa anzubinden.

    de.wikipedia.org/wiki/1984_%28
    #ScienceFiction #Buchtipp #Dystopie #Totalitarismus

  25. Irgendwie wird die Vision von ​s dreigeteilter Welt aus #1984 immer realer:

    - : greift sich die und versucht in seinem Sinne zu kontrollieren.

    - : greift sich und breitet seinen Einfluss im asiatischen Raum aus.

    - : Die greifen nach , & und versuchen vllt. stärker , denn Europa anzubinden.

    de.wikipedia.org/wiki/1984_%28

  26. Irgendwie wird die Vision von #GeorgeOrwell​s dreigeteilter Welt aus #1984 immer realer:

    - #Eurasien: #Russland greift sich die #Ukraine und versucht #Europa in seinem Sinne zu kontrollieren.

    - #Ostasien: #China greift sich #Taiwan und breitet seinen Einfluss im asiatischen Raum aus.

    - #Ozeanien: Die #USA greifen nach #Kanada, #Grönland & #Panama und versuchen vllt. stärker #Amerika, denn Europa anzubinden.

    de.wikipedia.org/wiki/1984_%28
    #ScienceFiction #Buchtipp #Dystopie #Totalitarismus

  27. Irgendwie wird die Vision von #GeorgeOrwell​s dreigeteilter Welt aus #1984 immer realer:

    - #Eurasien: #Russland greift sich die #Ukraine und versucht #Europa in seinem Sinne zu kontrollieren.

    - #Ostasien: #China greift sich #Taiwan und breitet seinen Einfluss im asiatischen Raum aus.

    - #Ozeanien: Die #USA greifen nach #Kanada, #Grönland & #Panama und versuchen vllt. stärker #Amerika, denn Europa anzubinden.

    de.wikipedia.org/wiki/1984_%28
    #ScienceFiction #Buchtipp #Dystopie #Totalitarismus

  28. Wie wurden #Zeit und #Raum in #Ostasien visualisiert? Darüber spricht #morgen Vera Dorofeeva-Lichtmann (@cnrs; Einstein Center Chronoi & Max-Planck-Institute for the History of Science). Anschließend diskutiert sie mit Stamatina Mastorakou (Max-Planck-Institute for the History of Science) & Paul Delnero (@HopkinsPress, Einstein Center Chronoi). Jetzt anmelden!
    bbaw.de/veranstaltungen/verans

  29. Wie wurden #Zeit und #Raum in #Ostasien visualisiert? Darüber spricht #morgen Vera Dorofeeva-Lichtmann (@cnrs; Einstein Center Chronoi & Max-Planck-Institute for the History of Science). Anschließend diskutiert sie mit Stamatina Mastorakou (Max-Planck-Institute for the History of Science) & Paul Delnero (@HopkinsPress, Einstein Center Chronoi). Jetzt anmelden!
    bbaw.de/veranstaltungen/verans

  30. Ein Zusammenbruch der Atlantischen #Umwälzströmung (#AMOC) würde das globale #Niederschlagsmuster dramatisch verändern, insbesondere in den tropischen #Monsunregionen. #Monsunzeiten in #Westafrika, #Indien und #Ostasien werden kürzer und trockener, während der südamerikanische #Monsun mehr Regen erhält, besonders im südlichen #Amazonas (+43,79%). Diese Effekte sind über verschiedene Klimamodelle hinweg konsistent und könnten mindestens 100 Jahre andauern.

    #Science

    agupubs.onlinelibrary.wiley.co

  31. Ein Zusammenbruch der Atlantischen #Umwälzströmung (#AMOC) würde das globale #Niederschlagsmuster dramatisch verändern, insbesondere in den tropischen #Monsunregionen. #Monsunzeiten in #Westafrika, #Indien und #Ostasien werden kürzer und trockener, während der südamerikanische #Monsun mehr Regen erhält, besonders im südlichen #Amazonas (+43,79%). Diese Effekte sind über verschiedene Klimamodelle hinweg konsistent und könnten mindestens 100 Jahre andauern.

    #Science

    agupubs.onlinelibrary.wiley.co

  32. Wirtschaftsminister Habeck bricht zu Ostasienreise auf

    Wirtschaftsminister Habeck bricht nach Asien auf und versucht das, woran schon der Kanzler gescheitert ist: China zu fairen Handelspraktiken zu bewegen. Gelingt es ihm, einen drohenden Handelskonflikt abzuwenden? Von L. Kaufmann und O. Sallet.

    ➡️ tagesschau.de/inland/habeck-os

    #Habeck #Ostasien

  33. Wirtschaftsminister Habeck bricht zu Ostasienreise auf

    Wirtschaftsminister Habeck bricht nach Asien auf und versucht das, woran schon der Kanzler gescheitert ist: China zu fairen Handelspraktiken zu bewegen. Gelingt es ihm, einen drohenden Handelskonflikt abzuwenden? Von L. Kaufmann und O. Sallet.

    ➡️ tagesschau.de/inland/habeck-os

    #Habeck #Ostasien

  34. Bei der Pisa-Studie schneiden ostasiatische Länder regelmäßig als beste ab. Das liegt am Unterricht und: an Konfuzius. Doch Vorbildcharakter hat das asiatische System nur bedingt.#PISA #Singapur #Japan #Südkorea #China #Schule #Schüler #Ostasien #Lesen #Mathematik #Naturwissenschaften #Deutschland #Umfrage #Kultur
    Warum Ostasien einfach besser ist bei Pisa
  35. Bei der Pisa-Studie schneiden ostasiatische Länder regelmäßig als beste ab. Das liegt am Unterricht und: an Konfuzius. Doch Vorbildcharakter hat das asiatische System nur bedingt.#PISA #Singapur #Japan #Südkorea #China #Schule #Schüler #Ostasien #Lesen #Mathematik #Naturwissenschaften #Deutschland #Umfrage #Kultur
    Warum Ostasien einfach besser ist bei Pisa
  36. #Podcast
    #GeschichtenausderGeschichte: Über den Ursprung der #Seidenstraße
    Eine Geschichte über eine legendäre Handelsroute
    Die Seidenstraße, Überbegriff für Routen von #Ostasien bis zum #Mittelmeer, transportierte nicht nur Waren, sondern auch Ideen, #Philosophien, #Religionen und ganze #Kulturen. In dieser Folge sprechen wir über die Anfänge dieser bahnbrechenden Entwicklung und warum wir sie wahrscheinlich #Pfeil und #Bogen zu verdanken haben.
    #China #Pferde
    Webseite der Episode: geschichte.fm/podcast/zs40
    Mediendatei: audio.podigee-cdn.net/543114-m

  37. #Podcast
    #GeschichtenausderGeschichte: Über den Ursprung der #Seidenstraße
    Eine Geschichte über eine legendäre Handelsroute
    Die Seidenstraße, Überbegriff für Routen von #Ostasien bis zum #Mittelmeer, transportierte nicht nur Waren, sondern auch Ideen, #Philosophien, #Religionen und ganze #Kulturen. In dieser Folge sprechen wir über die Anfänge dieser bahnbrechenden Entwicklung und warum wir sie wahrscheinlich #Pfeil und #Bogen zu verdanken haben.
    #China #Pferde
    Webseite der Episode: geschichte.fm/podcast/zs40
    Mediendatei: audio.podigee-cdn.net/543114-m

  38. #Markt regelt. Auch die Schlacht um den #Panzermarkt.

    Hauptprofiteur der Leopard 2-Lieferungen an Kiew könnte die US- #Rüstungsindustrie sein. Deutsche Panzerhersteller zunehmend durch Konkurrenz aus #USA und Südkorea bedroht.

    Die Vereinigten Staaten halten die versprochene Lieferung von M1 #Abrams-Kampfpanzern an die #Ukraine zurück, um auf den europäischen Rüstungsmärkten die starke Stellung des deutschen #Leopard 2 attackieren zu können. Darauf deuten Berichte aus Industriekreisen hin. Wie die #Biden-Administration aktuell bestätigt, werden die fest zugesagten 31 M1 Abrams wohl kaum früher als in zwei, eventuell eineinhalb Jahren an #Kiew übergeben werden. Gleichzeitig heißt es, Washington biete europäischen Staaten, die der Ukraine Leopard 2-Kampfpanzer aushändigten, zum Ersatz einen schnellen Transfer von M1 Abrams an. Die Empfänger müssten sich lediglich auf eine „langfristige #Industriepartnerschaft“ einlassen. Damit gingen sie perspektivisch freilich als Käufer deutscher #Kampfpanzer verloren. Experten warnen, dies bedeute auch einen Verlust politischen Einflusses für Berlin. Mit #Polen hat sich ein erster europäischer Staat bereits vor dem Ukraine-Krieg für US-Kampfpanzer geöffnet und kauft zudem Kampfpanzer aus #Südkorea, die er in wenigen Jahren zudem im eigenen Land produzieren wird. Dies wiederum bedient US-Interessen in #Ostasien – und schwächt Berlin.

    (...)

    german-foreign-policy.com/news

    #BERLIN #WASHINGTON #SEOUL #CapitalismIsADeathCult

  39. #Markt regelt. Auch die Schlacht um den #Panzermarkt.

    Hauptprofiteur der Leopard 2-Lieferungen an Kiew könnte die US- #Rüstungsindustrie sein. Deutsche Panzerhersteller zunehmend durch Konkurrenz aus #USA und Südkorea bedroht.

    Die Vereinigten Staaten halten die versprochene Lieferung von M1 #Abrams-Kampfpanzern an die #Ukraine zurück, um auf den europäischen Rüstungsmärkten die starke Stellung des deutschen #Leopard 2 attackieren zu können. Darauf deuten Berichte aus Industriekreisen hin. Wie die #Biden-Administration aktuell bestätigt, werden die fest zugesagten 31 M1 Abrams wohl kaum früher als in zwei, eventuell eineinhalb Jahren an #Kiew übergeben werden. Gleichzeitig heißt es, Washington biete europäischen Staaten, die der Ukraine Leopard 2-Kampfpanzer aushändigten, zum Ersatz einen schnellen Transfer von M1 Abrams an. Die Empfänger müssten sich lediglich auf eine „langfristige #Industriepartnerschaft“ einlassen. Damit gingen sie perspektivisch freilich als Käufer deutscher #Kampfpanzer verloren. Experten warnen, dies bedeute auch einen Verlust politischen Einflusses für Berlin. Mit #Polen hat sich ein erster europäischer Staat bereits vor dem Ukraine-Krieg für US-Kampfpanzer geöffnet und kauft zudem Kampfpanzer aus #Südkorea, die er in wenigen Jahren zudem im eigenen Land produzieren wird. Dies wiederum bedient US-Interessen in #Ostasien – und schwächt Berlin.

    (...)

    german-foreign-policy.com/news

    #BERLIN #WASHINGTON #SEOUL #CapitalismIsADeathCult

  40. Beim ersten Besuch von Premier Fumio Kishida bei Präsident Joe Biden in Washington steht die neue Rollenverteilung in der Sicherheitsallianz von Japan und USA im Zentrum.
    Japan und USA weiten Sicherheitsallianz aus | DW | 12.01.2023
    #Japan #USA #Sicherheitspolitik #Ostasien #Kishida
  41. Beim ersten Besuch von Premier Fumio Kishida bei Präsident Joe Biden in Washington steht die neue Rollenverteilung in der Sicherheitsallianz von Japan und USA im Zentrum.
    Japan und USA weiten Sicherheitsallianz aus | DW | 12.01.2023
    #Japan #USA #Sicherheitspolitik #Ostasien #Kishida
  42. Diese Weichenstellungen der #USA — bei denen kollektive Sicherheitspolitik und Wirtschaftspolitik stark gegenläufig sind—haben großes Spaltpotential im transatlantischen Raum aber auch in #Ostasien (Japan/Südkorea). t.co/xY0IMUaC4R

  43. Diese Weichenstellungen der #USA — bei denen kollektive Sicherheitspolitik und Wirtschaftspolitik stark gegenläufig sind—haben großes Spaltpotential im transatlantischen Raum aber auch in #Ostasien (Japan/Südkorea). t.co/xY0IMUaC4R

  44. #idw Globaler #Militarisierungsindex 2022

    Alljährlich reflektiert der Globale Militarisierungsindex (#GMI) des #BICC (Bonn International Centre for Conflict Studies) auf Basis der aktuellsten vorliegenden Zahlen Militarisierungs- und Demilitarisierungstendenzen. Im regionalen Fokus stehen 2022 die #NATO-Erweiterung und das 100-Milliarden-Sondervermögen der #Bundeswehr sowie die #Aufrüstung in #Ozeanien und #Ostasien.
    idw-online.de/de/news805349