#pushmaßnahmen — Public Fediverse posts
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Expert:innen vom Hamburger Klimabeirat schlagen Alarm: Im Verkehrssektor müssen schneller mehr Maßnahmen ergriffen werden
»Auf Anfrage des Abendblatts, wie die Verkehrsbehörde auf den Alarm der Forschenden reagiere, wies ein Sprecher die Verantwortung von sich: Man wünsche sich, die #Elektromobilität würde auf Bundesebene weiter ausgebaut.
Er teilte aber auch mit, die Behörde setze sich für eine #Antriebswende und für eine Stärkung des Umweltverbunds ein. „Wir setzen dabei beispielsweise auf den Ausbau des Schienennetzes, eine erweiterte und attraktive #Radinfrastruktur, breite und barrierefreie #Fußwege und ein leistungsfähiges Busnetz, vorzugsweise mit Elektro-Bussen.“ Alles keine neuen Maßnahmen.
„Ich finde das prinzipiell eine super Zielsetzung“, sagt Philine #Gaffron vom Thinktank @agoraverkehr. „Die Maßnahmen stehen so schon im #Klimaplan und sind auch von uns bewertet worden.“ Das Problem sei aber, dass die Pläne oft nicht ausreichend umgesetzt werden.
„Es ist ganz klar, mit dem aktuellen Tempo werden die Ziele nicht zu erreichen sein“, sagt Philine Gaffron. […]
Nach Ansicht der Experten im Klimabeirat braucht es aber auch #PushMaßnahmen, die das Autofahren unattraktiver machen. Dazu würde etwa eine Begrenzung und höhere Bepreisung des Parkraums in der Stadt gehören. Unter Autofahrern sind solche Maßnahmen stark umstritten. Die Koalition hat außerdem erst vor wenigen Monaten ein #Parkraummoratorium verhängt, sodass demnächst keine Parkplätze wegfallen dürften. […]
Die Stadt hatte sich etwa mit dem #HamburgTakt vorgenommen, dass alle Menschen in Hamburg in fünf Minuten ein ÖPNV-Angebot erreichen können. „Das wäre ein gutes Ziel, aber jetzt steht im Zwischenbericht des Senats, dass es nicht wie geplant erreicht werden kann, weil keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stehen“, sagt Gaffron. „Die fehlende #Finanzierung ist bei vielen Maßnahmen, über die jetzt nachgedacht werden muss, ein Thema.“ […]
Laut Verkehrsexpertin Philine Gaffron könnte die Stadt trotzdem bessere Maßnahmen beschließen. Sie spricht etwa von einem konsequenten #Parkraummanagement. Auch im #Lieferverkehr könnten Emissionen eingespart werden, indem man innerhalb der Stadt die Waren mit Lastenfahrrädern verteilt. „Dazu hat es in Hamburg schon mehrere Pilotprojekte gegeben. Die haben auch gut funktioniert, aber sind bedauerlicherweise nicht weitergeführt oder hochskaliert worden“, sagt sie. […]
„Je länger die Transformation jetzt dauert, desto einschneidender müssen hinten raus die Veränderungen werden“, warnt Gaffron. Im Juni 2027 wird die erste Schätzbilanz erscheinen, die unmittelbare Folgen nach sich ziehen dürfte. Wenn der Verkehrssektor dann wie zu erwarten die Ziele weiterhin nicht einhält, müssen laut Klimaentscheid #Sofortmaßnahmen getroffen werden. Denkbar wären etwa #Fahrverbotszonen oder eine #Straßennutzungsgebühr für Autos.«
#Verkehrswende #Hamburg #Zukunftsentscheid #HamburgerZukunftsentscheid #AttraktiveRadwege #AttraktiveFußwege #AttraktiverÖPNV #Parkraumrückbau #Parkraumbewirtschaftung #CityMaut #Umweltzonen #AutofreieZonen #BVMHH #SenatHamburg
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Expert:innen vom Hamburger Klimabeirat schlagen Alarm: Im Verkehrssektor müssen schneller mehr Maßnahmen ergriffen werden
»Auf Anfrage des Abendblatts, wie die Verkehrsbehörde auf den Alarm der Forschenden reagiere, wies ein Sprecher die Verantwortung von sich: Man wünsche sich, die #Elektromobilität würde auf Bundesebene weiter ausgebaut.
Er teilte aber auch mit, die Behörde setze sich für eine #Antriebswende und für eine Stärkung des Umweltverbunds ein. „Wir setzen dabei beispielsweise auf den Ausbau des Schienennetzes, eine erweiterte und attraktive #Radinfrastruktur, breite und barrierefreie #Fußwege und ein leistungsfähiges Busnetz, vorzugsweise mit Elektro-Bussen.“ Alles keine neuen Maßnahmen.
„Ich finde das prinzipiell eine super Zielsetzung“, sagt Philine #Gaffron vom Thinktank @agoraverkehr. „Die Maßnahmen stehen so schon im #Klimaplan und sind auch von uns bewertet worden.“ Das Problem sei aber, dass die Pläne oft nicht ausreichend umgesetzt werden.
„Es ist ganz klar, mit dem aktuellen Tempo werden die Ziele nicht zu erreichen sein“, sagt Philine Gaffron. […]
Nach Ansicht der Experten im Klimabeirat braucht es aber auch #PushMaßnahmen, die das Autofahren unattraktiver machen. Dazu würde etwa eine Begrenzung und höhere Bepreisung des Parkraums in der Stadt gehören. Unter Autofahrern sind solche Maßnahmen stark umstritten. Die Koalition hat außerdem erst vor wenigen Monaten ein #Parkraummoratorium verhängt, sodass demnächst keine Parkplätze wegfallen dürften. […]
Die Stadt hatte sich etwa mit dem #HamburgTakt vorgenommen, dass alle Menschen in Hamburg in fünf Minuten ein ÖPNV-Angebot erreichen können. „Das wäre ein gutes Ziel, aber jetzt steht im Zwischenbericht des Senats, dass es nicht wie geplant erreicht werden kann, weil keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stehen“, sagt Gaffron. „Die fehlende #Finanzierung ist bei vielen Maßnahmen, über die jetzt nachgedacht werden muss, ein Thema.“ […]
Laut Verkehrsexpertin Philine Gaffron könnte die Stadt trotzdem bessere Maßnahmen beschließen. Sie spricht etwa von einem konsequenten #Parkraummanagement. Auch im #Lieferverkehr könnten Emissionen eingespart werden, indem man innerhalb der Stadt die Waren mit Lastenfahrrädern verteilt. „Dazu hat es in Hamburg schon mehrere Pilotprojekte gegeben. Die haben auch gut funktioniert, aber sind bedauerlicherweise nicht weitergeführt oder hochskaliert worden“, sagt sie. […]
„Je länger die Transformation jetzt dauert, desto einschneidender müssen hinten raus die Veränderungen werden“, warnt Gaffron. Im Juni 2027 wird die erste Schätzbilanz erscheinen, die unmittelbare Folgen nach sich ziehen dürfte. Wenn der Verkehrssektor dann wie zu erwarten die Ziele weiterhin nicht einhält, müssen laut Klimaentscheid #Sofortmaßnahmen getroffen werden. Denkbar wären etwa #Fahrverbotszonen oder eine #Straßennutzungsgebühr für Autos.«
#Verkehrswende #Hamburg #Zukunftsentscheid #HamburgerZukunftsentscheid #AttraktiveRadwege #AttraktiveFußwege #AttraktiverÖPNV #Parkraumrückbau #Parkraumbewirtschaftung #CityMaut #Umweltzonen #AutofreieZonen #BVMHH #SenatHamburg
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Expert:innen vom Hamburger Klimabeirat schlagen Alarm: Im Verkehrssektor müssen schneller mehr Maßnahmen ergriffen werden
»Auf Anfrage des Abendblatts, wie die Verkehrsbehörde auf den Alarm der Forschenden reagiere, wies ein Sprecher die Verantwortung von sich: Man wünsche sich, die #Elektromobilität würde auf Bundesebene weiter ausgebaut.
Er teilte aber auch mit, die Behörde setze sich für eine #Antriebswende und für eine Stärkung des Umweltverbunds ein. „Wir setzen dabei beispielsweise auf den Ausbau des Schienennetzes, eine erweiterte und attraktive #Radinfrastruktur, breite und barrierefreie #Fußwege und ein leistungsfähiges Busnetz, vorzugsweise mit Elektro-Bussen.“ Alles keine neuen Maßnahmen.
„Ich finde das prinzipiell eine super Zielsetzung“, sagt Philine #Gaffron vom Thinktank @agoraverkehr. „Die Maßnahmen stehen so schon im #Klimaplan und sind auch von uns bewertet worden.“ Das Problem sei aber, dass die Pläne oft nicht ausreichend umgesetzt werden.
„Es ist ganz klar, mit dem aktuellen Tempo werden die Ziele nicht zu erreichen sein“, sagt Philine Gaffron. […]
Nach Ansicht der Experten im Klimabeirat braucht es aber auch #PushMaßnahmen, die das Autofahren unattraktiver machen. Dazu würde etwa eine Begrenzung und höhere Bepreisung des Parkraums in der Stadt gehören. Unter Autofahrern sind solche Maßnahmen stark umstritten. Die Koalition hat außerdem erst vor wenigen Monaten ein #Parkraummoratorium verhängt, sodass demnächst keine Parkplätze wegfallen dürften. […]
Die Stadt hatte sich etwa mit dem #HamburgTakt vorgenommen, dass alle Menschen in Hamburg in fünf Minuten ein ÖPNV-Angebot erreichen können. „Das wäre ein gutes Ziel, aber jetzt steht im Zwischenbericht des Senats, dass es nicht wie geplant erreicht werden kann, weil keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stehen“, sagt Gaffron. „Die fehlende #Finanzierung ist bei vielen Maßnahmen, über die jetzt nachgedacht werden muss, ein Thema.“ […]
Laut Verkehrsexpertin Philine Gaffron könnte die Stadt trotzdem bessere Maßnahmen beschließen. Sie spricht etwa von einem konsequenten #Parkraummanagement. Auch im #Lieferverkehr könnten Emissionen eingespart werden, indem man innerhalb der Stadt die Waren mit Lastenfahrrädern verteilt. „Dazu hat es in Hamburg schon mehrere Pilotprojekte gegeben. Die haben auch gut funktioniert, aber sind bedauerlicherweise nicht weitergeführt oder hochskaliert worden“, sagt sie. […]
„Je länger die Transformation jetzt dauert, desto einschneidender müssen hinten raus die Veränderungen werden“, warnt Gaffron. Im Juni 2027 wird die erste Schätzbilanz erscheinen, die unmittelbare Folgen nach sich ziehen dürfte. Wenn der Verkehrssektor dann wie zu erwarten die Ziele weiterhin nicht einhält, müssen laut Klimaentscheid #Sofortmaßnahmen getroffen werden. Denkbar wären etwa #Fahrverbotszonen oder eine #Straßennutzungsgebühr für Autos.«
#Verkehrswende #Hamburg #Zukunftsentscheid #HamburgerZukunftsentscheid #AttraktiveRadwege #AttraktiveFußwege #AttraktiverÖPNV #Parkraumrückbau #Parkraumbewirtschaftung #CityMaut #Umweltzonen #AutofreieZonen #BVMHH #SenatHamburg
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Expert:innen vom Hamburger Klimabeirat schlagen Alarm: Im Verkehrssektor müssen schneller mehr Maßnahmen ergriffen werden
»Auf Anfrage des Abendblatts, wie die Verkehrsbehörde auf den Alarm der Forschenden reagiere, wies ein Sprecher die Verantwortung von sich: Man wünsche sich, die #Elektromobilität würde auf Bundesebene weiter ausgebaut.
Er teilte aber auch mit, die Behörde setze sich für eine #Antriebswende und für eine Stärkung des Umweltverbunds ein. „Wir setzen dabei beispielsweise auf den Ausbau des Schienennetzes, eine erweiterte und attraktive #Radinfrastruktur, breite und barrierefreie #Fußwege und ein leistungsfähiges Busnetz, vorzugsweise mit Elektro-Bussen.“ Alles keine neuen Maßnahmen.
„Ich finde das prinzipiell eine super Zielsetzung“, sagt Philine #Gaffron vom Thinktank @agoraverkehr. „Die Maßnahmen stehen so schon im #Klimaplan und sind auch von uns bewertet worden.“ Das Problem sei aber, dass die Pläne oft nicht ausreichend umgesetzt werden.
„Es ist ganz klar, mit dem aktuellen Tempo werden die Ziele nicht zu erreichen sein“, sagt Philine Gaffron. […]
Nach Ansicht der Experten im Klimabeirat braucht es aber auch #PushMaßnahmen, die das Autofahren unattraktiver machen. Dazu würde etwa eine Begrenzung und höhere Bepreisung des Parkraums in der Stadt gehören. Unter Autofahrern sind solche Maßnahmen stark umstritten. Die Koalition hat außerdem erst vor wenigen Monaten ein #Parkraummoratorium verhängt, sodass demnächst keine Parkplätze wegfallen dürften. […]
Die Stadt hatte sich etwa mit dem #HamburgTakt vorgenommen, dass alle Menschen in Hamburg in fünf Minuten ein ÖPNV-Angebot erreichen können. „Das wäre ein gutes Ziel, aber jetzt steht im Zwischenbericht des Senats, dass es nicht wie geplant erreicht werden kann, weil keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stehen“, sagt Gaffron. „Die fehlende #Finanzierung ist bei vielen Maßnahmen, über die jetzt nachgedacht werden muss, ein Thema.“ […]
Laut Verkehrsexpertin Philine Gaffron könnte die Stadt trotzdem bessere Maßnahmen beschließen. Sie spricht etwa von einem konsequenten #Parkraummanagement. Auch im #Lieferverkehr könnten Emissionen eingespart werden, indem man innerhalb der Stadt die Waren mit Lastenfahrrädern verteilt. „Dazu hat es in Hamburg schon mehrere Pilotprojekte gegeben. Die haben auch gut funktioniert, aber sind bedauerlicherweise nicht weitergeführt oder hochskaliert worden“, sagt sie. […]
„Je länger die Transformation jetzt dauert, desto einschneidender müssen hinten raus die Veränderungen werden“, warnt Gaffron. Im Juni 2027 wird die erste Schätzbilanz erscheinen, die unmittelbare Folgen nach sich ziehen dürfte. Wenn der Verkehrssektor dann wie zu erwarten die Ziele weiterhin nicht einhält, müssen laut Klimaentscheid #Sofortmaßnahmen getroffen werden. Denkbar wären etwa #Fahrverbotszonen oder eine #Straßennutzungsgebühr für Autos.«
#Verkehrswende #Hamburg #Zukunftsentscheid #HamburgerZukunftsentscheid #AttraktiveRadwege #AttraktiveFußwege #AttraktiverÖPNV #Parkraumrückbau #Parkraumbewirtschaftung #CityMaut #Umweltzonen #AutofreieZonen #BVMHH #SenatHamburg
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Expert:innen vom Hamburger Klimabeirat schlagen Alarm: Im Verkehrssektor müssen schneller mehr Maßnahmen ergriffen werden
»Auf Anfrage des Abendblatts, wie die Verkehrsbehörde auf den Alarm der Forschenden reagiere, wies ein Sprecher die Verantwortung von sich: Man wünsche sich, die #Elektromobilität würde auf Bundesebene weiter ausgebaut.
Er teilte aber auch mit, die Behörde setze sich für eine #Antriebswende und für eine Stärkung des Umweltverbunds ein. „Wir setzen dabei beispielsweise auf den Ausbau des Schienennetzes, eine erweiterte und attraktive #Radinfrastruktur, breite und barrierefreie #Fußwege und ein leistungsfähiges Busnetz, vorzugsweise mit Elektro-Bussen.“ Alles keine neuen Maßnahmen.
„Ich finde das prinzipiell eine super Zielsetzung“, sagt Philine #Gaffron vom Thinktank @agoraverkehr. „Die Maßnahmen stehen so schon im #Klimaplan und sind auch von uns bewertet worden.“ Das Problem sei aber, dass die Pläne oft nicht ausreichend umgesetzt werden.
„Es ist ganz klar, mit dem aktuellen Tempo werden die Ziele nicht zu erreichen sein“, sagt Philine Gaffron. […]
Nach Ansicht der Experten im Klimabeirat braucht es aber auch #PushMaßnahmen, die das Autofahren unattraktiver machen. Dazu würde etwa eine Begrenzung und höhere Bepreisung des Parkraums in der Stadt gehören. Unter Autofahrern sind solche Maßnahmen stark umstritten. Die Koalition hat außerdem erst vor wenigen Monaten ein #Parkraummoratorium verhängt, sodass demnächst keine Parkplätze wegfallen dürften. […]
Die Stadt hatte sich etwa mit dem #HamburgTakt vorgenommen, dass alle Menschen in Hamburg in fünf Minuten ein ÖPNV-Angebot erreichen können. „Das wäre ein gutes Ziel, aber jetzt steht im Zwischenbericht des Senats, dass es nicht wie geplant erreicht werden kann, weil keine ausreichenden Mittel zur Verfügung stehen“, sagt Gaffron. „Die fehlende #Finanzierung ist bei vielen Maßnahmen, über die jetzt nachgedacht werden muss, ein Thema.“ […]
Laut Verkehrsexpertin Philine Gaffron könnte die Stadt trotzdem bessere Maßnahmen beschließen. Sie spricht etwa von einem konsequenten #Parkraummanagement. Auch im #Lieferverkehr könnten Emissionen eingespart werden, indem man innerhalb der Stadt die Waren mit Lastenfahrrädern verteilt. „Dazu hat es in Hamburg schon mehrere Pilotprojekte gegeben. Die haben auch gut funktioniert, aber sind bedauerlicherweise nicht weitergeführt oder hochskaliert worden“, sagt sie. […]
„Je länger die Transformation jetzt dauert, desto einschneidender müssen hinten raus die Veränderungen werden“, warnt Gaffron. Im Juni 2027 wird die erste Schätzbilanz erscheinen, die unmittelbare Folgen nach sich ziehen dürfte. Wenn der Verkehrssektor dann wie zu erwarten die Ziele weiterhin nicht einhält, müssen laut Klimaentscheid #Sofortmaßnahmen getroffen werden. Denkbar wären etwa #Fahrverbotszonen oder eine #Straßennutzungsgebühr für Autos.«
#Verkehrswende #Hamburg #Zukunftsentscheid #HamburgerZukunftsentscheid #AttraktiveRadwege #AttraktiveFußwege #AttraktiverÖPNV #Parkraumrückbau #Parkraumbewirtschaftung #CityMaut #Umweltzonen #AutofreieZonen #BVMHH #SenatHamburg
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Investitionen in öffentlichen und aktiven Verkehr führen nicht automatisch zu weniger Autofahrten. Eine neue Studie zeigt, dass neue und bessere Angebote wie besserer #ÖPNV, #MixedUse-Quartiere, Mobilitäts-Apps oder günstige Tickets (sogenannte #PullMaßnahmen) kaum zur Senkung des Autoverkehrs beitragen. Häufig ersetzen Radfahrten oder günstige Tickets nur jeweils andere nachhaltige Mobilitätsformen, nicht Autofahrten. Sogar neue Bahnstrecken können zusätzlichen Verkehr erzeugen, weil sie den #Pendelverkehr über längere Distanzen fördern.
Wenn Städte ernsthaft CO₂ reduzieren wollen, muss die bestehende #Flächenungerechtigkeit aufgehoben und die wahren Kosten des Autoverkehrs eingepreist werden. Denn die Forschung macht deutlich: Ohne Druckmittel wie Straßenbenutzungsgebühren und weniger Straßenraum für Autos (sog. #PushMaßnahmen) wird der #Autoverkehr kaum sinken.
Erst wenn die Politik den Mut findet, die Privilegien des Autoverkehrs abzubauen, kann aus wohlmeinenden Programmen echte Veränderung werden, die die Lebensqualität für alle verbessert.
Börjesson M, Eliasson J (2026) Reducing traffic with “carrots”: A review of the evidence. Transportation Research Part A: Policy and Practice 203:104735.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0965856425003684#Verkehrswende #PushUndPull #LebenswerteStädte #Flächengerechtigkeit #Parkraumumwidmung #Fahrbahnumwidmung #Parkraummanagement #WahreKosten #ExterneKosten #Parkraumbewirtschaftung #Anwohnerparken #CityMaut #Hamburg #NachDemZukunftsentscheid #Zukunftsentscheid
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In seiner Urteilsbegründung zum Gesetzesentwurf von #BerlinAutofrei räumt der Berliner Verfassungsgerichtshof mit den oft bemühten Phrasen "Freiheit statt Zwang" und "Anreize statt Verbote" der Gegner:innen von #PushMaßnahmen für die #Verkehrswende, #Klimaschutz und #VisionZero auf:
Der vorgesehene Regelungen sei angemessen, da sie "mehrere überragend wichtige Gemeinwohlbelange" verfolge ("Leben und Gesundheit aller Verkehrsteilnehmenden", "Ziele des Klima-, Natur- und Umweltschutzes"). Das "Gewicht der sie rechtfertigenden Gründe" wahre "die Grenze der Zumutbarkeit" (S. 45).
Die angestrebten Maßnahmen seien "zur Zielerreichung erforderlich". Zwar seien "verschiedene regulative Maßnahmen vorstellbar, um die Zahl der verkehrsbedingten Todesfälle und Verletzungen zu senken, gesundheits-, klima- und umweltschädliche Emissionen, insbesondere Lärm und Abgase zu verringern, das Sicherheitsgefühl und Wohlempfinden gerade auch von besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmenden zu verbessern, die Wohn- und Aufenthaltsqualität zu steigern sowie die geschäftliche und kulturelle Attraktivität Berlins zu fördern", aber "keine dieser Maßnahmen erscheint gleich wirksam." (S. 42)
Danke an @neuimneuland für den Hinweis
Die Urteilsbegründung: https://www.berlin.de/gerichte/sonstige-gerichte/verfassungsgerichtshof/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1573732.php
Der Gesetzesentwurf von @berlinautofrei: https://volksentscheid-berlin-autofrei.de/presse/downloads/VE_Berlin_autofrei_2022_01_06_Gesetzentwurf_rev_rev.pdf
#AutofreieInnenstadt #AutofreieZonen #Parkraumrückbau #Parkraumumwidmung #Verkehrssicherheit #Naturschutz #Umweltschutz #Lärmschutz #Luftreinhaltung #Flächengerechtigkeit
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"Die rollende Klimasünde"
Am 16.1.24 erschien in der #FAZ ein starker Artikel der Verkehrsexperten G. Ilgmann und K. Polatschek, die mit der autolobbygesteueren deutschen #Verkehrspolitik und den jahrzehntelangen Versäumnissen beim #Klimaschutz im #Verkehrssektor abrechnen:
Im Unterscheid zu anderen Sektoren habe der Verkehr seit 1990 fast nichts zur Emissionsreduktion beigetragen. Dieses Versagen will Wissing für die kommenden Jahrzehnte zementieren: Die #Verkehrswegeplanung des #BMDV geht von einem Anstieg der Pkws in Deutschland von 49 auf 55 Millionen bis 2051 aus und schreibt damit die Emissionen des Pkw-Verkehrs durch zusätzlichen Straßenbau und induzierte Verkehrsnachfrage über die kommenden Jahrzehnte fort. Auch E-Autos brächten keine wesentliche Emissionsreduktion, solange nicht ausreichend erneuerbare Energie für den durch sie verursachen Mehrbedarf an Strom zur Verfügung stehe. Dies ist laut Plänen der Bundesregierung erst ab 2035 der Fall. Diese Politik widerspricht dem Urteil des #BVerfG, dass ein Fehlen eines pariskompatiblen Emissionsreduktionspfades insbesondere auch für die Zeit nach 2030 als mit den Grundrechten künftiger Generationen unvereinbar und damit als verfassungswidrig angesehen hat.
Für eine Emissionsreduktion muss die Zahl der Autos signifikant sinken, nicht steigen: Zwei Studien von renommierten Instituten seien zu dem Ergebnis gekommen, dass die Pkw-Flotte bis 2050 um ein Drittel schrumpfen müsse, um die #Klimaziele zu erreichen.
Bereits 1995 sei eine von der damals schwarz-gelben Regierung in Auftrag gegebene Studie zu dem Schluss gekommen, dass nur #PushMaßnahmen wie ein deutlich höherer Benzinpreis oder eine #PkwMaut die Emissionen wirksam reduzieren könne. Schon damals gab es die Idee, die Mehreinnahmen als #Klimageld an die Bürger:innen zurückzuzahlen. Kommunen könnten die Pkw-Maut lokal ausgestalten, um die Straßenräume für die Ansprüche zukünftiger Mobilität umzuwidmen.
Der damalige #CDU-Verkehrsminister Matthias Wissmann habe die Veröffentlichung der Studie verboten, um die Absätze der Automobilindustrie "im Premiumsegment" nicht zu gefährden. Später wurde er Cheflobbyist für die #Autoindustrie und habe mit dem gleichen Argument erfolgreich bei Andrea Merkel gegen die Verschärfung der europäischen CO₂-Grenzwerte bei Neuwagen interveniert.
Obwohl eine wirksame Emissionsreduktion aufgrund der jahrzehntelangen Versäumnisse heute noch viel drängender ist als in den 1990ern, werden wIrksame Strategien wie eine Pkw- oder #CityMaut oder die Umwidmung von Straßenraum in Deutschland weiter blockiert. Einige europäische Städte seien da weit fortschrittlicher. Nicht nur in Paris zeigt Bürgermeisterin Anne #Hidalgo, dass eine solche Strategie erfolgreich ist und dass man damit wiedergewählt wird.
@verkehrswende
#Verkehrswende #Wissing #BMDV #BVWP #Bundesverkehrswegeplan #Autolobby #induzierterVerkehr #PushUndPull #Straßenumwidmung #Fahrbahnumwidmung #Entsiegelung #PariserAbkommen #Art20aGG #1komma5 -
Die 2. Fortschreibung des #Hamburger #Klimaplans ist ambitionierter, reicht aber nicht aus, um das mit dem #PariserAbkommen vereinbare CO₂-#Restbudget einzuhalten.
Es gibt viel "soll" und wenig "muss", die #PV-Pflicht kommt zu spät und ist unzureichend, beim #Verkehr fehlen wesentliche #PushMaßnahmen.Der neue Hamburger Klimaplan:
https://www.hamburg.de/klimaplan -
Die #Parkhäuser in der #Hamburger Innenstadt sind häufig unausgelastet: Im April 2023 waren in der Hamburger Innenstadt durchgehend mindestens 4.600 Parkplätze in Parkhäusern frei. Das heißt, 4.600 Straßenparkplätze können umgewidmet werden für
👉 breite, voneinander und der Fahrbahn getrennte Fuß- und #Radwege
👉 #Fahrradstellplätze, auch für Leih- und Lastenräder
👉 Parkplätze für Gehbinderte
👉 gewerbliche Halte- und Lieferzonen
👉 Baum-, Grün- und Wasserflächen
👉 Sitzgelegenheiten zum Verweilen
👉 Plätze für Kinder zum Spielen
👉 Flächen für die #AußengastronomieDies käme sowohl dem #Klimaschutz und der #Klimaanpassung wie auch der Aufenthaltsqualität und der lokalen Wirtschaft zugute.
https://germanzero-hamburg.de/verkehrswende/parkraumrueckbau/
#Verkehrswende #Autokorrektur
#PushMaßnahmen
#Parkraumrückbau #Parkraumumwidmung
#Flächengerechtigkeit #LebenswerteStadt #StädteFürMenschen #StadtNatur