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#literaturrecherche — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #literaturrecherche, aggregated by home.social.

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  1. Was kostet eine Trefferliste? Hinter der Suche nach wissenschaftlicher Literatur stehen Zeit, Rechercheaufwand, Metadaten sowie Datenbanken und technische Infrastrukturen. Zur Open Access Week 2026 fragen wir, welche Ressourcen nötig sind, damit Wissen auffindbar wird und wer sie trägt. #oaweek2026 #Literaturrecherche, #Metadaten #OpenAlex #oaweek

    tub.tuhh.de/blog/2026/10/21/oa

  2. 🔎 Online Seminar: Smarte Recherche: KI-Tools sinnvoll im Rechercheprozess nutzen

    📅 2.9.2026
    🕓️️ 15:00 - 16:30 Uhr

    Mit jedem Tag gibt es mehr KI-Anwendungen, die Arbeitserleichterungen versprechen - auch für das Finden und Auswerten von Informationen. In diesem interaktiven Online-Workshop erfahren Sie, welche davon für die wissenschaftliche Literaturrecherche geeignet sind.
    🎯 Zielgruppe: Alle Interessierten

    Weitere Infos und Anmeldung: bibliothek.kit.edu/veranstaltu

    #KI #Seminar #Literaturrecherche

  3. Bevor ab übermorgen Profi-Wissen Geschichte sein wird, teile ich heute einen grundlegenden Erklärbärbeitrag - zu Datenbanken:

    profi-wissen.de/was-sind-daten

    #Recherche #Datenbank #Literaturrecherche

  4. Explainable KI statt stundenlanger PubMed-Suche? Puraite will Evidenzsynthesen in den Lebenswissenschaften radikal verkürzen – ohne Blackbox, mit nachvollziehbaren Vorschlägen. Wie weit kann das gehen?
    #KI #Lebenswissenschaften #Literaturrecherche

    heise.de/hintergrund/Interview

  5. KI-gestützte #Literaturrecherche in der #Romanistik – ein Erfahrungsbericht.

    #Ki -gestützt erfordern wiss. Recherchen nicht weniger Kompetenzen, aber zum Teil andere.
    Ein Gastbeitrag von Ursula Winter (Romanistin & Bibliothekarin an der UB Marburg) im Romanistik-Blog: blog.fid-romanistik.de/?p=8759

  6. Besonderer Tipp: Unsere Fachreferentin für Naturwissenschaften gibt am Dienstag, 14.4.2026, Einblicke in die Grundlagen der Literaturrecherche. Neben naturwissenschaftlichen Datenbanken stehen auch (frei zugängliche) KI-Tools im Fokus.
    👉 Alle wichtigen Infos und Anmeldung unter: studip.uni-osnabrueck.de/dispa /bk #ubosnabrueck #recherchetipp #literaturrecherche

  7. OpenAlex 2026: Was die neuen Entwicklungen für uns als Bibliothek bedeuten

    2021 wurde bekannt gegeben, dass der Microsoft Academic Graph nicht mehr weiterentwickelt wird.

    OpenAlex trat an, die Lücke zu füllen, und entwickelte sich im Laufe der letzten Jahre zu einer ernstzunehmenden Alternative zu Zitationsdatenbanken wie Dimensions, Scopus oder Web of Science (siehe auch diesen früheren Blogbeitrag).

    Auch in den letzten Monaten hat sich OpenAlex deutlich weiterentwickelt: neue technische Grundlagen, ein erweiterter Datenbestand, verbesserte Suchfunktionen und ein neues Nutzungsmodell. Für uns als Deutsche Zentralbibliothek für Technik und Naturwissenschaften sowie als Universitätsbibliothek sind das keine abstrakten Neuigkeiten – wir sind seit Sommer 2025 Mitglied bei OpenAlex (siehe Supporting Members hier) und gestalten aktiv mit, wie diese Infrastruktur für Forschung und Lehre genutzt werden kann.

    Was OpenAlex heute kann – und warum das für uns relevant ist

    OpenAlex verbindet Publikationen, Autor:innen, Institutionen, Fördermittel und Konzepte in einem offenen Forschungsgraphen. Der Datenbestand ist in letzter Zeit stark gewachsen auf eine Größe von aktuell etwa 450 Millionen Werken und deckt neben klassischen Verlagspublikationen zunehmend auch Preprints, Repositorieninhalte und graue Literatur ab. Für uns bedeutet das: Wir können die Publikationslandschaft unserer Universität – einschließlich des Open-Access-Outputs – besser im globalen Kontext verfolgen und sichtbar machen.

    Verbesserte Suche: neue Möglichkeiten für Forschende und Studierende

    Die Suchfunktion von OpenAlex wurde deutlich ausgebaut. Präzisere Schlagwortsuche, bessere Verarbeitung langer Suchstrings und erste semantische Ansätze machen die Plattform zu einem ernstzunehmenden Werkzeug – insbesondere für systematische Literaturrecherchen und thematische Explorationen. Wir begleiten diese Entwicklung aktiv: In unseren Beratungsangeboten (TIBgefragt) zeigen wir, wie OpenAlex sinnvoll neben den oben erwähnten klassischen Datenbanken eingesetzt werden kann. Interessiert? Buche gleich einen Termin bei unserer Fachreferentin hier.

    Die bibliografische Datenbank OpenAlex

    Fördermittel-Metadaten: Chancen für Reporting und Analyse

    OpenAlex baut einen eigenen Datenzweig für Grants und Förderorganisationen auf. Für uns als Bibliothek eröffnet das konkrete Perspektiven: Publikationen lassen sich verlässlicher den zugehörigen Projekten zuordnen, Förderlandschaften werden transparenter. Wir prüfen derzeit, wie sich diese Daten ergänzend zu unseren CRIS- und Berichtssystemen nutzen lassen.

    Affiliation Curation: Wir können aktiv mitgestalten

    Besonders relevant für uns ist die geplante Affiliation Curation. OpenAlex entwickelt Werkzeuge, mit denen Institutionen ihre eigenen Zuordnungsdaten direkt pflegen können – also prüfen und korrigieren, ob Autor:innen und Publikationen korrekt mit unserer Institution verknüpft sind. Als Bibliothek, die bereits Repositorium, Publikationslisten und CRIS-Systeme betreut, sind wir gut aufgestellt, diesen Prozess zu koordinieren. Korrekte Affiliationsdaten in OpenAlex verbessern direkt die Qualität externer Analysen und Rankings, die auf diesen Daten aufbauen. Wir erwarten hier gezielte Onboarding-Angebote und freuen uns darauf, langfristig an der Datenqualität mitzuwirken

    Unsere Mitgliedschaft – und was wir daraus machen

    Mit der Unterzeichnung der Barcelona Declaration On Open Research Information hat die TIB erklärt, offene und nicht-kommerzielle wissenschaftliche Infrastrukturen zu fördern. Dies tun wir mit unserer Mitgliedschaft bei OpenAlex. Das neue Nutzungsmodell sieht API-Keys und nutzungsbasierte Kontingente vor; als Mitglied haben wir erweiterten Zugang und gestalten die Plattform mit. Neben der Affiliation Curation nutzen wir die Mitgliedschaft für weitere Projekte:

    • Bei GROBI (Graphische Observatorien für bibliometrische Analysen), das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wird, arbeiten wir gemeinsam mit Forschenden der Leibniz Universität Hannover an einfach nachnutzbaren Infrastrukturen für das bibliometrische Monitoring in verschiedenen Szenarien.
    • Im durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen von Hochschule digital Niedersachsen geförderten Projekt FIS Niedersachsen (Aufbau eines Netzwerkes und Services zu Forschungsinformationen (FIS)) entwickeln wir gemeinsam mit den niedersächsischen Hochschulen Strategien und Lösungen zur Kuratierung von Publikationsmetadaten – unter anderem durch die oben erwähnte Affiliations-Kuratierung.

    Unsere nächsten Schritte

    Wir möchten gemeinsam mit Forschenden, Lehrenden und Data Stewards ausloten, wie OpenAlex am sinnvollsten in bestehende Workflows eingebunden werden kann – von Publikationsmonitoring und Open-Access-Berichten über Datenanreicherungen im Repositorium bis hin zu automatisierten Analysen.

    Haben Sie konkrete Ideen oder Bedarfe? Sprechen Sie uns an.

    Weiterführende Ressourcen zu OpenAlex

    Wer die Entwicklung von OpenAlex selbst verfolgen möchte, findet hier die wichtigsten Anlaufstellen:

    • Blog – Neuigkeiten, Feature-Ankündigungen und Hintergründe direkt vom OpenAlex-Team: blog.openalex.org
    • Webinare – regelmäßige Online-Veranstaltungen zu aktuellen Themen, mit Aufzeichnungen auf dem YouTube-Kanal: help.openalex.org – Webinars
    • Hilfe-Center – allgemeine Dokumentation zu Daten, Funktionen und Nutzung: help.openalex.org
    • Technische Dokumentation/API – für alle, die OpenAlex programmatisch nutzen oder in eigene Systeme einbinden möchten: developers.openalex.org
    #TIBgefragt #Datenanalyse #Literaturrecherche #OpenAccess #LizenzCCBY40INT #OpenResearchInformation #Bibliometrie #fis #openalex
  8. Internationals bei der Literatursuche unterstützen - mit dem Online-Seminar „Englisch für Schulungen und Beratungen zur Literaturrecherche in Bibliotheken“ am 22.04.2026 geht es besser!

    Voraussetzung: Teilnahme am ZBIW-Seminar „Englisch in der Bibliothek – Library Vocabulary...“ oder sichere Kenntnisse des englischen Bibliotheksvokabulars (B1+).

    Anmeldung bis 11.03.

    th-koeln.de/weiterbildung/engl

    #ZBIW #THKoeln #Bibliothek #Weiterbildung #Literaturrecherche #LibrarySkills #English

  9. Ein spannender Aspekt fürs wissenschaftliche Arbeiten sind ja zurückgezogene Artikel. Wer in einer ersten Recherche etwas Interessantes gefunden hat, das dann später zurückgezogen wurde, kann das schon mal übersehen. Das Problem wird hier behandelt - mit Tool-Tipps, um solche Fehler zu vermeiden:
    tub.tuhh.de/blog/2026/02/23/re

    #FediCampus, #WissenschaftlichesARbeiten #Literaturrecherche #Retraction

  10. 🔍 Datenbank des Monats: OpenAlex

    OpenAlex umfasst aktuell mehr als 474 Mio. wissenschaftliche Werke. Komplett kostenlos und offen zugänglich. Eine perfekte Ergänzung zu etablierten Datenbanken: transparente Methodik, starker Fokus auf Offenheit, Datasets, Software und internationale Forschung inklusive.

    Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

    #DatabaseOfTheMonth #DatenbankDesMonats #OpenAlex #OpenScience #Literaturrecherche

    tub.tuhh.de/blog/2026/02/10/op

  11. Das ist eine erfreuliche Rückmeldung für die erste Hälfte eines Webinars an zwei halben Tagen: "Das Team findet die FB bisher sehr gut."
    Gleich gehts weiter!
    #webinar #Recherche #KI #bibliothek #Literaturrecherche

  12. Wisst ihr, wie ihr in Bibliothekskatalogen und Datenbanken suchen müsst, um passende Quellen für eure Arbeit zu finden?
    Im Kurs "Effizient recherchieren" lernt ihr die Grundlagen einer erfolgreichen und effizienten Literaturrecherche.
    Termine der nächsten Sitzungen:
    ✅ 28.01.2026 | 16 - 17.30 Uhr
    ✅ 09.02.2026 | 10 - 11.30 Uhr
    ✅ 25.02.2026 | 15 - 16.30 Uhr
    Online über Zoom | ohne Anmeldung
    #Literaturrecherche #Recherche #Recherchekurs
    edulabs.uni-koeln.de/ilias.php

  13. Wie und ob kann Generative Künstliche Intelligenz die wissenschaftliche Arbeit und Recherche unterstützen? Der FID #Romanistik betrachtet die #KI kritisch, jedoch ohne die Chancen zu ignorieren, die in ihr als Werkzeug der #Literaturrecherche liegen.

    Fortlaufende Infos auf: fid-romanistik.de/ki-tools

  14. Mit einem innovativen Angebot unterstützt die #Universitätsbibliothek Würzburg Schulen bei der wissenschaftlichen Grundbildung.
    Seit dem Start des E-Portfolio für Schulen vor zwei Jahren wurde das online zugängliche Tool bereits über 10.200 Mal genutzt. Das Portfolio unterstützt Schüler*innen der gymnasialen und beruflichen Oberstufe dabei, Grundlagen der #Literaturrecherche, #Bibliotheksnutzung und wissenschaftlichen Arbeitsweise zu lernen.
    idw-online.de/de/news863605
    #Schule #Gymnasium

  15. Ein Quanten-Preis zum Quantenjahr

    Im letzten Jahr hat die Entscheidung des Preiskomitees, den Physik-Nobelpreis 2024 an John J. Hopfield und Geoffrey E. Hinton für ihre wegweisenden Entdeckungen und Entwicklungen, die maschinelles Lernen mit künstlichen neuronalen Netzen ermöglichen, zu verleihen, die Bandbreite der Physik und ihrer interdisziplinären Bedeutung für Fortschritt und Gesellschaft verdeutlicht: Physik ist mehr.

    In diesem Jahr scheint das Komitee zu den Wurzeln der Physik zurückzukehren, ohne dabei die Zukunft aus den Augen zu verlieren: Am 10. Dezember 2025 wird John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis der Nobelpreis für Physik 2025 „for the discovery of macroscopic quantum mechanical tunnelling and energy quantisation in an electric circuit“ verliehen werden, also letztlich für die sehr konkrete Erforschung und Anwendung physikalischer Grundkonzepte, die dann auch zur Entstehung der Quantentechnologie als neues Fachgebiet beigetragen haben. Selten habe ich beim Lesen des wissenschaftlichen Hintergrunds zum Preis so viel verstanden wie in diesem Jahr. Selten ist so deutlich geworden, wie diese Grundlagen und Konzepte in die Arbeit der Preisträger eingeflossen sind, in Teilen auch eine Reise durch die Geschichte des Nobelpreises und seiner Träger (und viel zu wenigen Trägerinnen).

    Die Physik-Nobelpreisträger 2025: John Clarke, Michel Devoret und John Martinis. // Illustration: Niklas Elmehed © Nobel Prize Outreach

    In ihren Experimenten, die die drei Preisträger gemeinsam an der University of California durchführten und deren Ergebnisse sie unter anderem in

    veröffentlichten, zeigten sie, wie Quantentunneln auf makroskopischer Skala in einem elektrischen Schaltkreis mit zwei Josephson-Kontakten messbar wird.

    Basis für diese Experimente war das Wissen um

    • den Tunneleffekt als solchen, wie ihn George Gamow 1928 als quantenmechanischen Prozess beim Alpha-Zerfall eines Atomkerns beschrieben hatte,
    • die Erklärung des Phänomens der Supraleiter durch Cooper-Paare in der B(ardeen)C(ooper)S(chrieffer)-Theorie (Nobelpreis für Physik 1972),
    • die Arbeiten von Leo Esaki und Ivar Giaeve zu Tunneleffekten in Halb- und Supraleitern, sowie von Brian David Josephson zur theoretischen Vorhersage des inzwischen nach ihm benannten Josephson-Effektes (Nobelpreis für Physik 1973 und
    • die Beiträge von Alexei A. Abrikosov, Vitaly L. Ginzburg and Anthony J. Leggett zur Theorie der Supraleitung und Suprafluidität (Nobelpreis für Physik 2003).

    Insbesondere die theoretischen Arbeiten von Anthony Legget über makroskopisches Quantentunneln in Josephson-Kontakten gaben den Anstoß zu den von Clarke, Devoret und Martinis durchgeführten Experimenten. Last but not least wurde und wird das von den Preisträgern experimentell geschaffene makroskopische Quantensystem gerne mit dem von Erwin Schrödinger (Nobelpreis für Physik 1933) in einem Artikel von 1935 ersonnenen Gedankenexperiment zur Übertragung quantenmechanischer Begriffe auf die makroskopische Welt, Schrödingers Katze, verglichen.

    Soweit die geschichtlichen Aspekte des Preises, letztlich haben die Arbeiten der diesjährigen Preisträger aber Tür und Tor für neuere und zukünftige (quantentechnologische) Entwicklungen geöffnet:

    • Künstlichen „Atome“ auf makroskopischer Skala, durch die weitere Quantensysteme simuliert werden konnten und können, was zu einem tieferen Verständnis quantenphysikalischer (mikroskopischer) Effekte führt.
    • Qubits (Quantum Bits) in Supraleiter-Schaltungen sowie die cQED (circuit Quantum Elektrodynamics) als Bauelemente von Quantencomputern.

    Fachgebiete, wie z.B. die Quantenoptik, konnten ihr Forschungsspektrum auf Bereiche ausdehnen, die atomphysikalisch nicht zugänglich sind, was sehr schön in der Arbeit des Exzellenzclusters PhoenixD am Beispiel konkreter Demonstratoren zu sehen ist.

    Eine eigene Zusammenfassung ihrer Arbeiten geben Clarke, Devoret und Martinis mit einem 2020 erschienenen Artikel in Nature Physics: Quantum Josephson junction circuits and the dawn of artificial atoms.

    Wer darüber hinaus weitere Fachliteratur zu den Forschungsthemen des Physik-Nobelpreises 2025 erkunden will, wird selbstverständlich im TIB-Portal fündig, z.B. mit Suchanfragen nach den Schlagworten

    Auch die freie Suche nach Qubit Josephson liefert viele interessante Treffer und zeigt mit der hohen Zahl an Patentinformationen die Relevanz dieser Themen für industrielle Anwendungen.

    Wie in jedem Jahr teste ich die arXiv-Affinität der Preisträger und bin 2025 erfreut: Sowohl John Clarke als auch Michel H. Devoret und John M. Martinis sind mit einer großen Zahl an Papern auf arXiv vertreten.

    Umfangreiche Publikationslisten der drei Autoren lassen sich selbstverständlich in kostenpflichtigen Literaturdatenbanken, wie zum Beispiel Web of Science oder Scopus erfragen, eine „offene“ Variante ist die Nutzung von OpenAlex. Hier sind von John Clarke über 700, von Michel H. Devoret mehr als 500 und von John M. Martinis über 600 Veröffentlichungen nachgewiesen. Dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die richtigen Autoren handelt, lässt sich über die ausgezeichneten Filterfunktionen in OpenAlex feststellen.

    Die 2025 Nobel Prize Lectures in Physics können wir am 8. Dezember 2025 ab 9 Uhr live verfolgen.

    Für eine funktionierende Wissenschafts- und Publikationskultur

    Auf eine weitere wichtige Aktivität der den Nobelpreis für Physik zu verantwortenden Organisation, der Royal Swedish Academy of Sciences, möchte ich an dieser Stelle hinweisen: Im Sommer 2025 hat diese einen Workshop veranstaltet, der sich mit dem zunehmenden Problem von Fake Science in Publikationen befasst hat. Entstanden ist dabei die Stockholm Declaration, die neben einer guten Übersicht bisheriger Deklarationen für Reformen im wissenschaftlichen Publikationswesen kurz und prägnant wesentlichen Punkte zur Sicherstellung einer auch in Zukunft (und in Zeiten Generativer AI) funktionierenden Wissenschafts- und Publikationskultur aufführt. Mögen sie in den Communities Gehör finden!

    Wer die Stockholm Declaration unterschreiben möchte, kann das hier tun: https://sciii-it.org/stockholm-declaration/

    #Recherchetipps #LizenzCCBY40INT #Fachdatenbanken #Physik #Nobelpreis #Fachreferat #TIBPortal #Quantenphysik #Quantenjahr2025 #Literaturrecherche
  16. So, den ersten von drei Teilen eines Seminars rund um #Literaturrecherche noch mal scannen - um 17 Uhr gehts los (dann noch morgen und übermorgen). Ich hoffe auf nette Studis.

  17. 🃏 Research Master: Studierende der Hochschule Hannover entwickeln ein Kartenspiel, das Informationskompetenz und Literaturrecherche lernen spielerisch verbindet.

    Gamification in der Hochschullehre – frei verfügbar auf Zenodo (CC BY-NC 4.0).

    ➡️Lies jetzt den ganzen Artikel: b-u-b.de/detail/weltwissen-im-

    #BuB #Bibliotheken #Informationskompetenz #ResearchMaster #Gamification #Literaturrecherche

    Foto: Lea Schindler

  18. Exzellente (Quanten)Forschung an der Leibniz Universität Hannover

    Ende Mai ist es in einer Pressemitteilung bekannt gegeben worden: Die drei Exzellenzcluster an der Leibniz Universität Hannover (LUH) PhoenixD, QuantumFrontiers und Hearing4all.connects gehen in die Verlängerung. Herzliche Glückwünsche! Ein schöner Anlass, um hier im TIB-Blog die Exzellenzcluster mit ihren Forschungsschwerpunkten kurz vorzustellen und der Quantenphysik in ihren Forschungsinhalten nachzuspüren.

    QuantumFrontiers

    Bei QuantumFrontiers wird der Quantenbezug ziemlich offensichtlich im Namen des Clusters hergestellt. In der Presseinformation lesen wir über den Exzellenzcluster: „Zentrales Ziel ist, Messungen an der Quantengrenze mit bisher unerreichter Präzision durchzuführen – und sowohl die Grundlagenforschung voranzutreiben, als auch Anwendungen in der Quantentechnologie zu erschließen“ und „Mit der Quantenmetrologie dringen wir in unerforschtes Gebiet vor und erreichen nie dagewesene Präzision.“ Das zentrale Thema und gemeinsamer Nenner der sehr speziellen Forschungsprojekte in QuantumFrontiers ist also die Quantenmetrologie. Die Anwendungen sind dann erstaunlich vielfältig: von der Optischen Uhr über Gravitationswellendetektoren, Quantensensoren und Quantencomputern bis hin zu Kalten Atomen im Weltall, um nur einige wenige zu nennen. Salopp gesagt: Wenn die Menschheit Technologien basierend auf Quanteneffekten entwickeln und nutzen will, muss sie natürlich auch auf Quantenebene messen können!

    Suche ich im TIB-Portal nach Quantenmetrologie, erlebe ich einen kleine Überraschung: Dachte ich doch, dass die Quantenmetrologie ein eher neues Thema sei, was auch die zeitliche Entwicklung der Treffer zeigt. Erst ab Mitte der 2000er Jahre steigt die jährliche Zahl der Treffer auf Werte über zehn, ab 2013 dann auf dreistellige Werte. ABER: Der Begriff Quantum Metrology wurde bereits Ende der 1960er Jahre eingeführt und bereits 1983 erschien eine umfangreiche Abhandlung mit dem Titel Quantum Metrology and Fundamental Physical Constants.

    PhoenixD

    Der Exzellenzcluster PhoenixD macht es mir etwas schwerer, auf den Quantenpfad zu kommen. Erstmal bin ich etwas erschlagen angesichts des Spektrums seiner Forschung unter dem Label Photonics, Optics, Engineering Innovation – Across Disciplines. Ich irre über die PhoenixD-Website, sehe viel Optik, sehe vor allem die Beiträge aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik, der Werkstoffkunde und der Chemie, der Mathematik und der Informatik zu den Forschungsschwerpunkten Simulation und Fertigung in PhoenixD. Die Physik oder gar die Quantenphysik vermute ich dann in den Bereichen, die sich mit Aspekten der Licht-Materie-Wechselwirkung beschäftigen. Glücklicherweise hilft hier auch die Presseinformation weiter:

    „Ziel ist es, optische Präzisionsgeräte schnell und kostengünstig zu entwickeln, um neuartige Anwendungen in der medizinischen Diagnostik, der Lebensmittelproduktion sowie der Telekommunikation- und Quantenkommunikation zu ermöglichen. Dafür arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den sechs Fachgebieten Maschinenbau, Physik, Elektrotechnik, Informatik, Mathematik und Chemie zusammen und erforschen die Manipulation und Detektion von Laserlicht.“

    Da sind sie, die wichtigen Begriffe Quantenkommunikation und Laserlicht, Quantenphysik und Quantenoptik! Wenn ich in Web of  Science, einer der von der TIB für die LUH bereitgestellten Fachdatenbanken nach Veröffentlichungen des Exzellenzclusters 2122 suche, erhalte ich 600 Treffer, die sich irgendwo in ihren Metadaten auf EXC-2122 beziehen. Jetzt geht der Spaß erst richtig los. Die Filterfunktion ermöglicht mir, diese Treffer nach bestimmten Aspekten zu analysieren:

    • Aus welchen Einrichtungen stammen die Paper? LUH, TU Braunschweig, Laser Zentrum Hannover, …
    • Aus welchen Departments und Instituten? Fakultät für Mathematik und Physik, Institut für Quantenoptik(!), Hannoversches Zentrum für Optische Technologien, Fakultät für Naturwissenschaften, Institut für Anorganische Chemie, Institut für Organische Chemie, Fakultät für Maschinenbau, … Tatsächlich viel Quantenoptik wenn man nach der Zahl der dem IQO zugeordneten Paper geht.
    • Aus welchen WoS-Fachgebieten? Materials Science Multidisciplinary, Optics, Physics Applied, Nanoscience Nanotechnology, Chemistry Physical, Chemistry Multidisciplinary, Engineering Electrical Electronic, Physics Condensed Matter, Computer Science Artificial Intelligence, Mechanics, Mathematics Interdisciplinary Applications, … und last but not least
    • Wo sind die Paper erschienen? Proceedings of SPIE, Optics Express, Sensors, Optics Letters, Scientific Reports, Carbon, Physical Review B, Computer Methods in Applied Mechanics and Engineering, Physical Review A, … Dieses Ergebnis erfreut mich besonders, da ich mich vor Jahren gemeinsam mit meinen Kolleg:innen dafür eingesetzt habe, dass die SPIE Digital Library als Allianzlizenz angeboten wurde, weil unser Eindruck war, dass sie u.a. in Hannover aufgrund der Forschungsschwerpunkte gut genutzt würde. Sic! Auch dass eifrig in den Journals von Optica publiziert wird, passt.

    Web of Science beantwortet auch die Frage nach den am stärksten zitierten Papern aus der Forschung von EXC-2122:

    Wer eine vollständige Übersicht aller über 900 Paper von PhoenixD möchte, der sei auf die PhoenixD-Seite im Fachinformationssystem der LUH verwiesen. Leider ist hier die Analyse der Paper nicht so möglich wie in einschlägigen Fachdatenbanken.

    Hearing4All

    Hearing4All, das inzwischen seine dritte Förderperiode erreicht hat, hat zum Ziel, „die Prognose, Diagnostik und Behandlung von Hörverlust zu verbessern.“ Insbesondere die Nutzung von KI-basierten Systemem steht in der neuen Förderperiode im Fokus. Beteiligt an Hearing4All sind Wissenschaftler:innen aus der Medizinischen Physik, Psychologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, den Neurowissenschaften, Ingenieurwissenschaften und der Linguistik.

    In diesem Cluster ist die LUH nach der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Medizinischen Hochschule Hannover eher der kleine Bruder: Suche ich die Paper des Clusters in der Fachdatenbank Scopus an, so finde ich über 300 Treffer, die EXC-2177 als Funding information tragen. Filtere ich dann nach den Fachgebiet Physics and Astronomy, reduziert sich die Zahl der Paper auf 49, die überwiegend in Konferenzbänden oder Journals stammen, die Audio und Speech oder Acoustic im Namen tragen. Aber immerhin: Sieben der Paper haben Autor:innen, die am Institut für Quantenoptik der LUH arbeiten, eines davon hat einen Titel, der auch mir verständlich macht, was die Quantenoptik für die Forschung zur Behandlung von Hörverlust tun kann: Optoacoustic tones generated by nanosecond laser pulses can cover the entire human hearing range.

    The Map of (Quantum) Physics

    Zum Schluss dieses Beitrags ein kleines Fundstück, das ich kürzlich in Form eines Bildes abgedruckt auf der letzten Seite eine Buches sah, das aber eigentlich ein YouTube-Video ist und sehr anschaulich zeigt, wo sich die Quantenphysik warum in der Map of Physics verorten lässt. Ab Sekunde 302 ist es soweit:

     

    Vorgeschichte mit QUEST

    Bereits zwischen 2007 und 2012 (mit Auslauffinanzierung bis 2014) wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern der Exzellenzcluster QUEST – Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research gefördert. Der Abschlussbericht und auch andere Beiträge zum Cluster sind im TIB Portal zu finden. Zentrale Forschungsthemen spiegeln sich etwa anschaulich in der Videoserie „QUEST Cluster of Excellence“ im TIB AV-Portal wieder. Seit 2015 findet die Forschungsarbeit des Clusters in Form der QUEST-Leibniz-Forschungsschule (gegründet 2009) ihre Fortführung. Mit dem Exzellenzcluster QuantumFrontiers gibt es eine direkte Verbindung zur Forschungsschule.

     

     

    #TechnischeOptik #Fachdatenbanken #LeibnizUniversitätHannover #Physik #TIBPortal #Quantenphysik #Quantum2025 #Quantenjahr2025 #Literaturrecherche #Quantentechnologie #Quantenoptik #LizenzCCBY40INT

  19. 📚 Das Ende der Vorlesungszeit naht – Zeit, sich fit zu machen für die Hausarbeiten! 💪📝
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    #subgöttingen #subgoettingen #literaturrecherche #literaturverwaltung #studium #bibtipps

  20. Es gibt was Neues in meinem Blog und zwar zu #Literaturrecherche und
    #KI - unter besonderer Berücksichtigung ;-) des Angebots, das Abstract noch weiter zusammenzufassen: profi-wissen.de/literaturreche

  21. #Studium #Akademia #Literaturrecherche

    Moin.
    Ich bin an einem Punkt im Studium angekommen, an dem sich alles in mir sträubt, Literaturrecherche und Transkription so anzuwenden, wie es ein Dozent in nem Seminar haben möchte.
    Ich weiß, dass z. B. sehr sehr viele Akademys über Google Scholar suchen. Ich hab das bisher immer vermieden, weil ich zu oft über die negativen Seiten dessen lese: Citation Bias und das damit verbundene fehlerhafte Ranking, erfundene Literatur von Googles KI, Mischung der Ergebnisse mit anderen wissenschaftlichen Quellen, die keine Fachliteratur sind und nicht zuletzt das Trainieren von KI mit Suchinhalten. Ebenso kritisch bei Transkription von Interviews mit KI-Tools, besonders was den Datenschutz angeht.
    Natürlich habe ich versucht, dem Dozenten zu sagen, dass das nicht unkritisch genutzt werden sollte. Aber er ist da wohl der festen Meinung, dass das doch alles cool ist.
    Habe noch nie im Studium einen so unkritischen, diese Tools nutzenden Dozenten gehabt wie diesen.
    Bin ich einfach nur zu kritisch und es ist alles halb so schlimm, oder hab ich vllt doch Recht mit der Kritik...? 🤔🧐

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