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#militardiktatur — Public Fediverse posts

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  1. k9 » größenwahn » politischer fiimabend: „Mi país imaginario - Das Land meiner Träume“

    SONNTAG 19. OKTOBER 2025 - 19h

    Am 18. Oktober 2019 kommt es in #Chile zu #Massenprotesten. Die Erhöhung der #Metro-Preise treibt über eine Million Menschen auf die Straßen der Hauptstadt #Santiago. Vor allem Jugendliche, besonders aktiv dabei die jungen Frauen wollen das aus der #Pinochet-Diktatur stammende System zu Fall bringen.

    Eventuell ist eine Aktivistin vom 18. Oktober anwesend.

    „Mi país imaginario - Das Land meiner Träume“

    Am 18. Oktober 2019 setzt eine kollektive Revolte Chile in Brand, es ist ein #Volksaufstand, Aufbruch und Hoffnung.

    Der chilenische Filmemacher Patricio #Guzmán, seit dem Putsch von 1973 in #Frankreich im Exil, dokumentiert den Volksaufstand, der das Land im Herbst 2019 erschüttert. An vorderster Stelle: Die Frauen.

    Die Rechte indigener Gemeinschaften sollen festgeschrieben werden und LGBT+ - Rechte wie etwa das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Ehe. Und auch die Rechte von #Flüchtlinge​n und #Migranten. Und dabei soll es nicht bleiben.

    Die Proteste zeigen die Mobilisierungskraft der #Frauen, es kommt zur Uraufführung des Protestsongs gegen Gewalt an Frauen, der darauf um die ganze Welt gehen sollte: "El violador eres tú! - der Vergewaltiger bist du!" Ob in #Madrid, #Melbourne, #Lausanne, #Istanbul oder #Caracas, der Song fand weltweit Nachahmerinnen.

    Während der Proteste verbreitete eine Performance des Theaterkollektivs #LasTesis sich im ganzen Land. Mit verbundenen Augen richteten Frauen in einer Protestaktion den Zeigefinger kollektiv auf die strukturellen Probleme, die häuslicher u. institutioneller Gewalt gegen Frauen zugrunde liegen.

    Es war das Ereignis, auf das der Dokumentarfilmer Patricio Guzmán sein ganzes Leben lang gewartet hatte: anderthalb Millionen Menschen auf den Straßen von Santiago de Chile, die Gerechtigkeit, #Bildung, #Gesundheitsversorgung u. eine neue Verfassung forderten, welche die strengen Regeln ersetzen sollte, die dem Land während der #Militärdiktatur Pinochets auferlegt worden waren.

    MI PAÌS IMAGINARIO zeigt aufwühlende Aufnahmen von Protesten an vorderster Stelle u. Interviews mit engagierten Aktivistenführer*innen u. stellt auf eindrucksvolle Weise eine Verbindung zwischen der komplizierten und blutigen Geschichte Chiles, den aktuellen revolutionären sozialen Bewegungen und der Wahl eines neuen Präsidenten her.

    Ein halbes Jahrhundert zuvor hatte der junge Regisseur Patricio Guzmán zunächst in „Das erste Jahr“ die Anfänge der sozialistischen Regierung Salvador #Allende​s und in dem Dreiteiler „Der Kampf um Chile“ das Abdriften seines Landes in die #Diktatur dokumentiert. Als Achtzigjähriger kehrte der Filmemacher aus dem französischen Exil zurück in seine Heimat und filmte begeistert, aber auch mit Sorge den Aufstand „ohne Anführer und ohne Ideologie".

    Was hat nach Jahrzehnten des ungezügelten #Neoliberalismus ein ganzes Land wachgerüttelt? Guzmán, der miterlebte, wie der #Militärputsch 1973 die Hoffnungen seiner Generation zerstörte, gewährt hautnah Einblick in den chilenischen Volksaufstand: vom brutalen Vorgehen des Staatspräsidenten Sebastián #Piñera gegen die Protestierenden über die Arbeit der Versammlung, die eine neue – inzwischen per Referendum abgelehnte – Verfassung ausarbeiten sollte, bis hin zur Wahl seines jungen, linksgerichteten Nachfolgers Gabriel Boric. Beeindruckende Aufnahmen, vor allem aus der Luft, zeugen von der Gewalt, aber auch vom kreativen Elan der Demonstrationen.

    Sie werden ergänzt von den Berichten eines Dutzends Frauen, die bei der Revolte an vorderster Stelle standen.

    combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

    kinzigstraße 9 + 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee

    Quelle

    #Berlin #Kreuzberg

  2. k9 » größenwahn » politischer fiimabend: „Mi país imaginario - Das Land meiner Träume“

    SONNTAG 19. OKTOBER 2025 - 19h

    Am 18. Oktober 2019 kommt es in #Chile zu #Massenprotesten. Die Erhöhung der #Metro-Preise treibt über eine Million Menschen auf die Straßen der Hauptstadt #Santiago. Vor allem Jugendliche, besonders aktiv dabei die jungen Frauen wollen das aus der #Pinochet-Diktatur stammende System zu Fall bringen.

    Eventuell ist eine Aktivistin vom 18. Oktober anwesend.

    „Mi país imaginario - Das Land meiner Träume“

    Am 18. Oktober 2019 setzt eine kollektive Revolte Chile in Brand, es ist ein #Volksaufstand, Aufbruch und Hoffnung.

    Der chilenische Filmemacher Patricio #Guzmán, seit dem Putsch von 1973 in #Frankreich im Exil, dokumentiert den Volksaufstand, der das Land im Herbst 2019 erschüttert. An vorderster Stelle: Die Frauen.

    Die Rechte indigener Gemeinschaften sollen festgeschrieben werden und LGBT+ - Rechte wie etwa das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Ehe. Und auch die Rechte von #Flüchtlinge​n und #Migranten. Und dabei soll es nicht bleiben.

    Die Proteste zeigen die Mobilisierungskraft der #Frauen, es kommt zur Uraufführung des Protestsongs gegen Gewalt an Frauen, der darauf um die ganze Welt gehen sollte: "El violador eres tú! - der Vergewaltiger bist du!" Ob in #Madrid, #Melbourne, #Lausanne, #Istanbul oder #Caracas, der Song fand weltweit Nachahmerinnen.

    Während der Proteste verbreitete eine Performance des Theaterkollektivs #LasTesis sich im ganzen Land. Mit verbundenen Augen richteten Frauen in einer Protestaktion den Zeigefinger kollektiv auf die strukturellen Probleme, die häuslicher u. institutioneller Gewalt gegen Frauen zugrunde liegen.

    Es war das Ereignis, auf das der Dokumentarfilmer Patricio Guzmán sein ganzes Leben lang gewartet hatte: anderthalb Millionen Menschen auf den Straßen von Santiago de Chile, die Gerechtigkeit, #Bildung, #Gesundheitsversorgung u. eine neue Verfassung forderten, welche die strengen Regeln ersetzen sollte, die dem Land während der #Militärdiktatur Pinochets auferlegt worden waren.

    MI PAÌS IMAGINARIO zeigt aufwühlende Aufnahmen von Protesten an vorderster Stelle u. Interviews mit engagierten Aktivistenführer*innen u. stellt auf eindrucksvolle Weise eine Verbindung zwischen der komplizierten und blutigen Geschichte Chiles, den aktuellen revolutionären sozialen Bewegungen und der Wahl eines neuen Präsidenten her.

    Ein halbes Jahrhundert zuvor hatte der junge Regisseur Patricio Guzmán zunächst in „Das erste Jahr“ die Anfänge der sozialistischen Regierung Salvador #Allende​s und in dem Dreiteiler „Der Kampf um Chile“ das Abdriften seines Landes in die #Diktatur dokumentiert. Als Achtzigjähriger kehrte der Filmemacher aus dem französischen Exil zurück in seine Heimat und filmte begeistert, aber auch mit Sorge den Aufstand „ohne Anführer und ohne Ideologie".

    Was hat nach Jahrzehnten des ungezügelten #Neoliberalismus ein ganzes Land wachgerüttelt? Guzmán, der miterlebte, wie der #Militärputsch 1973 die Hoffnungen seiner Generation zerstörte, gewährt hautnah Einblick in den chilenischen Volksaufstand: vom brutalen Vorgehen des Staatspräsidenten Sebastián #Piñera gegen die Protestierenden über die Arbeit der Versammlung, die eine neue – inzwischen per Referendum abgelehnte – Verfassung ausarbeiten sollte, bis hin zur Wahl seines jungen, linksgerichteten Nachfolgers Gabriel Boric. Beeindruckende Aufnahmen, vor allem aus der Luft, zeugen von der Gewalt, aber auch vom kreativen Elan der Demonstrationen.

    Sie werden ergänzt von den Berichten eines Dutzends Frauen, die bei der Revolte an vorderster Stelle standen.

    combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

    kinzigstraße 9 + 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee

    Quelle

    #Berlin #Kreuzberg

  3. k9 » größenwahn » politischer fiimabend: „Mi país imaginario - Das Land meiner Träume“

    SONNTAG 19. OKTOBER 2025 - 19h

    Am 18. Oktober 2019 kommt es in #Chile zu #Massenprotesten. Die Erhöhung der #Metro-Preise treibt über eine Million Menschen auf die Straßen der Hauptstadt #Santiago. Vor allem Jugendliche, besonders aktiv dabei die jungen Frauen wollen das aus der #Pinochet-Diktatur stammende System zu Fall bringen.

    Eventuell ist eine Aktivistin vom 18. Oktober anwesend.

    „Mi país imaginario - Das Land meiner Träume“

    Am 18. Oktober 2019 setzt eine kollektive Revolte Chile in Brand, es ist ein #Volksaufstand, Aufbruch und Hoffnung.

    Der chilenische Filmemacher Patricio #Guzmán, seit dem Putsch von 1973 in #Frankreich im Exil, dokumentiert den Volksaufstand, der das Land im Herbst 2019 erschüttert. An vorderster Stelle: Die Frauen.

    Die Rechte indigener Gemeinschaften sollen festgeschrieben werden und LGBT+ - Rechte wie etwa das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Ehe. Und auch die Rechte von #Flüchtlinge​n und #Migranten. Und dabei soll es nicht bleiben.

    Die Proteste zeigen die Mobilisierungskraft der #Frauen, es kommt zur Uraufführung des Protestsongs gegen Gewalt an Frauen, der darauf um die ganze Welt gehen sollte: "El violador eres tú! - der Vergewaltiger bist du!" Ob in #Madrid, #Melbourne, #Lausanne, #Istanbul oder #Caracas, der Song fand weltweit Nachahmerinnen.

    Während der Proteste verbreitete eine Performance des Theaterkollektivs #LasTesis sich im ganzen Land. Mit verbundenen Augen richteten Frauen in einer Protestaktion den Zeigefinger kollektiv auf die strukturellen Probleme, die häuslicher u. institutioneller Gewalt gegen Frauen zugrunde liegen.

    Es war das Ereignis, auf das der Dokumentarfilmer Patricio Guzmán sein ganzes Leben lang gewartet hatte: anderthalb Millionen Menschen auf den Straßen von Santiago de Chile, die Gerechtigkeit, #Bildung, #Gesundheitsversorgung u. eine neue Verfassung forderten, welche die strengen Regeln ersetzen sollte, die dem Land während der #Militärdiktatur Pinochets auferlegt worden waren.

    MI PAÌS IMAGINARIO zeigt aufwühlende Aufnahmen von Protesten an vorderster Stelle u. Interviews mit engagierten Aktivistenführer*innen u. stellt auf eindrucksvolle Weise eine Verbindung zwischen der komplizierten und blutigen Geschichte Chiles, den aktuellen revolutionären sozialen Bewegungen und der Wahl eines neuen Präsidenten her.

    Ein halbes Jahrhundert zuvor hatte der junge Regisseur Patricio Guzmán zunächst in „Das erste Jahr“ die Anfänge der sozialistischen Regierung Salvador #Allende​s und in dem Dreiteiler „Der Kampf um Chile“ das Abdriften seines Landes in die #Diktatur dokumentiert. Als Achtzigjähriger kehrte der Filmemacher aus dem französischen Exil zurück in seine Heimat und filmte begeistert, aber auch mit Sorge den Aufstand „ohne Anführer und ohne Ideologie".

    Was hat nach Jahrzehnten des ungezügelten #Neoliberalismus ein ganzes Land wachgerüttelt? Guzmán, der miterlebte, wie der #Militärputsch 1973 die Hoffnungen seiner Generation zerstörte, gewährt hautnah Einblick in den chilenischen Volksaufstand: vom brutalen Vorgehen des Staatspräsidenten Sebastián #Piñera gegen die Protestierenden über die Arbeit der Versammlung, die eine neue – inzwischen per Referendum abgelehnte – Verfassung ausarbeiten sollte, bis hin zur Wahl seines jungen, linksgerichteten Nachfolgers Gabriel Boric. Beeindruckende Aufnahmen, vor allem aus der Luft, zeugen von der Gewalt, aber auch vom kreativen Elan der Demonstrationen.

    Sie werden ergänzt von den Berichten eines Dutzends Frauen, die bei der Revolte an vorderster Stelle standen.

    combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

    kinzigstraße 9 + 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee

    Quelle

    #Berlin #Kreuzberg

  4. k9 » größenwahn » politischer fiimabend: „Mi país imaginario - Das Land meiner Träume“

    SONNTAG 19. OKTOBER 2025 - 19h

    Am 18. Oktober 2019 kommt es in #Chile zu #Massenprotesten. Die Erhöhung der #Metro-Preise treibt über eine Million Menschen auf die Straßen der Hauptstadt #Santiago. Vor allem Jugendliche, besonders aktiv dabei die jungen Frauen wollen das aus der #Pinochet-Diktatur stammende System zu Fall bringen.

    Eventuell ist eine Aktivistin vom 18. Oktober anwesend.

    „Mi país imaginario - Das Land meiner Träume“

    Am 18. Oktober 2019 setzt eine kollektive Revolte Chile in Brand, es ist ein #Volksaufstand, Aufbruch und Hoffnung.

    Der chilenische Filmemacher Patricio #Guzmán, seit dem Putsch von 1973 in #Frankreich im Exil, dokumentiert den Volksaufstand, der das Land im Herbst 2019 erschüttert. An vorderster Stelle: Die Frauen.

    Die Rechte indigener Gemeinschaften sollen festgeschrieben werden und LGBT+ - Rechte wie etwa das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Ehe. Und auch die Rechte von #Flüchtlinge​n und #Migranten. Und dabei soll es nicht bleiben.

    Die Proteste zeigen die Mobilisierungskraft der #Frauen, es kommt zur Uraufführung des Protestsongs gegen Gewalt an Frauen, der darauf um die ganze Welt gehen sollte: "El violador eres tú! - der Vergewaltiger bist du!" Ob in #Madrid, #Melbourne, #Lausanne, #Istanbul oder #Caracas, der Song fand weltweit Nachahmerinnen.

    Während der Proteste verbreitete eine Performance des Theaterkollektivs #LasTesis sich im ganzen Land. Mit verbundenen Augen richteten Frauen in einer Protestaktion den Zeigefinger kollektiv auf die strukturellen Probleme, die häuslicher u. institutioneller Gewalt gegen Frauen zugrunde liegen.

    Es war das Ereignis, auf das der Dokumentarfilmer Patricio Guzmán sein ganzes Leben lang gewartet hatte: anderthalb Millionen Menschen auf den Straßen von Santiago de Chile, die Gerechtigkeit, #Bildung, #Gesundheitsversorgung u. eine neue Verfassung forderten, welche die strengen Regeln ersetzen sollte, die dem Land während der #Militärdiktatur Pinochets auferlegt worden waren.

    MI PAÌS IMAGINARIO zeigt aufwühlende Aufnahmen von Protesten an vorderster Stelle u. Interviews mit engagierten Aktivistenführer*innen u. stellt auf eindrucksvolle Weise eine Verbindung zwischen der komplizierten und blutigen Geschichte Chiles, den aktuellen revolutionären sozialen Bewegungen und der Wahl eines neuen Präsidenten her.

    Ein halbes Jahrhundert zuvor hatte der junge Regisseur Patricio Guzmán zunächst in „Das erste Jahr“ die Anfänge der sozialistischen Regierung Salvador #Allende​s und in dem Dreiteiler „Der Kampf um Chile“ das Abdriften seines Landes in die #Diktatur dokumentiert. Als Achtzigjähriger kehrte der Filmemacher aus dem französischen Exil zurück in seine Heimat und filmte begeistert, aber auch mit Sorge den Aufstand „ohne Anführer und ohne Ideologie".

    Was hat nach Jahrzehnten des ungezügelten #Neoliberalismus ein ganzes Land wachgerüttelt? Guzmán, der miterlebte, wie der #Militärputsch 1973 die Hoffnungen seiner Generation zerstörte, gewährt hautnah Einblick in den chilenischen Volksaufstand: vom brutalen Vorgehen des Staatspräsidenten Sebastián #Piñera gegen die Protestierenden über die Arbeit der Versammlung, die eine neue – inzwischen per Referendum abgelehnte – Verfassung ausarbeiten sollte, bis hin zur Wahl seines jungen, linksgerichteten Nachfolgers Gabriel Boric. Beeindruckende Aufnahmen, vor allem aus der Luft, zeugen von der Gewalt, aber auch vom kreativen Elan der Demonstrationen.

    Sie werden ergänzt von den Berichten eines Dutzends Frauen, die bei der Revolte an vorderster Stelle standen.

    combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

    kinzigstraße 9 + 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee

    Quelle

    #Berlin #Kreuzberg

  5. Indonesien liegt nicht im Verborgenen

    Es war von Anfang an nicht rosig: Die doppelte Rolle des Militärs und unser historischer Gedächtnisverlust

    Seit Anfang 2025 ist der Hashtag #IndonesiaGelap („Indonesien in der Dunkelheit“) zum Schlachtruf von studentischen Aktivisten, linken Gruppen, #Demokratie​verfechtern, #NGO​s und sogar großen Teilen der anarchistischen Szene geworden. Der Slogan drückt die Frustration und Enttäuschung der Öffentlichkeit über das politische System aus – vor allem über den Aufstieg von Prabowo zum Präsidenten, den einige linke Persönlichkeiten und politische Analysten als Zeichen für einen Schritt in Richtung Diktatur sehen.

    Aber diese oppositionellen Rufe entsprechen nicht immer der Realität. Tatsächlich haben sowohl unter der vorherigen als auch unter der aktuellen #Regierung mehrere bekannte militante linke Aktivisten Positionen in der #Regierung inne. Was steckt also genau hinter der neuen Hysterie um „Indonesien in der Dunkelheit”? Warum springen so viele Linke auf diesen Zug auf – der oft oberflächlich und faktisch fragwürdig ist und die Öffentlichkeit zu einem kollektiven Vergessen zu verleiten scheint?

    Vor ein paar Monaten gab es in mehreren Städten I#ndonesien​s Proteste – die teilweise in längere Zusammenstöße ausarteten – gegen das neue #Militärgesetz (UU TNI), das viele als bloße formale Wiedereinführung der Doppelfunktion des Militärs (Dwifungsi TNI) sehen. Beamte und Militärführer haben diese Vorwürfe zurückgewiesen. Sie bedienen sich dabei dessen, was George #Orwell Mitte des 20. Jahrhunderts als „Doublespeak“ bezeichnet hat – einer bewusst verzerrten Sprache, um die Wahrheit zu verschleiern. Sie betonen, dass dies kein Zeichen für die Rückkehr der „Dwifungsi“ sei. Aber schauen wir uns einmal an, was wirklich passiert. Wenn das #Militär in zivile Institutionen (#Politik und #Verwaltung) integriert wird, wenn seine Rolle von #Verteidigung und #Sicherheit auf soziale und politische Angelegenheiten ausgeweitet wird – wie kann man das anders nennen als eine doppelte Funktion? #Dwifungsi, per Definition. Das ist Doppelzüngigkeit in Reinform: etwas als nicht A zu bezeichnen, während man genau A tut.

    Für diejenigen, die aufmerksam sind – oder es selbst erleben –, ist das nichts Neues. Das passiert schon seit geraumer Zeit, und jetzt passiert es wieder. Man stelle sich vor: 2.569 aktive Soldaten bekleiden derzeit „zivile” Positionen. Die Dominanz des Militärs erlebt eindeutig eine Wiederauferstehung, nun mit rechtlicher Absicherung, sich in alle Bereiche der Regierungsführung und des politischen Lebens einzumischen. Aber das sollte keine Überraschung sein. Der Weg zur militärischen Vorherrschaft wurde seit Beginn der #Jokowi-Regierung konsequent geebnet. Viele Liberale, Gemäßigte und sogar Linke verherrlichen immer noch blind die Ära des ehemaligen Präsidenten als Sieg der reinen zivilen Macht. Das sind auch die gleichen Leute, die einst kompromisslos für die Abschaffung der „Dwifungsi TNI” gekämpft haben – damals, als die indonesischen Streitkräfte noch #ABRI hießen. Da stimmt etwas ganz und gar nicht. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht mehr, was in den Köpfen dieser sogenannten Linken vorgeht.

    Sogar Intellektuelle, die allgemein als links gelten – wie Martin #Suryajaya –, haben Jokowi damals unterstützt. Liebe macht blind, sagt man. Und anscheinend sind sie es auch. Eine weitere häufige Reaktion unter Intellektuellen ist, auf Nummer sicher zu gehen – sauber, berechnend, aber dennoch integer zu wirken. Ich kenne eine Frau, die sich selbst als kritisch, philosophisch versiert und linksorientiert betrachtet.

    Aber selbst sie hat eine Grenze überschritten, als sie sich zu #Prabowo äußerte. Sie sagte, wir sollten Prabowo nicht mehr aufgrund seiner Vergangenheit beurteilen, sondern uns darauf konzentrieren, ob er als Präsident gute Arbeit leisten kann. Was für eine erbärmliche Rechtfertigung. Hier ist jemand, der ständig mit seiner intellektuellen Kompetenz prahlt, aber vorgibt, Prabowo nicht als das zu sehen, was er wirklich ist: ein wahnhafter Relikt der #Militärdiktatur der Neuen Ordnung, ein Mann, der immer noch so tut, als befinde sich die Welt in einer Mentalität des Kalten Krieges. Und sie wagt es zu sagen, wir sollten ihn nicht nach seiner Vergangenheit beurteilen? Wenn die Vergangenheit keine Rolle spielt, dann frag ich dich mal was: Stell dir vor, du hast ein fünf- oder sechsjähriges Kind und suchst einen Kindergarten. Du findest einen mit super Ausstattung, einem soliden Lehrplan und bezahlbaren Gebühren. Aber dann erfährst du, dass der Leiter ein verurteilter Pädophiler ist. Würdest du dein Kind trotzdem in diesen Kindergarten schicken? Würdest du sagen: „Lass uns nicht in seiner Vergangenheit schwelgen – schauen wir einfach, ob er die Schule gut leiten kann.“ Rechtlich und formal mag sie Recht haben. Aber meine Frage ist einfach: Würden Sie Ihr Kind ihm anvertrauen?

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des vi organizemagazine erschienenen Textes "Indonesia is NOT in Darkness".

    #Anarchismus #Indonesien #Bali

    @indonesia @anarchism

  6. Χρόνια πολλά για τα 100ά γενέθλιά σου, Μίκι Θεοδωράκη!

    Heute hätte der vor vier Jahren verstorbene Mikis Theodorakis seinen 100. Geburtstag gefeiert. Vor 55 Jahren konnte eine internationale #Solidaritätsbewegung die #Freilassung des von der griechischen #Militärjunta inhaftierten und gefolterten #Komponist​en, #Schriftsteller​s und #Politiker​s erkämpfen.

    "Am 21. April 1967 kam es zum Putsch der faschistischen #Obristen in #Griechenland. Theodorakis ging sofort in den #Untergrund und veröffentlichte schon zwei Tage später einen ersten Aufruf zum #Widerstand. Seine Musik wurde verboten, der Besitz seiner Platten, sogar das Singen und Hören seiner Lieder wurden mit #Gefängnisstrafe geahndet. Am 21. August wurde er verhaftet und im Hauptquartier der #Sicherheitspolizei physisch und seelisch gefoltert.

    Eine internationale #Solidaritätsbewegung, angeführt unter anderem von Dmitri #Schostakowitsch, Leonard #Bernstein, Arthur #Miller und Harry #Belafonte, setzte sich für seine Freilassung ein. Am 13. April 1970 gelang es dann, den Junta-Chef Georgios #Papadopoulos zu überzeugen, #Theodorakis ins #Exil nach #Frankreich zu entlassen."

    (WikiPedia)

    Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigen wir einige Ausschnitte aus dem Konzert, das Mikis Theodorakis am 10. Oktober 1974 im #Karaiskakis Stadion in #Athen gab, ergänzt durch Interviews.

    #Antifa #Militärdiktatur #Musik #Literatur

  7. Χρόνια πολλά για τα 100ά γενέθλιά σου, Μίκι Θεοδωράκη!

    Heute hätte der vor vier Jahren verstorbene Mikis Theodorakis seinen 100. Geburtstag gefeiert. Vor 55 Jahren konnte eine internationale #Solidaritätsbewegung die #Freilassung des von der griechischen #Militärjunta inhaftierten und gefolterten #Komponist​en, #Schriftsteller​s und #Politiker​s erkämpfen.

    "Am 21. April 1967 kam es zum Putsch der faschistischen #Obristen in #Griechenland. Theodorakis ging sofort in den #Untergrund und veröffentlichte schon zwei Tage später einen ersten Aufruf zum #Widerstand. Seine Musik wurde verboten, der Besitz seiner Platten, sogar das Singen und Hören seiner Lieder wurden mit #Gefängnisstrafe geahndet. Am 21. August wurde er verhaftet und im Hauptquartier der #Sicherheitspolizei physisch und seelisch gefoltert.

    Eine internationale #Solidaritätsbewegung, angeführt unter anderem von Dmitri #Schostakowitsch, Leonard #Bernstein, Arthur #Miller und Harry #Belafonte, setzte sich für seine Freilassung ein. Am 13. April 1970 gelang es dann, den Junta-Chef Georgios #Papadopoulos zu überzeugen, #Theodorakis ins #Exil nach #Frankreich zu entlassen."

    (WikiPedia)

    Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigen wir einige Ausschnitte aus dem Konzert, das Mikis Theodorakis am 10. Oktober 1974 im #Karaiskakis Stadion in #Athen gab, ergänzt durch Interviews.

    #Antifa #Militärdiktatur #Musik #Literatur

  8. Χρόνια πολλά για τα 100ά γενέθλιά σου, Μίκι Θεοδωράκη!

    Heute hätte der vor vier Jahren verstorbene Mikis Theodorakis seinen 100. Geburtstag gefeiert. Vor 55 Jahren konnte eine internationale #Solidaritätsbewegung die #Freilassung des von der griechischen #Militärjunta inhaftierten und gefolterten #Komponist​en, #Schriftsteller​s und #Politiker​s erkämpfen.

    "Am 21. April 1967 kam es zum Putsch der faschistischen #Obristen in #Griechenland. Theodorakis ging sofort in den #Untergrund und veröffentlichte schon zwei Tage später einen ersten Aufruf zum #Widerstand. Seine Musik wurde verboten, der Besitz seiner Platten, sogar das Singen und Hören seiner Lieder wurden mit #Gefängnisstrafe geahndet. Am 21. August wurde er verhaftet und im Hauptquartier der #Sicherheitspolizei physisch und seelisch gefoltert.

    Eine internationale #Solidaritätsbewegung, angeführt unter anderem von Dmitri #Schostakowitsch, Leonard #Bernstein, Arthur #Miller und Harry #Belafonte, setzte sich für seine Freilassung ein. Am 13. April 1970 gelang es dann, den Junta-Chef Georgios #Papadopoulos zu überzeugen, #Theodorakis ins #Exil nach #Frankreich zu entlassen."

    (WikiPedia)

    Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigen wir einige Ausschnitte aus dem Konzert, das Mikis Theodorakis am 10. Oktober 1974 im #Karaiskakis Stadion in #Athen gab, ergänzt durch Interviews.

    #Antifa #Militärdiktatur #Musik #Literatur

  9. Χρόνια πολλά για τα 100ά γενέθλιά σου, Μίκι Θεοδωράκη!

    Heute hätte der vor vier Jahren verstorbene Mikis Theodorakis seinen 100. Geburtstag gefeiert. Vor 55 Jahren konnte eine internationale #Solidaritätsbewegung die #Freilassung des von der griechischen #Militärjunta inhaftierten und gefolterten #Komponist​en, #Schriftsteller​s und #Politiker​s erkämpfen.

    "Am 21. April 1967 kam es zum Putsch der faschistischen #Obristen in #Griechenland. Theodorakis ging sofort in den #Untergrund und veröffentlichte schon zwei Tage später einen ersten Aufruf zum #Widerstand. Seine Musik wurde verboten, der Besitz seiner Platten, sogar das Singen und Hören seiner Lieder wurden mit #Gefängnisstrafe geahndet. Am 21. August wurde er verhaftet und im Hauptquartier der #Sicherheitspolizei physisch und seelisch gefoltert.

    Eine internationale #Solidaritätsbewegung, angeführt unter anderem von Dmitri #Schostakowitsch, Leonard #Bernstein, Arthur #Miller und Harry #Belafonte, setzte sich für seine Freilassung ein. Am 13. April 1970 gelang es dann, den Junta-Chef Georgios #Papadopoulos zu überzeugen, #Theodorakis ins #Exil nach #Frankreich zu entlassen."

    (WikiPedia)

    Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigen wir einige Ausschnitte aus dem Konzert, das Mikis Theodorakis am 10. Oktober 1974 im #Karaiskakis Stadion in #Athen gab, ergänzt durch Interviews.

    #Antifa #Militärdiktatur #Musik #Literatur

  10. Χρόνια πολλά για τα 100ά γενέθλιά σου, Μίκι Θεοδωράκη!

    Heute hätte der vor vier Jahren verstorbene Mikis Theodorakis seinen 100. Geburtstag gefeiert. Vor 55 Jahren konnte eine internationale #Solidaritätsbewegung die #Freilassung des von der griechischen #Militärjunta inhaftierten und gefolterten #Komponist​en, #Schriftsteller​s und #Politiker​s erkämpfen.

    "Am 21. April 1967 kam es zum Putsch der faschistischen #Obristen in #Griechenland. Theodorakis ging sofort in den #Untergrund und veröffentlichte schon zwei Tage später einen ersten Aufruf zum #Widerstand. Seine Musik wurde verboten, der Besitz seiner Platten, sogar das Singen und Hören seiner Lieder wurden mit #Gefängnisstrafe geahndet. Am 21. August wurde er verhaftet und im Hauptquartier der #Sicherheitspolizei physisch und seelisch gefoltert.

    Eine internationale #Solidaritätsbewegung, angeführt unter anderem von Dmitri #Schostakowitsch, Leonard #Bernstein, Arthur #Miller und Harry #Belafonte, setzte sich für seine Freilassung ein. Am 13. April 1970 gelang es dann, den Junta-Chef Georgios #Papadopoulos zu überzeugen, #Theodorakis ins #Exil nach #Frankreich zu entlassen."

    (WikiPedia)

    Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigen wir einige Ausschnitte aus dem Konzert, das Mikis Theodorakis am 10. Oktober 1974 im #Karaiskakis Stadion in #Athen gab, ergänzt durch Interviews.

    #Antifa #Militärdiktatur #Musik #Literatur

  11. @jakob_thoboell @emmauspilger

    Vor allem die Unterstützung von Flüchtlingen und der Seenotrettung rechne ich Kirchen hoch an! Denn das machen sie gegen den allgemeinen, rassistischen Trend aus Menschlichkeit. Sie gewinnen dabei nichts für sich.

    Dennoch ist die Bilanz auch der letzten 200 Jahre Kirchengeschichte nicht sehr positiv: Der allergrößte Teil der evangelischen #Kirche und ein signifikanter Teil der katholischen unterstützte #AdolfHitler. Die katholische Kirche auch ganz massiv #FranciscoFranco (bis heute keine Distanzierung!), die #Ustascha, sogar den Atheisten #BenitoMussolini (mit dem sie gleichzeitig einen ziemlichen Beef hatte) und praktisch jede faschistische Gruppierung in Europa.

    Die Rolle der katholischen Kirche in #Lateinamerika ist durchwachsen. Es gab die #Befreiungstheologie, aber auch teils engste Kooperation mit #Militärdiktatur​en.

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  12. Ägypten - Vor der Präsidentenwahl

    In Ägypten gilt eine 3. Amtszeit von Staatschef Abdel Fattah Al-Sisi als sicher. Opposition wird unterdrückt. In der Krise folgen die Wähler Machthaber Al-Sisi.#ÄGYPTEN #Al-Sisi #Militärdiktatur
    Ägypten: Wahl von Al-Sisi quasi entschieden

  13. Am Sonntag wird in Argentinien gewählt. Sollte der rechte Kandidat die Wahlen gewinnen, könnte das die Aufklärung der Militärdiktatur erschweren.#Argentinien #Militärdiktatur #Vergangenheitsbewältigung #Amerika #Politik
    Argentinien vor der Wahl: Bis auf die Knochen
  14. Luis Henríquez Seguel war einst Ermittlungsführer zu den Verbrechen in der Sekte Colonia Dignidad und überführte die Täter. Nun kommt er nach Berlin.
    Ex-Ermittler zu Colonia Dignidad: „Am Eingangstor abgewiesen“
  15. Während der argentinischen Militärdiktatur soll Luis Kyburg an Verbrechen beteiligt gewesen sein. Heute lebt er in Berlin. Wird er noch angeklagt?
    Argentinische Militärdiktatur: Schatten der Vergangenheit