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#todesopfer — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #todesopfer, aggregated by home.social.

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  1. Venezuela - Zum Erdbeben kommt auch noch Missmanagement

    Das schwere Erdbeben trifft Venezuela in einer schwierigen Übergangsphase. Die Kritik an Behörden wächst – Hoffnungen auf einen politischen Neuanfang schwinden.#Venezuela #Erdbeben #Katastrophe #Krisenmanagement #Rettungsaktion #Todesopfer #Tote #NicolásMaduro #DelcyRodríguez #USA #Erdöl
    Erdbeben in Venezuela: Die Kritik an Behörden wächst – Hoffnungen auf einen Neuanfang schwinden

  2. Die Zahl der #Todesopfer nach israelischen Luftangriffen im #Libanon ist weiter gestiegen.
    Wie das Gesundheitsministerium in Beirut mitteilte, wurden seit dem 2. März 850 Menschen getötet, darunter 107 Kinder.
    Zudem habe es in den vergangenen zwei Wochen infolge der Kämpfe mindestens
    2.000 Verletzte gegeben.
    #Israelbombt

    deutschlandfunk.de/bereits-850

  3. Bei einem Unfall auf der Kreisstraße 33 zwischen Bornheim und Metternich ist am Sonntag vormittag ein Mann ums Leben gekommen.#WDR #Bornheim #Metternich #Unfall #Todesopfer #Polizei #Feuerwehr #NRW
    Frontal gegen Baum: Fahrer tödlich verletzt
  4. Die #KlimaKatastrophen nehmen #weltweit stetig zu, werden ständig immer #extremer und fordern immer mehr #Todesopfer und millionenfache #Existenzverluste! Wo sind hier bei uns die Medien-Bereichte darüber??? Warum berichten die ÖR nicht täglich darüber!? Wir haben ein Recht auf Informationen!

  5. Die #Klimakrise trifft #Indonesien:

    Nach schweren #Überschwemmungen auf den indonesischen Inseln #Bali und #Flores ist die Zahl der #Todesopfer auf 23 gestiegen.

    Starke #Regenfälle führten zu #Erdrutschen und #Sturzfluten. Fünf Menschen werden weiterhin vermisst.

    Die Schäden belaufen sich auf rund 1,5 Millionen US-Dollar. Indonesien erlebt zunehmend #Extremwetter, verstärkt durch den #Klimawandel und veränderte #Monsunmuster.

    al24news.dz/en/death-toll-from

    #Erderwärmung #Flut #Monsun

  6. Datenbank der israelischen Armee zeigt: Mindestens 83 % der Getöteten in Gaza waren Zivilisten

    Geheime Infos vom Mai zeigen, dass Israel dachte, es hätte bei seinen Angriffen auf #Gaza etwa 8.900 Militante getötet, was auf einen Anteil an zivilen Opfern hindeutet, der in der modernen Kriegsführung kaum zu finden ist, so eine gemeinsame Untersuchung.

    Daten aus einer internen Datenbank des israelischen #Geheimdienstes zeigen, dass mindestens 83 % der #Palästinenser, die bei Israels Angriff auf #Gaza getötet wurden, #Zivilisten waren. Das haben eine Untersuchung des +972 Magazine, Local Call und The Guardian ergeben.

    Die Zahlen aus der geheimen Datenbank, in der die Todesfälle von Militanten der #Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad (#PIJ) erfasst sind, stehen in krassem Widerspruch zu den öffentlichen Erklärungen der israelischen #Armee und #Regierungsvertreter während des gesamten Krieges, die im Allgemeinen ein Verhältnis von 1:1 oder 2:1 zwischen zivilen Opfern und militanten Opfern angegeben haben. Stattdessen stützen die geheimen Daten die Ergebnisse mehrerer Studiendie darauf hindeuten, dass Israels #Bombardierung des #Gazastreifens Zivilisten in einem Ausmaß getötet hat, das in der modernen #Kriegsführung kaum Parallelen findet.

    Die israelische Armee hat die Existenz der Datenbank bestätigt, die vom #Militärgeheimdienst (bekannt unter dem hebräischen Akronym „Aman“) verwaltet wird. Mehrere mit der Datenbank vertraute Geheimdienstquellen sagten, die Armee betrachte sie als einzige verlässliche Quelle für die Zahl der militanten Opfer. Mit den Worten eines von ihnen: „Es gibt keine andere Quelle, die man überprüfen kann.“

    Die Datenbank enthält eine Liste mit 47.653 Namen von Palästinensern in Gaza, die #Aman als aktive Mitglieder der militärischen Flügel der Hamas und der PIJ betrachtet. Den Quellen zufolge basiert die Liste auf internen Dokumenten der Gruppen, die der Armee zugespielt wurden (die von +972, Local Call und The Guardian nicht überprüft werden konnten).

    In der #Datenbank sind 34.973 Namen als Aktivisten der Hamas und 12.702 als #Aktivisten der Islamischen #Dschihad aufgeführt (eine kleine Anzahl ist als bei beiden Gruppen aktiv aufgeführt, wird aber nur einmal in der Gesamtzahl gezählt).

    Nach den Daten, die im Mai dieses Jahres erhoben wurden, glaubte die israelische Armee, seit dem 7. Oktober etwa 8.900 Aktivisten getötet zu haben – 7.330 davon galten als sicher tot und 1.570 als „wahrscheinlich tot“. Die meisten von ihnen waren einfache Mitglieder, und die Armee vermutete, dass sie 100 bis 300 hochrangige Hamas-Mitglieder von insgesamt 750 in der Datenbank aufgeführten Personen getötet hatte.

    Eine mit der Datenbank vertraute Quelle erklärte, dass jedem Namen auf der Liste, von dem die Armee sicher ist, dass er getötet wurde, eine bestimmte Information beigefügt ist, die diese Einstufung rechtfertigt. +972, Local Call und The Guardian haben die Zahlen aus der Datenbank bekommen, ohne Namen oder zusätzliche Geheimdienstberichte.

    Die täglichen Gesamtzahlen der #Todesopfer, die vom #Gesundheitsministerium in Gaza veröffentlicht werden (und die Local Call letztes Jahr enthüllte, dass sie sogar vom israelischen #Militär als zuverlässig angesehen werden), unterscheiden nicht zwischen Zivilisten und Militanten. Wenn man aber die Zahlen der militanten Opfer aus der internen Datenbank der israelischen Armee vom Mai mit den Gesamtopferzahlen des Gesundheitsministeriums vergleicht, kann man ungefähr berechnen, wie hoch der Anteil der zivilen Opfer in den ersten drei Monaten des Krieges war, als die Zahl der Todesopfer bei 53.000 lag.

    Wenn man davon ausgeht, dass alle sicheren und wahrscheinlichen #Todesfälle von Militanten in der Zahl der Todesopfer berücksichtigt wurden, bedeutet das, dass über 83 Prozent der Toten in Gaza Zivilisten waren. Wenn man die wahrscheinlichen Todesfälle nicht mitzählt und nur die sicheren Todesfälle berücksichtigt, steigt der Anteil der zivilen Todesopfer auf über 86 Prozent.

    Die Geheimdienstquellen erklärten, dass die Gesamtzahl der getöteten Hamas- und PIJ-Kämpfer wahrscheinlich höher ist als die in der internen Datenbank erfasste Zahl, da diese weder Kämpfer umfasst, die getötet wurden, aber nicht namentlich identifiziert werden konnten, noch Gazaner, die an den Kämpfen teilgenommen haben, aber nicht offiziell Mitglieder der Hamas oder der PIJ waren, noch politische Persönlichkeiten der Hamas wie Bürgermeister und Minister, die Israel ebenfalls als legitime Ziele betrachtet (unter Verstoß gegen das #Völkerrecht).

    Das heißt aber nicht unbedingt, dass der Anteil der zivilen Opfer niedriger ist als oben berechnet; er könnte sogar noch höher sein. Jüngste Studien deuten darauf hin, dass die Zahl der Todesopfer des Gesundheitsministeriums – die derzeit bei etwa 62.000 liegt – wahrscheinlich ebenfalls deutlich unter der Gesamtzahl der Opfer der israelischen Angriffe liegt, möglicherweise um mehrere Zehntausend.

    Manipulation der Zahlen

    Seit Beginn des Krieges haben israelische Beamte versucht, Vorwürfe der mutwilligen Tötung in Gaza zurückzuweisen, während die Zahl der palästinensischen Todesopfer rapide anstieg. Im Dezember 2023, als die Zahl der Todesopfer bereits bei 16.000 lag, sagte der internationale Sprecher der israelischen Armee, Jonathan #Conricus, gegenüber CNN, dass Israel für jeden getöteten Militanten zwei Zivilisten getötet habe – ein Verhältnis, das er als „enorm positiv” bezeichnete. Im Mai 2024, als die Zahl der Todesopfer bei 35.000 lag, behauptete Premierminister Benjamin #Netanjahu, dass das Verhältnis tatsächlich näher bei 1:1 liege, eine Behauptung, die er im September desselben Jahres wiederholte.

    Die genaue Zahl der Militanten, die Israel seit dem 7. Oktober getötet haben will, schwankt scheinbar ohne jede Logik. Im November 2023 deutete ein hochrangiger Sicherheitsbeamter gegenüber der israelischen Nachrichtenseite #Ynet an, dass Israel bereits über 10.000 Militante getötet habe. In einer offiziellen militärischen Einschätzung, die der Regierung im folgenden Monat vorgelegt wurde, sank diese Zahl auf 7.860.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages "Israeli army database suggests at least 83% of Gaza dead were civilians" von Yuval Abraham in +972 Magazine, 21. August 2025

    @israel @palestine @gaza #CapitalismIsADeathCult #StopTheWar

  7. Gegenüber 2023 ist übrigens die Zahl der #Todesopfer im Strassenverkehr der Stadt #Dresden im letzten Jahr um 16,6% angestiegen. Nur mal so zur Info.

  8. #Temperaturen um 40 Grad
    #Hitzewelle in #Spanien fordert erstes #Todesopfer

    In Spanien sorgt eine Hitzewelle für Temperaturen über 40 Grad. Ein Mann ist nach Behördenangaben an den Folgen der Hitze gestorben. Auf #Mallorca wird einer Gemeinde im Kampf gegen #Trockenheit das Wasser abgedreht. tagesschau.de/ausland/europa/s #Klimakatastrophe

  9. #KRITIS Sektor #Transport und #Verkehr

    Ein #Todesopfer und mehrere #Schwerverletzte durch #Sturm in Berlin und Brandenburg

    "Das #Sturmtief "Ziros" zog am Montag über Berlin und Brandenburg hinweg - ein Mensch kam ums Leben, weitere wurden verletzt. Der #SBahnverkehr konnte nach einer Unterbrechung wieder aufgenommen werden."
    rbb24.de/content/rbb/r24/panor

  10. Obdachlosenfeindlichkeit: Die vergessenen Todesopfer rechter Gewalt

    Belltower.News


    Gewalt gegen Obdachlose hat lange historische Linien und bleibt doch oft unsichtbar.

    (Quelle: Unsplash)

    Inhaltswarnung: Drastische Gewalt

    März 2023: Ein arbeitsloser und von Obdachlosigkeit bedrohter Mann will seine Sorgen loswerden. Er googelt „Gefängnis letzte Rettung“, packt daraufhin ein großes Küchenmesser ein, fährt in das Frankfurter Bahnhofsviertel und verletzt einen obdachlosen Rollstuhlfahrer mit mindestens zehn Stichen in den Rücken so schwer, dass dieser später im Krankenhaus stirbt. Um selbst nicht obdachlos zu werden, tötet der Mann einen Menschen, dessen Leben ihm weniger wert zu sein scheint, als sein eigenes.

    Gewalt gegen Obdachlose – keine Einzelfälle

    Gewalttaten gegen Obdachlose sind grausame Realität und keine Einzelfälle. Das belegen 2.194 Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2024. Nicht nur erreichten Straftaten im Komplex „Obdachlosigkeit” damit einen neuen Höchststand. Seit der ersten Erfassung von Gewalttaten gegen Obdachlose 2011 hat sich die Zahl mehr als verdreifacht. Die Dunkelziffer liegt dabei vermutlich um ein Vielfaches höher. Wie die Betroffenenorganisation Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAGW) schreibt, werden viele Gewalttaten aus Misstrauen gegenüber Ermittlungsbehörden oder aus Angst vor Rache der Täter*innen gar nicht erst zur Anzeige gebracht. Wie der Fach- und Organisationsreferent der BAGW Paul Neupert für die Zeitschrift „Wohnungslos” auf der Website der Arbeitsgemeinschaft schreibt, gehöre es zum Alltag von Obdachlosen, dass sie bedroht, erniedrigt, erpresst, geschlagen und getreten, vergewaltigt, im Schlaf angezündet, gefoltert und ermordet werden.

    Allein dieses Jahr gibt es bereits eine Vielzahl an dokumentierten Fällen. Am 4. Januar 2025 prügeln drei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren einen obdachlosen Mann in Rostock krankenhausreif. Im Februar geht ein Zehntklässler mit massiver und nahezu hemmungsloser Aggression auf einen Obdachlosen los, tritt mindestens achtmal auf den am Boden liegenden Mann ein, teils mit Anlauf und voller Wucht. Anfang März schlägt in Göttingen ein Unbekannter derart auf einen schlafenden Obdachlosen ein, dass er Knochenbrüche erleidet. Und erst Anfang April werfen Unbekannte einen Obdachlosen in Berlin-Friedrichshain in die Spree.

    Obdachlosenfeindlichkeit ist tief in der Gesellschaft verankert

    Und das ist lediglich die Spitze des Eisbergs – Gewalt gegen Obdachlose beginnt viel früher. Die BAGW benennt bereits die Vertreibung von wohnungslosen Menschen aus dem öffentlichen Raum oder die Verwehrung der Nutzung öffentlicher Infrastruktur als Formen von Gewalt gegen Obdachlose. Dazu kommt die generelle Obdachlosenfeindlichkeit, also die Diskriminierung wohnungsloser Menschen.

    „Wohnungslos” ist dabei der allgemeinere Begriff. Wohnungslose verfügen über keinen eigenen Wohnraum, können aber in Heimen oder sonstigen Unterkünften untergebracht sein. Manchmal verheimlichen Wohnungslose ihre Situation aus Angst vor negativen Reaktionen. „Obdachlos” sind Menschen, die sich im Freien aufhalten und auch dort übernachten.

    Zwar ist der BAGW zufolge ein Teil der Täter*innen selbst wohnungslos und die Gewalt eskaliert beispielsweise im Streit um knappe Ressourcen, doch wird die Obdachlosenfeindlichkeit durch ein allgemeines gesellschaftliches Klima begünstigt, das Obdachlose abwertet und problematisiert. In der aktuellen Mitte-Studie 22/23 der Friedrich-Ebert-Stiftung gibt rund ein fünftel der Befragten an, Obdachlose sollten aus den Innenstädten entfernt werden, damit man sie nicht sehen muss.

    Wie enthemmt sich diese Einstellung entladen kann, zeigt die Ermordung von Horst Hennersdorf in Fürstenwalde/Spree (Brandenburg). Stundenlang quälen zwei Skinheads am 5. Juni 1993 den Obdachlosen, treten und schlagen ihn, werfen eine Schranktür auf ihn und springen immer wieder auf seinen Oberkörper. Sie urinieren auf ihn und leeren einen Eimer mit Fäkalien über ihm aus. Zwei Frauen sind während der Tat anwesend, rufen aber nicht die Polizei. Die beiden Täter, einer von beiden zum Tatzeitpunkt 15 Jahre alt, gehörten zur lokalen rechtsextremen Szene. Einer der Täter sagte später, der Obdachlose habe auf ihn den Eindruck „eines niedrigen Menschen, eines dreckigen Penners“ gemacht.

    Obdachlosenfeindlichkeit ist Teil des rechtsextremen Weltbilds

    Der Fall zeigt viele Eigenschaften, die typisch sind für Gewalt gegen Obdachlose, zum Beispiel, dass sie häufig von jungen Männern ausgeübt wird. Außerdem scheint es sich oftmals um situative Gewalt zu handeln, die dann jedoch in eine enthemmte Brutalität und eine ungewöhnlich lange Tatzeit mündet. Und: Oft sind die Täter rechtsextrem. Aber bei keiner anderen Opfergruppe wird das rechtsextreme Tatmotiv so häufig ausgeblendet, wie bei Obdachlosen (PDF).

    Obdachlosenfeindlichkeit und Rechtsextremismus liegen nah beieinander. Eine Langzeitstudie der Universität Bielefeld hat von 2002 bis 2012 Obdachlosenfeindlichkeit als Phänomen des Syndroms „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit” untersucht und herausgefunden, dass vor allem solche Menschen obdachlosenfeindlich eingestellt sind, die auch anderen sozialen Gruppen Gleichwertigkeit absprechen (PDF). Der Grund: Beide Weltbilder teilen sozialdarwinistische Vorstellungen. Die Bezeichnung von Obdachlosen als „dreckige Penner” und „niedere Menschen”, wie im Fall Horst Hennersdorf, sind ein Paradebeispiel dafür. Sozialdarwinismus geht von der Ungleichheit der Menschen und einem Recht des Stärkeren aus, Solidarität mit Schwächeren und Gleichberechtigung wird demnach als „wider die Natur” gesehen.  Oft diene dazu die äußere Verwahrlosung von Menschen ohne feste Wohnung als Marker für Angriffe, erklärt die Bundeszentrale für politische Bildung. Wie bei allen Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeiten richten die Taten selbst sich jedoch häufig nicht gegen das Opfer als Person, sondern gegen die Gruppe der Obdachlosen als Ganze.

    Gewalt gegen Obdachlose hat lange historische Linien

    Sozialdarwinismus ist eng mit Klassismus verbunden. Beide bezeichnen die Abwertung von Menschen auf Basis der ihnen zugeschriebenen sozialen oder ökonomischen Stellung im vorherrschenden kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Nach dieser Vorstellung ist Armut selbstverschuldet (PDF). Die Leistungsgesellschaft begünstigt dabei ein Nützlichkeitsdenken, das auf Arbeit basiert und Obdachlose als „faul“ oder „schwächer“ markiert. 2010 glaubten der Bielefelder Langzeitstudie zufolge 28 Prozent der Befragten, Obdachlose seien „arbeitsscheu“ (PDF).

    Die problematisierende Verbindung von Obdachlosigkeit und Arbeit reicht zurück ins Mittelalter. Schon damals wurden „wahre” von „unwahren” Armen unterschieden, wenn es um die Frage ging, wer einen „berechtigten” Anspruch auf Unterstützung durch die Gesellschaft hatte. Als Kriterium diente schon damals die Bereitschaft zur Arbeit. Im 17. Jahrhundert schließlich bildeten sich Wohnsitz und Arbeit als „richtige” gesellschaftliche Ordnungskategorien aus (PDF). In der Kaiserzeit bildeten diese Ordnungskategorien die Grundlage, um Obdachlose als solche zu markieren. Männlichen Obdachlosen wurde vorgeworfen, als „Vagabunden“, „Wanderer“, „Stromer“ oder „Landstreicher“ Arbeit zu verweigern, während man Frauen und Mädchen mit dem Adjektiv „gefallen“ versah, womit die Unterstellung einherging, sie würden als Prostituierte arbeiten.

    Doch Gewalt gegen Obdachlose kann vielfältige und irrationale Gründe haben. Auch Antisemitismus kommt als Motiv infrage. Am 16. Juli 1993 prügelt ein rechter Skinhead einen schlafenden Obdachlosen in Marl bis zur Bewusstlosigkeit – nachdem er ihn als „Judensau“ beschimpft.

    NS-Stereotype über Obdachlose halten sich nach 1945

    Im Nationalsozialismus erreichte Obdachlosenfeindlichkeit vor dem Hintergrund der NS-„Rassenhygiene“ ihren Höhepunkt.  Wohnungslose wurden als „wertlos für die Volksgemeinschaft“ angesehen, und als „Asoziale“ oder „Minderwertige“ verfolgt und getötet. Zwischen 63.000 und 82.000 Menschen wurden unter diesem Etikett in Konzentrationslagern inhaftiert. Unter der Kategorie „Asoziale” oder „Berufsverbrecher” trugen sie als Erkennungszeichen einen schwarzen oder grünen Winkel. Auch Zwangssterilisation war eine gängige Praxis, da Obdachlosigkeit in einer „rassenhygienischen“ Vorstellung vererbbar war (PDF).

    Nach 1945 blieben viele Stereotype bestehen – in beiden Teilen Deutschlands. In der DDR stand „Asozialität“ im Strafgesetzbuch und Obdachlose wurden unter dem Vorwand der unangepassten Lebensweise inhaftiert. In der BRD setzte sich der Begriff „Nichtsesshafte“ durch – der 1938 geprägt wurde und Wohnungslosen einen „hemmungslosen Wandertrieb” unterstellte. Obdachlose wurden als Verfolgte des NS selbst von anderen Opfergruppen nicht anerkannt und nur marginal entschädigt. Erst 2020 beschloss die Bundesregierung die Anerkennung als NS-Opfergruppe. Seit 2023 ist in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen das Schicksal dieser so lange verleugneten Opfergruppe des Nationalsozialismus repräsentiert. Gefördert durch die Amadeu Antonio Stiftung ist die Gedenkstele das Ergebnis eines selbstorganisierten Kampfes einiger Opfer-Angehöriger.

    Völkisch-rassistische Denktraditionen blieben in der Nachkriegszeit ein integraler Bestandteil der rechtsextremen Gewalt gegen Obdachlose. In Weißwasser (Sachsen) stirbt der Obdachlose Bernd Schmidt am 31. Januar 2000, nachdem ihn zwei 15-Jährige drei Tage lang in einer Abrissbarracke brutal verprügeln. Im Urteil wurde einem Täter die Haltung attestiert, „dass Obdachlose, sozial Schwache und Ausländer wenig wert sind und kein Recht auf Unversehrtheit haben“. Der 15-Jährige hatte gesagt, Leute wie Schmidt seien „menschlicher Schrott“.

    Gewalt gegen Obdachlose bleibt unsichtbar

    Nach der Wiedervereinigung gab es während der sogenannten Baseballschlägerjahre in den 1990ern immer wieder Gewalt gegen Obdachlose. Obwohl die Täter oft Rechtsextreme waren, wurden die Taten selbst lange nicht als rechte Gewalt gewertet. Ebenso wie Bernd Schmidt wurde auch Jürgen S. wenige Monate später, am 9. Juli 2000, in einem Abrisshaus in Wismar zu Tode misshandelt. Trotz rechtsextremer Tätowierungen der Täter wird die Tötung nicht als rechtsextreme Tat gewertet – von den Tätowierungen könne nicht auf die Gesinnung geschlossen werden, so der Richter.

    Dass Gewalt gegen Obdachlose auch heute noch weitgehend unsichtbar ist, liegt auch daran, dass Betroffene nach wie vor nur ein relativ kleines politisches Unterstützer*innen-Netzwerk haben. Lediglich die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAGW) setzt sich für die Belange Betroffener ein. Sie fordern von der Politik die Förderung präventiver und nachsorgender Konzepte, die Förderung wissenschaftlicher Forschung zu Gewalt gegen wohnungslose Menschen – und eine konsequente Strafverfolgung. Der Täter vom Frankfurter Bahnhofsviertel wurde am 25. April 2025 zu lebenslanger Haft verurteilt, die Dunkelziffer hat sich seitdem wahrscheinlich schon wieder erhöht.

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    #gewalt #obdachlosenfeindlichkeit #rechter #todesopfer #vergessenen

  11. Neuigkeiten nach dem tödlichen Messerangriff in Krefeld: der Tatverdächtige war offenbar psychisch krank.

    Am Samstag war ein Mann in Krefeld durch einen Messerangriff getötet worden. Jetzt gibt es Neues in dem Fall: der Tatverdächtige war offenbar psychisch krank.#Messerangriff #Krefeld #Todesopfer #Angriff #Messer
    Tödlicher Messerangriff in Krefeld: Tatverdächtiger psychisch krank

  12. In Krefeld ist ein 62-Jähriger am Samstag von einem Mann mit einem Messer auf offener Straße tödlich verletzt worden.#Messerangriff #Krefeld #Todesopfer #Angriff #Messer
    Tödlicher Messerangriff in Krefeld
  13. #KRITIS Sektor #Transport und #Verkehr

    Mindestens 40 #Todesopfer und mehr als 1.000 Verletzte nach #Explosion in #Container- #Hafen

    "Iranische Behörden gehen derzeit davon aus, dass ein Brand in einem #Chemikalienlager die Ursache war. Präsident Peseschkian ordnete eine Untersuchung an. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge soll es sich bei den entzündeten #Chemikalien um einen wichtigen #Brennstoff für #Raketen gehandelt haben."
    deutschlandfunk.de/mindestens-

  14. #Waldbrände bei Los Angeles Feuer bedrohen Zentrum von #Hollywood

    "Die Waldbrände in Kalifornien breiten sich weiter aus. Nun gibt es ein weiteres Feuer - in den Hollywood Hills. Die Zahl der #Todesopfer ist auf mindestens fünf gestiegen, Zehntausende Menschen sind auf der #Flucht."

    #KRITISDG #Katastrophenchutz
    tagesschau.de/ausland/amerika/

  15. Spanien nach der Flut: #Vermisstensuche, #Räumarbeiten, neuer Regen

    "Zehn Tage nach dem #Starkregen mit #Überflutungen werden in der spanischen Provinz Valencia noch 78 Menschen vermisst. Die Zahl der #Todesopfer liegt bei 219. In Katalonien gab es neue #Unwetter."
    #Klimawandel
    tagesschau.de/ausland/europa/s

  16. Die #Hochwassergefahr nimmt europaweit zu, besonders betroffen sind Mittelmeerregionen und #Gebirgsregionen wie #Venedig, #Barcelona oder #Bern.

    ostsee-zeitung.de/reise/unwett

    Der #Klimawandel verschärft das Risiko von #Extremwetter, doch Prävention und Meldeketten haben die Zahl der #Todesopfer reduziert.

    Für Reisende heißt das: Informiert euch vorab und bleibt in engem Kontakt mit Reiseanbietern, um im Notfall reagieren zu können.

    #Hochwasser #Klimafolgen #Katastrophenschutz #Überschwemmungen

  17. Mehr als 570.000 Menschen kamen seit 2004 durch #Extremwetterereignisse ums Leben kamen – verstärkt durch den #Klimawandel.

    tagesschau.de/wissen/klima/kli

    Eine #WorldWeatherAttribution-Studie belegt, dass #Hitzewellen, #Wirbelstürme #und Starkregen zunehmend #Todesopfer fordern, auch in Europa.

    Forscher warnen, dass sich solche Ereignisse bei steigender #Erderwärmung häufen und intensivieren werden.

    #Klimapolitik #Klimakrise #GlobaleErwärmung #ClimateCrisis

  18. @claasgefroi
    Vielleicht sogar mutiger, da er in aller Öffentlichkeit #Widerstand leistet und damit jederzeit eine nahezu tödliche, kritische Bemerkung riskiert.
    Ein weiteres, potenzielles #Todesopfer der #woken #CancelCultur #Terroristen!
    Ehre gebührt natürlich auch dem ebenso unerschrockenen #Freiheitskämpfer der #NZZ, der sich ohne Rücksicht auf #kritische #Kommentare für die #Freiheit auf #Sexismus und #sexuelleBelästigung einsetzt!
    Meine #Helden!

  19. "Es ist unglaublich": US-Meteorologen erhalten Morddrohungen, da Hurrikan-Verschwörungen zunehmen

    Die Stürme #Helene und #Milton haben eine Zunahme von #Fehlinformationen ausgelöst, die von #Trump und anderen #Republikanern geschürt werden

    #Meteorologen, die den Vormarsch des Hurrikans Milton [1] verfolgen, sind Ziel einer Flut von #Verschwörungstheorien, dass sie das #Wetter kontrollieren, und erhalten Beschimpfungen und sogar #Morddrohungen. Dies geschieht inmitten einer beispiellosen Zunahme von Fehlinformationen, da zwei große #Hurrikane die #USA getroffen haben.

    Seit Hurrikan Helene [2] vor zwei Wochen sechs Bundesstaaten verwüstet und mehrere hundert #Todesopfer gefordert hat und Milton am Mittwoch auf #Florida getroffen ist, sind eine Reihe von #Unwahrheiten und #Drohungen im Umlauf.

    Laut dem Leiter [3] der Federal Emergency Management Agency (#Fema) hat das Ausmaß der Fehlinformationen, die von Donald Trump und seinen Anhängern geschürt wurden, die Fähigkeit, von Hurrikanen betroffenen Gemeinden zu helfen, behindert.

    Die in #Michigan ansässige Meteorologin Katie #Nickolaou sagte, dass sie und ihre Kollegen die Hauptlast vieler dieser #Verschwörungstheorien zu tragen hatten, da sie Nachrichten erhalten haben, in denen behauptet wurde, es gäbe Hurrikane der Kategorie 6 (die es nicht gibt), dass Meteorologen oder die #Regierung Hurrikane erzeugen und lenken (was nicht der Fall ist) und sogar, dass Wissenschaftler getötet und Radargeräte zerstört werden sollten.

    "Ich habe noch nie erlebt, dass ein Sturm so viele Falschinformationen nach sich zieht. Wir haben gerade überall Feuer gelöscht, die durch falsche Informationen entstanden sind", sagte Nickolaou.

    "Eine Menge Leute haben mir unterstellt, ich hätte den Hurrikan verursacht und gelenkt, und es gibt Leute, die glauben, wir hätten das #Wetter unter #Kontrolle. Ich musste darauf hinweisen, dass ein Hurrikan die Energie von 10.000 #Atombomben hat und wir nicht hoffen können, das zu kontrollieren. Aber es hat eine Wendung zu einer gewalttätigeren #Rhetorik gegeben, insbesondere mit Leuten, die sagen, dass diejenigen, die Milton erschaffen haben, getötet werden sollten."
    In einem Beitrag, der sich an Nickolaou richtete, hieß es: "Stoppt die Atmung derer, die sie und ihre Partner erschaffen haben." Sie antwortete [4]: "Meteorologen zu ermorden, wird Hurrikane nicht aufhalten. Ich kann nicht glauben, dass ich das gerade schreiben musste."
    "Die Leute haben mich mit einer Fülle von Schimpfwörtern belegt, Leute haben mir gesagt, ich solle den Mund halten und mich hinsetzen, Leute, die denken, es sei in Ordnung, das Doppler-Radar auszuschalten, weil sie glauben, dass es das Wetter kontrolliert", sagte Nickolaou. "Es verschlingt viel Arbeit und Freizeit, sich mit all dem zu befassen. Es ist sehr anstrengend."

    Als Helene und dann Milton im Golf von Mexiko an Fahrt aufnahmen, wurde eine Vielzahl von Fehlinformationen verbreitet, wie z. B. Behauptungen von Trump, dass der #FEMA das Geld für die Überlebenden der Hurrikane ausgegangen sei, weil es an illegale #Einwanderer verteilt worden sei. Auch gewalttätige Drohungen sind inzwischen an der Tagesordnung. In Beiträgen auf #TikTok [5], #Facebook und X (früher bekannt als #Twitter wird behauptet, dass FEMA-Mitarbeiter geschlagen oder "verhaftet, erschossen oder aufgehängt werden sollten, sobald sie gesichtet werden".

    Noch absurder ist, dass mehrere der engsten Verbündeten von Trump grundlos behauptet haben, die Bundesregierung würde Hurrikane irgendwie kontrollieren. "Hurrikan Helene war ein ANGRIFF, der durch Wettermanipulation verursacht wurde", behauptete [6] ein Video, das von Michael #Flynn, einem ehemaligen nationalen #Sicherheitsberater von Trump, geteilt wurde.

    "Ja, sie können das Wetter kontrollieren", schrieb Marjorie Taylor #Greene [7], eine #rechtsextreme #Kongressabgeordnete, letzte Woche auf X. "Es ist lächerlich, dass irgendjemand lügt und sagt, dass es nicht möglich ist."
    Dieser steile Anstieg an Unwahrheiten hat eine scharfe Reaktion von Joe #Biden [8] hervorgerufen, der Trump für einen "Ansturm von Lügen" verantwortlich gemacht und dem ehemaligen Präsidenten geraten hat, "sich ein Leben zu besorgen".
    "Es ist mehr als lächerlich", sagte Biden über die Behauptungen, die im Zusammenhang mit der Wetterkontrolle aufgestellt werden. "Es ist so dumm. Das muss aufhören."

    Obwohl Menschen Hurrikane verschlimmern können, indem sie fossile #Brennstoffe verbrennen und so einen heißeren #Ozean und eine heißere #Atmosphäre schaffen, die Hurrikanen mehr Energie verleihen, können sie einzelne Stürme nicht erzeugen, kontrollieren oder lenken. Außerdem ist der #Katastrophenhilfefonds der FEMA für von Hurrikanen betroffene Gemeinden getrennt von und unabhängig von den Geldern, die für die Unterbringung von #Migranten ausgegeben werden.

    Für #Meteorologen sind die Erfahrungen rund um Helene und Milton jedoch nur eine extreme Fortsetzung eines Trends, bei dem die Öffentlichkeit ihre Informationen zunehmend von extremen Online-Persönlichkeiten und nicht von Experten erhält, so Chris #Gloninger, ein ehemaliger TV-#Meteorologe und #Klimaforscher, der wegen seiner Prognosen zur #Klimakrise bedroht wurde [9].

    "Die moderne Republikanische Partei hat eine Armee von Menschen, die in den sozialen Medien mit einer riesigen #Fangemeinde diese Fehlinformationen verbreiten", sagte Gloninger. "Ich sehe, wie meine ehemaligen Kollegen Drohungen erhalten, ich erhalte Nachrichten, dass wir Hurrikane in rote Staaten lenken. Es ist unglaublich, ich habe so etwas noch nie bei einer Katastrophe erlebt."

    Gloninger sagte, dass Meteorologen "einen Punkt des #Burnouts erreichen werden. In welchem anderen Beruf werden Menschen dafür angegriffen, dass sie einfach nur ihre Arbeit machen? Wir versuchen lediglich, Leben und Eigentum bei extremen #Wetterbedingungen zu schützen."

    Links:
    1 theguardian.com/us-news/hurric
    2 theguardian.com/us-news/hurric
    3 theguardian.com/us-news/2024/o
    4 x.com/weather_katie/status/184
    5 mediamatters.org/tiktok/tiktok
    6 mediamatters.org/hurricanes/hu
    7 theguardian.com/us-news/2024/o
    8 theguardian.com/us-news/joebid
    9 theguardian.com/us-news/2023/j

    Quelle: theguardian.com/us-news/2024/o

    Übersetzung [Nicht authorisiert]: Thomas Trueten

    Danke an @muellertadzio für den Hinweis auf den @guardian Beitrag!

    climatejustice.social/@mueller

    #CapitalismIsADeathCult #CrisisWhatCrisis #Klima #Klimakatastrophe #Fake

  20. Schwere #Überschwemmungen in #Niger haben seit Juni 339 #Todesopfer gefordert und über 1,1 Millionen Menschen vertrieben. Neben dem Verlust von Leben und #Lebensgrundlagen wurden auch wichtige kulturelle Stätten und Schulen zerstört. Betroffen sind weite Teile des Landes, darunter die Hauptstadt #Niamey. Aufgrund der Schäden wurde der #Schulbeginn verschoben. Experten warnen, dass der #Klimawandel zu immer häufigeren und intensiveren Extremwetterereignissen führt.

    france24.com/en/africa/2024100

  21. In #Niger wird der #Schuljahresbeginn wegen heftiger #Überschwemmungen fast um einen Monat verschoben. Viele #Schulen sind beschädigt oder dienen als Unterkünfte für Betroffene. Die #Regenfälle haben über 300 #Todesopfer gefordert, und rund 800.000 Menschen sind betroffen. Die #Überschwemmungen werden als die schlimmsten seit 30 Jahren beschrieben. Niger kämpft, wie andere Länder in der #Sahelzone, verstärkt mit #Extremwetter, die durch den #Klimawandel verstärkt werden.

    bbc.com/news/articles/c20j34ld