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#thunberg — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #thunberg, aggregated by home.social.

  1. @RitaWerner

    Vor dem Hintergrund der Verbrechen, die die #IDF jeden Tag beim #Genozid in #Gaza begeht, bei der Menschenverachtung mit der Siedler im #Westjordanland die dortige Bevölkerung tyrannisieren, beim Morden des rechtsextremen #Netanjahu Regime für ein "Großisrael", dem zweifachen, illegalen Angriffskrieg auf den #Iran, der IHRA-geschützten Desinformation und Propaganda bei uns (die nach Jerusalem Declaration kritisierbar wäre) ist das Mockieren über #Thunberg IMHO nur eins: lächerlich.

  2. @RitaWerner

    Vor dem Hintergrund der Verbrechen, die die #IDF jeden Tag beim #Genozid in #Gaza begeht, bei der Menschenverachtung mit der Siedler im #Westjordanland die dortige Bevölkerung tyrannisieren, beim Morden des rechtsextremen #Netanjahu Regime für ein "Großisrael", dem zweifachen, illegalen Angriffskrieg auf den #Iran, der IHRA-geschützten Desinformation und Propaganda bei uns (die nach Jerusalem Declaration kritisierbar wäre) ist das Mockieren über #Thunberg IMHO nur eins: lächerlich.

  3. "I don’t want you to be hopeful. I want you to panic. I want you to feel the fear I feel every day. And then I want you to act. I want you to act as you would in a crisis. I want you to act as if the house is on fire. Because it is".

    Greta #Thunberg - Jan 25th 2019.

    awpc.cattcenter.iastate.edu/co

    7 years after, the house is still on fire, and the world landlords still don't care.

    joint-research-centre.ec.europ

  4. "I don’t want you to be hopeful. I want you to panic. I want you to feel the fear I feel every day. And then I want you to act. I want you to act as you would in a crisis. I want you to act as if the house is on fire. Because it is".

    Greta #Thunberg - Jan 25th 2019.

    awpc.cattcenter.iastate.edu/co

    7 years after, the house is still on fire, and the world landlords still don't care.

    joint-research-centre.ec.europ

  5. #Döpfner der Druck auf #Merz im Kanzleramt ausübt ist mir genug öffentliches Interesse um den boost stehen zu lassen.

    Möcht aber klarstellen, dass das nicht für den Thunberg (Israel muss von der Landkarte verschwinden) Teil gilt.

    Was nicht heißt, dass es an (rechtsextremer) israelischer Politik (auch Narrativ-Kontrolle) nichts zu kritisieren gäbe.

    Aber #Thunberg ist lost in Antisemitsmus / Antizionismus. Und das Ganze eingepackt in antikolonialen Kitsch wie zu RAF Zeiten. War da schon falsch.

  6. #Döpfner der Druck auf #Merz im Kanzleramt ausübt ist mir genug öffentliches Interesse um den boost stehen zu lassen.

    Möcht aber klarstellen, dass das nicht für den Thunberg (Israel muss von der Landkarte verschwinden) Teil gilt.

    Was nicht heißt, dass es an (rechtsextremer) israelischer Politik (auch Narrativ-Kontrolle) nichts zu kritisieren gäbe.

    Aber #Thunberg ist lost in Antisemitsmus / Antizionismus. Und das Ganze eingepackt in antikolonialen Kitsch wie zu RAF Zeiten. War da schon falsch.

  7. Die Antisemitin #Thunberg wird zum Klimacamp eingeladen? Die letzten zwei Jahre ist für sie doch Klimapolitik komplett nebensächlich. Weil free free.. #EndeGelände #FFF "Gut" gegen "Böse": Wie Greta Thunberg gegen Israel kämpft - Nachrichten - WDR www1.wdr.de/nachrichten/...

  8. Die Antisemitin #Thunberg wird zum Klimacamp eingeladen? Die letzten zwei Jahre ist für sie doch Klimapolitik komplett nebensächlich. Weil free free.. #EndeGelände #FFF "Gut" gegen "Böse": Wie Greta Thunberg gegen Israel kämpft - Nachrichten - WDR www1.wdr.de/nachrichten/...

  9. @RitaWerner ‪Matthias Oomen‬ auf Bluesky: "Niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, wirklich niemand hat dem berechtigten Anliegen der #Klimaschutzbewegung unterm Strich so geschadet wie die #Antisemitin #Greta #Thunberg."

  10. @RitaWerner ‪Matthias Oomen‬ auf Bluesky: "Niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, niemand, wirklich niemand hat dem berechtigten Anliegen der #Klimaschutzbewegung unterm Strich so geschadet wie die #Antisemitin #Greta #Thunberg."

  11. Da sind also vier #Menschen zum Mond geflogen und wenn sie zurückkommen, reden sie wie Greta #Thunberg.
  12. Da sind also vier #Menschen zum Mond geflogen und wenn sie zurückkommen, reden sie wie Greta #Thunberg.
  13. Ihr erinnert euch noch an meine vielen Posts zum Thema #Sumudflotilla #thunberg, Yasmin #Acar und Thialgo #Avila? Ratet, wer gemeinsam mit dem Gründer von #Upscrolled, Issam #Hiazi am nächsten al jazeera- meeting teilnimmt? Genau. Avila. Mit dabei: Khaled Meshaal, "Chef der #Hamas im Ausland"

  14. Ihr erinnert euch noch an meine vielen Posts zum Thema #Sumudflotilla #thunberg, Yasmin #Acar und Thialgo #Avila? Ratet, wer gemeinsam mit dem Gründer von #Upscrolled, Issam #Hiazi am nächsten al jazeera- meeting teilnimmt? Genau. Avila. Mit dabei: Khaled Meshaal, "Chef der #Hamas im Ausland"

  15. An outline of #Thiel's 23-slide presentation, … delves into the theory of the biblical #Antichrist, a deceptive figure in Christian theology who opposes #Christ and embodies ultimate evil.

    Thiel said the Antichrist would exploit fears of the apocalypse - for example due to nuclear armageddeon, climate change or the threat posed by #AI - to control a "frightened population." He listed Swedish environmental activist Greta #Thunberg as a possible example.

    politico.eu/article/trump-ally

  16. ai weiwei, einer der wohl berühmtesten kritiker chinas, den liberale in der vergangenheit gerne bemüht haben um ihre sinophobie zu pflegen, kehrt nach china zurück, weil er gemerkt hat, dass auch der neoliberale westen durch autoritäre politik geprägt ist.

    dieser autoritarismus sieht bei uns nur anders aus und funktioniert um einiges subtiler.

    die neoliberale medienlandschaft wird ihn ab sofort wie greta #thunberg totschweigen, nachdem er ihnen nicht mehr nützlich ist.

    #AiWeiWei #China

  17. ai weiwei, einer der wohl berühmtesten kritiker chinas, den liberale in der vergangenheit gerne bemüht haben um ihre sinophobie zu pflegen, kehrt nach china zurück, weil er gemerkt hat, dass auch der neoliberale westen durch autoritäre politik geprägt ist.

    dieser autoritarismus sieht bei uns nur anders aus und funktioniert um einiges subtiler.

    die neoliberale medienlandschaft wird ihn ab sofort wie greta #thunberg totschweigen, nachdem er ihnen nicht mehr nützlich ist.

    #AiWeiWei #China

  18. Nachdem die einseitig propalästinensisch abgedriftete Greta Thunberg im Jahresrückblick des 🇦🇹 Nachrichtenmagazins „Profil“ wg. ihrer völlig unglaubwürdigen Haltung kritisiert wurde, solidarisiert sich @SheDrivesMobility offen und erneut propalästinensisch mit Greta #Thunberg, indem sie dem Magazin „Profil“ demonstrativ entfolgt.
    Damit reiht sie sich erneut beim israelbezogenen #Antisemitismus ein - nur um ihre Follower nicht zu verprellen.

    #Haltungslos

    profil.at/wissenschaft/greta-t

  19. Nachdem die einseitig propalästinensisch abgedriftete Greta Thunberg im Jahresrückblick des 🇦🇹 Nachrichtenmagazins „Profil“ wg. ihrer völlig unglaubwürdigen Haltung kritisiert wurde, solidarisiert sich @SheDrivesMobility offen und erneut propalästinensisch mit Greta #Thunberg, indem sie dem Magazin „Profil“ demonstrativ entfolgt.
    Damit reiht sie sich erneut beim israelbezogenen #Antisemitismus ein - nur um ihre Follower nicht zu verprellen.

    #Haltungslos

    profil.at/wissenschaft/greta-t

  20. Ach ach.... Wenn die bürgerliche Mitte sich mal solidarisiert. Dann gerne mit den falschen. Heute : Katja #Diehl solidarisiert sich mit der mittlerweile völlig im extremen israelbezogenen Antisemitismus angekommen. #Thunberg. Profil.de

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:ktcn55n3evxku4xwndevfxbn/post/3matqodfa222o

  21. Ach ach.... Wenn die bürgerliche Mitte sich mal solidarisiert. Dann gerne mit den falschen. Heute : Katja #Diehl solidarisiert sich mit der mittlerweile völlig im extremen israelbezogenen Antisemitismus angekommen. #Thunberg. Profil.de

    RE: https://bsky.app/profile/did:plc:ktcn55n3evxku4xwndevfxbn/post/3matqodfa222o

  22. Wir sehen den Weg von #Thunberg jetzt seit zwei Jahren. Das ist einer der vorläufigen Höhepunkte und ganz ehrlich? Der junge Mann in der Camouflage Jacke kommt wie ein ganz gewöhnlicher kleiner Neonazi rüber. Und da wird es hingehen. Da gibt es bald keine Grenze mehr.

  23. #British #police have decided that #Greta #Thunberg is a #terrorist

    by Ricky Hale And Council Estate Media on Substack

    @[email protected]
    @[email protected]
    @[email protected]
    @BBC5Live
    @BBCRadio4
    @BBCNews

    “Every sane person was horrified when Greta Thunberg was arrested, stripped, tortured, & photographed undressed by the Israeli govt. You would hope the British #government would never side with such #fascism, but sadly, our rulers have been doing that for a very long time”

    open.substack.com/pub/councile

    #Press #UK

  24. #British #police have decided that #Greta #Thunberg is a #terrorist

    by Ricky Hale And Council Estate Media on Substack

    @[email protected]
    @[email protected]
    @[email protected]
    @BBC5Live
    @BBCRadio4
    @BBCNews

    “Every sane person was horrified when Greta Thunberg was arrested, stripped, tortured, & photographed undressed by the Israeli govt. You would hope the British #government would never side with such #fascism, but sadly, our rulers have been doing that for a very long time”

    open.substack.com/pub/councile

    #Press #UK

  25. In #fantasy fiction when you find yourself as a character locking up a #hero it is probably going to go wrong quickly for you.

    In real life it is worth considering whether the people you work for or with have fallen into #temptation or #villainy and making sure you do not follow them, and keep the route back to #virtue open for them.

    #Thunberg

  26. In #fantasy fiction when you find yourself as a character locking up a #hero it is probably going to go wrong quickly for you.

    In real life it is worth considering whether the people you work for or with have fallen into #temptation or #villainy and making sure you do not follow them, and keep the route back to #virtue open for them.

    #Thunberg

  27. 🌱 nur so am Rande #Kunst und #Fantasie in der Zeit von #Trump und #Epstein #BaronHarkonnen 😀

    Die Kinder des Wüstenplaneten ist die erste Verfilmung des gleichnamigen Buches, welche erstmals im Jahr 2003 veröffentlicht wurde. Dieser Verfilmung ging die zweite Verfilmung Der Wüstenplanet voraus.

    dune.fandom.com/de/wiki/Die_Ki

    dune.fandom.com/de/wiki/Der_W%

    #Klimakatastrophe #GretaThunberg #Dune #Crispr_rEvolution #Greta #Thunberg #GoldenPath #Fridaysforfuture #kunst #kultur #kulturkampf #art #Literatur

  28. 🌱 nur so am Rande #Kunst und #Fantasie in der Zeit von #Trump und #Epstein #BaronHarkonnen 😀

    Die Kinder des Wüstenplaneten ist die erste Verfilmung des gleichnamigen Buches, welche erstmals im Jahr 2003 veröffentlicht wurde. Dieser Verfilmung ging die zweite Verfilmung Der Wüstenplanet voraus.

    dune.fandom.com/de/wiki/Die_Ki

    dune.fandom.com/de/wiki/Der_W%

    #Klimakatastrophe #GretaThunberg #Dune #Crispr_rEvolution #Greta #Thunberg #GoldenPath #Fridaysforfuture #kunst #kultur #kulturkampf #art #Literatur

  29. Muss Mensch erstmal drauf kommen:
    Wenn wir nur genügend oft "from the river to the sea" brüllen, erledigt sich, geht es nach Greta #Thunberg wohl auch die #Klimakrise irgendwann von selbst. 🤡

    Bleibt dabei:
    #Antisemitismus zerstört alles wofür "links" steht.

    #GegenjedenAntisemitismus

  30. @ahltorp Greta #Thunberg wurde im November 2023 bei einer Kundgebung in #Stockholm gefilmt, w ie sie mit der Menge auf Schwedisch ruft: „Krossa sionismen“. Das heißt auf Deutsch „Zerschlagt den Zionismus“ oder „Crush Zionism“.

  31. Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat

    In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.

    Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkrieg​skönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.

    Machado ist keine Heldin der Demokratie.

    Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.

    In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.

    In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.

    Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückung​en miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.

    Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe

    Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?

    Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.

    Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.

    In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin

    #Feminismus #Antifeminismus #Nobelpreis

    @israel @gaza @palestine @feminism

  32. Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat

    In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.

    Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkrieg​skönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.

    Machado ist keine Heldin der Demokratie.

    Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.

    In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.

    In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.

    Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückung​en miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.

    Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe

    Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?

    Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.

    Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.

    In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin

    #Feminismus #Antifeminismus #Nobelpreis

    @israel @gaza @palestine @feminism

  33. Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat

    In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.

    Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkrieg​skönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.

    Machado ist keine Heldin der Demokratie.

    Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.

    In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.

    In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.

    Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückung​en miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.

    Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe

    Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?

    Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.

    Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.

    In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin

    #Feminismus #Antifeminismus #Nobelpreis

    @israel @gaza @palestine @feminism

  34. Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat

    In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.

    Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkrieg​skönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.

    Machado ist keine Heldin der Demokratie.

    Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.

    In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.

    In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.

    Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückung​en miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.

    Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe

    Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?

    Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.

    Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.

    In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin

    #Feminismus #Antifeminismus #Nobelpreis

    @israel @gaza @palestine @feminism

  35. Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat

    In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.

    Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkrieg​skönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.

    Machado ist keine Heldin der Demokratie.

    Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.

    In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.

    In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.

    Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückung​en miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.

    Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe

    Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?

    Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.

    Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.

    In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin

    #Feminismus #Antifeminismus #Nobelpreis

    @israel @gaza @palestine @feminism