#baumschutz — Public Fediverse posts
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"Im Zweifel wird einfach ein neues Kind gemacht."
Ah, nee, geht ja um Bäume.
> Die Mehrheit im Ausschuss sah indes „keinen Handlungsbedarf“, wie es Markus Klußmeier (FDP) formulierte. „Die Baufirma macht einen guten Job.“ Im Zweifel werde einfach ein neuer Baum gepflanzt.
Kleine Lemgoer Achtsamkeitsübung.
https://www.lz.de/lippe/lemgo/24376023_Baustelle-in-Lemgo-zieht-Baeume-in-Mitleidenschaft.html €
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"Im Zweifel wird einfach ein neues Kind gemacht."
Ah, nee, geht ja um Bäume.
> Die Mehrheit im Ausschuss sah indes „keinen Handlungsbedarf“, wie es Markus Klußmeier (FDP) formulierte. „Die Baufirma macht einen guten Job.“ Im Zweifel werde einfach ein neuer Baum gepflanzt.
Kleine Lemgoer Achtsamkeitsübung.
https://www.lz.de/lippe/lemgo/24376023_Baustelle-in-Lemgo-zieht-Baeume-in-Mitleidenschaft.html €
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Ah, nee, geht ja um Bäume.
> Die Mehrheit im Ausschuss sah indes „keinen Handlungsbedarf“, wie es Markus Klußmeier (FDP) formulierte. „Die Baufirma macht einen guten Job.“ Im Zweifel werde einfach ein neuer Baum gepflanzt.
Kleine Lemgoer Achtsamkeitsübung.
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"Im Zweifel wird einfach ein neues Kind gemacht."
Ah, nee, geht ja um Bäume.
> Die Mehrheit im Ausschuss sah indes „keinen Handlungsbedarf“, wie es Markus Klußmeier (FDP) formulierte. „Die Baufirma macht einen guten Job.“ Im Zweifel werde einfach ein neuer Baum gepflanzt.
Kleine Lemgoer Achtsamkeitsübung.
https://www.lz.de/lippe/lemgo/24376023_Baustelle-in-Lemgo-zieht-Baeume-in-Mitleidenschaft.html €
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"Im Zweifel wird einfach ein neues Kind gemacht."
Ah, nee, geht ja um Bäume.
> Die Mehrheit im Ausschuss sah indes „keinen Handlungsbedarf“, wie es Markus Klußmeier (FDP) formulierte. „Die Baufirma macht einen guten Job.“ Im Zweifel werde einfach ein neuer Baum gepflanzt.
Kleine Lemgoer Achtsamkeitsübung.
https://www.lz.de/lippe/lemgo/24376023_Baustelle-in-Lemgo-zieht-Baeume-in-Mitleidenschaft.html €
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Appell zum Erhalt der Baumschutzsatzung in Bad Oeynhausen
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 9. Juli entscheiden wir im Rat der Stadt Bad Oeynhausen über die im Umweltausschuss beschlossene Abschaffung der Baumschutzsatzung.
Mit dieser Aufhebung senden wir ein fatales Signal – mitten in einer historischen Hitzeperiode. Wir bitten Sie daher eindringlich, diese Entscheidung im Stadtrat nicht zu bestätigen.
Im Umweltausschuss wurde argumentiert, die Baumschutzsatzung habe keinen einzigen Baum gerettet. Die Recherchen der NW haben diese These jedoch widerlegt: Seit 2016 wurden 838 Fällanträge gestellt – nur 454 davon wurden positiv beschieden. Das bedeutet im Umkehrschluss: 384 Bäume stehen heute noch, weil die Satzung existiert – viele davon jahrzehntealt.
Auch das Argument, kaum jemand pflanze noch Bäume, aus Sorge, sie nie wieder fällen zu dürfen, hält der Prüfung nicht stand. Die Satzung greift erst ab einem Stammumfang von 80 cm. Bis ein Baum diesen Umfang erreicht, vergehen üblicherweise Jahrzehnte. Die allermeisten Menschen, die heute einen Baum pflanzen, werden diese Grenze in ihrem Garten nie selbst erleben.
Wir schreiben Ihnen diesen Appell, während Deutschland eine der intensivsten Hitzewellen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt – mit Temperaturen von teilweise über 41 Grad und zahlreichen neuen Rekorden. Schon vor den schlimmsten Hitzetagen hat es in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts in diesem Jahr mehr als 800 hitzebedingte Todesfälle gegeben. Gerade jetzt erleben wir hautnah, wovor Stadtklimaforscher seit Jahren warnen: Versiegelte, betonierte Flächen heizen sich auf und geben die Hitze auch nachts kaum ab, während Bäume durch Verdunstung und Schatten spürbar kühlen, unsere Luft reinigen und unser Stadtbild prägen. Jeder einzelne große Baum, den wir in dieser Zeit fällen lassen, ist ein Verlust an Lebensqualität – gerade an den heißesten Tagen, an denen es am meisten zählt.
Bad Oeynhausen trägt besondere Verantwortung
Als Kurstadt und Gesundheitsstandort mit einem hohen Anteil älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Kurgästen tragen wir hier eine besondere Verantwortung. Genau diese Gruppen gehören zu den Menschen, die am stärksten durch Hitzetod und hitzebedingte gesundheitliche Notfälle gefährdet sind. Ein Stadtklima, das durch weniger Bäume noch heißer wird, trifft diese vulnerablen Gruppen zuerst und am härtesten.
Ein gefällter Baum ist nicht ersetzbar
Selbst eine konsequente Nachpflanzung kann den Verlust eines gewachsenen Baumes nicht annähernd ausgleichen. Ein Baum, der 50 Jahre Zeit hatte, eine große Krone und ein tiefes Wurzelwerk zu entwickeln, leistet ein Vielfaches dessen, was ein junger Setzling in den ersten Jahrzehnten leisten kann – bei Kühlung, CO2-Bindung, Wasserspeicherung und Lebensraum für Tiere. Wer einen alten Baum fällt und einen neuen pflanzt, tauscht nicht gleichwertig, sondern verliert über Jahrzehnte hinweg spürbar an ökologischer Wirkung.
Auch europäisches Recht zeigt die Richtung
Mit der EU-Wiederherstellungsverordnung (Nature Restoration Law) hat sich die Europäische Union – und damit auch Deutschland – verpflichtet, Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen, statt weiteren Verlust zuzulassen. Eine Stadt, die in dieser Zeit den kommunalen Baumschutz abschafft, bewegt sich gegen diese übergeordnete Zielrichtung, anstatt sie mitzutragen.
Unsere Bitte an Ihr Gewissen
Wir wissen, dass Fraktionsdisziplin im politischen Alltag eine Rolle spielt. Aber bei dieser Entscheidung bitten wir jede und jeden Einzelnen von Ihnen, über Fraktionsgrenzen hinweg ehrlich in sich zu gehen: Können Sie es vor sich selbst verantworten, ausgerechnet jetzt – mitten in einer historischen Hitzewelle, mit Studien, die den Zusammenhang zum Klimawandel eindeutig belegen – den Schutz unserer Bäume aufzugeben?
Wir bitten Sie, diese Entscheidung kritisch zu überdenken, damit wir auch kommenden Generationen ein lebenswertes Bad Oeynhausen übergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Edler und Christian Fitte
#BadOeynhausen #Baumschutz #Entsiegelung #Gesundheit #Hitzewelle #Klimanotstand #Klimapolitik #Klimaschutz #Klimawandel #Kommunalpolitik #Naturschutz #Umwelt #Umweltausschuss #Umweltschutz -
Appell zum Erhalt der Baumschutzsatzung in Bad Oeynhausen
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 9. Juli entscheiden wir im Rat der Stadt Bad Oeynhausen über die im Umweltausschuss beschlossene Abschaffung der Baumschutzsatzung.
Mit dieser Aufhebung senden wir ein fatales Signal – mitten in einer historischen Hitzeperiode. Wir bitten Sie daher eindringlich, diese Entscheidung im Stadtrat nicht zu bestätigen.
Im Umweltausschuss wurde argumentiert, die Baumschutzsatzung habe keinen einzigen Baum gerettet. Die Recherchen der NW haben diese These jedoch widerlegt: Seit 2016 wurden 838 Fällanträge gestellt – nur 454 davon wurden positiv beschieden. Das bedeutet im Umkehrschluss: 384 Bäume stehen heute noch, weil die Satzung existiert – viele davon jahrzehntealt.
Auch das Argument, kaum jemand pflanze noch Bäume, aus Sorge, sie nie wieder fällen zu dürfen, hält der Prüfung nicht stand. Die Satzung greift erst ab einem Stammumfang von 80 cm. Bis ein Baum diesen Umfang erreicht, vergehen üblicherweise Jahrzehnte. Die allermeisten Menschen, die heute einen Baum pflanzen, werden diese Grenze in ihrem Garten nie selbst erleben.
Wir schreiben Ihnen diesen Appell, während Deutschland eine der intensivsten Hitzewellen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt – mit Temperaturen von teilweise über 41 Grad und zahlreichen neuen Rekorden. Schon vor den schlimmsten Hitzetagen hat es in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts in diesem Jahr mehr als 800 hitzebedingte Todesfälle gegeben. Gerade jetzt erleben wir hautnah, wovor Stadtklimaforscher seit Jahren warnen: Versiegelte, betonierte Flächen heizen sich auf und geben die Hitze auch nachts kaum ab, während Bäume durch Verdunstung und Schatten spürbar kühlen, unsere Luft reinigen und unser Stadtbild prägen. Jeder einzelne große Baum, den wir in dieser Zeit fällen lassen, ist ein Verlust an Lebensqualität – gerade an den heißesten Tagen, an denen es am meisten zählt.
Bad Oeynhausen trägt besondere Verantwortung
Als Kurstadt und Gesundheitsstandort mit einem hohen Anteil älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Kurgästen tragen wir hier eine besondere Verantwortung. Genau diese Gruppen gehören zu den Menschen, die am stärksten durch Hitzetod und hitzebedingte gesundheitliche Notfälle gefährdet sind. Ein Stadtklima, das durch weniger Bäume noch heißer wird, trifft diese vulnerablen Gruppen zuerst und am härtesten.
Ein gefällter Baum ist nicht ersetzbar
Selbst eine konsequente Nachpflanzung kann den Verlust eines gewachsenen Baumes nicht annähernd ausgleichen. Ein Baum, der 50 Jahre Zeit hatte, eine große Krone und ein tiefes Wurzelwerk zu entwickeln, leistet ein Vielfaches dessen, was ein junger Setzling in den ersten Jahrzehnten leisten kann – bei Kühlung, CO2-Bindung, Wasserspeicherung und Lebensraum für Tiere. Wer einen alten Baum fällt und einen neuen pflanzt, tauscht nicht gleichwertig, sondern verliert über Jahrzehnte hinweg spürbar an ökologischer Wirkung.
Auch europäisches Recht zeigt die Richtung
Mit der EU-Wiederherstellungsverordnung (Nature Restoration Law) hat sich die Europäische Union – und damit auch Deutschland – verpflichtet, Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen, statt weiteren Verlust zuzulassen. Eine Stadt, die in dieser Zeit den kommunalen Baumschutz abschafft, bewegt sich gegen diese übergeordnete Zielrichtung, anstatt sie mitzutragen.
Unsere Bitte an Ihr Gewissen
Wir wissen, dass Fraktionsdisziplin im politischen Alltag eine Rolle spielt. Aber bei dieser Entscheidung bitten wir jede und jeden Einzelnen von Ihnen, über Fraktionsgrenzen hinweg ehrlich in sich zu gehen: Können Sie es vor sich selbst verantworten, ausgerechnet jetzt – mitten in einer historischen Hitzewelle, mit Studien, die den Zusammenhang zum Klimawandel eindeutig belegen – den Schutz unserer Bäume aufzugeben?
Wir bitten Sie, diese Entscheidung kritisch zu überdenken, damit wir auch kommenden Generationen ein lebenswertes Bad Oeynhausen übergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Edler und Christian Fitte
#BadOeynhausen #Baumschutz #Entsiegelung #Gesundheit #Hitzewelle #Klimanotstand #Klimapolitik #Klimaschutz #Klimawandel #Kommunalpolitik #Naturschutz #Umwelt #Umweltausschuss #Umweltschutz -
Appell zum Erhalt der Baumschutzsatzung in Bad Oeynhausen
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 9. Juli entscheiden wir im Rat der Stadt Bad Oeynhausen über die im Umweltausschuss beschlossene Abschaffung der Baumschutzsatzung.
Mit dieser Aufhebung senden wir ein fatales Signal – mitten in einer historischen Hitzeperiode. Wir bitten Sie daher eindringlich, diese Entscheidung im Stadtrat nicht zu bestätigen.
Im Umweltausschuss wurde argumentiert, die Baumschutzsatzung habe keinen einzigen Baum gerettet. Die Recherchen der NW haben diese These jedoch widerlegt: Seit 2016 wurden 838 Fällanträge gestellt – nur 454 davon wurden positiv beschieden. Das bedeutet im Umkehrschluss: 384 Bäume stehen heute noch, weil die Satzung existiert – viele davon jahrzehntealt.
Auch das Argument, kaum jemand pflanze noch Bäume, aus Sorge, sie nie wieder fällen zu dürfen, hält der Prüfung nicht stand. Die Satzung greift erst ab einem Stammumfang von 80 cm. Bis ein Baum diesen Umfang erreicht, vergehen üblicherweise Jahrzehnte. Die allermeisten Menschen, die heute einen Baum pflanzen, werden diese Grenze in ihrem Garten nie selbst erleben.
Wir schreiben Ihnen diesen Appell, während Deutschland eine der intensivsten Hitzewellen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt – mit Temperaturen von teilweise über 41 Grad und zahlreichen neuen Rekorden. Schon vor den schlimmsten Hitzetagen hat es in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts in diesem Jahr mehr als 800 hitzebedingte Todesfälle gegeben. Gerade jetzt erleben wir hautnah, wovor Stadtklimaforscher seit Jahren warnen: Versiegelte, betonierte Flächen heizen sich auf und geben die Hitze auch nachts kaum ab, während Bäume durch Verdunstung und Schatten spürbar kühlen, unsere Luft reinigen und unser Stadtbild prägen. Jeder einzelne große Baum, den wir in dieser Zeit fällen lassen, ist ein Verlust an Lebensqualität – gerade an den heißesten Tagen, an denen es am meisten zählt.
Bad Oeynhausen trägt besondere Verantwortung
Als Kurstadt und Gesundheitsstandort mit einem hohen Anteil älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Kurgästen tragen wir hier eine besondere Verantwortung. Genau diese Gruppen gehören zu den Menschen, die am stärksten durch Hitzetod und hitzebedingte gesundheitliche Notfälle gefährdet sind. Ein Stadtklima, das durch weniger Bäume noch heißer wird, trifft diese vulnerablen Gruppen zuerst und am härtesten.
Ein gefällter Baum ist nicht ersetzbar
Selbst eine konsequente Nachpflanzung kann den Verlust eines gewachsenen Baumes nicht annähernd ausgleichen. Ein Baum, der 50 Jahre Zeit hatte, eine große Krone und ein tiefes Wurzelwerk zu entwickeln, leistet ein Vielfaches dessen, was ein junger Setzling in den ersten Jahrzehnten leisten kann – bei Kühlung, CO2-Bindung, Wasserspeicherung und Lebensraum für Tiere. Wer einen alten Baum fällt und einen neuen pflanzt, tauscht nicht gleichwertig, sondern verliert über Jahrzehnte hinweg spürbar an ökologischer Wirkung.
Auch europäisches Recht zeigt die Richtung
Mit der EU-Wiederherstellungsverordnung (Nature Restoration Law) hat sich die Europäische Union – und damit auch Deutschland – verpflichtet, Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen, statt weiteren Verlust zuzulassen. Eine Stadt, die in dieser Zeit den kommunalen Baumschutz abschafft, bewegt sich gegen diese übergeordnete Zielrichtung, anstatt sie mitzutragen.
Unsere Bitte an Ihr Gewissen
Wir wissen, dass Fraktionsdisziplin im politischen Alltag eine Rolle spielt. Aber bei dieser Entscheidung bitten wir jede und jeden Einzelnen von Ihnen, über Fraktionsgrenzen hinweg ehrlich in sich zu gehen: Können Sie es vor sich selbst verantworten, ausgerechnet jetzt – mitten in einer historischen Hitzewelle, mit Studien, die den Zusammenhang zum Klimawandel eindeutig belegen – den Schutz unserer Bäume aufzugeben?
Wir bitten Sie, diese Entscheidung kritisch zu überdenken, damit wir auch kommenden Generationen ein lebenswertes Bad Oeynhausen übergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Edler und Christian Fitte
#BadOeynhausen #Baumschutz #Entsiegelung #Gesundheit #Hitzewelle #Klimanotstand #Klimapolitik #Klimaschutz #Klimawandel #Kommunalpolitik #Naturschutz #Umwelt #Umweltausschuss #Umweltschutz -
Appell zum Erhalt der Baumschutzsatzung in Bad Oeynhausen
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 9. Juli entscheiden wir im Rat der Stadt Bad Oeynhausen über die im Umweltausschuss beschlossene Abschaffung der Baumschutzsatzung.
Mit dieser Aufhebung senden wir ein fatales Signal – mitten in einer historischen Hitzeperiode. Wir bitten Sie daher eindringlich, diese Entscheidung im Stadtrat nicht zu bestätigen.
Im Umweltausschuss wurde argumentiert, die Baumschutzsatzung habe keinen einzigen Baum gerettet. Die Recherchen der NW haben diese These jedoch widerlegt: Seit 2016 wurden 838 Fällanträge gestellt – nur 454 davon wurden positiv beschieden. Das bedeutet im Umkehrschluss: 384 Bäume stehen heute noch, weil die Satzung existiert – viele davon jahrzehntealt.
Auch das Argument, kaum jemand pflanze noch Bäume, aus Sorge, sie nie wieder fällen zu dürfen, hält der Prüfung nicht stand. Die Satzung greift erst ab einem Stammumfang von 80 cm. Bis ein Baum diesen Umfang erreicht, vergehen üblicherweise Jahrzehnte. Die allermeisten Menschen, die heute einen Baum pflanzen, werden diese Grenze in ihrem Garten nie selbst erleben.
Wir schreiben Ihnen diesen Appell, während Deutschland eine der intensivsten Hitzewellen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt – mit Temperaturen von teilweise über 41 Grad und zahlreichen neuen Rekorden. Schon vor den schlimmsten Hitzetagen hat es in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts in diesem Jahr mehr als 800 hitzebedingte Todesfälle gegeben. Gerade jetzt erleben wir hautnah, wovor Stadtklimaforscher seit Jahren warnen: Versiegelte, betonierte Flächen heizen sich auf und geben die Hitze auch nachts kaum ab, während Bäume durch Verdunstung und Schatten spürbar kühlen, unsere Luft reinigen und unser Stadtbild prägen. Jeder einzelne große Baum, den wir in dieser Zeit fällen lassen, ist ein Verlust an Lebensqualität – gerade an den heißesten Tagen, an denen es am meisten zählt.
Bad Oeynhausen trägt besondere Verantwortung
Als Kurstadt und Gesundheitsstandort mit einem hohen Anteil älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Kurgästen tragen wir hier eine besondere Verantwortung. Genau diese Gruppen gehören zu den Menschen, die am stärksten durch Hitzetod und hitzebedingte gesundheitliche Notfälle gefährdet sind. Ein Stadtklima, das durch weniger Bäume noch heißer wird, trifft diese vulnerablen Gruppen zuerst und am härtesten.
Ein gefällter Baum ist nicht ersetzbar
Selbst eine konsequente Nachpflanzung kann den Verlust eines gewachsenen Baumes nicht annähernd ausgleichen. Ein Baum, der 50 Jahre Zeit hatte, eine große Krone und ein tiefes Wurzelwerk zu entwickeln, leistet ein Vielfaches dessen, was ein junger Setzling in den ersten Jahrzehnten leisten kann – bei Kühlung, CO2-Bindung, Wasserspeicherung und Lebensraum für Tiere. Wer einen alten Baum fällt und einen neuen pflanzt, tauscht nicht gleichwertig, sondern verliert über Jahrzehnte hinweg spürbar an ökologischer Wirkung.
Auch europäisches Recht zeigt die Richtung
Mit der EU-Wiederherstellungsverordnung (Nature Restoration Law) hat sich die Europäische Union – und damit auch Deutschland – verpflichtet, Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen, statt weiteren Verlust zuzulassen. Eine Stadt, die in dieser Zeit den kommunalen Baumschutz abschafft, bewegt sich gegen diese übergeordnete Zielrichtung, anstatt sie mitzutragen.
Unsere Bitte an Ihr Gewissen
Wir wissen, dass Fraktionsdisziplin im politischen Alltag eine Rolle spielt. Aber bei dieser Entscheidung bitten wir jede und jeden Einzelnen von Ihnen, über Fraktionsgrenzen hinweg ehrlich in sich zu gehen: Können Sie es vor sich selbst verantworten, ausgerechnet jetzt – mitten in einer historischen Hitzewelle, mit Studien, die den Zusammenhang zum Klimawandel eindeutig belegen – den Schutz unserer Bäume aufzugeben?
Wir bitten Sie, diese Entscheidung kritisch zu überdenken, damit wir auch kommenden Generationen ein lebenswertes Bad Oeynhausen übergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Edler und Christian Fitte
#BadOeynhausen #Baumschutz #Entsiegelung #Gesundheit #Hitzewelle #Klimanotstand #Klimapolitik #Klimaschutz #Klimawandel #Kommunalpolitik #Naturschutz #Umwelt #Umweltausschuss #Umweltschutz -
🌳🪓🪵 Bemerkenswert: Bezirk ruft die Polizei, um Umweltbewusstsein und Bezirksrecht gegen Landesamt durchzusetzen. Der Bezirk hat Fällung von 10 gesunden Kastanien untersagt, Baustelle beginnt trotzdem mit dem Fällen: die Pressemeldung sowie der Beitrag in der Abendschau:
#Charlottenburg #Zuständigkeiten #Baumschutz
https://www.ardmediathek.de/sendung/rbb24-abendschau/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYWJlbmRzY2hhdQ
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🌳🪓🪵 Bemerkenswert: Bezirk ruft die Polizei, um Umweltbewusstsein und Bezirksrecht gegen Landesamt durchzusetzen. Der Bezirk hat Fällung von 10 gesunden Kastanien untersagt, Baustelle beginnt trotzdem mit dem Fällen: die Pressemeldung sowie der Beitrag in der Abendschau:
#Charlottenburg #Zuständigkeiten #Baumschutz
https://www.ardmediathek.de/sendung/rbb24-abendschau/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYWJlbmRzY2hhdQ
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🌳🪓🪵 Bemerkenswert: Bezirk ruft die Polizei, um Umweltbewusstsein und Bezirksrecht gegen Landesamt durchzusetzen. Der Bezirk hat Fällung von 10 gesunden Kastanien untersagt, Baustelle beginnt trotzdem mit dem Fällen: die Pressemeldung sowie der Beitrag in der Abendschau:
#Charlottenburg #Zuständigkeiten #Baumschutz
https://www.ardmediathek.de/sendung/rbb24-abendschau/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYWJlbmRzY2hhdQ
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Die Sanierung des Tempelhofer Damms verzögert sich weiter – voraussichtlich bis mindestens 2029. Grund ist der Streit um rund 60 Bäume: Der Senat will sie fällen, um während der Bauarbeiten vier Fahrspuren offenzuhalten. Der Bezirk schlägt stattdessen vor, Parkplätze aufzugeben. Währenddessen warten unter der Straße fast 150 Jahre alte, bruchgefährdete Abwasserleitungen auf ihre Erneuerung.
#TempelhoferDamm #Tempelhof #Berlin #Baumschutz #Verkehrswende
(Danke, @vanessacardui )
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Die Sanierung des Tempelhofer Damms verzögert sich weiter – voraussichtlich bis mindestens 2029. Grund ist der Streit um rund 60 Bäume: Der Senat will sie fällen, um während der Bauarbeiten vier Fahrspuren offenzuhalten. Der Bezirk schlägt stattdessen vor, Parkplätze aufzugeben. Währenddessen warten unter der Straße fast 150 Jahre alte, bruchgefährdete Abwasserleitungen auf ihre Erneuerung.
#TempelhoferDamm #Tempelhof #Berlin #Baumschutz #Verkehrswende
(Danke, @vanessacardui )
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🌳 Demo gegen Baumfällungen am Tempelhofer Damm
Am Donnerstag, 2. Juli 2026, von 18 bis 19 Uhr protestieren wir gegen die geplanten Fällungen.
📍 Treffpunkt: Tempelhofer Damm 104, Berlin
Kommt vorbei und setzt mit uns ein Zeichen für den Erhalt der Bäume!
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🌳 Demo gegen Baumfällungen am Tempelhofer Damm
Am Donnerstag, 2. Juli 2026, von 18 bis 19 Uhr protestieren wir gegen die geplanten Fällungen.
📍 Treffpunkt: Tempelhofer Damm 104, Berlin
Kommt vorbei und setzt mit uns ein Zeichen für den Erhalt der Bäume!
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40 Jahre funktioniert es, wenn ein Nest im Baum ist, wird der Schnitt erst durchgeführt, wenn die Brut abgeschlossen ist.
Warum das auf einmal in 2026 nicht mehr gelten soll erschließt sich mir nicht, vielleicht hat hier jemand eine heiße Idee.
Das selbe Bild an 5 weiteren Bäumen in den letzten 2 Tagen.
Also eine brütende Ringeltaube ist jetzt nicht schwer zu erkennen.
#Baumschutz #baum #schaumburg #artenschutz -
Die #CDU suggeriert, es hätte Gespräche hinsichtlich einer möglichen #Koalition mit GRÜNEN und SPD in #BadOeynhausen gegeben und schafft die #Baumschutzsatzung mit der AfD ab.
#BadOeynhausen #Baumschutz #Bündnis #Kommunalpolitik #Kommunikation #nachhaltig #Presse #Umweltausschuss
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Baupoker um Mariendorfer Dreifaltigkeitsfriedhof
Das Interesse ist groß. Über 50 Menschen versammeln sich am letzten Maidonnerstag vor dem historischen Tor des Dreifaltigkeitsfriedhofs III an der Eisenacher Straße in Mariendorf. Sie folgen der Einladung der Bürgerinitiative Mariendorf-Nord und des BUND Berlin im Rahmen seiner Kampagne „Grüne Flächen schützen – Hitzeschutz jetzt!“. Denn Teile des Friedhofs sollen bebaut werden. „Campus Schätzelberg“ hat der Investor das Bauvorhaben getauft. 260 Wohnungen sowie Trägerwohnungen für soziale Zwecke sollen hier entstehen.
Der BUND Berlin und die Bürgerinitiative Mariendorf Nord lehnen das Vorhaben in der geplanten Form ab. Es geht hier nicht um ein pauschales Nein zum Wohnungsbau. Es geht um die Frage, wo wir bauen und wie wir bauen. Und ob wir in Zeiten von Klimakrise, Artensterben und dem Verlust von Grün- und Erholungsflächen endlich bereit sind, Stadtentwicklung wirklich neu zu denken. Der BUND Berlin hat auch nahegelegene Alternativflächen ausfindig gemacht, wo die Wohnungen ohne Naturvernichtung entstehen könnten. Dazu später mehr.
„Wir haben praktisch hier drei Grünanlagen, die zusammengehören und hier in diesem ganz überbauten Umfeld eine grüne Lunge bilden. Den Heilig-Kreuz-Friedhof, den Dreifaltigkeitsfriedhof sowie den naturbelassenen Park Schätzelberg“, erläutert Marco Albus von der Bürgerinitiative dem Publikum.
Foto: BUND Berlin/Aruna ReddigDie Flächen sind von vielen einheimische Baumarten geprägt, beispielsweise Ahorn, Feldahorn und Stieleiche, „Hier sehen wir eigentlich noch einen recht klimaresilienten Wald, der sich noch in dem frischen Grün präsentiert, während auf der Fläche des Heilig-Kreuz-Friedhofs den Einfluss des Klimawandels mit verdorrten Nadelbäumen sehen“, so Albus weiter.
Der hohe ökologische Wert von Friedhofsflächen sei schon sehr lange bekannt, erläutert Mitstreiterin Christiane Nastarowitz-Bien von der Bürgerinitiative. Bereits vor 20 Jahren habe das sogenannte Friedhofsgutachten das herausgearbeitet.
„Dazu gehören insbesondere die Altbäume mit Nisthöhlen, die wir hier in größerer Menge haben – gerade auch in dieser Lindenallee, vor der wir vorhin gestanden haben“, so Nastarowitz-Bien weiter. Die solle zwar im Prinzip erhalten bleiben. „Das glauben wir aber nicht, weil die direkt an die Baugrube grenzen würde. Das hält kein Baum aus“, sagt Nastarowitz-Bien. „Und die nistenden Vögel werden es sicherlich auch nicht so schick finden.“
Ein wichtiger Aspekt sei auch das Thema Mikroklima, sagt Marco Albus. „Man hat das auch vorher an der Straße gemerkt, dass es dort deutlich wärmer als hier im Grünen.“ Zwar nehme die Niederschlagsmenge pro Jahr kontinuierlich ab. „Aber wenn der Niederschlag kommt, dann meist als Starkregen. Dafür brauchen wir die hohe Versickerungsleistung des unversiegelten Bodens.“
Wohnungen und Stadtnatur nicht gegeneinander ausspielen
„Wir brauchen definitiv Wohnungen. Aber was wir unseres Erachtens nicht machen sollten, ist, verschiedene gemeinnützige Zwecke gegeneinander auszuspielen. Also preiswerte Wohnungen gegen Naturschutz“, unterstreicht Christiane Nastarowitz-Bien. „Klimaschutz ist kein nice to have, wo wir uns mal darum kümmern, wenn wir keine anderen Sorgen haben.“ Sie kommt auch noch auf den sozialen Aspekt zu sprechen: „Es ist eben tatsächlich ein Erholungsgebiet für viele, die hier in den kleinen Wohnungen wohnen und eben keinen eigenen Garten vor der Tür haben, sondern dort spazieren gehen können.“
Der Rundgang führt um den betroffenen Friedhof selbst herum. Der zuständige Evangelische Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte hatte das Betreten für die Veranstaltung im Vorfeld untersagt.
Fraktionen erläutern ihre Positionen zur Bebauung
Vertreter*innen aller demokratischen Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg waren vor Ort. Ralf Olschewski von der CDU meldet sich als Erster zu Wort, um seine Position zum Bauvorhaben darzulegen: „Wir haben vor rund 15 Jahren für uns als CDU hier festgelegt, dass wir Friedhofsflächen generell nicht bebauen wollen. So, damit haben wir eine relativ einfache Position an dieser Stelle.“
Friedhofsflächen seien eine gewachsene Grünanlage. Die meisten Flächen seien uralt. „Sie haben alte Baumbestände. Es wäre aus unserer Sicht nicht sehr klug, hier irgendwas abzuholzen, um woanders was Neues aufzuforsten„, erläutert Olschewski.
Vor rund elf Jahren habe es das erste Projekt auf der Fläche gegeben, das nur rund ein Drittel so groß gewesen sei, berichtet der CDU-Mann. „50 Prozent ein sogenannter Sozialbaustein und 50 Prozent Wohnungen. Dem haben wir damals auch zugestimmt, dem haben damals alle zugestimmt.“ Heute handele es sich um ein anderes Projekt. 28.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, von denen 2000 Quadratmeter der Sozialbaustein seien. „Brauchen wir Wohnungen? Das ist überhaupt keine Frage. Aber nicht an dieser Stelle. Das ist die Position der CDU-Fraktion“, sagt Olschewski.
Christine Scherzinger, die für das BSW in der BVV sitzt, spricht von einer „klaren Positionierung“ zu Grünflächen, ähnlich der CDU. „Wir sagen: Friedhofsflächen nicht.“ Es handele sich um eine Naherholungsfläche, eine soziale Komponente, die „wichtig für den Kiez“ sei. Am Anfang habe die ehemalige Linke-Politikerin das Projekt gut gefunden mit dem Sozialbaustein als Teil des kleinen Campus. Angesichts des Wachstums des Projekts sei der Anteil geringer geworden.
„Das ist ein wahnsinnig schwieriges, kompliziertes Thema“, leitet Grünen-Fraktionschef Bertram von Boxberg seine Rechtfertigung dafür ein, warum Grüne als auch SPD für das Projekt sind. Die Linke hat sich im Verlauf als sehr wankelmütig in dieser Frage erwiesen.
Die Friedhöfe brauchten viel weniger Flächen als früher, unter anderem wegen dem Trend zur Urnenbestattung, so von Boxberg. Allerdings sei der Unterhalt der nicht benötigten Flächen teuer und das Land Berlin sei nicht bereit, die Kosten zu tragen. Also habe man mit dem Friedhofsentwicklungsplan von 2006 die Möglichkeit geschaffen, nicht benötigte Flächen zu identifizieren und umzuwidmen. Über den Verkauf dieser Flächen für Bauprojekte hätten die Träger die Möglichkeit, Einnahmen zu generieren und Unterhaltskosten zu sparen.
Foto: BUND Belrin/Aruna Reddig„Natürlich sind wir als Grüne für Grünflächen, natürlich sind wir für die Biodiversität. Aber wir brauchen Wohnraum„, so von Boxberg weiter. Die geplanten Räume für Betreutes Wohnen von 30 bis 40 Menschen würden „unglaublich gebraucht in Berlin“. Weil es die Förderung für dieses Betreute Wohnen nicht mehr gebe, habe der Investor zur Finanzierung die Flächen für die Mietwohnungen erhöhen müssen. Im Zuge dessen sei das Projekt „ausgeufert“.
Jan Rauchfuß, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Fraktion im Bezirksparlament, stößt ins gleiche Horn. Man halte auch andere Flächen für geeigneter, deswegen sei das Bezirksamt beauftragt worden, sechs alternative Flächen explizit zu prüfen. Es sei ausdrücklich dargestellt worden, „dass keine dieser Flächen in Frage kommt“.
Diese Prüfung war kein originäres Anliegen der Bezirksverordneten, sondern eine Folge des Einwohnerantrags, für den die Bürgerinitiative Mariendorf Nord über 1200 Unterschriften sammeln konnte. Die klaren Forderungen lauten, den dem Projekt zugrundeliegenden Bebauungsplan 7-85VE grundlegend zu überarbeiten oder das Verfahren einzustellen, sollte dies nicht geschehen. Zudem soll geprüft werden, ob das Vorhaben nicht auf einer anderen Fläche im Bezirk realisiert werden kann.
Jan Rauchfuß von der SPD kommt auf die direkt angrenzende Autohandelsfläche an der Ullsteinstraße zu sprechen. Da sei die Antwort klar: „Das ist ein privater Eigentümer mit einem bestehenden Gewerbe, da kommen die nicht drauf.“ Bezeichnenderweise gehört auch diese Fläche der evangelischen Kirche. Allerdings nicht dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte, sondern der Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor.
„Das heißt, die Gemeinden kommen gar nicht überein, weil die nicht gemeinsam wirtschaften“, sagt Rauchfuß. Die finanzielle Not, die den Friedhofsverband dazu bewogen habe, diese Fläche zu veräußern, werde nicht dadurch gelindert, dass an der Ullsteinstraße jemand anders eine Fläche verkaufe.
Rauchfuß äußert die Befürchtung, dass sich ein „Spekulationskreislauf“ bilde, wenn wieder ein neuer Eigentümer die Fläche übernehme. Laut den Aussagen des SPD-Manns ist die Friedhofsfläche bereits verkauft. Allerdings, so der Kenntnisstand des BUND Berlin, wird der Kaufvertrag erst mit Erlangung des Baurechts wirksam.
„Das Planungsrecht kann man ändern und es ist auch notwendig, dass man in so einem Fall was ändert„, bekräftigt Matthias Bauer, Bürgerdeputierter der Linke in der BVV. „Wenn wir von Klimakrise reden, dann müssen wir sagen: Solche Flächen müssen erhalten bleiben, gerade wenn wir solche Alternativen haben.“ Allerdings legt die Linksfraktion im Bezirk so eine klare Linie in dem Fall nicht durchgehend an den Tag.
Teilnehmende des Rundgangs sehen die Sache allerdings genauso. „Einen Schrottplatz kann man an den Stadtrand verlagern„, sagt ein Anwohner. Ein Mitglied der Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor erklärt in Bezug auf die christliche Haltung zur Bewahrung der Schöpfung, dass sich durchaus die verschiedenen Eigentümer der Evangelischen Kirche einigen können sollten.
Foto: BUND Berlin/Aruna ReddigUnd auch Dirk Schäuble, Naturschutzreferent des BUND Berlin, hält dagegen: „Wir fordern natürlich, dass Grünflächen erhalten werden aufgrund verschiedener nachvollziehbarer ökologischer Gründe, aber auch aus Erholungsgründen.“
Der BUND Berlin habe sofort oder schnell verfügbare Potenziale ermittelt für 160.000 Wohnungen durch Neubau oder die Umwandlung von Gebäuden, unter anderem leerstehende Büroräume, versiegelte Flächen, Zweckentfremdung.
Bezirksamt bestätigt, dass Alternativen für den Wohnungsbau gibt
Auch interpretiert er die Ergebnisse der Prüfung von Alternativflächen durch das Bezirksamt anders als SPD-Mann Rauchfuß. Das Bezirksamt habe festgestellt, dass dort Potenzial für Wohnungsbau vorhanden ist, aktuell aber die Planungsgrundlage fehle und es Besitzer gebe, die nicht ganz klar sind.
„Wenn die Politik entscheidet, was sie möchte, dann setzt sie ihm das vor. Bei allem Respekt für den Friedhofsverband und für den Vorhabenträger. Aber letztendlich entscheidet die Politik, die Politik vertreten Sie als Volksvertreter“, sagt Schäuble. Er fordert: „Wir brauchen eine andere Vision, wie Stadtentwicklung funktionieren muss. Es kann nicht sein, dass wir grüne Flächen als Vorzugsvariante nehmen.“
Jan Rauchfuß von der SPD ist skeptisch. Eine Änderung des Flächennutzungsplan von Gewerbe zu Wohnen sei „sehr, sehr, sehr kompliziert“. Er versichert: „Wir sind dabei, und wir wollen das auch, aber meine die Befürchtung ist, dass es etwas komplizierter sein und ein bisschen länger dauern könnte.“
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#Artenschutz #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Bebauung #Berlin #Biodiversität #BSW #Bürgerbeteiligung #CDU #Flächenschutz #Friedhof #Friedhöfe #Grüne #GrüneFlächenRettenHitzeschutzJetzt #Grünflächen #Klimaschutz #Linke #SPD #Stadtnatur #TempelhofSchöneberg #Versiegelung #Wasser -
Ab nächster Woche: Stadt untersucht #Baumzustand entlang der #Kurt-Eisner-Straße und #Semmelweisstraße
https://www.l-iz.de/politik/leipzig/2026/05/ab-naechster-woche-stadt-untersucht-baumzustand-entlang-der-kurt-eisner-strasse-und-semmelweisstrasse-658937
#Leipzig #Baumschutz #Baumgutachten -
Ab nächster Woche: Stadt untersucht #Baumzustand entlang der #Kurt-Eisner-Straße und #Semmelweisstraße
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4.000 Bäume werden bei Raesfeld eingewickelt, zum Schutz vor Rehen. Mit dem Gewebe hat Christo schon den Reichstag eingepackt.#WDR #Baumwollhülle #Erstaufforstung #Textilhersteller #Setex #Christo #Baumschutz #Raesfeld #Datteln #Hamminkeln #NRW
Vom "Christo-Stoff" zur Baumschutzhülle: Besondere Textilien sollen in Raesfeld Bäume schützen -
4.000 Bäume werden bei Raesfeld eingewickelt, zum Schutz vor Rehen. Mit dem Gewebe hat Christo schon den Reichstag eingepackt.#WDR #Baumwollhülle #Erstaufforstung #Textilhersteller #Setex #Christo #Baumschutz #Raesfeld #Datteln #Hamminkeln #NRW
Vom "Christo-Stoff" zur Baumschutzhülle: Besondere Textilien sollen in Raesfeld Bäume schützen -
4.000 Bäume werden bei Raesfeld eingewickelt, zum Schutz vor Rehen. Mit dem Gewebe hat Christo schon den Reichstag eingepackt.#WDR #Baumwollhülle #Erstaufforstung #Textilhersteller #Setex #Christo #Baumschutz #Raesfeld #Datteln #Hamminkeln #NRW
Vom "Christo-Stoff" zur Baumschutzhülle: Besondere Textilien sollen in Raesfeld Bäume schützen -
4.000 Bäume werden bei Raesfeld eingewickelt, zum Schutz vor Rehen. Mit dem Gewebe hat Christo schon den Reichstag eingepackt.#WDR #Baumwollhülle #Erstaufforstung #Textilhersteller #Setex #Christo #Baumschutz #Raesfeld #Datteln #Hamminkeln #NRW
Vom "Christo-Stoff" zur Baumschutzhülle: Besondere Textilien sollen in Raesfeld Bäume schützen -
Die GRÜNE Ratsfraktion in #Hemmingen will, dass bei der geplanten Sanierung der Berliner Straße in #Hemmingen-Westerfeld die #Platanen erhalten werden. Hier der kurze Ratsantrag dazu https://ratsinfo.stadthemmingen.de/public/vo020?VOLFDNR=2000207&refresh=false #Baumschutz #Bäume #Klimaschutz #Klimafolgenanpassung
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Die GRÜNE Ratsfraktion in #Hemmingen will, dass bei der geplanten Sanierung der Berliner Straße in #Hemmingen-Westerfeld die #Platanen erhalten werden. Hier der kurze Ratsantrag dazu https://ratsinfo.stadthemmingen.de/public/vo020?VOLFDNR=2000207&refresh=false #Baumschutz #Bäume #Klimaschutz #Klimafolgenanpassung
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Die GRÜNE Ratsfraktion in #Hemmingen will, dass bei der geplanten Sanierung der Berliner Straße in #Hemmingen-Westerfeld die #Platanen erhalten werden. Hier der kurze Ratsantrag dazu https://ratsinfo.stadthemmingen.de/public/vo020? VOLFDNR=2000207&refresh=false #Baumschutz #Bäume #Klimaschutz #Klimafolgenanpassung
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Die GRÜNE Ratsfraktion in #Hemmingen will, dass bei der geplanten Sanierung der Berliner Straße in #Hemmingen-Westerfeld die #Platanen erhalten werden. Hier der kurze Ratsantrag dazu https://ratsinfo.stadthemmingen.de/public/vo020?VOLFDNR=2000207&refresh=false #Baumschutz #Bäume #Klimaschutz #Klimafolgenanpassung
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📌 Äste vom Nachbarn: Was erlaubt ist
Überhängende Äste dürfen nur nach Fristsetzung und bei echter Störung selbst geschnitten werden. In der Schonzeit und bei Baumschutzsatzungen kann das verboten sein; Schnittgut muss selbst entsorgt werden. #Nachbarrecht #Baumschutz #BGB #Rechtspolitikhttps://www.ra-kotz.de/selbsthilferecht-ueberhaengende-aeste.htm
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🌳 Heinz‑Brandt‑Schule: „Mitbringsel aus An der Heinz‑Brandt‑Schule alte Schulhofbäume gefällt, um Raum für einen Erweiterungsbau zu schaffen – trotz massiver Proteste von Eltern, Schüler:innen und Umweltinitiativen. Besonders irritierend: Aus dem Holz der gefällten Bäume sollen „Mitbringsel“ entstehen.
📖 Mehr Hintergründe, rechtliche Einordnung und Forderungen an Politik und Verwaltung:
🔗 https://www.bbns.info/baumfaellungen-heinz-brandt-schule-europarechtliche-messlatte-verfehlt/#Pankow #HeinzBrandtSchule #Baumschutz #Artenschutz #Stadtbäume #Klimakrise #BBNS
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🌳 Heinz‑Brandt‑Schule: „Mitbringsel aus An der Heinz‑Brandt‑Schule alte Schulhofbäume gefällt, um Raum für einen Erweiterungsbau zu schaffen – trotz massiver Proteste von Eltern, Schüler:innen und Umweltinitiativen. Besonders irritierend: Aus dem Holz der gefällten Bäume sollen „Mitbringsel“ entstehen.
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🌳 Heinz‑Brandt‑Schule: „Mitbringsel aus An der Heinz‑Brandt‑Schule alte Schulhofbäume gefällt, um Raum für einen Erweiterungsbau zu schaffen – trotz massiver Proteste von Eltern, Schüler:innen und Umweltinitiativen. Besonders irritierend: Aus dem Holz der gefällten Bäume sollen „Mitbringsel“ entstehen.
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#Praktikum mit Sinn gesucht? Wir bieten: Mitarbeit im Projekt zu biodiversitätsfördernden Klimamaßnahmen im urbanen Bereich 🌲🌆
▶ Thema: In dem Projekt erforschen wir, wie #Baumschutz in deutschen Kommunen ausgestaltet ist und welchen Herausforderungen er gegenübersteht.
▶ Profil: Student*in Umwelt- oder Sozialwissenschaften + Interesse/Vorkenntnisse #Stadtbäume & Baumschutz, #Biodiversität, natürlicher #Klimaschutz
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#Praktikum mit Sinn gesucht? Wir bieten: Mitarbeit im Projekt zu biodiversitätsfördernden Klimamaßnahmen im urbanen Bereich 🌲🌆
▶ Thema: In dem Projekt erforschen wir, wie #Baumschutz in deutschen Kommunen ausgestaltet ist und welchen Herausforderungen er gegenübersteht.
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Eigentum verpflichtet, auch zum Naturschutz!
Bürgerentscheid in Oldenburg am 22.2.2026 – FÜR Baumschutz mit NEIN stimmen, damit die Baumschutzsatzung bleibt. 🌳💚
#Baumschutz #Bürgerentscheid #KlimaSchutz #Klima #Artenvielfalt #Oldenburg #eigentumverpflichtet #Eigentum -
Berlin ist schon im Normalfall am Limit
Berlin hat es wieder bundesweit in die Schlagzeilen geschafft. Und zwar im beliebten Genre „Berlin kann es nicht“. Mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Spott wurde berichtet über spiegelglatte Bürgersteige und eine Straßenbahn, die von einem nächtlichen Eisregen tagelang schachmatt gesetzt wird.
Beide Dinge gehören zusammen, nicht nur, weil sie mit dem Winterwetter zusammenhängen. Denn sie sind Ergebnisse des Prinzips Hoffnung, nach dem in Berlin viel zu oft gehandelt wird. Die vereisten Gehwege sind die Folge eines überkommenden Systems der Schneeräumung, das bereits seit vielen Jahren seine Schwäche zeigt. Zuständig für die Räumung der Bürgersteige sind die Eigentümer der anliegenden Grundstücke, die – zumindest bei Mietshäusern – in der Regel private Räumdienste beauftragen.
Wer frühmorgens nach Schneefall auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs ist, kann das absurde Ballett der verschiedenen Räumdienste beobachten. Schneeräumfahrzeug fährt auf dem Bürgersteig zur Hausfront des Auftraggebers, verlangsamt und senkt die Bürste oder den Schneeräumer. Nach ein paar Metern Schneebürsterei wird die Räumtechnik wieder angehoben, das Fahrzeug legt wieder an Tempo zu und fährt zum nächsten Auftraggeber. Das Spektakel wiederholt sich mehrfach in einer Straße, je nachdem, wie viele Räumdienste aktiv sind.
Das ineffiziente System führt zu teils stundenlangen Verzögerungen, bis der Schnee dann oft schlecht geräumt ist. Zeit, in der die weiße Pracht festgetreten werden kann und dann vereist. Vor einigen Grundstücken wird auch gar nicht geräumt. Eigentlich müssten die Ordnungsämter der Bezirke das kontrollieren und im Zweifelsfall sanktionieren oder eine Ersatzvornahme durchführen, die dem Grundstückseigentümer in Rechnung gestellt wird. Aber natürlich haben die gar nicht das Personal dafür.
Das geht in den meisten Berliner Wintern durch, denn schließlich taut es in der Regel nach einigen Tagen. Doch dann gibt es die Winter wie gerade eben, wo der Frost so lange anhält, dass das Problem nicht nach kurzer Zeit wieder wegschmilzt.
„Wir sind hier nicht in Haiti, wir sind in Berlin!“, beschied vor 16 Jahren der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) angesichts einer vergleichbaren Glättelage auf den Bürgersteigen. Auch dieser Winter verging und an den Zuständigkeiten für die Schneeräumung änderte sich nichts.
Der aktuelle Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zog es vor, sich mit einem Instagram-Beitrag zum Gespött der Nation zu machen, in dem er die Abgeordneten seiner Koalition bat, schnell eine Änderung des Winterdienst-Gesetzes auf den Weg zu bringen. Der Plan: der großzügige Einsatz von Tausalz sollte die Folgen der unterlassenen Schneeräumung und Eisbeseitigung auf den Bürgersteigen beseitigen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gehwege bereits rund drei Wochen vereist.
Irgendjemand hat ihm dann erklärt, dass das bereits im kommenden Winter hilfreich sein könnte. Schließlich wies er seine Verkehrs- und Umweltsenatorin Ute Bonde (CDU) an, eine rechtlich äußerst fragwürdige Allgemeinverfügung zu erlassen, die bis Mitte Februar ausnahmsweise den Einsatz von Streusalz auf Bürgersteigen zulässt.
Geschenkt, dass selbst die Berliner Stadtreinigung (BSR) darauf hinweist, dass Tausalz bei den zentimeterdicken Eisschichten und sehr niedrigen Temperaturen wenig bis gar nicht hilft. Zudem ist das Salz ein Frontalangriff auf die bereits im Zuge der Klimakrise durch jahrelange Dürren und hohe Sommertemperaturen stark gestressten Straßenbäume. Das haben wir hier und hier genauer beschrieben. Wir fordern nach der Frostperiode eine Intensivkur für Straßenbäume mit Wässern und Düngen, um die Schädigungen möglichst zu reduzieren.
Kommen wir zur Straßenbahn. In der Nacht vom 25. auf den 26. Januar (Sonntag auf Montag) sorgte stundenlanger Eisregen für vereiste Oberleitungen und eine komplette Stilllegung des Betriebs. Durch die Eisschicht auf den Oberleitungen verloren die Bahnen den Kontakt zur Stromversorgung. Dutzende Bahnen, die im regulären Nachtverkehr unterwegs waren, blieben auf der Strecke stehen.
Seitdem verweist die BVG auf die außergewöhnliche Wetterlage, die dem Landesunternehmen keine Chance auf Weiterbetrieb gelassen hatte. Während in Potsdam die Straßenbahn fuhr, hatten auch die Betriebe im östlichen Berliner Umland erhebliche Probleme. Am schnellsten kehrte die Woltersdorfer Straßenbahn noch am Montagvormittag zum regulären Verkehr zurück, bei der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn war am frühen Nachmittag die Gesamtstrecke wieder befahrbar, allerdings gab es Abstriche beim Angebot. Nur die Strausberger Eisenbahn fuhr erst wieder am Dienstag. Dokumentiert ist das hier. Große Probleme gab es auch bei der Tram im polnischen Stettin.
Erst am Dienstag fuhr überhaupt die erste BVG-Straßenbahnlinie wieder – die Linie M5 war im Zehn-Minuten-Takt auf einem veränderten Linienweg zwischen Hackescher Markt und Betriebshof Lichtenberg unterwegs. Am Dienstagnachmittag waren zehn Straßenbahnlinien meist nur auf Teilstrecken und mit eingeschränktem Fahrplanangebot unterwegs. Erst am Samstag war wieder das komplette Netz in Betrieb. Bereits am Montag kritisierte der BUND Berlin den Totalausfall des Straßenbahnbetriebs.
Die BVG reagierte indirekt, in dem sie erklärte, dass Vergleiche mit anderen Regionen und Netzen nicht zielführend seien und mit dem Berliner Standardargument, dass das Netz mit rund 200 Kilometern ja so groß sei.
Gespräche mit mehreren fachkundigen BVG-Beschäftigten in den letzten Tagen bestärken den BUND Berlin allerdings in seiner Feststellung, dass die Verkehrsbetriebe weder organisatorisch und personell noch von der vorhandenen Technik her auf solche Situationen eingestellt sind.
„Schlussendlich ist das eine Folge der Sparpolitik, die Personal und Technik bis aufs Mindestmaß gekürzt hat wodurch man auf solche extremen Situationen nicht mehr reagieren kann, geschweige denn vorbeugen“, schätzte ein Insider ein.
Viel hätte sich verhindern lassen, wenn in der Nacht zusätzliche Fahrten zum regulären 30-Minuten-Takt durchgeführt worden wären, so die allgemeine Einschätzung. Auch Strecken jenseits der Metrolinien, die nicht regulär nachts befahren werden, hätten von in diese sogenannten Bügelfahrten befahren werden müssen. Die Stromabnehmer kratzen dabei mechanisch Eisschichten ab.
Die BVG hat sogar einen besonders dafür geeigneten Wagentyp, nämlich die zwischen 1999 und 2001 in Betrieb genommenen Zweirichtungswagen vom Typ GTZ. Sie haben zwei Stromabnehmer. Während der vordere das Eis von der Oberleitung kratzt, sorgt der hintere für eine kontinuierliche Stromversorgung des Fahrzeugs.
„Aber es gab schlichtweg kein Fahrpersonal dafür. Die sind ja erst alle Montag früh zu Betriebsbeginn erschienen und da war es schon zu spät“, so ein weiterer Insider. Es gebe keine Regularien in der BVG, um so etwas zu ermöglichen. „Faktisch ist das unmöglich, in den engen Grenzen der Personalverfügbarkeit und dem Abstimmungswirrwarr irgendwelche Fahrerreserven abzurufen“, wird er deutlicher.
Auch jenseits von Eisregen muss bei Minustemperaturen der Bildung einer Eisschicht an der Oberleitung vorgebeugt werden. Viele Verkehrsbetriebe bundesweit benetzten ihre Oberleitung mit speziellen Fahrzeugen dafür mit Glycerin oder ähnlichen Substanzen, um Eisbildung zu unterbinden. Auch die BVG verfügte über ein entsprechendes Fahrzeug. Im Zuge der 2023 abgeschlossenen Erhöhung der Fahrspannung von 600 auf 750 Volt hätte die Straßenbahn umgerüstet werden müssen. Das ist für zu teuer befunden worden. Stattdessen mussten am Streiktag Montag im ganzen Netz Geisterstraßenbahnen eingesetzt werden, die keine Fahrgäste beförderten.
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#Baumschutz #Berlin #BVG #Eisregen #Glatteis #KaiWegner #Mobilitätswende #ÖPNV #Straßenbahn #Streusalz #Tausalz #Tram #UteBonde -
Glättedesaster in Berlin – nun soll Salz helfen.
Verordnung von Bonde und Wegner ist viel zu spät, hilflos und falsch. Die Verordnung wird kaum vor Unfällen schützen, aber Bäume und Wasser schädigen.
https://umweltzoneberlin.de/2026/01/30/glaettedesaster-auf-fuss-und-radwegen-nun-soll-salz-helfen/ -
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#Autonormativität in der Praxis am Beispiel der Bezirkspolitik Hamburg-Altona
Der #BezirkAltona will für einen temporären Parkplatz 17 Bäume abholzen und über 700 m² Grünfläche planieren, damit Autofahrende nicht 250 Meter zum nahe gelegenen Parkhaus laufen müssen, das über ausreichend Kapazitäten verfügt. 1/7
https://emag.hamburger-wochenblatt.de/titles/hamburgerwochenblatt/14384/publications/5809
#Verkehrswende #Hamburg #Altona #Versiegelung #Naturschutz #Baumschutz #Parken #Parkraum #Parkraummanagement #Parkraumbewirtschaftung #Flächengerechtigkeit #Bezirkspolitik
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#Autonormativität in der Praxis am Beispiel der Bezirkspolitik Hamburg-Altona
Der #BezirkAltona will für einen temporären Parkplatz 17 Bäume abholzen und über 700 m² Grünfläche planieren, damit Autofahrende nicht 250 Meter zum nahe gelegenen Parkhaus laufen müssen, das über ausreichend Kapazitäten verfügt. 1/7
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Die Baumschutzsatzung muss bleiben - hier sind viele gute Gründe dafür (auch im ALT-Text). 🌳💚
➡️ Am 22. Februar mit NEIN stimmen: gegen die Abschaffung der Oldenburger Baumschutzsatzung! 🗳️❌
➡️ Oder jetzt Briefwahl beantragen und bequem von zu Hause aus wählen 📬Mehr Infos hier: https://www.baumschutz-oldenburg.de/
#Oldenburg #Baumschutz #Naturschutz #BürgerBegehrenKlimaschutz #BürgerBegehren #BuergerBegehren #Klimaschutz #Stadtgrün #WaldStattAsphalt
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