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  1. Frauen in der Wissenschaft: Dr. Sabina Auhunas

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    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben.

    Dr. Sabina Auhunas

    Dr. Sabina Auhunas studierte Pharmazie an der Bogomolets National Medical University und promovierte in Pharmazeutischen Wissenschaften an der Shupyk National Healthcare University of Ukraine in Kiew (Ukraine). Heute arbeitet sie im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative als Stipendiatin im Open Science Lab der TIB.

    Ihre Forschung bezieht sich auf Metadatenmodelle für wissenschaftliche Instrumente und deren Integration in Forschungsinformationssysteme. Arbeitsschwerpunkte sind dabei die Verbesserung der Qualität von Metadaten, die Interoperabilität und die Sichtbarkeit von Daten zur wissenschaftlichen Infrastruktur, um zu belastbareren und nachhaltigeren Forschungsinfrastrukturen beizutragen.

    In diesem Interview spricht sie darüber, wie Diversität die Wissenschaft bereichert, über Richtungswechsel in der Wissenschaft und warum Wissenschaft ein Marathon und kein Sprint ist.

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    In der Wissenschaft fasziniert mich vor allem die Tatsache, dass Wissen nicht isoliert existiert, sondern an Wert gewinnt, wenn es geteilt, miteinander verbunden, neu entdeckt und von anderen wiederverwendet wird. Dieses Verständnis führte mich von den pharmazeutischen Wissenschaften zur Open Science, zu Forschungsinformationssystemen und Forschungsinfrastrukturen.

    Heute inspirieren mich nicht nur die wissenschaftlichen Entdeckungen selbst, sondern auch die Systeme, die Forschung sichtbar und zugänglich machen. Meine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Verbesserung von Metadaten und Forschungsinfrastrukturen, was dazu beiträgt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse über einen längeren Zeitraum auffindbar, wieder nutzbar und nachhaltig bleiben.

    Ich arbeite sehr gerne am Schnittpunkt verschiedener Disziplinen, an dem Zusammenarbeit, Technologie und Wissenschaft aufeinandertreffen, um Lösungen zu schaffen, von der ganze Forschungsgemeinschaften profitieren können.

    Ein sehr bereichernder Aspekt meiner Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Disziplinen, Ländern und mit unterschiedlichen Vorgeschichten.

    Jeder Bereich bietet seine eigene Perspektive und einige der besten Ideen entstehen, wenn unterschiedliche Kompetenzen zusammenkommen. Die Wissenschaft fordert mich ständig heraus, zu lernen, mich weiterzuentwickeln und Probleme aus neuen Perspektiven zu betrachten, und das ist etwas, was mir sehr gut gefällt.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Ich hätte gerne früher gewusst, dass es absolut in Ordnung ist, wenn man keinem strikten Berufsweg folgt. Zu Beginn meiner Karriere habe ich mich häufig unter Druck gesetzt gefühlt, alles im Voraus zu planen. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass sich einige der besten Gelegenheiten ganz unerwartet ergeben und dass ein Richtungswechsel nicht gleich bedeutet, dass man sein Ziel aus den Augen verliert. Wenn ich zurückblicke, so hat jeder Schritt meiner Reise – von der Pharmazie und der medizinischen Forschung bis hin zur Open Science und zu den Forschungsinfrastrukturen – dazu beigetragen, was mich heute als Forscherin ausmacht.

    Auch hätte ich gerne früher gewusst, dass Erfolg in der Wissenschaft nicht auf Kosten des eigenen Wohlergehens erstrebt werden sollte. Nachwuchswissenschaftlerinnen denken häufig, sie müssten immer härter arbeiten, mehr veröffentlichen, mehr machen. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass Wissenschaft ein Marathon ist und kein Sprint. Gut auf sich zu achten, die Balance zu halten und sich Zeit außerhalb der Arbeit einzuräumen, sind keine Hindernisse für den Erfolg; sie sind entscheidend für eine nachhaltige Karriere.

    Eine weitere Lektion, die ich gelernt habe, ist die, dass man keinem bestimmten Klischee entsprechen muss, um zur Wissenschaft zu gehören. Vor allem zu Beginn einer Karriere kann es einem manchmal schwierig erscheinen, Gehör zu finden. Ich wünschte, ich hätte meinen eigenen Fähigkeiten und Ideen mehr vertraut und eher verstanden, dass einfach man selbst zu sein keine Schwäche, sondern eine Stärke ist.

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Bleibt neugierig, vertraut euch selbst und habt keine Angst, selbstbewusst aufzutreten. Stellt Fragen, teilt eure Ideen und glaubt an eure Fähigkeiten, auch wenn ihr euch unsicher fühlt. Ihr braucht nicht alles zu wissen, bevor ihr anfangt. In der Wissenschaft geht es darum, zu lernen, zu erforschen und stetig zu wachsen.

    Habt keine Angst, zu scheitern. In der Wissenschaft gelingt nicht jedes Experiment, nicht jeder Antrag wird gefördert und nicht jedes Paper wird veröffentlicht. Solche Erfahrungen sind keine Zeichen dafür, dass du auf dem falschen Weg bist; sie sind Teil des Prozesses. Es ist nicht das Ziel, Fehler zu vermeiden, sondern aus ihnen zu lernen und weiterzumachen.

    Ich möchte junge Frauen auch dazu ermutigen, sich Mentor:innen zu suchen und Kontakte mit Menschen zu knüpfen, die sie inspirieren. Einige der bereicherndsten Erfahrungen in meiner Karriere sind durch die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern, Disziplinen und mit unterschiedlichen Vorgeschichten entstanden.

    Denkt gleichzeitig auch daran, dass eure Karriere nur ein Teil eures Lebens ist. Familie, Freunde, Gesundheit und persönliche Interessen sind auch wichtig. Schützt eure Energie, lasst euch Zeit für die Dinge, die euch wichtig sind, und habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr Grenzen setzt.

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Ich hoffe, dass Frauen und Mädchen in der Wissenschaft in Zukunft ihre Karriere ohne Hindernisse oder Klischees verfolgen können – und auch ohne ständig beweisen zu müssen, dass sie dorthin gehören. Ich wünsche mir, dass mehr Frauen in Führungspositionen, in Entscheidungsgremien und in wissenschaftlichen Gemeinschaften vertreten sind – und das in allen Fächern.

    Am meisten hoffe ich jedoch, dass zukünftige Generationen von Frauen in der Wissenschaft sie selbst sein können und erfolgreiche Karrieren aufbauen können, ohne ihre Individualität oder ihr Privatleben zu opfern. Ich wünsche mir auch eine wissenschaftliche Kultur, die neben der Leistung die Zusammenarbeit und neben der Produktivität die Qualität schätzt.

    Diversität sollte nicht als Ausnahme gesehen werden, sondern als eine natürliche Stärke der Wissenschaft. Die besten Lösungen für globale Herausforderungen entstehen, wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen zusammenarbeiten.

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #FrauenInDerWissenschaft #OpenSciene #LizenzCCBY40INT #ForschungUndEntwicklung #OpenScienceLab #FrauenAnDerTIB
  2. 20 Jahre SelmaMeyerMentoring – heute gefeiert im Hörsaal des Gebäudes PALME an der @[email protected]. Knapp 200 Weggefährtinnen und Geförderte dabei, 650 Mentees über zwei Dekaden, 65 Professorinnen daraus hervorgegangen. Mentoring wirkt – seit 2006. #SelmaMeyerMentoring #HHU #FrauenInDerWissenschaft

  3. 20 Jahre SelmaMeyerMentoring – heute gefeiert im Hörsaal des Gebäudes PALME an der @[email protected]. Knapp 200 Weggefährtinnen und Geförderte dabei, 650 Mentees über zwei Dekaden, 65 Professorinnen daraus hervorgegangen. Mentoring wirkt – seit 2006. #SelmaMeyerMentoring #HHU #FrauenInDerWissenschaft

  4. Frauen in der Wissenschaft: Dr. Jennifer D’Souza

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    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft” stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Dr. Jennifer D’Souza studierte Natural Language Processing an der University of Texas in Dallas, USA, und arbeitet jetzt als KI/NLP Group Lead an der TIB.

    An der TIB führt sie die Forschungsgruppe „NLP for Scientific Information” im Rahmen des Open Research Knowledge Graph (ORKG) an, einer Plattform, die sich der besseren Strukturierung, Maschinenlesbarkeit und Zugänglichkeit wissenschaftlicher Kenntnisse widmet. Die Forschung der Gruppe untersucht, wie Sprachmodelle und andere KI-Technologien die Organisation wissenschaftlicher Kenntnisse unterstützen kann, und erforscht dabei auch die Bewertung und Grenzen generativer KI-Systeme.

    In diesem Interview verrät sie, was sie an einer Karriere in der Wissenschaft als besonders bereichernd erachtet, welche Erkenntnisse sie auf ihrem Weg gewonnen hat und was sie sich für die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen erhofft.

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    Dazu fallen mir drei Dinge ein. Erstens bietet die Wissenschaft einen systematischen Ansatz, um Fragen zu untersuchen und die Welt um uns herum zu verstehen. Sie liefert klar definierte Methoden, um komplexe Probleme und die große Menge an Informationen, die ständig produziert wird, anzugehen. Dieser Aspekt ist eng mit meiner eigenen Arbeit verbunden, in der es um die Verarbeitung und Organisation wissenschaftlicher Kenntnisse geht.

    Dr. Jennifer DʻSouza // Foto: TIB/C. Bierwagen

    Zweitens arbeite ich sehr gerne mit gleichgesinnten Menschen zusammen, damit wir gemeinsam neue Systeme und Ideen entwickeln. Durch Teamwork und den Austausch von Perspektiven werden viele wissenschaftliche Fortschritte erzielt.

    Drittens schätze ich die Möglichkeit, wissenschaftliche Ideen an die nächste Generation zu vermitteln und zu kommunizieren. Sein Wissen weiterzugeben und anderen dabei zu helfen, ihr eigenes wissenschaftliches Denken zu entwickeln, ist ein besonders bereichernder Aspekt wissenschaftlicher Arbeit.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Die Bedeutung des Aufbaus eines Forschungsnetzwerks. Die Menschen messen dem Networking unterschiedliche Bedeutung bei, aber die interessantesten Projekte, an denen ich gearbeitet habe, entstanden durch Gespräche mit anderen – entweder bei Workshops, Konferenzen, Forschungsprojekten oder informellen Diskussionen.

    Im Laufe der Zeit habe ich immer mehr zu schätzen gelernt, wie wertvoll es ist, mit der breiten wissenschaftlichen Community ins Gespräch zu kommen, Menschen zu treffen, die an ähnlichen Problemen arbeiten, und Ideen auszutauschen. Schon die einfache Teilnahme an Workshops und Veranstaltungen zu Themen, die einen interessieren, kann unerwartete Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Lernen eröffnen.

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Frauen neigen häufig dazu, zu sehr an sich selbst zu zweifeln. Ich stimme vielen anderen zu, die die Bedeutung von Selbstvertrauen hervorgehoben haben. Frauen sollten ihren Fähigkeiten vertrauen und anerkennen, dass sie genauso in die Wissenschaft gehören wie jeder andere auch.

    Ich würde auch junge Frauen ermutigen, ihre Ideen offen zu teilen, sich an Diskussionen zu beteiligen, und nicht zu zögern, sich Gelegenheiten zu verschaffen, wenn es diese nicht schon gibt. Die Wissenschaft profitiert von verschiedensten Perspektiven und wir brauchen mehr Frauen, die sich in wichtigen wissenschaftlichen Diskussionen zu Wort melden.

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Ich würde sehr gerne in eine Zukunft blicken, in der Frauen, die in die Wissenschaft gehen, sich nicht länger am falschen Ort fühlen. Vor allem hoffe ich, dass bereits in den Schulklassen Mädchen und Jungen in ingenieurwissenschaftlichen und technischen Disziplinen ausgeglichener vertreten sind. Ich denke, auch das gehört zum Thema dazu. Die Wissenschaft zeigt ihre ganze Stärke, wenn sie die Diversität der gesamten Gesellschaft widerspiegelt und wenn talentierte Menschen unterschiedlichster Herkunft sich aufgefordert fühlen, mitzumachen.

    Es freut mich außerordentlich, dass wir bereits in vielen Forschungsumgebungen Anzeichen dafür sehen können, darunter auch in der TIB, in der verschiedene Teams und Perspektiven immer mehr Teil der alltäglichen wissenschaftlichen Arbeit werden. Ich freue mich auf eine Zukunft, in der solch eine Diversität schlicht und einfach die Norm ist.

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #FrauenInDerWissenschaft #LizenzCCBY40INT #ORKG #Forschung #OpenResearchKnowledgeGraph #FrauenAnDerTIB
  5. - - Girls’Day am MPIfR - -

    Am Girls'Day durften wir 34 neugierige Schülerinnen aus Bonn und der Region bei uns begrüßen und gemeinsam mit Teilnehmerinnen im Alter von 12 bis 17 Jahren einen spannenden Tag rund um die Radioastronomie gestalten.

    Zum Start gab es eine offizielle Begrüßung durch unsere Direktorin, gefolgt von einem einführenden Vortrag. Danach ging es zu den Workshops und Laborführungen.
    Zur Mittagspause gab es ein besonderes Highlight: selbstgemachtes Eis – mit flüssigem Stickstoff hergestellt 🍦❄️

    Ein großes Dankeschön geht an unsere Kolleginnen und Kollegen, die den Tag mit viel Energie, Freude und einem Lächeln unterstützt und möglich gemacht haben – ohne diesen großartigen Einsatz wäre ein solcher Tag nicht umsetzbar gewesen. 💛
    📸 Auf den Fotos seht ihr Eindrücke aus den vier Workshops.

    © E. Moerova | MPIfR Bonn

    @girlsday
    #girlsday2026 #radioastronomie #fraueninderwissenschaft #elektroingenieurin #wissenschaftlerin #pulsare #galaxie

  6. Frauen in der Wissenschaft: Lena John

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    Ein Interview über Vielfalt in der wissenschaftlichen Arbeit, Gleichberechtigung und Verbündete
    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Lena John studierte Informatik an der Leibniz Universität Hannover und arbeitet heute als Doktorandin im Bereich Data Science & Digital Libraries an der TIB. Dort beschäftigt sie sich mit der Kuratierung von Forschungswissensgraphen und der Evolution von Wissensrepräsentation.

    Im Interview spricht sie über die spannende Mischung ihrer Arbeit als Doktorandin, über Verbündete und die gemeinsame Verantwortung aller in der Wissenschaft tätigen Personen für Gleichberechtigung.

    Lena John // Foto: privat

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    Jeder Tag kann anders aussehen. Es tun sich immer neue Gelegenheiten oder Ansätze auf, die ich wahrnehmen oder ausprobieren möchte. Meine Arbeit reicht vom Publizieren wissenschaftlicher Artikel über die Betreuung von Studierenden bis hin zu Teamarbeit oder die Entwicklung eines Software-Dienstes.

    Mir gefällt, dass es bei allen Bereichen darum geht, Probleme zu lösen und dabei auch die Freiheit zu haben, unkonventionelle Methoden zu testen. Dabei sind auch Soft Skills relevant, zum Beispiel bei der Präsentation von Forschungsergebnissen oder beim Anleiten von Studierenden. Besonders spannend finde ich diese Mischung aus fachlicher Tiefe, Zusammenarbeit und der Möglichkeit, sowohl wissenschaftlich als auch persönlich etwas dazuzulernen.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Speziell in der Informatik sind Frauen* immer noch unterrepräsentiert und herrschende Strukturen tragen zu diesem Ungleichgewicht weiter bei. Ich habe von Kolleginnen gehört, die auf Konferenzen mit sexistischen Kommentaren konfrontiert wurden, und ich habe auch im Studium selbst negative Erfahrungen gemacht haben. Ich denke, hier ist noch viel Handlungsbedarf für Veränderung und das erfordert den Beitrag von allen Menschen.

    Es gibt viele Verbündete da draußen, wir müssen sie nur finden. Ich habe das Glück, in einem sehr offenen, fortschrittlichen Team zu arbeiten, wo Sexismus keinen Platz hat. Es ist ein sehr angenehmes Umfeld, wenn sich auch Männer aktiv an Gleichberechtigung beteiligen. Das zeigt mir, dass es auch anders geht und wie wichtig es ist, dass alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, um solche Räume zu schaffen.

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Traut euch. Frauen werden leider oft so sozialisiert, sich eher zurückzuhalten. Deshalb ist mein Rat, sich mehr zuzutrauen und den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Die Wissenschaft wirkt zunächst oft einschüchternd, doch einiges ist auch Fassade, da es viel darum geht, sich und die eigene Forschung gut darzustellen.

    Außerdem kann ich nur empfehlen, sich früh ein Netzwerk mit Gleichgesinnten aufzubauen. Das erleichtert vieles und ermöglicht einen ehrlichen Austausch in herausfordernden Situationen. Es kann auch sehr hilfreich sein, sich Vorbilder zu suchen oder Mentor*innen zu finden, die einen auf dem eigenen Weg begleiten und bestärken.

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Im Grunde genommen wünsche ich mir das für die Wissenschaft, was ich mir auch gesamtgesellschaftlich wünsche: Gleichberechtigung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Abbau von Vorurteilen.

    Gleichzeitig würde ich mir wünschen, dass wir langfristig gar nicht mehr so stark zwischen „Frauen in der Wissenschaft“ und anderen unterscheiden müssen, sondern Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht als selbstverständlichen Teil der Wissenschaft sehen. Gerade in Bereichen wie der Informatik würde das auch bedeuten, dass es nichts Ungewöhnliches mehr ist, eine Frau zu sein, sondern einfach normal.

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #FrauenInDerWissenschaft #LizenzCCBY40INT #DataScience #Forschung #FrauenAnDerTIB
  7. Frauen in der Wissenschaft: Dr. Esther Tobschall

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    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Dr. Esther Tobschall studierte Chemie an der Universität Hannover und forschte für ihre Dissertation zur NMR-, Impedanz- und Infrarot-Spektroskopie an nanokristallinem und glasigem Lithiummetaborat LiBO2 an einem festkörperphysikalischen Thema. Heute ist sie Fachreferentin für Physik an der TIB und ist dort vor allem für die Informationsversorgung von Physiker:innen verantwortlich. Im Interview spricht sie über die Ermutigung, Fragen zu stellen, das eigene Selbstverständnis und die Freude an der Forschung.

    Dr. Esther Tobschall // Foto: TIB/C. Bierwagen

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    Besonders gereizt hat mich an der wissenschaftlichen Arbeit, dass ich mich in ein Thema mit all seinen Aspekten einarbeiten und dabei in die Tiefe gehen durfte. Als ich mich für meine Dissertation mit nanokristallinen Substanzen beschäftigt habe, war die Forschung an Nanokristallen ein relativ neues Gebiet und wir konnten ausprobieren, mit welchen Messmethoden sich Wesen und Eigenschaften dieser Substanzen am besten erfassen und charakterisieren lassen.

    Das Auswerten und Vergleichen der Messergebnisse unterschiedlicher Verfahren hat mir besonders viel Freude gemacht, weshalb mir meine Kolleg:innen dann auch ein Universalspektrometer für meinem Doktorhut gebastelt haben (in der Astronomie nennt man das heute Multi-Messenger-Beobachtung).

    Auch mein Interesse an umfassender Literaturarbeit, den Recherchen und der Auswertung relevanter Paper sowie das Zusammenführen der Erkenntnisse, habe ich dabei entdeckt. Deshalb habe ich mir schon früh während meiner Promotionszeit den Weg ins Fachreferat an einer wissenschaftlichen Bibliothek als berufliche Perspektive vorgestellt.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Ich hätte mehr Ermutigung gebraucht: Die Ermutigung, dass ich Fragen nicht nur an mein zu untersuchendes Material oder Literatur stellen darf, sondern auch an erfahrene Forschende. Damals habe ich meine Zurückhaltung eher als Persönlichkeitsmerkmal gesehen und sie nicht auf Rollenmodelle zurückgeführt. Heute würde ich doch sagen, dass sich das größere Selbstbewusstsein meiner überwiegend männlichen Kollegen daraus gespeist hat, dass Männer seit Generationen selbstverständlich einen Platz im Wissenschaftsbetrieb hatten und Kommunikation in der Regel unter Männern stattfand, während wir wenigen jungen Frauen in der Physikalischen Chemie doch irgendwie noch Exotinnen waren. Ich muss betonen, dass es keine offene oder verdeckte Diskriminierung gab, der Faktor war schlichtweg die Selbstverständlichkeit.

    Dieses Selbstverständnis ist auch heute noch in den Regeln für die Schlagwortkatalogisierung (RSWK) verankert: Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich regelkonform das Schlagwort „Physiker“ für Werke über Physiker und Physikerinnen vergeben muss. Das Schlagwort „Physikerin“ dagegen ist den Werken vorbehalten, die sich explizit mit Frauen in der Physik beschäftigen – was ist eigentlich mit Werken, die sich ausschließlich mit Männern in der Physik befassen? Immer dann, wenn es sich halbwegs vertreten lässt, vergebe ich natürlich beide Begriffe!

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Es ist euer selbstverständliches Recht, Teil des Wissenschaftsbetriebes zu sein. Stellt das auch bei widrigen Bedingungen nie in Frage. Ich freue mich, dass es inzwischen in der Physik (auch mathematisch gesehen) unendlich mehr Professorinnen gibt, als zu meiner aktiven Zeit in der Forschung und diese mit ihrer Arbeit und ihrem Auftreten zum Vorbild werden. Ihr seid nur wirklich gut in dem, was euch Freude macht und wenn euch wissenschaftliches Arbeiten begeistert, werdet ihr – allen eventuellen Widrigkeiten zum Trotz – darin gut und erfolgreich sein. Folgt eurer Freude!

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Ich war die erste schwangere Forscherin an unserem Institut, habe meine Dissertation kurz vor der Geburt unserer Tochter eingereicht und die Prüfung wenige Monate danach absolviert. Ich wünsche mir also, dass für Wissenschaftlerinnen das Muttersein in Zukunft nicht mit so viel zusätzlichen Anstrengungen und starkem Durchsetzungsvermögen verbunden ist, wie es heute offenbar im Wissenschaftsbetrieb immer noch der Fall ist und damit zum Karrierekiller werden kann.

    Interessant ist ja, dass forschende Männer in höheren Positionen häufig auch Väter sind, während bei forschenden Frauen Mutterschaft meinen Beobachtungen nach doch noch seltener ist. Dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch viel zu häufig als Thema von Frauen gesehen wird und nicht als Thema von Eltern, ist zwar ein allgemeines gesellschaftliches Problem, aber gerade unsere öffentlich geförderte Wissenschaftsstruktur hat das Potential, hier etwas vom Entweder-oder hin zum Sowohl-als-auch zu ändern. Wie stellte ich in einem Bewerbungsgespräch fest, als ich nach meiner Tochter und meinen Verpflichtungen als Mutter gefragt wurde: „Das Kind hat auch einen Vater!“

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #FrauenInDerWissenschaft #LizenzCCBY40INT #Physik #Fachreferat #FrauenAnDerTIB
  8. 👩🏻‍🔬 Eine, die man kennen sollte: Physikerin Clara von Simson (1897–1983). Im Jahr 1947 kam sie an die #TUBerlin und habilitierte sich dort 1951 als erste Frau in der #Physik.

    🗣️ Sie kämpfte für #Gleichberechtigung und prägte die Uni auch politisch. Ein zentrales Anliegen: #Technik und humanistisches Denken vereinen.

    🏅 1966 wurde sie zur Ehrensenatorin der TU Berlin ernannt.

    Mehr über die Geschichte der TU Berlin 👉tu.berlin/go303214/

    #FrauenInDerWissenschaft #WomenInScience #wissenschaft

  9. Unser neuer Blogbeitrag über die „Britzer Prinzessin“ erzählt nicht nur von einem sensationellen Fund des Jahres 1951, sondern auch davon, wie sich Forschung verändert.
    Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Deutungen, sich wandelnde Methoden und die Rolle von Wissenschaftlerinnen, die überfachlich zusamengearbeitet haben – früher, als Ihr vielleicht erwartet.
    Schaut hier zu Teil 1: aktarcha.hypotheses.org/11636
    #Archäologie #Forschungsgeschichte #FrauenInDerWissenschaft #Berlin #Geschichte

  10. Wasser 💧 kennt keine Grenzen – und gute Wissenschaft sollte das auch nicht.
    Mit diesen Worten eröffnet Dr. Gudrun Hillebrand die neue Folge von 🎙️ BfG Interview. Zum Welt🌍wassertag am 22. März, unter dem Motto „Where water flows, equality grows“, rückt die @BfG eine zentrale Frage in den Fokus:
    👉 Wie gelingt Chancengleichheit in der Wissenschaft?
    ▶️ Jetzt reinhören: bafg.de/DE/5_Informiert/4_Info

    #WorldWaterDay #Chancengleichheit #Gleichstellung #FrauenInDerWissenschaft #Wasserforschung #BfG #Podcast

  11. Frauen in der Wissenschaft: Prof. Dr. Ina Blümel

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    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben.

    Prof. Dr. Ina Blümel // Foto: TIB/C. Bierwagen

    Dieses Mal: Prof. Dr. Ina Blümel. Sie studierte Architektur in Braunschweig, Mailand und Helsinki und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

    Heute ist sie Leiterin des Joint Labs Future Libraries and Research Data sowie Co-Leiterin des Open Science Labs an der TIB und Professorin an der Fakultät III – Medien, Information und Design der Hochschule Hannover.

    Im Interview spricht sie darüber, wie sie mit ihrer Arbeit Dinge gemeinsam mit anderen sichtbar machen kann, dass Wege in der Wissenschaft nicht gradlinig sein müssen und dass von offener, vernetzter und fairer Forschung am Ende alle profitieren.

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    Mich fasziniert, dass ich mit Forschung Dinge in Bewegung bringen kann, die sonst unsichtbar bleiben: Daten, Modelle, Bilder, Videos – all das wird unter anderem durch gute Metadaten, Linked Data und offene Infrastrukturen auffindbar und nachnutzbar.

    Ich komme ursprünglich aus der Architektur und habe mich früh für digitale Werkzeuge und den Sprung von 2D zu 3D interessiert. Heute reizt mich genau diese Schnittstelle aus Technik, Kultur und Wissen besonders. Mir ist dabei wichtig, dass Forschung nicht im Elfenbeinturm stattfindet, sondern gemeinsam mit und in Communities – zum Beispiel rund um Wikimedia – intuitiv bedienbare Werkzeuge, Workflows und offene Ressourcen entstehen.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Ich hätte gern früher gewusst, wie normal Umwege sind – und dass interdisziplinäre Biografien keine Abweichung, sondern oft ein Vorteil sind. Außerdem: Man darf und sollte sich Verbündete suchen, sichtbar Netzwerke aufbauen und Mentoring aktiv einfordern – das ist kein Luxus, sondern Teil professioneller Arbeit. Und ich hätte mir früher öfter erlaubt, prototypisch zu arbeiten: Mutig Dinge zu testen, auch wenn sie noch nicht perfekt sind.

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Sucht euch Themen, die euch wirklich packen – dann trägt euch die Neugier durch Phasen, in denen es zäh wird. Lernt, eure Arbeit sichtbar zu machen – auch in offenen Formaten. Übt früh, klar über Ressourcen zu sprechen: Zeit, Geld, Zugang, Betreuung. Traut euch, in Communitys zu gehen: Wissenschaft wird besser, wenn wir sie vernetzt und offen denken und wenn unterschiedliche Perspektiven aktiv in die Gestaltung einfließen.

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Ich wünsche mir eine Wissenschaft, in der Zugehörigkeit nicht erklärt werden muss: gleiche Chancen, gleiche Sicherheit, gleiche Sichtbarkeit – unabhängig vom Geschlecht. Und ich wünsche mir Strukturen, die Kooperation, Offenheit und nachhaltige Entwicklungen belohnen, statt nur kurzfristige Leuchttürme zu produzieren. Wenn wir Forschung offener, vernetzter und fairer organisieren, profitieren am Ende alle – und besonders jene, die heute noch zu oft ausgebremst werden.

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab #OpenScience #FrauenAnDerTIB #HochschuleHannover #FrauenInDerWissenschaft
  12. Am 8. März 2026 feiern wir beim DFN-Verein den Internationalen Frauentag.🌍✨Wir würdigen die Leistungen von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Technologie – ihre Expertise und Innovationskraft prägen unsere digitale Zukunft.🔬💡
    Gleichzeitig bleibt Chancengleichheit eine gemeinsame Aufgabe, welche weiterhin im Auge zu behalten gilt. Danke an die Frauen in unserem Team – ihr macht das Deutsche Forschungsnetz stark.🙌
    Vielfalt schafft Innovation.🚀
    #DFN #FrauenInDerWissenschaft #Gleichberechtigung

  13. Bündnis 90/Die Grünen Freiburg
    @gruene_freiburg
    Ob Medizin🩺, Stadtplanung 🏙️ oder Politik 👥: Es braucht Vielfalt!

    Mehr Frauen in der Wissenschaft bedeutet: neue Fragestellungen, umfassendere Erkenntnisse, zukunftsfähig Lösungen✨.

    Gute Forschung braucht die ganze Gesellschaft.

    Am 8.März beide Stimmen Grün.💚#frauenstärken #fraueninderWissenschaft #geschlechtergerechtigkeit

  14. 🌍 Gladys West (1930–2026) war Mathematikerin und arbeitete über 40 Jahre in der Geodäsie für das US-Militär.

    Mithilfe von Satellitendaten entwickelte sie präzise Modelle des Erdgeoids. Eine zentrale Grundlage des GPS. Ihre Berechnungen ermöglichen Navigation bis auf wenige Zentimeter genau.

    Lange blieb ihr Beitrag unbeachtet. 2018 wurde sie international geehrt und in die Hall of Fame der US Air Force aufgenommen.

    #FrauenInDerWissenschaft #FrauenUndMädchenInDerWissenschaft

  15. 11. Februar – Internationaler Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft.
    Heute feiern wir Forscherinnen, Entdeckerinnen und alle neugierigen Mädchen, die sich für die Wissenschaft interessieren. In unserem Blog stellen wir zwei inspirierende Kinder- und Jugendsachbücher vor, die spannende Geschichten über Frauen in der Wissenschaft erzählen.
    👉 Jetzt lesen & weiterempfehlen: aktarcha.hypotheses.org/11362
    #FrauenInDerWissenschaft #Buchempfehlung #InternationalDayOfWomenAndGirlsInScience

  16. 📢 Wir sind dieses Jahr wieder beim @girlsday dabei!

    🔭 Wie, warum und was erforscht man mit Radioastronomie?
    Bei uns können Mädchen ab 13 Jahren Wissenschaft live erleben – und erfahren, was man dafür braucht und wie Forschung im Alltag aussieht.

    ℹ️ Weitere Infos & Anmeldung:

    👉 Als Wissenschaftlerin Pulsare beobachten: girls-day.de/.oO/Show/max-plan
    👉 Als Elektroingenieurin einen Line-Follower bauen: girls-day.de/.oO/Show/max-plan
    👉 Als Elektroingenieurin einen Tesla-Transformator bauen: girls-day.de/.oO/Show/max-plan

    📅 Datum: 23.04.2026
    ⏰ Uhrzeit: 09:00 - 16:00 Uhr

    #girlsday #girlsday2026 #fraueninderwissenschaft #MINT #astronomie #elektrotechnik

  17. Ada Lovelace war mehr als Lord Byrons Tochter – sie war die erste Programmiererin der Welt.
    Vera Weidenbach zeigt in „Ada Lovelace: Visionärin und Genie“, wie viel Mut und Intelligenz es brauchte, um als Frau im 19. Jahrhundert Mathematik zu studieren.

    Rezension von Sabine Bovenkerk-Müller jetzt auf schreiblust-leselust.de

    #AdaLovelace #VeraWeidenbach #Buchrezension #FraueninderWissenschaft #Lesetipp #SchreiblustLeselust

  18. Aus der Reihe "200 Jahre @KIT_Karlsruhe - 100 Objekte": Auf Stipendienreise in die Freiheit: Maria Fischer
    1951/52 reiste sie als „Expertin für Frauenfragen“ quer durch die USA — dokumentiert in einem eindrucksvollen Tagebuch und mehreren Fotoalben.
    Nach ihrem Diplom an der TH KA 1950 gehörte sie zu den wenigen Architektinnen: Von 278 Absolvent*innen nach dem Krieg waren nur 21 Frauen (7,6 %).

    Mehr zu diesem Objekt: 100objekte.kit.edu/object/053/

    #KIT #FrauenInDerWissenschaft #Architektur #100Objekte

  19. Aus der Reihe "200 Jahre @KIT_Karlsruhe - 100 Objekte": Pionierin, Forscherin, Namensgeberin:

    Irene Rosenberg promovierte 1915 als erste Studentin der Technischen Hochschule Karlsruhe zum Dr.-Ing. Eine weibliche Form? Gab es nicht.

    Ihr Vermächtnis lebt weiter: eine Straße am KIT, ein Förderprogramm für Doktorandinnen und ein Preis tragen ihren Namen.

    Mehr zu diesem Objekt: 100objekte.kit.edu/object/034/

    #KIT #FraueninderWissenschaft #Pionierinnen #Wissenschaftsgeschichte #100Objekte

  20. Aus der Reihe "200 Jahre @KIT_Karlsruhe - 100 Objekte": Eine Pionierin für Generationen: Magdalena Meub

    Stationen Ihres Lebens:
    -Abiturientin des ersten deutschen Mädchengymnasiums
    -die erste weibliche Apothekerlehrling Deutschlands
    -1904/05 schrieb sie sich als erste Frau an der TH Karlsruhe ein
    -Studium der Pharmazie bis 1906, Abschluss mit Auszeichnung

    Mehr zu diesem Objekt: 100objekte.kit.edu/object/028/

    #KIT #FraueninderWissenschaft #Pionierinnen #Wissenschaftsgeschichte #100Objekte

  21. Heidelberger Wissenschaftlerinnen-Tandem erhält Förderung des Landes: Margarete von Wrangell Juniorprofessorinnen-Programm: Unterstützung für den akademischen Karriereweg uni-heidelberg.de/de/newsroom/
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    Heidelberg Researcher Tandem Receives State Funding: Margarete von Wrangell Female Junior Professorship Program: Support for Academic Career Development uni-heidelberg.de/en/newsroom/

    #universität #heidelberg #uniheidelberg #förderung #karriere #hcias #FrauenInDerWissenschaft #Gleichstellung

  22. Heute spricht Frau Prof. Beate Ceranski, Wissenschaftshistorikerin von der Universität Stuttgart, in der Ringvorlesung "Wissenschaft in der Gesellschaft" des #FORUM am #KIT.

    Ihr Thema: Liebe zur Wissenschaft, unbezahlte Arbeit und die lieben Kollegen: Historische Perspektiven auf Frauen im Wissenschaftssystem

    forum.kit.edu/ringvorlesung_wt

    Der Seminarraum ist angenehm überfüllt.

    #Karlsruhe #KIT200 #Geschlechtergeschichte #FrauenInDerWissenschaft

  23. Ihre Geschichten sind nicht nur ein faszinierendes Kapitel der Wissenschaftsgeschichte, sondern auch inspirierend für alle, die sich für Gleichberechtigung und das Durchbrechen von Barrieren in der Wissenschaft einsetzen.
    🔗 Hier geht es zum Blog: aktarcha.hypotheses.org/9164
    #InternationalerFrauentag #FrauenInDerWissenschaft #Wissenschaftsgeschichte #GenderPayGap #Gleichberechtigung #MariaVonLinden #GabrieleVonWartensleben #PionierinnenDerWissenschaft

  24. Noch bis zum 13.3.2025 ist unsere Posterausstellung „Ein gut Theil Eigenheit“ – Lebenswege früher Archäologinnen im Kreuzgang des Landratsamtes Freising zu Gast. Dort gibt es auch ein Porträt von Hilde Macha.
    #Frauenmonat #FrauenInDerWissenschaft #Ehrenamt #Archäologie

  25. „Es ist spannend, so nah dran zu sein, wenn Politik entsteht“, sagt Petra Raue.

    ♀️🗨 Vier Frauen ‒ vier Wissenschaftlerinnen: Zum Internationalen Tag der #Frauen und #Mädchen in der #Wissenschaft stellen wir im Laufe dieser Woche ihre Geschichten vor.

    👉 t1p.de/frauen-wissenschaft

    #WomenInScience #InternationalDayOfWomenInScience #FrauenInDerWissenschaft #Gleichberechtigung #Weltfrauentag #Förderpolitik

  26. „Ich liebe es, mit den Menschen auf landwirtschaftlichen Betrieben zu arbeiten“, sagt Zazie von Davier.

    ♀️ Was treibt unsere Wissenschaftlerinnen an? Welche Herausforderungen müssen sie überwinden? 💪
    Zum Tag der #FrauenInDerWissenschaft stellen wir ihre Geschichten vor:
    t1p.de/frauen-wissenschaft

    #WomenInScience #InternationalDayOfWomenInScience #FrauenInDerWissenschaft #Gleichberechtigung #Weltfrauentag #Landwirtschaft #Agrarökonomie

  27. „Es ist wichtig, seinem Herzensthema zu folgen“, findet Sylvia Keim-Klärner.

    ♀️🚀 Bühne frei für unsere Wissenschaftlerinnen. Zum Internationalen Tag der #FrauenInDerWissenschaft zeigen wir, wie viel Expertise, Kraft, und Begeisterung in unseren Forscherinnen steckt.

    👉 t1p.de/frauen-wissenschaft

    #WomenInScience #InternationalDayOfWomenInScience
    #WomenInScienceDay #Gleichberechtigung #Weltfrauentag #Soziologie

  28. Heute feiern wir den Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft .🥳 Im Video haben wir mit drei der auf ihrem Gebiet bekanntesten Wissenschaftlerinnen der #CharitéBerlin darüber gesprochen, wie sie zu den #WomeninScience geworden sind, die sie heute sind und was sie sich für junge Frauen an Unterstützung wünschen. 👉 youtu.be/JebrqztqrRA

    #Womeninscienceday #wissenschaft #Fraueninderwissenschaft

  29. Prof. Dr. #SaharVahdati, seit Oktober Professorin an der @unihannover & Leiterin der #TIB-Forschungsgruppe #AI & #ScholarlyCommunication, appelliert im Format #DreiFragenAn mit Blick auf den heutigen Internationalen Tag der Frauen & Mädchen in der Wissenschaft an alle jungen Mädchen, große Träume zu haben, an sich selbst zu glauben & sich von niemandem Grenzen setzen zu lassen, denn die Wissenschaft wartet auf diese Mädchen: blog.tib.eu/2025/02/11/drei-fr

    #WomenInScience #FrauenInDerWissenschaft

  30. „Es gehört mit zu unserem Auftrag, die rosarote Brille herunterzureißen“, sagt Tuuli-Marja Kleiner.

    ♀️👩‍🔬 Zum Internationalen Tag der #Frauen und #Mädchen in der #Wissenschaft stellen wir vier unserer Forscherinnen, ihre Arbeit, ihre Überzeugungen und ihre Wünsche vor.
    👉 t1p.de/frauen-wissenschaft

    #WomenInScience #InternationalDayOfWomenInScience #FrauenInDerWissenschaft #Gleichberechtigung #Weltfrauentag #Soziologie #Politikwissenschaft

  31. #Wissenschaft braucht Vielfalt – auch besonders in der #Cybersicherheitsforschung. #Interdisziplinarität #Diversität Schlüssel zu #Innovationen.
    Wir freuen uns, dass über 40 % in der @Cyberagentur Mitarbeiter:innen Frauen sind. Doch das Ziel bleibt klar: #Wissenschaft muss für alle offen sein.
    Daher: täglich und am #InternationalDayOfWomenAndGirlsInScience - 11.02.2025 - rücken wir dieses Thema in den Fokus.
    #FrauenInDerWissenschaft #Gleichberechtigung #Cyberwomen #Cybersicherheit

  32. 🎬 "Die Gleichung ihres Lebens" ist ein franz🇫🇷-schweizerischer Film von Anna Novion (2023). Ella Rumpf glänzt als Marguerite, einer brillanten Mathe-Studentin, die als einzige Frau an der Pariser ENS promoviert. 🧠🎓 Als Marguerite einen Fehler entdeckt, verlässt sie desillusioniert die Wissenschaft.

    🍅 : rottentomatoes.com/m/marguerit

    ⭐ :libremdb.iket.me/title/tt26699

    🍿 : invidious.drgns.space/watch?v=

    #DieDerGleichungihresLebens #FrauenInDerWissenschaft #CinematicEquation #FilmTipp 🇫🇷🇨🇭🎬

    #movierecommendation 🍿

  33. Frauenanteil in Hochschulleitungen steigt

    Die Frauenquote an staatlichen Hochschulen in Deutschland hat einen Wert von 32 Prozent erreicht.

    Im Dezember 2023 lag die Quote bei 32 Prozent. Die positive Entwicklung zeigt sich sowohl bei den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) als auch bei den Universitäten.

    bildungsspiegel.de/news/frauen

    @bildungsspiegel #Hochschulleitungen #Frauenkarrieren #FrauenInDerWissenschaft #FrauenInFührungspositionen

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