#milizen — Public Fediverse posts
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https://www.europesays.com/afrika/14732/ Beauftragter der Bundesregierung: So verliert Deutschlands Afrika-Politik an Glaubwürdigkeit #Afrika #Donald(geb1946) #Entwicklungshilfe #Kinshasa) #Kongo(DemokratischeRepublik #Milizen(ks) #Ruanda #texttospeech #Trump
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https://www.europesays.com/afrika/6162/ Naher Osten/Nordafrika: Enttäuschte Hoffnung in Libyen: droht nun wieder ein Bürgerkrieg? #Bürgerkrieg #Deutschland #EuropäischeUnion #Libya #Libyen #Milizen #Stabilität
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#israel #palästina : #krieg / #gaza / #waffenstillstand / #milizen / #kollaboration / #machtpolitik
„Während die internationale Gemeinschaft Visionen von einem Gaza entwirft, das von einem technokratischen Komitee regiert und von einer internationalen Stabilisierungstruppe gesichert wird, setzt Israel vor Ort eine widersprüchliche und weitaus brutalere Strategie um.“
https://zenith.me/de/politik/sicherheit-und-kontrolle-nach-dem-waffenstillstand
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Jeder von uns ist ein unvollkommener Genosse oder: Eine Armee von Verlierern kann nicht verlieren
1887, nach einem der dramatischsten und ungerechtesten #Prozesse in der Geschichte der USA, stieg ein deutscher #Einwanderer und Spielzeugmacher namens George #Engel in #Chicago auf das Schafott. Seine Hinrichtung war alles andere als öffentlich – das #Gefängnis war mit Maschinengewehren umzingelt, für den Fall, dass #Anarchisten oder ihre Verbündeten beschließen sollten, den Ort zu stürmen, um ihre gemarterten Genossen zu befreien.
Drei weitere Männer waren mit ihm dort. Einer war sein Freund Adolph #Fischer. Ein weiterer, Albert #Parsons, sprach Englisch statt Deutsch. Der andere Mann war jedoch August #Spies (ausgesprochen „Speez“, wie ich gehört habe).
Dieser verdammte Kerl.
Engel hasste Spies. Sie hatten seit über einem Jahr nicht mehr miteinander gesprochen. Sehen Sie, damals gab es in Chicago mehr als eine deutschsprachige anarchistische Zeitung. Engel und Fischer arbeiteten für „Der Anarchist“, die radikale Zeitung, die sich dafür einsetzte, dass Einzelpersonen und kleine Gruppen direkte Aktionen gegen den #Kapitalismus durchführen sollten. Spies arbeitete für die gemäßigte Zeitung „Arbeiter-Zeitung“, die sich für den Aufbau einer #Massenbewegung einsetzte, mit der die kapitalistische Ordnung gestürzt werden sollte.
Für den Staat spielten ihre Differenzen keine Rolle, er legte ihnen allen die Schlinge um den Hals. So starben die Männer, die wir als die #Haymarket-Märtyrer kennen und aus deren Andenken ein Großteil der modernen #Arbeiterbewegung hervorgegangen ist.
Keiner von uns in unseren Bewegungen, die für eine bessere Welt kämpfen, ist ein perfekter Mensch.
Albert Parsons ist vielleicht der berühmteste der Haymarket-Märtyrer, vielleicht (und zu Unrecht) weil er derjenige war, der in den Vereinigten Staaten geboren wurde. Vielleicht auch, weil er mit einer der berühmtesten #Gewerkschaftsorganisatorinnen der Geschichte verheiratet war, der unsterblichen #Lucy Parsons, die jahrzehntelang öffentlich und lautstark an ihn erinnerte, während sie Arbeiter zum Handeln aufrief.
Ihre Ehe war illegal – Albert war weiß, Lucy schwarz.
Albert Parsons ist durch seine Arbeit und sein Martyrium eine der wichtigsten Figuren nicht nur in der Geschichte des #Anarchismus, sondern auch in der Geschichte der #Arbeiterbewegung. Er verbrachte auch Jahre seines Lebens als Soldat der #Konföderierten, was oft vergessen wird. Er wurde nicht eingezogen, sondern meldete sich freiwillig. Tatsächlich log er bei seiner Anmeldung, was sein Alter anging, denn er war noch ein Kind, als er loszog, um für eines der schlimmsten Systeme zu kämpfen, die die Welt je gesehen hat.
Ich sage das nicht, um den Mann oder sein Andenken zu verunglimpfen, sondern um zu sagen: Keiner von uns ist ein Engel.
Wenn es in der Geschichte einen klareren Weg der Erlösung für einen ehemaligen Konföderierten gibt, habe ich ihn nicht gefunden. Er war buchstäblich ein Kind, als er in den #Krieg zog, und vielleicht ist das einzige entscheidende Merkmal, das Kindheit von Erwachsensein unterscheidet, dass wir Kinder für ihre Handlungen nicht moralisch verantwortlich machen.
Nach dem Krieg widmete Albert Parsons sein Leben dem Kampf gegen alles, wofür die #Konföderation stand, und wurde regelmäßig angegriffen (unter anderem wurde er einmal angeschossen), weil er sich für die Registrierung schwarzer Wähler in #Texas einsetzte. Nachdem er und Lucy nach Chicago gezogen waren (wo ihre Ehe trotz der Zugehörigkeit zum Norden rechtlich nicht anerkannt wurde), hatten sie genug von der Sinnlosigkeit reformistischer Politik, genug davon, mit anzusehen, wie ihre Genossen von rechten #Milizen und der #Polizei erschossen wurden, und begannen, sich mit den überwiegend aus Einwanderern bestehenden anarchistischen #Sozialisten zu organisieren.
Als dann 1886 jemand bei einer Arbeiterkundgebung eine #Bombe auf die Polizei warf (zwei Tage nachdem die Polizei bei einer anderen Kundgebung das Feuer eröffnet und mehrere Menschen getötet hatte), setzte die Polizei die #Rechtsstaatlichkeit außer Kraft, um alle Anarchisten in der Stadt zu verhaften. Die #Repression richtete sich vor allem gegen die Herausgeber der Zeitungen, so dass Albert untertauchte und sich bei einem gemäßigteren sozialistischen Freund auf einer Farm in einiger Entfernung versteckte.
Als Albert jedoch erkannte, dass den Anarchisten, insbesondere den ihm bekannten #Zeitungsredakteuren mit Migrationshintergrund, die Todesstrafe drohte, stellte er sich, um sich solidarisch mit ihnen vor #Gericht zu verantworten.
Wahrscheinlich tat er dies, weil er glaubte, dass sie vor Gericht gewinnen würden, da er noch immer Illusionen über die #Gerechtigkeit des #Rechtssystems hegte. Es gab keine Beweise dafür, dass einer von ihnen die Bombe geworfen hatte. Keiner von ihnen wurde überhaupt beschuldigt, die Bombe geworfen zu haben. Sie wurden wegen der Herausgabe von Zeitungen vor Gericht gestellt und gehängt.
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich Albert Parsons wahrscheinlich nicht gemocht. Alles, was ich über ihn oder von ihm gelesen habe, lässt mich glauben, dass er ein übereifriger Aktivist war, der sich selbst in den Mittelpunkt stellte und bei Versammlungen nie den Mund hielt.
Wir müssen uns nicht mögen, um solidarisch zu sein, denn der Staat hat kein Problem damit, uns Seite an Seite am #Galgen stehen zu lassen.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Textes Each of Us Imperfect Comrades or: An Army of Fuckups Cannot Lose, von Margaret Killjoy vom 15. Oktober 2025
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#Deutsches #Geld für #Russlands #Krieg? #MONITOR:
Die #Bundesanwaltschaft ermittelt gegen einen #Berliner Verein wegen #Terrorunterstützung. Mit #Spendengeldern aus #Deutschland sollen #prorussische #Milizen im #Osten der #Ukraine unterstützt worden sein. Die Vorsitzende hat sich längst nach #Russland abgesetzt. Nach Recherchen von #WDR, #NDR, #SZ und #MONITOR findet die Unterstützung aber weiterhin statt - auch mit Geld aus Deutschland.
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Konflikt im Ostkongo - Neue Machthaber mit Besen und Gewehren
Die M23-Miliz hat große Regionen im Ostkongo erobert. Die Millionenstadt Goma, aber auch Gebiete mit lukrativen Minen. Sie etabliert sich als neue Macht.#KONGO #Goma #M23-Miliz #MIlizen #RUanda #Tutsi #Huthu #MILITÄR #Kinshasa #Rohstoffe #SelteneErden #KONFLIKT
Konflikt im Ostkongo -
Syrien - Türkei gegen Autonomie: Zukunft der syrischen Kurden ungewiss
Nach Assads Sturz greifen pro-türkische Milizen autonome kurdische Gebiete in Nord-Syrien an, Zehntausende fliehen. Droht dort der nächste Krieg?#Ausland #Russland #Kurden #Rojava #Milizen #HTS #Dschihadisten #ISRAEL
Sturz von Assad: Was bedeutet das für die Kurden? -
Syrische Demonstranten haben in Dortmund gegen das Assad-Regime und für die Freilassung politischer Gefangener demonstriert.#Exil-Syrer #Syrer #Community #Diaspora #Dortmund #Hauptbahnhof #Protest #Krieg #Syrien #Assad #Demo #Demonstration #Machthaber #Bürgerkrieg #Frieden #Milizen
Großdemo in Dortmund: Exil-Syrer protestieren für Frieden und Freiheit -
Syrien - Rückkehrer hoffen auf den Sturz des Assad-Regimes
Zahlreiche Syrer kehren in die Heimatregionen zurück, weil dort Assad-Truppen vertrieben wurden. Sie hoffen auf den Sturz des Regimes.#Syrien #Rückkehr #Assad #Moskau #Russland #Islamisten #Krieg #Lawrow #Putin #Dschihadisten #MIlizen
Syrische Rückkehrer hoffen auf den Sturz des Assad-Regimes -
Wir befinden uns bereits in einem regionalen #Krieg Nur ein #Waffenstillstand in #Gaza kann ihn beenden
Solange die #Palästinenser die Hauptleidtragenden waren, haben Israels Verbündete der militärischen #Hybris des Landes nachgegeben. Jetzt fürchten sie die bitteren Früchte ihres Fehlers.
Die aufeinanderfolgenden #Attentate auf den# Hisbollah-Befehlshaber Fuad #Shukr in #Beirut und den politischen Führer der Hamas , Ismail #Haniyeh, in #Teheran waren entweder strategische Torheit oder vorsätzliche Pyromanie. Während #Israel die Verantwortung für den ersten Fall übernommen hat und sich über den zweiten Fall bedeckt hält, besteht kaum ein Zweifel daran, dass es beides inszeniert hat - und selbst einige seiner #Verbündeten sind der Meinung, dass die Israelis dieses Mal zu weit gegangen sind.
Israelische #Politiker haben sich schnell auf einen Vorwand für einen hochrangigen Schlag gegen die Hisbollah gestürzt - einen Raketenangriff aus dem #Libanon, bei dem 12 syrische drusische #Kinder und #Jugendliche in den besetzten #Golanhöhen getötet wurden, für den die Hisbollah eine Beteiligung bestritt -, obwohl die Anwohner vehement gegen ihre Rufe nach Vergeltung protestierten. Shukr und Haniyeh waren sicherlich wichtige Mitglieder ihrer jeweiligen Gruppen, aber Israel weiß sehr wohl, dass beide Organisationen über interne Mechanismen und Notfallpläne verfügen, um sie zu ersetzen; schließlich sind dies kaum die ersten Attentate, die die beiden Widerstandsbewegungen erlebt haben.
Wie Hassan #Nasrallah von der Hisbollah und der iranische Ayatollah Ali #Khamenei erklärten, war die Ermordung zweier hochrangiger Persönlichkeiten in ausländischen Hauptstädten innerhalb weniger Stunden eine eindeutige Botschaft, die die in den letzten zehn Monaten zwischen den kämpfenden Parteien festgelegten so genannten "roten Linien" durchbrach. Jetzt wartet die Welt auf eine Vergeltung für ein unnötiges #Machtspiel, das uns einem #Flächenbrand näher bringt, wie wir ihn seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben.
Die brisanten Auswirkungen der militärischen Hybris Israels sind seit den ersten Tagen der "Operation Eiserne Schwerter", der brutalen Kampagne, die nach dem tödlichen Angriff der Hamas vom 7. Oktober auf den #Gazastreifen gestartet wurde, deutlich geworden. Aber die internationale Politik hat schon immer mehr Wert auf die Tötung von symbolischen Führern gelegt als auf die von #Zivilisten.
Obwohl der 7. Oktober den gesamten Nahen Osten in einen gewalttätigen Strudel gestürzt hat, wurde uns wiederholt gesagt, dass die Schwelle zu einem "regionalen Krieg" noch nicht überschritten sei. Die kämpfenden Akteure, so betonen Experten, spielen immer noch ein riskantes, aber wohldurchdachtes Spiel, um die gegenseitige "Abschreckung" wiederherzustellen und ein gewisses Maß an #Gewalt zuzulassen, das immer noch so verstanden werden kann, dass eine totale #Verwüstung vermieden wird.
In vielerlei Hinsicht ist dies jedoch ein diskursiver Trick, der die erschütternde Wahrheit vor Ort herunterspielt: Wir befinden uns bereits seit Monaten in diesem regionalen Krieg. Der Beweis dafür sind die #Leichen und #Trümmer, die sich im Gazastreifen und im Südlibanon auftürmen, und die Aktivierung der vom #Westen geführten Allianz und der Achse des Widerstands an mehreren Fronten - von US-#Kriegsschiffen im Mittelmeer bis zu den #Houthi-#Milizen im Roten Meer, von israelischen Luftangriffen im Libanon bis zu einem Raketensperrfeuer aus dem #Iran.
Diese #Konfrontation kann sich unendlich zuspitzen. Der Grund dafür, dass die internationalen Akteure in der vergangenen Woche mit Verspätung in Aktion getreten sind, ist jedoch derselbe, warum der Krieg in seine bisher gefährlichste Phase getrieben wird: dass bestimmte Leben und bestimmte Interessen mehr zählen als andere.
(...)
Übersetzer Beitrag von Amjad Iraqi, @972mag
https://www.trueten.de/archives/13342-Wir-befinden-uns-bereits-in-einem-regionalen-Krieg.-Nur-ein-Waffenstillstand-in-Gaza-kann-ihn-beenden.html #Israel #Palästina #Gaza #WestJordanLand #Cheasefire @palestine
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Das iranische #Atomabkommen von 2015 war ein Sieg der #Diplomatie, wurde aber von Israel als "#Charmeoffensive" dargestellt, die die wahren Ambitionen des Irans verschleiern sollte. Die israelische Regierung war entschlossen, ein Tauwetter in den Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen und die Möglichkeit einer anderen Vision für den Nahen Osten zu verhindern, die Israels Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung seiner Politik gegenüber den Palästinensern einschränken könnte.
Nachdem Donald #Trump zum Präsidenten gewählt wurde, kündigte er in seinem #Obskurantismus und seiner Ignoranz das #Abkommen auf und signalisierte dem Iran, dass er in den Vereinigten Staaten oder sogar in Europa - wo die amerikanischen Sanktionen eine wirtschaftliche Zusammenarbeit Europas mit dem Iran verhindern - keinen Partner hat. Im Gegenzug beschleunigte der Iran sein #Atomprojekt in einer Weise, die unter dem Abkommen nicht möglich gewesen wäre.
Dies trug zur Wahl von Präsident Ebrahim #Raisi im Jahr 2021 bei, dessen Wahlkampf den gescheiterten Versuch der Diplomatie mit dem Westen betonte. Doch auch unter Raisi gab es Kontakte zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, die ein langfristiges diplomatisches Potenzial hatten. Dann kam der Amtsantritt von Pezeshkian - und nur wenige Stunden später die Ermordung von Ismail Haniyeh in Teheran.
Auf Eskalation drängen
Im Gegensatz zu dem Bild, das Israel und seine Verbündeten zeichnen, ist der Iran ein rationaler Akteur. Er ist ein Land mit nationalen und internationalen Interessen, und er setzt viele Mittel ein, um diese zu erreichen: interne Unterdrückung, Verbindungen zu #Milizen und nichtstaatlichen Akteuren in der gesamten Region sowie verschiedene Hilfs- und Unterstützungsunternehmen. Wenn eine Strategie versagt, geht der Iran zu einer anderen über.Der Iran kann überleben und eine gewinnbringende Zusammenarbeit mit Russland und #China genießen. Aber sein bevorzugter Weg zur Wiederherstellung seines regionalen und internationalen Ansehens ist die Wiederherstellung der Beziehungen zum Westen. Wann immer der Iran vor der Wahl stand, entweder die Beziehungen zu Russland und China auszubauen oder ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten und dem Westen zu schließen, entschied er sich für Letzteres.
Die Ermordung Haniyehs in Teheran sollte den Iran zu einer Reaktion und vielleicht zu einer #Eskalation der #Feindseligkeiten veranlassen, um schließlich den von Israel ersehnten regionalen #Krieg herbeizuführen. Pezeshkian musste sich an seinem ersten Tag im Amt entscheiden, ob er das Programm, mit dem er gewählt wurde, aufgeben und sich in einen Krieg hineinziehen lassen wollte, der vor allem seinen Gegnern im Iran (insbesondere dem konservativen #Establishment des Regimes) gefallen würde, oder ob er seinen ursprünglichen Kurs beibehalten wollte.
Es ist sehr gut möglich, dass Peschkian den Ruf des Irans gegenüber den #Palästinensern, insbesondere der Hamas, verteidigen und seine Unterstützung für die Gruppe vielleicht ausbauen muss. Während Israels Sicherheitsdienste also bewiesen haben, dass sie einen Hamas-Führer in einem Hotelzimmer im Herzen Teherans ermorden können, haben sie es versäumt, Millionen israelischer #Zivilisten zu schützen.
Einige Tage nach dem #Attentat bekräftigten mehrere Beamte aus Peschkians Verwaltung, dass sich die Prioritäten des derzeitigen Präsidenten weiterhin auf innenpolitische Fragen, insbesondere die iranische Wirtschaft, konzentrieren. Der iranische Außenminister gab sogar zu Protokoll, dass die Islamische Republik ihre Reaktion zurückhalten würde, wenn Israel einem #Waffenstillstand im #Gazastreifen zustimmt - eine Botschaft, die in den letzten Tagen von der iranischen UN-Delegation wiederholt wurde. Die iranische Regierung zögert also nach wie vor, in den Krieg zu ziehen, zum Teil weil sie sich der innenpolitischen Risiken bewusst ist: Ein Krieg würde wahrscheinlich die ultrakonservative #Opposition gegen Peschkian stärken und eine weitere Eskalation der #Unterdrückungsmaßnahmen im In- und Ausland rechtfertigen.
Doch im Moment ist Israel weiterhin bestrebt, den Iran in eine direkte Konfrontation zu ziehen - mit verheerenden Folgen für die #Zivilbevölkerung im gesamten Nahen Osten.
Eine Version dieses Artikels wurde zuerst auf Hebräisch auf Local Call veröffentlicht. Lesen Sie ihn hier: https://www.mekomit.co.il/%d7%99%d7%a9%d7%a8%d7%90%d7%9c-%d7%96%d7%99%d7%94%d7%aa%d7%94-%d7%a1%d7%9b%d7%a0%d7%94-%d7%a0%d7%a9%d7%99%d7%90-%d7%9e%d7%aa%d7%95%d7%9f-%d7%91%d7%90%d7%99%d7%a8%d7%90%d7%9f/
Prof. Lior Sternfeld lehrt moderne iranische Geschichte in der Abteilung für Geschichte und im Programm für Jüdische Studien an der Penn State University. Er ist der Autor von "Between Iran and Zion: Jewish Histories of Twentieth-Century Iran".
Übersetzung [Nicht Autorisiert]: Thomas Trueten
Quelle: https://www.972mag.com/pezeshkian-israel-iran-haniyeh-war/ via
@972mag -
Israel führt immer häufiger Razzien im Westjordanland durch, Hunderte Palästinenser starben bereits. Unterwegs mit einer Ersthelferin.#Westjordanland #Hamas #Milizen #wochentaz #Israel #Palästinensergebiete #Nahost-Konflikt #Nahost #Politik #Schwerpunkt
Flüchtlingscamp im Westjordanland: Kein Staat in Sicht -
Antidemokratisch und bewaffnet - Rechte Milizen in den USA
Immer wieder treten bewaffnete Milizen in den USA ganz offen auf: etwa beim Sturm auf das Kapitol oder bei Grenz-Patrouillen. Wie gefährlich sind sie?#Milizen #USA #SturmaufdasKapitol #DonaldTrump #Paramilitärs #Umsturzversuch #ProudBoys #WhiteSupremacy #Rassismus
Bewaffnete Milizen in den USA -
Milizen in den USA - Rechts, schwer bewaffnet, engagiert
Beim Sturm aufs Kapitol, bei Patrouillen an der Grenze zu Mexiko: Milizen wie die Oath Keepers und die Three Percenters tauchen in den USA immer wieder auf.#USA #Milizen #Paramilitärs #SturmaufsKapitol
Woher die rechten und bewaffneten Milizen in den USA kommen -
Ein Toter und Verletzte bei Explosion auf Militärstützpunkt im Irak
Bei einer Explosion auf einem Militärstützpunkt im Irak sind nach Behördenangaben ein Mensch getötet und acht weitere verletzt worden. Stationiert sind in Kalso unter anderem pro-iranische Milizen.
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El Fasher, die letzte noch nicht ganz von Sudans RSF-Miliz kontrollierte Provinzhauptstadt in Darfur, wird Kriegsgebiet. Die Bevölkerung leidet.#Sudan #RSF #Milizen #Darfur #Flucht #Afrika #Politik #Schwerpunkt
Milizenkrieg in Sudan: Kämpfe in Darfur weiten sich aus -
US-Angriffe in Nahost - Washington eskaliert mit Ansage
Die USA hat proiranische Milizen in Syrien und Irak bombardiert - als Vergeltung für kürzliche Drohnenangriffe. Weitere US-Angriffe werden erwartet.#NAHOST #Nahostkonflikt #IRAN #IRAK #SYRIEN #MIlizen
US-Luftschläge auf Irak und Syrien gelten proiranischen Milizen -
Hintergrund: Wie konnten die Milizen im Irak so stark werden?
Der Irak ist fest in der Hand von Milizen, die seit Monaten Stellungen des US-Militärs angreifen. Welche Rolle diese bewaffneten Gruppen im Nahost-Konflikt spielen und was sie antreibt, erklärt Tilo Spanhel.
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Das US-Militär unternimmt in der Nacht zum Samstag Vergeltungsschläge gegen 85 Ziele in Irak und Syrien. Weitere sollen folgen. Droht am Ende ein Krieg mit dem Iran?#USA #US-Militär #JoeBiden #Milizen #Irak #Syrien #Iran #Nahost-Konflikt #Nahost #Politik #Schwerpunkt
Nach Tod von drei US-Soldaten: Luftangriffe auf proiranische Milizen -
Huthi-Angriffe - Angespannte Lage am Roten Meer
Nach Angriffen der USA und Großbritannien auf Huthi-Stellungen im Jemen hat die Miliz eine Rakete auf den US-Zerstörer abgefeuert. Die konnte abgefangen werden.#Huthi #MIlizen #USA #RotesMeer
Rotes Meer: US-Zerstörer fängt Huthi-Geschoss ab -
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#Olivenernte im #Westjordanland im Schatten des Krieges "gefährlicher denn je"
Die zunehmende Gewalt der israelischen #Siedler und die Beschlagnahmung von Land hindern palästinensische Familien daran, ihre #Olivenbäume zu ernten. Diejenigen, die es versuchen, riskieren, getötet zu werden.
Am Ende jeder Olivenernte im besetzten Dorf #Qusra im Westjordanland leitet Ibrahim #Wadi seine Familie bei der Herstellung von #Nabulsi-Seife an, einem #Grundnahrungsmittel vieler palästinensischer Haushalte, das nach einer jahrhundertealten Technik hergestellt wird. Er ruft alte und junge Verwandte zusammen und bittet sie, #Olivenöl aus ihren Häusern mitzubringen, damit sie es gemeinsam herstellen können. Während die einen helfen, singen die anderen, trinken und essen Snacks, was zu einer beliebten jährlichen Tradition geworden ist.Doch dieses Jahr wird es keine Seife geben.
Ibrahim Wadi, 63, und sein Sohn Ahmed, 26, wurden am 12. Oktober von israelischen Siedlern getötet, die nach Ansicht der Palästinenser die Konzentration der internationalen Gemeinschaft auf den Krieg im Gazastreifen ausnutzen, um ungestraft Angriffe im Westjordanland zu verüben.
Seit Beginn des Krieges zwischen #Israel und #Gaza am 7. Oktober wurden nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums mindestens 190 Palästinenser im Westjordanland getötet - die meisten von #Soldaten, aber mindestens acht von Siedlern. In der Zwischenzeit wurde die gesamte Bevölkerung von mindestens 16 Gemeinden von Siedler-Soldaten-#Milizen, die ihre Dörfer Nacht für Nacht terrorisieren, gewaltsam von ihrem Land vertrieben. Als Ibrahim Wadi und sein Sohn erschossen wurden, waren sie auf dem Weg zu einer Beerdigung von vier Männern, die am Vortag von Siedlern getötet worden waren.
Schon vor dem Krieg hatte die Gewalt von Siedlern und #Armee gegen #Palästinenser im Westjordanland stark zugenommen. Zwischen Januar und September dieses Jahres wurden im Westjordanland mindestens 199 Palästinenser getötet, was nach Angaben der #UNO die Zahlen von 2022 übertraf und zum tödlichsten Jahr für Palästinenser in dem Gebiet seit 2005 wurde. In den Monaten vor dem Krieg wurden außerdem drei ganze Gemeinden aus einem Gebiet zwischen #Ramallah und #Jericho gewaltsam vertrieben.
Die derzeitige Gewalt der Siedler fällt in gefährlicher Weise mit der Olivenernte zusammen, die jedes Jahr zwischen Oktober und November stattfindet.
Die Siedler haben es in dieser Zeit seit langem auf Palästinenser abgesehen, um deren landwirtschaftliche #Existenzgrundlage zu zerstören. Seit 1967 haben Siedler mehr als 800.000 Olivenbäume im Besitz von Palästinensern entwurzelt. Die Verbrennung von Olivenbäumen und großen Teilen landwirtschaftlicher Flächen im Dorf #Burin in der Nähe von Nablus im Juli ist eine tragische Erinnerung an den anhaltenden Diebstahl. Doch die letzten fünf Wochen haben ein völlig neues Ausmaß an staatlich unterstützter #Siedlergewalt gebracht.
"Wir hören, dass die Olivenernte jetzt gefährlicher ist als je zuvor", sagte Yasmeen Al #Hassan von der Union of Agricultural Work Committees (UAWC) - eine von sieben palästinensischen Nichtregierungsorganisationen, die von Israel in den letzten Jahren grundlos kriminalisiert wurden. Die #UAWC ist eine von vielen Organisationen, die Freiwillige koordinieren, die den #Landwirten bei der arbeitsintensiven Olivenernte helfen. Sie bringen auch internationale Freiwillige als Zeugen für die Gewalt der Siedler mit; ihre Anwesenheit kann die Siedler manchmal von Angriffen abhalten.
Aber da das Westjordanland derzeit unter einer ausgedehnten militärischen Abriegelung steht - die selbst für Israels harte Standards extrem ist - laufen die Siedler Amok.
"Dieses Jahr haben sie alle Gewehre. Letztes Jahr haben wir solche Siedler nicht gesehen", sagte Sara Wadi, Nichte des verstorbenen Ibrahim Wadi. "Früher kam ein Soldat zu uns und sagte: "Ihr habt 10 Minuten Zeit zu gehen. Jetzt ist das nicht mehr so. Jetzt kommen die Siedler mit Gewehren, schießen auf uns und sagen: 'Geht'."
In diesem Jahr mussten sie und ihre Familie sich beeilen, um ihre Olivenbäume zu pflücken, solange die Siedler noch nicht in Sicht waren, sagt sie. Es gab keine Festivitäten wie in den Jahren zuvor.
"Es hieß: 'Schnell, lasst uns gehen', und es gab Kinder, die Angst hatten ... [Wir mussten] schnell mit der Ernte fertig werden, damit wir gehen können, bevor die Siedler hierher kommen. Normalerweise bringen wir Essen mit, trinken Tee und pflücken, aber dieses Mal ging alles so schnell, weil die Siedler kamen", sagte Wadi.
Nachdem sie und die meisten ihrer Verwandten gegangen waren, blieben ihr Vater und ihr Onkel, um die #Ernte fortzusetzen, und wurden von bewaffneten Siedlern konfrontiert, die sie zum Gehen zwangen, so Wadi. Später in der Nacht setzten die Siedler #Bulldozer ein, um fünf ihrer Olivenbäume und den #Hühnerstall ihres Nachbarn zu zerstören.
Die Menschen sind sehr verängstigt".
Die zunehmende Welle der Siedlergewalt bedeutet, dass palästinensische Bauern, die ihre #Olivenhaine erreichen wollen, gezwungen sind, zwischen ihrer #Lebensgrundlage und ihrer Sicherheit zu wählen.
"Die Menschen sind sehr verängstigt. Sie wollen ihr Leben nicht wegen der Olivenbäume riskieren, aber sie sind wirklich hin- und hergerissen. Es geht um ihre Lebensweise, ihren #Lebensunterhalt und ihr Land", sagte Dr. Quamar Mishirqi-#Assad, Anwalt und Ko-Direktor der israelischen NRO #Haqel: In Defense of Human Rights.
Während die Siedler oft unter dem Schutz israelischer Beamter und #Streitkräfte agieren, haben die Palästinenser keine solche Absicherung.
Am 6. November forderte Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel #Smotrich - der auch als #Oberbefehlshaber der Regierung im Westjordanland fungiert - die Einrichtung von "sterilen #Sicherheitszonen", die Palästinenser daran hindern würden, Land in der Nähe von Siedlungen und reinen Siedlerstraßen zu betreten, selbst wenn sich auf diesem Land ihre Olivenhaine befinden. Die zunehmende Ausbreitung der Siedler im Westjordanland bedeutet, dass viele Palästinenser Ackerland in unmittelbarer Nähe der israelischen Siedlungen besitzen.
Mishirqi-Assad sagte, dass in israelischen #Facebook- und #WhatsApp-Gruppen Beiträge kursieren, in denen Siedler dazu aufgerufen werden, ihre Bemühungen zu koordinieren, um Bauern von ihren Olivenhainen fernzuhalten. In einem Beitrag wurde dazu aufgerufen, die Ernte gänzlich zu verbieten. Ein anderer schlug vor, die Bäume mit Chemikalien zu besprühen. "Ich frage mich, wie ihr Olivenöl schmecken wird", scherzte ein Mitglied.
Am 28. Oktober wurde Bilal Mohammad #Saleh, 40, bei der Olivenernte auf dem Land seiner Familie in As-Sawiya, einem anderen Dorf im nördlichen Westjordanland, in die Brust geschossen. Ein Siedler schoss vor den Augen von Verwandten auf ihn, und er verblutete noch eine halbe Stunde lang, bevor er starb. Seine Leiche wurde auf der Leiter, die er benutzt hatte, um an die Oliven zu gelangen, auf die Straße getragen, wie Zeugen berichteten.
Saleh hatte Oliven auf einem Teil seines Landes gepflückt, für den keine Genehmigung des israelischen Militärs erforderlich war, was für die meisten Bewohner von As-#Sawiya nicht gilt. Da das Dorf von allen Seiten von Siedlungen umgeben ist, ist ein Großteil der landwirtschaftlichen Flächen durch israelische #Militärrestriktionen blockiert, und die Bewohner müssen eine Genehmigung erhalten, um ihre Bäume zu pflegen.
Arafat Abu #Ras, ein Mitglied des Dorfrats und Freund von Saleh, trauert um seinen Verlust und sagt, dass er und viele andere in As-Sawiya nur zögerlich zu ihren Olivenbäumen zurückkehren. "Jeder im Dorf ist jetzt besorgt. Ich kann dieses Jahr meine Oliven, die in der Nähe der Siedlungen stehen, nicht pflücken, weil meine Familie Angst hat, dass ich gehe", sagt er.
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Lage in Gaza - Israel verlängert Ultimatum#ISRAEL #GEWALT #Gaza #Gazastreifen #TERROR #HAMAS #MIlizen #Anschlag #KRIEG
Lage in Gaza -
Nach hohen Haftstrafen: Aus für rechtsradikale US-Milizen?
Die Urteile im Zusammenhang mit dem Kapitol-Sturm haben den rechtsradikalen Milizen in den USA einen schweren Schlag versetzt. Aber sind die rechtsradikalen Gruppierungen dadurch wirklich nachhaltig geschwächt worden?
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Im Frühjahr war Enrique Tarrio wegen seiner Rolle beim Sturm aufs US-Kapitol schuldig gesprochen worden. Jetzt wurde er zu 22 Jahren Haft verurteilt.
Urteil zum Sturm aufs US-Kapitol: 22 Jahre Haft für Proud Boy -
Ein schwedischer Konzern soll in Sudan Beihilfe zu Kriegsverbrechen geleistet haben. Gebiete wurden entvölkert, Tausende bombardiert und erschossen.
Historischer Prozess gegen Ölkonzern: Sie wollten in Ruhe Öl fördern -
Ein schwedischer Konzern soll in Sudan Beihilfe zu Kriegsverbrechen geleistet haben. Gebiete wurden entvölkert, Tausende bombardiert und erschossen.
Historischer Prozess gegen Öl-Konzern: Sie wollten in Ruhe Öl fördern -
Tote nach Kämpfen zwischen Milizen in Libyen
Libyen ist von den wohl schwersten Kämpfen seit Jahresbeginn erschüttert worden. In Tripolis sind nach Angaben eines Gesundheitszentrums 27 Menschen getötet worden. Bewohner konnten ihre Häuser über Stunden nicht verlassen.
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In der Region Amhara kämpft die Regierung von Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed gegen Milizen. Diese ermöglichten den Sieg um die Region Tigray.
Neuer Krieg in Äthiopien: Es geht um die Existenz des Landes -
Während Israels Armee ihren Einsatz im Geflüchtetencamp Dschenin beendet, schießen Militante Raketen auf Israel. Nun soll der UN-Sicherheitsrat beraten.
Erneute Eskalation im Nahost-Konflikt: Abzug aus Dschenin, Raketen aus Gaza -
In Mali bekämpft die Jägermiliz Dan Na Ambassagou „Terroristen“ – ein Staat im Staate. Jetzt verlangt sie von den Militärmachthabern Anerkennung.
Ethnische Milizen in Mali: Auf Menschenjagd -
Niemand versteht den neuen blutigen Milizenkrieg in Kongos Provinz Ituri. Auch die Armee begeht Übergriffe im Kampf gegen die Codeco-Miliz.
Krieg in Kongos Goldrevier: Die mörderische „Kooperative“
#Ituri #Milizen #DemokratischeRepublikKongo #Afrika #Politik #Schwerpunkt