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#baumschutz — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #baumschutz, aggregated by home.social.

  1. 📌 Äste vom Nachbarn: Was erlaubt ist
    Überhängende Äste dürfen nur nach Fristsetzung und bei echter Störung selbst geschnitten werden. In der Schonzeit und bei Baumschutzsatzungen kann das verboten sein; Schnittgut muss selbst entsorgt werden. #Nachbarrecht #Baumschutz #BGB #Rechtspolitik

    ra-kotz.de/selbsthilferecht-ue

  2. 📌 Äste vom Nachbarn: Was erlaubt ist
    Überhängende Äste dürfen nur nach Fristsetzung und bei echter Störung selbst geschnitten werden. In der Schonzeit und bei Baumschutzsatzungen kann das verboten sein; Schnittgut muss selbst entsorgt werden. #Nachbarrecht #Baumschutz #BGB #Rechtspolitik

    ra-kotz.de/selbsthilferecht-ue

  3. #Praktikum mit Sinn gesucht? Wir bieten: Mitarbeit im Projekt zu biodiversitätsfördernden Klimamaßnahmen im urbanen Bereich 🌲🌆

    ▶ Thema: In dem Projekt erforschen wir, wie #Baumschutz in deutschen Kommunen ausgestaltet ist und welchen Herausforderungen er gegenübersteht.

    ▶ Profil: Student*in Umwelt- oder Sozialwissenschaften + Interesse/Vorkenntnisse #Stadtbäume & Baumschutz, #Biodiversität, natürlicher #Klimaschutz

    ▶ Jetzt bewerben! ioew.de/jobs/job?tx_personiojo

    #JobmitSinn
    @greenjobs_de

  4. Eigentum verpflichtet, auch zum Naturschutz!

    Bürgerentscheid in Oldenburg am 22.2.2026 – FÜR Baumschutz mit NEIN stimmen, damit die Baumschutzsatzung bleibt. 🌳💚
    #Baumschutz #Bürgerentscheid #KlimaSchutz #Klima #Artenvielfalt #Oldenburg #eigentumverpflichtet #Eigentum

  5. Glättedesaster in Berlin – nun soll Salz helfen.
    Verordnung von Bonde und Wegner ist viel zu spät, hilflos und falsch. Die Verordnung wird kaum vor Unfällen schützen, aber Bäume und Wasser schädigen.
    umweltzoneberlin.de/2026/01/30

    #Streusalz #Bonde #Baumschutz #glatteis

  6. #Autonormativität in der Praxis am Beispiel der Bezirkspolitik Hamburg-Altona

    Der #BezirkAltona will für einen temporären Parkplatz 17 Bäume abholzen und über 700 m² Grünfläche planieren, damit Autofahrende nicht 250 Meter zum nahe gelegenen Parkhaus laufen müssen, das über ausreichend Kapazitäten verfügt. 1/7

    emag.hamburger-wochenblatt.de/

    #Verkehrswende #Hamburg #Altona #Versiegelung #Naturschutz #Baumschutz #Parken #Parkraum #Parkraummanagement #Parkraumbewirtschaftung #Flächengerechtigkeit #Bezirkspolitik

  7. #Autonormativität in der Praxis am Beispiel der Bezirkspolitik Hamburg-Altona

    Der #BezirkAltona will für einen temporären Parkplatz 17 Bäume abholzen und über 700 m² Grünfläche planieren, damit Autofahrende nicht 250 Meter zum nahe gelegenen Parkhaus laufen müssen, das über ausreichend Kapazitäten verfügt. 1/7

    emag.hamburger-wochenblatt.de/

    #Verkehrswende #Hamburg #Altona #Versiegelung #Naturschutz #Baumschutz #Parken #Parkraum #Parkraummanagement #Parkraumbewirtschaftung #Flächengerechtigkeit #Bezirkspolitik

  8. #Autonormativität in der Praxis am Beispiel der Bezirkspolitik Hamburg-Altona

    Der #BezirkAltona will für einen temporären Parkplatz 17 Bäume abholzen und über 700 m² Grünfläche planieren, damit Autofahrende nicht 250 Meter zum nahe gelegenen Parkhaus laufen müssen, das über ausreichend Kapazitäten verfügt. 1/7

    emag.hamburger-wochenblatt.de/

    #Verkehrswende #Hamburg #Altona #Versiegelung #Naturschutz #Baumschutz #Parken #Parkraum #Parkraummanagement #Parkraumbewirtschaftung #Flächengerechtigkeit #Bezirkspolitik

  9. #Autonormativität in der Praxis am Beispiel der Bezirkspolitik Hamburg-Altona

    Der #BezirkAltona will für einen temporären Parkplatz 17 Bäume abholzen und über 700 m² Grünfläche planieren, damit Autofahrende nicht 250 Meter zum nahe gelegenen Parkhaus laufen müssen, das über ausreichend Kapazitäten verfügt. 1/7

    emag.hamburger-wochenblatt.de/

    #Verkehrswende #Hamburg #Altona #Versiegelung #Naturschutz #Baumschutz #Parken #Parkraum #Parkraummanagement #Parkraumbewirtschaftung #Flächengerechtigkeit #Bezirkspolitik

  10. #Autonormativität in der Praxis am Beispiel der Bezirkspolitik Hamburg-Altona

    Der #BezirkAltona will für einen temporären Parkplatz 17 Bäume abholzen und über 700 m² Grünfläche planieren, damit Autofahrende nicht 250 Meter zum nahe gelegenen Parkhaus laufen müssen, das über ausreichend Kapazitäten verfügt. 1/7

    emag.hamburger-wochenblatt.de/

    #Verkehrswende #Hamburg #Altona #Versiegelung #Naturschutz #Baumschutz #Parken #Parkraum #Parkraummanagement #Parkraumbewirtschaftung #Flächengerechtigkeit #Bezirkspolitik

  11. Torstraße: Auf die Barrikaden für die Bäume

    „Wir dachten eigentlich, wir sitzen dann hier zu zwanzigst an diesem schönen langen Tisch und können das richtig diskutieren“, sagt Mittes Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe (SPD) ziemlich zu Beginn der Veranstaltung am Mittwochabend. Doch weit gefehlt. Weit über 200 Menschen wollen in den Räumen der Volkssolidarität an der Torstraße erfahren, wie sich die Senatsverkehrsverwaltung von Senatorin Ute Bonde (CDU) den Umbau der Straße vorstellt, der bereits im kommenden Jahr beginnen soll. Schnell fällt die Entscheidung, die Veranstaltung in zwei Runden durchzuführen. Denn mehr als 100 Menschen passen beim besten Willen nicht in den Raum.

    Immerhin Fahrradwege soll es geben. Das ist schon das einzig Positive, was sich aus Sicht des BUND Berlin über die Planungen der Senatsverkehrsverwaltung für die im kommenden Jahr beginnende Sanierung der Torstraße in Mitte feststellen lässt. Obwohl die Straße alle Voraussetzungen hätte, zu einem attraktiven innerstädtischen Boulevard aufgewertet zu werden, ordnen sich alle Ziele dem unbedingten Erhalt als Autoschneise mit vier Fahrspuren unter. Auf einer Straßenseite soll sogar der neue Hochbord-Radweg von der derzeitigen Bürgersteigfläche abgezwackt werden.

    Stadtentwicklungsstadtrat Gothe und sein Stadtratskollege Christopher Schriner (Grüne), der in Mitte für Verkehr und Grünflächen zuständig ist, sehen das im Prinzip nicht anders. Deswegen haben sie auch zur Dialogveranstaltung eingeladen, obwohl die Planung für die Torstraße wie bei allen Hauptstraßen in der Hand der Senatsverkehrsverwaltung liegt.

    Verkehrsverwaltung lehnt Beteiligung ab

    Man habe gleich nach Amtsantritt des neuen Verkehrs-Staatssekretärs Arne Herz (CDU) gemeinsam einen Brief an ihn geschrieben, mit dem Wunsch, eine gemeinsame Beteiligungsveranstaltung zur Torstraße zu veranstalten, berichtet Schriner. „Die Antwort war recht ernüchternd. Man sei schon so fortgeschritten in der Planung, dass das nicht mehr passt. Und dass im November informiert werde und dann im nächsten Jahr ausgeschrieben, vergeben und gebaut werden soll“, so Schriner weiter.

    „Wir sind der festen Überzeugung, dass nur dann Verständnis für einen großen Straßenumbau passieren kann, wenn alle frühzeitig davon wissen, wenn sie auch wissen, was passiert und wenn sie auch wissen, warum das passiert. Wir hatten große Zweifel, dass das bei der vorliegenden Planung so ist“, sagt der Stadtrat.

    40 Bäume sollen fallen

    Die zu fällenden Bäume in der Torstraße sind mit einer Krepp-Banderole markiert. Fotos: BUND Berlin/Nicolas Šustr

    40 Bäume sollen für den Umbau gefällt werden, aber nur 29 nachgepflanzt. Wobei man wisse, wie lang es dauere, dass neu gepflanzte Bäume so groß sind wie die gefällten. „Das ist also kein Eins-zu-Eins-Ersatz und erst recht nicht, wenn 40 Bäume gefällt werden und nur 29 nachgepflanzt werden sollen“, unterstreicht Schriner.

    Baulich sei die Torstraße auf der gesamten Länge von der Chausseestraße bis zur Mollstraße „durch“, sagt Schriner. Es müsse, wie es fachlich heißt, ein grundhafter Aufbau gemacht werden. „Das heißt, die gesamte Straße wird nicht nur oben ein bisschen repariert, sondern eigentlich wird einmal alles genommen, raus, alles neu und wieder drauf.“

    Zustand wäre bis ins Jahr 2100 zementiert

    „Was wichtig ist, sich klarzumachen ist: Diese Form des Umbaus findet nur alle 50 bis 80 Jahre statt. Das ist also jetzt der Zeitpunkt, wo im Grunde das festgelegt wird, was bis 2100 da ist“, verdeutlich Schriner die Tragweite der Entscheidung.

    Rund 16.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Torstraße, mit abnehmender Tendenz. „Das gibt eigentlich nicht her, dass man vier Spuren braucht. Man würde auch mit zwei rauskommen“, sagt Schriner. Mit der Senatsplanung werde „das Ziel, dass die Torstraße auch für Menschen und nicht nur für Fahrzeuge stärker nutzbar ist“, insgesamt nicht erreicht.

    Halbierter Gehweg

    Betrachte man die Südseite, „kann man ganz klar sagen, dass der Gehweg letztlich halbiert wurde für eine weitere Autospur“. Das führe dazu, dass der Radweg auf den Gehweg hochgelegt wird. Teilweise wäre der Gehweg dann nur noch 2,50 Meter breit, obwohl die entsprechende Verordnung in so einer belebten Straße vier bis fünf Meter Breite vroschreibe. Damit solle eine Planung in den Bau gebracht werden, „die automatisch zu Konflikten führen wird und letztlich zugunsten eines weiteren Fahrstreifen für Autos geplant ist“, der außerhalb der Stoßzeiten als Parkplatz dienen soll. „Auch hier ist unsere ganz klare Erfahrung: Diese Uhrzeitenregelungen werden nicht eingehalten“, sagt Schriner.

    Die Meinungen der Anwohnenden zu Verkehrsfragen gehen auseinander. Insbesondere ältere Menschen, die das Wort ergreifen, pochen auf wohnungsnahe Parkplätze, manche stellen auch den Bedarf für Radwege infrage. Schließlich gebe es mit der Linienstraße eine parallele Fahrradstraße. Worin sich aber alle einig sind: Die Fällung der Bäume muss unbedingt verhindert werden, allein schon, damit sich die Straße nicht noch weiter aufheizt.

    Fahrradstraße Linienstraße ist überlastet

    Stadtrat Schriner verweist einerseits auf das Mobilitätsgesetz, das die Anlage von Radwegen beim grundhaften Neubau einer Hauptstraße vorschreibt. Tatsächlich sei die Linienstraße mit bis zu 700 Radfahrenden pro Stunde bereits überlastet, was zu Unfällen führe. Besonders schnell fahrende Radlerinnen und Radler würden auf die Torstraße wechseln, sobald es dort eine Fahrrad-Infrastruktur gebe, erwartet der Grünen-Politiker. Diese wurden von einigen Teilnehmenden als „Kampfradler“ bezeichnet.

    „Wir brauchen uns nicht zu streiten, ob die Linienstraße schon eine Fahrradstraße ist. Es gibt eine simple Planung, die beides ermöglicht. Wenn man sich darauf einigt, dass man nur eine Kfz-Spur in die Richtung macht. Das reicht bei weitem für das Verkehrsaufkommen aus“, unterstreicht Schriner. „Und die Bäume könnten stehen bleiben.“

    Ausbaupläne für doppelt so viel Autoverkehr

    Der derzeit vom Senat geplante Ausbau würde nur dann benötigt, „wenn man 30.000 Autos pro Tag durch die Torstraße führen will“, verdeutlicht Schriner. „Es wäre lauter und unschöner, als wäre nur noch ein Verkehrsrader ohne Aufenthaltsqualität.“

    „Es hat Einfluss, wenn Sie sich zu Wort melden“, unterstreicht Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe und nennt den Termin für die Informationsveranstaltung der Senatsverkehrsverwaltung für ihre Umbauplanung der Torstraße. Er soll am 19. November ab 17.30 Uhr in den Räumen der Abteilung Tiefbau in der Brunnenstraße 111 stattfinden. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter der Adresse [email protected] inklusive Angabe der Personenzahl ist notwendig. Stadtrat Christopher Schriner regt an, den Unmut über die Pläne auch an den CDU-Fraktionen in Bezirk und Abgeordnetenhaus mitzuteilen.

    Welche Bäume gefällt werden sollen ist nun dank einer engagierten Anwohnerin auch auf der Torstraße ersichtlich. Sie hat alle betroffenen Bäume mit einer Banderole aus Kreppband markiert.

    „Die Senatsplanungen für die Torstraße sind ein rückwärtsgewandtes Desaster für Lebensqualität, Verkehrswende und Verkehrssicherheit in der Hauptstadt. Planungen für Straßenbahnstrecken und Radwege werden kassiert, gleichzeitig sollen innerstädtische Autoschneisen jenseits des tatsächlichen Bedarfs um jeden Preis erhalten werden“, sagt Gabi Jung, Geschäftsführerin des BUND Berlin.

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    #Autoverkehr #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Berlin #CDU #Fahrrad #Fußverkehr #Grüne #Klimaschutz #Mobilitätswende #SPD #Stadtnatur #UteBonde #Verkehrssicherheit #Verkehrswende

  12. Torstraße: Auf die Barrikaden für die Bäume

    „Wir dachten eigentlich, wir sitzen dann hier zu zwanzigst an diesem schönen langen Tisch und können das richtig diskutieren“, sagt Mittes Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe (SPD) ziemlich zu Beginn der Veranstaltung am Mittwochabend. Doch weit gefehlt. Weit über 200 Menschen wollen in den Räumen der Volkssolidarität an der Torstraße erfahren, wie sich die Senatsverkehrsverwaltung von Senatorin Ute Bonde (CDU) den Umbau der Straße vorstellt, der bereits im kommenden Jahr beginnen soll. Schnell fällt die Entscheidung, die Veranstaltung in zwei Runden durchzuführen. Denn mehr als 100 Menschen passen beim besten Willen nicht in den Raum.

    Immerhin Fahrradwege soll es geben. Das ist schon das einzig Positive, was sich aus Sicht des BUND Berlin über die Planungen der Senatsverkehrsverwaltung für die im kommenden Jahr beginnende Sanierung der Torstraße in Mitte feststellen lässt. Obwohl die Straße alle Voraussetzungen hätte, zu einem attraktiven innerstädtischen Boulevard aufgewertet zu werden, ordnen sich alle Ziele dem unbedingten Erhalt als Autoschneise mit vier Fahrspuren unter. Auf einer Straßenseite soll sogar der neue Hochbord-Radweg von der derzeitigen Bürgersteigfläche abgezwackt werden.

    Stadtentwicklungsstadtrat Gothe und sein Stadtratskollege Christopher Schriner (Grüne), der in Mitte für Verkehr und Grünflächen zuständig ist, sehen das im Prinzip nicht anders. Deswegen haben sie auch zur Dialogveranstaltung eingeladen, obwohl die Planung für die Torstraße wie bei allen Hauptstraßen in der Hand der Senatsverkehrsverwaltung liegt.

    Verkehrsverwaltung lehnt Beteiligung ab

    Man habe gleich nach Amtsantritt des neuen Verkehrs-Staatssekretärs Arne Herz (CDU) gemeinsam einen Brief an ihn geschrieben, mit dem Wunsch, eine gemeinsame Beteiligungsveranstaltung zur Torstraße zu veranstalten, berichtet Schriner. „Die Antwort war recht ernüchternd. Man sei schon so fortgeschritten in der Planung, dass das nicht mehr passt. Und dass im November informiert werde und dann im nächsten Jahr ausgeschrieben, vergeben und gebaut werden soll“, so Schriner weiter.

    „Wir sind der festen Überzeugung, dass nur dann Verständnis für einen großen Straßenumbau passieren kann, wenn alle frühzeitig davon wissen, wenn sie auch wissen, was passiert und wenn sie auch wissen, warum das passiert. Wir hatten große Zweifel, dass das bei der vorliegenden Planung so ist“, sagt der Stadtrat.

    40 Bäume sollen fallen

    Die zu fällenden Bäume in der Torstraße sind mit einer Krepp-Banderole markiert. Fotos: BUND Berlin/Nicolas Šustr

    40 Bäume sollen für den Umbau gefällt werden, aber nur 29 nachgepflanzt. Wobei man wisse, wie lang es dauere, dass neu gepflanzte Bäume so groß sind wie die gefällten. „Das ist also kein Eins-zu-Eins-Ersatz und erst recht nicht, wenn 40 Bäume gefällt werden und nur 29 nachgepflanzt werden sollen“, unterstreicht Schriner.

    Baulich sei die Torstraße auf der gesamten Länge von der Chausseestraße bis zur Mollstraße „durch“, sagt Schriner. Es müsse, wie es fachlich heißt, ein grundhafter Aufbau gemacht werden. „Das heißt, die gesamte Straße wird nicht nur oben ein bisschen repariert, sondern eigentlich wird einmal alles genommen, raus, alles neu und wieder drauf.“

    Zustand wäre bis ins Jahr 2100 zementiert

    „Was wichtig ist, sich klarzumachen ist: Diese Form des Umbaus findet nur alle 50 bis 80 Jahre statt. Das ist also jetzt der Zeitpunkt, wo im Grunde das festgelegt wird, was bis 2100 da ist“, verdeutlich Schriner die Tragweite der Entscheidung.

    Rund 16.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Torstraße, mit abnehmender Tendenz. „Das gibt eigentlich nicht her, dass man vier Spuren braucht. Man würde auch mit zwei rauskommen“, sagt Schriner. Mit der Senatsplanung werde „das Ziel, dass die Torstraße auch für Menschen und nicht nur für Fahrzeuge stärker nutzbar ist“, insgesamt nicht erreicht.

    Halbierter Gehweg

    Betrachte man die Südseite, „kann man ganz klar sagen, dass der Gehweg letztlich halbiert wurde für eine weitere Autospur“. Das führe dazu, dass der Radweg auf den Gehweg hochgelegt wird. Teilweise wäre der Gehweg dann nur noch 2,50 Meter breit, obwohl die entsprechende Verordnung in so einer belebten Straße vier bis fünf Meter Breite vroschreibe. Damit solle eine Planung in den Bau gebracht werden, „die automatisch zu Konflikten führen wird und letztlich zugunsten eines weiteren Fahrstreifen für Autos geplant ist“, der außerhalb der Stoßzeiten als Parkplatz dienen soll. „Auch hier ist unsere ganz klare Erfahrung: Diese Uhrzeitenregelungen werden nicht eingehalten“, sagt Schriner.

    Die Meinungen der Anwohnenden zu Verkehrsfragen gehen auseinander. Insbesondere ältere Menschen, die das Wort ergreifen, pochen auf wohnungsnahe Parkplätze, manche stellen auch den Bedarf für Radwege infrage. Schließlich gebe es mit der Linienstraße eine parallele Fahrradstraße. Worin sich aber alle einig sind: Die Fällung der Bäume muss unbedingt verhindert werden, allein schon, damit sich die Straße nicht noch weiter aufheizt.

    Fahrradstraße Linienstraße ist überlastet

    Stadtrat Schriner verweist einerseits auf das Mobilitätsgesetz, das die Anlage von Radwegen beim grundhaften Neubau einer Hauptstraße vorschreibt. Tatsächlich sei die Linienstraße mit bis zu 700 Radfahrenden pro Stunde bereits überlastet, was zu Unfällen führe. Besonders schnell fahrende Radlerinnen und Radler würden auf die Torstraße wechseln, sobald es dort eine Fahrrad-Infrastruktur gebe, erwartet der Grünen-Politiker. Diese wurden von einigen Teilnehmenden als „Kampfradler“ bezeichnet.

    „Wir brauchen uns nicht zu streiten, ob die Linienstraße schon eine Fahrradstraße ist. Es gibt eine simple Planung, die beides ermöglicht. Wenn man sich darauf einigt, dass man nur eine Kfz-Spur in die Richtung macht. Das reicht bei weitem für das Verkehrsaufkommen aus“, unterstreicht Schriner. „Und die Bäume könnten stehen bleiben.“

    Ausbaupläne für doppelt so viel Autoverkehr

    Der derzeit vom Senat geplante Ausbau würde nur dann benötigt, „wenn man 30.000 Autos pro Tag durch die Torstraße führen will“, verdeutlicht Schriner. „Es wäre lauter und unschöner, als wäre nur noch ein Verkehrsrader ohne Aufenthaltsqualität.“

    „Es hat Einfluss, wenn Sie sich zu Wort melden“, unterstreicht Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe und nennt den Termin für die Informationsveranstaltung der Senatsverkehrsverwaltung für ihre Umbauplanung der Torstraße. Er soll am 19. November ab 17.30 Uhr in den Räumen der Abteilung Tiefbau in der Brunnenstraße 111 stattfinden. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter der Adresse [email protected] inklusive Angabe der Personenzahl ist notwendig. Stadtrat Christopher Schriner regt an, den Unmut über die Pläne auch an den CDU-Fraktionen in Bezirk und Abgeordnetenhaus mitzuteilen.

    Welche Bäume gefällt werden sollen ist nun dank einer engagierten Anwohnerin auch auf der Torstraße ersichtlich. Sie hat alle betroffenen Bäume mit einer Banderole aus Kreppband markiert.

    „Die Senatsplanungen für die Torstraße sind ein rückwärtsgewandtes Desaster für Lebensqualität, Verkehrswende und Verkehrssicherheit in der Hauptstadt. Planungen für Straßenbahnstrecken und Radwege werden kassiert, gleichzeitig sollen innerstädtische Autoschneisen jenseits des tatsächlichen Bedarfs um jeden Preis erhalten werden“, sagt Gabi Jung, Geschäftsführerin des BUND Berlin.

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    #Autoverkehr #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Berlin #CDU #Fahrrad #Fußverkehr #Grüne #Klimaschutz #Mobilitätswende #SPD #Stadtnatur #UteBonde #Verkehrssicherheit #Verkehrswende

  13. Torstraße: Auf die Barrikaden für die Bäume

    „Wir dachten eigentlich, wir sitzen dann hier zu zwanzigst an diesem schönen langen Tisch und können das richtig diskutieren“, sagt Mittes Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe (SPD) ziemlich zu Beginn der Veranstaltung am Mittwochabend. Doch weit gefehlt. Weit über 200 Menschen wollen in den Räumen der Volkssolidarität an der Torstraße erfahren, wie sich die Senatsverkehrsverwaltung von Senatorin Ute Bonde (CDU) den Umbau der Straße vorstellt, der bereits im kommenden Jahr beginnen soll. Schnell fällt die Entscheidung, die Veranstaltung in zwei Runden durchzuführen. Denn mehr als 100 Menschen passen beim besten Willen nicht in den Raum.

    Immerhin Fahrradwege soll es geben. Das ist schon das einzig Positive, was sich aus Sicht des BUND Berlin über die Planungen der Senatsverkehrsverwaltung für die im kommenden Jahr beginnende Sanierung der Torstraße in Mitte feststellen lässt. Obwohl die Straße alle Voraussetzungen hätte, zu einem attraktiven innerstädtischen Boulevard aufgewertet zu werden, ordnen sich alle Ziele dem unbedingten Erhalt als Autoschneise mit vier Fahrspuren unter. Auf einer Straßenseite soll sogar der neue Hochbord-Radweg von der derzeitigen Bürgersteigfläche abgezwackt werden.

    Stadtentwicklungsstadtrat Gothe und sein Stadtratskollege Christopher Schriner (Grüne), der in Mitte für Verkehr und Grünflächen zuständig ist, sehen das im Prinzip nicht anders. Deswegen haben sie auch zur Dialogveranstaltung eingeladen, obwohl die Planung für die Torstraße wie bei allen Hauptstraßen in der Hand der Senatsverkehrsverwaltung liegt.

    Verkehrsverwaltung lehnt Beteiligung ab

    Man habe gleich nach Amtsantritt des neuen Verkehrs-Staatssekretärs Arne Herz (CDU) gemeinsam einen Brief an ihn geschrieben, mit dem Wunsch, eine gemeinsame Beteiligungsveranstaltung zur Torstraße zu veranstalten, berichtet Schriner. „Die Antwort war recht ernüchternd. Man sei schon so fortgeschritten in der Planung, dass das nicht mehr passt. Und dass im November informiert werde und dann im nächsten Jahr ausgeschrieben, vergeben und gebaut werden soll“, so Schriner weiter.

    „Wir sind der festen Überzeugung, dass nur dann Verständnis für einen großen Straßenumbau passieren kann, wenn alle frühzeitig davon wissen, wenn sie auch wissen, was passiert und wenn sie auch wissen, warum das passiert. Wir hatten große Zweifel, dass das bei der vorliegenden Planung so ist“, sagt der Stadtrat.

    40 Bäume sollen fallen

    Die zu fällenden Bäume in der Torstraße sind mit einer Krepp-Banderole markiert. Fotos: BUND Berlin/Nicolas Šustr

    40 Bäume sollen für den Umbau gefällt werden, aber nur 29 nachgepflanzt. Wobei man wisse, wie lang es dauere, dass neu gepflanzte Bäume so groß sind wie die gefällten. „Das ist also kein Eins-zu-Eins-Ersatz und erst recht nicht, wenn 40 Bäume gefällt werden und nur 29 nachgepflanzt werden sollen“, unterstreicht Schriner.

    Baulich sei die Torstraße auf der gesamten Länge von der Chausseestraße bis zur Mollstraße „durch“, sagt Schriner. Es müsse, wie es fachlich heißt, ein grundhafter Aufbau gemacht werden. „Das heißt, die gesamte Straße wird nicht nur oben ein bisschen repariert, sondern eigentlich wird einmal alles genommen, raus, alles neu und wieder drauf.“

    Zustand wäre bis ins Jahr 2100 zementiert

    „Was wichtig ist, sich klarzumachen ist: Diese Form des Umbaus findet nur alle 50 bis 80 Jahre statt. Das ist also jetzt der Zeitpunkt, wo im Grunde das festgelegt wird, was bis 2100 da ist“, verdeutlich Schriner die Tragweite der Entscheidung.

    Rund 16.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Torstraße, mit abnehmender Tendenz. „Das gibt eigentlich nicht her, dass man vier Spuren braucht. Man würde auch mit zwei rauskommen“, sagt Schriner. Mit der Senatsplanung werde „das Ziel, dass die Torstraße auch für Menschen und nicht nur für Fahrzeuge stärker nutzbar ist“, insgesamt nicht erreicht.

    Halbierter Gehweg

    Betrachte man die Südseite, „kann man ganz klar sagen, dass der Gehweg letztlich halbiert wurde für eine weitere Autospur“. Das führe dazu, dass der Radweg auf den Gehweg hochgelegt wird. Teilweise wäre der Gehweg dann nur noch 2,50 Meter breit, obwohl die entsprechende Verordnung in so einer belebten Straße vier bis fünf Meter Breite vroschreibe. Damit solle eine Planung in den Bau gebracht werden, „die automatisch zu Konflikten führen wird und letztlich zugunsten eines weiteren Fahrstreifen für Autos geplant ist“, der außerhalb der Stoßzeiten als Parkplatz dienen soll. „Auch hier ist unsere ganz klare Erfahrung: Diese Uhrzeitenregelungen werden nicht eingehalten“, sagt Schriner.

    Die Meinungen der Anwohnenden zu Verkehrsfragen gehen auseinander. Insbesondere ältere Menschen, die das Wort ergreifen, pochen auf wohnungsnahe Parkplätze, manche stellen auch den Bedarf für Radwege infrage. Schließlich gebe es mit der Linienstraße eine parallele Fahrradstraße. Worin sich aber alle einig sind: Die Fällung der Bäume muss unbedingt verhindert werden, allein schon, damit sich die Straße nicht noch weiter aufheizt.

    Fahrradstraße Linienstraße ist überlastet

    Stadtrat Schriner verweist einerseits auf das Mobilitätsgesetz, das die Anlage von Radwegen beim grundhaften Neubau einer Hauptstraße vorschreibt. Tatsächlich sei die Linienstraße mit bis zu 700 Radfahrenden pro Stunde bereits überlastet, was zu Unfällen führe. Besonders schnell fahrende Radlerinnen und Radler würden auf die Torstraße wechseln, sobald es dort eine Fahrrad-Infrastruktur gebe, erwartet der Grünen-Politiker. Diese wurden von einigen Teilnehmenden als „Kampfradler“ bezeichnet.

    „Wir brauchen uns nicht zu streiten, ob die Linienstraße schon eine Fahrradstraße ist. Es gibt eine simple Planung, die beides ermöglicht. Wenn man sich darauf einigt, dass man nur eine Kfz-Spur in die Richtung macht. Das reicht bei weitem für das Verkehrsaufkommen aus“, unterstreicht Schriner. „Und die Bäume könnten stehen bleiben.“

    Ausbaupläne für doppelt so viel Autoverkehr

    Der derzeit vom Senat geplante Ausbau würde nur dann benötigt, „wenn man 30.000 Autos pro Tag durch die Torstraße führen will“, verdeutlicht Schriner. „Es wäre lauter und unschöner, als wäre nur noch ein Verkehrsrader ohne Aufenthaltsqualität.“

    „Es hat Einfluss, wenn Sie sich zu Wort melden“, unterstreicht Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe und nennt den Termin für die Informationsveranstaltung der Senatsverkehrsverwaltung für ihre Umbauplanung der Torstraße. Er soll am 19. November ab 17.30 Uhr in den Räumen der Abteilung Tiefbau in der Brunnenstraße 111 stattfinden. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter der Adresse [email protected] inklusive Angabe der Personenzahl ist notwendig. Stadtrat Christopher Schriner regt an, den Unmut über die Pläne auch an den CDU-Fraktionen in Bezirk und Abgeordnetenhaus mitzuteilen.

    Welche Bäume gefällt werden sollen ist nun dank einer engagierten Anwohnerin auch auf der Torstraße ersichtlich. Sie hat alle betroffenen Bäume mit einer Banderole aus Kreppband markiert.

    „Die Senatsplanungen für die Torstraße sind ein rückwärtsgewandtes Desaster für Lebensqualität, Verkehrswende und Verkehrssicherheit in der Hauptstadt. Planungen für Straßenbahnstrecken und Radwege werden kassiert, gleichzeitig sollen innerstädtische Autoschneisen jenseits des tatsächlichen Bedarfs um jeden Preis erhalten werden“, sagt Gabi Jung, Geschäftsführerin des BUND Berlin.

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    #Autoverkehr #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Berlin #CDU #Fahrrad #Fußverkehr #Grüne #Klimaschutz #Mobilitätswende #SPD #Stadtnatur #UteBonde #Verkehrssicherheit #Verkehrswende

  14. 🌳 Was, wenn Bäume plötzlich „Hula-Hoops“ tragen? 🌀

    Auf dem Naturhof Schönegg schützt man Hochstammbäume mit kreisförmigen Metallringen – ganz ohne klassische Zäune. Ein cleveres, flexibles System, das Vieh fernhält, Bodenverdichtung reduziert und sich nahtlos in die Bewirtschaftung integriert. Ein Musterprojekt für nachhaltiges Bauen und Agroforst.

    #InnovativesBauen #Agroforst #Baumschutz #Nachhaltigkeit #Landwirtschaft #GrünerZaun #SmartFarming

    terrabc.org/technik-bauen/inno

  15. 🌳 Was, wenn Bäume plötzlich „Hula-Hoops“ tragen? 🌀

    Auf dem Naturhof Schönegg schützt man Hochstammbäume mit kreisförmigen Metallringen – ganz ohne klassische Zäune. Ein cleveres, flexibles System, das Vieh fernhält, Bodenverdichtung reduziert und sich nahtlos in die Bewirtschaftung integriert. Ein Musterprojekt für nachhaltiges Bauen und Agroforst.

    #InnovativesBauen #Agroforst #Baumschutz #Nachhaltigkeit #Landwirtschaft #GrünerZaun #SmartFarming

    terrabc.org/technik-bauen/inno

  16. 🌳 Was, wenn Bäume plötzlich „Hula-Hoops“ tragen? 🌀

    Auf dem Naturhof Schönegg schützt man Hochstammbäume mit kreisförmigen Metallringen – ganz ohne klassische Zäune. Ein cleveres, flexibles System, das Vieh fernhält, Bodenverdichtung reduziert und sich nahtlos in die Bewirtschaftung integriert. Ein Musterprojekt für nachhaltiges Bauen und Agroforst.

    #InnovativesBauen #Agroforst #Baumschutz #Nachhaltigkeit #Landwirtschaft #GrünerZaun #SmartFarming

    terrabc.org/technik-bauen/inno

  17. Auf den Nordischen Baumtagen in #Warnemünde beraten Fachleute über den besseren Schutz von Bäumen.

    Themen sind unter anderem die Erhaltung alter #Bäume, Haftungsfragen bei #Wurzelschäden sowie Anpassung an den #Klimawandel.

    Auch Bewässerung und #Artenschutz stehen im Fokus. Vorgestellt wurde zudem die Amerikanische #Roteiche als #Baum des Jahres 2025 .Sie gilt als robust gegenüber #Trockenheit.

    ndr.de/nachrichten/mecklenburg

    #Stadtgrün #Baumschutz #Forstwirtschaft #Biodiversität #Stadtbäume

  18. #Indien führt in #Delhi einen umfassenden #Baumzensus durch, um #Wälder besser zu schützen und den Kampf gegen #Klimawandel und #Wüstenbildung zu stärken.

    Freiwillige und Experten erfassen #Baumarten, Zustand und #Kohlenstoffspeicherung.
    Moderne Technologien wie #LiDAR und #Drohnen sollen die Zählung unterstützen.

    Ziel ist es, durch mehr #Bäume die #Klimaneutralität bis 2070 zu erreichen und die #Luftqualität zu verbessern.

    dw.com/de/warum-z%C3%A4hlt-ind

    #Umweltschutz #Forstwirtschaft #Baumschutz

  19. 🌳 Stadtbäume sind wahre grüne Superhelden, doch Hitze & Platzmangel setzen ihnen zu. Forscher fordern mehr Raum für Wurzeln & Baumkronen, mehr Grünflächen & kluge Baumarten für ein besseres Stadtklima. 💧🌿 #Stadtbäume #Klimaschutz #UrbanGreen #Baumschutz #Hitzehilfe #GrüneStadt #newz

    n-tv.de/wissen/Das-kann-gestre

  20. Auf dem Parkplatz der #Aldi  Filiale an der #Martinistraße in #osnabruck stehen wieder neue #baume  🌳🌳🌳

    Auf dem letzten Bild kann man ein wenig erahnen, wie es mal aussah. Vermutlich hatten die alten Bäume die Höchstparkdauer überschritten und mussten entsorgt werden. Jede andere Erklärung wäre abwegig.

    👇🏻 Vorgeschichte
    osna.social/@gardenscorpion/11

    #Baumschutz #Baumschutzsatzung #Klima #mikroklima #Klimaschutz

  21. @SheDrivesMobility @correctiv_org

    Das wirft kein gutes Licht auf den #HamburgerSenat.

    Dabei hatten SPD und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag vom 2.6.2020 ein #Entsiegelungsprogramm angekündigt [1], welches bis heute – mehr als vier Jahre später – noch nicht vorliegt. Laut Bericht des Abendblatts wartet der Senat der rot-grünen Koaliton auf die fehlenden Vorarbeiten aus der Umweltbehörde #BUKEA [2].

    Auch die Entwicklung des Baumbestandes ist in Hamburg zwischen 2015 und 2022 deutlich negativer ausgefallen, als von der Hamburger Umweltbehörde #BUKEA angegeben [3], wie der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Sandro Kappe ermittelt hat: In diesem Zeitraum wurden fast 30.000 Bäume in Hamburg mehr gefällt als nachgepflanzt, davon etwa 10.000 auf öffentlichen Flächen [4].
    Dazu kommt, dass Bäume nicht beliebig gefällt und an anderer Stelle neu gepflanzt werden können, Einher mit der Zerstörung eines gewachsenen lokalen Ökosystems geht ein Verlust von #Ökosystemdienstleistungen: Damit Bäume effektiv CO₂ binden, Schatten spenden und durch Verdunstung kühlen, ist ein Kronenvolumen erforderlich, das erst im Alter von 50-60 Jahren erreicht wird [5, Abb. 5] [6].

    #Versiegelungsstopp und #Entsiegelung, #Baumschutz und #Begrünung stehen bei Umfragen und Online-Beteiligungen regelmäßig ganz oben auf der Wunschliste der Hamburger:innen [7].

    Der Klima-, Umwelt- und Artenschutz sowie der Schutz der Bevölkerung vor Klimafolgen wie HItzewellen und Starkregen erfordern es und die Hamburger:innen wollen es: Es spricht also alles dafür, dass der Hamburger Senat schleunigst das angekündigte Entsiegelungsprogramm erarbeitet und auch in der Praxis eine deutliche Trendumkehr vollzieht.

  22. @leobm
    In #Nürnberg leider auch sehr beliebt - besonders am Nazi-Aufmarschgelände #Zeppelinfeld, heutiges Autorennen-Areal rund um die Steintribüne, #Reichsparteitagsgelände #Dutzendteich

    Baumschädigendes #Baumwurzel-Parken im Kronen-Traufbereich und Kurven-Rallye auf Wurzeln alter #Bäume - auch eine Form von #MotorisierteGewalt 😦 statt Umsetzung der #Baumschutz-Verordnung 😠

  23. 🌳❌ Unser Antrag auf Sanierung der Baumscheiben in der Lorystraße, wo Autos direkt auf den Wurzeln parken, wurde von SPÖ und FPÖ abgelehnt. Die Baumscheiben sind viel zu schmal und nicht gegen Befahren gesichert.
    🌳🚗 Eine direkte Befahrung des Wurzelraumes in der Baumscheibe wirkt sich sehr negativ auf die Vitalität und Lebensdauer der Bäume aus (Bodenverdichtung, Veränderung des Bodenluftgefüges, Wurzelschäden,etc.) und kann im Extremfall zu irreparablen Schäden führen, die die Lebenszeit des Baumes verkürzen. Die Gestaltung der Baumscheiben in der Lorystraße entspricht nicht dem heutigen Standard.
    #simmering #wien #lorystraße #baumscheiben #baumschutz #bäumeinwien

  24. Die Platanen an der Wedauer Straße in #duisburg sollen gefällt werden. Dafür hat die Grokomehrheit im Rat gesorgt.

    Betroffene Bürger*innen rufen nun in dieser Sache den Petitionsausschuss des Landtages von NRW an.

    Der Artikel berichtet davon. Aber aus dem Dezernat war gestern zu hören, dass die Fällungen schon im Februar durchgeführt werden sollen.

    rp-online.de/nrw/staedte/duisb

    #duisburg #baumschutz #wedau #kommunalpolitik #xp

  25. Aus Sicht unseres #Baumschutz-Referenten Christian Hönig greift Treptow-Köpenick mit dem Projekt #Hausbaum „das Grundproblem auf, dass Bäume auf privaten Grundstücken gefällt werden und der Platz für den geforderten Ausgleich fehlt“. (Bezahlartikel) tagesspiegel.de/berlin/berline

  26. “Wir fordern eine andere Politik!” skandieren die Bürger*innen vor der Mercatorhalle. Studio 47 berichtet von der Kundgebung vor der Ratssitzung. Die Protestierenden wollen keine weiteren Verzögerungen bei den Beschlüssen zum #Klimaschutz in #Duisburg. Unter ihnen sind auch Wedauer Bürger*innen, die gegen die von CDU und SPD beschlossene Abholzung der Bäume auf der Wedauer Straße protestieren wollen. #wedau #baumschutz youtube.com/watch?v=yyUYHaSueR

  27. Die Wedauer Bürger*innen sind offensichtlich mit dem Groko-Ratsbeschluss zur Fällung der Bäume auf der Wedauer Straße alles andere als einverstanden.

    Künstler*innen haben fünf der zu fällenden Bäume mit einem Baumschutz-Amulett versehen und machen darauf aufmerksam, dass diese gefällt werden, "weil #CDU und #SPD das im September beschlossen haben".

    #duisburg #baumschutz #wedau #kommunalpolitik