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Fantasy-Con Wien 2026
Zunächst einmal das Wichtigste, weil mich alle zuerst danach gefragt haben: „PRISM“ hat den österreichischen Phantastik-Preis nicht gewonnen. Der Preisträger 2026 ist Wolfgang Rauh mit „Ignael“ und es war schon recht witzig, wie er absolut nicht damit gerechnet hat und dann komplett überrumpelt war, als Erik R. Andara seinen Namen vom Pokal abgelesen hat ^^.
Aber von vorn.
Autorin auf Reisen
Für mich stand fest: Ja, das ist so richtig weit weg, aber da fahre ich hin und netzwerke. Schließlich war ich seit 2019 auf keiner größeren buchigen Veranstaltung mehr gewesen, kannte fast niemanden aus der Szene mehr und … wann passt ein Szenecomeback besser, als jetzt, da ich in den nächsten Jahren aus Gründen (Silvanus *hust*) wesentlich häufiger auf Messen anzutreffen sein werde, als jemals zuvor?
Der Vorteil, dass die Con am Wochenende ist? Es können auch Leute mit mir hinfahren, die unter der Woche nicht können, erst recht nicht relativ kurzfristig (weil sie im Gegensatz zu mir keine reinen Selbstständigen sind).
Der Nachteil, dass die Con am Wochenende ist? An einem wunderschönen Frühlingsfreitag sitzt gefühlt die halbe Welt auf einem Zug, der von einem Ende Österreichs ans andere führt.
Die feinste Variante, mich im Schlaf hinkarren zu lassen, war bereits ausverkauft. Bei der zweitfeinsten habe ich bereits beim Anblick der Beispielbilder eine milde Panikattacke bekommen (nein, nicht umgangssprachlich gemeint). Also tagsüber hinfahren. Unterkunft in Wien brauchte es dann auch noch und da wurde mir die erste Ferienwohnung direkt unter der Nase weggeschnappt.
Am Ende hatte ich eine Verbindung mit Sitzplätzen für den Hin- und Rückweg für alle Beteiligten. Das heißt, immerhin darum musste ich mich nicht kümmern. Aber der Weg von Vorarlberg nach Wien ist lang. Und laut. Vor allem laut.
Immerhin hatten wir eine wirklich unkomplizierte und günstige Ferienwohnung in der Nähe der Convention. Das war wirklich unkompliziert. Verpflegung gab es bei einem Billa fünf Gehminuten entfernt und da wir ziemlich vom Schuss wohnten, war dann auch das Essen auswärts ohne „Tourismussteuer“, sprich, bezahlbar, lecker, viel.
Autorin meldet sich zum Dienst
Aufgrund der Entfernung war ich nur am Con-Samstag da, am Sonntag fuhren wir bereits wieder weg. Also hieß es: Mich in Perlen hüllen, Glitzer auf mein Antlitz auftragen (vieeeel Glitzer) und ab zur Con, wo ich mich am Stand des Phantastik-Preises dann auch zum Dienst gemeldet habe.
Foto: © EmmaAls das Foto hier gemacht wurde, war ich allerdings schon seit ein paar Stunden auf der Con, ein bisschen rot im Gesicht (es war viel zu warm) und müde. Immerhin hat mir mein Team (aka, die zwei Leute, die mit mir nach Wien gefahren sind und für mich mitgefiebert haben) eine Flasche Wasser mitgebracht, die sich auf dem Foto auf der Sitzbank hinter dem schwarz bespannten Tisch befindet.
Tatsächlich habe ich dann auch wirklich einen Großteil meiner Zeit auf der Con damit verbracht, zwischen dem Stand des Preises und dem Stand von Verlag Ohneohren zu pendeln. Schließlich konnte ich den Leuten höchstpersönlich erzählen, worum es in PRISM geht!
Wenn ich gerade nicht vor dem einen oder anderen Stand gurkte, führte ich ein paar schöne Gespräche – beispielsweise mit Nora Bendzko, die ich zum ersten Mal seit 2018 persönlich getroffen habe. Gern hätte ich auch Yunuyei zumindest kurz Hallo gesagt, bzw. mich ihr vorgestellt – ich habe für sie „Dragon’s Destiny“ lektoriert – aber das hat sich leider nicht ergeben. Immer wenn ich vor ihrem Stand stand, war sie gerade entweder nicht da oder abgetaucht. Da wollte ich nicht nervig / lästig sein.
Immerhin, Nora und Yunuyei waren um 16:00 Uhr auch bei einem Panel mit dem Titel „Phantastik aus der Maschine“ anwesend, einer moderierten Diskussion zum Thema „KI in der Phantastik“ mit zwei weiteren Personen (Nils Westerboer ist auf der Homepage gelistet, der vierte Panel-Teilnehmer jedoch leider nicht). Insbesondere Nora hat dabei den einen oder anderen absoluten Mic Drop dargebracht, ich habe ziemlich oft Beifall geklatscht. So gute Argumente! Leider kamen aus dem Publikum die üblichen Fragen, die einfach immer kommen, darunter das unsägliche Ableismus-Gotcha, bei dem ich das Gefühl hatte, dass der Person im Publikum die eigene Frage wirklich originell und wie das große Gotcha vorgekommen ist („Aber was ist mit Leuten ohne Hände? Können die dank KI nicht endlich auch Kunst machen?“). Ich glaube, nicht nur auf der Bühne, sondern auch von mir gab es daraufhin nur ein ziemlich genervtes Geräusch.
(Ich will das jetzt hier nicht auswalzen, aber erstens gibt es immer schon Leute ohne Hände, die trotzdem ganz ohne KI tolle Kunst geschaffen haben und zweitens war die behinderte Kunstbubble bereits ziemlich genervt, als die Leitung des NaNoWriMos mit dem Argument kam, „gegen KI-Nutzung zu sein, sei ableistisch, weil es Behinderten ermöglichen würde, endlich Kunst zu machen“. Und das war 2024. Mit anderen Worten – das Argument ist längst tot und wirklich, wirklich nicht das tolle Gotcha, für das Ableds es halten.)
Nach dem Panel habe ich mir ein bisschen Zeit genommen, um selbst eine kleine Shoppingrunde zu drehen, davor war dafür gar kein Raum gewesen.
Das haben wir von der Con mitgebracht.Die Dilogie von Bernhard Hennen stammt aus einer „Book Blind Date“-Tüte mit Büchern für den guten Zweck, und das Buch von Michael Hirtzy habe ich mir an Ort und Stelle signieren lassen. Die Halskette stammt von „Schwarze Katze“ und wird direkt auf der nächsten Con getragen. (Dazu bei Zeiten mehr.)
Dann war es auch schon Zeit für die Preisverleihung.
Den ganzen Tag über hatte ich eigentlich keine Zeit, um nervös zu sein. Ich war schließlich damit beschäftigt, mein Buch zu repräsentieren und so. Aber da wurde ich es langsam doch. Auch wenn sich noch zwei Leute, die zufällig in Wien waren, zu meinem Supportteam gesellt haben, sodass ich da nicht allein durch musste. (Und Verlegerin Ingrid war auch da, sie saß direkt neben mir).
Den Ablauf kriege ich nicht mehr zusammen. Es war auch ein bisschen chaotisch, wir saßen beispielsweise alle ziemlich querbeet verteilt, sodass, als erst Wolfgang aufgerufen wurde, um die Statue anzunehmen und dann wir, um uns unsere Trostpreise zu schnappen, es ein ziemliches Gewusel gab.
Ich weiß nur, dass ich irgendwann wieder an meinem Platz saß, meinen Büchergutschein einsteckte und in erster Linie ziemlich müde war. (War ja auch ein langer Tag. Und der Tag davor war auch lang.)
Autorin privat
Wir haben den Abend zu fünft in einem ziemlich gemütlichen Lokal ausklingen lassen, in meinem Fall bei einem veganen Burger und einer ziemlich guten Limo.
Es wurde noch ziemlich spät, weil wir ewig gequatscht haben. Über die Con, Preise im Allgemeinen und diesen im Besonderen, Zukunftspläne, Projekte, Bücher …
Es war ein wirklich schönes Wienwochenende :)
(Und? Wart ihr auch da? Wen habe ich verpasst?)
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #Bücherhaul #BernhardHennen #FantasyCon #FantasyConWien2026 #Haul #MichaelHirtzy #PRISM #SchreibendenLeben #Schweinwerfer #VerlagOhneohren -
Fantasy-Con Wien 2026
Zunächst einmal das Wichtigste, weil mich alle zuerst danach gefragt haben: „PRISM“ hat den österreichischen Phantastik-Preis nicht gewonnen. Der Preisträger 2026 ist Wolfgang Rauh mit „Ignael“ und es war schon recht witzig, wie er absolut nicht damit gerechnet hat und dann komplett überrumpelt war, als Erik R. Andara seinen Namen vom Pokal abgelesen hat ^^.
Aber von vorn.
Autorin auf Reisen
Für mich stand fest: Ja, das ist so richtig weit weg, aber da fahre ich hin und netzwerke. Schließlich war ich seit 2019 auf keiner größeren buchigen Veranstaltung mehr gewesen, kannte fast niemanden aus der Szene mehr und … wann passt ein Szenecomeback besser, als jetzt, da ich in den nächsten Jahren aus Gründen (Silvanus *hust*) wesentlich häufiger auf Messen anzutreffen sein werde, als jemals zuvor?
Der Vorteil, dass die Con am Wochenende ist? Es können auch Leute mit mir hinfahren, die unter der Woche nicht können, erst recht nicht relativ kurzfristig (weil sie im Gegensatz zu mir keine reinen Selbstständigen sind).
Der Nachteil, dass die Con am Wochenende ist? An einem wunderschönen Frühlingsfreitag sitzt gefühlt die halbe Welt auf einem Zug, der von einem Ende Österreichs ans andere führt.
Die feinste Variante, mich im Schlaf hinkarren zu lassen, war bereits ausverkauft. Bei der zweitfeinsten habe ich bereits beim Anblick der Beispielbilder eine milde Panikattacke bekommen (nein, nicht umgangssprachlich gemeint). Also tagsüber hinfahren. Unterkunft in Wien brauchte es dann auch noch und da wurde mir die erste Ferienwohnung direkt unter der Nase weggeschnappt.
Am Ende hatte ich eine Verbindung mit Sitzplätzen für den Hin- und Rückweg für alle Beteiligten. Das heißt, immerhin darum musste ich mich nicht kümmern. Aber der Weg von Vorarlberg nach Wien ist lang. Und laut. Vor allem laut.
Immerhin hatten wir eine wirklich unkomplizierte und günstige Ferienwohnung in der Nähe der Convention. Das war wirklich unkompliziert. Verpflegung gab es bei einem Billa fünf Gehminuten entfernt und da wir ziemlich vom Schuss wohnten, war dann auch das Essen auswärts ohne „Tourismussteuer“, sprich, bezahlbar, lecker, viel.
Autorin meldet sich zum Dienst
Aufgrund der Entfernung war ich nur am Con-Samstag da, am Sonntag fuhren wir bereits wieder weg. Also hieß es: Mich in Perlen hüllen, Glitzer auf mein Antlitz auftragen (vieeeel Glitzer) und ab zur Con, wo ich mich am Stand des Phantastik-Preises dann auch zum Dienst gemeldet habe.
Foto: © EmmaAls das Foto hier gemacht wurde, war ich allerdings schon seit ein paar Stunden auf der Con, ein bisschen rot im Gesicht (es war viel zu warm) und müde. Immerhin hat mir mein Team (aka, die zwei Leute, die mit mir nach Wien gefahren sind und für mich mitgefiebert haben) eine Flasche Wasser mitgebracht, die sich auf dem Foto auf der Sitzbank hinter dem schwarz bespannten Tisch befindet.
Tatsächlich habe ich dann auch wirklich einen Großteil meiner Zeit auf der Con damit verbracht, zwischen dem Stand des Preises und dem Stand von Verlag Ohneohren zu pendeln. Schließlich konnte ich den Leuten höchstpersönlich erzählen, worum es in PRISM geht!
Wenn ich gerade nicht vor dem einen oder anderen Stand gurkte, führte ich ein paar schöne Gespräche – beispielsweise mit Nora Bendzko, die ich zum ersten Mal seit 2018 persönlich getroffen habe. Gern hätte ich auch Yunuyei zumindest kurz Hallo gesagt, bzw. mich ihr vorgestellt – ich habe für sie „Dragon’s Destiny“ lektoriert – aber das hat sich leider nicht ergeben. Immer wenn ich vor ihrem Stand stand, war sie gerade entweder nicht da oder abgetaucht. Da wollte ich nicht nervig / lästig sein.
Immerhin, Nora und Yunuyei waren um 16:00 Uhr auch bei einem Panel mit dem Titel „Phantastik aus der Maschine“ anwesend, einer moderierten Diskussion zum Thema „KI in der Phantastik“ mit zwei weiteren Personen (Nils Westerboer ist auf der Homepage gelistet, der vierte Panel-Teilnehmer jedoch leider nicht). Insbesondere Nora hat dabei den einen oder anderen absoluten Mic Drop dargebracht, ich habe ziemlich oft Beifall geklatscht. So gute Argumente! Leider kamen aus dem Publikum die üblichen Fragen, die einfach immer kommen, darunter das unsägliche Ableismus-Gotcha, bei dem ich das Gefühl hatte, dass der Person im Publikum die eigene Frage wirklich originell und wie das große Gotcha vorgekommen ist („Aber was ist mit Leuten ohne Hände? Können die dank KI nicht endlich auch Kunst machen?“). Ich glaube, nicht nur auf der Bühne, sondern auch von mir gab es daraufhin nur ein ziemlich genervtes Geräusch.
(Ich will das jetzt hier nicht auswalzen, aber erstens gibt es immer schon Leute ohne Hände, die trotzdem ganz ohne KI tolle Kunst geschaffen haben und zweitens war die behinderte Kunstbubble bereits ziemlich genervt, als die Leitung des NaNoWriMos mit dem Argument kam, „gegen KI-Nutzung zu sein, sei ableistisch, weil es Behinderten ermöglichen würde, endlich Kunst zu machen“. Und das war 2024. Mit anderen Worten – das Argument ist längst tot und wirklich, wirklich nicht das tolle Gotcha, für das Ableds es halten.)
Nach dem Panel habe ich mir ein bisschen Zeit genommen, um selbst eine kleine Shoppingrunde zu drehen, davor war dafür gar kein Raum gewesen.
Das haben wir von der Con mitgebracht.Die Dilogie von Bernhard Hennen stammt aus einer „Book Blind Date“-Tüte mit Büchern für den guten Zweck, und das Buch von Michael Hirtzy habe ich mir an Ort und Stelle signieren lassen. Die Halskette stammt von „Schwarze Katze“ und wird direkt auf der nächsten Con getragen. (Dazu bei Zeiten mehr.)
Dann war es auch schon Zeit für die Preisverleihung.
Den ganzen Tag über hatte ich eigentlich keine Zeit, um nervös zu sein. Ich war schließlich damit beschäftigt, mein Buch zu repräsentieren und so. Aber da wurde ich es langsam doch. Auch wenn sich noch zwei Leute, die zufällig in Wien waren, zu meinem Supportteam gesellt haben, sodass ich da nicht allein durch musste. (Und Verlegerin Ingrid war auch da, sie saß direkt neben mir).
Den Ablauf kriege ich nicht mehr zusammen. Es war auch ein bisschen chaotisch, wir saßen beispielsweise alle ziemlich querbeet verteilt, sodass, als erst Wolfgang aufgerufen wurde, um die Statue anzunehmen und dann wir, um uns unsere Trostpreise zu schnappen, es ein ziemliches Gewusel gab.
Ich weiß nur, dass ich irgendwann wieder an meinem Platz saß, meinen Büchergutschein einsteckte und in erster Linie ziemlich müde war. (War ja auch ein langer Tag. Und der Tag davor war auch lang.)
Autorin privat
Wir haben den Abend zu fünft in einem ziemlich gemütlichen Lokal ausklingen lassen, in meinem Fall bei einem veganen Burger und einer ziemlich guten Limo.
Es wurde noch ziemlich spät, weil wir ewig gequatscht haben. Über die Con, Preise im Allgemeinen und diesen im Besonderen, Zukunftspläne, Projekte, Bücher …
Es war ein wirklich schönes Wienwochenende :)
(Und? Wart ihr auch da? Wen habe ich verpasst?)
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #Bücherhaul #BernhardHennen #FantasyCon #FantasyConWien2026 #Haul #MichaelHirtzy #PRISM #SchreibendenLeben #Schweinwerfer #VerlagOhneohren -
Fantasy-Con Wien 2026
Zunächst einmal das Wichtigste, weil mich alle zuerst danach gefragt haben: „PRISM“ hat den österreichischen Phantastik-Preis nicht gewonnen. Der Preisträger 2026 ist Wolfgang Rauh mit „Ignael“ und es war schon recht witzig, wie er absolut nicht damit gerechnet hat und dann komplett überrumpelt war, als Erik R. Andara seinen Namen vom Pokal abgelesen hat ^^.
Aber von vorn.
Autorin auf Reisen
Für mich stand fest: Ja, das ist so richtig weit weg, aber da fahre ich hin und netzwerke. Schließlich war ich seit 2019 auf keiner größeren buchigen Veranstaltung mehr gewesen, kannte fast niemanden aus der Szene mehr und … wann passt ein Szenecomeback besser, als jetzt, da ich in den nächsten Jahren aus Gründen (Silvanus *hust*) wesentlich häufiger auf Messen anzutreffen sein werde, als jemals zuvor?
Der Vorteil, dass die Con am Wochenende ist? Es können auch Leute mit mir hinfahren, die unter der Woche nicht können, erst recht nicht relativ kurzfristig (weil sie im Gegensatz zu mir keine reinen Selbstständigen sind).
Der Nachteil, dass die Con am Wochenende ist? An einem wunderschönen Frühlingsfreitag sitzt gefühlt die halbe Welt auf einem Zug, der von einem Ende Österreichs ans andere führt.
Die feinste Variante, mich im Schlaf hinkarren zu lassen, war bereits ausverkauft. Bei der zweitfeinsten habe ich bereits beim Anblick der Beispielbilder eine milde Panikattacke bekommen (nein, nicht umgangssprachlich gemeint). Also tagsüber hinfahren. Unterkunft in Wien brauchte es dann auch noch und da wurde mir die erste Ferienwohnung direkt unter der Nase weggeschnappt.
Am Ende hatte ich eine Verbindung mit Sitzplätzen für den Hin- und Rückweg für alle Beteiligten. Das heißt, immerhin darum musste ich mich nicht kümmern. Aber der Weg von Vorarlberg nach Wien ist lang. Und laut. Vor allem laut.
Immerhin hatten wir eine wirklich unkomplizierte und günstige Ferienwohnung in der Nähe der Convention. Das war wirklich unkompliziert. Verpflegung gab es bei einem Billa fünf Gehminuten entfernt und da wir ziemlich vom Schuss wohnten, war dann auch das Essen auswärts ohne „Tourismussteuer“, sprich, bezahlbar, lecker, viel.
Autorin meldet sich zum Dienst
Aufgrund der Entfernung war ich nur am Con-Samstag da, am Sonntag fuhren wir bereits wieder weg. Also hieß es: Mich in Perlen hüllen, Glitzer auf mein Antlitz auftragen (vieeeel Glitzer) und ab zur Con, wo ich mich am Stand des Phantastik-Preises dann auch zum Dienst gemeldet habe.
Foto: © EmmaAls das Foto hier gemacht wurde, war ich allerdings schon seit ein paar Stunden auf der Con, ein bisschen rot im Gesicht (es war viel zu warm) und müde. Immerhin hat mir mein Team (aka, die zwei Leute, die mit mir nach Wien gefahren sind und für mich mitgefiebert haben) eine Flasche Wasser mitgebracht, die sich auf dem Foto auf der Sitzbank hinter dem schwarz bespannten Tisch befindet.
Tatsächlich habe ich dann auch wirklich einen Großteil meiner Zeit auf der Con damit verbracht, zwischen dem Stand des Preises und dem Stand von Verlag Ohneohren zu pendeln. Schließlich konnte ich den Leuten höchstpersönlich erzählen, worum es in PRISM geht!
Wenn ich gerade nicht vor dem einen oder anderen Stand gurkte, führte ich ein paar schöne Gespräche – beispielsweise mit Nora Bendzko, die ich zum ersten Mal seit 2018 persönlich getroffen habe. Gern hätte ich auch Yunuyei zumindest kurz Hallo gesagt, bzw. mich ihr vorgestellt – ich habe für sie „Dragon’s Destiny“ lektoriert – aber das hat sich leider nicht ergeben. Immer wenn ich vor ihrem Stand stand, war sie gerade entweder nicht da oder abgetaucht. Da wollte ich nicht nervig / lästig sein.
Immerhin, Nora und Yunuyei waren um 16:00 Uhr auch bei einem Panel mit dem Titel „Phantastik aus der Maschine“ anwesend, einer moderierten Diskussion zum Thema „KI in der Phantastik“ mit zwei weiteren Personen (Nils Westerboer ist auf der Homepage gelistet, der vierte Panel-Teilnehmer jedoch leider nicht). Insbesondere Nora hat dabei den einen oder anderen absoluten Mic Drop dargebracht, ich habe ziemlich oft Beifall geklatscht. So gute Argumente! Leider kamen aus dem Publikum die üblichen Fragen, die einfach immer kommen, darunter das unsägliche Ableismus-Gotcha, bei dem ich das Gefühl hatte, dass der Person im Publikum die eigene Frage wirklich originell und wie das große Gotcha vorgekommen ist („Aber was ist mit Leuten ohne Hände? Können die dank KI nicht endlich auch Kunst machen?“). Ich glaube, nicht nur auf der Bühne, sondern auch von mir gab es daraufhin nur ein ziemlich genervtes Geräusch.
(Ich will das jetzt hier nicht auswalzen, aber erstens gibt es immer schon Leute ohne Hände, die trotzdem ganz ohne KI tolle Kunst geschaffen haben und zweitens war die behinderte Kunstbubble bereits ziemlich genervt, als die Leitung des NaNoWriMos mit dem Argument kam, „gegen KI-Nutzung zu sein, sei ableistisch, weil es Behinderten ermöglichen würde, endlich Kunst zu machen“. Und das war 2024. Mit anderen Worten – das Argument ist längst tot und wirklich, wirklich nicht das tolle Gotcha, für das Ableds es halten.)
Nach dem Panel habe ich mir ein bisschen Zeit genommen, um selbst eine kleine Shoppingrunde zu drehen, davor war dafür gar kein Raum gewesen.
Das haben wir von der Con mitgebracht.Die Dilogie von Bernhard Hennen stammt aus einer „Book Blind Date“-Tüte mit Büchern für den guten Zweck, und das Buch von Michael Hirtzy habe ich mir an Ort und Stelle signieren lassen. Die Halskette stammt von „Schwarze Katze“ und wird direkt auf der nächsten Con getragen. (Dazu bei Zeiten mehr.)
Dann war es auch schon Zeit für die Preisverleihung.
Den ganzen Tag über hatte ich eigentlich keine Zeit, um nervös zu sein. Ich war schließlich damit beschäftigt, mein Buch zu repräsentieren und so. Aber da wurde ich es langsam doch. Auch wenn sich noch zwei Leute, die zufällig in Wien waren, zu meinem Supportteam gesellt haben, sodass ich da nicht allein durch musste. (Und Verlegerin Ingrid war auch da, sie saß direkt neben mir).
Den Ablauf kriege ich nicht mehr zusammen. Es war auch ein bisschen chaotisch, wir saßen beispielsweise alle ziemlich querbeet verteilt, sodass, als erst Wolfgang aufgerufen wurde, um die Statue anzunehmen und dann wir, um uns unsere Trostpreise zu schnappen, es ein ziemliches Gewusel gab.
Ich weiß nur, dass ich irgendwann wieder an meinem Platz saß, meinen Büchergutschein einsteckte und in erster Linie ziemlich müde war. (War ja auch ein langer Tag. Und der Tag davor war auch lang.)
Autorin privat
Wir haben den Abend zu fünft in einem ziemlich gemütlichen Lokal ausklingen lassen, in meinem Fall bei einem veganen Burger und einer ziemlich guten Limo.
Es wurde noch ziemlich spät, weil wir ewig gequatscht haben. Über die Con, Preise im Allgemeinen und diesen im Besonderen, Zukunftspläne, Projekte, Bücher …
Es war ein wirklich schönes Wienwochenende :)
(Und? Wart ihr auch da? Wen habe ich verpasst?)
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #Bücherhaul #BernhardHennen #FantasyCon #FantasyConWien2026 #Haul #MichaelHirtzy #PRISM #SchreibendenLeben #Schweinwerfer #VerlagOhneohren -
Fantasy-Con Wien 2026
Zunächst einmal das Wichtigste, weil mich alle zuerst danach gefragt haben: „PRISM“ hat den österreichischen Phantastik-Preis nicht gewonnen. Der Preisträger 2026 ist Wolfgang Rauh mit „Ignael“ und es war schon recht witzig, wie er absolut nicht damit gerechnet hat und dann komplett überrumpelt war, als Erik R. Andara seinen Namen vom Pokal abgelesen hat ^^.
Aber von vorn.
Autorin auf Reisen
Für mich stand fest: Ja, das ist so richtig weit weg, aber da fahre ich hin und netzwerke. Schließlich war ich seit 2019 auf keiner größeren buchigen Veranstaltung mehr gewesen, kannte fast niemanden aus der Szene mehr und … wann passt ein Szenecomeback besser, als jetzt, da ich in den nächsten Jahren aus Gründen (Silvanus *hust*) wesentlich häufiger auf Messen anzutreffen sein werde, als jemals zuvor?
Der Vorteil, dass die Con am Wochenende ist? Es können auch Leute mit mir hinfahren, die unter der Woche nicht können, erst recht nicht relativ kurzfristig (weil sie im Gegensatz zu mir keine reinen Selbstständigen sind).
Der Nachteil, dass die Con am Wochenende ist? An einem wunderschönen Frühlingsfreitag sitzt gefühlt die halbe Welt auf einem Zug, der von einem Ende Österreichs ans andere führt.
Die feinste Variante, mich im Schlaf hinkarren zu lassen, war bereits ausverkauft. Bei der zweitfeinsten habe ich bereits beim Anblick der Beispielbilder eine milde Panikattacke bekommen (nein, nicht umgangssprachlich gemeint). Also tagsüber hinfahren. Unterkunft in Wien brauchte es dann auch noch und da wurde mir die erste Ferienwohnung direkt unter der Nase weggeschnappt.
Am Ende hatte ich eine Verbindung mit Sitzplätzen für den Hin- und Rückweg für alle Beteiligten. Das heißt, immerhin darum musste ich mich nicht kümmern. Aber der Weg von Vorarlberg nach Wien ist lang. Und laut. Vor allem laut.
Immerhin hatten wir eine wirklich unkomplizierte und günstige Ferienwohnung in der Nähe der Convention. Das war wirklich unkompliziert. Verpflegung gab es bei einem Billa fünf Gehminuten entfernt und da wir ziemlich vom Schuss wohnten, war dann auch das Essen auswärts ohne „Tourismussteuer“, sprich, bezahlbar, lecker, viel.
Autorin meldet sich zum Dienst
Aufgrund der Entfernung war ich nur am Con-Samstag da, am Sonntag fuhren wir bereits wieder weg. Also hieß es: Mich in Perlen hüllen, Glitzer auf mein Antlitz auftragen (vieeeel Glitzer) und ab zur Con, wo ich mich am Stand des Phantastik-Preises dann auch zum Dienst gemeldet habe.
Foto: © EmmaAls das Foto hier gemacht wurde, war ich allerdings schon seit ein paar Stunden auf der Con, ein bisschen rot im Gesicht (es war viel zu warm) und müde. Immerhin hat mir mein Team (aka, die zwei Leute, die mit mir nach Wien gefahren sind und für mich mitgefiebert haben) eine Flasche Wasser mitgebracht, die sich auf dem Foto auf der Sitzbank hinter dem schwarz bespannten Tisch befindet.
Tatsächlich habe ich dann auch wirklich einen Großteil meiner Zeit auf der Con damit verbracht, zwischen dem Stand des Preises und dem Stand von Verlag Ohneohren zu pendeln. Schließlich konnte ich den Leuten höchstpersönlich erzählen, worum es in PRISM geht!
Wenn ich gerade nicht vor dem einen oder anderen Stand gurkte, führte ich ein paar schöne Gespräche – beispielsweise mit Nora Bendzko, die ich zum ersten Mal seit 2018 persönlich getroffen habe. Gern hätte ich auch Yunuyei zumindest kurz Hallo gesagt, bzw. mich ihr vorgestellt – ich habe für sie „Dragon’s Destiny“ lektoriert – aber das hat sich leider nicht ergeben. Immer wenn ich vor ihrem Stand stand, war sie gerade entweder nicht da oder abgetaucht. Da wollte ich nicht nervig / lästig sein.
Immerhin, Nora und Yunuyei waren um 16:00 Uhr auch bei einem Panel mit dem Titel „Phantastik aus der Maschine“ anwesend, einer moderierten Diskussion zum Thema „KI in der Phantastik“ mit zwei weiteren Personen (Nils Westerboer ist auf der Homepage gelistet, der vierte Panel-Teilnehmer jedoch leider nicht). Insbesondere Nora hat dabei den einen oder anderen absoluten Mic Drop dargebracht, ich habe ziemlich oft Beifall geklatscht. So gute Argumente! Leider kamen aus dem Publikum die üblichen Fragen, die einfach immer kommen, darunter das unsägliche Ableismus-Gotcha, bei dem ich das Gefühl hatte, dass der Person im Publikum die eigene Frage wirklich originell und wie das große Gotcha vorgekommen ist („Aber was ist mit Leuten ohne Hände? Können die dank KI nicht endlich auch Kunst machen?“). Ich glaube, nicht nur auf der Bühne, sondern auch von mir gab es daraufhin nur ein ziemlich genervtes Geräusch.
(Ich will das jetzt hier nicht auswalzen, aber erstens gibt es immer schon Leute ohne Hände, die trotzdem ganz ohne KI tolle Kunst geschaffen haben und zweitens war die behinderte Kunstbubble bereits ziemlich genervt, als die Leitung des NaNoWriMos mit dem Argument kam, „gegen KI-Nutzung zu sein, sei ableistisch, weil es Behinderten ermöglichen würde, endlich Kunst zu machen“. Und das war 2024. Mit anderen Worten – das Argument ist längst tot und wirklich, wirklich nicht das tolle Gotcha, für das Ableds es halten.)
Nach dem Panel habe ich mir ein bisschen Zeit genommen, um selbst eine kleine Shoppingrunde zu drehen, davor war dafür gar kein Raum gewesen.
Das haben wir von der Con mitgebracht.Die Dilogie von Bernhard Hennen stammt aus einer „Book Blind Date“-Tüte mit Büchern für den guten Zweck, und das Buch von Michael Hirtzy habe ich mir an Ort und Stelle signieren lassen. Die Halskette stammt von „Schwarze Katze“ und wird direkt auf der nächsten Con getragen. (Dazu bei Zeiten mehr.)
Dann war es auch schon Zeit für die Preisverleihung.
Den ganzen Tag über hatte ich eigentlich keine Zeit, um nervös zu sein. Ich war schließlich damit beschäftigt, mein Buch zu repräsentieren und so. Aber da wurde ich es langsam doch. Auch wenn sich noch zwei Leute, die zufällig in Wien waren, zu meinem Supportteam gesellt haben, sodass ich da nicht allein durch musste. (Und Verlegerin Ingrid war auch da, sie saß direkt neben mir).
Den Ablauf kriege ich nicht mehr zusammen. Es war auch ein bisschen chaotisch, wir saßen beispielsweise alle ziemlich querbeet verteilt, sodass, als erst Wolfgang aufgerufen wurde, um die Statue anzunehmen und dann wir, um uns unsere Trostpreise zu schnappen, es ein ziemliches Gewusel gab.
Ich weiß nur, dass ich irgendwann wieder an meinem Platz saß, meinen Büchergutschein einsteckte und in erster Linie ziemlich müde war. (War ja auch ein langer Tag. Und der Tag davor war auch lang.)
Autorin privat
Wir haben den Abend zu fünft in einem ziemlich gemütlichen Lokal ausklingen lassen, in meinem Fall bei einem veganen Burger und einer ziemlich guten Limo.
Es wurde noch ziemlich spät, weil wir ewig gequatscht haben. Über die Con, Preise im Allgemeinen und diesen im Besonderen, Zukunftspläne, Projekte, Bücher …
Es war ein wirklich schönes Wienwochenende :)
(Und? Wart ihr auch da? Wen habe ich verpasst?)
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #Bücherhaul #BernhardHennen #FantasyCon #FantasyConWien2026 #Haul #MichaelHirtzy #PRISM #SchreibendenLeben #Schweinwerfer #VerlagOhneohren -
Fantasy-Con Wien 2026
Zunächst einmal das Wichtigste, weil mich alle zuerst danach gefragt haben: „PRISM“ hat den österreichischen Phantastik-Preis nicht gewonnen. Der Preisträger 2026 ist Wolfgang Rauh mit „Ignael“ und es war schon recht witzig, wie er absolut nicht damit gerechnet hat und dann komplett überrumpelt war, als Erik R. Andara seinen Namen vom Pokal abgelesen hat ^^.
Aber von vorn.
Autorin auf Reisen
Für mich stand fest: Ja, das ist so richtig weit weg, aber da fahre ich hin und netzwerke. Schließlich war ich seit 2019 auf keiner größeren buchigen Veranstaltung mehr gewesen, kannte fast niemanden aus der Szene mehr und … wann passt ein Szenecomeback besser, als jetzt, da ich in den nächsten Jahren aus Gründen (Silvanus *hust*) wesentlich häufiger auf Messen anzutreffen sein werde, als jemals zuvor?
Der Vorteil, dass die Con am Wochenende ist? Es können auch Leute mit mir hinfahren, die unter der Woche nicht können, erst recht nicht relativ kurzfristig (weil sie im Gegensatz zu mir keine reinen Selbstständigen sind).
Der Nachteil, dass die Con am Wochenende ist? An einem wunderschönen Frühlingsfreitag sitzt gefühlt die halbe Welt auf einem Zug, der von einem Ende Österreichs ans andere führt.
Die feinste Variante, mich im Schlaf hinkarren zu lassen, war bereits ausverkauft. Bei der zweitfeinsten habe ich bereits beim Anblick der Beispielbilder eine milde Panikattacke bekommen (nein, nicht umgangssprachlich gemeint). Also tagsüber hinfahren. Unterkunft in Wien brauchte es dann auch noch und da wurde mir die erste Ferienwohnung direkt unter der Nase weggeschnappt.
Am Ende hatte ich eine Verbindung mit Sitzplätzen für den Hin- und Rückweg für alle Beteiligten. Das heißt, immerhin darum musste ich mich nicht kümmern. Aber der Weg von Vorarlberg nach Wien ist lang. Und laut. Vor allem laut.
Immerhin hatten wir eine wirklich unkomplizierte und günstige Ferienwohnung in der Nähe der Convention. Das war wirklich unkompliziert. Verpflegung gab es bei einem Billa fünf Gehminuten entfernt und da wir ziemlich vom Schuss wohnten, war dann auch das Essen auswärts ohne „Tourismussteuer“, sprich, bezahlbar, lecker, viel.
Autorin meldet sich zum Dienst
Aufgrund der Entfernung war ich nur am Con-Samstag da, am Sonntag fuhren wir bereits wieder weg. Also hieß es: Mich in Perlen hüllen, Glitzer auf mein Antlitz auftragen (vieeeel Glitzer) und ab zur Con, wo ich mich am Stand des Phantastik-Preises dann auch zum Dienst gemeldet habe.
Foto: © EmmaAls das Foto hier gemacht wurde, war ich allerdings schon seit ein paar Stunden auf der Con, ein bisschen rot im Gesicht (es war viel zu warm) und müde. Immerhin hat mir mein Team (aka, die zwei Leute, die mit mir nach Wien gefahren sind und für mich mitgefiebert haben) eine Flasche Wasser mitgebracht, die sich auf dem Foto auf der Sitzbank hinter dem schwarz bespannten Tisch befindet.
Tatsächlich habe ich dann auch wirklich einen Großteil meiner Zeit auf der Con damit verbracht, zwischen dem Stand des Preises und dem Stand von Verlag Ohneohren zu pendeln. Schließlich konnte ich den Leuten höchstpersönlich erzählen, worum es in PRISM geht!
Wenn ich gerade nicht vor dem einen oder anderen Stand gurkte, führte ich ein paar schöne Gespräche – beispielsweise mit Nora Bendzko, die ich zum ersten Mal seit 2018 persönlich getroffen habe. Gern hätte ich auch Yunuyei zumindest kurz Hallo gesagt, bzw. mich ihr vorgestellt – ich habe für sie „Dragon’s Destiny“ lektoriert – aber das hat sich leider nicht ergeben. Immer wenn ich vor ihrem Stand stand, war sie gerade entweder nicht da oder abgetaucht. Da wollte ich nicht nervig / lästig sein.
Immerhin, Nora und Yunuyei waren um 16:00 Uhr auch bei einem Panel mit dem Titel „Phantastik aus der Maschine“ anwesend, einer moderierten Diskussion zum Thema „KI in der Phantastik“ mit zwei weiteren Personen (Nils Westerboer ist auf der Homepage gelistet, der vierte Panel-Teilnehmer jedoch leider nicht). Insbesondere Nora hat dabei den einen oder anderen absoluten Mic Drop dargebracht, ich habe ziemlich oft Beifall geklatscht. So gute Argumente! Leider kamen aus dem Publikum die üblichen Fragen, die einfach immer kommen, darunter das unsägliche Ableismus-Gotcha, bei dem ich das Gefühl hatte, dass der Person im Publikum die eigene Frage wirklich originell und wie das große Gotcha vorgekommen ist („Aber was ist mit Leuten ohne Hände? Können die dank KI nicht endlich auch Kunst machen?“). Ich glaube, nicht nur auf der Bühne, sondern auch von mir gab es daraufhin nur ein ziemlich genervtes Geräusch.
(Ich will das jetzt hier nicht auswalzen, aber erstens gibt es immer schon Leute ohne Hände, die trotzdem ganz ohne KI tolle Kunst geschaffen haben und zweitens war die behinderte Kunstbubble bereits ziemlich genervt, als die Leitung des NaNoWriMos mit dem Argument kam, „gegen KI-Nutzung zu sein, sei ableistisch, weil es Behinderten ermöglichen würde, endlich Kunst zu machen“. Und das war 2024. Mit anderen Worten – das Argument ist längst tot und wirklich, wirklich nicht das tolle Gotcha, für das Ableds es halten.)
Nach dem Panel habe ich mir ein bisschen Zeit genommen, um selbst eine kleine Shoppingrunde zu drehen, davor war dafür gar kein Raum gewesen.
Das haben wir von der Con mitgebracht.Die Dilogie von Bernhard Hennen stammt aus einer „Book Blind Date“-Tüte mit Büchern für den guten Zweck, und das Buch von Michael Hirtzy habe ich mir an Ort und Stelle signieren lassen. Die Halskette stammt von „Schwarze Katze“ und wird direkt auf der nächsten Con getragen. (Dazu bei Zeiten mehr.)
Dann war es auch schon Zeit für die Preisverleihung.
Den ganzen Tag über hatte ich eigentlich keine Zeit, um nervös zu sein. Ich war schließlich damit beschäftigt, mein Buch zu repräsentieren und so. Aber da wurde ich es langsam doch. Auch wenn sich noch zwei Leute, die zufällig in Wien waren, zu meinem Supportteam gesellt haben, sodass ich da nicht allein durch musste. (Und Verlegerin Ingrid war auch da, sie saß direkt neben mir).
Den Ablauf kriege ich nicht mehr zusammen. Es war auch ein bisschen chaotisch, wir saßen beispielsweise alle ziemlich querbeet verteilt, sodass, als erst Wolfgang aufgerufen wurde, um die Statue anzunehmen und dann wir, um uns unsere Trostpreise zu schnappen, es ein ziemliches Gewusel gab.
Ich weiß nur, dass ich irgendwann wieder an meinem Platz saß, meinen Büchergutschein einsteckte und in erster Linie ziemlich müde war. (War ja auch ein langer Tag. Und der Tag davor war auch lang.)
Autorin privat
Wir haben den Abend zu fünft in einem ziemlich gemütlichen Lokal ausklingen lassen, in meinem Fall bei einem veganen Burger und einer ziemlich guten Limo.
Es wurde noch ziemlich spät, weil wir ewig gequatscht haben. Über die Con, Preise im Allgemeinen und diesen im Besonderen, Zukunftspläne, Projekte, Bücher …
Es war ein wirklich schönes Wienwochenende :)
(Und? Wart ihr auch da? Wen habe ich verpasst?)
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #Bücherhaul #BernhardHennen #FantasyCon #FantasyConWien2026 #Haul #MichaelHirtzy #PRISM #SchreibendenLeben #Schweinwerfer #VerlagOhneohren -
Hat ja nur ungefähr eine Woche gedauert, aber ich habe es geschafft, die Ereignisse der letzten Tage zu verbloggen!
Mit dabei: Eine Neuerscheinung, ein gewonnener Preis, eine Shortlistplatzierung und drei Anthologien.
(Und falls mir einfällt, was ich vergessen habe, muss ich noch einen Blogpost verfassen.)
https://feuerblut.com/2026/04/01/von-preisen-nominierungen-veroffentlichungen/
#SchreibendenLeben #Anthologie #WirSchreibenQueer #ÖsterreichischerPhantastikpreis
-
Von Preisen, Nominierungen, Veröffentlichungen …
Aus irgendeinem Grund sind die interessanten Ereignisse im Leben nie auch nur annähernd gleichmäßig verteilt. Entweder passiert monatelang gar nichts (was der Grund dafür war, warum ich bald aufgehört habe, monatlich oder gar wöchentlich darüber zu bloggen, was ich gemacht habe – mein Leben hat schlicht nicht genug für einen ordentlichen Blogpost hergegeben) oder aber es passiert alles gleichzeitig.
Der Nachteil an „es passiert alles gleichzeitig“ ist, dass ich dann damit beschäftigt bin, dieses alles irgendwie zu verwalten, statt es zu verbloggen.
Stahllilie-Neuveröffentlichung
Ich habe ja geschrieben, dass Stahllilie bei Tiny Tusk aus dem Programm genommen wird – als Martina das in den sozialen Medien verkündet hat, schrieb ihr auf Threads ein Verleger, er hätte Interesse an der Reihe.
Martina stellte freundlicherweise die Verbindung her, und so wurde die gesamte Trilogie als Gesamtpaket von Verlag „Klappkatapult“ (https://www.klappkatapult.de/) geprüft, angefordert und letzten Endes auch zusammen mit einer bisher unveröffentlichten Kurzgeschichte auch angenommen.
Die folgenden Monate waren recht intensiv – das Buch wurde neu lektoriert, neu illustriert, korrigiert und gesetzt. Schließlich heute neu veröffentlicht.
Das neue Gesamtcover ist auch schon im Widget auf der Startseite eingepflegt, eine Seite für den Sammelband angelegt (da: Stahllilie – Sammelband) und die Links in einem der Bonusspiele angepasst, sodass sie nicht mehr auf bereits seit 2020 oder so veraltete Verlagsseiten führen, sondern auf den neuen Verlag (oder zumindest auf meine Homepage).
Ich bin Robin und seinem Team echt dankbar. Es ist nicht selbstverständlich, einem Buch, das sich trotz der Mühen des ersten Verlags einfach nicht verkaufen wollte, eine zweite Chance zu geben. Möge „Stahllilie“ nun viele neue Lesende finden!
Anthologien herausgegeben
Dolche und GewänderVerbissenDa sind alle drei, in voller Schönheit und in Veröffentlichungsreihenfolge!
Herausgeben macht so viel Spaß, dass ich jedes Mal, wenn das Buch dann da ist, vergesse, wie unfassbar viel Arbeit es ist und wie sehr ich während des Prozesses mir jedes Mal wünsche, ich wäre endlich mit den ganzen Aufgaben dazu durch. Obwohl eine vierte Anthologie auch schon darauf wartet, lektoriert, korrigiert und gesetzt zu werden, würde ich am liebsten direkt wieder drei neue ausschreiben.
Alle drei Anthologien habe ich unter der Schirmherrschaft des Silvanus Verlags herausgegeben, bei „Mit Magie und Miau“ und „Dolche und Gewänder“ mit dem Verleger als Mitherausgeber. Im Falle von „Verbissen“ habe ich die Anthologie aus einem anderen Verlag zu Silvanus „mitgebracht“ (mit schriftlichem Einverständnis aller Beteiligten), die war ja aufgrund widriger Umstände bisschen länger im Werden als erwartet.
In „Mit Magie und Miau“ sammelten wir Geschichten aus der Sicht von Samtpfötchen – nur der Phantastik im weitesten Sinne sollten sie angehören. Herausgekommen ist ein sehr vielfältiger Mix. Von „Indiana Jones, aber mit Katzen“ über „Eine Prise Lovecraftian Horror“ bis hin zu lustigen Katzenstorys mit Hexen war einiges dabei. Hauptsache, die Katzen sind wunderbar katzig.
In „Dolche und Gewänder“ suchten wir Geschichten, die der Frage nachgehen, was man mit dem sprichwörtlichen Dolch im Gewande so vorhaben könnte. Neben einigen klassischen Attentatsgeschichten haben wir hier möglichst vielfältige Geschichten versammelt. Mal ist der Dolch wortwörtlich im Gewande (und das auf verschiedene Arten), mal handelt es sich dabei um ein altes Artefekt, eine Lebensversicherung, ein Mittel zum Zweck… Auch hier war das verbindende Element die Phantastik. Meine eigene Geschichte für diese Anthologie schrieb ich in Rohfassung im Übrigen auf einer Schreibmaschine auf der Lustenauer Mini-Con. Wer schon mal auf dieser (oder anderen Conventions) war, wird sicherlich auch die eine oder andere Inspiration wiedererkennen :D. Insgesamt kam eine wunderbar queere Anthologie heraus, worauf ich weiter unten noch mal eingehe …
Last but not least suchte ich für „Verbissen“ nach Geschichten, die die üblichen Vampirtropen auf die Schippe nahmen und eine humorvolle Geschichte erzählten. Ich bin dabei kein einfaches Publikum, da ich vieles, was Leute lustig finden, eher nicht witzig finde (und mich dafür über andere Dinge zerkugeln könnte). Auch diese Anthologie enthält viele queere Geschichten und ich bin gespannt, wie gut sie ankommt (und wann sie vor allem endlich beim großen A ankommt, auf allen anderen Plattformen ist sie längst verfügbar).
Eine vierte kommt, wie gesagt, dieses Jahr noch dazu. Dafür muss ich aber noch ein bisschen was erledigen.
Der zweite Platz beim „Wir schreiben queer“-Community Award für „Dolche & Gewänder“
So ungefähr zwei Stunden vor Einsendeschluss haben wir noch „Dolche und Gewänder“ als queere Veröffentlichung für den Wettbewerb eingereicht – und ab dann wurde es aufregend. Von Runde zu Runde jedes Mal feiern, dass wir mit der Anthologie eine Stufe weiter sind und dann wieder von vorne damit anfangen, Leute ans Abstimmen zu erinnern.
„Falls euch das Buch gefallen hat – da könnt ihr dafür voten!“
Jedes Mal zappeln. Jedes Mal warten. Sich vorsichtig freuen, aber „noch könnten wir rausfliegen, ne?“
Nicht rausfliegen.
Diese wunderschöne Grafik im Postfach haben. Die Anthologie ist kurz vor Weihnachten erschienen und der Silvanus Verlag ist noch ganz klein, gerade im Mai 2025 gegründet worden. Ich habe alle meine großen reichweitenstarken Meta-Social-Media-Kanäle schon längst eingestampft und konnte außer „mal auf Mastodon teilen“ nicht wirklich dem Verlag mit der Reichweite des Wettbewerbs (oder der Anthologie) helfen.
Und doch … wir haben den zweiten Platz gemacht. Das ist ein ziemlich krasser Ritterschlag für einen jungen Kleinverlag, für diese sehr experimentelle Anthologie, für mich als herausgebende Person. Ich bin immer noch ziemlich geflasht.
Und last but not least … „PRISM“ auf der Shortlist des Österreichischen Phantastikpreises!
Ich bin inzwischen aus Wien wieder zurück und habe es noch nicht ganz verarbeitet … aber von vorne!
Es war eine relativ spontane Sache. Ich kochte gerade Kornelkirschenmarmelade, als mir der Link zum Wettbewerb zugeschickt wurde – ich sei doch eindeutig berechtigt, mit PRISM vorstellig zu werden. Als ich dann auf der Longlist war, freute ich mich schon mal.
Als dann die Mail kam, dass ich auf der Shortlist bin und ob ich nach Wien kommen könnte zur Lesung …
Shortlist?! Wie jetzt … Ich?!
Ja, doch, ich. Hier nachzulesen: https://www.fantasy-schmiede.at/oesterreichischer-phantastikpreis/
Das Statement zu meinem Buch habe ich erst vorgestern oder so entdeckt:
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #ÖsterreichischerPhantastikpreisShortlist #DolcheUndGewänder #Herausgeberschaft #MitMagieUndMiau #Neuauflage #Neuerscheinung #PRISM #Shortlist #Stahllilie #Verbissen #WirSchreibenQueer„Sprachlich versierte Dystopie, die sich als Krimi getarnt und mit frischem, eigenständigen Stil gängigen Moralvorstellungen widmet und in Frage stellt. Die Sprache, die Charaktere und deren Identitäten bilden dabei eine bunte und überzeugende Geschichte über Zusammenhalt, Liebe und die Suche danach, was Familie bedeutet. PRSIM ist ein spannender, ungewöhnlicher Thriller über Farben, Alltagssorgen und Hoffnung.“ -Jury-
Da schwebte ich auch erst einmal durch die Gegend vor Glück, weil das echt eine schöne Würdigung der harten Arbeit hinter PRISM ist.
Die Lesung war unter der Woche (um genau zu sein an einem Dienstag) in der Villa Fantastica. Falls ihr da mal in der Nähe seid, guckt euch das an: https://www.villafantastica.com/
Das bedeutete für mich aber auch: Allein mehr oder weniger ans andere Ende von Österreich reisen, um vorzulesen. Das Ergebnis habe ich in die Videoecke gepostet, Verlegerin Ingrid hatte eine ganze Tasche voller Bücher dabei und ich habe so viele signiert, dass ich am Ende nicht mehr wusste, wie eigentlich mein Name geht.
Hier noch mal:
https://www.youtube.com/live/b2CN1UUrRj4?si=qAcVp1MjnpTbiyRB
Alles in einem hatte ich nicht nur einen ganz wunderbaren Tag mit einer guten Freundin in Wien, sondern auch richtig schöne Gespräche über alles Denkbare mit einigen Zuhörenden nach der Lesung, mit Ingrid (das letzte Mal haben wir uns 2019 gegenübergestanden, das ist eine Weile her) und zumindest kurz Eleanor Bardillac umarmt.
Hinterher war ich allerdings wirklich fix und fertig und habe dann nur noch mit meiner Begleitung nett zu Abend gegessen, ehe wir buchstäblich in die Federn gefallen sind. Langer Tag war lang.
Im April folgt die Preisverleihung auf der Fantasy-Con und ich kann jetzt schon sagen: Ich werde da sein.
Anbei der Link: https://www.fantasy-schmiede.at/fantasy-con-wien-die-convention-fuer-rollenspiele-brettspiele-und-fantastisches/
Vermutlich werde ich zwischen dem Stand der Fantasy-Schmiede, dem Stand von „OhneOhren“ und dem Ort mit dem Kaffee herumtigern und vor Nervosität vor mich hinsterben, weil ich unbedingt wissen will, wer nun den Preis mit nach Hause nimmt.
Bestimmt habe ich irgendwas ganz Wichtiges vergessen …
… aber wenn ich wüsste, was das ist, hätte ich es hingeschrieben.
In diesem Sinne: Hoffentlich update ich das nächste Mal schneller und vielleicht sehen wir uns ja im April in Wien?
-
Von Preisen, Nominierungen, Veröffentlichungen …
Aus irgendeinem Grund sind die interessanten Ereignisse im Leben nie auch nur annähernd gleichmäßig verteilt. Entweder passiert monatelang gar nichts (was der Grund dafür war, warum ich bald aufgehört habe, monatlich oder gar wöchentlich darüber zu bloggen, was ich gemacht habe – mein Leben hat schlicht nicht genug für einen ordentlichen Blogpost hergegeben) oder aber es passiert alles gleichzeitig.
Der Nachteil an „es passiert alles gleichzeitig“ ist, dass ich dann damit beschäftigt bin, dieses alles irgendwie zu verwalten, statt es zu verbloggen.
Stahllilie-Neuveröffentlichung
Ich habe ja geschrieben, dass Stahllilie bei Tiny Tusk aus dem Programm genommen wird – als Martina das in den sozialen Medien verkündet hat, schrieb ihr auf Threads ein Verleger, er hätte Interesse an der Reihe.
Martina stellte freundlicherweise die Verbindung her, und so wurde die gesamte Trilogie als Gesamtpaket von Verlag „Klappkatapult“ (https://www.klappkatapult.de/) geprüft, angefordert und letzten Endes auch zusammen mit einer bisher unveröffentlichten Kurzgeschichte auch angenommen.
Die folgenden Monate waren recht intensiv – das Buch wurde neu lektoriert, neu illustriert, korrigiert und gesetzt. Schließlich heute neu veröffentlicht.
Das neue Gesamtcover ist auch schon im Widget auf der Startseite eingepflegt, eine Seite für den Sammelband angelegt (da: Stahllilie – Sammelband) und die Links in einem der Bonusspiele angepasst, sodass sie nicht mehr auf bereits seit 2020 oder so veraltete Verlagsseiten führen, sondern auf den neuen Verlag (oder zumindest auf meine Homepage).
Ich bin Robin und seinem Team echt dankbar. Es ist nicht selbstverständlich, einem Buch, das sich trotz der Mühen des ersten Verlags einfach nicht verkaufen wollte, eine zweite Chance zu geben. Möge „Stahllilie“ nun viele neue Lesende finden!
Anthologien herausgegeben
Dolche und GewänderVerbissenDa sind alle drei, in voller Schönheit und in Veröffentlichungsreihenfolge!
Herausgeben macht so viel Spaß, dass ich jedes Mal, wenn das Buch dann da ist, vergesse, wie unfassbar viel Arbeit es ist und wie sehr ich während des Prozesses mir jedes Mal wünsche, ich wäre endlich mit den ganzen Aufgaben dazu durch. Obwohl eine vierte Anthologie auch schon darauf wartet, lektoriert, korrigiert und gesetzt zu werden, würde ich am liebsten direkt wieder drei neue ausschreiben.
Alle drei Anthologien habe ich unter der Schirmherrschaft des Silvanus Verlags herausgegeben, bei „Mit Magie und Miau“ und „Dolche und Gewänder“ mit dem Verleger als Mitherausgeber. Im Falle von „Verbissen“ habe ich die Anthologie aus einem anderen Verlag zu Silvanus „mitgebracht“ (mit schriftlichem Einverständnis aller Beteiligten), die war ja aufgrund widriger Umstände bisschen länger im Werden als erwartet.
In „Mit Magie und Miau“ sammelten wir Geschichten aus der Sicht von Samtpfötchen – nur der Phantastik im weitesten Sinne sollten sie angehören. Herausgekommen ist ein sehr vielfältiger Mix. Von „Indiana Jones, aber mit Katzen“ über „Eine Prise Lovecraftian Horror“ bis hin zu lustigen Katzenstorys mit Hexen war einiges dabei. Hauptsache, die Katzen sind wunderbar katzig.
In „Dolche und Gewänder“ suchten wir Geschichten, die der Frage nachgehen, was man mit dem sprichwörtlichen Dolch im Gewande so vorhaben könnte. Neben einigen klassischen Attentatsgeschichten haben wir hier möglichst vielfältige Geschichten versammelt. Mal ist der Dolch wortwörtlich im Gewande (und das auf verschiedene Arten), mal handelt es sich dabei um ein altes Artefekt, eine Lebensversicherung, ein Mittel zum Zweck… Auch hier war das verbindende Element die Phantastik. Meine eigene Geschichte für diese Anthologie schrieb ich in Rohfassung im Übrigen auf einer Schreibmaschine auf der Lustenauer Mini-Con. Wer schon mal auf dieser (oder anderen Conventions) war, wird sicherlich auch die eine oder andere Inspiration wiedererkennen :D. Insgesamt kam eine wunderbar queere Anthologie heraus, worauf ich weiter unten noch mal eingehe …
Last but not least suchte ich für „Verbissen“ nach Geschichten, die die üblichen Vampirtropen auf die Schippe nahmen und eine humorvolle Geschichte erzählten. Ich bin dabei kein einfaches Publikum, da ich vieles, was Leute lustig finden, eher nicht witzig finde (und mich dafür über andere Dinge zerkugeln könnte). Auch diese Anthologie enthält viele queere Geschichten und ich bin gespannt, wie gut sie ankommt (und wann sie vor allem endlich beim großen A ankommt, auf allen anderen Plattformen ist sie längst verfügbar).
Eine vierte kommt, wie gesagt, dieses Jahr noch dazu. Dafür muss ich aber noch ein bisschen was erledigen.
Der zweite Platz beim „Wir schreiben queer“-Community Award für „Dolche & Gewänder“
So ungefähr zwei Stunden vor Einsendeschluss haben wir noch „Dolche und Gewänder“ als queere Veröffentlichung für den Wettbewerb eingereicht – und ab dann wurde es aufregend. Von Runde zu Runde jedes Mal feiern, dass wir mit der Anthologie eine Stufe weiter sind und dann wieder von vorne damit anfangen, Leute ans Abstimmen zu erinnern.
„Falls euch das Buch gefallen hat – da könnt ihr dafür voten!“
Jedes Mal zappeln. Jedes Mal warten. Sich vorsichtig freuen, aber „noch könnten wir rausfliegen, ne?“
Nicht rausfliegen.
Diese wunderschöne Grafik im Postfach haben. Die Anthologie ist kurz vor Weihnachten erschienen und der Silvanus Verlag ist noch ganz klein, gerade im Mai 2025 gegründet worden. Ich habe alle meine großen reichweitenstarken Meta-Social-Media-Kanäle schon längst eingestampft und konnte außer „mal auf Mastodon teilen“ nicht wirklich dem Verlag mit der Reichweite des Wettbewerbs (oder der Anthologie) helfen.
Und doch … wir haben den zweiten Platz gemacht. Das ist ein ziemlich krasser Ritterschlag für einen jungen Kleinverlag, für diese sehr experimentelle Anthologie, für mich als herausgebende Person. Ich bin immer noch ziemlich geflasht.
Und last but not least … „PRISM“ auf der Shortlist des Österreichischen Phantastikpreises!
Ich bin inzwischen aus Wien wieder zurück und habe es noch nicht ganz verarbeitet … aber von vorne!
Es war eine relativ spontane Sache. Ich kochte gerade Kornelkirschenmarmelade, als mir der Link zum Wettbewerb zugeschickt wurde – ich sei doch eindeutig berechtigt, mit PRISM vorstellig zu werden. Als ich dann auf der Longlist war, freute ich mich schon mal.
Als dann die Mail kam, dass ich auf der Shortlist bin und ob ich nach Wien kommen könnte zur Lesung …
Shortlist?! Wie jetzt … Ich?!
Ja, doch, ich. Hier nachzulesen: https://www.fantasy-schmiede.at/oesterreichischer-phantastikpreis/
Das Statement zu meinem Buch habe ich erst vorgestern oder so entdeckt:
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #ÖsterreichischerPhantastikpreisShortlist #DolcheUndGewänder #Herausgeberschaft #MitMagieUndMiau #Neuauflage #Neuerscheinung #PRISM #Shortlist #Stahllilie #Verbissen #WirSchreibenQueer„Sprachlich versierte Dystopie, die sich als Krimi getarnt und mit frischem, eigenständigen Stil gängigen Moralvorstellungen widmet und in Frage stellt. Die Sprache, die Charaktere und deren Identitäten bilden dabei eine bunte und überzeugende Geschichte über Zusammenhalt, Liebe und die Suche danach, was Familie bedeutet. PRSIM ist ein spannender, ungewöhnlicher Thriller über Farben, Alltagssorgen und Hoffnung.“ -Jury-
Da schwebte ich auch erst einmal durch die Gegend vor Glück, weil das echt eine schöne Würdigung der harten Arbeit hinter PRISM ist.
Die Lesung war unter der Woche (um genau zu sein an einem Dienstag) in der Villa Fantastica. Falls ihr da mal in der Nähe seid, guckt euch das an: https://www.villafantastica.com/
Das bedeutete für mich aber auch: Allein mehr oder weniger ans andere Ende von Österreich reisen, um vorzulesen. Das Ergebnis habe ich in die Videoecke gepostet, Verlegerin Ingrid hatte eine ganze Tasche voller Bücher dabei und ich habe so viele signiert, dass ich am Ende nicht mehr wusste, wie eigentlich mein Name geht.
Hier noch mal:
https://www.youtube.com/live/b2CN1UUrRj4?si=qAcVp1MjnpTbiyRB
Alles in einem hatte ich nicht nur einen ganz wunderbaren Tag mit einer guten Freundin in Wien, sondern auch richtig schöne Gespräche über alles Denkbare mit einigen Zuhörenden nach der Lesung, mit Ingrid (das letzte Mal haben wir uns 2019 gegenübergestanden, das ist eine Weile her) und zumindest kurz Eleanor Bardillac umarmt.
Hinterher war ich allerdings wirklich fix und fertig und habe dann nur noch mit meiner Begleitung nett zu Abend gegessen, ehe wir buchstäblich in die Federn gefallen sind. Langer Tag war lang.
Im April folgt die Preisverleihung auf der Fantasy-Con und ich kann jetzt schon sagen: Ich werde da sein.
Anbei der Link: https://www.fantasy-schmiede.at/fantasy-con-wien-die-convention-fuer-rollenspiele-brettspiele-und-fantastisches/
Vermutlich werde ich zwischen dem Stand der Fantasy-Schmiede, dem Stand von „OhneOhren“ und dem Ort mit dem Kaffee herumtigern und vor Nervosität vor mich hinsterben, weil ich unbedingt wissen will, wer nun den Preis mit nach Hause nimmt.
Bestimmt habe ich irgendwas ganz Wichtiges vergessen …
… aber wenn ich wüsste, was das ist, hätte ich es hingeschrieben.
In diesem Sinne: Hoffentlich update ich das nächste Mal schneller und vielleicht sehen wir uns ja im April in Wien?
-
Von Preisen, Nominierungen, Veröffentlichungen …
Aus irgendeinem Grund sind die interessanten Ereignisse im Leben nie auch nur annähernd gleichmäßig verteilt. Entweder passiert monatelang gar nichts (was der Grund dafür war, warum ich bald aufgehört habe, monatlich oder gar wöchentlich darüber zu bloggen, was ich gemacht habe – mein Leben hat schlicht nicht genug für einen ordentlichen Blogpost hergegeben) oder aber es passiert alles gleichzeitig.
Der Nachteil an „es passiert alles gleichzeitig“ ist, dass ich dann damit beschäftigt bin, dieses alles irgendwie zu verwalten, statt es zu verbloggen.
Stahllilie-Neuveröffentlichung
Ich habe ja geschrieben, dass Stahllilie bei Tiny Tusk aus dem Programm genommen wird – als Martina das in den sozialen Medien verkündet hat, schrieb ihr auf Threads ein Verleger, er hätte Interesse an der Reihe.
Martina stellte freundlicherweise die Verbindung her, und so wurde die gesamte Trilogie als Gesamtpaket von Verlag „Klappkatapult“ (https://www.klappkatapult.de/) geprüft, angefordert und letzten Endes auch zusammen mit einer bisher unveröffentlichten Kurzgeschichte auch angenommen.
Die folgenden Monate waren recht intensiv – das Buch wurde neu lektoriert, neu illustriert, korrigiert und gesetzt. Schließlich heute neu veröffentlicht.
Das neue Gesamtcover ist auch schon im Widget auf der Startseite eingepflegt, eine Seite für den Sammelband angelegt (da: Stahllilie – Sammelband) und die Links in einem der Bonusspiele angepasst, sodass sie nicht mehr auf bereits seit 2020 oder so veraltete Verlagsseiten führen, sondern auf den neuen Verlag (oder zumindest auf meine Homepage).
Ich bin Robin und seinem Team echt dankbar. Es ist nicht selbstverständlich, einem Buch, das sich trotz der Mühen des ersten Verlags einfach nicht verkaufen wollte, eine zweite Chance zu geben. Möge „Stahllilie“ nun viele neue Lesende finden!
Anthologien herausgegeben
Dolche und GewänderVerbissenDa sind alle drei, in voller Schönheit und in Veröffentlichungsreihenfolge!
Herausgeben macht so viel Spaß, dass ich jedes Mal, wenn das Buch dann da ist, vergesse, wie unfassbar viel Arbeit es ist und wie sehr ich während des Prozesses mir jedes Mal wünsche, ich wäre endlich mit den ganzen Aufgaben dazu durch. Obwohl eine vierte Anthologie auch schon darauf wartet, lektoriert, korrigiert und gesetzt zu werden, würde ich am liebsten direkt wieder drei neue ausschreiben.
Alle drei Anthologien habe ich unter der Schirmherrschaft des Silvanus Verlags herausgegeben, bei „Mit Magie und Miau“ und „Dolche und Gewänder“ mit dem Verleger als Mitherausgeber. Im Falle von „Verbissen“ habe ich die Anthologie aus einem anderen Verlag zu Silvanus „mitgebracht“ (mit schriftlichem Einverständnis aller Beteiligten), die war ja aufgrund widriger Umstände bisschen länger im Werden als erwartet.
In „Mit Magie und Miau“ sammelten wir Geschichten aus der Sicht von Samtpfötchen – nur der Phantastik im weitesten Sinne sollten sie angehören. Herausgekommen ist ein sehr vielfältiger Mix. Von „Indiana Jones, aber mit Katzen“ über „Eine Prise Lovecraftian Horror“ bis hin zu lustigen Katzenstorys mit Hexen war einiges dabei. Hauptsache, die Katzen sind wunderbar katzig.
In „Dolche und Gewänder“ suchten wir Geschichten, die der Frage nachgehen, was man mit dem sprichwörtlichen Dolch im Gewande so vorhaben könnte. Neben einigen klassischen Attentatsgeschichten haben wir hier möglichst vielfältige Geschichten versammelt. Mal ist der Dolch wortwörtlich im Gewande (und das auf verschiedene Arten), mal handelt es sich dabei um ein altes Artefekt, eine Lebensversicherung, ein Mittel zum Zweck… Auch hier war das verbindende Element die Phantastik. Meine eigene Geschichte für diese Anthologie schrieb ich in Rohfassung im Übrigen auf einer Schreibmaschine auf der Lustenauer Mini-Con. Wer schon mal auf dieser (oder anderen Conventions) war, wird sicherlich auch die eine oder andere Inspiration wiedererkennen :D. Insgesamt kam eine wunderbar queere Anthologie heraus, worauf ich weiter unten noch mal eingehe …
Last but not least suchte ich für „Verbissen“ nach Geschichten, die die üblichen Vampirtropen auf die Schippe nahmen und eine humorvolle Geschichte erzählten. Ich bin dabei kein einfaches Publikum, da ich vieles, was Leute lustig finden, eher nicht witzig finde (und mich dafür über andere Dinge zerkugeln könnte). Auch diese Anthologie enthält viele queere Geschichten und ich bin gespannt, wie gut sie ankommt (und wann sie vor allem endlich beim großen A ankommt, auf allen anderen Plattformen ist sie längst verfügbar).
Eine vierte kommt, wie gesagt, dieses Jahr noch dazu. Dafür muss ich aber noch ein bisschen was erledigen.
Der zweite Platz beim „Wir schreiben queer“-Community Award für „Dolche & Gewänder“
So ungefähr zwei Stunden vor Einsendeschluss haben wir noch „Dolche und Gewänder“ als queere Veröffentlichung für den Wettbewerb eingereicht – und ab dann wurde es aufregend. Von Runde zu Runde jedes Mal feiern, dass wir mit der Anthologie eine Stufe weiter sind und dann wieder von vorne damit anfangen, Leute ans Abstimmen zu erinnern.
„Falls euch das Buch gefallen hat – da könnt ihr dafür voten!“
Jedes Mal zappeln. Jedes Mal warten. Sich vorsichtig freuen, aber „noch könnten wir rausfliegen, ne?“
Nicht rausfliegen.
Diese wunderschöne Grafik im Postfach haben. Die Anthologie ist kurz vor Weihnachten erschienen und der Silvanus Verlag ist noch ganz klein, gerade im Mai 2025 gegründet worden. Ich habe alle meine großen reichweitenstarken Meta-Social-Media-Kanäle schon längst eingestampft und konnte außer „mal auf Mastodon teilen“ nicht wirklich dem Verlag mit der Reichweite des Wettbewerbs (oder der Anthologie) helfen.
Und doch … wir haben den zweiten Platz gemacht. Das ist ein ziemlich krasser Ritterschlag für einen jungen Kleinverlag, für diese sehr experimentelle Anthologie, für mich als herausgebende Person. Ich bin immer noch ziemlich geflasht.
Und last but not least … „PRISM“ auf der Shortlist des Österreichischen Phantastikpreises!
Ich bin inzwischen aus Wien wieder zurück und habe es noch nicht ganz verarbeitet … aber von vorne!
Es war eine relativ spontane Sache. Ich kochte gerade Kornelkirschenmarmelade, als mir der Link zum Wettbewerb zugeschickt wurde – ich sei doch eindeutig berechtigt, mit PRISM vorstellig zu werden. Als ich dann auf der Longlist war, freute ich mich schon mal.
Als dann die Mail kam, dass ich auf der Shortlist bin und ob ich nach Wien kommen könnte zur Lesung …
Shortlist?! Wie jetzt … Ich?!
Ja, doch, ich. Hier nachzulesen: https://www.fantasy-schmiede.at/oesterreichischer-phantastikpreis/
Das Statement zu meinem Buch habe ich erst vorgestern oder so entdeckt:
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #ÖsterreichischerPhantastikpreisShortlist #DolcheUndGewänder #Herausgeberschaft #MitMagieUndMiau #Neuauflage #Neuerscheinung #PRISM #Shortlist #Stahllilie #Verbissen #WirSchreibenQueer„Sprachlich versierte Dystopie, die sich als Krimi getarnt und mit frischem, eigenständigen Stil gängigen Moralvorstellungen widmet und in Frage stellt. Die Sprache, die Charaktere und deren Identitäten bilden dabei eine bunte und überzeugende Geschichte über Zusammenhalt, Liebe und die Suche danach, was Familie bedeutet. PRSIM ist ein spannender, ungewöhnlicher Thriller über Farben, Alltagssorgen und Hoffnung.“ -Jury-
Da schwebte ich auch erst einmal durch die Gegend vor Glück, weil das echt eine schöne Würdigung der harten Arbeit hinter PRISM ist.
Die Lesung war unter der Woche (um genau zu sein an einem Dienstag) in der Villa Fantastica. Falls ihr da mal in der Nähe seid, guckt euch das an: https://www.villafantastica.com/
Das bedeutete für mich aber auch: Allein mehr oder weniger ans andere Ende von Österreich reisen, um vorzulesen. Das Ergebnis habe ich in die Videoecke gepostet, Verlegerin Ingrid hatte eine ganze Tasche voller Bücher dabei und ich habe so viele signiert, dass ich am Ende nicht mehr wusste, wie eigentlich mein Name geht.
Hier noch mal:
https://www.youtube.com/live/b2CN1UUrRj4?si=qAcVp1MjnpTbiyRB
Alles in einem hatte ich nicht nur einen ganz wunderbaren Tag mit einer guten Freundin in Wien, sondern auch richtig schöne Gespräche über alles Denkbare mit einigen Zuhörenden nach der Lesung, mit Ingrid (das letzte Mal haben wir uns 2019 gegenübergestanden, das ist eine Weile her) und zumindest kurz Eleanor Bardillac umarmt.
Hinterher war ich allerdings wirklich fix und fertig und habe dann nur noch mit meiner Begleitung nett zu Abend gegessen, ehe wir buchstäblich in die Federn gefallen sind. Langer Tag war lang.
Im April folgt die Preisverleihung auf der Fantasy-Con und ich kann jetzt schon sagen: Ich werde da sein.
Anbei der Link: https://www.fantasy-schmiede.at/fantasy-con-wien-die-convention-fuer-rollenspiele-brettspiele-und-fantastisches/
Vermutlich werde ich zwischen dem Stand der Fantasy-Schmiede, dem Stand von „OhneOhren“ und dem Ort mit dem Kaffee herumtigern und vor Nervosität vor mich hinsterben, weil ich unbedingt wissen will, wer nun den Preis mit nach Hause nimmt.
Bestimmt habe ich irgendwas ganz Wichtiges vergessen …
… aber wenn ich wüsste, was das ist, hätte ich es hingeschrieben.
In diesem Sinne: Hoffentlich update ich das nächste Mal schneller und vielleicht sehen wir uns ja im April in Wien?
-
Von Preisen, Nominierungen, Veröffentlichungen …
Aus irgendeinem Grund sind die interessanten Ereignisse im Leben nie auch nur annähernd gleichmäßig verteilt. Entweder passiert monatelang gar nichts (was der Grund dafür war, warum ich bald aufgehört habe, monatlich oder gar wöchentlich darüber zu bloggen, was ich gemacht habe – mein Leben hat schlicht nicht genug für einen ordentlichen Blogpost hergegeben) oder aber es passiert alles gleichzeitig.
Der Nachteil an „es passiert alles gleichzeitig“ ist, dass ich dann damit beschäftigt bin, dieses alles irgendwie zu verwalten, statt es zu verbloggen.
Stahllilie-Neuveröffentlichung
Ich habe ja geschrieben, dass Stahllilie bei Tiny Tusk aus dem Programm genommen wird – als Martina das in den sozialen Medien verkündet hat, schrieb ihr auf Threads ein Verleger, er hätte Interesse an der Reihe.
Martina stellte freundlicherweise die Verbindung her, und so wurde die gesamte Trilogie als Gesamtpaket von Verlag „Klappkatapult“ (https://www.klappkatapult.de/) geprüft, angefordert und letzten Endes auch zusammen mit einer bisher unveröffentlichten Kurzgeschichte auch angenommen.
Die folgenden Monate waren recht intensiv – das Buch wurde neu lektoriert, neu illustriert, korrigiert und gesetzt. Schließlich heute neu veröffentlicht.
Das neue Gesamtcover ist auch schon im Widget auf der Startseite eingepflegt, eine Seite für den Sammelband angelegt (da: Stahllilie – Sammelband) und die Links in einem der Bonusspiele angepasst, sodass sie nicht mehr auf bereits seit 2020 oder so veraltete Verlagsseiten führen, sondern auf den neuen Verlag (oder zumindest auf meine Homepage).
Ich bin Robin und seinem Team echt dankbar. Es ist nicht selbstverständlich, einem Buch, das sich trotz der Mühen des ersten Verlags einfach nicht verkaufen wollte, eine zweite Chance zu geben. Möge „Stahllilie“ nun viele neue Lesende finden!
Anthologien herausgegeben
Dolche und GewänderVerbissenDa sind alle drei, in voller Schönheit und in Veröffentlichungsreihenfolge!
Herausgeben macht so viel Spaß, dass ich jedes Mal, wenn das Buch dann da ist, vergesse, wie unfassbar viel Arbeit es ist und wie sehr ich während des Prozesses mir jedes Mal wünsche, ich wäre endlich mit den ganzen Aufgaben dazu durch. Obwohl eine vierte Anthologie auch schon darauf wartet, lektoriert, korrigiert und gesetzt zu werden, würde ich am liebsten direkt wieder drei neue ausschreiben.
Alle drei Anthologien habe ich unter der Schirmherrschaft des Silvanus Verlags herausgegeben, bei „Mit Magie und Miau“ und „Dolche und Gewänder“ mit dem Verleger als Mitherausgeber. Im Falle von „Verbissen“ habe ich die Anthologie aus einem anderen Verlag zu Silvanus „mitgebracht“ (mit schriftlichem Einverständnis aller Beteiligten), die war ja aufgrund widriger Umstände bisschen länger im Werden als erwartet.
In „Mit Magie und Miau“ sammelten wir Geschichten aus der Sicht von Samtpfötchen – nur der Phantastik im weitesten Sinne sollten sie angehören. Herausgekommen ist ein sehr vielfältiger Mix. Von „Indiana Jones, aber mit Katzen“ über „Eine Prise Lovecraftian Horror“ bis hin zu lustigen Katzenstorys mit Hexen war einiges dabei. Hauptsache, die Katzen sind wunderbar katzig.
In „Dolche und Gewänder“ suchten wir Geschichten, die der Frage nachgehen, was man mit dem sprichwörtlichen Dolch im Gewande so vorhaben könnte. Neben einigen klassischen Attentatsgeschichten haben wir hier möglichst vielfältige Geschichten versammelt. Mal ist der Dolch wortwörtlich im Gewande (und das auf verschiedene Arten), mal handelt es sich dabei um ein altes Artefekt, eine Lebensversicherung, ein Mittel zum Zweck… Auch hier war das verbindende Element die Phantastik. Meine eigene Geschichte für diese Anthologie schrieb ich in Rohfassung im Übrigen auf einer Schreibmaschine auf der Lustenauer Mini-Con. Wer schon mal auf dieser (oder anderen Conventions) war, wird sicherlich auch die eine oder andere Inspiration wiedererkennen :D. Insgesamt kam eine wunderbar queere Anthologie heraus, worauf ich weiter unten noch mal eingehe …
Last but not least suchte ich für „Verbissen“ nach Geschichten, die die üblichen Vampirtropen auf die Schippe nahmen und eine humorvolle Geschichte erzählten. Ich bin dabei kein einfaches Publikum, da ich vieles, was Leute lustig finden, eher nicht witzig finde (und mich dafür über andere Dinge zerkugeln könnte). Auch diese Anthologie enthält viele queere Geschichten und ich bin gespannt, wie gut sie ankommt (und wann sie vor allem endlich beim großen A ankommt, auf allen anderen Plattformen ist sie längst verfügbar).
Eine vierte kommt, wie gesagt, dieses Jahr noch dazu. Dafür muss ich aber noch ein bisschen was erledigen.
Der zweite Platz beim „Wir schreiben queer“-Community Award für „Dolche & Gewänder“
So ungefähr zwei Stunden vor Einsendeschluss haben wir noch „Dolche und Gewänder“ als queere Veröffentlichung für den Wettbewerb eingereicht – und ab dann wurde es aufregend. Von Runde zu Runde jedes Mal feiern, dass wir mit der Anthologie eine Stufe weiter sind und dann wieder von vorne damit anfangen, Leute ans Abstimmen zu erinnern.
„Falls euch das Buch gefallen hat – da könnt ihr dafür voten!“
Jedes Mal zappeln. Jedes Mal warten. Sich vorsichtig freuen, aber „noch könnten wir rausfliegen, ne?“
Nicht rausfliegen.
Diese wunderschöne Grafik im Postfach haben. Die Anthologie ist kurz vor Weihnachten erschienen und der Silvanus Verlag ist noch ganz klein, gerade im Mai 2025 gegründet worden. Ich habe alle meine großen reichweitenstarken Meta-Social-Media-Kanäle schon längst eingestampft und konnte außer „mal auf Mastodon teilen“ nicht wirklich dem Verlag mit der Reichweite des Wettbewerbs (oder der Anthologie) helfen.
Und doch … wir haben den zweiten Platz gemacht. Das ist ein ziemlich krasser Ritterschlag für einen jungen Kleinverlag, für diese sehr experimentelle Anthologie, für mich als herausgebende Person. Ich bin immer noch ziemlich geflasht.
Und last but not least … „PRISM“ auf der Shortlist des Österreichischen Phantastikpreises!
Ich bin inzwischen aus Wien wieder zurück und habe es noch nicht ganz verarbeitet … aber von vorne!
Es war eine relativ spontane Sache. Ich kochte gerade Kornelkirschenmarmelade, als mir der Link zum Wettbewerb zugeschickt wurde – ich sei doch eindeutig berechtigt, mit PRISM vorstellig zu werden. Als ich dann auf der Longlist war, freute ich mich schon mal.
Als dann die Mail kam, dass ich auf der Shortlist bin und ob ich nach Wien kommen könnte zur Lesung …
Shortlist?! Wie jetzt … Ich?!
Ja, doch, ich. Hier nachzulesen: https://www.fantasy-schmiede.at/oesterreichischer-phantastikpreis/
Das Statement zu meinem Buch habe ich erst vorgestern oder so entdeckt:
#ÖsterreichischerPhantastikpreis #ÖsterreichischerPhantastikpreis2026 #ÖsterreichischerPhantastikpreisShortlist #DolcheUndGewänder #Herausgeberschaft #MitMagieUndMiau #Neuauflage #Neuerscheinung #PRISM #Shortlist #Stahllilie #Verbissen #WirSchreibenQueer„Sprachlich versierte Dystopie, die sich als Krimi getarnt und mit frischem, eigenständigen Stil gängigen Moralvorstellungen widmet und in Frage stellt. Die Sprache, die Charaktere und deren Identitäten bilden dabei eine bunte und überzeugende Geschichte über Zusammenhalt, Liebe und die Suche danach, was Familie bedeutet. PRSIM ist ein spannender, ungewöhnlicher Thriller über Farben, Alltagssorgen und Hoffnung.“ -Jury-
Da schwebte ich auch erst einmal durch die Gegend vor Glück, weil das echt eine schöne Würdigung der harten Arbeit hinter PRISM ist.
Die Lesung war unter der Woche (um genau zu sein an einem Dienstag) in der Villa Fantastica. Falls ihr da mal in der Nähe seid, guckt euch das an: https://www.villafantastica.com/
Das bedeutete für mich aber auch: Allein mehr oder weniger ans andere Ende von Österreich reisen, um vorzulesen. Das Ergebnis habe ich in die Videoecke gepostet, Verlegerin Ingrid hatte eine ganze Tasche voller Bücher dabei und ich habe so viele signiert, dass ich am Ende nicht mehr wusste, wie eigentlich mein Name geht.
Hier noch mal:
https://www.youtube.com/live/b2CN1UUrRj4?si=qAcVp1MjnpTbiyRB
Alles in einem hatte ich nicht nur einen ganz wunderbaren Tag mit einer guten Freundin in Wien, sondern auch richtig schöne Gespräche über alles Denkbare mit einigen Zuhörenden nach der Lesung, mit Ingrid (das letzte Mal haben wir uns 2019 gegenübergestanden, das ist eine Weile her) und zumindest kurz Eleanor Bardillac umarmt.
Hinterher war ich allerdings wirklich fix und fertig und habe dann nur noch mit meiner Begleitung nett zu Abend gegessen, ehe wir buchstäblich in die Federn gefallen sind. Langer Tag war lang.
Im April folgt die Preisverleihung auf der Fantasy-Con und ich kann jetzt schon sagen: Ich werde da sein.
Anbei der Link: https://www.fantasy-schmiede.at/fantasy-con-wien-die-convention-fuer-rollenspiele-brettspiele-und-fantastisches/
Vermutlich werde ich zwischen dem Stand der Fantasy-Schmiede, dem Stand von „OhneOhren“ und dem Ort mit dem Kaffee herumtigern und vor Nervosität vor mich hinsterben, weil ich unbedingt wissen will, wer nun den Preis mit nach Hause nimmt.
Bestimmt habe ich irgendwas ganz Wichtiges vergessen …
… aber wenn ich wüsste, was das ist, hätte ich es hingeschrieben.
In diesem Sinne: Hoffentlich update ich das nächste Mal schneller und vielleicht sehen wir uns ja im April in Wien?