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#anthropologists — Public Fediverse posts

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  1. #Anthropologists of the #Fediverse, I'm looking for a good book about an ethnographic research. I'm looking for something engaging that can give me an idea on how you write a good ethnography, as I'm struggling to properly organise the narrative on my own research.
    Something inspiring and engaging will do, cultural/social anthropology is what I'm mostly interested in.
    Suggest your favourite books in the reply.

    #Anthro #Ethnography #Books #BookRecommendation #Advice #Academia @academicchatter

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  6. AG Queere Geschichte München im sub?

    Noch waren die Zeitungen nicht in der Lage, die Worte wie lesbisch und schwul oder geil zu benutzen, selbst „Homo-Milieu“ kam nur bei Mordfällen wie an Walter Sedlmayr auf die Schlagzeilen … und die ersten berühmten Amerikaner wie Rock Hudson und Klaus Nomi, und den Sänger von Queen, der sich in München wohl fühlte und verliebte: Freddie_Mercury und manche britische Geschichte kam auf die Tanzfläche:

    Bronski Beat mit Jimmy Somerville, später den Communards brachte die britische Disco und den politischen Kampf für die, die die Texte verstehen konnten … und auch die Geschichte des jungen Schwulen, der in London den Kampf für die Unterstützung der Bergarbeiter aufnahm, die ihm dann in der Aids-Krise halfen, die es als Film gibt:

    Ein weiterer kleiner Erfolg wurde das im Februar 1988 als Single erschienene Lied For a Friend, das Somerville und Coles für ihren engen Freund Mark Ashton geschrieben hatten, der an den Folgen von AIDS gestorben war.

    Pride ist ein britischer Film aus dem Jahr 2014 von Regisseur Matthew Warchus und beruht auf tatsächlichen Begebenheiten. Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014 und gewann dort den Queer Palm Award.

    Pride erzählt von Lesbians and Gays Support the Miners, einer Gruppe homosexueller Aktivisten, die 1984 für streikende Bergleute Geld sammelten. Der Film startete bundesweit am 30. Oktober 2014 in den deutschen Kinos.

    Die erste, im Oktober 1985 erschienene Single You Are My World wurde noch von der BBC boykottiert

    meine_queere_geschichte_in_bayern_und_muenchen

    Inhaltsverzeichnis

    meine persönliche Geschichte hat noch Lücken, z.B. bei Aids …

    Mi 10.12.2025 nach einer Führung durch das Forum Queeres Archiv München und ab 19h wohl eine zoom-Präsentation und Diskussions- und Gesprächsschaltung von dort für Interessierte: Für Interessierte und Mitarbeitende gibt es meist am 1. Dienstag im Monat ein Teamtreffen, auch in zoom.

    Sammlung von Ideen für eine AG im sub, vielleicht regelmässig am 2. Mittwoch im Monat , wenn ein Gruppenraum zu haben ist, beginnend mit Filmen und offenen Fragen für die gemeinsame Arbeit

    Smalltownboy

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt, knapp 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in dem lesbischen Lokal „Mylord“ bei Marietta und Inge und bei Festen im schwulen Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG, wurde dann 1977 oder 1978 dort Mitglied und arbeitete einige Jahre im Beratungstelefon Rat und Tat mit, in einer Gruppe von etwa 12 Männern verschiedener Ausbildungen in Supervision, später „Rosa Telefon“.

    Dann war ich einige Jahre im kirchlichen Dienst in einer Gemeinde in Bogenhausen, bis dann der damalige münchner Kardinal Ratzinger unseren kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre nach dem Konzil um 1981 weit zurückdrehte, die Abrechnung damit steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbreviervon 2004, zuerst im heimlichen Doppel-Leben, danach in der Auseinandersetzung mit der kirchlichen Diskriminierung der Mitarbeitenden in der Kirche.

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse erlebt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    1984 inszenierte ich mit der Gruppe Homosexuelle und Kirche HuK für den Katholikentag „von unten“ in München mit einer „Nacht der Solidarität“ mit 10.000 Teilnehmenden in der ausverkauften Olympiahalle, fünf kleine Forum-szenen, bei der, nach einer Aktion am Eingang, jede 20. Person einen kleinen roten dreieckigen Stempelabdruck auf den Handrücken bekam: Später von mir aufgefordert, aufzustehen und zu winken, machten sie sichtbar, wie viele Lesben und Schwule es in der Gesellschaft gibt, die aber unsichtbar bleiben, auch in den Kirchen:

    „Hans kommt raus“ konnte in den 12 Minuten in der riesigen Halle nicht wirklich als Forumtheater mit Publikumsbeteiligung präsentiert werden, aber wir spielten einmal die die Szenen mit Angst, und danach die mutige Version in der Familie, im Beruf, unter Freunden und in der Kirche offen zu seinem „Anders sein“ zu stehen, wie es auch unser roter Button mit der Frage aus dem Beichtspiegel signalisierte: „Allein oder mit Anderen?“

    In der Generalprobe saß auch die schwangere Mutter meiner Tochter, und später gründete ich zusammen mit anderen die Gruppe der „Schwulen Väter“ in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen. Ein paar Jahre später schrieben wir, Ernst S., Gerd B. und N. das erste Buch „Schwule Väter“.

    In Freundes- und Kollegenkreisen um Kirchen, Literatur, Politik und Theater mit den schwulen Autoren und Gesprächstherapeut Gustl Angstmann und Theaterpädagoge und Autor Gerd Wolter, der dann in der ersten Fraktion der grünen Partei in München 1985 Stadtrat wurde, entstand neben der Münchner Aidshilfe aus einigen Vereinen wie der Homosexuellen und Kirche HuK mit dem schwulen evangelischen Pfarrer Leo Volleth, dem Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG und dem Münchner Löwen/ Leder-Club MLC auch das Cafe Drehscheibe des Selbsthilfe-Zentrum, damals in der Auenstraße, aus dem die Gründung des sub Kommunikations- und Kulturzentrum erwuchs.

    Daneben entstand mein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, und der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die auch zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Hintergründe der Bisexualität, jeweils neben meiner freiberuflichen Theaterarbeit eine Fortbildung in Richtung Beratung.

    Als Gerd Wolter von den Grünen nicht mehr als Stadtrats-Kandidat aufgestellt wurde, entstand die „Rosa Liste“ als Wählergemeinschaft, die bis heute im Stadtrat mit den Grünen zusammenarbeitet.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, gelegentlich auch in etlichen europäischen und mit Partnerschaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung der Sünder durch die Höllen-Ängste, die enge und verfolgende Kirchen-Moral, dann die der Nazis und auch weiter in der Adenauer-Zeit, wieder mit der Moral der Kirchen: Die schwule und Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter, auch auf die Frauen und nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk … und werden wieder Gesetze und „Vorschriften gegen das Gendern“ in staatlichen Briefen und Veröffentlichungen.

    Das in vielen südlichen Regionen tief katholische – und in Nordbayern mehr protestantische Denken – ist sehr verschieden in der Beweglichkeit, in Bräuchen, Traditionen und politischem Denken, oft mit magischen Ängsten belastet und in manchen Familien mit moralischer Aufladung des „guten Rufes“ behaftet: Vielfalt stößt auf Einfalt, und viele fliehen in die Großstadt, um anonym zu leben.

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus. In München waren die Spitzen der Army im Ochsengarten zu Hause, und viele Beziehungen und Freundschaften lebten bei Carlos im Bel Ami weiter, werden heute im Edelheiß weiter gepflegt …

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde. „Stadtrecht“ konnte man früher nur gegen einen größeren Betrag an „Pfennigen“ erwerben, wodurch Siedlungen in den Vorstädten, vor den Stadtmauern entstanden.

    Das Leben in der Anonymität der großen Stadt und in der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte, zog immer mehr Leute an: Später auch zum Studium, an die Hochschulen, noch später in die großen Firmen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es, wie in allen Kulturen und Ländern, verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, gut informierte Friseure und allerlei wabernde Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus, regionale Treffpunkte in bestimmten Gasthäusern, wie in Neuötting und Truchtlaching, und eine stolze ländliche Gruppe in Bad Tölz.

    Im Bayrischen Wald gab es dann einen schwulen Landrat, eine Trans*-Cafe-Betreibende Bühnenkünstlerin, auch Altötting und Mühldorf haben / hatten Treffen in Cafes und Landshut ein „Hella von Sinnen“, nach einer fernseh-bekannten Entertainerin. Den Bademeister in Burghausen fand mein chinesischer Freund erst nach längerer Suche, wahrscheinlich, weil er nicht im Wacker-Sportverein war …

    2024 gab es in Bayern in 32 Städten einen CSD, 2025 schon in ca 40 Städten …

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf, aus religiösen Vorstellungen und magischen Zwängen, Kontrolle durch andere oder Selbst, Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    Die Zentren für queere Menschen, Lesben und Schwule, Jugendliche und Gruppen für trans und Fetische, Beratung für intersexuelle und nonbinäre Leute in der Münchner Aidshilfe haben professionelle Mitarbeitende, auch zu gewalt-Erfahrungen (STRONG!)

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen schaffen allmählich auch in den „gefährdetsten Berufen“ wie bei Führungskräften, in Kirchen, bei Lehrkräften, Militär, Polizei … die Veränderung innerhalb der Gläubigen, in Vereinen und Gewerkschaften, in allen Parteien

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Bayern hat bisher keinen aktionsplan gegen Diskriminierungen, aus den Koalitionsverhandlungen wurde er gestrichen, weil Aiwanger wohl einen TrumpF hatte, aber das Sozialministerium bereitet in den nächsten Jahren aus den Vorarbeiten vieler Einrichtungen, Initiativen und Vereine ein Fortbildungsprogramm vor

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuell und bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Der Bayrischer Jugendring als eigenständige, aber finanziell nachgeordnete Einrichtung des Sozialministeriums, bisher aber nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und nur mittelbar die Hochschulen sind an queeren Diskriminierungen, Strukturen und Themen, die Entfernung aus der letzten Koalitionsvereinbarung (durch Aiwanger!) bremsen, Ministerpräsident hatte sich nur einmal in einem Podcast mündlich positiv dazu geäußert.

    Neue Selbstorganisation entstand landesweit in der jüngeren Generationen mit einem Netzwerk, nachdem die Grünen und dann auch die SPD queere Empfänge und Gespräche mit den Initiativen und Vereinen auf Landesebene seit einigen Jahren begannen.

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Das Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup hat englisch- und mehrsprachigen Zulauf und monatlich einen Filmabend im sub Müllerstr. 14

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hatte eine Ausstellung als Untertitel, hoffentlich nicht unsere letzten guten leichten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte: Allerlei Anfänge und Befreiungsbewegungen sind am Weg, müssen sich aber auch selbst schützen und ihre Wege finden, in den verschiedenen Berufen die besonderen Rücksichten einzuplanen: Wie die Ärzte und Psychotherapeut*en die Abschaffung des „Krankheitsbild Homosexualität“ schafften:

    Ein Arzt mit der Papiertüte über dem Kopf hielt eine Ansprache …

    Erzählcafès als biografische Fassungen von Lebensgeschichten

    In zahlreichen kleinen Veranstaltungen wurden über 20 Jahre regelmäßig die Lebens-Erzählungen von Lesben und Schwulen vorgestellt und aufgenommen, vom Schauspieler Thomas Kylau bis zum Atomkraft-Techniker und Trachtler mit Stammtisch im Hofbräuhaus Michael Kramheller …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Queeramnesty informiert zu den weltweiten Übergriffen meetup und refugees im http://subonline.org und http://lez-muenchen.de

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash@tech.lgbt: I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    Queere Geschichte & CSD – Gemeinsam für Vielfalt und Inklusion

    Präsentation für Mitarbeitende von Einrichtungen und Firmen zu Diversity – out in office?

    Geschichte der queeren Bewegung, die Bedeutung des Christopher Street Day (CSD) Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Inklusion.

    Historischer Kontext von Diskriminierung, Verfolgung und moralischer „Familienpolitik“ wie damals clause 28 Meine Reise nach Amsterdam & die Entwicklung der queeren Bewegung – Kommentare oder Nachfragen?

    Die Bedeutung des CSD – Eine politische Demonstration für Akzeptanz

    Der Christopher Street Day ist eine jährliche politische Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Er erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969, die den Anfang der modernen LGBTQ+-Bewegung markierten. Der CSD ist ein Fest der Vielfalt, Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels.

    Der erste CSD fand 1979 in Berlin statt, in München 1980 Seitdem wächst die Bewegung – mit Paraden, Kundgebungen und Aktionen in ganz Deutschland. Ziel: Sichtbarkeit schaffen, Diskriminierung bekämpfen und für Gleichberechtigung eintreten. Auch in mittleren Städten: Insgesamt 32 in Bayern 2024

    Vielfalt ist unsere Stärke:

    Innovation durch unterschiedliche Perspektiven Bessere Entscheidungen durch inklusive Teams Verantwortung: Für eine offene Unternehmenskultur, die alle Mitarbeitenden wertschätzt, bisher nur in fortschrittlichen Betrieben und Unternehmen in Bayern

    Initiativen & Unterstützungsmöglichkeiten – In Projekten aktiv werden

    Das Forum und einige Mitarbeitende – seine Gründung 1999 – die Diversivizierungen über die Jahre -auch im Namen Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich sehr viel verändert. Biografien und Erzählcafès in Aufzeichnungen und gedruckten Lebensgeschichten, Partnerschaften mit allen queeren Organisationen angestrebt, Förderung eines respektvollen und offenen Arbeitsumfelds

    Verbot von „öffentlicher Werbung für Homosexualität“, von Büchern und Informationen zu sexuellen Themen in Bibliotheken und Büchereien, und Strafen für homosexuelle Beziehungen: von clause 28 in Britannien 1980 bis putin und orban – ein Thema für Queeramnesty, die bundesweite Gruppe informiert zu den weltweiten Übergriffen und Verfolgungen in vielen Ländern, in München zur Zeit nur von der amnesty-Hochschulgruppe vertreten

    eine meetup-gruppe von ex-pats in München mit etwa 1000 Mitgliedern trifft sich zu monatlichen internationalen Filmabenden im sub, zu Ausflügen und Stammtischen an vielen Orten

    Aktionsplan Bayern aktuell: https://www.stmas.bayern.de/aktuelle-meldungen/pm2306-163.php

    „Insgesamt besteht ein großer Fortbildungsbedarf, da nach Auskunft der Projektträger die angebotenen Fortbildungen immer ausgebucht sind. Auch die Analyse zur Vernetzung hat gezeigt, dass Fortbildungen oder Vorträge ein Einstieg sind, um das Thema in verschiedene Handlungsfelder hineinzutragen, damit das Beratungsangebot auch über Multiplikator:innen kommuniziert wird.

    Wichtig ist aber auch die allgemeine Information über das Thema für Fachpersonen, Betroffene, ihre Zu- und Angehörigen wie auch die breite Öffentlichkeit. Die Empfehlung ist, den Ansatz, Beratungsstellen und Netzwerke vor Ort aufzubauen, weiterzuverfolgen, die Fortbildungskapazitäten auszubauen und die Kommunikation möglichst breit aufzustellen.“ https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/gleichstellung/wissenschaftlichlicherabschussbericht_einrichtunglsbtiq-netzwerk_2023.pdf

    http://fritz-letsch.de ist die berufliche Seite

    Weitere Quellen und Links:

    QueerSearch. Dachverband deutschsprachiger queerer Archive, Bibliotheken und Sammlungen https://queersearch.org/de/home

    https://www.qualitative-sozialforschung.soziologie.uni-muenchen.de/forschung/lehrforschung1/queer-everyday-life-in-munich/index.html

    #activists #anthropologists #historians #intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #magnus #sociologists #trans #transgender

  7. AG Queere Geschichte München im sub?

    Noch waren die Zeitungen nicht in der Lage, die Worte wie lesbisch und schwul oder geil zu benutzen, selbst „Homo-Milieu“ kam nur bei Mordfällen wie an Walter Sedlmayr auf die Schlagzeilen … und die ersten berühmten Amerikaner wie Rock Hudson und Klaus Nomi, und den Sänger von Queen, der sich in München wohl fühlte und verliebte: Freddie_Mercury und manche britische Geschichte kam auf die Tanzfläche:

    Bronski Beat mit Jimmy Somerville, später den Communards brachte die britische Disco und den politischen Kampf für die, die die Texte verstehen konnten … und auch die Geschichte des jungen Schwulen, der in London den Kampf für die Unterstützung der Bergarbeiter aufnahm, die ihm dann in der Aids-Krise halfen, die es als Film gibt:

    Ein weiterer kleiner Erfolg wurde das im Februar 1988 als Single erschienene Lied For a Friend, das Somerville und Coles für ihren engen Freund Mark Ashton geschrieben hatten, der an den Folgen von AIDS gestorben war.

    Pride ist ein britischer Film aus dem Jahr 2014 von Regisseur Matthew Warchus und beruht auf tatsächlichen Begebenheiten. Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014 und gewann dort den Queer Palm Award.

    Pride erzählt von Lesbians and Gays Support the Miners, einer Gruppe homosexueller Aktivisten, die 1984 für streikende Bergleute Geld sammelten. Der Film startete bundesweit am 30. Oktober 2014 in den deutschen Kinos.

    Die erste, im Oktober 1985 erschienene Single You Are My World wurde noch von der BBC boykottiert

    meine_queere_geschichte_in_bayern_und_muenchen

    Inhaltsverzeichnis

    meine persönliche Geschichte hat noch Lücken, z.B. bei Aids …

    Mi 10.12.2025 nach einer Führung durch das Forum Queeres Archiv München und ab 19h wohl eine zoom-Präsentation und Diskussions- und Gesprächsschaltung von dort für Interessierte: Für Interessierte und Mitarbeitende gibt es meist am 1. Dienstag im Monat ein Teamtreffen, auch in zoom.

    Sammlung von Ideen für eine AG im sub, vielleicht regelmässig am 2. Mittwoch im Monat , wenn ein Gruppenraum zu haben ist, beginnend mit Filmen und offenen Fragen für die gemeinsame Arbeit

    Smalltownboy

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt, knapp 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in dem lesbischen Lokal „Mylord“ bei Marietta und Inge und bei Festen im schwulen Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG, wurde dann 1977 oder 1978 dort Mitglied und arbeitete einige Jahre im Beratungstelefon Rat und Tat mit, in einer Gruppe von etwa 12 Männern verschiedener Ausbildungen in Supervision, später „Rosa Telefon“.

    Dann war ich einige Jahre im kirchlichen Dienst in einer Gemeinde in Bogenhausen, bis dann der damalige münchner Kardinal Ratzinger unseren kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre nach dem Konzil um 1981 weit zurückdrehte, die Abrechnung damit steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbreviervon 2004, zuerst im heimlichen Doppel-Leben, danach in der Auseinandersetzung mit der kirchlichen Diskriminierung der Mitarbeitenden in der Kirche.

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse erlebt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    1984 inszenierte ich mit der Gruppe Homosexuelle und Kirche HuK für den Katholikentag „von unten“ in München mit einer „Nacht der Solidarität“ mit 10.000 Teilnehmenden in der ausverkauften Olympiahalle, fünf kleine Forum-szenen, bei der, nach einer Aktion am Eingang, jede 20. Person einen kleinen roten dreieckigen Stempelabdruck auf den Handrücken bekam: Später von mir aufgefordert, aufzustehen und zu winken, machten sie sichtbar, wie viele Lesben und Schwule es in der Gesellschaft gibt, die aber unsichtbar bleiben, auch in den Kirchen:

    „Hans kommt raus“ konnte in den 12 Minuten in der riesigen Halle nicht wirklich als Forumtheater mit Publikumsbeteiligung präsentiert werden, aber wir spielten einmal die die Szenen mit Angst, und danach die mutige Version in der Familie, im Beruf, unter Freunden und in der Kirche offen zu seinem „Anders sein“ zu stehen, wie es auch unser roter Button mit der Frage aus dem Beichtspiegel signalisierte: „Allein oder mit Anderen?“

    In der Generalprobe saß auch die schwangere Mutter meiner Tochter, und später gründete ich zusammen mit anderen die Gruppe der „Schwulen Väter“ in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen. Ein paar Jahre später schrieben wir, Ernst S., Gerd B. und N. das erste Buch „Schwule Väter“.

    In Freundes- und Kollegenkreisen um Kirchen, Literatur, Politik und Theater mit den schwulen Autoren und Gesprächstherapeut Gustl Angstmann und Theaterpädagoge und Autor Gerd Wolter, der dann in der ersten Fraktion der grünen Partei in München 1985 Stadtrat wurde, entstand neben der Münchner Aidshilfe aus einigen Vereinen wie der Homosexuellen und Kirche HuK mit dem schwulen evangelischen Pfarrer Leo Volleth, dem Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG und dem Münchner Löwen/ Leder-Club MLC auch das Cafe Drehscheibe des Selbsthilfe-Zentrum, damals in der Auenstraße, aus dem die Gründung des sub Kommunikations- und Kulturzentrum erwuchs.

    Daneben entstand mein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, und der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die auch zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Hintergründe der Bisexualität, jeweils neben meiner freiberuflichen Theaterarbeit eine Fortbildung in Richtung Beratung.

    Als Gerd Wolter von den Grünen nicht mehr als Stadtrats-Kandidat aufgestellt wurde, entstand die „Rosa Liste“ als Wählergemeinschaft, die bis heute im Stadtrat mit den Grünen zusammenarbeitet.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, gelegentlich auch in etlichen europäischen und mit Partnerschaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung der Sünder durch die Höllen-Ängste, die enge und verfolgende Kirchen-Moral, dann die der Nazis und auch weiter in der Adenauer-Zeit, wieder mit der Moral der Kirchen: Die schwule und Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter, auch auf die Frauen und nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk … und werden wieder Gesetze und „Vorschriften gegen das Gendern“ in staatlichen Briefen und Veröffentlichungen.

    Das in vielen südlichen Regionen tief katholische – und in Nordbayern mehr protestantische Denken – ist sehr verschieden in der Beweglichkeit, in Bräuchen, Traditionen und politischem Denken, oft mit magischen Ängsten belastet und in manchen Familien mit moralischer Aufladung des „guten Rufes“ behaftet: Vielfalt stößt auf Einfalt, und viele fliehen in die Großstadt, um anonym zu leben.

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus. In München waren die Spitzen der Army im Ochsengarten zu Hause, und viele Beziehungen und Freundschaften lebten bei Carlos im Bel Ami weiter, werden heute im Edelheiß weiter gepflegt …

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde. „Stadtrecht“ konnte man früher nur gegen einen größeren Betrag an „Pfennigen“ erwerben, wodurch Siedlungen in den Vorstädten, vor den Stadtmauern entstanden.

    Das Leben in der Anonymität der großen Stadt und in der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte, zog immer mehr Leute an: Später auch zum Studium, an die Hochschulen, noch später in die großen Firmen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es, wie in allen Kulturen und Ländern, verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, gut informierte Friseure und allerlei wabernde Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus, regionale Treffpunkte in bestimmten Gasthäusern, wie in Neuötting und Truchtlaching, und eine stolze ländliche Gruppe in Bad Tölz.

    Im Bayrischen Wald gab es dann einen schwulen Landrat, eine Trans*-Cafe-Betreibende Bühnenkünstlerin, auch Altötting und Mühldorf haben / hatten Treffen in Cafes und Landshut ein „Hella von Sinnen“, nach einer fernseh-bekannten Entertainerin. Den Bademeister in Burghausen fand mein chinesischer Freund erst nach längerer Suche, wahrscheinlich, weil er nicht im Wacker-Sportverein war …

    2024 gab es in Bayern in 32 Städten einen CSD, 2025 schon in ca 40 Städten …

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf, aus religiösen Vorstellungen und magischen Zwängen, Kontrolle durch andere oder Selbst, Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    Die Zentren für queere Menschen, Lesben und Schwule, Jugendliche und Gruppen für trans und Fetische, Beratung für intersexuelle und nonbinäre Leute in der Münchner Aidshilfe haben professionelle Mitarbeitende, auch zu gewalt-Erfahrungen (STRONG!)

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen schaffen allmählich auch in den „gefährdetsten Berufen“ wie bei Führungskräften, in Kirchen, bei Lehrkräften, Militär, Polizei … die Veränderung innerhalb der Gläubigen, in Vereinen und Gewerkschaften, in allen Parteien

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Bayern hat bisher keinen aktionsplan gegen Diskriminierungen, aus den Koalitionsverhandlungen wurde er gestrichen, weil Aiwanger wohl einen TrumpF hatte, aber das Sozialministerium bereitet in den nächsten Jahren aus den Vorarbeiten vieler Einrichtungen, Initiativen und Vereine ein Fortbildungsprogramm vor

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuell und bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Der Bayrischer Jugendring als eigenständige, aber finanziell nachgeordnete Einrichtung des Sozialministeriums, bisher aber nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und nur mittelbar die Hochschulen sind an queeren Diskriminierungen, Strukturen und Themen, die Entfernung aus der letzten Koalitionsvereinbarung (durch Aiwanger!) bremsen, Ministerpräsident hatte sich nur einmal in einem Podcast mündlich positiv dazu geäußert.

    Neue Selbstorganisation entstand landesweit in der jüngeren Generationen mit einem Netzwerk, nachdem die Grünen und dann auch die SPD queere Empfänge und Gespräche mit den Initiativen und Vereinen auf Landesebene seit einigen Jahren begannen.

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Das Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup hat englisch- und mehrsprachigen Zulauf und monatlich einen Filmabend im sub Müllerstr. 14

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hatte eine Ausstellung als Untertitel, hoffentlich nicht unsere letzten guten leichten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte: Allerlei Anfänge und Befreiungsbewegungen sind am Weg, müssen sich aber auch selbst schützen und ihre Wege finden, in den verschiedenen Berufen die besonderen Rücksichten einzuplanen: Wie die Ärzte und Psychotherapeut*en die Abschaffung des „Krankheitsbild Homosexualität“ schafften:

    Ein Arzt mit der Papiertüte über dem Kopf hielt eine Ansprache …

    Erzählcafès als biografische Fassungen von Lebensgeschichten

    In zahlreichen kleinen Veranstaltungen wurden über 20 Jahre regelmäßig die Lebens-Erzählungen von Lesben und Schwulen vorgestellt und aufgenommen, vom Schauspieler Thomas Kylau bis zum Atomkraft-Techniker und Trachtler mit Stammtisch im Hofbräuhaus Michael Kramheller …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Queeramnesty informiert zu den weltweiten Übergriffen meetup und refugees im http://subonline.org und http://lez-muenchen.de

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash@tech.lgbt: I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    Queere Geschichte & CSD – Gemeinsam für Vielfalt und Inklusion

    Präsentation für Mitarbeitende von Einrichtungen und Firmen zu Diversity – out in office?

    Geschichte der queeren Bewegung, die Bedeutung des Christopher Street Day (CSD) Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Inklusion.

    Historischer Kontext von Diskriminierung, Verfolgung und moralischer „Familienpolitik“ wie damals clause 28 Meine Reise nach Amsterdam & die Entwicklung der queeren Bewegung – Kommentare oder Nachfragen?

    Die Bedeutung des CSD – Eine politische Demonstration für Akzeptanz

    Der Christopher Street Day ist eine jährliche politische Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Er erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969, die den Anfang der modernen LGBTQ+-Bewegung markierten. Der CSD ist ein Fest der Vielfalt, Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels.

    Der erste CSD fand 1979 in Berlin statt, in München 1980 Seitdem wächst die Bewegung – mit Paraden, Kundgebungen und Aktionen in ganz Deutschland. Ziel: Sichtbarkeit schaffen, Diskriminierung bekämpfen und für Gleichberechtigung eintreten. Auch in mittleren Städten: Insgesamt 32 in Bayern 2024

    Vielfalt ist unsere Stärke:

    Innovation durch unterschiedliche Perspektiven Bessere Entscheidungen durch inklusive Teams Verantwortung: Für eine offene Unternehmenskultur, die alle Mitarbeitenden wertschätzt, bisher nur in fortschrittlichen Betrieben und Unternehmen in Bayern

    Initiativen & Unterstützungsmöglichkeiten – In Projekten aktiv werden

    Das Forum und einige Mitarbeitende – seine Gründung 1999 – die Diversivizierungen über die Jahre -auch im Namen Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich sehr viel verändert. Biografien und Erzählcafès in Aufzeichnungen und gedruckten Lebensgeschichten, Partnerschaften mit allen queeren Organisationen angestrebt, Förderung eines respektvollen und offenen Arbeitsumfelds

    Verbot von „öffentlicher Werbung für Homosexualität“, von Büchern und Informationen zu sexuellen Themen in Bibliotheken und Büchereien, und Strafen für homosexuelle Beziehungen: von clause 28 in Britannien 1980 bis putin und orban – ein Thema für Queeramnesty, die bundesweite Gruppe informiert zu den weltweiten Übergriffen und Verfolgungen in vielen Ländern, in München zur Zeit nur von der amnesty-Hochschulgruppe vertreten

    eine meetup-gruppe von ex-pats in München mit etwa 1000 Mitgliedern trifft sich zu monatlichen internationalen Filmabenden im sub, zu Ausflügen und Stammtischen an vielen Orten

    Aktionsplan Bayern aktuell: https://www.stmas.bayern.de/aktuelle-meldungen/pm2306-163.php

    „Insgesamt besteht ein großer Fortbildungsbedarf, da nach Auskunft der Projektträger die angebotenen Fortbildungen immer ausgebucht sind. Auch die Analyse zur Vernetzung hat gezeigt, dass Fortbildungen oder Vorträge ein Einstieg sind, um das Thema in verschiedene Handlungsfelder hineinzutragen, damit das Beratungsangebot auch über Multiplikator:innen kommuniziert wird.

    Wichtig ist aber auch die allgemeine Information über das Thema für Fachpersonen, Betroffene, ihre Zu- und Angehörigen wie auch die breite Öffentlichkeit. Die Empfehlung ist, den Ansatz, Beratungsstellen und Netzwerke vor Ort aufzubauen, weiterzuverfolgen, die Fortbildungskapazitäten auszubauen und die Kommunikation möglichst breit aufzustellen.“ https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/gleichstellung/wissenschaftlichlicherabschussbericht_einrichtunglsbtiq-netzwerk_2023.pdf

    http://fritz-letsch.de ist die berufliche Seite

    Weitere Quellen und Links:

    QueerSearch. Dachverband deutschsprachiger queerer Archive, Bibliotheken und Sammlungen https://queersearch.org/de/home

    https://www.qualitative-sozialforschung.soziologie.uni-muenchen.de/forschung/lehrforschung1/queer-everyday-life-in-munich/index.html

    #activists #anthropologists #historians #Intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #Magnus #sociologists #trans #Transgender

  8. AG Queere Geschichte München im sub?

    Noch waren die Zeitungen nicht in der Lage, die Worte wie lesbisch und schwul oder geil zu benutzen, selbst „Homo-Milieu“ kam nur bei Mordfällen wie an Walter Sedlmayr auf die Schlagzeilen … und die ersten berühmten Amerikaner wie Rock Hudson und Klaus Nomi, und den Sänger von Queen, der sich in München wohl fühlte und verliebte: Freddie_Mercury und manche britische Geschichte kam auf die Tanzfläche:

    Bronski Beat mit Jimmy Somerville, später den Communards brachte die britische Disco und den politischen Kampf für die, die die Texte verstehen konnten … und auch die Geschichte des jungen Schwulen, der in London den Kampf für die Unterstützung der Bergarbeiter aufnahm, die ihm dann in der Aids-Krise halfen, die es als Film gibt:

    Ein weiterer kleiner Erfolg wurde das im Februar 1988 als Single erschienene Lied For a Friend, das Somerville und Coles für ihren engen Freund Mark Ashton geschrieben hatten, der an den Folgen von AIDS gestorben war.

    Pride ist ein britischer Film aus dem Jahr 2014 von Regisseur Matthew Warchus und beruht auf tatsächlichen Begebenheiten. Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014 und gewann dort den Queer Palm Award.

    Pride erzählt von Lesbians and Gays Support the Miners, einer Gruppe homosexueller Aktivisten, die 1984 für streikende Bergleute Geld sammelten. Der Film startete bundesweit am 30. Oktober 2014 in den deutschen Kinos.

    Die erste, im Oktober 1985 erschienene Single You Are My World wurde noch von der BBC boykottiert

    meine_queere_geschichte_in_bayern_und_muenchen

    Inhaltsverzeichnis

    meine persönliche Geschichte hat noch Lücken, z.B. bei Aids …

    Mi 10.12.2025 nach einer Führung durch das Forum Queeres Archiv München und ab 19h wohl eine zoom-Präsentation und Diskussions- und Gesprächsschaltung von dort für Interessierte: Für Interessierte und Mitarbeitende gibt es meist am 1. Dienstag im Monat ein Teamtreffen, auch in zoom.

    Sammlung von Ideen für eine AG im sub, vielleicht regelmässig am 2. Mittwoch im Monat , wenn ein Gruppenraum zu haben ist, beginnend mit Filmen und offenen Fragen für die gemeinsame Arbeit

    Smalltownboy

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt, knapp 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in dem lesbischen Lokal „Mylord“ bei Marietta und Inge und bei Festen im schwulen Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG, wurde dann 1977 oder 1978 dort Mitglied und arbeitete einige Jahre im Beratungstelefon Rat und Tat mit, in einer Gruppe von etwa 12 Männern verschiedener Ausbildungen in Supervision, später „Rosa Telefon“.

    Dann war ich einige Jahre im kirchlichen Dienst in einer Gemeinde in Bogenhausen, bis dann der damalige münchner Kardinal Ratzinger unseren kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre nach dem Konzil um 1981 weit zurückdrehte, die Abrechnung damit steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbreviervon 2004, zuerst im heimlichen Doppel-Leben, danach in der Auseinandersetzung mit der kirchlichen Diskriminierung der Mitarbeitenden in der Kirche.

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse erlebt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    1984 inszenierte ich mit der Gruppe Homosexuelle und Kirche HuK für den Katholikentag „von unten“ in München mit einer „Nacht der Solidarität“ mit 10.000 Teilnehmenden in der ausverkauften Olympiahalle, fünf kleine Forum-szenen, bei der, nach einer Aktion am Eingang, jede 20. Person einen kleinen roten dreieckigen Stempelabdruck auf den Handrücken bekam: Später von mir aufgefordert, aufzustehen und zu winken, machten sie sichtbar, wie viele Lesben und Schwule es in der Gesellschaft gibt, die aber unsichtbar bleiben, auch in den Kirchen:

    „Hans kommt raus“ konnte in den 12 Minuten in der riesigen Halle nicht wirklich als Forumtheater mit Publikumsbeteiligung präsentiert werden, aber wir spielten einmal die die Szenen mit Angst, und danach die mutige Version in der Familie, im Beruf, unter Freunden und in der Kirche offen zu seinem „Anders sein“ zu stehen, wie es auch unser roter Button mit der Frage aus dem Beichtspiegel signalisierte: „Allein oder mit Anderen?“

    In der Generalprobe saß auch die schwangere Mutter meiner Tochter, und später gründete ich zusammen mit anderen die Gruppe der „Schwulen Väter“ in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen. Ein paar Jahre später schrieben wir, Ernst S., Gerd B. und N. das erste Buch „Schwule Väter“.

    In Freundes- und Kollegenkreisen um Kirchen, Literatur, Politik und Theater mit den schwulen Autoren und Gesprächstherapeut Gustl Angstmann und Theaterpädagoge und Autor Gerd Wolter, der dann in der ersten Fraktion der grünen Partei in München 1985 Stadtrat wurde, entstand neben der Münchner Aidshilfe aus einigen Vereinen wie der Homosexuellen und Kirche HuK mit dem schwulen evangelischen Pfarrer Leo Volleth, dem Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG und dem Münchner Löwen/ Leder-Club MLC auch das Cafe Drehscheibe des Selbsthilfe-Zentrum, damals in der Auenstraße, aus dem die Gründung des sub Kommunikations- und Kulturzentrum erwuchs.

    Daneben entstand mein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, und der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die auch zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Hintergründe der Bisexualität, jeweils neben meiner freiberuflichen Theaterarbeit eine Fortbildung in Richtung Beratung.

    Als Gerd Wolter von den Grünen nicht mehr als Stadtrats-Kandidat aufgestellt wurde, entstand die „Rosa Liste“ als Wählergemeinschaft, die bis heute im Stadtrat mit den Grünen zusammenarbeitet.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, gelegentlich auch in etlichen europäischen und mit Partnerschaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung der Sünder durch die Höllen-Ängste, die enge und verfolgende Kirchen-Moral, dann die der Nazis und auch weiter in der Adenauer-Zeit, wieder mit der Moral der Kirchen: Die schwule und Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter, auch auf die Frauen und nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk … und werden wieder Gesetze und „Vorschriften gegen das Gendern“ in staatlichen Briefen und Veröffentlichungen.

    Das in vielen südlichen Regionen tief katholische – und in Nordbayern mehr protestantische Denken – ist sehr verschieden in der Beweglichkeit, in Bräuchen, Traditionen und politischem Denken, oft mit magischen Ängsten belastet und in manchen Familien mit moralischer Aufladung des „guten Rufes“ behaftet: Vielfalt stößt auf Einfalt, und viele fliehen in die Großstadt, um anonym zu leben.

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus. In München waren die Spitzen der Army im Ochsengarten zu Hause, und viele Beziehungen und Freundschaften lebten bei Carlos im Bel Ami weiter, werden heute im Edelheiß weiter gepflegt …

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde. „Stadtrecht“ konnte man früher nur gegen einen größeren Betrag an „Pfennigen“ erwerben, wodurch Siedlungen in den Vorstädten, vor den Stadtmauern entstanden.

    Das Leben in der Anonymität der großen Stadt und in der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte, zog immer mehr Leute an: Später auch zum Studium, an die Hochschulen, noch später in die großen Firmen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es, wie in allen Kulturen und Ländern, verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, gut informierte Friseure und allerlei wabernde Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus, regionale Treffpunkte in bestimmten Gasthäusern, wie in Neuötting und Truchtlaching, und eine stolze ländliche Gruppe in Bad Tölz.

    Im Bayrischen Wald gab es dann einen schwulen Landrat, eine Trans*-Cafe-Betreibende Bühnenkünstlerin, auch Altötting und Mühldorf haben / hatten Treffen in Cafes und Landshut ein „Hella von Sinnen“, nach einer fernseh-bekannten Entertainerin. Den Bademeister in Burghausen fand mein chinesischer Freund erst nach längerer Suche, wahrscheinlich, weil er nicht im Wacker-Sportverein war …

    2024 gab es in Bayern in 32 Städten einen CSD, 2025 schon in ca 40 Städten …

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf, aus religiösen Vorstellungen und magischen Zwängen, Kontrolle durch andere oder Selbst, Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    Die Zentren für queere Menschen, Lesben und Schwule, Jugendliche und Gruppen für trans und Fetische, Beratung für intersexuelle und nonbinäre Leute in der Münchner Aidshilfe haben professionelle Mitarbeitende, auch zu gewalt-Erfahrungen (STRONG!)

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen schaffen allmählich auch in den „gefährdetsten Berufen“ wie bei Führungskräften, in Kirchen, bei Lehrkräften, Militär, Polizei … die Veränderung innerhalb der Gläubigen, in Vereinen und Gewerkschaften, in allen Parteien

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Bayern hat bisher keinen aktionsplan gegen Diskriminierungen, aus den Koalitionsverhandlungen wurde er gestrichen, weil Aiwanger wohl einen TrumpF hatte, aber das Sozialministerium bereitet in den nächsten Jahren aus den Vorarbeiten vieler Einrichtungen, Initiativen und Vereine ein Fortbildungsprogramm vor

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuell und bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Der Bayrischer Jugendring als eigenständige, aber finanziell nachgeordnete Einrichtung des Sozialministeriums, bisher aber nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und nur mittelbar die Hochschulen sind an queeren Diskriminierungen, Strukturen und Themen, die Entfernung aus der letzten Koalitionsvereinbarung (durch Aiwanger!) bremsen, Ministerpräsident hatte sich nur einmal in einem Podcast mündlich positiv dazu geäußert.

    Neue Selbstorganisation entstand landesweit in der jüngeren Generationen mit einem Netzwerk, nachdem die Grünen und dann auch die SPD queere Empfänge und Gespräche mit den Initiativen und Vereinen auf Landesebene seit einigen Jahren begannen.

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Das Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup hat englisch- und mehrsprachigen Zulauf und monatlich einen Filmabend im sub Müllerstr. 14

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hatte eine Ausstellung als Untertitel, hoffentlich nicht unsere letzten guten leichten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte: Allerlei Anfänge und Befreiungsbewegungen sind am Weg, müssen sich aber auch selbst schützen und ihre Wege finden, in den verschiedenen Berufen die besonderen Rücksichten einzuplanen: Wie die Ärzte und Psychotherapeut*en die Abschaffung des „Krankheitsbild Homosexualität“ schafften:

    Ein Arzt mit der Papiertüte über dem Kopf hielt eine Ansprache …

    Erzählcafès als biografische Fassungen von Lebensgeschichten

    In zahlreichen kleinen Veranstaltungen wurden über 20 Jahre regelmäßig die Lebens-Erzählungen von Lesben und Schwulen vorgestellt und aufgenommen, vom Schauspieler Thomas Kylau bis zum Atomkraft-Techniker und Trachtler mit Stammtisch im Hofbräuhaus Michael Kramheller …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Queeramnesty informiert zu den weltweiten Übergriffen meetup und refugees im http://subonline.org und http://lez-muenchen.de

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash@tech.lgbt: I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    Queere Geschichte & CSD – Gemeinsam für Vielfalt und Inklusion

    Präsentation für Mitarbeitende von Einrichtungen und Firmen zu Diversity – out in office?

    Geschichte der queeren Bewegung, die Bedeutung des Christopher Street Day (CSD) Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Inklusion.

    Historischer Kontext von Diskriminierung, Verfolgung und moralischer „Familienpolitik“ wie damals clause 28 Meine Reise nach Amsterdam & die Entwicklung der queeren Bewegung – Kommentare oder Nachfragen?

    Die Bedeutung des CSD – Eine politische Demonstration für Akzeptanz

    Der Christopher Street Day ist eine jährliche politische Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Er erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969, die den Anfang der modernen LGBTQ+-Bewegung markierten. Der CSD ist ein Fest der Vielfalt, Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels.

    Der erste CSD fand 1979 in Berlin statt, in München 1980 Seitdem wächst die Bewegung – mit Paraden, Kundgebungen und Aktionen in ganz Deutschland. Ziel: Sichtbarkeit schaffen, Diskriminierung bekämpfen und für Gleichberechtigung eintreten. Auch in mittleren Städten: Insgesamt 32 in Bayern 2024

    Vielfalt ist unsere Stärke:

    Innovation durch unterschiedliche Perspektiven Bessere Entscheidungen durch inklusive Teams Verantwortung: Für eine offene Unternehmenskultur, die alle Mitarbeitenden wertschätzt, bisher nur in fortschrittlichen Betrieben und Unternehmen in Bayern

    Initiativen & Unterstützungsmöglichkeiten – In Projekten aktiv werden

    Das Forum und einige Mitarbeitende – seine Gründung 1999 – die Diversivizierungen über die Jahre -auch im Namen Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich sehr viel verändert. Biografien und Erzählcafès in Aufzeichnungen und gedruckten Lebensgeschichten, Partnerschaften mit allen queeren Organisationen angestrebt, Förderung eines respektvollen und offenen Arbeitsumfelds

    Verbot von „öffentlicher Werbung für Homosexualität“, von Büchern und Informationen zu sexuellen Themen in Bibliotheken und Büchereien, und Strafen für homosexuelle Beziehungen: von clause 28 in Britannien 1980 bis putin und orban – ein Thema für Queeramnesty, die bundesweite Gruppe informiert zu den weltweiten Übergriffen und Verfolgungen in vielen Ländern, in München zur Zeit nur von der amnesty-Hochschulgruppe vertreten

    eine meetup-gruppe von ex-pats in München mit etwa 1000 Mitgliedern trifft sich zu monatlichen internationalen Filmabenden im sub, zu Ausflügen und Stammtischen an vielen Orten

    Aktionsplan Bayern aktuell: https://www.stmas.bayern.de/aktuelle-meldungen/pm2306-163.php

    „Insgesamt besteht ein großer Fortbildungsbedarf, da nach Auskunft der Projektträger die angebotenen Fortbildungen immer ausgebucht sind. Auch die Analyse zur Vernetzung hat gezeigt, dass Fortbildungen oder Vorträge ein Einstieg sind, um das Thema in verschiedene Handlungsfelder hineinzutragen, damit das Beratungsangebot auch über Multiplikator:innen kommuniziert wird.

    Wichtig ist aber auch die allgemeine Information über das Thema für Fachpersonen, Betroffene, ihre Zu- und Angehörigen wie auch die breite Öffentlichkeit. Die Empfehlung ist, den Ansatz, Beratungsstellen und Netzwerke vor Ort aufzubauen, weiterzuverfolgen, die Fortbildungskapazitäten auszubauen und die Kommunikation möglichst breit aufzustellen.“ https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/gleichstellung/wissenschaftlichlicherabschussbericht_einrichtunglsbtiq-netzwerk_2023.pdf

    http://fritz-letsch.de ist die berufliche Seite

    Weitere Quellen und Links:

    QueerSearch. Dachverband deutschsprachiger queerer Archive, Bibliotheken und Sammlungen https://queersearch.org/de/home

    https://www.qualitative-sozialforschung.soziologie.uni-muenchen.de/forschung/lehrforschung1/queer-everyday-life-in-munich/index.html

    #activists #anthropologists #historians #intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #magnus #sociologists #trans #transgender

  9. AG Queere Geschichte München im sub?

    Noch waren die Zeitungen nicht in der Lage, die Worte wie lesbisch und schwul oder geil zu benutzen, selbst „Homo-Milieu“ kam nur bei Mordfällen wie an Walter Sedlmayr auf die Schlagzeilen … und die ersten berühmten Amerikaner wie Rock Hudson und Klaus Nomi, und den Sänger von Queen, der sich in München wohl fühlte und verliebte: Freddie_Mercury und manche britische Geschichte kam auf die Tanzfläche:

    Bronski Beat mit Jimmy Somerville, später den Communards brachte die britische Disco und den politischen Kampf für die, die die Texte verstehen konnten … und auch die Geschichte des jungen Schwulen, der in London den Kampf für die Unterstützung der Bergarbeiter aufnahm, die ihm dann in der Aids-Krise halfen, die es als Film gibt:

    Ein weiterer kleiner Erfolg wurde das im Februar 1988 als Single erschienene Lied For a Friend, das Somerville und Coles für ihren engen Freund Mark Ashton geschrieben hatten, der an den Folgen von AIDS gestorben war.

    Pride ist ein britischer Film aus dem Jahr 2014 von Regisseur Matthew Warchus und beruht auf tatsächlichen Begebenheiten. Der Film feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014 und gewann dort den Queer Palm Award.

    Pride erzählt von Lesbians and Gays Support the Miners, einer Gruppe homosexueller Aktivisten, die 1984 für streikende Bergleute Geld sammelten. Der Film startete bundesweit am 30. Oktober 2014 in den deutschen Kinos.

    Die erste, im Oktober 1985 erschienene Single You Are My World wurde noch von der BBC boykottiert

    meine_queere_geschichte_in_bayern_und_muenchen

    Inhaltsverzeichnis

    meine persönliche Geschichte hat noch Lücken, z.B. bei Aids …

    Mi 10.12.2025 nach einer Führung durch das Forum Queeres Archiv München und ab 19h wohl eine zoom-Präsentation und Diskussions- und Gesprächsschaltung von dort für Interessierte: Für Interessierte und Mitarbeitende gibt es meist am 1. Dienstag im Monat ein Teamtreffen, auch in zoom.

    Sammlung von Ideen für eine AG im sub, vielleicht regelmässig am 2. Mittwoch im Monat , wenn ein Gruppenraum zu haben ist, beginnend mit Filmen und offenen Fragen für die gemeinsame Arbeit

    Smalltownboy

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt, knapp 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in dem lesbischen Lokal „Mylord“ bei Marietta und Inge und bei Festen im schwulen Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG, wurde dann 1977 oder 1978 dort Mitglied und arbeitete einige Jahre im Beratungstelefon Rat und Tat mit, in einer Gruppe von etwa 12 Männern verschiedener Ausbildungen in Supervision, später „Rosa Telefon“.

    Dann war ich einige Jahre im kirchlichen Dienst in einer Gemeinde in Bogenhausen, bis dann der damalige münchner Kardinal Ratzinger unseren kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre nach dem Konzil um 1981 weit zurückdrehte, die Abrechnung damit steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbreviervon 2004, zuerst im heimlichen Doppel-Leben, danach in der Auseinandersetzung mit der kirchlichen Diskriminierung der Mitarbeitenden in der Kirche.

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse erlebt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    1984 inszenierte ich mit der Gruppe Homosexuelle und Kirche HuK für den Katholikentag „von unten“ in München mit einer „Nacht der Solidarität“ mit 10.000 Teilnehmenden in der ausverkauften Olympiahalle, fünf kleine Forum-szenen, bei der, nach einer Aktion am Eingang, jede 20. Person einen kleinen roten dreieckigen Stempelabdruck auf den Handrücken bekam: Später von mir aufgefordert, aufzustehen und zu winken, machten sie sichtbar, wie viele Lesben und Schwule es in der Gesellschaft gibt, die aber unsichtbar bleiben, auch in den Kirchen:

    „Hans kommt raus“ konnte in den 12 Minuten in der riesigen Halle nicht wirklich als Forumtheater mit Publikumsbeteiligung präsentiert werden, aber wir spielten einmal die die Szenen mit Angst, und danach die mutige Version in der Familie, im Beruf, unter Freunden und in der Kirche offen zu seinem „Anders sein“ zu stehen, wie es auch unser roter Button mit der Frage aus dem Beichtspiegel signalisierte: „Allein oder mit Anderen?“

    In der Generalprobe saß auch die schwangere Mutter meiner Tochter, und später gründete ich zusammen mit anderen die Gruppe der „Schwulen Väter“ in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen. Ein paar Jahre später schrieben wir, Ernst S., Gerd B. und N. das erste Buch „Schwule Väter“.

    In Freundes- und Kollegenkreisen um Kirchen, Literatur, Politik und Theater mit den schwulen Autoren und Gesprächstherapeut Gustl Angstmann und Theaterpädagoge und Autor Gerd Wolter, der dann in der ersten Fraktion der grünen Partei in München 1985 Stadtrat wurde, entstand neben der Münchner Aidshilfe aus einigen Vereinen wie der Homosexuellen und Kirche HuK mit dem schwulen evangelischen Pfarrer Leo Volleth, dem Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG und dem Münchner Löwen/ Leder-Club MLC auch das Cafe Drehscheibe des Selbsthilfe-Zentrum, damals in der Auenstraße, aus dem die Gründung des sub Kommunikations- und Kulturzentrum erwuchs.

    Daneben entstand mein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, und der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die auch zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Hintergründe der Bisexualität, jeweils neben meiner freiberuflichen Theaterarbeit eine Fortbildung in Richtung Beratung.

    Als Gerd Wolter von den Grünen nicht mehr als Stadtrats-Kandidat aufgestellt wurde, entstand die „Rosa Liste“ als Wählergemeinschaft, die bis heute im Stadtrat mit den Grünen zusammenarbeitet.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, gelegentlich auch in etlichen europäischen und mit Partnerschaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung der Sünder durch die Höllen-Ängste, die enge und verfolgende Kirchen-Moral, dann die der Nazis und auch weiter in der Adenauer-Zeit, wieder mit der Moral der Kirchen: Die schwule und Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter, auch auf die Frauen und nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk … und werden wieder Gesetze und „Vorschriften gegen das Gendern“ in staatlichen Briefen und Veröffentlichungen.

    Das in vielen südlichen Regionen tief katholische – und in Nordbayern mehr protestantische Denken – ist sehr verschieden in der Beweglichkeit, in Bräuchen, Traditionen und politischem Denken, oft mit magischen Ängsten belastet und in manchen Familien mit moralischer Aufladung des „guten Rufes“ behaftet: Vielfalt stößt auf Einfalt, und viele fliehen in die Großstadt, um anonym zu leben.

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus. In München waren die Spitzen der Army im Ochsengarten zu Hause, und viele Beziehungen und Freundschaften lebten bei Carlos im Bel Ami weiter, werden heute im Edelheiß weiter gepflegt …

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde. „Stadtrecht“ konnte man früher nur gegen einen größeren Betrag an „Pfennigen“ erwerben, wodurch Siedlungen in den Vorstädten, vor den Stadtmauern entstanden.

    Das Leben in der Anonymität der großen Stadt und in der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte, zog immer mehr Leute an: Später auch zum Studium, an die Hochschulen, noch später in die großen Firmen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es, wie in allen Kulturen und Ländern, verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, gut informierte Friseure und allerlei wabernde Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus, regionale Treffpunkte in bestimmten Gasthäusern, wie in Neuötting und Truchtlaching, und eine stolze ländliche Gruppe in Bad Tölz.

    Im Bayrischen Wald gab es dann einen schwulen Landrat, eine Trans*-Cafe-Betreibende Bühnenkünstlerin, auch Altötting und Mühldorf haben / hatten Treffen in Cafes und Landshut ein „Hella von Sinnen“, nach einer fernseh-bekannten Entertainerin. Den Bademeister in Burghausen fand mein chinesischer Freund erst nach längerer Suche, wahrscheinlich, weil er nicht im Wacker-Sportverein war …

    2024 gab es in Bayern in 32 Städten einen CSD, 2025 schon in ca 40 Städten …

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf, aus religiösen Vorstellungen und magischen Zwängen, Kontrolle durch andere oder Selbst, Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    Die Zentren für queere Menschen, Lesben und Schwule, Jugendliche und Gruppen für trans und Fetische, Beratung für intersexuelle und nonbinäre Leute in der Münchner Aidshilfe haben professionelle Mitarbeitende, auch zu gewalt-Erfahrungen (STRONG!)

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen schaffen allmählich auch in den „gefährdetsten Berufen“ wie bei Führungskräften, in Kirchen, bei Lehrkräften, Militär, Polizei … die Veränderung innerhalb der Gläubigen, in Vereinen und Gewerkschaften, in allen Parteien

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Bayern hat bisher keinen aktionsplan gegen Diskriminierungen, aus den Koalitionsverhandlungen wurde er gestrichen, weil Aiwanger wohl einen TrumpF hatte, aber das Sozialministerium bereitet in den nächsten Jahren aus den Vorarbeiten vieler Einrichtungen, Initiativen und Vereine ein Fortbildungsprogramm vor

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuell und bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Der Bayrischer Jugendring als eigenständige, aber finanziell nachgeordnete Einrichtung des Sozialministeriums, bisher aber nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und nur mittelbar die Hochschulen sind an queeren Diskriminierungen, Strukturen und Themen, die Entfernung aus der letzten Koalitionsvereinbarung (durch Aiwanger!) bremsen, Ministerpräsident hatte sich nur einmal in einem Podcast mündlich positiv dazu geäußert.

    Neue Selbstorganisation entstand landesweit in der jüngeren Generationen mit einem Netzwerk, nachdem die Grünen und dann auch die SPD queere Empfänge und Gespräche mit den Initiativen und Vereinen auf Landesebene seit einigen Jahren begannen.

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Das Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup hat englisch- und mehrsprachigen Zulauf und monatlich einen Filmabend im sub Müllerstr. 14

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hatte eine Ausstellung als Untertitel, hoffentlich nicht unsere letzten guten leichten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte: Allerlei Anfänge und Befreiungsbewegungen sind am Weg, müssen sich aber auch selbst schützen und ihre Wege finden, in den verschiedenen Berufen die besonderen Rücksichten einzuplanen: Wie die Ärzte und Psychotherapeut*en die Abschaffung des „Krankheitsbild Homosexualität“ schafften:

    Ein Arzt mit der Papiertüte über dem Kopf hielt eine Ansprache …

    Erzählcafès als biografische Fassungen von Lebensgeschichten

    In zahlreichen kleinen Veranstaltungen wurden über 20 Jahre regelmäßig die Lebens-Erzählungen von Lesben und Schwulen vorgestellt und aufgenommen, vom Schauspieler Thomas Kylau bis zum Atomkraft-Techniker und Trachtler mit Stammtisch im Hofbräuhaus Michael Kramheller …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Queeramnesty informiert zu den weltweiten Übergriffen meetup und refugees im http://subonline.org und http://lez-muenchen.de

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash@tech.lgbt: I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    Queere Geschichte & CSD – Gemeinsam für Vielfalt und Inklusion

    Präsentation für Mitarbeitende von Einrichtungen und Firmen zu Diversity – out in office?

    Geschichte der queeren Bewegung, die Bedeutung des Christopher Street Day (CSD) Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Inklusion.

    Historischer Kontext von Diskriminierung, Verfolgung und moralischer „Familienpolitik“ wie damals clause 28 Meine Reise nach Amsterdam & die Entwicklung der queeren Bewegung – Kommentare oder Nachfragen?

    Die Bedeutung des CSD – Eine politische Demonstration für Akzeptanz

    Der Christopher Street Day ist eine jährliche politische Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Er erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969, die den Anfang der modernen LGBTQ+-Bewegung markierten. Der CSD ist ein Fest der Vielfalt, Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels.

    Der erste CSD fand 1979 in Berlin statt, in München 1980 Seitdem wächst die Bewegung – mit Paraden, Kundgebungen und Aktionen in ganz Deutschland. Ziel: Sichtbarkeit schaffen, Diskriminierung bekämpfen und für Gleichberechtigung eintreten. Auch in mittleren Städten: Insgesamt 32 in Bayern 2024

    Vielfalt ist unsere Stärke:

    Innovation durch unterschiedliche Perspektiven Bessere Entscheidungen durch inklusive Teams Verantwortung: Für eine offene Unternehmenskultur, die alle Mitarbeitenden wertschätzt, bisher nur in fortschrittlichen Betrieben und Unternehmen in Bayern

    Initiativen & Unterstützungsmöglichkeiten – In Projekten aktiv werden

    Das Forum und einige Mitarbeitende – seine Gründung 1999 – die Diversivizierungen über die Jahre -auch im Namen Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich sehr viel verändert. Biografien und Erzählcafès in Aufzeichnungen und gedruckten Lebensgeschichten, Partnerschaften mit allen queeren Organisationen angestrebt, Förderung eines respektvollen und offenen Arbeitsumfelds

    Verbot von „öffentlicher Werbung für Homosexualität“, von Büchern und Informationen zu sexuellen Themen in Bibliotheken und Büchereien, und Strafen für homosexuelle Beziehungen: von clause 28 in Britannien 1980 bis putin und orban – ein Thema für Queeramnesty, die bundesweite Gruppe informiert zu den weltweiten Übergriffen und Verfolgungen in vielen Ländern, in München zur Zeit nur von der amnesty-Hochschulgruppe vertreten

    eine meetup-gruppe von ex-pats in München mit etwa 1000 Mitgliedern trifft sich zu monatlichen internationalen Filmabenden im sub, zu Ausflügen und Stammtischen an vielen Orten

    Aktionsplan Bayern aktuell: https://www.stmas.bayern.de/aktuelle-meldungen/pm2306-163.php

    „Insgesamt besteht ein großer Fortbildungsbedarf, da nach Auskunft der Projektträger die angebotenen Fortbildungen immer ausgebucht sind. Auch die Analyse zur Vernetzung hat gezeigt, dass Fortbildungen oder Vorträge ein Einstieg sind, um das Thema in verschiedene Handlungsfelder hineinzutragen, damit das Beratungsangebot auch über Multiplikator:innen kommuniziert wird.

    Wichtig ist aber auch die allgemeine Information über das Thema für Fachpersonen, Betroffene, ihre Zu- und Angehörigen wie auch die breite Öffentlichkeit. Die Empfehlung ist, den Ansatz, Beratungsstellen und Netzwerke vor Ort aufzubauen, weiterzuverfolgen, die Fortbildungskapazitäten auszubauen und die Kommunikation möglichst breit aufzustellen.“ https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/gleichstellung/wissenschaftlichlicherabschussbericht_einrichtunglsbtiq-netzwerk_2023.pdf

    http://fritz-letsch.de ist die berufliche Seite

    Weitere Quellen und Links:

    QueerSearch. Dachverband deutschsprachiger queerer Archive, Bibliotheken und Sammlungen https://queersearch.org/de/home

    https://www.qualitative-sozialforschung.soziologie.uni-muenchen.de/forschung/lehrforschung1/queer-everyday-life-in-munich/index.html

    #activists #anthropologists #historians #intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #magnus #sociologists #trans #transgender

  10. @ancientorigins such have found remains of humans larger than average—some over 7 feet —but these are rare and within the spectrum of medical conditions.

  11. meine queere geschichte in bayern und muenchen

    meine persönliche Geschichte

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in einem lesbischen Lokal und bei Festen im Verein für sexuelle Geleichberechtigung VSG, wurde dann 1977? Mitglied und arbeitete im Beratungstelefon Rat und Tat mit.

    Dann war ich kurze Zeit im kirchlichen Dienst, bis Kardinal Ratzinger den kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre um 1981 zurückdrehte, die Abrechnung damit dazu steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbrevier

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse gehabt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    Daneben war ein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Bisexualität.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, in etlichen europäischen und mit Partnersachaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung durch die Höllen-Ängste, die Kirchen-Moral, dann der Nazis und weiter in der Adenauer-Zeit wieder mit der Moral der Kirchen: Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter. Nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus.

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde, und das Leben in der Anonymität der großen Stadt und der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte: Später zum Studium, an die Hochschulen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, Friseure und Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuellund bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Bayrischer Jugendring als nachgeordnete Einrichtung und Sozialministerium, bisher nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und die Hochschulen, Entfernung aus der Koalitionsvereinbarung (Aiwanger!) Neue Selbstorganisation landesweit in jüngeren GenerationenBearbeiten

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hoffentlich nicht unsere letzten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte:

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Roh-Manuskript: https://wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=queere_geschichte

    Zurück zum Start?

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash

    I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    Queere Geschichte & CSD – Gemeinsam für Vielfalt und Inklusion

    Präsentation für Mitarbeitende der Einrichtungen und Firmen zur Diversity

    Geschichte der queeren Bewegung, die Bedeutung des Christopher Street Day (CSD) Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Inklusion.

    Historischer Kontext von Diskriminierung, Verfolgung und moralischer „Familienpolitik“

    Meine persönliche Reise & die Entwicklung der queeren Bewegung

    Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich viel verändert. Ich erinnere mich an die ersten Erfahrungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen und die Fortschritte, die wir gemacht haben. Der Weg war lang, aber jeder Schritt zählt – für mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung.

    Die Bedeutung des CSD – Eine politische Demonstration für Akzeptanz

    Der Christopher Street Day ist eine jährliche politische Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Er erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969, die den Anfang der modernen LGBTQ+-Bewegung markierten. Der CSD ist ein Fest der Vielfalt, Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels.

    Der erste CSD fand 1979 in Berlin statt, in München 1980 Seitdem wächst die Bewegung – mit Paraden, Kundgebungen und Aktionen in ganz Deutschland. Ziel: Sichtbarkeit schaffen, Diskriminierung bekämpfen und für Gleichberechtigung eintreten. Auch in mittleren Städten: Insgesamt 32 in Bayern 2024

    Vielfalt ist unsere Stärke:

    Innovation durch unterschiedliche Perspektiven Bessere Entscheidungen durch inklusive Teams Verantwortung: Für eine offene Unternehmenskultur, die alle Mitarbeitenden wertschätzt

    Initiativen & Unterstützungsmöglichkeiten – In Projekten aktiv werden

    Das Forum und einige Mitarbeitende – Gründung 1999

    Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich viel verändert. Ich erinnere mich an die ersten Erfahrungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen und die Fortschritte, die wir gemacht haben, viele Erzählcafes und Lebensgeschichten

    Partnerschaften mit allen queeren Organisationen Förderung eines respektvollen und offenen Arbeitsumfelds

    #activists #anthropologists #historians #Intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #Magnus #sociologists #trans #Transgender

  12. meine queere geschichte in bayern und muenchen

    meine persönliche Geschichte

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in einem lesbischen Lokal und bei Festen im Verein für sexuelle Geleichberechtigung VSG, wurde dann 1977? Mitglied und arbeitete im Beratungstelefon Rat und Tat mit.

    Dann war ich kurze Zeit im kirchlichen Dienst, bis Kardinal Ratzinger den kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre um 1981 zurückdrehte, die Abrechnung damit dazu steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbrevier

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse gehabt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    Daneben war ein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Bisexualität.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, in etlichen europäischen und mit Partnersachaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung durch die Höllen-Ängste, die Kirchen-Moral, dann der Nazis und weiter in der Adenauer-Zeit wieder mit der Moral der Kirchen: Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter. Nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus.

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde, und das Leben in der Anonymität der großen Stadt und der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte: Später zum Studium, an die Hochschulen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, Friseure und Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuellund bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Bayrischer Jugendring als nachgeordnete Einrichtung und Sozialministerium, bisher nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und die Hochschulen, Entfernung aus der Koalitionsvereinbarung (Aiwanger!) Neue Selbstorganisation landesweit in jüngeren GenerationenBearbeiten

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hoffentlich nicht unsere letzten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte:

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Roh-Manuskript: https://wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=queere_geschichte

    Zurück zum Start?

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash

    I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    Queere Geschichte & CSD – Gemeinsam für Vielfalt und Inklusion

    Präsentation für Mitarbeitende der Einrichtungen und Firmen zur Diversity

    Geschichte der queeren Bewegung, die Bedeutung des Christopher Street Day (CSD) Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Inklusion.

    Historischer Kontext von Diskriminierung, Verfolgung und moralischer „Familienpolitik“

    Meine persönliche Reise & die Entwicklung der queeren Bewegung

    Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich viel verändert. Ich erinnere mich an die ersten Erfahrungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen und die Fortschritte, die wir gemacht haben. Der Weg war lang, aber jeder Schritt zählt – für mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung.

    Die Bedeutung des CSD – Eine politische Demonstration für Akzeptanz

    Der Christopher Street Day ist eine jährliche politische Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Er erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969, die den Anfang der modernen LGBTQ+-Bewegung markierten. Der CSD ist ein Fest der Vielfalt, Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels.

    Der erste CSD fand 1979 in Berlin statt, in München 1980 Seitdem wächst die Bewegung – mit Paraden, Kundgebungen und Aktionen in ganz Deutschland. Ziel: Sichtbarkeit schaffen, Diskriminierung bekämpfen und für Gleichberechtigung eintreten. Auch in mittleren Städten: Insgesamt 32 in Bayern 2024

    Vielfalt ist unsere Stärke:

    Innovation durch unterschiedliche Perspektiven Bessere Entscheidungen durch inklusive Teams Verantwortung: Für eine offene Unternehmenskultur, die alle Mitarbeitenden wertschätzt

    Initiativen & Unterstützungsmöglichkeiten – In Projekten aktiv werden

    Das Forum und einige Mitarbeitende – Gründung 1999

    Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich viel verändert. Ich erinnere mich an die ersten Erfahrungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen und die Fortschritte, die wir gemacht haben, viele Erzählcafes und Lebensgeschichten

    Partnerschaften mit allen queeren Organisationen Förderung eines respektvollen und offenen Arbeitsumfelds

    #activists #anthropologists #historians #Intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #Magnus #sociologists #trans #Transgender

  13. meine queere geschichte in bayern und muenchen

    meine persönliche Geschichte

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in einem lesbischen Lokal und bei Festen im Verein für sexuelle Geleichberechtigung VSG, wurde dann 1977? Mitglied und arbeitete im Beratungstelefon Rat und Tat mit.

    Dann war ich kurze Zeit im kirchlichen Dienst, bis Kardinal Ratzinger den kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre um 1981 zurückdrehte, die Abrechnung damit dazu steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbrevier

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse gehabt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    Daneben war ein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Bisexualität.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, in etlichen europäischen und mit Partnersachaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung durch die Höllen-Ängste, die Kirchen-Moral, dann der Nazis und weiter in der Adenauer-Zeit wieder mit der Moral der Kirchen: Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter. Nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus.

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde, und das Leben in der Anonymität der großen Stadt und der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte: Später zum Studium, an die Hochschulen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, Friseure und Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuellund bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Bayrischer Jugendring als nachgeordnete Einrichtung und Sozialministerium, bisher nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und die Hochschulen, Entfernung aus der Koalitionsvereinbarung (Aiwanger!) Neue Selbstorganisation landesweit in jüngeren GenerationenBearbeiten

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hoffentlich nicht unsere letzten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte:

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Roh-Manuskript: https://wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=queere_geschichte

    Zurück zum Start?

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash

    I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    Queere Geschichte & CSD – Gemeinsam für Vielfalt und Inklusion

    Präsentation für Mitarbeitende der Einrichtungen und Firmen zur Diversity

    Geschichte der queeren Bewegung, die Bedeutung des Christopher Street Day (CSD) Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Inklusion.

    Historischer Kontext von Diskriminierung, Verfolgung und moralischer „Familienpolitik“

    Meine persönliche Reise & die Entwicklung der queeren Bewegung

    Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich viel verändert. Ich erinnere mich an die ersten Erfahrungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen und die Fortschritte, die wir gemacht haben. Der Weg war lang, aber jeder Schritt zählt – für mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung.

    Die Bedeutung des CSD – Eine politische Demonstration für Akzeptanz

    Der Christopher Street Day ist eine jährliche politische Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Er erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969, die den Anfang der modernen LGBTQ+-Bewegung markierten. Der CSD ist ein Fest der Vielfalt, Solidarität und des gesellschaftlichen Wandels.

    Der erste CSD fand 1979 in Berlin statt, in München 1980 Seitdem wächst die Bewegung – mit Paraden, Kundgebungen und Aktionen in ganz Deutschland. Ziel: Sichtbarkeit schaffen, Diskriminierung bekämpfen und für Gleichberechtigung eintreten. Auch in mittleren Städten: Insgesamt 32 in Bayern 2024

    Vielfalt ist unsere Stärke:

    Innovation durch unterschiedliche Perspektiven Bessere Entscheidungen durch inklusive Teams Verantwortung: Für eine offene Unternehmenskultur, die alle Mitarbeitenden wertschätzt

    Initiativen & Unterstützungsmöglichkeiten – In Projekten aktiv werden

    Das Forum und einige Mitarbeitende – Gründung 1999

    Seit 1969, mit den ersten Lockerungen des §175, hat sich viel verändert. Ich erinnere mich an die ersten Erfahrungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen und die Fortschritte, die wir gemacht haben, viele Erzählcafes und Lebensgeschichten

    Partnerschaften mit allen queeren Organisationen Förderung eines respektvollen und offenen Arbeitsumfelds

    #activists #anthropologists #historians #Intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #Magnus #sociologists #trans #Transgender

  14. Queere Geschichte, Bayern und München

    meine queere geschichte in bayern und muenchen

    meine persönliche Geschichte

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in einem lesbischen Lokal und bei Festen im Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG, wurde dann 1977? Mitglied und arbeitete im Beratungstelefon Rat und Tat mit.

    Dann war ich kurze Zeit im kirchlichen Dienst, bis Kardinal Ratzinger den kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre um 1981 zurückdrehte, die Abrechnung damit dazu steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbrevier

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse gehabt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    Daneben war ein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Bisexualität.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, in etlichen europäischen und mit Partnerschaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung durch die Höllen-Ängste, die Kirchen-Moral, dann der Nazis und weiter in der Adenauer-Zeit wieder mit der Moral der Kirchen: Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter. Nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus.

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde, und das Leben in der Anonymität der großen Stadt und der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte: Später zum Studium, an die Hochschulen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, Friseure und Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuellund bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Bayrischer Jugendring als nachgeordnete Einrichtung und Sozialministerium, bisher nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und die Hochschulen, Entfernung aus der Koalitionsvereinbarung (Aiwanger!) Neue Selbstorganisation landesweit in jüngeren GenerationenBearbeiten

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hoffentlich nicht unsere letzten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte:

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Roh-Manuskript: https://wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=queere_geschichte

    Zurück zum Start?

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash

    I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    #activists #anthropologists #historians #Intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #Magnus #sociologists #trans #Transgender

  15. Queere Geschichte, Bayern und München

    meine queere geschichte in bayern und muenchen

    meine persönliche Geschichte

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in einem lesbischen Lokal und bei Festen im Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG, wurde dann 1977? Mitglied und arbeitete im Beratungstelefon Rat und Tat mit.

    Dann war ich kurze Zeit im kirchlichen Dienst, bis Kardinal Ratzinger den kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre um 1981 zurückdrehte, die Abrechnung damit dazu steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbrevier

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse gehabt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    Daneben war ein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Bisexualität.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, in etlichen europäischen und mit Partnerschaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung durch die Höllen-Ängste, die Kirchen-Moral, dann der Nazis und weiter in der Adenauer-Zeit wieder mit der Moral der Kirchen: Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter. Nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus.

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde, und das Leben in der Anonymität der großen Stadt und der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte: Später zum Studium, an die Hochschulen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, Friseure und Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuellund bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Bayrischer Jugendring als nachgeordnete Einrichtung und Sozialministerium, bisher nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und die Hochschulen, Entfernung aus der Koalitionsvereinbarung (Aiwanger!) Neue Selbstorganisation landesweit in jüngeren GenerationenBearbeiten

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hoffentlich nicht unsere letzten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte:

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Roh-Manuskript: https://wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=queere_geschichte

    Zurück zum Start?

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash

    I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    #activists #anthropologists #historians #Intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #Magnus #sociologists #trans #Transgender

  16. Queere Geschichte, Bayern und München

    meine queere geschichte in bayern und muenchen

    meine persönliche Geschichte

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in einem lesbischen Lokal und bei Festen im Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG, wurde dann 1977? Mitglied und arbeitete im Beratungstelefon Rat und Tat mit.

    Dann war ich kurze Zeit im kirchlichen Dienst, bis Kardinal Ratzinger den kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre um 1981 zurückdrehte, die Abrechnung damit dazu steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbrevier

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse gehabt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    Daneben war ein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Bisexualität.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, in etlichen europäischen und mit Partnerschaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung durch die Höllen-Ängste, die Kirchen-Moral, dann der Nazis und weiter in der Adenauer-Zeit wieder mit der Moral der Kirchen: Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter. Nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus.

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde, und das Leben in der Anonymität der großen Stadt und der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte: Später zum Studium, an die Hochschulen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, Friseure und Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuellund bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Bayrischer Jugendring als nachgeordnete Einrichtung und Sozialministerium, bisher nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und die Hochschulen, Entfernung aus der Koalitionsvereinbarung (Aiwanger!) Neue Selbstorganisation landesweit in jüngeren GenerationenBearbeiten

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hoffentlich nicht unsere letzten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte:

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Roh-Manuskript: https://wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=queere_geschichte

    Zurück zum Start?

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash

    I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    #activists #anthropologists #historians #Intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #Magnus #sociologists #trans #Transgender

  17. Queere Geschichte, Bayern und München

    meine queere geschichte in bayern und muenchen

    meine persönliche Geschichte

    1969, im Jahr von Stonewall und der Milderung des §175 nach der Verschärfung durch die Nazis 1934, hatte ich in Altötting, einer gefühlten Kleinstadt 100 Kilometer östlich von München, mit 15 Jahren eine erste heimliche Beziehung mit einem Freund, ohne dass wir dafür wirklich Worte gehabt hätten …

    1972 ging ich zum Studium nach München und wagte mich kaum an gefährliche Orte, von denen ich zwar mit der Zeit eine Ahnung hatte, aber keine wirkliche Vorstellung: Im Lexikon für Theologie und Kirche stand die Homosexualität als unheilbare Krankheit, und ich studierte Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

    Am Ende des Studiums 1976 erlebte ich in Vezelay, in Frankreich die erste christliche Kommune, die auch offen mit Beziehungen und schwulem Leben umging, bald darauf landete ich mit Freundinnen in einem lesbischen Lokal und bei Festen im Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG, wurde dann 1977? Mitglied und arbeitete im Beratungstelefon Rat und Tat mit.

    Dann war ich kurze Zeit im kirchlichen Dienst, bis Kardinal Ratzinger den kirchlichen Aufbruch der 1970er Jahre um 1981 zurückdrehte, die Abrechnung damit dazu steht in meinem Büchlein, dem Ketzerbrevier

    Da ich schon während meines Zivildienstes eine Schauspiel-Ausbildung gemacht hatte, und im Theater die tollsten Erlebnisse wie mit Therese Giehse gehabt hatte, war das Forumtheater aus dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, der 1981 mit arbeitslosen SchauspielerInnen in München inszenierte, der Weg in meine Zukunft der nächsten 50 Jahre: Theaterpädagogik bundes- und europaweit.

    Daneben war ein Theaterprojekt in der Münchner Aidshilfe, der Aufbau der Gruppe zur Sterbebegleitung dort, die zur Mitarbeit im Institut für Sexologische Fortbildung (vor allem für medizinische und psychologische Berufe) führte, meine sexualpädagogischen Erfahrungen erweiterte und auch der bewusste Aufbruch in die Bisexualität.

    Von langjähriger Freundschaft mit Robert Jungk und Kollegen, der die Zukunftswerkstätten entwickelt hatte, sowie der Mitarbeit in der AG SPAK, den sozialpolitischen Arbeitskreisen der Studierendengemeinden, kam ich 1997 über die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire und Heldenreisen zur Gestalttherapie– Ausbildung und in die Fortbildung in Leibgestalt und Supervision in Gruppen wie Quarterly – neben der Verantwortung in Selbsthilfe und Selbstorganisation sowie im Netzwerk Gemeinsinn.

    In vielen Jahren Freiberuflichkeit mit Aufträgen in allen Regionen des Landes, in etlichen europäischen und mit Partnerschaften in amerikanischen Ländern konnte ich viele Bewegungen und Einrichtungen von innen kennenlernen, die mit der Freude an neuen Entwicklungen arbeiteten.

    Bayern und München sind anders

    In den Zeiten der Dämonen und der Verfolgung durch die Höllen-Ängste, die Kirchen-Moral, dann der Nazis und weiter in der Adenauer-Zeit wieder mit der Moral der Kirchen: Queere Verfolgungsgeschichte wirkt noch weiter. Nicht nur in den alten Biografien: Verquere moralische Vorstellungen sind weltweit noch am Werk …

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen

    Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus: Befreiungsbewegungen

    Seit den Jahren um 1969, der ersten Lockerung des §175, sind viele Gruppen und Vereine entstanden, auch die amerikanische Bewegung von Stonewall bis in die Army wirkte sich aus.

    Stadtleben

    „Stadtluft macht frei“ war eine alte Hoffnung, die viele vom Land in die Stadt zog, vom Leben als Knecht oder Tagelöhner, nachdem die Leibeigenschaft 1808 auch formal aufgehoben wurde, und das Leben in der Anonymität der großen Stadt und der Offenheit der Auswahl in den Gaststätten, so weit man sich diese leisten konnte: Später zum Studium, an die Hochschulen.

    Landgruppen

    Auch auf dem Land gab es verschwiegene Treffpunkte und Wirtschaften, Bahnhofstoiletten und Gelegenheiten, Stadtparks und Wäldchen, Friseure und Gerüchte … – aber auch Kontakte über Orte und Städte hinaus

    Hindernisse

    Angststörungen, vom Leben im Versteck zum offenen Auftreten in Freundeskreis, Familie und Beruf Grenzverletzungen, psychische Folgen von Übergriffen, Pädophilie, Gewalt in Beziehungen Macht und Missbrauch, Autoritäten und Gewalt-Situationen der Erziehung, Verfolgungserfahrungen, Migration

    Traumatisierungen und die Lösung von alten Knoten: Erinnerungen, die weh tun oder Panik auslösen, in die Präsenz bringen, auf wirkliche weitere Wirkung befragen und untersuchen, braucht erfahrene Gesprächspartner*innen, die den Mut zu den Themen Beziehungen und Sexualitäten aufbringen, in der Ausbildung fehlte das früher oft, auch bei Ärzten, in der Psychotherapie

    in Berufsgruppen

    Baader, Friseure und Theater waren schon früher die Anlaufpunkte, wie Kasernen und Klöster, Kirchen und in der Musik … und kluge Frauen wie Hebammen, Schmuserin und Leichenfrau fanden Verständnis, falls sie nicht zu fromm waren, wie manche Ärzt*innen und Seelsorgende. (Unreine Berufe bis zum Friedhof, Prostituierte) und Klappen in den Städten zwischen Fluss und Oper, die öffentlichen Toiletten

    Aufarbeitung und Resistenz in Kirchen, Justiz und Polizei

    Scham und Schuld, Kleriker-Stand und Dünkel, Berufsgruppen-Solidaritäten und clandestine Gruppen

    Queerer Aktionsplan auch für Bayern?

    Stand bundesweit in allen anderen Bundesländern und die Situation der Aktionsgruppen in Bayern: Organisationsnetz gebildet, viele Gruppen und ca 30 CSD in mittleren Städten, regionale Stammtische und Selbsthilfegruppen, wachsende Vielfalt der thematischen Gruppen, asexuell und bisexuellund bi+ polyamor, Fetisch, Trans und inter*, Alter, Musik …

    Diverse Gruppen der Betriebe, Einrichtungen und Parteien sowie eine „Rosa Liste“ in der Stadt München bereiten Beiträge für Straßenfeste vor, arbeiten an der Theke im diversity-Jugendzentrum (bis 27), im Lez oder sub, auch, um die Offenheit ihrer Einrichtung in der Szene öffentlich zu signalisieren. Die Queere Geschichte arbeitet mehr im Hintergrund, ist aber aktuell bei vielen Kunst-Projekten und in Museen Präsent.

    aktuelle Konservative und reaktionäre Hinhalte-Taktiken

    Bayrischer Jugendring als nachgeordnete Einrichtung und Sozialministerium, bisher nicht das Kultus- und Wissenschaftsministerium und die Hochschulen, Entfernung aus der Koalitionsvereinbarung (Aiwanger!) Neue Selbstorganisation landesweit in jüngeren GenerationenBearbeiten

    in einer Welt der Vielfalt leben:

    Die Kolonialisierung der Köpfe können wir gerade wieder hautnah erleben: In der Kaiserzeit war es der aufkommende National-Wahn, der militaristisch, rassistisch und weltpolitisch mit christlicher Mission die adelige Bürgerlichkeit in alle Welt verbreiten wollte, als „Wohltätigkeit der Reichen“ bis heute eine Seuche des Denkens. Dekolon

    Pluriversum als internationales Lexikon der guten Projekte, Sammlung für interkulturellen Austausch zur Aufarbeitung kolonialer und rassistischer Geschichte in Begegnungen auf Augenhöhe, zwischen Magie der Szene und Theater: Migration und Integration, Begegnung und Freizeit, meetup

    „Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa” in Berlin am 1. und 2. Juli 2024 internationale Abschlusstagung „Queer contemporary histories – international and intersectional perspectives“ an der Freien Universität https://www.hsozkult.de/event/id/event-140348?utm_source=hskhtml&utm_medium=email&utm_campaign=htmldigest

    Die letzten 100 queeren Jahre

    hoffentlich nicht unsere letzten Jahre: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/22294995.html und @queereGeschichte:

    Queere Geschichte in Bayern zusammenstellen:

    Die Queere Geschichte in Stadt und Land, in Berufsgruppen und kulturellen Prägungen, in Sittengeschichte und Verfolgung, in medizinischen und psychologischen, auch religiösen Sichtweisen und ihre verbliebenen Tabus mitteilungsfähig machen: Befreiungsbewegungen – fehlt da noch was?

    Roh-Manuskript: https://wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=queere_geschichte

    Zurück zum Start?

    https://www.sueddeutsche.de/bayern/queerer-aktionsplan-bayern-zwischenstand-soeder-plan-li.3187428

    Michael Lombardi-Nash @LombardiNash

    I’m translating volumes of the Annual of Sexual Intermediaries (1899-1923), edited by #Magnus Hirschfeld, and a book by Ferdinand Karsch on the same-sex life of indigenous peoples (1911). The texts are historical accounts of the lives of Lesbian, Gay, Bisexual, #Transgender and #Intersex people.

    Not everyone knows German. I want the texts in my own language, and I want English-only speakers who are researchers, #historians, #sociologists, #anthropologists and #activists to be aware of this treasure trove of our history that is buried in the German language. #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #trans

    #activists #anthropologists #historians #Intersex #lgbt #lgbtq #lgbtqi #lgbtqia #Magnus #sociologists #trans #Transgender

  18. The discovery of the #Roman #massgrave in #Vienna continues to make waves.
    We presented the story of the discovery and preliminary results of the #excavation, which we carried out in cooperation with the Department of Urban #Archaeology of the City of Vienna, in one of the largest YouTube vlogs #InsideArchaeology. The Canadian archaeologist Rachel spoke with our #anthropologists Michaela Binder and Sheridan Strang, as well as the project manager on site Anette Slonek.

    youtube.com/watch?v=jmbMRJJVla

  19. So, @sevmunro, here is my list of #Historians and #Anthropologists on #Mastodon (I just added you to the list). Enjoy!

    @rogueclassicist
    @RadicalAnthro
    @AnnaAnthro
    @brian_gettler
    @bibliolater
    @phistorians
    @kharvati
    @talesfromthetwolands (Ancient Egypt)
    @Xenophon
    @potpie (Latin teacher)
    @womenknowhistory
    @dbellingradt
    @KentNavalesi (Author of the forthcoming book, "The Prose Lives of Venantius Fortunatus: Hagiography and the Laity in Sixth-Century Gaul" )
    @AncientEgyptianDate (Today's date in Ancient Egyptian)

    #Histodon #Historians

  20. 🔬 Science thrives on #collaboration! 🔍
    This week, we had the pleasure of welcoming a colleague from the #FrancisCrickInstitute who worked with our #anthropologists to collect samples of human remains from various sites in Lower #Austria.
    As part of an @ERC_Research project, these analyses aim to provide new insights into #kinship and mobility in the past. A great example of how interdisciplinary research helps us better understand human history!
    #Archaeology #Anthropology @archaeodon

  21.  
    Fungi Cosmology

    ❛❛ #Artists, #scientists, #curators, #anthropologists, #chefs, carrying out cross-sectional, #feminist, #Queer and #biocentric research, as wide as the micellar #network formed by #fungi, who inspired us to establish a connection between #Brazil, #Chile & #Switzerland and stimulating to open up to the #micro #world. ❜❜

    🔗 vimeo.com/837074976 2023 Jun 16 | 4-min.
    🔗 LabVerde.com/fungi-cosmology

    #Community #TimeTravel #Research #mycology #biology #feminism #rainforest #Kronodon

  22. My next article is up on Medium! How can #AI revolutionize the study of #HumanOrigins! As an ever growing and expanding field, researchers are always looking for new technologies! How can AI help #Anthropologists with thier work? Or will it all be a disaster? medium.com/@schagi/how-ai-is-r

  23. Some Basic #Facts about Language for #Political #Bullshit Artists. Erika R Alpert, PhD - As a #linguistic #anthropologist, I take a few things for granted, because they are pretty useful for understanding how and why people do what they do, and have been empirically demonstrated across the work of linguists, #anthropologists, and #sociologists for, say, the last 50–60 years. erikaalpert.com/2024/08/20/som #factcheck #factchecking #journalism #newspapers #washingtonpost

  24. A #BronzeAge -style #ship just sailed through the Persian Gulf 4,000 years after it was designed
    "... #archaeologists, #anthropologists, #engineers, scientists and #DigitalHumanities experts have proven that #ancient #shipbuilding techniques can result in a seaworthy vessel. It is the world’s largest reconstruction of a Bronze Age #Magan #boat ..."
    “For the first time in 4,000 years, a #reed, #wood, and #bitumen #merchant ship was sailing the waters of the Gulf...”
    cnn.com/2024/07/12/science/uae

  25. "Some of #Australia’s most celebrated #scientists... along with #doctors, #historians, #anthropologists... advocated breeding out 'lower' and 'deficient' 'races', particularly #Aboriginal people... exhumed, collected and later concealed Aboriginal remains, while yet others supported #nazism, even after the second world war."

    theguardian.com/australia-news

  26. "Like many #anthropologists of her era, [Margaret Mead] feared that advanced technological #civilization was laying waste to the #cultural traditions and belief systems that allowed people to orient themselves in the world and find #meaning in it. All modern people... faced some version of the dislocation undergone in a drastic form by peoples like the Omaha."

    thenewatlantis.com/publication

    #socialsciences #anthropology #indigenous #psychedelics

  27. FEDI SCHOLARS
    #historians #climatologists #anthropologists #agronomists

    am looking for reco's on feudalism's environmental impact.

    what am wondering: the "Fall of Rome" basically unleashes a period or re/colonization in Europe with massive amounts of migration, de/re/urbanization across the land that is being consolidated under fiefdoms & kingdoms.

    this must have had a major climate & health impact like the 1315 Great Famine & the plague

    videos & text preferred: documentaries, books etc

  28. FEDI SCHOLARS
    #historians #climatologists #anthropologists #agronomists

    am looking for reco's on feudalism's environmental impact.

    what am wondering: the "Fall of Rome" basically unleashes a period or re/colonization in Europe with massive amounts of migration, de/re/urbanization across the land that is being consolidated under fiefdoms & kingdoms.

    this must have had a major climate & health impact like the 1315 Great Famine & the plague

    videos & text preferred: documentaries, books etc

  29. FEDI SCHOLARS
    #historians #climatologists #anthropologists #agronomists

    am looking for reco's on feudalism's environmental impact.

    what am wondering: the "Fall of Rome" basically unleashes a period or re/colonization in Europe with massive amounts of migration, de/re/urbanization across the land that is being consolidated under fiefdoms & kingdoms.

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    videos & text preferred: documentaries, books etc

  30. FEDI SCHOLARS
    #historians #climatologists #anthropologists #agronomists

    am looking for reco's on feudalism's environmental impact.

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  31. FEDI SCHOLARS
    #historians #climatologists #anthropologists #agronomists

    am looking for reco's on feudalism's environmental impact.

    what am wondering: the "Fall of Rome" basically unleashes a period or re/colonization in Europe with massive amounts of migration, de/re/urbanization across the land that is being consolidated under fiefdoms & kingdoms.

    this must have had a major climate & health impact like the 1315 Great Famine & the plague

    videos & text preferred: documentaries, books etc