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#awo — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #awo, aggregated by home.social.

  1. Reparaturcafé Bad Vilbel

    Donnerstag, 28. Mai, 16 bis 18 Uhr

    Werkraum der John-F.-Kennedy-Schule, Saalburgstraße 10 in #BadVilbel

    Überwiegend defekte Haushaltsgeräte und Gebrauchsgegenstände werden im #Reparaturcafé der #Awo Bad Vilbel wieder funktionstüchtig gemacht. Alles, was tragbar ist, kann gemeinsam mit dem Reparaturcafé-Team begutachtet werden. Begutachtung und Reparatur sind kostenlos, Spenden werden aber gerne entgegengenommen.

    awo-badvilbel.de/2026/05/05/aw

  2. Wülfrath: Kindertheater Lupe zeigt „Wolle & Gack“ in der Awo

    Lustige Rollen und Geschichten auf der Bühne unterhalten auch schon die Kleinsten bestens und regen die Fantasie an.…
    #Wuppertal #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #"musiktheater" #AWO #Gack #Germany #Huhn #Kindertheater #lupe #neanderticket #Nordrhein-Westfalen #Schaf #schafft #Schafland #Stück #Wülfrath
    europesays.com/de/960968/

  3. Bedeutende Frankfurter Frauen

    Sonntag, 19. April, 13 Uhr, Treffpunkt: Trauerhalle auf dem Frankfurter Hauptfriedhof

    Teilnahme kostenfrei, Spenden willkommen, Anmeldung erwünscht.

    Zu einer spannenden Führung über den Hauptfriedhof #Frankfurt laden die Kulturinitiative der #Awo und Naturfreunde #BadVilbel ein.

    An die Führung schließt sich eine Gedenkveranstaltung an die Frankfurter Stadtteilhistorikerin Hanna Eckhardt an.

    awo-badvilbel.de/2026/03/23/be

  4. Reparaturcafe Bad Vilbel

    9. April, 16 bis 18 Uhr
    und
    23. April, 16 bis 18 Uhr

    Werkraum der John-F.-Kennedy-Schule, Saalburgstraße 10 in #BadVilbel

    Überwiegend defekte Haushaltsgeräte und Gebrauchsgegenstände werden im #Reparaturcafé der #Awo funktionstüchtig gemacht. Alles, was tragbar ist, kann gemeinsam mit dem Reparaturcafé-Team begutachtet werden. Begutachtung und Reparatur sind kostenlos, Spenden werden aber gerne entgegengenommen.

    awo-badvilbel.de/2026/04/02/aw

  5. Ab sofort gibt es von der AWO-Quartiersmanagerin für Eckernförde, Melissa Warnke, einen E-Mail Newsletter, der nach Bedarf versendet wird. Die Erstausgabe kam heute.

    Zum Anmelden findest Du ihre Kontaktdaten und weitere Infos hier:

    🌐 awo-pflege-sh.de/quartier-ecke

    #eckernförde #quartiersmanagement #awo #awosh

  6. @johnnythan Sehr oft bei der politischen Willensbildung zu Fachthemen. Heute noch beim Gespräch zusammen mit dem #DGB, der #AWO, der #CDU und #HWK/ #IHK für ein gemeinsames Thema für Azubis. Und sowas habe ich häufig. #demokratie #rockt
  7. Welcome to th 6th #ShelterChallenge wednesday update:

    This time I write about a spontaneous informative shelter building performance at the Transition Town seedmarket and about free to lend cargobikes in Bielefeld...

    I am contacting possible cooperation partners and present my masters project "Common Shelter" at local events. I reached one milestone: I successfully completed all necessary seminars at HSBI to start my last semester: From may 2026 I want to have a public shelter construction site as part of my masters project and i want to build real shelters. At the "Transition Town" Bielefeld seedmarket on march the 1st I started small:

    I build a shelter model from recycled wood sticks (as shown on the image) and later put it on my info table. There was also a big Infosheet, flyers and a small 3D printed shelter model my lecturer Prof. Edith Kollath gave me as a gift. I had good talks with visitors and people working at the seedmarket that was organized by "Transition Town" Bielefeld.

    "Transition Town" is a multicountry initiative for climatefriendly energy and local transformation. In Bielefeld it initiated repair cafés, community gardens and free cargobikes. At their infotable i found an interesting postcard about "Fleet Bielefeld" (in german "Flotte"):

    "Free cargo and transportbikes in Bielefeld. Cargobikes, parallel tandem, riksha – the Flotte Bielefeld counts 17 bikes and one folding bike. They are free to use (donation appreciated) – use not own. The Flotte Bielefeld is a network of different cargobike projects and together working for the transformation of traffic." (my translation)

    Cooperating initiatives are #ADFC, #AWO Sattelbar, Transition Town und #VCD OWL. All information on how to use and get the bikes is on flotte-bielefeld.de . A map with all bikes is here: flotte-bielefeld.de/#osm-stand

    One of my artistic ideas for the shelter construction site is that we together search resources for building and possibly use the free cargobikes to get them... e.g. gifted stones for the shelter legs and old pallets for the sleeping area.

    See you soon!

    #TransitionTown #seedmarket #cargobike #fleet #Bielefeld #wastewood #shelter #art

  8. “Ich kann stur sein”

    AWO — Werden Ruhezeiten eingehalten? Welche Folgen hat die neue Entgeltordnung? Was ändert sich durch die neue Heimleitung? Betriebsräte in den Seniorenheimen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Westliches Westfalen werden mit vielen Fragen konfrontiert – und müssen Stehvermögen und diplomatisches Geschick beweisen. Ein Besuch in Gelsenkirchen-Horst

    “Dienstplan ist immer ein Thema”, sagt Suse Strzyzewski. Wer im Haus beschäftigt ist, habe “feste freie Tage”, zur Erholung oder für den Arztbesuch. “Die kann man nicht einfach wegnehmen”, betont die 59-Jährige. Trotzdem geschehe dies. Vor allem, wenn Personal knapp sei, durch Krankheit oder in der Urlaubszeit. “Da gibt es hier und da Konflikte.“ Sie spreche dann mit den “Tourenplanern”, die die Dienstpläne aufstellen, “und regele das”. Suse Strzyzweski betont: “Gegen den Tausch von Arbeitstagen an sich ist nichts einzuwenden – aber die Kolleginnen und Kollegen müssen vorher gefragt werden.”

    Suse Strzyzewski ist freigestellte Betriebsrätin im Seniorenheim “Gelsenkirchen-Horst” der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die Einrichtung hat 137 Beschäftigte, davon 13 Auszubildende. Sie kümmern sich um die 104 Pflegebedürftigen, die hier leben.

    Was ist mit Personalnot im Haus? Fachkräftemangel? “Unsere Lage ist ganz gut”, antwortet das ver.di-Mitglied. Das liege auch daran, dass das AWO-Seniorenheim “Darler Heide” in Gelsenkirchen derzeit abgerissen und neu gebaut werde. “Deren Beschäftigte sind zu uns gekommen. Dadurch sind wir gut bestückt.”

    Die Gewerkschafterin hat reichlich zu tun. “Zum 1. September haben wir einen neuen Einrichtungsleiter bekommen.” Das habe im Vorfeld für Unruhe gesorgt. “Wer kommt jetzt? Bleibt alles beim Alten?”, hätten die Beschäftigten gefragt. Ihre Aufgabe sei dann, zuzuhören, einzuordnen – und, wenn nötig, die Kolleg*innen zu beruhigen. Der neue Leiter ist inzwischen einige Monate im Amt. “Das ist alles positiv verlaufen.”

    Immer den richtigen Ton finden

    Suse Strzyzewski ist eine erfahrene Pflegeassistentin, seit 32 Jahren arbeitet sie im Haus “Gelsenkirchen-Horst”. Vor 25 Jahren habe eine Kollegin sie angesprochen und gesagt, “lass dich für den Betriebsrat aufstellen.” Sie habe entgegnet: “Was ist ein Betriebsrat?” Heute lacht die 59-Jährige darüber. “Ein halbes Jahr später war ich Betriebsrats-Vorsitzende.” Sie besuchte Seminare, die der Gesamtbetriebsrat (GBR) des AWO-Bezirksverbandes Westliches Westfalen anbot. “Da sind mir allmählich die Lichter aufgegangen.” Was sie motiviert? “Mein Gerechtigkeits-verständnis.” Als ungerecht empfinde sie, “wenn jemand kein freies Wochenende hat oder zu viel arbeiten muss”. In solchen Fällen lasse sie nicht locker. “Wenn ich der Überzeugung bin, dass ich recht habe, kann ich stur sein.” Wichtig sei, im Gespräch mit der Einrichtungsleitung den richtigen Ton zu finden. “Die Kunst besteht darin”, so die Betriebsrätin, “dass man anschließend nicht zornig aufeinander ist, sondern miteinander weiterarbeiten kann.”

    Frank Lüdeking ist Betriebsrat im AWO-Seniorenheim “Alte Berginspektion” in Waltrop, nördlich von Dortmund. Als Betriebsrat habe er, sagt der 57-jährige Hausmeister, vor Jahren erstmals kandidiert, nachdem der Arbeitgeber den bezahlten Bereitschaftsdienst für Hausmeister gestrichen hatte. “Das waren circa 200 Euro netto im Monat weniger”, erinnert sich Lüdeking. “Das tat schon weh.” Auch in Waltrop hat der Betriebsrat regelmäßig mit Dienstplänen zu tun. Außerdem steht das Thema Dienstkleidung auf der Tagesordnung. Soll jeder Wohnbereich seine eigene Farbe bekommen? Welche Modelle stehen zur Auswahl? Dürfen die Beschäftigten mitentscheiden? Ziel sei eine Betriebsvereinbarung, die festschreibt, “dass die Kolleginnen und Kollegen selbst aussuchen dürfen”, berichtet der Gewerkschafter aus Waltrop.

    12 Uhr 30. Gemeinsamer Rundgang durch das Haus. “Hallo”, begrüßt Suse Strzyzewski die beiden Pflegekräfte im “Dienstzimmer”, zuständig für den “Bauteil 1”. Eine Kollegin hat jetzt Feierabend. Sie müsse gleich los, Termin beim Logopäden. Nebenan schiebt Frau Seibert*, eine schmale Bewohnerin mit grauer Kurzhaarfrisur, ihren Rollator über den Flur. “Ich muss immer laufen”, sagt die alte Dame. Der Flur mündet in einen großzügigen Gemeinschaftsbereich mit Tisch, drei Stühlen und blauem Sessel. Aus einem Ghettoblaster erklingt Popmusik. Zehn Wohnungen sind vom Flur aus zu erreichen.

    Im Erdgeschoss hat der fünfköpfige Betriebsrat sein Büro hat. “Ist aber nicht aufgeräumt”, schmunzelt die Gewerkschafterin. Zwei Schreibtische mit PC. Ein Arbeitstisch, bedeckt mit Papieren, daneben ein Locher, auf einem Teller liegen Käse-Scheiben. Der Aktenschrank steht offen. Die Ordner sind beschriftet. “Tischvorlagen”, “Außerordentliche Sitzungsprotokolle” oder “Dienstplan Nachtschicht” steht darauf. Betriebsratsmitglied Marion Heinrich, 64 Jahre, bunte Strickjacke, ist mit dem Abheften von Unterlagen beschäftigt.

    Keine Überstunden aufbauen

    “Sonst hat das Chaos kein Ende”, sagt Marion Heinrich, die Pflegehelferin gelernt hat. Suse Strzyzewski zeigt auf den Flachbildschirm, der an der Wand befestigt ist. Mit dessen Hilfe lassen sich die Rahmendienstpläne besser studieren, erklärt sie. Die Pläne gelten jeweils für zehn Wochen. “Wir prüfen die hier unten. Dass die Ruhezeiten eingehalten werden, dass keine Überstunden aufgebaut werden.”

    Suse Strzyzewski und Frank Lüdeking engagieren sich auch im Gesamtbetriebsrat (GBR) des AWO-Bezirksverbandes Westliches Westfalen. Der GBR tagt alle 14 Tage in Dortmund. In den vergangenen Monaten zählte zu dessen Aufgaben, die Betriebsräte bei der Überleitung in die neue Entgeltordnung (EGO) zum Tarifvertrag der AWO in Nordrhein-Westfalen zu begleiten. Alle Beschäftigten der AWO in NRW werden neu eingruppiert. Wer im Pflegebereich arbeitet, bekommt durch EGO bereits jetzt mehr Geld. Der GBR befasst sich zudem damit, Regeln zur E-Learning-Fortbildung von Beschäftigten aufzustellen. “Das soll in den einzelnen Heimen mit Betriebsvereinbarungen geregelt werden”, sagt Lüdeking.

    Der AWO-Bezirksverband Westliches Westfalen erklärt, dass ihm Betriebsräte in den Seniorenheimen wichtig seien. Dessen stellvertretende Geschäftsführerin Elke Hammer-Kunze betont: “Wir sind als großer Träger nicht in der Lage und wollen dies auch nicht, zentral einen Rahmen zu setzen und den in die Einrichtungen zu schmeißen.” Das funktioniere nicht. “Ich möchte, dass die Mitarbeitenden gestaltend teilnehmen an diesen Prozessen”, sagt Hammer-Kunze. Das sei “nur über einen örtlichen Betriebsrat und ein konstruktives Miteinander möglich”.

    Von den 57 Heimen des AWO-Bezirksverbandes hätten 46 einen Betriebsrat. Da können etliche private Heimbetreiber nicht mithalten. Der Alloheim-Konzern etwa, Deutschland größter privater Seniorenheimträger, räumt ein: In lediglich 30 Seniorenheimen des Konzerns gibt es einen Betriebsrat. Nicht viele, angesichts der 294 Seniorenheime, die Alloheim betreibt.

    Doch auch beim AWO-Bezirksverband läuft nicht alles so, wie es die Betriebsräte fordern. “In den letzten Jahren sind zwei Seniorenheime geschlossen worden, eines davon dauerhaft”, berichtet Frank Lüdeking. Getroffen hat es 2024 das AWO-Heim “Am Katzenbuckel” in Herne, so Lüdeking. Zwar erhielten etwas 95 Prozent der betroffenen Mitarbeiter*innen eine neue Stelle in benachbarten AWO-Heimen. Doch habe die AWO den GBR über die Schließung nicht informiert. “Wir haben das aus der Presse erfahren”, so Lüdeking. “Das finde ich persönlich schwierig.”

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

  9. Tolle Idee - #3Ddrucker beim #RepairCafe - fehlende Ersatzteile einfach nachdrucken. Für mich gab's einen Schlüsselanhänger für das #lastenRad Danke #AWO

  10. Tolle Idee - #3D Drucker beim #RepairCafe .. so können fehlende Ersatzteile einfach nachgedruckt werden. Für mich erstmal einen Schlüsselanhänger für das #lastenrad 👍 Danke #AWO

  11. Gegen die Grundrechte

    Sozialstaatsreform: Kommission empfiehlt Abbau von Grundrechten

    Eine Fachkommission der Bundesregierung hat Empfehlungen vorgelegt, die den Sozialstaat bürgernäher und digitaler machen sollen. Dafür will sie den Datenschutz aufweichen und Verfahren mit Hilfe sogenannter Künstlicher Intelligenz automatisieren. Wohlfahrtsverbände warnen vor zusätzlicher Diskriminierung.

    Der Sozialstaat stehe vor einem „digitalen Neustart“. Das verkündete Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), als sie am Dienstag den Abschlussbericht der „Kommission zur Sozialstaatsreform“ entgegennahm.

    Die Kommission empfiehlt insgesamt 26 Maßnahmen, um den Sozialstaat zu „modernisieren“. Sie sollen das Sozialleistungssystem vereinheitlichen, mehr „Erwerbsanreize“ für Leistungsbeziehende schaffen und rechtliche Vorgaben vereinfachen.

    Das Schutzniveau des Sozialstaats werde dadurch nicht gesenkt, betonte Bas. Stattdessen zielten die Empfehlungen darauf ab, den Leistungsvollzug effizienter zu machen. Vor allem die Empfehlungen zur Verwaltungsdigitalisierung wertet die Ministerin dahingehend als „Quantensprung“.

    Tatsächlich droht aber gerade hier ein Abbau elementarer Schutzvorkehrungen. Denn die Kommission will unter anderem den Datenschutz aufweichen und Verfahren weitgehend automatisiert „auch unter Nutzung von Künstlicher Intelligenz“ beschleunigen. Wohlfahrtsverbände befürchten, dass ohnehin benachteiligte Menschengruppen zusätzlich diskriminiert werden.

    Plattformbasierte Modernisierung mit Sozialportal

    Der Kommission gehörten Vertreter:innen des Bundes, der Länder und der Kommunen an. Vertreter:innen aus der Wissenschaft oder der Zivilgesellschaft waren in dem Gremium nicht vertreten. Es führte aber Gespräche mit insgesamt 90 Expert:innen und Interessenvertreter:innen unterschiedlicher Verbände und Sozialpartner.

    Für eine „konsequente Ende-zu-Ende-Digitalisierung“ strebt die Kommission quasi im Backend eine „technisch sichere und souveräne Technologieplattform für Bund, Länder und Kommunen“ mit einheitlichen Standards und Schnittstellen an. Die Basiskomponenten dafür soll der Deutschland-Stack liefern, das Prestigeprojekt des Bundesdigitalministeriums.

    Im Frontend sollen Bürger:innen alle Leistungen gebündelt über ein zentrales „Sozialportal“ einsehen sowie Anträge stellen und Bescheide abrufen können. Der Sozialstaat soll für sie so „transparenter und leichter zugänglich“ werden.

    Behördenübergreifender Datenaustausch

    Damit Verwaltungen leichter untereinander Daten austauschen können, sollen sie behördenübergreifend die steuerliche Identifikationsnummer nutzen. Diese lebenslang gültige Personenkennziffer erhalten alle Bürger:innen vom Bundeszentralamt für Steuern bei Geburt.

    Schon die Ampel-Regierung hatte geplant, die Steuer-ID dazu zu nutzen, um Verwaltungsdaten zusammenzuführen. Jurist:innen und Datenschützer:innen kritisieren die Einführung einer solchen Personenkennzahl unter anderem mit Bezug auf das Volkszählungsurteils des Bundesverfassungsgerichts als verfassungswidrig.

    Darüber hinaus spricht sich die Kommission dafür aus, das sogenannte Once-Only-Prinzip konsequent umzusetzen. Es sieht vor, dass Bürger:innen ihre Antragsdaten nur noch einer Behörde mitteilen, die diese dann an andere Behörden weitergeben kann.

    Der „komplexe“ Sozialdatenschutz

    Dafür müsse der Gesetzgeber aber zum einen den „komplexen Sozialdatenschutz“ aufweichen. Konkret empfiehlt die Kommission, entsprechende Regelungen im Ersten und im Zehnten Buch Sozialgesetzbuch zusammenzuführen. Zum anderen müsse dafür der Ersterhebungsgrundsatz reformiert oder gar gestrichen werden – sofern dies „mit dem verfassungsrechtlich verankerten Recht auf informationelle Selbstbestimmung vereinbar wäre“.

    Der Ersterhebungsgrundsatz sieht vor, dass personenbezogene Sozialdaten grundsätzlich direkt bei der betroffenen Person selbst erhoben werden müssen und nicht etwa beim Arbeitgeber. Betroffene Person können so derzeit selbst darüber entscheiden, ob und wie ihre Daten preis- und weitergegeben werden.

    Mehr KI, weniger Kontrolle

    Darüber hinaus will die Kommission Verwaltungsverfahren mit dem Einsatz sogenannter Künstlicher Intelligenz beschleunigen. Auf diese Weise will sie auch den „sich verschärfenden Fachkräfteengpässen“ begegnen.

    So sollen „rein regelgebundene Prozesse ohne Ermessens- und Beurteilungsspielraum“ künftig „weitgehend automatisiert ablaufen“. Damit sind Verwaltungsprozesse gemeint, bei denen ein Sachverhalt formal auf klare Voraussetzungen geprüft wird – also etwa ob eine Frist eingehalten wurde oder ein:e Antragssteller:in ein bestimmtes Alter erreicht hat.

    Aber auch bei Ermessensentscheidungen soll KI verstärkt zum Einsatz kommen – allerdings nur „unterstützend“, wie der Bericht betont. Die Entscheidungen müssten „in menschlicher Hand“ verbleiben. Zugleich spricht sich die Kommission dafür aus, das sogenannte Vier-Augen-Prinzip einzuschränken. Es sieht vor, dass mindestens zwei Behördenmitarbeitende gemeinsam einen Sachverhalt prüfen.

    Wohlfahrtsverbände warnen vor KI-Einsatz

    Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht diese Empfehlungen „überaus kritisch“. „Auch ‚unterstützende‘ KI kann systematische Benachteiligung verstärken“, schreibt der Verband auf Anfrage von netzpolitik.org. „Besonders gravierend ist die fehlende Transparenz vieler KI‑Modelle und die Gefahr, soziale Feinheiten auszublenden.“ Das Vier-Augen-Prinzip sei „ein unverzichtbarer Schutzmechanismus im Sozialstaat“ und insbesondere bei KI-gestützten Verfahren wichtig. „Hier brauchen wir mehr Kontrolle, nicht weniger“, so der Verband.

    „Nachvollziehbarkeit und Transparenz müssen zu jeder Zeit gewährleistet sein“, mahnt auch der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband. Er verweist auf Forschungsergebnisse, wonach Algorithmen dazu neigen, ohnehin benachteiligte Menschengruppen weiter zu diskriminieren. „Sofern der Ermessensspielraum nicht zugunsten der Bürgerinnen und Bürger genutzt wird, muss deshalb immer durch eine qualifizierte Person entschieden werden“, schreibt die Arbeiterwohlfahrt.

    Selbst dann seien die Risiken aber noch immer hoch, sagt die Bundestagsabgeordnete Sonja Lemke (Die Linke). Diverse Studien und Umfragen hätten gezeigt, dass Menschen KI-Ergebnissen recht blind vertrauten. „Daher besteht die Gefahr, dass Ermessensentscheidungen, die von der KI unterstützt werden, am Ende faktisch allein von der KI getroffen werden – mit allem Bias, rassistischen und sexistischen Vorurteilen, die in ihr stecken“, so Lemke gegenüber netzpolitik.org. „Das ist Politik auf Kosten derjenigen, die existenziell von Sozialleistungen abhängig sind.“

    „Commitment“ oder Grundgesetzänderung

    Die Kommission drängt auf eine rasche und einheitliche Umsetzung ihrer Empfehlungen. Bund, Länder und Kommunen müssten bundesweit geltende Vorgaben festlegen. Dazu zählen einheitliche Datenformate, Schnittstellen und IT-Dienste.

    Dafür brauche es insbesondere ein „Commitment“ der Kommunen, betonte die Arbeitsministerin am Dienstag im ARD-Morgenmagazin. Nicht jede Kommune könne künftig ihre eigene Software behalten, so Bas.

    Gelingt eine solche Einigung nicht, spricht sich die Kommission dafür aus, Artikel 91c des Grundgesetzes so anzupassen, dass „durch zustimmungspflichtige Bundesgesetze Standards, Sicherheitsanforderungen und Komponenten verbindlich festgelegt werden können“. Dafür braucht die schwarz-rote Koalition allerdings mindestens eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag – und damit die Unterstützung der Linkspartei oder der AfD.

    Daniel Leisegang ist Politikwissenschaftler und Co-Chefredakteur bei netzpolitik.org. Zu seinen Schwerpunkten zählen die Gesundheitsdigitalisierung, Digital Public Infrastructure und die sogenannte Künstliche Intelligenz. Daniel war einst Redakteur bei den »Blättern für deutsche und internationale Politik«. 2014 erschien von ihm das Buch »Amazon – Das Buch als Beute«; 2016 erhielt er den Alternativen Medienpreis in der Rubrik »Medienkritik«. Er gehört dem Board of Trustees von Eurozine und dem Kuratorium der Stiftung Warentest an. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, Threema ENU3SC7K, Telefon: +49-‭30-5771482-28‬ (Montag bis Freitag, jeweils 8 bis 18 Uhr). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  12. @Lilith @toni

    Das ist ja alles ziemlich kompliziert. Die Frage für uns ist, ob @glsbank das Konto gekündigt hat, weil der Trump die Rote Liste (deren Meinung wir nicht teilen) auf irgendwelche Listen gesetzt hat, die das Geschäft der #GLS beeinträchtigen könnten. Morgen kommt die #SPD auf diese Liste, übermorgen die #AWO, dann eine Tageszeitung, das Entwicklungshilfeministerium, eine Presseagentur ...

    Hat jemand einen Link zu dieser Liste?

  13. "Während Familien also darum bangen, am Monatsende ein warmes Essen für ihre Kinder auf den Tisch zu bekommen, beschäftigt sich die Regierung damit, verpasste Termine beim Jobcenter mit der Streichung der Wohnkosten zu bestrafen", kritisierte Michael Groß, der Präsident der Arbeiterwohlfahrt (#AWO)

    #Bürgergeld #hartz4 #Grundsicherung t-online.de/nachrichten/deutsc

  14. Heute waren wir mit unseren Stationen Trickfilm, Greenscreen/ Videoreporter, Fotoreporter und Programmieren ohne Strom( danke an @m_b ) unterstützend beim 24. Kindermedientag im Salinemuseum in Halle dabei! Vielen Dank an Andreas Schröder der AWO Kinderdruckwerkstatt für die tolle Organisation und Durchführung!
    #awo #freieSoftware #OffenerKanal #Engagement #trickfilm #FOSS #BürgerFernsehen #aktiveMedienarbeit

  15. Auch wir gehören dazu, von Anfang an: 20 Jahre #Migrationsberatung f. erwachsene Zugewanderte: ein Bundesprogramm mit Wirkung vor Ort!
    #MBE unterstützt Menschen beim #Ankommen in Deutschland bei: "Wie finde ich Wohnung & Arbeit? Wird Schulabschluss & Ausbildung anerkannt? Wo kann ich Deutsch lernen? Wie bekomme ich Krankenversicherung & Arzttermin?"
    Lasst uns gemeinsam weiter #AnkommenUnterstützen!
    Für mehr #Zusammenhalt und #Teilhabe!

    #DiakonieDeutschland
    @caritas_deutschland
    #AWO u.a.

  16. Stadtbibliothek Stuttgart @stadtbibliothekstuttgart@bawü.social ·

    Vernissage & Kleines Festival der Kulturen am Freitag, 20. Juni in der Stadtteilbibliothek Stammheim.
    Von 16:30 bis 19 Uhr laden wir in den Bibliotheksgarten der Stadtteilbibliothek Stammheim ein. Gezeigt wird die Ausstellung „Das ist für mich Zuhause“ – mit Collagen von geflüchteten Menschen aus Stuttgart.

    Es erwarten euch Musik, Snacks, Kinderangebote und Gelegenheit zum Austausch.
    Eine Kooperation mit dem AWO Flüchtlingssozialdienst.

    #Weltgeflüchtetentag #Stammheim #KunstImFreien #AWO #Stadtbibliothek

  17. @PepitoStronzo Wir haben aktuell jeden Dienstag eine #DSA5 Gruppe ab ca. 19:30 Uhr in der Forsthütte (zweite Tür an der Seite). Es gibt auch noch eine sich unregelmäßig treffende #tinyd6 / #tinydungenon Gruppe. Komm gerne einfach mal vorbei.

    Und natürlich gibt es da noch "Mutterstadt spielt!" im April, das wir zusammen mit #Vorderpfalzspielt und der #AWO organisieren. Da werden auch wieder einige Rollenspieler kommen.

    //stefan

    kalender.mutterstadt.social/ev

  18. Bessere Gesundheitsversorgung statt Ausgrenzung!

    Für einen verbesserten Zugang zu #Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Deutschland und gegen die Ausgrenzung von Migrant*innen und sozial benachteiligten Gruppen – dazu ruft Ärzte der Welt gemeinsam mit 136 Verbänden, #Gewerkschaften und Organisationen auf. Unter anderem haben die Sozialverbände #Vdk und #SoVD, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die #Verbraucherzentrale Bundesverband, die Bundesvereinigung #Lebenshilfe sowie die Wohlfahrtverbände #Diakonie, #AWO und der Paritätische Gesamtverband @paritaet den Appell „Gesundheit unteilbar – Gemeinsam gegen Ausgrenzung und für ein gerechtes Gesundheitssystem“ unterzeichnet.

    Die Organisationen zeigen sich besorgt über populistische und menschenverachtende Aussagen bis weit in die politische Mitte hinein. Diese würden die berechtigte Unzufriedenheit vieler Menschen mit dem #Gesundheitssystem ausnutzen, um gegen Migrant*innen, #Geflüchtete und andere marginalisierte Gruppen zu hetzen. Anstatt strukturelle Probleme in der #Gesundheitsversorgung anzugehen, würden so Gruppen gegeneinander ausgespielt.

    Eine Politik, die Grenzen schließen, #Migration verhindern und #Sozialleistungen für ohnehin benachteiligte Personengruppen streichen wolle, so der #Appell, trüge nicht zu Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung bei, sondern würde diese im Gegenteil für große Teile der Bevölkerung weiter verschlechtern. Sollten #rechtextreme Kräfte weiter erstarken, sei damit zu rechnen, dass dringend benötigte medizinische #Fachkräfte und #Pflegepersonal mit #Migrationsgeschichte oder aus dem Ausland Deutschland verlassen beziehungsweise in Zukunft meiden werden.

    Neben einem Aufruf zur #Solidarität und für eine bedarfsgerechte, diskriminierungsfreie gesundheitliche Versorgung aller Menschen in Deutschland formulieren die Organisationen auch konkrete Forderungen – darunter die Schaffung eines einheitlichen, sozial gerechten und nachhaltig finanzierten #Krankenversicherungssystems.

  19. In Moers haben Pflegekräfte und Heimbewohner an einer Autobahnauffahrt der A40 demonstriert. Im strömenden Regen forderten sie eine solidarische Pflege und wollten auf ihre Situation aufmerksam machen.#10062024 #Ruhrgebiet #Regio-Beitrag #Moers #Niederrhein #Protest-Aktion #AWO #Verdi #Autobahnauffahrt #A40 #Pflegenotstand #Krankhäuser
    Pflegenotstand: Ungewöhnlicher Protest an der A40 in Moers
  20. :b90gruene: #Harsefeld

    SEI. EIN. MENSCH.

    Aufstehen für unsere #Demokratie

    #Sonnabend 6. April 2024 - 11:45 Uhr

    Veranstalter: Arbeitskreis #Integration, Evangelische Kirchengemeinden Harsefeld, Bargstedt und Ahlerstedt, Katholische Kirchengemeinde, Bürgerinitiative #Menschewürde, #AWO, #Tafel, #TUS, Eis Café Dante, #Ukraine-Hilfe, #ViebrockHaus.

  21. Viel Geld, ohne zu arbeiten? AWO!

    Ex-Partnerin des früheren OB Feldmann rechtskräftig verurteilt

    Sie verdiente Tausende Euro bei der #Awo – ging aber nach Überzeugung des Gerichts keiner Beschäftigung nach: Das Urteil gegen die Ex-Frau des früheren Frankfurter OBs Peter #Feldmann ist rechtskräftig.

  22. »Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) erklärte auf FR-Anfrage, die Stadt #Frankfurt habe den Arbeitsvertrag mit Akman „einvernehmlich aufgelöst“. Er wolle sich „neuen beruflichen Herausforderungen stellen“.« | fr.de/frankfurt/awo-affaere-in | #FFM #AWO #Feldmann

  23. +++ BREAKING NEWS +++

    Frankfurts Ex-Bürgermeister Peter Feldmann wegen Vorteilsnahme zu 120 Tagessätzen à 175 Euro verurteilt (21.000 Euro). Er ist damit vorbestraft. Urteil natürlich noch nicht rechtskräftig.

    Hier die Pressemitteilung des Gerichts.
    #Frankfurt #Feldmann #Awo #Korruption

  24. Wusstet ihr, dass man in #Bielefeld kostenlos #Lastenräder ausleihen kann? Ich kannte bisher nur #BISELA („Bielefeld sein Lastenrad“, z.Z. 10 Stück), eine Initiative von #TransitionTown: bisela.de/

    Aber wusstet ihr auch, dass es noch mehr Anbieter gibt? Nämlich #ADFC, #AWO und #VCD. Und das Schöne ist, dass die vier ihre Räder jetzt auf einer gemeinsamen Website anbieten – mit Karte der Standorte, natürlich von #OpenStreetMap. Insgesamt 17 Räder verschiedenster Bauart bis hin zur #Rikscha:
    flotte-bielefeld.de/

    Liebe Leute in Bielefeld, ihr könnt eure Autos abschaffen! Ich habe es schon getan und nicht bereut. (OK, ca. einmal im Quartal leihe ich mir ein #CambioCar aus.)

    #FlotteBielefeld
    #LastenradFlotteBielefeld
    #FahrradFlotteBielefeld
    #Lastenrad

  25. Die Arbeiterwohlfahrt (#AWO) warnt ihre Pflegeheime im westlichen Westfalen vor dem Gebrauch von Atemschutzmasken, die die #Bundesregierung geliefert hat. Es seien bei den knapp 60 Einrichtungen 30 000 von der #DEKRA zertifitierte #FFP2-Schutzmasken angekommen, die für den Einsatz in der Pflege nicht zu gebrauchen seien.

    die-glocke.de/lokalnachrichten
    #masken #pflege #corona #virus #covid #deutschland