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#trotzdem — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #trotzdem, aggregated by home.social.

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  1. 15 Tore, trotzdem Wackelkandidat: Steht Janssen vor dem Aus bei Rot-Weiss Essen?

    Tor-Garant mit starkem
    Jahr und alter Liebe im Rücken Der
    29-Jährige kam erst vor einem Jahr ablösefrei vom…
    #Essen #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Bundesliga #Football #Fußball #Germany #Janssen #Nordrhein-Westfalen #Rot-Weiss #Steht #Tore #Trotzdem #Wackelkandidat
    europesays.com/de/1099030/

  2. Gebärdensprache war an Schule lange verboten – das hat sich zum Glück geändert, aber der Nachholbedarf ist groß. In Hamburg gibt es jetzt eine Qualifizierung zur deutschen Gebärdensprache als Bildungssprache. Im Podcast-Format „Hashtag #trotzdem“ erzählen Bettina Rörig und Hendrik Stammermann die außergewöhnliche Geschichte hinter dieser Fortbildung.
    Danke an Laura Marie Maaß für die Übersetzung in DGS! youtu.be/FTPQPHTL3Bk #fediLZ

  3. Wenn Spitzenpolitiker Methanol-LKW mit Wasserstoff verwechseln, ist das kein Versprecher – es ist System. In #Trotzdem analysiere ich, warum Unwissenheit zur politischen Strategie wurde und wie wir die Fakten zurückerobern.
    #Kieselsteinchen
    epubli.com/?s=Trotzdem+Arnold+

  4. Rechte Narrative leben nicht von Fakten, sondern davon, dass wir erschöpft sind. Ich analysiere schonungslos, woran Deutschland krankt – von Klimaleugnern bis zu Lobby-Lügen. Wer die Wahrheit verträgt:
    #Kieselsteinchen #Trotzdem
    epubli.com/?s=Trotzdem+Arnold+

  5. Trotzdem „1978 sollte meine Schülerzeitung Trotzdem heißen. Durfte sie nicht. Das Wort gehört mir trotzdem. #Trotzdem epubli.com/?s=Trotzdem+Arnold+

  6. Big Deal - unsere Kleine hat heute Geburtstag 🎈
    Bei dieser degenerativen Krankheit zählt jedes Jahr quasi doppelt, denn ihre Lebenserwartung liegt bei 20-30 Jahren. Darum wird heute kräftig gefeiert 🎉.
    #ataxiateleangiectasia #louisbarsyndrom #geburtstag #trotzdem #dankbar

  7. Warum das wohl so ist? Liegt bestimmt daran, das #Habeck mir einer #Schuldenbremse umgehen musste, während die #CxU & #SPD ein #Sondervermögen haben. Arschlochparteien, alles.

    #humor ist wenn man #trotzdem #lacht

  8. Klimakrise, AfD, Medienlügen, Trump, Putin – ich analysiere schonungslos, woran Deutschland krankt. Ein politisches Sachbuch voller unbequemer Wahrheiten. Gegen Resignation. Für die Wahrheit. epubli.com/shop/trotzdem-9783565301034 #Trotzdem #Kieselsteinchen

  9. Blognacht Okt 2025: Trotzdem – Der Foodblog in einem Zorb

    Also eigentlich ist das hier ja ein Foodblog.Eigentlich solltest du hier nichts anderes Lesen, als Themen rund um Ernährung, Lebensmittel, Essen, Trinken und all dem was so rundherum dazu gehört.

    Uneigentlich merkst du hier schon allein an den Artikeln, die aktuell auf der ersten oder zweiten Seite angezeigt werden, dass ich sehr gerne diese Themen-Bubble verlasse oder beliebig ausbeule. […]

    https://bunte-kuechenabenteuer.de/b/524

    #Blogbeitrag #Blognacht #Blogthemen #Foodblog #Nische #Themen #Trotzdem

  10. #trotzdem #atmo

    Das neue Umweltmagazin, der Nachfolger vom #greenpeacemagazin, ist raus und wird fleißig gelesen.

    Informiert euch auch zu gesellschaftlichen und Umweltthemen im unabhängigen atmo-Magazin.

    atmo-magazin.de/

    #umwelt #gesellschaft #antifa #demokratie #mut

  11. (tagesschau.de) Asyl in Deutschland: Queer, verfolgt und trotzdem abgelehnt?

    Queere Menschen werden in vielen Teilen der Welt verfolgt, verhaftet oder ihnen droht die Todesstrafe. 11KM erzählt, warum es trotzdem kompliziert ist, Betroffenen Asyl zu gewähren und wie ein Anruf ein ganzes Leben auf den Kopf stellen kann.

    Direktlink

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    #abgelehnt #deutschland #queer #tagesschau #trotzdem #verfolgt

  12. #Fischereindustrie

    Leere #Meere - volle Kassen, moderne #Sklaverei, zerstörte #Ökosysteme

    Die #Weltmeere erscheinen grenzenlos, ihre #Ressourcen sind es jedoch nicht. 90 Prozent der globalen #Fischbestände sind gefährdet.

    #Fischerei zerstört die Meere | #Greenpeace
    Um #trotzdem die enorme Nachfrage nach #Fisch zu decken, unternehmen internationale #Fangflotten mittlerweile weite Reisen. Vor allem die Fischgründe vor #Westafrika haben es ihnen angetan. Gigantische #Fabrikschiffe plündern dort ganze #Fischbestände und entziehen so Millionen von Küstenbewohner:innen die #Existenzgrundlage.
    Es gibt Beweise, dass hauptsächlich südostasiatische #Wanderarbeiter:innen mit falschen Versprechen auf Schiffe gelockt werden und dort unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und arbeiten müssen – “moderne #Sklaverei” nennt dies eine wissenschaftliche Untersuchung.
    greenpeace.de/biodiversitaet/m
    #pescetarisch #vegan #govegan #Ernährung #Umwelt #plünderung #Ausbeutung #biodiversität #Meer #Fischerei

  13. @taz das ist ja wie früher... Schon #RobertJungk hatte als Wissenschafts-Journalist in den 1980ern davon geschrieben, in seinem Buch #trotzdem
  14. Kein Geheimtreffen gegen Deutschland – wir waren trotzdem dabei

    Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

    Hören Sie hier eine eingelesene Fassung dieses Beitrags:

    An einem Samstagabend im Dezember, zwei Wochen vor Weihnachten, in der Schweizer Kleinstadt Kloten, wenige Autominuten vom Züricher Flughafen entfernt. Mehrere junge Männer stehen rauchend auf einem Balkon des Restaurants „83NullZwei“ und schauen hinunter auf das umliegende Sportgelände. Es ist ruhig, nur im Hallenbad nebenan ziehen einige Rentner ihre Bahnen.

    Im Gastraum sind die Fenster beschlagen, die Wände dicht mit Topfpflanzen und Eishockey-Fotos behangen, professionell wirkende Filmkameras und Scheinwerfer wurden aufgestellt. Der Raum füllt sich, in erster Linie mit weiteren jungen Männern mit streng gezogenen Scheiteln, dazu ein paar junge Frauen mit Flechtfrisuren und einige ältere Besucher. Ein Typ im Thor-Steinar-Pullover bestellt an der Theke ein Bier und Kartoffelchips. Später werden noch Blätterteig-Häppchen gereicht.

    Kurze Anmoderation des Beisitzers der Jungen Alternative Baden-Württemberg, dann tritt der Hauptredner des Abends  nach vorne: Roger Beckamp, Abgeordneter für die AfD im Deutschen Bundestag. Die zweite Rednerin wird erst später eintreffen: Lena Kotré, frisch wiedergewählte AfD-Landtagsabgeordnete in Brandenburg. Ihr Flieger habe Schwierigkeiten gehabt, erklärt der Moderator.

    Beckamp und Kotré reden an dem Abend viel über „Remigration“. Der Begriff ist ein Klassiker unter den völkisch-rassistischen Tarnbegriffen, wie wir im Infokasten weiter ausführen. Beckamp empfiehlt jungen Aktivisten auch, sich mal in die Groß- oder Urgroßeltern einzufühlen: Wen würden sie wohl heute denn wählen, wie würden sie heute auf unser Land blicken? Alles klassische Themen der Neonaziszene. Beckamp betont mehrfach, die Veranstaltung sei kein Geheimtreffen – was in der Gaststube jedes Mal mit Lachern quittiert wird. Man habe nichts zu verbergen. Er hoffe auch, dass „das Ganze ins Netz gestellt wird“, der Mitschnitt des Abends.

    Verbotene, gewaltbereite Neonazi-Gruppen im Publikum

    Am Ende des Abends wird sich Kotré bei ihren „Schweizer Freunden“ bedanken, Roger Beckamp wird anschließend auf Social Media von einer „sehr netten Runde lauter (…) Schwiegersöhne” schwärmen, es seien „sehr angenehme, anständige, differenzierte, junge Leute“ da gewesen. Vor Ort wirbt er damit, Abgeordnete könnten Geld und Jobs verteilen, an Leute, die „in ihrer Freizeit andere Dinge“ täten, die dem politischen Vorfeld „nützen“. Im Publikum sitzen Mitglieder rechtsextremistischer Gruppen, wie der in Deutschland verbotenen „Blood-and-Honour“-Bewegung und der Schweizer Gruppierung „Junge Tat“. Die „Schwiegersöhne“ sind gewaltbereite, radikale Neonazis. Bundestagsmitglied trifft Rechtsextreme, angekündigt und angepriesen in Sozialen Medien, es soll alles offen wirken.

    Lars Brändlin organisierte das Schleusen am Parkplatz. Brändlin kandidierte für die AfD in Lörrach. Auf dem Parkplatz waren auch Mitglieder von Blood&Honour, Sektion Zürich. Foto: recherche-nord, Bearbeitung: CORRECTIV

    In diesem Artikel finden Sie einige Audio-Clips. Es sind Aufnahmen des Treffens in der Schweiz. Zu hören sind der AfD-Bundestagsabgeordnete Roger Beckamp und die brandenburgische Landtagsabgeordnete Lena Kotré während ihres Vortrags auf der Bühne und im Dialog nach dem Auftritt.

    Roger Beckamp spricht über die Finanzierung und die Vernetzung zwischen AfD und politischen Vorfeld-Gruppen.

    Für die Teilnahme musste man sich mit dem Bild eines amtlichem Lichtbildausweis anmelden, kurzer Videoanruf mit Gesinnungscheck inklusive. Eigentlich wollte die Runde im Rössli-Saal in Illnau-Effretikon zusammenkommen. Doch die Stadt verbot die Veranstaltung. Durch ein „Trickli“ habe die Veranstaltung trotzdem stattfinden können, schrieb die „Junge Tat“ im Netz. Unser Reporter hat erlebt, wie dieses „Trickli“ aussah: Manche der Teilnehmer wurden zu einem Parkplatz bestellt, von dort weiter gelotst oder in Autos zu dem ihnen bis dahin unbekannten Ort gebracht, dieses Mal organisiert von AfD-Mitgliedern aus Lörrach. Solche konspirativen Schleusungen haben in der Neonazi-Szene Tradition. Alles trotz des von Beckamp mehrfach betonten, nicht geheimen Charakters.

    CORRECTIV hat aber auch ein „Trickli“ auf Lager: Einer unserer Reporter hat verdeckt an dem Treffen teilgenommen.

    Gut ein Jahr ist seit dem Geheimtreffen in Potsdam vergangen, über das CORRECTIV berichtete und bei dem der Kopf der Identitären Bewegung, Martin Sellner, sein „Remigrationskonzept“ vorstellte, das in der Einladung als Masterplan angekündigt wurde. Sein Konzept bedeutet die massenhafte Vertreibung von Menschen aus Deutschland, darunter Geflüchtete und sogenannte „nicht-assimilierte Staatsbürger“. Mithilfe von „maßgeschneiderten Gesetzen“ und „Anpassungsdruck“ sollen diese aus dem Land gedrängt werden. Nach Sellners Vorstellung betrifft das bis zu „sechs Millionen“ Menschen.

    Der Grund, warum wir von CORRECTIV jetzt wieder detailliert über ein Treffen von Rechtsextremen berichten, ist: Das Gedankengut hat sich seither noch weiter verbreitet, der völkische Tarnbegriff „Remigration“ steht auf Wahlplakaten, ist in der Alltagssprache angekommen. Es ist das Trugbild einer völkischen „Vertrauensgemeinschaft“, aus der das mit willkürlicher Definitionsmacht ausgemachte Fremde vertrieben werden müsse, um ein angebliches Idyll des „Eigenen“ wiederherzustellen. Diese völkische Ideologie ist seit über 150 Jahren ein Wiedergänger in der deutschen Rechten. Heute propagieren die sogenannten Neuen Rechten und ihre Ideologen das Trugbild einer homogenen Gemeinschaft erneut, allerdings mit neuen Begriffen. Sie sagen nicht Rasse, sondern „ethnokulturelle Identität“, es heißt dort nicht Vertreibung, sondern „Remigration”.

    Eine Aufgabe von Journalismus ist, diese Verschiebungen dessen, was „sagbar“ ist, sichtbar zu machen und die Tarnbegriffe zu erklären. Dort zuzuhören und dabei zu sein, wo sich wichtige Akteure der sogenannten Neuen Rechten unbeobachtet vor zu kritischer Öffentlichkeit fühlen. Um nicht nur ihre Aussagen zu hören, sondern auch den Kontext zu verstehen: Wer sind die Zuhörer? Wie ordnen Redner ihre Aussagen selbst ein?

    Um an dem Treffen teilzunehmen, haben wir unseren Mitarbeiter eingeschleust. Die Journalisten des Medienkollektivs „Recherche Nord“ fotografierten die Schleusungsaktion auf dem Parkplatz, bevor unser Reporter an die Veranstaltungsstelle gebracht wurde. Lokale Antifaschisten wollten ursprünglich die Veranstaltung verhindern, standen aber dann den ganzen Abend in großer Gruppe in der Nähe des Veranstaltungsortes, um die Sicherheit unseres Reporters zu gewährleisten. Später fand noch ein Video-Call mit Roger Beckamp und seinem Mitarbeiter statt.

    AfD-Mann Beckamp in der Schweiz: „Was die CDU jetzt verspricht, ist nichts anderes als Remigration“, Kontré kontert, und sieht es als Schlüssel zur Wahlbeeinflussung.

    Auch hier, bei dem Treffen in der Schweiz, wird immer wieder Bezug auf den Tarnbegriff „Remigration“ genommen. Zu Beginn seines Vortrags erzählt Beckamp, der österreichische rechtsextreme Autor Martin Sellner habe Einfluss auf ihn gehabt. Beckamp sagt, man könne statt von „Remigration“ auch von Rückführung und Abschiebung in großem Stil sprechen. Auch eher weiche Aspekte zählten dazu, „Anreize“ wie Prämien in Dänemark beispielsweise. „Was die CDU jetzt verspricht, ist nichts anderes als Remigration“, sagt Beckamp auf der Bühne und zieht den Begriff damit von Sellners radikalen Definition weg, in der auch Staatsbürger vertrieben werden sollen.

    Kotré erwidert allerdings, für sie gehe der Begriff „ein bisschen weiter.“ Es gehe nicht nur um die Ausreisepflichtigen, sondern „auch diejenigen, die sich hier nicht an Recht und Gesetz halten, die allerdings schon die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt haben.“ Ihre Logik: „Sie haben getäuscht, dass sie sich hier an die freiheitlich demokratische Grundordnung halten und damit kann man ihnen nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz einfach mal die Staatsbürgerschaft wieder entziehen.“ Die volle Ausschöpfung der angeblichen gesetzlichen Möglichkeiten sei für sie „der volle Begriff der Remigration.“

    Fünf Minuten später sagt Kotré, theoretisch sei „Remigration“ aber auch „wieder der Schlüssel“, um unliebsame Wahlentscheidungen zu verhindern.

    Roger Beckamp und Lena Kotré diskutieren über „Remigration“.

    „Diese Leute wieder loswerden“: Lena Kotré über „Remigration“ und Wahlrecht von Menschen mit Migrationshintergrund.

    „Remigration“ als vermeintliche Allround-Lösung.

    Beckamp erzählt von Kontinuität und seiner Herkunft, von seinem „Zusammenhang“, seinem Volk, „den Deutschen“. Kontinuität sei für ihn etwas „Eigenes“, auch für zukünftige Generationen. Kotré will eine privatisierte Abschiebeindustrie, will mithilfe von DNA-Proben und Sprachanalysen von Smartphones Regionen bestimmen lassen, aus der Geflüchtete vermeintlich stammen und sie dorthin abschieben. Der Moderator schlägt vor, die jungen Leute aus dem Publikum könnten beim „Kofferpacken“ helfen.

    CORRECTIV hat nach dem Treffen Beckamp und Kotré per E-Mail angeschrieben und sie unter anderem gefragt, wie der Kontakt zur Gruppe „Junge Tat“ zustande kam, ob ihnen die Teilnehmer der Veranstaltung bekannt waren und wie sie zu den Zielen der „Jungen Tat“ stehen. Antworten gab es nicht.

    „Die Angst vorm AfD-Verbot, die den Bundesvorstand rumtreibt“

    Während die Besucher der Klotener Gaststätte aufmerksam den Ausführungen von Kotré und Beckamp lauschen, wird in der AfD um eine ganz grundsätzliche Frage gestritten: Wie radikal darf und soll man auftreten? Zu den Vertretern eines radikalen Kurses gehört etwa Bundestagsmitglied Matthias Helferich, der dort „millionenfache Remigration“ propagiert und erst kürzlich den Verleger Götz Kubitschek in den Bundestag einlud. Maximilian Krah dagegen schreibt auf X, es sei unklug, sich mit Forderungen zu weit aus dem Fenster zu lehnen – mit Blick auf ein mögliches Verbotsverfahren.

    Lena Kotré über Sagbares, AfD-Verbot und den AfD-Bundesvorstand.

    Kotrés und Beckamps Besuch bei einer Schweizer Neonazi-Gruppierung ist eine klare Positionierung in dieser Streitfrage. Man dürfe sich nicht „künstlich distanzieren“, sagt Kotré später am Abend im Zwiegespräch. Es ergebe zwar „keinen Sinn“, den Holocaust zu verharmlosen oder Hitler zu verherrlichen. Aber „alles, was dadrunter ist, muss in meinen Augen sein: eben darüber zu sprechen, wie man sein eigenes Volk sieht. Und was man eben von seinem eigenen Volk fernhalten möchte.“ Denn das spreche die Wähler an. „Und die ganze Angst vorm AfD-Verbot. Das ist ja das, was gerade den Bundesvorstand auch umtreibt, ne? AfD-Verbot werden die so oder so beantragen, ob Roger und ich jetzt hier in der Schweiz sind oder nicht.“ CORRECTIV hat den AfD-Bundesverband gefragt, ob ihm das Treffen in der Schweiz bekannt war und wie er zur Teilnahme von Beckamp und Kotré steht. Die Anfrage blieb unbeanwortet.

    Roger Beckamp ist seit langem Verfechter eines „Remigrations“-Konzepts. Bereits vor dem Potsdamer Geheimtreffen sprach er in seinen Bundestagsreden von „millionenfacher Remigration“. Regelmäßig präsentiert er diese als Lösung für Wohnungsmangel. Im September vergangenen Jahres teilte er ein Video, in dem er von der Vertreibung auch deutscher Staatsbürger träumt: „Remigration jetzt! Remigration, und zwar millionenfach und gerne auch die Herrschaften, die sich besonders laut aussprechen und die im Zweifel alles Deutsche sind, die besonders laut sind, weil sie es ganz toll finden, dass alle, alle, alle, alle bleiben sollen — egal woher, egal warum.” Auch im Konzept von Martin Sellner würden Menschen, die Geflüchtete unterstützen, aus dem Land gebracht werden.

    Kotré machte im Brandenburger Landtagswahlkampf Schlagzeilen, als sie sogenannte Kubotans zur Selbstverteidigung verteilte, also einen spitzen Metallstab, der beispielsweise in der Schweiz als verbotene Waffe gilt. Kurz vor der Wahl im September, brachte Kotrés AfD-Fraktion in den brandenburgischen Landtag einen Entschließungsantrag ein, der unter anderem ein Betretungsverbot öffentlicher Veranstaltungen für „Asylantragsteller, Asylberechtigte, ukrainische Kriegsflüchtlinge“ und Weitere fordert.

    Banner-Aktionen, Sturmhauben, Waffenarsenale: Das ist die Schweizer Gruppe „Junge Tat“

    Das Bierglas des jungen Mannes ist längst geleert, als Beckamp die Motivation für sein politisches Engagement darlegt: Ihm gehe es um Kontinuität, „etwas Eigenes“, „mein Volk, die Deutschen“. Das sei seine Motivation. Die Möglichkeit von Kontinuität und deren konkrete Verkörperung in Personen. Personen wie den Menschen im Publikum. Dass die „Junge Tat“ von einer Sicherheitsbehörde als extremistisch angesehen werde, sage mehr aus über die Sicherheitsbehörden als über die „Junge Tat“.

    Tatsächlich wird die „Junge Tat“ von der Schweizer Bundespolizei Fedpol beobachtet, sechs Mitglieder wurden unter anderem wegen Rassendiskriminierung verurteilt, da sie laut Staatsanwaltschaft „die Ideologie des Nationalsozialismus verbreiteten und die Menschenwürde von Juden und dunkelhäutigen Menschen krass herabsetzten“. Bei Hausdurchsuchungen fand die Polizei beim Führungsmitglied Manuel Corchia und einem weiteren Mitglied Waffenarsenale, darunter Kalaschnikows, Pistolen, Schrotgewehre und Munition, bei Onlinevorlesungen loggte er sich zum Geburtstag von Adolf Hitler als „Alles Gute A.H. 88“ ein, „Heil Hitler“ Rufe waren zu hören. Konkret störten sie eine queere Vorlesestunde für Kinder mit Rauchbomben, ein Mitglied schlug bei einer Corona-Demo einen am Boden liegenden Gegendemonstranten und sie inszenierten Provokationen wie das Hissen rechtsextremer Banner am Basler Bahnhof. Auf Fragen von CORRECTIV, unter anderem, was sich die Gruppe davon versprach, Kotré und Beckamp einzuladen, antwortete die „Junge Tat“ nicht.

    Zwei Mitglieder oder Anwärter von Blood&Honour, Sektion Zürich, bei der Schleusung auf dem Parkplatz. Foto: recherche-nord, Bearbeitung: CORRECTIV

    Auch das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz hat die „Junge Tat“ im Blick: Aufgrund von Vernetzungen der Gruppe nach Deutschland seien deren Aktivitäten für das Bundesamt relevant, heißt es auf CORRECTIV-Anfrage. „Zudem sind verschiedene Verbindungen der „Jungen Tat“ in die deutsche rechtsextremistische Szene bekannt. Vereinzelt mündeten diese bereits in gemeinsame Aktionen“, erklärt das Bundesamt.

    Beckamp stört sich an all dem offenbar nicht. Sein Eindruck von den Anwesenden, erklärt er in seiner Rede, sei ein „ganz anders als das Bild, was entworfen wird.“ Später sagt er, man brauche „immer Leute, die vorangehen“, lobt er, „so wie Manuel hier, der sich total verbrannt hat für das Projekt.“ Gemeint ist Manuel Corchia, der die Veranstaltung mitorganisiert hatte – und bei dem mutmaßlich die Waffen gefunden wurden.

    Roger Beckamp erzählt von Kontinuität und „Eigenem“ – dem deutschen Volk.

    Roger Beckamp über politisches Vorfeld und „Junge Tat“-Aktivist Manuel Corchia.

    Roger Beckamp über Angriffe auf den CSD in Bautzen.

    Aber vor homophoben Aktionen warnt Beckamp eindrücklich, die halte er für „nicht sinnvoll“. Er erinnert an den Aufmarsch im sächsischen Bautzen im letzten Sommer, bei dem Neonazis mit Reichskriegsflagge gegen den gerade stattfindenden Christopher Street Day hetzten. Das habe er abgelehnt, sagt Beckamp, „weil es nachher so rüberkam, als wenn man gegen Homosexuelle sei.“ Damit stößt Beckamp allerdings bei seinem Publikum auf Widerspruch, wie in der Pause zu hören ist.

    Tobias Lingg (l.) und Marcel Schweizer (r.) von der Jungen Tat, umgeben von Blood&Honour Mitgliedern, auf dem Schleuser-Parkplatz. Foto: recherche-nord, Bearbeitung: CORRECTIV

    Das Potpourrie völkisch-rechtsextremer Lieblingsthemen

    Hiervon abgesehen werden an dem Abend die Hauptthesen der völkischen Rechten heruntergespult. Es klingt ein bisschen wie eine KI-generierte Zusammenfassung rechtsextremer Lieblingsthemen, ein Portfolio der „neurechten“ Neonazi-Akademie in Schnellroda, garniert mit ausgesprochen altrechten Neonazi-Slogans:

    Lena Kotré behauptet, Migranten würden „uns das Land streitig machen“ wollen.

    Die Referenten sagen, Fremde wollten uns das Land wegnehmen, Frauen seien durch Migration besonders gefährdet, Linksextreme verdienten Geld mit Migration, Muslime bedrohten das Christentum, Ausländer wollten das Land übernehmen. Beckamp spricht vom „alliierten Bombenterror“, ein Teilnehmer befürchtet einen vermeintlichen „Bevölkerungsaustausch“, andere erkundigen sich nach Strategien, die Geburtenrate christlicher Akademikerpärchen zu steigern. Neuester Hit seit diesem Jahr: CORRECTIV, das Lügen-Netzwerk. Und das Wort „Remigration“ erscheint immer wieder als Allround-Lösung.

    Am Büchertisch neben dem Eingang verkauft ein Junge in Trachtenweste derweil Titel eines neofaschistischen Verlags aus Dresden. Auf Seite 62 eines Büchleins zu neoreaktionärer Ideologie steht: „Menschenrassen existieren, unterscheiden sich, ernsthafte Politik muss sich daran orientieren.

    Allesamt Themen, die Beckamp schon zumindest in Teilen zuvor in seinen Kanälen verbreitete. Allesamt Themen, die in den Gerichtsverfahren zur Einschätzung der AfD als rechtsextremem Verdachtsfall, der Landesverbände als gesichert rechtsextremen Bestrebungen und nach Einschätzung von Verfassungsjuristen auch für ein Verbot der Bundespartei relevant seien.

    Streit in NRW-AfD: Roger Beckamps Kandidatur nur zum Schein?

    Und mehr noch: All das passiert im Kontext eines Streits der AfD in Nordrhein-Westfalen. Die Streitfrage: ob Beckamp auf einem oberen Platz der Wahlliste antreten darf. Was er noch gar nicht erzählt habe, sagt Beckamp ein paar Tage später unserem Reporter, der sich vor dem Treffen extra seinen Schnurrbart abrasiert hatte, in einem Zoom-Call: „Ich mache ja nicht weiter im Bundestag, das heißt, ich kandidiere nicht mehr.“ Was er da gerade mache, sei „nur um andere zu unterstützen, die auf die Liste sollen.“

    Bemerkenswert ist das auch deshalb: Fünf Tage zuvor hatte er sich über die vielen Lügen beschwert, die von Medien in die Welt gesetzt würden, er nannte das „entweder schlechte Arbeit oder bewusst bösartig.“ Hier sagt er nun: „Ich kämpfe gerade um die Liste. Aber das ist nur zum Schein.“

    Geheim ist das nun auch nicht mehr.

    ***
    Text und Recherche: Jean Peters, Tobias Ginsburg, Martin Böhmer, Niclas Fiegert
    Mitarbeit: Anna Kassin, Sven Niederhäuser, Marc Engelhardt, Tobias Hauswurz
    Redaktion: Anette Dowideit
    Faktencheck: Shammi Haque
    Fotos und Illustrationen: Recherche Nord, Ivo Mayr
    Kommunikation: Anna-Maria Wagner, Luise Lange-Letellier

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    Author: CORRECTIV

    #dabei #deutschland #gegen #geheimtreffen #trotzdem #waren

  15. Zivilgesellschaft unter Druck: AfD im Rathaus? Aufgeben ist trotzdem keine Option

    Belltower.News

    Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus in Sonneberg, Pirna und Raguhn-Jeßnitz.

    Von Vera Ohlendorf und Luisa Gerdsmeyer| 27. September 2024
    In Pirna wird der CSD, seit es einen AfD-Oberbürgermeister gibt, ohne städtische Unterstützung veranstaltet.

    (Quelle: picture alliance/dpa | Matthias Rietschel)

    Rechtsextreme erobern in ostdeutschen Kommunen Rathäuser, Landratsämter, Stadt- und Kreisräte, während demokratische Strukturen unter massivem Druck stehen. Rechtsextremismus in den Institutionen führt zu einer Enthemmung der Gewalt auf den Straßen. Die demokratische Zivilgesellschaft fürchtet um ihre finanzielle und rechtliche Sicherheit. In Sonneberg, Pirna und Raguhn-Jeßnitz zeigt sich, was auf dem Spiel steht, wenn Rechtsextreme kommunale Ämter übernehmen – und wie entscheidend zivilgesellschaftlicher Gegenwind ist.

    Sonneberg – Hotspot rechtsextremer Gewalt und doch kein „Shrinking Space“

    Im thüringischen Landkreis Sonneberg wurde 2023 mit Robert Sesselmann der erste AfD-Landrat der Bundesrepublik gewählt. Der Landkreis gilt seit den 1990er Jahren als rechtsextremer Hotspot und erlebt aktuell eine enorme Enthemmung von Gewalt. Die Beratungsstelle für Betroffene von rechter Gewalt ezra verzeichnet für 2023 eine Verfünffachung rechter Gewalttaten im Vergleich zum Vorjahr, ein Großteil davon wurde nach der Wahl Sesselmanns verübt. Mehrfach kam es zu Angriffen auf Engagierte, die sich den rechtsextremen Kräften im Landkreis entgegenstellten. Das Bündnis Sonneberg gegen Nazis musste seine Arbeit wegen massiver Bedrohungen nach elf Jahren einstellen. Mehrfach wurde die Geflüchtetenunterkunft im Landkreis brutal angegriffen, es flogen Steine durch Fensterscheiben, vermummte Angreifer*innen riefen rassistische Parolen und drangen in das Gebäude ein. Die ehrenamtliche Ausländerbeauftragte hat ihr Amt aufgegeben, nachdem das Landratsamt ihre Arbeit blockierte.

    Kurz nach der Wahl weigerte sich Sesselmann zunächst, das Förderprogramm Lokale Partnerschaften für Demokratie in Sonneberg zu verlängern. Nach Druck im Kreistag und im Jugendhilfeausschuss unterschrieb er letztendlich doch. Dass die AfD im Landkreis auch bei der Landtagswahl im September 2024 über 40 Prozent der Stimmen und das Direktmandat erkämpfte, ist keine Überraschung. Die Partei erprobt in Sonneberg die Übertragung ihrer rechtsextremen Agenda auf die Kommunalpolitik. Landräte stehen Verwaltungsbehörden vor, die etwa das Waffengesetz, das Aufenthalts- und Versammlungsgesetz oder das Asylbewerberleistungsgesetz umsetzen. Hier ist der Handlungsspielraum für die AfD groß, ebenso der Druck auf die demokratische Zivilgesellschaft.

    Von einem Rückzug der demokratischen Zivilgesellschaft, von einem „Shrinking Space“ Sonneberg kann aber nicht die Rede sein. Im Juli 2024 fand erstmals ein CSD in der Stadt statt, dank Unterstützung aus dem benachbarten Coburg (Bayern). Das Bündnis „Sonneberg zeigt Haltung“ setzt deutliche Zeichen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus und motiviert von CDU-Mitgliedern über Kirchengemeinden bis hin zu Sportvereinen und linken Aktivist*innen viele Menschen dazu, den Normalzustand nicht hinzunehmen. Diese Akteur*innen brauchen unbürokratische Förderung, überregionale Solidarität und jede denkbare Unterstützung. Nur dann haben sie eine Chance, Gegenentwürfe aufzuzeigen und Schutzräume für ein solidarisches Miteinander zu erhalten.

    Rechtsextreme Kontinuitäten und wehrhafte Zivilgesellschaft in Pirna

    Pirna ist ein Ort der NS-„Euthanasie“: Hier wurden über 13.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen gequält und ermordet. Viele Bürger*innen arbeiteten für die Vernichtung. Nach 1945: Schweigen als Strategie des Vergessens. Menschenfeindliche Ideologien wurden in den Familien weitergegeben. Seit den 1990er Jahren ist das sächsische Pirna eine Hochburg der extremen Rechten. Das „Haus Montag“ ist seit 2013 Versammlungs-, Wohn- und Veranstaltungsort von NPD, Freien Kameradschaften, heute von den Freien Sachsen und anderen.

    Bei der Bundestagswahl 2021 wurde die AfD in Pirna mit knapp 30 Prozent stärkste Kraft. Steffen Janich zog als Direktkandidat in den Bundestag ein. Zuvor war er vom Polizeidienst suspendiert worden, weil er illegale Kundgebungen gegen Covid-19-Maßnahmen organisiert und antisemitische und rassistische Verschwörungsideologien verbreitet hatte. 2024 wurde mit dem parteilosen Tim Lochner der bundesweit erste Oberbürgermeister auf AfD-Ticket gewählt. Seit der Kommunalwahl stellen AfD und Freie Sachsen gemeinsam mehr als ein Drittel der Stadtrats-Mandate. Lochner sprach von Gesinnungstests für die Mitarbeiter*innen im Rathaus. Seit seinem Amtsantritt wird zum CSD, den es in Pirna seit über zehn Jahren gibt, nicht mehr die Regegenbogenflagge am Rathaus gehisst. Lochner verglich die Flagge mit dem Hakenkreuz. Der CSD findet nun ohne Unterstützung der Stadt statt, erfährt jedoch bundesweite Solidarität.

    Zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen den rechtsextremen Normalzustand hat in Pirna Tradition: Seit 1998 bietet die „Aktion Zivilcourage“ politische Bildungsarbeit an: Workshops für Kommunen, Schulen und Polizei zu Rechtsextremismus und Hass im Netz. 2020 kürzte der Stadtrat die städtischen Fördermittel dafür erheblich. . Das Alternative Kultur- und Bildungszentrum AkuBiz betreibt seit 2001 historisch-politische Bildungsarbeit und beschäftigt sich mit der regionalen NS-Geschichte. Viele Initiativen bieten Beratung und Angebote für geflüchtete Menschen oder solche mit Migrationsgeschichte. Die Zivilgesellschaft ist stark – aber rechnet spätestens seit den Landtagswahlen, bei denen die AfD in Pirna 36,7 Prozent der Zweitstimmen und das Direktmandat erhielt, mit umfassenden Fördermittelkürzungen auf Landes- und Kommunalebene. Die Kassen des Landkreises sind leer. Die finanzielle Sicherung der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit ab 2025 ist ungewiss.

    Rassismus gehört längst zum Alltag in den Straßen Pirnas, . Die Normalisierung wirkt sich auf die Kreispolitik aus: Im September 2024 war im Landratsamt eine Ausstellung über Geflüchtete und ihre Fluchterlebnisse geplant. Kurz nach Eröffnung ließ Landrat Michael Geisler (CDU) nach Beschwerden von Besucher*innen die Ausstellung entfernen. Die rassismuskritischen Aussagen der Geflüchteten würden polarisieren und „die gesellschaftliche Spaltung vergrößern“.

    Alternative Förderungen der demokratischer Initiativen, eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen für die Behebung von Strukturschwächen, überregionale Solidarität, Skandalisierung von Gewalt und Hass sind nötig, um der rechtsextremen Normalisierung Einhalt zu gebieten.

    Ranguhn-Jeßnitz – Teufelskreis fehlender Mitgestaltungsmöglichkeiten

    In Raguhn-Jeßnitz, einer ländlichen Gemeinde mit knapp 9.000 Einwohner*innen in Sachsen-Anhalt, wurde 2023 mit Hannes Loth der erste hauptamtliche Bürgermeister der AfD gewählt. Im Stadtrat stellt die AfD seitdem die größte Fraktion. Andere Parteien und Fraktionen arbeiten offen mit der AfD zusammen, es kommt zu einer flächendeckenden Normalisierung von Rechtsextremismus.

    So entsteht ein Teufelskreis: In strukturschwachen Gegenden, in denen es ohnehin kaum Begegnungsorte oder zivilgesellschaftliche Aktivitäten gibt, verbreiten sich rechtsextreme Ideologien und Strukturen leichter. Dann trauen sich immer weniger Menschen, dagegen Gesicht zu zeigen. Es entstehen shrinking spaces, Regionen ohne demokratische Zivilgesellschaft, aus der sich auch demokratische Parteien zurückziehen. Die Zustimmungswerte für die AfD steigen weiter, neue rechtsextreme Gruppen entstehen – Raumübernahme und Raumüberlassung.

    Wie wirkungsvoll eine demokratische Zivilgesellschaft ist, die sich der AfD entgegenstellt, zeigte sich im benachbarten Bitterfeld-Wolfen. Hier konnte ein breites Bündnis erfolgreich gegen die Wahl eines AfD-Oberbürgermeisters mobilisieren, durch sachliche Aufklärung über die Folgen rechtsextremer Kommunalpolitik und die Präsenz im öffentlichen Raum unmittelbar vor der Wahl. Doch der Preis für diejenigen, die öffentlich Farbe bekennen ist hoch: Die AfD ging strafrechtlich gegen das Bündnis vor und reagierte mit Einschüchterungsversuchen und Angriffen auf Einzelpersonen, die einen offenen Brief unterzeichnet hatten. Die demokratische Zivilgesellschaft im Landkreis, die der Normalisierung von Rechtsextremismus entschlossen entgegentritt, ist Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Das mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Anhalt dokumentiert zahlreiche „rechtsextreme Ereignislagen“ (Bedrohungen, Gewalttaten, Sachbeschädigung, Volksverhetzung). Die Zahl ist 2023 stark gestiegen, ein Allzeithoch seit Bestehen der Chronik.

    Den Teufelskreis durchbrechen

    Rechtsextreme Gewalt, Rassismus und Queerfeindlichkeit sind in Sonneberg, Pirna, Raguhn-Jeßnitz und anderswo alltäglich. Von Brandmauern kann in den Kommunen keine Rede sein. Jede zehnte Person mit Migrationsgeschichte denkt laut einer Studie ernsthaft darüber nach, Deutschland zu verlassen. Unternehmen wandern aus Ostdeutschland ab, weil Stellen nicht besetzbar sind und der Imageschaden wirkt. Wirtschaftliche und soziale Strukturen erodieren weiter, der Teufelskreis scheint schwer zu durchbrechen.

    Dennoch: Aufgeben ist keine Option! Die Zivilgesellschaft ist da, schaut hin, skandalisiert, schützt von Gewalt Betroffene. Noch sind Sonneberg, Pirna und Raguhn-Jeßnitz demokratisch, noch gibt es wehrhafte Menschen, die für Menschenrechte eintreten. Sie brauchen bundesweite mediale Sichtbarkeit, solidarische Unterstützung und nachhaltige, umfassende finanzielle Förderungen.

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    #aufgeben #druck #keine #rathaus #trotzdem #unter #zivilgesellschaft

  16. Shoutout an alle, die NICHT auf die #Bahn angewiesen sind und #trotzdem täglich oder zumindest sehr regelmäßig damit unterwegs sind.

    Ihr habt meinen allergrößten #respekt

    Ich kann das nicht (mehr). Ich brauche ein Mindestmaß an Planbarkeit und Vorhersehbarkeit im Leben.

  17. Traurig und enttäuscht. #Europawahl

    Hilft ja nix. Morgen ist ein neuer Tag.
    Gute Nacht, schlaft trotz allem gut.

    Seid gesegnet. #Abendsegen #trotzdem #KleineZuversicht

  18. Zweitblick
    Unterwegs Reisen und ESSEN
    Fuss-Mobilität
    Ob Berlin oder weiter ..

    Bild
    #Langeweile statt HETZEN in Wirtschaft und Wunderzeiten

    #TechnikMuseum (Berlin) hat es sich vor bald 20 Jahren zu Thema gemacht

    Mobilies ESSEN mit Tischdecke WEISS gestärkt

    MANCHES was Heute ein Problem (!) ist - war gar keines ?

    Bild
    Monopol gefühlt
    #trotzdem mehr drin bei kleineren PREISEN ?

    Hat JEMAND
    Preisliste dieser ZEITEN
    im mobilen Raum
    von und nach BERLIN ?

    Bild
    #Nischt war Bankengrau
    genau nischt

  19. Trotzdem geht es immer weiter
    neustadt-ticker.de/202168/aktu
    Ob Johanna Kalex geahnt hat, wie sehr der Name der Kneipe auf der Alaunstraße Programm sein würde, als sie das "Trotzdem" vor 23 Jahren aufgemacht hat. Immer wieder standen dem Betri
    #Aktuell #Gerchtekche #Dresden #Kneipe #Neustadt #Trotzdem

  20. Falls jemand ein paar Euro übrig hat, wäre echt schade, wenn diese großartige Kneipe schließen muss...

    #dresden #trotzdem #funding

    gofundme.com/f/bitte-rettet-un

  21. *************
    Es ist fast unmöglich,
    die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen,
    ohne jemandem den Bart zu versengen.

    Georg Christoph Lichtenberg
    *************

    #WeisheitDesTages #Wahrheit #lernen #trotzdem #Klimakrise

  22. „Handlungsbedarf der Gesellschaft:
    Es regiert der Trotz“
    #trotzdem #Rammstein #Barbie #schwarwel

  23. Weder #trotzdem
    noch #deswegen

    Die Herausforderung ist, eine #Meinung als das zu behandeln, was sie ist:
    irrelevant

    Die Wirkung wird nicht durch die Meinung (selbst) erzielt, sondern durch Prinzipien und Mechanismen, die zu einer Meinung (Fakt + Emotion) führen.

    Beweis:
    Der #Populist wechselt mit seiner #Meinung immer dorthin, wo die meiste Wirkung (#Aufmerksamkeit, #Furor) entsteht.
    Die Meinung wechselt, die Aufregung bleibt.

  24. Kennt Ihr das? Ihr seid in einer #Diskussion und die Stimmung wird angespannt, weil alle merken, dass die Argumentation Konsequenzen für das eigene Leben hat. Und dann kommt das TROTZDEM. „Egal, was Du uns gesagt hast, ich mache TROTZDEM so weiter wie bisher.“
    Es gibt aber auch das kämpferische #Trotzdem, das TROTZ ALLEDEM, das den Umständen „trotzt“, das nicht aufgibt.
    "So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd - trotz alledem." (Rosa Luxemburg)

  25. Ich wohne auf dem Land und hab ein Auto und auch einen Anhänger. Wüsste gar nicht wie ich sonst alles Instandhalten sollte: Abfall wegfahren. Material holen und so. #trotzdem anstatt Rabatte auf Benzin mit Steuer zu finanzieren könnte man zB Homeoffice durch Breitbandausbau fördern. Die Busse mehr als 5mal am Tag fahren lassen. Lokale Stromerzeugung genehmigen. Einzelhandel auf dem Dorf fördern. Etc. Etc. Ich versteh das eindimensionale Denken der Politiker nicht.

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