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Frauen in der Wissenschaft: Lena John
read this article in EnglishEin Interview über Vielfalt in der wissenschaftlichen Arbeit, Gleichberechtigung und Verbündete
Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Lena John studierte Informatik an der Leibniz Universität Hannover und arbeitet heute als Doktorandin im Bereich Data Science & Digital Libraries an der TIB. Dort beschäftigt sie sich mit der Kuratierung von Forschungswissensgraphen und der Evolution von Wissensrepräsentation.Im Interview spricht sie über die spannende Mischung ihrer Arbeit als Doktorandin, über Verbündete und die gemeinsame Verantwortung aller in der Wissenschaft tätigen Personen für Gleichberechtigung.
Lena John // Foto: privatWas fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?
Jeder Tag kann anders aussehen. Es tun sich immer neue Gelegenheiten oder Ansätze auf, die ich wahrnehmen oder ausprobieren möchte. Meine Arbeit reicht vom Publizieren wissenschaftlicher Artikel über die Betreuung von Studierenden bis hin zu Teamarbeit oder die Entwicklung eines Software-Dienstes.
Mir gefällt, dass es bei allen Bereichen darum geht, Probleme zu lösen und dabei auch die Freiheit zu haben, unkonventionelle Methoden zu testen. Dabei sind auch Soft Skills relevant, zum Beispiel bei der Präsentation von Forschungsergebnissen oder beim Anleiten von Studierenden. Besonders spannend finde ich diese Mischung aus fachlicher Tiefe, Zusammenarbeit und der Möglichkeit, sowohl wissenschaftlich als auch persönlich etwas dazuzulernen.
Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?
Speziell in der Informatik sind Frauen* immer noch unterrepräsentiert und herrschende Strukturen tragen zu diesem Ungleichgewicht weiter bei. Ich habe von Kolleginnen gehört, die auf Konferenzen mit sexistischen Kommentaren konfrontiert wurden, und ich habe auch im Studium selbst negative Erfahrungen gemacht haben. Ich denke, hier ist noch viel Handlungsbedarf für Veränderung und das erfordert den Beitrag von allen Menschen.
Es gibt viele Verbündete da draußen, wir müssen sie nur finden. Ich habe das Glück, in einem sehr offenen, fortschrittlichen Team zu arbeiten, wo Sexismus keinen Platz hat. Es ist ein sehr angenehmes Umfeld, wenn sich auch Männer aktiv an Gleichberechtigung beteiligen. Das zeigt mir, dass es auch anders geht und wie wichtig es ist, dass alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, um solche Räume zu schaffen.
Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?
Traut euch. Frauen werden leider oft so sozialisiert, sich eher zurückzuhalten. Deshalb ist mein Rat, sich mehr zuzutrauen und den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Die Wissenschaft wirkt zunächst oft einschüchternd, doch einiges ist auch Fassade, da es viel darum geht, sich und die eigene Forschung gut darzustellen.
Außerdem kann ich nur empfehlen, sich früh ein Netzwerk mit Gleichgesinnten aufzubauen. Das erleichtert vieles und ermöglicht einen ehrlichen Austausch in herausfordernden Situationen. Es kann auch sehr hilfreich sein, sich Vorbilder zu suchen oder Mentor*innen zu finden, die einen auf dem eigenen Weg begleiten und bestärken.
Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …
Im Grunde genommen wünsche ich mir das für die Wissenschaft, was ich mir auch gesamtgesellschaftlich wünsche: Gleichberechtigung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Abbau von Vorurteilen.
Gleichzeitig würde ich mir wünschen, dass wir langfristig gar nicht mehr so stark zwischen „Frauen in der Wissenschaft“ und anderen unterscheiden müssen, sondern Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht als selbstverständlichen Teil der Wissenschaft sehen. Gerade in Bereichen wie der Informatik würde das auch bedeuten, dass es nichts Ungewöhnliches mehr ist, eine Frau zu sein, sondern einfach normal.
Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe
In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.
#FrauenInDerWissenschaft #LizenzCCBY40INT #DataScience #Forschung #FrauenAnDerTIB -
Frauen in der Wissenschaft: Dr. Esther Tobschall
read this article in EnglishDie Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Dr. Esther Tobschall studierte Chemie an der Universität Hannover und forschte für ihre Dissertation zur NMR-, Impedanz- und Infrarot-Spektroskopie an nanokristallinem und glasigem Lithiummetaborat LiBO2 an einem festkörperphysikalischen Thema. Heute ist sie Fachreferentin für Physik an der TIB und ist dort vor allem für die Informationsversorgung von Physiker:innen verantwortlich. Im Interview spricht sie über die Ermutigung, Fragen zu stellen, das eigene Selbstverständnis und die Freude an der Forschung.
Dr. Esther Tobschall // Foto: TIB/C. BierwagenWas fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?
Besonders gereizt hat mich an der wissenschaftlichen Arbeit, dass ich mich in ein Thema mit all seinen Aspekten einarbeiten und dabei in die Tiefe gehen durfte. Als ich mich für meine Dissertation mit nanokristallinen Substanzen beschäftigt habe, war die Forschung an Nanokristallen ein relativ neues Gebiet und wir konnten ausprobieren, mit welchen Messmethoden sich Wesen und Eigenschaften dieser Substanzen am besten erfassen und charakterisieren lassen.
Das Auswerten und Vergleichen der Messergebnisse unterschiedlicher Verfahren hat mir besonders viel Freude gemacht, weshalb mir meine Kolleg:innen dann auch ein Universalspektrometer für meinem Doktorhut gebastelt haben (in der Astronomie nennt man das heute Multi-Messenger-Beobachtung).
Auch mein Interesse an umfassender Literaturarbeit, den Recherchen und der Auswertung relevanter Paper sowie das Zusammenführen der Erkenntnisse, habe ich dabei entdeckt. Deshalb habe ich mir schon früh während meiner Promotionszeit den Weg ins Fachreferat an einer wissenschaftlichen Bibliothek als berufliche Perspektive vorgestellt.
Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?
Ich hätte mehr Ermutigung gebraucht: Die Ermutigung, dass ich Fragen nicht nur an mein zu untersuchendes Material oder Literatur stellen darf, sondern auch an erfahrene Forschende. Damals habe ich meine Zurückhaltung eher als Persönlichkeitsmerkmal gesehen und sie nicht auf Rollenmodelle zurückgeführt. Heute würde ich doch sagen, dass sich das größere Selbstbewusstsein meiner überwiegend männlichen Kollegen daraus gespeist hat, dass Männer seit Generationen selbstverständlich einen Platz im Wissenschaftsbetrieb hatten und Kommunikation in der Regel unter Männern stattfand, während wir wenigen jungen Frauen in der Physikalischen Chemie doch irgendwie noch Exotinnen waren. Ich muss betonen, dass es keine offene oder verdeckte Diskriminierung gab, der Faktor war schlichtweg die Selbstverständlichkeit.
Dieses Selbstverständnis ist auch heute noch in den Regeln für die Schlagwortkatalogisierung (RSWK) verankert: Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich regelkonform das Schlagwort „Physiker“ für Werke über Physiker und Physikerinnen vergeben muss. Das Schlagwort „Physikerin“ dagegen ist den Werken vorbehalten, die sich explizit mit Frauen in der Physik beschäftigen – was ist eigentlich mit Werken, die sich ausschließlich mit Männern in der Physik befassen? Immer dann, wenn es sich halbwegs vertreten lässt, vergebe ich natürlich beide Begriffe!
Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?
Es ist euer selbstverständliches Recht, Teil des Wissenschaftsbetriebes zu sein. Stellt das auch bei widrigen Bedingungen nie in Frage. Ich freue mich, dass es inzwischen in der Physik (auch mathematisch gesehen) unendlich mehr Professorinnen gibt, als zu meiner aktiven Zeit in der Forschung und diese mit ihrer Arbeit und ihrem Auftreten zum Vorbild werden. Ihr seid nur wirklich gut in dem, was euch Freude macht und wenn euch wissenschaftliches Arbeiten begeistert, werdet ihr – allen eventuellen Widrigkeiten zum Trotz – darin gut und erfolgreich sein. Folgt eurer Freude!
Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …
Ich war die erste schwangere Forscherin an unserem Institut, habe meine Dissertation kurz vor der Geburt unserer Tochter eingereicht und die Prüfung wenige Monate danach absolviert. Ich wünsche mir also, dass für Wissenschaftlerinnen das Muttersein in Zukunft nicht mit so viel zusätzlichen Anstrengungen und starkem Durchsetzungsvermögen verbunden ist, wie es heute offenbar im Wissenschaftsbetrieb immer noch der Fall ist und damit zum Karrierekiller werden kann.
Interessant ist ja, dass forschende Männer in höheren Positionen häufig auch Väter sind, während bei forschenden Frauen Mutterschaft meinen Beobachtungen nach doch noch seltener ist. Dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch viel zu häufig als Thema von Frauen gesehen wird und nicht als Thema von Eltern, ist zwar ein allgemeines gesellschaftliches Problem, aber gerade unsere öffentlich geförderte Wissenschaftsstruktur hat das Potential, hier etwas vom Entweder-oder hin zum Sowohl-als-auch zu ändern. Wie stellte ich in einem Bewerbungsgespräch fest, als ich nach meiner Tochter und meinen Verpflichtungen als Mutter gefragt wurde: „Das Kind hat auch einen Vater!“
Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe
In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.
#FrauenAnDerTIB #FrauenInDerWissenschaft #LizenzCCBY40INT #Physik #Fachreferat -
Frauen in der Wissenschaft: Prof. Dr. Ina Blümel
read this article in EnglishDie Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben.
Prof. Dr. Ina Blümel // Foto: TIB/C. BierwagenDieses Mal: Prof. Dr. Ina Blümel. Sie studierte Architektur in Braunschweig, Mailand und Helsinki und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft.
Heute ist sie Leiterin des Joint Labs Future Libraries and Research Data sowie Co-Leiterin des Open Science Labs an der TIB und Professorin an der Fakultät III – Medien, Information und Design der Hochschule Hannover.
Im Interview spricht sie darüber, wie sie mit ihrer Arbeit Dinge gemeinsam mit anderen sichtbar machen kann, dass Wege in der Wissenschaft nicht gradlinig sein müssen und dass von offener, vernetzter und fairer Forschung am Ende alle profitieren.
Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?
Mich fasziniert, dass ich mit Forschung Dinge in Bewegung bringen kann, die sonst unsichtbar bleiben: Daten, Modelle, Bilder, Videos – all das wird unter anderem durch gute Metadaten, Linked Data und offene Infrastrukturen auffindbar und nachnutzbar.
Ich komme ursprünglich aus der Architektur und habe mich früh für digitale Werkzeuge und den Sprung von 2D zu 3D interessiert. Heute reizt mich genau diese Schnittstelle aus Technik, Kultur und Wissen besonders. Mir ist dabei wichtig, dass Forschung nicht im Elfenbeinturm stattfindet, sondern gemeinsam mit und in Communities – zum Beispiel rund um Wikimedia – intuitiv bedienbare Werkzeuge, Workflows und offene Ressourcen entstehen.
Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?
Ich hätte gern früher gewusst, wie normal Umwege sind – und dass interdisziplinäre Biografien keine Abweichung, sondern oft ein Vorteil sind. Außerdem: Man darf und sollte sich Verbündete suchen, sichtbar Netzwerke aufbauen und Mentoring aktiv einfordern – das ist kein Luxus, sondern Teil professioneller Arbeit. Und ich hätte mir früher öfter erlaubt, prototypisch zu arbeiten: Mutig Dinge zu testen, auch wenn sie noch nicht perfekt sind.
Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?
Sucht euch Themen, die euch wirklich packen – dann trägt euch die Neugier durch Phasen, in denen es zäh wird. Lernt, eure Arbeit sichtbar zu machen – auch in offenen Formaten. Übt früh, klar über Ressourcen zu sprechen: Zeit, Geld, Zugang, Betreuung. Traut euch, in Communitys zu gehen: Wissenschaft wird besser, wenn wir sie vernetzt und offen denken und wenn unterschiedliche Perspektiven aktiv in die Gestaltung einfließen.
Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …
Ich wünsche mir eine Wissenschaft, in der Zugehörigkeit nicht erklärt werden muss: gleiche Chancen, gleiche Sicherheit, gleiche Sichtbarkeit – unabhängig vom Geschlecht. Und ich wünsche mir Strukturen, die Kooperation, Offenheit und nachhaltige Entwicklungen belohnen, statt nur kurzfristige Leuchttürme zu produzieren. Wenn wir Forschung offener, vernetzter und fairer organisieren, profitieren am Ende alle – und besonders jene, die heute noch zu oft ausgebremst werden.
Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe
In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.
#LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab #OpenScience #FrauenAnDerTIB #HochschuleHannover #FrauenInDerWissenschaft -
Frauen in der Wissenschaft: Dr. Anna-Lena Lorenz
read this article in EnglishDie Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Dr. Anna-Lena Lorenz studierte Physik an der Universität Bielefeld und arbeitet heute als Community-Managerin an der TIB. Dort ist sie für den Open Research Knowledge Graph (ORGK) und den Service ORKG Ask verantwortlich. Im Interview spricht sie über die Vielfalt des wissenschaftlichen Arbeitens, die Bedeutung von Austausch und Zusammenarbeit und warum es wichtig ist, sich nicht von Rollenbildern einschränken zu lassen.
Dr. Anna-Lena Lorenz // Foto: TIB/C. BierwagenWas fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?
Arbeit in der Wissenschaft ist keine stumpfe Routine. Die Aufgaben sind so vielfältig und ich habe so viel Freiraum, interessanten Themen nachzugehen und eigene Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln. In der Wissenschaft habe ich viele nette Menschen mit ähnlichen Interessen kennengelernt und durch den internationalen Kontext Kontakt zu Kulturen und Perspektiven gehabt, mit denen ich mich sonst nie beschäftigt hätte.
Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?
Ich hätte gerne früher gewusst, dass es okay ist, Fragen zu stellen und es sogar dazugehört. Beim Gedanken an einen „Wissenschaftler“ habe ich früher immer das Klischeebild eines einsamen, meist männlichen, einzelgängerischen Genies gehabt, das die Antworten auf jede Frage selbst ergründen kann. Aber in Wirklichkeit ist Wissenschaft ganz viel Zusammenarbeit, sie lebt vom Austausch und unterschiedlichen Expertisen.
Ich habe lange geglaubt, mich zwischen Weiblichkeit und Wissenschaft entscheiden zu müssen, weil mich meine eher weiblich gelesenen Interessen wie eine schlechtere Wissenschaftlerin wirken lassen würden und mein naturwissenschaftliches Interesse zu männlich wirken würde. Dabei spielt es für mein Verständnis von Daten gar keine Rolle, ob ich gerne Kleider trage und in meiner Freizeit gerne backe. Genauso wenig, wie es mich weniger zu einer Frau macht, dass ich Elementarteilchen und künstliche Intelligenz spannend finde.
Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?
Zweifelt niemals euren Platz an! Egal, ob es um einen Studienplatz, eine Stelle oder einen Vortrag bei einer renommierten Konferenz geht – ihr seid nicht hier, weil ihr eine Frau seid, sondern weil ihr gute Arbeit geleistet habt.
Verbündet euch! Austausch mit Gleichgesinnten ist so wichtig. Freundinnen, die ebenfalls in der Wissenschaft arbeiten, sind natürlich super, aber auch sonst gibt es viele Möglichkeiten, sich auszutauschen, zum Beispiel über die vielen Netzwerke, die an Unis angeboten werden.
Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …
Ich wünsche mir, dass der Spruch „Das ist aber ungewöhnlich für ein Mädchen“ ausstirbt. Es wäre schön, wenn in Büchern, Filmen und Serien öfter Frauen als Wissenschaftlerinnen, Hackerinnen oder Mechanikerinnen vorkommen würden, aber trotzdem nicht „männlich“ sein müssen.
Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe
In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.
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