home.social

#hochschule-hannover — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #hochschule-hannover, aggregated by home.social.

fetched live
  1. RE: blog.tib.eu/2026/03/11/erster-

    Das Joint Lab Future Libraries & Research Data an der Schnittstelle von #TIB und der #HochschuleHannover kann einen neuen Meilenstein verzeichnen: Der erste Basiskurs im #Forschungsdatenmanagement-Kurs für Betreuende von Qualifizierungsarbeiten an der #HsH fand Ende Januar das erste Mal statt und war ein voller Erfolg.

    Mehr dazu im #TIBBlog von unseren Kolleginnen @franzial und #NinaDüvel: blog.tib.eu/2026/03/12/erster-

  2. Erster FDM-Kurs für Betreuende von Qualifizierungsarbeiten an der HsH

    Das Joint Lab Future Libraries & Research Data an der Schnittstelle von TIB und der Hochschule Hannover (HsH) kann einen neuen Meilenstein verzeichnen: Der Basiskurs im Forschungsdatenmanagement (FDM), den die Mitarbeiterinnen des Labs mit dem Data Steward der HsH, Sebastian Lehmann, zusammen vorbereitet hatten, fand Ende Januar das erste Mal statt und war ein voller Erfolg.

    Der vierstündige Präsenzworkshop richtet sich gezielt an Lehrende, die Studierende und Promovierende bei ihren Qualifizierungsarbeiten betreuen, und vermittelt praxisnahe Tipps, um bereits Studierenden den Umgang mit Forschungsdaten näherzubringen. Durch Input und interaktive Übungen im Wechsel sowie Raum für kleinere Diskussionen wurde ein direkter Bezug zur täglichen Betreuungspraxis hergestellt. Details zur Konzeption und Entstehung dieses Formats können in unserem Blogbeitrag „Gute Datenpraxis weitergeben – ein Basiskurs entsteht“ nachgelesen werden. Der erste Workshop fand am 29. Januar 2026 am Expo Plaza der Hochschule Hannover statt und wurde von zwölf Teilnehmer:innen aus Fakultät 3 und dem Institut Data|H der HsH besucht.

    Kursmaterial als Open Educational Resource veröffentlicht

    Das Kursmaterial wurde veröffentlicht und steht interessierten Personen als Open Educational Resource (OER) zur  Verfügung. Es wurde in dem niedersächsischen Repositorium GRO.data publiziert und ist auch über twillo und Zenodo abrufbar.

    Das Material umfasst neben dem kommentiertem Folienmaterial in zwei Formaten auch umfangreiches Begleitmaterial. Das Kurshandbuch bietet Lehrenden eine Orientierung zu den Folien und zeigt auf, welche Lernziele je Abschnitt verfolgt werden. Bei der Konzeption des Kurses wurde für die Formulierung der Lernziele auf die Lernzielmatrix zum Themenbereich Forschungsdatenmanagement zurückgegriffen, an deren dritten Version die beiden Mitarbeiterinnen des Joint Labs beteiligt waren (siehe Blogbeitrag). Zudem wird im Handbuch auf weiterführende, kommentierte Literaturempfehlungen verwiesen. Neben dem Handbuch stehen alle Abbildungen, die in den Kursfolien genutzt werden, mit jeweiligen Lizenzierungsinformationen zum Download bereit.

    Eine Miro-Board-Vorlage für die Übungen des Kurses sowie ergänzendes Material zum Ausdrucken werden ebenfalls zur Verfügung gestellt, sodass die Übungen einfach in eigene Formate eingebaut werden können. Abgerundet wird die Sammlung durch ergänzende hilfreiche Dokumente mit jeweiligen Lizenzierungsinformationen: Dateibenennungskonventionen, Creative-Commons-Lizenzen, Forschungsdaten in Abschlussarbeiten, Team-Documentation-Sheet, 5S-Comic, erweiterte Version der Lernzielmatrix zum Forschungsdatenmanagement mit markierten, im Kurs verfolgten und weiteren neu formulierten Lernzielen.

    Feedback der Teilnehmer:innen

    Die Rückmeldungen der Teilnehmer:innen nach Kursende unterstreichen, dass der Kurs wertvolle Impulse setzte und neue Inspirationen für die Lehre und Betreuung von Abschlussarbeiten bot. Besonders positiv bewerteten die Teilnehmer:innen die praxisnahen Handlungsempfehlungen sowie die Tool- und Webseiten-Tipps, die sich auch über die Lehre hinaus für die eigene Forschungsarbeit als hilfreich erweisen.

    Das Feedback wird in die Überarbeitung für eine geplante zweite Durchführung des Kurses im Sommer 2026 einfließen. So wird die Kursdauer beispielsweise ausgeweitet: von vier Stunden mit kleineren Pausen hin zu einem Format, das sechs Stunden mit einer gemeinsamen Mittagspause vorsieht und dadurch mehr Raum für den wichtigen Erfahrungsaustausch untereinander bietet.

    Entwicklung eines FDM-OER-Angebots von Studierenden für Studierende

    Nachdem durch den Basiskurs ein Angebot für die Zielgruppe der Betreuenden geschaffen wurde, rückt in einem nächsten Schritt nun der wissenschaftliche Nachwuchs in den Fokus. Durch die Stärkung von FDM-Kompetenzen bereits im Studium wird das Fundament für nachhaltiges Datenmanagement und eine offene Wissenschaftskultur gelegt.

    Basierend auf dem Basiskurs für Betreuer:innen entwickeln Studierende des Bachelorstudiengangs Informationsmanagement der Hochschule Hannover im Rahmen ihres Semesterprojekts zukunftsorientierte Lehr- und Lernangebote zum FDM. Unter der fachlichen Begleitung durch das Team des Joint Labs unter der Leitung von Prof. Dr. Ina Blümel arbeiten die Studierenden an zwei zentralen Bausteinen, die eine Etablierung von FDM an der Hochschule weiter voranbringen:

    • a) Selbstlernkurs für Studierende
      Studierende entwickeln einen modular aufgebauten Selbstlernkurs zum FDM, der Lernen in Eigenregie fördert.
    • b) Seminarplanung und Zusatzmaterial für Lehrende
      Parallel dazu erstellen Studierende ein flexibles Seminarpaket, das Lehrende in ihre Lehrveranstaltungen integrieren können.

    Die Ergebnisse des Semesterprojekts werden unter anderem auf der BiblioCon 2026 in Berlin durch die Studierenden vorgestellt.

    Kontakt

    Joint Lab Future Libraries & Research Data

    Dr. Nina Düvel, Hochschule Hannover: [email protected]

    Franziska Altemeier, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek: [email protected]

    Prof. Dr. Ina Blümel, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek sowie Hochschule Hannover: [email protected]

    Joint Lab Future Libraries & Research Data

    #Schulung #HochschuleHannover #JointLabFutureLibrariesAndResearchData #LizenzCCBY40INT #Forschungsdatenmanagement #OER #FDM
  3. Unsere Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt #TIB-Kolleginnen vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Prof. Dr. @inablu studierte Architektur in Braunschweig, Mailand und Helsinki und promovierte an der @HumboldtUni. Heute ist sie Leiterin des Joint Labs Future Libraries and Research Data sowie Co-Leiterin des @tibosl und Professorin an der #HochschuleHannover.
    Hier gehts zum Interview: blog.tib.eu/2026/03/08/frauen-

  4. Frauen in der Wissenschaft: Prof. Dr. Ina Blümel

    read this article in English

    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben.

    Prof. Dr. Ina Blümel // Foto: TIB/C. Bierwagen

    Dieses Mal: Prof. Dr. Ina Blümel. Sie studierte Architektur in Braunschweig, Mailand und Helsinki und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

    Heute ist sie Leiterin des Joint Labs Future Libraries and Research Data sowie Co-Leiterin des Open Science Labs an der TIB und Professorin an der Fakultät III – Medien, Information und Design der Hochschule Hannover.

    Im Interview spricht sie darüber, wie sie mit ihrer Arbeit Dinge gemeinsam mit anderen sichtbar machen kann, dass Wege in der Wissenschaft nicht gradlinig sein müssen und dass von offener, vernetzter und fairer Forschung am Ende alle profitieren.

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    Mich fasziniert, dass ich mit Forschung Dinge in Bewegung bringen kann, die sonst unsichtbar bleiben: Daten, Modelle, Bilder, Videos – all das wird unter anderem durch gute Metadaten, Linked Data und offene Infrastrukturen auffindbar und nachnutzbar.

    Ich komme ursprünglich aus der Architektur und habe mich früh für digitale Werkzeuge und den Sprung von 2D zu 3D interessiert. Heute reizt mich genau diese Schnittstelle aus Technik, Kultur und Wissen besonders. Mir ist dabei wichtig, dass Forschung nicht im Elfenbeinturm stattfindet, sondern gemeinsam mit und in Communities – zum Beispiel rund um Wikimedia – intuitiv bedienbare Werkzeuge, Workflows und offene Ressourcen entstehen.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Ich hätte gern früher gewusst, wie normal Umwege sind – und dass interdisziplinäre Biografien keine Abweichung, sondern oft ein Vorteil sind. Außerdem: Man darf und sollte sich Verbündete suchen, sichtbar Netzwerke aufbauen und Mentoring aktiv einfordern – das ist kein Luxus, sondern Teil professioneller Arbeit. Und ich hätte mir früher öfter erlaubt, prototypisch zu arbeiten: Mutig Dinge zu testen, auch wenn sie noch nicht perfekt sind.

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Sucht euch Themen, die euch wirklich packen – dann trägt euch die Neugier durch Phasen, in denen es zäh wird. Lernt, eure Arbeit sichtbar zu machen – auch in offenen Formaten. Übt früh, klar über Ressourcen zu sprechen: Zeit, Geld, Zugang, Betreuung. Traut euch, in Communitys zu gehen: Wissenschaft wird besser, wenn wir sie vernetzt und offen denken und wenn unterschiedliche Perspektiven aktiv in die Gestaltung einfließen.

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Ich wünsche mir eine Wissenschaft, in der Zugehörigkeit nicht erklärt werden muss: gleiche Chancen, gleiche Sicherheit, gleiche Sichtbarkeit – unabhängig vom Geschlecht. Und ich wünsche mir Strukturen, die Kooperation, Offenheit und nachhaltige Entwicklungen belohnen, statt nur kurzfristige Leuchttürme zu produzieren. Wenn wir Forschung offener, vernetzter und fairer organisieren, profitieren am Ende alle – und besonders jene, die heute noch zu oft ausgebremst werden.

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab #OpenScience #FrauenAnDerTIB #HochschuleHannover #FrauenInDerWissenschaft
  5. Die E-Mails der Hochschule gehen mir mal wieder auf die Nerven.
    Nicht nur liegt das Ganze bei Microsoft und man muss sich einmal pro Woche neu anmelden. Es wird auch nur die Thunderbird Client-ID zugelassen.

    1. Die dauernde neue Anmeldung führt dazu, dass Nutzende schwächere Passwörter nehmen.
    2. Ich muss entweder meinen E-Mail-Client mit Thunderbird ID selbst kompilieren oder einen OAuth2-Proxy verwenden.

    github.com/simonrob/email-oaut

    Das ist pure Scheinsicherheit.

    #HochschuleHannover #Studium

  6. Open Science mit Mini-Budget: Wie kleine Einrichtungen Großes bewirken können

    Open Science an kleinen Einrichtungen ist doch eh zum Scheitern verurteilt? Oder etwa doch nicht? Besonders kleine Einrichtungen haben einen großen Nachteil beim Implementieren von neuen Services: Ressourcen. Es beginnt beim fehlenden Personal, geht über die Ausstattung der Einrichtung und endet im leidigen Thema Finanzierung.

    Doch die fortschreitende Digitalisierung der Wissenschaft hat weitreichende Auswirkungen auf Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Im Kontext von Open Science gewinnen insbesondere die Teilbereiche Open Source, FAIR Data und Open Educational Resources (OER) zunehmend an Relevanz. Und diese Konzepte bergen ein erhebliches Potenzial für Bildungseinrichtungen, insbesondere für Bibliotheken. Doch wie genau sieht die Umsetzung aus, wenn die Ressourcen begrenzt sind?

    Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die eine ressourcensparende Umsetzung erleichtern. Im Rahmen von Interviews wurde ein Best-Practice-Leitfaden (Best Practice für Open Educational Resources, Open Source und Open Data an Hochschulen der angewandten Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen) entwickelt, der die Integration der Aspekte erleichtern soll.

    In diesem Zusammenhang gibt es vier Maßnahmen, die Einrichtungen kostengünstig umsetzen können, um die Implementierung von Open Science zu erleichtern.

    1. Kommunikation

    Klare Kommunikationsstrukturen sind dringend erforderlich. Der oftmals interne, informelle Austausch in der Kaffeeküche kann durch regelmäßige, strukturierte Meetings ergänzt werden. Hier sollten alle Personen zusammenfinden, die an der Institution mit der Thematik Open Science arbeiten, über Abteilungsgrenzen hinweg.

    Eine verbesserte interne Kommunikation und Koordination zwischen den Abteilungen können den Informationsfluss fördern und strukturelle Hürden abzubauen. Zentral dabei ist die Etablierung effektiver Kommunikationskanäle. Regelmäßige Meetings, Workshops und gemeinsame Plattformen erleichtern den Austausch und stärken die Zusammenarbeit. Oftmals kann eine informelle Einladung zu einem gemeinsamen Kaffee die Türen zu einer Zusammenarbeit öffnen.

    Zusätzlich dazu sollte der Blick über die Institutionsgrenzen hinweg nicht vernachlässigt werden. Gibt es in der Region Bibliotheken die vor ähnlichen Herausforderungen stehen? Eine Kooperation mit regionalen Netzwerken kann hierbei Synergieeffekte schaffen.

    2. Interne Koordination

    In diesem Zusammenhang bildet eine institutionelle Koordinationsstelle den zentralen Dreh- und Angelpunkt: Sie bündelt alle Open-Science-Aktivitäten, stärkt die interne Kommunikation und agiert als Schnittstelle zu externen Partnern. Sie schafft Transparenz und fördert den Austausch.

    3. Communities

    Bibliotheken sollten zudem institutionsweite Diskussionen zu Open Science aktiv fördern. Nur wenn alle Fachbereiche eingebunden sind, kann eine breite Akzeptanz entstehen. Eine aktive Mitgestaltung der Policies beispielsweise, kann die Akzeptanz erhöhen. Das Stichwort hier: Partizipation. Der Austausch auf Augenhöhe und die dadurch entstehende Ausrichtung der Services auf die Bedarfe der Wissenschaft kann fördernd für die Implantierung von Open Science sein. Auch hier stellt sich die Frage nach dem wie. Doch auch hier kann es keine allgemeine Antwort geben. Bei einigen Einrichtungen funktionieren Mailinglisten, bei anderen sind es Soziale Medien wie LinkedIn und wieder andere profitieren von der intrinsischen Motivation einzelner. In diesem Zusammenhang spielt auch der nächste Aspekt eine wichtige Rolle.

    4. Forschungsevaluation

    Institutionen sollten transparente und nachvollziehbare Verfahren zur Bewertung wissenschaftlicher Leistungen einführen. Das stärkt das Vertrauen in die Forschungsarbeit und reduziert Unsicherheiten, die sich negativ auf die Qualität auswirken können.

    Herrmann, Katharina (2025). Best Practice für Open Educational Resources, Open Source und Open Data an Hochschulen der angewandten Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen. Bachelorarbeit, Hochschule Hannover. https://doi.org/10.25968/opus-3632

    #OpenScience #HochschuleHannover #openness #LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab

  7. Eine Kooperation zwischen der #Hochschulehannover und uns – der #TIB – schafft einen praxisnahen Überblick zum #Forschungsdatenmanagement / #FDM mit einem Fokus auf Lehrende, die Studierende und Promovierende bei ihren Qualifikationsarbeiten betreuen.

    Mehr dazu: blog.tib.eu/2025/07/21/gute-da

  8. Gute Datenpraxis weitergeben: ein Basiskurs entsteht

    Eine Kooperation zwischen der Hochschule Hannover (HsH) und der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften schafft einen praxisnahen Überblick zum Forschungsdatenmanagement (FDM) und richtet sich besonders an Lehrende, die Studierende und Promovierende bei ihren Qualifikationsarbeiten betreuen.

    Warum ein FDM-Kurs für Betreuer:innen von Qualifikationsarbeiten?

    Forschungsdatenmanagement ist ein zentraler Bestandteil wissenschaftlichen Arbeitens und der guten wissenschaftlichen Praxis. Nicht nur in großen Drittmittelprojekten, sondern auch im Rahmen von Abschluss- und Qualifikationsarbeiten fallen teils große Mengen an Forschungsdaten mit großem wissenschaftlichen Potenzial an. Ein strukturierter und verantwortungsvoller Umgang mit diesen Forschungsdaten (beschrieben zum Beispiel im DFG-Kodex) gehört zur guten wissenschaftlichen Praxis.

    Konzepte des FDMs umfassen unter anderem die Planung, Organisation, Speicherung, Sicherung, Dokumentation, Auswertung, Archivierung und gegebenenfalls die Publikation der erarbeiteten Daten. Gerade Betreuer:innen von Abschlusskandidat:innen spielen hierbei eine wichtige Rolle: Die Betreuer:innen wirken nicht nur als fachliche Begleitpersonen, sondern prägen das Verständnis für Datenqualität, Nachvollziehbarkeit und Transparenz – und damit die Datenkompetenz der Forschenden von morgen.

    Um diese Kompetenz systematisch zu fördern, entwickelt ein Team aus HsH und TIB derzeit einen Basiskurs zum Forschungsdatenmanagement, der sich gezielt an Lehrende richtet, die Studierende und Promovierende bei ihren Qualifikationsarbeiten betreuen. Der Kurs soll Grundlagen des FDMs vermitteln, praxisnahe Unterstützung bieten und die Betreuer:innen darin stärken, zentrale Prinzipien der guten Datenpraxis an ihre Studierenden weiterzugeben.

    Einen Kurs an der HsH anbieten – wie geht das überhaupt?

    Selbstverständlich wird an Hochschulen viel gelehrt, die meisten Veranstaltungen richten sich an Studierende in Bachelor- und Masterstudiengängen, sind bestimmten Modulen zugeordnet und anschließend wird eine in den Prüfungsordnungen festgelegte Anzahl an Leistungspunkten (ECTS) vergeben.

    Wenn die Zielgruppe einer Veranstaltung nicht die Studierenden, sondern die Lehrenden (Personen mit Lehrauftrag, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen, Professor:innen) sind, werden die Strukturen deutlich dünner. Und mit welcher Motivation sollten sich diese bei einem Kurs anmelden? Sie erhalten dafür schließlich weder eine Vergütung oder Leistungspunkte noch eine Arbeitserleichterung, zum Beispiel in der Reduktion der zu lehrenden Stunden.

    An der HsH gibt es zwei Weiterbildungsformate, die für den geplanten Kurs in Frage kommen. Zum einen gibt es die HsH-Akademie (https://www.hs-hannover.de/hsh-akademie), an der Kurse zu diversen Themen für die Öffentlichkeit angeboten werden. Dort werden Seminare, Weiterbildungsstudiengänge und Zertifikatskurse angeboten. Allerdings richtet sich das Angebot eher an externe und in gewerblichen Strukturen arbeitende Teilnehmer:innen. Die Teilnahme am Zertifikatskurs Datenschutzmanagement (https://www.hs-hannover.de/hsh-akademie/weiterbildungen-a-z/datenschutzmanagement) kostet beispielsweise 3.800 Euro und dauert sechs Monate. Dies passte nicht zu dem angedachten Kurs – schließlich sind nicht primär externe Personen, sondern Lehrende an der HsH Zielgruppe des Kurses. HsH-interne Teilnehmer:innen würden wahrscheinlich auch keine vierstelligen Beträge zahlen, um an einer HsH-Fortbildung teilzunehmen. Ein Gespräch mit einer Anbieterin eines solchen Kurses bestätigte den Eindruck zusätzlich.

    Zum anderen gibt es an der HsH ein internes Qualifizierungsprogramm. Zwischen Themen wie Arbeitssicherheit, Unterstützung der Lehrenden oder Corporate Design würde sich auch ein Kurs zum Forschungsdatenmanagement gut einfügen. Eine Kontaktaufnahme mit der zuständigen Stabsabteilung ergab, dass ein entsprechender Kurs nach der Fertigstellung gerne im Intranet eingetragen und in Infomails aufgeführt werden kann.

    Bei der Recherche stieß das Projektteam außerdem auf das Konzept der Micro Credentials: Dabei werden kleinere Lehreinheiten zu Mini-Curricula zusammengesetzt, über die Zertifikate ähnlich einem Bachelor oder Master (nur mit deutlich geringerem Umfang, sogenannte „Micro Degrees“) vergeben werden. Die Leibniz Universität Hannover (LUH) vergibt solche Micro Credentials im Rahmen der kürzlich ins Leben gerufenen Leibniz AI Academy. Dabei handelt es sich um ein interdisziplinäres Projekt, das fächerübergreifend Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) vermittelt. Dieses Angebot richtet sich primär an Studierende.

    Die TIB plant aktuell, sich mit einem ECTS-Modul zum Thema Open Science einzubringen, das auch eine Veranstaltung zum FDM umfassen soll. Die Etablierung und der Aufbau eines Konzepts zu Mirco Credentials an der HsH ist ein interessanter Ansatz, fällt aber nicht in den Aufgabenbereich unserer Arbeitsgruppe, da es in die grundlegenden Strukturen der HsH eingreift. Daher werden die bestehenden Strukturen genutzt und das Angebot in das interne Weiterbildungsprogramm eingefügt.

    Wie entsteht der Kurs?

    Seit März 2025 treffen sich Sebastian Lehmann (zentraler Mitarbeiter für das FDM der HsH), Franziska Altemeier und Nina Düvel (Mitarbeiterinnen des Joint Labs Future Libraries & Research Data) regelmäßig zu Arbeitssitzungen, die teils in Person, teils virtuell stattfinden. In diesen Treffen wird das didaktische Konzept geschärft, werden Inhalte entwickelt und Feedback direkt verarbeitet. Die Ideen fließen in ein digitales Whiteboard, das als kollaborative Arbeitsumgebung dient. Zur Dokumentation wird GitLab genutzt.

    Die Zusammenarbeit zwischen der zentralen FDM-Stelle der HsH sowie dem bereits etablierten Joint Lab ermöglicht es, dass die TIB und die HsH ihre fachlichen Stärken bündeln. Im Joint Lab wird gemeinsam an Themen wie Forschungsdatenmanagement, Data Science und der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Bibliotheken gearbeitet. Ziel ist es, Forschung, Lehre und Praxis stärker miteinander zu verknüpfen und neue Impulse zu setzen, etwa durch gemeinsame Projekte, neue Tools oder passgenaue Ausbildungsangebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs und Forschende. Die zentrale FDM Stelle der HsH widmet sich wiederum dem hochschulweiten Kompetenz und Strukturaufbau und ist eingebunden in die Landesinitiative FDM Niedersachsen, deren Aufgabe es ist Forschungsdatenmanagement im Forschungsalltag niedersächsischer Wissenschaftler:innen zu etablieren.

    Zielsetzung des Kurses und Ausblick

    Wie oben dargelegt soll sich der Kurs an Betreuer:innen von Abschlusskandidat:innen richten, damit diese zu Multiplikator:innen für das FDM an der HsH werden. Der Kurs soll fachübergreifend konzipiert werden und sich an alle Disziplinen gleichermaßen richten. Das Format ist als halbtägige Präsenzveranstaltung geplant, bei der sich Phasen des Inputs mit Aufgaben und Diskussionen abwechseln. Das Thema FDM soll in dieser Zeit möglichst vollständig behandelt werden – von den FAIR-Prinzipien über Dokumentation zur Publikation von Forschungsdaten – und besonders die Motivation für das Management von Forschungsdaten und das Überdenken der eigenen Arbeitsweisen (und der Arbeitsweisen der Studierenden) sollen herausgestellt und diskutiert werden.

    Die inhaltliche Ausarbeitung des Kurses wird voraussichtlich im Spätsommer abgeschlossen sein, sodass die erstmalige Durchführung gegen Ende des Jahres (im Wintersemester 2025/2026) stattfinden kann. Im Vorfeld sind noch organisatorische Fragen zu klären: An welchem Termin und wo findet die erste Veranstaltung statt, über welche Plattform soll die Anmeldung erfolgen und auf welchem Weg wird die Veranstaltung beworben (Mailinglisten, Poster, Flyer)? Anschließend soll der Kurs durch das Feedback der Teilnehmer:innen und die Eindrücke des Projektteams evaluiert und für kommende Durchgänge überarbeitet werden. Die Kursmaterialien sollen intern verbreitet, aber auch als Open Educational Resource (OER) publiziert werden, damit auch andere Interessierte die Materialien nachnutzen können.

    Langfristig soll sich der Kurs als regelmäßiges Angebot etablieren und wird voraussichtlich um spezifischere Module oder Vertiefungsangebote ergänzt werden.

    Kommentar von Ina Blümel, Leiterin des Joint Labs Future Libraries & Research Data und Professorin an der HsH:

    „Ich freue mich sehr über die Entstehung unseres neuen Basiskurses zum Forschungsdatenmanagement in dem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanzierten Projekt des Joint Labs: Weiterbildungsangebote wie dieses sind entscheidend, um Lehrende und Betreuende nachhaltig für gute Datenpraxis zu befähigen – nicht nur an der HsH, sondern landesweit im Rahmen der Landesinitiative FDM Niedersachsen und darüber hinaus in den Strukturen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Die erste Durchführung des Kurses wird voraussichtlich mit Kolleg:innen aus dem Studiengang Informationsmanagement sowie dem Institut Data|H erfolgen. Die enge Kooperation mit unserem Joint Lab stellt sicher, dass erstes Feedback relativ einfach iterativ umgesetzt werden kann, Expertisen zusammen­fließen können und die Teilnehmer:innen von der Kooperation zwischen HsH und TIB bestmöglich profitieren.

    Zugleich knüpfen wir damit an die langjährige Open‑Science‑Tradition von Joint Lab und Open Science Lab der TIB an: Schon im ,Fellow-Programm Freies Wissenʻ¹ von Wikimedia Deutschland konnten wir im Mentoring ähnliche Inhalte erfolgreich an Nachwuchswissenschaftler:innen vermitteln. Die positiven Erfahrungen aus diesem Mentoring – offene und kollaborative Arbeitsweise und eine Kultur des Teilens – fließen nun in den neuen Kurs ein. Ich bin überzeugt, dass wir damit einen weiteren wichtigen Schritt gehen, um offene Forschung, gutes Forschungsdatenmanagement und gelebten Wissenstransfer an der HsH und in unseren Netzwerken nachhaltig zu verankern.“

    ¹ stifterverband.org/freies-wiss

    Kontakt

    Joint Lab Future Libraries & Research Data

    Franziska Altemeier, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek, E-Mail: [email protected]

    Dr. Nina Düvel,  Hochschule Hannover, E-Mail: [email protected]

    Prof. Dr. Ina Blümel, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek & Hochschule Hannover, E-Mail: [email protected] 

    Mehr zum Joint Lab „Future Libraries & Research Data“

    Forschungsdatenmanagement an der HsH

    Sebastian Lehmann, Hochschule Hannover, [email protected]

    Mehr zum FDM an der HsH

    #LizenzCCBY40INT #JointLab #Forschungsdaten #HochschuleHannover #JointLabFutureLibrariesAndResearchData
  9. Slides from #GLAM #citizenscience workshop at LIBER2025 conference 'Open Museum Guidebooks: A Citizen Science Experience' made with students of #HochschuleHannover Bachelors Information Management + @tibhannover @tibosl @nfdi4culture See: zenodo.org/records/15799977 #LIBER2025 - A prototype for how museum visitors could make favurites list to share online - IF museums made two #LOD data streams 1. exhbition schedule 2. Exhibition contents | Prototype publication nfdi4culture.github.io/open-mu

  10. Version 3 der Lernzielmatrix zum FDM ist veröffentlicht – ein Grund zum Feiern!

    Ein effektives Forschungsdatenmanagement (FDM) erfordert diverse Kenntnisse und Fähigkeiten: beispielsweise wie man digitale Daten dokumentiert, archiviert, publiziert und nachnutzen kann, und auch die Kenntnis der  FAIR-Data-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) und das Wissen um forschungsethische sowie rechtliche Vorgaben sind wichtige Aspekte. Mit den wachsenden Anforderungen steigt auch der Bedarf an strukturierten Lehr- und Lernangeboten – und genau hier setzt die Lernzielmatrix zum FDM an.

    Lernzielmatrix zum Forschungsdatenmanagement

    Die Lernzielmatrix (LZM) zum Forschungsdatenmanagement (FDM) bündelt relevante Vermittlungsinhalte und Lernziele für verschiedene Zielgruppen wie Bachelor- und Masterstudierende, Early Career Researchers (Promovierende/PostDocs) sowie Data Stewards. Sie dient als Orientierungshilfe für Lehre und Weiterbildung und ermöglicht eine fach- oder veranstaltungsspezifische Nachnutzung/Weiterentwicklung. Die offizielle Publikation finden Sie hier: https://doi.org/10.5281/zenodo.15025246.

    Die Lernzielmatrix zum FDM hat sich bereits in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)-Community bewährt: Konsortien haben disziplinspezifische Versionen entwickelt, um die Vermittlung von FDM-Kompetenzen gezielt auf ihre Fachbereiche zuzuschneiden, zum Beispiel:

    Auch für die Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen bietet die Lernzielmatrix Potenzial, beispielsweise für die Data Stewards, die auf Basis der Matrix eigene Schulungen gestalten und durchführen können. Am 24. März 2025 war es endlich so weit: Die Arbeit des letzten Jahres hat sich ausgezahlt und wir freuen uns, dass die Lernzielmatrix in Version 3 über Zenodo veröffentlicht wurde: https://doi.org/10.5281/zenodo.15025246.

    Feierlicher Moment: einige Redaktionsmitglieder bei der Veröffentlichung von LZM V3 auf Zenodo

    In diesem Blogbeitrag möchten wir die Lernzielmatrix vorstellen, die Entwicklung von Version 3 skizzieren, auf Neuerungen der aktuellen Version hinweisen und auf Veranstaltungen hinweisen, die einen tieferen Einblick in die LZM geben. Mehr Informationen über den bisherigen Entwicklungsprozess und die Beteiligung des Joint Labs gibt es in unserem vorherigen Blogbeitrag: Joint Lab Future Libraries & Research Data – Mitarbeit an der Lernzielmatrix zum Forschungsdatenmanagement (FDM).

    Von der Community für die Community: Was ist seit dem Treffen in Darmstadt passiert?

    Seit dem Community-Treffen in Darmstadt Anfang 2024 hat sich viel getan! Version 3 der Lernzielmatrix entstand auf Basis wertvoller Beiträge  und Rückmeldungen aus der deutschsprachigen FDM-Community, insbesondere durch das Community-Event zur Lernzielmatrix (31. Januar bis 1. Februar 2024, Darmstadt). Während der Veranstaltung wurden wertvolle Ideen und Vorschläge gesammelt, die in die neue Version eingeflossen sind. Zudem wurde die Community zur weiteren Mitarbeit eingeladen: Das Redaktionsteam konnte neue engagierte Mitwirkende mit umfassender Expertise gewinnen.

    Seit dem Event traf sich das Redaktionsteam regelmäßig online, bildete verschiedene Arbeitsgruppen, arbeitete die gesammelten Vorschläge ein, prüfte auf Konsistenz und stellte umfangreiches zusätzliches Material für die Veröffentlichung mit Version 3 zusammen. Die Ergebnisse der Arbeit wurden vor der Veröffentlichung zur Kommentierung an die NFDI-Sektion EduTrain gegeben. Die eingegangenen Rückmeldungen wurden sorgfältig geprüft und durch das Redaktionsteam in die finale Version eingearbeitet.

    Übersicht zu der Entstehungsgeschichte der Lernzielmatrix zum FDM (Abbildung steht unter der Lizenz „Creative Commons Zero“ V 1.0)

    Was ist neu in Version 3?

    Die dritte Version der LZM enthält einige bedeutende Neuerungen:

    • Erweiterung der Inhalte und klarere Formulierungen der Lernziele
    • neues Glossar, das zentrale Begriffe präzise erklärt
    • eindeutige IDs zur besseren Referenzierbarkeit
    • Auftrennung der Lernziel-Elemente in separate Felder, um die Maschinenlesbarkeit und Nachnutzbarkeit zu verbessern
    • umfangreiches Begleitmaterial mit einem Readme, das alle relevanten und interessanten Informationen zur Lernzielmatrix enthält,
      • darin auch eine Übersicht über Anwendungsbeispiele, die die praktische Nutzung erleichtert
    • Vereinheitlichung der Formulierungen, um die Verständlichkeit und Struktur zu optimieren

    Zudem werden die Lernzielmatrix sowie das zugehörige Glossar nun auch in einem Repositorium auf GitHub gehostet: https://github.com/dini-ag-kim/fdm-lernziele.

    Wie kann ich die LZM nutzen?

    Im Begleitmaterial der Version 3 findet sich eine Auswahl fiktiver Anwendungsszenarien, die als Inspiration für eigene Projekte dienen können. Darüber hinaus wurde die Lernzielmatrix bereits vielfältig praktisch angewendet. Eine Tabelle mit Anwendungsbeispielen dokumentiert die reale Einsatzmöglichkeiten – von fachspezifischen Anpassungen durch NFDI-Konsortien über die Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien bis hin zur Nutzung als Grundlage für Bewertungsraster in Prüfungsleistungen. Diese Auflistungen können als Inspiration für eigene Vorhaben dienen.

    Wo kann ich mehr darüber erfahren?

    Das Joint-Lab-Team stellt Version 3 der Lernzielmatrix 2025 beim 9. Bibliothekskongress 2025 am 26. Juni in Bremen vor (siehe Programm: https://bid2025.abstractserver.com/program/#/details/presentations/500). Darüber hinaus wird es weitere Präsentationen zur Lernzielmatrix durch andere Autor:innen bei folgenden Tagungen geben:

    • Fellowship of the Data, 1.und 2. April in Jena, https://indico.leibniz-fli.de/event/10/page/14-program
    • Conference on Research Data Infrastructure (CoRDI), 26. bis 28. August in Aachen, Beitrag wird derzeit vorbereitet
    • European Conference on Information Literacy 2025 (ECIL), 22. bis 25. Sept. in Bamberg, Beitrag eingereicht

    Aktuelles wird außerdem auf der Seite der Lernzielmatrix auf forschungsdaten.info veröffentlicht: https://www.forschungsdaten.org/index.php/Lernzielmatrix.

    Das Joint Lab sagt Dankeschön

    Ohne das Engagement und die Mitgestaltung der Community wäre die LZM nicht das, was sie heute ist. Wir wurden durch das Community-Event herzlich in das Redaktionsteam rund um die LZM aufgenommen und haben die Zusammenarbeit als äußerst bereichernd und inspirierend empfunden. Wir sind stolz, Teil dieser engagierten und tatkräftigen Community zu sein, und dankbar für das offene Miteinander. Im vergangenen Jahr konnten wir nicht nur unsere Expertise einbringen, sondern auch viel lernen – über FDM, über erfolgreiche Zusammenarbeit und über die Kraft einer offenen und wertschätzenden Gemeinschaft. Vielen Dank an alle Beteiligten!

    Kontakt

    Joint Lab Future Libraries & Research Data

    Dr. Nina Düvel, Hochschule Hannover: [email protected]

    Franziska Altemeier, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek: [email protected]

    Prof. Dr. Ina Blümel, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek & Hochschule Hannover: [email protected]

    Mehr Informationen zum Joint Lab Future Libraries & Research Data

    #JointLabFutureLibrariesAndResearchData #LizenzCCBY40INT #Forschungsdaten #FDM #HochschuleHannover

  11. „Digitale Kompetenzen in der Wissenschaft“ – Rückblick auf die VW-Themenwoche

    In einem unserer letzten Blogbeiträge haben wir uns dem Thema Forschungsdatenmanagement-Kompetenzen gewidmet. Das übergreifende Thema Datenkompetenz ist nach wie vor aktuell und wurde dieses Jahr auch von der VolkswagenStiftung aufgegriffen: Anfang des Jahres hatte sie zur Einreichung von Workshops für die Themenwoche „Digitale Kompetenzen in der Wissenschaft“ aufgerufen. Ziel war es, Ideen und Initiativen zu digitalen Kompetenzen in der Wissenschaft sichtbarer zu machen und den interdisziplinären sowie überregionalen Austausch zu Fortbildungsoffensiven zu fördern.

    Über die VolkswagenStiftung

    Die VolkswagenStiftung ist eine der größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Ihr Ziel ist es, Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre zu stärken und Innovationen voranzutreiben. Dabei fördert sie insbesondere Projekte mit interdisziplinären Ansätzen und Themen, die gesellschaftlich und wissenschaftlich relevant sind.

    Gemeinsam haben Mitarbeiter:innen von vier Landesinitiativen zum Forschungsdatenmanagement (FDM)(fdm.nrw, SaxFDM, HeFDI und FDM-NDS) ein Symposium zum Thema „Datenkompetenz im Fokus: Angebote, Qualitätssicherung und Vernetzung“ für diese Themenwoche organisiert – und wir vom Joint Lab Future Libraries & Research Data haben teilgenommen, mitdiskutiert und auch unseren niedersächsischen Data-Steward-Stammtisch vorgestellt.

    Vorstellung des niedersächsischen Data-Steward-Stammtischs: Nina Düvel, Franziska Altemeier und Ana Agniashvili

    Datenkompetenz im Fokus

    Vom 2. bis zum 4. Dezember 2024 haben wir im Xplanatorium Schloss Herrenhausen in Hannover spannende Diskussionen rund um Datenkompetenz geführt – parallel liefen drei weitere Symposien, ebenfalls unter dem Thema Digitale Kompetenz. Etwa 40 Personen haben gemeinsam zu den folgenden Themenblöcken gearbeitet:

    1. Übersicht Kompetenzentwicklungsangebote,
    2. Kompetenzaufbau kooperativ gestalten,
    3. Einbindung und Vernetzung von Data Stewards und
    4. Qualitätssicherung und Standards.

    Einige Highlights der ersten beiden Blöcke waren beispielsweise die vorgestellte Deutschlandkarte der Datenkompetenz, die im Rahmen der Love Data Week 2025 weiter ergänzt werden soll. Zudem wurden zwei Vernetzungstreffen geplant, die sich zum einen mit dem Thema Ausbildungsangebote für Data Stewards und zum anderen mit dem Thema FDM in Studium und Lehre beschäftigen (offizielle Ankündigungen folgen noch). Dies sind zwei Themen, die auch auf der Agenda unseres Joint Labs stehen und im kommenden Jahr weiter bearbeitet werden.

    Data-Steward-Initiativen

    Der dritte Block begann mit Kurzvorträgen zu bestehenden Data-Steward-Initiativen: Den Auftakt machte die Vorstellung des lokalen Data-Steward-Netzwerks der CAU Kiel. Anschließend gaben wir gemeinsam mit Ana Agniashvili Einblicke in den von uns initiierten niedersächsischen Data-Steward-Stammtisch (weitere Infos zum Stammtisch siehe Blogpost zum Kickoff) und erläuterten die Zusammenarbeit von Joint Lab und FDM-ndsHAW im Rahmen der Landesinitiative FDM-NDS. Den Abschluss bildete die Präsentation des deutschlandweiten Netzwerks „Data Stewardship goes Germany“ (DSgG).

    Nach dem Input wurde es interaktiv: In der sich anschließenden Gruppenarbeit und Diskussion zum Thema Data-Steward-Netzwerk wurde erneut deutlich, dass der Begriff „Data Steward“ noch immer nicht einheitlich definiert ist. Beim Sammeln von Ideen und Anregungen für ein zukünftiges übergreifendes Netzwerk kristallisierte sich heraus, wie wichtig es ist, bestehende Strukturen aufzubauen.

    Gleichzeitig sollte ein geschützter, aber offener Rahmen geschaffen werden, der die Verbindung zur internationalen Community fördert. Auch die Frage nach einer geeigneten Organisationsform, wie beispielsweise der Gründung eines Vereins, wurde intensiv diskutiert. Besonders hervorgehoben wurde zudem die Außenwirkung: Ziel ist es, das Berufsbild des Data Stewards stärker zu etablieren, dessen Wertschätzung und Akzeptanz zu erhöhen und verlässliche Karrierewege zu entwickeln.

    Der letzte Tag startete mit einem Ausflug in das Thema FDM-Awareness auf Social Media. Zudem wurden in Block 4 Metadatenstandards zu Open Educational Resources (OER) unter die Lupe genommen und mögliche Erweiterungen bzw. Pflichtfelder rege diskutiert. Die aufbereiteten Ergebnisse werden an die UAG (DINI/nestor) und DALIA weitergeleitet zur Aufnahme in den Diskurs.

    Insgesamt waren es drei Tage, an denen wir uns in einem offenen Dialog und anregenden Diskussionen dem Thema Datenkompetenz gewidmet haben. Die Gespräche haben gezeigt, wie wichtig der Austausch über Strukturen, Vernetzung (auch im Hinblick auf Kompetenzentwicklung) sowie die Stärkung des Berufsbilds Data Steward sind.

    Laufende Entwicklungen aus dem Joint Lab zum Thema Kompetenzen im FDM finden sich auf der neu gestalteten Seite des Labs: https://www.tib.eu/de/forschung-entwicklung/joint-labs/joint-lab-future-libraries-and-research-data

    Kontakt zum Joint Lab Future Libraries & Research Data

    Franziska Altemeier, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek, E-Mail: [email protected]

    Dr. Nina Düvel, Hochschule Hannover, E-Mail: [email protected]

    Mehr zum Joint Lab „Future Libraries & Research Data“

    #NiedersächischeLandesinitiativeForschungsdatenmanagement #Datenkompetenz #LizenzCCBY40INT #Forschungsdatenmanagement #HochschuleHannover #JointLabFutureLibrariesAndResearchData

  12. Erstaunlich: Wir haben einen sehr großen und unerwarteten Schritt in die Zukunft gemacht und nicht nur IPv6, sondern auch Multicasting mit PIM-SM gemacht (bzw. uns oberflächlich angeschaut).

    (Und am Anfang hieß es noch, wir würden kein IPv6 oder nur vielleicht "wenn noch Zeit bleibt" machen.)

    #IPv6 #Studium #HochschuleHannover

  13. In "Betriebssysteme und Netze" machen wir nicht nur IPv4-only - sondern auch noch Netzklassen🙈🙄😨😭😱🤯

    #IPv6 #IPv4 #Studium #HochschuleHannover

  14. #TIBopenness | Das 2023 gegründete Leibniz Joint Lab Future Libraries & Research Data intensiviert die Zusammenarbeit zwischen der TIB & der #HochschuleHannover in Forschung, Entwicklung & Lehre. 🎓📚

    Das Ziel: Innovationen in den Bereichen #Forschungsdaten & wissenschaftliche Bibliotheken voranzutreiben. Gemeinsame Projekte, die Entwicklung neuer Methoden & die Förderung von Nachwuchskräften stehen im Fokus. 🔍💡 Erfahrt mehr über unsere spannenden Aktivitäten: blog.tib.eu/tag/joint-lab

    #OpenData

  15. Datenkompetenz im Fokus: Warum ein Tool zur Messung von Forschungsdatenmanagement-Kompetenz wichtig ist, beschreiben unsere Kolleginnen @franzial und #NinaDüvel vom Joint Lab der #HochschuleHannover und der #TIB im TIB-Blog 👉 blog.tib.eu/2024/09/05/datenko

  16. #DataStewards spielen eine wichtige Rolle im #Forschungsdatenmanagement (FDM), da sie u. a. Ansprechpersonen für Forschende und Studierende agieren und zur Verwaltung und Nutzung von Forschungsdaten beraten.
    Am 10. April fand das Kick-Off-Event der Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen statt, bei dem das Joint Lab der #HochschuleHannover und der #TIB das Konzept des künftig stattfindenden Data-Steward-Stammtischs vorstellte.

    Mehr dazu hier: blog.tib.eu/2024/04/25/joint-l

  17. Für die Entwicklung eines gelungenen #Forschungsdatenmanagement|s an Niedersachsens Hochschulen ist Kooperation zentral: Mit diesem Ziel arbeitet das Joint Lab #FutureLibraries & #ResearchData der #HochschuleHannover (#HsH) und der #TIB mit dem Projekt #FDMndsHAW seit Oktober 2023 zusammen.
    Mehr dazu in diesem #TIBBlog-Beitrag von @franzial, @inablu und #NinaDüvel: blogs.tib.eu/wp/tib/2024/01/10

  18. Die Hochschule Hannover ist von einem "Cyberangriff" betroffen und kann des wegen keine neuen Studentenausweise erstellen.
    Wenn man seinen Ausweis verloren hat und im öffentlichen Nahverkehr kontrolliert wird, soll man sie über den Cyberangriff informieren und sie sollen dann bei der Hochschul Hotline anrufen und nachfragen, ob man immatrikuliert ist.

    🤯🤯🤯

    #HsH #Hannover #Studium #HochschuleHannover #GVH #Öffis #Nahverkehr

  19. Die Hochschule Hannover wurde gehackt - alle IT-Systeme (Moodle, E-Mail, SSO, SSH, GitLab) sind offline und was wurde uns (vom Dozenten) als Kommunikationsplattform empfohlen?
    Discord 🤯🤦‍♂️😭
    Proprietäre zentrals Lösungen scheinen die Menschen irgendwie anzuziehen.

    #HsH #Hannover #Studium #HochschuleHannover #Discord

  20. Die Hochschule Hannover wurde gehackt - alle IT-Systeme (Moodle, E-Mail, SSO, SSH, GitLab) sind offline. Der eine Dozent meinte nun wir sollen unsere Aufgaben ausdrucken und in den Briefkasten werden. Wenn wir Feedback haben wollten, sollten wir unsere private E-Mail-Adresse daraufschreiben.

    In welchem Jahrhundert sind wir?

    #Hannover #Studium #HsH #HochschuleHannover

  21. "#OpenData und #Erinnerungskultur“ heißt das Gemeinschaftsprojekt der #HochschuleHannover und #TIB, das auf der #111BiblioCon den Team Award Information Professionals (#TIP) erhielt. Es stammt von einem Team Studierender der #HsH rund um unsere @tibosl-Kollegin @inablu und zeigt, wie mit Open Data kreativ an der eigenen Geschichte gearbeitet werden kann.

    Mehr dazu: tib.eu/de/die-tib/neuigkeiten-

  22. Für ganz kurz Entschlossene: In 82 Minuten (14 Uhr) beginnt der Workshop #FermentingData im #aufhof in Hannovers Innenstadt. Eingeladen sind Künstler:innen, Designer:innen, Datenanalytiker:innen, Kurator:innen, Informatiker:innen, Archivar:innen und Studierende der #HochschuleHannover.
    Mehr dazu: innover.city/event/fermenting-