Aber es ist einfach auch unsinnig, erst mit hohem Aufwand einen Gewinner mit absoluter Mehrheit zu ermitteln und dem dann kein Mandat zu geben. Das ist noch viel abstruser als jetzt bei einer schwachen relativen Mehrheit, die man nicht wirklich ernst nehmen kann. Letztlich stärkt das nur das Konzept der #Mehrheitswahl, und man sollte sich nicht wundern, wenn die durch sowas erst richtig salonfähig wird. Das wirkliche Problem ist eben die Mehrheitswahl, und jeder vernünftige Weg … [6/8]
#mehrheitswahl — Public Fediverse posts
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Zur #Wahlrechtsreform kommen wieder allerhand Sachen daher, die entweder das Problem nicht lösen oder sonst absurd sind. Zur absoluten #Mehrheitswahl mit #Nichtzuteilung, die jetzt Vehrkamp propagiert, muss ich jetzt doch mal etwas näher eingehn. https://www.zwd.info/assets/uploads/einladung-zum-diskurs-mehr-wahlkreise-wagen-mit-mehr-frauen-im-parlament/zwd-POLITIKMAGAZIN_407_neu_32_Seiten_final_mit_Coupon_1-3_6-7_33.pdf #WahlThread
Die Idee ist also, per Ranked Choice, das erstmal als #IRV (integrierte Stichwahl) ausgewertet wird, einen vorläufigen Wahlkreisgewinner zu bestimmen … [1/8]
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Ohne #Nichtzuteilung an den Erstplatzierten kommt man aber nicht aus, wenn man überhaupt #Mehrheitswahl und keine unlimitierte #Bundestagsgröße will. Das ist letztlich nur eine Frage der jeweiligen Wahrscheinlichkeiten. Die Alternative unlimitierter #Proporzverzerrung ist schwieriger geworden, seit das #BVerfG klargestellt hat, dass die 15 unausgeglichenen #Überhangmandate fest einplanbar sind und keine flexible Zielgröße für den Notfall (wie früher die 30). [2/4]
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Das ist übrigens ein kanadischer #Stimmzettel. Ok, er gehört zu den längeren und auch breiteren Exemplaren. Protestkandidaten gegen die #Mehrheitswahl konzentrieren sich auf 1 #Wahlkreis. Mehr als die Hälfte aller #Einzelkandidaten ist dort angetreten. Normalerweise sind die Stimmzettel nur 1-spaltig und nach UK-Tradition wie in Scheckbüchern gebunden und nummeriert. #WahlThread #Kanada [1/7]
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Beim #Wahlrecht gibts also wieder eine #Wahlrechtskommission, die nach dem #PerpetuumMobile suchen soll. #Mehrheitswahl, #Einerwahlkreise und 2 Stimmen nach bisherigem Muster scheinen als selbstverständlich unterstellt zu sein. #Koalitionsvertrag
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#Wahlvorschläge gibts damals keine offiziellen. Wer kandidieren will, druckt sich einfach #Stimmzettel mit seinem Namen drauf und bringt die unters Volk. Wähler können sich auch selber Stimmzettel herstellen und irgendwen draufschreiben. Im #Wahllokal gibts nur amtlich gestempelte Umschläge, in die man den mitgebrachten Stimmzettel legt. Es war absolute #Mehrheitswahl in Einerwahlkreisen. [5/7]
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Eine #Ersatzwahl schließt der Wortlaut bei Existenz einer #Landesliste aus. Bei einer Ersatzwahl würde der Sitz wohl wieder mit relativer #Mehrheitswahl ohne landesweite Verrechnung besetzt (was aber nicht explizit so geregelt ist). Dem Ideal einer #Verhältniswahl (die #Sachsen in der #Verfassung hat) käme das jedenfalls auch nicht näher. Ich komm also zum Ergebnis, dass von der Landesliste nachgerückt werden könnte, aber ich mach keine Prognose, was der #VerfGH entscheiden würde. [6/6]
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Im konkreten Fall ist der Sitz durch die #Listenstimmen der Freien Wähler auch mehr als gedeckt; man kann bloß eine #Ungleichbehandlung mit anderen an der #Sperrklausel gescheiterten #Parteien darin sehn, ähnlich wie bei der #Grundmandatsklausel. Immerhin wären die Freien Wähler hier die größte solcher Parteien (knapp vor den Freien Sachsen). Andererseits ist der Sitz halt ausschließlich per #Mehrheitswahl vergeben worden und insofern schon zweifelhaft, … [4/6]
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#Mehrheitswahl & #Verhältniswahl im Vergleich anhand der aktuellen #Wahlen in FR und UK, sowie der #Bundestagswahl von 2021. Die Unterschiede sind zum Teil erheblich. Die folgenden Grafiken sind nur eine theoretische Betrachtung. Die Orange Linie gibt immer die Schwelle zur absoluten Mehrheit der Sitze an.
Quellen: #Bundeswahlleiterin, Politico & The Guardian#LePen #Macron #Politik #Gesellschaft #Johnson #Sunak #Starmer
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#Stimmzettel mit dem Namen drauf (damals nur #Mehrheitswahl) hat man typischerweise vor dem #Wahllokal von den Parteien gekriegt, und sie waren teils deutlich unterscheidbar. Es war auch noch #Wahlprüfung für #Ersatzwahlen 1902, wo es zu Exzessen mit #Wahlbeobachtern diverser Parteien gekommen ist. Auffällig vorgefaltete Stimmzettel sind wohl auch vorgekommen. Drum sind dann amtliche Umschläge eingeführt worden (uniform und gestempelt). [3/6]
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Nachdem so ein #Wahlsystem normalerweise dazu führt, dass eine #Partei alle Sitze bekommt, hat jede bloß für 2/3 der Sitze #Kandidaten aufstellen dürfen. Das Wahlsystem war nur für den Fall gescheiterter #Wahlkreiseinteilung gedacht, und das ist 1964 passiert. #Illinois hat aber auch regulär keine #Einerwahlkreise gehabt. Von 1870 bis 1980 war es normalerweise relative #Mehrheitswahl in 3er-Wahlkreisen mit 3 kumulierbaren Stimmen. [2/6]
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@GruenePankow Nein, wenn wer einen #Wahlkreis *gewinnt*, fliegt dafür wer von der Liste raus. Das ist keine #Mehrheitswahl. In dem Fall völlig egal, weil der, der dafür rausfliegt, er selber ist.
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@cycletux @9Lukas5 In #Bayern zählt die *landesweite* Reihenfolge nach #Gesamtstimmen bei der letzten #Landtagswahl (auch bei #Kommunalwahlen).
Innerparteiliche Reihenfolge geht (abgesehn von der #Mehrheitswahl) auch nach #Gesamtstimmen. Wer einen großen und/oder für die jeweilige #Partei guten #Stimmkreis hat, ist deshalb von vornherein im Vorteil. Praktisch werden mit der #Erststimme #Parteien und primär mit der #Zweitstimme (auch) #Personen gewählt.
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@dd0ul @toohoo Bei der #ltwby zählt die #Erststimme nicht nur für die #Mehrheitswahl, sondern auch für die #Verhältniswahl. Bloß kann sie in manchen #Stimmkreisen negativ wirken, wenn sie #Überhang- und #Ausgleichsmandate verursacht. Gerade in sicheren Stimmkreisen wirkt sie aber sicher positiv.