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#offentlicheverwaltung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #offentlicheverwaltung, aggregated by home.social.

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  1. Platin für das ITZBund! 🏆
    Erneut darf sich das ITZBund über eine besondere Auszeichnung freuen: Bei den eGovernment Readers’ Choice Awards 2026 wurde unser Haus in der Kategorie „IT-Dienstleister und Rechenzentren“ mit Platin ausgezeichnet.
    Damit erhält das ITZBund auch in diesem Jahr die höchste Anerkennung des Awards – dank der großartigen Unterstützung beim Voting. Herzlichen Dank an alle, die uns mit ihrer Stimme unterstützt haben!
    #eGovernment #ÖffentlicheVerwaltung #Award

  2. Darmstadt wählt den vermeintlich sicheren Weg: Microsoft statt deutscher Lösung

    Die Pressestelle hat jetzt meine Anfrage vom 19. August zum Einsatz von Microsoft 365 in der Verwaltung der Stadt Darmstadt beantwortet. Dafür danke ich allen, die sich die Zeit genommen haben, an den Antworten mitzuarbeiten. Laut Pressestelle stehen Oberbürgermeister Hanno Benz und Stadtrat Holger Klötzner hinter den im Dokument gemachten Ausführungen. Der Hintergrund: Im Sommer fiel das Alt-E-Mail-System Groupwise vier Tage aus (Frankfurter Rundschau, da.news). Die Verwaltung steht nicht erst seitdem massiv unter Druck, auch weil man die Digitalisierung der Darmstädter Verwaltung als eine besonders dringliche Aufgabe ansieht, wie es Holger Klötzner bei uns auch im Podcast #9vor9 ausgeführt hat (#9vor9 mit Holger Klötzner).

    Ich weiß zu schätzen, dass sich die Verantwortlichen die Zeit genommen haben, die Anfrage eines Darmstädter Bürgers und Bloggers detailliert beantworten. Meine Fragen und die Antwort der Stadt sind im Wortlaut hier online einzusehen (Anfrage per E-Mail vom 19.8.2026, Antwort der Stadt Darmstadt vom 28.9.2026).

    Die Stadt bestätigt im Antwortschreiben die Entscheidung für Microsoft 365. Rund 50 Nutzer sind demnach umgestellt, 200 weitere sollen bis Ende 2026 folgen, das Gesamtprojekt dauert zwei bis drei Jahre. Im Projekt werden neben Outlook, Teams, Sharepoint und weitere Komponenten eingeplant. Der Einsatz von Microsofts KI-Assistenten Copilot ist „kurzfristig nicht geplant“.

    Viele meiner Kernfragen beantwortet das Schreiben nicht oder nur sehr allgemein. Mein Eindruck nach der Antwort der Stadt: Eine tiefergehende, sorgfältige Prüfung von Alternativen, die es meiner Meinung nach zum Beispiel durch openDesk der ZenDiS GmbH gibt, wurde nicht vorgenommen. Harte Zahlen und Fakten (Lizenzpreise, Kalkulation der Total Costs of Ownership) werden nicht genannt.

    Fragen, auf die mir klare Antworten und Fakten fehlen

    Diese Fragen hat die Stadt meiner Ansicht nach nicht oder nicht klar beantwortet:

    • Welche Alternativen wurden nach welchen Kriterien geprüft, und liegt die Bewertung schriftlich vor?
    • Gab es Kontakt zum ZenDiS, und wurde eine Machbarkeitsprüfung für openDesk durchgeführt?
    • Wurden die Anbieter der Fachverfahren und des Dokumentenmanagements zu einer Anbindung an openDesk und LibreOffice befragt?
    • Gab es Gespräche mit anderen Kommunen, und gibt es eine Machbarkeitsstudie mit einem kommunalen Rechenzentrum?
    • Wurde geprüft, welcher Anteil der Ausgaben bei Open Source an Firmen aus Darmstadt und Südhessen gehen könnte? Hat die Stadt vorab mögliche Anbieter angefragt, und teilt sie den Auftrag in Teilaufträge auf, damit auch kleine Firmen mitbieten können?
    • Was kosten die Lizenzen pro Jahr und über die Laufzeit, wie fließen die Preissteigerungen ein, und gibt es eine Rechnung über zehn Jahre?
    • Wie ordnet die Stadt ihre Entscheidung zu Schleswig-Holstein, Bayern und dem Ziel der Ministerpräsidentenkonferenz ein?

    Warum keine Prüfung valider Alternativen?

    Die Diskussion um die Abhängigkeit insbesondere der deutschen Verwaltung hat seit dem neuerlichen Amtsantritt von Donald Trump deutlich Fahrt aufgenommen. Beispielsweise hat die Sperrung des E-Mail-Kontos des Chefanklägers am Internationalen Strafgerichtshof durch Microsoft für enormes Aufsehen gesorgt (heise online). Die digitale Souveränität Deutschlands und Europas wird von vielen als bedroht angesehen.

    Dies ist ein Grund, warum 2022 die ZenDiS GmbH, das Zentrum für Digitale Souveränität, vom Bundesinnenministerium gegründet wurde. ZenDiS unterstützt Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene dabei, kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern zu verringern (ZenDiS). openDesk wurde vom ZenDiS entwickelt, um eine valide Alternative zu Microsoft 365 (oder wie man früher sagte Microsoft Office) zu schaffen. Die Lösung besteht aus verschiedenen Open-Source-Modulen gerade auch deutscher Anbieter, die miteinander integriert wurden.

    Meine Frage, ob man direkt mit ZenDiS Kontakt aufgenommen hat, und openDesk geprüft hat, wurde im Antwortschreiben nicht beantwortet. Statt über openDesk erwähnt man Nextcloud-basierte Lösungen. Nextcloud ist jedoch nur ein Baustein von openDesk, das daneben unter anderem Chat, E-Mail, Kalender und Videokonferenz mitbringt – und ein eigenes Modul für Identitäts- und Zugriffsmanagement (openDesk) bietet. Die Stadt schreibt, Microsoft 365 biete (im Gegensatz zu Nextcloud) ein „durchgängiges Identitäts-, Berechtigungs-, Geräte-, Sicherheits- und Compliance-Modell“. Nicht Nextcloud, sondern openDesk oder eine dazu vergleichbare Lösung wäre der korrekte Vergleich dazu gewesen. Mir scheint, dass dieser Vergleich eben nicht vorgenommen wurde.

    „Grundsätzlich interessant“ – aber man nimmt Microsoft

    Im Antwortschreiben steht auch folgender Satz, der mir auf der Zunge zergeht: „Die Erfahrungen anderer öffentlicher Einrichtungen mit openDesk und vergleichbaren Lösungen sind für die weitere Entwicklung grundsätzlich interessant.“ Grundsätzlich interessant sei die Lösung, aber nicht alle Erfahrungen lassen sich auf die Wissenschaftsstadt Darmstadt übertragen, so die butterweiche Antwort. Mir scheint, als ob man sich openDesk oder eine andere Open-Source-basierte Alternative einfach nicht in der Tiefe technisch angeschaut und sie auch nicht unter Berücksichtigung nationaler und lokaler Investitionen und Wertschöpfung durchgerechnet hat.

    Ich wollte auch wissen, ob die Stadt den Test kennt, in dem die Deutsche Rentenversicherung und die Bundesagentur für Arbeit openDesk als Notfallarbeitsplatz erprobt haben: Dateien, Chat, E-Mail und Videokonferenz unter Realbedingungen, Ergebnis positiv (heise online). Die Stadt antwortet, eine Notfalllösung zur dauerhaften Nutzung sei keine Option. Danach hatte ich aber gar nicht gefragt. Pikant: Der Aufbau einer souveränen Backup-Lösung ist laut Antwortschreiben „angedacht“, weitere Optionen sollen „im Projektverlauf betrachtet“ werden.

    Ein Hauptargument gegen Open-Source-basierte Lösungen sind oft die Fachverfahren, die Spezialprogramme der Ämter, in Darmstadt laut Antwort der Stadt eine mittlere dreistellige Zahl. „Ausgehend von der Entscheidung für die Einführung von Microsoft 365 werden im weiteren Verlauf auch die Fachverfahren betrachtet.“ Was will mir dieser Satz nun wirklich sagen? Auch andere Aussagen sind nebulös oder nicht beantwortet, beispielsweise zum Thema Dokumentenmanagement und Archivierung.

    Mehr Mut als Darmstadt zeigen andere Städte: Oberkirch in Baden-Württemberg will bis Ende 2026 auf openDesk und Open-Xchange umstellen und beginnt mit E-Mail, Kalender, Kontakten und Dateiablage. Fachverfahren, die noch bestehende Anwendungen brauchen, bleiben zunächst erhalten (Stadtanzeiger Ortenau). Neuburg an der Donau ersetzt Outlook durch openDesk (Augsburger Allgemeine). Beide Städte sind kleiner als Darmstadt, das Vorgehen lässt sich aber übertragen: erst E-Mail und Zusammenarbeit, danach die Fachverfahren (c’t | D.digital Newsletter).

    Kosten, Steuern, Wertschöpfung

    Zu den Lizenzkosten legt die Stadt keine konkreten Zahlen vor, weder pro Jahr noch über die Laufzeit. Die Preissteigerungen, die in meiner Anfrage erwähnt wurden, übergeht sie. In Bayern stiegen die Ausgaben für Microsoft-Lizenzen von 2020 bis 2025 von rund 30 auf knapp 49 Millionen Euro, ein Plus von mehr als 60 Prozent. Das dortige Digitalministerium weist darauf hin, dass auch mehr Beschäftigte, Neulizenzierungen und Sicherheitsanforderungen die Kosten in die Höhe treiben (Bayerische Staatszeitung). Bundesbehörden planen wegen der Microsoft-Preiserhöhungen mehr Geld ein, die Schätzungen reichen bis zu 40 Prozent Mehrausgaben (Golem).

    Die Stadt verweist auf eine „überschlägige“ Betrachtung über fünf statt der erfragten zehn Jahre. Verglichen hat sie Microsoft 365 E5, das teuerste Lizenzpaket, mit einer nicht näher genannten Open-Source-Alternative, die dessen Sicherheitsniveau nachbauen soll. Das Ergebnis lautet „keine wesentliche Kostenersparnis“. Anders gesagt: Sind beide Wege ungefähr gleich teuer, spricht das Geld nicht gegen Open Source. Dann sollten doch eigentlich Preisrisiko, die Abhängigkeit von einem Anbieter und die Frage, wie viel Geld in der Region bleibt, entscheiden.

    Auch bei Microsoft 365 ließen sich Einführung, Betrieb und Schulung an Firmen vor Ort vergeben, so die Stadt. Das stimmt, geht aber an meiner Frage vorbei: Wo wäre der Anteil größer? Ob sie den Auftrag so zuschneidet, dass auch kleine Firmen mitbieten können, bleibt ebenso offen. In ihren Angaben zu den Kosten räumt sie selbst ein, dass bei Open Source viel Geld in Personal, Infrastruktur, Betrieb und externe Dienstleistungen fließt. Das ist der Teil, den man in Darmstadt und Umgebung vergeben könnte. In der Antwort zur Standortförderung wirkt es, als gäbe es keinen Unterschied.

    Und ja, Microsoft zahlt in der EU Steuern, wie im Antwortschreiben bemerkt wird. Aber dieser Hinweis ist eine Nebelkerze, denn seit Jahren wird die Steuerpraxis von Microsoft und anderen Tech-Konzernen heftig kritisiert. Der größte Teil der Steuern bleibt gerade nicht in Deutschland. Nach Microsofts erstem Steuerbericht für die EU waren es im Geschäftsjahr 2025 rund 6,3 Milliarden Dollar Steuern auf Unternehmensgewinne (Körperschaftsteuer), davon 5,6 Milliarden in Irland. Auf Deutschland entfielen 174 Millionen Dollar, bei 11,7 Milliarden Dollar Umsatz (heise online).

    Drum prüfe, wer sich ewig bindet

    Noch eine Anmerkung zum allgegenwärtigen Thema Künstliche Intelligenz: Der Einsatz von Microsoft Copilot ist laut Schreiben „kurzfristig nicht geplant“. Kurzfristig heißt nicht nie. Microsoft baut derweil, wie allenthalben nachzulesen ist, den KI-Assistenten Schritt für Schritt tiefer in seine Office-Programme ein, und wer seine Abläufe in Microsoft 365 abbildet, kommt kaum davon los. Auch die Kopplung von Microsoft 365 E5 mit der Azure-Cloud von Microsoft ist ein potenziell neuralgischer Punkt. Einen Ausstiegsplan nennt die Stadt nicht, nur den Vorsatz, Abhängigkeiten früh zu berücksichtigen.

    Zu den Entscheidungen Schleswig-Holstein, Bayern und dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz nimmt sie nicht Stellung. Dieser Beschluss verlangt, dass bis März 2027 digital souveräne Alternativen an Behördenarbeitsplätzen bereitstehen. Bayern hat die Verhandlungen über einen neuen Microsoft-Rahmenvertrag unterdessen vorerst gestoppt (heise online).

    Ehrlicher wäre gewesen: keine Zeit, nicht zugetraut

    Entscheidend bleibt für mich, dass man sich sehenden Auges in eine neue Abhängigkeit begibt, aus der man so schnell nicht wieder herauskommt – wenn überhaupt. Die Stadt belegt nicht wirklich, dass Alternativen wie gerade openDesk ernsthaft geprüft und bewertet wurden. Auch scheint es mir, dass mehr Geld in Deutschland und in Darmstadt und Umgebung geblieben wäre, wenn man den Open-Source-basierten Weg gegangen wäre. Bei einem für 2027 absehbaren Defizit von 110 Millionen Euro im Haushalt (Frankfurter Rundschau) sollte man auch an diesen Aspekt denken. Stattdessen zahlt man Lizenzgebühren an Microsoft, deren Höhe die Stadt nicht nennt – an einen Konzern, der fast 90 Prozent seiner EU-Steuern in Irland zahlt. Für mich sehr schwer zu verstehen. Die Stadt stellt ihre Entscheidung als Ergebnis einer Evaluation mit einer „überschlägigen“ Gesamtkostenrechnung dar. Ich habe starke Zweifel an der Sinnhaftigkeit.

    Schauen wir zurück in den Sommer 2026. Nach vier Tagen ohne Mail wird schnell gehandelt, weil Druck auf dem Kessel ist. Das kann ich nachvollziehen. Doch warum wird nicht klar kommuniziert: Wir hatten nach dem Ausfall keine Zeit zu verlieren und müssen die Einführung von Microsoft beschleunigen. Oder: Wir haben uns die Umstellung auf eine Microsoft-Alternative nicht zugetraut und sind den sicheren Weg gegangen. Uns fehlen einfach Personal und Knowhow, den Open Source-Pfad zu beschreiten. Wer in der IT-Branche unterwegs ist, kennt diesen Satz: Für eine Entscheidung pro Microsoft (IBM oder SAP) wird niemand gefeuert oder abgewählt. Berichte suggerieren auch, dass Oberbürgermeister Hanno Benz nach dem E-Mail-Ausfall der Kragen geplatzt ist und er entschieden hat, unverzüglich zu handeln, personell und bei der Beschleunigung der Einführung (Frankfurter Rundschau). Auch das wäre zu verstehen.

    Diese Antworten könnte ich respektieren, auch wenn ich sie für inhaltlich und politisch falsch, fragwürdig, vielleicht spgar fahrlässig halte. Darmstadt nennt sich Digitalstadt. Digitale Souveränität entscheidet sich auch darin, welche Software eine Stadt wo einkauft. Die Stadt hat sich gegen die deutsche und europäische Alternative entschieden. Das ist meiner Meinung nach fatal.

    Zur Sprache der Politik und Verwaltung

    Ein abschließender Kommentar: Mir ist einmal mehr die Sprache aufgefallen, mit der man versucht, politische Entscheidungen zu erklären. Etwas ist „grundsätzlich interessant“, man „verfolgt aufmerksam“, „einen erheblichen Teil Wertschöpfung in der Region halten“, „keine erhebliche finanzielle Ersparnis“ … Die Liste lässt sich fortsetzen. Mich schrecken diese floskelhaften Formulierungen ab. Es wird einfach kein Klartext geredet wie: „Unsere E-Mail stand. Wir mussten schnell und risikobewusst handeln. Also haben wir unsere schon getroffene Entscheidung für Microsoft beschleunigt.“ Nochmals: Ich halte diese Entscheidung für falsch, aber ich würde eine solche Art der direkten und ehrlichen Kommunikation gerade in diesen Zeiten, wo unsere Demokratie bedroht ist, begrüßen. Wahrscheinlich nicht nur ich.

    Quellen & Leseempfehlungen

    #ÖffentlicheVerwaltung #Copilot #Darmstadt #DigitaleSouveränität #Digitalstadt #Microsoft #OpenDesk #OpenSource #ZenDiS
  3. openCode Connect Oktober 2026: Digitalisierung von Raumbuchungen und vielem mehr

    🗓️ Start: 22. Oktober 2026 11:00 ⏳ End: 22. Oktober 2026 12:00 📍 Location: Internet / online Im Rahmen der Entstehung des Digitalzentrums im Amt Süderbrarup sollte eine Software beschafft werden, mithilfe derer die Räumlichkeiten sowie Geräte im DiZ gebucht werden können. Lange Recherchen haben ergeben, dass nichts Passendes zu finden ist, also wurde die Umsetzung von Biletado im Rahmen der Smart City Förderung in Auftrag gegeben. Heute ist diese Software bundesweit im Einsatz und erfreut sich vieler Interessenten sowie einer Vielzahl an Kommunen und Institutionen, die aktiv zur Weiterentwicklung beitragen. Bereits jetzt gibt es langfristige Planungen zur Umsetzung größer Module und Funktionen, um den Nutzungsrahmen von Biletado weiterhin zu erweitern und zu verbessern. Alexander Döll gibt Einblicke in den Einsatz von Biletado am Beispiel des Digitalzentrums im Amt Süderbrarup. Der Einwahllink wird kurz vor der Veranstaltung hier geteilt: https://opencode.de/de/aktuelles/events/opencode-connect-oktober-2026-6113

    egovernment-podcast.com/event/

  4. Staats.FRAUEN

    🗓️ Start: 26. November 2026 13:30 ⏳ End: 26. November 2026 18:30 📍 Location: MünchenEin Event. Eine Community. Gemeinsam Zukunft gestalten.Am 26. November 2026 bringen wir im Sophiensaal in München Menschen zusammen, die den öffentlichen Sektor gestalten, verändern und weiterdenken wollen. Staats.FRAUEN schafft eine Bühne für Frauen aus der Verwaltung, deren Perspektiven, Erfahrungen und Wirken noch viel zu oft unsichtbar bleiben. Auf der Bühne stehen deshalb an diesem Tag ausschließlich Frauen. Im Publikum sind alle willkommen, die Lust auf neue Perspektiven, ehrlichen Austausch und echte Begegnungen haben. Freut euch auf Impulse, Panels und Gespräche rund um Verwaltung, Führung, Veränderung und Zukunft – und vor allem auf Menschen, die etwas bewegen wollen. Die Plätze sind bewusst begrenzt. Wir möchten nicht möglichst viele Menschen in einen Raum bringen, sondern einen Rahmen schaffen, in dem echter Austausch und neue Verbindungen entstehen können.

    egovernment-podcast.com/event/

  5. Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund

    Kommunale Handlungsagenda als Muster für alle Kommunen

    Do-FOSS-Logo

    Die Stadt Dortmund stärkt ihre digitale Unabhängigkeit. Nachdem sich die Stadt Dortmund zu dem Ziel Digitale Souveränität, u.a. durch den Einsatz von Open-Source-Lösungen und der Verwendung Offener Standards, bekannt hatte, mündet dieses Bekenntnis nun erstmals in einer gesamtheitlichen Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund.

    Do-FOSS nimmt die fachliche und organisatorische Klarheit für die weitere kommunale Freie-Software-Entwicklung vollumfänglich positiv auf. Gemeinsam werden wir digital souverän. Vielen Dank an Katharina (Katharina Flisikowski | LinkedIn, [email protected], #GernePerDu) für die fundierte Arbeit auf Seiten der Stadtverwaltung Dortmund!

    Die Stadt Dortmund steht kommunal und interkommunal für einen gesamtgesellschaftlichen Fortschritt für Open Source. Dazu Christian Uhr, Dortmunder Stadtdirektor und Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung sowie Vorsitzender des Personal- und Organisationsausschusses des Deutschen Städtetags:

    Digitale Souveränität ist keine Frage, die eine Verwaltung allein lösen kann. Wir müssen Wissen teilen, gemeinsam lernen und die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen sowie mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft stärken. Gerade bei Open Source können wir als Kommunen unsere Bedarfe gemeinsam besser sichtbar machen und Lösungen voranbringen.

    Die Stadt Dortmund lädt im Rahmen der Open Source Factory zur Kooperation ein. Für Freie Software und eine freie Gesellschaft wird sich Do-FOSS weiterhin in Verbundenheit und Gemeinschaft engagieren!

    Begründung der Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund

    [Die] Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source […] wurde beauftragt, eine passgenaue Strategie für dieses Themenfeld zu entwickeln. Die nun vorliegende Strategie bildet den Grundstein für eine systematische Stärkung der digitalen Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund. Sie schafft den strategischen Rahmen für sämtliche Maßnahmen zur langfristigen Sicherung und Herstellung der Handlungsfähigkeit der Dortmunder Stadtverwaltung.

    Die Strategie wurde in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Politik und Verwaltung entwickelt. […] Ergänzt wurde der Prozess durch die Beteiligung an sowie dem fachlichen Austausch im bundesweiten Netzwerk aus dem Ökosystem der Verwaltungsdigitalisierung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Impulse sind in die Strategie eingeflossen.

    Dortmunder Angebot für alle Kommunen

    Die Strategie versteht sich als erste Grundlage und Impuls für Kommunen, die sich auf den Weg zu mehr digitaler Souveränität machen wollen. Sie beleuchtet neben der technischen Ebene auch die Handlungsfelder Sicherheit, Wissen und Kooperation. Für diese zentralen Bereiche werden Bausteine und Empfehlungen vorgestellt, die Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung entsprechender Vorhaben unterstützen können. Der Leitsatz, der allen Empfehlungen zugrunde liegt ist: „Langfristig handlungsfähig bleiben und gleichzeitig Schritthalten mit technologischem Fortschritt“. Unter dieser Prämisse wird die Strategie kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle technologische, organisatorische und rechtliche Veränderungen angepasst.

    Ein besonderer Mehrwert wird erreicht, indem die Strategie mit anderen Kommunen geteilt wird. Damit soll der bereits initiierte interkommunale Austausch weiter intensiviert und ein gemeinsamer, kommunaler Diskurs über digitale Souveränität fortgeführt werden. Dortmund nimmt darin bereits heute eine aktive und federführende Rolle ein, unter anderem durch die Etablierung des Kommunalen Open Source Boards gemeinsam mit der KGSt und dem ZenDis. Das langfristige Ziel dieser Aktivitäten ist es, durch die professionelle Interessenvertretung eine starke kommunale Stimme im Fachdiskurs zu etablieren. Auf diese Weise sollen unter anderem die spezifischen kommunalen Anforderungen stärker in den IT-Markt getragen und die Bedeutung resilienter IT-Systeme für den dauerhaften Schutz der kommunalen Daseinsvorsorge verdeutlicht werden.

    Open Source Factory und Open Source Board Dortmund

    [Die] Strategie [knüpft] an aktuelle Entwicklungen im lokalen Open-Source-Ökosystem an, etwa aus den Reihen von Dortmunder Unternehmen und Zivilgesellschaft. In diesem Zusammenhang hat sich in den vergangenen Monaten eine Initiative gegründet, die die Entwicklung von Open-Source-Software für die Kommunalverwaltung fördern will. Die Einrichtung eines Beratungs- und Förderungsgremiums, dessen Mitglieder, neben Akteuren aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft, auch eine Vertretung aus Wissenschaft und Stadtverwaltung vorsieht, steht unmittelbar bevor. Als Beratungsgremium soll das Board dazu beitragen, Dortmund als Standort für Open-Source-Entwicklungen zu stärken und damit zugleich aktiv Wirtschaftsförderung zu betreiben. Die vorliegende Strategie schafft hierfür die verwaltungsseitige Grundlage für das Mitwirken an Initiativen dieser Art.

    Konkrete Handlungsagenda

    Die […] Handlungsagenda ergänzt die strategischen Handlungsfelder um konkrete Empfehlungen und mögliche nächste Schritte. Ebenso wie die Strategie selbst wird auch die Handlungsagenda fortwährend überprüft, weiterentwickelt und fortgeschrieben.

    Mit der Veröffentlichung und Bereitstellung der Strategie verschafft sich die Stadt Dortmund zugleich eine eigene Stimme im öffentlichen Diskurs über digitale Souveränität und festigt ihre Rolle in diesem für die Zukunftsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung zentralen Themenfeld. Durch die Weitergabe von Wissen, Erfahrungen und Handlungsempfehlungen leistet die Stadt Dortmund darüber hinaus einen Beitrag zur Stärkung der interkommunalen Resilienz. Digitale Abhängigkeiten, Infrastrukturen und Risiken machen nicht an kommunalen Grenzen halt. Eine nachhaltige Stärkung der digitalen Souveränität kann daher nur gelingen, wenn Kommunen voneinander lernen, Erfahrungen teilen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.

    Die Strategie ist somit nicht nur ein Instrument für die weitere Entwicklung der digitalen Souveränität innerhalb der Stadt Dortmund. Sie ist zugleich ein Angebot an die kommunale Gemeinschaft, den gemeinsamen Weg zu mehr digitaler Souveränität, Unabhängigkeit und Resilienz aktiv fortzusetzen.

    Dokumente zum Herunterladen

    Die Strategie zur Stärkung digitaler Souveränität der Stadtverwaltung Dortmund kann hier heruntergeladen werden.


    Soweit im gesetzlichen Rahmen möglich verzichtet der Autor auf alle Urheber- und damit verwandten Rechte an diesem Werk.
    Es kann beliebig genutzt, kopiert, verändert und veröffentlicht werden.
    Für weitere Informationen zur Lizenz, siehe hier. #DigitaleSouveränität #Dortmund #FOSSMitbestimmung #FOSSGovernance #GernePerDu #ÖffentlicheVerwaltung
  6. Save the Date: Die Komm.ONE auf der Smart Country Convention 2026

    Mitte Oktober wird Berlin wieder zum Treffpunkt für die digitale Zukunft von Staat und Kommunen. Auf der Smart Country Convention kommen Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und die Digitalisierung voranzubringen.

    Auch die Komm.ONE ist dabei und lädt zum persönlichen Austausch über die Themen ein, die Kommunen heute und morgen bewegen: digitale Verwaltung, Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität, Cybersicherheit und moderne Bürgerservices.

    Wir bringen unsere Erfahrungen aus der kommunalen Praxis und Impulse für die digitale Verwaltung von morgen mit – in unseren Vorträgen ebenso wie im persönlichen Gespräch am Stand.

    📅 13.–15. Oktober 2026
    📍 Berlin | Halle hub27 | Stände 405 & 406

    Treffen Sie die Komm.ONE in Berlin:

    Entdecken Sie unsere Themen und Vorträge und vereinbaren Sie schon heute Ihren Termin mit uns.

    👉 komm.one/was-wir-bieten/Verans

    Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen in Berlin!

    #SCCON26 #SmartCountryConvention #KommONE #Kommunen #Verwaltung #Digitalisierung #ÖffentlicheVerwaltung #DigitaleSouveränität #KI

    Foto: Copyright Sera Z. Kurc für VITAKO

  7. openCode Connect September 2026: Auf Augenhöhe – Wie Open-Source-Stiftungen gemeinsame Entwicklung organisieren

    🗓️ Start: 24. September 2026 11:00 ⏳ End: 24. September 2026 12:00 📍 Location: Internet / online Wer entscheidet eigentlich, was in einer Open-Source-Software landet? In Stiftungen wie der Eclipse Foundation, der Apache Software Foundation oder der Linux Foundation regelt das kein Hersteller, sondern eine offene Governance: Wer mitarbeitet, entscheidet mit, unabhängig von Größe und Budget. So sitzen Konzern, Mittelständler und Öffentliche Verwaltung am selben Tisch und entwickeln gemeinsam die Projekte weiter, auf die sie alle angewiesen sind. Hendrik Ebbers gibt aus seiner Arbeit im Board of Directors der Eclipse Foundation und in Gremien der Linux Foundation Einblick, wie das praktisch funktioniert: wie Projekte entstehen, wie entschieden wird, worin sich die Stiftungen unterscheiden und was eine Organisation tun muss, um mitzugestalten, statt nur zu konsumieren. Der Einwahllink wird kurz vor der Veranstaltung hier geteilt: https://opencode.de/de/aktuelles/events/opencode-connect-september-2026-6068 

    egovernment-podcast.com/event/

  8. 🚀 Das Community-Voting für den Open Source Wettbewerb 2026 ist eröffnet!

    65 Projekte aus der öffentlichen Verwaltung und ihrem Umfeld stehen zur Wahl. Bis zum 30. September könnt ihr für euren Favoriten abstimmen. Das meistgewählte Projekt erhält den Community Award.

    🗳️ Jetzt Projekte entdecken und abstimmen:
    open-source-wettbewerb.de/einr

    #OpenSource #DigitaleSouveränität #ÖffentlicheVerwaltung #OpenSourceWettbewerb #OSBA

  9. Save the Date: Komm.ONE auf dem KGSt-FORUM 2026

    Wir freuen uns auf unsere Premiere als Goldpartner beim KGSt-FORUM 2026!

    Vom 16. bis 18. September 2026 treffen sich im Congress Center Leipzig und auf der Messe Leipzig Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik und öffentlichen Unternehmen, um über die Zukunft der kommunalen Verwaltung zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Impulse zu setzen.

    Auch wir sind dabei – als Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand der VITAKO.

    Das KGSt-FORUM ist einer der wichtigsten Treffpunkte für die kommunale Familie. Umso mehr freuen wir uns auf spannende Gespräche, den persönlichen Austausch und viele neue Begegnungen.

    📅 16.–18. September 2026

    📍 Congress Center Leipzig / Messe Leipzig

    Weitere Informationen und Anmeldung: forum.kgst.de

    Wir freuen uns darauf, Sie in Leipzig zu treffen!

    #KGStFORUM2026 #KommONE #Kommunen #Verwaltung #Digitalisierung #ÖffentlicheVerwaltung #VITAKO

  10. Bitkom DESI Index 2026 Deutschland auf Platz 22 | Öffentlicher Dienst

    Deutschland macht bei der Digitalisierung kleine Fortschritte, belegt aber im europäischen Vergleich immer noch nur einen unteren Mittelfeldplatz.…
    #EuropeSays #EU #Europa #Digitalisierung #EuropäischeUnion #ÖffentlicheVerwaltung
    europesays.com/europa/81134/

  11. Digitale Souveränität beginnt nicht erst beim Betrieb einer Software, sondern bereits in der Leistungsbeschreibung.

    Doch darf Open Source in öffentlichen Ausschreibungen gezielt gefordert werden? 

    Unser neuer Beitrag zeigt, wie öffentliche Auftraggeber digitale Souveränität konkret in der Beschaffung verankern können.

    Zum Blogbeitrag: opencloud.eu/de/digitale-souve

    #DigitaleSouveränität #OpenSource #ÖffentlicheVerwaltung #Vergabe #PublicSector

  12. Brüsseler Vorstoß: Reform soll Informationsfreiheit bei der Kommission schwächen

    In den Fluren der EU-Kommission deutet sich ein Wandel der administrativen Kultur an. Der für das EU-Budget und…
    #EuropeSays #EU #Europa #EuropäischeUnion #Informationsfreiheit #Journal #ÖffentlicheVerwaltung #PiotrSerafin #Politik #Verwaltung
    europesays.com/europa/71925/

  13. openCode Connect Juli 2026: openCode als Plattform für die standardisierte Veröffentlichung der Berliner IKT-Architekturrichtlinie

    🗓️ Start: 16. Juli 2026 11:00 ⏳ End: 16. Juli 2026 12:00 📍 Location: Internet / online Die Digitalisierung der Berliner Verwaltung ist eine Daueraufgabe. Über die Jahre zeichnete sich ab, dass eine dezentral gesteuerte IT für die Großstadt und Einheitsgemeinde Berlin auf Dauer zu inkonsistent, teuer und daher nicht handhabbar ist. Auch unter Betracht der Entwicklungen in anderen Bundesländern, dem Bund und der EU wurde deutlich, dass neue Steuerungsmodelle für die Verwaltungsdigitalisierung erforderlich sind. Mit dem E-Government-Gesetz von 2016 wurde in der Berliner Verwaltung daher die IKT-Architektur 1.0 etabliert, mit der ein zentraler Rahmen für alle Digitalisierungsmaßnahmen gesetzt und damit Interoperabilität, Wirtschaftlichkeit sowie Sicherheit gefördert und gewährleistet werden. Insbesondere seit Schaffung des OZG steigt der Bedarf, die IT der Verwaltung auch überregional zu denken und weiterzuentwickeln. Berlin hat darauf mit der grundlegenden Überarbeitung und Neuausrichtung seiner Vorgaben reagiert und im November 2025 die IKT-Architekturrichtlinie 2.0 festgesetzt. Um diese auch anderen Behörden zur Förderung des Austauschs sowie Marktteilnehmenden, z. B. im Rahmen von Ausschreibungen verfügbar, leicht auffindbar und nachnutzbar zu machen, wird die Architekturrichtlinie künftig auf openCode zur Verfügung gestellt. Christian Peters (Senatskanzlei Berlin) stellt die Berliner IKT-Architekturrichtlinie vor, beleuchtet, warum sich openCode als geeignete Plattform für die Veröffentlichung erwiesen hat, welche Nutzen sich daraus ergeben, aber auch welchen Hürden sie auf dem Weg begegnet sind. Der Einwahllink wird kurz vor der Veranstaltung hier geteilt: https://opencode.de/de/aktuelles/events/opencode-connect-juli-2026-5957

    egovernment-podcast.com/event/

  14. Wir haben die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) bei der Aktualisierung des Hamburger Gleichstellungsmonitors unterstützt. Anhand von 78 Indikatoren beleuchtet er den Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Hansestadt.

    ➡️ hamburg.de/politik-und-verwalt

    #Hamburg #Gleichstellung #GenderEquality #ÖffentlicheVerwaltung #teamfakten

  15. 🚀 Neue Plattform #Staatsmodernisierung an der Hertie School gestartet!

    Wie können staatliche Reformen besser umgesetzt und beschleunigt werden? Die Plattform begleitet die Modernisierungsagenda des Bundes und verbindet Forschung, Praxis und Austausch.

    Ziel: Wissen bündeln und gemeinsam Wege für einen modernen Staat entwickeln.

    Mehr Infos dazu: plattform-staatsmodernisierung

    #Verwaltungsmodernisierung #Staatsreform #Digitalisierung #ÖffentlicheVerwaltung #stiftungen #Demokratie

  16. Zwei deutsche Teams unter den Besten beim Europäischen Statistikwettbewerb

    Siegerteams in Bulgarien von Eurostat ausgezeichnet Pressemitteilung Nr. 223 vom 29. Juni 2026 29 000 Schülerinnen und Schüler aus…
    #EuropeSays #EU #Europa #Europäisch #Europäische #ÖffentlicheVerwaltung #Statistik #Verwaltung #Wirtschaft
    europesays.com/europa/59552/

  17. Zweites INDILAKO Lab – zwei Tage offener Austausch und Information

    Das zweite INDILAKO Lab in Offenburg bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Landkreisen erneut die Gelegenheit, mehr zu aktuellen Themen der Verwaltungsdigitalisierung zu erfahren.

    Eine Podiumsdiskussion, Impulsvorträge und Fachvorträge boten eine große Vielfalt, die von Workshops und Themenräumen ergänzt wurden. Hier entstand der entscheidende Mehrwert: Wissen wurde geteilt, Perspektiven verknüpft und Netzwerke gestärkt.

    Einen kleinen Rückblick auf das Event gibt es im Video!

    Die Initiative Digitale Landkreiskonvois (INDILAKO) startete im Übrigen bereits vor sieben Jahren und wurde vom @landkreistagbw Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Die INDILAKOs verfolgen das Ziel, die Digitalisierung in den Kreisverwaltungen zu beschleunigen und Doppelentwicklungen zu vermeiden. Inzwischen wurden in mehr als 20 solcher Konvois gemeinsame Lösungen für unterschiedliche Bereiche der IT erarbeitet. In diesem Rahmen entstand beispielsweise das KI-gestützte Dokumentenmanagement Dialog ad-hoc, das die @KommONE seit dem ersten Quartal 2026 anbietet.

    #Digitalisierung #öffentlicheVerwaltung #Landkreise #kommone

  18. HR Analytics in der öffentlichen Verwaltung

    Datenbasierte Verfahren gewinnen an Bedeutung – und werfen Fragen zu Datenschutz, Transparenz und Verantwortung auf.

    📊 Welche Potenziale und Risiken gibt es?
    👉 Überblick in 5 Fragen & Antworten

    🔗 tab-beim-bundestag.de/news-202
    📄 Bericht (PDF): publikationen.bibliothek.kit.e

    #HRAnalytics #ÖffentlicheVerwaltung #Datenschutz #Digitalisierung

  19. Kongress Digitale Städte – Digitale Regionen – Hessen

    🗓️ Start: 1. Juni 2026 0:00 ⏳ End: 1. Juni 2026 23:59 📍 Location: Lokschuppen Marburg, Rudolf-Bultmann-Straße 4h, 35039, Marburg, Deutschland Die hessischen Kommunen und Regionen stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Die digitale Transformation ist mehr als ein technologischer Trend – sie ist ein Schlüssel zur Lösung dieser Herausforderungen. Wie die Digitalisierung konkret hilft, die hessischen Kommunen und Regionen zukunftsfähig und resilient zu machen – darum geht es bei unserem Kongress, der zu einer festen Instanz für die Smart-Region-Community geworden ist. Folgende Fokusthemen erwarten Sie in diesem Jahr- Fast smart Regions – Quick Wins für die Verwaltung - Secure smart Regions – Digitalisierung für mehr Resilienz - Sustainable smart Regions – Nachhaltigkeit durch Digitalisierung

    egovernment-podcast.com/event/

  20. 📣 Einladung zum Support-Anwendertreffen 2026

    Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr geht unser Support-Anwendertreffen in die nächste Runde – auf Wunsch mit noch mehr Themen: KM-Finanzen, KM-Steuern_Abgaben, KM-Rechnungseingangsworfklow, Forderungsmanagement sowie neu KM-Dashboard und KM-Immobilienmanagement.

    📅 13. Mai 2026 in Reutlingen

    Die Veranstaltung richtet sich speziell an Endanwendende: Ob aktiv mitgestalten oder entspannt zuhören – Sie entscheiden! Freuen Sie sich auf ein Format mit Messecharakter, interaktive Einblicke, wertvollen Austausch und persönliche Gespräche mit unserem Second-Level-Support sowie anderen Anwendenden.

    Jetzt vormerken und dabei sein – wir freuen uns auf Sie! Melden Sie sich im Mitgliederportal unter Anwendertreffen an!

    #öffentlicheverwaltung #finanzverwaltung #anwendertreffen

  21. 🎓 Erfolgreicher Masterabschluss in Kehl 🎉

    Ein besonderer Meilenstein: 25 Absolvent*innen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Public Management“ an der Hochschule Kehl haben ihr Studium erfolgreich abgeschlossen – und das mit einer Abschlussquote von 💯 Prozent!

    👏 Ein starkes Zeichen für Engagement, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Unter dem Motto „Teamwork makes the dream work“ blickt der Jahrgang auf eine intensive und unterstützende gemeinsame Studienzeit zurück.

    💬 In ihren Ansprachen betonten die Gratulanten die Bedeutung von kritischem Denken, Dialogbereitschaft und dem Mut, Strukturen konstruktiv zu hinterfragen – wichtige Fähigkeiten für die Zukunft in der öffentlichen Verwaltung.

    🌟 Besonders bemerkenswert: Es ist der erste Jahrgang, in dem alle Studierenden ihr Studium erfolgreich beendet haben – ein herausragender Erfolg!

    Wir gratulieren allen Absolvent*innen herzlich und wünschen viel Erfolg für die berufliche und private Zukunft! 🚀

    #Masterabschluss #PublicManagement #HochschuleKehl #Erfolg #Teamwork #Karriere #offentlicheverwaltung

  22. openCode Connect April 2026: Kiezbox 2.0 – resiliente und bürgernahe Krisenkommunikation bei Stromausfällen

    🗓️ Start: 23. April 2026 11:00 ⏳ End: 23. April 2026 12:00 📍 Location: Internet / online Wie bleibt eine Stadt im Krisenfall handlungsfähig, wenn Strom und klassische Kommunikationswege ausfallen? Die Kiezbox 2.0 zeigt, wie digitale Infrastruktur lokal, robust, ausfallsicher und nutzerzentriert gestaltet werden kann. Als Teil des Modellprojekts Smart City Berlin verbindet sie Bürger:innen und Rettungsdienste über ein WLAN-Mesh und ermöglicht effektive Krisenkommunikation – auch ohne Strom. Im Notfall spannt die Kiezbox automatisch ein Notfall-WLAN auf, über das Betroffene Notrufe an die Feuerwehr absetzen und über das Kiezbox Infoportal aktuelle Kriseninformationen sowie Ressourcen in der Nachbarschaft abrufen können. Entwickelt aus handelsüblichen Komponenten und Open-Source-Software, demonstriert die Kiezbox 2.0, wie Technik, Nutzerzentrierung und Resilienz kombiniert werden können – vom ersten Proof-of-Concept bis zum serienreifen Prototyp. Julia Zimmermann (Bereichsleitung Digital Services, Technologiestiftung Berlin) beleuchtet Konzept, Systemarchitektur, Sensorik sowie Praxistests und teilt Lessons Learned aus realen Krisenübungen in Berlin. Der Einwahllink wird kurz vor der Veranstaltung hier geteilt: https://opencode.de/de/aktuelles/events/opencode-connect-april-2026-5740

    egovernment-podcast.com/event/

  23. Open Source in der Verwaltung rechtlich gestärkt

    linux-magazin.de/news/open-sou

    "Software-Beschaffung für öffentliche Verwaltungsbehörden sind durch die EVB-IT geregelt. Dank aktualisierter Musterverträge können Behörden künftig genauso einfach Open-Source-Software beschaffen wie proprietäre Hard- oder Software."

    #OpenSource #DigitaleSouveränität #ÖffentlicheVerwaltung #EVB_IT

  24. Digitale Souveränität kostet – und Deutschland hat die Rechnung lange ignoriert

    Die Debatte um digitale Souveränität in Deutschland bekommt konkrete Zahlen – und die sind politisch brisant. Über 90 Prozent der Behörden arbeiten mit Microsoft, während die Kosten auf bis zu eine Milliarde Euro jährlich steigen. Auf Open Source basierte Alternativen erscheinen als Ausweg, sind aber vor allem ein unbequemer Systemwechsel. Die zentrale Frage: Ist der Staat bereit, für Kontrolle tatsächlich zu zahlen? Besser: Meinen es die etablierten Parteien, die jahrelang Microsoft hinterher gelaufen sind, endlich ernst?

    Über den Deutschlandfunk bin ich gleich zweimal über das Thema gestolpert. Ausführlich mit O-Tönen der knapp zwanzigminütige Audiobeitrag von Anna Loll „Open Source – Die Suche nach mehr digitaler Unabhängigkeit“ und der zugehörige Textbeitrag „Arbeiten ohne Microsoft – Wie deutsche Behörden digital unabhängiger werden sollen“. Gleich zu Beginn der Audioaufnahme erklärt Kanzler Friedrich Merz, OpenDesk sei bereits im Kanzleramt im Einsatz. Das soll nach Aufbruch klingen, gar nach Durchbruch.

    Microsoft-Abhängigkeit: Wie offizielle Zahlen die Realität unterschätzen

    Die Zahlen, die Christoph Schmees in seinem Blog summiert, sind alarmierend. 481 Millionen Euro direkte Microsoft-Kosten im Bund für 2025, rund eine Milliarde Euro inklusive indirekter Strukturen. Das klingt nach sehr viel Geld, ist aber wahrscheinlich nur ein Bruchteil der Realität. Denn es fehlen die Ausgaben die der Länder und die der Kommunen.

    Zudem erfassen diese Zahlen nur das, was sichtbar ist: Lizenzen, Verträge, direkte Zahlungen. Was fehlt, sind die versteckten Kosten: Integrationen, Schulungen, externe Dienstleister und vor allem die langfristigen Lock-in-Effekte. Realistisch betrachtet muss man diese Summe vervielfachen. Das bedeutet: Die tatsächliche Abhängigkeit bewegt sich nicht im Milliarden-, sondern im Mehr-Milliarden-Bereich.

    Aber nun kam Trumps zweite Amtszeit …

    Meine Beobachtung: Diese Zahlen wurden nie in dieser klaren und ehrlichen Weise von den Vertretern der etablierten Parteien, von CDU/CSU oder SPD, von der FDP spreche ich gar nicht, kommuniziert. Darum hat man sich immer bewusst gedrückt – denn man hatte ja keine Alternative zu Microsoft. Aus dem Kreis der Politikerinnen und Politiker ist mir nur die Linke Anke Domscheit-Berg in Erinnerung, die das Thema klar adressiert hat. Alle anderen haben geschwiegen – beziehungsweise die wahren Kosten unverzeihlicherweise verschleiert. Wird Transparenz nicht verweigert, weil sie unmöglich ist, sondern weil sie politisch unerwünscht ist?

    Cloud-Abhängigkeit: Wie Abo-Modelle staatliche Exit-Optionen zerstören

    Parallel hat Microsoft sein Geschäftsmodell strategisch umgebaut – und damit die Abhängigkeit vertieft. Statt einmaliger Lizenzen dominieren heute Abo-Modelle, die kontinuierliche Zahlungen und dauerhafte Bindung erzeugen. Diese Modelle verändern die Dynamik: Kosten steigen schleichend, Wechsel wird komplexer, und die technische Integration wird immer tiefer. Behörden geraten in eine Situation, in der ein Ausstieg organisatorisch kaum noch zu bewältigen ist. Der Staat hat sich in ein System hineinoptimiert, aus dem er nur mit massiven Investitionen wieder herauskommt – wen überhaupt.

    Aber nun kam Trumps zweite Amtszeit … Das hat die Debatte radikal verändert

    Cloud Act und Datenhoheit: Wie US-Gesetze europäische Souveränität aushebeln

    Denn die eigentliche Brisanz liegt nicht im Preis, sondern im Zugriff. Mit der Verlagerung in die Cloud geraten staatliche Daten unter die Kontrolle von US-Unternehmen – und damit indirekt unter US-Recht. Der CLOUD Act verpflichtet amerikanische Unternehmen, US-Behörden Zugriff auf Daten zu gewähren – unabhängig davon, wo diese Daten physisch gespeichert sind. Das betrifft auch europäische Verwaltungsdaten, wenn sie auf Infrastruktur von Microsoft liegen.

    Damit wird digitale Souveränität zur Illusion. Selbst wenn Server in Europa stehen, kann der Zugriff rechtlich erzwungen werden. Der Staat verliert damit nicht nur technische Kontrolle, sondern auch rechtliche Souveränität über seine eigenen Daten. Und es gibt Präzedenzfälle, dass die Trump-Administration keine Skrupel hat, beispielsweise die E-Mail eines Richters des Internationalen Gerichtshofs zu sperren. Erkenntnis: Digitale Souveränität endet dort, wo fremdes Recht auf eigene Daten zugreift.

    Digitale Souveränität: Wie politische Inszenierung strukturelle Schwäche kaschiert

    Digitale Souveränität wird also in den vergangenen Monaten politisch beschworen. Digitalgipfel und der Kanzler hebt im Kanzleramt hervor, dass einige seiner Leute Open Desk – die Alternative zu Microsofts Angeboten – nutzen. Er sendet – halbherzig – das Signal: Wir könnten unabhängig sein.

    Mit dem ZenDiS, dem Zentrum für Digitale Souerväntität, versucht die Bundesregierung, diese Erzählung zu unterfüttern. Open Source soll koordiniert, skaliert und strategisch verankert werden. Das ist grundsätzlich richtig – aber es bleibt halbherzig, solange die bestehenden Abhängigkeiten nicht konsequent zurückgebaut werden. Denn genau hier liegt die Diskrepanz: Während über Souveränität gesprochen wird, wachsen die bestehenden Bindungen weiter. Die politische Kommunikation ist ambitionierter als die tatsächliche Umsetzung.

    Schleswig-Holstein-Beispiel: Wie Holpersteine politisch überhöht werden

    Nun wird vor allem ein Projekt, ein Bundesland von den Verfechtern Digitaler Souveränität herausgestellt: Schleswig-Holstein als Testfeld für Open Source. Und fast zwangsläufig werden die Probleme betont – Systeme haken, E-Mails laufen nicht sauber, Abläufe geraten ins Stocken. Diese Holpersteine werden schnell zum Beleg dafür gemacht, dass der Ansatz nicht funktioniert.

    Doch genau diese Bewertung verzerrt die Realität. Solche Reibungen sind kein Sonderfall von Open Source, sondern die Regel bei nahezu allen großen IT-Projekten. Wer SAP-Einführungen oder andere komplexe Systemwechsel erlebt hat, weiß: Instabilität, Verzögerungen und Fehler gehören zur Anfangsphase dazu. Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern in der Erzählung darüber.

    Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob es Probleme gibt – die sind er Normalfall jeder IT-Transformation .-, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Wenn gleichzeitig investiert, weiterentwickelt und konsequent nachjustiert wird, verschwinden diese Holpersteine Schritt für Schritt – und Systeme werden langfristig stabiler und unabhängiger. Zu dieser Investition muss „die Politik“ aber bereit sein.

    Open Source-Investitionen: Wie Entwicklung über Reibung entscheidet

    Der entscheidende Punkt wird oft ausgeblendet: Open Source funktioniert nur dann reibungslos, wenn kontinuierlich investiert und aktiv weiterentwickelt wird. Wer glaubt, Open Source sei einfach eine kostenlose Alternative zu Microsoft, hat das Modell nicht verstanden.

    Staatliche IT müsste hier wie Infrastruktur gedacht werden: langfristig finanziert, kontinuierlich verbessert, institutionell getragen. Genau das leisten Konzerne wie Microsoft intern – sie investieren permanent in Stabilität, Integration und Nutzerfreundlichkeit. Wenn der Staat diesen Anspruch nicht übernimmt, bleibt Open Source zwangsläufig hinter diesen Standards zurück.

    Die Konsequenz ist klar: Je mehr investiert wird und je besser die Projekte professionell gemanagt werden, desto stabiler werden Systeme, desto reibungsloser laufen Prozesse, desto attraktiver wird der Umstieg. Open Source ist kein Sparmodell, sondern ein Entwicklungsmodell. Ohne dauerhafte Investitionen bleibt Open Source in der Verwaltung ein Experiment – mit Investitionen wird es zur echten Alternative.

    Microsoft oder Open Source. Warum es vor allem um Bequemlichkeit geht

    Am Ende legt der Beitrag von Anna Loll den eigentlichen Konflikt frei: Es geht nicht primär um Technologie, sondern um Macht und Abhängigkeit. Microsoft dominiert die Verwaltung nicht, weil die Software perfekt ist, sondern weil sie bequem ist. Open Source stellt diese Bequemlichkeit infrage – und verlangt stattdessen Investitionen, klare Zuständigkeiten und langfristige Entwicklung. Die zugespitzte Konsequenz lautet: Digitale Souveränität gibt es nicht als Plug-and-Play. Wer sie will, muss durch die Phase des Kontrollverlusts hindurch – oder er entscheidet sich bewusst dagegen – für die Abhängigkeit von Trump und seinen Tech Bros.

    Ob sich OpenDesk und andere Open-Source-Lösungen langfristig in der öffentlichen Verwaltung durchsetzen, bleibt weiter offen. Entscheidend wird dabei weniger die Technik sein, als der politische Wille – im Bund, in den Ländern und über Legislaturperioden hinweg. Es geht nicht um IT-Budgets, sondern um staatliche Handlungsfähigkeit. Und es geht darum, jetzt endlich der Einflussnahme der BigTech-Lobbyisten in Brüssel und Berlin zu widerstehen, die gerade auf Politikerinnen und Politiker der etablierten Parteien durchaus Einfluss haben. Digitale Souveränität scheitert nicht am Können – sondern am fehlenden politischen Willen zu investieren. Hoffentlich wurde verstanden, dass wir dank Trump keine Wahl haben. Wir müssen Schritt für Schritt unabhängiger werden.


    #ÖffentlicheVerwaltung #Deutschland #DigitaleSouveränität #Microsoft #OpenDesk #OpenSource #ZenDiS
  25. Herzlich willkommen an der Hochschule Kehl 🏫

    Mit Ablegen ihres Eides durfte die Hochschule Kehl diese Woche über 450 neue Studierende begrüßen. Alle von ihnen studieren den Bachelorstudiengang „Public Management“ und werden im Lauf der nächsten drei Jahre von der Hochschule und den Kommunalverwaltungen fit für eine Tätigkeit im gehobenen Verwaltungsdienst gemacht.

    Liebe Erstsemester, wir wünschen euch allen einen guten Start ins Studium! 😊

    #hskehl #bpmbw #publicmanagement #öffentlicherdienst #öffentlicheverwaltung #stadtkehl #wasstudieren #startedurch #berufswahl

  26. Fernstudium Infomaterial stellt das Fernstudium Öffentliche Verwaltung vor: flexibles Studium mit virtuellen Vorlesungen und digitalen Materialien. Regelstudienzeit 6 Semester, Kosten ca. 8.000–10.000 Euro. Absolventen qualifizieren sich für Tätigkeiten im öffentlichen Dienst mit guten Gehaltsaussichten. #FernstudiumInfomaterial #ÖffentlicheVerwaltung #Karriere fernstudium-infomaterial.de/fe

  27. Letztlich ist ist der groß angekündigte „Bauturbo“ nur 'ne Aufforderung, angemessen zu arbeiten, oder eben die Füße still zu halten. Dafür -so beklagte man sich öffentlich- gab es nicht zeitnah „Workshops und Seminare“.
    Übrigens, wie in einem Kommentar richtig erwähnt wurde: Wird der Antrag abgelehnt, greift das herkömmliche Verfahren. Ich lege schonmal 'n Popcorn-Vorrat an…
    #Bauturbo #öffentlicheVerwaltung
    (2/2)

  28. Frankfurt-Pass geht digital: Sozialleistung jetzt per Smartphone

    Frankfurt am Main macht seinen beliebten Sozialpass digital – ein wichtiger Schritt für mehr Teilhabe und weniger Bürokratie.…
    #Frankfurt #FrankfurtamMain #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Digitalisierung #Germany #Hessen #öffentlicheVerwaltung #Sozialpolitik
    europesays.com/de/776858/

  29. Der Kill Switch als Weckruf? Raus aus Redmond? Man muss wollen wollen

    Es ist etwas im Busch. Ob es nachhaltig ist, kann ich derzeit nicht voraussagen, aber ganz offensichtlich denken viele Behörden, aber auch Unternehmen in Europa endlich darüber nach, unabhängiger von den Technologiegiganten aus den USA zu werden. Das spiegelt sich auch in einer Vielzahl von ausführlichen Berichten in den Medien wider. Thomas Kuhn dröselt die gegenwärtige Gemengelage in der Wirtschaftswoche auf.

    Schlüsseljahr 2026?

    Trotz aller weiterhin bestehenden Herausforderungen sieht er eine Chance, dass 2026 das Jahr wird, in dem Europa digitalunabhängiger wird:

    Gut möglich also, dass der Wechsel des IStGH erst der prominente Auftakt war. Und dass 2026 das Jahr wird, in dem Europa beginnt, seine digitale Zukunft auf breiter Front selbst zu bauen – statt sie aus Redmond, Mountain View oder Seattle zu beziehen.

    Angst vor dem „Kill Switch“ aus den USA erschüttert Europas IT-Markt, Thomas Kuhn, WiWo vom 3.2.2026

    Der IStGH ist der Internationale Strafgerichtshof, der sich von Microsoft-Lösungen verabschiedet, nachdem die US-Administration Microsoft anwies, Konten von Richtern zu sperren. Doch Thomas Kuhn geht auch ausführlich auf die Hürden ein, die oft nicht überwunden werden. US-Konzerne wie Microsoft versuchen, ihre Dominanz durch aggressive Bündelpreise, die Office, Cloud, E-Mail und Kollaboration sichern, auszubauen. Europäische Anbieter treten dagegen meist modular an und wirken dadurch teurer, obwohl sie funktional konkurrenzfähig sind.

    Deutschland ist zu lahma..schig

    Hinzu kommt eine politische und administrative Blockade. Öffentliche Ausschreibungen sind häufig auf Hyperscaler zugeschnitten, digitale Souveränität taucht oft nicht einmal als Vergabekriterium auf. Gleichzeitig klafft eine Lücke zwischen politischen Sonntagsreden und realen Entscheidungen, etwa wenn trotz Souveränitätsrhetorik milliardenschwere Aufträge an US-Anbieter vergeben werden – siehe Bayern. Kuhns Befund ist eindeutig: Es wäre mehr möglich; Beispiele wie Dänemark oder Schleswig-Holstein belegen das. Was fehlt, ist der konsequente politische Wille, europäische IT-Lösungen systematisch zu bevorzugen und strategisch aufzubauen.

    Und es werden natürlich auch Fehler bei der Einführung gemacht, wie beispielsweise Julian Staib am 17. Januar 2026 in der FAZ beschreibt. Lösungen wie LibreOffice, das in Schleswig-Holstein Microsoft Office ablöst, können nicht im Hauruck-Verfahren eingeführt werden. Es gehört ein Schulungs- und Coachingkonzept dazu, und man muss sich darüber im Klaren sein, dass natürlich Widerstände überwunden werden müssen, da Nutzerinnen und Nutzer an ihrer gewohnten Umgebung hängen.

    Lücken schließen, statt zu lamentieren

    Immer wieder wird zudem auf die sogenannten Fachverfahren verwiesen, die historisch mit den Microsoft-Produkten verwoben sind. Diese müssen auf offene Systeme umgestellt werden, das heißt, es muss neu programmiert werden. Das kostet natürlich Zeit und Geld. Jedoch stellt sich durchaus die Frage, ob sich diese Änderungen nicht auf mittlere Sicht rechnen. Mir scheint, dass diese Fachverfahren nur wieder eine der Entschuldigungen sind, nichts zu tun. Nichts tun ist einfach bequemer, und die Häppchen bei den Microsoft-Partys schmecken halt so gut.

    Als eine weitere Ausrede, nichts zu tun, wird eine tiefere Integration der einzelnen Open-Source-Komponenten genannt. Zwar loben Behörden und Unternehmen die Leistungsfähigkeit einzelner Anwendungen wie LibreOffice, Nextcloud, Open-Xchange, Jitsi oder OpenTalk, wollen aber eine tiefere und nahtlosere Integration, wie Christian Wölbert in seinem Beitrag vom 18.1.2026 im Spiegel schreibt.

    Gewünscht sind Komfortfunktionen, die Nutzer aus proprietären Ökosystemen kennen: Anhänge direkt aus der Cloud versenden, Videokonferenzen aus Termineinladungen heraus starten, anwendungsübergreifend suchen. Damit offene Lösungen im Verwaltungsalltag nicht als „Flickenteppich“ wahrgenommen werden, braucht es mehr verbindende Klammern zwischen den bestehenden Programmen. Auch die können geschaffen werden.

    Es ist kein Hexenwerk

    Solche Integrationen sind machbar, es ist kein Hexenwerk. Und es ist etwas, an dem sicherlich das ZenDiS, das Zentrum für digitale Souveränität, mit seiner OpenDesk-Suite arbeitet. Aber auch hier gilt: Man muss investieren wollen. Die derzeitigen Budgets, die beispielsweise in das ZenDiS fließen, erscheinen lächerlich im Vergleich zu den Millionen, die an Microsoft gezahlt werden. Das Investitionsvolumen für eine tiefere Integration der Komponenten scheint mir vergleichsweise überschaubar, besonders dann, wenn sich Bund, Länder, Kommunen und europäische Staaten zusammentun. Doch mit warmen Worten schafft man diese Integrationen und Komfortfunktionen halt nicht oder zu spät.

    Ob es Kommissionen richten?

    Immerhin schafft die Trump-Administration das, was die deutsche und europäische Verwaltung über Jahrzehnte nicht hinbekommen hat: Sogar der deutsche Bundestag denkt über Alternativen nach, wie Stefan Krempl am 02.02.2026 auf heise online berichtet. Eine fraktionsübergreifende Kommission will die Abhängigkeit von US-Tech-Giganten wie Microsoft endlich abstreifen und setzt auf „digitale Souveränität“. Nach Jahren des Comfort-Zwangs mit Microsoft 365 und Windows soll die digitale Infrastruktur des Parlaments neu gedacht werden – mit europäischen Alternativen, eigener Cloud-Architektur und Open-Source-Software. Die Absicht ist klar: Parlamentarische Arbeit soll nicht länger vom Wohlwollen oder gar geopolitischen Interessen großer US-Konzerne abhängen.

    Doch zwischen Anspruch und Alltag klafft eine politische Realität, die skeptisch stimmt: Manche Vorschläge wirken wie „Souveränitäts-Washing“, weil sie weiter auf US-Dienste setzen. Das Ganze erinnert momentan mehr an ein IT-Audit als an eine echte Befreiungsbewegung. Es wird sich bald zeigen, ob nur einmal mehr durch eine Kommission Papier produziert wird, oder ob die politischen Parteien es ernst meinen. Sicher ist nur, dass die Lobbyisten von Microsoft und den anderen Tech-Bros in Berlin und Brüssel wahrscheinlich noch nie so am Rotieren waren.

    Frankreich macht es vor

    Einmal mehr scheint Frankreich konsequenter und entschlossener zu sein, sich von den Abhängigkeiten zu lösen. Bis 2027 sollen 200.000 Beamte mit einer Open-Source-basierten Videokonferenzlösung arbeiten, die Microsoft Teams und Zoom ablöst, berichtet heise am 27.1.2026. Genau solche Entscheidungen vermisse ich in Deutschland.

    Jörg Schieb bringt es meiner Ansicht nach in seinem Beitrag vom 20.1.2026 auf den Punkt. Viele sind einfach zu bequem. Natürlich können wir kurz- und mittelfristig nicht komplett auf amerikanische Dienste verzichten, aber wir sollten Alternativen kennen, aufbauen und nutzen. Hier habe ich deutliche Zweifel am deutschen Willen beziehungsweise am Willen einer Vielzahl von Politikerinnen und Politikern der etablierten Parteien, die doch oft den Anschein erwecken, mit den Tech-Bros verbrüdert zu sein. Wir können und sollten uns am französischen Nachbarn oder auch an Dänemark orientieren und versuchen, sukzessive gesamteuropäische Lösungen zu entwickeln.

    Unabhängigkeit professionell angehen

    Die von den Kritikern genannten Schwächen, also Integration in Fachverfahren, funktionale Erweiterungen und Integration von Produkten, sind eine reine Willens- und Ressourcenfrage. Herumlamentieren hilft nicht weiter. Stattdessen sollten die Themen professionell angegangen und gemanagt werden. Es sollte angesichts der Ereignisse klar sein, dass wir nicht weiter bequem in einer vermeintlichen Komfortzone verharren oder uns bequem zurücklehnen können.

    Gerade jetzt, wo Microsoft eine neue Abhängigkeit durch den eigenen CoPilot zu schaffen versucht, ist der Zeitpunkt gekommen, den Umstieg einzuleiten. Und aus meiner Sicht ist es durchaus sehr sinnvoll, signifikant Mittel in deutsche und europäische Entwicklungen zu investieren, statt Millionen von Euro an die Tech-Bros zu überweisen, die Donald Trump hofieren und auf dessen Befehl zweifelsohne springen würden. Wir bauen dadurch in Europa eigenes Know-how auf, holen technologisch auf, schaffen und sichern Arbeitsplätze. Man muss nur wollen, bereit sein, auch Hürden und Probleme zu überwinden, einen realistischen, mittelfristigen Plan haben. Wenn nicht jetzt, wann dann?

    #ÖffentlicheVerwaltung #DigitaleSouveränität #Digitalisierung #Microsoft #OpenDesk #OpenSource #Technologiewandel #Verwaltung
  30. Digitale Souveränität: Warum sie Europa verändert – und was das für dich als Admin bedeutet

    Warum du digitale Souveränität kennen solltest Digitale Souveränität ist längst nicht mehr nur ein politisches Schlagwort, sondern wirkt sich ganz konkret auf Architekturentscheidungen, Tool-Auswahl, Compliance-Anforderungen und damit auf deinen Alltag als Systemadministrator aus. Je besser du verstehst, wie Europa und Deutschland ihre digitale Unabhängigkeit stärken wollen, desto gezielter kannst du deine Infrastruktur ausrichten und dir neue Jobchancen sichern. Was digitale […]

    andreas-moor.de/digitale-souve

  31. Austausch an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg (HVF Ludwigsburg) 🎓💬

    Auf Einladung des AStA der HVF Ludwigsburg besuchte Landtagspräsidentin Muhterem Aras die Studierenden und weitere Interessierte der HVF.

    Mit einem persönlichen Impuls eröffnete sie die Veranstaltung und ging anschließend in eine offene Diskussionsrunde mit den Studierenden. Im Mittelpunk des Impulses: die Bedeutung einer starken öffentlichen Verwaltung für unser Gemeinwesen. "Sie sorgen für das Erlebnis, dass Demokratie funktioniert, dass Demokratie etwas ist, woran sich festzuhalten und zu schützen lohnt. Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Verwaltung sind Investitionen in die Demokratie", so Aras.

    Ein Termin, der gezeigt hat, wie wertvoll der direkte Dialog zwischen Politik und Studierenden ist – engagiert, kritisch und zukunftsorientiert. ✨

    #HVFLudwigsburg #LandtagBW #Demokratie #PolitischeBildung #ÖffentlicheVerwaltung #Studierende #Dialog #AStA #ZukunftGestalten

    /Team LandtagBW

  32. Lena Deininger absolviert ein duales Studium in der öffentlichen Verwaltung der #UniMainz. Den theoretischen Teil ihrer Ausbildung kann sie direkt in verschiedenen Abteilungen der JGU zum Einsatz bringen! 👇

    youtube.com/watch?v=tg8p2T0mMr

    #DualesStudium #ÖffentlicheVerwaltung

  33. Drei Fragen an … 🎤💬✍️
    Dieses Mal im Fokus: Studienanfänger*innen des Bachelorstudiengangs „Public Management“ 🎓

    Im März erst sind sie mit Herzklopfen ins Studium gestartet – nun kehren sie schon für ihr zweites Semester an die Hochschule zurück.

    Wir wollen von unseren Studienanfänger*innen wissen, wie es ihnen in ihrem ersten Semester erging und was sie in den letzten Monaten innerhalb und außerhalb der Lehrveranstaltungen gelernt haben.

    Interesse geweckt? 👀 Jetzt auf einen Studienplatz bewerben unter hs-kehl.de/bpm 🚀

    #hskehl #bpmbw #publicmanagement #campusleben #öffentlicherdienst #öffentlicheverwaltung #wasstudieren #startedurch #berufswahl

  34. #hexental #auimhexental mal innovativ

    ein WHATSAPPKANAL!?! Seid ihr aus der Zeit gefallen?

    Ruft da alle mal an ;)

    #kommunikation #öffentlicheverwaltung

  35. Fernstudium Öffentliche Verwaltung: Flexible Studien mit virtuellen Vorlesungen und digitalen Lernmaterialien. Fernstudium Infomaterial stellt Studiengänge, Voraussetzungen und Berufsperspektiven vor. Der Abschluss qualifiziert für Tätigkeiten in Stadt-, Landes- und Bundesbehörden. Auch ohne Abitur möglich. #FernstudiumInfomaterial #ÖffentlicheVerwaltung fernstudium-infomaterial.de/fe

  36. Infinito.Nexus – Eine Plattform für digitale Souveränität und vernetzte Zusammenarbeit

    Die digitale Transformation stellt heute alle gesellschaftlichen Bereiche vor enorme Herausforderungen. Öffentliche Verwaltungen kämpfen mit komplexen IT-Landschaften, Bildungsträger suchen nach sicheren und offenen Lernumgebungen, und Unternehmen benötigen flexible Plattformen für Kollaboration und Innovation. Währenddessen wächst der Druck, digitale Souveränität zu stärken und sich nicht von wenigen globalen Konzernen abhängig zu machen. Genau hier setzt Infinito.Nexus an: ein Open-Source-Framework, das komplette digitale Infrastrukturen automatisiert bereitstellt und eine Vielzahl erprobter Anwendungen nahtlos miteinander verbindet. […]

    blog.infinito.nexus/blog/2025/

  37. #Karrierefreitag! 😎 Expert*in für Finanzen und #Haushalt in der öffentlichen #Verwaltung gesucht:
    🌳👩‍💻 Arbeite auf dem schönsten #Forschungsgelände Braunschweigs ‒ und wenn du willst auch im Homeoffice 👉 als Teil des Thünen-Teams der Zentralabteilung!
    Auch Berufsanfänger*innen sind willkommen. 🤗

    thuenen.de/Job-63
    👉 bewirb dich noch bis zum 3. August!

    #Stellenangebot #ÖffentlicheVerwaltung

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