#tempolimit — Public Fediverse posts
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Das #Tempolimit in 🇪🇺
🇸🇪 110 km/h
🇳🇴 110 km/h
🇮🇪 120 km/h
🇵🇹 120 km/h
🇪🇸 120 km/h
🇨🇭 120 km/h
🇧🇪 120 km/h
🇳🇱 130 km/h
🇫🇷 130 km/h
🇬🇷 130 km/h
🇭🇷 130 km/h
🇦🇹 130 km/h
🇮🇹 130 km/h
🇩🇰 130 km/h
🇺🇦 130 km/h
🇩🇪 TEMPOLIMIT IST IDEOLOGIE!!! ES GEHT UM UNSERE FREIHEIT!1!1! 😠 -
@Bundesregierung
Wie war das nochmal mit dem Rechtsgutachten dass Gesetze nicht so geändert werden dürfen dass sie zu einem Mehr an CO2 Ausstoß führen?Nur dass Sie nicht überrascht sind wenn Karlsruhe die Änderung dann wieder rückgängig macht, das ist dann auch nicht Schuld der DUH oder von wem auch immer.
Das ist die Schuld derer die keine GG konformen Gesetze machen.Oder kommt mit dem Bündel ein #Tempolimit damit es insgesamt zu einer Reduktion kommt?
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@Bundesregierung
Wie war das nochmal mit dem Rechtsgutachten dass Gesetze nicht so geändert werden dürfen dass sie zu einem Mehr an CO2 Ausstoß führen?Nur dass Sie nicht überrascht sind wenn Karlsruhe die Änderung dann wieder rückgängig macht, das ist dann auch nicht Schuld der DUH oder von wem auch immer.
Das ist die Schuld derer die keine GG konformen Gesetze machen.Oder kommt mit dem Bündel ein #Tempolimit damit es insgesamt zu einer Reduktion kommt?
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@Bundesregierung
Wie war das nochmal mit dem Rechtsgutachten dass Gesetze nicht so geändert werden dürfen dass sie zu einem Mehr an CO2 Ausstoß führen?Nur dass Sie nicht überrascht sind wenn Karlsruhe die Änderung dann wieder rückgängig macht, das ist dann auch nicht Schuld der DUH oder von wem auch immer.
Das ist die Schuld derer die keine GG konformen Gesetze machen.Oder kommt mit dem Bündel ein #Tempolimit damit es insgesamt zu einer Reduktion kommt?
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@Bundesregierung
Wie war das nochmal mit dem Rechtsgutachten dass Gesetze nicht so geändert werden dürfen dass sie zu einem Mehr an CO2 Ausstoß führen?Nur dass Sie nicht überrascht sind wenn Karlsruhe die Änderung dann wieder rückgängig macht, das ist dann auch nicht Schuld der DUH oder von wem auch immer.
Das ist die Schuld derer die keine GG konformen Gesetze machen.Oder kommt mit dem Bündel ein #Tempolimit damit es insgesamt zu einer Reduktion kommt?
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@Bundesregierung
Wie war das nochmal mit dem Rechtsgutachten dass Gesetze nicht so geändert werden dürfen dass sie zu einem Mehr an CO2 Ausstoß führen?Nur dass Sie nicht überrascht sind wenn Karlsruhe die Änderung dann wieder rückgängig macht, das ist dann auch nicht Schuld der DUH oder von wem auch immer.
Das ist die Schuld derer die keine GG konformen Gesetze machen.Oder kommt mit dem Bündel ein #Tempolimit damit es insgesamt zu einer Reduktion kommt?
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Fakten statt Meinungen? Union und SPD sagen nein und verhindern eine Anhörung im Verkehrsausschuss zum #Tempolimit im Bundestag. Offenbar sind unbequeme Wahrheiten wirklich unbequem.
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55 % der Deutschen wollen ein Tempolimit — auch ADAC-Mitglieder. Der Benzinpreis explodiert. Und die Politik? Subventioniert die Zapfsäule. Ein temporäres Tempolimit steht nicht mal zur Debatte. In keinem anderen Land wäre das so selbstverständlich wie hier. Deutschland fährt Vollgas rückwärts. #Tempolimit #Energiepolitik #Ladelust
Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
👉 https://stefanpfeiffer.blog/2026/05/10/vollgas/ -
55 % der Deutschen wollen ein Tempolimit — auch ADAC-Mitglieder. Der Benzinpreis explodiert. Und die Politik? Subventioniert die Zapfsäule. Ein temporäres Tempolimit steht nicht mal zur Debatte. In keinem anderen Land wäre das so selbstverständlich wie hier. Deutschland fährt Vollgas rückwärts. #Tempolimit #Energiepolitik #Ladelust
Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
👉 https://stefanpfeiffer.blog/2026/05/10/vollgas/ -
55 % der Deutschen wollen ein Tempolimit — auch ADAC-Mitglieder. Der Benzinpreis explodiert. Und die Politik? Subventioniert die Zapfsäule. Ein temporäres Tempolimit steht nicht mal zur Debatte. In keinem anderen Land wäre das so selbstverständlich wie hier. Deutschland fährt Vollgas rückwärts. #Tempolimit #Energiepolitik #Ladelust
Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
👉 https://stefanpfeiffer.blog/2026/05/10/vollgas/ -
55 % der Deutschen wollen ein Tempolimit — auch ADAC-Mitglieder. Der Benzinpreis explodiert. Und die Politik? Subventioniert die Zapfsäule. Ein temporäres Tempolimit steht nicht mal zur Debatte. In keinem anderen Land wäre das so selbstverständlich wie hier. Deutschland fährt Vollgas rückwärts. #Tempolimit #Energiepolitik #Ladelust
Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
👉 https://stefanpfeiffer.blog/2026/05/10/vollgas/ -
55 % der Deutschen wollen ein Tempolimit — auch ADAC-Mitglieder. Der Benzinpreis explodiert. Und die Politik? Subventioniert die Zapfsäule. Ein temporäres Tempolimit steht nicht mal zur Debatte. In keinem anderen Land wäre das so selbstverständlich wie hier. Deutschland fährt Vollgas rückwärts. #Tempolimit #Energiepolitik #Ladelust
Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
👉 https://stefanpfeiffer.blog/2026/05/10/vollgas/ -
"„Angespannte geopolitische Lage“
Landkreise verlangen Anschlusslösung für #TankrabattDer Deutsche #Landkreistag hat sich für weitere Entlastungen der Bürgerinnen und Bürger angesichts hoher #Energiepreise ausgesprochen."
🤔 Als VCD empfehlen wir das #DeutschlandTicket für einige Monate auf 29€ zu vergünstigen, Tempolimits 120/80 auf Autobahnen & Landstraßen und auch Mitfahrgemeinschaften verringern Verbrauch & Spritkosten. #Tempolimit
https://www.deutschlandfunk.de/landkreise-verlangen-anschlussloesung-fuer-tankrabatt-104.html
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Tja, wieso bloß? Käme da wohl was unbequemes raus?
„Union und SPD verhindern Anhörung zum Tempolimit“
(alt: Arbeiter montiert Tempo 130 - Schild) -
Tja, wieso bloß? Käme da wohl was unbequemes raus?
„Union und SPD verhindern Anhörung zum Tempolimit“
(alt: Arbeiter montiert Tempo 130 - Schild) -
Tja, wieso bloß? Käme da wohl was unbequemes raus?
„Union und SPD verhindern Anhörung zum Tempolimit“
(alt: Arbeiter montiert Tempo 130 - Schild) -
Tja, wieso bloß? Käme da wohl was unbequemes raus?
„Union und SPD verhindern Anhörung zum Tempolimit“
(alt: Arbeiter montiert Tempo 130 - Schild) -
Tja, wieso bloß? Käme da wohl was unbequemes raus?
„Union und SPD verhindern Anhörung zum Tempolimit“
(alt: Arbeiter montiert Tempo 130 - Schild) -
Ergebnis kleine Wochenumfrage
Vielen Dank für eure Teilnahme und die vielen konstruktiven Kommentare. Die Rückmeldungen zeigen klar: Eine Verlängerung des Tankrabatts wird von vielen kritisch gesehen.
Gleichzeitig wird ein #Tempolimit als wirksamer Beitrag zu weniger Stress durch schnell fahrende Fahrzeuge und zu mehr #Verkehrssicherheit genannt.
Insgesamt ergibt sich ein recht eindeutiges Meinungsbild. Daher, Nachlesen lohnt sich:
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#tempolimit - darüber wird inzwischen viel diskustiert. Solch ein Tempolimit ist #objektiv gesehen sehr sinnvoll. Verringerter #co2 #ausstoß, eine bessere #verkehrssicherheit, ...
Und doch will die #bundesregierung KEIN Tempolimit.
Sie hat anscheinend sogar davor #angst darüber zu diskutieren.Das zeigt doch, dass ein Tempolimit die richtige Maßnahme ist, die Regierung will doch nur ihre ganzen #lobbyisten nicht verärgern!
Macht doch endlich mal was Richtiges!
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie” diskreditiert und unter „Verbotspolitik” abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel” erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie” diskreditiert und unter „Verbotspolitik” abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel” erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Mutter und Vater sitzen mit einigen Kindern am Tisch.
Kind 1: können wir morgen in den Stadtpark gehen und Obst essen?
Übrige Kinder: Au jaaa!!!
Vater: im Stadtpark sind nur Asoziale.
Lange Gesichter.
Kind 2: können wir morgen Veggies grillen am Seeufer?
Übrige Kinder: Au jaaa!!!
Mutter: am Seeufer sind Zecken und überall ist Hundekacke.
Lange Gesichter.
Kind 3: können wir –
Vater brüllt unvermittelt los: ich habe nein gesagt!! -
‼️ Exklusiv-Bericht ‼️
„Aus Angst vor unbequemen Wahrheiten“: Union und SPD verhindern Anhörung zum Tempolimit":GermanZero: Wir hätten da mal eine Idee: Einfach nur das machen, was gut für die Menschen ist: Klimaschutz :GermanZero:
#VerkehrsWende #SilentSunday #KlimaSchutzIstMenschenSchutz #TempoLimit #130aufderautobahn #Tempolimit130 #CDU #SPD
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»Aus Angst vor unbequemen Wahrheiten« »verhindern #Union und #SPD eine Expertenanhörung zum #Tempolimit« www.tagesspiegel.de/politik/aus-angst-vor-unbequemen-wahrheiten-union-und-spd-verhindern-anhorung-zum-tempolimit-15575241.html
„Aus Angst vor unbequemen Wahr... -
Tempolimit - Freiheit vs Vernunft?
Gäbe es weniger Unfalltote? Würde der Spritverbrauch sinken? Jan Fleischhauer und Edo Reents diskutieren über ein Thema, zu dem fast jeder eine Meinung hat.#Tempolimit #Autobahn #Mobilität
Tempolimit: Jan Fleischhauer und Edo Reents über Unfalltote, Spritverbrauch und Freiheit -
“Die Ärmeren verharren in den alten, teurer werdenden Technologien. Die Politik braucht endlich einen Plan, wie auch Menschen mit wenig Geld zügig wegkommen von Öl & Gas” aus dem heutigen @[email protected] -Kommentar von Thomas Hummel #Ölkonzerne #Sprit #Dekarbonisierung #Bundesregierung #Tempolimit
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“Die Ärmeren verharren in den alten, teurer werdenden Technologien. Die Politik braucht endlich einen Plan, wie auch Menschen mit wenig Geld zügig wegkommen von Öl & Gas” aus dem heutigen @[email protected] -Kommentar von Thomas Hummel #Ölkonzerne #Sprit #Dekarbonisierung #Bundesregierung #Tempolimit
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2/ Von gestern:
„Wenn es im Herbst zum Volksentscheid kommt und er dann mit Sicherheit scheitert, würde einer besseren Verkehrspolitik auf Jahre die Legitimation entzogen. CDU und SPD könnten sagen: Schaut doch, die Berliner wollen das nicht. Erinnert sich jemand an den Klima-Volksentscheid? Auch der ist gescheitert, weil er vielen zu radikal war.“
Oh. Der Volksentscheid #BerlinKlimaneutral2030 hat nichts konkret vorgeschlagen. Nur eine Jahreszahl für Klimaneutralität. Alles andere hätte die Stadt dann demokratisch beschließen können. Er fand 2023 statt. Es wären dann noch 7 Jahre gewesen.
Auch wurde bei #BerlinAutofrei nur ein Ansatz zur Diskussion gestellt. Aus einem Scheitern wäre nicht gefolgt, dass die Berliner nicht weniger Autoverkehr wollen.
„Aber hätte man in Paris vor zehn Jahren das ganze Volk befragt, wäre die Stadt heute nicht so weit, wie sie ist. Gute Verkehrspolitik muss auch gegen Mehrheiten durchgesetzt werden.“
Ehm, nein. #Demokratie geht nur mit Mehrheiten. Die bekommt man bei Wahlen. Merkwürdig wird es nur, wenn Dinge, die die Mehrheit will, nicht umgesetzt werden. #Tempolimit
Da können Volksentscheide helfen, wenn sie nicht ignoriert werden. Ansonsten wären Bürgerräte nett, aber irgendwie sieht es gerade nicht danach aus.
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Die Deutsche Umwelthilfe geht gerichtlich gegen die Bundesregierung vor: Sie beantragt die Vollstreckung des rechtskräftigen Klima-Urteils des Bundesverwaltungsgerichts und klagt zusätzlich gegen das Klimaschutzprogramm 2026. Zu den Forderungen gehören ein #Tempolimit und der Erneuerbaren-Ausbau.
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„oder im Verkehrsbereich etwa ein #Tempolimit, das abseits von einigen neuen Schildern praktisch keine Investitionen erfordert.“
Ich glaube, das ist ein Trugschluss, dem schon die FDP damals aufgesessen ist, denn man braucht gar keine Schilder, wenn man sagt, dass für die ganze Autobahn 130 oder 100 km/h gelten.
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#Schnieder braucht keine Nanny:
Verkehrsminister zieht Bilanz: 1 Jahr Schnieder, aber keine Partylaune
Derzeit gibt es in Deutschland zumindest keine Versorgungsengpässe. „Eine physische Knappheit ist nicht auszuschließen“, schränkte er mit Blick auf die Ereignisse am Golf ein. Doch weitere Maßnahmen, etwa ein #Tempolimit zum #Spritsparen, hält Schnieder nicht für notwendig: Die Bürger bräuchten keine „Nanny“, die sie vom #Rasen auf der Autobahn abhalte.
https://taz.de/Verkehrsminister-zieht-Bilanz/!6176438/ -
Niedrigeres #Tempolimit spart Sprit und viel Geld: #Tempo100 statt 130 auf Autobahnen sowie #Tempo80 statt 100 auf Freilandstraßen reduziert jährlichen Spritverbrauch in Österreich um rund 270 Millionen Liter, was bei aktuellen Spritpreisen eine jährliche Ersparnis von mehr als 500 Millionen Euro bringt! #slowdown
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Kommunisten vom Manager Magazin verbreiten die #Ideologie, Öl sei knapp. Üble Propaganda! #Energiesparen, #Tempolimit und #AutofreierSonntag sind Quatsch. Ölquellen sind unerschöpflich!
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/kerosinmangel-so-steht-es-wirklich-um-die-versorgung-mit-flugtreibstoff-a-36b74a09-1990-44f9-8dfc-0f6d631e7235 -
Fake! Wo sollen die Auswanderer denn hin? Im Ausland ist #Tempolimit, also Diktatur und Deindustrialisierung.
https://www.merkur.de/wirtschaft/deutschland-wundert-sich-ueber-abwanderung-100-000-euro-brutto-gelten-als-reichtum-und-94288643.html -
Was hält der VCD eigentlich vom Tankrabatt? Wenig: Die Wirkung verpufft, und das Geld wäre sinnvoller in einem günstigeren D-Ticket angelegt. Um Fahrtkosten im Auto zu senken, wären Tempolimits nicht nur effizienter - sie würden zusätzlich das Klima schonen und die Sicherheit verbessern.
Unser Verkehrsexperte Michael Müller-Görnert war gestern bei WDR 5 zu Gast, hat die VCD-Position erläutert und die Fragen des Publikums beantwortet: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tagesgespraech/tagesgespraech-tankrabatt-was-kommt-bei-ihnen-an-100.html
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„Verkehrsminister Schnieder hat den Tankrabatt verteidigt - und eine Verlängerung nicht ausgeschlossen. Experten zufolge wären andere Maßnahmen wie ein #Tempolimit effizienter. Dagegen sprach sich Schnieder erneut aus.“
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/schnieder-tankrabatt-100.html
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Obwohl die #Steuerentlastung von #Konzernen bisher nicht voll an #Kunden weitergegeben wird, verteidigt der #Bundesverkehrsminister den #Rabatt. Ein #Tempolimit lehnt er ab https://shorturl.at/f7wUA Q: zeit.de F: Pixabay CC
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Das europäische Spitzenfeld fährt Österreich bei #ePkw-Neuzulassungen davon: In Finnland war Anteil der E-Pkw mit 45% doppelt so hoch wie in Österreich, in Dänemark mit 80% 3,5-Mal so hoch, in Norwegen mit 97% 4,5-Mal so hoch. Neben Verlagerung von Autofahrten auf Öffis und #Fahrrad, niedrigerem #Tempolimit ist mehr #eMobilität zentral für Reduktion des Erdölverbrauchs https://vcoe.at/presse/presseaussendungen/detail/vcoe-oesterreich-hinkt-bei-neuzugelassenen-e-pkw-dem-europaeischen-spitzenfeld-hinterher
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#EAuto geht auch in #carBrain 😞 #FormelE gilt als #lärmarm. Nunja.
Ist aber eine gute Erinnerung daran, warum #Tempolimit immer eine gute Idee ist, auch für's #Elektroauto. Ab ca. 25 km/h dominiert der #Lärm durch #Rollgeräusche der #Reifen.
Darum #Tempo3080100 für alle #Autos! #Tempo30 innerorts, #Tempo80 auf der #Landstraße, #Tempo100 auf der #Autobahn.
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Wenn die Politiker einer Parteien ihr Gerede über #hocheffizienteverbrenner ernst meinen würden, würden sie doch ein #Tempolimit einführen und SUVs verbieten, oder?
Mit beiden Maßnahmen könnte man die Effizienz des Verbrenner-Motors steigern. -
Liebe Journos, Lasst uns über #Radsicherheit und #Escooter reden, aber betrachten wir bitte alle Aspekte. Nicht nur #Helmpflicht und #Tempolimit. Auch #Infrastruktur und #Kontrollen müssen passen. Würde mich freuen für ein Interview oder Podcast. 1/2
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#Spritpreisbremse? Was es angesichts drohender Lieferengpässe dringend braucht ist eine #Spritverbrauchsbremse. Maßnahmen, die Verbrauch wirksam reduzieren: ZB Niedrigeres #Tempolimit, Umstieg auf Öffis & Fahrrad, Fahrgemeinschaften, spritsparendes Fahren. PS: 20% weniger Verbrauch pro 100 km wirkt auf Spritkosten wie Reduktion des Spritpreises von 1,85 auf 1,48 Euro.
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@berlinfokus #cdu und #spd drehen frei. Und #wegner versprach mehr #sicherheit. Aber da meinte seine #cduberlin wohl #rassismus ... Vielleicht sollten wir als bürgerInnen in #berlin auf mehr Tennisplätze bestehen? Da ginge sicher was 😯 #wahlen #autofrei #autowahn #autoverbieten #radfahren #gesundheit #klima #lebensqualitat #stadt #moloch #tennis #privilegien #verkehrstote #verkehr #tempolimit
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@berlinfokus #cdu und #spd drehen frei. Und #wegner versprach mehr #sicherheit. Aber da meinte seine #cduberlin wohl #rassismus ... Vielleicht sollten wir als bürgerInnen in #berlin auf mehr Tennisplätze bestehen? Da ginge sicher was 😯 #wahlen #autofrei #autowahn #autoverbieten #radfahren #gesundheit #klima #lebensqualitat #stadt #moloch #tennis #privilegien #verkehrstote #verkehr #tempolimit
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@berlinfokus #cdu und #spd drehen frei. Und #wegner versprach mehr #sicherheit. Aber da meinte seine #cduberlin wohl #rassismus ... Vielleicht sollten wir als bürgerInnen in #berlin auf mehr Tennisplätze bestehen? Da ginge sicher was 😯 #wahlen #autofrei #autowahn #autoverbieten #radfahren #gesundheit #klima #lebensqualitat #stadt #moloch #tennis #privilegien #verkehrstote #verkehr #tempolimit