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#forschungundentwicklung — Public Fediverse posts

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  1. Designer-SUV R2 soll zum ersten Rivian für Europa werden

    Nach Tesla und Lucid läuft sich ein weiteres US-Unternehmen warm für Europa: In den USA hat das Start-up…
    #EuropeSays #EU #Europa #Auto #Autoindustrie #Elektroauto #ForschungundEntwicklung #Hersteller #Mobilität #Oberklassewagen #R2 #Ratgeber #Rivian #SUV #tmn0799 #tpds #Verbraucher
    europesays.com/europa/97996/

  2. Große Konzerne planen Wasserstoff-Tankstellen in Europa

    Daimler Truck, Volvo, Toyota Motor, BoschAir Liquide, TotalEnergies, Teal Mobility und MB Energy wollen beim Thema Wasserstoff eng…
    #EuropeSays #EU #Europa #Autoindustrie #ForschungundEntwicklung #Kraftstoffe
    europesays.com/europa/92133/

  3. Frauen in der Wissenschaft: Dr. Sabina Auhunas

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    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben.

    Dr. Sabina Auhunas

    Dr. Sabina Auhunas studierte Pharmazie an der Bogomolets National Medical University und promovierte in Pharmazeutischen Wissenschaften an der Shupyk National Healthcare University of Ukraine in Kiew (Ukraine). Heute arbeitet sie im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative als Stipendiatin im Open Science Lab der TIB.

    Ihre Forschung bezieht sich auf Metadatenmodelle für wissenschaftliche Instrumente und deren Integration in Forschungsinformationssysteme. Arbeitsschwerpunkte sind dabei die Verbesserung der Qualität von Metadaten, die Interoperabilität und die Sichtbarkeit von Daten zur wissenschaftlichen Infrastruktur, um zu belastbareren und nachhaltigeren Forschungsinfrastrukturen beizutragen.

    In diesem Interview spricht sie darüber, wie Diversität die Wissenschaft bereichert, über Richtungswechsel in der Wissenschaft und warum Wissenschaft ein Marathon und kein Sprint ist.

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    In der Wissenschaft fasziniert mich vor allem die Tatsache, dass Wissen nicht isoliert existiert, sondern an Wert gewinnt, wenn es geteilt, miteinander verbunden, neu entdeckt und von anderen wiederverwendet wird. Dieses Verständnis führte mich von den pharmazeutischen Wissenschaften zur Open Science, zu Forschungsinformationssystemen und Forschungsinfrastrukturen.

    Heute inspirieren mich nicht nur die wissenschaftlichen Entdeckungen selbst, sondern auch die Systeme, die Forschung sichtbar und zugänglich machen. Meine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Verbesserung von Metadaten und Forschungsinfrastrukturen, was dazu beiträgt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse über einen längeren Zeitraum auffindbar, wieder nutzbar und nachhaltig bleiben.

    Ich arbeite sehr gerne am Schnittpunkt verschiedener Disziplinen, an dem Zusammenarbeit, Technologie und Wissenschaft aufeinandertreffen, um Lösungen zu schaffen, von der ganze Forschungsgemeinschaften profitieren können.

    Ein sehr bereichernder Aspekt meiner Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Disziplinen, Ländern und mit unterschiedlichen Vorgeschichten.

    Jeder Bereich bietet seine eigene Perspektive und einige der besten Ideen entstehen, wenn unterschiedliche Kompetenzen zusammenkommen. Die Wissenschaft fordert mich ständig heraus, zu lernen, mich weiterzuentwickeln und Probleme aus neuen Perspektiven zu betrachten, und das ist etwas, was mir sehr gut gefällt.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Ich hätte gerne früher gewusst, dass es absolut in Ordnung ist, wenn man keinem strikten Berufsweg folgt. Zu Beginn meiner Karriere habe ich mich häufig unter Druck gesetzt gefühlt, alles im Voraus zu planen. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass sich einige der besten Gelegenheiten ganz unerwartet ergeben und dass ein Richtungswechsel nicht gleich bedeutet, dass man sein Ziel aus den Augen verliert. Wenn ich zurückblicke, so hat jeder Schritt meiner Reise – von der Pharmazie und der medizinischen Forschung bis hin zur Open Science und zu den Forschungsinfrastrukturen – dazu beigetragen, was mich heute als Forscherin ausmacht.

    Auch hätte ich gerne früher gewusst, dass Erfolg in der Wissenschaft nicht auf Kosten des eigenen Wohlergehens erstrebt werden sollte. Nachwuchswissenschaftlerinnen denken häufig, sie müssten immer härter arbeiten, mehr veröffentlichen, mehr machen. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass Wissenschaft ein Marathon ist und kein Sprint. Gut auf sich zu achten, die Balance zu halten und sich Zeit außerhalb der Arbeit einzuräumen, sind keine Hindernisse für den Erfolg; sie sind entscheidend für eine nachhaltige Karriere.

    Eine weitere Lektion, die ich gelernt habe, ist die, dass man keinem bestimmten Klischee entsprechen muss, um zur Wissenschaft zu gehören. Vor allem zu Beginn einer Karriere kann es einem manchmal schwierig erscheinen, Gehör zu finden. Ich wünschte, ich hätte meinen eigenen Fähigkeiten und Ideen mehr vertraut und eher verstanden, dass einfach man selbst zu sein keine Schwäche, sondern eine Stärke ist.

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Bleibt neugierig, vertraut euch selbst und habt keine Angst, selbstbewusst aufzutreten. Stellt Fragen, teilt eure Ideen und glaubt an eure Fähigkeiten, auch wenn ihr euch unsicher fühlt. Ihr braucht nicht alles zu wissen, bevor ihr anfangt. In der Wissenschaft geht es darum, zu lernen, zu erforschen und stetig zu wachsen.

    Habt keine Angst, zu scheitern. In der Wissenschaft gelingt nicht jedes Experiment, nicht jeder Antrag wird gefördert und nicht jedes Paper wird veröffentlicht. Solche Erfahrungen sind keine Zeichen dafür, dass du auf dem falschen Weg bist; sie sind Teil des Prozesses. Es ist nicht das Ziel, Fehler zu vermeiden, sondern aus ihnen zu lernen und weiterzumachen.

    Ich möchte junge Frauen auch dazu ermutigen, sich Mentor:innen zu suchen und Kontakte mit Menschen zu knüpfen, die sie inspirieren. Einige der bereicherndsten Erfahrungen in meiner Karriere sind durch die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern, Disziplinen und mit unterschiedlichen Vorgeschichten entstanden.

    Denkt gleichzeitig auch daran, dass eure Karriere nur ein Teil eures Lebens ist. Familie, Freunde, Gesundheit und persönliche Interessen sind auch wichtig. Schützt eure Energie, lasst euch Zeit für die Dinge, die euch wichtig sind, und habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr Grenzen setzt.

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Ich hoffe, dass Frauen und Mädchen in der Wissenschaft in Zukunft ihre Karriere ohne Hindernisse oder Klischees verfolgen können – und auch ohne ständig beweisen zu müssen, dass sie dorthin gehören. Ich wünsche mir, dass mehr Frauen in Führungspositionen, in Entscheidungsgremien und in wissenschaftlichen Gemeinschaften vertreten sind – und das in allen Fächern.

    Am meisten hoffe ich jedoch, dass zukünftige Generationen von Frauen in der Wissenschaft sie selbst sein können und erfolgreiche Karrieren aufbauen können, ohne ihre Individualität oder ihr Privatleben zu opfern. Ich wünsche mir auch eine wissenschaftliche Kultur, die neben der Leistung die Zusammenarbeit und neben der Produktivität die Qualität schätzt.

    Diversität sollte nicht als Ausnahme gesehen werden, sondern als eine natürliche Stärke der Wissenschaft. Die besten Lösungen für globale Herausforderungen entstehen, wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen zusammenarbeiten.

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #FrauenInDerWissenschaft #OpenSciene #LizenzCCBY40INT #ForschungUndEntwicklung #OpenScienceLab #FrauenAnDerTIB
  4. Heute knallts endlich nach einem Monat intensiver Arbeit. Und das ist auch gut so.

    Heute wird Prüflingsaufbau einer Störlichtbogenprüfung unterzogen, um die Einhaltung der Kriterien für die Klassifizierung IAC A F zu überprüfen. Der Prüfling steht bereits in der Raumnachbildung. (Mehr Details zu Störlichtbogenprüfungen -> Webinar meiner Kollegen --> sie.ag/6JU8ge)

    #Störlichtbogenprüfung
    #Mittelspannung #Schaltanlagen #Energietechnik #Produktentwicklung #ForschungUndEntwicklung

  5. Erfinderpreis 2026: Forscher stellen Lösungen für Europas Probleme vor

    Europa sucht neue Wege, um seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Vereinigten Staaten und China zu stärken. Der European Inventor…
    #EuropeSays #EU #Europa #Auszeichnungen #EuropäischeUnion #ForschungundEntwicklung #Griechenland #Innovation #NeueTechnologien
    europesays.com/europa/61987/

  6. :GermanZero: Schaue dir das an! So geht Forschung und Entwicklung! Das ist Technologieoffenheit! Warum dauert das bei uns so lang?
    :GermanZero:
    Na ja, dem Klima ist es eigentlich egal, wer es rettet :GermanZero:

    Wäre nur schön gewesen, das hier alles auch bei uns zu vereinen:
    - Unabhängigkeit von autokratischen Staaten
    - günstige, nachhaltige, saubere Energie
    - Arbeitsplätze
    :GermanZero:

    spiegel.de/mobilitaet/auto/cat

    #CATL #VerkehrsWende #Elektromobilität #ForschungUndEntwicklung #Forschung #Entwicklung #Speicher #Batterien #CDU #CSU #Verbrenner_Aus #ErneuerbareEnergie

  7. Students @ TIB: Theorie trifft Praxis – neue spannende Themen für Qualifizierungsarbeiten an der TIB

    Die TIB ist nicht nur Universitätsbibliothek, sondern auch Forschungseinrichtung mit fachlichen Schwerpunkten wie Data Science & Digital Libraries, Scientific Data Management, Visual Analytics, nicht-textuellen Materialien und Open Science. Studierende einschlägiger Fachbereiche haben die Möglichkeit, ihre Qualifikationsarbeiten oder Praktika mit direktem Bezug zu aktuellen Forschungsprojekten der TIB zu absolvieren. Die aktualisierte Seite Students @ TIB gibt einen strukturierten Überblick möglicher Themen, die TIB-Mitarbeiter:innen für Studierende dort eingestellt haben.

    Bei der Überarbeitung der Seite wurde sichergestellt, dass sie klar verständlich und gegliedert, auf mobilen Endgeräten nutzbar ist sowie aktuelle Themenvorschläge der TIB-Mitarbeiter:innen enthält. Außerdem wird die Seite fortan zweisprachig geführt: auf Deutsch und Englisch.

    Anlass der Überarbeitung war, dass das Joint Lab Future Libraries & Research Data, die Einrichtung an der Schnittstelle zwischen der TIB und der Hochschule Hannover (HsH) die Pflege der Seite übernommen hat. Auch wenn das Joint Lab primär die Schnittstelle zur HsH betreut, sind ausdrücklich auch Studierende der Leibniz Universität Hannover (LUH) und anderer Hochschulen und Universitäten eingeladen, das Angebot zu nutzen.

    Haus-, Bachelor-, Masterarbeit, Promotion oder ein Praktikum an der TIB

    Studierende, die eine Haus-, Bachelor-, Masterarbeit, Promotion oder ein Praktikum planen, können sich eines der beschriebenen Angebote aussuchen und die angegebenen Kontaktpersonen anschreiben. Neben den auf der Seite skizzierten Ideen sind auch eigene Themen willkommen. Ein Blick auf die Webseiten der Forschungsgruppen und Labs kann helfen, relevante Ansprechpersonen zu finden.

    Der Neustart der Seite fördert die bessere Vernetzung zwischen Hochschulen sowie zwischen Studierenden, Lehrenden und Forschenden. Die Mitarbeiterinnen des Joint Labs und die gesamte TIB freuen sich, wenn das Angebot (weiterhin) rege genutzt wird und auf diesem Wege interessante studentische Arbeiten entstehen. In der Vergangenheit haben sich so auch schon längerfristige Zusammenarbeiten ergeben.

    Ein Aufruf an TIB-Mitarbeiter:innen

    Mitarbeiter:innen der TIB, die eine Idee für eine Qualifikationsarbeit oder ein Praktikumsangebot haben, können diese jederzeit eigenständig auf der Students-@-TIB-Wiki-Seite eintragen. Das Template für Angebote ist am Seitenende zu finden. Bei Fragen können die Mitarbeiterinnen des Joint Labs kontaktiert werden.

    Kontakt

    Joint Lab Future Libraries & Research Data

    Dr. Nina Düvel, Hochschule Hannover: [email protected]

    Franziska Altemeier, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek: [email protected]

    Joint Lab Future Libraries & Research Data

    #Studium #studentsTib #Abschlussarbeit #LizenzCCBY40INT #ForschungUndEntwicklung #Ausbildung #Themensammlung #JointLabFutureLibrariesAndResearchData
  8. Frauen in der Wissenschaft: Prof. Dr. Maria-Esther Vidal

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    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Prof. Dr. Maria-Esther Vidal studierte Informatik an der Universidad Simón Bolívar in Caracas (Venezuela). Heute leitet sie die Forschungsgruppe Scientific Data Management an der TIB und ist Professorin an der Leibniz Universität Hannover sowie Mitglied des Forschungszentrums L3S. Im Interview spricht sie über das Privileg, junge Wissenschaftler:innen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, über Neugierde in der Wissenschaft und Vielfalt als Stärke.

    Prof. Dr. Maria-Esther Vidal // Foto: TIB/C. Bierwagen

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    Was mich an der Wissenschaft fasziniert, ist die Möglichkeit, Neugierde in Wissen mit echter Wirkung umzuwandeln. Ich finde es spannend, Ideen aus verschiedenen Disziplinen miteinander zu verbinden und zu sehen, wie abstrakte Konzepte letztendlich dazu beitragen können, das Leben der Menschen zu verbessern.

    Abgesehen von den wissenschaftlichen Entdeckungen selbst ist für mich einer der lohnendsten Aspekte der Wissenschaft, dass ich mit vielen Nachwuchswissenschaftler:innen zusammenarbeiten und sie bei ihrer Entwicklung  die Begleitung ihrer Entwicklung zu unabhängigen Forschern begleiten kann.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Ich hätte gerne früher gewusst, dass Grenzen selten feststehen. Viele von ihnen verschwinden in dem Moment, in dem man aufhört, sie als real zu betrachten.

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Folgt eurer Neugier und vertraut auf eure Denkweise. Glaubt an euch selbst und kämpft für eure Träume. Wartet nicht darauf, dass man euch erlaubt, Raum einzunehmen, Fragen zu stellen und euren eigenen Weg zu gehen – die Wissenschaft braucht vielfältige Perspektiven.

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Mein Wunsch ist eine Zukunft, in der Frauen und Mädchen ohne unsichtbare Barrieren Wissenschaft betreiben können, in der Ideen und Talent wichtiger sind als Erwartungen und in der Vielfalt als Stärke angesehen wird.

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #Forschung #ScientificDataManagement #Interview #LizenzCCBY40INT #ForschungUndEntwicklung #DataScience
  9. Frauen in der Wissenschaft: Dr. Anna-Lena Lorenz

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    Die Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ stellt Frauen aus der TIB vor, die Einblicke in ihre Wege und ihre persönlichen Erfahrungen in der Wissenschaft geben. Dr. Anna-Lena Lorenz studierte Physik an der Universität Bielefeld und arbeitet heute als Community-Managerin an der TIB. Dort ist sie für den Open Research Knowledge Graph (ORGK) und den Service ORKG Ask verantwortlich. Im Interview spricht sie über die Vielfalt des wissenschaftlichen Arbeitens, die Bedeutung von Austausch und Zusammenarbeit und warum es wichtig ist, sich nicht von Rollenbildern einschränken zu lassen.

    Dr. Anna-Lena Lorenz // Foto: TIB/C. Bierwagen

    Was fasziniert dich an der Arbeit in der Wissenschaft?

    Arbeit in der Wissenschaft ist keine stumpfe Routine. Die Aufgaben sind so vielfältig und ich habe so viel Freiraum, interessanten Themen nachzugehen und eigene Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln. In der Wissenschaft habe ich viele nette Menschen mit ähnlichen Interessen kennengelernt und durch den internationalen Kontext Kontakt zu Kulturen und Perspektiven gehabt, mit denen ich mich sonst nie beschäftigt hätte.

    Was hättest du als Frau in der Wissenschaft gerne früher gewusst?

    Ich hätte gerne früher gewusst, dass es okay ist, Fragen zu stellen und es sogar dazugehört. Beim Gedanken an einen „Wissenschaftler“ habe ich früher immer das Klischeebild eines einsamen, meist männlichen, einzelgängerischen Genies gehabt, das die Antworten auf jede Frage selbst ergründen kann. Aber in Wirklichkeit ist Wissenschaft ganz viel Zusammenarbeit, sie lebt vom Austausch und unterschiedlichen Expertisen.

    Ich habe lange geglaubt, mich zwischen Weiblichkeit und Wissenschaft entscheiden zu müssen, weil mich meine eher weiblich gelesenen Interessen wie eine schlechtere Wissenschaftlerin wirken lassen würden und mein naturwissenschaftliches Interesse zu männlich wirken würde. Dabei spielt es für mein Verständnis von Daten gar keine Rolle, ob ich gerne Kleider trage und in meiner Freizeit gerne backe. Genauso wenig, wie es mich weniger zu einer Frau macht, dass ich Elementarteilchen und künstliche Intelligenz spannend finde.

    Welchen Rat würdest du Mädchen und jungen Frauen geben, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben?

    Zweifelt niemals euren Platz an! Egal, ob es um einen Studienplatz, eine Stelle oder einen Vortrag bei einer renommierten Konferenz geht – ihr seid nicht hier, weil ihr eine Frau seid, sondern weil ihr gute Arbeit geleistet habt.

    Verbündet euch! Austausch mit Gleichgesinnten ist so wichtig. Freundinnen, die ebenfalls in der Wissenschaft arbeiten, sind natürlich super, aber auch sonst gibt es viele Möglichkeiten, sich auszutauschen, zum Beispiel über die vielen Netzwerke, die an Unis angeboten werden.

    Ein Wunsch für die Zukunft von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft …

    Ich wünsche mir, dass der Spruch „Das ist aber ungewöhnlich für ein Mädchen“ ausstirbt. Es wäre schön, wenn in Büchern, Filmen und Serien öfter Frauen als Wissenschaftlerinnen, Hackerinnen oder Mechanikerinnen vorkommen würden, aber trotzdem nicht „männlich“ sein müssen.

    Frauen in der Wissenschaft – eine Blogreihe

    In der Blogreihe „Frauen in der Wissenschaft“ werden Frauen an der TIB vorgestellt, die Einblicke in ihre wissenschaftlichen Wege, Rollenbilder und ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag geben. Sie alle teilen ihre Perspektive und ihre Wünsche für die Zukunft der Wissenschaft und ermutigen andere Frauen, ihren Platz selbstbewusst einzunehmen.

    #LizenzCCBY40INT #ForschungUndEntwicklung #ORKG #Interview #FrauenAnDerTIB #ORKGAsk
  10. Innovationsprojekte geplant? 2026 wird die Forschungszulage zum Wachstumsbooster: höhere Fördersummen dank angehobener Bemessungsgrundlage, 20 % Pauschale für Gemein- und Betriebskosten und besser vergütete Eigenleistungen. Besonders spannend auch für KMU, die in Forschung und Entwicklung investieren.

    Mehr im Artikel von Mario Rembold: laborjournal.de/editorials/342

    #Forschungszulage #ForschungUndEntwicklung #SteuerlicheForschungsförderung #Innovation #KMU #LifeSciences #Laborjournal

  11. Drohnen-Testfeld in Braunschweig: Sicherer Käfig und Windkanal

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