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#konzentrationslagern — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #konzentrationslagern, aggregated by home.social.

  1. #Nachlass eines #KZ- #Überlebenden in einem #Abbruchhaus in #München gefunden.

    Eine Frau hat in einem Münchner Vorort das Haus eines KZ-Überlebenden geerbt. Bevor das Haus abgerissen wird, sichtet sie den Nachlass von Martin Grünwiedl (1901–1987), der sechseinhab Jahre als politischer Häftling in den #NS- #Konzentrationslagern #Dachau und #Buchenwald eingesperrt war. Mehr über den #NS- #Widerstandskämpfer und seine Ehefrau Resi findet sich in diesem spannenden Bericht:

    m.youtube.com/watch?v=Iqz0N4Yc

  2. Der CDU-Mann Marco Walczak hat unter einen Post zum Bürgergeld die Worte »Arbeit macht frei« gesetzt. Deren Bedeutung will er nicht gekannt haben. Nun fürchtet er »Konsequenzen aus dem linken Spektrum«.

    Klar, alle #Linksradikal die sich über ein bisschen #NS-Romantik und an dieser Parallele von Menschen im #Bürgergeld und #Juden die im #Konzentrationslagern ermordet wurden stört...

    Früher galt #Antifaschismus noch als #Demokratisch.

    Unter #Merz gilt alles #Demokratische als #Linksextrem

    #Faschismus #ArbeitMachtFrei #CSU #walczak
    Niedersachsen: CDU-Lokalpolitiker kommentiert auf Facebook mit NS-Parole - DER SPIEGEL
    spiegel.de/politik/deutschland

  3. "Es gibt keinen Huger in #Gaza", sagt #Netanjahu.

    Es gab ja auch keinen Hunger in #Konzentrationslagern, sagte einst das faschistische Regime.

    Ich weiß, dass solche Vergleiche kritisch sind, doch ich bin einfach nur wütend.

    Mut macht, dass gestern wieder 100.000 Menschen in Israel gegen den Verbrecher demonstrierten.

    Und nein, ich verharmlose das Gräuel der #Hammas nicht.

  4. Angriff auf den „roten Winkel“

    Vor einiger Zeit vernahm man lautstarkes Getöse aus dem #Berliner #Innensenat und vom hessischen Innenminister. Sie forderten die #Innenministerkonferenz und die #Bundesinnenministerin auf, den „roten Winkel“, den sie glaubten als „#Hamas-Symbol“ denunzieren zu können, zu verbieten. Sie stützten sich dabei auf einzelne Fotos aus #Kreuzberg und einigen Stadtteilen #Londons, wo an öffentlichen Stellen ein längliches rotes Dreieck – angeblich zur „Feindmarkierung“ – zu sehen war.

    Wie wenig historische #Bildung muss in den Köpfen dieser #Politiker angekommen zu sein, wenn sie glauben, dies sei der „rote Winkel“?

    Wir erinnern daran: Der „rote Winkel“ war die „#Feindmarkierung“ des NS-Regimes gegen seine politischen Gegner und später aller #Häftlinge aus den überfallenen Ländern, die in den #Konzentrationslagern den roten Winkel mit einem #Nationalitätenbuchstaben tragen mussten. Sie trugen ihn – nach der Befreiung von #Faschismus – mit Stolz, in dem Bewusstsein, den faschistischen #Terror überstanden zu haben und sich dem politischen #Vermächtnis der Überlebenden – bis heute – verpflichtet zu fühlen. Wer also glaubt, den „roten Winkel“ verbieten zu können, der versucht damit das europäische antifaschistische Vermächtnis zu verbieten.
    Vor einigen Jahren tönte schon einmal die #Trump-Regierung, man müsse „die #Antifa“ als #Terrororganisation brandmarken. Damals nahmen Politiker der #CDU/#CSU diese „Vorlage“ gerne auf. Heute denunziert die ungarische #Staatsanwaltschaft „die Antifa“ als internationales #Terrornetzwerk und die bundesdeutsche #Justiz liefert Beschuldigte auf fragwürdiger Grundlage nach #Ungarn aus.
    Solche Angriffe auf die Idee des #Antifaschismus und ihre Organisationen sind in der BRD nicht neu. Immer wieder versuchten Bundes- und Länderregierungen Antifaschismus zu denunzieren und dessen Symbole zu kriminalisieren. Schon zweimal untersagte die Berliner Regierung am 8./9. Mai ein würdiges Gedenken an die #Befreier und die #Befreiung durch die militärischen Kräfte der Anti-#Hitler-Koalition. Mit #Polizeieinsatz wurde die öffentliche Präsentation deren Symbole an #Gedenkorten in Berlin unterbunden.

    Selbst mit dem Mittel des #Steuerrechts, dem versuchten Entzug der #Gemeinnützigkeit für die VVN-BdA, wurde antifaschistische Arbeit torpediert. Einer breiten gesellschaftlichen #Solidarität war es zu verdanken, dass dieser Angriff auf die älteste überparteiliche antifaschistische Vereinigung in unserem Land abgewehrt werden konnte.

    Gegen solche politische Bestrebungen treten wir – gemeinsam mit anderen europäischen Antifaschisten – auf. Die Bewahrung des politischen Vermächtnisses der #Überlebenden der Lager und #Haftstätten, die Würdigung der Befreier und der Befreiung sind unser Leitmotiv.

    Der „rote Winkel“ bleibt unser Symbol. Der lässt sich nicht verbieten!

    #Lagerarbeitsgemeinschaft #Buchenwald-Dora e.V.
    #Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V.

    trueten.de/archives/13325-Angr #Geschichtslosigkeit @antifaticker

  5. #podcast
    Erich #Mühsam - unbeugsamer Dichter und Anarchist
    Der anarchistische Schriftsteller Erich Mühsam stand zeitlebens ein für das Ideal einer freien Gesellschaft. Am 10.7.1934 wurde er im #KZ Oranienburg von der #SS ermordet.

    Erich Mühsam ist #Dichter, #Bohemian und #Anarchist. Er ist führend beteiligt an der ersten Münchner #Räterepublik und ein steter Warner vor dem heraufziehenden #Faschismus. In der Nacht des #Reichstagsbrandes wird Mühsam verhaftet, in Gefängnissen und #Konzentrationslagern gequält, bis er am 10. Juli 1934 im KZ #Oranienburg ermordet wird.

    *** Das ist unser wichtigster Interviewpartner:
    Markus Liske - Autor, Journalist und Mitherausgeber des Mühsam-Lesebuchs "Das seid ihr Hunde wert"*** ardaudiothek.de/episode/wdr-ze