#staatsausgaben — Public Fediverse posts
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Warum Deutschlands Aufschwung 2026 kein Selbstläufer ist
Nach Jahren der Schwäche könnte die deutsche Wirtschaft 2026 wieder wachsen. Doch ohne Strukturreformen droht der Aufschwung zu verpuffen - trotz hoher Staatsausgaben. Von Angela Göpfert.
#Konjunktur #Deutschland #Aufschwung #Reformen #Staatsausgaben
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Warum Deutschlands Aufschwung 2026 kein Selbstläufer ist
Nach Jahren der Schwäche könnte die deutsche Wirtschaft 2026 wieder wachsen. Doch ohne Strukturreformen droht der Aufschwung zu verpuffen - trotz hoher Staatsausgaben. Von Angela Göpfert.
#Konjunktur #Deutschland #Aufschwung #Reformen #Staatsausgaben
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Warum Deutschlands Aufschwung 2026 kein Selbstläufer ist
Nach Jahren der Schwäche könnte die deutsche Wirtschaft 2026 wieder wachsen. Doch ohne Strukturreformen droht der Aufschwung zu verpuffen - trotz hoher Staatsausgaben. Von Angela Göpfert.
#Konjunktur #Deutschland #Aufschwung #Reformen #Staatsausgaben
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Warum Deutschlands Aufschwung 2026 kein Selbstläufer ist
Nach Jahren der Schwäche könnte die deutsche Wirtschaft 2026 wieder wachsen. Doch ohne Strukturreformen droht der Aufschwung zu verpuffen - trotz hoher Staatsausgaben. Von Angela Göpfert.
#Konjunktur #Deutschland #Aufschwung #Reformen #Staatsausgaben
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Warum Deutschlands Aufschwung 2026 kein Selbstläufer ist
Nach Jahren der Schwäche könnte die deutsche Wirtschaft 2026 wieder wachsen. Doch ohne Strukturreformen droht der Aufschwung zu verpuffen - trotz hoher Staatsausgaben. Von Angela Göpfert.
#Konjunktur #Deutschland #Aufschwung #Reformen #Staatsausgaben
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@XR_Nuernberg_sunny2 @piraten_saarland
Zur #Finanzierung der zahlreichen #CumEx-#StaatsAusgaben wird eine #CumEx-#ZwangsGebühr eingeführt.
Zusätzlich noch eine #BEZ (= #BratwurstEinzugsZentrale)-#ZwangsGebühr zum Betrieb von #LandesBratwurstAnstalten.
Gilt auch für die, die #Bratwurst eigentlich wegen schlechter #Qualität nicht mögen !!
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@XR_Nuernberg_sunny2 @piraten_saarland
Zur #Finanzierung der zahlreichen #CumEx-#StaatsAusgaben wird eine #CumEx-#ZwangsGebühr eingeführt.
Zusätzlich noch eine #BEZ (= #BratwurstEinzugsZentrale)-#ZwangsGebühr zum Betrieb von #LandesBratwurstAnstalten.
Gilt auch für die, die #Bratwurst eigentlich wegen schlechter #Qualität nicht mögen !!
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@XR_Nuernberg_sunny2 @piraten_saarland
Zur #Finanzierung der zahlreichen #CumEx-#StaatsAusgaben wird eine #CumEx-#ZwangsGebühr eingeführt.
Zusätzlich noch eine #BEZ (= #BratwurstEinzugsZentrale)-#ZwangsGebühr zum Betrieb von #LandesBratwurstAnstalten.
Gilt auch für die, die #Bratwurst eigentlich wegen schlechter #Qualität nicht mögen !!
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@XR_Nuernberg_sunny2 @piraten_saarland
Zur #Finanzierung der zahlreichen #CumEx-#StaatsAusgaben wird eine #CumEx-#ZwangsGebühr eingeführt.
Zusätzlich noch eine #BEZ (= #BratwurstEinzugsZentrale)-#ZwangsGebühr zum Betrieb von #LandesBratwurstAnstalten.
Gilt auch für die, die #Bratwurst eigentlich wegen schlechter #Qualität nicht mögen !!
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Eine häufig wiederholte Behauptung ist, dass die Gesellschaft in Deutschland #überaltert sei. Dies führe zu steigenden #Staatsausgaben, weshalb der #Sozialstaat nicht mehr finanzierbar und Kürzungen unausweichlich wären. Der Beitrag zeigt die Entwicklung der #Seniorenquote seit 1970 und setzt sie in Verhältnis zur #Staatsquote und dem #Bruttoinlandsprodukts. https://kurzlinks.de/pqnw
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Wer die Zunahme an #Sozialleistungen als "#Explosion" bezeichnet, der sollte auch bei der Zunahme des #Bruttoinlandprodukts (BIP) von "Explosion" sprechen. Denn das BIP hat seit Jahren stets schneller zugenommen. Der #Sozialstaat schient finanzierbar.
#Sozialversicherungsbeiträge sind keine #Staatsausgaben, sondern Lohnnebenkosten. Rechnet man sie aus der #Staatsquote raus, dann ist der Trend der Staatsquote seit 1975 abnehmend. Mehr: https://kurzlinks.de/jcui -
Rentenerhöhung und Co.: Staatsquote auf fast 50 Prozent gestiegen
Im vergangenem Jahr sind die Gesamtausgaben des Staates gestiegen - auf knapp 50 Prozent des BIP. Was sind die Gründe hierfür? Und was sagt die Quote überhaupt aus? Von Alina Leimbach.
#Staat #Staatsausgaben #Sozialleistungen #Rente #ÖffentlicherDienst #Grundsicherung
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Rentenerhöhung und Co.: Staatsquote auf fast 50 Prozent gestiegen
Im vergangenem Jahr sind die Gesamtausgaben des Staates gestiegen - auf knapp 50 Prozent des BIP. Was sind die Gründe hierfür? Und was sagt die Quote überhaupt aus? Von Alina Leimbach.
#Staat #Staatsausgaben #Sozialleistungen #Rente #ÖffentlicherDienst #Grundsicherung
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Rentenerhöhung und Co.: Staatsquote auf fast 50 Prozent gestiegen
Im vergangenem Jahr sind die Gesamtausgaben des Staates gestiegen - auf knapp 50 Prozent des BIP. Was sind die Gründe hierfür? Und was sagt die Quote überhaupt aus? Von Alina Leimbach.
#Staat #Staatsausgaben #Sozialleistungen #Rente #ÖffentlicherDienst #Grundsicherung
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Rentenerhöhung und Co.: Staatsquote auf fast 50 Prozent gestiegen
Im vergangenem Jahr sind die Gesamtausgaben des Staates gestiegen - auf knapp 50 Prozent des BIP. Was sind die Gründe hierfür? Und was sagt die Quote überhaupt aus? Von Alina Leimbach.
#Staat #Staatsausgaben #Sozialleistungen #Rente #ÖffentlicherDienst #Grundsicherung
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Rentenerhöhung und Co.: Staatsquote auf fast 50 Prozent gestiegen
Im vergangenem Jahr sind die Gesamtausgaben des Staates gestiegen - auf knapp 50 Prozent des BIP. Was sind die Gründe hierfür? Und was sagt die Quote überhaupt aus? Von Alina Leimbach.
#Staat #Staatsausgaben #Sozialleistungen #Rente #ÖffentlicherDienst #Grundsicherung
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London kündigt Sparkurs und #Sozialkürzungen an: Die britische Finanzministerin #RachelReeves hat am Mittwoch im Parlament ein aktualisiertes Haushaltskonzept vorgestellt und dabei weitreichende Kürzungen bei den #Staatsausgaben angekündigt. Gleichzeitig plant die Regierung gezielte Investitionen in den Verteidigungssektor. https://www.euractiv.de/section/europa-kompakt/news/london-kuendigt-sparkurs-und-sozialkuerzungen-an/?utm_source=mastodon&utm_medium=dlvr.it
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London kündigt Sparkurs und #Sozialkürzungen an: Die britische Finanzministerin #RachelReeves hat am Mittwoch im Parlament ein aktualisiertes Haushaltskonzept vorgestellt und dabei weitreichende Kürzungen bei den #Staatsausgaben angekündigt. Gleichzeitig plant die Regierung gezielte Investitionen in den Verteidigungssektor. https://www.euractiv.de/section/europa-kompakt/news/london-kuendigt-sparkurs-und-sozialkuerzungen-an/?utm_source=mastodon&utm_medium=dlvr.it
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London kündigt Sparkurs und #Sozialkürzungen an: Die britische Finanzministerin #RachelReeves hat am Mittwoch im Parlament ein aktualisiertes Haushaltskonzept vorgestellt und dabei weitreichende Kürzungen bei den #Staatsausgaben angekündigt. Gleichzeitig plant die Regierung gezielte Investitionen in den Verteidigungssektor. https://www.euractiv.de/section/europa-kompakt/news/london-kuendigt-sparkurs-und-sozialkuerzungen-an/?utm_source=mastodon&utm_medium=dlvr.it
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London kündigt Sparkurs und #Sozialkürzungen an: Die britische Finanzministerin #RachelReeves hat am Mittwoch im Parlament ein aktualisiertes Haushaltskonzept vorgestellt und dabei weitreichende Kürzungen bei den #Staatsausgaben angekündigt. Gleichzeitig plant die Regierung gezielte Investitionen in den Verteidigungssektor. https://www.euractiv.de/section/europa-kompakt/news/london-kuendigt-sparkurs-und-sozialkuerzungen-an/?utm_source=mastodon&utm_medium=dlvr.it
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Lesenswert, gut recherchiert: - #USA- Schuldenstand mit 123 Prozent des #BIP vergleichbar mit den Schulden Griechenlands am Anfang von #Schuldenkrise im Jahr 2009. - #USA werden sich langfristig keine hohen #Staatsausgaben mehr leisten können. - #Falcon9 immer unzuverlässiger - #Starship ... 2/..
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Russland pumpt Unmengen an Geld in die Verteidigung und den Rüstungssektor. Gleichzeitig muss Moskau sein Öl zu niedrigeren Preisen verkaufen. Das hat nun Folgen. Im Januar und Februar ist das Staatsdefizit deutlich höher als noch im Vorjahreszeitraum.#Politik #Russland #Moskau #Staatsausgaben #Defizit #AngriffaufdieUkraine #Ukraine-Konflikt
Verdopplung zu Jahresbeginn: Russland kämpft mit wachsendem Staatsdefizit -
Russland pumpt Unmengen an Geld in die Verteidigung und den Rüstungssektor. Gleichzeitig muss Moskau sein Öl zu niedrigeren Preisen verkaufen. Das hat nun Folgen. Im Januar und Februar ist das Staatsdefizit deutlich höher als noch im Vorjahreszeitraum.#Politik #Russland #Moskau #Staatsausgaben #Defizit #AngriffaufdieUkraine #Ukraine-Konflikt
Verdopplung zu Jahresbeginn: Russland kämpft mit wachsendem Staatsdefizit -
#news ⚡ Gemeindebund fordert „System-Umbau“ bei Staatsausgaben: Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl (CSU), fordert eine "Umkehr" in der Migrations- und allgemein der... https://hubu.de/?p=264356 | #gemeindebund #staatsausgaben #systemumbau #hubu
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#news ⚡ Gemeindebund fordert „System-Umbau“ bei Staatsausgaben: Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl (CSU), fordert eine "Umkehr" in der Migrations- und allgemein der... https://hubu.de/?p=264356 | #gemeindebund #staatsausgaben #systemumbau #hubu
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#news ⚡ Gemeindebund fordert „System-Umbau“ bei Staatsausgaben: Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl (CSU), fordert eine "Umkehr" in der Migrations- und allgemein der... https://hubu.de/?p=264356 | #gemeindebund #staatsausgaben #systemumbau #hubu
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#news ⚡ Gemeindebund fordert „System-Umbau“ bei Staatsausgaben: Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl (CSU), fordert eine "Umkehr" in der Migrations- und allgemein der... https://hubu.de/?p=264356 | #gemeindebund #staatsausgaben #systemumbau #hubu
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"Hauptsache #Staatsausgaben senken, Hauptsache #Behörden zurechtstutzen - das ist doch kein #Liberalismus mehr, sondern eine vulgäre #Kettensägenideologie. Und nun gibt #Musk auch noch eine #Wahlkampfempfehlung für #Deutschland ab: #FDP? Nein, #AfD!"
https://www.n-tv.de/politik/FDP-Urgestein-Baum-ist-entsetzt-von-Lindner-article25467732.html
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"Hauptsache #Staatsausgaben senken, Hauptsache #Behörden zurechtstutzen - das ist doch kein #Liberalismus mehr, sondern eine vulgäre #Kettensägenideologie. Und nun gibt #Musk auch noch eine #Wahlkampfempfehlung für #Deutschland ab: #FDP? Nein, #AfD!"
https://www.n-tv.de/politik/FDP-Urgestein-Baum-ist-entsetzt-von-Lindner-article25467732.html
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"Hauptsache #Staatsausgaben senken, Hauptsache #Behörden zurechtstutzen - das ist doch kein #Liberalismus mehr, sondern eine vulgäre #Kettensägenideologie. Und nun gibt #Musk auch noch eine #Wahlkampfempfehlung für #Deutschland ab: #FDP? Nein, #AfD!"
https://www.n-tv.de/politik/FDP-Urgestein-Baum-ist-entsetzt-von-Lindner-article25467732.html
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"Hauptsache #Staatsausgaben senken, Hauptsache #Behörden zurechtstutzen - das ist doch kein #Liberalismus mehr, sondern eine vulgäre #Kettensägenideologie. Und nun gibt #Musk auch noch eine #Wahlkampfempfehlung für #Deutschland ab: #FDP? Nein, #AfD!"
https://www.n-tv.de/politik/FDP-Urgestein-Baum-ist-entsetzt-von-Lindner-article25467732.html
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"Hauptsache #Staatsausgaben senken, Hauptsache #Behörden zurechtstutzen - das ist doch kein #Liberalismus mehr, sondern eine vulgäre #Kettensägenideologie. Und nun gibt #Musk auch noch eine #Wahlkampfempfehlung für #Deutschland ab: #FDP? Nein, #AfD!"
https://www.n-tv.de/politik/FDP-Urgestein-Baum-ist-entsetzt-von-Lindner-article25467732.html
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Gute Nachrichten aus Buenos Aires. Der liberale Reformer Javier Milei hat dem Land eine Radikalkur verpasst - mit verblüffenden Erfolgen. Nun will er das Bruttosozialprodukt verdoppeln, die gewaltigen Ölreserven anzapfen und bis zum letzten Staudamm alles privatisieren. Konsequenterweise nennt er seine Hunde nach kapitalistischen Vordenkern.#JavierMilei #Inflation #Strukturreformen #IWF #Staatsausgaben
Person der Woche: Javier Milei: Die argentinische Kettensäge wirkt -
Wenn wir schon dabei sind, die #Staatsausgaben zu kürzen, könnten wir mal bei Beamtensold und Pensionärenbezügen anfangen, die schaufeln extrem viel Geld aus dem Staatssäckel durch ihre Bezüge, das kriegt ein Angestellter nicht fürs Alter aufgebaut. Dabei schaukeln sich die mittleren #Beamten extrem die Eier und arbeiten durch die überbordende Bürokratie sowas von ineffizient. Daher erzählt mir nix von Leistung, liebe #CDU #Leistung ist nämlich #Arbeit PRO Zeit!
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-09/cdu-friedrich-merz-besserverdienende-arbeit
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Einkauf: Deutschland könnte 50 Milliarden Euro jährlich einsparen
Bund, Länder und Kommunen verschwenden beim Einkaufen systematisch Steuergeld. Mögliche Mengenrabatte werden nicht genutzt. Experten schätzen das Einsparpotenzial auf 50 bis 75 Milliarden Euro pro Jahr. Von Lisa Wurscher.
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Einkauf: Deutschland könnte 50 Milliarden Euro jährlich einsparen
Bund, Länder und Kommunen verschwenden beim Einkaufen systematisch Steuergeld. Mögliche Mengenrabatte werden nicht genutzt. Experten schätzen das Einsparpotenzial auf 50 bis 75 Milliarden Euro pro Jahr. Von Lisa Wurscher.
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Einkauf: Deutschland könnte 50 Milliarden Euro jährlich einsparen
Bund, Länder und Kommunen verschwenden beim Einkaufen systematisch Steuergeld. Mögliche Mengenrabatte werden nicht genutzt. Experten schätzen das Einsparpotenzial auf 50 bis 75 Milliarden Euro pro Jahr. Von Lisa Wurscher.
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Einkauf: Deutschland könnte 50 Milliarden Euro jährlich einsparen
Bund, Länder und Kommunen verschwenden beim Einkaufen systematisch Steuergeld. Mögliche Mengenrabatte werden nicht genutzt. Experten schätzen das Einsparpotenzial auf 50 bis 75 Milliarden Euro pro Jahr. Von Lisa Wurscher.
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Einkauf: Deutschland könnte 50 Milliarden Euro jährlich einsparen
Bund, Länder und Kommunen verschwenden beim Einkaufen systematisch Steuergeld. Mögliche Mengenrabatte werden nicht genutzt. Experten schätzen das Einsparpotenzial auf 50 bis 75 Milliarden Euro pro Jahr. Von Lisa Wurscher.
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Kein Stillstand trotz fehlenden Haushalts
Der Bundeshaushalt für 2024 wird bis Jahresende nicht mehr beschlossen. Ein Shutdown wie in den USA steht Deutschland deswegen aber nicht bevor. Der Bund bleibt zahlungsfähig. Von Lothar Lenz.
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Kein Stillstand trotz fehlenden Haushalts
Der Bundeshaushalt für 2024 wird bis Jahresende nicht mehr beschlossen. Ein Shutdown wie in den USA steht Deutschland deswegen aber nicht bevor. Der Bund bleibt zahlungsfähig. Von Lothar Lenz.
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Kein Stillstand trotz fehlenden Haushalts
Der Bundeshaushalt für 2024 wird bis Jahresende nicht mehr beschlossen. Ein Shutdown wie in den USA steht Deutschland deswegen aber nicht bevor. Der Bund bleibt zahlungsfähig. Von Lothar Lenz.
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Kein Stillstand trotz fehlenden Haushalts
Der Bundeshaushalt für 2024 wird bis Jahresende nicht mehr beschlossen. Ein Shutdown wie in den USA steht Deutschland deswegen aber nicht bevor. Der Bund bleibt zahlungsfähig. Von Lothar Lenz.
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Kein Stillstand trotz fehlenden Haushalts
Der Bundeshaushalt für 2024 wird bis Jahresende nicht mehr beschlossen. Ein Shutdown wie in den USA steht Deutschland deswegen aber nicht bevor. Der Bund bleibt zahlungsfähig. Von Lothar Lenz.
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Wir Umbruch's haben eine Kiste Negative geerbt. Daraus der Fotorückblick: IWF/Weltbank-Kongress 1988 in Berlin - Eine Tagung im Ausnahmezustand
Monatelang mobilisierten #Autonome Gruppen, hunderte von #NGO’s und #Initiativen gegen die Jahrestagung von #IWF und #Weltbank im September 1988 in #Berlin. Mit einer Vielzahl von Stör- und Protestaktionen bescherten sie den #Finanzchefs aus aller Welt eine Tagung im #Ausnahmezustand.
„Im September 1988 kommen sie alle her. Die Finanzchefs aus den kapitalistischen Zentren von #Tokio, F#rankfurt bis New York (…) die Schreibtischtäter aus den Schaltzentralen der Multis #Toyota, #Lockhead, #Siemens. Dazu #Minister, #Staatssekretäre, #Experten, J#ournalisten und ihre #Bewacher. Mehr als 14.000 werden es sein. (…) Die Verantwortlichen für #Hunger, #Ausbeutung, #Terror und #Kriege auf der ganzen Welt kommen in diese „Hauptstadt der Freien Welt“. Dagegen wehren wir uns: Unser Vorschlag: Verhindern wir diesen Kongreß!“ (Aufruf Autonomer Gruppen Westberlin)
Gegen das Treffen mobilisierten hunderte Organisationen und Initiativen. In #Westberlin begannen die Vorbereitungen schon drei Jahre zuvor. Besonders die seinerzeit starken autonomen Gruppen bereiteten sich intensiv vor, auch der Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen #BUKO schloss sich frühzeitig der Kampagne an. Die Ankündigung der #Linksradikalen, den ganzen Kongress verhindern zu wollen, wurde von den #Sicherheitsbehörden sehr ernst genommen, denn die radikale #Linke Westberlins hatte aufgrund der #Hausbesetzerbewegung viel Erfahrung mit medienwirksamen öffentlichen wie auch militanten #Aktionen, #Demos und #Sabotageaktionen gegen #Banken und #Konzernzentralen.
Wieso waren der Internationale Währungsfond IWF und die Weltbank bei den Autonomen und internationalistischen „3. Welt“-Solidaritätsgruppen so verhasst?
Der IWF war – und ist – eine internationale Organisation unter Führung der #USA, die die #Verschuldungskrise der Länder des globalen Südens imperialistisch managen soll und mit Zwangsmaßnahmen wie Kürzung von #Staatsausgaben, #Deregulierung des #Bankenwesens und #Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie #Sparkassen, #Bildungseinrichtungen, #Elektrizitätswerken, #Wasserwerken, #Telekommunikation die Rückzahlung von Milliardenkrediten westlicher Großbanken erzwingen soll – eine #Finanzpolitik, die #Hungerkrisen und #Verelendung bewusst in Kauf nahm und nimmt. Die Weltbank förderte unter dem Propagandabegriff „Grüne Revolution“ die #Industrialisierung und #Monopolisierung der Landwirtschaft und den Export von profitablen #Cashcrops wie #Soja, worunter die kleinbäuerliche #Subsistenzlandwirtschaft litt und der #Hunger im #Trikont zunahm.
In Westberlin bereiteten sich viele Gruppen mit eigenen Schwerpunkten auf Aktionen vor. So organisierte z. B. eine #Frauengruppe, die zu #Guatemala arbeitete, mit anderen Mittelamerikagruppen #Straßentheater gegen die Ausbeutung der Kaffeebäuerinnen, eine andere Frauengruppe plante eine Demonstration und Blockaden gegen den heute zu #Bayer gehörigen Schering-Konzern, der riesige Gewinne mit gefährlichen #Abtreibungs-„Medikamenten“ und #Sterilisationsprogrammen von Frauen im Trikont machte. Anti-#AKW-Initiativen organisierten einen Aktionstag gegen den Siemens-Konzern, der u. a. Turbinen für #Atomkraftwerke herstellte.
Einige Autonome Gruppen konzentrierten sich auf Banken als Nutznießer der Ausbeutung des globalen Südens, mehr als ein Dutzend wurden im Vorfeld des Kongresses mit Molotowcocktails angegriffen.
Die Aktionsformen während der Kongresstage waren sehr vielfältig. Von #Fahrraddemos und #Taxikorsos zum Kongresszentrum ICC über einen internationalen #Gegenkongress und Demos an den verschiedenen Aktionstagen bis hin zu schrillen Gute Nacht-Chören und #Trommelhappenings vor den Hotels der IWF-Chefs. Das „Büro für ungewöhnliche Maßnahmen“ und die populäre #Kabarettgruppe „3 Tornados“ sammelten auf dem #Kudamm ironisch Geld für die ach so armen IWF-Manager.
Am Sonntag vor Kongressbeginn fand mit fast 80.000 Teilnehmer:innen eine der größten Demonstrationen in der #Nachkriegsgeschichte Westberlins statt. Der Block der #Linksradikalen lief unter der Parole „IWF-Mördertreff“. Dieser Ruf erschallte in der Innenstadt überall und nachts vor den großen Hotels.
Rückblickend gesehen waren diese Aktionen der Beginn einer 20-jährigen Kampagne gegen die kapitalistische #Globalisierung mit späteren Höhepunkten wie #Seattle, #Prag und #Genua. (Prag im Jahr 2000 war insofern einzigartig, weil der IWF-Kongress aufgrund des massiven Widerstands der Protestbewegung vorzeitig abgebrochen wurde.)
Nach wie vor sind Milliarden Menschen von #Hunger und #Ausbeutung betroffen. Besonders denen im globalen Süden fügt die #Klimakrise immenses Leid zu, während die Verantwortlichen in den #Metropolen sich heute viel unbehelligter als 1988 oder in den Jahren danach treffen können. Es gibt also immer noch viel zu tun und die Erinnerung an die Aktivitäten gegen die IWF/Weltbank-Tagung in Westberlin kann eine wichtige #Anregung sein!
https://www.trueten.de/archives/12926-Fotorueckblick-IWFWeltbank-Kongress-1988-in-Berlin-Eine-Tagung-im-Ausnahmezustand.html #CapitalismIsADeathCult
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Wir Umbruch's haben eine Kiste Negative geerbt. Daraus der Fotorückblick: IWF/Weltbank-Kongress 1988 in Berlin - Eine Tagung im Ausnahmezustand
Monatelang mobilisierten #Autonome Gruppen, hunderte von #NGO’s und #Initiativen gegen die Jahrestagung von #IWF und #Weltbank im September 1988 in #Berlin. Mit einer Vielzahl von Stör- und Protestaktionen bescherten sie den #Finanzchefs aus aller Welt eine Tagung im #Ausnahmezustand.
„Im September 1988 kommen sie alle her. Die Finanzchefs aus den kapitalistischen Zentren von #Tokio, F#rankfurt bis New York (…) die Schreibtischtäter aus den Schaltzentralen der Multis #Toyota, #Lockhead, #Siemens. Dazu #Minister, #Staatssekretäre, #Experten, J#ournalisten und ihre #Bewacher. Mehr als 14.000 werden es sein. (…) Die Verantwortlichen für #Hunger, #Ausbeutung, #Terror und #Kriege auf der ganzen Welt kommen in diese „Hauptstadt der Freien Welt“. Dagegen wehren wir uns: Unser Vorschlag: Verhindern wir diesen Kongreß!“ (Aufruf Autonomer Gruppen Westberlin)
Gegen das Treffen mobilisierten hunderte Organisationen und Initiativen. In #Westberlin begannen die Vorbereitungen schon drei Jahre zuvor. Besonders die seinerzeit starken autonomen Gruppen bereiteten sich intensiv vor, auch der Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen #BUKO schloss sich frühzeitig der Kampagne an. Die Ankündigung der #Linksradikalen, den ganzen Kongress verhindern zu wollen, wurde von den #Sicherheitsbehörden sehr ernst genommen, denn die radikale #Linke Westberlins hatte aufgrund der #Hausbesetzerbewegung viel Erfahrung mit medienwirksamen öffentlichen wie auch militanten #Aktionen, #Demos und #Sabotageaktionen gegen #Banken und #Konzernzentralen.
Wieso waren der Internationale Währungsfond IWF und die Weltbank bei den Autonomen und internationalistischen „3. Welt“-Solidaritätsgruppen so verhasst?
Der IWF war – und ist – eine internationale Organisation unter Führung der #USA, die die #Verschuldungskrise der Länder des globalen Südens imperialistisch managen soll und mit Zwangsmaßnahmen wie Kürzung von #Staatsausgaben, #Deregulierung des #Bankenwesens und #Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie #Sparkassen, #Bildungseinrichtungen, #Elektrizitätswerken, #Wasserwerken, #Telekommunikation die Rückzahlung von Milliardenkrediten westlicher Großbanken erzwingen soll – eine #Finanzpolitik, die #Hungerkrisen und #Verelendung bewusst in Kauf nahm und nimmt. Die Weltbank förderte unter dem Propagandabegriff „Grüne Revolution“ die #Industrialisierung und #Monopolisierung der Landwirtschaft und den Export von profitablen #Cashcrops wie #Soja, worunter die kleinbäuerliche #Subsistenzlandwirtschaft litt und der #Hunger im #Trikont zunahm.
In Westberlin bereiteten sich viele Gruppen mit eigenen Schwerpunkten auf Aktionen vor. So organisierte z. B. eine #Frauengruppe, die zu #Guatemala arbeitete, mit anderen Mittelamerikagruppen #Straßentheater gegen die Ausbeutung der Kaffeebäuerinnen, eine andere Frauengruppe plante eine Demonstration und Blockaden gegen den heute zu #Bayer gehörigen Schering-Konzern, der riesige Gewinne mit gefährlichen #Abtreibungs-„Medikamenten“ und #Sterilisationsprogrammen von Frauen im Trikont machte. Anti-#AKW-Initiativen organisierten einen Aktionstag gegen den Siemens-Konzern, der u. a. Turbinen für #Atomkraftwerke herstellte.
Einige Autonome Gruppen konzentrierten sich auf Banken als Nutznießer der Ausbeutung des globalen Südens, mehr als ein Dutzend wurden im Vorfeld des Kongresses mit Molotowcocktails angegriffen.
Die Aktionsformen während der Kongresstage waren sehr vielfältig. Von #Fahrraddemos und #Taxikorsos zum Kongresszentrum ICC über einen internationalen #Gegenkongress und Demos an den verschiedenen Aktionstagen bis hin zu schrillen Gute Nacht-Chören und #Trommelhappenings vor den Hotels der IWF-Chefs. Das „Büro für ungewöhnliche Maßnahmen“ und die populäre #Kabarettgruppe „3 Tornados“ sammelten auf dem #Kudamm ironisch Geld für die ach so armen IWF-Manager.
Am Sonntag vor Kongressbeginn fand mit fast 80.000 Teilnehmer:innen eine der größten Demonstrationen in der #Nachkriegsgeschichte Westberlins statt. Der Block der #Linksradikalen lief unter der Parole „IWF-Mördertreff“. Dieser Ruf erschallte in der Innenstadt überall und nachts vor den großen Hotels.
Rückblickend gesehen waren diese Aktionen der Beginn einer 20-jährigen Kampagne gegen die kapitalistische #Globalisierung mit späteren Höhepunkten wie #Seattle, #Prag und #Genua. (Prag im Jahr 2000 war insofern einzigartig, weil der IWF-Kongress aufgrund des massiven Widerstands der Protestbewegung vorzeitig abgebrochen wurde.)
Nach wie vor sind Milliarden Menschen von #Hunger und #Ausbeutung betroffen. Besonders denen im globalen Süden fügt die #Klimakrise immenses Leid zu, während die Verantwortlichen in den #Metropolen sich heute viel unbehelligter als 1988 oder in den Jahren danach treffen können. Es gibt also immer noch viel zu tun und die Erinnerung an die Aktivitäten gegen die IWF/Weltbank-Tagung in Westberlin kann eine wichtige #Anregung sein!
https://www.trueten.de/archives/12926-Fotorueckblick-IWFWeltbank-Kongress-1988-in-Berlin-Eine-Tagung-im-Ausnahmezustand.html #CapitalismIsADeathCult
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Wir Umbruch's haben eine Kiste Negative geerbt. Daraus der Fotorückblick: IWF/Weltbank-Kongress 1988 in Berlin - Eine Tagung im Ausnahmezustand
Monatelang mobilisierten #Autonome Gruppen, hunderte von #NGO’s und #Initiativen gegen die Jahrestagung von #IWF und #Weltbank im September 1988 in #Berlin. Mit einer Vielzahl von Stör- und Protestaktionen bescherten sie den #Finanzchefs aus aller Welt eine Tagung im #Ausnahmezustand.
„Im September 1988 kommen sie alle her. Die Finanzchefs aus den kapitalistischen Zentren von #Tokio, F#rankfurt bis New York (…) die Schreibtischtäter aus den Schaltzentralen der Multis #Toyota, #Lockhead, #Siemens. Dazu #Minister, #Staatssekretäre, #Experten, J#ournalisten und ihre #Bewacher. Mehr als 14.000 werden es sein. (…) Die Verantwortlichen für #Hunger, #Ausbeutung, #Terror und #Kriege auf der ganzen Welt kommen in diese „Hauptstadt der Freien Welt“. Dagegen wehren wir uns: Unser Vorschlag: Verhindern wir diesen Kongreß!“ (Aufruf Autonomer Gruppen Westberlin)
Gegen das Treffen mobilisierten hunderte Organisationen und Initiativen. In #Westberlin begannen die Vorbereitungen schon drei Jahre zuvor. Besonders die seinerzeit starken autonomen Gruppen bereiteten sich intensiv vor, auch der Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen #BUKO schloss sich frühzeitig der Kampagne an. Die Ankündigung der #Linksradikalen, den ganzen Kongress verhindern zu wollen, wurde von den #Sicherheitsbehörden sehr ernst genommen, denn die radikale #Linke Westberlins hatte aufgrund der #Hausbesetzerbewegung viel Erfahrung mit medienwirksamen öffentlichen wie auch militanten #Aktionen, #Demos und #Sabotageaktionen gegen #Banken und #Konzernzentralen.
Wieso waren der Internationale Währungsfond IWF und die Weltbank bei den Autonomen und internationalistischen „3. Welt“-Solidaritätsgruppen so verhasst?
Der IWF war – und ist – eine internationale Organisation unter Führung der #USA, die die #Verschuldungskrise der Länder des globalen Südens imperialistisch managen soll und mit Zwangsmaßnahmen wie Kürzung von #Staatsausgaben, #Deregulierung des #Bankenwesens und #Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie #Sparkassen, #Bildungseinrichtungen, #Elektrizitätswerken, #Wasserwerken, #Telekommunikation die Rückzahlung von Milliardenkrediten westlicher Großbanken erzwingen soll – eine #Finanzpolitik, die #Hungerkrisen und #Verelendung bewusst in Kauf nahm und nimmt. Die Weltbank förderte unter dem Propagandabegriff „Grüne Revolution“ die #Industrialisierung und #Monopolisierung der Landwirtschaft und den Export von profitablen #Cashcrops wie #Soja, worunter die kleinbäuerliche #Subsistenzlandwirtschaft litt und der #Hunger im #Trikont zunahm.
In Westberlin bereiteten sich viele Gruppen mit eigenen Schwerpunkten auf Aktionen vor. So organisierte z. B. eine #Frauengruppe, die zu #Guatemala arbeitete, mit anderen Mittelamerikagruppen #Straßentheater gegen die Ausbeutung der Kaffeebäuerinnen, eine andere Frauengruppe plante eine Demonstration und Blockaden gegen den heute zu #Bayer gehörigen Schering-Konzern, der riesige Gewinne mit gefährlichen #Abtreibungs-„Medikamenten“ und #Sterilisationsprogrammen von Frauen im Trikont machte. Anti-#AKW-Initiativen organisierten einen Aktionstag gegen den Siemens-Konzern, der u. a. Turbinen für #Atomkraftwerke herstellte.
Einige Autonome Gruppen konzentrierten sich auf Banken als Nutznießer der Ausbeutung des globalen Südens, mehr als ein Dutzend wurden im Vorfeld des Kongresses mit Molotowcocktails angegriffen.
Die Aktionsformen während der Kongresstage waren sehr vielfältig. Von #Fahrraddemos und #Taxikorsos zum Kongresszentrum ICC über einen internationalen #Gegenkongress und Demos an den verschiedenen Aktionstagen bis hin zu schrillen Gute Nacht-Chören und #Trommelhappenings vor den Hotels der IWF-Chefs. Das „Büro für ungewöhnliche Maßnahmen“ und die populäre #Kabarettgruppe „3 Tornados“ sammelten auf dem #Kudamm ironisch Geld für die ach so armen IWF-Manager.
Am Sonntag vor Kongressbeginn fand mit fast 80.000 Teilnehmer:innen eine der größten Demonstrationen in der #Nachkriegsgeschichte Westberlins statt. Der Block der #Linksradikalen lief unter der Parole „IWF-Mördertreff“. Dieser Ruf erschallte in der Innenstadt überall und nachts vor den großen Hotels.
Rückblickend gesehen waren diese Aktionen der Beginn einer 20-jährigen Kampagne gegen die kapitalistische #Globalisierung mit späteren Höhepunkten wie #Seattle, #Prag und #Genua. (Prag im Jahr 2000 war insofern einzigartig, weil der IWF-Kongress aufgrund des massiven Widerstands der Protestbewegung vorzeitig abgebrochen wurde.)
Nach wie vor sind Milliarden Menschen von #Hunger und #Ausbeutung betroffen. Besonders denen im globalen Süden fügt die #Klimakrise immenses Leid zu, während die Verantwortlichen in den #Metropolen sich heute viel unbehelligter als 1988 oder in den Jahren danach treffen können. Es gibt also immer noch viel zu tun und die Erinnerung an die Aktivitäten gegen die IWF/Weltbank-Tagung in Westberlin kann eine wichtige #Anregung sein!
https://www.trueten.de/archives/12926-Fotorueckblick-IWFWeltbank-Kongress-1988-in-Berlin-Eine-Tagung-im-Ausnahmezustand.html #CapitalismIsADeathCult
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Wir Umbruch's haben eine Kiste Negative geerbt. Daraus der Fotorückblick: IWF/Weltbank-Kongress 1988 in Berlin - Eine Tagung im Ausnahmezustand
Monatelang mobilisierten #Autonome Gruppen, hunderte von #NGO’s und #Initiativen gegen die Jahrestagung von #IWF und #Weltbank im September 1988 in #Berlin. Mit einer Vielzahl von Stör- und Protestaktionen bescherten sie den #Finanzchefs aus aller Welt eine Tagung im #Ausnahmezustand.
„Im September 1988 kommen sie alle her. Die Finanzchefs aus den kapitalistischen Zentren von #Tokio, F#rankfurt bis New York (…) die Schreibtischtäter aus den Schaltzentralen der Multis #Toyota, #Lockhead, #Siemens. Dazu #Minister, #Staatssekretäre, #Experten, J#ournalisten und ihre #Bewacher. Mehr als 14.000 werden es sein. (…) Die Verantwortlichen für #Hunger, #Ausbeutung, #Terror und #Kriege auf der ganzen Welt kommen in diese „Hauptstadt der Freien Welt“. Dagegen wehren wir uns: Unser Vorschlag: Verhindern wir diesen Kongreß!“ (Aufruf Autonomer Gruppen Westberlin)
Gegen das Treffen mobilisierten hunderte Organisationen und Initiativen. In #Westberlin begannen die Vorbereitungen schon drei Jahre zuvor. Besonders die seinerzeit starken autonomen Gruppen bereiteten sich intensiv vor, auch der Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen #BUKO schloss sich frühzeitig der Kampagne an. Die Ankündigung der #Linksradikalen, den ganzen Kongress verhindern zu wollen, wurde von den #Sicherheitsbehörden sehr ernst genommen, denn die radikale #Linke Westberlins hatte aufgrund der #Hausbesetzerbewegung viel Erfahrung mit medienwirksamen öffentlichen wie auch militanten #Aktionen, #Demos und #Sabotageaktionen gegen #Banken und #Konzernzentralen.
Wieso waren der Internationale Währungsfond IWF und die Weltbank bei den Autonomen und internationalistischen „3. Welt“-Solidaritätsgruppen so verhasst?
Der IWF war – und ist – eine internationale Organisation unter Führung der #USA, die die #Verschuldungskrise der Länder des globalen Südens imperialistisch managen soll und mit Zwangsmaßnahmen wie Kürzung von #Staatsausgaben, #Deregulierung des #Bankenwesens und #Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie #Sparkassen, #Bildungseinrichtungen, #Elektrizitätswerken, #Wasserwerken, #Telekommunikation die Rückzahlung von Milliardenkrediten westlicher Großbanken erzwingen soll – eine #Finanzpolitik, die #Hungerkrisen und #Verelendung bewusst in Kauf nahm und nimmt. Die Weltbank förderte unter dem Propagandabegriff „Grüne Revolution“ die #Industrialisierung und #Monopolisierung der Landwirtschaft und den Export von profitablen #Cashcrops wie #Soja, worunter die kleinbäuerliche #Subsistenzlandwirtschaft litt und der #Hunger im #Trikont zunahm.
In Westberlin bereiteten sich viele Gruppen mit eigenen Schwerpunkten auf Aktionen vor. So organisierte z. B. eine #Frauengruppe, die zu #Guatemala arbeitete, mit anderen Mittelamerikagruppen #Straßentheater gegen die Ausbeutung der Kaffeebäuerinnen, eine andere Frauengruppe plante eine Demonstration und Blockaden gegen den heute zu #Bayer gehörigen Schering-Konzern, der riesige Gewinne mit gefährlichen #Abtreibungs-„Medikamenten“ und #Sterilisationsprogrammen von Frauen im Trikont machte. Anti-#AKW-Initiativen organisierten einen Aktionstag gegen den Siemens-Konzern, der u. a. Turbinen für #Atomkraftwerke herstellte.
Einige Autonome Gruppen konzentrierten sich auf Banken als Nutznießer der Ausbeutung des globalen Südens, mehr als ein Dutzend wurden im Vorfeld des Kongresses mit Molotowcocktails angegriffen.
Die Aktionsformen während der Kongresstage waren sehr vielfältig. Von #Fahrraddemos und #Taxikorsos zum Kongresszentrum ICC über einen internationalen #Gegenkongress und Demos an den verschiedenen Aktionstagen bis hin zu schrillen Gute Nacht-Chören und #Trommelhappenings vor den Hotels der IWF-Chefs. Das „Büro für ungewöhnliche Maßnahmen“ und die populäre #Kabarettgruppe „3 Tornados“ sammelten auf dem #Kudamm ironisch Geld für die ach so armen IWF-Manager.
Am Sonntag vor Kongressbeginn fand mit fast 80.000 Teilnehmer:innen eine der größten Demonstrationen in der #Nachkriegsgeschichte Westberlins statt. Der Block der #Linksradikalen lief unter der Parole „IWF-Mördertreff“. Dieser Ruf erschallte in der Innenstadt überall und nachts vor den großen Hotels.
Rückblickend gesehen waren diese Aktionen der Beginn einer 20-jährigen Kampagne gegen die kapitalistische #Globalisierung mit späteren Höhepunkten wie #Seattle, #Prag und #Genua. (Prag im Jahr 2000 war insofern einzigartig, weil der IWF-Kongress aufgrund des massiven Widerstands der Protestbewegung vorzeitig abgebrochen wurde.)
Nach wie vor sind Milliarden Menschen von #Hunger und #Ausbeutung betroffen. Besonders denen im globalen Süden fügt die #Klimakrise immenses Leid zu, während die Verantwortlichen in den #Metropolen sich heute viel unbehelligter als 1988 oder in den Jahren danach treffen können. Es gibt also immer noch viel zu tun und die Erinnerung an die Aktivitäten gegen die IWF/Weltbank-Tagung in Westberlin kann eine wichtige #Anregung sein!
https://www.trueten.de/archives/12926-Fotorueckblick-IWFWeltbank-Kongress-1988-in-Berlin-Eine-Tagung-im-Ausnahmezustand.html #CapitalismIsADeathCult
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Wir Umbruch's haben eine Kiste Negative geerbt. Daraus der Fotorückblick: IWF/Weltbank-Kongress 1988 in Berlin - Eine Tagung im Ausnahmezustand
Monatelang mobilisierten #Autonome Gruppen, hunderte von #NGO’s und #Initiativen gegen die Jahrestagung von #IWF und #Weltbank im September 1988 in #Berlin. Mit einer Vielzahl von Stör- und Protestaktionen bescherten sie den #Finanzchefs aus aller Welt eine Tagung im #Ausnahmezustand.
„Im September 1988 kommen sie alle her. Die Finanzchefs aus den kapitalistischen Zentren von #Tokio, F#rankfurt bis New York (…) die Schreibtischtäter aus den Schaltzentralen der Multis #Toyota, #Lockhead, #Siemens. Dazu #Minister, #Staatssekretäre, #Experten, J#ournalisten und ihre #Bewacher. Mehr als 14.000 werden es sein. (…) Die Verantwortlichen für #Hunger, #Ausbeutung, #Terror und #Kriege auf der ganzen Welt kommen in diese „Hauptstadt der Freien Welt“. Dagegen wehren wir uns: Unser Vorschlag: Verhindern wir diesen Kongreß!“ (Aufruf Autonomer Gruppen Westberlin)
Gegen das Treffen mobilisierten hunderte Organisationen und Initiativen. In #Westberlin begannen die Vorbereitungen schon drei Jahre zuvor. Besonders die seinerzeit starken autonomen Gruppen bereiteten sich intensiv vor, auch der Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen #BUKO schloss sich frühzeitig der Kampagne an. Die Ankündigung der #Linksradikalen, den ganzen Kongress verhindern zu wollen, wurde von den #Sicherheitsbehörden sehr ernst genommen, denn die radikale #Linke Westberlins hatte aufgrund der #Hausbesetzerbewegung viel Erfahrung mit medienwirksamen öffentlichen wie auch militanten #Aktionen, #Demos und #Sabotageaktionen gegen #Banken und #Konzernzentralen.
Wieso waren der Internationale Währungsfond IWF und die Weltbank bei den Autonomen und internationalistischen „3. Welt“-Solidaritätsgruppen so verhasst?
Der IWF war – und ist – eine internationale Organisation unter Führung der #USA, die die #Verschuldungskrise der Länder des globalen Südens imperialistisch managen soll und mit Zwangsmaßnahmen wie Kürzung von #Staatsausgaben, #Deregulierung des #Bankenwesens und #Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie #Sparkassen, #Bildungseinrichtungen, #Elektrizitätswerken, #Wasserwerken, #Telekommunikation die Rückzahlung von Milliardenkrediten westlicher Großbanken erzwingen soll – eine #Finanzpolitik, die #Hungerkrisen und #Verelendung bewusst in Kauf nahm und nimmt. Die Weltbank förderte unter dem Propagandabegriff „Grüne Revolution“ die #Industrialisierung und #Monopolisierung der Landwirtschaft und den Export von profitablen #Cashcrops wie #Soja, worunter die kleinbäuerliche #Subsistenzlandwirtschaft litt und der #Hunger im #Trikont zunahm.
In Westberlin bereiteten sich viele Gruppen mit eigenen Schwerpunkten auf Aktionen vor. So organisierte z. B. eine #Frauengruppe, die zu #Guatemala arbeitete, mit anderen Mittelamerikagruppen #Straßentheater gegen die Ausbeutung der Kaffeebäuerinnen, eine andere Frauengruppe plante eine Demonstration und Blockaden gegen den heute zu #Bayer gehörigen Schering-Konzern, der riesige Gewinne mit gefährlichen #Abtreibungs-„Medikamenten“ und #Sterilisationsprogrammen von Frauen im Trikont machte. Anti-#AKW-Initiativen organisierten einen Aktionstag gegen den Siemens-Konzern, der u. a. Turbinen für #Atomkraftwerke herstellte.
Einige Autonome Gruppen konzentrierten sich auf Banken als Nutznießer der Ausbeutung des globalen Südens, mehr als ein Dutzend wurden im Vorfeld des Kongresses mit Molotowcocktails angegriffen.
Die Aktionsformen während der Kongresstage waren sehr vielfältig. Von #Fahrraddemos und #Taxikorsos zum Kongresszentrum ICC über einen internationalen #Gegenkongress und Demos an den verschiedenen Aktionstagen bis hin zu schrillen Gute Nacht-Chören und #Trommelhappenings vor den Hotels der IWF-Chefs. Das „Büro für ungewöhnliche Maßnahmen“ und die populäre #Kabarettgruppe „3 Tornados“ sammelten auf dem #Kudamm ironisch Geld für die ach so armen IWF-Manager.
Am Sonntag vor Kongressbeginn fand mit fast 80.000 Teilnehmer:innen eine der größten Demonstrationen in der #Nachkriegsgeschichte Westberlins statt. Der Block der #Linksradikalen lief unter der Parole „IWF-Mördertreff“. Dieser Ruf erschallte in der Innenstadt überall und nachts vor den großen Hotels.
Rückblickend gesehen waren diese Aktionen der Beginn einer 20-jährigen Kampagne gegen die kapitalistische #Globalisierung mit späteren Höhepunkten wie #Seattle, #Prag und #Genua. (Prag im Jahr 2000 war insofern einzigartig, weil der IWF-Kongress aufgrund des massiven Widerstands der Protestbewegung vorzeitig abgebrochen wurde.)
Nach wie vor sind Milliarden Menschen von #Hunger und #Ausbeutung betroffen. Besonders denen im globalen Süden fügt die #Klimakrise immenses Leid zu, während die Verantwortlichen in den #Metropolen sich heute viel unbehelligter als 1988 oder in den Jahren danach treffen können. Es gibt also immer noch viel zu tun und die Erinnerung an die Aktivitäten gegen die IWF/Weltbank-Tagung in Westberlin kann eine wichtige #Anregung sein!
https://www.trueten.de/archives/12926-Fotorueckblick-IWFWeltbank-Kongress-1988-in-Berlin-Eine-Tagung-im-Ausnahmezustand.html #CapitalismIsADeathCult
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Ehnts kritisiert C. Lindners
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Leider gibt es keinen belastbaren empirischen Zusammenhang zwischen der Höhe der #Staatsausgaben und der #Inflationsrate. Sonst hätte Skandinavien ständig #Hyperinflation. Faktenbasierte #Wirtschaftspolitik sieht anders aus.
➡️https://twitter.com/DEhnts/status/1698595509684904213?s=19@DirkEhnts,dt Wirtschaftswissenschaftler vertritt die Modern Monetary Theory (MMT) war Gastprof. an der Hochschule für #Wirtschaft und #Recht Berlin, der Freien Uni.Berlin und an der Europa-Uni. Flensburg