André Rene Hagen - Neonazi führt AfD-Demo in Neumünster an - und läuft in Essen-Kray bei der Partei „Die Heimat“ (NPD) mit.
Der Neonazi André Rene Hagen, aus dem Umfeld der Partei „Die Heimat“, führte am 17.10.2026 die AfD-Demo in Neumünster an.
Es ist nicht verwunderlich, dass Hagen am 18.10.2026 auch an der missglückten Banner-Aktion, der Initiative des österreichischen Neonazi Martin Sellner, die von Jan Hoyer geleitet wurde, beteiligt war.
Schon bei der Demonstration in Neumünster brüllte er nicht nur „Remigration“ durch ein Megaphon, sondern auch, was er darunter versteht, nämlich alle Menschen die nicht in sein faschistisches Weltbild passen abzuschieben, was sonst von der AfD gerne bestritten wird.
Die Demo in Neumünster, wie die Banner-Aktion in Hamburg Langhorn wurden von den ehemaligen stellvertretenden Parteivorsitzenden der NPD (Die Heimat) Sebastian Schmidtke begleitet und filmisch dokumentiert.
André Rene Hagen ist fester Bestandteil der neofaschistischen Jugendorganisation „Generation Deutschland“.
Er war bei der Gründung der GD SH anwesend, zuletzt auch bei der GD-Wanderung am 03.10. im Harz sowie beim Aufmarsch der Jugendorganisation in Schwerin.
Ansonsten ist er bei verschiedensten Veranstaltungen der AfD und GD anwesend, beteiligt sich an den Boxtrainings der Generation Deutschland und hetzt auf Social Media gegen Migrant*innen und alternative Jugendzentren.
André Rene Hagen, laut Selbstauskunft ehemaliger Soldat, möchte für die AfD Segeberg bei der Landtagswahl in den Schleswig-holsteinischen Landtag einziehen und dort in den Ausschuss für Inneres und Recht.
Aber André Rene Hagen ist nicht nur bei der AfD und ihrer Jugendorganisation zu verorten.
Am 8. August 2025 war Hagen Teilnehmer einer Veranstaltung von „Die Heimat“ (NPD) in Essen-Kray.
Sie veranstaltete dort ein Treffen mit anschließender Demonstration. Im Nachgang kam es dort noch zu einem Angriff von jugendlichen Neonazis auf Gegendemonstrant*innen.
A. R. Hagen ist nicht der erste Neonazi aus dem AfD Kreisverband Segeberg.
Zur Kommunalwahl 2018 wurde bekannt, dass sich der verurteilte Rassist und Neonazi Michael H., hat zur Wahl aufstellen lassen.
Nach bekannt werden seiner Vergangenheit in der „Blut und Ehre Division“ in Norderstedt, die unter dem Label „Ku Klux Klan“ rassistischen Terror verbreitet hat, legte er seine Kandidatur nieder und trat aus der AfD aus, der er seit 2013 angehörte.
Auch das heute ehemalige AfD-Mitglied und Neonazi Melvin Schwede pflegte Kontakte zur NPD, heute „Die Heimat“.
Melvin Schwede verletzte am Rande einer AfD Veranstaltung am 17.10.2020 in Henstedt-Ulzburg, bei einem rechten und rassistischen Auto-Anschlag, vier Antifaschist*innen zum Teil so schwer, dass diese noch heute mit den Folgen zu kämpfen haben. Kurz nach der Tat musste Schwede die AfD verlassen.
Kurt Klaus Kleinschmidt als AfD Landesvorsitzender zum Anschlag befragt, kommentierte die potentielle tödliche Attacke mit den Worten „Es hat uns nicht geschadet, es hat uns aber auch nicht genützt.“
So fügt sich nun auch André Rene Hagen in die Reihen der Personalien der AfD ein, die den neofaschistischen Kern der Partei offenbaren.
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