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#drohnenkrieg — Public Fediverse posts

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  1. Das Feature zieht eine Verbindungslinie von den Anschlägen auf das World Trade Center zu der automatisierten Kriegsführung und der anlasslosen weltweiten Massenüberwachung. Erschreckend dabei die Verzahnung zwischen den Techfirmen, dem Militär und den Nachrichtendiensten.
    #nineeleven #drohnenkrieg #datensamm
    Aus der Dlf App | Feature | Feature | Von 9/11 zum digitalen Krieg – Kill Cloud
    share.deutschlandradio.de/dlf-

  2. Eine Drohne des Typs „Gerbera“ russischer Bauart wurde zerstört, nachdem sie in der Nähe von Rumäniens größtem Erdgasprojekt treibend entdeckt worden war:
    arstechnica.com/gadgets/2026/08/romania-destroys-russian-drones-drifting-near-vital-european-offshore-gas-site/

    Das Neptun Deep Projekt in Rumänien würde das Land zum größten Gas-Förderer in Europa machen:
    www.omvpetrom.com/en/about-us/what-we-do/our-projects/neptun-deep

    #Kritis #Versorgungssicherheit #Drohnenkrieg #Rumänien #Russland #Gas

  3. Drohnenkrieg des tages

    Überraschend daran ist vor allem, wie lange das gedauert hat: jemand sabotiert frachtflugzeuge für die „ostfront“ in der BRD mit sprengstoffdrohnen [archivversjon, läuft heute aber nicht so rund mit dem archivieren]. Dass die BRD trotz des seit jahren laufenden drohnenkrieges zwischen russland und ukraine nix hat, um ihre flughäfen vor teuren sabotahschen mit billigen drohnen zu schützen, wurde ja schon vorher immer wieder mal von irgendwelchen unbekannten und niegefassten aufgezeigt. Jetzt sind die drohnen wohl nicht mehr wie die tannenbäume beleuchtet, aber haben dafür andere spektakuläre licht- und knalleffekte im gepäck:

    Die am Boden entdeckte Drohne wurde nach Polizeiangaben von der Bundespolizei begutachtet, auch ein Sprengstoffroboter war dafür im Einsatz. Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung hatten Mitarbeiter des Leipziger Flughafens sie in unmittelbarer Nähe eines ukrainischen Antonov-Transportflugzeugs gefunden. Laut „tagesschau“ war an dem Gerät eine „unbekannte Masse“ mit einem „Zünder“ angebracht worden – womöglich handele es sich um Sprengstoff

    „Womöglich handelt es sich um sprengstoff“ — als ob sich das bei einer „unbekannten masse“ mit „zünder“ noch niemand ein bisschen genauer angeschaut hätte! Ach, es ist ja krieg. Nein, da können wir mit keinerlei wahrheit rechnen. Von niemandem. Schon gar nicht von der BRD-regierung und dem BRD-parteienstaatsfunk.

    #Bombenanschlag #BRD #Drohnenkrieg #Flughafen #Hannover #Krieg #Leipzig #Link #NDR #Niedersachsen #Russland #Sabotage #Sachsen #Ukraine
  4. Sankzjonskrieg des tages

    Das ist eine wahrscheinlich unerwartete Reaktion auf die neueste Sanktionsliste der EU – heute hat das chinesische Handelsministerium eine Liste zur Exportkontrolle von Dual-Use-Gütern (also Gütern, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können) erweitert, und diese Erweiterung könnte den Drohnenkrieg der Ukraine gewaltig erschweren

    Na, mal gucken, ob sankzjonierte unternehmen wie der börsenfeuerwerk-massenmordwaffenproduzent rheinmetall den kram selbst produzieren können, den sie für die menschenmetzgereien der erde produzieren. Ich aus dem staat mit intensivem bananengeschmack, der unter „fortschritt“ immer nur autos und in startrek-märchentechnik gepumptes, dummes staatsgeld versteht, habe da so einen verdacht. Apropos autos: grüße auch an VW, dem scheißladen, der jetzt in die massenmordwaffenprodukzjon einsteigen will, weil wohl keiner mehr die am markt vorbeiproduzierten scheißautos kauft und deshalb unter großem jammern weniger reibach als gewohnt gemacht wird! Da winkt jemand in china mit einer sankzjonsliste. Nicht, dass das nazjonalsozjalistische unternehmen VW — internazjonal bekannt durch ans messverfahren angepasste betrugssoftwäjhr zur irreführung bei abgasmessungen — seine halbleiter und diversen in die überkomplexen scheißkarren verbauten bullschitt-elektromotörchen für das „moderne fahrerlebnis“ demnäxt auch noch selbst machen muss… 😁️

    Aber die nicht selbst in diesem scheißkrieg einbezogenen chinesen werden sich längerfristig ganz sicher nicht das geschäft entgehen lassen, alle kriegsparteien zu beliefern. Die haben doch alle so einen großen verbrauch. Und das ist so ein „gutes“ geschäft. Das ist gerade wohl eher nur ein bisschen kundenpflege für die russen, dass sie sich zum eigenen vorteil wegverhandeln lassen werden… oh, frau Reiche von der CDU macht das wirtschaftsministerjum? Oder vielleicht auch nicht wegverhandeln lassen.

    #China #Drohnenkrieg #EU #Krieg #Link #RT #Russland #Sanktionen #Ukraine
  5. Globaler Drohnenkrieg: Vollautomatisiertes Töten

    In der Ukraine wurden offenbar erstmals vollautomatisierte Drohnen gegen russische Truppen eingesetzt. Angesichts der rasanten und kaum kontrollierten technologischen Entwicklung besteht die Gefahr, dass künftig Angriffe ohne jegliche menschliche Überwachung weltweit zum Regelfall werden.

    woxx.lu/globaler-drohnenkrieg-

  6. CW: Krieg, Anti-Krieg, Ukraine

    Weil's im Getöse der medialen Kriegstrommeln unterzugehen droht: Die Ukraine revolutioniert nicht nur den Drohnenkrieg, sondern auch den Ausstieg aus ihm.

    „I Want to Live“ ist mehr als Propaganda. Es ist ein Interface für Kapitulation: Kontakt, Prüfung, Übergabe, Schutz, Kriegsgefangenenstatus. Nicht nur: „Ergib dich.“ Sondern: „Es gibt einen Weg raus, bevor du für Putins Wahn stirbst.“

    Das ist militärisch klug, humanitär stark und politisch interessant: Wer dem Feind einen sicheren Ausgang zeigt, schwächt dessen Kriegsmaschine ohne Entmenschlichung.

    Könnte ich mir in vielen anderen Kontexten auch vorstellen.. 🤔

    Offiziell:
    hochuzhit.com/en/

    Einordnung:
    lieber.westpoint.edu/i-want-to

    #Ukraine #IWantToLive #ХочуЖить #Drohnenkrieg #DemokratischeResilienz

  7. Dronen im kill-mode ohne Dokumentation, ohne Eingriff, ohne Kontrolle.

    "Fully autonomous drones have killed human soldiers for the first time: A senior figure in the Ukrainian defence industry told New Scientist that a test took place two years ago involving fully autonomous drones set to destroy anything in a given area, with confirmed casualties"

    newscientist.com/article/2529849-fully-autonomous-drones-have-killed-human-soldiers-for-the-first-time/

    #Drohnenkrieg #KünstlicheIntelligenz

  8. #news ⚡ Indische Armee will 500.000 Soldaten für Drohnenkrieg ausbilden: Die indische Armee will innerhalb der nächsten fünf Jahre eine halbe Million Soldaten im Umgang mit Drohnen schulen. Bezogen auf das a... hubu.de/?p=328930 | #armee #drohnenkrieg #indische #sold

  9. Nein, ich glaube nicht, dass die #Ölpreise & #Gaspreise schnell sinken.

    Der #Fossilismus zerstört sich gerade selbst. #Erneuerbare Energien sind #Friedensenergien.

    „Im Golfstaat Kuwait ist am Morgen wegen feindlicher Luftangriffe mit Raketen und Drohnen Alarm ausgelöst worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Generalstab der Armee auf X mit. Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe schwieg die Armee. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar feuerten die Streitkräfte der Islamischen Republik jedoch schon mehrmals solche Geschosse auf Kuwait und andere Staaten am Persischen Golf. Dort unterhält das US-Militär zahlreiche Stützpunkte, die nur wenige Hundert Kilometer Luftlinie vom Iran entfernt sind.“

    #Kuwait #Iran #USA #Golfkrieg #Drohnenkrieg #Russland fr.de/politik/verhandlungen-ne

  10. Am himmel über estland

    Eine aus der Ukraine stammende Drohne ist in den estnischen Luftraum eingedrungen und wurde von NATO-Jets abgeschossen. Kyjiw entschuldigt sich für den Vorfall, macht jedoch Russland für die Entwicklung verantwortlich

    Aha, die russen sind dafür verantwortlich, wo die ukrainischen mord- und sprengdrohnen rumfliegen. Da muss man auch erstmal drauf kommen.

    (Nein, absicht war das vermutlich nicht. Oder laufen da irgendwo russische gasrohre durch den sumpf? Aber so etwas passt halt auch nicht so gut zur hier üblichen propagandaerzählung mit der überlegenen ukrainischen drohnentechnik.)

    #Brightsblog #Drohnenkrieg #Estland #Krieg #Link #Russland #Ukraine
  11. „Es ist möglich geworden, mit günstig verfügbarer Hochtechnologie Waffen zu bauen, die Tausende Kilometer entfernt wirken können. Die #NATO ist nicht auf den #Drohnenkrieg vorbereitet. Das haben mittlerweile drei Übungen gezeigt.“ sagt Oberst Reisner vom 🇦🇹 Bundesheer. www.n-tv.de/politik/Der-...

    Reisners Blick auf die Front: ...

  12. „Es ist möglich geworden, mit günstig verfügbarer Hochtechnologie Waffen zu bauen, die Tausende Kilometer entfernt wirken können. Die #NATO ist nicht auf den #Drohnenkrieg vorbereitet. Das haben mittlerweile drei Übungen gezeigt.“ sagt Oberst Reisner vom 🇦🇹 Bundesheer. www.n-tv.de/politik/Der-...

    Reisners Blick auf die Front: ...

  13. Passend dazu vermeldet die Ukraine erfolgreiche Drohnen-Schläge gegen eine nun brennende Ölraffinerie bei Moskau.

    Der #Fossilismus scheitert längst auch militärisch. Gesellschaften, die eine volkswirtschaftlich ertragreiche und gegen Kriege & Krisen resiliente Energie-Infrastruktur erleben wollen, sollten schneller in post-fossile, erneuerbare Heimat- und Friedensenergien inklusive Batteriespeicher, Elektromobilität & Wasserstoff-Elektrolyseure investieren.

    #Ukraine #Russland #Ölraffinerie #Moskau #Fossilismus #Gewaltenergien #Drohnenkrieg #Erneuerbare #Friedensenergien #Heimatenergien #Resilienz

    mastodon.online/@SocraticEthic

  14. Dark Eagle fliegt. Project Maverick soll abfangen. Swarm Forge kauft KI-Schwärme. Drei Programme, die im Mai 2026 die operative Logik des Gefechtsfelds neu schreiben. Die institutionelle Reaktionszeit demokratischer Verteidigungssysteme ist strukturell langsamer als die Innovationsgeschwindigkeit autonomer Waffensysteme. Das ist kein Managementproblem.

    Vollständiges Dossier: 1lr.de/miltech

    #Hyperschall #AutonomeWaffen #DrohnenKrieg #NATO #KünstlicheIntelligenz

  15. "... Putin verliert nun seine magische Kraft. Die Macht liegt zwar weiterhin ungeteilt in seinen Händen, doch die Magie seiner Macht entweicht. ..."

    #Russland #Putin #Putinskrieg #Ukrainekrieg #Drohnenkrieg #China
    youtube.com/watch?v=3Z6OS2GvmrE

  16. Hier auch eine Einschätzung von Konstantin Flemig, Video ebenfalls vom 12.05.2026:

    "Ukraine GEWINNT gerade den Drohnenkrieg! Das ist ihr Geheimnis…

    […]

    Die Ukraine scheint gerade den Drohnenkrieg gegen das sehr viel größere Russland zu gewinnen.

    [...]

    Nur mal kurz zum Vergleich: Im Jahr 2022, also im ersten Jahr des vollausgebrochenen Krieges, da waren Drohnen für etwa 10% aller Kampfverluste verantwortlich.

    Im Jahr 2025 stiegt dieser Anteil auf etwa 80% der Gesamtzahl der Verluste auf beiden Seiten.

    80% der Verluste gehen auf Drohnen, auf unbemannte Luftsysteme.

    Außerdem gehen wohl schätzungsweise auch noch 60 bis 70% der zerstörten russischen Fahrzeuge, also des russischen Equipments auf Drohnen.

    Wir sehen also: Diese Domäne ist entscheidend für einen Krieg, wie er im 21. Jahrhundert zwischen Staaten ausgetragen wird."

    #KonstantinFlemig #Krieg #Militär #Rheinmetall #Ukraine #Russland #Europa #Drohnenkrieg #Dezentralisierung #Fossilismus #Verluste #Menschen #Mitwelt #KI

    youtu.be/daQd8UPUaRs

  17. "Ziel ist eine realitätsnahe Vorbereitung auf moderne Gefechte. Der Fokus liegt auf unbemannten Systemen in Luft und Boden sowie neuer Gefechtsführung. Ein Strategiewechsel mit Signalwirkung für Europas Sicherheitspolitik"

    #bundeswehr​ #ukrainekrieg​ #drohnenkrieg​
    2/2

  18. Erinnert Ihr Euch noch an die peinlichen Entgleisungen des Rheinmetall-Chefs Papperger, der in den USA die erfolgreichen Drohnen der Ukraine sexistisch als Werk „ukrainischer Hausfrauen“ verhöhnte?

    Erstmals hat eine ukrainische Drohnen-Einheit nun eine russische Stellung ausschließlich durch unbemannte Systeme erobert - und dabei auch russische Soldaten als Kriegsgefangene abgeführt. Kein einziger ukrainischer Soldat war in der Gefahrenzone.

    Sorry, #Deutschland - dagegen wirkt #Rheinmetall derzeit eher wie fossiles #Altmetall…

    Sicher: Es gibt auch bereits gute, deutsche Drohnenschmieden. Die werden aber nicht von altväterlichen Fossilisten geleitet, die weiterhin schwere & zunehmend gefährdete Verbrenner-Panzer verkaufen wollen und Frauen für zweitklassig halten…

    #Ukraine #Russland #USA #Drohnen #Drohnenkrieg #KI #Fossilismus #Petromaskulinismus derstandard.de/story/300000031

  19. Gefährliche Erosion

    Die internationale Rüstungskontroll- und Abrüstungsarchitektur

    Seit Ende der 1950er Jahre wurden weltweit 31 Abkommen zur Rüstungskontrolle und Abrüstung abgeschlossen. In diesen Abkommen verpflichteten sich die Vertragsstaaten entweder zumindest auf zahlenmäßige Obergrenzen für bestimmte Waffen- und Munitionskategorien oder darüber hinaus auf den Abbau dieser militärischen Arsenale bis hin zu ihrer vollständigen Verschrottung. In einigen Fällen wurde auch das umfassende Verbot vereinbart, bestimmte Waffen und Munitionen künftig einzusetzen, zu entwickeln, zu besitzen, auf dem eigenen Territorien zu stationieren oder sie an andere Staaten weiterzugeben.

    Diese 31 Abkommen wurden entweder multilateral innerhalb oder außerhalb der UNO ausgehandelt und haben zum Teil universelle Gültigkeit, oder zwischen Staaten einer bestimmten Weltregion sowie bilateral zwischen den USA und Rußland beziehungsweise der ehemaligen Sowjetunion. Darüber hinaus gibt es rüstungskontrollpolitische Vertragsvorschriften und Selbstverpflichtungen, die jeweils nur für einen Staat gelten.

    Ohne ein Mindestmaß an Vertrauen und Kooperationsbereitschaft selbst zwischen verfeindeten Staaten wäre die Vereinbarung all dieser Abkommen nicht möglich gewesen. Die mit diesen Abkommen in den letzten fast 70 Jahren geschaffene internationale Rüstungskontroll- und Abrüstungsarchitektur war und ist auch weiterhin ein wesentlicher Beitrag zu Stabilität zwischen Staaten und Staatengruppen/Militärblöcken in einer immer konfliktreicheren Welt.

    Doch seit Anfang des Jahrtausends findet eine besorgniserregende Erosion dieser Architektur statt. Ausgelöst wurde diese Erosion zunächst vor allem durch die Aufkündigung von Verträgen durch die USA, die stärkste Militärmacht der Welt. Russland hat diese Kündigungen zum Teil nachvollzogen. Hinzu kommt die seit Jahrzehnten anhaltende Weigerung der fünf offiziellen Atwomwaffenmächte (USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien), ihre völkerrechtlich verbindlichen Abrüstungsverpflichtungen zu erfüllen. Die neue Wirtschaftsweltmacht China lehnt zudem unter Verweis auf angeblichen militärischen Nachholbedarf jegliche Teilnahme an Rüstungskontrollgemühungen über Waffensysteme ab, bei denen die USA und Rußland noch einen Vorsprung haben oder früher hatten. Auch der zunehmende Einsatz international geächteter Waffen/Munitionen in aktuellen Kriegen trägt zu der Erosion internationalen Rüstungskontroll-und Abrüstungsarchitektur bei. Zudem sind in den letzten 30 Jahren in der ständigen Genfer Abrüstungskonferenz der UNO fast alle Versuche gescheitert, gefährliche neue waffentechnologische Entwicklungen und Aufrüstungsdynamiken durch Rüstungskontrollvereinbarungen zumindest einzugrenzen.

    Ein Überblick über alle Verträge und die zunehmende Erosion.

    1 Antarktis

    1959: Antarktis-Vertrag (Antarctic Treaty) – der Vertrag legt fest, dass die unbewohnte Antarktis zwischen 60 und 90 Grad südlicher Breite ausschließlich zu friedlichen Zwecken genutzt werden darf, insbesondere zur wissenschaftlichen Forschung.

    Der Vertrag wurde auf der Antarktiskonferenz 1959 von zwölf Signatarstaaten in Washington vereinbart – darunter Argentinien, Australien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Neuseeland und Norwegen (die alle Gebietsansprüche in der Antarktis erheben), sowie Belgien, Japan, die Sowjetunion (heute Russland), Südafrika und die Vereinigten Staaten, die keine territorialen Ansprüche in der Antarktis erheben. Der Vertrag trat 1961 in Kraft und wurde seitdem von weiteren 45 Staaten razifiziert. Der Vertrag war das erste internationale Abkommen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges , das die Prinzipien der friedlichen Koexistenz zwischen Staaten unterschiedlicher Gesellschaftsordnung fixierte.

    2 Weltraum

    1967: Outer Space Treaty (OST) – der Weltraumvertrag verbietet die militärische Nutzung des Weltraums sowie des Mondes und anderer Himmelskörper.

    Der Vertrag wurde im Rahmen der UNO vereinbart und inzwischen von 117 Staaten ratifiziert. Das Abkommen enthält allerdings keine klare Abgrenzung zwischen dem Weltraum und dem Luftraum über Staaten, in denen diese nationale Hoheitsrechte haben. Um diese und andere Unklarheiten zu beseitigen und jegliche militärische Nutzung des Weltraumes und der Himmelskörper auch durch neue Waffensysteme und Rüstungstechnologien auszuschließen, die in den letzten 60 Jahren seit Vereinbarung des OST entwickelt wurden, bemühen sich Mitglieder der ständigen UNO-Abrüstungskonferenz in Genf seit Ende des Kalten Krieges um einen aktualisierten Weltraumvertrag. Diese Bemühungen scheitern bislang vor allem am Unwillen der USA, deren Präsident Ronald Reagan bereits Anfang der 1980er Jahren mit seiner „Strategic Defense Initiative (SDI)“ die militärische Nutzung des Weltraums zur Stationierung von Raketenabwehrsystemen gegen die damalige Sowjetunion anstrebte.

    3 Atomwaffen

    a) multilateral/weltweit

    1970: NPT; Vertrag zur Nichtverbreitung von Nuklearwaffen (Non Proliferation Treaty), auch als „Atomwaffensperrvertrag“ bezeichnet.

    191 Unterzeichnerstaaten; es fehlen die Atomwaffenmächte Israel, Indien, Pakistan sowie – als einziger Nichtatomwaffenstaat – Südsudan; Nordkorea trat mit Bezug auf sein militärisches Atomprogramm im Januar 2003 aus dem Vertrag aus. Mit dem Abkommen verzichteten 186 Staaten auf die Entwicklung und den Besitz von Atomwaffen und erhielten im Gegenzug das uneingeschränkte Recht zur Nutzung der nuklearen Technologie zu „zivilen Zwecken“ (Energieerzeugung, Medizin). Die fünf ständgien Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates (USA, Sowjetunion/Russland, China, Frankreich und Großbritannien) sicherten sich mit dem Vertrag ihr Privileg als einzige „offizielle“ Atomwaffenmächte, verpflichteten sich zugleich aber zur Abrüstung ihrer Arsenale. Dieser Verpflichtung sind sie bis heute nicht nachgekommen. Das stößt auf den alle fünf Jahre stattfindenden NPT-Überprüfungskonferenzen auf immer stärkerere Kritik durch die anderen Vertragsstaaten und schwächt die politische Bindungskraft des NPT.

    1963: PTBT; Partielles Verbot nuklearer Explosionstests (oberirdisch in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser), nicht unterzeichnet von den beiden Atomwaffenmächten Frankreich und China, die bis 1974 bzw. 1980 noch derartige Tests durchführten

    1996: CTBT: Umfassendes Verbot nuklearer Explosionstests (auch unterirdischer)
    zwar ist der CTBT formal noch nicht in Kraft mangels der erforderlichen Ratikation durch sechs von 44 Staaten mit der technologischen Fähigkeit zu nuklearen Explosionstests (Ägypten, China, Iran, Israel, USA, Russland). Aber seit dem letzten chinesischen Test im Jahr 1980 wurden nukleare Tests nur noch in Computersimulationen durchgeführt. Die Trump-Administration hat 2025 allerdings angekündigt,eventuell wieder unterirdische Testexplosionen durchzuführen

    2015: JCPoA (Joint Comprehensive Plan of Action) – Abkommen zwischen Iran und den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland über die strikte Überwachung des iranischen Nuklearprogramms und seine Begrenzung auf ausschließlich nichtmilitärische Zwecke. Nach Austritt der USA 2018 de facto nicht mehr in Kraft, auch wenn die anderen sechs Vertragsstaaten bei dem Abkommen blieben. Auf den Austritt der USA und neu verhängte Sanktionen der Trump-Administration gegen Teheran reagierte die iranische Führung seit 2021 ihrerseits mit Verletzungen des Abkommens (u.a. durch die Verweigerung von Kontrollen ihrer Nuklearanlagen Inspekteure der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA)

    2017: Atomwaffenverbotsvertrag (AVV). Von der UNO-Generalversammlung mit der Mehrheit von 122 Staaten beschlossen; in Kraft seit der dafür erforderlichen Unterzeichnung und Ratifikation von mindestens 50 Staaten im Januar 2021. Alle NATO-Staaten sowie die Atomwaffenmächte Russland, China, Israel, Indien, Pakistan und Nordkorea haben – ebenso wie die Schweiz – den AVV nicht unterzeichnet.

    b) bilateral (USA-Russland/Sowjetunion bzw.ab 1992 Russland)

    1972: ABM-Vertrag zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen auf je eins, nicht mehr in Kraft nach Kündigung durch die USA im Jahr 2003

    1987: INF-Vertrag: Verbot von Mittelstreckenwaffen (Reichweiten 500-5.000 Kilometer) und Zerstörung aller damals nur in den USA und der Sowjetunion vorhandenen INF, nicht mehr in Kraft nach Kündigung durch die USA 2019. Russland kündigte dann auch

    1972/1979: SALT 1+2-Abkommen zur Begrenzung der Zahl strategischer (Reichweiten über 5.500 Kilometer) Atomwaffen/Sprengköpfe (stationiert auf U-Booten,Fernbombern und Interkontinentalraketen)

    -die SALT-Verträge wurden abgelöst durch

    1991-2011: START -1, SORT, START -2, New START – vier Verträge zur immer weiteren Reduzierung der Zahl strategscher Atomwaffen/Sprengköpfe; der letzte Vertrag New START ist Anfang 2026 ausgelaufen – bislang ohne Verhandlungen über ein Nachfolgeabkommen

    c) regional/kontinental

    1967-2006 sechs Verträge über atomwaffenfreie Zonen, abgeschlossen 1967 in Tlatelolco (Süd-und Mittelamerika), 1985 in Rarotonga (Südpazifik), 1995 in Bangkok (Südasien außer Indien und Pakistan), 1996 in Pelindaba (Afrika), 2006 in Semei (Zentralasien) .

    d)lokal/Einzelstaaten

    1990 wurde im 4-2-Abkommen zur Wiedervereinigung Deutschlands ein Atomwaffenverbot für das Territorium der ehemaligen DDR festgeschrieben sowie eine Obergrenze für die Zahl der Bundeswehrsoldaten;

    1992 erklärte sich die Mongolei zur atomwaffenfreien Zone;

    1994 gaben im Budapester Memorandum die Ukraine, Weißrussland und Kasachstan die bis dahin auf ihren Territorien stationierten Atomwaffen der ehemaligen Sowjetunion auf und traten dem NPT-Vertrag bei.

    4 Chemiewaffen

    1992: Chemiewaffenkonvention (CWC) über das Verbot von Chemiewaffen und die Zerstörung aller bis dahin bestehenden C-Waffenarsenale, fast weltweit ratifiziert (außer von Israel, Ägypten, Nordkorea und Südsudan)

    5 Biologische Waffen

    1971: Biowaffenkonvention (BWC), über das Verbot biologischer Waffen und die Vernichtung aller bis dahin bestehenden B-Waffenarsenale; fast weltweit ratifiziert (außer von Israel, Ägypten, Syrien, Tschad, Dschibuti, Eritrea, Somalia, Haiti sowie den pazifischen Inselstaaten Mikronesien und Tuvalu) Im Unterschied zur Chemiewaffenkonvention gibt es für die BWC aber bislang kein Regime zur Überwachung durch gegenseitige Überprüfung der Vertragsstaaten, zur Durchsetzung sowie zu Sanktionen bei eventuellen Verstößen. Ein Vertragsentwurf für ein solches Regime wurde in der Genfer Abrüstungskonferenz der UNO zwar von 60 der 61 Mitgliedsstaaten unterstützt, seine Verabschiedung wird aber bereits seit Jahrzehnten durch das Veto der USA verhindert, da die Geschäftsordnung der Abrüstungskonferenz für Beschlüsse Konsens vorschreibt. Die Regierung in Washington rechtfertigt ihre Ablehnung mit der Befürchtung vor Spionage durch ausländische Inspektoren.

    6 Konventionelle Waffen

    a) multilateral/weltweit

    1983 CWC (Conventional Weapons Convention) – das Waffenübereinkommen der Vereinten Nationen verbietet oder beschränkt den Einsatz bestimmter konventioneller Waffen und Munitionen, die übermäßige Leiden verursachen oder unterschiedslos auch nicht nur gegen gegnerische Soldaten sondern auch gegen Zivilisten wirken können. In sechs Protokollen zu dem Abkommen von 1983 wurden Regelungen vereinbart zu nichtentdeckbaren Splittern, Minen, Sprengfallen und andere Vorrichtungen, Brandwaffen, blindmachende Laserwaffen, explosive Kampfmittelrückstände. In nachfolgenden mehrjährigen Verhandlungen über Verbote oder Einsatzbeschränkungen von Antipersonenminen und für Streumunition konnte sich die Genfer Abrüstungskonferenz aber nicht einigen. Entsprechende Verbotsabkommen wurden daher auf Initiative einer weltweiten Koalition von Friedensinitiativen und Menschenrechtsgruppen unter Führung der humanitären Nichtregierungsorganisation Handicap International sowie unter wesentlicher Mitwirkung der Rotkreuzbewegung außerhalb der UNO vereinbart:

    1997 in der Konvention von Ottawa über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Antipersonenminen und über deren Vernichtung. Diese Konvention wurde bislang von 166 Staaten ratifiziert und umgesetzt. Nicht beigetreten sind 31 Staaten, darunter die Großmächte USA, Russland und China sowie andere Länder wie Indien, Pakistan, Israel, Ägypten oder Nord- und Südkorea, die Antipersonenminen für unverzichtbar erachten zur Sicherung ihrer Landesgrenzen. Russland setzt im Krieg gegen die Ukraine seit Februar 2022 in großem Umfang Antipersonenminen ein, die Ukraine – obwohl Vertragsstaat des Abkommens – in deutlich geringerem Maß ebenfalls. Die Regierung in Kiew erklärte die vorläufige Aussetzung der ukrainischen Mitgliedschaft in der konvention, was allerdings nach den Regeln des Abkommens rechtwidrig ist. Und die fünf NATO-Staaten Polen, Finnland, Estland, Litauen und Lettland erklärten 2025 unter Verweis auf eine Bedrohung durch Rußland ihren endgültigen Austritt aus dem Abkommen, der inzwischen wirksam geworden ist.

    2008 im Abkommen von Oslo zum Verbot des Einsatzes, der Herstellung und der Weitergabe von bestimmten Typen von konventioneller Streumunition. Bislang haben 124 Staaten dieses Abkommen unterzeichnet und bis auf zwölf auch ratifiziert und umgesetzt. Allerdings versuchten im November 2011 Gegner des Oslo-Abkommens, in der Genfer UNO-Abrüstungskonferenz ein zweites Streumunitionsabkommen mit deutlich schwächeren Standards auszuhandeln. Ein unter anderem von den USA, Russland und China favorisierter Vertragsentwurf sah vor, lediglich ältere Bestände, die vor 1980 produziert wurden, zu verbieten. Nichtregierungsorganisationen, wie der Verein Handicap International und das Rote Kreuz, warnten davor, die Konvention zu verwässern. Die Verhandlungen über ein neues UN-Abkommen über den Einsatz von Streumunition scheiterten schließlich an Widerstand von 50 Staaten.
    Die USA gaben Anfang Dezember 2017 bekannt, auch ältere Munitionstypen wieder benutzen zu wollen, deren Verwendung die Regierung in Washington wegen des höheren Anteils an Blindgängern im Jahr 2008 zunächst für 10 Jahre ausgesetzt hatte. Seit 2023 liefern die USA Streumunition an die Ukraine, die diese Munition ebenso im Krieg einsetzt wie Russland. Alle drei Staaten sind dem Verbotsabkommen nicht beigetreten. 2025 trat Litauen unter Verweis auf eine Bedrohung durch Russland als erster Vertragsstaat aus dem Oslo-Abkommen aus.

    2013: Arms Trade Treaty (ATT), UNO-Abkommen zur Regulierung des internationalen Handel mit konventionellen Waffen durch gemeinsame Normen und Standards. Das von der UNO-Generalversammlung beschlossene Abkommen wurde bislang von 143 Staaten unterzeichnet und bis auf 18 auch ratifiziert. Nicht einigen konnten sich die Staaten allerdings auf wirksame Maßnahmen zur Überwachung und Durchsetzung des ATT.

    b) regional/kontinental

    1990: KSE, Abkommen zur Reduzierung konventioneller Streitkräfte (Waffen und Truppenstärken) in Europa. Dieses Abkommen wurde im November 1990 in Paris noch von den damals 16 NATO-Staaten und den sechs Mitgliedern der Warschauer Vertragsorganisation (WVO) vereinbart. Ziel des Vertrags war ein sicheres und stabiles Gleichgewicht der konventionellen Streitkräfte auf dem europäischen Territorium vom Atlantik bis zum Ural auf niedrigerem Niveau sowie die Beseitigung der Fähigkeit zu militärischen Überraschungsangriffen und groß angelegten Offensivhandlungen. In der Umsetzung des Abkommens wurden bis Mitte der 1990er Jahre rund 60.000 konventionelle Waffensysteme – darunter Kampfpanzer, Artilleriesysteme sowie Kampfflugzeuge und -hubschrauber – verschrottet sowie Truppenkontingente reduziert. Nach dem Ende der WVO, der Auflösung der Sowjetunion in 15 unabhängige Staaten sowie der 1997 begonnenen Osterweiterung der NATO wurde der KSE-Vertrag 1999 den neuen Gegebenheiten „angepaßt“ (A-KSE). Ratifiziert wurde der A-KSE-Vertrag jedoch nur von Rußland und den fünf anderen osteuropäischen Staaten. Die NATO-Staaten verweigerten die Ratifizierung wegen der fortgesetzten Stationierung russischer Truppen auf dem Territorium Georgiens nach dem dortigen Krieg im Jahr 2008. Bereits 2007 hatte Rußland wegen der Stationierung von „Raketenabwehrsystemen“ der USA in Polen und Rumänien die Umsetzung des KSE-Vertrages suspendiert. Diese Konflikte sowie die seitdem erfolgten tatsächlichen oder vermeintlichen Verstöße beider Seiten gegen das KSE-Abkommen (die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Russland, die ständige Stationierung westlicher NATO-Soldaten in den baltischen Staaten und schließlich vor allem Russlands anhaltender Krieg gegen die Ukraine) führten dazu, daß die russische Regierung das Abkommen 2023 vollständig aufkündigte. Daraufhin setzten auch die NATO-Staaten das Abkommen für unbestimmte Zeit aus.

    7 Nicht zustande gekommene Verträge

    In der ständigen Abrüstungskonferenz der UNO in Genf gab es seit Ende Kalten Krieges immer wieder Bemühungen und Initiativen einzelner Mitgliedsstaaten für Verhandlungen, um drohende neue Aufrüstungsdynamiken rechtzeitig unter internationale Kontrolle zu bringen (z.B. zu Weltraumwaffen, atomarem Spaltmaterial, mit krebserzeugendem abgereichertem Uran gehärtete Munition, (halb)autonomen Waffensystem, Drohnen u.a.) Entweder konnten sich die 61 Mitgliedsstaaten der Abrüstungskonferenz nicht einmal auf ein Verhandlungsmandat einigen, oder aber die Verhandlungen führten zu keinem Ergebnis. Mit Blick auf Drohnen, zu deren Bewaffnung und militärischer Nutzung bis vor fünf Jahren lediglich die USA, Großbritannien und Israel in der Lage waren, die inzwischen aber zu einer entscheidenden Waffe in den aktuellen Kriegen (Ukraine, Iran) geworden sind, ist besonders deutlich, wie sehr die rüstungstechnologische Entwicklung rüstungskontrollpolitischen Bemühungen enteilt ist.

    Über Andreas Zumach:

    Andreas Zumach ist freier Journalist, Buchautor, Vortragsreferent und Moderator, Berlin. Von 1988- 2020 UNO- Korrespondent in Genf, für "die tageszeitung" (taz) in Berlin sowie für weitere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten. Seine Beiträge sind in der Regel Übernahmen von taz.de, mit freundlicher Genehmigung von Autor und Verlag.

  20. @captainfutura ich erinnere mich, wie man in Deutschland vor Jahren über die Anschaffung EINES sauteuren Drohnenmodells gestritten hat spiegel.de/wissenschaft/techni #EuroHawk . das war damals eher so als Ersatz für Tornados gedacht. Ich sah damals die Gefahr, das mit dieser Kriegsführung die Hemmschwelle zum Einsatz sinkt und die Wahrscheinlichkeit für Krieg stiegen würde. Die heutigen #Drohnen sind ja oftmals eher Bausätze en masse, kein Vergleich mit der Diskussion damals.
    #Drohnenkrieg

  21. Neues Video der Kurden zeigt, wie ein syrischer Kämpfer im kurdischen Territorium per Drohne attackiert wird. Er prahlte kurz zuvor noch mit seiner Anwesenheit im Feindgebiet – dann traf ihn der unbemannte Angriff. #Syrien #Kurden #Drohnenkrieg

  22. USA unterschätzen den Drohnenkrieg – mit gefährlichen Folgen
    Im Jahr 2026 wird Terror nicht mit entführten Flugzeugen oder Sprengstoff-Lkw zuschlagen, sondern mit dem Surren von Drohnenrotoren. Die USA sind darauf trotz jahrelanger Warnungen kaum vorbereitet.

    Drohnen als g
    apfeltalk.de/magazin/news/usa-
    #News #Tellerrand #AutonomeWaffen #Drohnenkrieg #Militr #Pentagon #Sicherheit #Terrorismus #USA #Verteidigung

  23. @[email protected] Danke. Kriterium für Datensicherheit: Auflösung größer als 2,5 Meter. Im Blick auf "kriegsrelevante" Ziele von "bösen Buben" scheint nicht bedacht zu sein, dass eine Drohne auf 0,5 Meter genau problemlos steuerbar ist und ihre "tödliche Fracht" dann noch einfacher in Hochhäuser etc... schicken kann als das zu Zeiten von 9/11 noch per Piloten im Flieger nötig war. Bin ich nun "Verschwörungsgläubige"? Zu ängstlich oder zu kritisch? Was macht Putin mit den Daten? #ukrainekrieg #Ukraine #Datenmissbrauch #drohnenarmee #drohnenkrieg #Navigation

  24. US-Friedensplan - USA, die Ukraine und europäische Länder beraten

    Der 28-Punkte-Plan für einen Frieden in der Ukraine wurde über die Köpfe der Ukraine und Europas hinweg ausgehandelt. Nun soll nachverhandelt werden.#Friedensverhandlungen #Waffenstillstand #Putin #MOSKAU #Drohnenkrieg #NATO #BUNDESWEHR
    USA, die Ukraine und europäische Länder beraten über US-Friedensplan

  25. US-Friedensplan - USA, die Ukraine und europäische Länder beraten

    Der 28-Punkte-Plan für einen Frieden in der Ukraine wurde über die Köpfe der Ukraine und Europas hinweg ausgehandelt. Nun soll nachverhandelt werden.#Friedensverhandlungen #Waffenstillstand #Putin #MOSKAU #Drohnenkrieg #NATO #BUNDESWEHR
    USA, die Ukraine und europäische Länder beraten über US-Friedensplan

  26. Greta Thunberg braucht keinen Nobelpreis, sie macht das aus, was der Preis vergessen hat

    In einer Welt, in der der Friedensnobelpreis an Leute geht, die Washingtons geopolitische Agenda unterstützen, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir aufhören, ihn als den Gipfel der Gerechtigkeit zu sehen. Hört auf, Greta #Thunberg für einen Preis vorzuschlagen, der moralische Legitimität mit liberalem Applaus verwechselt. Greta und alle intersektionalen Feministinnen, die sich weigern, sich der Macht zu beugen, verdienen viel Besseres als diese koloniale Trophäe.

    Das #Nobelkomitee hat schon lange nichts mehr mit Frieden zu tun, es ist zu einer Bühne geworden, auf der der Westen sich selbst für die Gewalt gratuliert, die er als Tugend tarnt. Vom #Drohnenkrieg​skönig Barack #Obama über Aung San Suu Kyi, deren Hände mit dem Blut der #Rohingya befleckt sind, bis hin zu Maria Corina Machado – der Preis dient immer als vergoldetes Siegel der moralischen Überlegenheit des Westens.

    Machado ist keine Heldin der Demokratie.

    Sie ist eine Funktionärin des US-Imperialismus, nimmt über das Súmate-Projekt amerikanisches Geld an, plant Staatsstreiche und fordert ausländische Interventionen, um ihre Regierung zu stürzen. Ausländische Hilfe sollte niemals mit imperialen Bedingungen verbunden sein; die globale Hilfsindustrie wird seit langem als Fortsetzung der „zivilisatorischen Mission” des #Kolonialismus kritisiert. Bei der Entgegennahme des Preises dankte sie Donald Trump und der #MAGA-Bewegung für ihre Unterstützung und zeigte damit deutlich, wo ihre Loyalitäten liegen. Die Anerkennung legitimen Widerstands ist etwas ganz anderes als die Würdigung einer ungefährlichen #Opposition, die sich an die imperialistischen Regeln hält.

    In diesem imperialistischen Moraltheater erinnert uns Gretas Widerstand daran, dass #Frieden nicht von denen herbeigeführt werden kann, die vom #Krieg profitieren, sondern von denen, die es wagen, seine Akteure zu entlarven. Ihre Macht misst sich nicht in Medaillen oder Applaus, sondern in dem Beben, das sie durch eine Welt schickt, die auf Verleugnung aufgebaut ist.

    In dem Moment, als sie den Zusammenhang zwischen ökologischem Kollaps und imperialistischer Ausbeutung herstellte, wurde sie für die westlichen Medien plötzlich zu unbequem. Dieselben Medien, die sie einst als „globale Ikone” und Gewissen einer Generation feierten, diffamieren sie jetzt als spaltend und sogar gefährlich. Forbes beklagte, dass ihr „Stand With Gaza” die „Neutralität” gefährde und „ein Problem für die Klimabewegung” darstelle.

    Aber Greta hat verstanden, was sie am meisten fürchten: dass alle #Unterdrückung​en miteinander verbunden sind und man den Planeten nicht retten kann, ohne sich dem Imperium zu stellen. Ihre Weigerung, planetarische Gerechtigkeit von menschlicher Gerechtigkeit zu trennen, macht ihren Feminismus ganzheitlich und kraftvoll.

    Der Friedensnobelpreis als koloniale Trophäe

    Der #Friedensnobelpreis, der aus einer eurozentrischen, kolonialen Weltanschauung entstanden ist, war nie für die Befreiung gedacht. Er belohnt diejenigen, die Dissens für das Imperium verdaulich machen, nicht diejenigen, die es abschaffen. Barack #Obama bekam ihn, während er den Drohnenkrieg in Westasien und Nordafrika ausweitete. Die Europäische Union wurde inmitten ihrer militarisierten Grenzen und der Todesfälle von Flüchtlingen auf See gefeiert. Henry #Kissinger wurde für seine „diplomatischen“ Bemühungen gelobt, von der Unterstützung von Staatsstreichen in #Chile und #Argentinien über die Führung von Kriegen in #Kambodscha, #Vietnam und #Bangladesch bis hin zum Schutz der israelischen Besatzung in #Palästina. Und sollen wir wirklich denselben Preis würdigen, für den auch Präsident #Trump und Daniella #Weiss, eine Siedlerführerin, die die Apartheidgewalt in Palästina schürt, nominiert waren?

    Dann kommt Malala #Yousafzai, die Friedensnobelpreisträgerin von 2014. Wer hätte gedacht, dass das junge Mädchen, das wegen seines Wunsches nach Bildung brutal misshandelt wurde, schließlich in die Choreografie der Tugend des Imperiums umgeschrieben werden würde? Hinter dem Image der US-#Entwicklungshilfe als Wohltäter verbirgt sich ein ausbeuterisches System, das Ausbeutung mit Mitgefühl maskiert und die Brutalität des Imperiums mildert, ohne es jemals in Frage zu stellen. Hilfe und Imperium sind schließlich symbiotisch – jedes erhält die Illusion der Wohltätigkeit des anderen aufrecht. Als also moralischer Mut gefragt war, als #Gaza brannte, als die imperiale Maschine sich gegen andere braune Körper richtete, sagte Malala kein einziges Wort; erst als sie schließlich sah, dass sich das Blatt wendete, während sie weiterhin die Hand des Imperiums küsste.

    Wie Chandra #Mohanty (in Feminism without Borders) und María #Lugones (in Coloniality of Gender) uns erinnern, verallgemeinert der westliche Feminismus allzu oft die Weiblichkeit und blendet dabei die kolonialen Hierarchien aus, die unser Leben prägen. Er fordert Fortschritt ohne #Dekolonialisierung. Homi #Bhabha nennt dieses Verhalten „koloniale Mimikry“; dass die Untergebenen Schmerz und Widerstand zeigen dürfen, aber nur so weit, wie es den westlichen Fantasien von Befreiung schmeichelt. Nach dieser Logik wird die „befreite“ Frau zu einem Symbol für die Zivilisiertheit des Imperiums; ein Beweis dafür, dass das System funktioniert, wenn man sich an seine Regeln hält.

    In ihrer Kritik der „postkolonialen Performance” erklärt Judith #Butler, wie das Imperium „akzeptable” Frauen aus besetzten Nationen des Globalen Südens hochjubelt und sie zu Aushängeschildern des Fortschritts macht. Von Malala in Pakistan bis Maria Corina #Machado in #Venezuela werden diese Figuren kuratiert und nicht ausgewählt, weil sie die Macht herausfordern, sondern weil sie sie wohlwollend erscheinen lassen.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Greta Thunberg does not need a Nobel Prize, she is everything it has forgotten" von Aisya A. Zaharin

    #Feminismus #Antifeminismus #Nobelpreis

    @israel @gaza @palestine @feminism

  27. Gareth Edwards – „The Creator“ (2023)

    Ein ziemlich großartiges postkoloniales SciFi-Märchen über Macht, Angst und das Scheitern menschlicher Hybris. Eine Zukunftsvision, die aussieht wie eine Erinnerung an den alten Westen: erschöpft, imperial, sentimental. Zwischen Los Angeles und Neu-Asien kämpft der Mensch gegen die eigene Erfindung – eine künstliche Intelligenz - und verliert dabei alles, was ihn menschlich machen könnte. (ZDF, Neu)

    nexxtpress.de/author/mediathek

  28. Sehr technischer Artikel - macht aber zweierlei deutlich: Wie stark sich Russland für seine Drohnen auch westlicher Technik bedient und wie ausgefeilt ihre Konstruktionen mittlerweile sind.

    Eigentlich befindet sich der Westen längst im Drohnenkrieg mit den Russen - eine Bedrohung, auf die die Nato schnell Antworten finden muss.
    #drohnenkrieg #drohnenterror #russland #nato
    #raspberrypi

    heise.de/news/Russische-Jet-Ka

  29. Putins Drohnenangriff auf Polen? Meist nur Täuschungsmanöver! 🛑 Die billigen Gerbera-Drohnen aus Sperrholz dienten vor allem dazu, die Flugabwehr zu testen – viele ohne Sprengstoff und unbewaffnet. Polen kämpft mit teuren Abwehrsystemen gegen günstige Drohnen. 🇵🇱✈️ #Drohnenkrieg #Polen #Russland watson.ch/international/ukrain
    #newz

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