#autoverkehr — Public Fediverse posts
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"Wer auch immer das #Bundesvekehrsministerium führt – heute ist es der Name, morgen ein anderer – hat eigentlich eine ziemlich simple Tätigkeitsbeschreibung: den Deutschen das klimatödliche Auto madig machen und die Öffentliche Verkehrsinfrastruktur lebenstauglich machen"
[siehe → #PushUndPull-Maßnahmen]
"In Großbritannien macht das Premierminister Andy #Burnham vor: Kaum einen Tag im Amt deckelt er die Buspreise bei zwei Pfund und – schwupp – sind die Menschen frohgemut mobil.
[…]Können wir also erwarten, dass das jetzige Bundesverkehrsministerium großspurige Prestigeprojekte aufhält und dafür sorgt, dass die Masse vorankommt? Ohne dass diese dabei an der #Klimakatastrophe zugrunde geht? Dass das #Schienennetz so ausgebaut wird, wie seit Jahrzehnten von der EU gefordert, dass das #Deutschlandticket nicht durch Preistreiberei woanders querfinanziert wird, dass der #Autoverkehr psychologisch und elektrisch entschleunigt wird? Nö. Mit Steffen #Bilger ist nicht gut Bahnfahren. Mit Minister Bilger geht es auf der Überholspur schnurstracks in die Irre."
#Verkehrswende #PushUndPull #AttraktiverÖPNV #AttraktiveBahn #Bahnausbau #Mobilitätsgarantie
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#WasMichStört?
Das täglich #Radfahrende , #Zufußgehende oder andere Personen im (Straßen) #AutoVerkehr sterben.Und es mit einem Schultern Zucken betrachtet wird, oder im schlimmsten Fall sogar noch wie in diesen beiden Artikel, die #OpferInnen zu #TaterInnen verklärt werden.
@tagesschau
Wenn eine Person (ob mit oder ohne Licht), angefahren/überfahren wird und durch diese Tat Stirbt, dann hat die #autofahrende Person, die #Radfahrende Person #vorsatzlich oder #fahrlässig umgebracht.
(Bis gegenteiliges Bewiesen ist)
Und nicht wie @tagesschau schreibt:
„ Radler #kollidiert [durch] Spurwechsel mit einem Auto" oder
„Radfahrer [wegen] ohne Licht, vom Autofahrer getroffen”Nicht das #Auto ist für das Sterben (in Berlin 47 #Tote davon 41 nicht Autofahrende Personen,) bis heute) Verantwortlich, sonder die #autofahrende Person.
#autopresse #AutoUnschuldNarrative #TaglichToteAufUnserenStraßen #EsIstMordKeinUnfall
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Sternbrücke: „Nach stadtbekannt schlechter Planung unterhöhlen Bahn, Bezirk und Senat jetzt den Rechtsstaat“
#Hamburg-#Altona/ #Sternschanze: Ab morgen, 5.2.2024, sollen 40 teilweise geschützte #Bäume und fünf teilweise denkmalgeschützte Gebäude ohne #Planfeststellung abgerissen werden.
„Nach stadtbekannt schlechter Planung wird jetzt aus Angst vor erfolgreichen Klagen der #Rechtsstaat unterhöhlt,“ sagt Marlies Thätner, Sprecherin der Initiative #Sternbrücke. „Wir fordern #Bahn, #Bezirk und #Senat auf, das #Planfeststellungsverfahren zu respektieren und sämtliche #Bauarbeiten bis zu einer gültigen #Baugenehmigung zu stoppen. Ohne offizielle Baugenehmigung für die Brücke 40 teilweise geschützte Bäume zu fällen und fünf teilweise denkmalgeschützte Gebäude abzureißen, schafft vollendete Tatsachen und macht jeden später erreichten #Baustopp zur Farce.“
Auf einmal soll an der Sternbrücke alles schnell gehen: am Mittwoch letzter Woche teilte die Bahn per Postkarte und online mit, ab 5.2. mit dem Fällen von 40 Bäumen und dem Abriss von fünf Gebäuden zu beginnen. Da der #Planfeststellungsbeschluss noch aussteht, geschieht dies laut Bahn anscheinend mit #Sondergenehmigungen des Grün regierten Bezirks Altona und der #Umweltbehörde. Entsprechende Anfragen an Bau- und #Naturschutzamt des Bezirks sind bislang unbeantwortet. Für den Abriss der denkmalgeschützten Gebäude ist eine eigenständige Genehmigung erforderlich. Hier läuft eine formale Anfrage ans #Denkmalschutzamt über die Anwälte der Initiative.
Der gigantische Neubau der Sternbrücke ist in der Hamburger Öffentlichkeit und #Fachöffentlichkeit hoch umstritten, weil er massiv in den #Stadtteil eingreift. Insgesamt 90 #Bäume sollen gefällt, 7 Gebäude abgerissen, und die denkmalgeschützte Sternbrücke soll durch eine 4x so hohe #Monsterbrücke ersetzt werden. Die zerstörerischen Ausmaße der neuen Brücke gehen vor allem auf die Anforderungen der #Verkehrsbehörde zurück, die seit 2016 von der Bahn eine stützenfreie Aufweitung der Stresemannstraße für den #Autoverkehr verlangt. Auch 7 Jahre später liegt keine #Verkehrsplanung vor, die die Aufweitung begründen könnte. Dabei sind angemessene Alternativen ohne weiteres möglich und der Öffentlichkeit bekannt.
Die Bahn selbst geht davon aus, die bestehende Sternbrücke bis maximal 2035 nutzen zu können. Es bleibt also genügend Zeit, den Vorschlägen des #Brückenexperten Dr. Werner Lorenz im Verkehrsausschuss der #Bürgerschaft zu folgen, und die Planung über einen #Wettbewerb neu aufzusetzen - mit zwei Varianten für eine Sanierung und zwei Varianten für einen Neubau.
Hamburgs Bürger:innen haben ein Recht darauf, die umstrittene Planung vor Gericht prüfen zu lassen und auf eine #Neuplanung hinzuwirken. Eine entsprechende Klage ist allerdings erst möglich, wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt. Die Initiative Sternbrücke geht davon aus, dass eine #Verbandsklage gegen den Planfeststellungsbeschluss gute Aussichten auf Erfolg hat. Das sehen auch über 600 Unterstützer:innen so: in den letzten 6 Monaten haben sie über 40.000 EUR für die Klage gespendet. „Jetzt Bäume zu fällen und Häuser abzureißen tritt den Rechtsstaat mit Füßen,“ so Thätner.
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