home.social

#kontrolle — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kontrolle, aggregated by home.social.

  1. IMO | Also die Nutzung von Bargeld kann ein Laden ablehnen, aber das Angebot von Kartenzahlung soll verpflichtend werden?


    Das zeigt leider sehr schön wohin die Stoßrichtung geht. Wäre dem nicht so, würde man auch bei der Kartenzahlung dem Läden die selben Rechte wie beim Bargeld einräumen, dass sie es also ausschließen können. Und damit währen wir wieder beim alten Problem.

    Ich finde die Lösung in Irland an sich ganz smart. Es wird fast überall mit Karte bezahlt, aber man hat überall wenn man es will die Möglichkeit mit Bargeld zu bezahlen. Das bedeutet für die Läden das sie irgendwo eine kleine Geldtasche mit Wechselgeld haben und das war es auch schon, kein wirklich großer Aufwand. Das Zahlen mit Bargeld ist offenbar recht tief im Recht verankert.

    #IMO #Bargeld #Bargeldlos #Pflicht #Überwachung #Kontrolle #GläsernerMensch #Meinung @dach

  2. IMO | Also die Nutzung von Bargeld kann ein Laden ablehnen, aber das Angebot von Kartenzahlung soll verpflichtend werden?


    Das zeigt leider sehr schön wohin die Stoßrichtung geht. Wäre dem nicht so, würde man auch bei der Kartenzahlung dem Läden die selben Rechte wie beim Bargeld einräumen, dass sie es also ausschließen können. Und damit währen wir wieder beim alten Problem.

    Ich finde die Lösung in Irland an sich ganz smart. Es wird fast überall mit Karte bezahlt, aber man hat überall wenn man es will die Möglichkeit mit Bargeld zu bezahlen. Das bedeutet für die Läden das sie irgendwo eine kleine Geldtasche mit Wechselgeld haben und das war es auch schon, kein wirklich großer Aufwand. Das Zahlen mit Bargeld ist offenbar recht tief im Recht verankert.

    #IMO #Bargeld #Bargeldlos #Pflicht #Überwachung #Kontrolle #GläsernerMensch #Meinung @dach

  3. IMO | Also die Nutzung von Bargeld kann ein Laden ablehnen, aber das Angebot von Kartenzahlung soll verpflichtend werden?


    Das zeigt leider sehr schön wohin die Stoßrichtung geht. Wäre dem nicht so, würde man auch bei der Kartenzahlung dem Läden die selben Rechte wie beim Bargeld einräumen, dass sie es also ausschließen können. Und damit währen wir wieder beim alten Problem.

    Ich finde die Lösung in Irland an sich ganz smart. Es wird fast überall mit Karte bezahlt, aber man hat überall wenn man es will die Möglichkeit mit Bargeld zu bezahlen. Das bedeutet für die Läden das sie irgendwo eine kleine Geldtasche mit Wechselgeld haben und das war es auch schon, kein wirklich großer Aufwand. Das Zahlen mit Bargeld ist offenbar recht tief im Recht verankert.

    #IMO #Bargeld #Bargeldlos #Pflicht #Überwachung #Kontrolle #GläsernerMensch #Meinung @dach

  4. „Who is jumping, Jack?“ von Nathalie Kronberger übersetzt Armbewegungen in Echtzeit auf servogesteuerte Korkenzieher. Erst spielerisch, dann ziemlich unbequem: Wer bewegt hier eigentlich wen, Mensch oder System? Wie frei ist eine Bewegung, wenn ein System sie sofort übernimmt?

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #InteractiveArt #Automation #Kontrolle

  5. „Who is jumping, Jack?“ von Nathalie Kronberger übersetzt Armbewegungen in Echtzeit auf servogesteuerte Korkenzieher. Erst spielerisch, dann ziemlich unbequem: Wer bewegt hier eigentlich wen, Mensch oder System? Wie frei ist eine Bewegung, wenn ein System sie sofort übernimmt?

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #InteractiveArt #Automation #Kontrolle

  6. „Who is jumping, Jack?“ von Nathalie Kronberger übersetzt Armbewegungen in Echtzeit auf servogesteuerte Korkenzieher. Erst spielerisch, dann ziemlich unbequem: Wer bewegt hier eigentlich wen, Mensch oder System? Wie frei ist eine Bewegung, wenn ein System sie sofort übernimmt?

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #InteractiveArt #Automation #Kontrolle

  7. „Who is jumping, Jack?“ von Nathalie Kronberger übersetzt Armbewegungen in Echtzeit auf servogesteuerte Korkenzieher. Erst spielerisch, dann ziemlich unbequem: Wer bewegt hier eigentlich wen, Mensch oder System? Wie frei ist eine Bewegung, wenn ein System sie sofort übernimmt?

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #InteractiveArt #Automation #Kontrolle

  8. „Who is jumping, Jack?“ von Nathalie Kronberger übersetzt Armbewegungen in Echtzeit auf servogesteuerte Korkenzieher. Erst spielerisch, dann ziemlich unbequem: Wer bewegt hier eigentlich wen, Mensch oder System? Wie frei ist eine Bewegung, wenn ein System sie sofort übernimmt?

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #InteractiveArt #Automation #Kontrolle

  9. @anneroth
    2/2
    Du scheinst diese "öffentliche Debatte" nicht zu wollen, kannst dich aber wohl nicht dagegen wehren - erwartest aber was ...?

    Wir alle müssen das GG vor solchen Leuten schützen, da sie wohl die öffentliche Debatte, also die öffentliche Kontrolle der Debatte, kontrollieren.

    Sie wollen nicht verstehen, sondern kontrollieren (steuern).

    #demokratie #gewaltenteilung #repräsentanten #regieren #beherrschen #herrschaft #kontrolle #debatte #politiker #journalisten #nonazis

  10. CW: Schwarzfahren trotz gültigem Ticket in Papierform

    Ich nutze ja seit einer Weile das D-Ticket in Papierform und bisher lief es immer reibungslos. Neben dem Gerichtsverfahren hat sogar die Bundesregierung mittlerweile klargestellt, dass das #Deutschlandticket in Papierform gültig ist: https://archive.ph/sFMF6

    Ja es gab ein paar komische Blicke von den Kontrolleuren oder es wurde Rücksprache mit den Chefs gehalten. Also sie wurden angerufen und es wurde nachgehakt. Für diese Zwecke wurde mein Ticket auch abfotografiert. Hab dafür natürlich immer die persönlichen Daten verdecken lassen.

    Das war alles, was seit zwei Monaten passiert ist. Doch heute ist es anders:
    Ich sitze also in einer Tram und eine Haltestelle bevor ich aussteigen will, werde ich kontrolliert. Die beiden Kontrolleure sind stutzig und unsicher, ob es gültig ist. Da ich die nächste Station aussteigen will, steigen wir gemeinsam aus. Einer von ihnen macht ein Foto vom Ticket und hält Absprache mit seinem Chef. Der sagt, das ist ungültig. Sie behaupten, dass es so auch in den Beförderungsrichtlinien des Verkehrsbetriebes steht, mit dem ich gefahren bin. Spoiler: Ich hab nachgeschaut. Tut es nicht.

    Auch ist das völlig egal, da die Tarifbestimmungen des Deutschlandtickets gelten, die das Verkehrsunternehmen selbst auf ihrer Homepage verlinkt. Und aus der geht eben nicht hervor, dass es in Papierform ungültig ist.

    Ich habe also ein Bußgeld erhalten. Das heftige ist aber, dass sie mein Ticket in Papierform einbehalten haben. Das Einziehen eines gültigen, personalisierten Tickets (das zudem kein Fälschungsverdacht-Dokument des Verkehrsbetriebes selbst ist, sondern ein Ausdruck) entbehrt jeder Rechtsgrundlage.

    Ich bin dann später wieder mit der Tram zurückgefahren. Und ratet mal, wer mich da begrüßt hat. Dieselben beiden Kontrolleure von eben, die mein rechtmäßiges Ticket sehen wollen, welches sie aber vor einer halben Stunde entwendet haben. Es gab deshalb ein zweites Bußgeld, weil der Prüfer seine Kompetenzen überschritten hat.

    So ich bin dabei Widerspruch einzulegen und werd das dann heute noch per Post und Mail verschicken. Ich werde keinen Cent dafür zahlen, das steht fest. Und ich fordere mein Eigentum zurück.

    Neben diesen Problemen haben sie ein auf cool getan und meinten sie tun ja nur ihren Job. Einen Job der Armut kriminalisiert und arme Menschen ins Gefängnis bringt. Die haben versucht sich moralisch herauszureden, weil sie ja nur im Auftrag des Verkehrsbetriebes agieren und dieser der Strafbehörde die Fälle weiterleitet und nicht sie. Ja starke Argumentation: Ohne euch könnten sie das ja gar nicht. Niemand ist gezwungen Kontrolleur zu werden und Kontrolleure sind bei ACAB mitgemeint. Mehr Infos: https://freiheitsfonds.de/

    Zudem konnte deren Quittungsdrucker für die #Anrede nur Herr oder Frau ausspucken. Ich bestand darauf, dass da keine Anrede steht und dass das jetzt auch nicht etwas ist, was seit kurzem existiert und von Vaterstaat anerkannt wird. Aber eins muss man lassen: Nachdem ich meinen Wunsch erklärt habe und als Kompromiss gefordert habe auf der Quittung die Anrede unleserlich zu streichen, hat er tatsächlich in seiner Tasche nach einen Kulli gekramt und es nachträglich korrigiert.

    #dticket #papierform #schwarzfahren #kontrolle #acab #armut #kriminalisieren #ersatzfreiheitsstrafe #nichtbinar #nonbinarypeoplesday #nonbinary #nichtbinär

  11. Text der Petition

    Mit der Petition wird eine strukturelle Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes mit klarer Durchsetzung durch eine unabhängige Prüf- und Aufsichtsstelle, wirksame Sanktionen bei Pflichtverletzungen, verbindliche Präventions- und Schutzstandards sowie die Stärkung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefordert.

    Begründung

    Das #AllgemeinesGleichbehandlungsgesetz (#AGG) verpflichtet #Arbeitgeber*innen in Deutschland, #Diskriminierung zu verhindern und Beschäftigte vor #Benachteiligung, insbesondere vor #sexuelleBelästigung, zu schützen. In der Praxis wird dieser Schutz jedoch zu oft nicht wirksam umgesetzt. Das Problem liegt weniger in einer unklaren Gesetzeslage als in einer mangelhaften #Durchsetzung. Das AGG ist derzeit vor allem als zivilrechtliches #Abwehrrecht ausgestaltet: Betroffene müssen selbst aktiv werden, Fristen einhalten und gegebenenfalls klagen. Dadurch wird der Schutz vor Diskriminierung faktisch auf die Einzelnen verlagert, obwohl gerade sie oft in #Abhängigkeitsverhältnis sen stehen und #Repressalien fürchten müssen.

    Nach § 12 AGG sind Arbeitgeber*innen verpflichtet, geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligungen zu ergreifen. Dazu gehören #Prävention, der aktive Schutz vor Übergriffen durch Kolleg*innen, Vorgesetzte oder Dritte sowie die Unterbindung sexueller Belästigung. Hinzu kommt die Pflicht zur Einrichtung funktionsfähiger #Beschwerdestellen nach § 13 AGG. Diese Pflichten sind rechtlich verbindlich. Wenn Unternehmen sie nicht kennen oder nicht umsetzen, ist das kein bloßes Versehen, sondern ein #Organisationsversagen.

    Gerade bei #Sexismus und sexueller Belästigung ist eine rein individuelle #Rechtsdurchsetzung realitätsfern. Betroffene müssen Vorfälle oft erst rechtlich einordnen, #Scham, Angst und mögliche berufliche Nachteile bewältigen und zudem kurze #Fristen beachten. Ein #Schutzgesetz, das praktisch erst greift, wenn Betroffene selbst den belastenden Weg durch #Beschwerde und Klage gehen, schützt nicht ausreichend. Es braucht deshalb verbindliche Strukturen, unabhängige #Kontrolle und wirksame #Sanktionen.

    Hier besteht eine zentrale Lücke: Die #Antidiskriminierungsstelle des Bundes berät und unterstützt, verfügt jedoch nicht über Aufsichts-, Ermittlungs- oder #Sanktionsbefugnisse gegenüber Unternehmen. Eine spezialisierte staatliche #Prüfstelle, die systematisch kontrolliert, ob Arbeitgeber*innen ihre Pflichten nach dem AGG erfüllen, fehlt bislang. Damit bleiben Verstöße oft folgenlos, solange niemand klagt.

    Die #Reform ist auch verfassungsrechtlich geboten. Diskriminierung berührt die #Menschenwürde und das #Gleichheitsgebot. Der Staat hat die Pflicht, effektiven Schutz zu gewährleisten, gerade wenn individuelle Rechtsdurchsetzung wegen #Machtgefälle n, #Angst und Abhängigkeiten unzumutbar ist. In anderen Bereichen wie #Arbeitsschutz, #Datenschutz oder #Produktsicherheit sind Aufsicht, Kontrolle und Sanktionen selbstverständlich. Ein vergleichbares Instrument fehlt beim Diskriminierungsschutz.

    Deshalb brauchen wir eine strukturelle Reform des AGG durcheine unabhängige Prüfstelle, verbindliche Präventions- und Schutzstandards, #Berichtspflichten, wirksame Sanktionen bei Pflichtverletzungen sowie eine gestärkte Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Nur so wird aus einem formellen Recht ein tatsächlich wirksamer #Schutz vor Diskriminierung.

    #ePetition_status_199047 #ePetition_5Tage #ePetition_5Tage_199047 #d5 #ePetition_status #ePetition_199047

  12. Text der Petition

    Mit der Petition wird eine strukturelle Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes mit klarer Durchsetzung durch eine unabhängige Prüf- und Aufsichtsstelle, wirksame Sanktionen bei Pflichtverletzungen, verbindliche Präventions- und Schutzstandards sowie die Stärkung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefordert.

    Begründung

    Das #AllgemeinesGleichbehandlungsgesetz (#AGG) verpflichtet #Arbeitgeber*innen in Deutschland, #Diskriminierung zu verhindern und Beschäftigte vor #Benachteiligung, insbesondere vor #sexuelleBelästigung, zu schützen. In der Praxis wird dieser Schutz jedoch zu oft nicht wirksam umgesetzt. Das Problem liegt weniger in einer unklaren Gesetzeslage als in einer mangelhaften #Durchsetzung. Das AGG ist derzeit vor allem als zivilrechtliches #Abwehrrecht ausgestaltet: Betroffene müssen selbst aktiv werden, Fristen einhalten und gegebenenfalls klagen. Dadurch wird der Schutz vor Diskriminierung faktisch auf die Einzelnen verlagert, obwohl gerade sie oft in #Abhängigkeitsverhältnis sen stehen und #Repressalien fürchten müssen.

    Nach § 12 AGG sind Arbeitgeber*innen verpflichtet, geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligungen zu ergreifen. Dazu gehören #Prävention, der aktive Schutz vor Übergriffen durch Kolleg*innen, Vorgesetzte oder Dritte sowie die Unterbindung sexueller Belästigung. Hinzu kommt die Pflicht zur Einrichtung funktionsfähiger #Beschwerdestellen nach § 13 AGG. Diese Pflichten sind rechtlich verbindlich. Wenn Unternehmen sie nicht kennen oder nicht umsetzen, ist das kein bloßes Versehen, sondern ein #Organisationsversagen.

    Gerade bei #Sexismus und sexueller Belästigung ist eine rein individuelle #Rechtsdurchsetzung realitätsfern. Betroffene müssen Vorfälle oft erst rechtlich einordnen, #Scham, Angst und mögliche berufliche Nachteile bewältigen und zudem kurze #Fristen beachten. Ein #Schutzgesetz, das praktisch erst greift, wenn Betroffene selbst den belastenden Weg durch #Beschwerde und Klage gehen, schützt nicht ausreichend. Es braucht deshalb verbindliche Strukturen, unabhängige #Kontrolle und wirksame #Sanktionen.

    Hier besteht eine zentrale Lücke: Die #Antidiskriminierungsstelle des Bundes berät und unterstützt, verfügt jedoch nicht über Aufsichts-, Ermittlungs- oder #Sanktionsbefugnisse gegenüber Unternehmen. Eine spezialisierte staatliche #Prüfstelle, die systematisch kontrolliert, ob Arbeitgeber*innen ihre Pflichten nach dem AGG erfüllen, fehlt bislang. Damit bleiben Verstöße oft folgenlos, solange niemand klagt.

    Die #Reform ist auch verfassungsrechtlich geboten. Diskriminierung berührt die #Menschenwürde und das #Gleichheitsgebot. Der Staat hat die Pflicht, effektiven Schutz zu gewährleisten, gerade wenn individuelle Rechtsdurchsetzung wegen #Machtgefälle n, #Angst und Abhängigkeiten unzumutbar ist. In anderen Bereichen wie #Arbeitsschutz, #Datenschutz oder #Produktsicherheit sind Aufsicht, Kontrolle und Sanktionen selbstverständlich. Ein vergleichbares Instrument fehlt beim Diskriminierungsschutz.

    Deshalb brauchen wir eine strukturelle Reform des AGG durcheine unabhängige Prüfstelle, verbindliche Präventions- und Schutzstandards, #Berichtspflichten, wirksame Sanktionen bei Pflichtverletzungen sowie eine gestärkte Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Nur so wird aus einem formellen Recht ein tatsächlich wirksamer #Schutz vor Diskriminierung.

    #ePetition_status_199047 #ePetition_5Tage #ePetition_5Tage_199047 #d5 #ePetition_status #ePetition_199047

  13. Text der Petition

    Mit der Petition wird eine strukturelle Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes mit klarer Durchsetzung durch eine unabhängige Prüf- und Aufsichtsstelle, wirksame Sanktionen bei Pflichtverletzungen, verbindliche Präventions- und Schutzstandards sowie die Stärkung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefordert.

    Begründung

    Das #AllgemeinesGleichbehandlungsgesetz (#AGG) verpflichtet #Arbeitgeber*innen in Deutschland, #Diskriminierung zu verhindern und Beschäftigte vor #Benachteiligung, insbesondere vor #sexuelleBelästigung, zu schützen. In der Praxis wird dieser Schutz jedoch zu oft nicht wirksam umgesetzt. Das Problem liegt weniger in einer unklaren Gesetzeslage als in einer mangelhaften #Durchsetzung. Das AGG ist derzeit vor allem als zivilrechtliches #Abwehrrecht ausgestaltet: Betroffene müssen selbst aktiv werden, Fristen einhalten und gegebenenfalls klagen. Dadurch wird der Schutz vor Diskriminierung faktisch auf die Einzelnen verlagert, obwohl gerade sie oft in #Abhängigkeitsverhältnis sen stehen und #Repressalien fürchten müssen.

    Nach § 12 AGG sind Arbeitgeber*innen verpflichtet, geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligungen zu ergreifen. Dazu gehören #Prävention, der aktive Schutz vor Übergriffen durch Kolleg*innen, Vorgesetzte oder Dritte sowie die Unterbindung sexueller Belästigung. Hinzu kommt die Pflicht zur Einrichtung funktionsfähiger #Beschwerdestellen nach § 13 AGG. Diese Pflichten sind rechtlich verbindlich. Wenn Unternehmen sie nicht kennen oder nicht umsetzen, ist das kein bloßes Versehen, sondern ein #Organisationsversagen.

    Gerade bei #Sexismus und sexueller Belästigung ist eine rein individuelle #Rechtsdurchsetzung realitätsfern. Betroffene müssen Vorfälle oft erst rechtlich einordnen, #Scham, Angst und mögliche berufliche Nachteile bewältigen und zudem kurze #Fristen beachten. Ein #Schutzgesetz, das praktisch erst greift, wenn Betroffene selbst den belastenden Weg durch #Beschwerde und Klage gehen, schützt nicht ausreichend. Es braucht deshalb verbindliche Strukturen, unabhängige #Kontrolle und wirksame #Sanktionen.

    Hier besteht eine zentrale Lücke: Die #Antidiskriminierungsstelle des Bundes berät und unterstützt, verfügt jedoch nicht über Aufsichts-, Ermittlungs- oder #Sanktionsbefugnisse gegenüber Unternehmen. Eine spezialisierte staatliche #Prüfstelle, die systematisch kontrolliert, ob Arbeitgeber*innen ihre Pflichten nach dem AGG erfüllen, fehlt bislang. Damit bleiben Verstöße oft folgenlos, solange niemand klagt.

    Die #Reform ist auch verfassungsrechtlich geboten. Diskriminierung berührt die #Menschenwürde und das #Gleichheitsgebot. Der Staat hat die Pflicht, effektiven Schutz zu gewährleisten, gerade wenn individuelle Rechtsdurchsetzung wegen #Machtgefälle n, #Angst und Abhängigkeiten unzumutbar ist. In anderen Bereichen wie #Arbeitsschutz, #Datenschutz oder #Produktsicherheit sind Aufsicht, Kontrolle und Sanktionen selbstverständlich. Ein vergleichbares Instrument fehlt beim Diskriminierungsschutz.

    Deshalb brauchen wir eine strukturelle Reform des AGG durcheine unabhängige Prüfstelle, verbindliche Präventions- und Schutzstandards, #Berichtspflichten, wirksame Sanktionen bei Pflichtverletzungen sowie eine gestärkte Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Nur so wird aus einem formellen Recht ein tatsächlich wirksamer #Schutz vor Diskriminierung.

    #ePetition_status_199047 #ePetition_5Tage #ePetition_5Tage_199047 #d5 #ePetition_status #ePetition_199047

  14. 💀Spannender ARD-Podcast über Palantir💀

    Wer sich etwas Zeit nehmen und in die Geschichte von Palantir und dessen CEO Alex Karp eintauchen möchte, wird in einem aktuellen Podcast 📻 fündig.

    Wie Karp sich von einem eher 'links-progressiven' Charakter zu einem rechts-totalitären Denker entwickelt, wie Tech-Totalitaristen sich weltweit Einfluss und Kontrolle sichern.

    In fünf Folgen wird Geschichte und Entwicklung des Unternehmens und deren ideologische Ausrichtung dargestellt, auch mit vielen Bezügen zu Deutschland (Schwerpunkt in Folge 4, der Einsatz von Palantir in Deutschland).

    ardsounds.de/sendung/wild-wild

    #palantir #alexkarp #palantirtechnologies #hessen #deutschland #dopfner #MathiasDöpfner #ard #ardpodcast #uberwachung #kontrolle #macht #spitzel #trump #bigtech #bigtechbandidos #bigtechmussweg #cablesofresistance #berlin #bayern #polizei #politik #innenpolitik #GFF

  15. Die neue Ausgabe #107 der "Post aus Dachau" - Dachaus beliebtester Kulturnewsletter ist da:

    „Aufbruch“
    Diese Woche: Aufbruch, Experimente und offene Fragen. Wie bleibt Kultur relevant? Ein Blick ins Museum und außergewöhnliche Klangwelten. Außerdem die nächste offene Tour.

    👉️ steady.page/de/postausdachau/p

    📬️ Mehr davon?
    steady.page/de/postausdachau

    #PostausDachau #Kulturnewsletter #Aufbruch #Sommerpause #Kulturbetrieb #BezirksmuseumDachau #ZIRKA #SchwabingTour #Neustart #Pendel #Kontrolle #Zufall #9ms

  16. 👮 Bundeskriminalamt prüft Medienvertreter:innen die vom AfD-Parteitag berichten! 👮‍♀️

    Das BKA erhält seitens der AfD von allen akkreditierten Medienschaffenden "Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort und im Falle einer zusätzlichen Ausweiserstellung auch ein Lichtbild".

    Nach Auskunft der Bundesregierung ist das BKA seit heute vor Ort, um "auf dem Messegelände in Erfurt, (...) die Sonderausweise an die akkreditierten Medienvertreterinnen und -vertreter, nach Vorlage eines Personalausweisdokumentes, auszuhändigen.". Als freundlichen Service bietet man an, die "Lichtbilder unmittelbar von den Kollegen und Kolleginnen des BKA erstellen zu lassen, die sodann für den personalisierten Sonderausweis genutzt werden".

    Quelle der Zitate:
    Bundestagsdrucksache 21/6731, Seite 7
    dserver.bundestag.de/btd/21/06

    #afd #erfurt #afdstoppen #bka #bundeskriminalamt #medien #medienpolitik #journalismus #medienvertreter #kontrolle #Uberwachung #thuringen #donnerstag #parteiltag

  17. #Nordkorea:

    #Geschmuggeltes #Smartphone zeigt #staatliche #Kontrolle:

    Ein #Smartphone aus #Nordkorea ändert Text automatisch, macht alle fünf Minuten Screenshots und gibt Hinweise zur Verwendung bestimmter Wörter.

    Ein von Mitarbeitern der in Seoul ansässigen #Medienorganisation Daily NK Ende des Jahres 2024 aus Nordkorea herausgeschmuggeltes Smartphone zeigt, welche Kontrolle die #nordkoreanische #Staatsführung ausübt.

    golem.de/news/nordkorea-geschm

  18. ok, ist angekommen ✅️

    Die Bezeichnung #NGO / #NRO (#NichtRegierungsOrganisation) ist also ab jetzt ein #Kampfbegriff & #Schimpfwort für die #Konserven.

    Wobei es sich jetzt auch bei deren abgöttisch verehrter "#Wirtschaft" halt um Nicht-Regierungs-Organisationen handelt.

    Aber darum gehts denen nicht. Sondern darum, dass sie die Gesamtheit von #Natur, #Klima, #Teilhabe,, #Menschenrechte, #Gerechtigkeit & #Kontrolle von Macht als #Staatsfeind definiert haben.

    Innerhalb und außerhalb der Kirche.