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#verhaltniswahl — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #verhaltniswahl, aggregated by home.social.

  1. … dass es zur #Landtagswahl nächstes Jahr so gut wie sicher noch nicht relevant sein kann, sondern erst 2031. Das Innenministerium hat es nicht zugelassen gehabt, weil es 38/120 (31.7 ⁠%; falls dann keine Überhangmandate mehr) für zu wenig für »#Persönlichkeitswahl mit den Grundsätzen der #Verhältniswahl verbunden« laut Verfassung befunden hat. Die Klage beim #VerfGH hat sich dann dadurch verzögert, dass der die Vertrauensleute nicht anerkennen wollte. [2/6]

  2. Mit Entwicklung der #Parteien und in der Folge der #Verhältniswahl sind solche #Wahlverfahren leider in Vergessenheit geraten. Innerhalb der Parteien scheitert Verglichbares wohl daran, dass sich Kandidaten heute offensiv selber vorschlagen (was Wahlgesetze fast nie so nachvollzogen haben).

    Quellen: verfassungen.de/hb/verf48-i.ht
    1848: books.google.de/books?id=1NdDA
    1849: books.google.de/books?id=HxdGA (Bekanntmachung der Wahldeputation Seite 311)
    1852: books.google.de/books?id=QBdGA
    1854: books.google.de/books?id=YxdGA
    [11/11]

  3. Eine #Ersatzwahl schließt der Wortlaut bei Existenz einer #Landesliste aus. Bei einer Ersatzwahl würde der Sitz wohl wieder mit relativer #Mehrheitswahl ohne landesweite Verrechnung besetzt (was aber nicht explizit so geregelt ist). Dem Ideal einer #Verhältniswahl (die #Sachsen in der #Verfassung hat) käme das jedenfalls auch nicht näher. Ich komm also zum Ergebnis, dass von der Landesliste nachgerückt werden könnte, aber ich mach keine Prognose, was der #VerfGH entscheiden würde. [6/6]

  4. In den #USA hats nicht immer nur #Einerwahlkreise gegeben. Für den #Kongress sind sie erst 1968 verbindlich geworden (mit Ausnahme für #Hawaii bis 1970). In #Illinois sind 1964 alle 177 Abgeordneten in einem einzigen #Wahlkreis gewählt worden. #Verhältniswahl war in den USA aber immer unüblich. Die #Wähler haben auch 177 Stimmen gehabt, und gewählt waren die mit den meisten Stimmen. #WahlThread [1/6]

  5. In den #USA hats nicht immer nur #Einerwahlkreise gegeben. Für den #Kongress sind sie erst 1968 verbindlich geworden (mit Ausnahme für #Hawaii bis 1970). In #Illinois sind 1964 alle 177 Abgeordneten in einem einzigen #Wahlkreis gewählt worden. #Verhältniswahl war in den USA aber immer unüblich. Die #Wähler haben auch 177 Stimmen gehabt, und gewählt waren die mit den meisten Stimmen. #WahlThread [1/6]

  6. In den #USA hats nicht immer nur #Einerwahlkreise gegeben. Für den #Kongress sind sie erst 1968 verbindlich geworden (mit Ausnahme für #Hawaii bis 1970). In #Illinois sind 1964 alle 177 Abgeordneten in einem einzigen #Wahlkreis gewählt worden. #Verhältniswahl war in den USA aber immer unüblich. Die #Wähler haben auch 177 Stimmen gehabt, und gewählt waren die mit den meisten Stimmen. #WahlThread [1/6]

  7. @dd0ul @toohoo Bei der #ltwby zählt die #Erststimme nicht nur für die #Mehrheitswahl, sondern auch für die #Verhältniswahl. Bloß kann sie in manchen #Stimmkreis⁠en negativ wirken, wenn sie #Überhang- und #Ausgleichsmandate verursacht. Gerade in sicheren Stimmkreisen wirkt sie aber sicher positiv.

  8. @oldperl Ist halt richtige #Verhältniswahl, was viele Leute gerade schon als besonders demokratisch betrachten. #Bayern hat übrigens auf keiner Ebene #Einzelbewerber, nichtmal bei #Bürgermeisterwahlen (man braucht da zwar keine organisierte #Wählergruppe, muss sich dann aber von einer öffentlichen Versammlung aufstellen lassen).

  9. @gruen_seb Niedersachsen hat 1953 offenbar komplett neu verteilt. Vermutlich war das ähnlich wie heute: In den Wahlkreisen wird da nicht neu gewählt, sondern der Zweitplatzierte kriegt den Sitz; erst wenn der auch ausfällt, gibt es eine #Ersatzwahl. Ab insgesamt 5 verbotsbedingt leeren Sitzen wird auch sonst neu verteilt. Wenn dabei sonstwer seinen Sitz verlieren würde, bleiben diese außerhalb der #Verhältniswahl bestehn. Muss die Regeln in den Ländern mal zusammenstellen.

  10. #OTD vor 70 Jahren, am 25. Juni 1953, beschloss der erste #Bundestag ein neues #Wahlgesetz. Eingeführt wurde das bis heute geltende System der personalisierten #Verhältniswahl mit Erst- und #Zweitstimme​n sowie die Fünf-Prozent-#Sperrklausel für den Einzug in das Parlament. (1/3)

  11. c) Wegfall der #FünfProzentHürde oder wenigstens Senkung oder Regionalisierung (5% in einem Bundesland reichen). Das würde auch den Bruch vermeiden, dass immer mehr Stimmen in #Verhältniswahl nicht zählen, nicht für Verteilung der Mandate im #Bundestag gezählt werden. (8/9)

  12. a) Jede mit mindestens 50 Prozent direkt gewählte Person zieht in #Bundestag ein. Die leichte Verzerrung des #Verhältniswahl-Ergebnisses wäre hinnehmbar. Nur scheinbar unabhängig Kandidierende könnten durch weitere Regeln verhindert werden, etwa Verbot Parteizugehörigkeit (5/9)

  13. Wobei dazu gesagt werden muss: #Verhältniswahl = Anteil der Sitze im #Bundestag soll Anteil an Stimmen entsprechen <- tatsächlich nur Anteil der Stimmen,die nicht durch #FünfProzentHürde oder Ungültigkeit keinen Einfluss haben. Da ist erster Bruch. Siehe letzter Teil des Threads!

  14. Denn für #Direktmandat sollen nach #Wahlrechtsreform 2 Bedingungen erfüllt sein:
    -Relative Mehrheit im #Wahlkreis.
    -Platz ist gedeckt durch relevante Stimme im #Verhältniswahl-System.
    Die entstehenden neuen ungewollten Effekte könnten anders gelöst werden: (3/9 - da geht es los)

  15. @cd_home @energiepirat @Bundesregierung @hib_Nachrichten @bverfg

    (5/8)
    ...Das #Wahlrecht als einfaches Mehrheitsgesetz darf dies meines Erachtens nicht in einem weiteren Schritt wieder aushebeln.
    Das #Grundgesetz gibt nämlich auch kein Primat des Proporzes, also der #Verhältniswahl.

    Es gibt andere Lösungen, die gerechter wären und die trotzdem die Abgeordnetenzahl reduzieren würden (z.B. #FAZ - #Mehrpersonenwahlkreise*).

    Was nun jedoch verabschiedet wurde, ist nicht...