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46 results for “ermo”

  1. #news ⚡ Spaniens Verfassungsgericht ermöglicht Rückkehr von Puigdemont: Das spanische Verfassungsgericht hat entschieden, dass der Haftbefehl gegen den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont auf... hubu.de/?p=346732 | #puigdemont #rueckkehr #spaniens #ver

  2. „Mauerfall hat mir alles ermöglicht“: Greifswalder Millionär Sven Hasl feiert Deutsche Einheit | Ostseezeitung
    Immobilienmakler Sven Hasl hat zwei Stücke Berliner Mauer gekauft und auf seinem Grundstück aufgestellt. Sie sollen ihn immer daran erinnern, welches Glück die Wiedervereinigung is...
    ostsee-zeitung.de/lokales/vorp

    #berlin

  3. Smartphone: Apple ermöglicht beim iPhone Duo Displayfolienwechsel | Golem.de
    Apple plant für das faltbare iPhone Duo eine auswechselbare Schutzschicht für das Display.
    golem.de/news/smartphone-apple

    #apple

  4. Gemeinnützigkeit - Stadtmission Bayreuth verdoppelt Kapazität: Rotary Club ermöglicht 150 Mahlzeiten täglich

    Die LKG Stadtmission Bayreuth kann dank einer Spende des Rotary Club Bayreuth deutlich mehr warme Mahlzeiten ausgeben .Ein neuer Kombidämpfer im Wert von 13.900 Euro erhöht die Kapazität auf bis zu 150 Essen pro Ausgabetag.

    nn.de/region/pegnitz/stadtmiss (€)

    #Pegnitz #Bayreuth

  5. Der Haltungsschaden
    Vor sieben Jahren wurde Walter Lübcke von einem Rechtsextremisten ermordet. Die Umstände der Tat wurden von Ermittlern und Beobachtern wiederholt als die einer Hinrichtung beschrieben. Sein „Vergehen“ bestand in der gedachten Selbstverständlichkeit, öffentlich für die Prinzipien einer offenen Demokratie einzutreten. Er wurde nicht trotz seiner de

    Zum Weiterlesen den Link benutzen.
    guidos-welt.de/der-haltungssch
    #AfD #hessen #nazis #Rhein #union

  6. Neue Halteverbote in der Falkenstraße sollen größeren Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz das ungehinderte Einbiegen in die Straße An der Falkenstraße ermöglichen.

    gemeindebrieselang.de/city_inf

    #Brieselang #Feuerwehr #Verkehr

  7. Der #OrionBrowser stellt die Entwicklung für #Windows und #Linux ein und konzentriert sich künftig auf #macOS und #iOS. Der Quellcode für Windows und Linux wird als #OpenSource freigegeben, um der Community die Weiterentwicklung zu ermöglichen. Updates für Linux-Beta enden. stadt-bremerhaven.de/orion-bro

  8. europesays.com/ch/141159/ UBS Needs to Be in US to Be Successful, CEO Ermotti Tells CNBC #UBS

  9. CW: New Tattoo

    Tier und Mensch
    Weiblich und Männlich
    Böse und Gut
    Ost und West
    Wie oben so unten

    Baphomet ist die Kombination von Gegensätzen, die das Unmögliche ermöglicht. Wie z.b. Blei zu Gold machen oder wertlose Zutaten zu grossartigen Speisen. ¯\_ (ツ)_/¯

    #tattoo #occult

  10. Nutzt wer #Loom for #AWS? Gab eine kritische Schwachstelle CVE-2026-103956 (CVSS 10.0) - die eine komplette Übernahme der Plattform ermöglichte. Ein Upgrade auf die Version 1.6.1 oder höher ist erforderlich.
    borncity.com/blog/2026/10/06/k

  11. Das Finanzamt Gö möchte sich wahrscheinlich als Steigbügelhalter für die extreme Rechte etablieren und eilt dem rechten Mob hinterher.

    Wir vergessen nie, auch nicht die Bürokrat*innen, die den Faschismus mit ermöglicht haben.
    ALERTA ANTIFA 🖤❤️ 🏴

    << "Das Juzi ist nicht nur Veranstaltungsort „mit Bezug zur Antifa“. Es ist, war und wird immer durch und durch antifaschistisch – Antifa – sein und bleiben. „Nie Wieder!“ ist jetzt und immer." >>

    juzi.de/2026/10/finanzamt-goet

    #Repression #ANTIFA
    #Autoritarismus
    #womenrights #antireport

  12. CW: Stolpersteinverlegungen in #Neukölln am 07. Oktober 2026

    Am 7. Oktober 2026 werden in #Berlin an zahlreichen Orten Stolpersteine verlegt. Mit der berlinweiten Gemeinschaftsverlegung wird an Menschen erinnert, die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt, vertrieben, deportiert und ermordet wurden oder vor der Verfolgung fliehen konnten. In #Neukölln verlegt das Museum #Neukölln an diesem Tag vier neue Stolpersteine: um 13:20 Uhr in …

    Bezirksamt #Neukölln
    berlin.de/-ii1721744

  13. #diesewochedamals

    5. Oktober 1665 - Gründung der Christian-Albrechts-Universität

    Für frühneuzeitliche Fürsten gehörte eine eigene Hochschule zum guten Ton. Sie versprachen Ansehen, ermöglichten aber auch die Ausbildung dringend benötigter Verwaltungskräfte. Schon 1640 erhielten auch die Gottorfer ein entsprechendes Privileg, aber erst 25 Jahre kam es zur Gründung der Universität in #Kiel. In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch, liebe @kieluni 🎉

    #schleswigholstein

    geschichte-s-h.de/sh-von-a-bis

  14. Die Mühlenkreiskliniken profitieren immer wieder von Spendenaktionen. Jetzt gerade erst haben sie 1.000 Euro vom E-Center in Porta Westfalica bekommen. Das Geld wurde bei einer Sommer-Tombola gesammelt.

    Simulator Paul ermöglicht realitätsnahes Training


    Die Mühlenkreiskliniken wollen die Spende nutzen, um eine besondere Frühchen-Puppe mit Simulator anzuschaffen. „Paul“ wiegt etwas mehr als 1.000 Gramm, ist 35 Zentimeter groß und soll Medizinern und dem Intensivpflegeteam helfen, die Versorgung von Frühgeborenen unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Die Puppe kostet 50.000 Euro. Ohne Spenden wäre die Anschaffung nicht finanzierbar, sagen die Mühlenkreiskliniken.#PortaWestfalica #Mühlenkreiskliniken #Spende #Medizin #Frühgeborene
    Porta Westfalica: Spende für neuen Frühchen-Simulator

  15. #PhantastikPrompts 05.10.
    Was ist das Beste, was dir als Autor:in je passiert ist?

    Selfpublishing. Ernsthaft. Es ermöglicht mir, meine Geschichten in die Welt zu bringen, ohne mehr zu investieren als ich aufbringen kann und will und ohne mich den Vorgaben eines Verlags unterordnen zu müssen.
    Wenn ich damit jetzt auch noch nennenswert Geld verdienen würde, wäre es ein Traum.

    #Autor_innenleben #Selfpublishing #SelfPub #buechermachen #Buchstodon

  16. #brd #israel : #antisemitismus / #demokratie / #bayern / #stadt / #münchen / #autoritarismus

    „In München haben die Initiatoren eine #Popularklage gegen die bayerische #Gemeindeordnung vorgestellt. Die ermöglicht, dass Veranstaltungen wegen zu erwartender »antisemitischer Vorfälle« verboten werden können, ohne dass gerichtlich dagegen vorgegangen werden kann.“

    jungewelt.de/artikel/530916.ka

  17. Neo4j nutzt graphbasierte Multi-Hop-Analysen, um komplexe Muster und Beziehungen in Finanzdaten effizient zu erkennen und so Finanzkriminalität aufzudecken. Die flexible Plattform integriert Datensilos, schafft eine zentrale Knowledge Layer für KI und ermöglicht ein ganzheitliches Risikobild in Echtzeit.
    #Aktuell #Produkte #AML #Betrugsbekämpfung #Betrugsprävention #Audio
    https://w...
    it-finanzmagazin.de/neo4j-deck

  18. ▌SICHERHEITSVORSORGE AUCH MIT BEGRENZTEN RESSOURCEN

    Wie können kleinere Glaubensgemeinschaften in Österreich ihre Sicherheitsvorsorge verbessern, ohne auf kostspielige technische Lösungen angewiesen zu sein?

    Faith Guardian bietet praktische Unterstützung und ermöglicht den Austausch mit anderen Gemeinschaften in Europa.

    Die Plattform und App sind jetzt verfügbar.

    Erkunden Sie Faith Guardian und informieren Sie andere Mitglieder Ihrer Gemeinde:

    app.faithguardian.eu/

    #PARTESSCOM

  19. Der Tag der Epilepsie findet jährlich am 05.Oktober statt.

    Der #Tag_der_Epilepsie wurde 1996 auf initiativ er der #DeutschenEpilepsievereinigung zum ersten mal begangen. Der Aktionstag möchte auf die #Anliegen von Menschen mit #Epilepsie hinweisen und es ihnen ermöglichen, #Zugang zu #Angeboten der #Selbsthilfegruppen zu bekommen.
    welcher-tag-ist-heute.org/akti

    #Aktionstag

  20. Weniger Wohnraum für Friedrichstadt – mehr Betten für Feriengäste

    In der letzten Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Denkmalpflege und Umwelt der Stadt Friedrichstadt stimmten die Mitglieder von SPD, SSW und CDU dem B-Plan Nr. 25 (Altstadt) zu, der es den Eigentümer*innen von Gebäuden mit einer Wohnung in der Altstadt ermöglichen soll, diese auch als Ferienwohnung zu nutzen; Gebäude mit zwei Wohnungen müssen eine Dauerwohnung enthalten und Immobilien mit drei oder mehr Wohnungen dürfen max. 45% der Fläche als Ferienwohnung ihren Gästen zur Verfügung stellen.
    Jens Burmester (Grüne), der während der Beratung vor den Gefahren dieser Maßnahme gewarnt hatte, stimmte dem Antrag nicht zu.
    Da sich die Anzahl der „Kalten Betten“ von 222 (2022) auf 320 (2024) erhöht hat und es viele Gebäude mit nur einer Wohnung in der Altstadt gibt, ist davon auszugehen, dass es in vielen Straßen zukünftig nur noch sehr wenige Wohnungen für die Dauernutzung geben wird. Beispielsweise könnten dann am Stadtfeld nur noch 3 Gebäude (14,6%) dauerhaft bewohnt sein, 71% der Wohneinheiten könnten in Ferienwohnungen umgewandelt werden. In der Kaneelstraße wären sogar bis zu 87% Ferienwohnungen möglich.
    Neben dem Risiko, dass nur noch an wenigen Stellen der Altstadt die Bürgersteige gereinigt bzw. von Schnee befreit werden, besteht die Gefahr, dass ein Feuer erst dann entdeckt wird, wenn auch die Häuser in der Nachbarschaft in Flammen stehen. Auch Einbrüche könnten lange unentdeckt und Hilferufe ungehört bleiben.

    Zusätzlich wurde in der Ausschusssitzung die 3. Änderung des B-Plans 18 beschlossen, der es einem Investor ermöglichen soll, östlich der Bootssteganlage des „Alten Hafens“ eine Campinghausanlage mit „Tiny Häusern“ und Parkplatzflächen für die Gäste zu errichten.

    Bürgerinnen und Bürger können nach der Bekanntmachung am 6.10.2026 innerhalb von 4 Wochen ihre Einwendungen hinsichtlich eines oder beider B-Pläne vorbringen.

    Hashtags:
    #Friedrichstadt #Ausschuss #Sitzung #Grüne #Gruene #Dauerwohnungen #Ferienwohnungen #TinyHäuser #BPlan #kalteBetten

  21. Thüringen, Januar 1930: Konservative und Bürgerliche holen mit Wilhelm Frick den ersten NSDAP-Minister in eine Landesregierung. Sie glaubten, die Nazis einbinden zu können. Drei Jahre später machen Konservative Hitler zum Reichskanzler. Juli 1933: Gesetz zur Zwangssterilisation. 1939: Beginn der „Aktion T4“. Über 70.000 Kranke und Menschen mit Behinderung werden bis 1941 ermordet. Vom ersten Tabubruch bis zum Massenmord: keine zehn Jahre. Es begann nicht mit Gewalt, sondern mit einer Abstimmung von Konservativen ohne jeden moralischen Anspruch. .

    #Thüringen #Geschichte #T4 #NieWieder #Brandmauer

  22. Die Exzellenzstrategie wirkt:
    Förderung stärkt die Spitzenforschung und bietet neue Möglichkeiten für Doktorand:innen, Professor:innen und Mitarbeitende.

    Cheyenne Seeger beschäftigt sich an der Universität Heidelberg mit der Frage, warum manche Menschen den HIV-Virus auch ohne Therapie unterdrücken können. Ihre Forschung ist Teil des Exzellenzclusters „SynthImmune“ und wird durch die Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie ermöglicht.

    Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern in Deutschland fördert die Spitzenforschung an Universitäten und stärkt ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die Universität Heidelberg gehört seit 2007 zum Kreis der Exzellenzuniversitäten. Aktuell werden drei Exzellenzcluster der Universität Heidelberg gefördert: „SynthImmune“, „GreenRobust“ und „3D Matter Made to Order“.

    #universität #heidelberg #uniheidelberg #Exzellenzstrategie #ExStra #ExStraWirkt #Exzellenzuniversität #dfg #wissenschaftsrat

  23. CW: Windeln für Hauskatzen

    Windeln für Hauskatzen

    Windeln für Hauskatzen

    Katzen sind von Natur aus reinliche Tiere und erledigen ihre Notdurft eigenständig in der Katzentoilette. In manchen Situationen reicht das jedoch nicht mehr aus, etwa bei Inkontinenz, Erkrankungen oder Verletzungen im Harn- und Genitalbereich, altersbedingten Veränderungen oder – seltener – bei Verhaltensstörungen. Dann können Windeln eine sinnvolle Hilfe im Alltag sein.

    Ursachen für Inkontinenz

    Inkontinenz bezeichnet die Unfähigkeit, Harn- oder Stuhlgang zu kontrollieren. Häufige Auslöser sind altersbedingte Veränderungen des Harn- oder Genitaltrakts, Erkrankungen wie Harnwegsinfektionen, Nierenerkrankungen, eine vergrößerte Prostata oder Eierstockzysten, außerdem Verletzungen durch Unfälle, Auseinandersetzungen mit anderen Tieren oder Operationen im Genitalbereich. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten und Stress können eine Rolle spielen. In seltenen Fällen führen auch Verhaltensstörungen wie Angststörungen oder Demenz dazu, dass eine Katze nicht mehr zuverlässig die Toilette aufsucht.

    Arten von Katzenwindeln

    Katzenwindeln gibt es in unterschiedlichen Größen, Materialien und Saugfähigkeiten. Einwegwindeln sind die bequemste Lösung: einfach überziehen und nach Gebrauch entsorgen, allerdings auf Dauer die teurere Variante. Waschbare Windeln sind umweltfreundlicher und ebenfalls in verschiedenen Größen und Materialien erhältlich, müssen aber nach jedem Tragen gereinigt werden – am besten mit einem milden Waschmittel und anschließend bei mindestens 60 Grad getrocknet.

    Gewöhnung an die Windel

    Eine Katze sollte langsam und behutsam an die Windel herangeführt werden. Am Anfang reicht es, sie der Katze nur für kurze Zeit anzuziehen. Akzeptiert die Katze das, kann die Tragezeit nach und nach gesteigert werden.

    Vor- und Nachteile

    Windeln können die Unordnung durch Urin und Kot deutlich reduzieren und ermöglichen es Katzen mit Inkontinenz oder anderen Erkrankungen, trotzdem ein weitgehend normales Leben zu führen. Auf der anderen Seite können sie unbequem sein, bei empfindlicher Haut scheuern und Reizungen verursachen, und auf Dauer auch ins Geld gehen.

    Fazit

    Katzenwindeln können bei Inkontinenz oder Erkrankungen des Harn- und Genitaltrakts eine gute Lösung sein. Vor der Entscheidung lohnt es sich aber, Vor- und Nachteile abzuwägen und im Zweifel Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten.

    #Katzen #Hauskatzen #Cats #Catsoffriendica #Catsofmastodon #Catsoffediverse #FediCats @katzenrassen @cats

  24. Körper-auf-zu-Werkstatt mit prep gurùgu am Sonntag 11.Oktober von 11-16h

    Im Rahmen von sofvo wollen wir in der Körper-auf-zu-Werkstatt gemeinsam Übungen ausprobieren wie auch entwickeln, um mit der doppelten Belastung aus immer mehr Unsicherheiten und zunehmenden Druck umgehen zu können. Wie ließe es sich schützen, wie Überforderung begegnen, wie runterkommen, wie den Druck und ein zu viel davon überhaupt (wieder) spüren zu können? Und wie lässt es sich aber auch offen bleiben, wie locker bleiben, wie Druck ablassen oder umleiten, wie mit den Dingen und den Verhältnissen entspannter und lockerer umgehen, vielleicht sogar: wie ließe es sie austricksen?

    Dazu treffen wir uns am Sonntag den 11. Oktober mit prep gurrùgu um 11h im ruine hq, versuchen 2 Stunden lang einiges, machen dann eine kurze Mittagspause und versuchen dann ab 13h nochmal 2 Stunden lang einiges. Bitte entspannte, Beweglichkeit ermöglichte Kleidung und eine Turnmatte mitbringen – und Übungen oder Ideen dafür, wenn Ihr welche habt.

    Gerne eine Email an [email protected] schreiben oder einfach am Sonntag vorbeikommen!

    #sofvo #Veranstaltung #Workshop #Körper #Hannover

  25. Denk ich an Deutschland in der Nacht … ODER: Die Mitte

    Der Ton ist gereizt. Überall. Und nicht nur irgendwo da draußen. Wer sich im Freundes- und Bekanntenkreis umhört, hört ähnliche Geschichten: Man trifft gemeinsam Vereinbarungen, doch einige halten sich nicht daran. Das gegebene Wort gilt nicht. Manche machen einfach, was sie wollen, sobald die anderen nicht hinschauen. Eigeninteresse setzt ohne Rücksicht die einvernehmlich in Mehrheit getroffene Absprache außer Kraft. Wer das anspricht, bekommt keine Erklärung, sondern beleidigtes Schweigen oder zornige Worte. Oder der andere steht auf und verlässt die Diskussion. Jeder setzt seine Partikularinteressen durch, die Ellenbogen weit ausgefahren. Ich kenne das auch aus meinem eigenen Umfeld. Und was im Kleinen passiert, sehe ich im Großen in ganz Deutschland.

    Schuld sind immer die da oben

    Hinzu kommt eine latente Aufgeregtheit und Gereiztheit, die von bestimmten Gruppen und Medien bewusst angeheizt und gefördert wird. Meinung wird leider oft weiter geBILDet. Spätestens seit Wallraff in den siebziger Jahren sind die Manipulationstaktiken und Wahrheitsverdrehungen von Springer bekannt. Wie kann man sich nach so vielen Jahren noch immer über eine BILD-Zeitung „informieren“ lassen? Noch weiter rechts schwadroniert ein Ex-BILD-Chef bei Nius und hat gerade in unflätigster Weise den Bundespräsidenten nach dessen Reden zum Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts und zum Tag der Deutschen Einheit beschimpft. Wie viel Verachtung hält die Meinungsfreiheit aus, titelt Horst Schulte in seinem Blog.

    Ebenso krass oder noch krasser ist das, was man auf den asozialen Medien live verfolgen kann. Besonders beliebt gerade das Thema Tankrabatt. „Wir werden vera..scht“, so und ähnlich lauten die Kommentare auf Facebook und andernorts, weil die Benzinpreise nicht so sinken, wie man es gerne hätte. Und solche Kommentare kommen auch von Bürgern, denen es gut geht, die zwei- bis dreimal im Jahr exklusiv Urlaub machen, luxuriösem Sport nachgehen und ein offensichtlich wirtschaftlich entspanntes Leben führen.

    Latent schwingt bei all diesen Verbalattacken immer mit: Die da oben, die Regierung, die sind daran schuld. Nicht Trump, der einen unnötigen Krieg im Iran angefangen hat. Nicht Putin, der über die Ukraine hergefallen ist und täglich Zivilisten und Kinder ermorden lässt. Nicht die Mineralölkonzerne, die auf Basis der gestiegenen Ölpreise noch dickere Gewinne einsacken. Nein, die Regierung ist schuld, die, um Bürgerinnen und Bürger ruhig zu halten, einen sinnlosen Tankrabatt nach dem Gießkannenprinzip beschließt, während sich zugleich die CDU in Person von Reiche und Merz mit Händen und Füßen dagegen wehrt, die Mineralölkonzerne mit einer Übergewinnsteuer zu belegen.

    Die Republik der Gereizten

    Zu Recht bezeichnet Florian Harms, Chefredakteur von t-online, im Tagesanbruch Deutschland als eine „Republik der Gereizten“. Wir sind in vielen Feldern auf Mittelmaß abgerutscht, nicht nur im Fußball. Die Industrie verliert Arbeitsplätze, der Mittelstand investiert so wenig wie seit 30 Jahren nicht, bei PISA schneiden wir schlechter ab als je zuvor. Das passt nicht zum Selbstbild vieler Deutscher. Es kränkt sie. Und gekränkte Menschen wählen radikaler. Harms empfiehlt einen ehrlicheren Blick auf uns selbst und die Einsicht, dass die demokratische Mitte immer noch der beste Ort ist, um eine Gesellschaft zusammenzuhalten, in der Menschen verschieden leben und denken.

    Giovanni di Lorenzo beginnt seinen Leitartikel „Die Mitte halten“ nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit Migranten, die ihn am Wahlabend auf der Straße ansprechen, weil sie Angst haben. Dann wendet er sich an die Parteien der Mitte, oft despektierlich „Altparteien“ genannt, die hilflos reagieren und so tun, als hätten sie ihre Politik nur schlecht erklärt. Über ihre eigene Mitverantwortung reden sie kaum. Di Lorenzo nennt das Realitätsverweigerung und er fragt, wann Koalitionspartner zuletzt den Eindruck erweckt haben, beschlossene Kompromisse durchzusetzen und geschlossen hinter ihren eigenen Gesetzen zu stehen.

    Verwalter des Stillstands

    Wir alle sehen, wie sich die Welt an vielen Stellen massiv verändert. Wer sich die schmelzenden Gletscher in den Alpen und Naturkatastrophen anderswo anschaut, kann nicht leugnen, dass gerade etwas schiefgeht, dass der Klimawandel erschreckend voranschreitet – auch wenn ein Herr Chrupalla so etwas vehement leugnet. Das ist nur ein Bereich massiver Veränderung.

    Mark Siemons nennt in der FAZ drei solcher Umbrüche: Der Westen verliert Macht, die Künstliche Intelligenz verändert Arbeit und Öffentlichkeit, und der Mensch verändert und zerstört den Planeten wie gerade beschrieben. Keine unserer etablierten Parteien bringt diese Verschiebungen ernsthaft mit ihrem eigenen Programm zusammen und versucht, zumindest Lösungsansätze zu finden. Böse gesagt sehen sie in dieser Beziehung wirklich alt aus. Am ehesten gelingt das noch den Grünen beim Klima, aber selbst dort nur stückweise, schreibt Siemons in der FAZ.

    Wer so tut, als sei alles wie immer, lässt die Menschen hilflos zurück. Dann suchen sie Sündenböcke und fallen auf vermeintlich einfache Antworten herein. Die Bürgerinnen und Bürger glauben nicht mehr, dass es „weiter so“ geht. Linke und AfD, die man auch laut Siemons ausdrücklich nicht in einen Topf werfen darf, verbuchen ihre Erfolge mit dem Versprechen, dass Politik noch etwas grundlegend ändern kann. Die Parteien der Mitte wirken dagegen wie Verwalter des Stillstands, eben „Altparteien“ im Burnout.

    Wie dieser Burnout von innen aussieht, zeigt die ZDF-Reihe Inside CDU. Steffen Haug und Denise Jacobs haben die Partei durch das Jahr 2026 begleitet, vom Parteitag in Stuttgart bis zu den Wahlniederlagen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Schwarz-Rot macht dabei eine Nahtoderfahrung. Die begleitende Doku „Machtbeben: CDU im Abstiegskampf“ fragt, ob das Modell Volkspartei noch trägt. Die Umfragen antworten deutlich: Im ARD-Deutschlandtrend vom 1. Oktober sind nur noch zehn Prozent mit Merz zufrieden, so wenige wie bei keinem Kanzler seit Beginn der Reihe 1997. Die Union liegt bei 20 Prozent, die AfD bei 27. Mal schnell das Thema Gerechtigkeit entdecken, wird Fritze Merz und der CDU nicht automatisch helfen. Gerade ihm nicht. Von wegen Glaubwürdigkeit.

    Bei den Sozis sieht es nicht besser aus. Welche Probleme die SPD hat, habe ich ja des Öfteren hier im Blog niedergeschrieben – zuletzt in „SPD ohne Story“, davor in „Wenn die Sozialdemokratie verstummt, fährt der Zug nach rechts außen“ und „Aufgewachsen mit Brandt und Schmidt“.

    Wo werden Wahlen gewonnen?

    Jahrzehntelang galt die Faustregel: Wahlen werden in der Mitte gewonnen. Axel Fersen stellt sie im Blog des Erhard-Eppler-Kreises infrage. Er verweist auf eine Studie von Jae-Jae Spoon und Heike Klüver, die rund 15.000 Wahlentscheidungen in 16 europäischen Ländern ausgewertet haben. Ihr Befund: Je ähnlicher sich die etablierten Parteien werden, desto eher wandern ihre Wähler zu Parteien außerhalb dieses Kreises ab. Fersens Schluss: „Angleichung ist keine Verteidigung. Sie ist eine Einladung.“ Und die bequeme Ausrede, die Enttäuschten blieben einfach zu Hause, trägt nicht mehr. In Sachsen-Anhalt lag die Wahlbeteiligung bei 77,8 Prozent, so hoch wie nie bei einer freien Landtagswahl dort.

    Hat die demokratische Mitte überhaupt noch eine Mehrheit? Rechnerisch ja, aber sie wird dünner. Im ARD-Deutschlandtrend vom 1. Oktober kommen Union, Grüne und SPD zusammen auf 49 Prozent, mit der FDP, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde, auf 53. Die schwarz-rote Koalition allein läge bei 33 Prozent. Zählt man die Linke dazu, stehen knapp zwei Drittel hinter Parteien des demokratischen Spektrums, 27 Prozent hinter der AfD. Die Mitte ist also nicht verschwunden. Sie ist zersplittert, unzufrieden und sucht jemanden, der ihr eine Richtung gibt.

    Neue Partei oder alte Denkfaulheit?

    Eine radikale Folgerung aus diesem Zustand zieht Gerald Braunberger, Herausgeber der FAZ. In einem Kommentar rechnet er vor, dass Union und FDP – kenne ich diese Partei überhaupt? – zusammen nur noch auf rund 25 Prozent kommen. Okay, im Gegensatz zu Braunberger reicht mein Verständnis der Mitte auch hinüber zu SPD und den Grünen. Doch sein Befund macht nachdenklich: Die Parteien der Mitte hätten den Kontakt zu den Menschen verloren, die arbeiten, ob angestellt oder selbständig.

    Viele von ihnen wandern zur AfD ab. Braunbergers Merksatz: „Wer die arbeitende Bevölkerung verliert, verliert das Land.“ Er wirft den Etablierten vor, für ihre verbliebene Klientel nur noch Partikularinteressen zu bedienen, die Wählerinnen und Wähler ruhigzustellen und zu befrieden. Eigeninteresse, Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Ellenbogenmentalität, das sind Worte, die mir zu Beginn meines Beitrags im eigenen Umfeld aufgefallen sind.

    Braunbergers Vorschlag: eine neue bürgerliche Partei mit neuem Personal. Ich gebe zu, dass mir dieser Gedanke in den vergangenen Tagen und Wochen auch gekommen ist. Eine Partei, STABIL, der demokratischen Mitte verpflichtet, das Gemeininteresse im Blick behaltend und auch Entscheidungen konsequent durchsetzend – aber wohl zu schön, um wahr zu sein?

    Robert Habeck hält dagegen von einer solchen Idee rein gar nichts. Bei Caren Miosga weist der frühere Vizekanzler Gerüchte zurück, er wolle mit Volker Wissing eine neue Partei gründen. Eine neue Partei brächte vielleicht kurzfristig Schwung, aber sie würde das Parteiensystem nur weiter zersplittern. Und sie entkäme nicht der Logik, an der schon die alten Parteien leiden: Jede Partei wolle vor allem sich selbst erhalten. Kein Vorsitzender mache seine Partei freiwillig kleiner, um die Demokratie zu retten. Habeck nennt die Idee einer neuen Partei der Mitte denkfaul – dasselbe Wort, das übrigens Siemons den etablierten Parteien vorhält.

    Politik als Lieferdienst

    Die NZZ am Sonntag liefert eine Erklärung, die über die Parteien hinausreicht. Gordana Mijuk, Virginia Kirst und Tessa Szyszkowitz beschreiben Politik als Lieferdienst. Die Wähler wollen sinkende Mieten, frühere Renten, höhere Sozialleistungen – sofort. Der Soziologe Steffen Mau hat beobachtet, dass viele eine Entscheidung vor allem dann für legitim halten, wenn sie ihnen nützt. Sein Kollege Matthias Quent spitzt es zu: Passt eine Lieferung mal nicht, bekommt der ganze Laden eine schlechte Bewertung.

    Die Angst vor dem Abstieg

    Zweifelsohne sorgen sich viele um das eigene Ein- und Auskommen. Die Mittelschicht schrumpft – gefühlt und real. Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung ist der Anteil der Mittelschicht an der Bevölkerung zwischen 1995 und 2018 um sechs Prozentpunkte auf 64 Prozent gesunken. Wer weiter unten startet, hat viel seltener die Chance auf sozialen Aufstieg. Und die Schere klafft auseinander. Nach dem Entwurf des jüngsten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung besitzen die reichsten zehn Prozent der Haushalte mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens, die untere Hälfte nur etwa drei Prozent.

    Zwar hat das gewerkschaftsnahe IMK berechnet, dass die realen Einkommensverluste der Jahre 2021 bis 2023 schon Ende 2024 wieder aufgeholt waren. Trotzdem nennen 73 Prozent der Deutschen in einer Allensbach-Umfrage die Preise als ihre größte Sorge, und 59 Prozent fürchten laut einer Umfrage für die R+V, dass ihr Geld auf Dauer nicht mehr reicht. Je weniger Menschen verdienen oder zu verdienen glauben, desto weniger vertrauen sie staatlichen und demokratischen Einrichtungen – und wählen überdurchschnittlich oft radikale Parteien, die ihnen Lösungen versprechen, die sie gar nicht haben.

    In dieser sozialen Frage sieht nicht nur Habeck, sondern auch der Publizist Albrecht von Lucke die größte Gefahr für die Mitte. Für Habeck läuft alles auf denselben Punkt hinaus: Angst um Arbeitsplätze, Wohnungsnot, zu wenig finanzielle Unterstützung, die Sorge, von neuer Technik oder dem Umbau der Energieversorgung überfordert zu werden – das alles laufe auf denselben Punkt hinaus. Es gehe nicht nur darum, wie hoch Miete und Tankrechnung heute sind, sondern um die Aussicht: Jetzt geht es mir noch gut, aber vielleicht in drei oder fünf Jahren nicht mehr. Einzelne soziale Wohltaten nach dem Gießkannenprinzip allein helfen da nicht auf Dauer und vor allem nicht nachhaltig.

    Im Käfer nach Südtirol

    Natürlich trifft die Teuerung viele ärmere Menschen härter, weil sie einen großen Teil ihres Geldes für Miete und Essen ausgeben. Hinzu kommen die, die noch immer glauben, dass ihnen ihr Wohlstand zustehe, weil sie ihn sich erarbeitet und einfach verdient hätten. Ich selbst bin ein Babyboomer, habe erlebt, dass es uns immer besser ging. In meiner Kindheit sind wir im Sommerurlaub nach Südtirol gefahren. Im Käfer, welch ein Luxus. Einige Jahre später flogen die Kids nach Australien und in die USA. Immer mehr, immer weiter, immer luxuriöser und ja nichts vom eigenen Kuchen abgeben.

    Doch diese Zeiten sind vorbei. Es sieht so aus, als ob wir Deutschen (und nicht nur wir) uns an manchen Stellen einschränken müssen. Das tut vielen weh. Und wer glaubt, Kaufkraft verloren zu haben, scheint auch das Vertrauen in die Regierung und unsere Demokratie zu verlieren. Die Parteien der Ränder haben mit diesem Gefühl „Früher war alles besser, wir wollen die guten alten Zeiten zurück“ ihre Wahlkämpfe bestritten. Die Koalition antwortet mit Tankrabatt und Preisdeckel – Politik wie beschrieben als Lieferdienst. Das funktioniert nicht mehr.

    Reformen ja, aber nicht bei mir

    Hinzu kommt ein Dilemma, das Albrecht von Lucke im Blätter-Podcast beschreibt: Grundsätzlich wollen viele Menschen Reformen. Rücken die Reformen ihnen selbst auf den Leib, sagen sie nein. Das ist das Partikularinteresse in seiner alltäglichsten Form. Kompromisse? Schwierig. Lieferdienst eben. Das ist auf Bundesebene genau das, was ich oben im Kleinen beschrieben habe. Eine Absprache gilt, solange sie meinen Interessen nützt und mein Besitzstand gewahrt bleibt. Nützt sie mir nicht mehr oder geht man an meinen Besitz, dann halte ich mich nicht mehr daran.

    Harms überträgt das auf die Koalition: Ausgehandelte Kompromisse werden von Abgeordneten wieder infrage gestellt, weil die eigene Klientel betroffen ist, nichts vom eigenen Kuchen abgeben will. Und die Abgeordneten springen, weil sie ja von diesen Leuten wieder gewählt werden wollen. Doch wer den gestern vereinbarten Kompromiss nicht mehr einhält, dem traut man eine Einigung morgen nicht mehr zu.

    Erklär mir doch mal deine Welt

    Henning Uhle fragt in seinem Blog, wann es aufgehört hat, dass Menschen sich gepflegt streiten und danach gemeinsam ein Bier trinken. Er erinnert sich an die Grillfeste seiner Kindheit: zehn Erwachsene, zehn Meinungen, stundenlange Diskussionen. Heute blockiert man Menschen, weil sie irgendwo auf „Gefällt mir“ gedrückt haben, ohne je ein Wort mit ihnen gewechselt zu haben. Hennings Forderung ist schlicht: Du erklärst mir deine Welt, ich erkläre dir meine. Ach, wenn das doch mit Anstand und ohne Beleidigungen geschehen könnte.

    Claudia Klinger schreibt unter Hennings Beitrag, im persönlichen Umfeld erlebe sie so etwas nicht. Für sie ist die Gereiztheit vor allem ein Phänomen im Netz. Ich wünschte, ich könnte das unterschreiben. Meine Erfahrung ist wie beschrieben eine andere: Die Gereiztheit ist aus den Kommentarspalten in die Wohnzimmer, Vereine und Vorgärten gewandert. Viele giften die anderen nur an. Und wenn jemand anderer Meinung oder gar anders ist, geht das gar nicht, um Gottes willen. Ich habe oft das Gefühl, uns sind Anstand, Respekt und Toleranz in hohem Maße verloren gegangen.

    Claudia hat mich auch auf einen Text aufmerksam gemacht, den sie schon jetzt zum politischen Blogpost des Jahres erklärt. Vanessa Giese sortiert in ihrem Blog Draußen nur Kännchen ihre Gedanken zur Lage und landet auch bei der Mitte: Rechte und Linke hätten eine klare Erzählung von der Zukunft, in der Mitte klaffe ein „schwarzes Loch“. Die CDU wolle vor allem bewahren, die SPD stecke in ihrer Vergangenheit fest. Vanessa wünscht sich ein positives Bild von der Zukunft und einen Plan, der konsequent abgearbeitet wird. Dann, glaubt sie, würden viele Menschen Reformen und sogar höhere Beiträge mittragen.

    Das dicke Brett

    Einen solchen Plan wünschen sich viele von uns. Allein kann und wird es diesen einen Plan nicht geben. Dazu sind die Probleme zu komplex, wirtschaftlich durch weltweite Vernetzung und Abhängigkeiten, weltpolitisch durch Autokraten wie Trump und Putin. Viele Probleme werden wir in Deutschland, wird eine deutsche Regierung nicht allein lösen können, auch keine vom rechten Rand, obwohl die das behaupten.

    Es würde aus meiner Sicht schon viel helfen, wenn man zwar streitet, dann aber Kompromisse schließt oder Entscheidungen akzeptiert, die eine demokratische Mehrheit beschlossen hat. Es ist das Weber’sche dicke Brett, das wir nun einmal in einer weltweit vernetzten Zeit bohren müssen. Die gute alte Zeit kommt nicht zurück und eine Mauer an den Außengrenzen funktioniert einfach nicht. Kompromisse machen oft keinen Spaß, aber sie sind der beste Weg, außer wir wollen uns von Autokraten, Oligarchen oder Diktatoren sagen lassen, was wir gefälligst zu tun haben.

    Überforderung und Ungleichheit erklären manches Verhalten, doch sie entschuldigen sicher nicht alles. Eine Demokratie lebt von Vereinbarungen, die auch dann gelten, wenn sie mir gerade nicht passen und meinen ureigensten Interessen widersprechen. Das gilt für Koalitionsverträge wie für Absprachen in der Familie, im Verein, unter Freunden. Wer heimlich oder offen ausschert oder bei Widerspruch aufsteht und geht, tut unserer freien Demokratie und unserem Wohlstand ganz sicher nichts Gutes. Genau so schrumpft die demokratische Mitte – nicht erst an der Wahlurne, sondern vorher, in tausend gebrochenen Absprachen und abgebrochenen Gesprächen.

    Mitte ist eine Haltung

    Ich glaube, wir müssen dringend realisieren, dass Mitte mehr ist als ein Platz im Parteienspektrum. Demokratische Mitte ist eine Haltung. Sie verlangt, dass ich zuhöre, abwäge, nachgebe und mich an das halte, was wir gemeinsam beschlossen haben. Genau diese Haltung ist in Gefahr, im Bundestag wie am Küchentisch. Di Lorenzo schließt mit einem Satz, den ich unterschreibe: „Die Mitte ist da, sie muss kämpfen, aber sie ist nicht verloren.“ Ob in einer neuen Partei oder in den etablierten, vor Ort im Gespräch oder im Verein: Die Mitte muss sich überall zeigen – so wie es Jürgen Klopp und Hape Kerkeling gerade vormachen. Den Antidemokraten, den Nazis dürfen wir Deutschen nicht erneut das Feld überlassen. Sie würden Deutschland wieder in den Abgrund führen. Nie wieder.

    Ein Komiker und ein Trainer zeigen, wie es geht

    Die demokratische Mitte hat derzeit auch ermutigende Stimmen außerhalb der Parteien. Bundestrainer Jürgen Klopp nutzte seine erste Kader-Nominierung für eine Stellungnahme gegen Rechtsextreme. Mit Blick auf die Wahl in Sachsen-Anhalt sagte er: „Ich würde mir oder uns gerne die Fahne zurückholen.“ Den Nationalstolz will er nicht den falschen Leuten überlassen. Er wirbt für einen Patriotismus, der stolz und offen zugleich ist. Zu den rassistischen Äußerungen rund um die nicht-weißen Spieler im deutschen Kader der Nationalmannschaft hat er sich ebenso deutlich geäußert.

    Hape Kerkeling, Enkel eines politischen Häftlings im Konzentrationslager Buchenwald, sprach im Thüringer Landtag bei der Anhörung zu einem möglichen AfD-Verbot. Wer die verbrecherische Vergangenheit dieses Landes „verharmlost und umdichtet“, habe in unserer Demokratie politisch nichts mehr verloren, sagte er.

    Beide zeigen klare Kante für unsere Demokratie. Daran sollten und können wir uns alle ein Beispiel nehmen.

    KI-generiertes Bild von Bernhard Strohm auf Facebook vom 2. Oktober 2026

    Quellen & Leseempfehlungen

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