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#nobelpreis — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #nobelpreis, aggregated by home.social.

  1. Mit der 75. Lindauer Nobelpreisträgertagung begann gestern einer der herausragenden Wissenschaftstermine des Jahres: Rund 75 Trägerinnen und Träger des Nobelpreises treffen dort auf mehr als 600 junge #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler aus 63 Ländern, darunter der Materialwissenschaftler Renjun Guo, die Doktorandin der Neurowissenschaften Lízia Branco und der Physiker Ramesh Kumar vom #KITKarlsruhe.

    kit.edu/202606-drei-nachwuchsf

    📸 privat

    #Nobelpreis #Nobelpreisträgertagung #Lindau #Bodensee

  2. Eine verrückte Welt, in der die Software Entwickler einer Suchmaschine für ihre KI den Nobelpreis für Chemie erhalten (2024 für Alpha Fold)!🤷🏼‍♀️
    #science #biochemie #wissenschaft #Nobelpreis #KI

    tagesschau.de/wissen/forschung

  3. @noelreports Trump hält jetzt einen Nobelpreis in der Hand.
    Sein Name steht nur nicht drauf.
    Mehr Symbolik geht kaum.
    #Nobelpreis #Trump #Symbolpolitik #Peinlich

  4. Ein Quanten-Preis zum Quantenjahr

    Im letzten Jahr hat die Entscheidung des Preiskomitees, den Physik-Nobelpreis 2024 an John J. Hopfield und Geoffrey E. Hinton für ihre wegweisenden Entdeckungen und Entwicklungen, die maschinelles Lernen mit künstlichen neuronalen Netzen ermöglichen, zu verleihen, die Bandbreite der Physik und ihrer interdisziplinären Bedeutung für Fortschritt und Gesellschaft verdeutlicht: Physik ist mehr.

    In diesem Jahr scheint das Komitee zu den Wurzeln der Physik zurückzukehren, ohne dabei die Zukunft aus den Augen zu verlieren: Am 10. Dezember 2025 wird John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis der Nobelpreis für Physik 2025 „for the discovery of macroscopic quantum mechanical tunnelling and energy quantisation in an electric circuit“ verliehen werden, also letztlich für die sehr konkrete Erforschung und Anwendung physikalischer Grundkonzepte, die dann auch zur Entstehung der Quantentechnologie als neues Fachgebiet beigetragen haben. Selten habe ich beim Lesen des wissenschaftlichen Hintergrunds zum Preis so viel verstanden wie in diesem Jahr. Selten ist so deutlich geworden, wie diese Grundlagen und Konzepte in die Arbeit der Preisträger eingeflossen sind, in Teilen auch eine Reise durch die Geschichte des Nobelpreises und seiner Träger (und viel zu wenigen Trägerinnen).

    Die Physik-Nobelpreisträger 2025: John Clarke, Michel Devoret und John Martinis. // Illustration: Niklas Elmehed © Nobel Prize Outreach

    In ihren Experimenten, die die drei Preisträger gemeinsam an der University of California durchführten und deren Ergebnisse sie unter anderem in

    veröffentlichten, zeigten sie, wie Quantentunneln auf makroskopischer Skala in einem elektrischen Schaltkreis mit zwei Josephson-Kontakten messbar wird.

    Basis für diese Experimente war das Wissen um

    • den Tunneleffekt als solchen, wie ihn George Gamow 1928 als quantenmechanischen Prozess beim Alpha-Zerfall eines Atomkerns beschrieben hatte,
    • die Erklärung des Phänomens der Supraleiter durch Cooper-Paare in der B(ardeen)C(ooper)S(chrieffer)-Theorie (Nobelpreis für Physik 1972),
    • die Arbeiten von Leo Esaki und Ivar Giaeve zu Tunneleffekten in Halb- und Supraleitern, sowie von Brian David Josephson zur theoretischen Vorhersage des inzwischen nach ihm benannten Josephson-Effektes (Nobelpreis für Physik 1973 und
    • die Beiträge von Alexei A. Abrikosov, Vitaly L. Ginzburg and Anthony J. Leggett zur Theorie der Supraleitung und Suprafluidität (Nobelpreis für Physik 2003).

    Insbesondere die theoretischen Arbeiten von Anthony Legget über makroskopisches Quantentunneln in Josephson-Kontakten gaben den Anstoß zu den von Clarke, Devoret und Martinis durchgeführten Experimenten. Last but not least wurde und wird das von den Preisträgern experimentell geschaffene makroskopische Quantensystem gerne mit dem von Erwin Schrödinger (Nobelpreis für Physik 1933) in einem Artikel von 1935 ersonnenen Gedankenexperiment zur Übertragung quantenmechanischer Begriffe auf die makroskopische Welt, Schrödingers Katze, verglichen.

    Soweit die geschichtlichen Aspekte des Preises, letztlich haben die Arbeiten der diesjährigen Preisträger aber Tür und Tor für neuere und zukünftige (quantentechnologische) Entwicklungen geöffnet:

    • Künstlichen „Atome“ auf makroskopischer Skala, durch die weitere Quantensysteme simuliert werden konnten und können, was zu einem tieferen Verständnis quantenphysikalischer (mikroskopischer) Effekte führt.
    • Qubits (Quantum Bits) in Supraleiter-Schaltungen sowie die cQED (circuit Quantum Elektrodynamics) als Bauelemente von Quantencomputern.

    Fachgebiete, wie z.B. die Quantenoptik, konnten ihr Forschungsspektrum auf Bereiche ausdehnen, die atomphysikalisch nicht zugänglich sind, was sehr schön in der Arbeit des Exzellenzclusters PhoenixD am Beispiel konkreter Demonstratoren zu sehen ist.

    Eine eigene Zusammenfassung ihrer Arbeiten geben Clarke, Devoret und Martinis mit einem 2020 erschienenen Artikel in Nature Physics: Quantum Josephson junction circuits and the dawn of artificial atoms.

    Wer darüber hinaus weitere Fachliteratur zu den Forschungsthemen des Physik-Nobelpreises 2025 erkunden will, wird selbstverständlich im TIB-Portal fündig, z.B. mit Suchanfragen nach den Schlagworten

    Auch die freie Suche nach Qubit Josephson liefert viele interessante Treffer und zeigt mit der hohen Zahl an Patentinformationen die Relevanz dieser Themen für industrielle Anwendungen.

    Wie in jedem Jahr teste ich die arXiv-Affinität der Preisträger und bin 2025 erfreut: Sowohl John Clarke als auch Michel H. Devoret und John M. Martinis sind mit einer großen Zahl an Papern auf arXiv vertreten.

    Umfangreiche Publikationslisten der drei Autoren lassen sich selbstverständlich in kostenpflichtigen Literaturdatenbanken, wie zum Beispiel Web of Science oder Scopus erfragen, eine „offene“ Variante ist die Nutzung von OpenAlex. Hier sind von John Clarke über 700, von Michel H. Devoret mehr als 500 und von John M. Martinis über 600 Veröffentlichungen nachgewiesen. Dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die richtigen Autoren handelt, lässt sich über die ausgezeichneten Filterfunktionen in OpenAlex feststellen.

    Die 2025 Nobel Prize Lectures in Physics können wir am 8. Dezember 2025 ab 9 Uhr live verfolgen.

    Für eine funktionierende Wissenschafts- und Publikationskultur

    Auf eine weitere wichtige Aktivität der den Nobelpreis für Physik zu verantwortenden Organisation, der Royal Swedish Academy of Sciences, möchte ich an dieser Stelle hinweisen: Im Sommer 2025 hat diese einen Workshop veranstaltet, der sich mit dem zunehmenden Problem von Fake Science in Publikationen befasst hat. Entstanden ist dabei die Stockholm Declaration, die neben einer guten Übersicht bisheriger Deklarationen für Reformen im wissenschaftlichen Publikationswesen kurz und prägnant wesentlichen Punkte zur Sicherstellung einer auch in Zukunft (und in Zeiten Generativer AI) funktionierenden Wissenschafts- und Publikationskultur aufführt. Mögen sie in den Communities Gehör finden!

    Wer die Stockholm Declaration unterschreiben möchte, kann das hier tun: https://sciii-it.org/stockholm-declaration/

    #Recherchetipps #LizenzCCBY40INT #Fachdatenbanken #Physik #Nobelpreis #Fachreferat #TIBPortal #Quantenphysik #Quantenjahr2025 #Literaturrecherche
  5. #05Dezember
    #Vollmond

    Werner Heisenberg [1] wurde 1901 in #Würzburg geboren. Er starb am 1. Februar 1976 in #München.
    Ohne seine Arbeit, insbesondere die Begründung der #Quantenmechanik, wäre heute manches nicht denkbar, was wir für normal halten. Er erhielt 1933 den #Nobelpreis für #Physik.
    Das #Förderprogramm der Deutschen #Forschungsgemeinschaft für #exzellente #Wissenschaftler trägt seinen Namen: #Heisenberg-Programm [2]:

    [1] tinyurl.com/mu2wnabs
    [2] tinyurl.com/bpactc76

  6. Das Physik Journal für Dezember 2025 ist da! 📖

    Im neuen Physik Journal wird unter anderem über die Arbeitsmarktlage für Physiker:innen in Deutschland berichtet sowie über die Rolle der Kohlendioxidentnahme an Land mit Blick auf den Klimaschutz und über die Didaktik der Quantenphysik.

    ▶️Jetzt für DPG-Mitglieder zugänglich: pro-physik.de/zeitschriften/ph

    #DPG #DPGPhysik #Physik #PhysikJournal #Zeitschrift #Tropfen #Stellungnahme #Nobelpreis #Quantenjahr #Arbeitsmarkt #Klima

  7. Verdächtige Wetten: Direktor des Nobelinstituts spricht von Spionage

    In der Nacht vor der Bekanntgabe des Friedensnobelpreises wurden bei einem Wettanbieter verdächtig hohe Summen auf die spätere Preisträgerin Machado gesetzt. Der Direktor des Nobelinstituts geht von Spionage aus.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/ve

    #Nobelpreis #Oslo #Wetten #Friedensnobelpreis #Machado

  8. Max Karl Ernst Ludwig #Planck war ein deutscher Physiker. Er gilt als Begründer der #Quantenphysik. Er entdeckte die später nach ihm benannte Planck-Konstante, auch Plancksches Wirkungsquantum genannt. Für das Jahr 1918 erhielt er den #Nobelpreis in Physik.

    Heute wäre Max Planck, der aus #Kiel stammt, 167 Jahre alt geworden. Seine Entdeckungen und Theorien sind weiterhin von großer Bedeutung.

  9. @marcusmeindel Danke Dir, für Deine Antwort und das Teilen Deiner Erfahrung!

    Meine Erfahrung aus dem Commons-Institut-Zusammenhang ist halt, dass es einige Akteur:innen gibt, die in den nischigsten Sachen gleich die Weltrevolution sehen.


    - Sind das denn so viele? Ich hör und les relativ selten (nie?) in irgendeinem größeren Medium wie Zeit, ARD, Facebook ... was von diesen nischigen Weltrevolutionen. Ok, #Ostrom und #Commons waren beim #Nobelpreis mal kurz on top, aber seit dem?

    und auf der anderen Seite leichtfertig gegen Strömungen geschossen wird, denen das schöne Gefühl der Utopie nicht ausreicht,


    - Ah, interessant. Ja so Utopie-kritische Stimmen sind sicher nicht leicht zu hören und verstehen. Merk ich an mir selbst =)

    Was mir auffällt, ist dass die oben vorgebrachte Kritik an commons oder (sich) alternativ regieren wollenden Gesellschaften dem sehr ähnelt, was konservative oder ältere Herren schon seit vermutlich 100 Jahren sagen "Wenn erstmal der #Idealismus weg ist und die Mühen sichtbar werden, scheitern die Projekte" . Diese Stimmen sind doch im "Alltag" dominant, oder täusch ich mich da?

    Da frag ich mich, ob (und ggf. wie) Silke van Dyk (ökonomische, soziale) Paradigmen teilt, die für diese Beurteilung mitverantwortlich sind. z. B. ob und inwieweit im akademischen Bereich der #Commonsforschung immer noch eine, ich sag mal elitäre und von Schreibtischforschung geprägte Vorstellung vom "guten Leben" der Maßstab ist und ob die verwendeten Forschungsmethoden dazu führen, dass andere Vorstellungen vom guten Leben abgewertet und - wie im obigen Interview - als gescheitert betrachtet werden. Silke van Dyk ist Sozialwirtin, das macht mich skeptisch.

    Du sprichst #Visionen an. Ja, die find ich total wichtig. Genauso wichtig find ich aber auch, Geschehenes anders zu framen als: "Seien wir realistisch!!!11!: Das Projekt hat jetzt nicht die Weltrevolution/das Paradies/gutes Leben gebracht, da müssen wir zugeben dass es gescheitert ist."

    Ich muss zugeben, dass ich mich lang nicht mehr mit dem Thema beschäftigt habe. Ich hab z.B. gar keine Ahnung, ob qualitative Methoden (abgesehen von #Diskursanalyse), grounded theory etc. in der #Commonsforschung große eine Rolle spielen. Das würde ich mir wünschen, hab aber nicht den Eindruck.

  10. 👏👏👏 Dieses Jahr geht der #Nobelpreis für #Medizin an die Entdecker der #microRNA, Victor Ambros & Gary Ruvkun. Hochverdient, aber es bleiben Fragen:
    👉 In 2006 gab es bereits einen #MedizinNobelpreis für die RNA-Interferenz an Craig Mello & Andrew Fire. Auch das war verdient, aber es war sozusagen die erste Anwendung der Entdeckung von Ambros & Ruvkun. Eigentlich hätte der Nobelpreis 2024 also schon 2006 vergeben werden müssen. Wollte das Nobelkomitee heute eine Fehlentscheidung korrigieren?
    👉 Wiederholt schreibt das Nobelkomitee in seiner Begründung von der Entdeckung eines entscheidenden Mechanismus der Genregulation. Aber wieso dieser Begriff? Er beinhaltet ja auch Transkriptionsfaktoren. Warum nicht der sehr viel passendere Begriff der #Epigenetik? Dieser wird überhaupt nicht genannt.
    👉Ist der Ruf der #Epigenetik immer noch so schlecht? Es mag der Grund gewesen sein, warum 2006 der Preis nicht an Ambros & Ruvkun ging, heute gilt Epigenetik aber als hochseriös und sehr wichtig.
    (1/2)

  11. Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2024: Die Nobelpreisträger Victor Ambros und Gary Ruvkun entdeckten einen Molekültyp, der steuert, welche Proteine eine Zelle in welchem Maß herstellt#MicroRNA #RNA #MiRNA #MRNA #Nobelpreis #Nobelpreis2024 #NobelpreisfürPhysiologieoderMedizin #Ambross #VictorAmbross #Ravkin #GaryRavkin #Medizin
    Kleine RNA mit großer Wirkung
  12. „Ein Großteil aller menschlichen Proteine steht unter Kontrolle einer oder mehrerer #microRNA. Deshalb spielen sie in der Entstehung so vieler Krankheiten eine Rolle, beispielsweise bei Krebs, Herzkreislaufleiden und immunologischen Krankheiten.“🤓via #SZ #Nobelpreis
    sueddeutsche.de/gesundheit/med