#ichbinhanna — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #ichbinhanna, aggregated by home.social.
-
Ich beobachte seit 2-3 Jahren, dass alle in der Wissenschaft 'dürfen': 'Ich durfte etwas vorstellen', 'Ich durfte etwas veröffentlichen'... Warum redet ihr so? Bei diesem Höchlichkeitssprechakt liegt der Fokus auf dem Anderen, der euch annimmt und nicht auf eurer Expertise... #IchBinHanna #WissKomm
-
Next Wednesday, RMZ members Yoanna Yankova and Jens Ambrasat will present their work on academic job culture: "Promotion into the worse? Gendered culture in academia"
13.05.26, 11 CET, join the discussion in person or via zoom (link on website)!
https://hu.berlin/32961 #IchBinHanna #IchBinReyhan -
Für die Menschen, die an Unis arbeiten.
„Ich dachte, das gehört einfach dazu“
Vorstellung der GEW-Handreichung zum Umgang mit Machtmissbrauch in Hochschule und Forschung
Online-Veranstaltung am 3. Juni.
#ichbinhanna #universitaet
https://www.gew.de/veranstaltungen/detailseite/ich-dachte-das-gehoert-einfach-dazu -
RE: https://openbiblio.social/@georgfischer/116437276898846010
Die erwähnte Analyse kann ich nur unterschreiben. Genau diese Punkte habe ich gesucht und versucht, mit den Menschen von #IchbinHanna einmal zu besprechen. Leider ohne Rückmeldung. So wie jede Gegenwehr muss wohl auch diese von den betroffenen Menschen selbst kommen. Leider bringt sie das Risiko mit sich, im akademischen System die eigene Zukunft zu riskieren. Anders: Wer rebelliert, bekommt vermutlich nie eine entfristete Stelle. 🤔
-
15/14
Karriereberatungsrant ENDE
Das System funktioniert, weil Menschen sich verausgaben.
Und es profitiert davon, dass diese Verausgabung „Engagement“ genannt wird, das nicht oder kaum karriererelevant für Exit-Optionen benannt werden kann oder soll.
#IchBinHanna -
1/14
Im Wissenschaftssystem entstehen durch Befristungen, Unterbesetzungen, strukturelle Prekarität keine Vakuumsituationen, sondern informelle Verschiebungen von Arbeit, Verantwortung, Macht.
Diese Diffusion stabilisiert das System auf Kosten derer, die am wenigsten abgesichert sind.
#IchBinHanna -
Vor ein paar Monaten bin ich bei BlueSky auf diese hochinteressante Analyse im Kontext #IchBinHanna gestolpert: Es geht um die Verantwortungsverlagerung nach unten im Wissenschaftssystem aufgrund prekärer Beschäftigungsbedingungen.
Ich habe den Thread von Jas Doe @socialdiginomad.bsky.social nicht hier auf Mastodon gefunden, daher referenziere ich ihn hier einfach komplett. Vielleicht kriegt Jas Doe eine Benachrichtigung über die Bsky Bridge?
Hier geht's zum Original: https://bsky.app/profile/socialdiginomad.bsky.social
-
@schaf Sagen wir mal so. Ich hatte mal nen sicheren unbefristeten Job in der Halbleiterindustrie. Tja. Hat sich dann in Qimonda umgenannt und ist strait insolvent gegangen.
Seitdem seh ich das mit der Dauerbrfristung als #IchBinHanna etwas entspannter.
-
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im DFG-Projekt „Rechtszynismus in Deutschland“. befristet für drei Jahre und Teilzeit (75%). Deadline 30. April 2026. #academia #job #germany @sociology #afd #rechtsextremismus #ichbinHanna https://kfn.de/ueber-uns/stellenanzeigen/wissenschaftlicher-mitarbeiterin-w-m-d-75-3/
-
Vor Kurzem teilte die Philosophin und Juniorprofessorin Amrei Bahr von der Universität Stuttgart mit, dass sie sich entschieden hat, die Wissenschaft zu verlassen. Sie ist eine der Initiator:innen von #IchbinHanna. Über ihren Schlussstrich spricht sie in unserem Podcast.
#Podcast #Wissenschaft #Forschung #WissZeitVG
https://t3n.de/news/deep-dive-ueber-das-prekaere-arbeiten-in-der-wissenschaft-1736019/
-
This year, the #EuropeanCommission invested €404.3 million to support 1610 post-doctoral #MSCA #research projects. They received 6836 eligible applications! Researchers receiving a mark of "excellence" still might not have made it, as some discplines required an evaluation score of 97%! #IchBinHanna
-
This year, the #EuropeanCommission invested €404.3 million to support 1610 post-doctoral #MSCA #research projects. They received 6836 eligible applications! Researchers receiving a mark of "excellence" still might not have made it, as some discplines required an evaluation score of 97%! #IchBinHanna
-
This year, the #EuropeanCommission invested €404.3 million to support 1610 post-doctoral #MSCA #research projects. They received 6836 eligible applications! Researchers receiving a mark of "excellence" still might not have made it, as some discplines required an evaluation score of 97%! #IchBinHanna
-
This year, the #EuropeanCommission invested €404.3 million to support 1610 post-doctoral #MSCA #research projects. They received 6836 eligible applications! Researchers receiving a mark of "excellence" still might not have made it, as some discplines required an evaluation score of 97%! #IchBinHanna
-
This year, the #EuropeanCommission invested €404.3 million to support 1610 post-doctoral #MSCA #research projects. They received 6836 eligible applications! Researchers receiving a mark of "excellence" still might not have made it, as some discplines required an evaluation score of 97%! #IchBinHanna
-
Arbeiten in der Wissenschaft! Auch dank #IchBinHanna und zu Recht sind (prekäre) akademische Arbeitsverhältnisse großes Thema geworden; manchmal könnte man auch meinen, das sei so eine Art Hölle auf Erden. Während ich quasi MDC-Inventar bin, kommen und gehen (spätestens nach 4-5 Jahren) … (1/6)
-
#IchbinHanna verliert eine zentrale Stimme. Amrei Bahr verlässt die Wissenschaft – nach Jahren der Kritik an Kettenbefristungen und ihrem Engagement für bessere Arbeitsbedingungen.
Mehr dazu im neuen #Wisskomm -Update 👇
https://www.wissenschaftskommunikation.de/das-gesicht-von-ichbinhanna-geht-95323/ -
Bei der #Programmiersprache #R ist es gängig, dass optionale Software-Bibliotheken ein eigenes Logo in Hexagon-Form bekommen: https://github.com/GuangchuangYu/hexSticker
Wir haben mal für ein fiktives Software-Paket ein #Design erstellt, um alle Personen aus dem #Wissenschaftsbetrieb zum nächsten Arbeitskampf aufzurufen. Gründe wie das #Wissenschaftszeitgesetz gibt's genug.
-
DER SPIEGEL (€): Mitgründerin von #IchBinHanna: Warum Amrei Bahr ihren Job in der Wissenschaft aufgeben will https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mitgruenderin-von-ichbinhanna-warum-amrei-bahr-ihren-job-in-der-wissenschaft-aufgeben-will-a-ace93561-8c6e-4454-b05c-906eafc1f500
Warum gibt sie ihre gut dotierte und unbefristete Stelle als Juniorprofessorin wohl auf? Nur weil nicht gut dotiert und nicht unbefristet ist? ;) -
#Lesenswert !
Warum #IchBinHanna -Mitgründerin Bahr ihren Job in der #Wissenschaft aufgeben will
#AmreiBahr wurde bekannt, weil sie sich gegen Kettenbefristungen an Hochschulen einsetzt. Hier berichtet sie über permanente Unsicherheit, vernachlässigte Freundschaften und was die junge Generation besser macht.
Ein Interview von Marc Hasse #derSpiegel #WissZeitVG -
»Ich muss meine Miete zahlen und mir etwas zu essen kaufen. Es war viel Arbeit, die Verlängerung der Juniorprofessur zu erreichen. Da fehlten mir die Kapazitäten, etwas Neues zu suchen. Ob ich die bevorstehenden zwei Jahre durchziehe oder vor 2028 aussteige, wird davon abhängen, welche Alternativen sich auftun.«
Mitgründerin von #IchBinHanna: Warum Amrei Bahr ihren Job in der Wissenschaft aufgeben will - DER SPIEGEL
-
Ein für mich sehr berührender, und ein mahnender Moment für alle Menschen in der Wissenschaft. Es ist und bleibt ein Durchlauferhitzer. Und aktuelle Pläne ändern leider gar nichts daran. #WissZeitVG #IchbinHanna
-
#IchbinHanna-Gründerin schmeißt hin: Amrei Bahr wurde Juniorprofessorin – und verlässt die Wissenschaft
https://www.tagesspiegel.de/wissen/ichbinhanna-grunderin-schmeisst-hin-amrei-bahr-wurde-juniorprofessorin--und-verlasst-die-wissenschaft-15276532.html -
Tagesspiegel: #IchbinHanna-Gründerin schmeißt hin Amrei Bahr wurde Juniorprofessorin – und verlässt die Wissenschaft https://www.tagesspiegel.de/wissen/ichbinhanna-grunderin-schmeisst-hin-amrei-bahr-wurde-juniorprofessorin--und-verlasst-die-wissenschaft-15276532.html
-
@weirdmustard @dat Na, nicht dass ich als #IchBinHanna noch noch die Wissenschaft "verstopfe".
🥲 -
#IchBinHanna war diese Woche Thema im Forschungsausschuss – die Parallelen zur Musikindustrie sind frappierend: Prekäre Arbeit ist kein Zufall, sondern #Machterhalt !
Parlamentsfernsehen:
📺28.1.26: https://www.bundestag.de/ausschuesse/forschung/sitzungen/1137784-1137784
📺 #Musikstreaming (5.11.25): https://www.bundestag.de/ausschuesse/a22_kultur/oeffentliche_sitzungen/1118142-1118142
-
Heute ist kein Unitag, heute ist Streiktag!
Hinaus zum #Hochschulaktionstag!!Entfristung jetzt - Prekarität bringt keine Innovation und schafft uns Forschende und den Unibetrieb bald ganz ab! In einer Welt wie dieser brauchen wir aber mehr denn je gute Bildungsbedingungen und eine kritische Forschung. Zeigt Euch solidarisch und kommt mit uns auf die Straße!!
-
Ich habe einen neuen unbefristeten Arbeitsvertrag
Auf befristeten Drittmitteln und ja, das ist möglich.Wissenschaft und Forschung können auch unbefristet sein. Das Auslaufen von Drittmitteln sollte kein individuelles Problem sondern das Problem einer Personalabteilung sein. Damit das auch Realität wird, muss das #WissZeitVG endlich überarbeitet werden.
6 Jahre vor und bis zu 9 Jahre nach der Promotion Befristung. Das ist unzumutbar.
Mehr dazu:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/ichbinhanna-101.html -
Oho, interessant! Bin gespannt, wie das in der Praxis aussieht. Auch für erziehende #ichbinhanna vielleicht interessant.
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:6xbg2rsccuxrtohgdbe5u2sk/post/3md3rmhcxz22a -
Liebe #Fediscience und #Ichbinhanna Bubble:
Wer hat Erfahrung mit Abbruch / Scheitern von Promotionsprojekten und weiterarbeit / neuer Bewerbung in der Wissenschaft? gerne PN. -
@tschfflr @ancaleth.bsky.social Die Auslegung des #WissZeitVG ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, ggfs. sogar von Uni zu Uni.
In Berlin, BaWü & Sachsen ist es recht problemlos möglich, bis zur Rente von Drittmittelprojekt zu Drittmittelprojekt zu zuckeln; an Unis in Hessen hingegen braucht man sich gar nicht erst zu bewerben, wenn die 12 Jahre voll sind.
Juristische Klarheit wird's leider erst geben, wenn sich endlich mal ein*e #IchBinHanna durch alle Instanzen klagt.
-
Der #ichBinHanna Personalverwaltungsklassiker: Drittmittel eingeworben f. eigene Stelle, die sollen aber in meine #WissZeitVG Zeit eingerechnet werden. Wozu sich die Mühe machen, Drittmittel einzuwerben? Frage: Wer kann Hinweise liefern, dass eine Uni das Gesetz hier auch anders auslegen kann?
-
How to stop the revolving door of German academia 🎓
-
#ichbinHanna #metoohistory Grosse Umfrage zu Machtmissbrauch in Schweizer Unis, mit deutlich schlimmen Ergebnissen:
«Mein Professor sagte immer wi... -
Thema heute ist Wissenschaft als Beruf. Ein großes Thema auf Bsky und in der Wissenschaft ist das unsägliche #WissZVG und die Probleme, die für #IchbinHanna und #IchbinReyhan daraus entstehen. Dazu haben @amreibahr.bsky.social, @drkeichhorn.bsky.social, @kubon.bsky.social uva geschrieben
-
NEU: #WerkstattGeschichte 92 »prekäres wissenschaften«!
🧵 2/Im ersten Beitrag des thematischen Schwerpunkts zur akademischen #Prekarität stellt @SebastianK erste Überlegungen vor, inwiefern #Beschäftigungsverhältnisse in der #Wissenschaft in #Mittelalter & #Gegenwart vergleichbar sein könnten. Spoiler: Das #WissZeitVG als universitäres Sonderrecht »atmet den Geist des Mittelalters«:
▶ https://werkstattgeschichte.de/abstracts/nr-92-sebastian-kubon/ -
Unser neues Heft ist erschienen: #WerkstattGeschichte 92 »prekäres wissenschaften«!
🧵 1/Der Thementeil, hg. v. @jojoweis & @t_winnerling, behandelt historische Fälle von #Machtmissbrauch & #Prekarität in akademischen Kontexten seit dem #Mittelalter:
▶ https://werkstattgeschichte.de/alle_ausgaben/prekaeres-wissenschaften@histodons @transcript-verlag.bsky.social
#Histodons #TranscriptVerlag #Unigeschichte #IchBinHanna #IchbinReyhan #WissZeitVG #academicchatter #Wissenschaftsgeschichte #Akademia
-
Korrektur: es müssten doch 13 Ja, 9 Nein und 3 Enthaltungen gewesen sein. #tvstud #ichbinhanna
-
Ein paar Gedanken dazu, warum eine Entgrenzung von Befristungsmöglichkeiten an Hochschulen auch keine Lösung ist.
-
Entfristungsgebot = Beschäftigungsverbot? Warum wir die Universitäten nicht aus der Pflicht entlassen sollten
In ihrer Kolumne zu den „Kosten zweckwidrigen Rechts am Beispiel des WissZeitVG“ kritisiert Marietta Auer die Bemühungen um eine Beschränkung der Befristung im Wissenschaftsbetrieb. Mit Verweis auf ihre eigenen Erfahrungen stellt sie fest, nicht Befristung der Beschäftigungsverhältnisse habe ihre Situation als Wissenschaftlerin prekär gemacht, sondern das „Damoklesschwert[s] der zwölfjährigen Höchstfrist nach dem WissZeitVG, nach deren Ablauf man sang- und klanglos aus der Universität hinausgeworfen wird, egal was man bis dahin in der Wissenschaft geleistet hat …“ (Auer 2025: 52). Auer greift eine durchaus verbreitete Metapher auf, wenn sie die durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) festlegte Höchstbefristungsdauer als „ein faktisches Berufsverbot für Nachwuchswissenschaftler“ beschreibt. (Auer 2025: 53).
Alle Bemühungen um eine stärkere Einschränkung der Befristung sieht sie vor diesem Hintergrund nur als ein näheres Heranrücken dieses „Damoklesschwerts“ des „Beschäftigungsverbots“. Dementsprechend lehnt sie die Bemühungen von Initiativen wie #IchBinHanna als ein Lobbying in die falsche Richtung ab. Und in gewisser Weise geben ihr dir Auseinandersetzung um die Novelle des WissZeitVG von 2024 recht. Die dort umgesetzte Verkürzung der unbedingten Höchstbefristungsdauer nach der Promotion von sechs auf vier Jahren wurde weitgehend genauso diskutiert: als ein erzwungener Rauswurf nach vier Jahren. Und manche*r der oder die sich zuvor gegen Befristung eingesetzt hatte, forderte nun ein, die Möglichkeit einer längeren Befristung aufrecht zu erhalten.
Ich halte Auers Position dennoch für falsch. Denn die Rede vom „Berufsverbot“ naturalisiert in gewisser Weise eine eingeübte, aber keineswegs notwendige Haltung in den Personalabteilungen so gut wie aller Hochschulen. Jede auch nur im Ansatz mögliche entfristete Beschäftigung soll mit aller Macht zu verhindert werden, als drohe der unmittelbare Ruin. Aber natürlich haben Universitäten die Möglichkeit, mehr Stellen zu entfristen. Und genau das ist ja das Ziel entsprechender Initiativen. Dass aber, solange die Universitäten kein Millimeter von ihrer Null-Entfristungs-Praxis abweichen, jegliche Beschränkung der Befristungsdauer zu absurden Situationen führt, ist in gewisser Weise notwendige Folge eines jeden regulierenden Gesetzes. Dies dann aber automatisch als Grund zu nehmen, Einschränkungen der Befristungsmöglichkeiten zurückzunehmen, wäre allerdings seinerseits absurd. Man stelle sich vor, ein beliebiges Unternehmen forderte die Rücknahme der Höchstbefristungsdauer von zwei Jahren, weil das Auswechseln der gesamten Belegschaft alle zwei Jahre nicht förderlich für es sei.
Vielleicht verweist die von Auer richtig beschriebene Situation aber durchaus darauf, dass der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen verstärkt in den Hochschulen selbst geführt werden muss – als ein Kampf nicht nur die Befristungsspielräume auszuschöpfen, wie es bisher geschieht, sondern auch die Entfristungsspielräume. Die Initiative Uni Kassel Unbefristet hat hier in der Vergangenheit bereits viel bewegt und Prozesse auch über Kassel hinaus angestoßen.
Zweifelsohne bieten Entfristungen innerhalb bestehender Strukturen aber auch viel Konfliktpotenzial. So kann es zu Reibungen mit dem Anspruch von Professor*innen kommen, Personal ohne „Altlasten“ neu zu bestücken und auszuwechseln. Vermutlich wird spätestens in diesem Zusammenhang irgendwann auch wieder die „Wissenschaftsfreiheit“ in Stellung gebracht. Letztlich wird eine nachhaltige Entfristungsstrategie so vermutlich nur zusammen mit einer Enthierarchisierung der Fakultäten möglich sein. Auch hier hat bereits eine umfassende Diskussion stattgefunden, etwa mit dem von der Jungen Akademie vorgeschlagenen Departmentmodell. Damit einher geht auch, dass Personalentwicklung, die an Hochschulen bis heute weitgehend inexistent ist, zu einem wichtigen Thema wird. Wenn man junge Wissenschaftler*innen nicht eh wieder nach drei Jahren loswird, muss man sich halt überlegen, wie sie in eine strategische Entwicklung von Instituten und Fakultäten eingebunden werden können, und welche Weiterqualifizierungsmöglichkeiten ihnen etwa auch ermöglicht werden sollten.
In gewisser Weise würde damit eine Normalisierung der Universität und ihrem Umgang mit Befristungen stattfinden. Dabei mögen Universitäten am Ende immer noch besondere Unternehmen bleiben, mit einem höheren „Zirkulation“ von Mitarbeiter*innen. Aber auch hier sind die Interessen der Organisation mit den sozialen Rechten der Mitarbeiter*innen abzuwägen – selbst wenn der hehre Zweck der Organisation „Wissenschaft“ ist.
Auer, Marietta 2025: Die Kosten zweckwidrigen Rechts am Beispiel des WissZeitVG, Merkur, 79, 915, S. 49–58.
-
@bmftr_bund „ good career prospects“??! Is this an out of season aprils fool?? #FristIstFrust #IchBinHanna #IchBinReyhan #WissZeitVG
-
Der @WissRat möchte Dauerstellen in der #Wissenschaft zum Regelfall machen. Nun soll der Bund die Empfehlungen aus dem betreffenden Positionspapier in die Novelle des #WissZeitVG einfließen lassen … Larissa Tetsch hat sich dazu umgehört: https://www.laborjournal.de/editorials/3305.php #IchBinHanna
-
Unser Heft 7-8/2025 ist raus!
Wie jeden Sommer mit starken Meinungen in eingeladenen Essays und Interviews – unter anderem zu:
- #Wissenschaftsfreiheit;
- #WissenschaftlicheIntegrität;
- #Tierversuche;
- #KünstlicheIntelligenz
- #IchBinHanna;
- #Evaluation;
- #Startups;
- …Das ganze Heft online: https://www.laborjournal.de/rubric/aktuell/index.php
-
"Abi, Bachelor, Master – und dann? Armut, Unsicherheit, Dauerbefristung. Der Beitrag rechnet ab mit einem System, das Talente verschleißt und Träume bricht.
#IchBinHanna #Wissenschaft #Archäologie #Prekariat #Karriere #Bildungskritik
👉https://www.miss-jones.de/2024/02/10/das-gebrochene-versprechen-an-unsere-kinder-und-die-generation-hafermilch-in-der-archaeologie/ -
Learned about another colleague who left academia after 20 years of fix-termed contracts, repeating periods of distance relationships, repeating times of unemployment, economical insecurity and chasing the promise of making it to a permanent position if s*he only keeps fighting. Makes me sad.
#AcademicChatter #Fuckadamia #Academia #IchBinHanna #IchBinReyhan #WissZeitVG
@academicchatter -
@bmftr_bund
Eine Reform des #WissZeitVG wäre eher angebracht als dieses, von aktuellen Missständen ablenkende, KI-Schlagwort-PR-Fasching #IchbinHanna -
Obwohl ihre Argumentation zunächst unbeachtet blieb, wurde sie 1966 durch John Stewart Bells Arbeiten bestätigt. Die anfängliche Ignoranz gegenüber ihrer Kritik lag unter anderem an ihrem wenig bekannten Publikationsort, ihrer Rolle als #Frau und Philosophin sowie der dominierenden Autorität von Neumann.
Erst in den letzten Jahren wurde das Werk von Grete Hermann umfassend gewürdigt, interessanterweise eher international als in Deutschland.#2/3
-
🧑🎓 20. Juni 2025. #IchBinHanna: 1000 Jahre prekäre Berufsaussichten
Zum Einstimmen auf unsere #WissensSpuren Tour zur #LangeNachtderWissenschaften hält Prof Vollmer im Buch- und Schriftmuseum der #DeutscheNationalbibliothek einen Vortrag zur finanziellen Absicherung von Wissenschaftlern.
siehe: https://www.wissen-in-leipzig.de/programm/location:2hpscmkhrkhqiucy
-
Schlechte Arbeit, schlechte Ausbildung, schlechte Archäologie – das #WissZeitVG macht Forschung prekär & unattraktiv. Warum das auch die Archäologie bedroht, erklärt dieser Gastbeitrag.
👉 https://www.miss-jones.de/2024/02/08/schlechte-arbeit-schlechte-ausbildung-schlechte-archaeologie/
#IchBinHanna #AcademicPrekariat #Archäologie -
@bmftr_bund Die Anliegen von #IchBinHanna sind also alle gelöst? #WissZeitVG aufgehoben? Hochschulfinanzierung massiv aufgestockt? Infrastrukturelle Defizite behoben und Gebäude durchsaniert? Gratuliere! Aber warum wurde das gar nicht berichtet?