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#generationenvertrag — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #generationenvertrag, aggregated by home.social.

  1. @kkarhan already a beautiful Intro!!! Thanks for this short animation🤯🙌

    So true. #Generationenvertrag my ass #merz #Merzregierung 🤦‍♀️💆‍♀️🤷‍♀️🕳️

  2. Puh ich habe schon so viele tolle Videos heute morgen gesehen, von der Unterstützung von #Familien (bzw. dem Mangel daran), der kognitiven Dissonanz der Wähler, die sich einerseits einen Ausbau der #Erneuerbaren und eine #Vermögenssteuer wünschen, andererseits mehrheitlich konservative bis rechtsextreme Parteien wählen, die genau diese Themen aktiv ausbremsen.
    Dann bin ich aber über dieses Video hier gestolpert und die anderen Themen verblassen im Vergleich:
    youtube.com/watch?v=jdBlpyCom3…
    Kurz gesagt: Der #Generationenvertrag ist am Ende. Die Finanzierung des #Sozialstaats so gut wie vorbei. Je jünger man ist, desto härter wird man getroffen werden.
    #Migration? Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mehr #Kinder bekommen - keine Infrastruktur da.
    Wir müssen in den nächsten zehn Jahren Änderungen an unserem gesamten Gesellschaftssystem durchziehen, gegen die alles bisherige harmlose Detailänderungen waren. Das was die Regierung gerade im Bezug zur #Krankenversicherung plant ist nur das erste zarte Schrittchen in diese Richtung. Wenn der #Kanzler von der #Rente als #Basisabsicherung spricht, dann ist das noch optimistisch.
    An sich sind wir schon viel zu spät dran und gerade deshalb müssen wir so schnell wie möglich radikale, progressive Änderungen durchführen. Änderungen, die keine Partei, nicht mal meine eigene gerade auszusprechen wagt.
    Ich habe Bock darauf, jetzt nochmal richtig was zu reißen und alles in die Waagschale zu werfen. Das ist aber ein Projekt, dass nur funktionieren wird, wenn alle bereit sind mehr zu geben. Für eine Zukunft mit bezahlbarem #Wohnraum, guter Pflege, sozialen Absicherungen und Renten von denen man auch wirklich leben kann und einem Gesundheitssystem, dass bezahlbar bleibt. Das wird ein krasser Weg, aber ich hoffe, ihr habt Bock, eine gemeinsame Zukunftsvision zu entwickeln. Wer gerne zuschauen will, was ich mir so in meinem kleinen Hirn ohne Amt und Einfluss zusammenspinne - gebt mir kurz Bescheid, diskutiert mit mir und gebt mir euere Meinung. Ich bin nicht gewillt, das alles den Bach heruntergehen zu lassen.
    DEUTSCHLAND IST AM ENDE
  3. Puh ich habe schon so viele tolle Videos heute morgen gesehen, von der Unterstützung von #Familien (bzw. dem Mangel daran), der kognitiven Dissonanz der Wähler, die sich einerseits einen Ausbau der #Erneuerbaren und eine #Vermögenssteuer wünschen, andererseits mehrheitlich konservative bis rechtsextreme Parteien wählen, die genau diese Themen aktiv ausbremsen.
    Dann bin ich aber über dieses Video hier gestolpert und die anderen Themen verblassen im Vergleich:
    youtube.com/watch?v=jdBlpyCom3…
    Kurz gesagt: Der #Generationenvertrag ist am Ende. Die Finanzierung des #Sozialstaats so gut wie vorbei. Je jünger man ist, desto härter wird man getroffen werden.
    #Migration? Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mehr #Kinder bekommen - keine Infrastruktur da.
    Wir müssen in den nächsten zehn Jahren Änderungen an unserem gesamten Gesellschaftssystem durchziehen, gegen die alles bisherige harmlose Detailänderungen waren. Das was die Regierung gerade im Bezug zur #Krankenversicherung plant ist nur das erste zarte Schrittchen in diese Richtung. Wenn der #Kanzler von der #Rente als #Basisabsicherung spricht, dann ist das noch optimistisch.
    An sich sind wir schon viel zu spät dran und gerade deshalb müssen wir so schnell wie möglich radikale, progressive Änderungen durchführen. Änderungen, die keine Partei, nicht mal meine eigene gerade auszusprechen wagt.
    Ich habe Bock darauf, jetzt nochmal richtig was zu reißen und alles in die Waagschale zu werfen. Das ist aber ein Projekt, dass nur funktionieren wird, wenn alle bereit sind mehr zu geben. Für eine Zukunft mit bezahlbarem #Wohnraum, guter Pflege, sozialen Absicherungen und Renten von denen man auch wirklich leben kann und einem Gesundheitssystem, dass bezahlbar bleibt. Das wird ein krasser Weg, aber ich hoffe, ihr habt Bock, eine gemeinsame Zukunftsvision zu entwickeln. Wer gerne zuschauen will, was ich mir so in meinem kleinen Hirn ohne Amt und Einfluss zusammenspinne - gebt mir kurz Bescheid, diskutiert mit mir und gebt mir euere Meinung. Ich bin nicht gewillt, das alles den Bach heruntergehen zu lassen.
  4. Puh ich habe schon so viele tolle Videos heute morgen gesehen, von der Unterstützung von #Familien (bzw. dem Mangel daran), der kognitiven Dissonanz der Wähler, die sich einerseits einen Ausbau der #Erneuerbaren und eine #Vermögenssteuer wünschen, andererseits mehrheitlich konservative bis rechtsextreme Parteien wählen, die genau diese Themen aktiv ausbremsen.
    Dann bin ich aber über dieses Video hier gestolpert und die anderen Themen verblassen im Vergleich:
    youtube.com/watch?v=jdBlpyCom3…
    Kurz gesagt: Der #Generationenvertrag ist am Ende. Die Finanzierung des #Sozialstaats so gut wie vorbei. Je jünger man ist, desto härter wird man getroffen werden.
    #Migration? Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mehr #Kinder bekommen - keine Infrastruktur da.
    Wir müssen in den nächsten zehn Jahren Änderungen an unserem gesamten Gesellschaftssystem durchziehen, gegen die alles bisherige harmlose Detailänderungen waren. Das was die Regierung gerade im Bezug zur #Krankenversicherung plant ist nur das erste zarte Schrittchen in diese Richtung. Wenn der #Kanzler von der #Rente als #Basisabsicherung spricht, dann ist das noch optimistisch.
    An sich sind wir schon viel zu spät dran und gerade deshalb müssen wir so schnell wie möglich radikale, progressive Änderungen durchführen. Änderungen, die keine Partei, nicht mal meine eigene gerade auszusprechen wagt.
    Ich habe Bock darauf, jetzt nochmal richtig was zu reißen und alles in die Waagschale zu werfen. Das ist aber ein Projekt, dass nur funktionieren wird, wenn alle bereit sind mehr zu geben. Für eine Zukunft mit bezahlbarem #Wohnraum, guter Pflege, sozialen Absicherungen und Renten von denen man auch wirklich leben kann und einem Gesundheitssystem, dass bezahlbar bleibt. Das wird ein krasser Weg, aber ich hoffe, ihr habt Bock, eine gemeinsame Zukunftsvision zu entwickeln. Wer gerne zuschauen will, was ich mir so in meinem kleinen Hirn ohne Amt und Einfluss zusammenspinne - gebt mir kurz Bescheid, diskutiert mit mir und gebt mir euere Meinung. Ich bin nicht gewillt, das alles den Bach heruntergehen zu lassen.
    DEUTSCHLAND IST AM ENDE
  5. Puh ich habe schon so viele tolle Videos heute morgen gesehen, von der Unterstützung von #Familien (bzw. dem Mangel daran), der kognitiven Dissonanz der Wähler, die sich einerseits einen Ausbau der #Erneuerbaren und eine #Vermögenssteuer wünschen, andererseits mehrheitlich konservative bis rechtsextreme Parteien wählen, die genau diese Themen aktiv ausbremsen.
    Dann bin ich aber über dieses Video hier gestolpert und die anderen Themen verblassen im Vergleich:
    youtube.com/watch?v=jdBlpyCom3…
    Kurz gesagt: Der #Generationenvertrag ist am Ende. Die Finanzierung des #Sozialstaats so gut wie vorbei. Je jünger man ist, desto härter wird man getroffen werden.
    #Migration? Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mehr #Kinder bekommen - keine Infrastruktur da.
    Wir müssen in den nächsten zehn Jahren Änderungen an unserem gesamten Gesellschaftssystem durchziehen, gegen die alles bisherige harmlose Detailänderungen waren. Das was die Regierung gerade im Bezug zur #Krankenversicherung plant ist nur das erste zarte Schrittchen in diese Richtung. Wenn der #Kanzler von der #Rente als #Basisabsicherung spricht, dann ist das noch optimistisch.
    An sich sind wir schon viel zu spät dran und gerade deshalb müssen wir so schnell wie möglich radikale, progressive Änderungen durchführen. Änderungen, die keine Partei, nicht mal meine eigene gerade auszusprechen wagt.
    Ich habe Bock darauf, jetzt nochmal richtig was zu reißen und alles in die Waagschale zu werfen. Das ist aber ein Projekt, dass nur funktionieren wird, wenn alle bereit sind mehr zu geben. Für eine Zukunft mit bezahlbarem #Wohnraum, guter Pflege, sozialen Absicherungen und Renten von denen man auch wirklich leben kann und einem Gesundheitssystem, dass bezahlbar bleibt. Das wird ein krasser Weg, aber ich hoffe, ihr habt Bock, eine gemeinsame Zukunftsvision zu entwickeln. Wer gerne zuschauen will, was ich mir so in meinem kleinen Hirn ohne Amt und Einfluss zusammenspinne - gebt mir kurz Bescheid, diskutiert mit mir und gebt mir euere Meinung. Ich bin nicht gewillt, das alles den Bach heruntergehen zu lassen.
  6. Puh ich habe schon so viele tolle Videos heute morgen gesehen, von der Unterstützung von #Familien (bzw. dem Mangel daran), der kognitiven Dissonanz der Wähler, die sich einerseits einen Ausbau der #Erneuerbaren und eine #Vermögenssteuer wünschen, andererseits mehrheitlich konservative bis rechtsextreme Parteien wählen, die genau diese Themen aktiv ausbremsen.
    Dann bin ich aber über dieses Video hier gestolpert und die anderen Themen verblassen im Vergleich:
    youtube.com/watch?v=jdBlpyCom3…
    Kurz gesagt: Der #Generationenvertrag ist am Ende. Die Finanzierung des #Sozialstaats so gut wie vorbei. Je jünger man ist, desto härter wird man getroffen werden.
    #Migration? Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mehr #Kinder bekommen - keine Infrastruktur da.
    Wir müssen in den nächsten zehn Jahren Änderungen an unserem gesamten Gesellschaftssystem durchziehen, gegen die alles bisherige harmlose Detailänderungen waren. Das was die Regierung gerade im Bezug zur #Krankenversicherung plant ist nur das erste zarte Schrittchen in diese Richtung. Wenn der #Kanzler von der #Rente als #Basisabsicherung spricht, dann ist das noch optimistisch.
    An sich sind wir schon viel zu spät dran und gerade deshalb müssen wir so schnell wie möglich radikale, progressive Änderungen durchführen. Änderungen, die keine Partei, nicht mal meine eigene gerade auszusprechen wagt.
    Ich habe Bock darauf, jetzt nochmal richtig was zu reißen und alles in die Waagschale zu werfen. Das ist aber ein Projekt, dass nur funktionieren wird, wenn alle bereit sind mehr zu geben. Für eine Zukunft mit bezahlbarem #Wohnraum, guter Pflege, sozialen Absicherungen und Renten von denen man auch wirklich leben kann und einem Gesundheitssystem, dass bezahlbar bleibt. Das wird ein krasser Weg, aber ich hoffe, ihr habt Bock, eine gemeinsame Zukunftsvision zu entwickeln. Wer gerne zuschauen will, was ich mir so in meinem kleinen Hirn ohne Amt und Einfluss zusammenspinne - gebt mir kurz Bescheid, diskutiert mit mir und gebt mir euere Meinung. Ich bin nicht gewillt, das alles den Bach heruntergehen zu lassen.
    DEUTSCHLAND IST AM ENDE
  7. #DEUTSCHLAND #RENTE IST AM ENDE !!

    Deutschland steuert auf einen #Bevölkerungskollaps zu.

    Seit Jahrzehnten liegen die #Geburtenraten unter dem #Reproduktionsniveau, und gleichzeitig leben die #Menschen immer länger.

    Die #Bevölkerung altert dadurch rasant, und das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern gerät aus dem Gleichgewich.

    Das setzt nicht nur das #Rentensystem unter Druck, sondern auch den #Arbeitsmarkt, das #Gesundheitswesen und viele alltägliche Dienstleistungen.

    Wie ist Deutschland in diese Lage geraten und welche Folgen wird das haben? Lässt sich dieser #demografischerWandel noch aufhalten – und falls ja, wie?

    youtube.com/watch?v=jdBlpyCom3U

    #Arbeitnehmer
    #Steuern
    #Lohnsteuer
    #Regulierung
    #Wohnraum
    #GenerationenVertrag
    @GrueneBundestag
    @dielinke
    #DemografischerWandel
    @AwetTesfaiesus
    @norbert
    @holgi
    @TillausEimsbuettel
    #Armut
    #Senioren
    #Sozialsystem

    gute einsortierte Nachrichten:

    ground.news/kurz

  8. #DEUTSCHLAND #RENTE IST AM ENDE !!

    Deutschland steuert auf einen #Bevölkerungskollaps zu.

    Seit Jahrzehnten liegen die #Geburtenraten unter dem #Reproduktionsniveau, und gleichzeitig leben die #Menschen immer länger.

    Die #Bevölkerung altert dadurch rasant, und das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern gerät aus dem Gleichgewich.

    Das setzt nicht nur das #Rentensystem unter Druck, sondern auch den #Arbeitsmarkt, das #Gesundheitswesen und viele alltägliche Dienstleistungen.

    Wie ist Deutschland in diese Lage geraten und welche Folgen wird das haben? Lässt sich dieser #demografischerWandel noch aufhalten – und falls ja, wie?

    youtube.com/watch?v=jdBlpyCom3U

    #Arbeitnehmer
    #Steuern
    #Lohnsteuer
    #Regulierung
    #Wohnraum
    #GenerationenVertrag
    @GrueneBundestag
    @dielinke
    #DemografischerWandel
    @AwetTesfaiesus
    @norbert
    @holgi
    @TillausEimsbuettel
    #Armut
    #Senioren
    #Sozialsystem

    gute einsortierte Nachrichten:

    ground.news/kurz

  9. Ohne Garantie auf eine angemessene #Rente kündigen jüngere Menschen den #Generationenvertrag.

    Ohne eine vernünftige #Sozialpolitik wird dieses Land in Schutt und Asche gelegt.

  10. Ohne Garantie auf eine angemessene #Rente kündigen jüngere Menschen den #Generationenvertrag.

    Ohne eine vernünftige #Sozialpolitik wird dieses Land in Schutt und Asche gelegt.

  11. @facebita
    Was soll man von deinem rechthaberischen Wunschdenken halten? - wenig!
    Penetrant versuchst du wie ein #inquisitor anderen dein begrenztes und zentrale Aspekte der #Rentenversicherung ausklammerndes Verständnis zum Thema #Rentenkürzung zu oktroyieren.
    Aber: #merz #Basisabsicherung verfolgt nicht mehr den „Schreiber-Plan“, der für die Rentenreform 1957 grundlegend war und diese als einen #generationenvertrag verstand (Koppelung der Rentenhöhe an die Lohnentwicklung).

  12. @facebita
    Was soll man von deinem rechthaberischen Wunschdenken halten? - wenig!
    Penetrant versuchst du wie ein #inquisitor anderen dein begrenztes und zentrale Aspekte der #Rentenversicherung ausklammerndes Verständnis zum Thema #Rentenkürzung zu oktroyieren.
    Aber: #merz #Basisabsicherung verfolgt nicht mehr den „Schreiber-Plan“, der für die Rentenreform 1957 grundlegend war und diese als einen #generationenvertrag verstand (Koppelung der Rentenhöhe an die Lohnentwicklung).

  13. @facebita
    Was soll man von deinem rechthaberischen Wunschdenken halten? - wenig!
    Penetrant versuchst du wie ein #inquisitor anderen dein begrenztes und zentrale Aspekte der #Rentenversicherung ausklammerndes Verständnis zum Thema #Rentenkürzung zu oktroyieren.
    Aber: #merz #Basisabsicherung verfolgt nicht mehr den „Schreiber-Plan“, der für die Rentenreform 1957 grundlegend war und diese als einen #generationenvertrag verstand (Koppelung der Rentenhöhe an die Lohnentwicklung).

  14. Juchhuuu eine neue Spezialfolge der #Anstalt! Thema: #Rente und Rentenkatasrtophe. Unbedingt schauen und verbreiten - besonders in die Reihen der #JU, deren Abgehobenheit nur von ihrer Arroganz getoppt wird. Die Mär von der unbedingten Notwendigkeit der Erhöhung des Renteneintrittalters und der Beiträge wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer - ein Blick in die Nachbarstaaten A und CH z.B. lehrt uns das!
    #Generationenvertrag
    youtu.be/gXTpUDdh1Rc

  15. Merz hat es schon wieder getan: Rentenlüge

    Friedrich Merz ist ein Beispiel dafür, dass eine Kernthese des dialektischen Materialismus: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein” sich immer neu bestätigt. Es führt dazu, dass Reiche und Privilegierte in Führungspositionen das Maß für die Realität beim Regieren verlieren. Sie wissen nicht, was ein Pfund Butter kostet, wie schwer 2,5 Kilo Kartoffeln für die Oma wiegen oder welches Loch der Liter Benzin an der Tankstelle ins Familienbudget reisst.  Was schon in den 80er Jahren zu Helmut Kohls Zeiten und seiner “geistig-moralischen Wende” – zum “Running Gag” wurde,  gilt heute in verschärftem Maße. Nun möchte der Bundeskanzler die Rente neu ordnen, deren Grundidee auf Konrad Adenauer und den Jesuiten-Pater Oswald von Nell-Breuning, Priester, Sozialphilosoph, Vater des Subsidiaritätsprinzips und der katholischen Soziallehre zurückgeht. Und natürlich auf die SPD.

    Rente war immer zweierlei: Generationenpakt UND Sozialvertrag

    Es bedarf in der Tat einer Reform des Rentensystems, das an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geraten ist. Weil seine Finanzierung von Anfang an darauf beruhte, dass es sich neben dem “Generationenvertrag” – Junge zahlen für alte ein – immer auch um einen sozialen Vertrag zwischen Kapital und Lohnabhängigen handelte. Unternehmen und Arbeitnehmer sollten gleichwertig in die Sicherung der Altersversorgung einzahlen. Dieses Gleichgewicht, die sozialen Lasten der Gesellschaft solidarisch gemeinsam zu tragen, ist ebenso wie der Generationenvertrag gleichermaßen das Versprechen des Sozialvertrages zwischen Kapital und Arbeit. Ohne den  die soziale Marktwirtschaft der frühen Bundesrepublik Deutschland schon nicht funktioniert hätte.  Diese Tatsache wird in der aktuellen Diskussion schon lange bewusst und absichtlich unterschlagen, von Teilen der Union geleugnet. Die heutige Entwicklung  widerspricht dem Sozialstaatsgebot des Artikel 20 Grundgesetz, nach dem die Bundesrepublik eine sozialer Bundesstaat ist, dessen Aufgabe die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit (nicht der konservative Kampfbegriff “Chancengerechtigkeit”) und gleichwertigen Lebensbedingungen ein soziales Grundrecht unserer Verfassung ist. Deshalb haben Linksliberale wie Ralf Dahrendorf und Karl-Herrmann Flach im sozialen Liberalismus auch diese Positionen der Sozialbindung von Kapital geteilt.

    Maschinensteuer sollte die Gesellschaft am Produktionsfortschritt gerecht beteiligen

    Die Produktivitätsfortschritte und Gewinne der bundesdeutschen Wirtschaft wurden in den 60er und vor allem 70er Jahren schon in immer weniger hinreichendem Maß an die Beschäftigten und über Beiträge steigender Löhne an die sozialen Sicherungssysteme weitergegeben. Wobei die Öl- und Wirtschaftskrise ab 1974 erstmals die Grenzen der Finanzierbarkeit aufzeigten. Ein immer stärkeres Ungleichgewicht durch Rationalisierungsgewinne der Wirtschaft einerseits und einen Beschäftigungsrückgang durch erstmals wieder steigender Arbeitslosigkeit ab Mitte der 70er Jahre motivierten den Sozialdemokraten Herbert Ehrenberg, Finanzminister unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, 1976 eine “Maschinensteuer” von ihren Gegnern auch “Wertschöpfungsabgabe” genannt, zu fordern, um angesichts des einseitigen raschen Anstieg der Unternehmensgewinne beim gleichzeitigen Ausbluten der Sozialsysteme das soziale Gleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit wieder herzustellen.

    Soziale Verantwortung der Unternehmen wird systematisch ausgeblendet

    Demokratische Öffentlichkeit und das Verhalten mancher Medien – ob aus Unkenntnis oder fehlender finanzieller Ressourcen, um soziale Themen seriös aufzuarbeiten – thematisieren ausschließlich den “demografischen Wandel” und blenden die soziale Verantwortung der Wirtschaft für die Sozialsysteme inzwischen völlig aus. Insofern ist die Diskussion um eine Reform des Rentensystems auch ein Stück des seit Jahrzehnten auch in Europa wütenden “Klassenkampf von oben”, den die Reichen derzeit dabei sind, auf breiter Front zu gewinnen. – wie Warren Buffett, Multimilliardär und Aktienpapst vor einigen Jahren selbst bekannte.

    Konservativen Kreisen ist diese aufklärerische Position ein Greuel. Das hysterische Theater der “Jungen Union” und von Teilen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wegen der Rentenbeschlüsse der GroKo im Januar 2026 diente – aus Unwissenheit oder Bosheit – einzig und allein dem Ziel, die Rentenfrage zu einem ausschließlichen Generationenkonflikt zu erklären und die Öffentlichkeit über die eigentliche Dimension des Problems zu täuschen. Mangels historischer Bildung, Sachkunde oder Kritikfähigkeit kommt man damit heutzutage bei 85% der Berliner Journalist:innen durch. Wo waren da eigentlich SPD und Grüne? Linke im Sozialstaat allein zuhaus?

    Was wäre ein hinreichendes Rentenniveau?

    Weil sich Union und SPD in den vergangenen 40 Jahren nicht dazu durchringen konnten, die wahren Probleme der Rente als  Verteilungsproblem zu erkennen, sondern sich darauf verlegten, an Symptomen zu kurieren und an unwesentlichen Stellschrauben zu drehen, hat sich eine Abwärtsspirale der gesetzlichen Rente entwickelt, deren Wirkung immer geringer wurde, obwohl es sich im Kern um ein System handelt, das die geringsten Bürokratiekosten und die effizientesten Leistungen erlaubt. Prinzipiell jedenfalls. Denn während die Rentenversicherung mit etwa 1-1,5% Bürokratiekosten im sozialen Leistungsbürokratievergleich strahlen kann, belasten etwa Riester-Rente oder Rürup-Rente, die privatwirtschaftlich unter rot-grün 1998-2005  eingeführten neuen privaten Ergänzungen die Einzahlenden mit bis zu 25% Bürokratie- oder Systemkosten. Mit Effizienz hat das nichts zu tun. Nur sichert das effiziente System durch ständige Senkungen des Rentenniveaus inzwischen nur noch 48% des ehemaligen Einkommens, während die privaten Ergänzungen horrende Gebühren schlucken und kaum zur Alterssicherung beitragen. Österreich zeigt uns, dass es auch anders geht.

    Die Lüge von der”ergänzenden”  privaten Vorsorge

    Mit den Reformen der Rot-Grünen Regierung wurden erstmals kapitalgetriebene Elemente in die Altersversicherung integriert. Die nicht so ganz abwegige Idee, die Gewinne am Finanzmarkt zu nutzen, um die staatlich eingesammelten Rentengelder zu maximieren, ist im Prinzip nicht falsch, wenn sie sich im sicheren Rahmen bewegt und kontrolliert erfolgt. Die skandinavischen staatlichen Rentenfonds vermehren etwa 25% ihres Kapitals durch den Kauf und Verkauf von Anleihen, Aktienfonds und Wertpapieren, aber sie sind streng kontrolliert und  limitiert. Seitdem wird auch immer wieder die Bedeutung der “privaten Vorsorge” betont und die deutsche Arbeitnehmer:in und Selbständige täglich erinnert, wie wichtig “private Vorsorge” für die Altersversorgung ist. Nur leider hat dieselbe rot-grüne Koalition durch ihre Gesetzgebung zur Erleichterung der “Ich-AG” und Selbstgründung verbunden mit der Lockerung der Bestimmungen über Scheinselbständigkeit und Leiharbeit einen riesigen Markt der scheinselbständigen Mietsklaven – vor allem sichtbar in der Logistikbranche geschaffen.

    Millionen von Scheinselbständigen, die keine Vorsorge treffen können

    Dadurch kommt es nicht nur zu Situationen, dass etwa festangestellte Mitarbeiter:innen, ob in der Metallindustrie oder in der Lebensmittelindustrie für die gleiche Arbeit am gleichen Arbeitsplatz in manchen Fällen bis um die Hälfte schlechter bezahlt werden. Sie haben auch keine Möglichkeit, in sozial adäquadter Weise in die Rentenversicherung einzuzahlen geschweige denn, “private Vorsorge” zu treffen. Das gilt gleichermaßen für die Heere von Paketzustellern, die als Scheinselbständige für die Zustelldienste unterwegs sind. Wer sich einmal die “Sprinter” und anderen Zustellfahrzeuge der bekannten bundesweiten Paketdienste genau anschaut, die die Aufschrift “VWX im Auftrag von YZ” tragen, findet von Macken an allen vier Ecken, abgefahrenen Reifen, selbst ausgebeulten Türen und überzogenem Service ganz bestimmt keinen Gewinn, der in eine private Alterssicherung investiert werden könnte. Sie werden, das ist heute bereits absehbar, die Sozialhilfe im Rentenalter – und damit die Kommunen – massiv belasten.

    Merz’ Vorschläge sind die Axt an der Rente

    Solange sich diese Tatsachen nicht ändern, sind die Vorschläge von Friedrich Merz reiner Zynismus. Denn er möchte die effizienteste und kostensparendste Altersversorgung, die klassische Rentenversicherung, immer weiter marginalisieren, dafür private Vorsorge, die sich das untere Drittel der Bevölkerung nicht leisten kann, zu einer Scheinlösung aufblähen. Und auch die “dritte Säule” seiner Rentenpläne, die betriebliche Altersversorgung, wird angesichts der immer weniger konstanten Berufsbiografien beim gleichen Arbeitgeber und verstärkter Mobilität sowie einem steigenden Anteil von Scheinselbständigen, Freelancern und Arbeitsnomaden wie z.B. “Influencern” im Internet, die sich zudem Steuern- und Sozialabgaben entziehen, zur weltfremden Schimäre. Was Merz anbietet, sind Scheinlösungen für Menschen ab 7.000 € Monatseinkommen. Sie haben mit Daseinsvorsorge für sozial nicht privilegierte Menschen, die nicht erben, Immobilien besitzen oder Coupons schneiden, nichts zu tun. Schon gar nichts mit der Realität von Teilzeitbeschäftigten, die Frau Connemann nun als “Livestyle-Teilzeitkräfte” systematisch  diffamiert. Die Rente wird ohne Umverteilung von oben nach unten niemals mehr sicher für alle. Merz’ Vorschläge wären ein Erfolg der Versicherungslobby, die die Sektkorken knallen lassen wird.  Und Norbert Blüm, könnte er dies alles sehen, würde sich im Grab umdrehen. Nell-Breuning und Conny Adenauer auch. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.  

  16. Merz hat es schon wieder getan: Rentenlüge

    Friedrich Merz ist ein Beispiel dafür, dass eine Kernthese des dialektischen Materialismus: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein” sich immer neu bestätigt. Es führt dazu, dass Reiche und Privilegierte in Führungspositionen das Maß für die Realität beim Regieren verlieren. Sie wissen nicht, was ein Pfund Butter kostet, wie schwer 2,5 Kilo Kartoffeln für die Oma wiegen oder welches Loch der Liter Benzin an der Tankstelle ins Familienbudget reisst.  Was schon in den 80er Jahren zu Helmut Kohls Zeiten und seiner “geistig-moralischen Wende” – zum “Running Gag” wurde,  gilt heute in verschärftem Maße. Nun möchte der Bundeskanzler die Rente neu ordnen, deren Grundidee auf Konrad Adenauer und den Jesuiten-Pater Oswald von Nell-Breuning, Priester, Sozialphilosoph, Vater des Subsidiaritätsprinzips und der katholischen Soziallehre zurückgeht. Und natürlich auf die SPD.

    Rente war immer zweierlei: Generationenpakt UND Sozialvertrag

    Es bedarf in der Tat einer Reform des Rentensystems, das an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geraten ist. Weil seine Finanzierung von Anfang an darauf beruhte, dass es sich neben dem “Generationenvertrag” – Junge zahlen für alte ein – immer auch um einen sozialen Vertrag zwischen Kapital und Lohnabhängigen handelte. Unternehmen und Arbeitnehmer sollten gleichwertig in die Sicherung der Altersversorgung einzahlen. Dieses Gleichgewicht, die sozialen Lasten der Gesellschaft solidarisch gemeinsam zu tragen, ist ebenso wie der Generationenvertrag gleichermaßen das Versprechen des Sozialvertrages zwischen Kapital und Arbeit. Ohne den  die soziale Marktwirtschaft der frühen Bundesrepublik Deutschland schon nicht funktioniert hätte.  Diese Tatsache wird in der aktuellen Diskussion schon lange bewusst und absichtlich unterschlagen, von Teilen der Union geleugnet. Die heutige Entwicklung  widerspricht dem Sozialstaatsgebot des Artikel 20 Grundgesetz, nach dem die Bundesrepublik eine sozialer Bundesstaat ist, dessen Aufgabe die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit (nicht der konservative Kampfbegriff “Chancengerechtigkeit”) und gleichwertigen Lebensbedingungen ein soziales Grundrecht unserer Verfassung ist. Deshalb haben Linksliberale wie Ralf Dahrendorf und Karl-Herrmann Flach im sozialen Liberalismus auch diese Positionen der Sozialbindung von Kapital geteilt.

    Maschinensteuer sollte die Gesellschaft am Produktionsfortschritt gerecht beteiligen

    Die Produktivitätsfortschritte und Gewinne der bundesdeutschen Wirtschaft wurden in den 60er und vor allem 70er Jahren schon in immer weniger hinreichendem Maß an die Beschäftigten und über Beiträge steigender Löhne an die sozialen Sicherungssysteme weitergegeben. Wobei die Öl- und Wirtschaftskrise ab 1974 erstmals die Grenzen der Finanzierbarkeit aufzeigten. Ein immer stärkeres Ungleichgewicht durch Rationalisierungsgewinne der Wirtschaft einerseits und einen Beschäftigungsrückgang durch erstmals wieder steigender Arbeitslosigkeit ab Mitte der 70er Jahre motivierten den Sozialdemokraten Herbert Ehrenberg, Finanzminister unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, 1976 eine “Maschinensteuer” von ihren Gegnern auch “Wertschöpfungsabgabe” genannt, zu fordern, um angesichts des einseitigen raschen Anstieg der Unternehmensgewinne beim gleichzeitigen Ausbluten der Sozialsysteme das soziale Gleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit wieder herzustellen.

    Soziale Verantwortung der Unternehmen wird systematisch ausgeblendet

    Demokratische Öffentlichkeit und das Verhalten mancher Medien – ob aus Unkenntnis oder fehlender finanzieller Ressourcen, um soziale Themen seriös aufzuarbeiten – thematisieren ausschließlich den “demografischen Wandel” und blenden die soziale Verantwortung der Wirtschaft für die Sozialsysteme inzwischen völlig aus. Insofern ist die Diskussion um eine Reform des Rentensystems auch ein Stück des seit Jahrzehnten auch in Europa wütenden “Klassenkampf von oben”, den die Reichen derzeit dabei sind, auf breiter Front zu gewinnen. – wie Warren Buffett, Multimilliardär und Aktienpapst vor einigen Jahren selbst bekannte.

    Konservativen Kreisen ist diese aufklärerische Position ein Greuel. Das hysterische Theater der “Jungen Union” und von Teilen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wegen der Rentenbeschlüsse der GroKo im Januar 2026 diente – aus Unwissenheit oder Bosheit – einzig und allein dem Ziel, die Rentenfrage zu einem ausschließlichen Generationenkonflikt zu erklären und die Öffentlichkeit über die eigentliche Dimension des Problems zu täuschen. Mangels historischer Bildung, Sachkunde oder Kritikfähigkeit kommt man damit heutzutage bei 85% der Berliner Journalist:innen durch. Wo waren da eigentlich SPD und Grüne? Linke im Sozialstaat allein zuhaus?

    Was wäre ein hinreichendes Rentenniveau?

    Weil sich Union und SPD in den vergangenen 40 Jahren nicht dazu durchringen konnten, die wahren Probleme der Rente als  Verteilungsproblem zu erkennen, sondern sich darauf verlegten, an Symptomen zu kurieren und an unwesentlichen Stellschrauben zu drehen, hat sich eine Abwärtsspirale der gesetzlichen Rente entwickelt, deren Wirkung immer geringer wurde, obwohl es sich im Kern um ein System handelt, das die geringsten Bürokratiekosten und die effizientesten Leistungen erlaubt. Prinzipiell jedenfalls. Denn während die Rentenversicherung mit etwa 1-1,5% Bürokratiekosten im sozialen Leistungsbürokratievergleich strahlen kann, belasten etwa Riester-Rente oder Rürup-Rente, die privatwirtschaftlich unter rot-grün 1998-2005  eingeführten neuen privaten Ergänzungen die Einzahlenden mit bis zu 25% Bürokratie- oder Systemkosten. Mit Effizienz hat das nichts zu tun. Nur sichert das effiziente System durch ständige Senkungen des Rentenniveaus inzwischen nur noch 48% des ehemaligen Einkommens, während die privaten Ergänzungen horrende Gebühren schlucken und kaum zur Alterssicherung beitragen. Österreich zeigt uns, dass es auch anders geht.

    Die Lüge von der”ergänzenden”  privaten Vorsorge

    Mit den Reformen der Rot-Grünen Regierung wurden erstmals kapitalgetriebene Elemente in die Altersversicherung integriert. Die nicht so ganz abwegige Idee, die Gewinne am Finanzmarkt zu nutzen, um die staatlich eingesammelten Rentengelder zu maximieren, ist im Prinzip nicht falsch, wenn sie sich im sicheren Rahmen bewegt und kontrolliert erfolgt. Die skandinavischen staatlichen Rentenfonds vermehren etwa 25% ihres Kapitals durch den Kauf und Verkauf von Anleihen, Aktienfonds und Wertpapieren, aber sie sind streng kontrolliert und  limitiert. Seitdem wird auch immer wieder die Bedeutung der “privaten Vorsorge” betont und die deutsche Arbeitnehmer:in und Selbständige täglich erinnert, wie wichtig “private Vorsorge” für die Altersversorgung ist. Nur leider hat dieselbe rot-grüne Koalition durch ihre Gesetzgebung zur Erleichterung der “Ich-AG” und Selbstgründung verbunden mit der Lockerung der Bestimmungen über Scheinselbständigkeit und Leiharbeit einen riesigen Markt der scheinselbständigen Mietsklaven – vor allem sichtbar in der Logistikbranche geschaffen.

    Millionen von Scheinselbständigen, die keine Vorsorge treffen können

    Dadurch kommt es nicht nur zu Situationen, dass etwa festangestellte Mitarbeiter:innen, ob in der Metallindustrie oder in der Lebensmittelindustrie für die gleiche Arbeit am gleichen Arbeitsplatz in manchen Fällen bis um die Hälfte schlechter bezahlt werden. Sie haben auch keine Möglichkeit, in sozial adäquadter Weise in die Rentenversicherung einzuzahlen geschweige denn, “private Vorsorge” zu treffen. Das gilt gleichermaßen für die Heere von Paketzustellern, die als Scheinselbständige für die Zustelldienste unterwegs sind. Wer sich einmal die “Sprinter” und anderen Zustellfahrzeuge der bekannten bundesweiten Paketdienste genau anschaut, die die Aufschrift “VWX im Auftrag von YZ” tragen, findet von Macken an allen vier Ecken, abgefahrenen Reifen, selbst ausgebeulten Türen und überzogenem Service ganz bestimmt keinen Gewinn, der in eine private Alterssicherung investiert werden könnte. Sie werden, das ist heute bereits absehbar, die Sozialhilfe im Rentenalter – und damit die Kommunen – massiv belasten.

    Merz’ Vorschläge sind die Axt an der Rente

    Solange sich diese Tatsachen nicht ändern, sind die Vorschläge von Friedrich Merz reiner Zynismus. Denn er möchte die effizienteste und kostensparendste Altersversorgung, die klassische Rentenversicherung, immer weiter marginalisieren, dafür private Vorsorge, die sich das untere Drittel der Bevölkerung nicht leisten kann, zu einer Scheinlösung aufblähen. Und auch die “dritte Säule” seiner Rentenpläne, die betriebliche Altersversorgung, wird angesichts der immer weniger konstanten Berufsbiografien beim gleichen Arbeitgeber und verstärkter Mobilität sowie einem steigenden Anteil von Scheinselbständigen, Freelancern und Arbeitsnomaden wie z.B. “Influencern” im Internet, die sich zudem Steuern- und Sozialabgaben entziehen, zur weltfremden Schimäre. Was Merz anbietet, sind Scheinlösungen für Menschen ab 7.000 € Monatseinkommen. Sie haben mit Daseinsvorsorge für sozial nicht privilegierte Menschen, die nicht erben, Immobilien besitzen oder Coupons schneiden, nichts zu tun. Schon gar nichts mit der Realität von Teilzeitbeschäftigten, die Frau Connemann nun als “Livestyle-Teilzeitkräfte” systematisch  diffamiert. Die Rente wird ohne Umverteilung von oben nach unten niemals mehr sicher für alle. Merz’ Vorschläge wären ein Erfolg der Versicherungslobby, die die Sektkorken knallen lassen wird.  Und Norbert Blüm, könnte er dies alles sehen, würde sich im Grab umdrehen. Nell-Breuning und Conny Adenauer auch. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.  

  17. Merz hat es schon wieder getan: Rentenlüge

    Friedrich Merz ist ein Beispiel dafür, dass eine Kernthese des dialektischen Materialismus: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein” sich immer neu bestätigt. Es führt dazu, dass Reiche und Privilegierte in Führungspositionen das Maß für die Realität beim Regieren verlieren. Sie wissen nicht, was ein Pfund Butter kostet, wie schwer 2,5 Kilo Kartoffeln für die Oma wiegen oder welches Loch der Liter Benzin an der Tankstelle ins Familienbudget reisst.  Was schon in den 80er Jahren zu Helmut Kohls Zeiten und seiner “Geistig-moralischer Erneuerung” – zum “Running Gag” wurde,  gilt heute in verschärftem Maße. Nun möchte der Bundeskanzler die Rente neu ordnen, deren Grundidee auf Konrad Adenauer und den Jesuiten-Pater Oswald von Nell-Breuning, Priester, Sozialphilosoph, Vater des Subsidiaritätsprinzips und der katholischen Soziallehre zurückgeht. Und natürlich auf die SPD.

    Rente war immer zweierlei: Generationenpakt UND Sozialvertrag

    Es bedarf in der Tat einer Reform des Rentensystems, das an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geraten ist. Weil seine Finanzierung von Anfang an darauf beruhte, dass es sich neben dem “Generationenvertrag” – Junge zahlen für alte ein – immer auch um einen sozialen Vertrag zwischen Kapital und Lohnabhängigen handelte. Unternehmen und Arbeitnehmer sollten gleichwertig in die Sicherung der Altersversorgung einzahlen. Dieses Gleichgewicht, die sozialen Lasten der Gesellschaft solidarisch gemeinsam zu tragen, ist ebenso wie der Generationenvertrag gleichermaßen das Versprechen des Sozialvertrages zwischen Kapital und Arbeit. Ohne den  die Soziale Marktwirtschaft der frühen Bundesrepublik Deutschland schon nicht funktioniert hätte.  Diese Tatsache wird in der aktuellen Diskussion schon lange bewusst und absichtlich unterschlagen, von Teilen der Union geleugnet. Die heutige Entwicklung  widerspricht dem Sozialstaatsgebot des Artikel 20 Grundgesetz, nach dem die Bundesrepublik eine sozialer Bundesstaat ist, dessen Aufgabe die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit (nicht der konservative Kampfbegriff “Chancengerechtigkeit”) und gleichwertigen Lebensbedingungen ein soziales Grundrecht unserer Verfassung ist. Deshalb haben Linksliberale wie Ralf Dahrendorf und Karl-Herrmann Flach im sozialen Liberalismus auch diese Positionen der Sozialbindung von Kapital geteilt.

    Maschinensteuer sollte die Gesellschaft am Produktionsfortschritt gerecht beteiligen

    Die Produktivitätsfortschritte und Gewinne der Bundesdeutschen Wirtschaft wurden in den 60er und vor allem 70er Jahren schon in immer weniger hinreichendem Maß an die Beschäftigten und über Beiträge steigender Löhne an die sozialen Sicherungssysteme weitergegeben. Wobei die Öl- und Wirtschaftskrise ab 1974 erstmals die Grenzen der Finanzierbarkeit aufzeigten. Ein immer stärkeres Ungleichgewicht durch Rationalisierungsgewinne der Wirtschaft einerseits und einen Beschäftigungsrückgang durch erstmals wieder steigender Arbeitslosigkeit ab Mitte der 70er Jahre motivierten den Sozialdemokraten Herbert Ehrenberg, Finanzminister unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, 1976 eine “Maschinensteuer” von ihren Gegnern auch “Wertschöpfungsabgabe” genannt, zu fordern, um angesichts des einseitigen raschen Anstieg der Unternehmensgewinne beim gleichzeitigen Ausbluten der Sozialsysteme das soziale Gleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit wieder herzustellen.

    Soziale Verantwortung der Unternehmen wird systematisch ausgeblendet

    Demokratische Öffentlichkeit und das Verhalten mancher Medien – ob aus Unkenntnis oder fehlender finanzieller Ressourcen, um soziale Themen seriös aufzuarbeiten – thematisieren ausschließlich den “demografischen Wandel” und blenden die soziale Verantwortung der Wirtschaft für die Sozialsysteme inzwischen völlig aus. Insofern ist die Diskussion um eine Reform des Rentensystems auch ein Stück des seit Jahrzehnten auch in Europa wütenden “Klassenkampf von oben”, den die Reichen derzeit dabei sind, auf breiter Front zu gewinnen. – wie Warren Buffett, Multimilliardär und Aktienpapst vor einigen Jahren selbst bekannte.

    Konservativen Kreisen ist diese aufklärerische Position ein Greuel. Das hysterische Theater der “Jungen Union” und von Teilen der CDU/CSU Bundestagsfraktion wegen der Rentenbeschlüsse der GroKo im Januar 2026 diente – aus Unwissenheit oder Bosheit – einzig und allein dem Ziel, die Rentenfrage zu einem ausschließlichen Generationenkonflikt zu erklären und die Öffentlichkeit über die eigentliche Dimension des Problems zu täuschen. Mangels historischer Bildung, Sachkunde oder Kritikfähigkeit kommt man damit heutzutage bei 85% der Berliner Journalist:innen durch. Wo waren da eigentlich SPD und Grüne? Linke im Sozialstaat allein zuhaus?

    Was wäre ein hinreichendes Rentenniveau?

    Weil sich Union und SPD in den vergangenen 40 Jahren nicht dazu durchringen konnten, die wahren Probleme der Rente als  Verteilungsproblem zu erkennen, sondern sich darauf verlegten, an Symptomen zu kurieren und an unwesentlichen Stellschrauben zu drehen, hat sich eine Abwärtsspirale der gesetzlichen Rente entwickelt, deren Wirkung immer geringer wurde, obwohl es sich im Kern um ein System handelt, das die geringsten Bürokratiekosten und die effizientesten Leistungen erlaubt. Prinzipiell jedenfalls. Denn während die Rentenversicherung mit etwa 1-1,5% Bürokratiekosten im sozialen Leistungsbürokratievergleich strahlen kann, belasten etwa Riester-Rente oder Rürup-Rente, die privatwirtschaftlich unter rot-grün 1998-2005  eingeführten neuen privaten Ergänzungen die Einzahlenden mit bis zu 25% Bürokratie- oder Systemkosten. Mit Effizienz hat das nichts zu tun. Nur sichert das effiziente System durch ständige Senkungen des Rentenniveaus inzwischen nur noch 48% des ehemaligen Einkommens, während die privaten Ergänzungen horrende Gebühren schlucken und kaum zur Altersversicherung beitragen. Österreich zeigt uns, dass es auch völlig anders geht.

    Die Lüge von der”ergänzenden”  privaten Vorsorge

    Mit den Reformen der Rot-Grünen Regierung wurden erstmals kapitalgetriebene Elemente in die Altersversicherung integriert. Die nicht so ganz abwegige Idee, die Gewinne am Finanzmarkt zu nutzen, um die staatlich eingesammelten Rentengelder zu maximieren, ist im Prinzip nicht falsch, wenn sie sich im sicheren Rahmen bewegt und kontrolliert erfolgt. Die skandinavischen, staatlichen Rentenfonds vermehren etwa 25% ihres Kapitals durch den Kauf und Verkauf von Anleihen, Aktienfonds und Wertpapieren, aber sie sind streng kontrolliert und  limitiert. Seitdem wird auch immer wieder die Bedeutung der “privaten Vorsorge” betont und die deutsche Arbeitnehmer:in und Selbständige täglich erinnert, wie wichtig “Private Vorsorge” für die Altersversorung ist. Nur leider hat dieselbe Rot-Grüne Koalition durch ihre Gesetzgebung zur Erleichterung der “Ich-AG” und Selbstgründung verbunden mit der Lockerung der Bestimmungen über Scheinselbständigkeit und Leiharbeit einen riesigen Markt der scheinselbständigen Mietsklaven – vor allem sichtbar in der Logistikbranche geachaffen.

    Millionen von Scheinselbständigen, die keine Vorsorge treffen können

    Dadurch kommt es nicht nur zu Situationen, dass etwa festangestellte Mitarbeiter:innen, ob in der Metallindustrie oder in der Lebensmittelindustrie für die gleiche Arbeit am gleichen Arbeitsplatz in manchen Fällen bis um die Hälfte schlechter bezahlt werden. Sie haben auch keine Möglichkeit, in sozial anäquadter Weise in die Rentenversicherung einzubezahlen geschweige denn, “private Vorsorge” zu treffen. Das gilt gleichermaßen für die Heere von Paketzustellern, die als Scheinselbständige für die Zustelldienste unterwegs sind. Wer sich einmal die “Sprinter” und anderen Zustellfahrzeuge der bekannten bundesweiten Paketdienste genau anschaut, die die Aufschrift “VWX im Auftrag von YZ” tragen, findet von Macken an allen vier Ecken, abgefahrenen Reifen, selbst ausgebeulten Türen und überzogenem Service ganz bestimmt keinen Gewinn, der in eine private Alterssicherung investiert werden könnte. Sie werden, das ist heute bereits absehbar, die Sozialhilfe im Rentenalter – und damit die Kommunen – massiv belasten.

    Merz’ Vorschläge sind die Axt an der Rente

    Solange sich diese Tatsachen nicht ändern, sind die Vorschläge von Friedrich Merz reiner Zynismus. Denn er möchte die effizienteste und kostensparendste Altersversorgung, die klassische Rentenversicherung immer weiter marginalisieren, dafür private Vorsorge, die sich das untere Drittel der Bevölkerung nicht leisten kann, zu einer Scheinlösung aufblähen. Und auch die “Dritte Säule” seiner Rentenpläne, die betriebliche Altersversorgung wird angesichts der immer weniger konstanten Berufsbiografien beim gleichen Arbeitgeber und verstärkter Mobilität sowie einem steigenden Anteil von Scheinselbständigen, Freelancern und Arbeitsnomaden wie z.B. “Influencern” im Internet, die sich zudem Steuern- und Sozialabgaben entziehen, zur weltfremden Schimäre. Was Merz anbietet, sind Scheinlösungen für Menschen ab 7.000 € Monatseinkommen. Sie haben mit Daseinsvorsorge für sozial nicht privilegierte Menschen, die nicht erben, Immobilien besitzen oder Coupons schneiden, nichts zu tun. Schon gar nichts mit der Realität von Teilzeitbeschäftigten, die Frau Connemann nun als “Livestyle-Teilzeitkräfte” systematisch  diffamiert. Die Rente wird ohne Umverteilung von oben nach unten niemals mehr sicher für alle. Merz’ Vorschläge wären ein Erfolg der Versicherungslobby, die die Sektkorken knallen lassen wird.  Und Norbert Blüm, könnte er dies alles sehen, würde sich im Grab umdrehen. Nell-Bereuning und Conny Adenauer auch. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.  

     

     

    Über Roland Appel:

    Roland Appel ist Publizist und Unternehmensberater, Datenschutzbeauftragter für mittelständische Unternehmen und tätig in Forschungsprojekten. Er war stv. Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und Bundesvorsitzender des Liberalen Hochschulverbandes, Mitglied des Bundesvorstandes der FDP bis 1982. Ab 1983 innen- und rechtspolitscher Mitarbeiter der Grünen im Bundestag. Von 1990-2000 Landtagsabgeordneter der Grünen NRW, ab 1995 deren Fraktionsvorsitzender. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Radikaldemokratischen Stiftung, dem Netzwerk ehemaliger Jungdemokrat*innen/Junge Linke. Er arbeitet und lebt im Rheinland. Mehr über den Autor.... Sie können dem Autor auch im #Fediverse folgen unter: @[email protected]

  18. Merz hat es schon wieder getan: Rentenlüge

    Friedrich Merz ist ein Beispiel dafür, dass eine Kernthese des dialektischen Materialismus: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein” sich immer neu bestätigt. Es führt dazu, dass Reiche und Privilegierte in Führungspositionen das Maß für die Realität beim Regieren verlieren. Sie wissen nicht, was ein Pfund Butter kostet, wie schwer 2,5 Kilo Kartoffeln für die Oma wiegen oder welches Loch der Liter Benzin an der Tankstelle ins Familienbudget reisst.  Was schon in den 80er Jahren zu Helmut Kohls Zeiten und seiner “Geistig-moralischer Erneuerung” – zum “Running Gag” wurde,  gilt heute in verschärftem Maße. Nun möchte der Bundeskanzler die Rente neu ordnen, deren Grundidee auf Konrad Adenauer und den Jesuiten-Pater Oswald von Nell-Breuning, Priester, Sozialphilosoph, Vater des Subsidiaritätsprinzips und der katholischen Soziallehre zurückgeht. Und natürlich auf die SPD.

    Rente war immer zweierlei: Generationenpakt UND Sozialvertrag

    Es bedarf in der Tat einer Reform des Rentensystems, das an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geraten ist. Weil seine Finanzierung von Anfang an darauf beruhte, dass es sich neben dem “Generationenvertrag” – Junge zahlen für alte ein – immer auch um einen sozialen Vertrag zwischen Kapital und Lohnabhängigen handelte. Unternehmen und Arbeitnehmer sollten gleichwertig in die Sicherung der Altersversorgung einzahlen. Dieses Gleichgewicht, die sozialen Lasten der Gesellschaft solidarisch gemeinsam zu tragen, ist ebenso wie der Generationenvertrag gleichermaßen das Versprechen des Sozialvertrages zwischen Kapital und Arbeit. Ohne den  die Soziale Marktwirtschaft der frühen Bundesrepublik Deutschland schon nicht funktioniert hätte.  Diese Tatsache wird in der aktuellen Diskussion schon lange bewusst und absichtlich unterschlagen, von Teilen der Union geleugnet. Die heutige Entwicklung  widerspricht dem Sozialstaatsgebot des Artikel 20 Grundgesetz, nach dem die Bundesrepublik eine sozialer Bundesstaat ist, dessen Aufgabe die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit (nicht der konservative Kampfbegriff “Chancengerechtigkeit”) und gleichwertigen Lebensbedingungen ein soziales Grundrecht unserer Verfassung ist. Deshalb haben Linksliberale wie Ralf Dahrendorf und Karl-Herrmann Flach im sozialen Liberalismus auch diese Positionen der Sozialbindung von Kapital geteilt.

    Maschinensteuer sollte die Gesellschaft am Produktionsfortschritt gerecht beteiligen

    Die Produktivitätsfortschritte und Gewinne der Bundesdeutschen Wirtschaft wurden in den 60er und vor allem 70er Jahren schon in immer weniger hinreichendem Maß an die Beschäftigten und über Beiträge steigender Löhne an die sozialen Sicherungssysteme weitergegeben. Wobei die Öl- und Wirtschaftskrise ab 1974 erstmals die Grenzen der Finanzierbarkeit aufzeigten. Ein immer stärkeres Ungleichgewicht durch Rationalisierungsgewinne der Wirtschaft einerseits und einen Beschäftigungsrückgang durch erstmals wieder steigender Arbeitslosigkeit ab Mitte der 70er Jahre motivierten den Sozialdemokraten Herbert Ehrenberg, Finanzminister unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, 1976 eine “Maschinensteuer” von ihren Gegnern auch “Wertschöpfungsabgabe” genannt, zu fordern, um angesichts des einseitigen raschen Anstieg der Unternehmensgewinne beim gleichzeitigen Ausbluten der Sozialsysteme das soziale Gleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit wieder herzustellen.

    Soziale Verantwortung der Unternehmen wird systematisch ausgeblendet

    Demokratische Öffentlichkeit und das Verhalten mancher Medien – ob aus Unkenntnis oder fehlender finanzieller Ressourcen, um soziale Themen seriös aufzuarbeiten – thematisieren ausschließlich den “demografischen Wandel” und blenden die soziale Verantwortung der Wirtschaft für die Sozialsysteme inzwischen völlig aus. Insofern ist die Diskussion um eine Reform des Rentensystems auch ein Stück des seit Jahrzehnten auch in Europa wütenden “Klassenkampf von oben”, den die Reichen derzeit dabei sind, auf breiter Front zu gewinnen. – wie Warren Buffett, Multimilliardär und Aktienpapst vor einigen Jahren selbst bekannte.

    Konservativen Kreisen ist diese aufklärerische Position ein Greuel. Das hysterische Theater der “Jungen Union” und von Teilen der CDU/CSU Bundestagsfraktion wegen der Rentenbeschlüsse der GroKo im Januar 2026 diente – aus Unwissenheit oder Bosheit – einzig und allein dem Ziel, die Rentenfrage zu einem ausschließlichen Generationenkonflikt zu erklären und die Öffentlichkeit über die eigentliche Dimension des Problems zu täuschen. Mangels historischer Bildung, Sachkunde oder Kritikfähigkeit kommt man damit heutzutage bei 85% der Berliner Journalist:innen durch. Wo waren da eigentlich SPD und Grüne? Linke im Sozialstaat allein zuhaus?

    Was wäre ein hinreichendes Rentenniveau?

    Weil sich Union und SPD in den vergangenen 40 Jahren nicht dazu durchringen konnten, die wahren Probleme der Rente als  Verteilungsproblem zu erkennen, sondern sich darauf verlegten, an Symptomen zu kurieren und an unwesentlichen Stellschrauben zu drehen, hat sich eine Abwärtsspirale der gesetzlichen Rente entwickelt, deren Wirkung immer geringer wurde, obwohl es sich im Kern um ein System handelt, das die geringsten Bürokratiekosten und die effizientesten Leistungen erlaubt. Prinzipiell jedenfalls. Denn während die Rentenversicherung mit etwa 1-1,5% Bürokratiekosten im sozialen Leistungsbürokratievergleich strahlen kann, belasten etwa Riester-Rente oder Rürup-Rente, die privatwirtschaftlich unter rot-grün 1998-2005  eingeführten neuen privaten Ergänzungen die Einzahlenden mit bis zu 25% Bürokratie- oder Systemkosten. Mit Effizienz hat das nichts zu tun. Nur sichert das effiziente System durch ständige Senkungen des Rentenniveaus inzwischen nur noch 48% des ehemaligen Einkommens, während die privaten Ergänzungen horrende Gebühren schlucken und kaum zur Altersversicherung beitragen. Österreich zeigt uns, dass es auch völlig anders geht.

    Die Lüge von der”ergänzenden”  privaten Vorsorge

    Mit den Reformen der Rot-Grünen Regierung wurden erstmals kapitalgetriebene Elemente in die Altersversicherung integriert. Die nicht so ganz abwegige Idee, die Gewinne am Finanzmarkt zu nutzen, um die staatlich eingesammelten Rentengelder zu maximieren, ist im Prinzip nicht falsch, wenn sie sich im sicheren Rahmen bewegt und kontrolliert erfolgt. Die skandinavischen, staatlichen Rentenfonds vermehren etwa 25% ihres Kapitals durch den Kauf und Verkauf von Anleihen, Aktienfonds und Wertpapieren, aber sie sind streng kontrolliert und  limitiert. Seitdem wird auch immer wieder die Bedeutung der “privaten Vorsorge” betont und die deutsche Arbeitnehmer:in und Selbständige täglich erinnert, wie wichtig “Private Vorsorge” für die Altersversorung ist. Nur leider hat dieselbe Rot-Grüne Koalition durch ihre Gesetzgebung zur Erleichterung der “Ich-AG” und Selbstgründung verbunden mit der Lockerung der Bestimmungen über Scheinselbständigkeit und Leiharbeit einen riesigen Markt der scheinselbständigen Mietsklaven – vor allem sichtbar in der Logistikbranche geachaffen.

    Millionen von Scheinselbständigen, die keine Vorsorge treffen können

    Dadurch kommt es nicht nur zu Situationen, dass etwa festangestellte Mitarbeiter:innen, ob in der Metallindustrie oder in der Lebensmittelindustrie für die gleiche Arbeit am gleichen Arbeitsplatz in manchen Fällen bis um die Hälfte schlechter bezahlt werden. Sie haben auch keine Möglichkeit, in sozial anäquadter Weise in die Rentenversicherung einzubezahlen geschweige denn, “private Vorsorge” zu treffen. Das gilt gleichermaßen für die Heere von Paketzustellern, die als Scheinselbständige für die Zustelldienste unterwegs sind. Wer sich einmal die “Sprinter” und anderen Zustellfahrzeuge der bekannten bundesweiten Paketdienste genau anschaut, die die Aufschrift “VWX im Auftrag von YZ” tragen, findet von Macken an allen vier Ecken, abgefahrenen Reifen, selbst ausgebeulten Türen und überzogenem Service ganz bestimmt keinen Gewinn, der in eine private Alterssicherung investiert werden könnte. Sie werden, das ist heute bereits absehbar, die Sozialhilfe im Rentenalter – und damit die Kommunen – massiv belasten.

    Merz’ Vorschläge sind die Axt an der Rente

    Solange sich diese Tatsachen nicht ändern, sind die Vorschläge von Friedrich Merz reiner Zynismus. Denn er möchte die effizienteste und kostensparendste Altersversorgung, die klassische Rentenversicherung immer weiter marginalisieren, dafür private Vorsorge, die sich das untere Drittel der Bevölkerung nicht leisten kann, zu einer Scheinlösung aufblähen. Und auch die “Dritte Säule” seiner Rentenpläne, die betriebliche Altersversorgung wird angesichts der immer weniger konstanten Berufsbiografien beim gleichen Arbeitgeber und verstärkter Mobilität sowie einem steigenden Anteil von Scheinselbständigen, Freelancern und Arbeitsnomaden wie z.B. “Influencern” im Internet, die sich zudem Steuern- und Sozialabgaben entziehen, zur weltfremden Schimäre. Was Merz anbietet, sind Scheinlösungen für Menschen ab 7.000 € Monatseinkommen. Sie haben mit Daseinsvorsorge für sozial nicht privilegierte Menschen, die nicht erben, Immobilien besitzen oder Coupons schneiden, nichts zu tun. Schon gar nichts mit der Realität von Teilzeitbeschäftigten, die Frau Connemann nun als “Livestyle-Teilzeitkräfte” systematisch  diffamiert. Die Rente wird ohne Umverteilung von oben nach unten niemals mehr sicher für alle. Merz’ Vorschläge wären ein Erfolg der Versicherungslobby, die die Sektkorken knallen lassen wird.  Und Norbert Blüm, könnte er dies alles sehen, würde sich im Grab umdrehen. Nell-Bereuning und Conny Adenauer auch. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.  

     

     

    Über Roland Appel:

    Roland Appel ist Publizist und Unternehmensberater, Datenschutzbeauftragter für mittelständische Unternehmen und tätig in Forschungsprojekten. Er war stv. Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und Bundesvorsitzender des Liberalen Hochschulverbandes, Mitglied des Bundesvorstandes der FDP bis 1982. Ab 1983 innen- und rechtspolitscher Mitarbeiter der Grünen im Bundestag. Von 1990-2000 Landtagsabgeordneter der Grünen NRW, ab 1995 deren Fraktionsvorsitzender. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Radikaldemokratischen Stiftung, dem Netzwerk ehemaliger Jungdemokrat*innen/Junge Linke. Er arbeitet und lebt im Rheinland. Mehr über den Autor.... Sie können dem Autor auch im #Fediverse folgen unter: @[email protected]

  19. Merz hat es schon wieder getan: Rentenlüge

    Friedrich Merz ist ein Beispiel dafür, dass eine Kernthese des dialektischen Materialismus: “Das Sein bestimmt das Bewusstsein” sich immer neu bestätigt. Es führt dazu, dass Reiche und Privilegierte in Führungspositionen das Maß für die Realität beim Regieren verlieren. Sie wissen nicht, was ein Pfund Butter kostet, wie schwer 2,5 Kilo Kartoffeln für die Oma wiegen oder welches Loch der Liter Benzin an der Tankstelle ins Familienbudget reisst.  Was schon in den 80er Jahren zu Helmut Kohls Zeiten und seiner “Geistig-moralischer Erneuerung” – zum “Running Gag” wurde,  gilt heute in verschärftem Maße. Nun möchte der Bundeskanzler die Rente neu ordnen, deren Grundidee auf Konrad Adenauer und den Jesuiten-Pater Oswald von Nell-Breuning, Priester, Sozialphilosoph, Vater des Subsidiaritätsprinzips und der katholischen Soziallehre zurückgeht. Und natürlich auf die SPD.

    Rente war immer zweierlei: Generationenpakt UND Sozialvertrag

    Es bedarf in der Tat einer Reform des Rentensystems, das an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geraten ist. Weil seine Finanzierung von Anfang an darauf beruhte, dass es sich neben dem “Generationenvertrag” – Junge zahlen für alte ein – immer auch um einen sozialen Vertrag zwischen Kapital und Lohnabhängigen handelte. Unternehmen und Arbeitnehmer sollten gleichwertig in die Sicherung der Altersversorgung einzahlen. Dieses Gleichgewicht, die sozialen Lasten der Gesellschaft solidarisch gemeinsam zu tragen, ist ebenso wie der Generationenvertrag gleichermaßen das Versprechen des Sozialvertrages zwischen Kapital und Arbeit. Ohne den  die Soziale Marktwirtschaft der frühen Bundesrepublik Deutschland schon nicht funktioniert hätte.  Diese Tatsache wird in der aktuellen Diskussion schon lange bewusst und absichtlich unterschlagen, von Teilen der Union geleugnet. Die heutige Entwicklung  widerspricht dem Sozialstaatsgebot des Artikel 20 Grundgesetz, nach dem die Bundesrepublik eine sozialer Bundesstaat ist, dessen Aufgabe die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit, Chancengleichheit (nicht der konservative Kampfbegriff “Chancengerechtigkeit”) und gleichwertigen Lebensbedingungen ein soziales Grundrecht unserer Verfassung ist. Deshalb haben Linksliberale wie Ralf Dahrendorf und Karl-Herrmann Flach im sozialen Liberalismus auch diese Positionen der Sozialbindung von Kapital geteilt.

    Maschinensteuer sollte die Gesellschaft am Produktionsfortschritt gerecht beteiligen

    Die Produktivitätsfortschritte und Gewinne der Bundesdeutschen Wirtschaft wurden in den 60er und vor allem 70er Jahren schon in immer weniger hinreichendem Maß an die Beschäftigten und über Beiträge steigender Löhne an die sozialen Sicherungssysteme weitergegeben. Wobei die Öl- und Wirtschaftskrise ab 1974 erstmals die Grenzen der Finanzierbarkeit aufzeigten. Ein immer stärkeres Ungleichgewicht durch Rationalisierungsgewinne der Wirtschaft einerseits und einen Beschäftigungsrückgang durch erstmals wieder steigender Arbeitslosigkeit ab Mitte der 70er Jahre motivierten den Sozialdemokraten Herbert Ehrenberg, Finanzminister unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, 1976 eine “Maschinensteuer” von ihren Gegnern auch “Wertschöpfungsabgabe” genannt, zu fordern, um angesichts des einseitigen raschen Anstieg der Unternehmensgewinne beim gleichzeitigen Ausbluten der Sozialsysteme das soziale Gleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit wieder herzustellen.

    Soziale Verantwortung der Unternehmen wird systematisch ausgeblendet

    Demokratische Öffentlichkeit und das Verhalten mancher Medien – ob aus Unkenntnis oder fehlender finanzieller Ressourcen, um soziale Themen seriös aufzuarbeiten – thematisieren ausschließlich den “demografischen Wandel” und blenden die soziale Verantwortung der Wirtschaft für die Sozialsysteme inzwischen völlig aus. Insofern ist die Diskussion um eine Reform des Rentensystems auch ein Stück des seit Jahrzehnten auch in Europa wütenden “Klassenkampf von oben”, den die Reichen derzeit dabei sind, auf breiter Front zu gewinnen. – wie Warren Buffett, Multimilliardär und Aktienpapst vor einigen Jahren selbst bekannte.

    Konservativen Kreisen ist diese aufklärerische Position ein Greuel. Das hysterische Theater der “Jungen Union” und von Teilen der CDU/CSU Bundestagsfraktion wegen der Rentenbeschlüsse der GroKo im Januar 2026 diente – aus Unwissenheit oder Bosheit – einzig und allein dem Ziel, die Rentenfrage zu einem ausschließlichen Generationenkonflikt zu erklären und die Öffentlichkeit über die eigentliche Dimension des Problems zu täuschen. Mangels historischer Bildung, Sachkunde oder Kritikfähigkeit kommt man damit heutzutage bei 85% der Berliner Journalist:innen durch. Wo waren da eigentlich SPD und Grüne? Linke im Sozialstaat allein zuhaus?

    Was wäre ein hinreichendes Rentenniveau?

    Weil sich Union und SPD in den vergangenen 40 Jahren nicht dazu durchringen konnten, die wahren Probleme der Rente als  Verteilungsproblem zu erkennen, sondern sich darauf verlegten, an Symptomen zu kurieren und an unwesentlichen Stellschrauben zu drehen, hat sich eine Abwärtsspirale der gesetzlichen Rente entwickelt, deren Wirkung immer geringer wurde, obwohl es sich im Kern um ein System handelt, das die geringsten Bürokratiekosten und die effizientesten Leistungen erlaubt. Prinzipiell jedenfalls. Denn während die Rentenversicherung mit etwa 1-1,5% Bürokratiekosten im sozialen Leistungsbürokratievergleich strahlen kann, belasten etwa Riester-Rente oder Rürup-Rente, die privatwirtschaftlich unter rot-grün 1998-2005  eingeführten neuen privaten Ergänzungen die Einzahlenden mit bis zu 25% Bürokratie- oder Systemkosten. Mit Effizienz hat das nichts zu tun. Nur sichert das effiziente System durch ständige Senkungen des Rentenniveaus inzwischen nur noch 48% des ehemaligen Einkommens, während die privaten Ergänzungen horrende Gebühren schlucken und kaum zur Altersversicherung beitragen. Österreich zeigt uns, dass es auch völlig anders geht.

    Die Lüge von der”ergänzenden”  privaten Vorsorge

    Mit den Reformen der Rot-Grünen Regierung wurden erstmals kapitalgetriebene Elemente in die Altersversicherung integriert. Die nicht so ganz abwegige Idee, die Gewinne am Finanzmarkt zu nutzen, um die staatlich eingesammelten Rentengelder zu maximieren, ist im Prinzip nicht falsch, wenn sie sich im sicheren Rahmen bewegt und kontrolliert erfolgt. Die skandinavischen, staatlichen Rentenfonds vermehren etwa 25% ihres Kapitals durch den Kauf und Verkauf von Anleihen, Aktienfonds und Wertpapieren, aber sie sind streng kontrolliert und  limitiert. Seitdem wird auch immer wieder die Bedeutung der “privaten Vorsorge” betont und die deutsche Arbeitnehmer:in und Selbständige täglich erinnert, wie wichtig “Private Vorsorge” für die Altersversorung ist. Nur leider hat dieselbe Rot-Grüne Koalition durch ihre Gesetzgebung zur Erleichterung der “Ich-AG” und Selbstgründung verbunden mit der Lockerung der Bestimmungen über Scheinselbständigkeit und Leiharbeit einen riesigen Markt der scheinselbständigen Mietsklaven – vor allem sichtbar in der Logistikbranche geachaffen.

    Millionen von Scheinselbständigen, die keine Vorsorge treffen können

    Dadurch kommt es nicht nur zu Situationen, dass etwa festangestellte Mitarbeiter:innen, ob in der Metallindustrie oder in der Lebensmittelindustrie für die gleiche Arbeit am gleichen Arbeitsplatz in manchen Fällen bis um die Hälfte schlechter bezahlt werden. Sie haben auch keine Möglichkeit, in sozial anäquadter Weise in die Rentenversicherung einzubezahlen geschweige denn, “private Vorsorge” zu treffen. Das gilt gleichermaßen für die Heere von Paketzustellern, die als Scheinselbständige für die Zustelldienste unterwegs sind. Wer sich einmal die “Sprinter” und anderen Zustellfahrzeuge der bekannten bundesweiten Paketdienste genau anschaut, die die Aufschrift “VWX im Auftrag von YZ” tragen, findet von Macken an allen vier Ecken, abgefahrenen Reifen, selbst ausgebeulten Türen und überzogenem Service ganz bestimmt keinen Gewinn, der in eine private Alterssicherung investiert werden könnte. Sie werden, das ist heute bereits absehbar, die Sozialhilfe im Rentenalter – und damit die Kommunen – massiv belasten.

    Merz’ Vorschläge sind die Axt an der Rente

    Solange sich diese Tatsachen nicht ändern, sind die Vorschläge von Friedrich Merz reiner Zynismus. Denn er möchte die effizienteste und kostensparendste Altersversorgung, die klassische Rentenversicherung immer weiter marginalisieren, dafür private Vorsorge, die sich das untere Drittel der Bevölkerung nicht leisten kann, zu einer Scheinlösung aufblähen. Und auch die “Dritte Säule” seiner Rentenpläne, die betriebliche Altersversorgung wird angesichts der immer weniger konstanten Berufsbiografien beim gleichen Arbeitgeber und verstärkter Mobilität sowie einem steigenden Anteil von Scheinselbständigen, Freelancern und Arbeitsnomaden wie z.B. “Influencern” im Internet, die sich zudem Steuern- und Sozialabgaben entziehen, zur weltfremden Schimäre. Was Merz anbietet, sind Scheinlösungen für Menschen ab 7.000 € Monatseinkommen. Sie haben mit Daseinsvorsorge für sozial nicht privilegierte Menschen, die nicht erben, Immobilien besitzen oder Coupons schneiden, nichts zu tun. Schon gar nichts mit der Realität von Teilzeitbeschäftigten, die Frau Connemann nun als “Livestyle-Teilzeitkräfte” systematisch  diffamiert. Die Rente wird ohne Umverteilung von oben nach unten niemals mehr sicher für alle. Merz’ Vorschläge wären ein Erfolg der Versicherungslobby, die die Sektkorken knallen lassen wird.  Und Norbert Blüm, könnte er dies alles sehen, würde sich im Grab umdrehen. Nell-Bereuning und Conny Adenauer auch. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.  

     

     

    Über Roland Appel:

    Roland Appel ist Publizist und Unternehmensberater, Datenschutzbeauftragter für mittelständische Unternehmen und tätig in Forschungsprojekten. Er war stv. Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und Bundesvorsitzender des Liberalen Hochschulverbandes, Mitglied des Bundesvorstandes der FDP bis 1982. Ab 1983 innen- und rechtspolitscher Mitarbeiter der Grünen im Bundestag. Von 1990-2000 Landtagsabgeordneter der Grünen NRW, ab 1995 deren Fraktionsvorsitzender. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Radikaldemokratischen Stiftung, dem Netzwerk ehemaliger Jungdemokrat*innen/Junge Linke. Er arbeitet und lebt im Rheinland. Mehr über den Autor.... Sie können dem Autor auch im #Fediverse folgen unter: @[email protected]

  20. Stabile Demokratie - Ist Adenauers Erbe in Gefahr?

    Mit Blick auf Konrad Adenauers Realpolitik nach dem 2.Weltkrieg streiten Gäste und Hörer über Europas Verteidigung, USA-Abhängigkeit und Russlands Kurs.#KonradAdenauer #Westbindung #EuropäischeUnion #Verteidigung #NATO #KalterKrieg #Generationenvertrag #Demokratie
    Konrad Adenauer brachte der Bundesrepublik Stabilität. Heute ist sein Erbe in Gefahr

  21. Stabile Demokratie - Ist Adenauers Erbe in Gefahr?

    Mit Blick auf Konrad Adenauers Realpolitik nach dem 2.Weltkrieg streiten Gäste und Hörer über Europas Verteidigung, USA-Abhängigkeit und Russlands Kurs.#KonradAdenauer #Westbindung #EuropäischeUnion #Verteidigung #NATO #KalterKrieg #Generationenvertrag #Demokratie
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  22. Stabile Demokratie - Ist Adenauers Erbe in Gefahr?

    Mit Blick auf Konrad Adenauers Realpolitik nach dem 2.Weltkrieg streiten Gäste und Hörer über Europas Verteidigung, USA-Abhängigkeit und Russlands Kurs.#KonradAdenauer #Westbindung #EuropäischeUnion #Verteidigung #NATO #KalterKrieg #Generationenvertrag #Demokratie
    Konrad Adenauer brachte der Bundesrepublik Stabilität. Heute ist sein Erbe in Gefahr

  23. Stabile Demokratie - Ist Adenauers Erbe in Gefahr?

    Mit Blick auf Konrad Adenauers Realpolitik nach dem 2.Weltkrieg streiten Gäste und Hörer über Europas Verteidigung, USA-Abhängigkeit und Russlands Kurs.#KonradAdenauer #Westbindung #EuropäischeUnion #Verteidigung #NATO #KalterKrieg #Generationenvertrag #Demokratie
    Konrad Adenauer brachte der Bundesrepublik Stabilität. Heute ist sein Erbe in Gefahr

  24. Stabile Demokratie - Ist Adenauers Erbe in Gefahr?

    Mit Blick auf Konrad Adenauers Realpolitik nach dem 2.Weltkrieg streiten Gäste und Hörer über Europas Verteidigung, USA-Abhängigkeit und Russlands Kurs.#KonradAdenauer #Westbindung #EuropäischeUnion #Verteidigung #NATO #KalterKrieg #Generationenvertrag #Demokratie
    Konrad Adenauer brachte der Bundesrepublik Stabilität. Heute ist sein Erbe in Gefahr

  25. Unpopular opinion: Die Grünen sind konservativer als die CDU/CSU. Welche Partei will denn eher bewahren, was unser Leben (auf diesem Planeten) überhaupt erst ermöglicht. Sowohl für uns als auch die Generationen, die nach uns kommen.
    Ohne Zukunft sind Traditionen, Christliche Werte und wandlungskritische Einstellungen sowieso für den Hintern.
    Die Dekadenz von "Kümmert mich doch eh nicht. Ich bin längst tot, wenn das passiert" kotzt mich an. #Generationenvertrag my ass.

  26. Das wirklich Schöne an der #Rentenlüge der #Union, am gebrochenen #Generationenvertrag und am neuen #Faschismus ist: Nichts davon wird die #Klimakrise stoppen. Aber die Klimakrise wird all diese Probleme für meine Generation lösen. Auf ihre ganz eigene, gnadenlose Art.

  27. Das wirklich Schöne an der #Rentenlüge der #Union, am gebrochenen #Generationenvertrag und am neuen #Faschismus ist: Nichts davon wird die #Klimakrise stoppen. Aber die Klimakrise wird all diese Probleme für meine Generation lösen. Auf ihre ganz eigene, gnadenlose Art.

  28. Das wirklich Schöne an der #Rentenlüge der #Union, am gebrochenen #Generationenvertrag und am neuen #Faschismus ist: Nichts davon wird die #Klimakrise stoppen. Aber die Klimakrise wird all diese Probleme für meine Generation lösen. Auf ihre ganz eigene, gnadenlose Art.

  29. Das wirklich Schöne an der #Rentenlüge der #Union, am gebrochenen #Generationenvertrag und am neuen #Faschismus ist: Nichts davon wird die #Klimakrise stoppen. Aber die Klimakrise wird all diese Probleme für meine Generation lösen. Auf ihre ganz eigene, gnadenlose Art.

  30. Das wirklich Schöne an der #Rentenlüge der #Union, am gebrochenen #Generationenvertrag und am neuen #Faschismus ist: Nichts davon wird die #Klimakrise stoppen. Aber die Klimakrise wird all diese Probleme für meine Generation lösen. Auf ihre ganz eigene, gnadenlose Art.

  31. @tagesschau Das von #Adenauer #CDU zum #Generationenvertrag umgebaute #Rentensystem ist am Ende, wird einseitig von der jungen Generation aufgekündigt.

    Das beweist einmal mehr, wie kurzsichtig CDU-Politiker sind. In Europa gibt es viele bessere Systeme, wo man am Lebensende nicht hungern muss. Wir haben dabei noch die größte Wirtschaft in Europa, das größte BIP, und die CDU bekommt es nicht hin!

    Wir Boomer mussten uns ausbeuten lassen und einzahlen. Da haben sie das Geld nur so rausgeworfen.

  32. 💥 Spannender Vorstoß: Ein „Pflichtjahr für Rentner:innen“
    Die Idee polarisiert. Politisch kaum durchsetzbar, aber: Sie rührt am Kernproblem 👉 Wer trägt die Lasten von #Klimakrise Pflege & Sicherheit?

    Vielleicht brauchen wir weniger Empörung – und mehr Mut für einen neuen #Generationenvertrag.

    👉 Vorschlag: Ehrenamt attraktiv machen – mit Rentenpunkten, Anerkennung, leichteren Strukturen. So entsteht echter #GesellschaftlicherZusammenhalt.

    tagesspiegel.de/politik/brisan

  33. Wie plötzlich wieder viele über #Lebensleistung schwadronieren können und was man „verdient“ habe.

    Schlagt euch das aus dem Kopf.

    Ihr habt gearbeitet und dafür Geld bekommen. Das ist der Deal.

    Der #Generationenvertrag hat nichts mit „Lebensleistung“ zu tun, auch nichts mit Anerkennung, nach der es manchem dürstet. Er definiert eine Umverteilung Arbeitender zu nicht-mehr-Arbeitenden. Die ist fraglos geboten, notwendig und steht mittlerweile wegen diverser Parameter unter keinem guten Stern. ½