#existenzgrundlage — Public Fediverse posts
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JA: Welche Rolle spielt dieser antikurdische Rassismus heute?
DJ: Er ist zentral. Die Vorstellung, man könnte mit gemeinsamen Kämpfen wie etwa gegen den #IS dauerhaft Vertrauen und politischen Zusammenhalt schaffen, hat sich als Illusion erwiesen. Zahlreiche #arabischeMilizen, die jahrelang an der Seite der #Kurden gekämpft hatten, wechselten später problemlos die Fronten und beteiligten sich an türkischen Militäroperationen gegen #kurdischeGebiete. Heute wird diese Haltung von islamistischen Akteuren gezielt instrumentalisiert. Kurdische #Autonomiebestrebungen werden als »zionistisch« diffamiert. Schon früh kursierte der Vergleich, ein Kurdistan sei ebenso illegitim wie ein angebliches »Judistan«. Diese Rhetorik ist tief verankert und wirkt bis heute fort.
Für viele Kurdinnen und Kurden ist dies ein Schock. Trotz enormer Opfer mit über 13.000 Gefallenen im Kampf gegen den #IS hat sich an ihrer grundlegenden Situation nichts verbessert. Im Gegenteil: Viele erleben derzeit sehr deutlich, dass sie weiterhin als Fremde betrachtet werden.
JA: Können Sie die aktuelle Lage in Syrien seit Januar kurz und verständlich zusammenfassen?
DJ: Nach der Machtübernahme durch Ahmed al-Sharaa und die von ihm geführten HTS-Strukturen wurden zunächst mehrheitlich arabische Gebiete unter Kontrolle gebracht. Die kurdischen Regionen im Nordosten blieben zunächst außen vor. Eine Ausnahme bildeten die kurdischen Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafiyya in Aleppo, historisch gewachsene Viertel mit hunderttausenden Bewohnern. Im Frühjahr 2025 wurden Abkommen zwischen den SDF und der neuen Übergangsregierung geschlossen, die Autonomie und eine begrenzte Integration vorsahen. Diese Zusagen wurden jedoch im Verlauf des Jahres schrittweise ausgehöhlt. Ab November nahmen #Desinformation, Drohungen und offene Gewalt deutlich zu.
Im Januar 2026 eskalierte die Situation. HTS-nahe Kräfte drangen in die genannten Viertel in #Aleppo ein, es kam zu Drohnenangriffen, Schusswaffengebrauch und massiver Gewalt gegen Zivilisten. Mehr als hundert Menschen wurden getötet, schätzungsweise 150.000 bis 200.000 vertrieben. Viele wurden entführt, ihr Verbleib ist auch aktuell noch ungeklärt. Ganze Viertel wurden faktisch ethnisch gesäubert. Parallel dazu desertierten arabische Einheiten aus den SDF. IS-Gefängnisse gerieten unter islamistische Kontrolle, zahlreiche Kämpfer kamen frei. Die #kurdischeSelbstverwaltung hat seither rund sechzig Prozent der Gebiete verloren, die sie im Kampf gegen den IS erobert hatte.
JA: Internationale Medien übernehmen häufig die Angaben der syrischen Armee. Wie glaubwürdig sind diese Informationen?
DJ: Man muss fragen, wer in dieser Situation etwas zu gewinnen oder zu verlieren hat. #DieKurden verlieren derzeit Territorium, Sicherheit und ihre #Existenzgrundlage. Es gibt keinen rationalen Grund, diese Lage zu überzeichnen. Die Gewalt ist dokumentiert, vielfach georeferenziert und häufig von den Tätern selbst aufgezeichnet worden. Die #HTS-Kräfte und ihre Verbündeten dokumentieren ihre Taten offen, legitimieren sie religiös und versuchen zugleich, Zweifel an der Wahrheit zu säen. Dieses Muster ist aus anderen Konflikten bekannt. Ein »Both-Sides«-Narrativ greift hier nicht. Die historische Bilanz islamistischer Herrschaft ist eindeutig. Menschen fliehen – oder sie sterben.
Auffällig ist dabei auch der Blick aus dem Nahen Osten selbst. Während für Palästinenser oft ein hohes Maß an Verständnis aufgebracht wird, begegnet man Kurden nicht selten mit der Frage, warum sie sich nicht »mit ihren Brüdern« arrangieren könnten. Niemand würde sich über ein Jahrhundert hinweg einem derart umfassenden, gewaltsamen und verlustreichen Kampf aussetzen, hätte es eine realistische Alternative zu einem sicheren, würdigen und friedlichen Leben gegeben. Verschwörungserzählungen, nach denen kurdische Autonomiebestrebungen Teil geheimer westlicher Strategien seien, halten einer biografischen oder historischen Prüfung nicht stand. Unabhängig davon, ob man auf die Türkei, den #Iran, den #Irak oder #Syrien blickt.
Das Leben als kurdischer Mensch ist unter den bestehenden staatlichen Ordnungen für viele unerträglich. Vor diesem Hintergrund erscheint Autonomie nicht als ideologisches Projekt, sondern als die einzige verbleibende politische Lösung.
Geopolitische Randfrage geworden
JA: Internationale Agenturen berichten von weiterem Beschuss trotz offiziell verkündeter Waffenruhe. Welche Akteure könnten ein Interesse an einer Fortsetzung der Kämpfe haben?
DJ: In erster Linie die #Türkei, die seit Jahren jede Form kurdischer Autonomie zu verhindern sucht. Auch #dieVereinigtenStaaten haben ein Interesse an stabilisierten »Fakten vor Ort«, um sich vollständig aus Syrien zurückziehen zu können. Für #Europa steht vor allem die Abschottung im Vordergrund. Syrien ist geopolitisch zur Randfrage geworden. In diesem Machtvakuum bleiben die Kurden weitgehend allein zurück. Diese Deutungen werden heute maßgeblich in einschlägigen Thinktanks produziert
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JA: Welche Rolle spielt dieser antikurdische Rassismus heute?
DJ: Er ist zentral. Die Vorstellung, man könnte mit gemeinsamen Kämpfen wie etwa gegen den #IS dauerhaft Vertrauen und politischen Zusammenhalt schaffen, hat sich als Illusion erwiesen. Zahlreiche #arabischeMilizen, die jahrelang an der Seite der #Kurden gekämpft hatten, wechselten später problemlos die Fronten und beteiligten sich an türkischen Militäroperationen gegen #kurdischeGebiete. Heute wird diese Haltung von islamistischen Akteuren gezielt instrumentalisiert. Kurdische #Autonomiebestrebungen werden als »zionistisch« diffamiert. Schon früh kursierte der Vergleich, ein Kurdistan sei ebenso illegitim wie ein angebliches »Judistan«. Diese Rhetorik ist tief verankert und wirkt bis heute fort.
Für viele Kurdinnen und Kurden ist dies ein Schock. Trotz enormer Opfer mit über 13.000 Gefallenen im Kampf gegen den #IS hat sich an ihrer grundlegenden Situation nichts verbessert. Im Gegenteil: Viele erleben derzeit sehr deutlich, dass sie weiterhin als Fremde betrachtet werden.
JA: Können Sie die aktuelle Lage in Syrien seit Januar kurz und verständlich zusammenfassen?
DJ: Nach der Machtübernahme durch Ahmed al-Sharaa und die von ihm geführten HTS-Strukturen wurden zunächst mehrheitlich arabische Gebiete unter Kontrolle gebracht. Die kurdischen Regionen im Nordosten blieben zunächst außen vor. Eine Ausnahme bildeten die kurdischen Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafiyya in Aleppo, historisch gewachsene Viertel mit hunderttausenden Bewohnern. Im Frühjahr 2025 wurden Abkommen zwischen den SDF und der neuen Übergangsregierung geschlossen, die Autonomie und eine begrenzte Integration vorsahen. Diese Zusagen wurden jedoch im Verlauf des Jahres schrittweise ausgehöhlt. Ab November nahmen #Desinformation, Drohungen und offene Gewalt deutlich zu.
Im Januar 2026 eskalierte die Situation. HTS-nahe Kräfte drangen in die genannten Viertel in #Aleppo ein, es kam zu Drohnenangriffen, Schusswaffengebrauch und massiver Gewalt gegen Zivilisten. Mehr als hundert Menschen wurden getötet, schätzungsweise 150.000 bis 200.000 vertrieben. Viele wurden entführt, ihr Verbleib ist auch aktuell noch ungeklärt. Ganze Viertel wurden faktisch ethnisch gesäubert. Parallel dazu desertierten arabische Einheiten aus den SDF. IS-Gefängnisse gerieten unter islamistische Kontrolle, zahlreiche Kämpfer kamen frei. Die #kurdischeSelbstverwaltung hat seither rund sechzig Prozent der Gebiete verloren, die sie im Kampf gegen den IS erobert hatte.
JA: Internationale Medien übernehmen häufig die Angaben der syrischen Armee. Wie glaubwürdig sind diese Informationen?
DJ: Man muss fragen, wer in dieser Situation etwas zu gewinnen oder zu verlieren hat. #DieKurden verlieren derzeit Territorium, Sicherheit und ihre #Existenzgrundlage. Es gibt keinen rationalen Grund, diese Lage zu überzeichnen. Die Gewalt ist dokumentiert, vielfach georeferenziert und häufig von den Tätern selbst aufgezeichnet worden. Die #HTS-Kräfte und ihre Verbündeten dokumentieren ihre Taten offen, legitimieren sie religiös und versuchen zugleich, Zweifel an der Wahrheit zu säen. Dieses Muster ist aus anderen Konflikten bekannt. Ein »Both-Sides«-Narrativ greift hier nicht. Die historische Bilanz islamistischer Herrschaft ist eindeutig. Menschen fliehen – oder sie sterben.
Auffällig ist dabei auch der Blick aus dem Nahen Osten selbst. Während für Palästinenser oft ein hohes Maß an Verständnis aufgebracht wird, begegnet man Kurden nicht selten mit der Frage, warum sie sich nicht »mit ihren Brüdern« arrangieren könnten. Niemand würde sich über ein Jahrhundert hinweg einem derart umfassenden, gewaltsamen und verlustreichen Kampf aussetzen, hätte es eine realistische Alternative zu einem sicheren, würdigen und friedlichen Leben gegeben. Verschwörungserzählungen, nach denen kurdische Autonomiebestrebungen Teil geheimer westlicher Strategien seien, halten einer biografischen oder historischen Prüfung nicht stand. Unabhängig davon, ob man auf die Türkei, den #Iran, den #Irak oder #Syrien blickt.
Das Leben als kurdischer Mensch ist unter den bestehenden staatlichen Ordnungen für viele unerträglich. Vor diesem Hintergrund erscheint Autonomie nicht als ideologisches Projekt, sondern als die einzige verbleibende politische Lösung.
Geopolitische Randfrage geworden
JA: Internationale Agenturen berichten von weiterem Beschuss trotz offiziell verkündeter Waffenruhe. Welche Akteure könnten ein Interesse an einer Fortsetzung der Kämpfe haben?
DJ: In erster Linie die #Türkei, die seit Jahren jede Form kurdischer Autonomie zu verhindern sucht. Auch #dieVereinigtenStaaten haben ein Interesse an stabilisierten »Fakten vor Ort«, um sich vollständig aus Syrien zurückziehen zu können. Für #Europa steht vor allem die Abschottung im Vordergrund. Syrien ist geopolitisch zur Randfrage geworden. In diesem Machtvakuum bleiben die Kurden weitgehend allein zurück. Diese Deutungen werden heute maßgeblich in einschlägigen Thinktanks produziert
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JA: Welche Rolle spielt dieser antikurdische Rassismus heute?
DJ: Er ist zentral. Die Vorstellung, man könnte mit gemeinsamen Kämpfen wie etwa gegen den #IS dauerhaft Vertrauen und politischen Zusammenhalt schaffen, hat sich als Illusion erwiesen. Zahlreiche #arabischeMilizen, die jahrelang an der Seite der #Kurden gekämpft hatten, wechselten später problemlos die Fronten und beteiligten sich an türkischen Militäroperationen gegen #kurdischeGebiete. Heute wird diese Haltung von islamistischen Akteuren gezielt instrumentalisiert. Kurdische #Autonomiebestrebungen werden als »zionistisch« diffamiert. Schon früh kursierte der Vergleich, ein Kurdistan sei ebenso illegitim wie ein angebliches »Judistan«. Diese Rhetorik ist tief verankert und wirkt bis heute fort.
Für viele Kurdinnen und Kurden ist dies ein Schock. Trotz enormer Opfer mit über 13.000 Gefallenen im Kampf gegen den #IS hat sich an ihrer grundlegenden Situation nichts verbessert. Im Gegenteil: Viele erleben derzeit sehr deutlich, dass sie weiterhin als Fremde betrachtet werden.
JA: Können Sie die aktuelle Lage in Syrien seit Januar kurz und verständlich zusammenfassen?
DJ: Nach der Machtübernahme durch Ahmed al-Sharaa und die von ihm geführten HTS-Strukturen wurden zunächst mehrheitlich arabische Gebiete unter Kontrolle gebracht. Die kurdischen Regionen im Nordosten blieben zunächst außen vor. Eine Ausnahme bildeten die kurdischen Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafiyya in Aleppo, historisch gewachsene Viertel mit hunderttausenden Bewohnern. Im Frühjahr 2025 wurden Abkommen zwischen den SDF und der neuen Übergangsregierung geschlossen, die Autonomie und eine begrenzte Integration vorsahen. Diese Zusagen wurden jedoch im Verlauf des Jahres schrittweise ausgehöhlt. Ab November nahmen #Desinformation, Drohungen und offene Gewalt deutlich zu.
Im Januar 2026 eskalierte die Situation. HTS-nahe Kräfte drangen in die genannten Viertel in #Aleppo ein, es kam zu Drohnenangriffen, Schusswaffengebrauch und massiver Gewalt gegen Zivilisten. Mehr als hundert Menschen wurden getötet, schätzungsweise 150.000 bis 200.000 vertrieben. Viele wurden entführt, ihr Verbleib ist auch aktuell noch ungeklärt. Ganze Viertel wurden faktisch ethnisch gesäubert. Parallel dazu desertierten arabische Einheiten aus den SDF. IS-Gefängnisse gerieten unter islamistische Kontrolle, zahlreiche Kämpfer kamen frei. Die #kurdischeSelbstverwaltung hat seither rund sechzig Prozent der Gebiete verloren, die sie im Kampf gegen den IS erobert hatte.
JA: Internationale Medien übernehmen häufig die Angaben der syrischen Armee. Wie glaubwürdig sind diese Informationen?
DJ: Man muss fragen, wer in dieser Situation etwas zu gewinnen oder zu verlieren hat. #DieKurden verlieren derzeit Territorium, Sicherheit und ihre #Existenzgrundlage. Es gibt keinen rationalen Grund, diese Lage zu überzeichnen. Die Gewalt ist dokumentiert, vielfach georeferenziert und häufig von den Tätern selbst aufgezeichnet worden. Die #HTS-Kräfte und ihre Verbündeten dokumentieren ihre Taten offen, legitimieren sie religiös und versuchen zugleich, Zweifel an der Wahrheit zu säen. Dieses Muster ist aus anderen Konflikten bekannt. Ein »Both-Sides«-Narrativ greift hier nicht. Die historische Bilanz islamistischer Herrschaft ist eindeutig. Menschen fliehen – oder sie sterben.
Auffällig ist dabei auch der Blick aus dem Nahen Osten selbst. Während für Palästinenser oft ein hohes Maß an Verständnis aufgebracht wird, begegnet man Kurden nicht selten mit der Frage, warum sie sich nicht »mit ihren Brüdern« arrangieren könnten. Niemand würde sich über ein Jahrhundert hinweg einem derart umfassenden, gewaltsamen und verlustreichen Kampf aussetzen, hätte es eine realistische Alternative zu einem sicheren, würdigen und friedlichen Leben gegeben. Verschwörungserzählungen, nach denen kurdische Autonomiebestrebungen Teil geheimer westlicher Strategien seien, halten einer biografischen oder historischen Prüfung nicht stand. Unabhängig davon, ob man auf die Türkei, den #Iran, den #Irak oder #Syrien blickt.
Das Leben als kurdischer Mensch ist unter den bestehenden staatlichen Ordnungen für viele unerträglich. Vor diesem Hintergrund erscheint Autonomie nicht als ideologisches Projekt, sondern als die einzige verbleibende politische Lösung.
Geopolitische Randfrage geworden
JA: Internationale Agenturen berichten von weiterem Beschuss trotz offiziell verkündeter Waffenruhe. Welche Akteure könnten ein Interesse an einer Fortsetzung der Kämpfe haben?
DJ: In erster Linie die #Türkei, die seit Jahren jede Form kurdischer Autonomie zu verhindern sucht. Auch #dieVereinigtenStaaten haben ein Interesse an stabilisierten »Fakten vor Ort«, um sich vollständig aus Syrien zurückziehen zu können. Für #Europa steht vor allem die Abschottung im Vordergrund. Syrien ist geopolitisch zur Randfrage geworden. In diesem Machtvakuum bleiben die Kurden weitgehend allein zurück. Diese Deutungen werden heute maßgeblich in einschlägigen Thinktanks produziert
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JA: Welche Rolle spielt dieser antikurdische Rassismus heute?
DJ: Er ist zentral. Die Vorstellung, man könnte mit gemeinsamen Kämpfen wie etwa gegen den #IS dauerhaft Vertrauen und politischen Zusammenhalt schaffen, hat sich als Illusion erwiesen. Zahlreiche #arabischeMilizen, die jahrelang an der Seite der #Kurden gekämpft hatten, wechselten später problemlos die Fronten und beteiligten sich an türkischen Militäroperationen gegen #kurdischeGebiete. Heute wird diese Haltung von islamistischen Akteuren gezielt instrumentalisiert. Kurdische #Autonomiebestrebungen werden als »zionistisch« diffamiert. Schon früh kursierte der Vergleich, ein Kurdistan sei ebenso illegitim wie ein angebliches »Judistan«. Diese Rhetorik ist tief verankert und wirkt bis heute fort.
Für viele Kurdinnen und Kurden ist dies ein Schock. Trotz enormer Opfer mit über 13.000 Gefallenen im Kampf gegen den #IS hat sich an ihrer grundlegenden Situation nichts verbessert. Im Gegenteil: Viele erleben derzeit sehr deutlich, dass sie weiterhin als Fremde betrachtet werden.
JA: Können Sie die aktuelle Lage in Syrien seit Januar kurz und verständlich zusammenfassen?
DJ: Nach der Machtübernahme durch Ahmed al-Sharaa und die von ihm geführten HTS-Strukturen wurden zunächst mehrheitlich arabische Gebiete unter Kontrolle gebracht. Die kurdischen Regionen im Nordosten blieben zunächst außen vor. Eine Ausnahme bildeten die kurdischen Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafiyya in Aleppo, historisch gewachsene Viertel mit hunderttausenden Bewohnern. Im Frühjahr 2025 wurden Abkommen zwischen den SDF und der neuen Übergangsregierung geschlossen, die Autonomie und eine begrenzte Integration vorsahen. Diese Zusagen wurden jedoch im Verlauf des Jahres schrittweise ausgehöhlt. Ab November nahmen #Desinformation, Drohungen und offene Gewalt deutlich zu.
Im Januar 2026 eskalierte die Situation. HTS-nahe Kräfte drangen in die genannten Viertel in #Aleppo ein, es kam zu Drohnenangriffen, Schusswaffengebrauch und massiver Gewalt gegen Zivilisten. Mehr als hundert Menschen wurden getötet, schätzungsweise 150.000 bis 200.000 vertrieben. Viele wurden entführt, ihr Verbleib ist auch aktuell noch ungeklärt. Ganze Viertel wurden faktisch ethnisch gesäubert. Parallel dazu desertierten arabische Einheiten aus den SDF. IS-Gefängnisse gerieten unter islamistische Kontrolle, zahlreiche Kämpfer kamen frei. Die #kurdischeSelbstverwaltung hat seither rund sechzig Prozent der Gebiete verloren, die sie im Kampf gegen den IS erobert hatte.
JA: Internationale Medien übernehmen häufig die Angaben der syrischen Armee. Wie glaubwürdig sind diese Informationen?
DJ: Man muss fragen, wer in dieser Situation etwas zu gewinnen oder zu verlieren hat. #DieKurden verlieren derzeit Territorium, Sicherheit und ihre #Existenzgrundlage. Es gibt keinen rationalen Grund, diese Lage zu überzeichnen. Die Gewalt ist dokumentiert, vielfach georeferenziert und häufig von den Tätern selbst aufgezeichnet worden. Die #HTS-Kräfte und ihre Verbündeten dokumentieren ihre Taten offen, legitimieren sie religiös und versuchen zugleich, Zweifel an der Wahrheit zu säen. Dieses Muster ist aus anderen Konflikten bekannt. Ein »Both-Sides«-Narrativ greift hier nicht. Die historische Bilanz islamistischer Herrschaft ist eindeutig. Menschen fliehen – oder sie sterben.
Auffällig ist dabei auch der Blick aus dem Nahen Osten selbst. Während für Palästinenser oft ein hohes Maß an Verständnis aufgebracht wird, begegnet man Kurden nicht selten mit der Frage, warum sie sich nicht »mit ihren Brüdern« arrangieren könnten. Niemand würde sich über ein Jahrhundert hinweg einem derart umfassenden, gewaltsamen und verlustreichen Kampf aussetzen, hätte es eine realistische Alternative zu einem sicheren, würdigen und friedlichen Leben gegeben. Verschwörungserzählungen, nach denen kurdische Autonomiebestrebungen Teil geheimer westlicher Strategien seien, halten einer biografischen oder historischen Prüfung nicht stand. Unabhängig davon, ob man auf die Türkei, den #Iran, den #Irak oder #Syrien blickt.
Das Leben als kurdischer Mensch ist unter den bestehenden staatlichen Ordnungen für viele unerträglich. Vor diesem Hintergrund erscheint Autonomie nicht als ideologisches Projekt, sondern als die einzige verbleibende politische Lösung.
Geopolitische Randfrage geworden
JA: Internationale Agenturen berichten von weiterem Beschuss trotz offiziell verkündeter Waffenruhe. Welche Akteure könnten ein Interesse an einer Fortsetzung der Kämpfe haben?
DJ: In erster Linie die #Türkei, die seit Jahren jede Form kurdischer Autonomie zu verhindern sucht. Auch #dieVereinigtenStaaten haben ein Interesse an stabilisierten »Fakten vor Ort«, um sich vollständig aus Syrien zurückziehen zu können. Für #Europa steht vor allem die Abschottung im Vordergrund. Syrien ist geopolitisch zur Randfrage geworden. In diesem Machtvakuum bleiben die Kurden weitgehend allein zurück. Diese Deutungen werden heute maßgeblich in einschlägigen Thinktanks produziert
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JA: Welche Rolle spielt dieser antikurdische Rassismus heute?
DJ: Er ist zentral. Die Vorstellung, man könnte mit gemeinsamen Kämpfen wie etwa gegen den #IS dauerhaft Vertrauen und politischen Zusammenhalt schaffen, hat sich als Illusion erwiesen. Zahlreiche #arabischeMilizen, die jahrelang an der Seite der #Kurden gekämpft hatten, wechselten später problemlos die Fronten und beteiligten sich an türkischen Militäroperationen gegen #kurdischeGebiete. Heute wird diese Haltung von islamistischen Akteuren gezielt instrumentalisiert. Kurdische #Autonomiebestrebungen werden als »zionistisch« diffamiert. Schon früh kursierte der Vergleich, ein Kurdistan sei ebenso illegitim wie ein angebliches »Judistan«. Diese Rhetorik ist tief verankert und wirkt bis heute fort.
Für viele Kurdinnen und Kurden ist dies ein Schock. Trotz enormer Opfer mit über 13.000 Gefallenen im Kampf gegen den #IS hat sich an ihrer grundlegenden Situation nichts verbessert. Im Gegenteil: Viele erleben derzeit sehr deutlich, dass sie weiterhin als Fremde betrachtet werden.
JA: Können Sie die aktuelle Lage in Syrien seit Januar kurz und verständlich zusammenfassen?
DJ: Nach der Machtübernahme durch Ahmed al-Sharaa und die von ihm geführten HTS-Strukturen wurden zunächst mehrheitlich arabische Gebiete unter Kontrolle gebracht. Die kurdischen Regionen im Nordosten blieben zunächst außen vor. Eine Ausnahme bildeten die kurdischen Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafiyya in Aleppo, historisch gewachsene Viertel mit hunderttausenden Bewohnern. Im Frühjahr 2025 wurden Abkommen zwischen den SDF und der neuen Übergangsregierung geschlossen, die Autonomie und eine begrenzte Integration vorsahen. Diese Zusagen wurden jedoch im Verlauf des Jahres schrittweise ausgehöhlt. Ab November nahmen #Desinformation, Drohungen und offene Gewalt deutlich zu.
Im Januar 2026 eskalierte die Situation. HTS-nahe Kräfte drangen in die genannten Viertel in #Aleppo ein, es kam zu Drohnenangriffen, Schusswaffengebrauch und massiver Gewalt gegen Zivilisten. Mehr als hundert Menschen wurden getötet, schätzungsweise 150.000 bis 200.000 vertrieben. Viele wurden entführt, ihr Verbleib ist auch aktuell noch ungeklärt. Ganze Viertel wurden faktisch ethnisch gesäubert. Parallel dazu desertierten arabische Einheiten aus den SDF. IS-Gefängnisse gerieten unter islamistische Kontrolle, zahlreiche Kämpfer kamen frei. Die #kurdischeSelbstverwaltung hat seither rund sechzig Prozent der Gebiete verloren, die sie im Kampf gegen den IS erobert hatte.
JA: Internationale Medien übernehmen häufig die Angaben der syrischen Armee. Wie glaubwürdig sind diese Informationen?
DJ: Man muss fragen, wer in dieser Situation etwas zu gewinnen oder zu verlieren hat. #DieKurden verlieren derzeit Territorium, Sicherheit und ihre #Existenzgrundlage. Es gibt keinen rationalen Grund, diese Lage zu überzeichnen. Die Gewalt ist dokumentiert, vielfach georeferenziert und häufig von den Tätern selbst aufgezeichnet worden. Die #HTS-Kräfte und ihre Verbündeten dokumentieren ihre Taten offen, legitimieren sie religiös und versuchen zugleich, Zweifel an der Wahrheit zu säen. Dieses Muster ist aus anderen Konflikten bekannt. Ein »Both-Sides«-Narrativ greift hier nicht. Die historische Bilanz islamistischer Herrschaft ist eindeutig. Menschen fliehen – oder sie sterben.
Auffällig ist dabei auch der Blick aus dem Nahen Osten selbst. Während für Palästinenser oft ein hohes Maß an Verständnis aufgebracht wird, begegnet man Kurden nicht selten mit der Frage, warum sie sich nicht »mit ihren Brüdern« arrangieren könnten. Niemand würde sich über ein Jahrhundert hinweg einem derart umfassenden, gewaltsamen und verlustreichen Kampf aussetzen, hätte es eine realistische Alternative zu einem sicheren, würdigen und friedlichen Leben gegeben. Verschwörungserzählungen, nach denen kurdische Autonomiebestrebungen Teil geheimer westlicher Strategien seien, halten einer biografischen oder historischen Prüfung nicht stand. Unabhängig davon, ob man auf die Türkei, den #Iran, den #Irak oder #Syrien blickt.
Das Leben als kurdischer Mensch ist unter den bestehenden staatlichen Ordnungen für viele unerträglich. Vor diesem Hintergrund erscheint Autonomie nicht als ideologisches Projekt, sondern als die einzige verbleibende politische Lösung.
Geopolitische Randfrage geworden
JA: Internationale Agenturen berichten von weiterem Beschuss trotz offiziell verkündeter Waffenruhe. Welche Akteure könnten ein Interesse an einer Fortsetzung der Kämpfe haben?
DJ: In erster Linie die #Türkei, die seit Jahren jede Form kurdischer Autonomie zu verhindern sucht. Auch #dieVereinigtenStaaten haben ein Interesse an stabilisierten »Fakten vor Ort«, um sich vollständig aus Syrien zurückziehen zu können. Für #Europa steht vor allem die Abschottung im Vordergrund. Syrien ist geopolitisch zur Randfrage geworden. In diesem Machtvakuum bleiben die Kurden weitgehend allein zurück. Diese Deutungen werden heute maßgeblich in einschlägigen Thinktanks produziert
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>rbb24Recherche - Miet-Kündigung wegen Eigenbedarf | rbb<
#Wohnen als soziale #Infrastruktur &
#Existenzgrundlage#Entmietung in Gestalt von #Eigebedarfskuendigungen sind ein Treiber für strukturelle #Wohnungsnot & #Wohnungslosigkeit
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https://www.spiegel.de/ausland/israel-iran-konflikt-das-elend-der-bevoelkerung-in-gaza-droht-in-vergessenheit-zu-geraten-a-0ca82a2b-a7c9-4cca-b763-7377e05eb2e6 Das ist kein #Krieg mehr gegen die Terrororganisation #Hamas, es ist ein Krieg gegen die gesamte Bevölkerung, deren #Existenzgrundlage systematisch zerstört wird. Völkerrechtler sehen daher immer mehr Anzeichen dafür, dass #Israels Kriegsführung als #Genozid gewertet werden könnte.
#EU sollte #Assoziierungsabkommen mit Israel aussetzenDie Regierung verstößt gegen das humanitäre #Völkerrecht #Gaza -
Leere #Meere - volle Kassen, moderne #Sklaverei, zerstörte #Ökosysteme
Die #Weltmeere erscheinen grenzenlos, ihre #Ressourcen sind es jedoch nicht. 90 Prozent der globalen #Fischbestände sind gefährdet.
#Fischerei zerstört die Meere | #Greenpeace
Um #trotzdem die enorme Nachfrage nach #Fisch zu decken, unternehmen internationale #Fangflotten mittlerweile weite Reisen. Vor allem die Fischgründe vor #Westafrika haben es ihnen angetan. Gigantische #Fabrikschiffe plündern dort ganze #Fischbestände und entziehen so Millionen von Küstenbewohner:innen die #Existenzgrundlage.
Es gibt Beweise, dass hauptsächlich südostasiatische #Wanderarbeiter:innen mit falschen Versprechen auf Schiffe gelockt werden und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten müssen – “moderne #Sklaverei” nennt dies eine wissenschaftliche Untersuchung.
https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/meere/fischerei
#pescetarisch #vegan #govegan #Ernährung #Umwelt #plünderung #Ausbeutung #biodiversität #Meer #Fischerei -
Leere #Meere - volle Kassen, moderne #Sklaverei, zerstörte #Ökosysteme
Die #Weltmeere erscheinen grenzenlos, ihre #Ressourcen sind es jedoch nicht. 90 Prozent der globalen #Fischbestände sind gefährdet.
#Fischerei zerstört die Meere | #Greenpeace
Um #trotzdem die enorme Nachfrage nach #Fisch zu decken, unternehmen internationale #Fangflotten mittlerweile weite Reisen. Vor allem die Fischgründe vor #Westafrika haben es ihnen angetan. Gigantische #Fabrikschiffe plündern dort ganze #Fischbestände und entziehen so Millionen von Küstenbewohner:innen die #Existenzgrundlage.
Es gibt Beweise, dass hauptsächlich südostasiatische #Wanderarbeiter:innen mit falschen Versprechen auf Schiffe gelockt werden und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten müssen – “moderne #Sklaverei” nennt dies eine wissenschaftliche Untersuchung.
https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/meere/fischerei
#pescetarisch #vegan #govegan #Ernährung #Umwelt #plünderung #Ausbeutung #biodiversität #Meer #Fischerei -
Leere #Meere - volle Kassen, moderne #Sklaverei, zerstörte #Ökosysteme
Die #Weltmeere erscheinen grenzenlos, ihre #Ressourcen sind es jedoch nicht. 90 Prozent der globalen #Fischbestände sind gefährdet.
#Fischerei zerstört die Meere | #Greenpeace
Um #trotzdem die enorme Nachfrage nach #Fisch zu decken, unternehmen internationale #Fangflotten mittlerweile weite Reisen. Vor allem die Fischgründe vor #Westafrika haben es ihnen angetan. Gigantische #Fabrikschiffe plündern dort ganze #Fischbestände und entziehen so Millionen von Küstenbewohner:innen die #Existenzgrundlage.
Es gibt Beweise, dass hauptsächlich südostasiatische #Wanderarbeiter:innen mit falschen Versprechen auf Schiffe gelockt werden und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten müssen – “moderne #Sklaverei” nennt dies eine wissenschaftliche Untersuchung.
https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/meere/fischerei
#pescetarisch #vegan #govegan #Ernährung #Umwelt #plünderung #Ausbeutung #biodiversität #Meer #Fischerei -
Leere #Meere - volle Kassen, moderne #Sklaverei, zerstörte #Ökosysteme
Die #Weltmeere erscheinen grenzenlos, ihre #Ressourcen sind es jedoch nicht. 90 Prozent der globalen #Fischbestände sind gefährdet.
#Fischerei zerstört die Meere | #Greenpeace
Um #trotzdem die enorme Nachfrage nach #Fisch zu decken, unternehmen internationale #Fangflotten mittlerweile weite Reisen. Vor allem die Fischgründe vor #Westafrika haben es ihnen angetan. Gigantische #Fabrikschiffe plündern dort ganze #Fischbestände und entziehen so Millionen von Küstenbewohner:innen die #Existenzgrundlage.
Es gibt Beweise, dass hauptsächlich südostasiatische #Wanderarbeiter:innen mit falschen Versprechen auf Schiffe gelockt werden und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten müssen – “moderne #Sklaverei” nennt dies eine wissenschaftliche Untersuchung.
https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/meere/fischerei
#pescetarisch #vegan #govegan #Ernährung #Umwelt #plünderung #Ausbeutung #biodiversität #Meer #Fischerei -
Leere #Meere - volle Kassen, moderne #Sklaverei, zerstörte #Ökosysteme
Die #Weltmeere erscheinen grenzenlos, ihre #Ressourcen sind es jedoch nicht. 90 Prozent der globalen #Fischbestände sind gefährdet.
#Fischerei zerstört die Meere | #Greenpeace
Um #trotzdem die enorme Nachfrage nach #Fisch zu decken, unternehmen internationale #Fangflotten mittlerweile weite Reisen. Vor allem die Fischgründe vor #Westafrika haben es ihnen angetan. Gigantische #Fabrikschiffe plündern dort ganze #Fischbestände und entziehen so Millionen von Küstenbewohner:innen die #Existenzgrundlage.
Es gibt Beweise, dass hauptsächlich südostasiatische #Wanderarbeiter:innen mit falschen Versprechen auf Schiffe gelockt werden und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten müssen – “moderne #Sklaverei” nennt dies eine wissenschaftliche Untersuchung.
https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/meere/fischerei
#pescetarisch #vegan #govegan #Ernährung #Umwelt #plünderung #Ausbeutung #biodiversität #Meer #Fischerei -
#Caritas:
„Die sozial-gerechte Ausgestaltung und eine starke #Klimapolitik ist ein Kernanliegen der verbandlichen Caritas in Deutschland. Dies fußt auf der Überzeugung, dass der Klimawandel die #Existenzgrundlage von Menschen auf der ganzen Welt gefährdet und besonders Menschen mit geringem Einkommen von den Folgen betroffen sind. #Klimaschutz ist darum ein Gebot der sozialen und globalen #gerechtigkeit
https://opal.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST18-2238.pdf
#Klimakatastrophe -
Der #BUND hat die weltweit erste #Verfassungsklage für besseren #Biodiversitätsschutz eingereicht.
https://www.bund-sachsen.de/service/presse/detail/news/bund-erhebt-weltweit-erste-verfassungsklage/
Diese Klage fordert den #Bundestag auf, ein umfassendes #Schutzkonzept gegen den fortschreitenden #Artenverlust zu entwickeln. Die Bedrohung der #Biodiversität ist größer als die #Klimakrise und gefährdet die menschliche #Existenzgrundlage. Ziel ist ein Stopp des Biodiversitätsverlusts und die Wiederherstellung ökologischer Vielfalt.
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Mein persönlicher Datenschutz
Mir liegt Datenschutz zwar sehr am Herzen, aber ich lebe ihn nicht widerspruchsfrei:
~ Ich habe ein Google-Konto, das ich auch nutze - als zusätzliches Email-Konto und Android für mein Smartphone.
~ Allein mit meinem Blog gebe ich sehr viel Persönliches von mir preis. Das würde sich auch nicht ändern, wenn ich mein Blog selbst hosten würde, weil die Beiträge in beiden Fällen öffentlich wären. Nichtsdestotrotz achte ich dort sehr sorgfältig auf den persönlichen Datenschutz der Menschen, über die ich schreibe. Ausgenommen sind die Personen, die ohnehin in der Öffentlichkeit stehen.
~ Facebook & Co. meide ich mit Ausnahme von WhatsApp. Dort habe ich derzeit jedoch nur wenige unregelmäßige Kontakte im einstelligen Bereich.
~ Zur Nutzung von Google auf dem Desktop und auf dem Smartphone (Android) gibt es zwar Alternativen. Aber für deren Einrichtung fehlen mir Geduld und Wissen.Und wie sollte ich meine persönlichen Daten gegenüber Behörden - z.B. Jobcenter und Sozialamt - schützen? Das ist absolut unmöglich. Gegenüber diesen Behörden kann ich mich weder auf Datenschutz noch auf Privatsphäre berufen, weil ich dann keine Leistungen bekäme und auf die Straße "umziehen" müsste. Ich finde diesen fehlenden Datenschutz am Gefährlichsten, weil mir die Behörden meine Existenzgrundlage entziehen können. Und ohne Geld bzw. mit viel zu wenig Geld nutzt mir der Datenschutz im Internet rein gar nichts.
Zudem bin ich in meinem Blog, in meinen sozialen Netzwerken und in Kommentaren mit meinem Klarnamen unterwegs. Für manche mag das Dummheit sein, für mich ist es Authentizität - ich stehe zu dem, was ich sage und schreibe.
#gerhardsgedankenbuch #datenschutz #google #facebook #behörden #android #blog #whatsapp #kontakte #privatsphäre #existenzgrundlage #klarnamen #kommentare #authentizität #authentisch
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Mein persönlicher Datenschutz
Mir liegt Datenschutz zwar sehr am Herzen, aber ich lebe ihn nicht widerspruchsfrei:
~ Ich habe ein Google-Konto, das ich auch nutze - als zusätzliches Email-Konto und Android für mein Smartphone.
~ Allein mit meinem Blog gebe ich sehr viel Persönliches von mir preis. Das würde sich auch nicht ändern, wenn ich mein Blog selbst hosten würde, weil die Beiträge in beiden Fällen öffentlich wären. Nichtsdestotrotz achte ich dort sehr sorgfältig auf den persönlichen Datenschutz der Menschen, über die ich schreibe. Ausgenommen sind die Personen, die ohnehin in der Öffentlichkeit stehen.
~ Facebook & Co. meide ich mit Ausnahme von WhatsApp. Dort habe ich derzeit jedoch nur wenige unregelmäßige Kontakte im einstelligen Bereich.
~ Zur Nutzung von Google auf dem Desktop und auf dem Smartphone (Android) gibt es zwar Alternativen. Aber für deren Einrichtung fehlen mir Geduld und Wissen.Und wie sollte ich meine persönlichen Daten gegenüber Behörden - z.B. Jobcenter und Sozialamt - schützen? Das ist absolut unmöglich. Gegenüber diesen Behörden kann ich mich weder auf Datenschutz noch auf Privatsphäre berufen, weil ich dann keine Leistungen bekäme und auf die Straße "umziehen" müsste. Ich finde diesen fehlenden Datenschutz am Gefährlichsten, weil mir die Behörden meine Existenzgrundlage entziehen können. Und ohne Geld bzw. mit viel zu wenig Geld nutzt mir der Datenschutz im Internet rein gar nichts.
Zudem bin ich in meinem Blog, in meinen sozialen Netzwerken und in Kommentaren mit meinem Klarnamen unterwegs. Für manche mag das Dummheit sein, für mich ist es Authentizität - ich stehe zu dem, was ich sage und schreibe.
#gerhardsgedankenbuch #datenschutz #google #facebook #behörden #android #blog #whatsapp #kontakte #privatsphäre #existenzgrundlage #klarnamen #kommentare #authentizität #authentisch
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Mein persönlicher Datenschutz
Mir liegt Datenschutz zwar sehr am Herzen, aber ich lebe ihn nicht widerspruchsfrei:
~ Ich habe ein Google-Konto, das ich auch nutze - als zusätzliches Email-Konto und Android für mein Smartphone.
~ Allein mit meinem Blog gebe ich sehr viel Persönliches von mir preis. Das würde sich auch nicht ändern, wenn ich mein Blog selbst hosten würde, weil die Beiträge in beiden Fällen öffentlich wären. Nichtsdestotrotz achte ich dort sehr sorgfältig auf den persönlichen Datenschutz der Menschen, über die ich schreibe. Ausgenommen sind die Personen, die ohnehin in der Öffentlichkeit stehen.
~ Facebook & Co. meide ich mit Ausnahme von WhatsApp. Dort habe ich derzeit jedoch nur wenige unregelmäßige Kontakte im einstelligen Bereich.
~ Zur Nutzung von Google auf dem Desktop und auf dem Smartphone (Android) gibt es zwar Alternativen. Aber für deren Einrichtung fehlen mir Geduld und Wissen.Und wie sollte ich meine persönlichen Daten gegenüber Behörden - z.B. Jobcenter und Sozialamt - schützen? Das ist absolut unmöglich. Gegenüber diesen Behörden kann ich mich weder auf Datenschutz noch auf Privatsphäre berufen, weil ich dann keine Leistungen bekäme und auf die Straße "umziehen" müsste. Ich finde diesen fehlenden Datenschutz am Gefährlichsten, weil mir die Behörden meine Existenzgrundlage entziehen können. Und ohne Geld bzw. mit viel zu wenig Geld nutzt mir der Datenschutz im Internet rein gar nichts.
Zudem bin ich in meinem Blog, in meinen sozialen Netzwerken und in Kommentaren mit meinem Klarnamen unterwegs. Für manche mag das Dummheit sein, für mich ist es Authentizität - ich stehe zu dem, was ich sage und schreibe.
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Mein persönlicher Datenschutz
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~ Zur Nutzung von Google auf dem Desktop und auf dem Smartphone (Android) gibt es zwar Alternativen. Aber für deren Einrichtung fehlen mir Geduld und Wissen.Und wie sollte ich meine persönlichen Daten gegenüber Behörden - z.B. Jobcenter und Sozialamt - schützen? Das ist absolut unmöglich. Gegenüber diesen Behörden kann ich mich weder auf Datenschutz noch auf Privatsphäre berufen, weil ich dann keine Leistungen bekäme und auf die Straße "umziehen" müsste. Ich finde diesen fehlenden Datenschutz am Gefährlichsten, weil mir die Behörden meine Existenzgrundlage entziehen können. Und ohne Geld bzw. mit viel zu wenig Geld nutzt mir der Datenschutz im Internet rein gar nichts.
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Zudem bin ich in meinem Blog, in meinen sozialen Netzwerken und in Kommentaren mit meinem Klarnamen unterwegs. Für manche mag das Dummheit sein, für mich ist es Authentizität - ich stehe zu dem, was ich sage und schreibe.
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Mir liegt Datenschutz zwar sehr am Herzen, aber ich lebe ihn nicht widerspruchsfrei:
~ Ich habe ein Google-Konto, das ich auch nutze - als zweites Email-Konto und als Anbieter für mein Blog.
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~ Facebook & Co. meide ich mit Ausnahme von WhatsApp. Dort habe ich derzeit jedoch nur zwei unregelmäßige Kontakte.
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Zudem bin ich in meinem Blog, in meinen sozialen Netzwerken und in Kommentaren mit meinem Klarnamen unterwegs. Für manche mag das Dummheit sein, für mich ist es Authentizität - ich stehe zu dem, was ich sage und schreibe.
#gerhardsgedankenbuch #datenschutz #blog #google #facebook/meta #geduld #wissen #sozialamt #privatsphäre #existenzgrundlage #klarname #authentizität
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Wir stehen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und an der Seite unserer Landwirt:innen vor Ort, die sich mit innovativen Ideen und modernen Konzepten nachhaltig behaupten. Subventionen sind wichtig für die Grundversorgung aller und müssen gezielt und sinnvoll eingesetzt werden.
#landwirtschaftistbunt #landwirtschaftderzukunft #landwirtschaft #niederrhein #existenzgrundlage
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#Olivenernte im #Westjordanland im Schatten des Krieges "gefährlicher denn je"
Die zunehmende Gewalt der israelischen #Siedler und die Beschlagnahmung von Land hindern palästinensische Familien daran, ihre #Olivenbäume zu ernten. Diejenigen, die es versuchen, riskieren, getötet zu werden.
Am Ende jeder Olivenernte im besetzten Dorf #Qusra im Westjordanland leitet Ibrahim #Wadi seine Familie bei der Herstellung von #Nabulsi-Seife an, einem #Grundnahrungsmittel vieler palästinensischer Haushalte, das nach einer jahrhundertealten Technik hergestellt wird. Er ruft alte und junge Verwandte zusammen und bittet sie, #Olivenöl aus ihren Häusern mitzubringen, damit sie es gemeinsam herstellen können. Während die einen helfen, singen die anderen, trinken und essen Snacks, was zu einer beliebten jährlichen Tradition geworden ist.Doch dieses Jahr wird es keine Seife geben.
Ibrahim Wadi, 63, und sein Sohn Ahmed, 26, wurden am 12. Oktober von israelischen Siedlern getötet, die nach Ansicht der Palästinenser die Konzentration der internationalen Gemeinschaft auf den Krieg im Gazastreifen ausnutzen, um ungestraft Angriffe im Westjordanland zu verüben.
Seit Beginn des Krieges zwischen #Israel und #Gaza am 7. Oktober wurden nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums mindestens 190 Palästinenser im Westjordanland getötet - die meisten von #Soldaten, aber mindestens acht von Siedlern. In der Zwischenzeit wurde die gesamte Bevölkerung von mindestens 16 Gemeinden von Siedler-Soldaten-#Milizen, die ihre Dörfer Nacht für Nacht terrorisieren, gewaltsam von ihrem Land vertrieben. Als Ibrahim Wadi und sein Sohn erschossen wurden, waren sie auf dem Weg zu einer Beerdigung von vier Männern, die am Vortag von Siedlern getötet worden waren.
Schon vor dem Krieg hatte die Gewalt von Siedlern und #Armee gegen #Palästinenser im Westjordanland stark zugenommen. Zwischen Januar und September dieses Jahres wurden im Westjordanland mindestens 199 Palästinenser getötet, was nach Angaben der #UNO die Zahlen von 2022 übertraf und zum tödlichsten Jahr für Palästinenser in dem Gebiet seit 2005 wurde. In den Monaten vor dem Krieg wurden außerdem drei ganze Gemeinden aus einem Gebiet zwischen #Ramallah und #Jericho gewaltsam vertrieben.
Die derzeitige Gewalt der Siedler fällt in gefährlicher Weise mit der Olivenernte zusammen, die jedes Jahr zwischen Oktober und November stattfindet.
Die Siedler haben es in dieser Zeit seit langem auf Palästinenser abgesehen, um deren landwirtschaftliche #Existenzgrundlage zu zerstören. Seit 1967 haben Siedler mehr als 800.000 Olivenbäume im Besitz von Palästinensern entwurzelt. Die Verbrennung von Olivenbäumen und großen Teilen landwirtschaftlicher Flächen im Dorf #Burin in der Nähe von Nablus im Juli ist eine tragische Erinnerung an den anhaltenden Diebstahl. Doch die letzten fünf Wochen haben ein völlig neues Ausmaß an staatlich unterstützter #Siedlergewalt gebracht.
"Wir hören, dass die Olivenernte jetzt gefährlicher ist als je zuvor", sagte Yasmeen Al #Hassan von der Union of Agricultural Work Committees (UAWC) - eine von sieben palästinensischen Nichtregierungsorganisationen, die von Israel in den letzten Jahren grundlos kriminalisiert wurden. Die #UAWC ist eine von vielen Organisationen, die Freiwillige koordinieren, die den #Landwirten bei der arbeitsintensiven Olivenernte helfen. Sie bringen auch internationale Freiwillige als Zeugen für die Gewalt der Siedler mit; ihre Anwesenheit kann die Siedler manchmal von Angriffen abhalten.
Aber da das Westjordanland derzeit unter einer ausgedehnten militärischen Abriegelung steht - die selbst für Israels harte Standards extrem ist - laufen die Siedler Amok.
"Dieses Jahr haben sie alle Gewehre. Letztes Jahr haben wir solche Siedler nicht gesehen", sagte Sara Wadi, Nichte des verstorbenen Ibrahim Wadi. "Früher kam ein Soldat zu uns und sagte: "Ihr habt 10 Minuten Zeit zu gehen. Jetzt ist das nicht mehr so. Jetzt kommen die Siedler mit Gewehren, schießen auf uns und sagen: 'Geht'."
In diesem Jahr mussten sie und ihre Familie sich beeilen, um ihre Olivenbäume zu pflücken, solange die Siedler noch nicht in Sicht waren, sagt sie. Es gab keine Festivitäten wie in den Jahren zuvor.
"Es hieß: 'Schnell, lasst uns gehen', und es gab Kinder, die Angst hatten ... [Wir mussten] schnell mit der Ernte fertig werden, damit wir gehen können, bevor die Siedler hierher kommen. Normalerweise bringen wir Essen mit, trinken Tee und pflücken, aber dieses Mal ging alles so schnell, weil die Siedler kamen", sagte Wadi.
Nachdem sie und die meisten ihrer Verwandten gegangen waren, blieben ihr Vater und ihr Onkel, um die #Ernte fortzusetzen, und wurden von bewaffneten Siedlern konfrontiert, die sie zum Gehen zwangen, so Wadi. Später in der Nacht setzten die Siedler #Bulldozer ein, um fünf ihrer Olivenbäume und den #Hühnerstall ihres Nachbarn zu zerstören.
Die Menschen sind sehr verängstigt".
Die zunehmende Welle der Siedlergewalt bedeutet, dass palästinensische Bauern, die ihre #Olivenhaine erreichen wollen, gezwungen sind, zwischen ihrer #Lebensgrundlage und ihrer Sicherheit zu wählen.
"Die Menschen sind sehr verängstigt. Sie wollen ihr Leben nicht wegen der Olivenbäume riskieren, aber sie sind wirklich hin- und hergerissen. Es geht um ihre Lebensweise, ihren #Lebensunterhalt und ihr Land", sagte Dr. Quamar Mishirqi-#Assad, Anwalt und Ko-Direktor der israelischen NRO #Haqel: In Defense of Human Rights.
Während die Siedler oft unter dem Schutz israelischer Beamter und #Streitkräfte agieren, haben die Palästinenser keine solche Absicherung.
Am 6. November forderte Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel #Smotrich - der auch als #Oberbefehlshaber der Regierung im Westjordanland fungiert - die Einrichtung von "sterilen #Sicherheitszonen", die Palästinenser daran hindern würden, Land in der Nähe von Siedlungen und reinen Siedlerstraßen zu betreten, selbst wenn sich auf diesem Land ihre Olivenhaine befinden. Die zunehmende Ausbreitung der Siedler im Westjordanland bedeutet, dass viele Palästinenser Ackerland in unmittelbarer Nähe der israelischen Siedlungen besitzen.
Mishirqi-Assad sagte, dass in israelischen #Facebook- und #WhatsApp-Gruppen Beiträge kursieren, in denen Siedler dazu aufgerufen werden, ihre Bemühungen zu koordinieren, um Bauern von ihren Olivenhainen fernzuhalten. In einem Beitrag wurde dazu aufgerufen, die Ernte gänzlich zu verbieten. Ein anderer schlug vor, die Bäume mit Chemikalien zu besprühen. "Ich frage mich, wie ihr Olivenöl schmecken wird", scherzte ein Mitglied.
Am 28. Oktober wurde Bilal Mohammad #Saleh, 40, bei der Olivenernte auf dem Land seiner Familie in As-Sawiya, einem anderen Dorf im nördlichen Westjordanland, in die Brust geschossen. Ein Siedler schoss vor den Augen von Verwandten auf ihn, und er verblutete noch eine halbe Stunde lang, bevor er starb. Seine Leiche wurde auf der Leiter, die er benutzt hatte, um an die Oliven zu gelangen, auf die Straße getragen, wie Zeugen berichteten.
Saleh hatte Oliven auf einem Teil seines Landes gepflückt, für den keine Genehmigung des israelischen Militärs erforderlich war, was für die meisten Bewohner von As-#Sawiya nicht gilt. Da das Dorf von allen Seiten von Siedlungen umgeben ist, ist ein Großteil der landwirtschaftlichen Flächen durch israelische #Militärrestriktionen blockiert, und die Bewohner müssen eine Genehmigung erhalten, um ihre Bäume zu pflegen.
Arafat Abu #Ras, ein Mitglied des Dorfrats und Freund von Saleh, trauert um seinen Verlust und sagt, dass er und viele andere in As-Sawiya nur zögerlich zu ihren Olivenbäumen zurückkehren. "Jeder im Dorf ist jetzt besorgt. Ich kann dieses Jahr meine Oliven, die in der Nähe der Siedlungen stehen, nicht pflücken, weil meine Familie Angst hat, dass ich gehe", sagt er.
(...)
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@bmi ich verstehe die Kunstaktion von #LetzteGeneration durchaus konstruktiver.
Zivilrechtlich ist da zwar evtl. eine illegale Müllentsorgung zu erkennen, mehr aber nicht.
Der Kern der Aussage dagegen ist IMO: wenn wir die "Erzeugung und Entsorgung von CO2“ nicht schnell abstellen, dann bedroht das unsere #Existenzgrundlage, unsere #Grundwerte, die #Demoktratie und auch das #Grundgesetz und die #Menschenrechte.Und da möchte ich vollumfänglich zustimmen. Beim bisherigen politischen Kurs sehe ich in wenigen Dekaden #KampfUmsÜberleben und #Anarchie. #Naturgesetze verhandeln nicht. Die Aussagen des #IPPC bedeute: wir verstehen auf wissenschaftlicher Eben sehr wohl, was da vor sich geht und was die Konsequenzen sind. #Kipppunkte.
Die Bewertung von #Faeser ist kurzsichtig und dient nur der #Polarisation und politischen #Eskalation.
Die Aufgabe von Politik ist es aber, den Weg in eine lebenswerte #Zukunft zu gestalten und nicht den Zorn auf die Falschen zu lenken.
#Pfui, wie heuchlerisch. -
Der #Buchmarkt sei #Grundvoraussetzung für #literarische #Vielfalt;
Werde #Literatur in #öffentlichen #Bibliotheken ab Tag ihres #Erscheinens in der online #Ausleihe #verfügbar gemacht werden #müssen, gefährde das einen #funktionierenden #Markt und damit die #Existenzgrundlage von #AutorInnen.
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Der #Buchmarkt sei #Grundvoraussetzung für #literarische #Vielfalt;
Werde #Literatur in #öffentlichen #Bibliotheken ab Tag ihres #Erscheinens in der online #Ausleihe #verfügbar gemacht werden #müssen, gefährde das einen #funktionierenden #Markt und damit die #Existenzgrundlage von #AutorInnen.