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#utebonde — Public Fediverse posts

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  1. Der #schwarzrote #Senat in #Berlin will offenbar #Blut sehen. Blut von #Schulkindern, Radfahrenden, Alten — von allen, die nicht in einem schützenden Blechpanzer sitzen.

    Die Beschwerde eines Bürgers wird als Ausrede genutzt, #Tempo30 aufzuheben und wieder Tempo 50 einzuführen.

    Diesmal: #MarienfelderAllee in #Marienfelde zwischen #Belßstraße und #FriedenfelserStraße. Dort liegen die #Kita #StAlfons, die Kita Marienfelder Allee, die #Seniorenfreizeitstätte #EduardBernoth, die #Solling-#Oberschule usw.

    tagesspiegel.de/berlin/nach-be

    #Tagesspiegel #ChristianLatz #Autowahn #Tempelhof #Fahrrad #UteBonde #KaiWegner

  2. Der #schwarzrote #Senat in #Berlin will offenbar #Blut sehen. Blut von #Schulkindern, Radfahrenden, Alten — von allen, die nicht in einem schützenden Blechpanzer sitzen.

    Die Beschwerde eines Bürgers wird als Ausrede genutzt, #Tempo30 aufzuheben und wieder Tempo 50 einzuführen.

    Diesmal: #MarienfelderAllee in #Marienfelde zwischen #Belßstraße und #FriedenfelserStraße. Dort liegen die #Kita #StAlfons, die Kita Marienfelder Allee, die #Seniorenfreizeitstätte #EduardBernoth, die #Solling-#Oberschule usw.

    tagesspiegel.de/berlin/nach-be

    #Tagesspiegel #ChristianLatz #Autowahn #Tempelhof #Fahrrad #UteBonde #KaiWegner

  3. Der #schwarzrote #Senat in #Berlin will offenbar #Blut sehen. Blut von #Schulkindern, Radfahrenden, Alten — von allen, die nicht in einem schützenden Blechpanzer sitzen.

    Die Beschwerde eines Bürgers wird als Ausrede genutzt, #Tempo30 aufzuheben und wieder Tempo 50 einzuführen.

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    tagesspiegel.de/berlin/nach-be

    #Tagesspiegel #ChristianLatz #Autowahn #Tempelhof #Fahrrad #UteBonde #KaiWegner

  4. Der #schwarzrote #Senat in #Berlin will offenbar #Blut sehen. Blut von #Schulkindern, Radfahrenden, Alten — von allen, die nicht in einem schützenden Blechpanzer sitzen.

    Die Beschwerde eines Bürgers wird als Ausrede genutzt, #Tempo30 aufzuheben und wieder Tempo 50 einzuführen.

    Diesmal: #MarienfelderAllee in #Marienfelde zwischen #Belßstraße und #FriedenfelserStraße. Dort liegen die #Kita #StAlfons, die Kita Marienfelder Allee, die #Seniorenfreizeitstätte #EduardBernoth, die #Solling-#Oberschule usw.

    tagesspiegel.de/berlin/nach-be

    #Tagesspiegel #ChristianLatz #Autowahn #Tempelhof #Fahrrad #UteBonde #KaiWegner

  5. Der #schwarzrote #Senat in #Berlin will offenbar #Blut sehen. Blut von #Schulkindern, Radfahrenden, Alten — von allen, die nicht in einem schützenden Blechpanzer sitzen.

    Die Beschwerde eines Bürgers wird als Ausrede genutzt, #Tempo30 aufzuheben und wieder Tempo 50 einzuführen.

    Diesmal: #MarienfelderAllee in #Marienfelde zwischen #Belßstraße und #FriedenfelserStraße. Dort liegen die #Kita #StAlfons, die Kita Marienfelder Allee, die #Seniorenfreizeitstätte #EduardBernoth, die #Solling-#Oberschule usw.

    tagesspiegel.de/berlin/nach-be

    #Tagesspiegel #ChristianLatz #Autowahn #Tempelhof #Fahrrad #UteBonde #KaiWegner

  6. RE: flipboard.com/@tagesspiegel/ta

    Dafür sollte man ihr zur Strafe den Dienstwagen wegnehmen und sie den Rest der Legislatur mit dem Rad fahren lassen. Vielleicht kapieren sie´s dann.

    #cdu #UteBonde #mdrza #verkehrswende #berlin

  7. cdU-Autodiktatur verliert vor Gericht: Verkehrssenatorin Ute BlutBonde und Kai Tennis-Lügner Wegner hatten Tempo 50 angeordnet, weil Tempo 30 erfolgreich war. Allein 2022-2024 gab es auf der Saarstraße 20 Unfälle mit Verletzten auf nur 410 Metern.

    "Das Verwaltungsgericht erklärte nun in aller Deutlichkeit, es sei rechtwidrig, das Tempolimit in der Saarstraße ... aufzuheben" rbb24.de/panorama/beitrag/2026 "Die Berliner Verkehrsverwaltung will nun prüfen, ob sie gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegt..." diese f*cking organisierte Mörderbande 😡 🤮

    #Tempo30 #cdUberlin #UteBonde #KaiWegner #Autodiktatur #Blechterror #Saarstraße #Verwaltungsgericht #Vorsatz #vorsätzlicheKörperverletzung

  8. cdU-Autodiktatur verliert vor Gericht: Verkehrssenatorin Ute BlutBonde und Kai Tennis-Lügner Wegner hatten Tempo 50 angeordnet, weil Tempo 30 erfolgreich war. Allein 2022-2024 gab es auf der Saarstraße 20 Unfälle mit Verletzten auf nur 410 Metern.

    "Das Verwaltungsgericht erklärte nun in aller Deutlichkeit, es sei rechtwidrig, das Tempolimit in der Saarstraße ... aufzuheben" rbb24.de/panorama/beitrag/2026 "Die Berliner Verkehrsverwaltung will nun prüfen, ob sie gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegt..." diese f*cking organisierte Mörderbande 😡 🤮

    #Tempo30 #cdUberlin #UteBonde #KaiWegner #Autodiktatur #Blechterror #Saarstraße #Verwaltungsgericht #Vorsatz #vorsätzlicheKörperverletzung

  9. cdU-Autodiktatur verliert vor Gericht: Verkehrssenatorin Ute BlutBonde und Kai Tennis-Lügner Wegner hatten Tempo 50 angeordnet, weil Tempo 30 erfolgreich war. Allein 2022-2024 gab es auf der Saarstraße 20 Unfälle mit Verletzten auf nur 410 Metern.

    "Das Verwaltungsgericht erklärte nun in aller Deutlichkeit, es sei rechtwidrig, das Tempolimit in der Saarstraße ... aufzuheben" rbb24.de/panorama/beitrag/2026 "Die Berliner Verkehrsverwaltung will nun prüfen, ob sie gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegt..." diese f*cking organisierte Mörderbande 😡 🤮

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  10. cdU-Autodiktatur verliert vor Gericht: Verkehrssenatorin Ute BlutBonde und Kai Tennis-Lügner Wegner hatten Tempo 50 angeordnet, weil Tempo 30 erfolgreich war. Allein 2022-2024 gab es auf der Saarstraße 20 Unfälle mit Verletzten auf nur 410 Metern.

    "Das Verwaltungsgericht erklärte nun in aller Deutlichkeit, es sei rechtwidrig, das Tempolimit in der Saarstraße ... aufzuheben" rbb24.de/panorama/beitrag/2026 "Die Berliner Verkehrsverwaltung will nun prüfen, ob sie gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegt..." diese f*cking organisierte Mörderbande 😡 🤮

    #Tempo30 #cdUberlin #UteBonde #KaiWegner #Autodiktatur #Blechterror #Saarstraße #Verwaltungsgericht #Vorsatz #vorsätzlicheKörperverletzung

  11. cdU-Autodiktatur verliert vor Gericht: Verkehrssenatorin Ute BlutBonde und Kai Tennis-Lügner Wegner hatten Tempo 50 angeordnet, weil Tempo 30 erfolgreich war. Allein 2022-2024 gab es auf der Saarstraße 20 Unfälle mit Verletzten auf nur 410 Metern.

    "Das Verwaltungsgericht erklärte nun in aller Deutlichkeit, es sei rechtwidrig, das Tempolimit in der Saarstraße ... aufzuheben" rbb24.de/panorama/beitrag/2026 "Die Berliner Verkehrsverwaltung will nun prüfen, ob sie gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegt..." diese f*cking organisierte Mörderbande 😡 🤮

    #Tempo30 #cdUberlin #UteBonde #KaiWegner #Autodiktatur #Blechterror #Saarstraße #Verwaltungsgericht #Vorsatz #vorsätzlicheKörperverletzung

  12. „„Ich frage mich, ob Sie richtig in diesem Amt sind“, sagte der SPD-Abgeordnete Tino Schopf in einer Debatte über die Eisglätte der vergangenen Wochen.“

    Das fragen wir uns ja schon lange. #UteBonde #CDU #Berlin #Eis.

    taz.de/!6153991

  13. Magnetbahn-Zweifel liegen nicht an Innovationsfeindlichkeit

    In Reaktion auf eine Zuschrift, die uns Innovationsfeindlichkeit wegen unserer Position zu Magnetschwebebahnfantasien der Berliner CDU vorwarf, haben wir hier noch zu einzelnen Aspekten etwas ausgeführt.

    Wenn man in die Geschichte von Innovationsversuchen mit gänzlich neuen Verkehrssystemen blickt, sieht man, dass nahezu alle mit Bestandssystemen inkompatiblen Systeme nie abseits von Teststrecken realisiert worden sind, ein Torso blieben oder sogar wieder abgebaut worden sind.

    Ausnahmen davon sind mehr oder minder interne Systeme: Campus- oder Flughafenbahnen. Vor allem in Japan gibt es in nennenswertem Umfang städtische Einschienenbahnen. Hier sind extrem geringe verfügbare öffentliche Flächen oft ausschlaggebend gewesen. Zudem scheint eine grundlegend andere Philosophie als in Deutschland und Europa vorzuherrschen. Man hat keine Angst vor singulären Systemen, wo ein einzelner Hersteller vielleicht eine niedrige zweistellige Anzahl von Fahrzeugen für ein technisch einmaliges System produziert. Auch Straßenbahnfahrzeuge werden dort oft in Kleinstserien von nur drei Stück bestellt.

    Kleinstserien und Herstellerabhängigkeit

    Das sind Größenordnungen, bei denen sich in Europa praktisch kein Hersteller finden lassen würde. Siemens hat gerade die Straßenbahnfertigung bis auf die Abarbeitung von Restaufträgen aufgegeben, weil man sagt, dass die Fertigung von Manufakturware für den Konzern nicht wirtschaftlich ist. Die drei Brandenburger Trambetriebe in Frankfurt (Oder), Brandenburg/Havel und Cottbus haben sich für ihre Bestellung von Neufahrzeugen zusammengeschlossen, um auf eine Menge zu kommen, die angesichts der Entwicklungskosten einen akzeptablen Stückpreis ergibt.

    Kleinstserien UND proprietäres System allein sind für die Beauftrager und Betreiber ein nicht zu unterschätzendes wirtschaftliches und Weiterbetriebs-Risiko. Sehr oft stellen die Hersteller die Weiterentwicklung der Technologie ein, wenn die Verkaufszahlen weit unter den Erwartungen liegen. Hin und wieder geht der Hersteller auch pleite. Das wird ein Problem bei Erweiterungen, Instandhaltung oder auch irgendwann nötigen Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen.

    Ein Selbstläufer scheint auch das Transport System Bögl nicht zu sein, wenn man sieht, wie massiv Bögl über politische Intervention versucht, endlich einen Erstkunden für das System in Europa zu finden. Nürnberg treibt laut Stadtratsbeschluss weiter die Straßenbahnanbindung des Klinikums voran, weil man laut der vorliegenden Machbarkeitsuntersuchung sich davon mehr Vorteile verspricht.

    Das liegt an der Netzwirkung und der Möglichkeit durchgehender Verbindungen in die Innenstadt mit wesentlich höheren Fahrgastzahlen. Dazu kommen noch weitere Nachteile des singulären Systems wie tendenziell nicht finanzierbare Zusatzfahrzeugen für erhöhten Bedarf bei Veranstaltungen. Alles nachzulesen in der Machbarkeitsuntersuchung. Sinngemäß besagt der Nürnberger Stadtratsbeschluss, dass die Magnetbahn nur weiterverfolgt werden soll, wenn der Stadt das System komplett geschenkt wird.

    Berliner Eisregendrama bei der Tram

    Wir wollen nicht spekulieren, wie die Bögl-Bahn auf Eisregen reagiert. Wir alle wissen es nicht. Festzuhalten ist allerdings, dass der tagelange Zusammenbruch der Berliner Straßenbahn vor allem eine Folge unterlassener Prävention der BVG ist. Wir hatten ja glücklicherweise den Vergleich durch den zweiten Eisregen innerhalb kurzer Zeit. Hier wurde im Vorfeld zusätzliches Personal mobilisiert, um einen erneuten Zusammenbruch zu verhindern – mit Erfolg.

    Zudem haben wir den Vergleich mit den Tageslicht-Strecken der Kleinprofil-U-Bahn-Linien U1 bis U3. Beim zweiten Eisregen waren dort die Probleme noch größer als beim ersten. Der Zusammenhang mit nicht ausreichenden Maßnahmen ist recht offensichtlich, wenn man mit der Straßenbahn vergleicht, die dabei ziemlich tadellos durchkam.

    Bei beiden Netzen war es einerseits ein Problem mangelnder Personalmobilisierung als auch fehlender Technik, um die Auswirkungen abzumildern. Die Kleinstbetriebe am östlichen Stadtrand, die offenbar im Gegensatz zu Potsdam tatsächlich mit der identischen Wetterlage konfrontiert waren, konnten jedenfalls nach wenigen Stunden, Strausberg als letzter Betrieb am nächsten Tag, den Betrieb teilweise oder ganz wieder aufnehmen.

    Weniger Halte wegen hoher Kosten

    Ein weiterer Nachteil der Magnetbahn ist, dass der Bau von Stationen teuer ist. Im Vergleich zur Straßenbahn werden also aus wirtschaftlichen Gründen erheblich größere Stationsabstände eingeplant werden müssen. Für die Barrierefreiheit muss immer mindestens ein Aufzug errichtet werden.

    Selbst wenn sich die Trasse leichter in den Straßenraum integrieren ließe als die einer Tram, was wir stark bezweifeln, ist die Einordnung von Bahnhöfen ein wesentlich größeres Problem. Es kann sein, dass auch an sehr wünschenswerten Standorten ein Bahnhof ohne Hausabrisse nicht möglich wäre.

    So oder so ist die Folge, dass es einen Bus-Parallelverkehr geben müsste, um die Fläche der Stadt wirklich zu erschließen. Das nagt an der Wirtschaftlichkeit und somit der Förderfähigkeit einer Magnetbahn. Wegen des nahezu identischen Haltabstands können Straßenbahnstrecken den vorherigen Busverkehr jedenfalls zu 100 Prozent substituieren.

    Neue Umsteigezwänge

    Das sind auch die Mechanismen, warum sich zum Beispiel U-Bahn-Verlängerungen ins Märkische Viertel oder auch zur Heerstraße kaum rechtfertigen lassen. Um mit Klimmzügen eine Förderfähigkeit zu erreichen, muss der oberirdische Busverkehr bis auf einen Restbetrieb nahezu komplett eingestellt werden. Fahrgäste werden in die U-Bahn gezwungen, um sie zu füllen.

    Direktverbindungen mit Haltestellen teilweise direkt vor der Haustür entfallen. Viele Verbindungen sind nur mit zusätzlichen Umstiegen zu schaffen. Das kostet in erheblichem Umfang Kundschaft, tatsächliche Fahrzeiten mit Zugangswegen in und aus den U-Bahnhöfen und zusätzlichen Umstiegen werden bestenfalls so marginal kürzer, dass durch die zusätzlichen Umstände die Kundschaft keinen Vorteil sieht. Auch die Magnetbahn dürfte für mehr gebrochene Verkehre sorgen als eine Straßenbahn auf gleicher Strecke.

    Politische Motivation: Bloß keine Tram

    Jenseits dessen ist das offensichtliche politische Ziel dieses Manövers, auf jeden Fall die Straßenbahn zu verhindern. Von dieser Strecke aus könnte nämlich ein Spandauer Netz aufgebaut werden. Die CDU will genau diese Möglichkeit verbauen. Das Vorgehen sorgt zwangsläufig für weitere jahrelange Verzögerungen bei der Lösung der Spandauer Verkehrsprobleme.

    Es ist jedem dringend zu empfehlen, mal ein bisschen mit den Spandauer Metrobussen herumzufahren. Die Busse sind überfüllt und unpünktlich. Regelmäßig kommen Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen oder Rollatoren nicht mehr in die Fahrzeuge. Eine Reduktion des Autoverkehrs kann nur mit einem attraktiven öffentlichen Nahverkehrsangebot gelingen.

    Innovation als Selbstzweck

    Wir haben nichts gegen Innovation. Aber als reiner Selbstzweck taugt sie nichts. Bisher ist es Bögl ja nicht mal gelungen, einen Kunden für sein System in einem traditionellen Anwendungsfeld dafür – Flughafen- oder Campusbahnen – zu finden. Das deutet zumindest darauf hin, dass private oder halböffentliche Betreiber jetzt auch nicht so überzeugt sind von durchschlagenden Vorteilen.

    Sowohl in Nürnberg als auch in Berlin ist der politische Ansatz, ein System zu haben und dafür händeringend eine Anwendungsstrecke zu suchen. An diesem Vorgehen ist auch der Transrapid gescheitert. Weil unter dem Strich klassische Systeme durch die Einbindung in das Netz sowie breites Wissen und Lieferanten in einer kühlen Chancen-Risiken-Abwägung die Nase vorn hatten.

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          #Autoverkehr #Berlin #BVG #CDU #Magnetbahn #Magnetschwebebahn #Metrobus #Mobilitätswende #ÖPNV #Spandau #Straßenbahn #Tram #TransportSystemBögl #UBahn #UteBonde #Verkehrswende
  14. "Hier muss man vor allem CDU-Senatorin Ute Bonde dankbar sein: Der „Todesstern der Verkehrswende“ – ein Schmähtitel, den sie sich mit ihrer Autofixierung redlich verdient hat – hat mit seiner neuesten Volte in Sachen Magnetschwebebahn endgültig den Vogel abgeschossen."

    Diesen schönen Ehrentitel hat sie sich wirklich verdient. Danke an @tazgetroete

    taz.de/Wahlkampf-in-Berlin-ist

    #UteBonde #CDU #BerlinWahl2026

  15. Landespolitik in #Berlin - Lachen? Weinen?

    "Verkehrssenatorin #UteBonde (#CDU). Ihr Haus hat bei der Anordnung von Tempo 50 an Berliner Hauptstraßen offenbar dilettantisch gearbeitet. Wo Eltern auf der Albrechtstraße in Steglitz morgens fast tausend Schüler gezählt haben, kamen Bondes Mitarbeiter nur auf 25 – zu wenig, um mehr Tempo im Weg zu stehen. ... Die Mitarbeiter haben den Straßenbereich in Nähe des Gymnasiums Steglitz nie beobachtet. Wo keine Zählung, da auch keine Schüler." aus TSP

  16. Engelbert Lütke Daldrup mag einen lustig klingenden Namen haben - aber zunächst mal hat er Ahnung, wovon er spricht, wenn es um den Berliner Flughafen #BER geht.
    Diese Mischung aus Verzweiflung, dieses Interview überhaupt führen zu müssen und der Fassungslosigkeit ob der Einlassungen von #UteBonde zum Thema 3. Landebahn ist ihm ins Gesicht geschrieben. Aber er ist Profi. Auch wenn er innerlich vermutlich gerne schreien würde: "Nehmt der Frau den Stoff weg!"

    ardmediathek.de/video/rbb24-ab

  17. Torstraße: Auf die Barrikaden für die Bäume

    „Wir dachten eigentlich, wir sitzen dann hier zu zwanzigst an diesem schönen langen Tisch und können das richtig diskutieren“, sagt Mittes Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe (SPD) ziemlich zu Beginn der Veranstaltung am Mittwochabend. Doch weit gefehlt. Weit über 200 Menschen wollen in den Räumen der Volkssolidarität an der Torstraße erfahren, wie sich die Senatsverkehrsverwaltung von Senatorin Ute Bonde (CDU) den Umbau der Straße vorstellt, der bereits im kommenden Jahr beginnen soll. Schnell fällt die Entscheidung, die Veranstaltung in zwei Runden durchzuführen. Denn mehr als 100 Menschen passen beim besten Willen nicht in den Raum.

    Immerhin Fahrradwege soll es geben. Das ist schon das einzig Positive, was sich aus Sicht des BUND Berlin über die Planungen der Senatsverkehrsverwaltung für die im kommenden Jahr beginnende Sanierung der Torstraße in Mitte feststellen lässt. Obwohl die Straße alle Voraussetzungen hätte, zu einem attraktiven innerstädtischen Boulevard aufgewertet zu werden, ordnen sich alle Ziele dem unbedingten Erhalt als Autoschneise mit vier Fahrspuren unter. Auf einer Straßenseite soll sogar der neue Hochbord-Radweg von der derzeitigen Bürgersteigfläche abgezwackt werden.

    Stadtentwicklungsstadtrat Gothe und sein Stadtratskollege Christopher Schriner (Grüne), der in Mitte für Verkehr und Grünflächen zuständig ist, sehen das im Prinzip nicht anders. Deswegen haben sie auch zur Dialogveranstaltung eingeladen, obwohl die Planung für die Torstraße wie bei allen Hauptstraßen in der Hand der Senatsverkehrsverwaltung liegt.

    Verkehrsverwaltung lehnt Beteiligung ab

    Man habe gleich nach Amtsantritt des neuen Verkehrs-Staatssekretärs Arne Herz (CDU) gemeinsam einen Brief an ihn geschrieben, mit dem Wunsch, eine gemeinsame Beteiligungsveranstaltung zur Torstraße zu veranstalten, berichtet Schriner. „Die Antwort war recht ernüchternd. Man sei schon so fortgeschritten in der Planung, dass das nicht mehr passt. Und dass im November informiert werde und dann im nächsten Jahr ausgeschrieben, vergeben und gebaut werden soll“, so Schriner weiter.

    „Wir sind der festen Überzeugung, dass nur dann Verständnis für einen großen Straßenumbau passieren kann, wenn alle frühzeitig davon wissen, wenn sie auch wissen, was passiert und wenn sie auch wissen, warum das passiert. Wir hatten große Zweifel, dass das bei der vorliegenden Planung so ist“, sagt der Stadtrat.

    40 Bäume sollen fallen

    Die zu fällenden Bäume in der Torstraße sind mit einer Krepp-Banderole markiert. Fotos: BUND Berlin/Nicolas Šustr

    40 Bäume sollen für den Umbau gefällt werden, aber nur 29 nachgepflanzt. Wobei man wisse, wie lang es dauere, dass neu gepflanzte Bäume so groß sind wie die gefällten. „Das ist also kein Eins-zu-Eins-Ersatz und erst recht nicht, wenn 40 Bäume gefällt werden und nur 29 nachgepflanzt werden sollen“, unterstreicht Schriner.

    Baulich sei die Torstraße auf der gesamten Länge von der Chausseestraße bis zur Mollstraße „durch“, sagt Schriner. Es müsse, wie es fachlich heißt, ein grundhafter Aufbau gemacht werden. „Das heißt, die gesamte Straße wird nicht nur oben ein bisschen repariert, sondern eigentlich wird einmal alles genommen, raus, alles neu und wieder drauf.“

    Zustand wäre bis ins Jahr 2100 zementiert

    „Was wichtig ist, sich klarzumachen ist: Diese Form des Umbaus findet nur alle 50 bis 80 Jahre statt. Das ist also jetzt der Zeitpunkt, wo im Grunde das festgelegt wird, was bis 2100 da ist“, verdeutlich Schriner die Tragweite der Entscheidung.

    Rund 16.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Torstraße, mit abnehmender Tendenz. „Das gibt eigentlich nicht her, dass man vier Spuren braucht. Man würde auch mit zwei rauskommen“, sagt Schriner. Mit der Senatsplanung werde „das Ziel, dass die Torstraße auch für Menschen und nicht nur für Fahrzeuge stärker nutzbar ist“, insgesamt nicht erreicht.

    Halbierter Gehweg

    Betrachte man die Südseite, „kann man ganz klar sagen, dass der Gehweg letztlich halbiert wurde für eine weitere Autospur“. Das führe dazu, dass der Radweg auf den Gehweg hochgelegt wird. Teilweise wäre der Gehweg dann nur noch 2,50 Meter breit, obwohl die entsprechende Verordnung in so einer belebten Straße vier bis fünf Meter Breite vroschreibe. Damit solle eine Planung in den Bau gebracht werden, „die automatisch zu Konflikten führen wird und letztlich zugunsten eines weiteren Fahrstreifen für Autos geplant ist“, der außerhalb der Stoßzeiten als Parkplatz dienen soll. „Auch hier ist unsere ganz klare Erfahrung: Diese Uhrzeitenregelungen werden nicht eingehalten“, sagt Schriner.

    Die Meinungen der Anwohnenden zu Verkehrsfragen gehen auseinander. Insbesondere ältere Menschen, die das Wort ergreifen, pochen auf wohnungsnahe Parkplätze, manche stellen auch den Bedarf für Radwege infrage. Schließlich gebe es mit der Linienstraße eine parallele Fahrradstraße. Worin sich aber alle einig sind: Die Fällung der Bäume muss unbedingt verhindert werden, allein schon, damit sich die Straße nicht noch weiter aufheizt.

    Fahrradstraße Linienstraße ist überlastet

    Stadtrat Schriner verweist einerseits auf das Mobilitätsgesetz, das die Anlage von Radwegen beim grundhaften Neubau einer Hauptstraße vorschreibt. Tatsächlich sei die Linienstraße mit bis zu 700 Radfahrenden pro Stunde bereits überlastet, was zu Unfällen führe. Besonders schnell fahrende Radlerinnen und Radler würden auf die Torstraße wechseln, sobald es dort eine Fahrrad-Infrastruktur gebe, erwartet der Grünen-Politiker. Diese wurden von einigen Teilnehmenden als „Kampfradler“ bezeichnet.

    „Wir brauchen uns nicht zu streiten, ob die Linienstraße schon eine Fahrradstraße ist. Es gibt eine simple Planung, die beides ermöglicht. Wenn man sich darauf einigt, dass man nur eine Kfz-Spur in die Richtung macht. Das reicht bei weitem für das Verkehrsaufkommen aus“, unterstreicht Schriner. „Und die Bäume könnten stehen bleiben.“

    Ausbaupläne für doppelt so viel Autoverkehr

    Der derzeit vom Senat geplante Ausbau würde nur dann benötigt, „wenn man 30.000 Autos pro Tag durch die Torstraße führen will“, verdeutlicht Schriner. „Es wäre lauter und unschöner, als wäre nur noch ein Verkehrsrader ohne Aufenthaltsqualität.“

    „Es hat Einfluss, wenn Sie sich zu Wort melden“, unterstreicht Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe und nennt den Termin für die Informationsveranstaltung der Senatsverkehrsverwaltung für ihre Umbauplanung der Torstraße. Er soll am 19. November ab 17.30 Uhr in den Räumen der Abteilung Tiefbau in der Brunnenstraße 111 stattfinden. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter der Adresse [email protected] inklusive Angabe der Personenzahl ist notwendig. Stadtrat Christopher Schriner regt an, den Unmut über die Pläne auch an den CDU-Fraktionen in Bezirk und Abgeordnetenhaus mitzuteilen.

    Welche Bäume gefällt werden sollen ist nun dank einer engagierten Anwohnerin auch auf der Torstraße ersichtlich. Sie hat alle betroffenen Bäume mit einer Banderole aus Kreppband markiert.

    „Die Senatsplanungen für die Torstraße sind ein rückwärtsgewandtes Desaster für Lebensqualität, Verkehrswende und Verkehrssicherheit in der Hauptstadt. Planungen für Straßenbahnstrecken und Radwege werden kassiert, gleichzeitig sollen innerstädtische Autoschneisen jenseits des tatsächlichen Bedarfs um jeden Preis erhalten werden“, sagt Gabi Jung, Geschäftsführerin des BUND Berlin.

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    #Autoverkehr #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Berlin #CDU #Fahrrad #Fußverkehr #Grüne #Klimaschutz #Mobilitätswende #SPD #Stadtnatur #UteBonde #Verkehrssicherheit #Verkehrswende

  18. Torstraße: Auf die Barrikaden für die Bäume

    „Wir dachten eigentlich, wir sitzen dann hier zu zwanzigst an diesem schönen langen Tisch und können das richtig diskutieren“, sagt Mittes Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe (SPD) ziemlich zu Beginn der Veranstaltung am Mittwochabend. Doch weit gefehlt. Weit über 200 Menschen wollen in den Räumen der Volkssolidarität an der Torstraße erfahren, wie sich die Senatsverkehrsverwaltung von Senatorin Ute Bonde (CDU) den Umbau der Straße vorstellt, der bereits im kommenden Jahr beginnen soll. Schnell fällt die Entscheidung, die Veranstaltung in zwei Runden durchzuführen. Denn mehr als 100 Menschen passen beim besten Willen nicht in den Raum.

    Immerhin Fahrradwege soll es geben. Das ist schon das einzig Positive, was sich aus Sicht des BUND Berlin über die Planungen der Senatsverkehrsverwaltung für die im kommenden Jahr beginnende Sanierung der Torstraße in Mitte feststellen lässt. Obwohl die Straße alle Voraussetzungen hätte, zu einem attraktiven innerstädtischen Boulevard aufgewertet zu werden, ordnen sich alle Ziele dem unbedingten Erhalt als Autoschneise mit vier Fahrspuren unter. Auf einer Straßenseite soll sogar der neue Hochbord-Radweg von der derzeitigen Bürgersteigfläche abgezwackt werden.

    Stadtentwicklungsstadtrat Gothe und sein Stadtratskollege Christopher Schriner (Grüne), der in Mitte für Verkehr und Grünflächen zuständig ist, sehen das im Prinzip nicht anders. Deswegen haben sie auch zur Dialogveranstaltung eingeladen, obwohl die Planung für die Torstraße wie bei allen Hauptstraßen in der Hand der Senatsverkehrsverwaltung liegt.

    Verkehrsverwaltung lehnt Beteiligung ab

    Man habe gleich nach Amtsantritt des neuen Verkehrs-Staatssekretärs Arne Herz (CDU) gemeinsam einen Brief an ihn geschrieben, mit dem Wunsch, eine gemeinsame Beteiligungsveranstaltung zur Torstraße zu veranstalten, berichtet Schriner. „Die Antwort war recht ernüchternd. Man sei schon so fortgeschritten in der Planung, dass das nicht mehr passt. Und dass im November informiert werde und dann im nächsten Jahr ausgeschrieben, vergeben und gebaut werden soll“, so Schriner weiter.

    „Wir sind der festen Überzeugung, dass nur dann Verständnis für einen großen Straßenumbau passieren kann, wenn alle frühzeitig davon wissen, wenn sie auch wissen, was passiert und wenn sie auch wissen, warum das passiert. Wir hatten große Zweifel, dass das bei der vorliegenden Planung so ist“, sagt der Stadtrat.

    40 Bäume sollen fallen

    Die zu fällenden Bäume in der Torstraße sind mit einer Krepp-Banderole markiert. Fotos: BUND Berlin/Nicolas Šustr

    40 Bäume sollen für den Umbau gefällt werden, aber nur 29 nachgepflanzt. Wobei man wisse, wie lang es dauere, dass neu gepflanzte Bäume so groß sind wie die gefällten. „Das ist also kein Eins-zu-Eins-Ersatz und erst recht nicht, wenn 40 Bäume gefällt werden und nur 29 nachgepflanzt werden sollen“, unterstreicht Schriner.

    Baulich sei die Torstraße auf der gesamten Länge von der Chausseestraße bis zur Mollstraße „durch“, sagt Schriner. Es müsse, wie es fachlich heißt, ein grundhafter Aufbau gemacht werden. „Das heißt, die gesamte Straße wird nicht nur oben ein bisschen repariert, sondern eigentlich wird einmal alles genommen, raus, alles neu und wieder drauf.“

    Zustand wäre bis ins Jahr 2100 zementiert

    „Was wichtig ist, sich klarzumachen ist: Diese Form des Umbaus findet nur alle 50 bis 80 Jahre statt. Das ist also jetzt der Zeitpunkt, wo im Grunde das festgelegt wird, was bis 2100 da ist“, verdeutlich Schriner die Tragweite der Entscheidung.

    Rund 16.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Torstraße, mit abnehmender Tendenz. „Das gibt eigentlich nicht her, dass man vier Spuren braucht. Man würde auch mit zwei rauskommen“, sagt Schriner. Mit der Senatsplanung werde „das Ziel, dass die Torstraße auch für Menschen und nicht nur für Fahrzeuge stärker nutzbar ist“, insgesamt nicht erreicht.

    Halbierter Gehweg

    Betrachte man die Südseite, „kann man ganz klar sagen, dass der Gehweg letztlich halbiert wurde für eine weitere Autospur“. Das führe dazu, dass der Radweg auf den Gehweg hochgelegt wird. Teilweise wäre der Gehweg dann nur noch 2,50 Meter breit, obwohl die entsprechende Verordnung in so einer belebten Straße vier bis fünf Meter Breite vroschreibe. Damit solle eine Planung in den Bau gebracht werden, „die automatisch zu Konflikten führen wird und letztlich zugunsten eines weiteren Fahrstreifen für Autos geplant ist“, der außerhalb der Stoßzeiten als Parkplatz dienen soll. „Auch hier ist unsere ganz klare Erfahrung: Diese Uhrzeitenregelungen werden nicht eingehalten“, sagt Schriner.

    Die Meinungen der Anwohnenden zu Verkehrsfragen gehen auseinander. Insbesondere ältere Menschen, die das Wort ergreifen, pochen auf wohnungsnahe Parkplätze, manche stellen auch den Bedarf für Radwege infrage. Schließlich gebe es mit der Linienstraße eine parallele Fahrradstraße. Worin sich aber alle einig sind: Die Fällung der Bäume muss unbedingt verhindert werden, allein schon, damit sich die Straße nicht noch weiter aufheizt.

    Fahrradstraße Linienstraße ist überlastet

    Stadtrat Schriner verweist einerseits auf das Mobilitätsgesetz, das die Anlage von Radwegen beim grundhaften Neubau einer Hauptstraße vorschreibt. Tatsächlich sei die Linienstraße mit bis zu 700 Radfahrenden pro Stunde bereits überlastet, was zu Unfällen führe. Besonders schnell fahrende Radlerinnen und Radler würden auf die Torstraße wechseln, sobald es dort eine Fahrrad-Infrastruktur gebe, erwartet der Grünen-Politiker. Diese wurden von einigen Teilnehmenden als „Kampfradler“ bezeichnet.

    „Wir brauchen uns nicht zu streiten, ob die Linienstraße schon eine Fahrradstraße ist. Es gibt eine simple Planung, die beides ermöglicht. Wenn man sich darauf einigt, dass man nur eine Kfz-Spur in die Richtung macht. Das reicht bei weitem für das Verkehrsaufkommen aus“, unterstreicht Schriner. „Und die Bäume könnten stehen bleiben.“

    Ausbaupläne für doppelt so viel Autoverkehr

    Der derzeit vom Senat geplante Ausbau würde nur dann benötigt, „wenn man 30.000 Autos pro Tag durch die Torstraße führen will“, verdeutlicht Schriner. „Es wäre lauter und unschöner, als wäre nur noch ein Verkehrsrader ohne Aufenthaltsqualität.“

    „Es hat Einfluss, wenn Sie sich zu Wort melden“, unterstreicht Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe und nennt den Termin für die Informationsveranstaltung der Senatsverkehrsverwaltung für ihre Umbauplanung der Torstraße. Er soll am 19. November ab 17.30 Uhr in den Räumen der Abteilung Tiefbau in der Brunnenstraße 111 stattfinden. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter der Adresse [email protected] inklusive Angabe der Personenzahl ist notwendig. Stadtrat Christopher Schriner regt an, den Unmut über die Pläne auch an den CDU-Fraktionen in Bezirk und Abgeordnetenhaus mitzuteilen.

    Welche Bäume gefällt werden sollen ist nun dank einer engagierten Anwohnerin auch auf der Torstraße ersichtlich. Sie hat alle betroffenen Bäume mit einer Banderole aus Kreppband markiert.

    „Die Senatsplanungen für die Torstraße sind ein rückwärtsgewandtes Desaster für Lebensqualität, Verkehrswende und Verkehrssicherheit in der Hauptstadt. Planungen für Straßenbahnstrecken und Radwege werden kassiert, gleichzeitig sollen innerstädtische Autoschneisen jenseits des tatsächlichen Bedarfs um jeden Preis erhalten werden“, sagt Gabi Jung, Geschäftsführerin des BUND Berlin.

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    #Autoverkehr #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Berlin #CDU #Fahrrad #Fußverkehr #Grüne #Klimaschutz #Mobilitätswende #SPD #Stadtnatur #UteBonde #Verkehrssicherheit #Verkehrswende

  19. Torstraße: Auf die Barrikaden für die Bäume

    „Wir dachten eigentlich, wir sitzen dann hier zu zwanzigst an diesem schönen langen Tisch und können das richtig diskutieren“, sagt Mittes Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe (SPD) ziemlich zu Beginn der Veranstaltung am Mittwochabend. Doch weit gefehlt. Weit über 200 Menschen wollen in den Räumen der Volkssolidarität an der Torstraße erfahren, wie sich die Senatsverkehrsverwaltung von Senatorin Ute Bonde (CDU) den Umbau der Straße vorstellt, der bereits im kommenden Jahr beginnen soll. Schnell fällt die Entscheidung, die Veranstaltung in zwei Runden durchzuführen. Denn mehr als 100 Menschen passen beim besten Willen nicht in den Raum.

    Immerhin Fahrradwege soll es geben. Das ist schon das einzig Positive, was sich aus Sicht des BUND Berlin über die Planungen der Senatsverkehrsverwaltung für die im kommenden Jahr beginnende Sanierung der Torstraße in Mitte feststellen lässt. Obwohl die Straße alle Voraussetzungen hätte, zu einem attraktiven innerstädtischen Boulevard aufgewertet zu werden, ordnen sich alle Ziele dem unbedingten Erhalt als Autoschneise mit vier Fahrspuren unter. Auf einer Straßenseite soll sogar der neue Hochbord-Radweg von der derzeitigen Bürgersteigfläche abgezwackt werden.

    Stadtentwicklungsstadtrat Gothe und sein Stadtratskollege Christopher Schriner (Grüne), der in Mitte für Verkehr und Grünflächen zuständig ist, sehen das im Prinzip nicht anders. Deswegen haben sie auch zur Dialogveranstaltung eingeladen, obwohl die Planung für die Torstraße wie bei allen Hauptstraßen in der Hand der Senatsverkehrsverwaltung liegt.

    Verkehrsverwaltung lehnt Beteiligung ab

    Man habe gleich nach Amtsantritt des neuen Verkehrs-Staatssekretärs Arne Herz (CDU) gemeinsam einen Brief an ihn geschrieben, mit dem Wunsch, eine gemeinsame Beteiligungsveranstaltung zur Torstraße zu veranstalten, berichtet Schriner. „Die Antwort war recht ernüchternd. Man sei schon so fortgeschritten in der Planung, dass das nicht mehr passt. Und dass im November informiert werde und dann im nächsten Jahr ausgeschrieben, vergeben und gebaut werden soll“, so Schriner weiter.

    „Wir sind der festen Überzeugung, dass nur dann Verständnis für einen großen Straßenumbau passieren kann, wenn alle frühzeitig davon wissen, wenn sie auch wissen, was passiert und wenn sie auch wissen, warum das passiert. Wir hatten große Zweifel, dass das bei der vorliegenden Planung so ist“, sagt der Stadtrat.

    40 Bäume sollen fallen

    Die zu fällenden Bäume in der Torstraße sind mit einer Krepp-Banderole markiert. Fotos: BUND Berlin/Nicolas Šustr

    40 Bäume sollen für den Umbau gefällt werden, aber nur 29 nachgepflanzt. Wobei man wisse, wie lang es dauere, dass neu gepflanzte Bäume so groß sind wie die gefällten. „Das ist also kein Eins-zu-Eins-Ersatz und erst recht nicht, wenn 40 Bäume gefällt werden und nur 29 nachgepflanzt werden sollen“, unterstreicht Schriner.

    Baulich sei die Torstraße auf der gesamten Länge von der Chausseestraße bis zur Mollstraße „durch“, sagt Schriner. Es müsse, wie es fachlich heißt, ein grundhafter Aufbau gemacht werden. „Das heißt, die gesamte Straße wird nicht nur oben ein bisschen repariert, sondern eigentlich wird einmal alles genommen, raus, alles neu und wieder drauf.“

    Zustand wäre bis ins Jahr 2100 zementiert

    „Was wichtig ist, sich klarzumachen ist: Diese Form des Umbaus findet nur alle 50 bis 80 Jahre statt. Das ist also jetzt der Zeitpunkt, wo im Grunde das festgelegt wird, was bis 2100 da ist“, verdeutlich Schriner die Tragweite der Entscheidung.

    Rund 16.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Torstraße, mit abnehmender Tendenz. „Das gibt eigentlich nicht her, dass man vier Spuren braucht. Man würde auch mit zwei rauskommen“, sagt Schriner. Mit der Senatsplanung werde „das Ziel, dass die Torstraße auch für Menschen und nicht nur für Fahrzeuge stärker nutzbar ist“, insgesamt nicht erreicht.

    Halbierter Gehweg

    Betrachte man die Südseite, „kann man ganz klar sagen, dass der Gehweg letztlich halbiert wurde für eine weitere Autospur“. Das führe dazu, dass der Radweg auf den Gehweg hochgelegt wird. Teilweise wäre der Gehweg dann nur noch 2,50 Meter breit, obwohl die entsprechende Verordnung in so einer belebten Straße vier bis fünf Meter Breite vroschreibe. Damit solle eine Planung in den Bau gebracht werden, „die automatisch zu Konflikten führen wird und letztlich zugunsten eines weiteren Fahrstreifen für Autos geplant ist“, der außerhalb der Stoßzeiten als Parkplatz dienen soll. „Auch hier ist unsere ganz klare Erfahrung: Diese Uhrzeitenregelungen werden nicht eingehalten“, sagt Schriner.

    Die Meinungen der Anwohnenden zu Verkehrsfragen gehen auseinander. Insbesondere ältere Menschen, die das Wort ergreifen, pochen auf wohnungsnahe Parkplätze, manche stellen auch den Bedarf für Radwege infrage. Schließlich gebe es mit der Linienstraße eine parallele Fahrradstraße. Worin sich aber alle einig sind: Die Fällung der Bäume muss unbedingt verhindert werden, allein schon, damit sich die Straße nicht noch weiter aufheizt.

    Fahrradstraße Linienstraße ist überlastet

    Stadtrat Schriner verweist einerseits auf das Mobilitätsgesetz, das die Anlage von Radwegen beim grundhaften Neubau einer Hauptstraße vorschreibt. Tatsächlich sei die Linienstraße mit bis zu 700 Radfahrenden pro Stunde bereits überlastet, was zu Unfällen führe. Besonders schnell fahrende Radlerinnen und Radler würden auf die Torstraße wechseln, sobald es dort eine Fahrrad-Infrastruktur gebe, erwartet der Grünen-Politiker. Diese wurden von einigen Teilnehmenden als „Kampfradler“ bezeichnet.

    „Wir brauchen uns nicht zu streiten, ob die Linienstraße schon eine Fahrradstraße ist. Es gibt eine simple Planung, die beides ermöglicht. Wenn man sich darauf einigt, dass man nur eine Kfz-Spur in die Richtung macht. Das reicht bei weitem für das Verkehrsaufkommen aus“, unterstreicht Schriner. „Und die Bäume könnten stehen bleiben.“

    Ausbaupläne für doppelt so viel Autoverkehr

    Der derzeit vom Senat geplante Ausbau würde nur dann benötigt, „wenn man 30.000 Autos pro Tag durch die Torstraße führen will“, verdeutlicht Schriner. „Es wäre lauter und unschöner, als wäre nur noch ein Verkehrsrader ohne Aufenthaltsqualität.“

    „Es hat Einfluss, wenn Sie sich zu Wort melden“, unterstreicht Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe und nennt den Termin für die Informationsveranstaltung der Senatsverkehrsverwaltung für ihre Umbauplanung der Torstraße. Er soll am 19. November ab 17.30 Uhr in den Räumen der Abteilung Tiefbau in der Brunnenstraße 111 stattfinden. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail unter der Adresse [email protected] inklusive Angabe der Personenzahl ist notwendig. Stadtrat Christopher Schriner regt an, den Unmut über die Pläne auch an den CDU-Fraktionen in Bezirk und Abgeordnetenhaus mitzuteilen.

    Welche Bäume gefällt werden sollen ist nun dank einer engagierten Anwohnerin auch auf der Torstraße ersichtlich. Sie hat alle betroffenen Bäume mit einer Banderole aus Kreppband markiert.

    „Die Senatsplanungen für die Torstraße sind ein rückwärtsgewandtes Desaster für Lebensqualität, Verkehrswende und Verkehrssicherheit in der Hauptstadt. Planungen für Straßenbahnstrecken und Radwege werden kassiert, gleichzeitig sollen innerstädtische Autoschneisen jenseits des tatsächlichen Bedarfs um jeden Preis erhalten werden“, sagt Gabi Jung, Geschäftsführerin des BUND Berlin.

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    #Autoverkehr #Bäume #Baumfällungen #Baumschutz #Berlin #CDU #Fahrrad #Fußverkehr #Grüne #Klimaschutz #Mobilitätswende #SPD #Stadtnatur #UteBonde #Verkehrssicherheit #Verkehrswende

  20. Helsinki macht Verkehr planmäßig weniger lebensgefährlich

    In Helsinki ist die Vision Zero, als null getötete Menschen im Straßenverkehr, für ein Jahr tatsächlich Realität geworden. Zwischen Juli 2024 und Juli 2025 starb kein einziger Mensch bei Unfällen auf den Straßen der finnischen Hauptstadt. Im August war es dann vorbei mit der glücklichen Periode, gleich zwei Menschen starben bei Verkehrsunfällen. Somit wird in den üblichen Kalenderjahres-Statistiken zur Verkehrssicherheit dieser Erfolg bei der menschengerechten Umgestaltung der Straßen nicht so deutlich zu erkennen sein.

    Dennoch schlagen sich Helsinkis konsequente und langjährige Bemühungen, den Straßenverkehr zu zivilisieren, auch in den Statistiken nieder. Der dortige Verkehrsplaner Roni Utriainen berichtet bei einem Online-Vortrag des Deutschen Instituts für Urbanistik, der Forschungs- und Fortbildungseinrichtung der deutschen Kommunen, über die Maßnahmen, mit denen die Todesrate im Verkehr deutlich reduziert werden konnten. Gerechnet pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner liegen sie inzwischen sichtbar unter den Berliner Werten. Eine Aufzeichnung des englischsprachigen einstündigen Webinars, das im Rahmen des Mobilitätsforums Bund stattfand, ist online verfügbar.

    Entwicklung der Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner in Berlin und Helsinki von 2000 bis 2024 im Vergleich. Angaben zu Datenquellen und Berechnungsmethode im Fließtext.

    Lange lagen die Werte zwischen Helsinki und Berlin bei den Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner*innen etwa gleichauf. Erst seit 2018 liegen sie in Helsinki signifikant unter den Berliner Werten.

    Entwicklung der Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner in Berlin und Helsinki von 2014 bis 2024 im Vergleich. Angaben zu Datenquellen und Berechnungsmethode im Fließtext.

    Um eine bessere Vergleichbarkeit und eine Tendenz abbilden zu können, haben wir für den Wert des jeweiligen Jahres mit denen der vorhergehenden vier Jahre addiert und diese Zahl jeweils durch fünf geteilt. Also ist der in der Tabelle angegebene Wert für 2024 ein Fünftel der addierten Werte von 2020 bis inklusive 2024. Für 2023 sind es die Werte von 2019 bis inklusive 2023. Damit sollen die jährlichen starken Schwankungen bei Verkehrstoten ausgeglichen werden. Ausreißer nach oben oder unten in einzelnen Jahren verstellen aber den Blick auf die Tendenz. Für Berlin entstammen die Zahlen zu Verkehrstoten und Bevölkerungsstand der einzelnen Jahre der amtlichen Statistik des Landesamtes für Statistik Berlin-Brandenburg. Für Helsinki stammen die Angaben zu jährlichen Verkehrstoten von der städtischen Verkehrsbehörde, die jährliche Bevölkerungszahl von Helsinki stammen von der nationalen finnischen Statistikbehörde.

    Dieser Erfolg beruht auf mehreren Maßnahmen: Großflächige Ausweisung von Tempo 30, dem sicherheitsorientierten Umbau der Straßeninfrastruktur für Rad- und Fußverkehr sowie einer konsequenten und flächendeckenden Überwachung von Tempo- und Parkverstößen. Allesamt Maßnahmen, die von den zuständigen Senatorinnen Ute Bonde (CDU, Verkehr) und Iris Spranger (SPD, Inneres) aktiv ausgebremst, zurückgedreht oder passiv nicht vorangebracht werden. Dazu kommen noch viele unwillige Bezirke, die entsprechende Maßnahmen im Nebenstraßennetz, für das sie zuständig sind, unterlassen oder ausbremsen.

    „Unser langfristiges Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten zwischen 2010, 2020 und 2030 zu halbieren. Wir haben in diesem Programm außerdem festgelegt, dass wir uns auf die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen, Fußgängern und Radfahrern konzentrieren“, sagt Roni Utriainen.

    55 Menschen starben im Jahr 2024 bei Verkehrsunfällen in Berlin, so viele wie seit vielen Jahren nicht mehr. Höher lag die Zahl zuletzt im Jahr 2016, als 56 Menschen starben. 2023 lag die Zahl in Berlin mit 33 Menschen deutlich niedriger. 2022 waren es 34 Menschen und 40 im Jahr 2021. Dies sind die Zahlen des Statistischen Landesamts Berlin-Brandenburg. Im laufenden Jahr sind bis 16. September laut einer Liste des VCD Nordost bereits 29 Menschen getötet worden.

    Vier Menschen verloren in Helsinki im Jahr 2024 ihr Leben im Verkehr, ein Jahr zuvor waren es sechs Menschen. 2021 und 2022 starben sechs, beziehungsweise fünf Menschen.

    Die absoluten Zahlen zu vergleichen wäre unlauter. Denn Helsinki zählt ohne Umland knapp 700.000 Bewohnerinen und Bewohner, während in Berlin rund 3,7 Millionen Menschen leben. Aufschlussreich sind die Zahlen jedoch, wenn sie in Relation gesetzt werden.

    Pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gab es in Helsinki 2024 rund 0,6 Verkehrstote. Im selben Jahr waren es in Berlin rund 1,5 Verkehrstote pro 100.000 Einwohner. 2023 lagen beide Städte mit einem Wert von 0,9 gleichauf. 2022 lag der Wert für Berlin bei 1,1, für Helsinki bei 0,7.

    Tempo 30

    „Geschwindigkeitsbegrenzungen sind eines der wichtigsten Dinge im Zusammenhang mit Verkehrs- und Geschwindigkeitsplanung im Hinblick auf die Verkehrssicherheit“, so Utriainen. Auf Nebenstraßen und auf fast allen Straßen im Stadtzentrum gilt Tempo 30. Auf Hauptstraßen und einigen anderen Straßen darf 40 oder 50 Kilometer pro Stunde gefahren werden. „Die Idee dahinter ist, dass Autofahrer die Hauptstraßen nehmen, anstatt durch Wohngebiete zu fahren“, erläutert der Verkehrsplaner.

    Entwicklung der Tempolimits in Helsinki

    Seit 2025 wird auch im Umfeld von Schulen Tempo 30 auf Hauptstraßen eingeführt. „Ziel dieser Maßnahme war es, Unfälle in der Nähe von Schulen zu vermeiden, insbesondere Kinder und die neue Verkehrssicherheit zu fördern und sie dazu zu ermutigen, in die Schule häufiger zu Fuß zu gehen und mit dem Fahrrad zu fahren“, sagt Utriainen.

    Sichere Querungen

    Zudem sei auch festgelegt worden, wie sichere Straßenquerungen für den Fußverkehr aussehen müssen. Als sicher gilt Tempo 30 für Autos im Bereich der Querungen. „Aber es sind auch einige verkehrsberuhigende oder bauliche Maßnahmen erforderlich, um sicherzustellen, dass die meisten Fahrzeuge nicht schneller als 30 km/h fahren“, so Utriainen weiter. Ein Beispiel seien durchgängige Gehwege an Zebrastreifen. „Das bedeutet, dass Autos den Gehweg überqueren und nicht Fußgänger die Straße“, erläutert er.

    Verkehrsberuhigung

    Auf Nebenstraßen mit wenig Kraftfahrzeugverkehr und niedrigen Geschwindigkeiten gibt es in der Regel keine separate Radinfrastruktur. Neben niedrigen Tempolimits „sollten verkehrsberuhigende Maßnahmen ergriffen werden, um das Radfahren auf Nebenstraßen ohne separate Radwege sicher und einfach zu gestalten“, sagt Utriainen.

    Kreuzungen sicherer gestalten

    In Helsinki werden auch Kreuzungen und andere Gefahrenstellen betrachtet, insbesondere  jene, wo es bereits gehäuft zu Kollisionen zwischen dem Radverkehr und anderen Verkehrsteilnehmenden gekommen ist. Beispielsweise an einer Kreuzung einer Haupt- und einer Nebenstraße, bei der in die Hauptstraße einbiegende Autofahrende oft Radfahrende anfuhren, die entlang der Hauptstraße fuhren. Nun darf der Autoverkehr nicht mehr von der Neben- in die Hauptstraße einbiegen. „Das hat die Sicherheit für Radfahrer deutlich verbessert“, sagt Utriainen. Aber leider sei eine solche Lösung nicht an jeder Kreuzung möglich.

    Worauf man in Helsinki übrigens nicht setzt, sind getrennte Ampelphasen. Dabei handelt es sich um Ampelschaltungen, bei der verschiedene Verkehrsströme – wie geradeausfahrender Rad- und Kfz-Verkehr – zu unterschiedlichen Zeiten Grünlicht erhalten, um Kollisionen zu vermeiden und die Sicherheit zu erhöhen, insbesondere bei Rechtsabbiegern. Obwohl viele Verkehrsverbände diese befürworten, sind die Meinungen dazu durchaus gespalten. Denn die dadurch deutlich verlängerten Umlaufphasen verlängern die Wartezeit auf Grün auch für Fuß- und Radverkehr. Das kann zu neuen Gefahren führen, weil die als überlang empfundene Rotphase ignoriert wird.

    E-Scooter regulieren

    Stark eingegriffen worden ist in Helsinki auch bei der Regulierung der E-Scooter. Zusammen mit den Betreibern habe man zahlreiche Beschränkungen eingeführt, was zu einer deutlichen Reduzierung von verletzten E-Scooter-Fahrenden geführt habe. In Wochenendnächten dürfen E-Scooter überhaupt nicht mehr genutzt werden, „Denn wir haben festgestellt, dass gerade an Wochenenden die meisten E-Scooter-Verletzungen auftreten“, begründet Utriainen den Schritt.

    Zudem sei die Höchstgeschwindigkeit tagsüber auf 20 und nachts auf 15 Kilometer pro Stunde reduziert worden. In der Innenstadt und weiteren belebten Bereichen dürfen E-Scooter nur noch auf dafür ausgewiesenen Flächen geparkt werden. Landesweit ist in Finnland eine Altersgrenze für die E-Scooter-Nutzung eingeführt worden. Wer älter als 50 Jahre ist, darf sie nicht mehr nutzen.

    Tempolimits kontrollieren

    Und schließlich ist auch die Kontrolle der Einhaltung der Verkehrsregeln ein wichtiger Baustein im Verkehrssicherheitskonzept von Helsinki. 50 stationäre Blitzer sind in Helsinki installiert, weitere 20 sollen in den nächsten Jahren hinzukommen. Sie überwachen neben Geschwindigkeitsübertretungen auch Rotlichtverstöße und die widerrechtliche Nutzung von Busspuren.

    In Berlin sind 47 Blitzer aufgestellt, hinzu kommen sieben Blitzanhänger sowie 17 mit entsprechender Technik ausgerüstete Fahrzeuge der Polizei. Hochgerechnet auf die Einwohnerzahl müsste Berlin für die gleiche Kontrolldichte wie Helsinki 269 fest installierte Blitzer haben und die Aufstellung von 108 weiteren Blitzern planen.

    Dass Kontrollen wirken kann Utriainen auch mit Zahlen belegen. Vor Aufstellung der Blitzer überschritten an den entsprechenden Orten fast jeder achte Autofahrende (11,6 Prozent) das Tempolimit um mehr als zehn Kilometer pro Stunde. Danach tat dies nur knapp jeder 20. Autofahrer (5,2 Prozent). Eine Reduktion um 56 Prozent.

    Die verstärkte Kontrolle wirkt sich stadtweit aus. An Kontrollpunkten jenseits der Blitzerstandorte übertraten vor dem Ausbau 7,5 Prozent der Autofahrenden das Tempolimit um mindestens zehn Kilometer pro Stunde, danach waren es noch 6,7 Prozent, immerhin zehn Prozent weniger. Die niedrigeren Werte im Vergleich zu den Blitzerstandorten erklären sich dadurch, dass sie dort aufgestellt werden, wo gehäufte und oder besonders drastische Verstöße festgestellt werden.

    Falschparken sanktionieren

    Und nicht zuletzt ist auch Falschparken eine Gefahr für die Verkehrssicherheit. Falschparkende zwingen zu Fuß gehende und Radfahrende in gefährliche Situationen und verstellen Blickachsen. Die Verstöße werden in Helsinki flächendeckend und effizient verfolgt mit Scancars. Während Baden-Württemberg mit einer Landesregelung voranschritt, weil man dort nicht auf die entsprechende Bundesregelung warten wollte, legt auch hier die Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) die Hände in den Schoß.

    #Autoverkehr #Berlin #Fahrrad #Fußverkehr #Helsinki #Mobilitätswende #Radverkehr #Tempo30 #UteBonde #Verkehrssicherheit #Verkehrstote #VisionZero

  21. @BI_A100

    "Die Grünen-Verkehrsexpertin Kapek warf Bonde zudem vor, keine Lösung für den #Busverkehr zu haben. Zwar wurde eine Busspur vor wenigen Tagen markiert, doch #Autofahrer halten sich nicht daran. Die #BVG ließ auch am Mittwoch den Bus M43 am S-Bahnhof Treptow enden, weil der #Stau zu dicht war. Fahrgäste müssen über die Brücke laufen, wenn sie nach Alt-Stralau wollen."

    Na sowas, #UteBonde hoffte letztens noch, daß "sich alle an die neuen #Verkehrsregeln halten" 🤞
    mstdn.social/@stekopf/11519186

  22. Pläne gg. #A100- Chaos: Senat will weiteren Kfz-Streifen

    Auf der Behelfsbrücke über die Spree sollen bald zwei Autospuren Richtung Friedrichshain-Kreuzberg führen. Dafür werden die beiden Radwege über die Brücke zu einem zusammengelegt, den sich Radfahrer in beide Richtungen teilen müssen.
    Durch die neue Verkehrsführung müssten die Radfahrenden allerdings nicht mehr an der Ein- & Ausfahrt der Baustelle vorbei, hieß es. #UteBonde (CDU) sprach von einem Sicherheitsgewinn.

    rbb24.de/panorama/beitrag/2025

  23. @VCDeV
    Der Notfallplan des Verkehrssenats:

    »Eine Linksabbiegerspur von der #A100 soll wegfallen, damit der Verkehr nur noch zweispurig in Richtung Elsenbrücke fließt.

    Außerdem soll die Busspur […] verlängert werden. #UteBonde setzt darauf, daß die neue Verkehrsführung die Lage "schnell" entspannt - "wenn sich alle an die neuen Verkehrsregeln halten".[😬]

    [Die] Busspur soll mit Protektionselementen [gesichert werden]. #BVG und Polizei hätten das ausdrücklich gefordert.«

    rbb24.de/politik/beitrag/2025/

  24. 600 Kinder verunglückt:

    „Wir können nicht nach Gutdünken Tempo 30 anordnen“

    WARUM NICHT?

    "Außerdem sollte das Kind einen Helm tragen, gut sichtbar sein, möglichst die Radfahrprüfung absolvieren und einfach ganz, ganz vorsichtig sein"

    VICTIMBLAIMING AT ITS FINEST.

    #Verkehrswende #CDU #UteBonde

    tagesspiegel.de/berlin/berlins

  25. @PWS_1 Hahahahaha haha, #UteBonde als Verkehrssenatorin in #Berlin ist vollkommen an den Realitäten gescheitert. Zu Fuß weiter über die #Elsenbruecke? Denken die Leute bei der #BVG nicht daran, dass es #gehbehinderte Menschen gibt die aus diesem Grund die #Oeffis nehmen?

  26. #SBahn futsch?
    #UBahn futsch?

    Wenn man jetzt doch nur #Mobilitätsgesetz und fixfertige Pläne für ein schnell umsetzbares Radwegenetz inkl. Radschnellwegen in der Schublade hätte... oh wait!

    Aber #Tempo50, #TVO, #Parkplätze, #Magnetschwebebahn sind der #CDU leider wichtiger...

    #Berlin #UteBonde

    Und zu allem Unglück dazu:

    tagesspiegel.de/berlin/nachfol

  27. Erinnert irgendwie an Kaprun: "Da hat Gott für einige Minuten im Tunnel das Licht ausgemacht".

    Ach ja, die letzten Tage sind 2 Menschen in Berlin von Autofahrern getötet worden.

    Derweil will CDU auf Tempo 50 erhöhen und in ebenjener Straße des Taxiunfalls den Radweg abbauen.

    #CDU #UteBonde