#benzinpreis — Public Fediverse posts
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Gestern abend kostete an der #tankstelle der Liter #benzin 2,02€ und heute morgen lag der #benzinpreis bei 1,97€. Wurde das Gesetz zur Preisstabilität wieder abgeschafft? #Energiesteuer #FragFedi
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Wetten, über Pfingsten gibts wieder #Stau? Wenn ja, ist der #Benzinpreis immer noch zu tief.
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Wetten, über Pfingsten gibts wieder #Stau? Wenn ja, ist der #Benzinpreis immer noch zu tief.
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Wetten, über Pfingsten gibts wieder #Stau? Wenn ja, ist der #Benzinpreis immer noch zu tief.
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Wetten, über Pfingsten gibts wieder #Stau? Wenn ja, ist der #Benzinpreis immer noch zu tief.
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Tja, auch Fahrer*innen von E-Autos sind Opfer der hohen Spritpreise!!
#Benzinpreis
#Energiekrise
#Elektromobilität -
Tja, auch Fahrer*innen von E-Autos sind Opfer der hohen Spritpreise!!
#Benzinpreis
#Energiekrise
#Elektromobilität -
Tja, auch Fahrer*innen von E-Autos sind Opfer der hohen Spritpreise!!
#Benzinpreis
#Energiekrise
#Elektromobilität -
Tja, auch Fahrer*innen von E-Autos sind Opfer der hohen Spritpreise!!
#Benzinpreis
#Energiekrise
#Elektromobilität -
Tja, auch Fahrer*innen von E-Autos sind Opfer der hohen Spritpreise!!
#Benzinpreis
#Energiekrise
#Elektromobilität -
https://www.europesays.com/videos/28002/ SPRITPREISE: Preiswende an der Tankstelle –Diesel erstmals seit März wieder günstiger als Super E10 #2026 #adac #aktuell #Autofahrer #BenzinTeurer #benzinpreis #deutschland #diesel #DieselBilliger #dieselpreis #e10 #Energiepreise #fernsehen #inflation #Iran #Israel #IsraelIranKrieg #Kraftstoff #n24 #nachrichten #NachrichtenAktuell #news #Ölpreis #rohöl #Spritpreise #SuperE10 #tanken #tankstelle #tv #Verkehr #video #welt #WELTNews #Wirtschaft
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Solange an langen Wochenenden immer noch #Stau ist, ist der #Benzinpreis zu tief. #Verkehrswende
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Solange an langen Wochenenden immer noch #Stau ist, ist der #Benzinpreis zu tief. #Verkehrswende
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Solange an langen Wochenenden immer noch #Stau ist, ist der #Benzinpreis zu tief. #Verkehrswende
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Solange an langen Wochenenden immer noch #Stau ist, ist der #Benzinpreis zu tief. #Verkehrswende
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Solange an langen Wochenenden immer noch #Stau ist, ist der #Benzinpreis zu tief. #Verkehrswende
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Aktuelles zur Lage der Nation
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Es gibt Leute die tanken immer noch "das gute" und teure V-Power Benzin - damit der Motor im SUV nicht kaputt geht. Gerade erst wieder erlebt.
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Es gibt Leute die tanken immer noch "das gute" und teure V-Power Benzin - damit der Motor im SUV nicht kaputt geht. Gerade erst wieder erlebt.
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Es gibt Leute die tanken immer noch "das gute" und teure V-Power Benzin - damit der Motor im SUV nicht kaputt geht. Gerade erst wieder erlebt.
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Es gibt Leute die tanken immer noch "das gute" und teure V-Power Benzin - damit der Motor im SUV nicht kaputt geht. Gerade erst wieder erlebt.
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Es gibt Leute die tanken immer noch "das gute" und teure V-Power Benzin - damit der Motor im SUV nicht kaputt geht. Gerade erst wieder erlebt.
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie” diskreditiert und unter „Verbotspolitik” abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel” erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
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- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie” diskreditiert und unter „Verbotspolitik” abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel” erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang
Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.
Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.
Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik
In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.
Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie“ diskreditiert und unter „Verbotspolitik“ abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.
Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.
Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.
Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik
Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel“ erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.
Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.
Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein
Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.
Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.
Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar
In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.
Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.
Quellen & Leseempfehlungen
- Edo Reents: Benzinpreis: Warum kommt in Deutschland nicht endlich ein Tempolimit? (FAZ, 16. April 2026, €)
- Horst Schulte: Tempolimit in Deutschland – es ist Zeit (horstschulte.com)
- ZDFheute: Ölkonzerne, Übergewinnsteuer und der Iran-Konflikt
- Tagesschau: Spahn für Wiedereinstieg in die Atomkraft
- Mischa Ehrhardt, Florian Neuhann: Atomkraft: Lohnt sich der Wiedereinstieg? (ZDFheute)
- Stefan A K Weichelt: Aus dem AKW Grohnde wird eine Batterie (Substack)
- Amy Walker: Wirtschaftswachstum durch Energiewende: Reiche lässt Studie verschwinden (t-online)
- Tagesschau: Solaranlagen und Balkonkraftwerke: Nachfrage und geplante Kürzungen
- Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen – Q1 2026 (FAZ, 02. Mai 2026)
- Florian Harms: Copernicus-Klimabericht 2025: Klimaschutz gerät unter die Räder (t-online Tagesanbruch)
- Golem.de: Pannenstatistik 2026: Elektroautos sind laut ADAC zuverlässiger als Verbrenner
- Stefan Pfeiffer: Weg von Reiserennmaschinen – wann gibt es bezahlbare E-Autos mit genügend Reichweite? (StefanPfeiffer.Blog, 2023)
- Stefan Pfeiffer: Die Lobby-Ministerin rechnet schön – Katherina Reiches dreister Angriff auf die Energiewende (StefanPfeiffer.Blog, 2026)
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Oha, die Feinunze Diesel ist wieder billig. Wer macht mit, Autokorso?
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Oha, die Feinunze Diesel ist wieder billig. Wer macht mit, Autokorso?
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Nach dem kurzen Anstieg des #BenzinPreis es vor der "Schenkung" an die Ölkonzerne, sind etwas mehr als 50 % oder 10 Cent des Steuergeschenks an die Ölkonzerne an die Autofahrer weitergegeben worden.
Selbst das sind aktuell nur noch 2 Cent und die Prognose für morgen sind 0 Cent.
Augenscheinlich wird nach 7 Tagen der Rabatt komplett verpufft sein und der Staat ( WIR ) zahlen den Ölkonzeren #UeberGewinne von über 1.500 Millionen Euro.
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Nach dem kurzen Anstieg des #BenzinPreis es vor der "Schenkung" an die Ölkonzerne, sind etwas mehr als 50 % oder 10 Cent des Steuergeschenks an die Ölkonzerne an die Autofahrer weitergegeben worden.
Selbst das sind aktuell nur noch 2 Cent und die Prognose für morgen sind 0 Cent.
Augenscheinlich wird nach 7 Tagen der Rabatt komplett verpufft sein und der Staat ( WIR ) zahlen den Ölkonzeren #UeberGewinne von über 1.500 Millionen Euro.
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Nach dem kurzen Anstieg des #BenzinPreis es vor der "Schenkung" an die Ölkonzerne, sind etwas mehr als 50 % oder 10 Cent des Steuergeschenks an die Ölkonzerne an die Autofahrer weitergegeben worden.
Selbst das sind aktuell nur noch 2 Cent und die Prognose für morgen sind 0 Cent.
Augenscheinlich wird nach 7 Tagen der Rabatt komplett verpufft sein und der Staat ( WIR ) zahlen den Ölkonzeren #UeberGewinne von über 1.500 Millionen Euro.
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2/ „Die Mineralölbranche begründet das mit dem vorübergehenden Abverkauf von Lagerbeständen, für die der Tankrabatt noch nicht gegolten hat.“
Äh? Finde nur ich das komisch?
Ich fasse mal kurz die aktuelle Lage zusammen:
Die Ölindustrie legt Preise fest, die am Markt bezahlt werden. Jemand sorgt dafür, dass Kosten wegfallen, die das Produkt teurer machen. Welchen Preis hat das Produkt danach?
Also, ich bin mit meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften noch nicht fertig. Um ehrlich zu sein: Ich habe noch nicht mal angefangen. Aber ich würde sagen, dass das Produkt hinterher denselben Preis hat, wie vorher, nämlich den maximalen am Markt erzielbaren. Der einzige Grund dafür, dass es billiger sein könnte, wäre Scham, aber ist das eine Kategorie, in der Ökonom*innen und Manager*innen denken? Wenn, dann wohl nur in ihrer Freizeit, den bezahlt werden sie ja für Gewinnmaximierung.
Unsere liebe Regierung hat also mal eben 1,7 Mrd Euro weggeschenkt. Mit Ansage, denn Übergewinnsteuern wollten sie ja nicht haben.
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2/ „Die Mineralölbranche begründet das mit dem vorübergehenden Abverkauf von Lagerbeständen, für die der Tankrabatt noch nicht gegolten hat.“
Äh? Finde nur ich das komisch?
Ich fasse mal kurz die aktuelle Lage zusammen:
Die Ölindustrie legt Preise fest, die am Markt bezahlt werden. Jemand sorgt dafür, dass Kosten wegfallen, die das Produkt teurer machen. Welchen Preis hat das Produkt danach?
Also, ich bin mit meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften noch nicht fertig. Um ehrlich zu sein: Ich habe noch nicht mal angefangen. Aber ich würde sagen, dass das Produkt hinterher denselben Preis hat, wie vorher, nämlich den maximalen am Markt erzielbaren. Der einzige Grund dafür, dass es billiger sein könnte, wäre Scham, aber ist das eine Kategorie, in der Ökonom*innen und Manager*innen denken? Wenn, dann wohl nur in ihrer Freizeit, den bezahlt werden sie ja für Gewinnmaximierung.
Unsere liebe Regierung hat also mal eben 1,7 Mrd Euro weggeschenkt. Mit Ansage, denn Übergewinnsteuern wollten sie ja nicht haben.
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2/ „Die Mineralölbranche begründet das mit dem vorübergehenden Abverkauf von Lagerbeständen, für die der Tankrabatt noch nicht gegolten hat.“
Äh? Finde nur ich das komisch?
Ich fasse mal kurz die aktuelle Lage zusammen:
Die Ölindustrie legt Preise fest, die am Markt bezahlt werden. Jemand sorgt dafür, dass Kosten wegfallen, die das Produkt teurer machen. Welchen Preis hat das Produkt danach?
Also, ich bin mit meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften noch nicht fertig. Um ehrlich zu sein: Ich habe noch nicht mal angefangen. Aber ich würde sagen, dass das Produkt hinterher denselben Preis hat, wie vorher, nämlich den maximalen am Markt erzielbaren. Der einzige Grund dafür, dass es billiger sein könnte, wäre Scham, aber ist das eine Kategorie, in der Ökonom*innen und Manager*innen denken? Wenn, dann wohl nur in ihrer Freizeit, den bezahlt werden sie ja für Gewinnmaximierung.
Unsere liebe Regierung hat also mal eben 1,7 Mrd Euro weggeschenkt. Mit Ansage, denn Übergewinnsteuern wollten sie ja nicht haben.
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2/ „Die Mineralölbranche begründet das mit dem vorübergehenden Abverkauf von Lagerbeständen, für die der Tankrabatt noch nicht gegolten hat.“
Äh? Finde nur ich das komisch?
Ich fasse mal kurz die aktuelle Lage zusammen:
Die Ölindustrie legt Preise fest, die am Markt bezahlt werden. Jemand sorgt dafür, dass Kosten wegfallen, die das Produkt teurer machen. Welchen Preis hat das Produkt danach?
Also, ich bin mit meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften noch nicht fertig. Um ehrlich zu sein: Ich habe noch nicht mal angefangen. Aber ich würde sagen, dass das Produkt hinterher denselben Preis hat, wie vorher, nämlich den maximalen am Markt erzielbaren. Der einzige Grund dafür, dass es billiger sein könnte, wäre Scham, aber ist das eine Kategorie, in der Ökonom*innen und Manager*innen denken? Wenn, dann wohl nur in ihrer Freizeit, den bezahlt werden sie ja für Gewinnmaximierung.
Unsere liebe Regierung hat also mal eben 1,7 Mrd Euro weggeschenkt. Mit Ansage, denn Übergewinnsteuern wollten sie ja nicht haben.
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2/ „Die Mineralölbranche begründet das mit dem vorübergehenden Abverkauf von Lagerbeständen, für die der Tankrabatt noch nicht gegolten hat.“
Äh? Finde nur ich das komisch?
Ich fasse mal kurz die aktuelle Lage zusammen:
Die Ölindustrie legt Preise fest, die am Markt bezahlt werden. Jemand sorgt dafür, dass Kosten wegfallen, die das Produkt teurer machen. Welchen Preis hat das Produkt danach?
Also, ich bin mit meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften noch nicht fertig. Um ehrlich zu sein: Ich habe noch nicht mal angefangen. Aber ich würde sagen, dass das Produkt hinterher denselben Preis hat, wie vorher, nämlich den maximalen am Markt erzielbaren. Der einzige Grund dafür, dass es billiger sein könnte, wäre Scham, aber ist das eine Kategorie, in der Ökonom*innen und Manager*innen denken? Wenn, dann wohl nur in ihrer Freizeit, den bezahlt werden sie ja für Gewinnmaximierung.
Unsere liebe Regierung hat also mal eben 1,7 Mrd Euro weggeschenkt. Mit Ansage, denn Übergewinnsteuern wollten sie ja nicht haben.
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#Bundesregierung #Tankrabatt #Sprit #Benzin #benzinpreis #Tanken #Merzkannesnicht
Die Öl-Konzerne behalten das Steuergeld lieber für sich, als es so wie gedacht zu verwenden…
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#Bundesregierung #Tankrabatt #Sprit #Benzin #benzinpreis #Tanken #Merzkannesnicht
Die Öl-Konzerne behalten das Steuergeld lieber für sich, als es so wie gedacht zu verwenden…
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Ich besitze gar kein Auto, fahre viel Fahrrad und bezahle diese Subvention für die Fossilindustrie über meine Steuer auf Arbeit mit. Mein Arbeitgeber wird auch keine Prämie zahlen. Wie werde ich nochmal entlastet?
@Bundesregierung
#Bundesregierung #Tankrabatt #Sprit #Benzin #benzinpreis -
Ich besitze gar kein Auto, fahre viel Fahrrad und bezahle diese Subvention für die Fossilindustrie über meine Steuer auf Arbeit mit. Mein Arbeitgeber wird auch keine Prämie zahlen. Wie werde ich nochmal entlastet?
@Bundesregierung
#Bundesregierung #Tankrabatt #Sprit #Benzin #benzinpreis -
Ich besitze gar kein Auto, fahre viel Fahrrad und bezahle diese Subvention für die Fossilindustrie über meine Steuer auf Arbeit mit. Mein Arbeitgeber wird auch keine Prämie zahlen. Wie werde ich nochmal entlastet?
@Bundesregierung
#Bundesregierung #Tankrabatt #Sprit #Benzin #benzinpreis -
Ich besitze gar kein Auto, fahre viel Fahrrad und bezahle diese Subvention für die Fossilindustrie über meine Steuer auf Arbeit mit. Mein Arbeitgeber wird auch keine Prämie zahlen. Wie werde ich nochmal entlastet?
@Bundesregierung
#Bundesregierung #Tankrabatt #Sprit #Benzin #benzinpreis -
Ich besitze gar kein Auto, fahre viel Fahrrad und bezahle diese Subvention für die Fossilindustrie über meine Steuer auf Arbeit mit. Mein Arbeitgeber wird auch keine Prämie zahlen. Wie werde ich nochmal entlastet?
@Bundesregierung
#Bundesregierung #Tankrabatt #Sprit #Benzin #benzinpreis -
Das "Scharfe Schwert" des Kartellrechts - vor Gericht vorerst gescheitert.
#Benzinpreis -
Das "Scharfe Schwert" des Kartellrechts - vor Gericht vorerst gescheitert.
#Benzinpreis -
Das "Scharfe Schwert" des Kartellrechts - vor Gericht vorerst gescheitert.
#Benzinpreis -
Das "Scharfe Schwert" des Kartellrechts - vor Gericht vorerst gescheitert.
#Benzinpreis -
Das "Scharfe Schwert" des Kartellrechts - vor Gericht vorerst gescheitert.
#Benzinpreis -
Wir haben das mit der Steuersenkung falsch verstanden, die Preise für die Mineralölkonzerne steigen natürlich vorab um 17 Cent an. Also ab jetzt insgesamt 34 Cent Gewinn pro Liter.
Ab welchem Zeitpunkt rechtfertigen so offensichtliche Preisabsprachen eigentlich Kartelluntersuchungen?
Und was machen Frau Reiche und die Bundesregierung eigentlich beruflich?
https://www.deutschlandfunk.de/rekordanstieg-bei-sprit-zur-mittagszeit-100.html
#Spritpreise #Spritpreisbremse #Benzinpreis #Dieselpreis #Spritpreis #Tankstelle #Tankstellen