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#nobelpreis — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #nobelpreis, aggregated by home.social.

  1. Mit der 75. Lindauer Nobelpreisträgertagung begann gestern einer der herausragenden Wissenschaftstermine des Jahres: Rund 75 Trägerinnen und Träger des Nobelpreises treffen dort auf mehr als 600 junge #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler aus 63 Ländern, darunter der Materialwissenschaftler Renjun Guo, die Doktorandin der Neurowissenschaften Lízia Branco und der Physiker Ramesh Kumar vom #KITKarlsruhe.

    kit.edu/202606-drei-nachwuchsf

    📸 privat

    #Nobelpreis #Nobelpreisträgertagung #Lindau #Bodensee

  2. @Reinald

    Danke & ja, da weiß „man“ mehr. Erfreulicherweise hörte das ökonomische Denken nach dem Markt - Staat - #Dualismus der vergangenen Jahrhunderte nicht auf.

    Falls die Frage an #Ökonomie & #Politikwissenschaft ehrlich gemeint war, empfehle ich die erste Frau, die 1 sog. #Nobelpreis für #Wirtschaft erhalten hat: #ElinorOstrom.

    Und lebensweltlich den #Solarpunk für erneuerbare #Friedensenergien & föderale #Energiedemokratie. Hier mit @Teh_Doc_Inan : scilogs.spektrum.de/natur-des-

  3. @Noblefeu

    Nein, „der #Markt“ entstand erst auf Basis von #Regeln, die durch #Religionen & #Staaten festgesetzt wurden. Deswegen besuchen z.B. auch noch so religionsfeindliche #Rechtslibertäre gerne eine #Messe - die frühen, europäischen Märkte entfalteten sich am Rande kirchlicher #Feiertage.

    Wünsche mir für die #Ökonomie , dass endlich mehr Rechte, Linke, Libertäre die erste Frau wahr- & ernstnehmen, die einen sog. #Nobelpreis für #Wirtschaft erhielt: #ElinorOstrom. scilogs.spektrum.de/natur-des-

  4. Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat

    In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.

    Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkrieg​skönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.

    Machado ist keine Heldin der Demokratie.

    Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.

    In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.

    In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.

    Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückung​en miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.

    Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe

    Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?

    Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.

    Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.

    In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin

    #Feminismus #Antifeminismus #Nobelpreis

    @israel @gaza @palestine @feminism

  5. Wie bleibt unser #Immunsystem in Balance? Eine Schlüsselrolle spielen regulatorische T-Zellen (Tregs) – die Entdeckung der „Blauhelme“ der #Immunantwort würdigt der diesjährige #Nobelpreis. HZI-Forscher Jochen Hühn, der ebenfalls an diesen Zellen forscht, und weitere Expert:innen ordnen dies im Deutschen Ärzteblatt ein. aerzteblatt.de/themen/nobelpre

  6. @marcusmeindel Danke Dir, für Deine Antwort und das Teilen Deiner Erfahrung!

    Meine Erfahrung aus dem Commons-Institut-Zusammenhang ist halt, dass es einige Akteur:innen gibt, die in den nischigsten Sachen gleich die Weltrevolution sehen.


    - Sind das denn so viele? Ich hör und les relativ selten (nie?) in irgendeinem größeren Medium wie Zeit, ARD, Facebook ... was von diesen nischigen Weltrevolutionen. Ok, #Ostrom und #Commons waren beim #Nobelpreis mal kurz on top, aber seit dem?

    und auf der anderen Seite leichtfertig gegen Strömungen geschossen wird, denen das schöne Gefühl der Utopie nicht ausreicht,


    - Ah, interessant. Ja so Utopie-kritische Stimmen sind sicher nicht leicht zu hören und verstehen. Merk ich an mir selbst =)

    Was mir auffällt, ist dass die oben vorgebrachte Kritik an commons oder (sich) alternativ regieren wollenden Gesellschaften dem sehr ähnelt, was konservative oder ältere Herren schon seit vermutlich 100 Jahren sagen "Wenn erstmal der #Idealismus weg ist und die Mühen sichtbar werden, scheitern die Projekte" . Diese Stimmen sind doch im "Alltag" dominant, oder täusch ich mich da?

    Da frag ich mich, ob (und ggf. wie) Silke van Dyk (ökonomische, soziale) Paradigmen teilt, die für diese Beurteilung mitverantwortlich sind. z. B. ob und inwieweit im akademischen Bereich der #Commonsforschung immer noch eine, ich sag mal elitäre und von Schreibtischforschung geprägte Vorstellung vom "guten Leben" der Maßstab ist und ob die verwendeten Forschungsmethoden dazu führen, dass andere Vorstellungen vom guten Leben abgewertet und - wie im obigen Interview - als gescheitert betrachtet werden. Silke van Dyk ist Sozialwirtin, das macht mich skeptisch.

    Du sprichst #Visionen an. Ja, die find ich total wichtig. Genauso wichtig find ich aber auch, Geschehenes anders zu framen als: "Seien wir realistisch!!!11!: Das Projekt hat jetzt nicht die Weltrevolution/das Paradies/gutes Leben gebracht, da müssen wir zugeben dass es gescheitert ist."

    Ich muss zugeben, dass ich mich lang nicht mehr mit dem Thema beschäftigt habe. Ich hab z.B. gar keine Ahnung, ob qualitative Methoden (abgesehen von #Diskursanalyse), grounded theory etc. in der #Commonsforschung große eine Rolle spielen. Das würde ich mir wünschen, hab aber nicht den Eindruck.

  7. Das Labor – ein Ort zum Verlieben? 



    Wir stellen euch Geschichten von Paaren vor, die sich durch die Wissenschaft kennen und lieben gelernt und noch dazu Großes vollbracht haben.



    

Weitere spannende Infos über die Wissenschaftspaare findest du hier: t3n.de/news/liebe-im-labor-5-w

    #wissenschaft #nobelpreis #forschung #paare