home.social

Search

1000 results for “LTO”

  1. Alton Brown talks food and AI at MJCCA Book Festival

    Alton Brown talks with journalist Holly Firfer at the MJCCA Book Festival. (Photo by Cathy Cobbs) Alton Brown’s resume is diverse and lengthy – American television personality, food show presenter, author, voice actor, and cinem…
    #dining #cooking #diet #food #Food #altonbrown #cutthroatkitchen #ElizabethIngram #goodeats #HollyFirfer #ironchefamerica
    diningandcooking.com/2378511/a

  2. Alton Brown talks food and AI at MJCCA Book Festival

    Alton Brown talks with journalist Holly Firfer at the MJCCA Book Festival. (Photo by Cathy Cobbs) Alton Brown’s resume is diverse and lengthy – American television personality, food show presenter, author, voice actor, and cinem…
    #dining #cooking #diet #food #Food #altonbrown #cutthroatkitchen #ElizabethIngram #goodeats #HollyFirfer #ironchefamerica
    diningandcooking.com/2378511/a

  3. #EntkriminalisierungSofort Kommt Karlsruhe dem angekündigten Ampel-Gesetzentwurf zuvor?

    Das BVerfG entscheidet bis zum Frühsommer über div. Richtervorlagen zu Strafvorschriften im #BtMG, die das Cannabisverbot betreffen.

    Sollte das BVerfG die #Cannabis-Strafvorschriften kippen, dürfte neuer Schwung in die Debatte kommen & der Ampel Rückenwind verschaffen. Bewertet das #BVerfG die repressive Rechtslage für verfassungskonform, geriete die #Koalition gehörig unter Druck.
    lto.de/recht/hintergruende/h/c

  4. Medien auf X

    Im permanenten Shitstorm

    Sie wollen Qualitätsjournalismus hochhalten und einen Gegenpol auf der Plattform X bieten. Doch Tagesschau, ZDFheute, Spiegel und Zeit erreichen weder viele Views noch positive Interaktionen mit dem Publikum. Was ihnen vor allem entgegenschlägt, ist Hass. Warum bleiben sie trotzdem da? Eine Analyse.

    Große Nachrichtensendungen wie die Tagesschau und ZDFheute, aber auch Online-Medien wie Tagesspiegel, Die Zeit und Spiegel sowie Fachmedien wie Legal Tribune Online betreiben weiterhin Accounts auf der Plattform X des rechtsradikalen US-Milliardärs Elon Musk und posten dort aktuelle Inhalte. Sie alle wissen um die Probleme auf der Plattform. Doch sie begründen ihre Aktivität damit, dass sie ihren Qualitätsjournalismus gegen die Desinformation auf X setzen und das Publikum dort abholen wollen, wo es sich aufhält.

    Wir haben anhand einer Stichprobe analysiert, wie sich diese Medien auf X schlagen: Wie oft werden die Tweets angesehen, wie oft retweetet, wie interagieren die Nutzer:innen mit den Medien und ihren Inhalten?

    Bei der beispielhaften Untersuchung wird klar: Die auf X verbliebenen seriösen Medien befinden sich in feindlichem Terrain. Teils haben sie zwar hohe Followerzahlen, ihre Inhalte werden aber verhältnismäßig wenig Nutzer:innen angezeigt. Wohlwollende Interaktionen wie Retweets können sie kaum generieren. Dafür bläst ihnen in Kommentaren der Wind eisig ins Gesicht.

    Gezielter Umbau nach rechts

    Für das unwirtliche Klima ist nicht zuletzt Elon Musk selbst mitverantwortlich. Kurz nach dem 44 Millarden US-Dollar schweren Kauf des Online-Dienstes im Jahr 2022 entließ er ganze Moderationsteams und holte im Namen der Meinungsfreiheit zuvor gesperrte Rechtsextremisten, Trolle und professionelle Lügner:innen auf den Dienst zurück. Werbekunden sprangen ab, da sie offenbar ihre Anzeigen ungern neben Nazi-Inhalten sehen wollten. Musk akzeptierte das nicht und überzog die Abtrünnigen mit Klagen.

    In diese länger werdende und unvollständige Liste an Kontroversen reiht sich nun der jüngste Skandal um den KI-Chatbot Grok ein. Die ebenfalls zum Firmenimperium Musks gehörende KI-Anwendung ist in X integriert und spuckt auf Anweisung alles mögliche aus – darunter zuletzt auch sexualisierte Deepfakes von Nutzer:innen, in aller Regel von Frauen und sogar von Minderjährigen. Neu ist das Phänomen zwar nicht, aber Grok machte es leicht, bis X doch noch technische Einschränkungenimplementierte: Noch nie ließen sich solche Inhalte derart einfach erstellen und an ein globales Publikum ausliefern.

    Der Umbau von X zu einer offen rassistischen und sexistischen Plattform geht Hand in Hand mit Musks Unterstützung für rechtsradikale und antidemokratische Bewegungen, hierzulande die AfD. Der Unternehmer macht kein Geheimnis daraus, sein soziales Netzwerk in den Dienst einer rechtsradikalen Revolution zu stellen.

    Im Vorjahr zeigte eine Untersuchung von ZDF Frontal, dass die Empfehlungsalgorithmen von X rechte Parteiinhalte überproportional bevorzugen. Bei rassistisch motivierten Ausschreitungen im Sommer 2024 in England hat laut einer Studie von Amnesty International das Empfehlungssystem von X „eine zentrale Rolle“ gespielt. Auch die EU-Kommission vermutet, dass von den algorithmischen Empfehlungen systemische Risiken ausgehen könnten, hat ihre Untersuchungen aber noch nicht abgeschlossen.

    Viele haben X verlassen – doch manche sind geblieben

    Viele Nutzer:innen, aber auch Medienhäuser und sonstige Organisationen haben deshalb in den vergangenen Jahren die Online-Dienste des rechtsradikalen US-Milliardärs verlassen. Ob Niedersächsischer Landtag, das Jüdische Museum München oder netzpolitik.org, die Gründe für den Rückzug ähneln sich: X sei ein Ort der Zensur, des Rassismus, Antisemitismus und des rechten Agendasettings geworden, begründeten Dutzende Abgeordnete, Wissenschaftler:innen und Journalist:innen im Winter 2024 ihren Abgang. Zwar nutzen in Deutschland immer noch rund sieben Millionen Menschen monatlich die Plattform, ihre Reichweite geht jedoch europaweit kontinuierlich zurück.

    Warum also bleiben weiterhin manche Medien auf X und versorgen das soziale Netzwerk mit Inhalten, die wiederum dessen Attraktivität steigern?

    Auch hier ähneln sich die Gründe: So betont etwa Markus Sehl, stellvertretender Chefredakteur von Legal Tribune Online (LTO), Beiträge über zahlreiche Social-Media-Kanäle auszuspielen, darunter Instagram, LinkedIn, Bluesky, Facebook – und eben auch X. „Wir verbinden mit unserer Präsenz auf allen diesen Plattformen das Ziel, mit unseren Inhalten dort ein seriöses Inhaltsangebot zu machen. Eines, das Filterblasen durchdringt, für konstruktive Irritation sorgt und schließlich einen demokratischen Diskurs ermöglicht“, so Sehl auf Anfrage von netzpolitik.org.

    Bescheidene Reichweite, bescheidene Debatten

    Wir haben dieses hehre Ziel einem Realitäts-Check unterzogen. In unserem Beobachtungszeitraum wurden Tweets des juristischen Fachmediums, allesamt mit Links zu LTO-Artikeln, laut der Statistikanzeige von X am Tag der Postings durchschnittlich nur 1.329 Mal von Nutzer:innen gesehen. Derzeit folgen mehr als 28.000 Accounts dem X-Auftritt von LTO. Sonderlich viel Aufmerksamkeit oder gar „demokratischen Diskurs“ konnten die Postings nicht entfachen. Im Schnitt wurden die Tweets knapp mehr als fünf Mal retweetet und zwölf Mal mit einem Herzchen versehen („geliked“). Die Hälfte der untersuchten Postings erhielt keine Antwort, im Schnitt waren es 2,2 Antworten („replys“) pro Tweet.

    Und wie sieht es mit der Qualität der Antworten aus? Nennenswerte Diskussionen lösten LTO-Tweets über die Sabotage der russischen Öl-Pipeline Nord Stream aus, über das ungarische Gerichtsverfahren gegen die non-binäre Aktivist:in Maja T. oder ein Beitrag zur Mediendebatte über Inhaltemoderation und Algorithmenregulierung.

    Dass solche Themen besonders viel Aufmerksamkeit auf X nach sich ziehen, ist so erwartbar wie viele der Antworten darunter: „Das sind Taschenspielertricks um unliebsame Meinungen kleinzumachen und das weiß auch der Autor der polarisieriende Ausagen mit Desinformationen vermengt“, polterteetwa ein gewisser Leo gegen Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) sowie den Autor des LTO-Artikels.

    Schnittstellen-lose Stichprobe

    Eine massenhafte Auswertung der jeweiligen X-Auftritte deutscher Medien ist nicht mehr ohne Weiteres möglich, seit Elon Musk die dazu notwendigen Schnittstellen hinter eine Bezahlschrankegepackt hat. Für unsere kleinere Untersuchung haben wir deshalb am 19. Januar 2026 jeden zweiten Tweet eines Mediums erfasst, bis insgesamt zehn erfasste Postings zusammengekommen waren. Diese zehn Tweets pro Medium haben wir hinsichtlich Views, Replys, Retweets und Likes ausgewertet. Außerdem haben wir uns angesehen, ob die Medien selbst in den Replys angegriffen werden und haben die Reaktionen auf die Tweets qualitativ bewertet.

    Aufgrund des kleinen Ausschnitts können die erhobenen Daten nur als Stichprobe gelten, die aber deutliche Muster aufzeigt. Diese konnten wir auch bei Tweets außerhalb des Untersuchungszeitraums finden.

    Grundsätzlich sind die Zahlen mit Skepsis zu betrachten, nicht nur wegen der kleinen Stichprobe. Manipulationsversuche sind seit Jahren nicht mehr aus dem Internet wegzudenken. Doch wozu noch vor nicht allzu langer Zeit umfangreiche Troll-Farmen notwendig waren, lassen sich Aufruf- und Engagement-Metriken in Zeiten von ChatGPT, Grok und anderen KI-Chatbots mit deutlich weniger Aufwand und raffinierter verfälschen.

    Ganze Schwärme von KI-Bots, die etwa über Online-Dienste hinweg authentisches Handeln und konsistente Persönlichkeiten vortäuschen können, überfluten derzeit soziale Medien, warnten zuletzt mehrere Studien. Oft ist nur schwer erkennbar, ob hinter Postings echte Menschen oder Propagandabots stecken. „Die Verschmelzung von agentenbasierter KI und LLMs markiert eine neue Grenze im Informationskrieg“, führt eine der Studien aus.

    Ähnliche Vorsicht ist auch bei der Anzeige der Views oder der Followerzahlen angebracht. Nicht einmal X dürfte einigermaßen verlässlich über verdächtige Aktivitäten auf dem eigenen Dienst Bescheid wissen, seit Musk die dafür zuständigen Teams dramatisch reduziert und zugleich die Moderationsregeln gelockert hat – wenn die Manipulationsversuche nicht gleich aus dem eigenen Haus kommen.

    Konzentrierter brauner Sumpf

    Das bei LTO beobachtete Phänomen lässt sich auch bei anderen noch auf X aktiven Medien feststellen. Kaum Reichweite, wenig Engagement von Nutzer:innen, und wenn es Antworten unter den Tweets gibt, enthalten diese nur selten erhellende Einsichten. Im Gegenteil: Oft genug besetzen reaktionäre Trolle den Platz, den es ohne die Tweets der Medien-Accounts so nicht gegeben hätte. Dabei kapern sie die Debatte und posten gerne auch themenfremde und beliebige Links zu rechtsradikalen Aufregerthemen. Außer einem braunen Sumpf bleibt oft nicht viel übrig unter den Tweets der Medien.

    So folgen dem X-Account von Die Zeit derzeit rund 2,3 Millionen Accounts. Einzelne Postings wurden im Beobachtungszeitraum trotz dieser auf dem Papier großen Zahl durchschnittlich nur knapp 2.900 Mal angesehen, 2,1 Mal retweetet, 5,1 Mal geliked und 4,1 Mal beantwortet. Mehrere Tweets erhielten zum Zeitpunkt der Auswertung gar keine Reaktion, die meisten Antworten (17) liefen bei einem Tweetüber ein internes Papier der Grünen zur EU-Außenpolitik auf. Ein gefundenes Fressen für selbsternannte „Parodieaccounts“, die die Schuld für jedwedes Problem bei den Grünen verorten.

    Bemerkenswert ist, was passiert, wenn der Zeit-Account zuweilen gezielt ein bestimmtes Publikum anzusprechen scheint. Ein Tweet über die Fußballbundesliga erwähnt etwa den rechtsextremen AfD-Spitzenpolitiker Tino Chrupalla. Wie auch im Anreißer des Originalartikels steht dort, der AfD-Politiker habe „nicht viel verpasst“. Dafür gab es Kritik: „Warum wird dieser Faschist hier einfach so erwähnt?“, fragte immerhin ein:e Nutzer:in mit einer EU-Flagge im Profilbild. Wenig später wird der Account selbst als Faschist beschimpft.

    In einem anderen Tweet schien die Zeit-Redaktion Gratis-Werbung für die österreichische FPÖ zu machen: Ein von der Rechtsaußen-Partei neu gestarteter Radiosender sei „sehr langweilig (…) und gerade deshalb interessant – besonders für deutsche Hörer“. Was auch immer die Motivation hinter diesen anbiedernden Anreißern war, der Erfolg hielt sich in Grenzen. Beide Tweets erhielten insgesamt nicht einmal zehn Antworten – zusammengerechnet. Als Reibebaum, der Engagement und Klicks lostritt, eignet sich diese Form der Ansprache offenbar nicht.

    Gegengewicht oder Zielscheibe?

    Auch Zeit Online begründet ihren Verbleib auf X damit, ein Korrektiv sein zu wollen. „Unser Ziel ist es, verlässliche Informationen und unabhängigen Journalismus möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen“, teilt eine Verlagssprecherin mit. Die Zeit sei „ein Gegengewicht zur aggressiven, wenig produktiven Diskussionskultur und der Zunahme von Desinformation auf X, weshalb wir unseren Account mit 2,3 Millionen Followern zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin betreiben. Neben X sind wir auf Plattformen wie Bluesky, Threads und WhatsApp aktiv und bauen diese Kanäle weiter aus“, heißt es aus dem Verlag.

    Ein Stückchen erfolgreicher ist der X-Account des Spiegel. Im Untersuchungszeitraum abgesetzte Tweets huschten im Schnitt rund 4.200 Mal über die Bildschirme der Nutzer:innen. Unterm Strich erhielten sie je knapp elf Antworten, 3,6 Retweets und rund 9 Likes. Allerdings verzerrt ein Ausreißer das Bild: Ungewöhnlich viel Resonanz erhielt ein Retweet des @SPIEGEL_EIL-Accounts, der staatliche Förderung von Elektroautos zum Thema hatte. Zum Zeitpunkt der Erfassung konnte der Tweet über 12.000 Views verzeichnen, rund eine Woche später ist die Zahl auf 22.000 angestiegen. Rechnet man diesen Tweet heraus, sinkt die Anzahl der durchschnittlichen Views auf rund 3.000. Für ein angebliches Millionenpublikum – @derspiegel hat über 3 Millionen Follower, @SPIEGEL_EIL über 1,5 Millionen – ist das eine magere Ausbeute.

    Präsenz schafft Diskursräume für Rechtsradikale

    Welche Diskursräume die Tweets erst schaffen, zeigt erneut ein Blick in die Antworten unter diesen. Bei besagtem E-Auto-Tweet spülte das Empfehlungssystem von X den rechten Influencer Miró Wolsfeld ganz nach oben. „Steuerzahler zahlen den Müll, nicht der Bund“, wetterte der auch als Unblogd bekannte Aktivist. Während der Tweet des Spiegels gerade mal 8 Retweets und 31 Likes bekommt, holt sich Wolsfeld 51 Retweets und 1.654 Likes mit seinem Kommentar ab. Auch solche Phänomene sind ein klares Zeichen, wer das Sagen auf der Plattform hat.

    Ein solches Auftreten lässt sich auf X inzwischen monetarisieren. Dem Account kann man freiwillig für 3,33 Euro im Monat folgen, den zahlenden Followern verspricht Wolsfeld als Bonus „Demnächst Podcasts vorab“. Gekoppelt an Empfehlungsalgorithmen, die umstrittene Inhalte bevorzugen, um damit Nutzer:innen länger auf dem Dienst zu halten, entsteht ein perverses Anreizsystem: Es belohnt diejenigen, die mit reißerischen Inhalten möglichst viel Aufmerksamkeit erregen.

    Mit Spott und Hohn wird dabei oft nicht gespart. „SPIEGEL, STERN, SZ, usw. haben auf X einfach so gut wie nichts mehr zu melden“, tönte der rechte Influencer vor wenigen Tagen. „Bei der üblich hohlen Propaganda gibt es so gut wie keine Likes auf deren Posts, dafür aber etliche Kommentare, die den Nonsens zerlegen. Der Wind hat sich hier definitiv gedreht.“

    „Wichtige Kontaktpunkte“ zu wem?

    Für seriöse Medien, die weiterhin auf X bleiben und der Plattform Inhalte zuliefern, steigt tatsächlich der Druck. „Wenn wir mit den redaktionellen Inhalten unserer Medienmarken neue Nutzerinnen und Nutzer erreichen wollen, müssen wir dorthin gehen, wo sie sich informieren, und das sind eben oft Plattformen, die weniger offen und verantwortungsvoll sind, als wir uns das wünschen“, teilt eine Spiegel-Sprecherin mit.

    „Wenn sich unabhängige Medien von diesen Plattformen selbst ausschließen, verlieren wir wichtige Kontaktpunkte zu unseren Zielgruppen. Und an der Nutzung der Plattformen würde sich durch den Rückzug der Qualitätsmedien nichts ändern“, sagt die Sprecherin.

    Doch dass sich der Wind gedreht hat, ist auf X kaum von der Hand zu weisen. Die Plattform ist unter den Tweets der Accounts großer deutscher Medien fest in der Hand von Rechtsextremen, Zynikern, Rassisten und Menschen, die einfach nur ihrem Hass auf klassische Medien und die Welt freien Lauf lassen.

    Hohes Vertrauen in öffentlich-rechtliche Medien

    Diese Wut trifft insbesondere öffentlich-rechtliche Medien. Im öffentlichen Auftrag sollen sie dazu beitragen, die Menschen in Deutschland umfassend und ausgewogen zu informieren. Deshalb landen sie immer wieder im Visier von Rechtsextremen wie dem AfD-Politiker Björn Höcke, der etwa die Medien-Staatsverträge aufkündigen will. Von ganz rechts bis in die Bundesregierung hinein wird am öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesägt.

    Trotz aller Versuche, die Glaubwürdigkeit öffentlich-rechtlicher Medien zu untergraben, genießen die Sender bis heute verhältnismäßig viel Vertrauen in der Bevölkerung, mehr als private Tageszeitungen oder Sender. Zwei Drittel der Befragten hielten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) für „unverzichtbar“, wie eine repräsentative Studie im Vorjahr ergab. Den parteiübergreifenden Konsens durchbrechen lediglich Anhänger:innen der Kleinpartei BSW sowie der AfD, die den sogenannten Systemmedien überwiegend nicht vertrauen.

    Viele Follower, wenige Ansichten

    Unsere Auswertung zeigt, dass sich die Bedeutung der Öffentlich-Rechtlichen auch im Internet abbildet. So wurden die Tweets der großen Kanäle @tagesschau (5,1 Millionen Follower) und @ZDFheute (1,3 Millionen Follower) deutlich mehr Menschen in der App und auf der Seite von X angezeigt als die Postings privater Medien. Im Beobachtungszeitraum sahen im Schnitt rund 24.000 Nutzer:innen Tweets der Tagesschau, bei ZDFheute waren es rund 23.000. Angesichts der hohen Followerzahlen der Kanäle sind diese Zahlen jedoch mehr als ernüchternd.

    Wie viele der Nutzer:innen tatsächlich auf einen Link in einem Tweet klickten, verrät X nicht. Und auch die sogenannten Referrer-Zahlen von tagesschau.de und ZDFheute, die mehr über die Herkunft der Besucher:innen verraten, liegen uns nicht vor. Schätzungen von Marketing-Firmen gehen bei X von einer Klickrate von etwa einem Prozent auf externe Links aus.

    Warum die beiden Kanäle der Öffentlich-Rechtlichen laut der nicht notwendigerweise zuverlässigen Views-Anzeige von X derart besser abschneiden als Spiegel oder Die Zeit, geht aus den Daten nicht hervor. Klar ist aber, dass X seit der Übernahme von Musk Tweets mit Links benachteiligt werden, dafür sprechen unterschiedliche Untersuchungen und Berichte.

    Zudem hat X schon im Jahr 2023 durch das Design der Tweets Links in die Außenwelt unattraktiver gestaltet, indem nicht mehr die Vorschau eines Artikels eingebettet wird. Hintergrund ist, dass X wie auch andere Big-Tech-Plattformen versucht, die Nutzer:innen auf der Plattform zu halten und dort „Engagement“ und damit Werbeabspielungen zu erreichen. Nutzer:innen über einen Klick auf andere Seiten im Netz zu schicken, widerspricht diesem Ziel.

    Tagesschau und ZDFheute sehen sich als Gegenpol

    Laut einem Sprecher der ARD geht es der Tagesschau darum, „seriöse und verifizierte Nachrichteninhalte Nutzenden auf Social-Media-Plattformen zur Verfügung zu stellen und damit einen Gegenpol zu Desinformationen und Verschwörungsmythen zu setzen.“ Dies gelinge mit Blick auf die Zugriffszahlen, die die Artikellinks der Tagesschau auf X erzielten, „weiterhin in relevanter Größenordnung“.

    Angesichts der relativ zur hohen Followeranzahl wenigen Views und der geschätzten Klickrate von einem Prozent dürfte sich der Anteil von X bei den 50 bis 80 Millionen monatlichen Seitenbesuchen auf tagesschau.de in Grenzen halten. Zur Einordnung: Auch vor Elon Musks Übernahme erreichte beispielsweise netzpolitik.org mit seiner damals Twitter-affinen Leser:innenschaft nie mehr als ein bis zwei Prozent aller Seitenabrufe über die Plattform. Diese Zahlen umfassen sowohl Klicks auf Links in Tweets des eigenen Accounts als auch in Tweets anderer.

    ZDF schreibt gegenüber netzpolitik.org, dass alle Social-Media-Aktivitäten einem „kontinuierlichen Controlling mit Blick beispielsweise auf Zielgruppe, Performance und Entwicklung der jeweiligen Plattform“ unterliegen würden. „Sollten Accounts entsprechende Ziele nicht erreichen bzw. genannte Kriterien nicht erfüllen, werden diese eingestellt.“

    Was für Ziele das sind, gibt das ZDF nicht preis, führt jedoch aus, warum man weiter auf der Plattform poste: „Das Nachrichtenangebot ZDFheute veröffentlicht aktuelle Informationen weiterhin auf X, um Qualitätsjournalismus auch dort möglichst vielen Menschen einfach zugänglich zu machen.“

    Doch die Versuche der Tagesschau und von ZDFheute werden von den Nutzenden auf der Plattform X wenig honoriert. Das Gegenteil ist der Fall. Dementsprechend heiß geht es in den Kommentaren unter den Tweets zu: Durchschnittlich liefen bei der Tagesschau 77 Kommentare auf, bei ZDF Heute sogar 100.

    Dort findet eine Schlacht um die Deutungshoheit statt. Mit 173 Kommentaren besonders umkämpft war ein Tweet zu einer Eilmeldung, dass der Begriff „Sondervermögen“ zum Unwort des Jahres 2025 gewählt wurde. Die Debatte lenkten dem rechten Milieu zuordnenbare Accounts, etwa der des rechten Magazins Krautzone. Eine der Top-Antworten wollte etwas ganz anderes diskutieren: „Für mich ist ‚ÖRR‘ das Unwort des Jahrhunderts.“

    Öffentlich-rechtliche Medien im Dauer-Shitstorm

    Die grundsätzliche Feindseligkeit der Rezipient:innen auf X ist bei den untersuchten Medien am Verhältnis von Antworten zu Retweets erkennbar, der „Reply Retweet Ratio“. Tweets mit vielen Replys und wenigen Retweets zeigen in der Regel eine Kontroverse oder eine Ablehnung der Nutzer:innen an. Diese kann sich auf den Inhalt des Tweets oder auf den Postenden selbst beziehen.

    Es ist ganz normal, dass einzelne Tweets bisweilen mehr Replys erhalten als Retweets. Ungewöhnlich ist aber, dass bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichten-Accounts von Tagesschau und ZDFheute mehr Replys als Retweets der Regelfall sind. Die Tagesschau erhielt im Untersuchungzeitraum drei Mal so viele Replys wie Retweets, ZDF gar fast vier Mal soviele. Auch der Spiegel erhielt drei mal so viele Replys wie Retweets, bei der Zeit waren es immer noch doppelt so viele. Einzig LTO war als Medium nicht so negativ im Fokus – es erreichte mehr Retweets als Replys.

    Bei ZDFheute und Tagesschau gab es in den untersuchten Tweets bis auf eine Ausnahme unter jedem Tweet direkte Angriffe auf die Sendungen oder die Sender selbst, oft auch mehrfach. Dabei ging es in den Kommentaren nicht um sachliche oder inhaltliche Kritik an Nachrichteninhalt oder dessen Aufbereitung.

    So findet man unter Tweets regelmäßig die Forderung, die Pflicht zum Rundfunkbeitrag abzuschaffen. Die Tagesschau wird unter anderem als „Terrorpropaganda“, „Propagandascheisse“ oder „Schundfunk“ diffamiert, das ZDF als „Schrottsender“ und die ZDFheute-Redaktion sieht ein User als heroinabhängig. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dutzender Beschimpfungen, die wir als Reaktion auf das kleine Set an untersuchten Tweets identifizieren konnten.

    netzpolitik.org holt auf Bluesky mehr Retweets als Tagesschau, heute, Spiegel und Zeit zusammen

    Wir haben uns zum Vergleich angesehen, wie die Interaktion beim Account von netzpolitik.org auf Bluesky aussieht. Im gleichen Untersuchungszeitraum erhielt netzpolitik.org auf Bluesky eine deutlich umgekehrte Reply-Repost-Ratio: Fast neun Mal mehr Accounts klickten auf den Repost-Button als auf Reply. Mehr Reposts als Replys sind der eigentliche Normalzustand bei Diensten wie X, Bluesky oder Mastodon.

    Spannend war auch die Anzahl der Reposts insgesamt beim Account unserer Redaktion auf Bluesky. Der Account von netzpolitik.org mit seinen etwa 35.000 Followern erreichte im Untersuchungszeitraum am 19. Januar mit 755 Reposts mehr Verstärkung als Tagesschau, Heute, Spiegel, Zeit und LTO auf X mit ihren fast 12 Millionen Followern. Insgesamt kamen diese Accounts auf 615 Reposts. Und das, obwohl den untersuchten Medien auf X mehr als 300 Mal mehr Accounts folgen.

    Weder Tagesschau noch ZDFheute betreiben einen offiziellen Kanal auf Bluesky. Die Sender ARD und ZDF sind jedoch auf Mastodon vertreten und betreiben dort jeweils eigene Server.

    Überprüfen, bis das Fass überläuft

    Ein Abschied von X fällt offenkundig nicht leicht. Das Bleiben aber auch nicht. „Die Entwicklung und die gesellschaftlichen Auswirkungen von X beobachten wir kritisch und diskutieren regelmäßig, ob und wie wir dort weiterhin präsent sein sollten“, heißt es von Die Zeit. „Fehlentwicklungen auf Plattformen nehmen wir ernst, selbstverständlich behalten wir die Entwicklungen gerade bei X kritisch im Blick“, beteuert LTO. Auch der Spiegel befasse sich im Lichte der neuen Erkenntnisse „erneut mit unserer Präsenz auf der Plattform“, sagt eine Sprecherin. Die Antworten ähneln denen der EU-Kommission, der Bundesregierung, Parteien im Bundestag und Ministerien, die weiterhin der Plattform treu sind und immer schwerer Argumente dafür finden.

    Es bleibt also spannend, wann der Punkt erreicht ist, an dem es auch für die letzten Verbliebenen nicht mehr weiter geht. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen: Der Skandal mit sexualisierten Deepfakes realer Personen rund um den X-Chatbot Grok wird nicht der letzte bleiben.

    Tomas Rudl ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c’t und Heise Online schrieb. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky. Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  5. Made a new wand for LTOTL (only 9ish days away now)! I wasn't really sure what to burn into it at first, but when I saw the comma and then the period at opposite ends, I sat to consider their significance.

    There are two parts of your life: the circumstances of your birth and what you do with them. The thing that separates them? The comma. "Born in Nowhere, MO into a family blah blah blah, Person went on to..."

    Everything after the comma is yours to write. And what are acts of magic, if not attempts to take the quill of your story up for yourself?

    WRITE YOUR SAGA.

    #wand #wandmaking #woodburning #pyrography

  6. Le fait qu'Amazon soit le 1er site eCommerce à proposer l'achat de voitures neuves sur son site est déjà quelque chose. Mais surtout, le site s'occupe de toute la paperasse (fini l'attente longue chez le concessionnaire avec tous les papiers).

    Curieux de voir ce que ça va donner d'ici 1 an ou 2 aux US : forbes.com/sites/christopherwa

    #amazon #car #hyundai #carshopping

  7. #krischinski #hausdurchsuchung #jusos #merz

    „Der Wirbel um Charlotte Merz hat sich gelegt, doch der Fall einer rechtswidrigen Hausdurchsuchung bei einer Juso-Vorsitzenden wirft weiter Fragen auf. Ein an den Ermittlungen beteiligter Beamter rückt nun in den Fokus: War er befangen?“:
    lto.de/recht/nachrichten/n/rec

  8. #Verkehr #Schulweg

    Unfälle rund um #Schulen entstehen häufig im Bring- und Holverkehr.
    #Elterntaxis erhöhen das Verkehrsaufkommen und führen zu unübersichtlichen Situationen – etwa durch Halten in zweiter Reihe oder rangierende Fahrzeuge.
    Gerade dort, wo viele Kinder unterwegs sind, steigt das Risiko.
    Das hat nicht nur praktische Folgen für die Sicherheit, sondern kann auch rechtlich relevant werden, etwa bei der Frage der Haftung.

    lto.de/recht/hintergruende/h/m

  9. Mit Penis als #trans-Frau in die Frauensauna? Warum @MarcoBuschmann noch kein grünes Licht für das #Selbstbestimmungsgesetz gibt: Artikel von @HassoSuliak, Reaktionen von @cducsubt, @svenlehmann, @nyke_slawik, @lsvd und @Volker_Beck: #LSBTI lto.de/recht/hintergruende/h/s

  10. VG: 'Progress-Pride'-Flagge ist keine Indoktrinierung

    lto.de/recht/nachrichten/n/vg3

    > Eine selbstgemalte "Progress-Pride"-Flagge darf im Hort einer Grundschule hängen. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden (Urt. v. 25.06.2025, Az. VG 3 K 668/24).

    #pride #progresspride

  11. VG: 'Progress-Pride'-Flagge ist keine Indoktrinierung

    lto.de/recht/nachrichten/n/vg3

    > Eine selbstgemalte "Progress-Pride"-Flagge darf im Hort einer Grundschule hängen. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden (Urt. v. 25.06.2025, Az. VG 3 K 668/24).

    #pride #progresspride

  12. VG: 'Progress-Pride'-Flagge ist keine Indoktrinierung

    lto.de/recht/nachrichten/n/vg3

    > Eine selbstgemalte "Progress-Pride"-Flagge darf im Hort einer Grundschule hängen. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden (Urt. v. 25.06.2025, Az. VG 3 K 668/24).

    #pride #progresspride

  13. VG: 'Progress-Pride'-Flagge ist keine Indoktrinierung

    lto.de/recht/nachrichten/n/vg3

    > Eine selbstgemalte "Progress-Pride"-Flagge darf im Hort einer Grundschule hängen. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden (Urt. v. 25.06.2025, Az. VG 3 K 668/24).

    #pride #progresspride

  14. VG: 'Progress-Pride'-Flagge ist keine Indoktrinierung

    lto.de/recht/nachrichten/n/vg3

    > Eine selbstgemalte "Progress-Pride"-Flagge darf im Hort einer Grundschule hängen. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden (Urt. v. 25.06.2025, Az. VG 3 K 668/24).

    #pride #progresspride

  15. I've had some experience with secure #laptop hardware & software from @purism. They also make the #Purism #Key for secure boot, which I wrote about in #LinuxJournal some years back. Before that I used to buy hardware from a #Linux-focused reseller that shifted to a training company.

    I like the ease-of-use the macOS ecosystem provides, but with MS #SpywareOS & Apple's flight from #FOSS to ever more proprietary software, I'd like to revisit #LinuxLaptops & #LTO9 servers.

    Suggestions?

  16. Recent Shenanigans: A News Roundup

    I’ve been up to some really exciting things that you may have seen on social media. But in case you missed these recent news bites, here’s what’s been going on in the past few weeks… 🙂

    1. Recording Session with Claire and Lydia

    My first of these nearly back-to-back sessions was for recording soprano Claire Fedoruk and pianist Lydia Wu performing the song cycle I wrote for Claire, “Living the Aftermath“, as well as my setting of Psalm 47 (version for soprano and piano). I just received the final files from that session, and they all sound absolutely amazing! More news to come on when and how those will be released for you to listen to and enjoy! 🙂

    Claire FedorukDave Martinez (engineer)Claire Fedoruk, me, and Lydia WuDave Martinez (engineer) and me Sneak Peek During Set-Up

    2. “First Circle” Recording

    The following weekend I participated in the recording session for a college senior I’d been helping out and mentoring a bit for her Senior Project. Her end-goal is to create a music video of a string quartet arrangement of the Pat Metheny jazz-fusion work, “The First Circle”. Later in this post, I’ll share the arrangement that I wrote for this project, which is the version we recorded… 😉

    L to R, back to front: Myself (viola), Mila (violin 1), Marina (cello), Damaris (student producer), and Leonard (violin 2) Clip of quartet during recording (taken by Damaris)

    3. Recording “Spiritual Songs”

    The very next evening after our “First Circle” recording, I joined a shared recording session in Los Angeles with two other local composers, where I conducted the recording of my brand new work for orchestra, “Spiritual Songs of the New World“! I still need to piece together the stems myself, and mix and master it properly; but give me a few weeks and I’ll be able to share news on its release for you. 🙂

    Had to sneak this selfie in before we got started 🙂

    4. Two New Arrangements (and One Sheet-Music Refresh)

    As mentioned, my original string quartet arrangement of “The First Circle” is now available on Sheet Music Plus, as well as the new arrangement of The Little Mermaid’s “Under the Sea” I wrote for CPP’s joint Flute and Saxophone Choir concert later this month. Enjoy the MIDI demos of both arrangements below:

    https://soundcloud.com/sarah-wallin-huff/the-first-circle-arr-for-string-quartet-midi-demo

    https://soundcloud.com/sarah-wallin-huff/under-the-sea-for-flutesax-ensemble-midi-demo

    Finally, I gave a refreshed look to my old violin sonata from 2013 by retyping it into my latest notation software as well as giving it a new, alternate title. It looks good as new and is still just as fun to play! 🙂 Purchase the new sheet music here!

    Presenting… “Tzigane Sonate (formerly known as “Gypsy Wanderer”)!

    https://youtube.com/playlist?list=PL_Xx8s-YG7VXA_k70-SUu9OWRC-5wwwsx&si=73wgxXq8UpSbgMRV

    #arrangement #classical #filmMusic #jazz #orchestra #originalComposition #photos #piano #sheetMusic #soloViolin #soprano #StringQuartet #StudioRecording #videos

  17. CW: Updated helpful tips for supportive parents, guardians, family members, friends of trans kids in the UK, as well as trans-supportive medical professionals and organisations, in light of the extension of the ban on new prescriptions of puberty blockers and closing the NI loophole (boosts welcome :BoostsOKPrideSymbol:) (updated re: further extension) (updated again re: indefinite ban)

     
    (Please note that we've¹ defaulted to the British English spellings of oestrogen and oestradiol instead of estrogen and estradiol, as this issue affects those in the UK. In general, we use and prefer the versions without the leading, silent O.

    Also, GnRH means gonadotropin-releasing hormone. You'll see us writing it a lot followed by "analogue", "agonist" or "antagonist". Those are all types of "puberty blockers".

    Lastly, GAHT means gender-affirming hormone therapy. We prefer using this to HRT -- hormone replacement therapy -- which is a broader term.)
     

    Original puberty blockers ban

    Back on 2024-05-31, we wrote a post in response to the transphobic emergency restrictions for new prescriptions of puberty blockers to trans youth by the then health minister.

    Our original post explaining that in more detail can be found here, but we have now unpinned it and replaced it with this post to ensure everyone has the most up-to-date info.
     

    New government hopes dashed

    It was hoped that the new government would not extend the ban, but as soon as they announced Wes "Weasel" Streeting (a highly vocal transphobe and self-loathing gay man) as the new Health Secretary, he pretty much immediately announced his intention to extend the temporary ban, with an aim to making it permanent.

    Per this post by TransActual, it's not like Weasel and his advisors weren't made aware of all the negative impacts an extension would have, as "he was told about it when meeting with the representatives of LGBTQ+ organisations".

    Even more darkly-farcical is that the justification Weasel used for continuing the targeted medical discrimination against trans youth is that it's being done "to avoid serious danger to health", which is not only contrary to the information provided by those LGBTQ+ organisations, but completely contrary to:

    It's not that Weasel doesn't understand this: it's that he either doesn't care or actively wants to hurt trans youth by making it as difficult as possible for them to medically transition :PleadingFace: 😞
     

    The temporary ban extension explained

    The news page on on the government is coldly entitled Puberty blockers temporary ban extended, as if it's no big deal. It links to the original ban and to the new-and-worsened "The Medicines (Gonadotrophin-Releasing Hormone Analogues) (Emergency Prohibition) (Extension) Order 2024" that's replacing it.

    This order extends the duration of the original ban until 2024-11-26, but also increases its scope. The original order did not apply to Northern Ireland and allowed EU professionals to prescribe. This small loophole gave a glimmer of hope for supportive parents of trans youth, who could essentially:

    • Get a prescription via a private online gender service from an EU medical professional.
    • Travel to Northern Ireland to pick up the prescription.
    • Travel back home to use it to support their trans kid.

    The government clearly discovered this, as the new order has 2 very clear statements on the news page:

    It also prevents the sale and supply of the medicines from prescribers registered in the European Economic Area or Switzerland for any purposes to those under 18.

    The government has also extended the order to cover Northern Ireland, following agreement from the Northern Ireland Executive, to come into effect from 27 August 2024.
     

    Temporary ban extension number 2 😞

    On 6th November 2024, a 2nd extension to the temporary ban was created, which will come into force on 27th November 2024 and last until the end of 31st December 2024.

    Fortunately, it was only a time extension: not an expansion of the meds being blocked.

    Indefinite ban

    We bleeping hate this country. On 11th December 2024, an indefinite ban was imposed by the scumbags in power, under the false guise of safety. This will come into force from 1st January 2025 :FaceExhaling:

    And now for the good news 🥰

    GnRH antagonists

    Weasel isn't as smart as he thinks he is. Under Article 2, they've continued to define GnRH analogues as:

    a medicinal product that consists of or contains buserelin, gonadorelin, goserelin, leuprorelin acetate, nafarelin or triptorelin

    It's been this way since the original temporary ban was introduced by the previous government and nobody has updated the wording.

    Whilst technically calling them analogues isn't incorrect, all of the medications listed above are actually more-specifically GnRH agonists.

    Just like the original order, they've ignored GnRH antagonists, as these don't tend to be typically prescribed for trans+ GAHT, despite being just as safe and effective, with the same low-risk profile.

    GnRH agonists and antagonists are both types of GnRH analogues. It's just that, for some reason, the agonists tend to be prescribed rather than the antagonists.

    The wiki page on GnRH antagonists even specifically states in the Other uses section:

    GnRH antagonists could be used as puberty blockers in transgender youth and to suppress sex hormone levels in transgender adolescents and adults, but have not been studied in this context.

    We've checked through the list of GnRH antagonists listed on NICE ("National Institute for Health and Care Excellence") as being able to be prescribed, and the following ones could be legally prescribed by any willing UK medical professional without infringing on the order:

    The drugs would be being used off-label, but so are all the existing meds for trans people anyway! There are no officially-licensed medications for trans people in the UK. It's all outside of their prescription guidelines.

    We actually had to sign 2 consent forms to request feminising GAHT (aka feminising hormone therapy), 1 of which genuinely reads:

    I confirm I understand feminising hormones are not licenced for the treatment of Gender lncongruence; however, I am happy to receive this treatment.

    That's not an outdated form either. It's what we had to return to the East of England Gender Service (EOEGS) in May 2024.

    Elagolix appears to be starting to be used at 150 mg daily or 200 mg twice daily, but does not appear to be approved for use by NICE.
     

    Alternatives to puberty blockers

    Whilst puberty blockers are considered the gold standard:

    • They were mainly offered in place of gender-affirming hormone therapy in order to delay the medical transition of trans kids, in the hopes that they could be "persuaded" that they're not actually trans (i.e., conversion therapy).
    • Other alternatives to these do exist and are commonly available.

    Anti-androgens (steroidal and non-steroidal)

    For those who want to block testosterone, the other options are broadly steroidal anti-androgens or non-steroidal anti-androgens. They're typically grouped together under anti-androgens.

    Of these, the prescribable options are:

    Why no mention of 5-alpha-reductase inhibitors like finasteride or dutasteride? Because all they do is reduce the conversion of testosterone into dihydrotestosterone (DHT). They're technically considered anti-androgens, but both have some pretty common side effects, haven't been shown to be effective for trans healthcare, and interact badly with micronised progesterone.

    Spironolactone

    Spironolactone has tonnes of common, negative side effects and is a weak anti-androgen at best. The fact that it's still even prescribed to trans people to block testosterone is probably solely because it's cheap. Even its Wiki page states:

    Its use continues despite the rise of various accessible alternatives such as bicalutamide and cyproterone acetate with more precise action and less side effects.

    Cyproterone acetate

    Cyproterone acetate, even at low daily doses (6.25-12.5 mg), isn't particular great either. It's a progestin (a synthetic progestogen), has a fair number of common side effects, and can cause liver issues. It can even cause depression and negatively impact breast development if taken from the start of feminising GAHT.

    The only safe progestogen for feminising GAHT is bioidentical micronised progesterone, and only after at least 6 months and having reached stage 3 on the Tanner Scale. It's best to avoid progestins at all costs, due to their inherent risks.

    Bicalutamide

    Now we come to the oft-overlooked and demonised bicalutamide, even though one of its key uses, as listed on its wiki page, is:

    as a puberty blocker and component of feminizing hormone therapy for transgender girls and women

    Bicalutamide is a first-generation non-steroidal anti-androgen and works in a different way to other anti-androgens. It actually increases testosterone production slightly, but then converts the excess into oestradiol (E2) and blocks androgen receptors. It's kind of an invisible blocker, as any blood tests will show a higher testosterone level, but androgenic effects will stop, due to the blocked receptors.

    Its common side-effects are actually positive effects for many seeking feminisation (e.g., breast growth; decreased libido; reduced body hair growth) alongside blocking androgen receptors. This is, however, worth taking into consideration for someone who may want to block androgenic effects, but not particularly feminise, as this would not be best for them.

    Bicalutamide does have a common chance of raising liver enzymes, so it's absolutely vital to monitor closely and get regular liver function blood tests.

    Why vital? Because seeing elevated liver enzymes is an indicator of liver cells breaking down at an unusual rate, which can be an early warning sign of liver toxicity (toxic hepatitis). Further tests can then be run to confirm.

    The liver is very capable organ in terms of recovery and regeneration, so stopping bicalutamide early if further tests are positive for liver toxicity will stop further damage and increase the likelihood of the liver repairing any slight damage caused.

    And now we come to the reason why it's not more-commonly used: there have been 10 published case reports of liver toxicity reported to the FDA Adverse Event Reporting System (FAERS) in the USA, from which there were 2 deaths. As far as we can tell from reading the links into this, none of these were trans people (of any age) taking a low daily dose of 25-50 mg.

    In other words, the fear of bicalutamide is disproportionate to the actual real-world risk, especially for trans patients taking low doses.

    This is what the bicalutamide comparison section has to say:

    The side effect profile of bicalutamide in men and women differs from that of other antiandrogens and is considered favorable in comparison....Relative to GnRH analogues and the steroidal antiandrogen (SAA) cyproterone acetate (CPA), bicalutamide monotherapy has a much lower incidence and severity of hot flashes and sexual dysfunction.... In addition, unlike GnRH analogues and CPA, bicalutamide monotherapy is not associated with decreased bone mineral density or osteoporosis.

    Bicalutamide is the best alternative for most, but not all, trans youths wishing to block testosterone and achieve some bonus feminisation before being prescribed oestradiol. It has a lower risk profile overall than cyproterone acetate, but due to extremely rare risks of liver toxicity and lung diseases, many medical practitioners won't prescribe it 😞

    Second generation non-steroidal anti-androgens

    There are some promising second generation non-steroidal anti-androgens which may both be more effective and have an even lower risk profile than bicalutamide. These are:

    Of these, enzalutamide appears to be beginning to be used as part of feminising GAHT, at a dose of 160 mg daily, and the drug is approved by NICE at this dose.

    Apalutamide has been approved by NICE at a dose of 240 mg daily.

    Darolutamide, the newest of the meds, has been approved at a higher dose of 600 mg twice daily.

    Each of these has its own risks and side effects that should be reviewed and taken into account. Enzalutamide purportedly "shows no risk of elevated liver enzymes or hepatotoxicity", but both it and apalutamide list a low possible risk of seizures.

    Anti-oestrogens

    There are anti-oestrogens, particularly SERMs, but they typically have a lot of side effects and risks. As a rule, most don't come highly recommended.

    We wish we could be more positive about them here, but we wouldn't recommend any of them for anyone wishing to block oestrogen production or an oestrogenic puberty.

    Look to the GnRH antagonists that aren't blocked (like relugolix), or consider the option below.

    Monotherapy

    It's very notable that the extended ban still does not ban any oestradiol (oestrogen) or testosterone prescriptions.

    This means that there is still nothing to stop supportive parents from helping their trans kids to get a private prescription for oestradiol or testosterone.

    Furthermore, due to the way human bodies work, if you maintain a high-enough trough (lowest) level of either oestradiol or testosterone, the body will basically tell the gonads to stop producing that hormones.

    This is due to the HPG axis, which works by negative feedback.

    For people with testes taking feminising GAHT, sufficient estradiol indirectly puts testes into sleep mode.

    For people with ovaries taking masculinising GAHT (aka masculinising hormone therapy), sufficient testosterone likewise puts ovaries into sleep mode.

    For those taking testosterone, please do be careful not go above recommend peaks, as otherwise testosterone aromatisation will kick in and convert the excess into estradiol.

    Aromatase is localized in the endoplasmic reticulum where it is regulated by tissue-specific promoters that are in turn controlled by hormones, cytokines, and other factors. It catalyzes the last steps of estrogen biosynthesis from androgens (specifically, it transforms androstenedione to estrone and testosterone to estradiol).

    Please note that DHT (dihydrotestosterone) (aka androstanolone) -- a powerful androgen synthesised irreversibly from testosterone -- is not aromatised into any forms of oestrogen. Whilst not widely available, it can be used as an alternative to testosterone for masculinising GAHT.

    Level ranges for monotherapy

    Please note that the figures quoted below are the typical figures for trans adults. Even WPATH SOC8 seems to have no defined ranges for trans youth, just same vague dosage suggestions adapted from the Endocrine Society Guidelines under "Appendix C GENDER-AFFIRMING HORMONAL TREATMENTS" within "Table 3".

    Feminising GAHT

    For feminising GAHT in adults, monotherapy typically requires maintaining an oestradiol trough of ~734 pmol/L (200 pg/mL). It varies from person to person, so some folks might need as little as ~367 pmol/L (100 pg/mL) or as high as ~918 pmol/L (250 pg/mL).

    You'll know if their oestradiol trough is sufficient if their testosterone level is <=2.4 nmol/L, though <=3 nmol/L is often still considered to be within the high-end of normal range. Please note that the target range varies wildly, with ranges such as 30-100 ng/dL (~1.04 to ~3.47 nmol/L) and <50 ng/dL (~1.73 nmol/L).

    (On a sports tangent, the flawed Court of Arbitration for Sports (CAS) arbitrarily assigned a maximum testosterone level of 2 nmol/L in 2019 in relation to Caster Semenya. Please note that Semenya took CAS to the ECtHR over their regulations and won in July 2025.)

    Please note that there's a lot of scaremongering over oestradiol level. The NHS typically demands you be within 400 to 600 pmol/L... despite the fact that the NHS considers normal, safe ranges during menstruation to be:

    • Mid-luteal: 180 to 1068 pmol/L
    • Peri-ovulatory: 349 to 1590 pmol/L

    Broadly-speaking, an oestradiol range that is considered safe in the long-term for monotherapy is 200 to 400 pg/mL (~734 to ~1469 pmol/L). If you wish to be more cautious, then you could aim for 200 to 300 pg/mL (~734 to ~1101 pmol/L).

    Masculinising GAHT

    For masculinising GAHT in adults, the targets vary and keep changing.

    On the previous 2024 version of Tavistock and Portman guidance ("Treatment of Gender Dysphoria in Trans masculine People v12.4.1"), the levels were listed as follows when using the prescription testosterone medication Sustanon 250 mg/mL every 2-4 weeks:

    • a rather-low testosterone trough of ~10-12 nmol/L "on the day of the injection just before it is administered";
    • a peak of ~25-30 nmol/L "one week after the injection".

    The latest version of guidance we've found is Treatment of Gender Incongruence in Transgender men, Transmasculine and Non-
    binary People (Assigned Female at Birth) v13.1
    from April 2025. If anything, it's even shittier now, aiming for a trough range of 8-12 nmol/L!!!

    The aim of therapy is to achieve trough testosterone levels at the bottom
    of the normal male range (8-12 nmol/l) on the day of the injection, just
    before it is administered, and to achieve peak testosterone levels in the
    high normal male range but less than 30 nmol/l one week after the
    injection.

    For context, international guidance is 300 to 1,000 ng/dL (~10.4 nmol/L to ~34.7 nmol/L).

    The NHS trough aim allows for a narrow testosterone range that is right at the very low end of tolerability and actually goes below it. Please note that low testosterone levels are associated with low mood and low energy.

    In relation to arbitrarily taking a blood test 1 week after administration, please note that Sustanon 250 tends to peak within a few days, then steadily falls. (Put something like "sustanon 250 level curve" into your preferred search engine and look for image graphs: you'll soon see what we mean.) It's just nonsense endocrinology!

    For Nebido 1000 mg (4 mL), the testosterone trough range is 10 to 15 nmol/L, which is low, but not as ridiculously bad as the guidance for Sustanon 250.

    With testosterone gel (testogel), the guidance is very odd. They aim for a target range of 15 to 20 nmol/L, which is fairly decent... but they want this to be tested 4 to 6 hours after application, rather than at trough... which kind of makes their guidance dumb AF.

    To give you a real-world comparison, our testosterone level before starting feminising GAHT was ~18.6 nmol/L in our late 30s. Given that our voice had broken at age 10 and fully dropped by age 11, we are fairly sure our testosterone level was much higher than 18.6 nmol/L back then!

    You'll typically know if your kid's testosterone trough is sufficient if their oestradiol level is under 150 pmol/L, though some folks may be up to around 180 pmol/L.

    Benefits of monotherapy

    Monotherapy completely avoids the need for any kind of puberty blocker, anti-androgen, or anti-oestrogen.

    It also has the delightful side-effect of making your trans kid happy to be starting the puberty that they want to go through sooner, thus alleviating their feelings of gender dysphoria and allowing them to enjoy their lives, rather than continuing to wait on non-existent NHS healthcare.

    With feminising GAHT, monotherapy is most easily achieved by a daily high-dose of oestradiol in the form of oestrogel (oestrogen gel) typically applied to the thighs or abdomen, but could in theory be achieved by sufficient patches applied twice weekly. Transdermal methods can benefit from being applied on the upper buttocks, but this will not be convenient or comfortable for everyone. Injections are sadly not available on prescription, and implants will be very, very expensive and only privately prescribed.

    For masculinising GAHT, monotherapy can be easily achieved by daily application of testosterone gel or cream, but is more easily achieved by testosterone injections (Nebido or Sustanon). However, the injection recommendations are all for adults, so these may be harder to adjust.

    Blood tests

    These can be done privately, completely avoiding the need for the NHS.

    You can find more information here:

    Where can we find more information about gender-affirming care by experts who actually want to help trans kids?

    Although far from perfect, arguably the best sources currently are:

    We've already written up a shorter post with links to other resources here.

     

    What if I'm still confused about all this?

    Ask for help. We're all in this together. Some of us know a lot about how broken trans healthcare is on the NHS right now, not just for trans kids but for trans adults too.

    The key thing to remember is that you are never alone. All you have to do is reach out and ask for help from the community :TransHeart:​ :HeartHands:

    Here is a non-exhaustive list of organisations who may be able to offer you some immediate support:

    You can find more info resources and support on this Gender Construction Kit page.

    And here are some other websites / people you may want to look up:

    Edits: Apologies for all the typos. We're trying to gradually get rid of them all 😅 Further apologies for the minor formatting edits as we notice issues.

    Edits 2025-08-19:

    • Added additional details for why we cyproterone acetate isn't recommended, including details from Wiki Trans (French resource).
    • Added a link to a later post we've made to other resources.
    • Updated some masculinising info based on most-recent NHS guidelines, mostly to show how dumb the guidance is.
    • Fixed at least one dead link.
    • Added in a note about switching terminology to GAHT.
    • Added a note at the end about our plurality.

    #TransKidsMatter #TransYouthAreLoved #TransKidsDeserveToGrowUp #TransKidsDeserveToThrive #TransKids #ProtectTransKids #trans #transgender #enby #NonBinary #agender #genderfluid #genderqueer #transition #TransLiberationNow #TransRightsAreHumanRights #TransRights #queer #LGBTQ+ #LGBTQIA+ #PubertyBlockers #GnRHAgonists #GnRHAntagonists #GnRHAnalogues #AntiAndrogens #AntiEstrogens #AntiOestrogens #SERM #spironolactone #CyproteroneAcetate #bicalutamide

    ¹ We're plural (median, blurian)

  18. [Tw] LTO情報ありがたい。LTO5だと最近は5000円くらいなのか。自分が高値で掴んじゃったのか〜。 / 他2件のコメント t.co/CmUo1ZB36Z “誤家庭?の2024年研究発表会 #OFDM #光配線 #LTO - rela1470のブログ” (14 users) t.co/5L1pQsWeXS
    [de] twitter.com/windymelt/status/1

  19. BGH zum (): Anwälte müssen Mitarbeiter schulen/einweisen:
    lto.de/recht/juristen/b/bgh-iv

    Das wäre z.B. anhand der Schritt-für-Schritt-Anleitungen in unserer kostenlosen Broschüre zum elektronischen möglich:
    ervbroschuere.kanzleirechner.de

  20. En net zoals nu met de #rekenkundigeondergrens gebeurde dat tegen adviezen in van niet alleen ecologen maar ook politicologen, bestuurskundigen en juristen.

    #gerkoopmans, nu voorzitter van #lto, toen nog kamerlid namens het #cda, loog in de Tweede Kamer over de adviezen van de #raadvanstate. Over zijn motivaties was hij dan weer wel eerlijk: 'tegen de tijd dat het sneeft hebben we mooi weer een paar jaar wat geld verdiend' was de porté van zijn bijdrage.