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#fernverkehr — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #fernverkehr, aggregated by home.social.

  1. Falls der Fernverkehr in Lüneburg, Uelzen und Celle fast vollständig eingestellt wird, sobald die neue Bahnstrecke Hannover Hamburg fertig ist (was mit Sicherheit nicht vor 2045 der Fall sein wird), wäre ein zusätzlicher Regional-Sprinter, der nur in diesen drei Städten hält und 200 km/h fährt, eine gute Lösung.

    #Bahn #Fernverkehr #SchnellerRegionalverkehr #Lüneburg #Uelzen #Celle

  2. #DAF #XF #Electric #Lappland #Extremtest: Effizienter Geheimtipp oder Fehlkauf für den #Fernverkehr?

    Es wird richtig eng. Denn innerhalb von weniger als 4 Tagen von Ostfriesland bis nach Finnland zu fahren ist eine Herausforderung - egal ob Diesel oder Elektro. In diesem Video seht ihr, wie sich der der DAF schlägt und welches Problem mir bei der Kalkulation des Verbrauchs aufgefallen ist. Viel Spaß mit diesem Spezialvideo hier beim #Elektrotrucker...

    @elektrotrucker

    m.youtube.com/watch?v=Rgg9IJOy

  3. #DAF #XF #Electric #Lappland #Extremtest: Effizienter Geheimtipp oder Fehlkauf für den #Fernverkehr?

    Es wird richtig eng. Denn innerhalb von weniger als 4 Tagen von Ostfriesland bis nach Finnland zu fahren ist eine Herausforderung - egal ob Diesel oder Elektro. In diesem Video seht ihr, wie sich der der DAF schlägt und welches Problem mir bei der Kalkulation des Verbrauchs aufgefallen ist. Viel Spaß mit diesem Spezialvideo hier beim #Elektrotrucker...

    @elektrotrucker

    m.youtube.com/watch?v=Rgg9IJOy

  4. #DAF #XF #Electric #Lappland #Extremtest: Effizienter Geheimtipp oder Fehlkauf für den #Fernverkehr?

    Es wird richtig eng. Denn innerhalb von weniger als 4 Tagen von Ostfriesland bis nach Finnland zu fahren ist eine Herausforderung - egal ob Diesel oder Elektro. In diesem Video seht ihr, wie sich der der DAF schlägt und welches Problem mir bei der Kalkulation des Verbrauchs aufgefallen ist. Viel Spaß mit diesem Spezialvideo hier beim #Elektrotrucker...

    @elektrotrucker

    m.youtube.com/watch?v=Rgg9IJOy

  5. #DAF #XF #Electric #Lappland #Extremtest: Effizienter Geheimtipp oder Fehlkauf für den #Fernverkehr?

    Es wird richtig eng. Denn innerhalb von weniger als 4 Tagen von Ostfriesland bis nach Finnland zu fahren ist eine Herausforderung - egal ob Diesel oder Elektro. In diesem Video seht ihr, wie sich der der DAF schlägt und welches Problem mir bei der Kalkulation des Verbrauchs aufgefallen ist. Viel Spaß mit diesem Spezialvideo hier beim #Elektrotrucker...

    @elektrotrucker

    m.youtube.com/watch?v=Rgg9IJOy

  6. #DAF #XF #Electric #Lappland #Extremtest: Effizienter Geheimtipp oder Fehlkauf für den #Fernverkehr?

    Es wird richtig eng. Denn innerhalb von weniger als 4 Tagen von Ostfriesland bis nach Finnland zu fahren ist eine Herausforderung - egal ob Diesel oder Elektro. In diesem Video seht ihr, wie sich der der DAF schlägt und welches Problem mir bei der Kalkulation des Verbrauchs aufgefallen ist. Viel Spaß mit diesem Spezialvideo hier beim #Elektrotrucker...

    @elektrotrucker

    m.youtube.com/watch?v=Rgg9IJOy

  7. Die #DeutscheBahn least erstmals 25 ICE3neo-Züge von #SiemensMobility über ein zehnjähriges Modell.

    Das Volumen liegt bei knapp einer Milliarde Euro. Die Wartung bleibt in Eigenverantwortung der Bahn. Mit dem Leasing will der Konzern seine #ICE-Flotte modernisieren und zugleich #Liquidität sichern.

    Die Züge sollen auch international, etwa in #Frankreich, #Belgien und #Polen, eingesetzt werden.

    handelsblatt.com/unternehmen/m

    #Mobilität #Infrastruktur #Eisenbahn #Fernverkehr

  8. Frankreich rebelliert – doch mit welchem Ziel?

    Das Gewerkschaftsbündnis, das zu den Streiks am 18. September aufgerufen hatte, hat ein Ultimatum gestellt – aber Bloquons Tout will mehr als nur Zugeständnisse.

    Gestern (18. September) wurde Frankreich zum zweiten Mal in Folge von Störungen heimgesucht, nachdem die #Gewerkschaften mit #Streiks in verschiedenen Branchen und großflächigen Störungen im ganzen Land versucht hatten, ihre Bedeutung wieder zu unterstreichen. Die #CGT gab an, dass eine Million Menschen an den Aktionen am Donnerstag teilgenommen hätten; selbst das Innenministerium räumte ein, dass es mindestens 500.000 gewesen seien. Neun Gewerkschaften handelten zum ersten Mal seit den Rentenstreitigkeiten von 2023 gemeinsam.

    Der #RATP-#Gewerkschaft gelang es weitgehend, die Pariser Metro lahmzulegen, und #Lehrer und #Schulpersonal streikten gemeinsam mit Kollegen aus dem #Energiesektor und der Bahn, wo es zu erheblichen Störungen im Nah- und #Fernverkehr kam.

    #Studierende mobilisierten sich an #Universitäten im ganzen Land. Der Universitätsbetrieb in #Paris, #Caen, #Montpellier, #Nantes, #Rouen und #Toulouse unter anderem wurde laut Contre Attaque eingestellt, die auch berichteten, dass in Lyon „die Sciences Po und die #ENS von der Verwaltung ‚vorbeugend’ geschlossen wurden”.

    #Anarchisten standen weiterhin im Mittelpunkt der Aktionen. In #Laon nahm die Peter-Kropotkin-Brigade erneut an den Demonstrationen teil, diesmal mit Schwerpunkt auf dem lokalen #Sonoco-Werk, wo kürzlich 117 Entlassungen angekündigt worden waren.

    Im Vergleich zur Vorwoche reagierte die #Polizei zurückhaltender – was vor allem darauf zurückzuführen war, dass die gleiche Anzahl von Beamten gegen eine deutlich größere Zahl von Demonstranten auf den Straßen eingesetzt wurde.

    Kleine Gruppen von #Faschisten und rechtsextremen Demonstranten tauchten ebenfalls kurz auf, um die Demonstranten zu konfrontieren. In #Montpellier, wo sich zwischen 15.000 und 20.000 Menschen versammelt hatten, um die Aktionen zu unterstützen, konfrontierte eine Gruppe von bis zu 30 rechtsextremen Männern gegen Ende des Tages etwa 200 Demonstranten und #Antifaschisten.

    Die Polizei griff schließlich ein, um die rechtsextreme Gruppe zu schützen, von der einige Mitglieder von Beobachtern als Mitglieder einer #Ultras-Gruppe identifiziert wurden, die mit dem #Fußballverein der Stadt in Verbindung steht. Mehrere Demonstranten und Antifaschisten wurden bei einer Reihe von Angriffen durch Mitglieder der rechtsextremen Gruppe verletzt, aber die Polizei unternahm nichts gegen die Täter.

    Obwohl das Ausmaß der Aktion beeindruckend ist, bestehen weiterhin Spannungen zwischen den Bestrebungen von Teilen von #BloquonsTout – einer führerlosen, dezentralen Bewegung, die Spontaneität schätzt und weder über Mechanismen noch den Willen verfügt, mit #Mainstream-Politikern zu „verhandeln“ – und den etablierten Gewerkschaften, mit denen die Regierung besser zurechtkommt.

    In dem Versuch, die Initiative zurückzugewinnen, hat das #Gewerkschaftsbündnis dem neuen #Premierminister Sébastien #Lecornu ein Ultimatum gestellt und die Rücknahme der #Haushaltsvorschläge gefordert, die zum Sturz seines Vorgängers geführt hatten, andernfalls drohten nach dem 24. September erneute Aktionen.

    Zu den Forderungen gehörten auch die Einführung einer #Vermögenssteuer und die Aufgabe der Versuche, das #Rentenalter anzuheben.

    Bei einer Befragung zeigten sich die von Bloquons Tout beeinflussten Aktivisten auf der Straße jedoch weniger überzeugt von den Vorzügen von Verhandlungen oder konventionellen Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Politikern.

    Ein Aktivist sagte gegenüber France 24: „Wir haben nichts von der Regierung zu verlangen. Wir versuchen nicht zu verhandeln ... Wir wollen unsere Forderungen durchsetzen, und unsere einzige Forderung ist, dass die Regierung zurücktritt.“

    Andere wiesen auf den Ausschluss der parlamentarischen #Linken aus der Regierung und die Unhaltbarkeit von Macrons Fließband an entbehrlichen Premierministern hin.

    Der #Zombie-#Macronismus rollt weiter, aber gleichzeitig wächst die #Revolte. Die orthodoxen Gewerkschaften – die oft ebenso sehr ein Mittel zur Eindämmung von Protesten wie zu deren Förderung sind – haben sich gestern mit ihrer Rolle zufrieden gegeben, aber es ist alles andere als klar, dass sie in der Lage sein werden, die breitere antipolitische Stimmung, die durch Bloquons Tout repräsentiert wird, zu kontrollieren oder zu kanalisieren.

    Vor diesem Hintergrund liegt es im Interesse der Regierung, vor Ablauf der Frist am 24. September eine Art Annäherung mit den zugelassenen Gesprächspartnern der Arbeitnehmer zu erreichen. Angesichts der bisherigen Unnachgiebigkeit Macrons und der anarchistischen #Spontaneität von „Bloquons Tout“ bleibt die Lage in Frankreich jedoch ungewiss.

    Quelle:  punkacademic France revolts – but to what end? / @freedomnews  19. September 2025

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert] via trueten.de

    #Anarchismus #Frankreich

  9. Fernverkehr zum Flattarif für alle!...?


    Elya Maurice Conrad plädiert in seiner Kolumne 'Änder Studies' für einen Fernverkehr zum erschwinglichen Flattarif.
    taz.de/!6054052

    Zitate daraus:

    -- "Holt endlich den Fern­ver­kehr ins Deut­sch­land­ti­cket! Das ist machbar, es braucht nur genügend po­li­ti­schen Willen."
    -- "Erinnert ihr euch noch an das Sommermärchen, als es 2022 plötzlich das 9-Euro-Ticket gab? Der Duft verkehrspolitischer Revolution lag in der Luft."

    Wenn man diese Idee unter dem Aspekt des Klimaschutzes durchdenkt, spricht viel, wenn nicht alles dafür. Das angeführte Vorbild 'Bahncard 100' bahn.de/angebot/bahncard/bahnc kostet für unterschiedliche Personengruppen zwischen 1.459 Euro und 4.899 Euro in der 2. Klasse. Der Geltungsbereich ist vielsagend schwammig definiert: "Sie wird bei vielen Verkehrsverbünden, in Bussen und bei Privatbahnen akzeptiert."

    "In VIELEN", also nicht in allen?

    Ein Flattarif, mit dem man nicht ohne vorherige Prüfung an JEDEN Ort des Landes kommt, ist immer für einige Menschen, die sich ihre Fortbewegung nur mit dem Auto vorstellen können, ein No-Go. Oder ist die Integration des Deutschlandtickets schon eine hinreichende Versicherung?
    Aber das ließe sich wohl klären.
    Das sehen wir schon beim D-Ticket, dem noch-sogenannten "49-Euro-Ticket", wo sich die #Verkehrsverbünde, die #Bundesländer und der #Bund über Preis und Geltungsbereich zusammenraufen müssen. Der landesweiten Akzeptanz eines billigen Einheitspreis-Abonnements steht nur die häufige Erfahrung entgegen, daß es für Menschen in Großstädten sehr gut, für Menschen im ländlichen Raum eventuell ein Totalausfall ist.

    Als ständig auf öffentliche Verkehrsmittel Angewiesener, aber Nicht-Aktivist, habe ich seinerzeit eigene Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket notiert.
    climatejustice.social/@NichtVi


    Anja Krüger kommentiert den realen Zustand der Deut­schen Bahn mit: "Stetig schlech­te­rer Service und höhere Preise – das verträgt sich nicht"
    taz.de/!6054073

    Elya Maurice Conrad und Anja Krüger sprechen jeweils auf ihre Art aus, was auch ich denke. Neben den Gewinnern gäbe es aus meinen früheren Erfahrungen mit einem erweiterten Gültigkeitsbereich des D-Tickets auch Verlierergruppen:

    - #BerufspendlerInnen, die an den letzten Haltestellen vor dem Ziel in einen IC einsteigen (wie im Nahverkehr nahe Mittel- und Oberzentren)
    - #Mobilitätseingeschränkte Menschen, die schon im ÖPNV auf die Hilfe von Mitreisenden angewiesen sind - vom Sitzplatz oder Rollstuhlstandplatz ganz zu schweigen
    - #RadfahrerInnen, die keinen Fahrradstellplatz finden
    - #Familien, die nicht sicher zusammenbleiben können.

    Was natürlich am bereitstellbaren bzw. vorhandenen Angebot liegen würde.

    Während die Öffentlichen Verkehrsmittel in Sonntagsreden gepriesen werden, zeigt die real regierende Politik wenig Ambitionen, die Bahn- und Businfrastruktur spürbar zu verbessern. Stichwort #Schuldenbremse und dogmatische Aversion gegen eine höhere bzw. gerechtere Besteuerung. Bei Autobahnen und Ortsumgehungen sieht man das nicht so eng.
    Das letzte Wort in Sachen einer gelingenden #Verkehrswende haben diejenigen, die regelmäßig #Auto fahren - in einem Land, wo #Autominuten der Maßstab für Transporte sind www1.wdr.de/nachrichten/landes .


    #ElyaMauriceConrad #AnjaKrüger #DeutscheBahn #Fernverkehr #DeutschlandTicket #9EuroTicket #Bahncard100 #Klimaschutz

  10. Fernverkehr zum Flattarif für alle!...?


    Elya Maurice Conrad plädiert in seiner Kolumne 'Änder Studies' für einen Fernverkehr zum erschwinglichen Flattarif.
    taz.de/!6054052

    Zitate daraus:

    -- "Holt endlich den Fern­ver­kehr ins Deut­sch­land­ti­cket! Das ist machbar, es braucht nur genügend po­li­ti­schen Willen."
    -- "Erinnert ihr euch noch an das Sommermärchen, als es 2022 plötzlich das 9-Euro-Ticket gab? Der Duft verkehrspolitischer Revolution lag in der Luft."

    Wenn man diese Idee unter dem Aspekt des Klimaschutzes durchdenkt, spricht viel, wenn nicht alles dafür. Das angeführte Vorbild 'Bahncard 100' bahn.de/angebot/bahncard/bahnc kostet für unterschiedliche Personengruppen zwischen 1.459 Euro und 4.899 Euro in der 2. Klasse. Der Geltungsbereich ist vielsagend schwammig definiert: "Sie wird bei vielen Verkehrsverbünden, in Bussen und bei Privatbahnen akzeptiert."

    "In VIELEN", also nicht in allen?

    Ein Flattarif, mit dem man nicht ohne vorherige Prüfung an JEDEN Ort des Landes kommt, ist immer für einige Menschen, die sich ihre Fortbewegung nur mit dem Auto vorstellen können, ein No-Go. Oder ist die Integration des Deutschlandtickets schon eine hinreichende Versicherung?
    Aber das ließe sich wohl klären.
    Das sehen wir schon beim D-Ticket, dem noch-sogenannten "49-Euro-Ticket", wo sich die #Verkehrsverbünde, die #Bundesländer und der #Bund über Preis und Geltungsbereich zusammenraufen müssen. Der landesweiten Akzeptanz eines billigen Einheitspreis-Abonnements steht nur die häufige Erfahrung entgegen, daß es für Menschen in Großstädten sehr gut, für Menschen im ländlichen Raum eventuell ein Totalausfall ist.

    Als ständig auf öffentliche Verkehrsmittel Angewiesener, aber Nicht-Aktivist, habe ich seinerzeit eigene Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket notiert.
    climatejustice.social/@NichtVi


    Anja Krüger kommentiert den realen Zustand der Deut­schen Bahn mit: "Stetig schlech­te­rer Service und höhere Preise – das verträgt sich nicht"
    taz.de/!6054073

    Elya Maurice Conrad und Anja Krüger sprechen jeweils auf ihre Art aus, was auch ich denke. Neben den Gewinnern gäbe es aus meinen früheren Erfahrungen mit einem erweiterten Gültigkeitsbereich des D-Tickets auch Verlierergruppen:

    - #BerufspendlerInnen, die an den letzten Haltestellen vor dem Ziel in einen IC einsteigen (wie im Nahverkehr nahe Mittel- und Oberzentren)
    - #Mobilitätseingeschränkte Menschen, die schon im ÖPNV auf die Hilfe von Mitreisenden angewiesen sind - vom Sitzplatz oder Rollstuhlstandplatz ganz zu schweigen
    - #RadfahrerInnen, die keinen Fahrradstellplatz finden
    - #Familien, die nicht sicher zusammenbleiben können.

    Was natürlich am bereitstellbaren bzw. vorhandenen Angebot liegen würde.

    Während die Öffentlichen Verkehrsmittel in Sonntagsreden gepriesen werden, zeigt die real regierende Politik wenig Ambitionen, die Bahn- und Businfrastruktur spürbar zu verbessern. Stichwort #Schuldenbremse und dogmatische Aversion gegen eine höhere bzw. gerechtere Besteuerung. Bei Autobahnen und Ortsumgehungen sieht man das nicht so eng.
    Das letzte Wort in Sachen einer gelingenden #Verkehrswende haben diejenigen, die regelmäßig #Auto fahren - in einem Land, wo #Autominuten der Maßstab für Transporte sind www1.wdr.de/nachrichten/landes .


    #ElyaMauriceConrad #AnjaKrüger #DeutscheBahn #Fernverkehr #DeutschlandTicket #9EuroTicket #Bahncard100 #Klimaschutz

  11. Fernverkehr zum Flattarif für alle!...?


    Elya Maurice Conrad plädiert in seiner Kolumne 'Änder Studies' für einen Fernverkehr zum erschwinglichen Flattarif.
    taz.de/!6054052

    Zitate daraus:

    -- "Holt endlich den Fern­ver­kehr ins Deut­sch­land­ti­cket! Das ist machbar, es braucht nur genügend po­li­ti­schen Willen."
    -- "Erinnert ihr euch noch an das Sommermärchen, als es 2022 plötzlich das 9-Euro-Ticket gab? Der Duft verkehrspolitischer Revolution lag in der Luft."

    Wenn man diese Idee unter dem Aspekt des Klimaschutzes durchdenkt, spricht viel, wenn nicht alles dafür. Das angeführte Vorbild 'Bahncard 100' bahn.de/angebot/bahncard/bahnc kostet für unterschiedliche Personengruppen zwischen 1.459 Euro und 4.899 Euro in der 2. Klasse. Der Geltungsbereich ist vielsagend schwammig definiert: "Sie wird bei vielen Verkehrsverbünden, in Bussen und bei Privatbahnen akzeptiert."

    "In VIELEN", also nicht in allen?

    Ein Flattarif, mit dem man nicht ohne vorherige Prüfung an JEDEN Ort des Landes kommt, ist immer für einige Menschen, die sich ihre Fortbewegung nur mit dem Auto vorstellen können, ein No-Go. Oder ist die Integration des Deutschlandtickets schon eine hinreichende Versicherung?
    Aber das ließe sich wohl klären.
    Das sehen wir schon beim D-Ticket, dem noch-sogenannten "49-Euro-Ticket", wo sich die #Verkehrsverbünde, die #Bundesländer und der #Bund über Preis und Geltungsbereich zusammenraufen müssen. Der landesweiten Akzeptanz eines billigen Einheitspreis-Abonnements steht nur die häufige Erfahrung entgegen, daß es für Menschen in Großstädten sehr gut, für Menschen im ländlichen Raum eventuell ein Totalausfall ist.

    Als ständig auf öffentliche Verkehrsmittel Angewiesener, aber Nicht-Aktivist, habe ich seinerzeit eigene Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket notiert.
    climatejustice.social/@NichtVi


    Anja Krüger kommentiert den realen Zustand der Deut­schen Bahn mit: "Stetig schlech­te­rer Service und höhere Preise – das verträgt sich nicht"
    taz.de/!6054073

    Elya Maurice Conrad und Anja Krüger sprechen jeweils auf ihre Art aus, was auch ich denke. Neben den Gewinnern gäbe es aus meinen früheren Erfahrungen mit einem erweiterten Gültigkeitsbereich des D-Tickets auch Verlierergruppen:

    - #BerufspendlerInnen, die an den letzten Haltestellen vor dem Ziel in einen IC einsteigen (wie im Nahverkehr nahe Mittel- und Oberzentren)
    - #Mobilitätseingeschränkte Menschen, die schon im ÖPNV auf die Hilfe von Mitreisenden angewiesen sind - vom Sitzplatz oder Rollstuhlstandplatz ganz zu schweigen
    - #RadfahrerInnen, die keinen Fahrradstellplatz finden
    - #Familien, die nicht sicher zusammenbleiben können.

    Was natürlich am bereitstellbaren bzw. vorhandenen Angebot liegen würde.

    Während die Öffentlichen Verkehrsmittel in Sonntagsreden gepriesen werden, zeigt die real regierende Politik wenig Ambitionen, die Bahn- und Businfrastruktur spürbar zu verbessern. Stichwort #Schuldenbremse und dogmatische Aversion gegen eine höhere bzw. gerechtere Besteuerung. Bei Autobahnen und Ortsumgehungen sieht man das nicht so eng.
    Das letzte Wort in Sachen einer gelingenden #Verkehrswende haben diejenigen, die regelmäßig #Auto fahren - in einem Land, wo #Autominuten der Maßstab für Transporte sind www1.wdr.de/nachrichten/landes .


    #ElyaMauriceConrad #AnjaKrüger #DeutscheBahn #Fernverkehr #DeutschlandTicket #9EuroTicket #Bahncard100 #Klimaschutz