#dopamin — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #dopamin, aggregated by home.social.
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Krasse Doku #arte
https://www.arte.tv/de/videos/117798-000-A/fix-und-fertig-wenn-essen-suechtig-macht/
Erinnert mich an die Digitalbranche: alles auf #Dopamin optimiert, damit niemand mehr Interesse an wirklichen #socialmedia hat. Oder #Opensource.
#Fediversum und #Linux haben ein ähnliches Los wie #Obst und #Gemüse: keine bunte Werbung, aber weitaus bessere innere Werte!
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Krasse Doku #arte
https://www.arte.tv/de/videos/117798-000-A/fix-und-fertig-wenn-essen-suechtig-macht/
Erinnert mich an die Digitalbranche: alles auf #Dopamin optimiert, damit niemand mehr Interesse an wirklichen #socialmedia hat. Oder #Opensource.
#Fediversum und #Linux haben ein ähnliches Los wie #Obst und #Gemüse: keine bunte Werbung, aber weitaus bessere innere Werte!
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@kingconsult @telepolis Ich sehe gerade massenweise Kinder in 5./6. Klasse, die uns in Workshops erzählen, an normalen Schultagen zwischen 7-10 Stunden am Handy zu verbringen. Ist ein schwieriges Umfeld, Eltern sind oft nicht vorhanden oder desinteressiert, aber die Dark Patterns und Designs der Apps sorgen erst dafür, dass die so wahnsinnig attraktiv für Nutzer sind - insbesondere solche, deren Impulskontrolle noch nicht ausreichend entwickelt ist.
#FediEltern #FediLZ #Medienbildung #SocialMedia #Bildschirmzeit #Kinder #Dopamin
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@kingconsult @telepolis Ich sehe gerade massenweise Kinder in 5./6. Klasse, die uns in Workshops erzählen, an normalen Schultagen zwischen 7-10 Stunden am Handy zu verbringen. Ist ein schwieriges Umfeld, Eltern sind oft nicht vorhanden oder desinteressiert, aber die Dark Patterns und Designs der Apps sorgen erst dafür, dass die so wahnsinnig attraktiv für Nutzer sind - insbesondere solche, deren Impulskontrolle noch nicht ausreichend entwickelt ist.
#FediEltern #FediLZ #Medienbildung #SocialMedia #Bildschirmzeit #Kinder #Dopamin
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Ständig einen Schritt voraus sein – für manche ist das Alltag, für andere anstrengend. Eine neue Theorie des Bochumer Psychologen Ekrem Dere liefert jetzt eine überraschend simple Erklärung: Wer oft in Gedanken in die Zukunft reist, wird dafür vom eigenen Gehirn belohnt. Und macht es deshalb immer wieder.
Die Idee klingt zunächst banal, ist aber weitreichend. #Dopamin #mentaleZeitreise #operanteKonditionierung #Psychologie #RUB #Zukunftsdenken
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Als die Suchtexpertin Anne Wilkening vor 20 Jahren anfing, Vorträge an Schulen zu halten, ging es um Nikotin. Dann folgten Alkohol und Cannabis. Seit etwa 10 Jahren macht Medienkonsum den Hauptteil ihrer Aufklärungsarbeit aus.
Sie beraten an Schulen zu Drogen- und Medienkonsum. Was haben die gemeinsam?
Unter Suchtforschern wird nicht mehr unterschieden, ob etwas körperlich oder psychisch abhängig macht. Die Entzugserscheinungen und Schwierigkeiten damit aufzuhören, sind sehr ähnlich. Die Forschung zeigt, dass auf bestimmte Apps oder Spiele derselbe Bereich im Gehirn reagiert, der uns nach Drogen süchtig macht.
Was genau passiert im Gehirn?
Unser Gehirn schüttet dabei Dopamin aus. Dieser Botenstoff ist Teil des Belohnungssystems und beeinflusst unsere Stimmung. Dieser “Spaßmacher” wird auch ausgeschüttet, wenn wir schöne Erlebnisse mit Menschen haben. Aber beim Drogen- oder Medienkonsum um ein Vielfaches mehr. Das ist, was unser Gehirn abhängig und uns süchtig macht. Das ist, warum sich unser Gehirn immer öfter fürs Handy oder die Spielekonsole entscheidet, statt für ein Treffen mit echten Menschen.
Ist der gestiegene Medienkonsum also ein Grund dafür, dass Depressionen bei Kindern und Jugendlichen zugenommen haben?
Wir sind immer noch dabei herauszufinden, woher Ängstlichkeit und Depressionen kommen. Aber eine Sache, die durch die Corona-Lockdowns besonders auffällig wurde: Je weniger wir Zeit mit echten Menschen verbringen, desto mehr nehmen Ängstlichkeit und Depressivität bei Kindern zu. Und wenn Medienkonsum dazu führt, dass wir uns immer seltener mit Freunden treffen, und selbst wenn wir sie treffen, uns nicht mehr richtig auf sie einlassen, weil wir ständig am Handy sind, dann führt das zu Vereinsamung, selbst wenn man zusammen ist. Deswegen ist es eine sehr wichtige Maßnahme, dass Schulen handyfreie Zonen sind.
Sie warnen besonders vor Social Media. Wie gefährlich sind TikTok & Co?
Social Media, besonders TikTok und Instagram, haben ein extremes Suchtpotenzial – Fachexperten sagen, dass es vergleichbar ist mit dem Suchtpotenzial der Droge Kokain. Es kann eine wirkliche Abhängigkeit entstehen, bei der man komplett die Kontrolle darüber verliert, wie viel Zeit man damit verbringt und nicht aufhören kann.
Sind Sie für ein Social-Media-Verbot für unter 16-jährige?
Absolut. Abgesehen vom extremen Suchtpotenzial hat Social Media alarmierende Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit. Und einen riesigen Einfluss auf die Entwicklung der Gehirne der Kinder, wenn es um die Erwartungen an das eigene Aussehen und das Aussehen anderer geht. In der Forschung zum Thema wird immer wieder betont: Es ist nicht möglich, sich nicht zu vergleichen. Und wenn mir ständig – mit Filtern geschönte oder komplett KI-generierte – makellose Gesichter und Körper präsentiert werden, mit makellosen Leben, in tollen Wohnungen mit tollen Partnern, dann ist es fast unmöglich sich damit nicht zu vergleichen. Und zu denken: Warum ist mein Leben nicht so attraktiv? Warum kann ich nicht so makellos, dünn oder faltenfrei sein? Da werden toxische Standards aufgebaut, die niemand erfüllen kann und die dazu führen können, dass Menschen immer unglücklicher werden.
Viele Studien zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen Social Media und den zugenommenen Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen.
Es gibt eine aktuelle Studie, die hat gezeigt, was passiert, wenn 12–14jährige Teenager nur zwei bis vier Wochen auf Social Media verzichten. Es gab drei Haupteffekte: Der erste war, dass sich das Selbstbild verbesserte. Die Kinder fingen an, sich wieder wohler in ihrer Haut zu fühlen, sie nahmen sich positiver wahr, fanden sich hübscher. Der zweite Effekt war, dass sich Ängstlichkeit und Depressivität deutlich reduzierten. Und der dritte: Die Fähigkeit, sich für andere Dinge außerhalb von Social Media zu begeistern und Aufmerksamkeit aufzubauen und zu halten, nahm zu.
„Medienkonsum darf nicht dazu führen, dass man immer mehr Zeit allein verbringt.“
Für die Aufmerksamkeit gelten kurze Videos besonders problematisch.
Je kürzer die Videos und je mehr man davon hintereinander guckt, umso schwieriger wird es für das Gehirn, Aufmerksamkeit zu halten, wenn es mit Inhalten konfrontiert wird, die länger als ein paar Sekunden anhalten. Zum Beispiel 45 Minuten Unterricht. Es gibt immer mehr Schüler, für die es unmöglich ist, sich länger als ein paar Sekunden auf eine Sache zu konzentrieren. Und wenn man ständig mit neuen Inhalten konfrontiert wird, aber niemals Zeit hat, das auch zu verarbeiten und abzuspeichern, führt es dazu, dass Dinge nicht nur nicht gelernt, sondern andere Dinge sogar gelöscht werden.
Studien aus mehreren Ländern zeigen, dass die kognitiven Fähigkeiten unserer Kinder massiv abgenommen haben. Digitale Reizüberflutung könnte eine zentrale Ursache sein.
Ja, und es gibt noch eine zweite Sache, die dazu beiträgt: der Einsatz von KI. Dazu gibt es aktuelle Studien, die untersucht haben, was passiert, wenn man KI benutzt, anstatt Dinge selbst zu erarbeiten. Dann entsteht etwas, das nennt man kognitive Schuld – cognitive debt. Wenn wir Denkarbeit an die KI abgeben, lernt unser Gehirn nicht dazu. Um Dinge zu verarbeiten und abzuspeichern, muss unser Gehirn Denkarbeit selbst machen.
Welche Rolle spielt das Smartphone bei der Konzentrationsfähigkeit?
Verschiedene Studien zeigen, dass das Gehirn nach einer Unterbrechung, zum Beispiel durch eine Nachricht, bis zu 20 Minuten braucht, um sich wieder genauso gut auf die Aufgabe zu konzentrieren wie vorher. Und je öfter man unterbrochen wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Gehirn diese Aufmerksamkeit nicht mehr aufbauen und halten kann. Aber selbst die bloße Anwesenheit des Handys zieht Aufmerksamkeit ab und verschlechtert die Konzentrationsfähigkeit.
Wie erklärt sich das?
Wenn man täglich viel Zeit mit seinem Handy verbringt, baut man für das Handy einen eigenen Gehirnteil – eine Repräsentation des Handys im Gehirn. Dieser Gehirnteil wird umso größer, je mehr Zeit man seinem Handy schenkt – je öfter man es anschaut, es berührt. Und dieser Gehirnteil zieht immerzu Aufmerksamkeit von anderen Tätigkeiten ab …
… und von Menschen.
Beziehungen leiden darunter – selbst zu den eigenen Kindern. Am St. Joseph Krankenhaus in Berlin hat man vor einigen Jahren geschaut, was Eltern in der ersten Stunde nach der Geburt ihrer Babys machen. Da hat sich gezeigt, dass sie ihre Babys weniger angucken und weniger Körperkontakt aufnehmen, weil sie so damit beschäftigt sind, Fotos und Videos zu machen und Nachrichten zu verschicken, um mitzuteilen, dass ihr Kind jetzt auf der Welt ist. Die Eltern schenken ihrem Handy Aufmerksamkeit statt ihren Neugeborenen. Das ist aber für die Gehirnentwicklung der Kinder problematisch, weil in den ersten zwei Stunden nach der Geburt Prozesse im Gehirn stattfinden und Stoffe ausgeschüttet werden, die für die Fähigkeit Bindung und Liebe aufzubauen entscheidend sind. Dafür wird die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern benötigt, vor allem Blick- und Körperkontakt.
Sie vermitteln in Ihren Vorträgen “cleveren Medienkonsum”. Was sind die wichtigsten Formeln?
Es gibt eine Metapher, die ich gern benutze: Als Ihr Kind Fahrradfahren gelernt hat, haben Sie es anfangs festgehalten und sind mitgelaufen, dann haben Sie sich getraut, loszulassen, sind aber weiter nebenhergelaufen und dann noch jahrelang neben oder hinter Ihrem Kind hergefahren, bis Sie sich sicher waren, dass es sicher ist im Straßenverkehr. Dasselbe gilt für den Onlineverkehr. Kinder müssen lernen, wie sie sich sicher online bewegen. Dafür brauchen sie bestimmte Fähigkeiten, die das Gehirn erst ab einem bestimmten Alter lernen kann. Meine erste Empfehlung ist deshalb das eigene Smartphone fürs Kind lange hinauszuzögern – am besten nicht unter 12 Jahren – und anfangs sollten die Eltern Zugriff haben, Bildschirmzeiten begrenzen, Medienkompetenz mit den Kindern üben. Bestimmte Apps und Spiele sollten noch später kommen oder gar nicht. Die stehen auf meiner “bösen Liste” – zusammen mit WhatsApp und anderen Messengern, die uns ständig unterbrechen, und unsere Aufmerksamkeit abziehen. Meine Empfehlung dafür – und die gilt auch für alle anderen Apps – Benachrichtigungen ausstellen!
Was machen Apps und Spiele “böse”?
Die beiden Eigenschaften die Apps und Spiele gefährlich machen: Wenn sie dazu nötigen oder belohnen, sie jeden Tag zu spielen. Wenn ich Spiele nicht anhalten und abspeichern kann, wenn sie mich ständig kontaktieren und mit Belohnungen locken, wenn ich eine extra Runde spiele oder mich bestrafen, wenn ich nicht spiele. Es gibt zunehmend Kinder, so berichten mir Schulen, die nicht auf Klassenfahrt wollen, weil sie ihr Handy nicht mitnehmen dürfen, weil sie sich nicht jeden Tag um ihr Snapchat Account kümmern können, ihre Duolingo-App oder ihren digitalen Bauernhof. Und die gefährlichste Eigenschaft: Wenn mich das Spiel oder die App dazu bringt, echtes Geld zu investieren. Nichts erhöht das Suchtpotenzial mehr, als wenn man Geld investiert. Das ist Glücksspiel – eine der stärksten Süchte, die es gibt.
Gibt es auch eine “liebe Liste”?
Ja, da stehen unter anderem Spiele, bei denen man sich stark bewegt und verausgabt wie Tanz- und Sportspiele. Denn besonders gesundheitsgefährdend am Medienkonsum ist der Bewegungsmangel. Deshalb empfehle ich ein Bewegungskonto: Mindestens genauso viel Zeit, wie man inaktiv vor Maschinen rumsitzt, sollte man durch zusätzliche Bewegung ausgleichen. Und noch eine wichtige Empfehlung: So selten wie möglich allein vor Maschinen sitzen. Medienkonsum darf nicht dazu führen, dass man immer mehr Zeit allein verbringt. Das heißt, lieber Filme zusammen gucken, Spiele zusammen spielen. Das macht für das Gehirn einen riesigen Unterschied. Online zusammen spielen, wie viele Schüler mich fragen, reicht dabei nicht. Das Gehirn kann zwar durch die Kooperation auch etwas profitieren, aber der Effekt ist dramatisch besser, wenn man sich tatsächlich trifft und ein gemeinsames Erlebnis hat.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.
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Als die Suchtexpertin Anne Wilkening vor 20 Jahren anfing, Vorträge an Schulen zu halten, ging es um Nikotin. Dann folgten Alkohol und Cannabis. Seit etwa 10 Jahren macht Medienkonsum den Hauptteil ihrer Aufklärungsarbeit aus.
Sie beraten an Schulen zu Drogen- und Medienkonsum. Was haben die gemeinsam?
Unter Suchtforschern wird nicht mehr unterschieden, ob etwas körperlich oder psychisch abhängig macht. Die Entzugserscheinungen und Schwierigkeiten damit aufzuhören, sind sehr ähnlich. Die Forschung zeigt, dass auf bestimmte Apps oder Spiele derselbe Bereich im Gehirn reagiert, der uns nach Drogen süchtig macht.
Was genau passiert im Gehirn?
Unser Gehirn schüttet dabei Dopamin aus. Dieser Botenstoff ist Teil des Belohnungssystems und beeinflusst unsere Stimmung. Dieser “Spaßmacher” wird auch ausgeschüttet, wenn wir schöne Erlebnisse mit Menschen haben. Aber beim Drogen- oder Medienkonsum um ein Vielfaches mehr. Das ist, was unser Gehirn abhängig und uns süchtig macht. Das ist, warum sich unser Gehirn immer öfter fürs Handy oder die Spielekonsole entscheidet, statt für ein Treffen mit echten Menschen.
Ist der gestiegene Medienkonsum also ein Grund dafür, dass Depressionen bei Kindern und Jugendlichen zugenommen haben?
Wir sind immer noch dabei herauszufinden, woher Ängstlichkeit und Depressionen kommen. Aber eine Sache, die durch die Corona-Lockdowns besonders auffällig wurde: Je weniger wir Zeit mit echten Menschen verbringen, desto mehr nehmen Ängstlichkeit und Depressivität bei Kindern zu. Und wenn Medienkonsum dazu führt, dass wir uns immer seltener mit Freunden treffen, und selbst wenn wir sie treffen, uns nicht mehr richtig auf sie einlassen, weil wir ständig am Handy sind, dann führt das zu Vereinsamung, selbst wenn man zusammen ist. Deswegen ist es eine sehr wichtige Maßnahme, dass Schulen handyfreie Zonen sind.
Sie warnen besonders vor Social Media. Wie gefährlich sind TikTok & Co?
Social Media, besonders TikTok und Instagram, haben ein extremes Suchtpotenzial – Fachexperten sagen, dass es vergleichbar ist mit dem Suchtpotenzial der Droge Kokain. Es kann eine wirkliche Abhängigkeit entstehen, bei der man komplett die Kontrolle darüber verliert, wie viel Zeit man damit verbringt und nicht aufhören kann.
Sind Sie für ein Social-Media-Verbot für unter 16-jährige?
Absolut. Abgesehen vom extremen Suchtpotenzial hat Social Media alarmierende Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit. Und einen riesigen Einfluss auf die Entwicklung der Gehirne der Kinder, wenn es um die Erwartungen an das eigene Aussehen und das Aussehen anderer geht. In der Forschung zum Thema wird immer wieder betont: Es ist nicht möglich, sich nicht zu vergleichen. Und wenn mir ständig – mit Filtern geschönte oder komplett KI-generierte – makellose Gesichter und Körper präsentiert werden, mit makellosen Leben, in tollen Wohnungen mit tollen Partnern, dann ist es fast unmöglich sich damit nicht zu vergleichen. Und zu denken: Warum ist mein Leben nicht so attraktiv? Warum kann ich nicht so makellos, dünn oder faltenfrei sein? Da werden toxische Standards aufgebaut, die niemand erfüllen kann und die dazu führen können, dass Menschen immer unglücklicher werden.
Viele Studien zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen Social Media und den zugenommenen Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen.
Es gibt eine aktuelle Studie, die hat gezeigt, was passiert, wenn 12–14jährige Teenager nur zwei bis vier Wochen auf Social Media verzichten. Es gab drei Haupteffekte: Der erste war, dass sich das Selbstbild verbesserte. Die Kinder fingen an, sich wieder wohler in ihrer Haut zu fühlen, sie nahmen sich positiver wahr, fanden sich hübscher. Der zweite Effekt war, dass sich Ängstlichkeit und Depressivität deutlich reduzierten. Und der dritte: Die Fähigkeit, sich für andere Dinge außerhalb von Social Media zu begeistern und Aufmerksamkeit aufzubauen und zu halten, nahm zu.
„Medienkonsum darf nicht dazu führen, dass man immer mehr Zeit allein verbringt.“
Für die Aufmerksamkeit gelten kurze Videos besonders problematisch.
Je kürzer die Videos und je mehr man davon hintereinander guckt, umso schwieriger wird es für das Gehirn, Aufmerksamkeit zu halten, wenn es mit Inhalten konfrontiert wird, die länger als ein paar Sekunden anhalten. Zum Beispiel 45 Minuten Unterricht. Es gibt immer mehr Schüler, für die es unmöglich ist, sich länger als ein paar Sekunden auf eine Sache zu konzentrieren. Und wenn man ständig mit neuen Inhalten konfrontiert wird, aber niemals Zeit hat, das auch zu verarbeiten und abzuspeichern, führt es dazu, dass Dinge nicht nur nicht gelernt, sondern andere Dinge sogar gelöscht werden.
Studien aus mehreren Ländern zeigen, dass die kognitiven Fähigkeiten unserer Kinder massiv abgenommen haben. Digitale Reizüberflutung könnte eine zentrale Ursache sein.
Ja, und es gibt noch eine zweite Sache, die dazu beiträgt: der Einsatz von KI. Dazu gibt es aktuelle Studien, die untersucht haben, was passiert, wenn man KI benutzt, anstatt Dinge selbst zu erarbeiten. Dann entsteht etwas, das nennt man kognitive Schuld – cognitive debt. Wenn wir Denkarbeit an die KI abgeben, lernt unser Gehirn nicht dazu. Um Dinge zu verarbeiten und abzuspeichern, muss unser Gehirn Denkarbeit selbst machen.
Welche Rolle spielt das Smartphone bei der Konzentrationsfähigkeit?
Verschiedene Studien zeigen, dass das Gehirn nach einer Unterbrechung, zum Beispiel durch eine Nachricht, bis zu 20 Minuten braucht, um sich wieder genauso gut auf die Aufgabe zu konzentrieren wie vorher. Und je öfter man unterbrochen wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Gehirn diese Aufmerksamkeit nicht mehr aufbauen und halten kann. Aber selbst die bloße Anwesenheit des Handys zieht Aufmerksamkeit ab und verschlechtert die Konzentrationsfähigkeit.
Wie erklärt sich das?
Wenn man täglich viel Zeit mit seinem Handy verbringt, baut man für das Handy einen eigenen Gehirnteil – eine Repräsentation des Handys im Gehirn. Dieser Gehirnteil wird umso größer, je mehr Zeit man seinem Handy schenkt – je öfter man es anschaut, es berührt. Und dieser Gehirnteil zieht immerzu Aufmerksamkeit von anderen Tätigkeiten ab …
… und von Menschen.
Beziehungen leiden darunter – selbst zu den eigenen Kindern. Am St. Joseph Krankenhaus in Berlin hat man vor einigen Jahren geschaut, was Eltern in der ersten Stunde nach der Geburt ihrer Babys machen. Da hat sich gezeigt, dass sie ihre Babys weniger angucken und weniger Körperkontakt aufnehmen, weil sie so damit beschäftigt sind, Fotos und Videos zu machen und Nachrichten zu verschicken, um mitzuteilen, dass ihr Kind jetzt auf der Welt ist. Die Eltern schenken ihrem Handy Aufmerksamkeit statt ihren Neugeborenen. Das ist aber für die Gehirnentwicklung der Kinder problematisch, weil in den ersten zwei Stunden nach der Geburt Prozesse im Gehirn stattfinden und Stoffe ausgeschüttet werden, die für die Fähigkeit Bindung und Liebe aufzubauen entscheidend sind. Dafür wird die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern benötigt, vor allem Blick- und Körperkontakt.
Sie vermitteln in Ihren Vorträgen “cleveren Medienkonsum”. Was sind die wichtigsten Formeln?
Es gibt eine Metapher, die ich gern benutze: Als Ihr Kind Fahrradfahren gelernt hat, haben Sie es anfangs festgehalten und sind mitgelaufen, dann haben Sie sich getraut, loszulassen, sind aber weiter nebenhergelaufen und dann noch jahrelang neben oder hinter Ihrem Kind hergefahren, bis Sie sich sicher waren, dass es sicher ist im Straßenverkehr. Dasselbe gilt für den Onlineverkehr. Kinder müssen lernen, wie sie sich sicher online bewegen. Dafür brauchen sie bestimmte Fähigkeiten, die das Gehirn erst ab einem bestimmten Alter lernen kann. Meine erste Empfehlung ist deshalb das eigene Smartphone fürs Kind lange hinauszuzögern – am besten nicht unter 12 Jahren – und anfangs sollten die Eltern Zugriff haben, Bildschirmzeiten begrenzen, Medienkompetenz mit den Kindern üben. Bestimmte Apps und Spiele sollten noch später kommen oder gar nicht. Die stehen auf meiner “bösen Liste” – zusammen mit WhatsApp und anderen Messengern, die uns ständig unterbrechen, und unsere Aufmerksamkeit abziehen. Meine Empfehlung dafür – und die gilt auch für alle anderen Apps – Benachrichtigungen ausstellen!
Was machen Apps und Spiele “böse”?
Die beiden Eigenschaften die Apps und Spiele gefährlich machen: Wenn sie dazu nötigen oder belohnen, sie jeden Tag zu spielen. Wenn ich Spiele nicht anhalten und abspeichern kann, wenn sie mich ständig kontaktieren und mit Belohnungen locken, wenn ich eine extra Runde spiele oder mich bestrafen, wenn ich nicht spiele. Es gibt zunehmend Kinder, so berichten mir Schulen, die nicht auf Klassenfahrt wollen, weil sie ihr Handy nicht mitnehmen dürfen, weil sie sich nicht jeden Tag um ihr Snapchat Account kümmern können, ihre Duolingo-App oder ihren digitalen Bauernhof. Und die gefährlichste Eigenschaft: Wenn mich das Spiel oder die App dazu bringt, echtes Geld zu investieren. Nichts erhöht das Suchtpotenzial mehr, als wenn man Geld investiert. Das ist Glücksspiel – eine der stärksten Süchte, die es gibt.
Gibt es auch eine “liebe Liste”?
Ja, da stehen unter anderem Spiele, bei denen man sich stark bewegt und verausgabt wie Tanz- und Sportspiele. Denn besonders gesundheitsgefährdend am Medienkonsum ist der Bewegungsmangel. Deshalb empfehle ich ein Bewegungskonto: Mindestens genauso viel Zeit, wie man inaktiv vor Maschinen rumsitzt, sollte man durch zusätzliche Bewegung ausgleichen. Und noch eine wichtige Empfehlung: So selten wie möglich allein vor Maschinen sitzen. Medienkonsum darf nicht dazu führen, dass man immer mehr Zeit allein verbringt. Das heißt, lieber Filme zusammen gucken, Spiele zusammen spielen. Das macht für das Gehirn einen riesigen Unterschied. Online zusammen spielen, wie viele Schüler mich fragen, reicht dabei nicht. Das Gehirn kann zwar durch die Kooperation auch etwas profitieren, aber der Effekt ist dramatisch besser, wenn man sich tatsächlich trifft und ein gemeinsames Erlebnis hat.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.
Über Fanny Schmolke, Interview - ver.di-publik:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Ich hatte ja zu Religion & Hirnforschung (der damals sog. „Neurotheologie“) promoviert. Und warne längst laut vor dem sog. Neurohacking, dem gezielten Eingreifen von Konzern-Algorithmen in unsere menschliche Biochemie & Neuropsychologie - längst messbar etwa auf Dopamin, Adrenalin & Testosteron.
Auch empfehle ich, zwischen parasozialen Blasen einerseits und vereinsamenden KI-Kokons andererseits zu unterscheiden. Wir fluten derzeit schon die Gehirne von Kindern & Jugendlichen mit krass auf Profit & Aufmerksamkeit geeichten Technologien ! Und wundern uns dann über den globalen Rechtsruck der #Rechtsmimesis … (2/2)
#Hirnforschung #Neurohacking #Neurotheologie #Dopamin #Adrenalin #Testosteron #Psychologie #Thymotisierung #Mimesis #DigitaleBlase #KIKokon #Zerblasung #Kokonisierung https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/von-der-neurohacking-blase-zum-ki-kokon-oder-zur-dialogischen-realitaet/
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Ich hatte ja zu Religion & Hirnforschung (der damals sog. „Neurotheologie“) promoviert. Und warne längst laut vor dem sog. Neurohacking, dem gezielten Eingreifen von Konzern-Algorithmen in unsere menschliche Biochemie & Neuropsychologie - längst messbar etwa auf Dopamin, Adrenalin & Testosteron.
Auch empfehle ich, zwischen parasozialen Blasen einerseits und vereinsamenden KI-Kokons andererseits zu unterscheiden. Wir fluten derzeit schon die Gehirne von Kindern & Jugendlichen mit krass auf Profit & Aufmerksamkeit geeichten Technologien ! Und wundern uns dann über den globalen Rechtsruck der #Rechtsmimesis … (2/2)
#Hirnforschung #Neurohacking #Neurotheologie #Dopamin #Adrenalin #Testosteron #Psychologie #Thymotisierung #Mimesis #DigitaleBlase #KIKokon #Zerblasung #Kokonisierung https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/von-der-neurohacking-blase-zum-ki-kokon-oder-zur-dialogischen-realitaet/
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Dank der Teilnahme v. @kattascha sehr hörenswerte Folge des #Presseclub über Social Media, mit Abwägung der relevanten Argumente & Umgangsoptionen.
mit
#KatharinaNocun (Journalistin & Digitalexpertin)
#LauraHertreiter (Die ZEIT)
#GavinKarlmeier (Digitalexperte)
#JakobHankeVela (Handelsblatt)Audio
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3c48772d60258b6f/Video
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE3Nzk3Mw#Algorithmus #Kontrolle #Verbot #Klarnamenpflicht #trigger #Hass #FakeNews #Sucht #Dopamin #Asozial #Broligarchen #DSA #Schutz
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Mein erstes #socialmedia hieß #jetztde. Da machte @dvg den #Algorithmus noch von Hand (Startseite) und manchmal gabs ein bisschen #Dopamin bei Sternchenregen.
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Mein erstes #socialmedia hieß #jetztde. Da machte @dvg den #Algorithmus noch von Hand (Startseite) und manchmal gabs ein bisschen #Dopamin bei Sternchenregen.
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#dopamin #overstimulation betrifft auch alle anderen plattformen/apps, #tiktok aber eben sehr sehr gut darin. ;))
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#dopamin #overstimulation betrifft auch alle anderen plattformen/apps, #tiktok aber eben sehr sehr gut darin. ;))
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"Can you survive a week without social media?
The dopamine detox challenge involves abstaining from social media and other digital distractions for a set period, helping to reset the brain's reward system and increase productivity. By avoiding constant notifications and likes, individuals can break the cycle of addiction and focus on real-life experiences.
'In a world where you can be anything, be yourself.' - Aaron Swartz.
Can you last 30 days without Instagram?
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Ja, ganz genau so lässt sich algorithmisches #Neurohacking auf die Neurotransmitter #Dopamin , #Adrenalin & #Testosteron beschreiben! „MAGA is a digital Cult!“ https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/biohacking-und-neurohacking-mit-je-drei-aktuellen-beispielen/
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Ja, ganz genau so lässt sich algorithmisches #Neurohacking auf die Neurotransmitter #Dopamin , #Adrenalin & #Testosteron beschreiben! „MAGA is a digital Cult!“ https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/biohacking-und-neurohacking-mit-je-drei-aktuellen-beispielen/
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2/ Hier kann man sich ne Platform aussuchen und gucken, wie das mit dem #Dopamin geht.
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2/ Hier kann man sich ne Platform aussuchen und gucken, wie das mit dem #Dopamin geht.
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#Dopamin-Detoxing durchziehen oder #Yoga-Verknäuelungen versuchen, um endlich das #Glück zu finden? Das kann leicht in Versagensgefühlen münden - und geht auch anders
https://shorturl.at/uuHPo
Q: tagesanzeiger.ch F: Pixabay CC -
#Dopamin-Detoxing durchziehen oder #Yoga-Verknäuelungen versuchen, um endlich das #Glück zu finden? Das kann leicht in Versagensgefühlen münden - und geht auch anders
https://shorturl.at/uuHPo
Q: tagesanzeiger.ch F: Pixabay CC -
Hauptsächlich vom #Zahlenautismus eines #Dopamin #Psychopathen Gehirns aus #vorausberechnet, für andere autistische Idioten, in ihrer kleinkarierten Statistik-Idioten-Welt.
Vampir Quiz #Invasion #Game Statistik Dominanz #Overcrafting #Selbstverliebtheit, nicht mal ansatzweise authentische Liebe, ist das.
Ich kann nur #auf #jeden einzelnen #Infodump und blodsinnigen #Autisten #Tagesbingo #Moodswing #öffentlich #scheißen, wie es sich für jeden aufrechten Menschen weltweit gehört.
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Das Schauen des #39c3 Talks zu Mechanismen / Gefahren von Glückspielprodukten erinnert mich daran, dass ich doch irgendwann mal for fun ein Rubbellos gekauft hatte…
*rubbel-rubbel*
Puh, zum GLÜCK nix gewonnen! -
Was machen soziale Netzwerke mit unserem Gehirn? Eine zentrale Rolle hierbei spielt #Dopamin, ein Neurotransmitter.
https://www.arte.tv/de/videos/109374-000-A/die-dopamin-falle/
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Was machen soziale Netzwerke mit unserem Gehirn? Eine zentrale Rolle hierbei spielt #Dopamin, ein Neurotransmitter.
https://www.arte.tv/de/videos/109374-000-A/die-dopamin-falle/
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2/ Das Ziel kommerzieller Social Media-Plattformen ist, die Nutzer*innen so lange wie möglich online zu halten, um ihnen so viel wie möglich #Werbung zeigen zu können bzw. Zeug aufschwatzen zu können. Das ist nicht das Ziel der Nutzer*innen oder der Gesellschaft. Deshalb muss etwas geändert werden.
Wenn es Minderheiten gibt, die Infrastruktur brauchen, muss man die schaffen. Man muss deshalb nicht US-amerikanischen oder chinesischen Firmen erlauben, komplette Nutzerprofile von Heranwachsenden anzulegen und die Gehirne aller Heranwachsenden zerstören.
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2/ Das Ziel kommerzieller Social Media-Plattformen ist, die Nutzer*innen so lange wie möglich online zu halten, um ihnen so viel wie möglich #Werbung zeigen zu können bzw. Zeug aufschwatzen zu können. Das ist nicht das Ziel der Nutzer*innen oder der Gesellschaft. Deshalb muss etwas geändert werden.
Wenn es Minderheiten gibt, die Infrastruktur brauchen, muss man die schaffen. Man muss deshalb nicht US-amerikanischen oder chinesischen Firmen erlauben, komplette Nutzerprofile von Heranwachsenden anzulegen und die Gehirne aller Heranwachsenden zerstören.
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1/ „Schüler wüssten oft nicht, wen sie zu politischen Themen fragen sollen, „deshalb nutzen viele soziale Medien, um sich zu informieren“.“
Was ist das denn für eine lasche Argumentation? Wenn es keine sozialen Medien gibt, kommen sie vielleicht auf die Idee in eine Bibliothek zu gehen oder einfach mal so online zu recherchieren. Und ist das nicht die Aufgabe der Schule, die Kinder zu mündigen Bürger*innen zu erziehen und ihnen zu zeigen, wie man Information bekommt? #FediLZ
„„Die politische Online-Welt junger Menschen steht möglicherweise kurz vor dem Erlöschen“, fürchtet der Experte.“
Ich finde die Rolle von Medien hier problematisch. So wie in der Tabak-Debatte Abhängige gegen ein Rauchverbot anschrieben, schreiben jetzt viele Journalist*innen darüber, wie schrecklich es doch sei, wenn man kleine Kinder vor einer Drogensucht bewahren würde. Die Freiheit usw. Social Media hilft für die Verbreitung von Aufregerthemen. Das ist gut für den Verkauf von Werbung. Bei der taz ist das wohl weniger ein Argument, aber die Autor*innen dürften alle selbst Social-Media-Nutzer*innen sein und zum Teil auch abhängig.
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1/ „Schüler wüssten oft nicht, wen sie zu politischen Themen fragen sollen, „deshalb nutzen viele soziale Medien, um sich zu informieren“.“
Was ist das denn für eine lasche Argumentation? Wenn es keine sozialen Medien gibt, kommen sie vielleicht auf die Idee in eine Bibliothek zu gehen oder einfach mal so online zu recherchieren. Und ist das nicht die Aufgabe der Schule, die Kinder zu mündigen Bürger*innen zu erziehen und ihnen zu zeigen, wie man Information bekommt? #FediLZ
„„Die politische Online-Welt junger Menschen steht möglicherweise kurz vor dem Erlöschen“, fürchtet der Experte.“
Ich finde die Rolle von Medien hier problematisch. So wie in der Tabak-Debatte Abhängige gegen ein Rauchverbot anschrieben, schreiben jetzt viele Journalist*innen darüber, wie schrecklich es doch sei, wenn man kleine Kinder vor einer Drogensucht bewahren würde. Die Freiheit usw. Social Media hilft für die Verbreitung von Aufregerthemen. Das ist gut für den Verkauf von Werbung. Bei der taz ist das wohl weniger ein Argument, aber die Autor*innen dürften alle selbst Social-Media-Nutzer*innen sein und zum Teil auch abhängig.
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Ab 2026 wird es Gerüchen zufolge nicht nur eine Förderung für #Elektroautos geben, sondern auch #Duftladesäulen.
Viele Menschen stehen mega auf den Geruch von #Benzol und feiern ihn ab. Beim Einatmen werden #Nervenrezeptoren betäubt und sorgen für ein #Dopamin-High. Aber beim Laden des #EAuto fehlt diese Wohltat.
Deshalb werden #Ladesäulen um mikroskopische Diffuser erweitert, die mit #Benzolduft ex-Verbrennerfahrern den Umstieg erleichtern sollen.
https://www.swr3.de/aktuell/verkehr/infos/geruch-von-benzin-warum-viele-ihn-lieben-100.html
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Ab 2026 wird es Gerüchen zufolge nicht nur eine Förderung für #Elektroautos geben, sondern auch #Duftladesäulen.
Viele Menschen stehen mega auf den Geruch von #Benzol und feiern ihn ab. Beim Einatmen werden #Nervenrezeptoren betäubt und sorgen für ein #Dopamin-High. Aber beim Laden des #EAuto fehlt diese Wohltat.
Deshalb werden #Ladesäulen um mikroskopische Diffuser erweitert, die mit #Benzolduft ex-Verbrennerfahrern den Umstieg erleichtern sollen.
https://www.swr3.de/aktuell/verkehr/infos/geruch-von-benzin-warum-viele-ihn-lieben-100.html
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Haben unsere Vorfahren nach einer erfolgreichen Dönersaurier-Jagd auch diese tiefe und entspannende Momente des Glücks verspürt?
#tiefenentspannt #döner #glücklich #dopamin #entspannung #feuerstelle
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Haben unsere Vorfahren nach einer erfolgreichen Dönersaurier-Jagd auch diese tiefe und entspannende Momente des Glücks verspürt?
#tiefenentspannt #döner #glücklich #dopamin #entspannung #feuerstelle
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⚠️ ⚠️ ⚠️ Hat 🌱 #Medizinalcannabis einen Einfluss auf die #Libido? 🔥 🔥 🔥
Einfluss von 🌱 #Cannabis 🌱 auf die Libido ist umstritten.
#Hypothesen: #Stressreduktion und beruhigende Wirkung könnten das #Sexualleben verbessern; veränderte Zeitwahrnehmung und intensivere sensorische Erfahrungen möglich.
#THC aktiviert #Cannabinoidrezeptoren, erhöht #Dopamin, das die Sexualfunktion beeinflusst.
#Apotheke: ➡️ https://cannabis-apotheke.de/medizinisches-cannabis-a-z#cannlib
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Dopamin ist der Motor für Motivation und Lebensfreude. Wer versteht, wie dieser Botenstoff funktioniert, kann durch gezielte Alltagsroutinen sein Dopamin steigern und so Konzentration und das allgemeine Wohlbefinden positiv beeinflussen.#dopamin #glückshormone #motivation #antrieb #wohlbefinden #alltagstipps #psychologie #gesundheit #belohnungssystem #glueck
https://alltagsfuchs.de/gesundheit/mentale-gesundheit/dopamin-steigern/
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Whatsapp, Instagram oder Snapchat: Apps auf dem Smartphone sind für die meisten längst ein ständiger Begleiter. Was machen soziale Netzwerke mit unserem Gehirn? Eine zentrale Rolle hierbei spielt Dopamin, ein Neurotransmitter. Die Doku zeigt, wie die "Mensch-App-Beziehung" funktioniert - und wie es gelingen kann, die Fremdbestimmung besser zu kontrollieren. 💉💊📱
https://www.arte.tv/de/videos/109374-000-A/die-dopamin-falle/
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Dopamine and waiting for rewards 🤩🎁
A new study shows that L-DOPA, a precursor of the neurotransmitter dopamine, makes people wait longer for rewards. The study provides new insights into the function of dopamine in decision-making and helps to explain why it is more common to make impulsive decisions under altered dopamine signal transmission, such as in substance use disorders.
Read more ▶️ https://uni.koeln/Q4WXJ
#uniköln #unicologne #Dopamin #Forschung #Research #decision
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Dopamine and waiting for rewards 🤩🎁
A new study shows that L-DOPA, a precursor of the neurotransmitter dopamine, makes people wait longer for rewards. The study provides new insights into the function of dopamine in decision-making and helps to explain why it is more common to make impulsive decisions under altered dopamine signal transmission, such as in substance use disorders.
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Dopamin und das Warten auf Belohnungen🤩🎁
Eine neue Studie zeigt, dass L-DOPA, eine Vorstufe des Neurotransmitters #Dopamin, Menschen dazu bringt, länger auf Belohnungen zu warten. Die Studie gibt Einblicke in die Funktion von Dopamin bei der Entscheidungsfindung und hilft zu erklären, warum es unter veränderter Dopamin-Signalübertragung, etwa bei Suchterkrankungen, häufiger zu impulsiven Entscheidungen kommt.
Mehr dazu ▶️ https://uni.koeln/WV6NT
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Dopamin und das Warten auf Belohnungen🤩🎁
Eine neue Studie zeigt, dass L-DOPA, eine Vorstufe des Neurotransmitters #Dopamin, Menschen dazu bringt, länger auf Belohnungen zu warten. Die Studie gibt Einblicke in die Funktion von Dopamin bei der Entscheidungsfindung und hilft zu erklären, warum es unter veränderter Dopamin-Signalübertragung, etwa bei Suchterkrankungen, häufiger zu impulsiven Entscheidungen kommt.
Mehr dazu ▶️ https://uni.koeln/WV6NT
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NEU im BLOG: Sind Videospiele Zeitverschwendung?
Kennt ihr das? Ich liege nach einem langen abendlichen Strandspaziergang an der französischen Atlantikküste auf dem Bett und spiele gemütlich Portal 2 auf dem Steam Deck. Herrlich entspannend...
https://www.videospielgeschichten.de/sind-videospiele-zeitverschwendung/
#Dopamin #FriedrichSchiller #HomoLudens #Spielen #Spieltrieb
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NEU im BLOG: Sind Videospiele Zeitverschwendung?
Kennt ihr das? Ich liege nach einem langen abendlichen Strandspaziergang an der französischen Atlantikküste auf dem Bett und spiele gemütlich Portal 2 auf dem Steam Deck. Herrlich entspannend...
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Ist es noch sinnvoll, Rechtspopulisten der Unwahrheit zu überführen?Wenn ich die Debatten der letzten Jahre Revue passieren lasse, ertappe ich mich bei einer ambivalenten Regung. Ein Teil von mir will jede falsche Behauptung sofort geraderücken: Fakten prüfen, Quellen verlinken, Widersprüche markieren. Der andere Teil ahnt, dass ich damit vielleicht genau die Logik der […]