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    Meine Kritik an den Grünen ist kein dummes Grünen-Bashing. Ich habe Angst davor was passiert, wenn irgendwann eine AfD-Regierung all diese Werkzeuge übernimmt. Die Geschichte zeigt: Überwachung trifft am Ende immer Minderheiten, die Opposition und Kritiker zuerst. Wer heute leichtfertig unsere Freiheit abbaut, baut die Werkzeuge der Faschisten für Morgen.

    #Gruene #AfD #Demokratie #Überwachung #Freiheit #EinfacheSprache

  2. Slopaganda-Krieg

    Iran dominiert im Slopaganda-Krieg: Mit Legosteinen gegen das Weiße Haus

    Der Iran gewinnt mit KI-generierten Lego-Clips etliche Schlachten gegen die Trump-Regierung – zumindest im Netz. Millionenfach geklickt, weltweit geteilt: Der iranische Propaganda-Erfolg basiert auf einem Prinzip, das längst ein eigenständiges Genre geworden ist.

    Im Propagandakrieg mit den USA hat der Iran eine Art neue Wunderwaffe entwickelt: KI-generierte Clips in Legostein-Optik. Die Trump-Administration erscheint in den Videos als inkompetent, verzweifelt, dysfunktional, korrupt und politisch angezählt. Mal ist Trump ein Zirkusclown, mal eine senile Karikatur mit einer Liebe zu Diet Coke. Die Lego-Clips sind oft mehrere Minuten lang und bestehen aus Memes, popkulturellen Referenzen sowie schnellen Cuts, mit Rock, Rap oder Trap unterlegt. Regelmäßig kommen neue Videos hinzu, die millionenfach geklickt werden. Dieser Typ von Produktionen wird „Slopaganda“ genannt. Ein Kofferwort aus Slop (englisch für massenhaft produzierten KI-Müll) und Propaganda.

    Kaum war der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran verkündet, veröffentlichten offizielle Kanäle des iranischen Regimes ein neues Video. Im Bild ein weinender Lego-Trump, der einen Taco isst. Der Post dazu schreibt: „TACO will always remain TACO“. Eine Anspielung auf „Trump Always Chickens Out“ – das Akronym stammt ursprünglich von der Wall Street. Trump habe demnach kapituliert, Iran gesiegt und der Welt damit gezeigt, wie man den US-Imperialismus zerschlage. Das iranische Konsulat im indischen Hyderabad trollte wenige Tage später nach und veröffentlichte einen KI-Clip, in dem ein frustrierter Trump mit einer abwesenden iranischen Delegation verhandelt. Die iranische Botschaft in Ghana postete darauf den Lego-Clip eines schlafenden Trumps: Er träume wohl davon, den Iran besiegt zu haben. „Lasst ihn schlafen.“

    Viele Expert:innen sind vom Erfolg der viralen KI-Clips überrascht und sich in einer Sache einig: Der Iran hat die Propagandaschlacht im Netz längst gewonnen. Das Institute for Strategic Dialogue (ISD) drückt dies in konkreten Zahlen aus. Demnach haben Views und Likes offizieller iranischer Regierungs-Accounts in den ersten 50 Tagen seit Kriegsbeginn um das 30-Fache zugenommen. Zusammen kommen diese Accounts auf über 900 Millionen Views in den sozialen Medien. Die Trump-Administration ist mit ihrem Material weit entfernt von solchen Zahlen.

    Hinter den Lego-Clips steht eine iranische Gruppe namens „Explosive Media“. Nach eigenen Angaben weniger als zehn junge Menschen zwischen 19 und 25 Jahren. Die Gruppe bezeichnet sich als „unabhängig“, ihr Sprecher räumte im Interview mit der BBC jedoch ein, dass das iranische Regime „Kunde“ sei und man eine Lizenz für die Internetnutzung habe. So unabhängig wie ein Internetzugang im Iran also sein kann. Für 99 Prozent der iranischen Bevölkerung ist der Internetzugang seit Januar schließlich gesperrt, kritisiert NetBlocks. Das iranische Regime begründet dies mit dem Schutz vor „Desinformation“.

    Explosive Media sagte der BBC, das Ziel sei es, Menschen zu erreichen, die sich normalerweise nicht mit Nachrichten zum Iran-Krieg auseinandersetzen. Dass moralische Appelle nicht funktionieren, hat der Iran schnell gemerkt: Die New York Times hat die Evolution iranischer Posts unter die Lupe genommen. Hinweise auf die Zahl toter Kinder erzielten demnach keine Reichweite. KI-Clips gingen demgegenüber durch die Decke. Die Iran-Anthropologin Narges Bajoghli, die seit über einem Jahrzehnt politische Diskurse auf Social Media beobachtet, sagte laut Guardian, sie habe in 15 Jahren noch nie ein Thema erlebt, bei dem sich verschiedene politische Algorithmen so deutlich überlappten. Von MAGA-Konten über moderate Republikaner:innen bis hin zu Linken teilten demnach viele täglich iranische Propaganda-Inhalte.

    Anschlussfähig an westliche Internetkultur

    „Sie haben es geschafft, genau jene Ästhetik von Identität und Kultur zu treffen, für die das Internet eigentlich da ist“, sagt Renée DiResta gegenüber der New York Timesüber Explosive Media. „Sie haben ein Regime, das brutal und ziemlich schrecklich ist und weltweit nicht gerade einen guten Ruf genoss, in eine Art mutigen, sympathischen Underdog verwandelt.“

    Dass die Lego-Clips aus dem Iran stammen, wird dabei nicht direkt offensichtlich. Die KI-Clips sollen anschlussfähig an die westliche Internetkultur sein. Dazu greifen sie insbesondere aktuelle innenpolitische Kontroversen um die Trump-Regierung auf. Der Iran-Krieg ist demnach ein Ablenkungsmanöver von den Epstein-Files. „Kriegsminister“ Pete Hegseth ein spielsüchtiger Trunkenbold und FBI-Chef Kash Patel ebenfalls eine Witzfigur mit Hang zum Alkoholexzess. Die Trump-Administration liefert genug Kontroversen für das Material. Doch auch große gesellschaftliche Zerwürfnisse und historische Kriegsverbrechen werden in den Clips verhandelt. Der Iran reiht sich so bei den historisch Unterdrückten ein. Verkörpert durch die Opfer des Vietnamkriegs, in Gaza, von Hiroshima und Nagasaki oder der Indigenen. Auch die Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung Malcolm X ist mit von der Partie.

    Der US-Krieg im Iran ist derweil so unpopulär wie der US-Präsident selbst. Der Iran weiß, dass der Krieg militärisch nicht gewonnen werden kann. Die beste Strategie sei es demnach, die öffentliche Meinung auf die eigene Seite zu bringen, sagte Medienanalytiker Marc Owen Jones zu Al Jazeera. In der heutigen Kommunikationslandschaft sei es so, dass „Troll-Propaganda“ und „Smack-Talk“ die Oberhand gewönnen. Trump selbst hatte dies lange Zeit mit seinen „Shitpostings“ auf Truth Social vorgemacht: Ein Clip etwa zeigt ihn in einem Kampfjet, der Exkremente auf „No Kings“-Demonstrierende abwirft.

    Der Propagandaforscher Marcus Bösch von der Universität Münster ordnet die Welle an Lego-Clips deshalb nicht als isolierte iranische Erfindung ein, sondern als Reaktion. Das Weiße Haus habe monatelang selbst auf Memes, KI-Content und Referenzen aus Computerspielen  gesetzt. Was Iran jetzt liefere, sagt Bösch dem ZDF, sei eine Spiegelung dieser Logik mit eigenen Mitteln.

    Es gibt jedoch auch eine technische Begründung für Lego: Die kindlich-unschuldige Comic-Optik ist weniger dem Risiko ausgesetzt, von den Plattformen herausgefiltert zu werden. Ein einfacher technischer Workaround, meint Radio Free Liberty. Hinzu komme, dass KI die Lego-Menschen viel schneller berechnen könne. Sinngemäß: Lego-Körper haben glatte Oberflächen und null Finger. Mimik und Gestik haben die Komplexität von Emojis. Für eine Propagandastrategie, die auch auf Quantität setzt, ist das ideal. Wie der Spielzeughersteller Lego Group das hingegen findet, weiß niemand. Er hat sich bisher nicht geäußert.

    Lego-Viralität durch staatliche Propaganda-Strategie

    Die Analyseplattform Graphika hat laut Forbes dokumentiert, wie Iran die Clips verbreitete: Explosive Media veröffentlichte das Material auf Telegram und binnen einer Stunde reposteten die staatsnahe iranische Nachrichtenagentur Tasnim und der russische Auslandssender RT diese auf Plattformen wie X. Parallel dazu amplifizierten tausende Accounts die Posts mit gleichen Hashtags und gleicher Rhetorik.

    Hinter der organischen Viralität steht also eine koordinierte Verbreitungsstrategie. Das ISD beobachtet rund 150 X‑Accounts iranischer Diplomat:innen und Regierungsstellen und hat dokumentiert, wie sie sich seit Kriegsbeginn gegenseitig amplifizieren. Der Forscher Joseph Bodnar fasst das Prinzip knapp zusammen: Aus dem klassischen „shock and awe“ der Kriegspropaganda sei „shock and share“ geworden. Auf Lego-Optik allein setzt Iran dabei nicht. Die iranische Botschaft in Tadschikistan erzielte laut der ISD-Studie den meistgesehenen Einzelpost. 24,1 Millionen sahen sich an, wie Jesus den US-Präsidenten Trump in eine Feuergrube boxt – und zwar aus dem KI-Bild, das Trump zuvor gepostet hatte. Es zeigt ihn selbst als Jesus.

    Die Lego-Propaganda sei nur der sichtbarste Teil einer breiteren iranischen KI-Propaganda, sagt das Reuters Institute: Im selben Informationsraum kursieren Inhalte, die nicht als Satire erkennbar seien. Die staatsnahe iranische Teheran Times postete demnach KI-Fakes von Satellitenbildern eines angeblich von iranischen Drohnen zerstörten US-Radars in Katar. Fast eine Million Views.

    Echte Fotos können als KI-Fakes diskreditiert werden, KI-Fakes als echt erklärt werden. In dieser Umgebung nehmen, so das Reuters Institute, Lego-Clips eine Sonderrolle ein: Sie deklarieren sich selbst als Satire und liefern deshalb keine direkten Anhaltspunkte für Faktenchecks.

    „Unsere größte Befürchtung ist eine Eskalation der Rhetorik, die den Krieg als Spiel darstellt“, sagt Sam Dubberley von Human Rights Watch. „Für uns ist es in Konflikten entscheidend, zivile Opfer so weit wie möglich zu vermeiden. Wenn man jedoch Memes, Videospiele oder Lego-Videos verwendet, wirkt der Krieg nicht real. Wenn es zu einer solchen ‚Memeifizierung’ des Krieges kommt, verschärft sich die Rhetorik, was zu weiteren Konflikten und mehr zivilen Opfern führen könnte.“

    Slopaganda etabliert sich

    Aus den KI-Clips ist ein Genre geworden: Slopaganda. Der Fokus liegt auf dem, was klickt und zirkuliert, nicht auf dem, was stimmt. Tote Schulkinder finden weniger Aufmerksamkeit als weinende Lego-Trumps. Iran hat lediglich die Logik der westlichen Internetkultur und Aufmerksamkeitsökonomie utilisiert. Authentizität wird dabei optional. Slopaganda, hat der Guardian präzisiert, ziele nicht auf Faktentreue. Sie wolle nicht überzeugen, sondern Assoziationen erzeugen.

    Lucasz Olejnik vom King’s College London spricht von „War Gamification“: Die kindlich vertraute Optik senke die Abwehr des Publikums genau in dem Moment, in dem die politische Botschaft platziert wird. Daniel Butler, Professor für Politikwissenschaft, argumentiert ähnlich, dass Lego-Bilder Krieg und Leid „weniger drastisch“ und „leichter teilbar“ erscheinen lassen. Schreckliche Realitäten würden in die Bildsprache von Spielzeug und Kindheit übersetzt. Zerbombte Schulen würden in Plastikbausteine verwandelt. Der Wert menschlichen Lebens werde gemindert.

    YouTube hat den Hauptkanal von Explosive Media Mitte April gesperrt. Er verstoße gegen die Richtlinien zu Spam und Täuschung. Auch Instagram ging teilweise gegen Accounts vor. Am 7. Mai schreibt Explosive Media im Telegram-Channel: „Drei Accounts auf einmal! So etwas machen nur Verlierer. Gibt es noch jemanden, der daran zweifelt, von wem Meta seine Anweisungen bekommt?“ Auf X und TikTok zirkulieren die Clips ungestört – mittlerweile auch auf Spotify.

    Ungeachtet dessen, wie die Plattformen mit den iranischen Lego-Clips umgehen, hat sich der Stil längst verselbstständigt. Der US-Filmemacher Drew Ponder mit Sympathien für Bernie Sanders beispielsweise produziert nun eigene Videos wie „Strait Outta Iran“ und „What Shall We Do with the Drunken Hegseth?“. Ursprünglich für iranische Staatsinteressen konzipiert, dienen Lego-Clips nun auch innenpolitischer Trump-Kritik. Selbst im Iran werden sie inzwischen zur Regierungs-Kritik genutzt. Iranwire dokumentiert, dass Regime-Kritiker:innen die Lego-Ästhetik bereits gegen die neue Führung im Iran einsetzen. Ein Video zeigt, wie Mojtaba Khamenei durch eine Geisterbahn fährt und am Ende vom iranischen Volk davongejagt wird.

    Denis Glismann ist von April bis Juni 2026 Praktikant bei netzpolitik.org. Er schließt aktuell seinen Master in Politikwissenschaft an der FU Berlin ab. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  3. Langweiliger werden

    Breakpoint: Soziale Medien müssen langweiliger werden

    Große Techkonzerne investieren Milliarden, um uns so lange wie möglich auf ihren Plattformen zu halten. Mit Erfolg: Viele von uns verbringen nahezu ein Viertel ihrer Lebenszeit online. Damit bringen wir den Betreibern ordentlich Geld ein – ob wir das wollen oder nicht. Ändern soll das ein neues EU-Gesetz.

    Es lässt mich nicht los, dieses kleine, viereckige Gerät. Das eine Ding, das ich immer bei mir trage, selbst wenn ich nur vom Schlafzimmer in die Küche laufe. In der Bahn, in Pausen, beim Warten an der Ampel, vorm Einschlafen, direkt nach dem Aufwachen: In jeder freien Sekunde geht mein erster Griff zum Smartphone. Selbst wenn ich Besseres zu tun hätte und selbst wenn mich der Inhalt eigentlich gar nicht interessiert oder ich vom Scrollen schon längst Kopfschmerzen habe. Auch dann, wenn ich eigentlich nicht frei habe. Wenn ich – so wie jetzt gerade – eine Hausarbeit für die Uni schreiben sollte oder eine Kolumne abgeben muss.

    Meine durchschnittliche tägliche Bildschirmzeit auf Instagram beträgt zwei Stunden. Zwei Stunden jeden Tag. Auf ein Jahr hochgerechnet sind das 730 Stunden, die ich mit einer einzigen App verbracht habe. In dieser Zeit hätte ich im vergangenen Jahr eine Sprache lernen oder ein gesamtes zusätzliches Studiensemester im Umfang von 30 ECTS abschließen können. Ganz abgesehen von der Zeit, die ich auf WhatsApp, beim Surfen oder mit Serien verbringe. Mir ist das seit Jahren bewusst. Und trotzdem ändert sich nichts. Das ist kein persönliches Versagen. Es ist Systemdesign.

    Laut einer Studie aus dem Jahr 2025 verbringen deutsche Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren im Schnitt über 200 Minuten täglich im Netz. Das entspricht einem Teilzeitjob. 68 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu: „Es kommt oft vor, dass ich mich vergesse und viel mehr Zeit am Handy verbringe, als ich geplant hatte.“ Das ist kein Charakterproblem. Das ist das Ergebnis von Milliarden Euro, die in Systeme investiert wurden, um genau das zu erreichen.

    By Design

    Soziale Medien sind längst nicht nur Unterhaltungsmedien. Sie sind Aufmerksamkeitsmaschinen. Ihr Geschäftsmodell basiert nicht auf guten Inhalten, die produzieren sie nicht einmal selbst. Und wenn wir ehrlich sind, ist der meiste Content in Sozialen Medien weder besonders unterhaltsam noch bereichernd.

    Das Geschäftsmodell basiert darauf, menschliche Aufmerksamkeit zu binden, zu messen und in Werbeeinnahmen zu verwandeln. Je länger wir scrollen, desto wertvoller sind wir als Nutzer. Unsere Zeit ist das Produkt.

    Die Mechanismen sind gut dokumentiert: Plattformen wie Meta und ByteDance setzen auf denselben neurobiologischen Mechanismus wie Spielautomaten: den variablen Verstärkungsplan. Das Gehirn schüttet Dopamin nicht aus, wenn es eine Belohnung erhält, sondern während es eine erwartet. Es ist das Vielleicht, das süchtig macht. Vielleicht unterhält mich der nächste Clip besser als der davor.

    Dazu kommen Endlosscrolling ohne natürliche Pause, Push-Benachrichtigungen im Sekundentakt, Empfehlungssysteme, die nicht das Interessanteste zeigen, sondern das, was uns emotional am stärksten aktiviert. Der Schließen-Button kleiner und grauer als der Weiter-Button. Die Datenschutzeinstellungen hinter drei Menüs versteckt. Die Kündigung, die nach jeder Menge Kleingedrucktem den Account nur für dreißig Tage stilllegt.

    All das zusammen ergibt eine Architektur, in der Freiheit simuliert wird – du kannst ja jederzeit aufhören – aber strukturell verhindert. Wer hier „zu viel“ Zeit verbringt, hat nicht versagt. Er hat sich einem System ergeben, das dafür optimiert wurde, ihn auf der Plattform zu halten. Und das es gleichzeitig schafft, uns all das als emanzipatorisch zu verkaufen.

    Soft Power reicht nicht aus

    Auf solche Probleme antworten Entscheidungsträger gerne mit weichen Steuerungselementen: etwa mehr Medienkompetenz in der Schule. Das ist nicht falsch. Aber es ist unzureichend – selbst wenn dieser Forderung endlich einmal ernsthaft nachgegangen würde. Es wäre so, als würde man einem rauchenden Jugendlichen sagen, er solle mehr Willenskraft aufbringen, anstatt Tabakwerbung zu regulieren und Zigarettenhersteller zur Verantwortung zu ziehen.

    Das strukturelle Problem ist eine fundamentale Machtasymmetrie: Auf der einen Seite Unternehmen mit Milliardenumsätzen und Tausenden Mitarbeitern, die sich rund um die Uhr mit einer Frage beschäftigen: Wie halten wir Menschen möglichst lange auf der Plattform? Und auf der anderen Seite Nutzer, die – selbst wenn sie wissen, wie ihnen da eigentlich geschieht – nahezu keine Möglichkeit haben, sich davor zu schützen und gleichzeitig weiterhin große Online-Plattformen zu nutzen.

    Brüssel will mehr digitalen Verbraucherschutz

    Nach Jahren der Diskussion plant die EU-Kommission den Digital Fairness Act (DFA); ein Gesetz, das das digitale Verbraucherrecht grundlegend neugestalten soll. Grundlage ist eine Erhebung aus dem Oktober 2024, deren Befund ernüchternd ausfiel: Die bestehenden EU-Verbraucherschutzgesetze taugen für das digitale Zeitalter nicht. Verbraucher werden durch manipulative Online-Praktiken zu Vertragsabschlüssen verleitet, die sie sonst nicht getätigt hätten.

    Der DFA soll nach aktueller Beschreibung seitens des EU-Parlaments unter anderem vier Kernprobleme regulieren: Dark Patterns, suchterzeugendes Design, Influencer-Marketing und die unlautere Personalisierung durch die Plattformbetreiber selbst.

    Kein Wunder, dass die Plattformen dagegen Sturm laufen. TikTok erklärte in der Konsultation zum geplanten Gesetz, es bestehe nur sehr begrenzter Bedarf an zusätzlicher Regulierung. ByteDance, Meta, Google: Sie alle wissen, was auf dem Spiel steht. Weniger manipulatives Design bedeutet weniger Verweildauer, weniger Werbeeinnahmen.

    Die EU hat mit DSA, DMA und AI Act bereits ambitionierte Digitalgesetze verabschiedet. Diese Regelwerke haben eine gemeinsame Leerstelle: Sie regulieren Inhalte und Marktmacht, nicht das Design der Plattformen. Der DFA soll genau diese Lücke schließen. Entscheidend wird – wie so oft – die Durchsetzung des Acts sein. Die EU hat eine unrühmliche Geschichte, ambitionierte Gesetze zu verabschieden und sie anschließend unzureichend durchzusetzen.

    „Langweiliger“, aber freier

    Ich will keine App-freie Welt. Keine vordigitale Idylle, wie sie so mancher Kulturpessimist allzu gerne zeichnet. Was ich will, ist die tatsächliche Freiheit, darüber zu entscheiden, wie ich meine Zeit verbringe. Eine App-Architektur, die mich nicht gegen mich selbst ausspielt.

    Soziale Medien müssen langweiliger werden. Nicht im Sinne schlechterer Inhalte – die sind ohnehin meist beliebig. Sondern im Sinne eines Designs ohne psychologische Fallen. Das zu ermöglichen, ist eine politische Entscheidung. Und es wird Zeit, dass diese Entscheidung zugunsten der Verbraucher in Brüssel getroffen wird.

    Carla Siepmann schreibt seit 2022 frei für netzpolitik.org. Sie interessiert sich für Gewalt im Netz, Soziale Medien und digitalen Jugendschutz. Seit 2023 erscheint ihre monatliche Kolumne auf netzpolitik.org. Kontakt: [email protected], @CarlaSiepmann. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  4. Fantasy-Con Wien 2026

    Zunächst einmal das Wichtigste, weil mich alle zuerst danach gefragt haben: „PRISM“ hat den österreichischen Phantastik-Preis nicht gewonnen. Der Preisträger 2026 ist Wolfgang Rauh mit „Ignael“ und es war schon recht witzig, wie er absolut nicht damit gerechnet hat und dann komplett überrumpelt war, als Erik R. Andara seinen Namen vom Pokal abgelesen hat ^^.

    Aber von vorn.

    Autorin auf Reisen

    Für mich stand fest: Ja, das ist so richtig weit weg, aber da fahre ich hin und netzwerke. Schließlich war ich seit 2019 auf keiner größeren buchigen Veranstaltung mehr gewesen, kannte fast niemanden aus der Szene mehr und … wann passt ein Szenecomeback besser, als jetzt, da ich in den nächsten Jahren aus Gründen (Silvanus *hust*) wesentlich häufiger auf Messen anzutreffen sein werde, als jemals zuvor?

    Der Vorteil, dass die Con am Wochenende ist? Es können auch Leute mit mir hinfahren, die unter der Woche nicht können, erst recht nicht relativ kurzfristig (weil sie im Gegensatz zu mir keine reinen Selbstständigen sind).

    Der Nachteil, dass die Con am Wochenende ist? An einem wunderschönen Frühlingsfreitag sitzt gefühlt die halbe Welt auf einem Zug, der von einem Ende Österreichs ans andere führt.

    Die feinste Variante, mich im Schlaf hinkarren zu lassen, war bereits ausverkauft. Bei der zweitfeinsten habe ich bereits beim Anblick der Beispielbilder eine milde Panikattacke bekommen (nein, nicht umgangssprachlich gemeint). Also tagsüber hinfahren. Unterkunft in Wien brauchte es dann auch noch und da wurde mir die erste Ferienwohnung direkt unter der Nase weggeschnappt.

    Am Ende hatte ich eine Verbindung mit Sitzplätzen für den Hin- und Rückweg für alle Beteiligten. Das heißt, immerhin darum musste ich mich nicht kümmern. Aber der Weg von Vorarlberg nach Wien ist lang. Und laut. Vor allem laut.

    Immerhin hatten wir eine wirklich unkomplizierte und günstige Ferienwohnung in der Nähe der Convention. Das war wirklich unkompliziert. Verpflegung gab es bei einem Billa fünf Gehminuten entfernt und da wir ziemlich vom Schuss wohnten, war dann auch das Essen auswärts ohne „Tourismussteuer“, sprich, bezahlbar, lecker, viel.

    Autorin meldet sich zum Dienst

    Aufgrund der Entfernung war ich nur am Con-Samstag da, am Sonntag fuhren wir bereits wieder weg. Also hieß es: Mich in Perlen hüllen, Glitzer auf mein Antlitz auftragen (vieeeel Glitzer) und ab zur Con, wo ich mich am Stand des Phantastik-Preises dann auch zum Dienst gemeldet habe.

    Foto: © Emma

    Als das Foto hier gemacht wurde, war ich allerdings schon seit ein paar Stunden auf der Con, ein bisschen rot im Gesicht (es war viel zu warm) und müde. Immerhin hat mir mein Team (aka, die zwei Leute, die mit mir nach Wien gefahren sind und für mich mitgefiebert haben) eine Flasche Wasser mitgebracht, die sich auf dem Foto auf der Sitzbank hinter dem schwarz bespannten Tisch befindet.

    Tatsächlich habe ich dann auch wirklich einen Großteil meiner Zeit auf der Con damit verbracht, zwischen dem Stand des Preises und dem Stand von Verlag Ohneohren zu pendeln. Schließlich konnte ich den Leuten höchstpersönlich erzählen, worum es in PRISM geht!

    Wenn ich gerade nicht vor dem einen oder anderen Stand gurkte, führte ich ein paar schöne Gespräche – beispielsweise mit Nora Bendzko, die ich zum ersten Mal seit 2018 persönlich getroffen habe. Gern hätte ich auch Yunuyei zumindest kurz Hallo gesagt, bzw. mich ihr vorgestellt – ich habe für sie „Dragon’s Destiny“ lektoriert – aber das hat sich leider nicht ergeben. Immer wenn ich vor ihrem Stand stand, war sie gerade entweder nicht da oder abgetaucht. Da wollte ich nicht nervig / lästig sein.

    Immerhin, Nora und Yunuyei waren um 16:00 Uhr auch bei einem Panel mit dem Titel „Phantastik aus der Maschine“ anwesend, einer moderierten Diskussion zum Thema „KI in der Phantastik“ mit zwei weiteren Personen (Nils Westerboer ist auf der Homepage gelistet, der vierte Panel-Teilnehmer jedoch leider nicht). Insbesondere Nora hat dabei den einen oder anderen absoluten Mic Drop dargebracht, ich habe ziemlich oft Beifall geklatscht. So gute Argumente! Leider kamen aus dem Publikum die üblichen Fragen, die einfach immer kommen, darunter das unsägliche Ableismus-Gotcha, bei dem ich das Gefühl hatte, dass der Person im Publikum die eigene Frage wirklich originell und wie das große Gotcha vorgekommen ist („Aber was ist mit Leuten ohne Hände? Können die dank KI nicht endlich auch Kunst machen?“). Ich glaube, nicht nur auf der Bühne, sondern auch von mir gab es daraufhin nur ein ziemlich genervtes Geräusch.

    (Ich will das jetzt hier nicht auswalzen, aber erstens gibt es immer schon Leute ohne Hände, die trotzdem ganz ohne KI tolle Kunst geschaffen haben und zweitens war die behinderte Kunstbubble bereits ziemlich genervt, als die Leitung des NaNoWriMos mit dem Argument kam, „gegen KI-Nutzung zu sein, sei ableistisch, weil es Behinderten ermöglichen würde, endlich Kunst zu machen“. Und das war 2024. Mit anderen Worten – das Argument ist längst tot und wirklich, wirklich nicht das tolle Gotcha, für das Ableds es halten.)

    Nach dem Panel habe ich mir ein bisschen Zeit genommen, um selbst eine kleine Shoppingrunde zu drehen, davor war dafür gar kein Raum gewesen.

    Das haben wir von der Con mitgebracht.

    Die Dilogie von Bernhard Hennen stammt aus einer „Book Blind Date“-Tüte mit Büchern für den guten Zweck, und das Buch von Michael Hirtzy habe ich mir an Ort und Stelle signieren lassen. Die Halskette stammt von „Schwarze Katze“ und wird direkt auf der nächsten Con getragen. (Dazu bei Zeiten mehr.)

    Dann war es auch schon Zeit für die Preisverleihung.

    Den ganzen Tag über hatte ich eigentlich keine Zeit, um nervös zu sein. Ich war schließlich damit beschäftigt, mein Buch zu repräsentieren und so. Aber da wurde ich es langsam doch. Auch wenn sich noch zwei Leute, die zufällig in Wien waren, zu meinem Supportteam gesellt haben, sodass ich da nicht allein durch musste. (Und Verlegerin Ingrid war auch da, sie saß direkt neben mir).

    Den Ablauf kriege ich nicht mehr zusammen. Es war auch ein bisschen chaotisch, wir saßen beispielsweise alle ziemlich querbeet verteilt, sodass, als erst Wolfgang aufgerufen wurde, um die Statue anzunehmen und dann wir, um uns unsere Trostpreise zu schnappen, es ein ziemliches Gewusel gab.

    Ich weiß nur, dass ich irgendwann wieder an meinem Platz saß, meinen Büchergutschein einsteckte und in erster Linie ziemlich müde war. (War ja auch ein langer Tag. Und der Tag davor war auch lang.)

    Autorin privat

    Wir haben den Abend zu fünft in einem ziemlich gemütlichen Lokal ausklingen lassen, in meinem Fall bei einem veganen Burger und einer ziemlich guten Limo.

    Es wurde noch ziemlich spät, weil wir ewig gequatscht haben. Über die Con, Preise im Allgemeinen und diesen im Besonderen, Zukunftspläne, Projekte, Bücher …

    Es war ein wirklich schönes Wienwochenende :)

    (Und? Wart ihr auch da? Wen habe ich verpasst?)

    #ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #Bücherhaul #BernhardHennen #FantasyCon #FantasyConWien2026 #Haul #MichaelHirtzy #PRISM #SchreibendenLeben #Schweinwerfer #VerlagOhneohren
  5. @viennawriter @Cedara @Thalestria noch eine Stimme für #selfpublishing.

    Die Anbieter & meine Erfahrungen hab ich auf texteundtee.at zusammen gefasst.

    Ich dachte davor auch "puh", aber ist echt keine Hexerei.

    Helfe grad einer anderen Autorin mit den 1. Schritten & lektoriere für sie.
    Bei Fragen gern ... Fragen. ;-)

  6. @Daseinsappeal

    Ja, das ist so - wenn bei Bürgerlichen das #C wegfällt, bleiben oft nur Privilegien, Reaktanz und Konservatismus.

    Ebenso kann ich Progressive nur davor warnen, dass Wahlverhalten von „proletarischen“, migrantischen oder jungen Menschen zu romantisieren.

    #Menschenbild #Wissenschaft #Religionen

    @FlippoFlip

  7. @realbloginista

    Ja, die Abgründe von #Rechtsmimesis & #Rechtsdualismus sprengen jedes rationale #Menschenbild.

    So errichteten die deutschen, oft formal gebildeten Nazis in #Grafeneck die erste #Gaskammer zum Mord an Tausenden Opfern der sog. #Euthanasie. Darunter auch traumatisierte „Kameraden“ des ersten #Weltkrieg

    Deswegen warne ich auch laut davor, die #Menschenwürde aufzugeben. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.

    @Teh_Doc_Inan verschwoerungsfragen.podigee.i

  8. Gesundheitsgefahr: Bundesweiter Rückruf für Instant-Nudeln bei Rewe

    web.de/magazine/ratgeber/finan

    > Die Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. ruft bundesweit Instant-Nudeln der Marke Samyang zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei aktuellen Untersuchungen ein erhöhter Gehalt an Glycidol in den Instant-Nudeln "Scharfes Huhn Carbonara Cup" festgestellt. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden, weshalb Verbraucherinnen und Verbraucher davor gewarnt werden, das Produkt zu konsumieren.

    #InstantNudeln #rückruf #Rewe

  9. Gesundheitsgefahr: Bundesweiter Rückruf für Instant-Nudeln bei Rewe

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    > Die Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. ruft bundesweit Instant-Nudeln der Marke Samyang zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei aktuellen Untersuchungen ein erhöhter Gehalt an Glycidol in den Instant-Nudeln "Scharfes Huhn Carbonara Cup" festgestellt. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden, weshalb Verbraucherinnen und Verbraucher davor gewarnt werden, das Produkt zu konsumieren.

    #InstantNudeln #rückruf #Rewe

  10. Gesundheitsgefahr: Bundesweiter Rückruf für Instant-Nudeln bei Rewe

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    > Die Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. ruft bundesweit Instant-Nudeln der Marke Samyang zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei aktuellen Untersuchungen ein erhöhter Gehalt an Glycidol in den Instant-Nudeln "Scharfes Huhn Carbonara Cup" festgestellt. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden, weshalb Verbraucherinnen und Verbraucher davor gewarnt werden, das Produkt zu konsumieren.

    #InstantNudeln #rückruf #Rewe

  11. Gesundheitsgefahr: Bundesweiter Rückruf für Instant-Nudeln bei Rewe

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    > Die Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. ruft bundesweit Instant-Nudeln der Marke Samyang zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei aktuellen Untersuchungen ein erhöhter Gehalt an Glycidol in den Instant-Nudeln "Scharfes Huhn Carbonara Cup" festgestellt. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden, weshalb Verbraucherinnen und Verbraucher davor gewarnt werden, das Produkt zu konsumieren.

    #InstantNudeln #rückruf #Rewe

  12. Gesundheitsgefahr: Bundesweiter Rückruf für Instant-Nudeln bei Rewe

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    > Die Heuschen & Schrouff Oriental Foods Trading B.V. ruft bundesweit Instant-Nudeln der Marke Samyang zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei aktuellen Untersuchungen ein erhöhter Gehalt an Glycidol in den Instant-Nudeln "Scharfes Huhn Carbonara Cup" festgestellt. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden, weshalb Verbraucherinnen und Verbraucher davor gewarnt werden, das Produkt zu konsumieren.

    #InstantNudeln #rückruf #Rewe

  13. :vz206: Dank Arbeiterpartei SPD bald bis zu 73 Stunden Arbeitszeit pro Woche! :vz206:

    Und die SPD wundert sich, dass ihre Wähler:innen in Scharen und schreiend davon laufen.

    Wie die Frankfurter Rundschau sauber herausarbeitet, sind mit williger und tatkräftiger Unterstützung der SPD künftig 73-Stunden-Wochen möglich. Der DGB, im Gestalt von Frau Fahimi, immerhin mal SPD-Generalsekretärin, warnt davor genauso, wie Guido Zeitler, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

    fr.de/verbraucher/vor-drohende

    #spd #cdu #bundestag #bundesregierung #arbeit #arbeitszeit #tagderarbeit #sklaverei #vatertag #Sozialdemokratie #sozialdemokraten #YasminFahimi #DGB #NGG #DeutscherGewerkschaftsbund #GewerkschaftNahrungGenussGaststättenNGG #donnerstag #christihimmelfahrt #mannertag #feiertag #arbeitsbedingungen #Arbeiterpartei #frankfurterrundschau #sozial #sozialpolititik #innenpolitik #politik #deutschland #merz #FriedrichMerz

  14. Ich warne seit zig Jahren davor und man sieht das jetzt immer öfter: So hilft #Zuckerberg, #Rechtsradikale zu mehr Reichweite, um #Nazis groß zu machen. Löscht endlich #Whatsapp #USA + #Meta und wechselt zum sicheren #Threema aus der Schweiz. #NoNazis #FckAfD #FckFPÖ #Antifa #FckNzs #AfD

  15. Ich warne seit zig Jahren davor und man sieht das jetzt immer öfter: So hilft #Zuckerberg, #Rechtsradikale zu mehr Reichweite, um #Nazis groß zu machen. Löscht endlich #Whatsapp #USA + #Meta und wechselt zum sicheren #Threema aus der Schweiz. #NoNazis #FckAfD #FckFPÖ #Antifa #FckNzs #AfD

  16. Ich warne seit zig Jahren davor und man sieht das jetzt immer öfter: So hilft #Zuckerberg, #Rechtsradikale zu mehr Reichweite, um #Nazis groß zu machen. Löscht endlich #Whatsapp #USA + #Meta und wechselt zum sicheren #Threema aus der Schweiz. #NoNazis #FckAfD #FckFPÖ #Antifa #FckNzs #AfD

  17. Ich warne seit zig Jahren davor und man sieht das jetzt immer öfter: So hilft #Zuckerberg, #Rechtsradikale zu mehr Reichweite, um #Nazis groß zu machen. Löscht endlich #Whatsapp #USA + #Meta und wechselt zum sicheren #Threema aus der Schweiz. #NoNazis #FckAfD #FckFPÖ #Antifa #FckNzs #AfD

  18. Wieder einen Tag verschwendet. Im eigenen Kopf gefangen, keinen Antrieb, keine Freude, aber tausende Gedanken die vorbei rauschen, manche lauter, manche leiser, einige wiederholen sich, andere bleiben einzigartig. Die meisten dieser Gedanken sind böse, lähmen mich. Frustrieren, beleidigen, machen wütend oder traurig.

    Es macht mir Angst. Angst davor, dass die Dunkelheit wieder kommt. Habe ich überhaupt etwas gelernt oder verändert? Habe ich überhaupt die Macht darüber?

    #Depression #ADHS

  19. Wieder einen Tag verschwendet. Im eigenen Kopf gefangen, keinen Antrieb, keine Freude, aber tausende Gedanken die vorbei rauschen, manche lauter, manche leiser, einige wiederholen sich, andere bleiben einzigartig. Die meisten dieser Gedanken sind böse, lähmen mich. Frustrieren, beleidigen, machen wütend oder traurig.

    Es macht mir Angst. Angst davor, dass die Dunkelheit wieder kommt. Habe ich überhaupt etwas gelernt oder verändert? Habe ich überhaupt die Macht darüber?

    #Depression #ADHS

  20. Wieder einen Tag verschwendet. Im eigenen Kopf gefangen, keinen Antrieb, keine Freude, aber tausende Gedanken die vorbei rauschen, manche lauter, manche leiser, einige wiederholen sich, andere bleiben einzigartig. Die meisten dieser Gedanken sind böse, lähmen mich. Frustrieren, beleidigen, machen wütend oder traurig.

    Es macht mir Angst. Angst davor, dass die Dunkelheit wieder kommt. Habe ich überhaupt etwas gelernt oder verändert? Habe ich überhaupt die Macht darüber?

    #Depression #ADHS

  21. Wieder einen Tag verschwendet. Im eigenen Kopf gefangen, keinen Antrieb, keine Freude, aber tausende Gedanken die vorbei rauschen, manche lauter, manche leiser, einige wiederholen sich, andere bleiben einzigartig. Die meisten dieser Gedanken sind böse, lähmen mich. Frustrieren, beleidigen, machen wütend oder traurig.

    Es macht mir Angst. Angst davor, dass die Dunkelheit wieder kommt. Habe ich überhaupt etwas gelernt oder verändert? Habe ich überhaupt die Macht darüber?

    #Depression #ADHS

  22. Wieder einen Tag verschwendet. Im eigenen Kopf gefangen, keinen Antrieb, keine Freude, aber tausende Gedanken die vorbei rauschen, manche lauter, manche leiser, einige wiederholen sich, andere bleiben einzigartig. Die meisten dieser Gedanken sind böse, lähmen mich. Frustrieren, beleidigen, machen wütend oder traurig.

    Es macht mir Angst. Angst davor, dass die Dunkelheit wieder kommt. Habe ich überhaupt etwas gelernt oder verändert? Habe ich überhaupt die Macht darüber?

    #Depression #ADHS

  23. @Daseinsappeal

    Ja, das ist so - wenn bei Bürgerlichen das #C wegfällt, bleiben oft nur Privilegien, Reaktanz und Konservatismus.

    Ebenso kann ich Progressive nur davor warnen, dass Wahlverhalten von „proletarischen“, migrantischen oder jungen Menschen zu romantisieren.

    #Menschenbild #Wissenschaft #Religionen

    @FlippoFlip

  24. @Daseinsappeal

    Ja, das ist so - wenn bei Bürgerlichen das #C wegfällt, bleiben oft nur Privilegien, Reaktanz und Konservatismus.

    Ebenso kann ich Progressive nur davor warnen, dass Wahlverhalten von „proletarischen“, migrantischen oder jungen Menschen zu romantisieren.

    #Menschenbild #Wissenschaft #Religionen

    @FlippoFlip

  25. @Daseinsappeal

    Ja, das ist so - wenn bei Bürgerlichen das #C wegfällt, bleiben oft nur Privilegien, Reaktanz und Konservatismus.

    Ebenso kann ich Progressive nur davor warnen, dass Wahlverhalten von „proletarischen“, migrantischen oder jungen Menschen zu romantisieren.

    #Menschenbild #Wissenschaft #Religionen

    @FlippoFlip

  26. @Daseinsappeal

    Ja, das ist so - wenn bei Bürgerlichen das #C wegfällt, bleiben oft nur Privilegien, Reaktanz und Konservatismus.

    Ebenso kann ich Progressive nur davor warnen, dass Wahlverhalten von „proletarischen“, migrantischen oder jungen Menschen zu romantisieren.

    #Menschenbild #Wissenschaft #Religionen

    @FlippoFlip

  27. #Mönchengladbach hat es geschafft, aus einem #Schandfleck zwei zu machen. Jetzt haben wir nicht nur Haus #Westland, sondern auch noch eine Straßenbrache davor.

    Die Stadt sollte das Gelände übernehmen, das Dingen abreißen, und einen dicht bepflanzten Park daraus machen. Eine grüne Lunge im Herzen der Stadt, zum Ausgleich für den betonlastigen Busbahnhof mit viel zu wenig Grün. Und als Wiedergutmachung für den Glitzerasphalt am Sonnenhausplatz.

  28. #Mönchengladbach hat es geschafft, aus einem #Schandfleck zwei zu machen. Jetzt haben wir nicht nur Haus #Westland, sondern auch noch eine Straßenbrache davor.

    Die Stadt sollte das Gelände übernehmen, das Dingen abreißen, und einen dicht bepflanzten Park daraus machen. Eine grüne Lunge im Herzen der Stadt, zum Ausgleich für den betonlastigen Busbahnhof mit viel zu wenig Grün. Und als Wiedergutmachung für den Glitzerasphalt am Sonnenhausplatz.

  29. #Mönchengladbach hat es geschafft, aus einem #Schandfleck zwei zu machen. Jetzt haben wir nicht nur Haus #Westland, sondern auch noch eine Straßenbrache davor.

    Die Stadt sollte das Gelände übernehmen, das Dingen abreißen, und einen dicht bepflanzten Park daraus machen. Eine grüne Lunge im Herzen der Stadt, zum Ausgleich für den betonlastigen Busbahnhof mit viel zu wenig Grün. Und als Wiedergutmachung für den Glitzerasphalt am Sonnenhausplatz.