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  1. Im Netz der Scammer

    Scam-Fabriken — Südostasien ist zum Zentrum einer globalen Betrugsindustrie geworden, die Milliardensummen erwirtschaftet. Dahinter steht ein System, das sich auf Korruption, Gewalt und Einschüchterung stützt – von inzwischen hunderttausenden Zwangsarbeiter*innen

    Kavitha Ramasamy zog nach Kambodscha auf der Suche nach einem besseren Leben. Doch der erhoffte Neuanfang entwickelt sich schnell zum Albtraum. In der Küstenstadt Sihanoukville gerät die 21-jährige Inderin in die Hände eines kriminellen Netzwerks – und wird zur Arbeit in einer sogenannten Scam-Fabrik gezwungen. Ihre Aufgabe: Menschen online um ihr Geld betrügen. Das Arbeitsumfeld ist brutal. “Ich habe gesehen, wie auf einen der anderen Arbeiter geschossen wurde, weil er sich nicht an die Regeln hielt”, erzählt sie am Tag ihrer Flucht. “In dem Moment wurde mir klar, dass ich hier so schnell wie möglich weg muss.”

    Ramasamy heißt eigentlich anders. Sie will ihre Geschichte nur unter einem Pseudonym erzählen. Denn vor den Personen, denen sie in Kambodscha ausgeliefert war, fürchtet sie sich noch immer. Ihre Angst ist nicht unbegründet. Gewalt ist in Südostasiens Online-Betrugsindustrie Teil eines Systems, das sich auf Menschenhandel, Einschüchterung und Korruption stützt. Dahinter steht eine milliardenschwere Verbrechensmaschinerie, die sich in Ländern wie Kambodscha, Myanmar und Laos ausgebreitet hat und weltweit nach Opfern sucht.

    Zwischen hunderten Betonruinen

    Sihanoukville, wo Ramasamy wochenlang festgehalten wurde, gilt als ein Zentrum der lukrativen Betrugsökonomie. Der einstige Badeort am Golf von Thailand wirkt wie eine Mischung aus Las Vegas und Geisterstadt. Hunderte Betonruinen ragen in den Himmel – unfertige Hochhäuser, deren Bau infolge der Corona-Pandemie zum Stillstand kam. Dazwischen blinken die grellen Leuchtreklamen Dutzender Spielhallen, die sich vor allem an chinesische Kundschaft richten. Im Kasino Jin Bei, einem der bekanntesten der Stadt, glänzen Marmorwände und goldene Stühle. Lächelnde Croupiers – meist junge Frauen – winken freundlich heran, zum Spiel am Baccarat-Tisch. Mindesteinsatz: 300 US-Dollar.

    Die glitzernde Spielwelt hat aber eine dunkle Seite. Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ist der Kasinokomplex, der sich an einer der Hauptstraßen Sihanoukvilles befindet, auch eine Heimat eines lokalen Scam-Syndikats: Die nach außen abgeschirmten Räume hinter dem öffentlich zugänglichen Bereich wurden demnach in den vergangenen Jahren für Online-Betrug genutzt – und werden es womöglich noch immer. Auch die US-Justiz berichtet von einer Scam-Einrichtung in dem streng bewachten Jin-Bei-Komplex, von wo aus unter anderem US-Staatsbürger ins Visier genommen worden seien.

    “Ich wollte einen echten Job, der gut für meinen Lebenslauf ist und meiner Karriere hilft – und nicht Teil einer illegalen Betrugsoperation sein.” Kavitha Ramasamy, ehemalige Zwangsarbeiterin in einer kambodschanischen Scam-Fabrik

    Die mutmaßliche Betrugsanlage ist eines von vielen bekannten Scam-Zentren in der Stadt – und Teil eines Verbrechensapparats, der in den Ländern der Region enorme Ausmaße angenommen hat. Beobachter gehen davon aus, dass in den Scam-Einrichtungen in Kambodscha, Myanmar und Laos insgesamt inzwischen mehrere Hunderttausend Menschen tätig sind.

    Unter falschen Angaben angelockt

    Ihre Arbeit folgt in der Regel einem simplen Muster: Sie kontaktieren Internetnutzer rund um den Globus und versuchen über Chatnachrichten, deren Vertrauen zu gewinnen. Mal inszenieren sie dafür eine virtuelle Liebesbeziehung, mal präsentieren sie sich als Investmentexperten, die auf vermeintlich gewinnbringende Anlagemöglichkeiten hinweisen. Am Ende geht es immer darum, die Kontaktpersonen dazu zu bringen, Geld zu überweisen. Das Modell ist offenbar hochprofitabel: Das UN-Büro zur Verbrechensbekämpfung UNODC geht von jährlichen Einnahmen der Hintermänner zwischen 27 und 37 Milliarden US-Dollar aus. Andere Studien beziffern die Jahresumsätze von Südostasiens Online-Scammern auf bis zu 75 Milliarden US-Dollar.

    Besonders häufig werden Menschen aus Amerika, Europa und Ostasien um ihr Geld gebracht. Doch sie sind nicht die einzigen Opfer des Verbrechens. Auch die Online-Betrüger sind vielfach selbst Geschädigte – Opfer von Menschenhändlern, die sie unter falschen Angaben in die Scam-Fabriken locken und anschließend zum Betrug wie am Fließband zwingen. Amnesty International dokumentiert in einem im Juni veröffentlichten Bericht mehr als 50 Scam-Zentren allein in Kambodscha, in denen es zu erheblichen Menschenrechtsverletzungen gekommen sei – darunter Zwangsarbeit, Freiheitsberaubung und Folter. Auch in dem Jin-Bei-Komplex sind laut der Organisation mehrere Menschen gegen ihren Willen festgehalten und zum Online-Betrug gezwungen worden.

    “Die Polizei weiß genau, was dort passiert – aber sie greift nur in den seltensten Fällen ein.” Montse Ferrer, Amnesty International in Südostasien

    Zu denen, die unfreiwillig Teil der Betrugsmaschinerie wurden, gehört auch Ramasamy. Die junge Inderin, die aus dem Bundesstaat Tamil Nadu stammt, erzählt, sie sei auf Empfehlung eines alten Schulfreundes nach Sihanoukville gereist. Dort könne sie in einem gut bezahlten Vertriebsjob arbeiten, habe er ihr versprochen. Ihr Arbeitgeber bezahlte das Flugticket und holte sie am Flughafen ab. Am ersten Arbeitstag wurde ihr klar, was sie wirklich verkaufen sollte: einen Schwindel. Sie erhielt eine Liste mit Personen, die sie kontaktieren sollte – und ein Drehbuch für die Gespräche. “Wir versprachen den Leuten, ihr Geld zu verdoppeln, wenn sie es bei uns investierten”, sagt sie. “Und wenn sie später ihr Geld zurückhaben wollten, haben wir sie einfach blockiert.”

    Auch Ramasamy wurde mit Geld gelockt. Von 800 Dollar Grundgehalt und 3 Prozent Provision auf alle eingeworbenen Gelder sei die Rede gewesen. “Mir war aber sofort klar, dass ich das nicht will”, sagt sie. “Ich wollte einen echten Job, der gut für meinen Lebenslauf ist und meiner Karriere hilft – und nicht Teil einer illegalen Betrugsoperation sein.” Kündigen konnte sie trotzdem nicht. Zwar durfte sie die Anlage verlassen und sich in Sihanoukville frei bewegen, doch die Rückkehr in ihre Heimat war unmöglich: Die Betreiber konfiszierten ihren Pass. “Sie haben von mir mehrere Tausend Dollar gefordert, um ihn zurückzugeben”, sagt Ramasamy – Geld, das sie nicht hatte.

    Ramasamy wagte keinen Widerstand – die Schüsse auf einen ihrer Kollegen wirkten wie eine Warnung. Dem attackierten Mann sei vorgeworfen worden, er habe erbeutetes Geld auf ein privates Konto abgezweigt. “Ich weiß nicht, ob er den Vorfall überlebt hat”, sagt Ramasamy. “Ich habe ihn hinterher nie wieder gesehen.”

    Folter mit Todesfolge

    Gewaltexzesse in den Scam-Zentren, in einigen Fällen auch mit Todesfolge, sind Menschenrechtsaktivisten zufolge keine Seltenheit – oft als Bestrafung für Regelverstöße oder schlechte Resultate in den Betrugsaktionen. “Wir haben gerade erst einen Mann interviewt, der drei Wochen in einen dunklen Raum eingesperrt und täglich gefoltert wurde”, sagt Montse Ferrer, eine der leitenden Rechercheure bei Amnesty International in Südostasien. Zwei minderjährigen Zwillingsschwestern, mit denen sie gesprochen habe, sei mit dem Tod gedroht worden, sollten sie ihren Opfern nicht genug Geld abknöpfen. “Die beiden Jugendlichen haben in ständiger Angst gelebt”, sagt Ferrer.

    Die Juristin und ihr Team haben die GPS-Koordinaten jener Scam-Zentren veröffentlicht, in denen Menschenrechtsverletzungen belegt sind. Auf dem Stadtplan von Sihanoukville taucht in fast jedem Viertel ein Punkt auf. Viele dieser Gebäude wirken bei einem Besuch wie Gefängnisse mitten in der Stadt: hohe Mauern, vergitterte Fenster, Kameras an jeder Ecke, Wachen vor den Toren. Aus den Berichten Betroffener geht hervor, dass die begrenzte Bewegungsfreiheit, die Ramasamy gewährt wurde, für andere Scam-Arbeiter selten ist. Die meisten dürfen die Betrugskomplexe nicht verlassen – sie leben dort eingesperrt, ohne Aussicht auf Entkommen.

    Die Tatorte sind den Aktivisten zufolge auch den lokalen Behörden bekannt: “Die Polizei weiß genau, was dort passiert – aber sie greift nur in den seltensten Fällen ein”, sagt Ferrer. Die Menschenrechtsverstöße seien seit Jahren gut dokumentiert. “Die Regierung lässt sie aber weiter zu.”

    Betrugsgeschäft im Visier der US-Justiz

    Ermittlungen in den USA belegen, wie gut mutmaßliche Hintermänner der Scam-Industrie politisch vernetzt sind. Im Oktober erhob die US-Justiz Anklage gegen den aus China stammenden Unternehmer Chen Zhi – ein persönlicher Berater von Regierungschef Hun Manet. Der Vorwurf: Er habe als Betreiber von Scam-Zentren eine der größten kriminellen Organisationen Asiens aufgebaut. Der 37-Jährige ist in Kambodscha kein Unbekannter. Seine Prince Group, zu der unter anderem Einkaufszentren, Supermärkte, Hotels und eine Bank zählen, ist eines der größten Konglomerate des Landes.

    Kriminelle Machenschaften waren den US-Vorwürfen zufolge aber offenbar seine einträglichste Einnahmequelle: Die US-Justiz stellte 127.271 Bitcoins aus Chens Besitz sicher, die aus seinen Onlinebetrugs- und Geldwäscheaktivitäten stammen sollen. Ihr Wert zum Zeitpunkt des Einschreitens der Ermittler: 15 Milliarden US-Dollar. Dieser Betrag entspricht rund einem Drittel von Kambodschas gesamter jährlicher Wirtschaftsleistung.

    Die sichergestellte Summe ist dabei nur ein Teil der enormen Vermögenswerte, mit denen Chen und seine Komplizen den Ermittlern zufolge hantierten. Sie sollen mit den erbeuteten Geldern auch Uhren, Yachten, Privatjets, Ferienimmobilien und seltene Kunstwerke – darunter ein Picasso-Gemälde – gekauft haben. Zudem zahlten sie laut der US-Anklageschrift Bestechungsgelder an Amtsträger, “um Störungen durch Strafverfolgungsbehörden zu vermeiden”. Chen, der in Kambodscha vermutet wird, hat sich nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sein Unternehmen war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

    Jason Tower, Kriminalitätsexperte bei der in der Schweiz ansässigen Nichtregierungsorganisation Global Initiative, beobachtet die wachsende Macht der Online-Betrugsindustrie in Südostasien seit Jahren. “Die Drahtzieher sind in Ländern wie Kambodscha und Myanmar zu dominanten Wirtschaftsakteuren geworden und haben Beziehungen bis in die höchsten staatlichen Ebenen aufgebaut”, sagt er. Die Erlöse aus den Betrügereien flössen in Immobilien, Banken und Regierungsprojekte, wo sie gewaschen und in den legalen Wirtschaftskreislauf eingespeist würden.

    Eine Wirtschaft der Extreme

    Das Ergebnis ist eine Ökonomie der Extreme. In den verlassenen Rohbauten von Sihanoukville leben Familien zwischen Betonpfeilern, weil sie sich keine Wohnung leisten können. Nur wenige Meter weiter glänzen in den Schaufenstern eines Autohauses grellgrüne Lamborghinis und schwarze Maybach-Limousinen – Symbole eines Reichtums, der aus dem Schatten kommt.

    In Myanmar befeuern die Einnahmen aus den Online-Betrugszentren den Bürgerkrieg, der nach dem Militärputsch von 2021 ausbrach. Sowohl Rebellengruppen als auch mit der Junta verbundene Milizen sollen Scam-Fabriken in großem Stil betreiben und damit ihre Kämpfe finanzieren.

    Doch die Militärführung reagiert zumindest vordergründig auf den wachsenden Druck aus China und Thailand, etwas gegen die kriminellen Machenschaften zu unternehmen. Im Oktober begann sie einen Einsatz gegen eines der bekanntesten Scam-Zentren – den Komplex KK Park an der thailändischen Grenze. Rund 1.500 Menschen, die dort gearbeitet hatten, flohen daraufhin über die Grenze nach Thailand.

    Scam-Industrie-Experte Tower glaubt aber nicht, dass hinter dem Schritt ein ernsthafter Versuch steckt, die Betrugswirtschaft zu zerschlagen. Während gegen KK Park vorgegangen werde, blieben Dutzende weitere Scam-Zentren unberührt, sagt er. “Wir können ziemlich sicher sein, dass wir gerade nur eine neue Vorstellung des politischen Theaters erleben, das zu keiner echten Veränderung führt.” Tower glaubt jedoch, dass ein entschlossener Einsatz der internationalen Gemeinschaft einen Wandel bewirken könne. Er verweist auf die Sicherstellung der milliardenschweren Scam-Erträge durch die USA, die dabei auch mit britischen Behörden kooperierten. “Wenn solche koordinierten Aktionen künftig verstärkt stattfinden, wird diese Form des Betrugs sehr viel schwerer aufrechtzuerhalten sein”, sagt er.

    Gelegenheit zur Flucht

    In Kambodscha wirkt es indes derzeit nicht so, als müsste der mutmaßliche Scam-Zentrenbetreiber Chen eine Verfolgung durch die Behörden fürchten. Das Innenministerium in Phnom Penh teilte mit Blick auf den Fall zwar mit, man schütze niemanden, der gegen das Gesetz verstoße. Ein Sprecher betonte jedoch, dass die kambodschanische Regierung dem umstrittenen Unternehmer kein Fehlverhalten vorwerfe.

    Für die Arbeiter in den Betrugsfabriken, die dort gegen ihren Willen festgehalten werden, bedeutet die abwartende Haltung der Regierung, dass sie sich kaum auf Hilfe durch die Behörden verlassen können. Die Inderin Ramasamy wusste, dass sie auf sich allein gestellt war. Sie gab bei ihren Vorgesetzten vor, sie brauche ihren Pass, um in Kambodscha ein lokales Konto zu eröffnen. Nach wochenlangem Warten bekam sie das Dokument schließlich für diesen Zweck ausgehändigt – und nutzte die Gelegenheit zur Flucht. “Ich habe fast alles, was ich besitze, zurückgelassen”, sagt sie. Mit ihrem Koffer aus dem Gebäude zu kommen, wäre den Sicherheitskräften sofort aufgefallen.

    Mit ihrem letzten Geld – statt der versprochenen, vergleichsweise hohen Einkünfte hatte Ramasamy nach 51 Tagen Arbeit gerade einmal 400 Dollar erhalten – bezahlte sie ein Taxi zum Flughafen in Phnom Penh. Ein Cousin buchte für sie ein Flugticket via Bangkok zurück in ihre Heimat. An Bord des Air-Asia-Flugs 607, der sie in die Freiheit bringt, zeigt sie sich erschüttert über ihre Erlebnisse der vergangenen Wochen. “Ich schäme mich für das, was ich getan habe – und auch dafür, dass ich jetzt mit Nichts nach Hause zurückkehre”, sagt sie. Was sie nun mit ihrem Leben anfangen solle, wisse sie nicht, sagt sie. Gewissheit habe sie nur in einer Sache: “Nach Kambodscha fliege ich nie wieder.”

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

  2. AFGHANISTAN E COLTIVAZIONE DI OPPIO: IL DIVIETO FUNZIONA?

    I risultati nell’Afghanistan Opium Survey 2025 pubblicato da UNODC

    Contesto e Obiettivi

    Il divieto di coltivazione del papavero da #oppio in #Afghanistan fu introdotto dalle Autorità de facto nel 2022 e ora al terzo anno di applicazione. #UNODC (l’Agenzia delle Nazioni UNite contro il crimine ed il traffico di droga) in un suo recente rapporto (reperibile qui: https://www.unodc.org/documents/crop-monitoring/Afghanistan/Afghanistan_Opium_Survey_2025.pdf)) monitora l’evoluzione della coltivazione illecita, la produzione di oppio, e le conseguenze socio-economiche e ambientali per le comunità rurali afghane.

    Principali Risultati

    1. Riduzione drastica della coltivazione e produzione di oppio

    • Coltivazione: Nel 2025, la superficie coltivata a papavero da oppio è stimata in 10.200 ettari, il 20% in meno rispetto al 2024 (12.800 ettari) e solo il 4% dei livelli pre-divieto del 2022 (232.000 ettari).

    • Produzione: La produzione potenziale di oppio è scesa del 32% rispetto al 2024, raggiungendo 296 tonnellate (contro le 433 tonnellate del 2024). Questo calo è attribuito a:

      • Applicazione rigorosa del divieto.
      • Condizioni climatiche avverse, soprattutto siccità in province chiave come Badakhshan.
    • Eradicazione: Le Autorità de facto hanno riportato l’eradicazione di oltre 4.000 ettari (40% dell’area coltivata stimata), sebbene l’UNODC non abbia potuto verificare tecnicamente questi dati.

    2. Impatto economico sulle comunità rurali

    • Reddito dei coltivatori: Il reddito derivante dalla vendita di oppio è crollato del 48%, passando da 260 milioni di USD nel 2024 a 134 milioni nel 2025.

      • Un ettaro di papavero genera ancora 12.000–17.000 USD (a seconda della provincia), ma questo valore è in forte calo rispetto agli anni precedenti.
      • Confronti: Colture lecite come il frumento rendono solo 800 USD/ettaro, il cotone 1.600 USD/ettaro.
    • Conseguenze: Tre anni di redditi minimi o nulli dall’oppio hanno aggravato la vulnerabilità economica rurale, con oltre il 40% dei terreni agricoli lasciati incolti per mancanza di alternative redditizie.

    3. Cambiamenti nell’uso del suolo

    • Sostituzione delle colture: Il 67% dei terreni precedentemente dedicati al papavero è stato convertito a cereali (soprattutto frumento), ma con un calo del reddito per i coltivatori.

    • Terreni incolti: La siccità e la mancanza di alternative hanno portato all’abbandono di vasti appezzamenti, soprattutto nelle aree non irrigue.

    4. Mercato degli oppiacei e metanfetamine

    • Oppiacei: La riduzione dell’offerta afghana ha portato a un aumento dei prezzi fino al 2024, seguito da un calo nel 2025, possibile segno di:

      • Vendita di scorte accumulate.
      • Spostamento della produzione in paesi vicini (es. aumento dell’eradicazione del papavero in due paesi confinanti, da 5.868 ettari nel 2022 a 13.200 nel 2023).
    • Metanfetamine: Le sequestri sono aumentati e i prezzi diminuiti (sotto i 600 USD/kg), suggerendo una maggiore disponibilità, probabilmente dovuta a:

      • Produzione interna resiliente ( Nonostante il divieto, la produzione di metanfetamina sembra non essere stata colpita).
      • Importazione da altri paesi.

    5. Crisi umanitaria e ambientale

    • Siccità e cambiamento climatico: Precipitazioni sotto la media (-60-75%) e temperature elevate hanno ridotto la produttività agricola, colpendo sia l’oppio che le colture alimentari.

    • Ritorno dei migranti: Circa 4 milioni di afghani sono tornati da Pakistan e Iran nel 2024-2025, aumentando la pressione su risorse già scarse e opportunità lavorative limitate.

    • Gestione dell’acqua: La siccità ha esacerbato la crisi idrica, con falde acquifere in calo e sistemi irrigui tradizionali (come i qanat) in fallimento.

    6. Implicazioni politiche

    • Sviluppo alternativo: Urgente necessità di programmi che offrano colture sostitutive redditizie, accesso ai mercati, e investimenti in infrastrutture e clima.

    • Cooperazione regionale: Monitoraggio congiunto per contrastare lo spostamento della produzione di oppio (“balloon effect”) e il traffico di droghe sintetiche.

    • Riforme strutturali: Servono investimenti a lungo termine in agricoltura sostenibile, formazione professionale e governance per ridurre la dipendenza dall’economia illecita.

    Conclusione

    Il divieto ha ridotto drasticamente la produzione di oppio, ma ha anche:

    • Impoverito le comunità rurali, senza alternative economiche sostenibili.

    • Spinto verso droghe sintetiche (metanfetamine), più difficili da contrastare.

    • Aggravato la crisi umanitaria, legata a siccità, migrazione e instabilità economica.

    Le Raccomandazioni finali di UNODC riguardano

    • La necessità di Supporto internazionale per lo sviluppo rurale e la resilienza climatica.

    • Il Monitoraggio regionale per prevenire lo spostamento della produzione illecita.

    • Investimenti in infrastrutture idriche e agricoltura sostenibile.

  3. AFGHANISTAN E COLTIVAZIONE DI OPPIO: IL DIVIETO FUNZIONA?

    I risultati nell’Afghanistan Opium Survey 2025 pubblicato da UNODC

    Contesto e Obiettivi

    Il divieto di coltivazione del papavero da #oppio in #Afghanistan fu introdotto dalle Autorità de facto nel 2022 e ora al terzo anno di applicazione. #UNODC (l’Agenzia delle Nazioni UNite contro il crimine ed il traffico di droga) in un suo recente rapporto (reperibile qui: https://www.unodc.org/documents/crop-monitoring/Afghanistan/Afghanistan_Opium_Survey_2025.pdf)) monitora l’evoluzione della coltivazione illecita, la produzione di oppio, e le conseguenze socio-economiche e ambientali per le comunità rurali afghane.

    Principali Risultati

    1. Riduzione drastica della coltivazione e produzione di oppio

    • Coltivazione: Nel 2025, la superficie coltivata a papavero da oppio è stimata in 10.200 ettari, il 20% in meno rispetto al 2024 (12.800 ettari) e solo il 4% dei livelli pre-divieto del 2022 (232.000 ettari).

    • Produzione: La produzione potenziale di oppio è scesa del 32% rispetto al 2024, raggiungendo 296 tonnellate (contro le 433 tonnellate del 2024). Questo calo è attribuito a:

      • Applicazione rigorosa del divieto.
      • Condizioni climatiche avverse, soprattutto siccità in province chiave come Badakhshan.
    • Eradicazione: Le Autorità de facto hanno riportato l’eradicazione di oltre 4.000 ettari (40% dell’area coltivata stimata), sebbene l’UNODC non abbia potuto verificare tecnicamente questi dati.

    2. Impatto economico sulle comunità rurali

    • Reddito dei coltivatori: Il reddito derivante dalla vendita di oppio è crollato del 48%, passando da 260 milioni di USD nel 2024 a 134 milioni nel 2025.

      • Un ettaro di papavero genera ancora 12.000–17.000 USD (a seconda della provincia), ma questo valore è in forte calo rispetto agli anni precedenti.
      • Confronti: Colture lecite come il frumento rendono solo 800 USD/ettaro, il cotone 1.600 USD/ettaro.
    • Conseguenze: Tre anni di redditi minimi o nulli dall’oppio hanno aggravato la vulnerabilità economica rurale, con oltre il 40% dei terreni agricoli lasciati incolti per mancanza di alternative redditizie.

    3. Cambiamenti nell’uso del suolo

    • Sostituzione delle colture: Il 67% dei terreni precedentemente dedicati al papavero è stato convertito a cereali (soprattutto frumento), ma con un calo del reddito per i coltivatori.

    • Terreni incolti: La siccità e la mancanza di alternative hanno portato all’abbandono di vasti appezzamenti, soprattutto nelle aree non irrigue.

    4. Mercato degli oppiacei e metanfetamine

    • Oppiacei: La riduzione dell’offerta afghana ha portato a un aumento dei prezzi fino al 2024, seguito da un calo nel 2025, possibile segno di:

      • Vendita di scorte accumulate.
      • Spostamento della produzione in paesi vicini (es. aumento dell’eradicazione del papavero in due paesi confinanti, da 5.868 ettari nel 2022 a 13.200 nel 2023).
    • Metanfetamine: Le sequestri sono aumentati e i prezzi diminuiti (sotto i 600 USD/kg), suggerendo una maggiore disponibilità, probabilmente dovuta a:

      • Produzione interna resiliente ( Nonostante il divieto, la produzione di metanfetamina sembra non essere stata colpita).
      • Importazione da altri paesi.

    5. Crisi umanitaria e ambientale

    • Siccità e cambiamento climatico: Precipitazioni sotto la media (-60-75%) e temperature elevate hanno ridotto la produttività agricola, colpendo sia l’oppio che le colture alimentari.

    • Ritorno dei migranti: Circa 4 milioni di afghani sono tornati da Pakistan e Iran nel 2024-2025, aumentando la pressione su risorse già scarse e opportunità lavorative limitate.

    • Gestione dell’acqua: La siccità ha esacerbato la crisi idrica, con falde acquifere in calo e sistemi irrigui tradizionali (come i qanat) in fallimento.

    6. Implicazioni politiche

    • Sviluppo alternativo: Urgente necessità di programmi che offrano colture sostitutive redditizie, accesso ai mercati, e investimenti in infrastrutture e clima.

    • Cooperazione regionale: Monitoraggio congiunto per contrastare lo spostamento della produzione di oppio (“balloon effect”) e il traffico di droghe sintetiche.

    • Riforme strutturali: Servono investimenti a lungo termine in agricoltura sostenibile, formazione professionale e governance per ridurre la dipendenza dall’economia illecita.

    Conclusione

    Il divieto ha ridotto drasticamente la produzione di oppio, ma ha anche:

    • Impoverito le comunità rurali, senza alternative economiche sostenibili.

    • Spinto verso droghe sintetiche (metanfetamine), più difficili da contrastare.

    • Aggravato la crisi umanitaria, legata a siccità, migrazione e instabilità economica.

    Le Raccomandazioni finali di UNODC riguardano

    • La necessità di Supporto internazionale per lo sviluppo rurale e la resilienza climatica.

    • Il Monitoraggio regionale per prevenire lo spostamento della produzione illecita.

    • Investimenti in infrastrutture idriche e agricoltura sostenibile.

  4. Dalla nona conferenza globale sulle finanze criminali e le criptovalute emerge la necessità di standard e cooperazione più forti

    I partecipanti all'evento di Vienna – organizzato congiuntamente da #Europol, #UNODC e dall'Istituto di governance di Basilea (#BaselInstituteonGovernance) – hanno acquisito nuove informazioni sui modi in evoluzione in cui le #criptovalute e la tecnologia #blockchain vengono utilizzate dalla criminalità. La conferenza del 28 e 29 ottobre 2025 ha riunito più di 250 partecipanti presenti (e più di 1 000 online) provenienti da un'ampia gamma di settori, tra cui forze dell'ordine, pubblici ministeri, regolatori, ricercatori e importanti società di intelligence blockchain.

    La crescente sofisticazione delle tattiche criminali comporta rischi, non solo per il settore delle criptovalute e per le vittime della truffa, ma per la società in generale. Questi rischi includono crimini gravi come il traffico di droga, il finanziamento del terrorismo e l’evasione delle sanzioni.

    Le forze dell'ordine, i partner del settore privato e il mondo accademico stanno rapidamente facendo progredire la loro capacità di contrastare le minacce poste dai sofisticati crimini legati alle criptovalute e dal riciclaggio di denaro. Gli strumenti avanzati stanno riducendo la dipendenza dal tracciamento manuale, mentre una serie di operazioni transfrontaliere di successo mostrano il potere della collaborazione. 

    Anche la ricerca e dati affidabili sull’uso delle criptovalute per scopi criminali sono fondamentali affinché i governi possano valutare i rischi e rispondere in modo appropriato.

    La natura senza confini delle blockchain significa che i proventi criminali possono attraversare il globo in pochi secondi, mentre la cooperazione formale tra le autorità può richiedere ancora giorni o settimane. Canali interagenzia più rapidi sono vitali, hanno affermato i partecipanti, nonché un più stretto coordinamento tra investigatori e pubblici ministeri. 

    I partenariati pubblico-privato sono stati fondamentali per interrompere le attività illecite sulla blockchain, ma devono essere migliorati e ridimensionati. Questo è stato un tema chiave del primo giorno, dedicato alla collaborazione intersettoriale.

    Anche un evento collaterale guidato dal Gruppo Wolfsberg ha sottolineato l'importanza della cooperazione tra privati.

    Le criptovalute sono ora una caratteristica comune delle indagini sulla criminalità finanziaria, ma molte agenzie non hanno ancora le competenze e le risorse per perseguire piste o recuperare beni. Lo sviluppo di team specializzati e il miglioramento delle competenze degli ufficiali e funzionari in prima linea sono essenziali.

    Con l’espansione e l’evoluzione dell’uso delle criptovalute, la Conferenza globale congiunta rimane una piattaforma unica per il dialogo e la cooperazione pratica.

    Sviluppando standard chiari, rafforzando la cooperazione e sviluppando capacità, si possono garantire collettivamente le innovazioni finanziarie affinchè siano sfruttate per il bene pubblico prevenendone al tempo stesso gli abusi da parte dei criminali.

    Scopri di più sulla conferenza e trova i collegamenti a eventuali registrazioni sul Pagina dell'evento della 9a Conferenza globale sulle finanze penali e le criptovalute a questo link baselgovernance.org/9crc

  5. Riciclaggio di denaro in tutto il mondo: un Manuale fornisce strumenti pratici per la cooperazione

    Il Gruppo di Azione Finanziaria Internazionale (#GAFI), il Gruppo #Egmont, l' #INTERPOL e l'Ufficio delle Nazioni Unite contro la Droga e il Crimine (#UNODC) chiedono una maggiore collaborazione globale tra analisti, investigatori, pubblici ministeri e altri soggetti, con il lancio di un pratico Manuale sulla Cooperazione Internazionale contro il Riciclaggio di Denaro, che fornisce strumenti essenziali per aiutare i Paesi ad accelerare le indagini e assicurare alla giustizia un maggior numero di criminali.

    Il riciclaggio di denaro attraversa quasi sempre i confini nazionali e i criminali sfruttano le lacune tra i sistemi giuridici nazionali per nascondere le proprie attività ed evitare le sanzioni. Tuttavia, le valutazioni del GAFI mostrano costantemente che indagare, perseguire e sanzionare il riciclaggio di denaro rimane uno degli ambiti più deboli a livello mondiale. Senza una cooperazione più efficace, i Paesi non possono fermare sul nascere la criminalità finanziaria.

    "Una minaccia internazionale richiede una risposta internazionale. Una vittima può spesso trovarsi dall'altra parte del mondo rispetto ai criminali che stanno distruggendo le loro vite o i loro mezzi di sussistenza, quindi dobbiamo vedere i paesi collaborare in modo più efficace e moltiplicare le nostre difese per garantire la sicurezza delle persone, assicurare più criminali alla giustizia e recuperare i profitti illeciti" è stata la dichiarazione di Elisa de Anda Madrazo, Presidente del GAFI

    Globalizzazione dei sistemi finanziari e rapidi progressi tecnologici

    Il manuale risponde alla globalizzazione dei sistemi finanziari e ai rapidi progressi tecnologici, che richiedono intelligence e azioni più rapide per tenere il passo con i criminali.

    La risposta è promuove quindi la cooperazione informale, come canali di comunicazione sicuri, meccanismi di risposta rapida e analisi congiunte, che possono consentire indagini più rapide, flessibili e mirate, integrando i processi formali, solitamente legali, che sono spesso più lenti e proceduralmente complessi.

    Collaborazione efficace

    Il manuale evidenzia casi concreti che dimostrano l'impatto della cooperazione internazionale: le Unità di Intelligence Finanziaria in Italia, Spagna e Paesi Bassi hanno scoperto un sistema di riciclaggio transfrontaliero da 95 milioni di euro attraverso analisi congiunte e condivisione di informazioni.
    L'operazione AVARUS-X in Australia, supportata dalla Sicurezza Nazionale degli Stati Uniti, ha smantellato una rete di riciclaggio che sfruttava le società di servizi finanziari per trasferire miliardi di dollari australiani all'anno.
    Le autorità statunitensi e indiane si sono coordinate in tempo reale per sequestrare asset in criptovaluta per un valore di 150 milioni di dollari, collegati al traffico di droga. Un'indagine multinazionale supportata dall'INTERPOL sul traffico di corni di rinoceronte ha ottenuto condanne a Singapore, supportate da prove provenienti dal Sudafrica.

    Le organizzazioni avvertono che i criminali continueranno a sfruttare le scappatoie legali a meno che le unità di informazione finanziaria, le forze dell'ordine e i pubblici ministeri non cooperino in modo più efficace.

    Quali le sfide

    Le giurisdizioni devono affrontare diverse sfide nella gestione dei casi di riciclaggio di denaro, tra cui: accesso e poteri diseguali: le autorità competenti hanno livelli diversi di accesso alle informazioni, limitando la loro capacità di indagare efficacemente; volume crescente di dati e casi: l'aumento dei casi e delle richieste internazionali richiede risorse e capacità adeguate per gestirli; differenze nelle priorità: le giurisdizioni possono avere priorità diverse riguardo ai casi, complicando la cooperazione internazionale e l'efficacia delle indagini.

    L'approccio delle autorità competenti nella cooperazione internazionale contro il riciclaggio di denaro è evoluto verso una strategia più mirata, in risposta all'aumento della complessità e del volume dei casi. Le autorità ora identificano specificamente quando e quali informazioni richiedere, cercando di massimizzare l'efficacia degli scambi di cooperazione. Inoltre, si è assistito a un passaggio da un approccio reattivo a uno più proattivo, anticipando nuove minacce e sfide nel panorama del crimine finanziario.

    Cooperazione informale

    Le autorità competenti possono utilizzare quattro principali tipi di cooperazione informale per assistenza: la cooperazione multilaterale: scambi di informazioni tra più giurisdizioni su piattaforme stabilite; quella bilaterale: scambi diretti tra due giurisdizioni; la così detta diagonale: collaborazione tra giurisdizioni diverse che non sono necessariamente collegate.

    Inoltre possono approdare ad analisi e indagini congiunte: lavoro collaborativo su casi specifici per approfondire l'analisi e le indagini.

    Le autorità competenti possono migliorare l'efficacia delle richieste internazionali di informazioni attraverso: la formazione e consapevolezza: garantire che il personale sia formato sui canali di assistenza disponibili e su come utilizzarli efficacemente; l' utilizzo di formati standardizzati: adottare modelli di richiesta standardizzati per facilitare la condivisione e la comparazione dei dati, riducendo il rischio di malintesi; la comunicazione continua: mantenere una comunicazione costante con le autorità richiedenti e riceventi per garantire che le esigenze siano soddisfatte e per fornire feedback tempestivi.

    Esistono diversi strumenti e reti di cooperazione per facilitare lo scambio di informazioni tra le autorità competenti, tra cui:

    • Piattaforme di comunicazione sicure: come il sistema Secure Web dell'Egmont Group (ESW), I-24/7 di INTERPOL e SIENA di Europol, che garantiscono comunicazioni criptate.

    • Reti multilaterali: come il gruppo Egmont delle FIUs e INTERPOL, che offrono quadri per analisi congiunte e indagini collaborative.

    • Protocolli standardizzati: linee guida e pratiche comuni che facilitano uno scambio di informazioni più coerente e affidabile.

    Per saperne di più
    fatf-gafi.org/content/dam/fatf

    @attualita

  6. Riciclaggio di denaro in tutto il mondo: un Manuale fornisce strumenti pratici per la cooperazione

    Il Gruppo di Azione Finanziaria Internazionale (#GAFI), il Gruppo #Egmont, l' #INTERPOL e l'Ufficio delle Nazioni Unite contro la Droga e il Crimine (#UNODC) chiedono una maggiore collaborazione globale tra analisti, investigatori, pubblici ministeri e altri soggetti, con il lancio di un pratico Manuale sulla Cooperazione Internazionale contro il Riciclaggio di Denaro, che fornisce strumenti essenziali per aiutare i Paesi ad accelerare le indagini e assicurare alla giustizia un maggior numero di criminali.

    Il riciclaggio di denaro attraversa quasi sempre i confini nazionali e i criminali sfruttano le lacune tra i sistemi giuridici nazionali per nascondere le proprie attività ed evitare le sanzioni. Tuttavia, le valutazioni del GAFI mostrano costantemente che indagare, perseguire e sanzionare il riciclaggio di denaro rimane uno degli ambiti più deboli a livello mondiale. Senza una cooperazione più efficace, i Paesi non possono fermare sul nascere la criminalità finanziaria.

    "Una minaccia internazionale richiede una risposta internazionale. Una vittima può spesso trovarsi dall'altra parte del mondo rispetto ai criminali che stanno distruggendo le loro vite o i loro mezzi di sussistenza, quindi dobbiamo vedere i paesi collaborare in modo più efficace e moltiplicare le nostre difese per garantire la sicurezza delle persone, assicurare più criminali alla giustizia e recuperare i profitti illeciti" è stata la dichiarazione di Elisa de Anda Madrazo, Presidente del GAFI

    Globalizzazione dei sistemi finanziari e rapidi progressi tecnologici

    Il manuale risponde alla globalizzazione dei sistemi finanziari e ai rapidi progressi tecnologici, che richiedono intelligence e azioni più rapide per tenere il passo con i criminali.

    La risposta è promuove quindi la cooperazione informale, come canali di comunicazione sicuri, meccanismi di risposta rapida e analisi congiunte, che possono consentire indagini più rapide, flessibili e mirate, integrando i processi formali, solitamente legali, che sono spesso più lenti e proceduralmente complessi.

    Collaborazione efficace

    Il manuale evidenzia casi concreti che dimostrano l'impatto della cooperazione internazionale: le Unità di Intelligence Finanziaria in Italia, Spagna e Paesi Bassi hanno scoperto un sistema di riciclaggio transfrontaliero da 95 milioni di euro attraverso analisi congiunte e condivisione di informazioni.
    L'operazione AVARUS-X in Australia, supportata dalla Sicurezza Nazionale degli Stati Uniti, ha smantellato una rete di riciclaggio che sfruttava le società di servizi finanziari per trasferire miliardi di dollari australiani all'anno.
    Le autorità statunitensi e indiane si sono coordinate in tempo reale per sequestrare asset in criptovaluta per un valore di 150 milioni di dollari, collegati al traffico di droga. Un'indagine multinazionale supportata dall'INTERPOL sul traffico di corni di rinoceronte ha ottenuto condanne a Singapore, supportate da prove provenienti dal Sudafrica.

    Le organizzazioni avvertono che i criminali continueranno a sfruttare le scappatoie legali a meno che le unità di informazione finanziaria, le forze dell'ordine e i pubblici ministeri non cooperino in modo più efficace.

    Quali le sfide

    Le giurisdizioni devono affrontare diverse sfide nella gestione dei casi di riciclaggio di denaro, tra cui: accesso e poteri diseguali: le autorità competenti hanno livelli diversi di accesso alle informazioni, limitando la loro capacità di indagare efficacemente; volume crescente di dati e casi: l'aumento dei casi e delle richieste internazionali richiede risorse e capacità adeguate per gestirli; differenze nelle priorità: le giurisdizioni possono avere priorità diverse riguardo ai casi, complicando la cooperazione internazionale e l'efficacia delle indagini.

    L'approccio delle autorità competenti nella cooperazione internazionale contro il riciclaggio di denaro è evoluto verso una strategia più mirata, in risposta all'aumento della complessità e del volume dei casi. Le autorità ora identificano specificamente quando e quali informazioni richiedere, cercando di massimizzare l'efficacia degli scambi di cooperazione. Inoltre, si è assistito a un passaggio da un approccio reattivo a uno più proattivo, anticipando nuove minacce e sfide nel panorama del crimine finanziario.

    Cooperazione informale

    Le autorità competenti possono utilizzare quattro principali tipi di cooperazione informale per assistenza: la cooperazione multilaterale: scambi di informazioni tra più giurisdizioni su piattaforme stabilite; quella bilaterale: scambi diretti tra due giurisdizioni; la così detta diagonale: collaborazione tra giurisdizioni diverse che non sono necessariamente collegate.

    Inoltre possono approdare ad analisi e indagini congiunte: lavoro collaborativo su casi specifici per approfondire l'analisi e le indagini.

    Le autorità competenti possono migliorare l'efficacia delle richieste internazionali di informazioni attraverso: la formazione e consapevolezza: garantire che il personale sia formato sui canali di assistenza disponibili e su come utilizzarli efficacemente; l' utilizzo di formati standardizzati: adottare modelli di richiesta standardizzati per facilitare la condivisione e la comparazione dei dati, riducendo il rischio di malintesi; la comunicazione continua: mantenere una comunicazione costante con le autorità richiedenti e riceventi per garantire che le esigenze siano soddisfatte e per fornire feedback tempestivi.

    Esistono diversi strumenti e reti di cooperazione per facilitare lo scambio di informazioni tra le autorità competenti, tra cui:

    • Piattaforme di comunicazione sicure: come il sistema Secure Web dell'Egmont Group (ESW), I-24/7 di INTERPOL e SIENA di Europol, che garantiscono comunicazioni criptate.

    • Reti multilaterali: come il gruppo Egmont delle FIUs e INTERPOL, che offrono quadri per analisi congiunte e indagini collaborative.

    • Protocolli standardizzati: linee guida e pratiche comuni che facilitano uno scambio di informazioni più coerente e affidabile.

    Per saperne di più
    fatf-gafi.org/content/dam/fatf

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  7. Riciclaggio di denaro in tutto il mondo: un Manuale fornisce strumenti pratici per la cooperazione

    Il Gruppo di Azione Finanziaria Internazionale (#GAFI), il Gruppo #Egmont, l' #INTERPOL e l'Ufficio delle Nazioni Unite contro la Droga e il Crimine (#UNODC) chiedono una maggiore collaborazione globale tra analisti, investigatori, pubblici ministeri e altri soggetti, con il lancio di un pratico Manuale sulla Cooperazione Internazionale contro il Riciclaggio di Denaro, che fornisce strumenti essenziali per aiutare i Paesi ad accelerare le indagini e assicurare alla giustizia un maggior numero di criminali.

    Il riciclaggio di denaro attraversa quasi sempre i confini nazionali e i criminali sfruttano le lacune tra i sistemi giuridici nazionali per nascondere le proprie attività ed evitare le sanzioni. Tuttavia, le valutazioni del GAFI mostrano costantemente che indagare, perseguire e sanzionare il riciclaggio di denaro rimane uno degli ambiti più deboli a livello mondiale. Senza una cooperazione più efficace, i Paesi non possono fermare sul nascere la criminalità finanziaria.

    "Una minaccia internazionale richiede una risposta internazionale. Una vittima può spesso trovarsi dall'altra parte del mondo rispetto ai criminali che stanno distruggendo le loro vite o i loro mezzi di sussistenza, quindi dobbiamo vedere i paesi collaborare in modo più efficace e moltiplicare le nostre difese per garantire la sicurezza delle persone, assicurare più criminali alla giustizia e recuperare i profitti illeciti" è stata la dichiarazione di Elisa de Anda Madrazo, Presidente del GAFI

    Globalizzazione dei sistemi finanziari e rapidi progressi tecnologici

    Il manuale risponde alla globalizzazione dei sistemi finanziari e ai rapidi progressi tecnologici, che richiedono intelligence e azioni più rapide per tenere il passo con i criminali.

    La risposta è promuove quindi la cooperazione informale, come canali di comunicazione sicuri, meccanismi di risposta rapida e analisi congiunte, che possono consentire indagini più rapide, flessibili e mirate, integrando i processi formali, solitamente legali, che sono spesso più lenti e proceduralmente complessi.

    Collaborazione efficace

    Il manuale evidenzia casi concreti che dimostrano l'impatto della cooperazione internazionale: le Unità di Intelligence Finanziaria in Italia, Spagna e Paesi Bassi hanno scoperto un sistema di riciclaggio transfrontaliero da 95 milioni di euro attraverso analisi congiunte e condivisione di informazioni.
    L'operazione AVARUS-X in Australia, supportata dalla Sicurezza Nazionale degli Stati Uniti, ha smantellato una rete di riciclaggio che sfruttava le società di servizi finanziari per trasferire miliardi di dollari australiani all'anno.
    Le autorità statunitensi e indiane si sono coordinate in tempo reale per sequestrare asset in criptovaluta per un valore di 150 milioni di dollari, collegati al traffico di droga. Un'indagine multinazionale supportata dall'INTERPOL sul traffico di corni di rinoceronte ha ottenuto condanne a Singapore, supportate da prove provenienti dal Sudafrica.

    Le organizzazioni avvertono che i criminali continueranno a sfruttare le scappatoie legali a meno che le unità di informazione finanziaria, le forze dell'ordine e i pubblici ministeri non cooperino in modo più efficace.

    Quali le sfide

    Le giurisdizioni devono affrontare diverse sfide nella gestione dei casi di riciclaggio di denaro, tra cui: accesso e poteri diseguali: le autorità competenti hanno livelli diversi di accesso alle informazioni, limitando la loro capacità di indagare efficacemente; volume crescente di dati e casi: l'aumento dei casi e delle richieste internazionali richiede risorse e capacità adeguate per gestirli; differenze nelle priorità: le giurisdizioni possono avere priorità diverse riguardo ai casi, complicando la cooperazione internazionale e l'efficacia delle indagini.

    L'approccio delle autorità competenti nella cooperazione internazionale contro il riciclaggio di denaro è evoluto verso una strategia più mirata, in risposta all'aumento della complessità e del volume dei casi. Le autorità ora identificano specificamente quando e quali informazioni richiedere, cercando di massimizzare l'efficacia degli scambi di cooperazione. Inoltre, si è assistito a un passaggio da un approccio reattivo a uno più proattivo, anticipando nuove minacce e sfide nel panorama del crimine finanziario.

    Cooperazione informale

    Le autorità competenti possono utilizzare quattro principali tipi di cooperazione informale per assistenza: la cooperazione multilaterale: scambi di informazioni tra più giurisdizioni su piattaforme stabilite; quella bilaterale: scambi diretti tra due giurisdizioni; la così detta diagonale: collaborazione tra giurisdizioni diverse che non sono necessariamente collegate.

    Inoltre possono approdare ad analisi e indagini congiunte: lavoro collaborativo su casi specifici per approfondire l'analisi e le indagini.

    Le autorità competenti possono migliorare l'efficacia delle richieste internazionali di informazioni attraverso: la formazione e consapevolezza: garantire che il personale sia formato sui canali di assistenza disponibili e su come utilizzarli efficacemente; l' utilizzo di formati standardizzati: adottare modelli di richiesta standardizzati per facilitare la condivisione e la comparazione dei dati, riducendo il rischio di malintesi; la comunicazione continua: mantenere una comunicazione costante con le autorità richiedenti e riceventi per garantire che le esigenze siano soddisfatte e per fornire feedback tempestivi.

    Esistono diversi strumenti e reti di cooperazione per facilitare lo scambio di informazioni tra le autorità competenti, tra cui:

    • Piattaforme di comunicazione sicure: come il sistema Secure Web dell'Egmont Group (ESW), I-24/7 di INTERPOL e SIENA di Europol, che garantiscono comunicazioni criptate.

    • Reti multilaterali: come il gruppo Egmont delle FIUs e INTERPOL, che offrono quadri per analisi congiunte e indagini collaborative.

    • Protocolli standardizzati: linee guida e pratiche comuni che facilitano uno scambio di informazioni più coerente e affidabile.

    Per saperne di più
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  8. Riciclaggio di denaro in tutto il mondo: un Manuale fornisce strumenti pratici per la cooperazione

    Il Gruppo di Azione Finanziaria Internazionale (#GAFI), il Gruppo #Egmont, l' #INTERPOL e l'Ufficio delle Nazioni Unite contro la Droga e il Crimine (#UNODC) chiedono una maggiore collaborazione globale tra analisti, investigatori, pubblici ministeri e altri soggetti, con il lancio di un pratico Manuale sulla Cooperazione Internazionale contro il Riciclaggio di Denaro, che fornisce strumenti essenziali per aiutare i Paesi ad accelerare le indagini e assicurare alla giustizia un maggior numero di criminali.

    Il riciclaggio di denaro attraversa quasi sempre i confini nazionali e i criminali sfruttano le lacune tra i sistemi giuridici nazionali per nascondere le proprie attività ed evitare le sanzioni. Tuttavia, le valutazioni del GAFI mostrano costantemente che indagare, perseguire e sanzionare il riciclaggio di denaro rimane uno degli ambiti più deboli a livello mondiale. Senza una cooperazione più efficace, i Paesi non possono fermare sul nascere la criminalità finanziaria.

    "Una minaccia internazionale richiede una risposta internazionale. Una vittima può spesso trovarsi dall'altra parte del mondo rispetto ai criminali che stanno distruggendo le loro vite o i loro mezzi di sussistenza, quindi dobbiamo vedere i paesi collaborare in modo più efficace e moltiplicare le nostre difese per garantire la sicurezza delle persone, assicurare più criminali alla giustizia e recuperare i profitti illeciti" è stata la dichiarazione di Elisa de Anda Madrazo, Presidente del GAFI

    Globalizzazione dei sistemi finanziari e rapidi progressi tecnologici

    Il manuale risponde alla globalizzazione dei sistemi finanziari e ai rapidi progressi tecnologici, che richiedono intelligence e azioni più rapide per tenere il passo con i criminali.

    La risposta è promuove quindi la cooperazione informale, come canali di comunicazione sicuri, meccanismi di risposta rapida e analisi congiunte, che possono consentire indagini più rapide, flessibili e mirate, integrando i processi formali, solitamente legali, che sono spesso più lenti e proceduralmente complessi.

    Collaborazione efficace

    Il manuale evidenzia casi concreti che dimostrano l'impatto della cooperazione internazionale: le Unità di Intelligence Finanziaria in Italia, Spagna e Paesi Bassi hanno scoperto un sistema di riciclaggio transfrontaliero da 95 milioni di euro attraverso analisi congiunte e condivisione di informazioni.
    L'operazione AVARUS-X in Australia, supportata dalla Sicurezza Nazionale degli Stati Uniti, ha smantellato una rete di riciclaggio che sfruttava le società di servizi finanziari per trasferire miliardi di dollari australiani all'anno.
    Le autorità statunitensi e indiane si sono coordinate in tempo reale per sequestrare asset in criptovaluta per un valore di 150 milioni di dollari, collegati al traffico di droga. Un'indagine multinazionale supportata dall'INTERPOL sul traffico di corni di rinoceronte ha ottenuto condanne a Singapore, supportate da prove provenienti dal Sudafrica.

    Le organizzazioni avvertono che i criminali continueranno a sfruttare le scappatoie legali a meno che le unità di informazione finanziaria, le forze dell'ordine e i pubblici ministeri non cooperino in modo più efficace.

    Quali le sfide

    Le giurisdizioni devono affrontare diverse sfide nella gestione dei casi di riciclaggio di denaro, tra cui: accesso e poteri diseguali: le autorità competenti hanno livelli diversi di accesso alle informazioni, limitando la loro capacità di indagare efficacemente; volume crescente di dati e casi: l'aumento dei casi e delle richieste internazionali richiede risorse e capacità adeguate per gestirli; differenze nelle priorità: le giurisdizioni possono avere priorità diverse riguardo ai casi, complicando la cooperazione internazionale e l'efficacia delle indagini.

    L'approccio delle autorità competenti nella cooperazione internazionale contro il riciclaggio di denaro è evoluto verso una strategia più mirata, in risposta all'aumento della complessità e del volume dei casi. Le autorità ora identificano specificamente quando e quali informazioni richiedere, cercando di massimizzare l'efficacia degli scambi di cooperazione. Inoltre, si è assistito a un passaggio da un approccio reattivo a uno più proattivo, anticipando nuove minacce e sfide nel panorama del crimine finanziario.

    Cooperazione informale

    Le autorità competenti possono utilizzare quattro principali tipi di cooperazione informale per assistenza: la cooperazione multilaterale: scambi di informazioni tra più giurisdizioni su piattaforme stabilite; quella bilaterale: scambi diretti tra due giurisdizioni; la così detta diagonale: collaborazione tra giurisdizioni diverse che non sono necessariamente collegate.

    Inoltre possono approdare ad analisi e indagini congiunte: lavoro collaborativo su casi specifici per approfondire l'analisi e le indagini.

    Le autorità competenti possono migliorare l'efficacia delle richieste internazionali di informazioni attraverso: la formazione e consapevolezza: garantire che il personale sia formato sui canali di assistenza disponibili e su come utilizzarli efficacemente; l' utilizzo di formati standardizzati: adottare modelli di richiesta standardizzati per facilitare la condivisione e la comparazione dei dati, riducendo il rischio di malintesi; la comunicazione continua: mantenere una comunicazione costante con le autorità richiedenti e riceventi per garantire che le esigenze siano soddisfatte e per fornire feedback tempestivi.

    Esistono diversi strumenti e reti di cooperazione per facilitare lo scambio di informazioni tra le autorità competenti, tra cui:

    • Piattaforme di comunicazione sicure: come il sistema Secure Web dell'Egmont Group (ESW), I-24/7 di INTERPOL e SIENA di Europol, che garantiscono comunicazioni criptate.

    • Reti multilaterali: come il gruppo Egmont delle FIUs e INTERPOL, che offrono quadri per analisi congiunte e indagini collaborative.

    • Protocolli standardizzati: linee guida e pratiche comuni che facilitano uno scambio di informazioni più coerente e affidabile.

    Per saperne di più
    fatf-gafi.org/content/dam/fatf

    @attualita

  9. Riciclaggio di denaro in tutto il mondo: un Manuale fornisce strumenti pratici per la cooperazione

    Il Gruppo di Azione Finanziaria Internazionale (#GAFI), il Gruppo #Egmont, l' #INTERPOL e l'Ufficio delle Nazioni Unite contro la Droga e il Crimine (#UNODC) chiedono una maggiore collaborazione globale tra analisti, investigatori, pubblici ministeri e altri soggetti, con il lancio di un pratico Manuale sulla Cooperazione Internazionale contro il Riciclaggio di Denaro, che fornisce strumenti essenziali per aiutare i Paesi ad accelerare le indagini e assicurare alla giustizia un maggior numero di criminali.

    Il riciclaggio di denaro attraversa quasi sempre i confini nazionali e i criminali sfruttano le lacune tra i sistemi giuridici nazionali per nascondere le proprie attività ed evitare le sanzioni. Tuttavia, le valutazioni del GAFI mostrano costantemente che indagare, perseguire e sanzionare il riciclaggio di denaro rimane uno degli ambiti più deboli a livello mondiale. Senza una cooperazione più efficace, i Paesi non possono fermare sul nascere la criminalità finanziaria.

    "Una minaccia internazionale richiede una risposta internazionale. Una vittima può spesso trovarsi dall'altra parte del mondo rispetto ai criminali che stanno distruggendo le loro vite o i loro mezzi di sussistenza, quindi dobbiamo vedere i paesi collaborare in modo più efficace e moltiplicare le nostre difese per garantire la sicurezza delle persone, assicurare più criminali alla giustizia e recuperare i profitti illeciti" è stata la dichiarazione di Elisa de Anda Madrazo, Presidente del GAFI

    Globalizzazione dei sistemi finanziari e rapidi progressi tecnologici

    Il manuale risponde alla globalizzazione dei sistemi finanziari e ai rapidi progressi tecnologici, che richiedono intelligence e azioni più rapide per tenere il passo con i criminali.

    La risposta è promuove quindi la cooperazione informale, come canali di comunicazione sicuri, meccanismi di risposta rapida e analisi congiunte, che possono consentire indagini più rapide, flessibili e mirate, integrando i processi formali, solitamente legali, che sono spesso più lenti e proceduralmente complessi.

    Collaborazione efficace

    Il manuale evidenzia casi concreti che dimostrano l'impatto della cooperazione internazionale: le Unità di Intelligence Finanziaria in Italia, Spagna e Paesi Bassi hanno scoperto un sistema di riciclaggio transfrontaliero da 95 milioni di euro attraverso analisi congiunte e condivisione di informazioni.
    L'operazione AVARUS-X in Australia, supportata dalla Sicurezza Nazionale degli Stati Uniti, ha smantellato una rete di riciclaggio che sfruttava le società di servizi finanziari per trasferire miliardi di dollari australiani all'anno.
    Le autorità statunitensi e indiane si sono coordinate in tempo reale per sequestrare asset in criptovaluta per un valore di 150 milioni di dollari, collegati al traffico di droga. Un'indagine multinazionale supportata dall'INTERPOL sul traffico di corni di rinoceronte ha ottenuto condanne a Singapore, supportate da prove provenienti dal Sudafrica.

    Le organizzazioni avvertono che i criminali continueranno a sfruttare le scappatoie legali a meno che le unità di informazione finanziaria, le forze dell'ordine e i pubblici ministeri non cooperino in modo più efficace.

    Quali le sfide

    Le giurisdizioni devono affrontare diverse sfide nella gestione dei casi di riciclaggio di denaro, tra cui: accesso e poteri diseguali: le autorità competenti hanno livelli diversi di accesso alle informazioni, limitando la loro capacità di indagare efficacemente; volume crescente di dati e casi: l'aumento dei casi e delle richieste internazionali richiede risorse e capacità adeguate per gestirli; differenze nelle priorità: le giurisdizioni possono avere priorità diverse riguardo ai casi, complicando la cooperazione internazionale e l'efficacia delle indagini.

    L'approccio delle autorità competenti nella cooperazione internazionale contro il riciclaggio di denaro è evoluto verso una strategia più mirata, in risposta all'aumento della complessità e del volume dei casi. Le autorità ora identificano specificamente quando e quali informazioni richiedere, cercando di massimizzare l'efficacia degli scambi di cooperazione. Inoltre, si è assistito a un passaggio da un approccio reattivo a uno più proattivo, anticipando nuove minacce e sfide nel panorama del crimine finanziario.

    Cooperazione informale

    Le autorità competenti possono utilizzare quattro principali tipi di cooperazione informale per assistenza: la cooperazione multilaterale: scambi di informazioni tra più giurisdizioni su piattaforme stabilite; quella bilaterale: scambi diretti tra due giurisdizioni; la così detta diagonale: collaborazione tra giurisdizioni diverse che non sono necessariamente collegate.

    Inoltre possono approdare ad analisi e indagini congiunte: lavoro collaborativo su casi specifici per approfondire l'analisi e le indagini.

    Le autorità competenti possono migliorare l'efficacia delle richieste internazionali di informazioni attraverso: la formazione e consapevolezza: garantire che il personale sia formato sui canali di assistenza disponibili e su come utilizzarli efficacemente; l' utilizzo di formati standardizzati: adottare modelli di richiesta standardizzati per facilitare la condivisione e la comparazione dei dati, riducendo il rischio di malintesi; la comunicazione continua: mantenere una comunicazione costante con le autorità richiedenti e riceventi per garantire che le esigenze siano soddisfatte e per fornire feedback tempestivi.

    Esistono diversi strumenti e reti di cooperazione per facilitare lo scambio di informazioni tra le autorità competenti, tra cui:

    • Piattaforme di comunicazione sicure: come il sistema Secure Web dell'Egmont Group (ESW), I-24/7 di INTERPOL e SIENA di Europol, che garantiscono comunicazioni criptate.

    • Reti multilaterali: come il gruppo Egmont delle FIUs e INTERPOL, che offrono quadri per analisi congiunte e indagini collaborative.

    • Protocolli standardizzati: linee guida e pratiche comuni che facilitano uno scambio di informazioni più coerente e affidabile.

    Per saperne di più
    fatf-gafi.org/content/dam/fatf

    @attualita

  10. #China: when will PRC go to the global capital of #scammers - #Cambodia - & eradicate your Chinese-controlled scam centres there?🤔
    #UNODC #PoiPet #sihanoukville

    #Chinese anti-scam team arrives in Myawaddy
    "Chinese CIB officials, part of #Beijing's Ministry of #Public #Security, planned talks w #Myanmar officials on assistance for Chinese victims of #scamcentres in Myawaddy & wld urge Myanmar #authorities to take strong action against those still operat'g in border areas"
    bangkokpost.com/thailand/gener

  11. #China: when will PRC go to the global capital of #scammers - #Cambodia - & eradicate your Chinese-controlled scam centres there?🤔
    #UNODC #PoiPet #sihanoukville

    #Chinese anti-scam team arrives in Myawaddy
    "Chinese CIB officials, part of #Beijing's Ministry of #Public #Security, planned talks w #Myanmar officials on assistance for Chinese victims of #scamcentres in Myawaddy & wld urge Myanmar #authorities to take strong action against those still operat'g in border areas"
    bangkokpost.com/thailand/gener

  12. #China: when will PRC go to the global capital of #scammers - #Cambodia - & eradicate your Chinese-controlled scam centres there?🤔
    #UNODC #PoiPet #sihanoukville

    #Chinese anti-scam team arrives in Myawaddy
    "Chinese CIB officials, part of #Beijing's Ministry of #Public #Security, planned talks w #Myanmar officials on assistance for Chinese victims of #scamcentres in Myawaddy & wld urge Myanmar #authorities to take strong action against those still operat'g in border areas"
    bangkokpost.com/thailand/gener

  13. #China: when will PRC go to the global capital of #scammers - #Cambodia - & eradicate your Chinese-controlled scam centres there?🤔
    #UNODC #PoiPet #sihanoukville

    #Chinese anti-scam team arrives in Myawaddy
    "Chinese CIB officials, part of #Beijing's Ministry of #Public #Security, planned talks w #Myanmar officials on assistance for Chinese victims of #scamcentres in Myawaddy & wld urge Myanmar #authorities to take strong action against those still operat'g in border areas"
    bangkokpost.com/thailand/gener

  14. Criminalità organizzata marittima: quale la risposta internazionale?

    • Fenomeni criminali transnazionali. La necessità di coordinamento

    La cooperazione internazionale è fondamentale per contrastare i traffici illeciti marittimi. Si tratta di fenomeni criminali spesso transnazionali che coinvolgono reti organizzate che sfruttano la complessità e la vastità degli spazi marittimi per eludere le autorità di uno o più Stati.

    Solo attraverso un coordinamento efficace tra Paesi è possibile superare le difficoltà operative legate alla giurisdizione (come nel caso dell'inseguimento di navi sospette che attraversano acque territoriali diverse), e garantire una risposta tempestiva e coordinata alle minacce.

    Inoltre, la cooperazione consente lo scambio di informazioni, la condivisione di intelligence e l’adozione di strategie comuni, elementi indispensabili per prevenire e reprimere efficacemente il traffico illecito, la pirateria e altre forme di criminalità organizzata marittima.

    • Il contrasto

    La strategia per il contrasto ai traffici illeciti marittimi è portata avanti da diverse organizzazioni e istituzioni internazionali, nonché da coalizioni di Stati.

    L’Unione Europea, che ha lanciato operazioni militari come la missione “Atalanta” per la lotta alla pirateria al largo delle coste somale, integrando attività di protezione, prevenzione e repressione.

    Le Nazioni Unite, con strumenti giuridici come la Convenzione delle Nazioni Unite sul diritto del mare (#UNCLOS) che impone agli Stati l’obbligo di cooperare nella repressione della pirateria e di altri traffici illeciti marittimi.

    Organizzazioni come l’ #IMO (Organizzazione Marittima Internazionale), che promuovono norme e fondi per la sicurezza marittima e la gestione dei danni ambientali legati a incidenti marittimi.

    Coalizioni multilaterali e accordi bilaterali o trilaterali tra Stati costieri, come quelli in corso tra Francia, Italia e Spagna, per migliorare la cooperazione operativa e giuridica nella lotta ai traffici illeciti via mare.

    La lotta ai traffici illeciti marittimi richiede una strategia multilivello e multilaterale, basata su un forte coordinamento internazionale che coinvolge istituzioni sovranazionali, Stati e forze di polizia marittime, per garantire sicurezza, legalità e tutela degli interessi economici e umanitari nel contesto globale

    • Rotte marittime per il traffico di droga

    Il Rapporto Mondiale sulla Droga 2024 dell'Ufficio delle Nazioni Unite contro la Droga e il Crimine (#UNODC) rivela una preoccupante tendenza all'aumento delle rotte marittime per il traffico illecito di droga. Nello specifico, i sequestri di cocaina nei porti europei sono aumentati del 18% durante la pandemia di COVID-19, evidenziando la crescente dipendenza da sofisticati “narco-sottomarini” segreti, in grado di trasportare ingenti quantità di droga su lunghe distanze. Pochi giorni orsono la Marina colombiana ha sequestrato al largo del Mar dei Caraibi il primo drone subacqueo utilizzato dai narcotrafficanti: un semisommergibile autonomo senza equipaggio con tecnologia Starlink, probabilmente testato dal cartello Gulf Clan.

    L’imbarcazione, lunga circa 10 metri, è stata trovata priva di carico, ma secondo le autorità colombiane rappresenta un prototipo sperimentale in fase di test. Il potente cartello Gulf Clan è già noto per l’impiego di tecnologia avanzata nelle sue rotte clandestine.

    Questa tendenza si inserisce in un panorama più ampio di crimini marittimi che minacciano la sicurezza globale, tra cui pirateria, contrabbando di armi, tratta di esseri umani, traffico di migranti, pesca illegale e criminalità ambientale marittima. Questi crimini sono spesso perpetrati dalle stesse reti criminali transnazionali, evidenziando la necessità di un approccio globale per affrontare queste minacce.

    In risposta a ciò, il Programma Globale sulla Criminalità Marittima (#GMCP) dell'UNODC fornisce un supporto fondamentale agli Stati membri attraverso iniziative di rafforzamento delle capacità. Le attività del programma prevedono la formazione specializzata per le squadre di interdizione, l'implementazione di tecnologie per la consapevolezza del dominio marittimo e la promozione della cooperazione transfrontaliera nelle indagini penali. Partendo da queste basi, il GMCP mira a istituire quadri sostenibili e basati sullo stato di diritto per l'individuazione, l'intercettazione, il perseguimento e il giudizio dei reati marittimi.

    Nel 2024, il GMCP ha compiuto progressi significativi in ​​questo ambito, formando oltre 8.500 agenti in 109 paesi. Questo risultato sottolinea l'impegno del programma nell'aiutare gli Stati membri a rispondere efficacemente alle crescenti minacce marittime transnazionali.

    Per saperne di più [en]:

    youtu.be/c0IjddUfi9c

  15. Time for Asean to tackle #scam trade
    "in te case of #Cambodia, there's been willful ignorance of an industry tt's harming ordinary Khmer citizens & those in te wider region. #UNODC pointed out tt there's been no sustained #law #enforcement drive by #PhnomPenh since raids focused on #Sihanoukville in 2022. US TIP Report noted tt Cambodian #government #failed to investigate & hold accountable #officials involved in #trafficking crimes, incl'g those linked to #cyberscam ops"
    bangkokpost.com/opinion/opinio

  16. 2/2
    "The map, compiled by #UNODC, clearly identifies multiple #scamhubs along the Thai-Cambodian #border.. #Cambodia now appears as the leading #hotspot for #cyberfraud #operations. Among the most prominent locations marked on the map is #Sihanoukville.. #Huione Group is a major #Cambodian financial #conglomerate with documented links to the #Hun #family"

  17. #UNODC #map reveals #Cambodia as #global #scammer #hub
    🧐"Several observers agree tt PM Hun Manet’s #government is facing mounting #domestic #pressure amid a worsening economic climate, widening #inequality, & a surge in illicit activity, particularly #cybercrime & #onlinescams. International intelligence & reports suggest tt te profits fr these #illegal enterprises are, in part or in large measure, #connected to #individuals close to the Cambodian #political #elite" 1/2
    straitstimes.com/asia/se-asia/

  18. IL REPORT DELL'AGENZIA DELLE NAZIONI UNITE CONTRO DROGA E CRIMINE SULLE ATTIVITA' DEL 2024

    Maggio, tempo di relazioni sulle attività svolte l'anno precedente.
    Non sfugge #UNODC ("United Nations Office on Drugs and Crime" in italiano "Ufficio delle Nazioni Unite contro la Droga e il Crimine", l'Agenzia delle Nazioni Unite che si occupa di traffico di droga, criminalità organizzata, la corruzione e il terrorismo) che ha rilasciato il suo report sul 2024 (il documento [en] è reperibile qui unodc.org/documents/AnnualRepo).
    Viene evidenziato un fatto importante del 2024: con l'adesione di Saint Kitts e Nevis, l'UNCAC conta ora 191 Parti, dimostrando la sua importanza e rilevanza a livello globale.

    LE DROGHE

    Sul fronte delle droghe, il Rapporto descrive gli sforzi dell'UNODC nel 2024 per affrontare la questione a livello globale, concentrandosi su vari aspetti:
    droghe sintetiche: L'UNODC si è attivato per contrastare le droghe sintetiche lanciando strumenti tecnologici come l'app Clandestine Laboratory Investigation Platform, espandendo risorse informative (UN Toolkit), formando personale (ufficiali di prima linea) e monitorando le nuove sostanze in tutto il mondo.
    Trattamento degli disturbi legati agli stimolanti: Insieme a WHO ed EUDA, l'UNODC ha avviato un'iniziativa (#ScaleUp) per promuovere la ricerca e trovare soluzioni scalabili per il trattamento delle persone con disturbi legati all'uso di stimolanti, cercando di colmare una lacuna importante nell'assistenza.
    Potenziamento dei servizi legati all'uso di droghe: L'UNODC ha lavorato per migliorare la prevenzione, il trattamento e l'assistenza per l'uso di droghe in numerosi Paesi, raggiungendo decine di migliaia di persone con programmi di prevenzione e supporto, formando professionisti e facilitando l'accesso a farmaci controllati in modo sicuro.
    Prevenzione rivolta ai giovani: Sono state lanciate due nuove iniziative specifiche per i giovani: CHAMPS, che mira a rafforzare la resilienza dei bambini e ragazzi, e Friends in Focus, che coinvolge giovani leader per sessioni di prevenzione tra pari.
    Monitoraggio delle coltivazioni: L'UNODC ha continuato a monitorare le coltivazioni di coca e oppio nelle regioni chiave, evidenziando un aumento nella coltivazione di coca e nella produzione potenziale di cocaina in Colombia, e, nonostante una riduzione in Myanmar, il Paese è diventato il principale produttore di oppio nel 2024 a seguito del divieto in Afghanistan.

    CRIMINALITA' ORGANIZZATA

    La criminalità organizzata, sfruttando le debolezze a livello globale, rappresenta una grave minaccia che destabilizza le società e ostacola lo sviluppo. Questa minaccia, operando oltre i confini e utilizzando la tecnologia, è troppo complessa per essere affrontata da un singolo Paese.

    L'UNODC ha un ruolo centrale nel supportare gli Stati membri nella lotta contro la criminalità organizzata transnazionale. Lo fa principalmente in questi modi:

    Promuovendo l'adesione alla Convenzione delle Nazioni Unite contro il Crimine Organizzato Transnazionale (UNTOC) e ai suoi Protocolli, che sono strumenti giuridici fondamentali.
    Aiutando i Paesi a implementare in modo efficace e coerente queste normative, anche attraverso il meccanismo di revisione (UNTOC Review Mechanism).
    Fornendo supporto legislativo, aiutando i Paesi a creare leggi adeguate.
    Costruendo capacità, formando personale e istituzioni per essere più efficaci.
    Facilitando la cooperazione a livello regionale e internazionale tra i diversi Paesi.
    L'ambito d'azione dell'UNODC in questo contesto è ampio e include la lotta contro vari tipi di crimini, come il cybercrime, il traffico di persone, il contrabbando di migranti, il traffico di armi e droga, oltre a crimini emergenti come le frodi organizzate.

    CORRUZIONE E CRIMINI ECONOMICI

    La corruzione e i crimini economici hanno conseguenze enormi e dannose che si ripercuotono su ogni settore. Questi comportamenti illeciti si manifestano ovunque: nelle istituzioni pubbliche, nelle aziende private, nella sanità, nello sport, e persino in ambiti come la protezione della fauna selvatica, dell'ambiente e la sicurezza alimentare. Le situazioni di conflitto e fragilità sono particolarmente esposte a questo problema.
    L'UNODC supporta gli Stati nel trasformare gli impegni presi con la Convenzione delle Nazioni Unite contro la Corruzione (UNCAC) in azioni concrete.
    L'UNODC rimane fortemente impegnato nella sua missione di promuovere l'integrità, la trasparenza e la responsabilità a livello mondiale. Lo persegue in vari modi, tra cui:
    Supportando il meccanismo di revisione dell'implementazione della Convenzione (Implementation Review Mechanism).
    Sostenendo i centri e le piattaforme anti-corruzione a livello regionale.
    Impegnandosi in altre iniziative specifiche mirate a contrastare la corruzione.
    In poche parole, l'UNODC considera la corruzione un problema pervasivo e dannoso e lavora attivamente per aiutare i Paesi a rispettare i propri impegni anti-corruzione, fornendo supporto pratico e promuovendo una cultura di integrità e trasparenza a livello globale. L'ampia adesione all'UNCAC sottolinea l'importanza riconosciuta a livello internazionale della lotta alla corruzione.

    SISTEMI DI GIUSTIZIA PENALE

    I sistemi di giustizia penale a livello mondiale affrontano sfide complesse tra cui accesso inadeguato alla giustizia, sovraffollamento carcerario, alti livelli di violenza di genere e crescenti minacce ai minori sia online che offline.
    L'integrazione delle tecnologie emergenti e dell'intelligenza artificiale ha creato nuove necessità, richiedendo un equilibrio tra innovazione e tutela dei diritti umani.
    Come custode degli standard e delle norme ONU per la prevenzione del crimine e la giustizia penale, l'UNODC supporta gli Stati membri nella loro implementazione, fornendo orientamenti pratici e flessibili sui fondamenti della risposta di giustizia penale.
    L'organizzazione adotta un approccio olistico e centrato sulle persone per rafforzare lo stato di diritto attraverso iniziative che:

    • Migliorano l'accesso alla giustizia
    • Promuovono la prevenzione del crimine basata su evidenze
    • Avanzano la giustizia per e con i bambini
    • Affrontano la violenza di genere contro le donne
    • Supportano riforme carcerarie completeL'obiettivo è rafforzare le istituzioni di giustizia penale attraverso un impegno sistemico che metta al centro la persona e i suoi diritti.

    CONCLUSIONI

    In sintesi l'UNODC affronta le crescenti minacce del terrorismo e dell'estremismo violento, aggravate dall'uso improprio delle tecnologie emergenti e dall'instabilità politica globale. L'organizzazione collabora con gli Stati membri per implementare strategie antiterrorismo delle Nazioni Unite, inclusa la Strategia Globale Antiterrorismo dell'ONU e il Piano d'Azione del Segretario Generale per prevenire l'estremismo violento.
    Fornisce inoltre assistenza tecnica per rafforzare i quadri normativi, le politiche e le capacità istituzionali degli Stati, promuovendo risposte di giustizia penale che coinvolgano l'intero governo e la società civile.

    Focus sulla collaborazione

    L'ufficio enfatizza l'importanza di partenariati efficaci tra settore pubblico, privato e società civile, lavorando specificamente con organizzazioni giovanili, femminili e vittime del terrorismo per sviluppare approcci innovativi e comprensivi alla prevenzione dell'estremismo violento.
    L'obiettivo è creare una risposta coordinata e inclusiva che coinvolga tutti i settori della società nella lotta contro il terrorismo contemporaneo.

  19. AVETE MAI SENTITO PARLARE DELLE SCAM CITIES? VERE E PROPRIE CITTà DELLE TRUFFE ON-LINE. ANCHE LE NAZIONI UNITE LANCIANO L'ALLARME.

    E' un vero e proprio fenomeno quello delle "scam cities," centri in espansione, specialmente nel Sud-Est asiatico, dove migliaia di persone sono costrette a commettere frodi online, come truffe sentimentali e finanziarie, spesso dopo essere state attirate con false promesse di lavoro. Queste operazioni, paragonabili per entità al PIL di alcuni paesi, sono spesso controllate da organizzazioni criminali asiatiche con legami locali, sfruttando zone economiche speciali e aree con scarsa applicazione della legge.
    Le vittime provengono da diverse parti del mondo e subiscono gravi violazioni dei diritti umani. L'aumento delle frodi, che utilizzano anche tecnologie avanzate come l'intelligenza artificiale, rappresenta una minaccia globale, con un impatto significativo anche in paesi come l'Italia, che sta cercando di contrastare il fenomeno, principalmente attraverso un rafforzamento delle proprie capacità investigative e normative in materia di cybercrime .

    L'Italia è indicata come uno dei bersagli principali delle truffe che provengono dalle "scam cities". Nel 2024, la Polizia Postale italiana ha gestito un numero elevato di casi di frode online, trattando complessivamente 18.714, con un incremento del 15% rispetto all'anno precedente.
    Le somme sottratte ammontano a quasi 200 milioni di euro. Sono state registrate oltre 82.000 segnalazioni di truffe e 23.000 richieste di assistenza .

    Per contrastare il fenomeno, il governo italiano ha varato un piano anti-infiltrazioni informatiche. Nell'ambito di questo piano, sono stati stanziati 97 milioni di euro all'Agenzia per la Cybersicurezza Nazionale (ACN), destinati allo sviluppo di software avanzati di protezione1 .
    Inoltre la legge 90 del 2024 ha rafforzato le capacità operative della Polizia Postale.
    La stessa legge ha anche favorito la cooperazione tra le forze dell'ordine, la magistratura e la Presidenza del Consiglio per rendere l'azione contro le minacce digitali più efficace.

    Il fenomeno delle "scam cities" è emerso in Asia, in particolare nel Sud-est asiatico, a partire dalla pandemia di COVID-19.
    Molte delle "città delle truffe" più consolidate nella regione del Mekong sono nate come casinò legali, legati al riciclaggio di denaro proveniente dal traffico di droga e altre attività criminali. C'è stata poi una significativa evoluzione, specialmente durante la pandemia di COVID-19, in cui i casinò hanno cambiato il loro modello di business e si sono spostati nello spazio online, concentrandosi in particolare su truffe e frodi informatiche. Questa trasformazione, caratterizzata dalla proliferazione di centri di frode informatica su scala industriale, ha seguito anni di crescenti sforzi di applicazione della legge e regolamentazione mirati al movimento di denaro transfrontaliero e al riciclaggio di denaro legato a casinò non regolamentati e operazioni di gioco d'azzardo online. Molte di queste operazioni si sono fisicamente trasferite e concentrate attorno a territori controllati da gruppi armati non statali inaccessibili e autonomi, Zone Economiche Speciali (SEZ) e altre aree di confine vulnerabili nella regione, in particolare nel Mekong. Queste aree sono servite da "terreno fertile" per le reti criminali.
    Tra i fattori che hanno facilitato l'emergere e la crescita di questo fenomeno l'evoluzione del crimine organizzato transnazionale: Gruppi criminali organizzati transnazionali con sede nel Sud-est asiatico si stanno trasformando in "fornitori di servizi criminali" che vendono una serie di attività illegali. Questi gruppi, emersi come leader globali nelle frodi informatiche, nel riciclaggio di denaro e nel sistema bancario clandestino, hanno dimostrato la capacità di adattarsi ai cambiamenti politici ed economici e di sfruttare le lacune nella governance e nelle normative. La mafia cinese, in particolare, è indicata come principale controllore delle scam cities, avendo deciso di investire massicciamente nelle frodi online dopo aver dominato il settore del gioco d'azzardo illegale e dei casinò.

    Le scam cities si caratterizzano per lo sfruttamento della manodopera tramite tratta: centinaia di migliaia di vittime di tratta e individui complici costituiscono la vasta forza lavoro multilingue. Le operazioni di frode online sono profondamente implicate nella tratta di persone per attività criminali forzate. Le persone vengono attirate con false offerte di lavoro (spesso tramite social media), costrette a lavorare (anche per 16-17 ore al giorno), vendute tra operatori, private dei documenti personali e trattenute contro la loro volontà, spesso sottoposte a violenza e tortura se non raggiungono gli obiettivi o tentano di fuggire.

    Le organizzazioni criminali hanno capitalizzato sulla diffusione di tecnologie potenti e accessibili come blockchain, cloud computing, intelligenza artificiale generativa (AI) e apprendimento automatico. L'AI, inclusi i grandi modelli linguistici per la traduzione e i filtri deepfake per le videochiamate, è utilizzata per rendere le truffe più sofisticate e convincenti. La tecnologia è anche utilizzata per sviluppare infrastrutture come piattaforme di gioco d'azzardo online, processori di pagamento, scambi di criptovalute e mercati online illeciti.

    I gruppi criminali sono agili e adattabili, espandendosi in aree più remote e vulnerabili e persino in altre regioni per mitigare i rischi derivanti dall'aumento delle azioni di contrasto. Possono scegliere e spostare giurisdizioni e operazioni a seconda delle condizioni politiche, della redditività e dell'accesso alle risorse. Questa adattabilità ha portato alla "tracimazione" del fenomeno in altre parti dell'Asia, Africa, Sud America, Medio Oriente e Pacifico.

    In sintesi, le "scam cities" sono emerse nel Sud-est asiatico principalmente dopo la pandemia di COVID-19, evolvendo da precedenti operazioni legate a casinò e gioco d'azzardo online sotto pressione da parte delle forze dell'ordine. La loro crescita è stata facilitata da una combinazione di fattori, tra cui la governance debole in alcune aree (specialmente SEZ e regioni di confine), la complicità ufficiale e la corruzione, lo sfruttamento di centinaia di migliaia di persone vittime di tratta per il lavoro forzato, l'adozione rapida di tecnologie avanzate per le frodi e le infrastrutture criminali, l'enorme redditività del settore che permette reinvestimenti, e l'agilità dei gruppi criminali che possono spostare rapidamente le operazioni per eludere il contrasto.

    In tale contesto, la pubblicazione "Inflection Point" è un Technical Policy Brief ("Inflection Point: Global Implications of Scam Centres, Underground Banking and Illicit Online Marketplaces in Southeast Asia") pubblicato nell'Aprile 2025 dall'Ufficio delle Nazioni Unite contro la droga e il crimine (UNODC), in particolare dalla sezione per il Sud-est asiatico e il Pacifico.
    Il rapporto rappresenta un tentativo unico di migliorare la consapevolezza circa gli impatti e le implicazioni globali della situazione attuale relativa ai centri di truffa, al sistema bancario clandestino e ai mercati online illeciti nel Sud-est asiatico. Riconosce che la comunità internazionale si trova ora a un punto di svolta critico.

    Il rapporto tratta diverse tematiche chiave relative al fenomeno delle "scam cities" e dei network criminali nel Sud-est asiatico: analizza come i gruppi criminali si stiano trasformando in "fornitori di servizi criminali", descrive la scala e la raffinatezza delle operazioni di frode, evidenzia la sofferenza umana delle persone trafficate e costrette a lavorare nei centri, identifica i gruppi criminali organizzati transnazionali con sede nella regione come i principali attori dietro queste operazioni, spesso collegati al settore del gioco d'azzardo illegale e dei casinò.

    Mostra inoltre attraverso mappe, le localizzazioni dei centri di truffa nella regione del Mekong.

    Sottolinea, infine, l'importanza di comprendere la convergenza di frodi informatiche, sistema bancario clandestino e innovazione tecnologica .
    I risultati del rapporto dovrebbero servire da base per il futuro monitoraggio e analisi delle minacce, e guidare un dialogo orientato alle soluzioni, assistenza tecnica e lo sviluppo di strategie di risposta con le autorità della regione. La pubblicazione include infatt ianche una sezione di conclusioni e raccomandazioni.

    La pubblicazione è reperibile qui bit.ly/4iqcYlI

    #scamcities #UNODC #InflectionPoint

  20. Infoblox Threat Intel had the opportunity to collaborate with the United Nations Office on Drugs and Crime (#UNODC) for their latest report on South East Asian Crime. The report is titled "Inflection Point". It is a great in-depth analysis of the triads and how they fuel the current scam epidemic.

    Organized crime is booming - as you can see with the picture below which shows the growth in the physical footprint of the compounds they operate.

    Our part of the collaboration (pages 37-42 of the 90+ page report) were around a single actor that we can track in #dns -- naturally!

    We analysed a number of illegal Chinese-operated gambling websites and soon found out they were operated by the same 'gambling provider' we named Vault Viper. Vault viper develops its very own "secure gambling browser". Of course it's #malware.

    Through DNS, we discovered the companies behind Vault Viper were in fact controlled by Suncity - a criminal junket whose founder has been convicted of laundering billions of dollars.

    unodc.org/roseap/en/2025/04/cy

    Illegal gambling is not harmless fun. It fuels some of the largest criminal networks in the world.

    The entire report is worth reading to get the latest view from experts on the world of organized crime in Asia that is running #scam, #pigbutchering, #humantrafficking, #cybercrime, #malware, #illegalgambling, illegal porn and who knows what else. The image below shows just how much it has grown in a few years from physical footprints.

    We'll be releasing a detailed report on Vault Viper in the coming months.

    #infobloxthreatintel #infoblox
    #organizedcrime #china

  21. Am Montag hat das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (#UNODC) einen neuen Bericht vorgelegt, der sich mit südostasiatischen #Scammer-Netzwerken befasst. Die Syndikate arbeiten mit Milliardengewinnen und nutzen dabei die hohe Korruptionsrate in Staaten wie Laos, #Myanmar und Kambodscha aus. Viele der Personen arbeiten dort nicht freiwillig, sondern werden von Menschenhändlern an kriminelle Netzwerke ausgeliefert:
    reuters.com/world/china/cancer #cybersecurity #cybercrime

  22. New United Nations report on the continued collapse of southeast asia into crypto fueled kleptocracy. Also touches on the growth of bitcoin mining operations that use stolen electricity in collapsed states like Libya.

    unodc.org/roseap/uploads/docum

    #Cambodia #crypto #myanmar #UNODC #asia #UN #Fraud #scams #cybersecurity #infosec #pigbutchering #vietnam #laos

  23. ‘Cancer’ of billion-dollar #cyberscam industry spreading globally: #UN
    " #Criminal networks tt emerged in #SEAsia in recent years hv evolved into a sophisticated #global #industry, the United Nations Office on #Drugs and #Crime #UNODC said.. It urged countries to work together & intensify efforts to disrupt the gangs' financing.. Citizens of over 50 countries – from Brazil to Nigeria, Sri Lanka & Uzbekistan – were rescued during recent raids along the Thai-Myanmar border"
    straitstimes.com/asia/se-asia/

  24. CW: Forum internazionale di pubblici ministeri a Vienna

    Sotto gli auspici dell'UNODC, i pubblici ministeri si sono riuniti per rafforzare la cooperazione internazionale contro la tratta di esseri umani e il contrabbando migrante.
    Il forum mirava ad affrontare le sfide e condividere le migliori pratiche per combattere questi crimini.
    I pubblici ministeri hanno discusso delle strategie per migliorare
    Indagini sulle frontiere e procedimenti giudiziari.
    Gli argomenti chiave includevano la protezione delle vittime, la raccolta di prove e i quadri legali per combattere questi crimini.
    Nel complesso, il forum è stato un passo cruciale nella lotta globale contro la tratta di esseri umani e il contrabbando di migranti.

    #UNODC #foruminternazionaledeipubbliciministeri

    Leggi tutto qui
    poliverso.org/display/0477a01e

  25. CRIMINI CONTRO L'AMBIENTE. IL RUOLO COOPERATIVO DI UNODC E ICCWC

    I crimini che colpiscono l'ambiente stanno contribuendo alla triplice crisi della perdita di biodiversità, del cambiamento climatico e del degrado dell'ecosistema.
    Il disboscamento illegale e il traffico di legname stanno convertendo le foreste da "pozzi di carbonio" a "fonti di carbonio".
    L'inquinamento illegale e lo scarico di rifiuti stanno soffocando i oceani, fiumi e terreni, con conseguenze devastanti per la fauna selvatica e la salute umana.
    È fondamentale quindi affrontare questi crimini e agire per proteggere l'ambiente per le generazioni future.
    La differenza può essere fatta sensibilizzando, sostenendo leggi ambientali più severe e chiedendo conto ai responsabili di queste azioni distruttive.

    Le scienze forensi applicate alla fauna selvatica stanno aiutando a combattere il traffico illegale di fauna selvatica, un'industria del crimine organizzato da miliardi di dollari. Questa particolare branca utilizza l'analisi scientifica per supportare l'applicazione della legge sulla fauna selvatica, raccogliendo e analizzando campioni biologici non umani per investigare su crimini come il bracconaggio e il commercio illegale di fauna selvatica. Questo lavoro è essenziale per fornire prove solide per perseguire i responsabili di questi reati, che diventano sempre più sofisticati nel nascondere le loro attività. L'UNODC (l'Ufficio delle Nazioni Unite contro la Criminalità Organizzata ed il traffico internazionale di stupefacenti) e i suoi partner lavorano per rafforzare le capacità forensi a livello nazionale e promuovere la collaborazione internazionale per contrastare questa "epidemia globale".

    I principali metodi della scienza forense applicata alla fauna selvatica sono:

    Raccogliere prove biologiche non umane sulla scena di un potenziale crimine.
    Trasferire questi campioni a un laboratorio per l'analisi forense.
    Utilizzare i risultati dell'analisi come prove per preparare e perseguire un caso in tribunale.

    Il crimine organizzato legato alla fauna selvatica viene combattuto in due modi principali:

    Fornisce prove scientifiche solide per perseguire i responsabili di questi reati, che altrimenti potrebbero evitare la condanna.
    Contrasta la crescente sofisticatezza delle tecniche utilizzate dai trafficanti per nascondere i loro illeciti, richiedendo "metodi scientifici più avanzati" per dimostrarne la natura illegale.

    L'UNODC svolge un ruolo importante nel supportare le capacità forensi a livello nazionale per combattere il crimine contro la fauna selvatica:

    Sviluppa materiale di orientamento e fornisce formazione e mentoring agli esperti nazionali.
    Fornisce attrezzature e materiali di consumo ai laboratori forensi nazionali.
    Promuove la cooperazione e la creazione di reti tra le comunità scientifiche e di applicazione della legge.
    Aiuta a sviluppare sistemi di gestione della qualità per i servizi forensi sulla fauna selvatica.

    L'UNODC attraverso la Il Border Management Branch (BMB) - offre servizi collaborativi e assistenza tecnica globale per la gestione delle frontiere agli Stati membri. Il BMB è stato costituito nell’aprile 2022 per riunire tutto il lavoro dell’UNODC sulle frontiere e garantire la coerenza dell’approccio dell’UNODC alla criminalità ambientale.
    L'approccio collettivo del BMB è quello di riconoscere che la maggior parte della criminalità organizzata può essere contrastata attraverso il miglioramento del controllo delle frontiere concentrandosi su tutte quelle merci oggetto di traffico internazionale.
    Il BMB lavora in stretto coordinamento con i partner dell'ICCWC per assicurare che queste attività siano ben integrate e allineate a livello internazionale. La sigla ICCWC sta per Consorzio Internazionale per la Lotta al Crimine contro la Natura. Si tratta del frutto della collaborazione di cinque organizzazioni intergovernative. Le agenzie partner dell’ICCWC sono il Segretariato CITES, l’INTERPOL, l’Ufficio delle Nazioni Unite contro la droga e il crimine (UNODC), la Banca Mondiale e l’Organizzazione Mondiale delle Dogane (WCO).

    Gli agenti in prima linea delle agenzie nazionali sono responsabili dell’applicazione della legge sulla fauna selvatica e delle autorità giudiziarie che consegnano alla giustizia i criminali coinvolti in crimini contro la fauna selvatica. L’ICCWC lavora direttamente con queste autorità per sostenerle, costruendo capacità a lungo termine e fornendo loro gli strumenti, i servizi e il supporto tecnico di cui hanno bisogno per combattere efficacemente la criminalità contro la fauna selvatica e le foreste.

    #criminicontroambiente #unodc #ICCWC

  26. Finished up with a training manual on P/CVE for a #UNODC project.
    The psychodynamic approach is the key for prevention and countering violent extremism. We need to aware our youth and people on how psychodynamic approach works and how they are used for political gains.

  27. CW: SAHEL, CRISI SENZA FINE. IL RUOLO DELLA CRIMINALITA' ED IL CONTRASTO INTERNAZIONALE

    ##

    ![mappa del Sahel](cloud.mastodon.uno/s/2Fx74jdQD)

    La regione del Sahel, che ospita oltre 300 milioni di persone tra Burkina Faso, Camerun, Chad, Gambia, Guinea, Mali, Mauritania, Niger, Nigeria, Senegal, sta affrontando una crisi dovuta a insicurezza cronica, shock climatici, conflitti, colpi di stato e all'ascesa di reti criminali e terroristiche.
    Circa 40 milioni di persone hanno bisogno di assistenza umanitaria, in continuo aumento negli anni.
    La sicurezza della regione è una preoccupazione dal 2011, con l'intervento militare guidato dalla NATO in Libia che ha portato a una continua destabilizzazione. I gruppi armati ora controllano ampie fasce della Libia, che è diventata un centro di traffico.
    Inoltre vi è stato un crescente risentimento verso l'influenza e il ruolo della Francia nella regione, con alcuni paesi del Sahel che hanno scelto di allontanarsi dalla presenza militare francese. Il tutto conferma un profondo malcontento verso decenni di sfruttamento, povertà e dominio straniero. Emerge quindi l'esigenza di trovare soluzioni di governance più locali e inclusive.

    Il traffico di medicinali è spesso mortale, con 500.000 africani subsahariani uccisi ogni anno.
    Il carburante è un'altra merce trafficata da gruppi terroristici, reti criminali e milizie locali.
    Per combattere i traffici e altre minacce in evoluzione, è stata costituita una piattaforma di coordinamento internazionale che riunisce 27 organizzazioni e paesi con il supporto dell'ONU: la Forza congiunta del Gruppo dei cinque per il Sahel (G5 Sahel). L'assetto militare di questa organizzazione è penalizzato per il dispiegamento limitato e l'equipaggiamento militare limitato e contrasta con difficoltà l'aumento dei rischi militari dovuti ai militanti islamici armati. Questi problemi logistici ostacolano le operazioni antiterrorismo efficaci e sono limitati da fattori climatici come la pioggia. Le forze jihadiste sono state in grado di espandere le loro azioni e lanciare nuovi attacchi nella regione del Sahel, destabilizzando le comunità locali, causando conflitti tra le forze militari e generando panico. Comunque, la cooperazione transfrontaliera e le misure repressive contro la corruzione sono in aumento, con le autorità nazionali che hanno sequestrato tonnellate di merci di contrabbando e misure giudiziarie che smantellano le reti.

    L'Ufficio delle Nazioni Unite contro la droga e il crimine (UNODC) è un attore di primo piano negli sforzi per rafforzare la sicurezza fermando i tentativi di traffico. I nuovi rapporti dell'UNODC mappano gli attori, i facilitatori, le rotte e l'ambito del traffico, rivelano fili conduttori tra instabilità e caos e forniscono raccomandazioni per l'azione. La corruzione è uno dei fili conduttori e l'azione giudiziaria e il sistema carcerario devono essere impegnati per combattere la criminalità organizzata.

    Nel 2020, ad esempio, KAFO II, un'operazione UNODC-INTERPOL, ha bloccato con successo una rotta di rifornimento terroristica diretta al Sahel, ed è stato sequestrato una grande quantità di bottino di contrabbando: 50 armi da fuoco, 40.593 candelotti di dinamite, 6.162 proiettili, 1.473 chilogrammi di cannabis e khat, 2.263 scatole di droga di contrabbando e 60.000 litri di carburante.

    INTERPOL ha assistito i paesi del Sahel nel migliorare la gestione e il controllo delle frontiere. Ciò include l'installazione di sistemi di controllo e la formazione del personale di frontiera sull'utilizzo delle banche dati INTERPOL. Nel contrasto al traffico di esseri umani INTERPOL ha coordinato operazioni congiunte per smantellare le reti di traffico di esseri umani nella regione. Ad esempio, l'Operazione Epervier nel 2018 ha portato all'arresto di 40 trafficanti e al salvataggio di oltre 500 vittime. Riguardo alla formazione e sviluppo delle capacità INTERPOL organizza regolarmente corsi di formazione per le forze di polizia dei paesi del Sahel, concentrandosi su tematiche come investigazioni, intelligence e gestione delle frontiere.

    #sahel #INTERPOL #UNODC

  28. Crimini ambientali: come rispondono le legislazioni degli Stati? Una analisi dell'agenzia delle Nazioni Unite #UNODC evidenzia pregi e carenze. Lo studio riguarda nove aree di reati connessi alla natura. I paesi potrebbero migliorare la legislazione per consentire la confisca dei mezzi utilizzati e i proventi da tali reati. La mancanza di disposizioni porta a perseguire autori di reati minori piuttosto che i grandi attori economici che commettono crimini ambientali.
    => goo.su/lEQjXp

  29. Mjanma zdetronizowała Afganistan jako króla opium

    UNODC stwierdziło, że uprawa maku lekarskiego w Mjanmie staje się coraz bardziej wyrafinowana, dzięki zwiększonym inwestycjom i lepszym praktykom - w tym ulepszonemu nawadnianiu i możliwemu stosowaniu nawozów - zwiększającym plony.

    wp.me/p3fv0T-fTS #UNODC #Mjanma #Birma #Afganistan #opium #heroina #handel #przemyt #narkotyki #ZłotyTrójkąt #Azja #mak #POLECANE

  30. Afghanistan war Hauptanbaugebiet für Rohopium, dem Grundstoff für Heroin. Die Taliban haben den Anbau erfolgreich verboten – auf Kosten der Bauern.#Taliban #Opium #Heroin #UNODC #Afghanistan #Asien #Politik #Schwerpunkt
    Neuer Drogenbericht der UNO: Taliban erfolgreich gegen Opium