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Huawei Mate X7: DUH stoppt nach eigenen Angaben Werbung zum Akku
Das Wichtigste in Kürze Die deutsche Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) teilte am 29. September 2026 um…
#EuropeSays #EU #Europa #DeutscheUmwelthilfe #EU-Batterieverordnung #EuropäischeUnion #Huawei #Ökodesign #Reparatur #Verbraucherschutz
https://www.europesays.com/europa/106259/ -
Wie Deutschland resilient und wettbewerbsfähig wird
Liebe Barbara, lieber Sascha, liebe Freundinnen und Freunde der DUH, meine Damen und Herren, Vielen Dank für die Einladung. Ich soll zur Systemfrage Gas sprechen.
Ich will über Systemische Naivität und Systemische Bräsigkeit sprechen und über eine neue Systemkonkurrenz, in der wir eine Neue Industriepolitik brauchen.
1 Systemische Naivität
Gas nicht als systemische Frage zu sehen, war ein Fehler der Ampelkoalition. Unsere Klima- und Energiepolitik beruhte einer Annahme: Bei allem Streit um das Wie teilen alle Stakeholder die Klimaziele Deutschlands und der Europäischen Union.
Das war falsch. Es zeugte von strategischer Naivität.
Selbstverständlich wollte die Gasindustrie auch nach 2045 weiter mit Gas Profit machen. Selbstverständlich scheuten Hunderte von Stadtwerken die Investitionen in elektrische Verteilnetze und die Rückbaukosten der Gasnetze.
Dabei konnte wir jenseits des Atlantik damals schon beobachten, wie aggressiv Öl- und Gaskonzerne gegen Joe Bidens Green New Deal lobbyierten. Am Ende finanzierten Öl- und Gaskonzerne Trumps Wahlkampf mit rund einer halbe Milliarde Dollar.
In Deutschland gelang es der Gas- und Stadtwerke-Lobby zusammen mit der auf Lügen aufgebauten Bild-Kampagne gegen „Habecks Heizungshammer“ die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung um Jahre zu verzögern.
Aus einer Diskussion um den richtigen Weg zur Klimaneutralität wurde ein brutaler Kulturkampf von rechts, angefeuert von Merz und Söder. Am Ende flogen Steine gegen Grüne Parlamentarier.
Die Verhinderung des Gebäudeenergiegesetzes war einer der Grabsteine der Ampel.
Die Gas-Lobby hatte gesiegt. Eine der ihren, einst Geschäftsführerin des Verbandes Kommunaler Unternehmen und dann Managerin bei E.ON.s Gastochter Westenergie wurde Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche. Ich verzichte heute darauf, den Spruch von „Bock als Gärtner“ korrekt zu gendern.
SPD und CDU kassierten Robert Habecks technologieoffene Vorgabe von 65 Prozent Wärme aus erneuerbaren Quellen. Sie schufen ein Bürokratiemonster namens „Grüngastreppe“.
Doch waren sie tatsächlich erfolgreich? 2025 waren erstmalig mehr als die Hälfte neuer Heizungen Wärmepumpen.
Die schlimmen Folgen waren andere:
Söders Kulturkampf gegen den Klimaschutz hat vor allem einer Partei genutzt. Der AfD. Sie wurde mit der Unions-Kampagne gegen Klimaschutz massiv gestärkt. Es ist offensichtlich:
Fossile Lobbys sind bereit, die Demokratie für ihre Geschäftsinteressen zu opfern.
Von der Naivität zur Bräsigkeit:
2 Systemische Bräsigkeit
Als bräsig bezeichnen wir in Norddeutschland Menschen, die im Wissen um die Realität stur an ihren Positionen festhalten, auch wenn sie sich als falsch erwiesen haben.
In der Energiepolitik ist die Bräsigkeit bei CDU, CSU wie SPD zum System geworden.
Beispiele gefällig? Vor zwei Wochen forderte Markus Söder mitten im Irankrieg ein „wirkliches Aus vom Verbrenner-Aus“. Letzte Woche verlangte er dann Steuergeld, um die durch den Irankrieg hochschießenden Benzin- und Dieselpreise zu subventionieren. Finde den Fehler.
Bei uns in Bremen heißt so was:
Die denken von 12:00 bis Mittag.
Die Bundesregierung lernt nicht aus Krisen. Als Putin 2022 die Ukraine überfiel, musste Deutschland einen hohen Preis dafür bezahlen, dass es von Russlands Gas abhängig war.
Milliarden flossen in Gaspreisbremsen, Direktzahlungen an Industrie und Bürger. Robert Habeck reiste durch die Welt, um überall Flüssiggas einzukaufen. Neue Terminals wurden gebaut.
Es war gutes Krisenmanagement. Innerhalb eines Jahres wurde die Abhängigkeit vom Russen-Gas überwunden – zu einem sehr hohen Preis.
Nicht jedes der neuen LNG-Terminals war nötig. Aber Robert Habeck wollte dafür sorgen, dass sich eine solche Krise nicht wiederholt. Mit einer Ausbauoffensive für Erneuerbare Energien, mit einer ambitionierten grünen Wasserstoffstrategie, mit dem Gebäudeenergiegesetz. Kurz:
Mit Elektrifizierung und Erneuerbaren sollte Deutschland resilienter werden.
Die aktuelle Bundesregierung will die Elektrifizierung von Verkehr und Wärme bremsen und Öl und Gas eine Laufzeitverlängerung verschaffen. Statt auf grünen Wasserstoff wird auf Gas gesetzt.
Immer noch stammen 10 Prozent unseres Gases aus Russland. Immer noch finanzieren wir Putins Krieg. Deutschland hat die Abhängigkeit von russischem Gas durch Abhängigkeit von US-Flüssiggas erkauft.
96 Prozent des importierten Flüssiggases stammt aus den USA – bei steigendem Flüssigasverbrauch. Am Flüssiggas hängt im Winter unsere Versorgungssicherheit.
Die Merz-Regierung hat die EU-Kommission gedrängt, sich im Zollstreit mit Donald Trump zu unterwerfen. Merz und von der Leyen haben zugesagt, für 750 Milliarden Dollar Flüssiggas zu kaufen. Diese Menge ist unvereinbar mit dem Ziel eines klimaneutralen Europa 2050. Sie hält Europa weiter in fossiler Abhängigkeit.
Merzs Bräsigkeit gefährdet die Souveränität Europas.
3 Systemkonkurrenz: Petrostaaten vs. Elektrostaaten
Seit Trump im April 2026 völkerrechtswidrig den Iran überfiel, sind Flüssiggasanbieter wie Qatar ausgefallen oder blockiert. Die Preise an der Börse sind seitdem um 180 Prozent gestiegen.
Wir erleben im Irankrieg den Kampf um eine neue Weltordnung.
Die multipolar gewordene Welt wird durch drei Disruptionen erschüttert:
1. Mit dem Ende der Blockkonfrontation gingen die alten Hegemone unter. Die Ordnungsmächte USA und Russland sind heute zu Spoilern der internationalen Ordnung geworden.
2. Der Westen ist am Ende. Das Versprechen auf Wohlstand in Freiheit wird in den Staaten des demokratischen Kapitalismus selbst immer weniger geglaubt. Mit dem autoritären Staatskapitalismus Chinas und seinem ökonomischen Erfolg ist ihm ein globaler systemischer Rivale erwachsen.
3. Wir werden Zeuge des Endes des fossilen Kapitalismus. Zum einen treibt die beschleunigte Klimakrise die Kosten des Nichthandelns in immer neue Höhen. Zum anderen entkoppeln sich Wertschöpfung und Wohlstand immer stärker von der Nutzung fossiler Energie.
Aus diesen drei Disruptionen erwächst eine neue Systemkonkurrenz.
In der multipolaren Welt von heute konkurrieren Petrostaaten mit Elektrostaaten.
Ob ein Land Elektro- oder Petrostaat wird, ist seine strategische Entscheidung – kein geologischer Automatismus.
Dass ein Staat über Öl oder Gas verfügt, führt nicht automatisch dazu, sich wie die Petrostaaten USA oder Russland zu verhalten. Das Öl- und Gas exportierende Norwegen setzt seine Einnahmen daraus für eine Strategie der Defossilisierung ein. Mit großem Erfolg im Verkehrs- und Wärmesektor. Signale in dieser Richtung finden wir in Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Umgekehrt gibt es auch Staaten ohne Öl und Gas, die nicht so recht wissen, ob sie nicht ein Petrostaat bleiben wollen. Dazu gehört Deutschland unter Friedrich Merz. Ihr Preis ist ein Verlust an Souveränität. Anhaltende fossile Abhängigkeit geht einher mit einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.
Denn ökonomisch ist die Konkurrenz zwischen Petro- und Elektrostaaten entschieden. Öl und Gas sind gegenüber Erneuerbaren nicht länger wettbewerbsfähig.
2024 und 2025 waren über 90 Prozent der neuen Kraftwerke Erneuerbare. Der Zubau der Erneuerbaren übertraf zum ersten Mal das Wachstum der Nachfrage nach Strom. Kohle-, Öl-, Gas- und Atomkraftwerke teilten sich beim Neubau eine Marktnische kleiner 10 Prozent.
Schauen wir auf die 3,4 Billionen an globalen Energie-Investitionen insgesamt, so wurden 2026 mit 665 Mrd. Dollar mehr in Sonne und Wind investiert als in Öl mit 500 Mrd. In Netze wurde mehr investiert als in Gas. Fast so viele Milliarden wurden in Elektrifizierung sowie noch einmal in Effizienz investiert. Der Preisverfall bei Speichern sorgte für mehr Investitionen in Batterien als in Atom.
Erneuerbare verdrängen global Gas, Kohle, Öl und Uran.
Diese Marktrealitäten werden in Deutschland gerne ignoriert. Friedrich Merz, Doro Bär und Katherina Reiche träumen lieber von Fusions- und Kugelhaufen-Reaktoren. Träume aber verändern den Markt nicht.
Aber: Mit dem wirtschaftlichen Sieg ist die Konkurrenz zwischen Elektrostaaten und Petrostaaten nicht entschieden. Auch hier gilt: Der Markt regelt nicht alles.
Die fossilen Mächte werden nicht freiwillig abtreten.
Im Gegenteil. Bei Ihnen erwächst aus ökonomischer Schwäche die Neigung zu imperialer Gewalt. Umso wichtiger ist es für Europa, sich aus der Abhängigkeit von Öl- und Gas zu befreien.
Europas Souveränität heißt
– E-Mobilität zu fördern und nicht zu bremsen
– Gas durch Elektrifizierung aus dem Wärmesektor schneller zu verdrängen
– Statt auf eine Gasumlage zu setzen in Batteriespeicher und Flexibilität zu investieren
Europa ist nur als Elektrostaat souverän.
Was ist der Unterschied zwischen Helmut Schmidt und Friedrich Merz? Schmidt lernte aus Krisen.
Nach den großem Ölkrisen von Jom Kippur 1973 und Iran 1979 setzte er auf die Elektrifizierung Deutschlands. Fälschlich glaubte er dabei an die Atomenergie. Doch mit der Elektrifizierung lag er richtig.
Bis zu den beiden großen Ölkrisen wuchsen das Bruttosozialprodukt der Welt, der Verbrauch fossiler Energie und die Elektrifizierung parallel. Seitdem, also seit über 50 Jahren, wachsen Bruttosozialprodukt und Elektrifizierung doppelt so schnell wie die fossilen Energien.
Wir erleben heute das Ende des fossil getriebenen Kapitalismus.
4 Die neue Industriepolitik
Deutschlands Problem sind nicht hohe Arbeitskosten. Die Krise geht tiefer. Deutschlands altes Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr.
Mit billigem russischen Gas Autos, Chemikalien und Maschinen zu bauen, und diese auf offenen Märkten weltweit zu verkaufen, „isch over“ (Wolfgang Schäuble). Es kommt nicht wieder.
Fossile Energie wird nicht wettbewerbsfähiger. Teures Gas hält den Strompreis hoch.
Die Bundesregierung glaubt, dagegen mit Subventionen wie Tankrabatt, Gasumlage, Industriestrompreis und Laufzeitverlängerungen für Gasheizungen und Verbrenner bestehen zu können. Am Ende bleibt Energie teuer und der Staat subventioniert doppelt: die Anbieter wie die Abnehmer von Energie.
Merz, Reiche und Klingbeil betreiben palliative Industriepolitik.
Wer nicht zusehen will, wie der Industriestandort Deutschland stirbt, sollte sich auf den Märkten der Welt umschauen. Für eine Exportnation kann das hilfreich sein.
Während bei Volkswagen und BMW Tausende von Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, stockt Tesla seine Belegschaft in Grünheide auf – BYD steigert seinen Absatz in Deutschland um 300 Prozent.
China hat mit seiner E-Auto-Strategie innerhalb von fünf Jahren die USA, Japan und Deutschland überholt. Es ist heute der größte Autoexporteur der Welt. Die weit überwiegende Zahl an neuen PKWs wie Lastern in China fährt elektrisch. Chinesische E-Trucks drängen auf den von Mercedes und Volkswagen beherrschten LKW-Markt in Europa.
Grundlage ist eine konsequente Elektrostrategie. Sie macht China nicht nur resilient gegen die Folgen von Trumps fossilem Imperialismus.
Elektrifizierung erobert neue Märkte.
In Deutschland wird gerne darauf verwiesen, dass China noch einen hohen, ich finde, zu hohen, Kohleverbrauch hat. Doch vier Finger weisen auf uns zurück: Chinas Primärenergie stammt inzwischen zu fast 30 Prozent aus Erneuerbaren. Ihr Anteil am Primärenergiebedarf ist damit 10 Prozentpunkte höher als in Deutschland.
Verschärft wird der Trend zur Elektrifizierung durch die vierte globale Disruption:
Das Wachstum der Künstlichen Intelligenz treibt die Stromnachfrage.
Inzwischen verbrauchen die KI-Rechenzentren in den USA fünf Prozent der Stromproduktion.
Wie wird diese Nachfrage gedeckt? In einem Land, in dem Trump mit Milliarden die Inbetriebnahme von Windparks verhindert? In dem seit seinem Amtsantritt gilt „Drill Baby Drill“? In dem Solaranlagen als „Gefahr für die Nationale Sicherheit“ verboten werden sollten? Nicht mit Kohle, Gas oder Atom.
Im letzten Jahr wurden in 64 GW neue Kraftwerke zugebaut. Fast 52 GW waren neue Solaranlagen und Speicher. Knapp 8 GW liefern neue Windturbinen. Gasturbinen stellen die restlichen 4,7 GW – eine Marktnische von 7,5 Prozent.
Der Grund für den Erneuerbaren-Boom ist einfach. Der Strom wird jetzt gebraucht. Er muss billig sein und schnell verfügbar. Rechenzentren brauchen verlässliche Versorgung. Es gibt nichts billigeres Verlässlicheres als Solar mit Batteriespeicher.
Trumps Energiepolitik wird von seinen Oligarchen aus der Tech-Branche konterkariert.
In Deutschland dagegen herrscht Dunkelflaute – in den Köpfen von Reiche und Merz. Versorgungssicherheit durch subventioniertes Gas zu schaffen ist doppelt teuer.
Und weil durch Gas und Gasumlage der Strompreis hoch bleibt, stockt die Elektrifizierung der energieintensiven Industrie. Zu besichtigen in Burghausen. Bei Wacker-Chemie wurde die Investitionsentscheidung für ein Hochtemperatur-Wärmepumpe wegen des durch Reiche unkalkulierbar gewordenen Strompreises auf Eis gelegt. In Burghausen wird Silizium vorerst weiter mit fossil.
Gas untergräbt die Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie in Deutschland.
Deshalb müssen wir aussteigen.
5 Gasausstieg: Deutschland resilient
Deutschland muss wettbewerbsfähiger werden. Wir müssen uns aus der Abhängigkeit von Autokraten wie Putin und Trump befreien.
Dafür müssen wir geordnet aus der Nutzung von fossilem Gas aussteigen.
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– Wir müssen Industrie, Wärme, Verkehr schneller elektrifizieren.
– Strom muss billiger werden.
– Erneuerbarer Strom ist billig.
So schaffen wir systemische Resilienz.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme von der Homepage des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung.
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ÖPNV in Sachsen-Anhalt entwickelt sich regional unterschiedlich
#Bahnausbau #Bus #DeutscheUmwelthilfe #Nahverkehr #Regionalverkehr #SachsenAnhalt #ÖPNV
https://bahnblogstelle.com/263140/oepnv-in-sachsen-anhalt-entwickelt-sich-regional-unterschiedlich/
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ÖPNV in Sachsen-Anhalt entwickelt sich regional unterschiedlich
#Bahnausbau #Bus #DeutscheUmwelthilfe #Nahverkehr #Regionalverkehr #SachsenAnhalt #ÖPNV
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Am 7. Oktober entscheidet das BVerwG in Leipzig mit Live-Stream des ZDF über die Luftreinhalteklage der DUH.
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Mieter können mit Balkonkraftwerken Geld sparen. Doch Vermieter wie Vonovia erschweren das. Die Deutsche Umwelthilfe klagt nun.#WDR #Wirtschaft #Vonovia #Verbraucher #Balkonkraftwerke #Energiewende #Solar #Strom #Solarstrom #Miete #DeutscheUmwelthilfe #Mieterbund #Klage #OberlandesgerichtHamm #LEG #Wohnen #Sparen #Verbandsklage #NRW
Umwelt hilfe klagt gegen Vonovia: Mieter sollen leichter Solarstrom produzieren können -
Deutsche Umwelthilfe: Bayerns Regierung weiter mit CO2-starken Dienstwagen https://www.diebayern.de/umwelt/deutsche-umwelthilfe-bayerns-regierung-weiter-mit-co2-starken-dienstwagen-3175687?utm_source=Mastodon&utm_medium=dpa&utm_content=textlink #Umwelt #Bayern #Automobilindustrie #Verkehr #Regierung #München #Dienstwagen #CO2-Ausstoß #DeutscheUmwelthilfe #Bayern
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ich habe gerade der @umwelthilfe #DUH #DeutscheUmwelthilfe eine längliche Nachricht geschrieben mit der Bitte, ins Fediverse zurückzukehren (bei dem Account steht inaktiv seit 24.05.2023).
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@oliver Dass die #DeutscheUmwelthilfe ihre Präsenz im #Fediverse wieder eingestellt hat zugunsten unintegerer Milliardärsmedien wie X, oder der chinesischen Propagandamaschine Tiktok ist mir völlig unverständlich und nur als extreme Fehlentscheidung zu bezeichnen. Welchen Hintergrund hat diese Entscheidung? Ich bin jedenfalls nur hier und kehre sicher nicht zurück auf X, auch nicht für die #duh
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"Der schlimmste Fall: Eine Kapuzenjacke für Jugendliche. Der zulässige EU-REACH-Summengrenzwert für Ewigkeitschemikalien (PFAS) wurde dort um das 12.115-Fache überschritten – Werte, die selbst das routinierte Labor in dieser Höhe noch nie gemessen hatte!
Das nehmen wir nicht hin und machen jetzt DRUCK: Wir ziehen gegen SHEIN jetzt juristisch gegen ihren textilen Giftcocktail ins Feld und wollen erstmals beweisen, dass diese Chemie-Grenzwerte entgegen den bisherigen Rechtsauslagen auch verbraucherschützend sind und nicht nur dem Schutz der Umwelt und des Trinkwassers dienen sollen." (mailer.duh.de/w/zfQb4hzuhliVPD…)
Großartige Aktion der #DUH - es gibt viele weitere ähnliche Aktionen, die unterstützenswert sind. Hier die Möglichkeit zu spenden für den konkreten #Shein Prozess: duh.de/spenden/aktion-shein-07…
#shein #ultra-fast-fashion #PFAS #Spiel-des-Handels #Unweltkatastrophe #Deutsche-Umwelthilfe
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Meldung von Falschparkern in #Bayern: #DeutscheUmwelthilfe verkündet Erfolg und neues Rechtsverfahren zum Schutz engagierter Bürger – Deutsche Umwelthilfe e.V.
@umwelthilfe> „Wer illegales #Gehwegparken zur Anzeige bringt, leistet einen Beitrag zur #Verkehrssicherheit und darf nicht eingeschüchtert oder gar gefährdet werden. Personen, die gefährliches #Falschparken melden, gehören geschützt und nicht bloßgestellt“
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Na das kann ja heiter werden...
#SteffenBilger #DEpol #CDU #DUH #DeutscheUmwelthilfe #FossilLobby
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„So vermischt die #DeutscheUmwelthilfe immer wieder explizit Klimaschutzziele (ihr eigentliches Thema) mit solchen der Verkehrssicherheit. Dass das zwei Paar Schuhe sind, ist offensichtlich – auch wenn beide passen.“
Selbst wenn es so wäre: Darf man zum Erreichen eines Ziels nicht alle Aspekte ausschöpfen? Wenn etwas nicht rechtens ist, kann man dagegen klagen.
Aber abgesehen davon würde die erhöhte Verkehrssicherheit zu mehr Fahrradverkehr führen und diese zu weniger CO₂. Also: Alles primstens!Danke @umwelthilfe!
#Tempo30 #Tempolimit #Berlin #CDU #UteBonde #Verkehrswende #Klimaschutz
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Neue EU-Regel: Unverkaufte Kleidung darf nicht mehr vernichtet werden
AUDIO: Vernichtungsverbot für unverkaufte Textilien (3 Min) Ultra Fast Fashion Stand: 19.07.2026 05:17 Uhr Ab sofort dürfen große…
#EuropeSays #EU #Europa #DeutscheUmwelthilfe #EuropäischeUnion #FastFashion #Kleidung #Modeindustrie #Nachhaltigkeit #Primark #Shein #textilien #textilrecycling #ultrafastfashion #Vernichtungsverbot
https://www.europesays.com/europa/70625/ -
Eilaktion: Das #Heizungsgesetz ist #verfassungswidrig - jetzt stoppen!
https://mitmachen.duh.de/heizungsgesetz/?wc=NL_SNL_260715
> Hilf uns jetzt DRUCK auf #Bundespräsident #WalterSteinmeier zu MACHEN und die Ausfertigung des Gesetzes zu verhindern!
Nach juristischer Bewertung der #DeutscheUmwelthilfe hätte dieses Gesetz dem #Bundesrat zur Zustimmung vorgelegt werden müssen. Schon aus diesem formalen Grund ist es verfassungswidrig. Die #Kostenrisiken für Haushalte sind enorm, da die Abhängigkeit von fossilen Importen wächst.
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✅ ERINNERUNG von Prof. #HenningRust, Sprecher des Fachausschusses #Klimakommunikation der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft:
📆 14.07.2026 um 16 Uhr - online
"#Klimaklagen zwischen #Rechtsschutz, politischem Druck und Klimakommunikation"
Referent: #ChristophStörmer #DeutscheUmwelthilfe (#DUH)
👉 Abstract und Zugangsdaten:
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"Die bisherige Gebührenobergrenze von 500 € pro Anfrage fällt; nach dem Kostendeckungsprinzip könnten fünfstellige Rechnungen fällig werden; Organisationen wie #FragDenStaat, #ProAsyl oder die #DeutscheUmwelthilfe verlieren als juristische Personen das Anfragerecht"
So. Das wars. Wozu brauchen wir noch die #AfD Ich oute mich hier zum letzten Mal, die Sozis gewählt zu haben. Diese U-Boot Gesetze ziehen mir die Roten Socken aus! Maßlos enttäuscht, dass sich Dohbrint & Co durchgesetzt haben.
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1 in 5 coffees sold in Europe contains pesticides: report
There is a one in five chance that a packet of coffee beans sold in Europe contains residues…
#Europe #EU #AngelikiLysimachou #Brussels #cancer #CoffeeWatch #DeutscheUmwelthilfe #endocrinedisruption #Inkota-network #PesticideActionNetwork #PesticideActionNetworkEurope #Pesticides #reproductiveharm #roasting #toxicdoublestandard #US
https://www.europesays.com/europe/78986/ -
Krabbenfischerei im Watt: Klage entzweit Schwarz-Grün in Kiel
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#Kiel #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #DeutscheUmwelthilfe(DUH) #Fischwirtschaft #Germany #NationalparkWattenmeer #Schleswig #Schleswig-Holstein #Umweltschutzorganisationen #Umweltschutzpolitik #VerwaltungsgerichtSchleswig
https://www.europesays.com/de/1118075/ -
https://www.europesays.com/de/1118075/ Krabbenfischerei im Watt: Klage entzweit Schwarz-Grün in Kiel #DE #DeutscheUmwelthilfe(DUH) #Deutschland #EU #Europa #Europe #Fischwirtschaft #Germany #Headlines #Kiel #Nachrichten #NationalparkWattenmeer #News #Schlagzeilen #Schleswig #SchleswigHolstein #Umweltschutzorganisationen #Umweltschutzpolitik #VerwaltungsgerichtSchleswig
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European Parliament approves vehicle EPR and recycled content rules
19 June, 2026
By Neil Merrett
Approval of plan to implement EU-wide…
#Europe #EU #EuropeanParliament #DeutscheUmwelthilfe #end-of-lifevehicles #EuropeanEnvironmentalBureau(EEB) #vehicleEPR
https://www.europesays.com/europe/74422/ -
Asphalt, Beton und heiße Tage: Städte müssen selbst für Abkühlung sorgen. Was Wuppertal und Solingen besser machen als Andere.#WDR #09062026 #DeutscheUmwelthilfe #Klima #Hitze #Städte #Wuppertal #Solingen #NRW
Deutschlandweiter Hitzecheck: Wuppertal und Solingen bleiben cool -
Städte im Hitze-Check: Die DUH hat untersucht, wie gut Städte auf Hitze vorbereitet sind. Warum Wuppertal in NRW vorne liegt.#WDR #DeutscheUmwelthilfe #Hitzecheck2026 #NRW
Städte im Hitze-Check: Warum Wuppertal kühler bleibt als Euskirchen -
Ich bin Petitionen gegenüber ja immer zurückhaltend, weil sie sehr selten etwas bewirken (nur deswegen sind sie ja überhaupt erlaubt ;-) ).
Aber man kann es ja mal versuchen:
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Glauber: Bayern bei Treibhausgasen unter Bundesschnitt – kein Handlungsbedarf https://www.diebayern.de/umwelt/glauber-bayern-bei-treibhausgasen-unter-bundesschnitt-kein-handlungsbedarf-3137425?utm_source=Mastodon&utm_medium=dpa&utm_content=textlink #Klima #Bayern #Regierung #München #Bayern #Klimaschutz #Treibhausgase #DeutscheUmwelthilfe
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Im Streit um die #Ölförderung auf der Plattform #Mittelplate im #Wattenmeer hat das Oberverwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag der #DeutscheUmwelthilfe abgelehnt.
Das Gericht sieht die Erfolgsaussichten im Hauptsacheverfahren als offen an. Die DUH will dort klären lassen, ob eine #FFH-Verträglichkeitsprüfung für den Betrieb im #Nationalpark erforderlich ist. Im Zentrum steht der Schutz des #Weltnaturerbe vor fossilen Interessen.
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Viele Städte hinken beim Solarausbau hinterher. Münster gehört dagegen bundesweit zu den Vorreitern.#WDR #Photovoltaik #Münster #Solarstrom #DeutscheUmwelthilfe #Energie #Nachhaltigkeit #Solaranlagen #NRW
Rekordverdächtig: Münster beim Ausbau von Solaranlagen bundesweit ganz vorne mit dabei ist -
Aufgemerkt! Die #DeutscheUmwelthilfe verlost #Balkonkraftwerke und eine #Wärmepumpe. Braucht jemand? 😉
https://www.duh.de/mitmachen/gewinnspiel-energiewende/?entryid=506537
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Welche Folgen hätten 🔋 #Hanfbatterien aus 🌱 #Cannabis, gegen ein Ausbremsen der #Energiewende für uns #Verbraucher❓
#MartinHuber, #CSU #Generalsekretär - #KatharinaSchulze, #Fraktionsvorsitzende der #Grünen im #BayerischenLandtag - #RangaYogeshwar, #Wissenschaftsjournalist - #BarbaraMetz, #Bundesgeschäftsführerin #DeutscheUmwelthilfe - #BernhardLanghammer, #InitiativeChemDeltaBavaria
#Solar #Solarenergie #Energiespeicher #Hanf #Weedmob #Fridaysforfuture #Kreislaufwirtschaft #SPD #CDU #fff
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Welche Folgen hätten 🔋 #Hanfbatterien aus 🌱 #Cannabis, gegen ein Ausbremsen der #Energiewende für uns #Verbraucher❓
#MartinHuber, #CSU #Generalsekretär - #KatharinaSchulze, #Fraktionsvorsitzende der #Grünen im #BayerischenLandtag - #RangaYogeshwar, #Wissenschaftsjournalist - #BarbaraMetz, #Bundesgeschäftsführerin #DeutscheUmwelthilfe - #BernhardLanghammer, #InitiativeChemDeltaBavaria
#Solar #Solarenergie #Energiespeicher #Hanf #Weedmob #Fridaysforfuture #Kreislaufwirtschaft #SPD #CDU #fff
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Jemand aus München möchte mithilfe der Deutschen Umwelthilfe gegen die namentliche Zeugennennung auf Anhörungsbogen bei Privatanzeigen klagen.
Da das vermutlich teuer wird und die DUH nur einen Teil der Kosten übernimmt, wird um Spenden gebeten:
https://www.reddit.com/r/Falschparker/comments/1t0l2f2/spendenaufruf_klage_gegen_die_namentliche/
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DUH klagt gegen McDonald's in München wegen Verbrauchertäuschung bei Klimazielen https://www.diebayern.de/wirtschaft/duh-klagt-gegen-mcdonalds-in-muenchen-wegen-verbrauchertaeuschung-bei-klimazielen-3129497?utm_source=Mastodon&utm_medium=dpa&utm_content=textlink #Unternehmen #Bayern #Klima #Deutschland #Prozess(Gericht) #München #DeutscheUmwelthilfe #McDonald's #Klimaneutralität #Greenwashing
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Hands off Nature – #DeutscheUmwelthilfe e.V.
#duhhttps://www.duh.de/mitmachen/handsoffnature/
Hände weg vom #naturschutz !
EU - #Entwaldungsverordnung und #Naturschutzgesetze in Gefahr! -
Bin jetzt endlich auch Fördermitglied bei der #DUH. Finde es so gut, dass die bei solchen Sachen lange dran bleiben: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/diesel-motor-klage-100.html
#duh #deutscheumwelthilfe #klagen #klimaschutz #klimakrise #diesel
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@AwetTesfaiesus da vom Kanzler offensichtlich keine Korrektur zu erwarten ist, welche NGO kann ich sinnvollerweise unterstützen, um auf juristischen Weg dieses zweifelhafte Regierungshandeln prüfen zu lassen? Deutsche Umwelthilfe?
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Die Verknappung und Verteuerung der Lieferungen von Erdöl aufgrund der Konflikte im Nahen Osten haben zwangsläufig zur Steigerung der Benzinpreise geführt. So liegt der Dieselpreis zumeist oberhalb von 2,50 € und erinnert damit an den Magdeburger Pateitag 1998, als die Grünen – wenig wahlwirksam – einen Benzinpreis von 5 DM (2,56 €) forderten.
Obwohl die Bundesregierung bereits einige Gegenmaßnahmen beschlossen hat, ist kein Rückgang der Benzinpreise in Sicht. Besonders Pendler sind betroffen.
Wer grenznah wohnt, tankt billiger im benachbarten Ausland. Einige Nachbarstaaten versuchen, dies zu verhindern und verlangen bei ausländischen Autos höhere Preise. Das EU-Recht steht dem wohl entgegen. Die Kontroverse um geeignete Aktionen geht weiter. Vor allem ein Tempolimit auf Autobahnen ist umstritten. Positiv ist allerdings die gestiegene Nachfrage nach Elektroautos. Wer kann, versucht sich der Abhängigkeit vom Benzinpreis zu entziehen. Wenn sich die politische Lage und damit die Versorgung mit fossilen Energien nicht rasch ändern, dürften bald auch die erneuerbaren Energiequellen profitieren.
Während früher die freie Fahrt auf Autobahnen der Überzeugung der meisten Autofahrenden entsprach, hat sich die Einstellung zum Tempolimit deutlich geändert. Aktuelle Umfragen für das Frühjahr 2026 zeigen eine stabile Mehrheit für die Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen. Bei Statista haben 64% der Befragten für ein Tempolimit und nur 36% dagegen gestimmt. Bei Infratest (ARD-Trend) lagen die Werte bei 59 und 39%, Forsa nannte 57% und 41%. Ganz aktuell sind die Zahlen von YouGov mit 57% und 33%. Dennoch bleibt ein Tempolimit politisch umstritten.
Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, sieht darin ein kluges und notwendiges Signal. Sie bezieht dabei die Lage der Länder des Südens ein. Wenn in den Industriestaaten keine wirksame Reduzierung des Benzinverbrauchs erfolgt, wird dort die Versorgung umso schwieriger. Freie Geschwindigkeit erhöht nämlich nicht nur den individuellen, sondern auch den Gesamtverbrauch und macht Lieferengpässe wahrscheinlich. Selbst Fossilministerin Reiche schließt auf Dauer Versorgungsprobleme bei Öl bzw. Benzin nicht aus, wenn der Konflikt im Nahen Osten nicht endet.
An vielfältigen und oftmals überraschenden Begründungen der eigenen Position ist kein Mangel. So wird ein Tempolimit abgelehnt, weil es eine Bevormundung der Autofahrenden sei. Jeder soll selbst entscheiden dürfen, wie schnell er fahren will. Dabei fallen jedoch Überlegungen wie Unfallträchtigkeit, Umweltschutz und Versorgungssicherheit unter den Tisch. Käme wirklich jemand auf die Idee, die örtliche Einhaltung von 50 km/h als freiwillige Entscheidung der Autofahrer einzustufen? Und was soll man von dem Hinweis halten, ein Tempolimit sei pure Ideologie und der Zeitverlust auf der Autobahn verlorene Lebenszeit? Eine Erhöhung der Pendlerpauschale ist eher abwegig: erstens begünstigt dies vor allem Einkommensstarke, zweitens wird sie erst in einem Jahr wirksam.
Die Mineralölkonzerne nutzen die Weltmarktlage und zocken die Autofahrer ab. Ein Vergleich der Preise mit denen von Nachbarstaaten macht dies deutlich. Eine Übergewinnsteuer ist daher eine naheliegende Maßnahme. Andere Staaten haben sie schon eingeführt. Allerdings müsste der Übergewinn nachgewiesen werden, und die Einnahmen wären zielgerecht zugunsten der betroffenen Autofahrer einzusetzen. Wenig überzeugend ist der Vorschlag, das Tempolimit vorerst nur befristet einzuführen. Die entscheidenden Pro-Argumente werden bei einem Ende der Ölpreiskrise nicht falsch.
Die Deutsche Umwelthilfe betrachtet die aktuellen Aktionen der Bundesregierung wie die Regulierung der Spritpreiserhöhungen oder die Erhöhung der Pendlerpauschale als Symbolpolitik. Als wirksame Maßnahme sieht sie ein Tempolimit. Dieses würde „kurzfristig und nahezu kostenfrei unsere Abhängigkeit von Öl reduzieren und Millionen Tonnen an CO2 einsparen. Ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerhalb kann bis zu 4,7 Milliarden Liter Kraftstoff pro Jahr und 11,7 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.“ Ein geringerer Verbrauch würde zudem die Bürger/innen finanziell entlasten.
Auch Greenpeace fordert ein generelles Tempolimit in Deutschland, um CO₂-Emissionen im Verkehrssektor schnell und kosteneffizient zu senken. Als Teil eines Bündnisses von Umweltorganisationen setzt sich Greenpeace für 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen und 30 km/h innerorts ein. Durch die Senkung des Kraftstoffverbrauchs soll zugleich die Abhängigkeit von Ölimporten reduziert werden.
Der BUND gehört gleichfalls zum Bündnis der Institutionen, die sich für ein Tempolimit einsetzen. Er plädiert für 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen und eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h in Ortschaften. Damit würde der CO2 Ausstoß sofort sinken. Ein Tempolimit hätte noch viele andere positive Folgen, der BUND nennt gleich sieben Vorteile: Der CO2-Ausstoß sinkt sofort
* Es wird weniger Benzin verbraucht
* Es gibt weniger schwere Unfälle
* Der Verkehr läuft flüssiger; es gibt weniger Staus
* Der Verkehrslärm wird geringer
* Es gibt weniger Schadstoffe in der Luft
* Es entstehen Anreize, effizientere Fahrzeuge zu entwickeln.Der VCD (ein ökologisch ausgerichteter Verkehrsclub) vertritt ähnliche Forderungen. Er ist für ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen und 30 km/h als Regelgeschwindigkeit innerorts. Diese Maßnahmen sollen den CO2-Ausstoß senken, die Verkehrssicherheit durch weniger schwere Unfälle (Vision Zero) erhöhen und den Verkehr effizienter gestalten.
Der ADAC war jahrzehntelang ein strikter Gegner von Tempolimits auf Autobahnen. Seit 2025 vertritt er jedoch eine neutrale Position. Eine Mitgliederumfrage hatte ergeben, dass sich 55% für und 41% gegen ein Tempolimit aussprachen. Seitdem bemüht sich der ADAC um eine wissenschaftlich aufbereitete Entscheidungsgrundlage. Beispielsweise regt er eine Temposteuerung über mehr Wechselverkehrszeichen entlang der Autobahnen an.
Angesichts der weltweiten Energiekrise fordert auch die Internationale Energieagentur (IEA) rasche Verhaltensänderungen zur Senkung des Energieverbrauchs. Im Zentrum steht dabei der Verkehrssektor, auf den laut IEA rund 45% des Ölverbrauchs entfallen. Selbst bei einem raschen Kriegsende würde es nach Ansicht der IEA bis zu sechs Monate dauern, um den Umfang der früheren Gas- und Öllieferungen aus der Region wieder zu erreichen. Um den Mineralölverbrauch zu senken, schlägt die IEA verschiedene Maßnahmen vor: Öffentliche Verkehrsmittel, Carsharing, Home-Office, Zufahrtbeschränkungen in Großstädten, Verbesserungen im Güterverkehr, weniger Flugreisen und Tempolimits – mindestens 10 km/h Reduzierung auf Autobahnen. Für Deutschland wird möglichst sofort ein Tempolimit von 100 km/h empfohlen.
Dass ein Tempolimit auf Autobahnen den Spritverbrauch und damit die CO2-Emissionen spürbar senkt, ist unstrittig. Da der Luftwiderstand bei höheren Geschwindigkeiten im Quadrat zunimmt, steigt der Kraftstoffverbrauch nicht nur proportional, sondern sogar exponentiell. Doppelte Geschwindigkeit bedeutet demnach vierfachen Energieaufwand. Ein Sprung von 100 auf 130 km/h klingt nach 30 km mehr Tempo, kostet aber 70% mehr Motorleistung. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit von 130 auf 100 km/h senkt den Verbrauch um bis zu 30%, speziell bei Geländewagen (SUV). Ebenso deutlich sind die Einsparungen bei den CO2-Emissionen. Tempo 80 auf Landstraßen und 120 auf Autobahnen würden nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe den verkehrsbedingten Ausstoß um knapp 12 Mio. t mindern. Das sind 8% der derzeit verursachten 145 Mio. t.
Es ist einleuchtend, dass ein Tempolimit auf Autobahnen die Wahrscheinlichkeit und die Schwere von Unfällen mindert. Die Verletzungsgefahr steigt bei hohem Tempo übermäßig stark, da die Aufprallenergie mit dem Quadrat der Geschwindigkeit wächst. Auch der Anhalteweg wird überproportional länger. Beispielsweise ist er bei 100 km/h mehr als dreimal so lang wie bei 50 km/h. Fachleute schätzen, dass ein generelles Tempolimit von 120 km/h die Zahl der Unfalltoten um ca. 35% und die der Schwerverletzten um ca. 26% senken würde.
Bei den im Bundestag vertreten Parteien sind die Positionen zum Tempolimit auf Autobahnen klar erkennbar. Die CDU ist dagegen, weil „es nichts bringt“, Söder hält ein Tempolimit für Ideologie, andere Politiker sprechen sogar von einer Panikmache. Die AfD ist pauschal gegen ein Tempolimit und fordert sogar die Abschaffung unbegründeter Tempolimits. SPD, Grüne und Linke befürworten ein Tempolimit auf Autobahnen, die SPD zwecks Verbesserung der Verkehrssicherheit, die Grünen zur Senkung des Spritverbrauchs, die Linke aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Umwelt- und Gesundheitsschutzes. Für SPD und Grüne ist ein Tempolimit nicht nur als Krisenreaktion, sondern als Dauerlösung erstrebenswert.
Weltweit gibt es nur wenige Staaten, wo kein Tempolimit auf Autobahnen besteht: Aufgrund politischer Entscheidungen gilt dies für Haiti, Mauretanien, Nordkorea und Somalia. Mangels Autobahnen gilt dies für Andorra, Bahamas, Grönland, Island, Liechtenstein, Malta, Moldawien, Nepal, Tschad und Vatikan.
Deutschlands Nachbarstaaten kennen alle ein Tempolimit, zumeist 130 km/h. Im Uhrzeigersinn sieht das wie folgt aus: Dänemark 130, Polen 140, Tschechei 130, Österreich 130, Schweiz 120, Frankreich 130, Luxemburg 130, Belgien 120, Niederlande tagsüber 100, nachts 120 oder 130. Zum Vergleich die Staaten der USA: zwischen 105 und 120 km/h, nur Texas erlaubt 137 km/h.
Ölpreiskrisen und Tempolimit sind für Deutschland keine neue Erfahrung. Die erste Ölkrise mit weltweiten Auswirkungen begann im Herbst 1973 als Folge des Jom-Kippur-Krieges von Ägypten, Syrien und anderen arabischen Staaten gegen Israel. Die OPEC-Staaten drosselten ihre Ölförderung und verhängten ein Embargo gegen israelfreundliche Staaten.
Der Ölpreis vervierfachte sich, der Benzinpreis stieg um 50%, die Regierung erließ ein Gesetz mit vier autofreien Sonntagen und einem Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen. Die Wirtschaft wurde von einer tiefen Rezession mit Inflation, Kurzarbeit und hoher Arbeitslosigkeit betroffen. Die Krise beendete die Wachstumsphase der Nachkriegszeit. Trotz dieser Probleme gab es unter dem Motto „Freie Fahrt für freie Bürger“ Protestaktionen gegen Tempolimit und Sonntagsfahrtverbot. Daher strich die Regierung schon 1974 die Begrenzungen wieder und ersetzte sie durch eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen.
Die Benzineinsparung durch Tempolimit und autofreie Sonntage lag unter den erhofften Werten. Das Sonntagsfahrverbot senkte den Verbrauch nur um 1,5%, da die wesentlichen Fahrtleistungen werktags stattfanden und für das Wochenende geplante Fahrten auf Samstag gelegt wurden. Das Tempolimit minderte den Verbrauch um knapp 1%. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es damals weitaus weniger Autobahnen gab, also viel weniger Verkehr einbezogen wurde. Wirksam war die Verdoppelung des Benzinpreises, so dass insgesamt der Benzinverbrauch um rund 4,5% sank.
Die zweite Ölpreiskrise (1979/80) wurde durch die iranische Revolution und den folgenden ersten Golfkrieg ausgelöst. Dies führte zu massiven Produktionsausfällen, einer Verdoppelung des Ölpreises und weltweit zu einer schweren Rezession. Hamsterkäufe trieben die Preise weiter nach oben. Die Bundesregierung setzte auf freiwillige Spaßmaßnahmen, Wärmedämmung und erneuerbare Energien. Sie führte die Sommerzeit ein, verzichtete jedoch auf ein Tempolimit. Spätestens die zweite Ölpreiskrise bewirkte ein gesteigertes Umweltbewusstsein.
Auf rund 30% aller deutschen Autobahnen gilt bereits ein Tempolimit. Ansonsten greift die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Sie ist zwar nur eine Empfehlung, ihr Überschreiten kann jedoch erhebliche rechtliche Wirkungen auslösen. So muss derjenige, der schneller fährt, im Schadensfall beweisen, dass der Unfall auch bei Einhalten der Richtgeschwindigkeit unvermeidbar gewesen wäre. Zudem kann er in Mithaftung genommen werden. Sowohl die Kasko- wie die Haftpflichtversicherung können ihre Leistungen kürzen.
Wer sich an die üblichen Regeln hält, darf in Deutschland beliebig schnell fahren, ohne strafrechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. 2021 ist ein tschechischer Bürger mit seinem Bugatti Chiron auf der A2 bis zu 417 km/h gefahren. Die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg entschied, dass dies angesichts einer leeren Autobahn keine Straftat sei.
Über Heiner Jüttner:
Der Autor war von 1972 bis 1982 FDP-Mitglied, 1980 Bundestagskandidat, 1981-1982 Vorsitzender in Aachen, 1982-1983 Landesvorsitzender der Liberalen Demokraten NRW, 1984 bis 1991 Ratsmitglied der Grünen in Aachen, 1991-98 Beigeordneter der Stadt Aachen. 1999–2007 kaufmännischer Geschäftsführer der Wassergewinnungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel, die die Stadt Aachen und den Kreis Aachen mit Trinkwasser beliefert.
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