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#wirtschaftswissenschaften — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #wirtschaftswissenschaften, aggregated by home.social.

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  1. Gemeinsam mit @konsortswd sind wir auf der #VfS_Conf2026 in Innsbruck⛰️

    📌 Besuchen Sie unseren Stand im Erdgeschoss (direkt neben der Aula)

    💬 Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen

    📢 Verpassen Sie morgen nicht unsere #RatSWD Panel Session zum Forschungsdatengesetz

    🗓️ Dienstag, 15.09.2026
    ⌚ 09:00-10:40 Uhr
    📍Aula (Erdgeschoss)
    👉 Alle Infos zur Session: konsortswd.de/aktuelles/neuigk

    Mehr Infos zur Tagung: socialpolitik.de/de/termin/ann

    #RDM #FDM #Forschungsdaten #Wirtschaftswissenschaften

  2. Elektronische Signatur in Bewerbungsmanagment & Personalarbeit: Effizienz für HR & Recruiter - Digitale Prozesse sind effizient, auch im Personalmanagement. Doch beim Abschluss von Verträgen stößt man schnell an Grenzen. Elektronische Signaturen können hier Probleme lösen. Davon profitieren Mitarbeiter und Bewerber.
    #Digitalisierung #EmployerBranding #Recruiting #Wirtschaftswissenschaften

    berufebilder.de/elektronische-

  3. Die Wirtschaftswissenschaften haben ein Theorieproblem – und ihre Kritiker auch

    Mehr Ökonometrie und empirische Methoden haben alte Gewissheiten verdrängt. Doch genau darin könnte ein neues Problem liegen: Wo Theorie fehlt, bleibt Empirie blind für die großen Fragen. Ein Beitrag von Rouven Reinke. Hier weiter lesen...

    bachhausen.de/die-wirtschaftsw

  4. Berufliche Umorientierung & Neuanfang: Vom Elitestudium zum Karatelehrer - "Ichi! Ni! San! Yon shi! Go! Roku! Nana shichi! Hachi! Kyu ku! Ju!" Laut zählt Malte Loos immer wieder, mal auf Japanisch, mal auf Deutsch, von eins bis zehn. Vor ihm stehen etwa 14 Frauen und Männer, die meisten zwischen 30 und 40 Jahren alt, und folgen seinen Anweisungen. #Gesundheitsbranche #Selbstfürsorge #Wirtschaftswissenschaften

    berufebilder.de/beruflicher-ne

  5. Berufsbild! im Change: Jobwechsel Von der Personalerin zur Hotelchefin aus Leidenschaft - Carinne Solo aus dem bretonischen Städtchen Guingamp war zwölf Jahre lang Personalerin. Dann wechselte sie den Job und eröffnete gemeinsam mit ihren Eltern in alten Villa ein Hotel. #Berufswahl #Entspannung #Tourismuswirtschaft #Traumjob #Wandel #Wirtschaftswissenschaften

    berufebilder.de/jobwechsel-per

  6. RE: mastodon.social/@surplusmagazi

    Eva Kaiser: Sie sagen also, die #Industrialisierung und mit ihr der Durchbruch moderner Technologien waren ein Nebenprodukt oder auch Vehikel für die Aneignung unverdienten #Reichtum​s. Welche Rolle spielten die #Wirtschaftswissenschaften bei der Rechtfertigung von Reichtum und ökologischer Zerstörung?

    #TimothyMitchell: Bekanntermaßen hat die #neoklassischeÖkonomie da große Arbeit geleistet. Was mich in diesem Zusammenhang und vor allem im Hinblick auf unsere heutigen Krisen besonders interessiert, ist die Erfindung des #Wachstum​s. Dessen Kennzahl – das #Bruttoinlandsprodukt – misst keine wirkliche Verbesserung, sondern die zunehmende Zirkulation von Zahlungen. Erfunden wurde das moderne #BIP im Wesentlichen während des 2. Weltkrieges, um die Kriegsproduktion im Rahmen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verständlich zu machen. Frühere Wirtschaftsrechnungsmodelle, die sich auf nationalen #Wohlstand oder #Wohlergehen konzentrierten, scheiterten immer daran, schädliche Ausgaben nicht mitzählen zu können, also beispielsweise #ökologischeKosten oder Kosten für die Beseitigung von Schäden oder die Behandlung von Krankheiten. In Kriegszeiten waren die größten Posten dieser Art natürlich die Waffenproduktion und das Militär. Mit der Einführung des BIP wurde nun keinen Unterschied mehr gemacht zwischen förderlichen und schädlichen Ausgaben. Gemessen wurde ab sofort nur noch die zunehmende Zirkulation von Zahlungen. Auf diese Weise wirkte es, als würde der Kuchen immer weiter wachsen. Was aber tatsächlich passiert, ist, dass jüngere Generationen im Vergleich zu ihren Eltern immer weiter verarmen. Dafür müssen wir nur einen Blick auf steigende Kosten im Alltag und die Kosten für die Bewältigung der #Klimakrise werfen – die allesamt als Wachstum interpretiert werden.

    Kaiser: Wachstum ist also ein Alibi?

    Mitchell: Wachstum ist ein Alibi, ja.

  7. Mit in:touch machen wir die Wirtschaftswissenschaften der JGU Mainz sichtbarer: Forschung, Studium, Projekte und Menschen aus Wirtschaftswissenschaften, BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspädagogik.

    Schön, hier zu sein.
    #Wirtschaftswissenschaften #JGUmainz #Forschung #Studium #Fediverse

  8. Das Center for World University Rankings (CWUR) stellt der Universität Hohenheim auch 2026 ein herausragendes Zeugnis aus: Im aktuellen Ranking zählt sie zu den zu den besten 4,3 Prozent. Sie liegt auf Platz 906 von insgesamt 21.291 gerankten Universitäten aus aller Welt. Die spezialisierte Universität punktet insbesondere mit ihrer Forschungsleistung in Fachrichtungen wie #Agrar #FoodSciences #LifeSciences oder #Wirtschaftswissenschaften.
    Pressemitteilung: sohub.io/urmh

  9. CHE #Hochschulranking: Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der #UniMainz in unterschiedlichen Bereichen hervorragend platziert / Wichtiges Ranking im deutschsprachigen Raum auf Grundlage von Studierendenbefragungen bescheinigt JGU Ergebnisse im Spitzenbereich 👉 presse.uni-mainz.de/che-hochsc

    #Rechtswissenschaften #Wirtschaftswissenschaften #StudierenInMainz

  10. Berufsbild! Personalwesen Recruiting HR: 8 praktische Tipps für Berufseinstieg & Karriere - Viele junge HR-Fachkräfte wollen ihre Karriere vorantreiben, fragen sich jedoch, wie dies aussehen sollten. Hier sind 8 Tipps für den Berufseinstieg in HR von Experten.

    Personalwesen – ein Job mit Zukunft?
    #Berufswahl #EmployerBranding #Karrieremanagement #PersonalSkills #Recruiting #Wirtschaftswissenschaften

    berufebilder.de/berufsbild-per

  11. 📖 Der Freskensaal in der Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften und Statistik wird im Mai für Veranstaltungen genutzt.

    🚩 Die Termine, an denen der Freskensaal nicht als Lernort zur Verfügung steht:
    - Mittwoch, 06.05.: 15:00-22:00 Uhr
    - Dienstag, 12.05.: 08:00-22: Uhr
    - Donnerstag, 21.05.: 10:00-20:00 Uhr
    - Freitag, 22.05.: 08:00-19:00 Uhr

    #ublmu #ubmünchen #universitätsbibliothek #freskensaal #lernen #study #fachbibliothek #wirtschaftswissenschaften

  12. Studienwahl & Berufswahl in Deutschland: Die beliebtesten Studiengänge - Studieren, den Bachelor machen und dann die Master-Arbeit schreiben – wer nach dem Abitur diesen Plan hat, träumt von Karriere. Entweder als Wissenschaftler oder in der Wirtschaft. #Berufswahl #Gesundheitsbranche #Ingenieurwissenschaften #ITBranche #Karrieremanagement #Rechtswissenschaften #Wirtschaftswissenschaften

    berufebilder.de/studienwahl-be

  13. Elektronische Signatur in Bewerbungsmanagment & Personalarbeit: Effizienz für HR & Recruiter - Digitale Prozesse sind effizient, auch im Personalmanagement. Doch beim Abschluss von Verträgen stößt man schnell an Grenzen. Elektronische Signaturen können hier Probleme lösen. Davon profitieren Mitarbeiter und Bewerber. #Digitalisierung #EmployerBranding #Recruiting #Wirtschaftswissenschaften

    berufebilder.de/elektronische-

  14. Hallo, #neuhier 👋 Ich bin Lucas, wohne in Leipzig und war bereits in der Vergangenheit immer mal wieder kurzzeitig im Fediverse aktiv. Wer weiß, vielleicht bleibe ich diesmal ja etwas länger 😃 Ich komme ursprünglich aus der #Informatik und studiere derzeit #Wirtschaftswissenschaften. Ich interessiere mich für #Politik und bin aktiv bei #DieLinke. Als #AuDHS-ler sind mir die Themen #Neurodiversität und Anti-#Ableismus ein besonderes Anliegen. Außerdem mag ich #FreieSoftware.

  15. Berufsbild! im Change: Jobwechsel Von der Personalerin zur Hotelchefin aus Leidenschaft - Carinne Solo aus dem bretonischen Städtchen Guingamp war zwölf Jahre lang Personalerin. Dann wechselte sie den Job und eröffnete gemeinsam mit ihren Eltern in alten Villa ein Hotel. #Berufswahl #Entspannung #Tourismuswirtschaft #Traumjob #Wandel #Wirtschaftswissenschaften

    berufebilder.de/jobwechsel-per

  16. Fit fürs KI-Zeitalter: Mit dem Verbundprojekt „#AI for Business | Business for AI (ABBA)“ verankert die #UniHohenheim erfolgreich KI-Kompetenz im Studium – u.a. mit 23 neuen oder maßgeblich weiterentwickelten Lehrveranstaltungen in den #Wirtschaftswissenschaften & #Sozialwissenschaften.
    Pressemitteilung: sohub.io/2j1s

  17. Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für #Wirtschaftswissenschaften wird in diesem Jahr für die Erklärung des innovationsgetriebenen Wirtschaftswachstums vergeben.
    Was sich dahinter verbirgt und wer die drei Preisträger sind, erklärt unsere Kollegin #PetraMensing: blog.tib.eu/2025/12/10/nobelpr

    ___________________
    #Nobelpreis #Nobelpreis2025 #Nobelprize #Nobelprize2025

  18. Nobelpreis für die Erklärung des innovationsgetriebenen Wirtschaftswachstums

    Wie entsteht Wirtschaftswachstum? Diese wichtige Frage der Volkswirtschaftslehre haben die diesjährigen Preisträger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften mit zwei unterschiedlichen Ansätzen beantwortet. Der israelisch-amerikanische Wirtschaftshistoriker Joel Mokyr hat die eine Hälfte des Preises erhalten, die andere Hälfte teilen sich der Ökonom Philippe Aghion aus Frankreich und der Kanadier Peter Howitt.

    In ihrer Erklärung schreibt die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften: „Wirtschaftliche Stagnation, nicht Wachstum, ist die Norm gewesen in der menschlichen Geschichte, und die Rolle von Wissenschaft, Innovation und kreativer Zerstörung kann nicht genug betont werden in der beispiellosen Wachstumserfahrung seit der Industriellen Revolution.“[1] Laut Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), sind die Preisträger Pioniere in einer der grundlegendsten Fragen für Wirtschaft und Politik: Wie entsteht Wirtschaftswachstum und was kann die Politik tun, um es anzutreiben?[2] Klaus Adam, Professor für Volkswirtschaftslehre am University College London (UCL), benennt den  gemeinsamen Kern der drei Forscher: „Entdeckungen, die den wirtschaftlichen Fortschritt befördern, führen auch zur Zerstörung von alten Produktionsweisen und damit zur Entwertung von Maschinen und Fähigkeiten – das kann zu gesellschaftlichen Konflikten führen.“ Sowohl diese Konflikte als auch die Anreize zu untersuchen, seien entscheidende Beiträge zur Wachstumstheorie gewesen …[3]

    Die Hebel des Reichtums

    Joel Mykor (Ill. Niklas Elmehed © Nobel Prize Outreach)

    Joel Mokyr rollte mit seiner Forschung eine alte Debatte neu auf. 1992 veröffentlichte er sein Buch „The levers of riches“ – „Die Hebel des Reichtums“. Darin stellte er seine These, warum die industrielle Revolution zum Startpunkt eines stetigen Wirtschaftswachstums geworden ist, vor. Laut Mokyr sind dafür drei Bedingungen nötig:

    • eine gemeinsame Evolution von Wissenschaft und Technologie,
    • die mechanische Kompetenz, um aus Wissen praktischen Nutzen zu ziehen
    • und die gesellschaftliche Offenheit, Fortschritt zu akzeptieren.

    An zwei Beispielen erklärt der Autor warum Gesellschaften von einem Zustand des Fortschritts in einen der Stagnation verfallen können:

    Im antiken Rom sei der wissenschaftliche Fortschritt zwar groß gewesen, aber die „mechanische Kompetenz“ hätte gefehlt – das Wissen hat daher nicht zu nützlichen Verbesserungen im Alltag geführt. China sei bis zum 14. Jahrhundert technologisch führend gewesen. Doch es fehlte die offene Wissenschaft, so dass anstelle einer Industriellen Revolution die Innovationsrate langsam sank.

    Das BIP in Schweden und Großbritannien von 1300 bis 1700: Neue Ideen hatten keinen spürbaren Einfluss auf das langfristige Wirtschaftswachstum. ©Johan Jarnestad/The Royal Swedish Academy of Sciences

    Mokyr hat damit die Voraussetzungen für anhaltendes Wachstum durch technologischen Fortschritt identifiziert. Hierfür hat er historische Quellen ausgewertet und festgestellt, dass die wissenschaftliche Untermauerung des technischen Wissens entscheidend ist, damit ein Kreislauf immer weiterer technischer Verbesserungen entstehen kann. Es ist nicht nur wichtig, dass etwas funktioniert, sondern auch warum. Letzteres fehlte vor der industriellen Revolution oft, auf neue Entdeckungen und Erfindungen aufzubauen war damit sehr schwierig.

    Seit etwa 200 Jahren haben sich technologische Innovationen und wissenschaftlicher Fortschritt in einem endlosen Kreislauf gegenseitig befruchtet. ©Johan Jarnestad/The Royal Swedish Academy of Sciences

    Ein anschauliches Beispiel ist die Nutzung der Dampfkraft: Bereits in der Antike finden sich vereinzelt Beispiele, in denen Gelehrte Apparaturen auf Basis von Wasserdampf etwa für sich drehende Kugeln zur Steuerung von Tempeltüren ersannen. Von einer systematischen Nutzung, die auf dem Verständnis der physikalischen Grundlagen der enormen Energiefreisetzung beruht hätte, waren diese Wunderapparate aber weit entfernt. Erst im späten 18. Jahrhundert wurden durch das wissenschaftlich erklärbare Phänomen immer leistungsfähigere Dampfmaschinen entwickelt. Die Innovationen dieser Zeit bescherten der Welt zum ersten Mal in der Geschichte ein anhaltendes Wirtschaftswachstum. Das habe viele Menschen aus der Armut geholt. Zuvor sei Stagnation die Norm gewesen, so die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften.[4] Mokyr hebt zusätzlich die Offenheit von Gesellschaften hervor, damit neue Ideen und Veränderungen zugelassen werden können. Offenheit war im von weltlich-religiösen Machtstrukturen geprägten Mittelalter häufig nicht gegeben.

    Kreative Zerstörung

    Peter Howitt (Ill. Niklas Elmehed © Nobel Prize Outreach)Philippe Aghion (Ill. Niklas Elmehed © Nobel Prize Outreach)

    Die beiden anderen Preisträger, Philippe Aghion und Peter Howitt, entwickelten dagegen eine Theorie des anhaltenden Wachstums durch schöpferische Zerstörung und sind Begründer des „Schumpeterschen Wachstumsparadigmas“.

    Auf  Joseph Schumpeter (*1883, +1950) geht die Idee der „kreativen Zerstörung“ zurück: Wettbewerb und Innovation erzeugen auch Verlierer und machen alte Techniken und Maschinen obsolet. Anders als Joel Mokyr beziehen sich die beiden auf die anhaltende Wachstumsperiode seit dem Zweiten Weltkrieg, beleuchten also eine deutlich kürzere Zeitspanne.

    Ihre Theorie: Hohe Innovationsausgaben in der Zukunft bremsen die Innovationstätigkeit in der Gegenwart, denn jetzt getätigte Innovationen könnten durch zukünftige Innovationen schneller obsolet werden.

    In ihrem ebenfalls 1992 veröffentlichten Paper „ A Model of Growth Through Creative Destruction“ – ein Wachstumsmodell durch kreative Zerstörung – versöhnen die Ökonomen einen vermeintlichen Widerspruch. Kreative Zerstörung bedeutet für viele Unternehmen, dass sie ihr Geschäftsmodell aufgeben müssen – neue Technologien verdrängen alte, womit Konflikte und gesellschaftliche Spannungen verbunden sein können.  Trotzdem führt die Entwicklung insgesamt zu mehr Wachstum, denn es werden Ressourcen wie Kapital und Arbeitskraft freisetzt, die zuvor in veralteten Technologien gebunden waren. „Die Arbeit der Preisträger zeigt, dass Wirtschaftswachstum keine Selbstverständlichkeit ist. Wir müssen die Mechanismen der schöpferischen Zerstörung aufrechterhalten, damit wir nicht wieder in die Stagnation zurückfallen“.[5]

    Neue Innovationen bauen auf früheren Innovationen auf und lösen diese aufgrund kreativer Zerstörung ab. ©Johan Jarnestad/The Royal Swedish Academy of Sciences

    Aghion stellte bei der telefonischen Bekanntgabe des Preises einen sehr aktuellen Bezug her: „Es gibt momentane Trends zu Deglobalisierung und Zollbarrieren. Dies sind Hindernisse für das Wachstum, weil man einen großen Markt benötigt, um weiter zu wachsen“. Offenheit sei ein Wachstumstreiber, alles, was ihr entgegenstehe, ein Hemmnis und eine Bedrohung. Deshalb lehne er die Entwicklung in diese Richtung in den USA ab. In Europa würde indes versäumt, großartige Forschung in Innovationen zu überführen.[6]

    Bi(bli)ografisches über die Preisträger

    Joel Mokyr wurde 1946 in Leiden, Niederlande geboren und emigrierte als Jugendlicher nach Israel. Er promovierte 1974 an der Yale University im US-amerikanischen New Haven und ist derzeit Professor an der Northwestern University, Evanston. Aktuell sind 96 Veröffentlichungen Mokyrs im TIB-Portal nachgewiesen.

    Philippe Aghion stammt aus Paris, Frankreich (1956). Seine Promotion hat er 1987 an der Harvard University in Cambridge abgeschlossen. Aktuell arbeitet er als Professor am Collège de France in Paris sowie an der London School of Economics and Political Science in Großbritannien. 240 Veröffentlichungen Aghions können im TIB-Portal recherchiert werden.

    Der in Kanada geborene Peter Wilkinson Howitt (1946) promovierte 1973 an der Northwestern University in den USA und ist inzwischen Professor an der Brown University in Rhode Island. Von Howitt sind 88 Veröffentlichungen im TIB-Portal zu finden.

    Aus Anlass der Preisverleihung haben wir das Themenregal des Fachbestands Wirtschaft mit Veröffentlichungen der drei Preisträger bestückt. Das Regal ist im ersten Obergeschoss des TIB Standortes Conti-Campus zu finden und kann täglich zu den Öffnungszeiten besucht werden. Selbstverständlich sind die Werke verleihbar. Alle im TIB-Portal nachgewiesenen elektronischen Ressourcen von Mokyr, Aghion und Howitt sind mit diesem Link erreichbar.

    Hintergründe zum Preis

    Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht nicht auf Alfred Nobels Testament zurück und zählt damit nicht zu den fünf klassischen Nobelpreisen. Seine korrekte Bezeichnung lautet Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Er wird seit 1969 von der Schwedischen Reichsbank verliehen. Im letzten Jahr wurden die US-Forscher Professor Daron Acemoglu, Professor Simon Johnson und Professor James A. Robinson für ihre Studien zum Einfluss von Institutionen auf den Wohlstand von Nationen ausgezeichnet. Insgesamt sind bislang 96 Personen mit dem sogenannten Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet worden. Darunter sind nur drei Frauen: Elinor Ostrom (2009), Esther Duflo (2019) und Claudia Goldin (2023).

    Quellen und Zitatnachweise

    [1] https://www.nobelprize.org/prizes/economic-sciences/2025/press-release/

    [2] https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:b48a42bed46fe564/

    [3] https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/standort-deutschland-wir-brauchen-leute-die-fuehrung-uebernehmen/100156453.html

    [4] und [5] siehe [1]

    [6] https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/wirtschafts-nobelpreis-zeichnet-forschung-zu-kreation-und-zerstoerung-aus-7337

    #LizenzCCBY40INT #Wirtschaftswissenschaften #NobelpreisWirtschaftswissenschaften
  19. 🗓️ Reminder: Die Wahl des RatSWD steht an! Das Wählerverzeichnis ist bereits geöffnet.

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    📅 Frist: 16. Februar 2026
    📌 Mehr Infos & Registrierung: www.ratswd.de/wahl

    #RatSWD #Forschung #Sozialwissenschaften #Verhaltenswissenschaften #Bildungswissenschaften #Wirtschaftswissenschaften

  20. 📢 Verstärkung im Team gesucht!
    Die Geschäftsstelle des RatSWD sucht eine:n studentische:n Mitarbeiter:in (m/w/d)

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    #Forschung #Sozialwissenschaften #Wirtschaftswissenschaften #Politikwissenschaften #Kommunikationswissenschaften #JobsInBerlin

  21. Alfred-Nobel-Gedächtnispreis: Wie nachhaltiges Wachstum gelingen kann

    Die diesjährigen Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften haben zu den Bedingungen eines nachhaltigen Wachstums geforscht. Dafür war eine historische Perspektive entscheidend. Von Detlev Landmesser.

    ➡️ tagesschau.de/wirtschaft/nobel

    #Nobelpreis #Wirtschaftswissenschaften

  22. 📢 Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit für die Professur #Wirtschaftswissenschaften, insbesondere Quantitative Methoden und Empirische Wirtschaftsforschung (W/1-25) am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften.
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  23. Ich lese gerade das Buch "Unsere Welt neu denken" von #MajaGöpel und bin an der Stelle, an der sie ihre Berührungspunkte mit #Volkswirtschaftslehre und #Wirtschaftswissenschaften beschreibt, insbesondere die abstrusen Theorien, mit denen diese Zweige arbeiten (Kapitel "Mensch und Verhalten"). Mensch und Umwelt kommen darin nicht vor. Geld ist die einzige Messgröße, auf die es ankommt und es wird vom absoluten Egoismus ausgegangen, der dann auf unerklärliche Weise letzten Endes doch wieder allen zugute kommen soll.

    Mich wundert es nicht mehr, wieso wir alle so kaputtgemanaget und -regiert werden, wenn diese Leute nichts anderes als erfundene Fakten gelehrt bekommen. Die glauben wahrscheinlich sogar, dass sie richtig handeln.

  24. Sie zählt zu den weltweit besten 4,2 Prozent der Universitäten: Das #CWUR Ranking 2025 stellt der #UniHohenheim ein hervorragendes Zeugnis aus. Die spezialisierte Universität in Stuttgart bietet Fachrichtungen wie #Agrar #FoodSciences #LifeSciences oder #Wirtschaftswissenschaften.
    Pressemitteilung: sohub.io/nyuc

  25. „Hey, acht Exzellenzcluster! Lass uns ein Sharepic basteln!“

    „Klar, hier sind schon mal sechs Photos für die Natur- und Agrarwissenschaften und Geschichte.“

    „Und was ist mit Mathe?“

    „Hmmm … sonne Kreidetafel vielleicht?“

    „Ok. Und die #Wirtschaftswissenschaften …?“

    „Ööööhhhhh … *Schuhbindegeräusch*

    Aber natürlich herzlichen Glückwunsch an die #UniBonn

    #RFWUB #Bonn #Exzellenzcluster #Exzellenzinitiative

  26. Mit dem benutzerdefinierten Format 00000000 wandelst du bestehende IDs oder Artikelnummern im Handumdrehen 8-stellige Nummern mit führenden Nullen um. Aus 1234 wird 00001234.
    Probier‘s aus! 🙂

    #excelfüranfänger #excelhelden #format #excel #buchhaltung #buchführung #wirtschaftswissenschaften #büro #karrierestart #weiterbildung #exceltips #büroalltag

  27. #neu in #DBIS: da|ra ulb.uni-muenster.de/dbis/id/10
    "Die da|ra-Metadatensuche bietet die Möglichkeit, die Sammlung der registrierten Forschungsdatensätze der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu durchsuchen."
    #Forschungsdaten #FDM #RDM #Sozialwissenschaften #Wirtschaftswissenschaften

  28. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Ph.D. Xiang Li forscht und lehrt ab April 2025 an der #UniLeipzig. Sie widmet sich der Frage, welche Rolle multinationale Unternehmen bei der Weitergabe globaler Finanzschocks spielen.

    Die Wissenschaftlerin wurde im Rahmen des renommierten #Leibniz-Professorinnenprogramms gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle @iwh_halle auf die Professur berufen.
    uni-leipzig.de/newsdetail/arti
    #wirtschaftswissenschaften #ökonomie @leibnizwgl

  29. Herzlichen Glückwunsch: Ausgezeichnete WiWi-Absolvent:innen! 👏🎓

    Absolvent:innen der #Wirtschaftswissenschaften an der #Uni Bremen sind für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen geehrt worden. Verliehen wurden Preise von der Bremer Bürgergesellschaft und weiteren Stiftern. Die Verleihung fand im Rahmen der Verabschiedung von insgesamt 357 Absolvent:innen des Fachbereichs in der Bremer Glocke statt.

    ➡️ uni-bremen.de/universitaet/hoc

    📸 Marc Matzkeit / Universität Bremen

  30. Heute, am 10. Dezember 2024, werden die #Nobelpreise in Stockholm überreicht. Der Alfred-#Nobel-Gedächtnispreis für #Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die drei US-Amerikaner #DaronAcemoğlu, #SimonJohnson und #JamesARobinson.
    Was ihre Arbeit auszeichnet, hat unsere Kollegin #PetraMensing, Fachreferentin für Biologie, Gartenbau, Umwelttechnologien und Wirtschaftswissenschaften, im #TIBBlog zusammengestellt: blog.tib.eu/2024/12/10/ueber-d

  31. Im aktuellen #Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (#DFG) erreicht die #UniMannheim einen herausragenden Erfolg: Sie belegt bundesweit den zweiten Platz im Fachbereich #Wirtschaftswissenschaften und Platz vier in den #Sozialwissenschaften insgesamt. 🎉

    Zwischen 2020 und 2022 konnten die Forschenden der Uni Mannheim insgesamt 33,5 Millionen Euro an öffentlichen Drittmitteln einwerben. 💪

    👉 uni-mannheim.de/newsroom/press

    📸 Oana Szekely

  32. "Institutionen, die politische Mitwirkung erlauben, schaffen Anreize für wirtschaftliches Handeln. Es lohnt sich auch, in Bildung zu investieren. All das zahlt sich langfristig für ein Land aus."
    Für diese Erkenntnisse geht der #Nobelpreis für #Wirtschaftswissenschaften in diesem Jahr an drei #Wohlstandsforscher. Spannend!
    tagesschau.de/wirtschaft/weltw

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