#nobelpreis — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #nobelpreis, aggregated by home.social.
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Fenster des etwas desolat anmutenden Geburtshauses von Nobelpreisträger Karl Landsteiner in Baden.
#Baden #BadenBeiWien #Fensterfriday #FensterFreitag #venstervrijdag #KarlLandsteiner #Nobelpreis #Blutgruppe #Österreich
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Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/glenn-close-jonathan-pryce-die-frau-des-nobelpreistraegers-2017/ -
Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Jetzt neu auf dem DPG-YouTube-Kanal:
🗣️ Nobelpreisträgerin Anne L’Huillier (Lund University) spricht zum Thema „Attosecond pulses of light for studying electron dynamics“.
Der Vortrag wurde am 27. Juni 2025 an der @uniinnsbruck gehalten.
Jetzt reinschauen: https://www.youtube.com/watch?v=rbQZ5ICaNH8
#DPG #DPGPhysik #Physik #Nobelpreis #Attosekunden #Nobelpreisrägerin #LiseMeitnerLectures
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#TGIQF: Das Nerdquiz um den Ig-Nobelpreis
Der alternative Ig-Nobelpreis beherrschte in dieser Woche nicht nur die Schlagzeilen, sondern führt im Nerdquiz auch durchs Wochenende. Knobeln Sie mit!
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Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Björn Runge – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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125 Jahre „#Buddenbrooks“
#Aufstieg, #Verfall – und #Nobelpreis
Für die „Buddenbrooks“ erhielt #ThomasMann den #Literaturnobelpreis. Doch es dauerte, bis das #Werk #international #umjubelt wurde. Zunächst wurde #Mann als #Nestbeschmutzer beschimpft, der sich über seine #Familie und die #Heimatstadt #Lübeck lustig machte.
https://www.deutschlandfunk.de/26-02-1901-thomas-mann-veroeffentlicht-seinen-roman-buddenbrooks-100.html -
Warum wurde #Edward #Snowden eigentlich nie gebührend geehrt, z.B. mit einem #Nobelpreis? Er hat in Rekordzeit die Welt zum besseren verändert, und das nicht nur uneigennützig, sondern mit einem hohen persönlichen Preis.
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Warum wurde #Edward #Snowden eigentlich nie gebührend geehrt, z.B. mit einem #Nobelpreis? Er hat in Rekordzeit die Welt zum besseren verändert, und das nicht nur uneigennützig, sondern mit einem hohen persönlichen Preis.
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Eine verrückte Welt, in der die Software Entwickler einer Suchmaschine für ihre KI den Nobelpreis für Chemie erhalten (2024 für Alpha Fold)!🤷🏼♀️
#science #biochemie #wissenschaft #Nobelpreis #KIhttps://www.tagesschau.de/wissen/forschung/dna-ki-alpha-genome-erbkrankheiten-100.html
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#Ecosia hat eine Million Euro bei einem Notar in #Berlin hinterlegt, um dieses Geld in die Ermoeglichung eines #Klimanobelpreises zu investieren
So geht sozialoekologische #Innovation statt Negation wie in der Koalition #SchwarzRot
Wieder ein #Nobelpreis, den D.J.T. nie erhalten wird...
Neuer #Nobelpreis für das Klima und damit gegen die Untätigkeit im Kontext mit der #Klimakrise
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#TIL Es gibt nur 2 Personen die einen fremden #Nobelpreis erhalten haben. Einer ist #Goebbels ...
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@SchvenGlueckschpilsch @energisch_ @TwraSun -oder anders ausgedrückt: nicht mehr zeitgemäßer fleißbildchenfetisch des #Patriarchats ;-)
#friedensnobelpreis #trump #satire #nobelpreis -
@noelreports Trump hält jetzt einen Nobelpreis in der Hand.
Sein Name steht nur nicht drauf.
Mehr Symbolik geht kaum.
#Nobelpreis #Trump #Symbolpolitik #Peinlich -
Nein, „der #Markt“ entstand erst auf Basis von #Regeln, die durch #Religionen & #Staaten festgesetzt wurden. Deswegen besuchen z.B. auch noch so religionsfeindliche #Rechtslibertäre gerne eine #Messe - die frühen, europäischen Märkte entfalteten sich am Rande kirchlicher #Feiertage.
Wünsche mir für die #Ökonomie , dass endlich mehr Rechte, Linke, Libertäre die erste Frau wahr- & ernstnehmen, die einen sog. #Nobelpreis für #Wirtschaft erhielt: #ElinorOstrom. https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-9-zur-wirtschafts-nobelpreistraegerin-elinor-ostrom/
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Max Born würde heute 143 Jahre alt werden. Er hat die #Quantenmechanik maßgeblich geprägt, einen #Nobelpreis erhalten und war „Kondensationskeim“ für mehrere Nobelpreise, die an Forschende unserer Uni gingen. Seine Erkenntnisse sind für uns bis heute wichtig – nicht nur in den Naturwissenschaften, sondern auch in unserem Alltag. Im Video erzählen Studierende vom Leben und Wirken des Physikers. Jetzt anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=S-N8VEZDtnQ
#Physik #Quantenphysik -
Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für #Wirtschaftswissenschaften wird in diesem Jahr für die Erklärung des innovationsgetriebenen Wirtschaftswachstums vergeben.
Was sich dahinter verbirgt und wer die drei Preisträger sind, erklärt unsere Kollegin #PetraMensing: https://blog.tib.eu/2025/12/10/nobelpreis-fuer-die-erklaerung-des-innovationsgetriebenen-wirtschaftswachstums/___________________
#Nobelpreis #Nobelpreis2025 #Nobelprize #Nobelprize2025 -
Werner Heisenberg [1] wurde 1901 in #Würzburg geboren. Er starb am 1. Februar 1976 in #München.
Ohne seine Arbeit, insbesondere die Begründung der #Quantenmechanik, wäre heute manches nicht denkbar, was wir für normal halten. Er erhielt 1933 den #Nobelpreis für #Physik.
Das #Förderprogramm der Deutschen #Forschungsgemeinschaft für #exzellente #Wissenschaftler trägt seinen Namen: #Heisenberg-Programm [2]:[1] https://tinyurl.com/mu2wnabs
[2] https://tinyurl.com/bpactc76 -
Das Physik Journal für Dezember 2025 ist da! 📖
Im neuen Physik Journal wird unter anderem über die Arbeitsmarktlage für Physiker:innen in Deutschland berichtet sowie über die Rolle der Kohlendioxidentnahme an Land mit Blick auf den Klimaschutz und über die Didaktik der Quantenphysik.
▶️Jetzt für DPG-Mitglieder zugänglich: https://pro-physik.de/zeitschriften/physik-journal/2025-12/
#DPG #DPGPhysik #Physik #PhysikJournal #Zeitschrift #Tropfen #Stellungnahme #Nobelpreis #Quantenjahr #Arbeitsmarkt #Klima
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Am 8.11.1895 entdeckt #Wilhelm #Röntgen #Strahlen, die alles #durchdringen. Erst #gefährliches #JahrmarktSpektakel, #retten sie bald #Leben und bringen Röntgen den ersten #Nobelpreis ein.
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-wilhelm-roentgen-102.html -
Das Franck-Hertz-Experiment war ein Meilenstein in der #Quantenmechanik. Dafür gab es 1925 auch den #Nobelpreis. Zum 50. Todestag von Gustav Hertz lesen Sie den Artikel des Tages https://www.dwds.de/wb/jmdm.%20geht%20ein%20Licht%20auf
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Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat
In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.
Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkriegskönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.
Machado ist keine Heldin der Demokratie.
Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.
In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.
In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.
Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückungen miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.
Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe
Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?
Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.
Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.
In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin
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Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat
In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.
Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkriegskönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.
Machado ist keine Heldin der Demokratie.
Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.
In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.
In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.
Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückungen miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.
Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe
Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?
Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.
Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.
In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin
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Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat
In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.
Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkriegskönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.
Machado ist keine Heldin der Demokratie.
Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.
In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.
In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.
Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückungen miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.
Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe
Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?
Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.
Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.
In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin
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Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat
In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.
Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkriegskönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.
Machado ist keine Heldin der Demokratie.
Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.
In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.
In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.
Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückungen miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.
Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe
Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?
Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.
Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.
In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin
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Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat
In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.
Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkriegskönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.
Machado ist keine Heldin der Demokratie.
Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.
In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.
In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.
Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückungen miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.
Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe
Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?
Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.
Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.
In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.
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Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Glenn Close, Jonathan Pryce – „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)
„Hinter jedem großen Mann steht eine starke Frau.“ – Doch was bleibt von dessen ganzem Ruhm, wenn der auf einer Lüge beruht? Regisseur Björn Runge legt den Finger genau auf diese Wunde – leise, präzise, und mit einer Glanzleistung von Glenn Close, die für diesen Film alleine jeden Nobelpreis verdient hätte. (ARD, Wh.)
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Abendlektüre: #Nobelpreis #Weltenbau und #Märchen #Wald - Die ZEIT zur #Buchmesse #fbm25 #bookstodon #buchstodon
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Die Kampagne #HochschulenZeigenHaltung setzt sich für Offenheit, #Vielfalt und den freien #Austausch von Ideen an den #Hochschulen ein.
Diesen Zielen stimmen wir und viele andere zu.Für unser Aktionsbündnis leitet sich daraus auch ab, auf solche Medien wie z.B. #X zu verzichten.
Denn bei X ist keine #Offenheit gegeben.
Wer die dort gezeigten Posts lesen möchte, muss sich anmelden und völlig undurchsichtigen #AGBs zustimmen.Wir haben nachgezählt: die AGBs von X umfassen mehr als 8.200 Worte.
Zum Vergleich: die Arbeit von Albert #Einstein zum Photoeffekt, für die er den #Nobelpreis erhielt, umfasst gut 4.200 Worte.Auf solchen #Medien wie X zu kommunizieren ist eine Zumutung, weil von den Leser:innen verlangt wird, über die eigenen #Recht e im Unklaren zu bleiben.
„Kritisch bleiben“ heisst eben auch solche Verträge zwischen Dir und einer Plattform prüfen zu können. 🤔
Deshalb gehören die #UnisInsFediverse. -
Alfred-Nobel-Gedächtnispreis: Wie nachhaltiges Wachstum gelingen kann
Die diesjährigen Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften haben zu den Bedingungen eines nachhaltigen Wachstums geforscht. Dafür war eine historische Perspektive entscheidend. Von Detlev Landmesser.
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#GWB - Nobelpreisträger bei Google: Gleich fünf ausgezeichnete Wissenschaftler arbeiten seit Jahren bei Google - https://www.googlewatchblog.de/2025/10/nobelpreistraeger-bei-google-gleich-fuenf-ausgezeichnete-wissenschaftler-arbeiten-seit-jahren-bei-google/ #nobelpreis #googler #Google
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Ich möchte übrigens NICHT den #Nobelpreis und auch NICHT den #Friedensnobelpreis bekommen, denn das #Preisgeld kommt aus fragwürdigen Quellen: von Rüstungskonzernen, von Hedgefunds.
Bei den Investitionsentscheidungen der Chefanleger der Alfred-Nobel-Stiftung spielt eigentlich nur die Rendite eine Rolle, Nachhaltigkeit eher weniger... https://winheller.com/blog/finanzierung-friedensnobelpreis/
https://www.bilanz.ch/unternehmen/nobelpreis-mit-dieser-strategie-liegt-jedes-jahr-genugend-preisgeld-bereit-269190 -
A propos #Nobelpreis. Alfred #Nobel hat folgendes gesagt: „Ich bin besonders der Ansicht, dass große ererbte Vermögen ein Unglück sind, die das Menschengeschlecht nur in Apathie führen.“
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Erstmal die #Krasznahorkai-Bände im Regal durchgucken...
😅
#Nobelpreis #Literatur -
Diese Welt ist eine schlechte, wenn es nicht #Pynchon wird.
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Zumal unsere Welt immer pynchonesker geworden ist.
#Nobelpreis #Literatur #nobelprize #NobelPrize2025 -
Früher stand MOFs noch für „Menschen ohne Freunde“ #chemie #chemiverse #nobelpreis #ChemieNobelpreis