#staudamm — Public Fediverse posts
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Dammbruch in Brasilien: Vorwürfe gegen TÜV-SÜD-Manager drohen zu verjähren
Mehr als sieben Jahre nach dem Dammbruch in Brasilien mit 270 Toten laufen die Ermittlungen in Deutschland schleppend. Die Staatsanwaltschaft München will nach Informationen von NDR, WDR und SZ frühestens Ende 2026 über eine Anklage entscheiden.
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Dammbruch in Brasilien: Vorwürfe gegen TÜV-SÜD-Manager drohen zu verjähren
Mehr als sieben Jahre nach dem Dammbruch in Brasilien mit 270 Toten laufen die Ermittlungen in Deutschland schleppend. Die Staatsanwaltschaft München will nach Informationen von NDR, WDR und SZ frühestens Ende 2026 über eine Anklage entscheiden.
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Dammbruch in Brasilien: Vorwürfe gegen TÜV-SÜD-Manager drohen zu verjähren
Mehr als sieben Jahre nach dem Dammbruch in Brasilien mit 270 Toten laufen die Ermittlungen in Deutschland schleppend. Die Staatsanwaltschaft München will nach Informationen von NDR, WDR und SZ frühestens Ende 2026 über eine Anklage entscheiden.
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Dammbruch in Brasilien: Vorwürfe gegen TÜV-SÜD-Manager drohen zu verjähren
Mehr als sieben Jahre nach dem Dammbruch in Brasilien mit 270 Toten laufen die Ermittlungen in Deutschland schleppend. Die Staatsanwaltschaft München will nach Informationen von NDR, WDR und SZ frühestens Ende 2026 über eine Anklage entscheiden.
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Dammbruch in Brasilien: Vorwürfe gegen TÜV-SÜD-Manager drohen zu verjähren
Mehr als sieben Jahre nach dem Dammbruch in Brasilien mit 270 Toten laufen die Ermittlungen in Deutschland schleppend. Die Staatsanwaltschaft München will nach Informationen von NDR, WDR und SZ frühestens Ende 2026 über eine Anklage entscheiden.
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Sehenswerter Film über einen Staudamm in Georgien. In vielerlei Hinsicht. Einer von weit über 10.000 Staudämmen, die sanierungsbedürftig und in der Substanz gefährtet sind. Das Kraftwerk des Staudamms liegt in der autonomen Republik Abchasien (von Russland "beschützt"). Georgien selber wendet sich auch vom Westen ab, daher fließen weniger Förder-/Forschungsmittel.
Der Stausee hat durch Sedimenteintrag schon 1/4 seiner Kapazität verloren. -
Zréck an d'1950er: kuckt dëse 8mm-Archivfilm vum Staudamm am Bau zu Esch-Sauer (1956–57). Ouni Toun, awer voller Technik a Handwierk. Gefilmt vum Paul Busana — en historeschen Abléck! #ArchivalVideo #Geschicht #EschSauer #Staudamm #8mm #1950er #Luxembourgish
https://peertube.busana.lu/videos/watch/00e4e168-7e76-44db-94d8-8e16174e5a8a -
Irgendwie faszinieren sie mich Talsperren…
Vielleicht meldet sich da die Ingenieurin in mir?
Ihre schiere Grösse und geometrische Präzision verschmelzt mit der rauen Umgebung, und doch besitzt sie eine beinahe surreal futuristische Ausstrahlung.
Diga di Contra 3 | 40 x 50 cm | Öl auf HDF Platte | Verfügbar auf http://www.franziskakrauss.ch/
#staudamm #talsperre #goldeneye #wasserkraft #hydroelektrizität #verzasca #beton #fels -
Irgendwie faszinieren sie mich Talsperren…
Vielleicht meldet sich da die Ingenieurin in mir?
Ihre schiere Grösse und geometrische Präzision verschmelzt mit der rauen Umgebung, und doch besitzt sie eine beinahe surreal futuristische Ausstrahlung.
Diga di Contra 3 | 40 x 50 cm | Öl auf HDF Platte | Verfügbar auf http://www.franziskakrauss.ch/
#staudamm #talsperre #goldeneye #wasserkraft #hydroelektrizität #verzasca #beton #fels -
Irgendwie faszinieren sie mich Talsperren…
Vielleicht meldet sich da die Ingenieurin in mir?
Ihre schiere Grösse und geometrische Präzision verschmelzt mit der rauen Umgebung, und doch besitzt sie eine beinahe surreal futuristische Ausstrahlung.
Diga di Contra 3 | 40 x 50 cm | Öl auf HDF Platte | Verfügbar auf http://www.franziskakrauss.ch/
#staudamm #talsperre #goldeneye #wasserkraft #hydroelektrizität #verzasca #beton #fels -
Irgendwie faszinieren sie mich Talsperren…
Vielleicht meldet sich da die Ingenieurin in mir?
Ihre schiere Grösse und geometrische Präzision verschmelzt mit der rauen Umgebung, und doch besitzt sie eine beinahe surreal futuristische Ausstrahlung.
Diga di Contra 3 | 40 x 50 cm | Öl auf HDF Platte | Verfügbar auf http://www.franziskakrauss.ch/
#staudamm #talsperre #goldeneye #wasserkraft #hydroelektrizität #verzasca #beton #fels -
Niagarafalls beim Marchfeldkanal in der Nähe von Gerasdorf.
Flickr-Permalink /// Location | Print: on demand (10/10 available)
optik file under: 26kw5, 35mm, agfa, agfa apx 400, FilmIsNotDead, filmphotography, karlender26, kw5, marchfeldkanal, monochrome, nokton 40mm, physik, querformat, r3a, staudamm, voigtlander, wasser, wasserfall, weinviertel ➾ Blogpost: https://karlender.net/23897/ -
Verbietet das Handy in Altersheimen!
Wieder, wie alle Jahre zuvor, war ich zu spät gekommen. Vielleicht, weil ich mir jedesmal unschlüssig war, ob ich überhaupt kommen wolle. Diesmal allerdings war ich mir sicher: „70 Jahre Abitur“, das war wohl die letzte Gelegenheit, noch einmal alle zu sehen.
Alle? An der langen gedeckten Tafel, an der sich einst fünfundvierzig drängten, empfingen mich noch sieben. Trüben Blicks. Ob sie mir die Verspätung übel nahmen? Nein. So sichtlich waren sie erleichtert, dass wenigstens noch ein achter kam. Vielleicht deshalb hatten sie mir den rhetorisch interessantesten Platz am Tisch freigehalten: links der berühmte Psychoanalytiker – rechts ein Tiefbau-Ingenieur, berühmt auch er durch einen Staudamm, den er in Anatolien gebaut hat.
Ich rückte meinen Stuhl unmissverständlich von dem Psychoanalytiker weg und zu dem Tiefbau-Ingenieur hin. Warum? Psychoanalyse halte ich für eine besonders tiefe Form von Tiefsinn. Es gibt aber einen Glauben, einen einzigen, den ich seit früher Jugend nicht verloren habe. Ich glaube, dass Tiefsinn das gleiche ist wie Unsinn. Nichts dagegen scheint mir gegen Tiefsinn so gefeit wie ein Staudamm in Anatolien.
Zu meiner Überraschung schob der Tiefbau-Ingenieur das Thema Anatolien mit einer Handbewegung beiseite. Er habe noch einen zweiten Staudamm gebaut, und zwar in Brasilien. Der habe ihm nicht soviel Ruhm gebracht wie der Staudamm in Anatolien, aber dafür mehr Geld. Soviel Geld, dass er sich in den hellen Hügeln hinter Rio de Janeiro ein märchenhaftes Landhaus bauen konnte. Doch eben dieses Glück sei ihm zum Unglück geworden. Eines schönen Morgens, als er im Morgenrock glücklich draussen auf der Terrasse sass, kamen an die zwanzig schwarz vermummte Gestalten in seine Villa gestürmt. „Hau ab!“ schrien sie im Chor. „Der Herr hat uns dein Haus geschenkt.“ O Gott, eine protestantische Sekte! In einem nahen Franziskanerkloster habe er Zuflucht gefunden. Und auch Trost. Aber keine Hilfe.
Mir war es in Brasilien nicht so schlimm ergangen. Auf der Ilha paradisiaca von Morro de Saô Paulo hatte ich es mit einem italienischen Yacht-Club zu tun bekommen. Ich floh in die nahe Grosstadt Salvador de Bahia. Dort gibt es auch einen wunderschön barocken Convento de San Francisco. Statt dessen wagte ich mich todesmutig in eine der berüchtigtsten Favelas von Salvador. Trost fand ich dort nicht, dafür Hilfe. Teure Hilfe allerdings bei einer kriminellen Bande, die bereit war, sich sogar eines italienischen Yacht-Clubs anzunehmen. Eine protestantische Sekte dürfte aber kein schlimmeres Problem sein als ein italienischer Yacht-Club, meine ich jedenfalls.
Jetzt sah mir mein Jugendfreund, der Tiefbau-Ingenieur, ins Auge. Misstrauen sprach aus seinem tiefen Blick, ja Entsetzen. In seine Tasche griff er und zum Handy. Zur Künstlichen Intelligenz griff er. Im Nu lieferte sie ihm acht Bilder von mir sowie eine kurze Fassung meines verworrenen Lebensweges. Der neben ihm sass, war ich, sein Jugendfreund. Die Künstliche Intelligenz hatte es ihm bestätigt.
Die psychoanalytische Diskussion links von mir hatte ich nicht verfolgt, auch nicht mit halbem Ohr. Jetzt aber blickte ich forschend hinüber: Alle hatten sie ihr Handy schon links an den Teller gelegt, säuberlich neben die Gabel. Und je tiefer der tiefenpsychologische Tiefsinn sich vertiefte, desto häufiger griffen sie, einer nach dem andern, zum Handy. Bis schliesslich die psychoanalytische Konversation ganz erstarb. Sei es, weil die Künstliche Intelligenz auch nicht mehr tiefer konnte, sei es, weil der Nachtisch serviert wurde. Und der war, wie in manchen Wirtshäusern, besser als das Hauptgericht.
Missmutig schlang ich ihn hinunter. Zu sehr lag mir Jens Spahn auf dem Magen. Eben noch hat er ganz Deutschland verrückt gemacht mit der „wissenschaftlichen“ Erkenntnis, dass Tiktok bei Teenagern das noch wachsende Gehirn so irreparabel schädigen könne wie Heroin. Das Handy sei deshalb Minderjährigen zu verbieten wie Alkohol und Nikotin. Wie Heroin sowieso.
Hier irrt Jens Spahn. Wie gern hätte ich als Zehnjähriger ein Handy gehabt. So gern gönne ich den Knaben heute ihr Handy. Unbeaufsichtigt, unbetreut verschafft es ihnen Zugang zu allen Welten des Wissbaren, Sagbaren, Machbaren. Jenen grenzenlosen Horizont verschafft es ihnen, nach dem alle Knaben aller Generationen sich zuvor nur gesehnt haben.
Jetzt den Teenagern das Handy verbieten? In den achtziger Jahren geschah in Frankreich etwas Unerhörtes: die patriarchalische Struktur der französischen Familie brach zusammen. Wohlgemerkt hundert Jahre erst nach der Französischen Revolution. Woran lag das?
Frankreichs beste Soziologen haben es herausgefunden: es war das Moped! Sobald das Moped erfunden war, wusste der französische Familienvater nicht mehr, wo sein Knabe abends herumkurvte. Mit einem letzten Kopfschütteln gab er den verwirkten Kontrollanspruch auf.
Das Moped verbieten? Gallische Weisheit war es, das nicht zu tun. Es hätte wohl eine zweite Französische Revolution ausgelöst. So wie jetzt, ein halbes Jahrhundert später, bei uns ein Handy-Verbot für Teenager das auslösen könnte, was Lenin noch für unmöglich hielt: eine deutsche Revolution.
Doch es ist wie immer bei Jens Spahn. Wenn er irrt, dann schrammt er ganz nahe an der Wahrheit vorbei. Tatsächlich ist ein Handy-Verbot dringend notwendig und vielleicht sogar machbar. Aber nicht für Knaben, sondern für Greise. Und nicht nur für Greise auf 70-Jahre-Abitur-Feiern, nicht nur für Bischofskonferenzen und nicht nur für Ostfront-Veteranen-Treffen. Ursula von der Leyen ist persönlich gefordert. Was wir brauchen, ist ein strenges Handy-Verbot für alle Altersheime der gesamten Europäischen Union.
Gelingen wird das nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission in Brüssel und der Unesco in Paris. Die muss jetzt sofort Europas Altersheime als handyfreie Zonen zum Weltkulturerbe erklären. Damit in diesem barbarischen Zeitalter der Vielwisserei, der Besserwisserei, ja der gottverdammten elektronischen Alleswisserei wenigstens noch die Altersheime ein Schutzraum bleiben für das älteste Wissen europäischer Kultur:
Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Scio me nescire.
Οἶδα οὐκ εἰδώς.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner überaus freundlichen Genehmigung.
Über Hans Conrad Zander:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Verbietet das Handy in Altersheimen!
Wieder, wie alle Jahre zuvor, war ich zu spät gekommen. Vielleicht, weil ich mir jedesmal unschlüssig war, ob ich überhaupt kommen wolle. Diesmal allerdings war ich mir sicher: „70 Jahre Abitur“, das war wohl die letzte Gelegenheit, noch einmal alle zu sehen.
Alle? An der langen gedeckten Tafel, an der sich einst fünfundvierzig drängten, empfingen mich noch sieben. Trüben Blicks. Ob sie mir die Verspätung übel nahmen? Nein. So sichtlich waren sie erleichtert, dass wenigstens noch ein achter kam. Vielleicht deshalb hatten sie mir den rhetorisch interessantesten Platz am Tisch freigehalten: links der berühmte Psychoanalytiker – rechts ein Tiefbau-Ingenieur, berühmt auch er durch einen Staudamm, den er in Anatolien gebaut hat.
Ich rückte meinen Stuhl unmissverständlich von dem Psychoanalytiker weg und zu dem Tiefbau-Ingenieur hin. Warum? Psychoanalyse halte ich für eine besonders tiefe Form von Tiefsinn. Es gibt aber einen Glauben, einen einzigen, den ich seit früher Jugend nicht verloren habe. Ich glaube, dass Tiefsinn das gleiche ist wie Unsinn. Nichts dagegen scheint mir gegen Tiefsinn so gefeit wie ein Staudamm in Anatolien.
Zu meiner Überraschung schob der Tiefbau-Ingenieur das Thema Anatolien mit einer Handbewegung beiseite. Er habe noch einen zweiten Staudamm gebaut, und zwar in Brasilien. Der habe ihm nicht soviel Ruhm gebracht wie der Staudamm in Anatolien, aber dafür mehr Geld. Soviel Geld, dass er sich in den hellen Hügeln hinter Rio de Janeiro ein märchenhaftes Landhaus bauen konnte. Doch eben dieses Glück sei ihm zum Unglück geworden. Eines schönen Morgens, als er im Morgenrock glücklich draussen auf der Terrasse sass, kamen an die zwanzig schwarz vermummte Gestalten in seine Villa gestürmt. „Hau ab!“ schrien sie im Chor. „Der Herr hat uns dein Haus geschenkt.“ O Gott, eine protestantische Sekte! In einem nahen Franziskanerkloster habe er Zuflucht gefunden. Und auch Trost. Aber keine Hilfe.
Mir war es in Brasilien nicht so schlimm ergangen. Auf der Ilha paradisiaca von Morro de Saô Paulo hatte ich es mit einem italienischen Yacht-Club zu tun bekommen. Ich floh in die nahe Grosstadt Salvador de Bahia. Dort gibt es auch einen wunderschön barocken Convento de San Francisco. Statt dessen wagte ich mich todesmutig in eine der berüchtigtsten Favelas von Salvador. Trost fand ich dort nicht, dafür Hilfe. Teure Hilfe allerdings bei einer kriminellen Bande, die bereit war, sich sogar eines italienischen Yacht-Clubs anzunehmen. Eine protestantische Sekte dürfte aber kein schlimmeres Problem sein als ein italienischer Yacht-Club, meine ich jedenfalls.
Jetzt sah mir mein Jugendfreund, der Tiefbau-Ingenieur, ins Auge. Misstrauen sprach aus seinem tiefen Blick, ja Entsetzen. In seine Tasche griff er und zum Handy. Zur Künstlichen Intelligenz griff er. Im Nu lieferte sie ihm acht Bilder von mir sowie eine kurze Fassung meines verworrenen Lebensweges. Der neben ihm sass, war ich, sein Jugendfreund. Die Künstliche Intelligenz hatte es ihm bestätigt.
Die psychoanalytische Diskussion links von mir hatte ich nicht verfolgt, auch nicht mit halbem Ohr. Jetzt aber blickte ich forschend hinüber: Alle hatten sie ihr Handy schon links an den Teller gelegt, säuberlich neben die Gabel. Und je tiefer der tiefenpsychologische Tiefsinn sich vertiefte, desto häufiger griffen sie, einer nach dem andern, zum Handy. Bis schliesslich die psychoanalytische Konversation ganz erstarb. Sei es, weil die Künstliche Intelligenz auch nicht mehr tiefer konnte, sei es, weil der Nachtisch serviert wurde. Und der war, wie in manchen Wirtshäusern, besser als das Hauptgericht.
Missmutig schlang ich ihn hinunter. Zu sehr lag mir Jens Spahn auf dem Magen. Eben noch hat er ganz Deutschland verrückt gemacht mit der „wissenschaftlichen“ Erkenntnis, dass Tiktok bei Teenagern das noch wachsende Gehirn so irreparabel schädigen könne wie Heroin. Das Handy sei deshalb Minderjährigen zu verbieten wie Alkohol und Nikotin. Wie Heroin sowieso.
Hier irrt Jens Spahn. Wie gern hätte ich als Zehnjähriger ein Handy gehabt. So gern gönne ich den Knaben heute ihr Handy. Unbeaufsichtigt, unbetreut verschafft es ihnen Zugang zu allen Welten des Wissbaren, Sagbaren, Machbaren. Jenen grenzenlosen Horizont verschafft es ihnen, nach dem alle Knaben aller Generationen sich zuvor nur gesehnt haben.
Jetzt den Teenagern das Handy verbieten? In den achtziger Jahren geschah in Frankreich etwas Unerhörtes: die patriarchalische Struktur der französischen Familie brach zusammen. Wohlgemerkt hundert Jahre erst nach der Französischen Revolution. Woran lag das?
Frankreichs beste Soziologen haben es herausgefunden: es war das Moped! Sobald das Moped erfunden war, wusste der französische Familienvater nicht mehr, wo sein Knabe abends herumkurvte. Mit einem letzten Kopfschütteln gab er den verwirkten Kontrollanspruch auf.
Das Moped verbieten? Gallische Weisheit war es, das nicht zu tun. Es hätte wohl eine zweite Französische Revolution ausgelöst. So wie jetzt, ein halbes Jahrhundert später, bei uns ein Handy-Verbot für Teenager das auslösen könnte, was Lenin noch für unmöglich hielt: eine deutsche Revolution.
Doch es ist wie immer bei Jens Spahn. Wenn er irrt, dann schrammt er ganz nahe an der Wahrheit vorbei. Tatsächlich ist ein Handy-Verbot dringend notwendig und vielleicht sogar machbar. Aber nicht für Knaben, sondern für Greise. Und nicht nur für Greise auf 70-Jahre-Abitur-Feiern, nicht nur für Bischofskonferenzen und nicht nur für Ostfront-Veteranen-Treffen. Ursula von der Leyen ist persönlich gefordert. Was wir brauchen, ist ein strenges Handy-Verbot für alle Altersheime der gesamten Europäischen Union.
Gelingen wird das nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission in Brüssel und der Unesco in Paris. Die muss jetzt sofort Europas Altersheime als handyfreie Zonen zum Weltkulturerbe erklären. Damit in diesem barbarischen Zeitalter der Vielwisserei, der Besserwisserei, ja der gottverdammten elektronischen Alleswisserei wenigstens noch die Altersheime ein Schutzraum bleiben für das älteste Wissen europäischer Kultur:
Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Scio me nescire.
Οἶδα οὐκ εἰδώς.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner überaus freundlichen Genehmigung.
Über Hans Conrad Zander:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Verbietet das Handy in Altersheimen!
Wieder, wie alle Jahre zuvor, war ich zu spät gekommen. Vielleicht, weil ich mir jedesmal unschlüssig war, ob ich überhaupt kommen wolle. Diesmal allerdings war ich mir sicher: „70 Jahre Abitur“, das war wohl die letzte Gelegenheit, noch einmal alle zu sehen.
Alle? An der langen gedeckten Tafel, an der sich einst fünfundvierzig drängten, empfingen mich noch sieben. Trüben Blicks. Ob sie mir die Verspätung übel nahmen? Nein. So sichtlich waren sie erleichtert, dass wenigstens noch ein achter kam. Vielleicht deshalb hatten sie mir den rhetorisch interessantesten Platz am Tisch freigehalten: links der berühmte Psychoanalytiker – rechts ein Tiefbau-Ingenieur, berühmt auch er durch einen Staudamm, den er in Anatolien gebaut hat.
Ich rückte meinen Stuhl unmissverständlich von dem Psychoanalytiker weg und zu dem Tiefbau-Ingenieur hin. Warum? Psychoanalyse halte ich für eine besonders tiefe Form von Tiefsinn. Es gibt aber einen Glauben, einen einzigen, den ich seit früher Jugend nicht verloren habe. Ich glaube, dass Tiefsinn das gleiche ist wie Unsinn. Nichts dagegen scheint mir gegen Tiefsinn so gefeit wie ein Staudamm in Anatolien.
Zu meiner Überraschung schob der Tiefbau-Ingenieur das Thema Anatolien mit einer Handbewegung beiseite. Er habe noch einen zweiten Staudamm gebaut, und zwar in Brasilien. Der habe ihm nicht soviel Ruhm gebracht wie der Staudamm in Anatolien, aber dafür mehr Geld. Soviel Geld, dass er sich in den hellen Hügeln hinter Rio de Janeiro ein märchenhaftes Landhaus bauen konnte. Doch eben dieses Glück sei ihm zum Unglück geworden. Eines schönen Morgens, als er im Morgenrock glücklich draussen auf der Terrasse sass, kamen an die zwanzig schwarz vermummte Gestalten in seine Villa gestürmt. „Hau ab!“ schrien sie im Chor. „Der Herr hat uns dein Haus geschenkt.“ O Gott, eine protestantische Sekte! In einem nahen Franziskanerkloster habe er Zuflucht gefunden. Und auch Trost. Aber keine Hilfe.
Mir war es in Brasilien nicht so schlimm ergangen. Auf der Ilha paradisiaca von Morro de Saô Paulo hatte ich es mit einem italienischen Yacht-Club zu tun bekommen. Ich floh in die nahe Grosstadt Salvador de Bahia. Dort gibt es auch einen wunderschön barocken Convento de San Francisco. Statt dessen wagte ich mich todesmutig in eine der berüchtigtsten Favelas von Salvador. Trost fand ich dort nicht, dafür Hilfe. Teure Hilfe allerdings bei einer kriminellen Bande, die bereit war, sich sogar eines italienischen Yacht-Clubs anzunehmen. Eine protestantische Sekte dürfte aber kein schlimmeres Problem sein als ein italienischer Yacht-Club, meine ich jedenfalls.
Jetzt sah mir mein Jugendfreund, der Tiefbau-Ingenieur, ins Auge. Misstrauen sprach aus seinem tiefen Blick, ja Entsetzen. In seine Tasche griff er und zum Handy. Zur Künstlichen Intelligenz griff er. Im Nu lieferte sie ihm acht Bilder von mir sowie eine kurze Fassung meines verworrenen Lebensweges. Der neben ihm sass, war ich, sein Jugendfreund. Die Künstliche Intelligenz hatte es ihm bestätigt.
Die psychoanalytische Diskussion links von mir hatte ich nicht verfolgt, auch nicht mit halbem Ohr. Jetzt aber blickte ich forschend hinüber: Alle hatten sie ihr Handy schon links an den Teller gelegt, säuberlich neben die Gabel. Und je tiefer der tiefenpsychologische Tiefsinn sich vertiefte, desto häufiger griffen sie, einer nach dem andern, zum Handy. Bis schliesslich die psychoanalytische Konversation ganz erstarb. Sei es, weil die Künstliche Intelligenz auch nicht mehr tiefer konnte, sei es, weil der Nachtisch serviert wurde. Und der war, wie in manchen Wirtshäusern, besser als das Hauptgericht.
Missmutig schlang ich ihn hinunter. Zu sehr lag mir Jens Spahn auf dem Magen. Eben noch hat er ganz Deutschland verrückt gemacht mit der „wissenschaftlichen“ Erkenntnis, dass Tiktok bei Teenagern das noch wachsende Gehirn so irreparabel schädigen könne wie Heroin. Das Handy sei deshalb Minderjährigen zu verbieten wie Alkohol und Nikotin. Wie Heroin sowieso.
Hier irrt Jens Spahn. Wie gern hätte ich als Zehnjähriger ein Handy gehabt. So gern gönne ich den Knaben heute ihr Handy. Unbeaufsichtigt, unbetreut verschafft es ihnen Zugang zu allen Welten des Wissbaren, Sagbaren, Machbaren. Jenen grenzenlosen Horizont verschafft es ihnen, nach dem alle Knaben aller Generationen sich zuvor nur gesehnt haben.
Jetzt den Teenagern das Handy verbieten? In den achtziger Jahren geschah in Frankreich etwas Unerhörtes: die patriarchalische Struktur der französischen Familie brach zusammen. Wohlgemerkt hundert Jahre erst nach der Französischen Revolution. Woran lag das?
Frankreichs beste Soziologen haben es herausgefunden: es war das Moped! Sobald das Moped erfunden war, wusste der französische Familienvater nicht mehr, wo sein Knabe abends herumkurvte. Mit einem letzten Kopfschütteln gab er den verwirkten Kontrollanspruch auf.
Das Moped verbieten? Gallische Weisheit war es, das nicht zu tun. Es hätte wohl eine zweite Französische Revolution ausgelöst. So wie jetzt, ein halbes Jahrhundert später, bei uns ein Handy-Verbot für Teenager das auslösen könnte, was Lenin noch für unmöglich hielt: eine deutsche Revolution.
Doch es ist wie immer bei Jens Spahn. Wenn er irrt, dann schrammt er ganz nahe an der Wahrheit vorbei. Tatsächlich ist ein Handy-Verbot dringend notwendig und vielleicht sogar machbar. Aber nicht für Knaben, sondern für Greise. Und nicht nur für Greise auf 70-Jahre-Abitur-Feiern, nicht nur für Bischofskonferenzen und nicht nur für Ostfront-Veteranen-Treffen. Ursula von der Leyen ist persönlich gefordert. Was wir brauchen, ist ein strenges Handy-Verbot für alle Altersheime der gesamten Europäischen Union.
Gelingen wird das nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission in Brüssel und der Unesco in Paris. Die muss jetzt sofort Europas Altersheime als handyfreie Zonen zum Weltkulturerbe erklären. Damit in diesem barbarischen Zeitalter der Vielwisserei, der Besserwisserei, ja der gottverdammten elektronischen Alleswisserei wenigstens noch die Altersheime ein Schutzraum bleiben für das älteste Wissen europäischer Kultur:
Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Scio me nescire.
Οἶδα οὐκ εἰδώς.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner überaus freundlichen Genehmigung.
Über Hans Conrad Zander:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Verbietet das Handy in Altersheimen!
Wieder, wie alle Jahre zuvor, war ich zu spät gekommen. Vielleicht, weil ich mir jedesmal unschlüssig war, ob ich überhaupt kommen wolle. Diesmal allerdings war ich mir sicher: „70 Jahre Abitur“, das war wohl die letzte Gelegenheit, noch einmal alle zu sehen.
Alle? An der langen gedeckten Tafel, an der sich einst fünfundvierzig drängten, empfingen mich noch sieben. Trüben Blicks. Ob sie mir die Verspätung übel nahmen? Nein. So sichtlich waren sie erleichtert, dass wenigstens noch ein achter kam. Vielleicht deshalb hatten sie mir den rhetorisch interessantesten Platz am Tisch freigehalten: links der berühmte Psychoanalytiker – rechts ein Tiefbau-Ingenieur, berühmt auch er durch einen Staudamm, den er in Anatolien gebaut hat.
Ich rückte meinen Stuhl unmissverständlich von dem Psychoanalytiker weg und zu dem Tiefbau-Ingenieur hin. Warum? Psychoanalyse halte ich für eine besonders tiefe Form von Tiefsinn. Es gibt aber einen Glauben, einen einzigen, den ich seit früher Jugend nicht verloren habe. Ich glaube, dass Tiefsinn das gleiche ist wie Unsinn. Nichts dagegen scheint mir gegen Tiefsinn so gefeit wie ein Staudamm in Anatolien.
Zu meiner Überraschung schob der Tiefbau-Ingenieur das Thema Anatolien mit einer Handbewegung beiseite. Er habe noch einen zweiten Staudamm gebaut, und zwar in Brasilien. Der habe ihm nicht soviel Ruhm gebracht wie der Staudamm in Anatolien, aber dafür mehr Geld. Soviel Geld, dass er sich in den hellen Hügeln hinter Rio de Janeiro ein märchenhaftes Landhaus bauen konnte. Doch eben dieses Glück sei ihm zum Unglück geworden. Eines schönen Morgens, als er im Morgenrock glücklich draussen auf der Terrasse sass, kamen an die zwanzig schwarz vermummte Gestalten in seine Villa gestürmt. „Hau ab!“ schrien sie im Chor. „Der Herr hat uns dein Haus geschenkt.“ O Gott, eine protestantische Sekte! In einem nahen Franziskanerkloster habe er Zuflucht gefunden. Und auch Trost. Aber keine Hilfe.
Mir war es in Brasilien nicht so schlimm ergangen. Auf der Ilha paradisiaca von Morro de Saô Paulo hatte ich es mit einem italienischen Yacht-Club zu tun bekommen. Ich floh in die nahe Grosstadt Salvador de Bahia. Dort gibt es auch einen wunderschön barocken Convento de San Francisco. Statt dessen wagte ich mich todesmutig in eine der berüchtigtsten Favelas von Salvador. Trost fand ich dort nicht, dafür Hilfe. Teure Hilfe allerdings bei einer kriminellen Bande, die bereit war, sich sogar eines italienischen Yacht-Clubs anzunehmen. Eine protestantische Sekte dürfte aber kein schlimmeres Problem sein als ein italienischer Yacht-Club, meine ich jedenfalls.
Jetzt sah mir mein Jugendfreund, der Tiefbau-Ingenieur, ins Auge. Misstrauen sprach aus seinem tiefen Blick, ja Entsetzen. In seine Tasche griff er und zum Handy. Zur Künstlichen Intelligenz griff er. Im Nu lieferte sie ihm acht Bilder von mir sowie eine kurze Fassung meines verworrenen Lebensweges. Der neben ihm sass, war ich, sein Jugendfreund. Die Künstliche Intelligenz hatte es ihm bestätigt.
Die psychoanalytische Diskussion links von mir hatte ich nicht verfolgt, auch nicht mit halbem Ohr. Jetzt aber blickte ich forschend hinüber: Alle hatten sie ihr Handy schon links an den Teller gelegt, säuberlich neben die Gabel. Und je tiefer der tiefenpsychologische Tiefsinn sich vertiefte, desto häufiger griffen sie, einer nach dem andern, zum Handy. Bis schliesslich die psychoanalytische Konversation ganz erstarb. Sei es, weil die Künstliche Intelligenz auch nicht mehr tiefer konnte, sei es, weil der Nachtisch serviert wurde. Und der war, wie in manchen Wirtshäusern, besser als das Hauptgericht.
Missmutig schlang ich ihn hinunter. Zu sehr lag mir Jens Spahn auf dem Magen. Eben noch hat er ganz Deutschland verrückt gemacht mit der „wissenschaftlichen“ Erkenntnis, dass Tiktok bei Teenagern das noch wachsende Gehirn so irreparabel schädigen könne wie Heroin. Das Handy sei deshalb Minderjährigen zu verbieten wie Alkohol und Nikotin. Wie Heroin sowieso.
Hier irrt Jens Spahn. Wie gern hätte ich als Zehnjähriger ein Handy gehabt. So gern gönne ich den Knaben heute ihr Handy. Unbeaufsichtigt, unbetreut verschafft es ihnen Zugang zu allen Welten des Wissbaren, Sagbaren, Machbaren. Jenen grenzenlosen Horizont verschafft es ihnen, nach dem alle Knaben aller Generationen sich zuvor nur gesehnt haben.
Jetzt den Teenagern das Handy verbieten? In den achtziger Jahren geschah in Frankreich etwas Unerhörtes: die patriarchalische Struktur der französischen Familie brach zusammen. Wohlgemerkt hundert Jahre erst nach der Französischen Revolution. Woran lag das?
Frankreichs beste Soziologen haben es herausgefunden: es war das Moped! Sobald das Moped erfunden war, wusste der französische Familienvater nicht mehr, wo sein Knabe abends herumkurvte. Mit einem letzten Kopfschütteln gab er den verwirkten Kontrollanspruch auf.
Das Moped verbieten? Gallische Weisheit war es, das nicht zu tun. Es hätte wohl eine zweite Französische Revolution ausgelöst. So wie jetzt, ein halbes Jahrhundert später, bei uns ein Handy-Verbot für Teenager das auslösen könnte, was Lenin noch für unmöglich hielt: eine deutsche Revolution.
Doch es ist wie immer bei Jens Spahn. Wenn er irrt, dann schrammt er ganz nahe an der Wahrheit vorbei. Tatsächlich ist ein Handy-Verbot dringend notwendig und vielleicht sogar machbar. Aber nicht für Knaben, sondern für Greise. Und nicht nur für Greise auf 70-Jahre-Abitur-Feiern, nicht nur für Bischofskonferenzen und nicht nur für Ostfront-Veteranen-Treffen. Ursula von der Leyen ist persönlich gefordert. Was wir brauchen, ist ein strenges Handy-Verbot für alle Altersheime der gesamten Europäischen Union.
Gelingen wird das nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission in Brüssel und der Unesco in Paris. Die muss jetzt sofort Europas Altersheime als handyfreie Zonen zum Weltkulturerbe erklären. Damit in diesem barbarischen Zeitalter der Vielwisserei, der Besserwisserei, ja der gottverdammten elektronischen Alleswisserei wenigstens noch die Altersheime ein Schutzraum bleiben für das älteste Wissen europäischer Kultur:
Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Scio me nescire.
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Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner überaus freundlichen Genehmigung.
Über Hans Conrad Zander:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Neuer Mega-Staudamm entzweit Nil-Anrainer
In Äthiopien wird heute ein neuer Nil-Staudamm eingeweiht - ein Mega-Bauwerk, von dem sich das Land mehr Energiesicherheit verspricht. Sudan und Ägypten hingegen sehen den Damm als Bedrohung. Von Karin Bensch.
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Der Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) in Äthiopien sorgt für Spannungen mit Sudan und Ägypten. Während Äthiopien seinen größten Infrastruktur-Stolz feiert, fürchten die Nachbarn um ihre Wasserressourcen und Sicherheit. Ein Konflikt um den Nil bleibt ungelöst. 💧⚡🌍 #Nil #Staudamm #Afrika https://www.watson.ch/international/afrika/690053593-nil-staudamm-aethiopiens-eine-bedrohung-fuer-sicherheit-von-sudan-und-aegypten
#newz -
Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?
An immer mehr Orten eskaliert die #Klimakrise zur #Wasserkrise. So kam es wegen #Wassermangel bereits zu tödlichen Gefechten zwischen dem schiitisch dominierten #Ressourcenfluch - Regime des #Iran & den sunnitischen #Taliban in #Afghanistan. Letztere haben nun einen neuen #Staudamm gebaut, der #Wasserkonflikt droht zu eskalieren. Der eurasische Gürtel wird zunehmend unbewohnbar… 🌏🔥😢
Artikel gefunden von @Ecano
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Kampf ums Wasser - Flüsse in Zeiten globaler Krise
Weltweit nehmen Konflikte ums Wasser - und besonders mit Flüssen - zu. Es gibt jedoch auch positive Beispiele von länderübergreifenden Kooperationen.#WASSER #KRIEGE #KONFLIKTE #Klimawandel #Flüsse #Staudamm #VERSORGUNG #Versorgungssicherheit #MANGEL #Wassermangel #Dürre #KLIMA
Wasser: Flüsse in Zeiten globaler Krise -
#China hat den Bau des weltweit größten #Wasserkraftwerks genehmigt.
Es soll dreimal mehr Energie liefern als der Drei-Schluchten-Damm und den Umstieg von #Kohle auf #erneuerbareEnergie vorantreiben.
Doch das Vorhaben ist umstritten: Die Region ist durch #Erdrutsche, #Gletscherschmelze und tektonische Aktivitäten gefährdet. Zudem drohen #Zwangsumsiedlungen und Spannungen mit Anrainerstaaten wie #Indien und #Bangladesch.
https://phys.org/news/2025-03-china-authorizes-controversial-hydropower-landslide.html
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#Staudamm-Bauprojekt in Tschechien: Biber statt Bagger
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/biber-staudamm-tschechien-100.html
>Eine #Biber|familie hat in #Tschechien bei der #Renaturierung eines Bachlaufs geholfen - und damit #Naturschützer|n viel Geld gespart. In Rekordzeit errichteten sie den #Staudamm. Die #Bagger sind nicht mehr nötig.
☝🏼
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longing for the other side on a #SilentSunday
July 2023
#Hennesee #Meschede #lake #water #sky #horizon #dam #See #Wasser #Ufer #Horizont #Himmel #Talsperre #Staudamm #Wolken #clouds #fotografie #photography
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#NBC:
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North Carolina dam holds after heavy rains, concerns about integrity force evacuationsThe Lake Lure dam overtopped Friday after Hurricane Helene inundated the area, prompting warnings the dam could fail. Officials later determined failure was not imminent.
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https://www.nbcnews.com/science/environment/north-carolina-dams-failing-force-evacuations-after-rain-rcna17305927.9.2024
#BroadRiver #dam #Damm #Helene #flooding #LakeLure #NorthCarolina #Staudamm #USA
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North Carolina 'dam failure imminent:' Lake Lure residents urged to seek higher ground amid Helene's flooding
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https://www.foxweather.com/weather-news/lake-lure-dam-emergency-north-carolina-flooding-helene27.9.2024
#BroadRiver #dam #Damm #Helene #flooding #LakeLure #NorthCarolina #Staudamm #USA
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#Australien #Sydney #Klimawandel #Regen
#Regenmenge #Ostküste #Staudamm #Ort
Klimawandel immer krasser
An einem Tag so viel Regen wie sonst in einem Monat:
https://www.heute.at/s/an-einem-tag-so-viel-regen-wie-sonst-in-einem-monat-120029580
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Staudammbruch in Brasilien: Was Betroffene dem TÜV Süd vorwerfen
Vor fünf Jahren brach in Brasilien ein Staudamm, 272 Menschen starben. Am Jahrestag der Katastrophe fordern Angehörige von Opfern erneut Schadenersatz vom TÜV Süd. Der Konzern trägt ihrer Ansicht nach eine Mitverantwortung. Von Nikolaus Nützel.
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In Anatolien errichteten Jäger und Sammler die ersten Tempel der Geschichte. Doch Grabungen zeigen: Die Wildbeuter wohnten auch in Häusern auf dem Göbekli Tepe.#Archäologie #Geschichte #Magazin #Unesco #Weltkulturerbe #Monumentalbau #Südosttürkei #Sanliurfa #Urfa #KlausSchmidt #LeeClare #Heiligtum #Tempel #GöbekliTepe #Kultstätte #Megalithen #Monolithen #Steinkreise #AkeramischesNeolithikum #JägerundSammler #Wildbeuter #Neolithisierung #NeolithischeRevolution #Wohnbauten #KaharanTepe #Adiyaman #Kilisik #Skulptur #Sayburc #NevalıҪori #NevaliCori #Sayburç #Şanlıurfa #Atatürk #Staudamm #T-Pfeiler #Kultur
Das Dorf, in dem Jäger und Sammler wohnten -
"#Flutkatastrophe in Sikkim: #Sturzflut zerstört #Staudamm: Zahlreiche Tote in Nordwesten Indiens
Nachdem ein #Himalaja-#Gletschersee übergelaufen war, brach talabwärts der #Staudamm eines #Wasserkraftwerkes."
Dieses spezielle Problem der Gletscherseen wird bereits seit langem von #Wissenschaftlern untersucht und ist sehr gefährlich. Werbung: Der Aspekt wird auch angeschnitten im Buch:
"Der Klimawandel für Einsteiger"
ISBN: 978-3738637823
https://buchshop.bod.de/der-klimawandel-fuer-einsteiger-tino-eberl-9783757895099 -
Heute waren an der Ulmtalsperre noch einige Schwimmer und Stand-Up Paddler unterwegs. Nebenbei wurde das Wasser des Stausees für den Winter abgelassen.
#Ulmbachtalsperre #Talsperre #Stausee #Staudamm #See #Ulm #Ulmbach #Ulmtalsperre #Ulmtal #Greifenstein #Beilstein #Holzhausen #Westerwald #LahnDillKreis #LDK #Mittelhessen #Hessen #HE #Germany
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Das hat nicht nur mich beschäftigt diese Woche: Die Zerstörung des Staudamms in der #Ukraine und die Überflutung des Unterlaufs des #Dnepr. Hatte ja hier schon Satellitenbilder gepostet, am Freitag dann noch die Meldung. Das Ausmaß ist erschütternd, gleichzeitig ist es beeindruckend, wie schnell es Bilder aus dem All gibt.
Dammbruch in der Ukraine: Satellitenbilder zeigen die Folgen
#Copernicus #Erdbeobachtung #Satellit #Sentinel #Staudamm #UkraineKrieg #Kakhovka
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Die Zerstörung des Kachowka-Staudamms bedroht neben der Landwirtschaft auch einzigartige Naturgebiete. Ein Interview mit dem ukrainischen Naturschützer Oleg Dudkin.#Ukraine #Ukrainekrieg #Russland #Krieg #Umweltkatastrophe #Staudamm #Kachowka #Kakhovka #Dniepr #Dnjepr #Dnipro #SchwarzesMeer #Krim #Feuchtgebiete #ErdeUmwelt
»Wir sehen eine ökologische Katastrophe riesigen Ausmaßes« -
Schmutz und begradigte Flüsse belasten besonders die großen Süßwasserbewohner. Dabei ist nur wenig über Riesenfische bekannt – zu wenig, um sie zu schützen. Ein Biologe ändert das.#Fisch #Fischarten #Süßwasserfische #Süßwasserfischarten #Wels #Forelle #Stör #Beluga-Stör #Hausen #Riesenwels #Süßwasserstechrochen #Arapaima #Karpfen #ChinesischeLöffelstör #Angler #Fischer #Fluss #Amazonas #Mekong #Thailand #Brasilien #Vietnam #MegafishProject #Megafisch #Riesenfisch #Monsterfisch #Staudamm #Wehr #Dürre #Klimawandel #Trockenheit #Wasser #Biologie
Die letzten Giganten der Flüsse -
Ungeachtet starker Kritik aus Ägypten und Sudan hat Äthiopien den Großen-Renaissance-Staudamm in Betrieb genommen. Das Wasserkraftwerk soll künftig 60 Prozent der Bevölkerung des Binnenstaates mit Elektrizität versorgen.
Äthiopien beginnt mit Stromproduktion am umstrittenen Nil-Staudamm | DW | 20.02.2022
#Äthiopien #Staudamm #GERD #GrandEthiopianRenaissanceDam #Großer-Renaissance-Staudamm #Nil #Sudan #Ägypten #Wasserkraftwerk #Stromerzeugung