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#schostakowitsch — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #schostakowitsch, aggregated by home.social.

  1. Schostakowitschs „Präludium Nr. 4 in e-Moll“ – Ein Klagelied der Moderne und seine philosophische Aktualität

    Als ich zum ersten Mal Dmitri Schostakowitschs Präludium Nr. 4 in e-Moll hörte, war ich nicht vorbereitet auf die Wucht dieser wenigen Takte. Ich hörte die Version von Igor Levit oder Keith Jarrett. Es ist ein Stück, das sich anfühlt, als würde es direkt aus einer Wunde […]

    https://blog.hamdorf.org/schostakowitsch/

  2. Χρόνια πολλά για τα 100ά γενέθλιά σου, Μίκι Θεοδωράκη!

    Heute hätte der vor vier Jahren verstorbene Mikis Theodorakis seinen 100. Geburtstag gefeiert. Vor 55 Jahren konnte eine internationale #Solidaritätsbewegung die #Freilassung des von der griechischen #Militärjunta inhaftierten und gefolterten #Komponist​en, #Schriftsteller​s und #Politiker​s erkämpfen.

    "Am 21. April 1967 kam es zum Putsch der faschistischen #Obristen in #Griechenland. Theodorakis ging sofort in den #Untergrund und veröffentlichte schon zwei Tage später einen ersten Aufruf zum #Widerstand. Seine Musik wurde verboten, der Besitz seiner Platten, sogar das Singen und Hören seiner Lieder wurden mit #Gefängnisstrafe geahndet. Am 21. August wurde er verhaftet und im Hauptquartier der #Sicherheitspolizei physisch und seelisch gefoltert.

    Eine internationale #Solidaritätsbewegung, angeführt unter anderem von Dmitri #Schostakowitsch, Leonard #Bernstein, Arthur #Miller und Harry #Belafonte, setzte sich für seine Freilassung ein. Am 13. April 1970 gelang es dann, den Junta-Chef Georgios #Papadopoulos zu überzeugen, #Theodorakis ins #Exil nach #Frankreich zu entlassen."

    (WikiPedia)

    Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigen wir einige Ausschnitte aus dem Konzert, das Mikis Theodorakis am 10. Oktober 1974 im #Karaiskakis Stadion in #Athen gab, ergänzt durch Interviews.

    #Antifa #Militärdiktatur #Musik #Literatur

  3. Im Konzert in der Scheune zuerst die tief bewegende Rede der MEMORIAL-Mitbegründerin Irina Scherbakowa, die heute im Exil lebt und arbeitet, dann diese Musik und die Welt draußen scheint als fünfter Spieler mitzuspielen. Tief bewegt und zu Tränen gerührt hätte das Konzert hier für mich zu Ende sein können, aber es folgte noch der zweite, viel hoffnungsvollere Teil mit dem
    20 Jahre früher geschriebenen Klavierquintett, das uns mit dem Schluss (er ist so witzig und heiter, als wäre nichts gewesen, fegt die zuvor erklungene Trauer, Melancholie und Sarkasmus einfach weg) in den dann bereits wieder fast heiteren Abendhimmel entlasst.
    Wir streunern noch ein wenig... zum Ort des Entstehens, stehen am kleinen Teich im Hof des ehemaligen Gästehauses, schlagen uns durch das Dickicht rings um das verfallene Gebäude (und sehen viele, viele Glühwürmchen!), erahnen in der Dämmerung das Wandfries, versuchen dem „Damals" nachzuspüren.
    #Schostakowitsch #Gohrisch #Streichquartett #Requiem