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#wissenschaftlerinnen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #wissenschaftlerinnen, aggregated by home.social.

  1. Das neue #FORUM ist da! 📖

    Den Schwerpunkt „Berufung: Professorin“ widmen wir in der aktuellen Ausgabe des #Unimagazins den Mannheimer #wissenschaftlerinnen. In unseren Porträts erzählen sechs Professorinnen von ihrem Werdegang, Erfolgen und Hürden. Außerdem: spannende Forschungsergebnisse und Geschichten aus dem Campusleben – zum Beispiel über unsere Stipendiatin und Eishockey-Spielerin Lucia Schmitz. 🏒

    Neugierig? 👉 uni-mannheim.de/newsroom/forum

    📸 Alexander Münch

  2. #Frauen als #Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen sind in Deutschland deutlich seltener als in vielen anderen EU-Staaten. 2024 waren 35 % aller Wissenschaftler/-innen und Ingenieur/-innen hierzulande Frauen. Damit lag Deutschland unter dem EU-Schnitt von 40 %. Am höchsten war der Anteil EU-weit in Lettland (51 %), am niedrigsten in Finnland (31 %).

    #WomenInScience

  3. Wissenschaftlerinnen mit Sichtbarkeitslücke: Die Sichtbarkeit von Frauen in der Öffentlichkeit gehört zu den zentralen Gleichstellungsfragen. Eine Studie des #KITKarlsruhe zeigt nun: In der deutschen Medienberichterstattung zu wissenschaftlichen Risikothemen sind #Wissenschaftlerinnen unterrepräsentiert. Nur 18 Prozent der zitierten Fachleute waren Frauen – obwohl ihr Anteil in den untersuchten Forschungsfeldern bei rund 31 Prozent liegt.

    kit.edu/kit/202510-wissenschaf

  4. Quantenphysik: Domäne der Männer?

    Das offizielle Narrativ der Geschichte der Quantenphysik nennt vor allem die Namen bedeutender Männer: Max Planck, Albert Einstein, Niels Bohr, Arnold Sommerfeld, Werner Heisenberg, Max Born, Pascual Jordan, Paul Dirac, Louis de Broglie, Erwin Schrödinger. Dass auch Wissenschaftlerinnen wesentiche Beiträge geleistet haben, wurde bisher selten erzählt. Wie gut, dass das International Year of Quantum Science and Technology (IYQ) hier ein Umdenken und Nachforschen angestoßen hat.

    Seit 2021 beschäftigt sich die WiHQP-Kollaboration mit den Frauen in der Geschichte der Quantenphysik. Dabei ist das Buch Women in the History of Quantum Physics: Beyond Knabenphysik entstanden, das unlängst erschienen ist und auf dessen elektronische Ausgabe wir dank unserer aktuellen EBA-Lizenz für die CambridgeCore E-Books ebenfalls Zugriff haben. Neben einer sehr lesenswerten Einleitung, die möglichen Gründen für die mangelnde Anerkennung von Wissenschafterinnen nachgeht, enthält das Werk die Biographien von 16 Forscherinnen, die maßgeblich an Entwicklungen auf dem Gebiet der Quantenphysik beteiligt waren:

    Mal ehrlich: Hätten Sie sie alle gekannt? (Ich nicht.)

    Fehlende Anerkennung für Forscherinnen in der Quantenphysik

    So unterschiedlich die Geschichten dieser Frauen – ebenso wie ihre jeweilige Forschungsausrichtung – sind, zeigen sie doch „how individual women scientists struggled with social conventions, scientific culture, and the – often unconscious or internalized – prejudices they confronted.“

    Isolation der Frauen im Wissenschaftssystem

    Auch wenn es eine heute unterschätzte Zahl von Wissenschaftlerinnen gab, waren es insgesamt doch wenige, so dass sie sich häufig als einzige Frau unter vielen Männern wiederfanden. Der Zutritt zu den männlichen Netzwerken („Knabenphysik“) wurde ihnen verwehrt, eigene Netzwerke konnten sie nur schwer aufbauen. Frauen waren vom Wohlwollen einzelner Mentoren abhängig und mussten sich häufig mit nachrangigen Stellen begnügen. Das Ergebnis war die wissenschaftliche Unsichtbarkeit.

    So lässt sich nur vermuten, welcher Anteil der Leistungen großer Wissenschaftler auf der ungenannten und teilweise sogar unbezahlten Arbeit der ihnen untergebenen Frauen beruht (Matilda-Effekt). Oder wie es im Buch so schön formuliert wird:

    „Rather than standing on the shoulders of giants, the scientists who have achieved celebrity status often stood on the backs of a great number of ,hidden figures‘, both men and women.“

    Eine besondere Rolle spielen hier die Fälle von wissenschaftlich zusammenarbeitenden (Ehe)Paaren. Erleichterte ein unterstützender Gatte zwar den Zugang zu Laboratorien und in die Forschung außerhalb gängiger Normen, so war die Frau dann häufig keine gleichrangige Partnerin, sondern wurden zur Zuarbeiterin ihres Mannes. In anderen Fällen verwehrte die Furcht vor einer Vorteilsbeschaffung durch und für Familienangehörige durch Anti-Nepotismus-Richtlinien die Anstellung verheirateter Frauen an der Forschungseinrichtung des Partners.

    Vorurteile hinsichtlich der intellektuellen Fähigkeiten von Frauen und (männliche) Wettbewerbskultur

    Noch heute (und das hat mich sehr erschreckt) wird Frauen von Natur aus weniger Talent gerade in Fächern wie Mathematik und Physik zugesprochen, was eine 2015 von Psycholog:innen durchgeführte Studie zeigte. Da ich mit dem Grips‘schen „Wer sagt, dass Mädchen dümmer sind, der spinnt, der spinnt, der spinnt“ großgeworden bin, dachte ich, dass mit diesem Stereotyp längst aufgeräumt worden wäre. Ganz so einfach wie in dem Lied ist es wohl nicht. Frauen sind zwar nicht dümmer, mögen aber nicht immer gewisse (Macht)Spiele der Männer mitmachen, so fühlen sich viele Frauen zum Beispiel in hochkompetitiven Umfeldern unwohl.

    Karriereunterbrechungen

    Stärker als Männer (und früher mehr als heute) sind Frauen von Unterbrechungen ihrer Laufbahn als Wissenschaftlerin betroffen. Von den Autor:innen wird das mit „Gender norms, stereotypes, and biases, and the related social pressure to conform to such norms can help explain some of the interrupted careers of women in twentieth century physics“ erklärt. Ich ärgere mich auch heute noch, wenn in den Medien von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf „für Frauen“ statt „für Eltern“ gesprochen wird …

    Intersektionalität

    Für einige der porträtierten Wissenschaftlerinnen lässt sich zusätzlich eine Überschneidung und Gleichzeitigkeit verschiedener Formen von Diskriminierung feststellen. Sei es, dass sie als Jüdinnen durch Nazi-Gesetze betroffen waren und emigrieren mussten, sei es die chinesische Herkunft oder als Woman of Colour in Zeiten der US-amerkanischen Rassentrennung.

    Ein paar Lesetipps zur Vertiefung

    Wer über diese gemeinsamen Randbedingungen dieser 16 Frauen hinaus etwas mehr über einzelne Wissenschaftlerinnen erfahren möchte, sei auf folgende Quellen verwiesen:

    Eine kleine Begebenheit zum Abschluss

    Als ich vor einigen Monaten das schöne Werk Attention is discovery: the life and legacy of astronomer Henrietta Leavitt über Henrietta Swan Leavitt (1868–1921), immerhin Leiterin der Abteilung für fotografische Fotometrie des Harvard College Observatory, zur Sacherschließung auf dem Tisch hatte, musste ich feststellen, dass im GND-Satz als Berufsbezeichnung „Amateurastronomin“ eingetragen war. Was habe ich geschimpft! (Meine Kolleg:innen können das bestätigen.) Da war es wieder, das Problem der Frauen in der Wissenschaft (siehe Punkt 1): Zu Beginn ihrer Zeit hat Henrietta Swan Leavitt kein Gehalt für ihre Tätigkeit erhalten (und später mutmaßlich weniger als ähnlich qualifizierte Männer). Natürlich habe ich den Eintrag sofort korrigiert.

    Und noch ein Lektüretipp

    Ach ja, und weil gerade Ferienzeit ist, ein kleiner Tipp für die Urlaubslektüre: Lessons in Chemistry bzw. eine Frage der Chemie von Bonnie Garmus. Ich habe es im letzten Sommer regelrecht absorbiert. Was die Protagonistin aufgrund der Rollenvorstellungen und Sterotypen der frühen 1960-er Jahre als Forscherin in einem US-amerikanischen Labor und (später) als alleinerziehende Mutter ertragen musste, ist ein zentrales Thema des Buches, neben weiteren wichtigen Inhalten wie zum Beispiel Rudern, Kochen, klugen Töchtern und natürlich auch Chemie. (Der Begriff der Abiogenese ist mir zum ersten Mal in desem Buch begegnet und prompt gab es den passenden Titel dazu Abiogenesis: the physical basis for living systems.) Ein tolles Buch, nicht nur für (Physiko-)Chemiker:innen. Ein Buch, das die Vielfalt des Lebens, das Anderssein und Authentizität auf eine sehr menschliche und mitfühlende Art würdigt: „Courage is the root of change and change is what we are chemically designed to do. So when you wake up tomorrow, make this pledge. No more holding yourself back. No more subscribing to others‘ opinions of what you can and cannot achieve.“

    Wenn Sie noch ein bisschen weiter in das Thema „Frauen in der Physik“ eintauchen wollen, werfen Sie doch gern einen Blick auf folgende Playlist im AV-Portal der TIB: Lise-Meitner-Lectures.
    #Quantenjahr2025 #Wissenschaftlerinnen #Diskriminierung #Gleichberechtigung #LizenzCCBY40INT #Biographie #Wissenschaftsgeschichte #Quantenphysik
  5. @unigoettingen Und an alle, die ihre Physiknote lieber verschweigen 😬 :
    Der Entdeckerpfad zur Quantenphysik ist mehr als #Physik. Es geht um die #Geschichte, Orte der #Wissenschaft, die mitwirkenden ForscherInnen, erfolgreiche #Wissenschaftlerinnen, ihr Zusammenwirken, die "Entdeckung" der Quantenphysik und die Auswirkungen der NS-Zeit.

    Also traut euch! Viel Spaß beim Entdecken!

  6. Die neue #Mastodon-Account-Kartenansicht auf mastodon-listen.playground.54g ist ein fantastisches Feature!

    Zum ersten Mal können Studierende, #WissenschaftlerInnen und #WissKomm-Profis auf einen Blick sehen, welche #Hochschulen und #Universitäten im Land im #Fediverse sind!

    Das ist ein Meilenstein! Herzlichen Dank dafür an alle Beteiligten.

    Die Karte ist #NeuHier im Fediverse, also gern kräftig den Tröt oben 👆 #boosten und die Karte nutzen! #FollowerPower

    @sabrinkmann @jze @neuSoM @frebelt

  7. An vielen deutschen Unikliniken laufen #Forschungsprojekte, die mit US-Geldern finanziert werden - mit ungewisser Zukunft. Gegenüber @NDR, WDR und @SZ berichten #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler von verängstigten US-Kollegen, untersagten Treffen und Zensur:

    tagesschau.de/investigativ/ndr via @tagesschau

  8. Wenn sich alle #Wissenschaftlerïnnen irrten, hätte die rechte Hälfte des Parlaments recht. Dann wären viele #Klimaschutzmaßnahmen überzogen und wir könnten die #Sektorziele abschaffen. Aber die Expertïnnen belügen euch nicht. Es stimmt, was sie schreiben und sagen.

    Es gibt eben nur exakt eine physikalische Realität. Kein #Wolkenkuckucksheim eines bayerischen Foodbloggers, keine #Traumtänzerei eines FDP-Liberalen und kein #Luftschloss eines Blackrock-Lobbyisten kann daran etwas ändern.

  9. @PetraSchwer Ich habe inzwischen unterschrieben.

    Achtung: #Wissenschaftler ist in dieser Petition recht weit gefasst:

    „Zeichnungsberechtigt sind alle #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler mit Ausbildung/Tätigkeit/Wohnsitz in Deutschland und
    - mit mindestens Promotion
    - oder mit mindestens drei Erstautor-Peer-Review Publikationen
    - oder mit mindestens Master (oder Diplom...) und Tätigkeit an deutscher Universität, Hochschule oder Forschungseinrichtung.”

    Mit einem deutschen #Doktortitel seid ihr also schon dabei. Unterschreibt!

    Zeichnungsschluss ist am nächsten Montag (24.03, 24.00 Uhr).

    #ScientistsForFuture #Klimawandel #Klimakatastrophe #Klima #Petition #Bundestag

  10. Die künftige #Bundesregierung soll die #Klima- und #Umweltkrisen nicht verdrängen, sondern an Klimaschutzmaßnahmen festhalten, fordern mehr als 7.000 #Wissenschaftlerinnen u. #Wissenschaftler
    shorturl.at/hPbFW
    Q: br.de F: Pixabay CC

  11. Frauen mit einem Abschluss als Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen sind in Deutschland deutlich seltener als in vielen anderen EU-Staaten. 2023 waren 34 % aller Wissenschaftler/-innen und Ingenieur/-innen hierzulande Frauen. Damit lag Deutschland unter dem EU-Schnitt von 41 %. Am höchsten war der Anteil in Dänemark mit 51 % #Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen. Anteilig die wenigsten weiblichen Beschäftigten mit diesem Profil gab es in Ungarn (31 %). #Womeninscience

  12. ‼️ Politische Äußerungen auf Social Media können das Vertrauen in #Wissenschaftlerinnen erheblich mindern. #Akademikerinnen, die sich politisch neutral verhalten, gelten als am vertrauenswürdigsten, während stark polarisierte Meinungen ihre #Glaubwürdigkeit senken. Dies könnte dazu führen, dass wichtige wissenschaftliche Informationen, etwa zu #Klimawandel oder öffentlicher #Gesundheit, weniger Beachtung finden.

    #Wissenschaft #SocialMedia #Polarisierung

    cesifo.org/en/publications/202

  13. ‼️ Politische Äußerungen auf Social Media können das Vertrauen in #Wissenschaftlerinnen erheblich mindern. #Akademikerinnen, die sich politisch neutral verhalten, gelten als am vertrauenswürdigsten, während stark polarisierte Meinungen ihre #Glaubwürdigkeit senken. Dies könnte dazu führen, dass wichtige wissenschaftliche Informationen, etwa zu #Klimawandel oder öffentlicher #Gesundheit, weniger Beachtung finden.

    #Wissenschaft #SocialMedia #Polarisierung

    cesifo.org/en/publications/202

  14. ‼️ Politische Äußerungen auf Social Media können das Vertrauen in #Wissenschaftlerinnen erheblich mindern. #Akademikerinnen, die sich politisch neutral verhalten, gelten als am vertrauenswürdigsten, während stark polarisierte Meinungen ihre #Glaubwürdigkeit senken. Dies könnte dazu führen, dass wichtige wissenschaftliche Informationen, etwa zu #Klimawandel oder öffentlicher #Gesundheit, weniger Beachtung finden.

    #Wissenschaft #SocialMedia #Polarisierung

    cesifo.org/en/publications/202

  15. ‼️ Politische Äußerungen auf Social Media können das Vertrauen in #Wissenschaftlerinnen erheblich mindern. #Akademikerinnen, die sich politisch neutral verhalten, gelten als am vertrauenswürdigsten, während stark polarisierte Meinungen ihre #Glaubwürdigkeit senken. Dies könnte dazu führen, dass wichtige wissenschaftliche Informationen, etwa zu #Klimawandel oder öffentlicher #Gesundheit, weniger Beachtung finden.

    #Wissenschaft #SocialMedia #Polarisierung

    cesifo.org/en/publications/202

  16. ‼️ Politische Äußerungen auf Social Media können das Vertrauen in #Wissenschaftlerinnen erheblich mindern. #Akademikerinnen, die sich politisch neutral verhalten, gelten als am vertrauenswürdigsten, während stark polarisierte Meinungen ihre #Glaubwürdigkeit senken. Dies könnte dazu führen, dass wichtige wissenschaftliche Informationen, etwa zu #Klimawandel oder öffentlicher #Gesundheit, weniger Beachtung finden.

    #Wissenschaft #SocialMedia #Polarisierung

    cesifo.org/en/publications/202

  17. ‼️ Eine Umfrage des Guardian zeigt, dass fast ein Fünftel der befragten #Klimawissenschaftlerinnen entschieden hat, keine oder weniger #Kinder zu haben, aufgrund der aktuellen #Umweltkrisen. Die #Wissenschaftlerinnen äußern Bedenken über die #Zukunft ihrer Kinder in einer zunehmend bedrohten Welt. Diese Entscheidungen spiegeln die tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels auf persönliche #Lebensentscheidungen wider.

    #Klimakrise #Familienplanung #Klimawandel

    theguardian.com/environment/ar

  18. Die #DFG hat ihr jährliches #Chancengleichheit​s-Monitoring 2024 veröffentlicht: #Statistiken zu Antragstellung, Begutachtung und Gremienaktivität von #Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Vergleich - sowie nach Alter differenzierende Abbildungen.

    ➡️dfg.de/resource/blob/176148/d3

  19. #Google (ich weiß, böse™) hat mal wieder was Neues gelauncht:
    notebooklm.google/
    Das ist ein (Gemini) KI-unterstütztes Personal Knowledge Management, das besonders gut funktioniert in Verbindung mit #Readwise und mit #GoogleDocs. Es erlaubt dann, aus einem persönlichen Input-Mix aus beträchtlichen Datenmengen im Dialog etwas eigenes Neues zu machen, sei es eine Unterrichtsstunde zu einem bestimmten Thema, oder das Grundgerüst eines Artikels.
    Derzeit aber erst mal nur in den USA verfügbar. Dennoch empfehle ich mal, sich dieses Video anzuschauen. Betrifft besonders #WissenschaftlerInnen (#wisskomm) und #JournalistInnen:
    youtube.com/watch?v=iWPjBwXy_I
    invidious.privacydev.net/watch

  20. Am heutigen Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der #Wissenschaft werfen wir ein besonderes Schlaglicht auf unser Heft #WerkstattGeschichte 82/2020, weil dessen Thementeil "differenzen einschreiben", zusammengestellt von den beiden Herausgeberinnen Eva Marie Lehner & Teresa Schröder-Stapper, ausschließlich Beiträge von Autorinnen enthält!

    ▶️ werkstattgeschichte.de/alle_au

    @histodons @historikerinnen

    #Histodons #Wissenschaftlerinnen #Historikerinnen #WomenInScience #WomenInScienceDay #IDWGS

  21. Zwei Studien zur #Energiewende, die durch den #Klimawandel getrieben wird:

    1. Von #Fraunhofer #ISE “Was kostet die Energiewende? Wege zur Transformation des deutschen Energiesystems bis 2050”: https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/was-kostet-die-energiewende.html
    2. Die #Studie zum schnellen Ausstieg aus der #Kohlekraft durch #Solar- und #Windkraft in Kombination mit #Batteriespeichern. Ein kurzer Artikel dazu von @tagesschau ist hier zu finden, und die Studie gibt es hier: https://www.switchcoal.org/resources

    Alles ist relativ einfach verständlich. Das #FraunhoferISE Institut hat verschiedene Szenarien durchgerechnet und untersucht, was die Energiewende kosten wird. #SwitchCoal hat sich angeschaut, was es kostet, wenn wir alle deutschen #Kohlekraftwerke ersetzen, und wie viel Potenzial und Gewinn möglich sind. Letzteres auch unter Beteiligung von @ckemfert und natürlich vielen anderen tollen #Wissenschaftlerinnen.

    #Wissenschaft

  22. Wachsende soziale #Ungleichheit bei #Krebsneuerkrankungen in Deutschland

    Die altersstandardisierten #Krebs-Neuerkrankungsraten sinken – doch nicht alle Menschen in Deutschland profitieren gleichermaßen von diesem Trend: Der Rückgang ist in den am stärksten benachteiligten Regionen der Republik deutlich weniger ausgeprägt als in den wohlhabenderen Gegenden, ermittelten nun #Wissenschaftler und #Wissenschaftlerinnen im Deutschen Krebsforschungszentrum.

    idw-online.de/de/news818864

    #Gesundheit #ArmUndKrank #Armut #Einkommen #Gesundheitssystem #Infrastruktur #klassismus #Klassengesellschaft

  23. Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden

    „In diesem Jahr steht die Welt vor einer folgenschweren Entscheidung, die eine neue Stufe des Wettrüstens einleiten könnte. Mit vielen Kollegen aus dem In- und Ausland haben wir uns versammelt, um warnend unsere Stimme gegen Waffen zu erheben, die auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurden, und über deren Gefahren Naturwissenschaftler daher am besten Auskunft geben können.“
    Mainzer Appell, 1983

    40 Jahre nach dem Mainzer Appell beteiligen sich #Naturwissenschaftlerinnen und #Naturwissenschaftler wieder an einem neuen globalen und nuklearen #Wettrüsten. Für die #Naturwissenschaften bedeuten diese Entwicklungen in erster Linie eines: exorbitant hoch dotierte Forschungs- und Arbeitsaufträge. Die Modernisierung und Weiterentwicklung der #Waffenarsenale sind ohne #Forschung unmöglich.

    Mit dieser Veranstaltung wollen wir an ein historisches Ereignis erinnern. Damals wurde ein gemeinsames Grundsatzpapier verabschiedet. Mehr als 12000 Menschen, darunter überwiegend #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler sowie unzählige #Studierende, unterzeichneten 1983 den „Mainzer Appell – Verantwortung für den Frieden“. Aus diesem Appell ist die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative entstanden.

    Die Bedingungen wissenschaftlicher Arbeit haben sich seitdem rasant gewandelt. #Prekarisierung der #Arbeitsverhältnisse, #Entdemokratisierung der #Universitäten, #Disziplinierung auch professoraler #Dienstverhältnisse stehen privilegierte #Exzellenz-Cluster, millionenschwere #Forschungsförderung aus wirtschaftsnahen Drittmitteln und privat ausgehandelte Gehälter für Forschende gegenüber. Die Frage der Verantwortung stellt sich damals wie heute. Doch die Antworten können nicht die gleichen sein.

    Die friedliche und zivile Bewältigung der Herausforderungen durch den #Klimawandel und der #Transformation unserer fossilen #Wirtschaftsweise muss im Zentrum dieser Antworten stehen. #Rüstungsforschung und -produktion bleiben unvereinbar mit einer zukunftsfähigen Wissenschaft und Gesellschaft.

    Der diesjähriges #Jahreskongress der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative würdigt den zukunftsweisenden Charakter des Mainzer Appells und sucht nach neuen Antworten auf alte Fragen. Die Entwicklungen der letzten 40 Jahren zeigen, dass der Auftrag des Mainzer Appells, damals wie heute, drängender nicht sein könnte: „Wir verpflichten uns, über die politischen, militärischen und technischen Voraussetzungen der Erhaltung und Sicherung des #Frieden​s weiter nachzudenken und aufzuklären.“ Wir wollen mit diesem Kongress konkrete Ansätze für die existenziellen Herausforderungen in der Wissenschaft für eine sichere, friedliche und nachhaltige Welt diskutieren.

    Programm

    10 Uhr | Begrüßung

    * Malte Albrecht (NatWiss)
    * Prof. Dr. Georg Krausch (Uni Mainz) (angefragt)

    10:30 Uhr | Block 1: Eröffnung und Einführung

    NatWiss und Mainzer Appell
    * Prof. Dr. Matthias Kreck (ehem. Uni Mainz)

    Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden
    * Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (ehem. Uni Göttingen)

    #Krieg und #Frieden in den #Medien
    * Ekkehard Sieker (NatWiss)

    12:30 Uhr | Pause

    13:00 Uhr | Block 2: Friedenswissenschaft in Kriegszeiten/Quo vadis #Friedenswissenschaft

    Einführung
    * Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Uni Hamburg, NatWiss)

    Gesprächsrunde mit verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen: Was sind aktuelle Ansätze zum Frieden?

    #Informatik
    * NN
    #Ingenieurwissenschaften
    * Dr. Wolfgang Neef (ehem. TU Berlin)
    # Physik
    * Prof. Dr. Jürgen Scheffran
    #Chemie/ #Biologie
    * Prof. Dr. Kathryn Nixdorff (ehem. TU Darmstadt)
    #Wirtschaftswissenschaften/ #Ökonomie
    * NN
    #Sozialwissenschaften
    * Prof. Dr. Werner Ruf (ehem. Uni Kassel)
    #Medienwissenschaften
    * Ekkehard Sieker

    Moderation: Dr. Sibylle Brosius (NatWiss)

    14:30 Uhr| Pause

    15:30 Uhr | Block 3: Friedenspolitische Alternativen

    * #Friedenslogik statt #Kriegslogik
    Prof. Dr. Hanne-Magret Birkenbach (ehem. Uni Gießen)

    #Zivilklausel
    * NN

    Handlungsoptionen Gemeinsame Sicherheit
    * Reiner Braun (NatWiss)

    17:00 Uhr | Schlussbeitrag

    #Sanktionen in der Wissenschaft
    * Prof. Dr. Ernst-Ulrich von #Weizsäcker ­(ehem. Uni Kassel, Club of Rome)

    17:30 Uhr | Schluss
    Anmeldung:

    Die Veranstaltung findet am 8.7.23 ab 10 Uhr statt. Für die Teilnahme müssen Sie sich unter natwiss.de/anmeldung-kongress/ anmelden. Die Teilnahme ist aufgrund der begrenzten Plätze nur mit einer Bestätigung der Anmeldung möglich.

  24. #Karriere und #Familienplanung ist für Akademikerinnen und Akademiker meist ein sensibler Balanceakt. In unserer Serie "Durchstarten in der #LifeScience-Industrie" beschreiben 2 Mütter aus eigener Perspektive, was es braucht, damit er gelingen kann: 👉 laborjournal.de/rubric/funding

    #Wissenschaftlerinnen #WomenInScience #WomeninSTEM

  25. 📢 Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kinst vergibt im Rahmen des #HessenFond #Stipendien für besonders begabte und leistungsstarke geflüchtete #Studierende, #Promovierende, #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler an den staatlichen hessischen #Hochschulen.
    📆 Bis 20.02.2023

    bildungsserver.de/nachricht.ht

  26. Filmbuffs und KI-Interessierte aufgepasst!

    #ImAScientist geht vom 21.-30.März in die nächste Runde und ihr könnt mit dabei sein!

    Gesucht werden #WissenschaftlerInnen, die zum Thema #KIimFilm forschen und Schulklassen, die ganz viele Fragen zur Darstellung von Künstlicher Intelligenz haben 💡📽️

    📆 Der Anmeldeschluss für Wissenschaftler:innen und für Lehrkräfte und ihre Schulklassen ist der 28. Februar

    Zur Anmeldung und für weitere Infos geht's hier lang: kiimfilm.imascientist.de/

    Gerne RT!