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#tarifpolitik — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #tarifpolitik, aggregated by home.social.

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  1. Das viele Geld, wo soll es nur hin?

    Und was alte weisse Männer dazu sagen

    Wenn Sie nun meinen, es ginge bei dieser Frage um das von den blutrünstigen Linken in Berlin politisch verfolgte Kapital … dann konsumieren Sie zu viele schlechte Medien. Erwähnte ich schon, wie viel (privates) Kapital allein in Deutschland existiert und zirkuliert? Ach ja: 9.490.000.000.000 €. Wo soll es nur hin? Haben Sie eine Idee?

    Fangen wir mal mit den materialistischen Rahmenbedingungen an. Deutschland ist global betrachtet nur ein Zwergstaat. Entscheidend sind die Grossmächte. Über die weiss dieser junge weisse Mann aus Wien: Leon Switala/Jacobin: “Erleben wir das Ende des US-Finanzkapitalismus? – US-Staatsanleihen galten lange als sicherer Hafen der globalen Finanzwelt. Doch die Käuferstruktur hat sich verändert, China zieht Kapital ab und die Zinsen steigen. Dahinter steckt eine tiefere Krise des finanzialisierten Kapitalismus.”

    Verzweifelt wandern Billionen an Kapital in KI-Konzerne, die seit einem Jahrzehnt noch gar keinen Profit gemacht haben. Allein aus dem Grund, dass alle Investor*inn*en hoffen, dass ausgerechnet sie auf den Monopol-Jackpot gesetzt haben. Wenn die Blase platzt, wird es einen sehr grossen Brand geben. Alle wissen das. Aber keine*r weiss wann – und wer es überleben wird. Der PC-Markt ist satt, da läuft nichts mehr. Entscheidend wird die richtige Vorhersage von ökonomischer Zukunft – und das schneller als alle Andern.

    Einer weiss, wohin mit seinen bei unseren Krankenkassen ergaunerten Milliarden. Alle meine Notärzt*inn*e*n, die ich im Rahmen meines Herzinfarktes konsultieren musste, wussten von ihm und seinem Software-Müll: der Koblenzer Frank Gotthardt, bei dem die dümmsten Köpfe der CDU ein und aus gehen. Der Mann schiebt dem hetzenden Nichtsnutz Julian Reichelt kleine Teile seines kargen Einkommens hinten und vorne rein. Und die Kolleg*inn*en Dominik Lenze, Jean Peters, Lilith Wittmann und Carli Bess Kutschera/Correctiv lassen dieses Treiben nicht so unbeobachtet, wie die grösseren Teile der deutschen Medien: “Datenschutz: Nius-Leak: Wie Julian Reichelt Abonnenten gewinnt – Im Jahr vier nach Gründung hat Nius 12.000 Abos. Zugewinne verzeichnete das Portal während hitziger Kontroversen, etwa um Daniel Günther, Frauke Brosius-Gersdorf und Wolfram Weimer.”

    Ich persönlich meine, dass der Herr Gotthardt hier seine Portokasse verbrennt. Immer noch besser, als wenn er sein Geld effektiv investiert. Der Kerl ist ein klassischer Fall für die Finanzpolizei. Und die nächsten Enteignungen – wenn ich zu sagen hätte.

    Immerhin, sogar die Luxus-Immobilienpreise auf Sylt fallen schon. Die Superreichen sterben weg – die Erbengemeinschaften können dermassen unpraktisches Betongold schlechter aufteilen, als Kapital-Recheneinheiten.

    So weit zum Klassengegner.

    Und die Arbeiterklasse?

    Klaus Lang/bruchstuecke, einst selbst bei der IG Metall dafür zustündig, meint zur heutigen Lage: “Tarifpolitik: Die Gratwanderung gelingt oder alle außer Rechtsextremen verlieren“ Eine etwas ungelenke Schlagzeile. Aber seien Sie versichert, der Mann weiss, wovon er schreibt.

    Ich melde auch sogleich meinen Dissens mit dem guten alten Mann. Er meint: “Zum einen ist die Annahme, dass Geld, das für Rüstung nicht ausgegeben wird, quasi automatisch in Bildung und sozial Sicherung fließen würde, ziemlich naiv. Zum anderen ist Rüstungsproduktion nicht zwingend Ausdruck von Kriegswillen, sondern kann Grundlage für Friedenswillen sein.”

    Er benennt nicht, wen er mit der “naiven” Annahme meint, dass Kapital irgendwohin “automatisch” fliesst. Seine eigene Annahme ist jedenfalls nicht minder naiv. Seine eigene Lebenserfahrung müsste ihn klüger gemacht haben, als er hier vorgibt zu sein.

    Das NRW-Kapitalmacht-Zentrum

    Schon als mein Chef Roland Appel eine NRW-Landesregierung koaitionspolitisch managen musste, war sie das NRW-Kapitalmacht-Zentrum: die RAG-Stiftung. Aus ihrem Inneren berichtet Katja Scherer/WDR und entgegen der Bedeutung des Themas ist ihr Beitrag nicht unter den “meistgelesenen” – zu Unrecht.

    “Evonik gegen BASF-Deal: Warum NRW auf die RAG-Stiftung schaut – Wie geht es mit Evonik weiter? Bei einer außerordentlichen Sitzung des Kuratoriums der RAG-Stiftung, bestehend aus Politikern, Gewerkschaftern und Wirtschaftsvertretern, ging es heute um die Zukunft des Essener Chemiekonzerns. Im Mittelpunkt stehen die Übernahmepläne von BASF, offene Fragen zum weiteren Kurs des Unternehmens und die Folgen für Beschäftigte und Standorte in NRW.”

    Frau Scherer schreibt ganz richtig: “Das Kuratorium der Stiftung, also das Aufsichtsgremium, ist sehr politisch besetzt.” Schauen Sie mal hier. Zwei auch nicht mehr junge Grüne sind dabei: die Kölnerin Anne Lütkes (78) und der Aachener Reiner Priggen (73). Da hat die fettgelaufene NRW-Landtagsfraktion der Grünen offenbar den richtigen Zeitpunkt für eine rechtzeitige Auswechslung so ähnlich verpasst, wie gestern Abend der BVB-Trainer im Westfalenstadion.

    Ein weiserer alter weisser Mann

    Folgende Fakenews verbreitet die Google-KI in der digitalen Welt: “Die ‘Aktuelle Kamera’ lief nie im WDR, da es sich um die zentrale Nchrichtensendung des DDR-Fernsehens (Deutscher Fernsehfunk) handelte.” Das ist eine Lüge.

    Denn genau daher kenne ich Dieter Klein. Als sich Ende der 80er die DDR-Bürgerrechtsbewegung in Bewegung setzte, entschied der weise WDR-Chefredakteur und spätere Intendant Fritz Pleitgen, die Aktuelle Kamera als DDR-Gegenstück der ARD-Tagesthemen ins Dritte Programm des WDR zu übernehmen. Das war ungleich spannender. Hier kamen für kurze Zeit die zu Wort, die sich für eine “bessere DDR” einsetzten. Einer von ihnen war dieser damals noch nicht ganz so alte Herr Klein.

    Im Interview mit Frank Schumann/Junge Welt erzählt der alte Mann (in fünf Tagen wird er 95), bevor es ganz in politische Vergessenheit gerät, wie es bei ihm damals zuging, als die West-BRD den Laden übernahm und rasierte: “Wendejahre: »Sie hatten einen politischen Auftrag« – Über die Abwicklung der Hochschullehrer der Humboldt-Universität nach 1990, den Kampf um ein Pachtgrundstück in Prieros und andere »merkwürdige Begebenheiten« der Vor- und Nachwendezeit.”

    Lesen Sie das schnell, bevor es im dunklen Paywall-Archivkeller der linksradikalen Jungen Welt begraben wird.

  2. Nicht verpassen: #Tarifherbst 2026! Das WSI organisiert gleich zwei spannende Tagungen zur #Tarifpolitik: Konferenz mit dem DGB zur #Tarifwende am 25.11. + #WSITariftagung am 26.11. in Berlin. Herzliche Einladung! Programm und Anmeldung www.wsi.de/de/aktuelle-... und www.boeckler.de/de/aktuelle-...

  3. Berlin-Wahl – Verdi Berlin gegen Tarifflucht und Scheinselbstständigkeit

    Nach dem sogenannten Herrenberg-Urteil demonstrieren Musikschullehrkräfte, Schüler*innen und Eltern vor dem Berliner Abgeordnetenhaus für vollwertige Arbeitsverträ…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #AktuelleNachrichtenausBerlin #AktuelleNewsausBerlin #BerlinNews #Germany #NachrichtenausBerlin #NewsausBerlin #Tarifpolitik
    europesays.com/de/1213409/

  4. (3/3) Gute Arbeit in Deutschland hänge nun mal davon ab, dass es kollektive Rechte gibt und Solidarität auch in einer digitalen #Arbeitswelt weitergelebt werden kann, betont Wenckebach. Ohne direkten Kontakt zu den Beschäftigten bleibt auch #Tarifpolitik schwierig.

  5. Nach Streik: Lufthansa kehrt zum normalen Flugbetrieb zurück

    Stand: 10.04.2026 20:00 Uhr Der Streik beim Kabinenpersonal der Lufthansa hat am Freitag den Flugverkehr in Deutschland weitgehen…
    #Muenchen #Munchen #Munich #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #München #Arbeitskampf #Bayern #Cityline #Flugverkehr #Germany #Gewerkschaften #Kabinenpersonal #Luft-undRaumfahrt #Lufthansa #Streik #Tarifpolitik #Ufo
    europesays.com/de/935986/

  6. Streik des Lufthansa-Kabinenpersonals: Zahlreiche Flüge fallen aus

    AUDIO: NDR Info Nachrichten (3 Min) Stand: 10.04.2026 00:01 Uhr Erneuter Streik bei der Lufthansa: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo…
    #Muenchen #Munchen #Munich #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #München #Arbeitskampf #Bayern #Cityline #Germany #Gewerkschaften #Kabinenpersonal #Luft-undRaumfahrt #Lufthansa #Streik #Tarifpolitik #Ufo
    europesays.com/de/933963/

  7. New Economy – 25 neue Betriebsräte in fünf Jahren: Berlins kleine Rätebewegung

    Bürokomplex Voltair am Alexanderplatz: »Die meisten Betriebsratswahlen haben in verspielten Großraumbüros mit ausgedehnten Sitzlandschaften stattgefunden«, schreibt Daniel Weidmann.…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Betriebsrat #Germany #Literatur #Tarifpolitik
    europesays.com/de/863522/

  8. Irreführung

    Wer kann heute noch Kopfrechnen?

    Es gibt ein Verhandlungsergebnis im Tarifkonflikt um den öffentlichen Dienst der Länder. 1990-2005 war ich davon selbst betroffen. Die aktuellen Schlagzeilen der Onlinemedien behaupten, es gebe “5,8% mehr”. Mann muss nur 15 Sekunden weiterlesen, um zu bemerken, dass das nicht stimmt. Wieviele tun das? Und leider hat diese Irreführung meine Gewerkschaft selbst ingang gesetzt. Warum tut sie das?

    Ich spekuliere. Und wenn es objektiv feststellbar wäre, würde ich darauf wetten. Die Kolleg*inn*en der ver.di-Tarifkommission sind froh, dass es vorbei ist. Mit solchen provinziellen Politiker*innen einen Interessenausgleich suchen zu müssen, das erfüllt den Tatbestand der Psychofolter, und wenn es nicht um Millionen Beschäftigte ginge, der verbrecherischen Zeitvernichtung. Das Leben ist zu kurz für sowas. Ich könnte das nicht, und bin als Gewerkschaftsmitglied dann wieder froh, dass es Verantwortliche gibt, die bereit sind, sich dem auszusetzen.

    Ein Bashing oder eine Entlarvung von “Verrat” liegt mir also fern. Tatsache ist aber, dass 5,8 geteilt durch 2,25 (= 27 Monate Laufzeit) weniger als 2,6 ergibt. Die Inflationsrate beträgt aktuell 2,1. Bleibt übrig: 0,5. Dä! Wer betroffen ist, rechne sich seine individuelle Steuerprogression dazu, und weg ist es …

    Der geforderte Sockelbetrag von 300 €, der für mehr Gerechtigkeit zwischen Gering- und Hochverdiener*inne*n gesorgt hätte, als es eine Prozentforderung kann, wurde auf 100 € eingeschmolzen. Immerhin gibt es eine geringe Wechselschichtzulage (100 €), die für Krankenhäuser höhergelegt wird (250 €).

    Das bornierte Agieren der Bundesländer entspricht exakt ihrer realen Trauer um Serkan C., den mutmasslich ermordeten Zugbegleiter. Zu der notwendigen Doppelbesetzung, die NRW-Verkehrsminister Krischer medienwirksam gefordert hat, lässt sich ein Amtskollege bereitwillig so zitieren: “Die finanziellen Mittel dazu haben wir nicht, das muss ich ganz klar sagen.” Na, dann ist ja alles geklärt.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  9. Erneut Warnstreiks am UKSH – Beschäftigte streiken bis Mittwoch

    AUDIO: Nachrichten 06:00 Uhr – 02.02.2026 (4 Min) Stand: 02.02.2026 09:31 Uhr Aufgerufen von der Gewerkschaft ver.di legen…
    #Kiel #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Akutversorgung #Germany #Gesundheitspolitik #Kundgebungen #Lübeck #Schleswig-Holstein #Streik #Tarifpolitik #UKSH #ver.di
    europesays.com/de/767848/

  10. Krankenhausversorgung – Not- oder Normaldienst? DRK-Kliniken zerren Verdi vor Gericht

    Personell und finanziell ist die Situation der DRK-Kliniken Berlin angespannt. Foto: dpa/Robert Michael Durch den Personalm…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #"DRK" #AktuelleNachrichtenausBerlin #AktuelleNewsausBerlin #BerlinNews #Germany #Krankenhaus #NachrichtenausBerlin #NewsausBerlin #Streik #Tarifpolitik
    europesays.com/de/715807/

  11. Beschäftigte des öffentlichen Dienstes demonstrieren in Kiel

    Stand: 09.12.2025 18:51 Uhr In Kiel haben am Dienstag gut 70 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes für höhere Löhne…
    #Kiel #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Germany #Gewerkschaft #ÖffentlicherDienst #Protest #Schleswig-Holstein #Schneider #Tarifpolitik
    europesays.com/de/635218/

  12. (2/3) Die Erfolge in der #Tarifpolitik wurden von den #Gewerkschaften teilweise hart erkämpft. Die letzten zwei Jahre waren in #Europa enorm streikreich. Unsere WSI-Studie verzeichnet selbst in Ländern wie #Österreich, in denen sonst kaum gestreikt wird, eine Zunahme des Streikvolumens. 📢

    In Deutschland gelten #Tarifverträge durchschnittlich zwei Jahre. Während dieser Zeit herrscht #Friedenspflicht, sodass die Gewerkschaften erst mit Verzögerung auf die Preisschocks reagieren konnten.

  13. 📢 Neuer Böckler Impuls erschienen 👇
    💸 #Tarifpolitik: Die Inflation überwinden
    👨‍🍼👩‍🦰 #Arbeitswelt: Gleichstellung beginnt im Kopf
    👩‍🔧👨‍🔬 #Ausbildung: Besser im Tarifbetrieb
    🏗️💰 Investitionsförderung: Notwendig, aber mit unnötig teurem Geschenk
    Lesen & weiterempfehlen:
    🗞️ boeckler.de/de/boeckler-impuls

  14. Tarifkompromiss in der #Chemie als ein „neues Kapitel in der #Tarifpolitik": 1 Tag Urlaub extra als Erschwernisszulage für #IGBCE-Mitgliedschaft und 2stufige Lohnerhöhung labournet.de/?p=219922

  15. Die Themensetzung wird allerdings stark von der #Bundespolitik getrieben, wie unsere Grafik für die Nachrichtensendungen zeigt. Auch lässt die Kontinuität der Berichterstattung zu wünschen übrig. #Tarifpolitik ist z.B. nur zu Ereignissen wie Streiks kurzzeitig Thema.

  16. 1949 trat das #Tarifvertragsgesetz in Kraft. Das Gesetz definiert den rechtlichen Rahmen für #Tarifverhandlungen & Tarifverträge zw. Gewerkschaften & Arbeitgebern oder Arbeitgeberverbänden.
    Eine kleine Zeitreise durch 75 Jahre deutscher #Tarifpolitik:
    boeckler.de/de/magazin-mitbest

  17. Schluss mit ausgeliefert? #Tarifpolitik in der plattformvermittelten #Lieferarbeit. Artikel von Janis Ewen aus der PROKLA 211 vom Juni 2023 mit dem Schwerpunkt "Tarifvertrag" - Dank an @Ztschr_Prokla! labournet.de/?p=212685

  18. Mannheim beendet Streikwoche mit insgesamt über 34.000 Streikenden - Montag #Verkehrsstreik

    Zum Abschluss einer Warnstreikwoche mit insgesamt über 34.000 streikenden Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg haben heute in Mannheim 4.000 Streikende aus der Region Rhein-Neckar demonstriert.
    Zur dritten und vorerst letzten Verhandlungsrunde, die ab Montag in Potsdam stattfindet, streiken am 27. März auch im Land Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr, am Flughafen Stuttgart, bei Schleusen am Neckar und bei der Autobahn GmbH. Die EVG ruft parallel in ihren Tarifrunden bei der Bahn zum Streik auf.
    (Korrektur: Im kommunalen Nahverkehr wird am Montag in acht Städten gestreikt: #Stuttgart, #Karlsruhe, #Freiburg, #Baden-Baden, #Ulm, #Heilbronn, #Esslingen und #Mannheim, nicht jedoch in Konstanz)

    Martin Gross, ver.di Landesbezirksleiter, sagte in Mannheim bei der Abschlusskundgebung: „Die höchste #Inflation seit 70 Jahren ist eine historische Herausforderung an die #Tarifpolitik. Die #Arbeitgeber hatten mit ihrem viel zu niedrigen und sozial ungerechten Angebot gezeigt, dass sie den Ernst der Lage nicht im Ansatz verstanden haben. In dieser Woche waren wir deshalb mit unseren #Warnstreiks laut und deutlich unterwegs, um unseren Forderungen, insbesondere der nach einem hohen #Mindestbetrag, Gehör zu verschaffen. Am Montag werden wir zum Abschluss den öffentlichen #Verkehr bundesweit bestreiken. Um zu zeigen, dass in diesem Land ohne den öffentlichen Dienst nichts läuft. Mit dieser #Warnstreikwelle haben wir den Arbeitgebern hoffentlich unmissverständlich klargemacht, was wir nächste Woche von ihnen erwarten, wie stark wir sind und wozu wir bereit sind, wenn es sein muss.“

    Zum Vorwurf von Steffen #Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände ( #BDA ), die Warnstreiks seien unverhältnismäßig und würden die Akzeptanz für das #Streikrecht gefährden, sagte Gross auf der #Kundgebung: "Wir erleben eine beispiellose #Solidarität mit den Streikenden. Weil die Menschen im Land wissen, dass diese Tarifrunden in der #Inflationskrise auch ihre sind. Wenn wir jetzt nicht verhindern, dass #Kaufkraft dauerhaft zerstört wird, hat das für die Menschen und die #Wirtschaft gleichermaßen schwerwiegende Folgen. Ein Akzeptanzproblem mit dem #Grundrecht auf Streik haben offensichtlich vor allem die Spitzen der #Arbeitgeber. Herr Kampeter sollte lieber Unternehmen zur Ordnung rufen, die ihre #Preise im Windschatten der Inflation rücksichtslos erhöht haben, nur um ihre #Gewinne zu steigern."

    Heutiger #Warnstreik im Bezirk Rhein-Neckar:
    Großer Warnstreiktag im Bezirk am Freitag, 24.3., in Mannheim: Die komplette Stadt Mannheim, die Landkreisgemeinden #Ilvesheim, #Schwetzingen, #Neckargemünd, #Eppelheim und #Hemsbach, die #Sparkassen Rhein-Neckar-Nord und #Heidelberg, das #Theater Heidelberg, die #RNV und die #UMM, die #APH, die Heidelberger #Werkstätten, die# BA und die #DRV.
    Treffen 8:00 Uhr am Gewerkschaftshaus, anschließend Demo durch die Stadt, gegen 10:30 Kundgebung am Alten Messplatz.

    Der Verkehrsstreik am Montag in Baden-Württemberg:
    In Baden-Württemberg ruft allein ver.di in insgesamt acht Tarifrunden zu #Arbeitsniederlegungen auf. Der Schwerpunkt liegt im öffentlichen Dienst: bestreikt wird der kommunale Nahverkehr in Stuttgart, Karlsruhe, Baden-Baden, Freiburg, Ulm, Mannheim, Esslingen und Heilbronn. Am #Flughafen Stuttgart streiken sowohl Beschäftigte des öffentlichen Dienstes als auch der #Bodenverkehrsdienste (drei eigene Tarifrunden) und des #Sicherheitspersonal|s. Weiter sind #Beschäftigte der #Autobahn GmbH sowie der #Wasserstraßen (TV ÖD) aufgerufen. Die Streikenden an den Schleusen versammeln sich zentral an der Schleuse in Heidelberg. Schließlich wird bei der #AVG in Karlsruhe zum Solidaritätsstreik aufgerufen. Die #EVG wird in ihrer Tarifrunde mit der Deutschen #Bahn sowie vielen weiteren Bahnen zu Warnstreiks aufrufen.
    Die Gewerkschaften rechnen damit, dass ein Großteil des Nah- und #Fernverkehr|s in Baden-Württemberg am Montag auf der #Schiene, auf der #Straße, in der #Luft und auf dem #Wasser zum Erliegen kommt.

    ver.di fordert für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von #Bund und #Kommunen eine #Anhebung der #Einkommen um 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer #Laufzeit von zwölf Monaten. Die #Ausbildungsvergütungen und #Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Das Ergebnis soll später zeit- und wirkungsgleich auf Beamt:innen, Richter:innen, Soldat:innen und Soldaten sowie Versorgungsempfänger:innen übertragen werden. ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit der #GdP, der #GEW, der IG #BAU und dem #dbb #beamtenbund und# tarifunion. Die erste von drei verabredeten V#erhandlungsrunden war am 24. Januar in #Potsdam, die zweite Runde am 22. und 23. Februar 2023. Die dritte und letzte verabredete ist vom 27. bis voraussichtlich 29. März 2023.

    In Baden-Württemberg arbeiten nach Zahlen des Statistischen Landesamtes von 2022 rund 236.000 Tarifbeschäftigte bei den Kommunen. Etwa 67 Prozent der Beschäftigten sind #Frauen, die T#eilzeitquote beträgt rund 44 Prozent (insgesamt inklusive Beamt:innen). Außerdem haben die bundesweiten Verhandlungen unter anderem Auswirkungen auf den Verlauf der Tarifrunde von rund 10.000 Beschäftigten bei der Agentur für Arbeit und über 3.000 Beschäftigten bei der Deutschen Rentenversicherung im Land.

    Quelle: #verdi PM 24. März 2023
    bawue.verdi.de/presse/pressemi

  19. "Daten zeigen: Seit den Neunzigerjahren haben Haushalte mit geringem Einkommen kaum reale Lohnsteigerungen erfahren. Das ist sozialer Sprengstoff in der aktuellen Krise."
    #gesellschaft #tarifpolitik #soziales
    diw.de/de/diw_01.c.855435.de/n

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