#wisszeitvg — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #wisszeitvg, aggregated by home.social.
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Vor Kurzem teilte die Philosophin und Juniorprofessorin Amrei Bahr von der Universität Stuttgart mit, dass sie sich entschieden hat, die Wissenschaft zu verlassen. Sie ist eine der Initiator:innen von #IchbinHanna. Über ihren Schlussstrich spricht sie in unserem Podcast.
#Podcast #Wissenschaft #Forschung #WissZeitVG
https://t3n.de/news/deep-dive-ueber-das-prekaere-arbeiten-in-der-wissenschaft-1736019/
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#Lesenswert !
Warum #IchBinHanna -Mitgründerin Bahr ihren Job in der #Wissenschaft aufgeben will
#AmreiBahr wurde bekannt, weil sie sich gegen Kettenbefristungen an Hochschulen einsetzt. Hier berichtet sie über permanente Unsicherheit, vernachlässigte Freundschaften und was die junge Generation besser macht.
Ein Interview von Marc Hasse #derSpiegel #WissZeitVG -
Ein für mich sehr berührender, und ein mahnender Moment für alle Menschen in der Wissenschaft. Es ist und bleibt ein Durchlauferhitzer. Und aktuelle Pläne ändern leider gar nichts daran. #WissZeitVG #IchbinHanna
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Noch nie habe ich auf einer Kundgebung so gefroren. Aber ich habe durchgehalten.
Auf dem ersten Foto seht ihr Ayla Çelik, die Vorsitzende der GEW in NRW, die eine Rede hielt, die oft durch Applaus unterbrochen wurde.
Nicht im Bild ist ein guter Redner von der GEW Paderborn, der daran erinnerte, dass 80% bis 90% der Nachwuchswissenschaftler:innen immer noch befristete Verträge haben; oft mit einer Laufzeit unter einem Jahr. Oder halbe Stellen. Er forderte die Abschaffung des #WissZeitVG wegen Unreformierbarkeit.
Wen ich auch vergaß zu fotografieren: die kämpferische Rentner:innenband »Roter Faden«. Sie empfing uns mit Humpamusik, wurde aber immer besser. Und wer bei Frost im Freien Instrumente spielt, verdient sowieso Respekt!
#ZusammenGehtMehr #Warnstreik #Bielefeld #verdi #gew #tarifvertrag #tvstud #dgb
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Ich habe einen neuen unbefristeten Arbeitsvertrag
Auf befristeten Drittmitteln und ja, das ist möglich.Wissenschaft und Forschung können auch unbefristet sein. Das Auslaufen von Drittmitteln sollte kein individuelles Problem sondern das Problem einer Personalabteilung sein. Damit das auch Realität wird, muss das #WissZeitVG endlich überarbeitet werden.
6 Jahre vor und bis zu 9 Jahre nach der Promotion Befristung. Das ist unzumutbar.
Mehr dazu:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/ichbinhanna-101.html -
@tschfflr @ancaleth.bsky.social Die Auslegung des #WissZeitVG ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, ggfs. sogar von Uni zu Uni.
In Berlin, BaWü & Sachsen ist es recht problemlos möglich, bis zur Rente von Drittmittelprojekt zu Drittmittelprojekt zu zuckeln; an Unis in Hessen hingegen braucht man sich gar nicht erst zu bewerben, wenn die 12 Jahre voll sind.
Juristische Klarheit wird's leider erst geben, wenn sich endlich mal ein*e #IchBinHanna durch alle Instanzen klagt.
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Der #ichBinHanna Personalverwaltungsklassiker: Drittmittel eingeworben f. eigene Stelle, die sollen aber in meine #WissZeitVG Zeit eingerechnet werden. Wozu sich die Mühe machen, Drittmittel einzuwerben? Frage: Wer kann Hinweise liefern, dass eine Uni das Gesetz hier auch anders auslegen kann?
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How to stop the revolving door of German academia 🎓
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2/ „Wissenschaftler:innen, die sich von einer befristeten Stelle zur nächsten hangeln, kritisieren seit Jahren das #Wissenschaftszeitvertragsgesetz (#WissZeitVG), das den Unis erlaubt, sie für insgesamt zwölf Jahre befristet anzustellen. Wie stehen Sie zu dieser umstrittenen Sonderregelung zum Arbeitsrecht?“
Ha, das WissZeitVG ist auch so ein Ding. Es dient eigentlich zum Schutz der Mitarbeiter*innen. Nach dem Motto: Wenn sie Dich 12 Jahre gebraucht haben, sollen sie Dir gefälligst eine feste Stelle geben. Das würden wir ja gerne, aber es gibt keine festen Stellen. Das Ergebnis ist dann, dass Wissenschaftler*innen nach zwölf Jahren entlassen werden müssen! Man kann sie nicht befristet verlängern, weil sie nur feste Verträge bekommen dürfen. Also Tschüss und schade.
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NEU: #WerkstattGeschichte 92 »prekäres wissenschaften«!
🧵 2/Im ersten Beitrag des thematischen Schwerpunkts zur akademischen #Prekarität stellt @SebastianK erste Überlegungen vor, inwiefern #Beschäftigungsverhältnisse in der #Wissenschaft in #Mittelalter & #Gegenwart vergleichbar sein könnten. Spoiler: Das #WissZeitVG als universitäres Sonderrecht »atmet den Geist des Mittelalters«:
▶ https://werkstattgeschichte.de/abstracts/nr-92-sebastian-kubon/ -
Unser neues Heft ist erschienen: #WerkstattGeschichte 92 »prekäres wissenschaften«!
🧵 1/Der Thementeil, hg. v. @jojoweis & @t_winnerling, behandelt historische Fälle von #Machtmissbrauch & #Prekarität in akademischen Kontexten seit dem #Mittelalter:
▶ https://werkstattgeschichte.de/alle_ausgaben/prekaeres-wissenschaften@histodons @transcript-verlag.bsky.social
#Histodons #TranscriptVerlag #Unigeschichte #IchBinHanna #IchbinReyhan #WissZeitVG #academicchatter #Wissenschaftsgeschichte #Akademia
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@SeaFury I pretty much have to submit at some point in October, otherwise it'll be problematic down the line next spring due to Germany's excellent (not) #WissZeitVG law yeeting you out of university for good if you take too long. You?
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Ein paar Gedanken dazu, warum eine Entgrenzung von Befristungsmöglichkeiten an Hochschulen auch keine Lösung ist.
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Entfristungsgebot = Beschäftigungsverbot? Warum wir die Universitäten nicht aus der Pflicht entlassen sollten
In ihrer Kolumne zu den „Kosten zweckwidrigen Rechts am Beispiel des WissZeitVG“ kritisiert Marietta Auer die Bemühungen um eine Beschränkung der Befristung im Wissenschaftsbetrieb. Mit Verweis auf ihre eigenen Erfahrungen stellt sie fest, nicht Befristung der Beschäftigungsverhältnisse habe ihre Situation als Wissenschaftlerin prekär gemacht, sondern das „Damoklesschwert[s] der zwölfjährigen Höchstfrist nach dem WissZeitVG, nach deren Ablauf man sang- und klanglos aus der Universität hinausgeworfen wird, egal was man bis dahin in der Wissenschaft geleistet hat …“ (Auer 2025: 52). Auer greift eine durchaus verbreitete Metapher auf, wenn sie die durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) festlegte Höchstbefristungsdauer als „ein faktisches Berufsverbot für Nachwuchswissenschaftler“ beschreibt. (Auer 2025: 53).
Alle Bemühungen um eine stärkere Einschränkung der Befristung sieht sie vor diesem Hintergrund nur als ein näheres Heranrücken dieses „Damoklesschwerts“ des „Beschäftigungsverbots“. Dementsprechend lehnt sie die Bemühungen von Initiativen wie #IchBinHanna als ein Lobbying in die falsche Richtung ab. Und in gewisser Weise geben ihr dir Auseinandersetzung um die Novelle des WissZeitVG von 2024 recht. Die dort umgesetzte Verkürzung der unbedingten Höchstbefristungsdauer nach der Promotion von sechs auf vier Jahren wurde weitgehend genauso diskutiert: als ein erzwungener Rauswurf nach vier Jahren. Und manche*r der oder die sich zuvor gegen Befristung eingesetzt hatte, forderte nun ein, die Möglichkeit einer längeren Befristung aufrecht zu erhalten.
Ich halte Auers Position dennoch für falsch. Denn die Rede vom „Berufsverbot“ naturalisiert in gewisser Weise eine eingeübte, aber keineswegs notwendige Haltung in den Personalabteilungen so gut wie aller Hochschulen. Jede auch nur im Ansatz mögliche entfristete Beschäftigung soll mit aller Macht zu verhindert werden, als drohe der unmittelbare Ruin. Aber natürlich haben Universitäten die Möglichkeit, mehr Stellen zu entfristen. Und genau das ist ja das Ziel entsprechender Initiativen. Dass aber, solange die Universitäten kein Millimeter von ihrer Null-Entfristungs-Praxis abweichen, jegliche Beschränkung der Befristungsdauer zu absurden Situationen führt, ist in gewisser Weise notwendige Folge eines jeden regulierenden Gesetzes. Dies dann aber automatisch als Grund zu nehmen, Einschränkungen der Befristungsmöglichkeiten zurückzunehmen, wäre allerdings seinerseits absurd. Man stelle sich vor, ein beliebiges Unternehmen forderte die Rücknahme der Höchstbefristungsdauer von zwei Jahren, weil das Auswechseln der gesamten Belegschaft alle zwei Jahre nicht förderlich für es sei.
Vielleicht verweist die von Auer richtig beschriebene Situation aber durchaus darauf, dass der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen verstärkt in den Hochschulen selbst geführt werden muss – als ein Kampf nicht nur die Befristungsspielräume auszuschöpfen, wie es bisher geschieht, sondern auch die Entfristungsspielräume. Die Initiative Uni Kassel Unbefristet hat hier in der Vergangenheit bereits viel bewegt und Prozesse auch über Kassel hinaus angestoßen.
Zweifelsohne bieten Entfristungen innerhalb bestehender Strukturen aber auch viel Konfliktpotenzial. So kann es zu Reibungen mit dem Anspruch von Professor*innen kommen, Personal ohne „Altlasten“ neu zu bestücken und auszuwechseln. Vermutlich wird spätestens in diesem Zusammenhang irgendwann auch wieder die „Wissenschaftsfreiheit“ in Stellung gebracht. Letztlich wird eine nachhaltige Entfristungsstrategie so vermutlich nur zusammen mit einer Enthierarchisierung der Fakultäten möglich sein. Auch hier hat bereits eine umfassende Diskussion stattgefunden, etwa mit dem von der Jungen Akademie vorgeschlagenen Departmentmodell. Damit einher geht auch, dass Personalentwicklung, die an Hochschulen bis heute weitgehend inexistent ist, zu einem wichtigen Thema wird. Wenn man junge Wissenschaftler*innen nicht eh wieder nach drei Jahren loswird, muss man sich halt überlegen, wie sie in eine strategische Entwicklung von Instituten und Fakultäten eingebunden werden können, und welche Weiterqualifizierungsmöglichkeiten ihnen etwa auch ermöglicht werden sollten.
In gewisser Weise würde damit eine Normalisierung der Universität und ihrem Umgang mit Befristungen stattfinden. Dabei mögen Universitäten am Ende immer noch besondere Unternehmen bleiben, mit einem höheren „Zirkulation“ von Mitarbeiter*innen. Aber auch hier sind die Interessen der Organisation mit den sozialen Rechten der Mitarbeiter*innen abzuwägen – selbst wenn der hehre Zweck der Organisation „Wissenschaft“ ist.
Auer, Marietta 2025: Die Kosten zweckwidrigen Rechts am Beispiel des WissZeitVG, Merkur, 79, 915, S. 49–58.
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@bmftr_bund „ good career prospects“??! Is this an out of season aprils fool?? #FristIstFrust #IchBinHanna #IchBinReyhan #WissZeitVG
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Der @WissRat möchte Dauerstellen in der #Wissenschaft zum Regelfall machen. Nun soll der Bund die Empfehlungen aus dem betreffenden Positionspapier in die Novelle des #WissZeitVG einfließen lassen … Larissa Tetsch hat sich dazu umgehört: https://www.laborjournal.de/editorials/3305.php #IchBinHanna
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Learned about another colleague who left academia after 20 years of fix-termed contracts, repeating periods of distance relationships, repeating times of unemployment, economical insecurity and chasing the promise of making it to a permanent position if s*he only keeps fighting. Makes me sad.
#AcademicChatter #Fuckadamia #Academia #IchBinHanna #IchBinReyhan #WissZeitVG
@academicchatter -
@bmftr_bund
Eine Reform des #WissZeitVG wäre eher angebracht als dieses, von aktuellen Missständen ablenkende, KI-Schlagwort-PR-Fasching #IchbinHanna -
Looks like #Japan is discovering the mechanism of the #German #WissZeitVG: "Universities reported that this rule -- originally intended to promote job stability -- often instead results in employment terminations just before a worker reaches 10 years under contract, leaving many academics unable to build stable, sustained research careers."
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Von den etwa 150-200 Leuten, die zwischen 2015 und 2019 auf den Symposien waren, sind, soweit ich das überblicken kann, noch etwa 10-15 in der Wissenschaft aktiv. 3 haben es auf Professuren geschafft, 3 oder 4 sind im Mittelbau fest angestellt, und bei den anderen tickt die Uhr des #WissZeitVG…
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Schlechte Arbeit, schlechte Ausbildung, schlechte Archäologie – das #WissZeitVG macht Forschung prekär & unattraktiv. Warum das auch die Archäologie bedroht, erklärt dieser Gastbeitrag.
👉 https://www.miss-jones.de/2024/02/08/schlechte-arbeit-schlechte-ausbildung-schlechte-archaeologie/
#IchBinHanna #AcademicPrekariat #Archäologie -
@bmftr_bund Die Anliegen von #IchBinHanna sind also alle gelöst? #WissZeitVG aufgehoben? Hochschulfinanzierung massiv aufgestockt? Infrastrukturelle Defizite behoben und Gebäude durchsaniert? Gratuliere! Aber warum wurde das gar nicht berichtet?
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Für mich klingt das nach heißer Luft. Was Bär als "Rundum sorglos"-Paket beschreibt, ist an zahlreichen Hochschulen bereits Standard als Dual Career oder ähnlich. KiTa-Plätze, Jobs für Partner*innen lösen #WissSystemFehler wie fehlende Dauerstellen und #WissZeitVG nicht. Damit fehlt es ausländischen Wissenschaftler*innen ebenso wie #IchBinHanna #IchBinReyhan an existentieller Sicherheit. Mal sehen, wie viele das lockt.
https://squeet.me/display/962c3e10-2e95e46d-1cc90bee883885a5
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Wer exzellente Forschung will, muss Voraussetzungen dafür schaffen. Das heißt v.a. ausreichend Grundausstattung statt Pseudo-Wettbewerb um Drittmittel. Das heißt auch, gute und sichere Anstellungsverhältnisse statt Wissenschaftsprekariat. Das bedeutet weiter einen Systemwechsel weg vom Kleinstkönigreich Lehrstuhl mit seinen weißen, patriachalen und heteronormativen Strukturen.
#WissSystemFehler #WissZeitVG #AcademicChatter
https://squeet.me/display/962c3e10-20cf85b4-78c7819d2b7e16ca
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Why should scientists choose Germany? (wrong answers only)
Toot inspired by @doctunder 😉
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🔍 Netzwerktreffen: „Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz und die wissenschaftliche Karriere als Doktorandin/Doktorand“ 🔍
🗓 Wann: 7. Mai 2025 | 🕓 16:00 – 17:30 Uhr
💻 Wo: Zoom
👩⚖️ Mit: Dr. Ulrike Preißler, Justitiarin beim Deutschen Hochschulverband
🔹 Befristeter Vertrag? 🔹 Elternzeit oder Krankheit?Dr. Ulrike Preißler erklärt verständlich und praxisnah, worauf es ankommt.
👉 Hier informieren und beitreten: https://hermes-hub.de/vernetzen/promotionsnetzwerk/
#Promotion #WissZeitVG #IchBinHanna #PhD #Karriere #Wissenschaft
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#IchBinHanna in den Koalitionsverhandlungen: Zwischenergebnisse stimmen zuversichtlich! Einige Ziele unserer Initiative finden Berücksichtigung & sollten auch in finalen Koalitionsvertrag kommen. Aber: wichtige Fragen offen. Ausführlich in #ArbeitInDerWiss — der 🐘 ist auch wieder dabei! #WissZeitVG
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@maxplanckgesellschaft Sorry, but instead of this lame praise in the style of an advertising agency, you could offer women secure jobs that also enable them to combine family and career if they wish.
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Akademische Karrieren unter Druck: Befristung als Stolperstein
Der #BuWiK2025 zeigt: Wissenschaftliche Karrieren in DE sind oft von Unsicherheit geprägt.
Hohe Befristung erschwert langfristige Perspektiven, viele Promovierte wechseln in die #Privatwirtschaft.
Welche Auswirkungen hat das auf die Forschung und die Innovationskraft?
#Forschung #Wissenschaftler #Forschungskarriere #Promotion #WissZeitVG
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Das ist es! Super Idee. ✊ #WissZeitVG auf die Promotion beschränken. PostDocs ganz "normal" anstellen. https://bsky.app/profile/amreibahr.bsky.social/post/3lfopzgoquc26 #IchBinHannah
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Ich habe gestern mit einem*r Masterstudierenden gesprochen, der*die in wenigen Tagen ein Vorstellungsgespräch für eine WMA-Stelle bei einer außeruniversitären Forschungseinrichtung hat und noch nie etwas von #WissZeitVG und #IchBinHanna #IchBinReyhan gehört hat. Einerseits habe ich die Person informiert. Anderseits zeigt diese Anekdote, dass wir noch immer viel Informations- und Aufklärungsarbeit leisten müssen.
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Das Wochenende ist u.a. für etwas Aktivismus reserviert: Sa: #IchBinHanna #IchBinReyhan #WissZeitVG So: #PDprekär Stay tuned! 2/2
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"Nachwuchsforscher:innen müssen weiter leiden" - Reform des WissZeitVG und Aufstiegsbafög sind "de facto gestorben" (taz)
https://taz.de/Bildungsversprechen-nach-Ampel-Aus/!6055809/
"Die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (#WissZeitVG), von der sich Angestellte an Unis bessere Arbeitsbedingungen erhofft hatten, sowie die Anpassung des „#Aufstiegsbafög “, über die junge Menschen in der beruflichen Ausbildung mehr Unterstützung bekommen sollten, [sind] vom Tisch. (...)
Die Obfrau der Grünen im Bildungsausschuss des Bundestags, Laura Kraft, bedauert, dass die beiden Vorhaben jetzt de facto gestorben seien. „Das ist sehr ärgerlich, dass wir das nicht mehr vor dem Koalitionsbruch hinbekommen haben“, sagt Kraft der taz. Umso mehr, da die Fachpolitiker:innen von SPD, Grüne und FDP endlich auf der Zielgeraden für eine Einigung waren. Noch verbliebene inhaltliche Differenzen wollte man in einer letzten Verhandlungsrunde ausräumen, so Kraft. So war man sich beispielsweise einig, bei der Reform des WissZeitVG eine umstrittene Regelung für #Postdocs zu streichen.
Von Beginn an Kritik
Der BMBF-Entwurf sah hier vor, die Befristungshöchstdauer für promovierte Wissenschaftler:innen von sechs auf vier Jahre zu verkürzen. Ausnahmen wären dann nur noch mit einer fixen Zusage auf Entfristung möglich gewesen. Betroffene und Gewerkschaften kritisierten daran, dass der Entwurf die Hochschulen zu nichts verpflichtet, sondern im Gegenteil nur der Druck auf die Forscher:innen zunimmt, sich in noch kürzerer Zeit für eine Professur zu qualifizieren. Diese Kritik wurde erneut bei der ersten Lesung des Gesetzes Mitte Oktober im Bundestag laut.
Ohne diesen Passus könnte Kraft mit der Novelle gut leben. Dann hätte der Bundestag immerhin die positiven Punkte der Reform wie die erstmaligen Mindestvertragslaufzeiten für Promovierende (zwei Jahre) und Postdocs (drei Jahre), Verbesserungen für studentische Beschäftigte sowie die Ausweitung der familien- und pflegepolitischen Komponente verabschieden können. „Diese Chance ist jetzt leider dahin.“
Ebenfalls dahin ist vorerst ein Bund-Länder-Programm für mehr #Dauerstellen. Ein entsprechendes Konzept hatte der Haushaltsausschuss im Bundestag vor gut einem Jahr vom BMBF verlangt – als ergänzende Maßnahme zur WissZeitVG-Reform. Bis zu ihrem Rücktritt hat Stark-Watzinger jedoch kein Konzept vorgelegt, das den Namen verdient. Ein Blick in die Länder zeigt indes: Wenn der Bund nicht vorangeht, wird sich der finanzielle Spielraum kaum verbessern. #Hessen und #Berlin etwa haben die Hochschulbudgets für 2025 schon eingedampft.
Viele hoffen jetzt auf den #Wissenschaftsrat, der derzeit an Empfehlungen zur Personalstruktur an Unis arbeitet. Die zuständige Ausschussvorsitzende Birgit Spinath kündigte im taz-Interview an, ihr Fokus liege auf der Schaffung von mehr Dauerstellen. Sie wertete als positiv, dass die #Hochschulen sich für alternative Stellenkonzepte neben der Professur zunehmend offen zeigen – sofern Bund und Länder mehr Mittel bereitstellen.
Andreas Keller @[email protected] von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält dies für Ausflüchte. Die Hochschulen könnten jetzt schon mehr tun. Eine Dauerstelle sei nicht wesentlich teurer als ein Zeitvertrag, und sogar mit Drittmitteln ließen sich Dauerstellen finanzieren, sagt Keller der taz. Die Forderung „Dauerstellen für Daueraufgaben“ werde die #GEW aber auch an die kommende Bundesregierung herantragen – und für eine Reform des WissZeitVG eintreten, das Befristungen grundsätzlich nur bis zur Promotion erlaubt."
@[email protected] #Wissenschaft #Bildung #Arbeit #IchBinHanna -
Reform des WissZeitVG: Experten fordern stabile Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft
Sachverständige fordern in der Anhörung zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) stabile Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft. Der aktuelle Entwurf sei unzureichend. Unbefristete Stellen, klare Karrierewege und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie seien erforderlich, um den Wissenschaftsstandort Deutschland zu stärken.
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📅 Online | 13.11.
Arbeitskämpfe an die #Hochschulen! Nur wie?
Erfahrungen aus Großbritannien und den USA 👇
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/72KJ3#TVStud #GuteArbeit #Gewerkschaften #IchbinHanna #StopptDauerbefristung #WissZeitVG #Tarifwende #Hilfskräfte #unter_bau
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📅 Online | 13.11.
Arbeitskämpfe an die #Hochschulen! Nur wie?
Erfahrungen aus Großbritannien und den USA 👇
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/72KJ3#TVStud #GuteArbeit #Gewerkschaften #IchbinHanna #StopptDauerbefristung #WissZeitVG #Tarifwende #Hilfskräfte #unter_bau
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📅 Online | 13.11.
Arbeitskämpfe an die #Hochschulen! Nur wie?
Erfahrungen aus Großbritannien und den USA 👇
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/72KJ3#TVStud #GuteArbeit #Gewerkschaften #IchbinHanna #StopptDauerbefristung #WissZeitVG #Tarifwende #Hilfskräfte #unter_bau
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📅 Online | 13.11.
Arbeitskämpfe an die #Hochschulen! Nur wie?
Erfahrungen aus Großbritannien und den USA 👇
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/72KJ3#TVStud #GuteArbeit #Gewerkschaften #IchbinHanna #StopptDauerbefristung #WissZeitVG #Tarifwende #Hilfskräfte #unter_bau
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📅 Online | 13.11.
Arbeitskämpfe an die #Hochschulen! Nur wie?
Erfahrungen aus Großbritannien und den USA 👇
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/72KJ3#TVStud #GuteArbeit #Gewerkschaften #IchbinHanna #StopptDauerbefristung #WissZeitVG #Tarifwende #Hilfskräfte #unter_bau
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Sagt mal... Was mir jetzt erst dämmert... Wenn sich alle FDP-Menschen aus der Regierung zurückziehen, dann heißt das doch,... dass auch #StarkWatzinger geht, oder?
Oder?
Das wäre ja glatt eine Chance für #IchBinHanna und eine gescheite Reform des #WissZeitVG (und noch ein paar anderer Dinge). Wird nur nicht ganz oben auf der Agenda stehen, gerade.
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Die #Qualitätshochschule hat mir einen auf fünf Monate befristeten Arbeitsvertrag geschickt. Darin ist eine #Probezeit von sechs Monaten vereinbart.
Herr, sch(m)eiss Hirn vom Himmel …
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Eine starke #Wissenschaft braucht faire Arbeitsbedingungen. Aber: Fast 9 von 10 wissenschaftlichen Angestellten an Unis sind #befristet beschäftigt - oft auf kurze Zeit. Das muss sich ändern. Unterzeichnet jetzt und #StopptDauerbefristung. https://weact.campact.de/petitions/stoppt-die-dauerbefristung-in-der-wissenschaft?source=twitter-share-email-button&utm_medium=recommendation&utm_source=rec-tw… #wisszeitvg
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Eine starke #Wissenschaft braucht faire Arbeitsbedingungen. Aber: Fast 9 von 10 wissenschaftlichen Angestellten an Unis sind #befristet beschäftigt - oft auf kurze Zeit. Das muss sich ändern. Unterzeichnet jetzt und #StopptDauerbefristung. https://weact.campact.de/petitions/stoppt-die-dauerbefristung-in-der-wissenschaft
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> This. Is. Hilarious. The PhD-Simulator https://research.wmz.ninja/projects/phd/index.html #PhDs #phdlife #IchBinHanna #IchBinReyhan #WissZeitVG #AcademicChatter
[original: https://bildung.social/@davidlohner/110677058749985267 - dieser Beitrag ist bis jetzt meine beste „virale Erfahrung" mit über 340 Likes und über 370 Boosts 🤯
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Reform des WissZeitVG: Bessere Arbeitsbedingungen für junge Wissenschaftler
Die Bundesregierung plant eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), um Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen bessere Beschäftigungs- und Karrierebedingungen zu bieten.
Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern und somit die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken.
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Leaving the students breaks my heart, teaching was all I ever wanted. And I miss researching (I can't do that, for years, since my brain gets blocked, whenever I try, no matter how interesting the topic is). I hope, I will be able to do research, again, some time.
But for now, I'm done.
#LeavingAcademia
German academia and #WissZeitVG can cause serious health risks! -
Das neue #WissZeitVG ist natürlich keine Stärkung der Wissenschaft sondern eine Stärkung der Industrie, insb. bzgl. #Postdocs.
Es wird dadurch ja nicht magischerweise mehr Postdoc-Stellen geben (noch dazu unbefristet) sondern #PhDs werden einfach dazu gezwungen, auszuwandern oder in die Wirtschaft zu gehen.
Das ist schon allen klar, oder übersehe ich da etwas? -
Nicht nur unser Forscher Ernst fragt sich:
Wie erklärt man seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, was die Regierung jetzt mit dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (#WissZeitVG) vorhat und was das für ihre Stellen bedeuten würde? ...
#IchBinHanna #ProfsFuerHanna #ScienceComic -
@wirsindverdi 📣📣📣 New petition against the overwhelming share of fixed-term contracts of scientists in #Germany 📣📣📣
#IchBinHanna #Dauerstellen #WissZeitVG #StopptDauerbefristung -
🇩🇪 Interesting Freedom of Information request on @fragdenstaat regarding the stakeholder consultation of @bmbf_bund for the planned reform of #WissZeitVG , which includes the non-public feedback of the large public research organizations ( @helmholtz @maxplanckgesellschaft #FhG #WGL ). All of them are (more or less) fine with the status quo and argue strongly against a shorting of the duration of fixed-term contract during the postdoc phase:
https://fragdenstaat.de/anfrage/reform-wisszeitvg-stellungnahmen-von-stakeholdern/#nachricht-815458