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#inter — Public Fediverse posts

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  1. And I Like It

    Die Effekthascher der Medienwelt

    Klar, dass der Spiegel da in der ersten Reihe spielt. Fünf Zeilen aus einem aussergewöhnlich tiefgehenden Juliette Binoche-Porträt des Guardian werden aufgeblasen. Mein Tipp: lesen Sie lieber das Original. Da lernen Sie was über Kunst.

    Owen Myers/Guardian: ‘I told him, ‘Go ahead, do it’: Juliette Binoche on how a strangling attack as a teen inspired her directorial debut – The French actor steps into unfamiliar – and bracingly raw – territory with In-I In Motion after four decades reigning the international arthouse. You have to go out of your comfort zone, she says, ‘otherwise you become a prude’”.

    Barcas Schönheit

    „Més que un club“ hat mal wieder die spanische Fussballmeisterschaft (der Herren; die Frauen gewinnen sowieso) gewonnen. Die deutsche Presse feiert das hinter Paywalls. Ausser

    Florian Haupt/taz: FC Barcelona wird spanischer Meister: Papas zweites Meisterstück – Der FC Barcelona sichert sich durch ein 2:0 gegen Real Madrid den Titel. Trainer Hansi Flicks Fußball begeistert ebenso wie seine Führungsqualitäten.”

    Diese journalistische Hymne ist durchaus fachgerecht. Weil ich ihr vollständig zustimme, möchte ich jedoch eine Kritik ergänzen. Denn dieser beste und schönste Fussball der Welt ist dennoch im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden – gegen die zweitbeste Mannschaft aus Madrid. Weil der dienstälteste Spitzentrainer Europas, der Argentinier Diego Simeone, ihn entschlüsselt hat. Die Gesamtbilanz gegen diesen Gegner ist bescheiden. Bei Barca-Fans ist er zurecht verhasst, weil er ein Zerstörer der Schönheit ist.

    Warum ihm dieses Teufelswerk gelingt, und in der Vorsaison im Halbfinale schon Inter Mailand gelang (in zwei Partien, die in die Lehrbücher des besten Fussballs der Welt gehören; unmittelbar danach erlitt ich meinen Herzinfarkt), ist im Spiel einfach zu erkennen. Die Abwehrreihe von Flicks Barca-Fussball steht so hoch, dass sie für erstklassige Konter immer überwindbar ist. Wenn es in 90-95% der Fälle Abseits ist, bleiben 5-10%, die zum Gegentor führen können. Und es oft auch tun. Das wusste schon Hennes Weisweiler 1965, weswegen er 1969 Sieloff und Müller (“Luggi”) nach Mönchengladbach holte.

    Entweder Flick lernt von Weisweiler, oder sein Team bleibt immer nur eine der besten Mannschaften der Welt. Aber die Schönste.

    Und jetzt wirds ernst

    Keine schöne Nebensache, sondern eine Hauptsache deutschen Medienwesens:

    René Martens/MDR-Altpapier: Neue Grenzüberschreitungen – Die ‘Tagesschau’ bezeichnet Gleichberechtigung als ‘strittiges Thema’ – als wäre Artikel 3 des Grundgesetzes verhandelbar. Und der Chefredakteur von ‘ARD aktuell’ sieht kein Problem darin, ‘Nius’ in den ‘Tagesthemen’ zu Wort kommen zu lassen, solange das ‘eingeordnet’ wird.”

    Der beste Kommentar dazu findet sich in der taz-Karikatur (nur heute auffindbar) von Dorthe Landschulz.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  2. And I Like It

    Die Effekthascher der Medienwelt

    Klar, dass der Spiegel da in der ersten Reihe spielt. Fünf Zeilen aus einem aussergewöhnlich tiefgehenden Juliette Binoche-Porträt des Guardian werden aufgeblasen. Mein Tipp: lesen Sie lieber das Original. Da lernen Sie was über Kunst.

    Owen Myers/Guardian: ‘I told him, ‘Go ahead, do it’: Juliette Binoche on how a strangling attack as a teen inspired her directorial debut – The French actor steps into unfamiliar – and bracingly raw – territory with In-I In Motion after four decades reigning the international arthouse. You have to go out of your comfort zone, she says, ‘otherwise you become a prude’”.

    Barcas Schönheit

    „Més que un club“ hat mal wieder die spanische Fussballmeisterschaft (der Herren; die Frauen gewinnen sowieso) gewonnen. Die deutsche Presse feiert das hinter Paywalls. Ausser

    Florian Haupt/taz: FC Barcelona wird spanischer Meister: Papas zweites Meisterstück – Der FC Barcelona sichert sich durch ein 2:0 gegen Real Madrid den Titel. Trainer Hansi Flicks Fußball begeistert ebenso wie seine Führungsqualitäten.”

    Diese journalistische Hymne ist durchaus fachgerecht. Weil ich ihr vollständig zustimme, möchte ich jedoch eine Kritik ergänzen. Denn dieser beste und schönste Fussball der Welt ist dennoch im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden – gegen die zweitbeste Mannschaft aus Madrid. Weil der dienstälteste Spitzentrainer Europas, der Argentinier Diego Simeone, ihn entschlüsselt hat. Die Gesamtbilanz gegen diesen Gegner ist bescheiden. Bei Barca-Fans ist er zurecht verhasst, weil er ein Zerstörer der Schönheit ist.

    Warum ihm dieses Teufelswerk gelingt, und in der Vorsaison im Halbfinale schon Inter Mailand gelang (in zwei Partien, die in die Lehrbücher des besten Fussballs der Welt gehören; unmittelbar danach erlitt ich meinen Herzinfarkt), ist im Spiel einfach zu erkennen. Die Abwehrreihe von Flicks Barca-Fussball steht so hoch, dass sie für erstklassige Konter immer überwindbar ist. Wenn es in 90-95% der Fälle Abseits ist, bleiben 5-10%, die zum Gegentor führen können. Und es oft auch tun. Das wusste schon Hennes Weisweiler 1965, weswegen er 1969 Sieloff und Müller (“Luggi”) nach Mönchengladbach holte.

    Entweder Flick lernt von Weisweiler, oder sein Team bleibt immer nur eine der besten Mannschaften der Welt. Aber die Schönste.

    Und jetzt wirds ernst

    Keine schöne Nebensache, sondern eine Hauptsache deutschen Medienwesens:

    René Martens/MDR-Altpapier: Neue Grenzüberschreitungen – Die ‘Tagesschau’ bezeichnet Gleichberechtigung als ‘strittiges Thema’ – als wäre Artikel 3 des Grundgesetzes verhandelbar. Und der Chefredakteur von ‘ARD aktuell’ sieht kein Problem darin, ‘Nius’ in den ‘Tagesthemen’ zu Wort kommen zu lassen, solange das ‘eingeordnet’ wird.”

    Der beste Kommentar dazu findet sich in der taz-Karikatur (nur heute auffindbar) von Dorthe Landschulz.

  3. And I Like It

    Die Effekthascher der Medienwelt

    Klar, dass der Spiegel da in der ersten Reihe spielt. Fünf Zeilen aus einem aussergewöhnlich tiefgehenden Juliette Binoche-Porträt des Guardian werden aufgeblasen. Mein Tipp: lesen Sie lieber das Original. Da lernen Sie was über Kunst.

    Owen Myers/Guardian: ‘I told him, ‘Go ahead, do it’: Juliette Binoche on how a strangling attack as a teen inspired her directorial debut – The French actor steps into unfamiliar – and bracingly raw – territory with In-I In Motion after four decades reigning the international arthouse. You have to go out of your comfort zone, she says, ‘otherwise you become a prude’”.

    Barcas Schönheit

    „Més que un club“ hat mal wieder die spanische Fussballmeisterschaft (der Herren; die Frauen gewinnen sowieso) gewonnen. Die deutsche Presse feiert das hinter Paywalls. Ausser

    Florian Haupt/taz: FC Barcelona wird spanischer Meister: Papas zweites Meisterstück – Der FC Barcelona sichert sich durch ein 2:0 gegen Real Madrid den Titel. Trainer Hansi Flicks Fußball begeistert ebenso wie seine Führungsqualitäten.”

    Diese journalistische Hymne ist durchaus fachgerecht. Weil ich ihr vollständig zustimme, möchte ich jedoch eine Kritik ergänzen. Denn dieser beste und schönste Fussball der Welt ist dennoch im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden – gegen die zweitbeste Mannschaft aus Madrid. Weil der dienstälteste Spitzentrainer Europas, der Argentinier Diego Simeone, ihn entschlüsselt hat. Die Gesamtbilanz gegen diesen Gegner ist bescheiden. Bei Barca-Fans ist er zurecht verhasst, weil er ein Zerstörer der Schönheit ist.

    Warum ihm dieses Teufelswerk gelingt, und in der Vorsaison im Halbfinale schon Inter Mailand gelang (in zwei Partien, die in die Lehrbücher des besten Fussballs der Welt gehören; unmittelbar danach erlitt ich meinen Herzinfarkt), ist im Spiel einfach zu erkennen. Die Abwehrreihe von Flicks Barca-Fussball steht so hoch, dass sie für erstklassige Konter immer überwindbar ist. Wenn es in 90-95% der Fälle Abseits ist, bleiben 5-10%, die zum Gegentor führen können. Und es oft auch tun. Das wusste schon Hennes Weisweiler 1965, weswegen er 1969 Sieloff und Müller (“Luggi”) nach Mönchengladbach holte.

    Entweder Flick lernt von Weisweiler, oder sein Team bleibt immer nur eine der besten Mannschaften der Welt. Aber die Schönste.

    Und jetzt wirds ernst

    Keine schöne Nebensache, sondern eine Hauptsache deutschen Medienwesens:

    René Martens/MDR-Altpapier: Neue Grenzüberschreitungen – Die ‘Tagesschau’ bezeichnet Gleichberechtigung als ‘strittiges Thema’ – als wäre Artikel 3 des Grundgesetzes verhandelbar. Und der Chefredakteur von ‘ARD aktuell’ sieht kein Problem darin, ‘Nius’ in den ‘Tagesthemen’ zu Wort kommen zu lassen, solange das ‘eingeordnet’ wird.”

    Der beste Kommentar dazu findet sich in der taz-Karikatur (nur heute auffindbar) von Dorthe Landschulz.

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  4. And I Like It

    Die Effekthascher der Medienwelt

    Klar, dass der Spiegel da in der ersten Reihe spielt. Fünf Zeilen aus einem aussergewöhnlich tiefgehenden Juliette Binoche-Porträt des Guardian werden aufgeblasen. Mein Tipp: lesen Sie lieber das Original. Da lernen Sie was über Kunst.

    Owen Myers/Guardian: ‘I told him, ‘Go ahead, do it’: Juliette Binoche on how a strangling attack as a teen inspired her directorial debut – The French actor steps into unfamiliar – and bracingly raw – territory with In-I In Motion after four decades reigning the international arthouse. You have to go out of your comfort zone, she says, ‘otherwise you become a prude’”.

    Barcas Schönheit

    „Més que un club“ hat mal wieder die spanische Fussballmeisterschaft (der Herren; die Frauen gewinnen sowieso) gewonnen. Die deutsche Presse feiert das hinter Paywalls. Ausser

    Florian Haupt/taz: FC Barcelona wird spanischer Meister: Papas zweites Meisterstück – Der FC Barcelona sichert sich durch ein 2:0 gegen Real Madrid den Titel. Trainer Hansi Flicks Fußball begeistert ebenso wie seine Führungsqualitäten.”

    Diese journalistische Hymne ist durchaus fachgerecht. Weil ich ihr vollständig zustimme, möchte ich jedoch eine Kritik ergänzen. Denn dieser beste und schönste Fussball der Welt ist dennoch im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden – gegen die zweitbeste Mannschaft aus Madrid. Weil der dienstälteste Spitzentrainer Europas, der Argentinier Diego Simeone, ihn entschlüsselt hat. Die Gesamtbilanz gegen diesen Gegner ist bescheiden. Bei Barca-Fans ist er zurecht verhasst, weil er ein Zerstörer der Schönheit ist.

    Warum ihm dieses Teufelswerk gelingt, und in der Vorsaison im Halbfinale schon Inter Mailand gelang (in zwei Partien, die in die Lehrbücher des besten Fussballs der Welt gehören; unmittelbar danach erlitt ich meinen Herzinfarkt), ist im Spiel einfach zu erkennen. Die Abwehrreihe von Flicks Barca-Fussball steht so hoch, dass sie für erstklassige Konter immer überwindbar ist. Wenn es in 90-95% der Fälle Abseits ist, bleiben 5-10%, die zum Gegentor führen können. Und es oft auch tun. Das wusste schon Hennes Weisweiler 1965, weswegen er 1969 Sieloff und Müller (“Luggi”) nach Mönchengladbach holte.

    Entweder Flick lernt von Weisweiler, oder sein Team bleibt immer nur eine der besten Mannschaften der Welt. Aber die Schönste.

    Und jetzt wirds ernst

    Keine schöne Nebensache, sondern eine Hauptsache deutschen Medienwesens:

    René Martens/MDR-Altpapier: Neue Grenzüberschreitungen – Die ‘Tagesschau’ bezeichnet Gleichberechtigung als ‘strittiges Thema’ – als wäre Artikel 3 des Grundgesetzes verhandelbar. Und der Chefredakteur von ‘ARD aktuell’ sieht kein Problem darin, ‘Nius’ in den ‘Tagesthemen’ zu Wort kommen zu lassen, solange das ‘eingeordnet’ wird.”

    Der beste Kommentar dazu findet sich in der taz-Karikatur (nur heute auffindbar) von Dorthe Landschulz.

  5. europesays.com/it/485893/ Serie A, anticipi e posticipi 37ª giornata: Juventus, Milan, Roma e Como, corsa Champions domenica alle 12.30. Lotta salvezza nel posticipo #ACMilan #cagliari #Como #cremonese #Inter #IT #Italia #Italy #juventus #lazio #lecce #milan #napoli #roma #Sport #Sports #SscNapoli

  6. 🚨 Escl. L’ex #Inter Joel #Obi appende gli scarpini al chiodo e inizierà la carriera da allenatore: sarà il vice di Andrea #Gennari sulla panchina della #VisPesaro in Lega Pro. Contratto fino al 2029 per entrambi. #calciomercato

  7. 🚨 Escl. L’ex #Inter Joel #Obi appende gli scarpini al chiodo e inizierà la carriera da allenatore: sarà il vice di Andrea #Gennari sulla panchina della #VisPesaro in Lega Pro. Contratto fino al 2029 per entrambi. #calciomercato

  8. Die Gruppe „trans* und Ich“ trifft sich am Montag, dem 18. Mai um 19 Uhr im Queeren Zentrum Mannheim!

    Die Gruppe bietet Hilfe und Unterstützung für Eltern, Partner*innen, Angehörige und Zugehörige von trans*, inter und nicht binären Menschen.
    „trans* und Ich“ versteht sich als Ergänzung der bereits vorhandenen Angebote für trans* Menschen in der Rhein Neckar Region.

    Mehr Infos: qzm-rn.de/events/selbsthilfegr

    #trans #nonbinary #inter #queer #Mannheim

  9. Expected today an #Inter’s scout at Tardini Stadium to watch the game between Parma and #ASRoma: nerazzurri will monitore again Manuel #Konè, who is still an Inter’s main target as midfielder. #Roma ask €45M to sell him. #transfers

  10. Expected today an #Inter’s scout at Tardini Stadium to watch the game between Parma and #ASRoma: nerazzurri will monitore again Manuel #Konè, who is still an Inter’s main target as midfielder. #Roma ask €45M to sell him. #transfers

  11. Expected today an #Inter’s scout at Tardini Stadium to watch the game between Parma and #ASRoma: nerazzurri will monitore again Manuel #Konè, who is still an Inter’s main target as midfielder. #Roma ask €45M to sell him. #transfers