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#gedichte — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #gedichte, aggregated by home.social.

  1. Alexander Schnickmann : requiem

    requiem gib ihnen Herr
    und uns deinen Frieden
    und vergiss nicht uns zu befreien
    einmal lese ich vielleicht
    zum ersten Mal requiem aeternam
    und denk noch gar nicht an den Text
    nicht an die ewige Ruhe sondern
    ein ewiges ein langes ein sehr langes
    ganz wörtlich ein ewiges requiem [...]

    Hier gibts mehr Informationen:

    republik.ch/2024/08/30/eine-me

    #wasichlese #gedicht #gedichte #lyrik #poesie

  2. Alexander Schnickmann : requiem

    requiem gib ihnen Herr
    und uns deinen Frieden
    und vergiss nicht uns zu befreien
    einmal lese ich vielleicht
    zum ersten Mal requiem aeternam
    und denk noch gar nicht an den Text
    nicht an die ewige Ruhe sondern
    ein ewiges ein langes ein sehr langes
    ganz wörtlich ein ewiges requiem [...]

    Hier gibts mehr Informationen:

    republik.ch/2024/08/30/eine-me

    #wasichlese #gedicht #gedichte #lyrik #poesie

  3. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social Boppard was organised in named neighbourhoods. Bälzer seems to be one. Could also be people from the Pfalz, not that far up the Rhine

  4. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social Boppard was organised in named neighbourhoods. Bälzer seems to be one. Could also be people from the Pfalz, not that far up the Rhine

  5. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social Boppard was organised in named neighbourhoods. Bälzer seems to be one. Could also be people from the Pfalz, not that far up the Rhine

  6. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social Boppard was organised in named neighbourhoods. Bälzer seems to be one. Could also be people from the Pfalz, not that far up the Rhine

  7. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social

    Aamer- Eimer
    Saal - Saal
    Kla Laterche - Kleine Laterne
    Maabaam - Maibaum
    Soll levve hoch - soll hochleben

  8. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social

    Aamer- Eimer
    Saal - Saal
    Kla Laterche - Kleine Laterne
    Maabaam - Maibaum
    Soll levve hoch - soll hochleben

  9. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social

    Aamer- Eimer
    Saal - Saal
    Kla Laterche - Kleine Laterne
    Maabaam - Maibaum
    Soll levve hoch - soll hochleben

  10. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social

    Aamer- Eimer
    Saal - Saal
    Kla Laterche - Kleine Laterne
    Maabaam - Maibaum
    Soll levve hoch - soll hochleben

  11. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social presumably house names in the neighbourhood. People used to be named after the house.

  12. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social presumably house names in the neighbourhood. People used to be named after the house.

  13. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social presumably house names in the neighbourhood. People used to be named after the house.

  14. @RoseHLacroix @#photography@pixelfed.social @#filmphotography@pixelfed.social @#blackandwhite@pixelfed.social @#Germany@pixelfed.social @#boppard@pixelfed.social @#rheinish@pixelfed.social @#dialect@pixelfed.social @#poetry@pixelfed.social @#gedichte@pixelfed.social presumably house names in the neighbourhood. People used to be named after the house.

  15. #GedichteGegenKrieg 12/30

    Elegie im Kriege - Erich Mühsam

    Lieder sing ich, seit ich denke,
    weil mein Herz empfindsam ist
    und den Spender der Geschenke
    im Genießen nicht vergißt.
    Doch sie haben mich vergessen,
    denen ich mein Lied beschert.
    Niemand lebt auf Erden, dessen
    Seele meines Sangs noch wert.
    Heldentaten zu vollbringen
    ist kein Lob in dieser Zeit:
    Disziplin heißt sie vollbringen,
    Angst gebiert die Tapferkeit.
    Liebe, die das Herz beseligt,
    zupft an keiner Leier mehr.
    Haß ersetzt sie. Haß befehligt.
    Haß ist Heil und Pflicht und Wehr.
    Niemals kehrt die Freude wieder
    und das Licht, das uns umgab.
    Still versinken auch die Lieder
    in der Menschheit Massengrab.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Militarisierung #Wehrpflicht #Gedichte #Lyrik

  16. #GedichteGegenKrieg 12/30

    Elegie im Kriege - Erich Mühsam

    Lieder sing ich, seit ich denke,
    weil mein Herz empfindsam ist
    und den Spender der Geschenke
    im Genießen nicht vergißt.
    Doch sie haben mich vergessen,
    denen ich mein Lied beschert.
    Niemand lebt auf Erden, dessen
    Seele meines Sangs noch wert.
    Heldentaten zu vollbringen
    ist kein Lob in dieser Zeit:
    Disziplin heißt sie vollbringen,
    Angst gebiert die Tapferkeit.
    Liebe, die das Herz beseligt,
    zupft an keiner Leier mehr.
    Haß ersetzt sie. Haß befehligt.
    Haß ist Heil und Pflicht und Wehr.
    Niemals kehrt die Freude wieder
    und das Licht, das uns umgab.
    Still versinken auch die Lieder
    in der Menschheit Massengrab.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Militarisierung #Wehrpflicht #Gedichte #Lyrik

  17. #GedichteGegenKrieg 12/30

    Elegie im Kriege - Erich Mühsam

    Lieder sing ich, seit ich denke,
    weil mein Herz empfindsam ist
    und den Spender der Geschenke
    im Genießen nicht vergißt.
    Doch sie haben mich vergessen,
    denen ich mein Lied beschert.
    Niemand lebt auf Erden, dessen
    Seele meines Sangs noch wert.
    Heldentaten zu vollbringen
    ist kein Lob in dieser Zeit:
    Disziplin heißt sie vollbringen,
    Angst gebiert die Tapferkeit.
    Liebe, die das Herz beseligt,
    zupft an keiner Leier mehr.
    Haß ersetzt sie. Haß befehligt.
    Haß ist Heil und Pflicht und Wehr.
    Niemals kehrt die Freude wieder
    und das Licht, das uns umgab.
    Still versinken auch die Lieder
    in der Menschheit Massengrab.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Militarisierung #Wehrpflicht #Gedichte #Lyrik

  18. #GedichteGegenKrieg 12/30

    Elegie im Kriege - Erich Mühsam

    Lieder sing ich, seit ich denke,
    weil mein Herz empfindsam ist
    und den Spender der Geschenke
    im Genießen nicht vergißt.
    Doch sie haben mich vergessen,
    denen ich mein Lied beschert.
    Niemand lebt auf Erden, dessen
    Seele meines Sangs noch wert.
    Heldentaten zu vollbringen
    ist kein Lob in dieser Zeit:
    Disziplin heißt sie vollbringen,
    Angst gebiert die Tapferkeit.
    Liebe, die das Herz beseligt,
    zupft an keiner Leier mehr.
    Haß ersetzt sie. Haß befehligt.
    Haß ist Heil und Pflicht und Wehr.
    Niemals kehrt die Freude wieder
    und das Licht, das uns umgab.
    Still versinken auch die Lieder
    in der Menschheit Massengrab.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Militarisierung #Wehrpflicht #Gedichte #Lyrik

  19. #GedichteGegenKrieg 12/30

    Elegie im Kriege - Erich Mühsam

    Lieder sing ich, seit ich denke,
    weil mein Herz empfindsam ist
    und den Spender der Geschenke
    im Genießen nicht vergißt.
    Doch sie haben mich vergessen,
    denen ich mein Lied beschert.
    Niemand lebt auf Erden, dessen
    Seele meines Sangs noch wert.
    Heldentaten zu vollbringen
    ist kein Lob in dieser Zeit:
    Disziplin heißt sie vollbringen,
    Angst gebiert die Tapferkeit.
    Liebe, die das Herz beseligt,
    zupft an keiner Leier mehr.
    Haß ersetzt sie. Haß befehligt.
    Haß ist Heil und Pflicht und Wehr.
    Niemals kehrt die Freude wieder
    und das Licht, das uns umgab.
    Still versinken auch die Lieder
    in der Menschheit Massengrab.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Militarisierung #Wehrpflicht #Gedichte #Lyrik

  20. @Kixka

    OHNE GEWICHT

    "Der Baum bricht unter der Last
    der zwitschernden Vögel zusammen"

    Rebecca Horn (In einer Perle gespiegelt)

    Niemals
    Bricht der Baum
    Unter der Last der Vögel
    Niemals
    Bricht der Baum

    Vögel sind leicht
    Gewichte

    rebeccahorn #gedicht #gedichte #lyrik #poesie

  21. @Kixka

    OHNE GEWICHT

    "Der Baum bricht unter der Last
    der zwitschernden Vögel zusammen"

    Rebecca Horn (In einer Perle gespiegelt)

    Niemals
    Bricht der Baum
    Unter der Last der Vögel
    Niemals
    Bricht der Baum

    Vögel sind leicht
    Gewichte

    rebeccahorn #gedicht #gedichte #lyrik #poesie

  22. @Kixka

    OHNE GEWICHT

    "Der Baum bricht unter der Last
    der zwitschernden Vögel zusammen"

    Rebecca Horn (In einer Perle gespiegelt)

    Niemals
    Bricht der Baum
    Unter der Last der Vögel
    Niemals
    Bricht der Baum

    Vögel sind leicht
    Gewichte

    rebeccahorn #gedicht #gedichte #lyrik #poesie

  23. Ich schreibe momentan nicht viel, habe aber noch einen Stapel der letzten beiden Gedichtbände (der blaue ist leider innen auf ca 70% skaliert, aber lesbar).
    Vorschlag: In Zweierpacks abzugeben, verschicke ich gegen eine kleine Spende an eine beliebige gute Organisation eurer Wahl.

    #Poetry #Gedichte #Schreiben

    #BoostPlease #bitteBoosten

  24. Ich schreibe momentan nicht viel, habe aber noch einen Stapel der letzten beiden Gedichtbände (der blaue ist leider innen auf ca 70% skaliert, aber lesbar).
    Vorschlag: In Zweierpacks abzugeben, verschicke ich gegen eine kleine Spende an eine beliebige gute Organisation eurer Wahl.

    #Poetry #Gedichte #Schreiben

    #BoostPlease #bitteBoosten

  25. Ich schreibe momentan nicht viel, habe aber noch einen Stapel der letzten beiden Gedichtbände (der blaue ist leider innen auf ca 70% skaliert, aber lesbar).
    Vorschlag: In Zweierpacks abzugeben, verschicke ich gegen eine kleine Spende an eine beliebige gute Organisation eurer Wahl.

    #Poetry #Gedichte #Schreiben

    #BoostPlease #bitteBoosten

  26. #gedichtegegenkrieg 11/30

    Zwei Soldatenlieder - Karl Kraus

    In einem totenstillen Lied
    vom Weh zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß wo.

    Wer weiß, wo dieses stille Leid
    begraben liegt, es lärmt die Zeit
    vorüber so.

    Sie schweigt nicht vor der Ewigkeit
    und stirbt und ist doch nicht bereit
    zur letzten Ruh.

    In einem lebenslauten Lied
    vom Wahn zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß, wozu!

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  27. #gedichtegegenkrieg 11/30

    Zwei Soldatenlieder - Karl Kraus

    In einem totenstillen Lied
    vom Weh zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß wo.

    Wer weiß, wo dieses stille Leid
    begraben liegt, es lärmt die Zeit
    vorüber so.

    Sie schweigt nicht vor der Ewigkeit
    und stirbt und ist doch nicht bereit
    zur letzten Ruh.

    In einem lebenslauten Lied
    vom Wahn zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß, wozu!

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  28. #gedichtegegenkrieg 11/30

    Zwei Soldatenlieder - Karl Kraus

    In einem totenstillen Lied
    vom Weh zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß wo.

    Wer weiß, wo dieses stille Leid
    begraben liegt, es lärmt die Zeit
    vorüber so.

    Sie schweigt nicht vor der Ewigkeit
    und stirbt und ist doch nicht bereit
    zur letzten Ruh.

    In einem lebenslauten Lied
    vom Wahn zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß, wozu!

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  29. #gedichtegegenkrieg 11/30

    Zwei Soldatenlieder - Karl Kraus

    In einem totenstillen Lied
    vom Weh zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß wo.

    Wer weiß, wo dieses stille Leid
    begraben liegt, es lärmt die Zeit
    vorüber so.

    Sie schweigt nicht vor der Ewigkeit
    und stirbt und ist doch nicht bereit
    zur letzten Ruh.

    In einem lebenslauten Lied
    vom Wahn zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß, wozu!

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  30. #gedichtegegenkrieg 11/30

    Zwei Soldatenlieder - Karl Kraus

    In einem totenstillen Lied
    vom Weh zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß wo.

    Wer weiß, wo dieses stille Leid
    begraben liegt, es lärmt die Zeit
    vorüber so.

    Sie schweigt nicht vor der Ewigkeit
    und stirbt und ist doch nicht bereit
    zur letzten Ruh.

    In einem lebenslauten Lied
    vom Wahn zum Wort die Frage zieht:
    Wer weiß, wozu!

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  31. un (bee) mo

    vi
    n (in) g
    are (th
    e) you (o
    nly)

    asl (rose) eep

    re (biene) gung

    s l (in) os
    liegst (d
    er) du (ei
    nen)

    im (rose) schlaf

    Edward Estlin #Cummings (1894-1962): like a perhaps hand, #Poems - #Gedichte (Ebenhausen bei München 2000), Übersetzung von / translation by Lars Vollert #poetry #Lyrik
    Photo: Portrait von / of E. E. Cummings auf / on www.poetryfoundation.org

  32. un (bee) mo

    vi
    n (in) g
    are (th
    e) you (o
    nly)

    asl (rose) eep

    re (biene) gung

    s l (in) os
    liegst (d
    er) du (ei
    nen)

    im (rose) schlaf

    Edward Estlin #Cummings (1894-1962): like a perhaps hand, #Poems - #Gedichte (Ebenhausen bei München 2000), Übersetzung von / translation by Lars Vollert #poetry #Lyrik
    Photo: Portrait von / of E. E. Cummings auf / on www.poetryfoundation.org

  33. #gedichtegegenkrieg 10/30

    Legende vom toten Soldaten - Bertold Brecht

    Und als der Krieg im vierten Lenz
    Keinen Ausblick auf Frieden bot
    Da zog der Soldat seine Konsequenz
    Und starb den Heldentod.

    Der Krieg war aber noch nicht gar
    Drum tat es dem Kaiser leid
    Daß sein Soldat gestorben war:
    Es schien ihm noch vor der Zeit.

    Der Sommer zog über die Gräber her
    Und der Soldat schlief schon
    Da kam eines Nachts eine militär-
    ische ärztliche Kommission.

    Es zog die ärztliche Kommission
    Zum Gottesacker hinaus
    Und grub mit geweihtem Spaten den
    Gefallnen Soldaten aus.

    Der Doktor besah den Soldaten genau
    Oder was von ihm noch da war
    Und der Doktor fand, der Soldat war k. v.
    Und er drückte sich vor der Gefahr.

    Und sie nahmen sogleich den Soldaten mit
    Die Nacht war blau und schön.
    Man konnte, wenn man keinen Helm aufhatte
    Die Sterne der Heimat sehn.

    Sie schütteten ihm einen feurigen Schnaps
    In den verwesten Leib
    Und hängten zwei Schwestern in seinen Arm
    Und ein halb entblößtes Weib.

    Und weil der Soldat nach Verwesung stinkt
    Drum hinkt ein Pfaffe voran
    Der über ihn ein Weihrauchfaß schwingt
    Daß er nicht stinken kann.

    Voran die Musik mit Tschindrara
    Spielt einen flotten Marsch.
    Und der Soldat, so wie er's gelernt
    Schmeißt seine Beine vom Arsch.

    Und brüderlich den Arm um ihn
    Zwei Sanitäter gehn
    Sonst flöge er noch in den Dreck ihnen hin
    Und das darf nicht geschehn.

    Sie malten auf sein Leichenhemd
    Die Farben Schwarz-Weiß-Rot
    Und trugen's vor ihm her; man sah
    Vor Farben nicht mehr den Kot.

    Ein Herr im Frack schritt auch voran
    Mit einer gestärkten Brust
    Der war sich als ein deutscher Mann
    Seiner Pflicht genau bewußt.

    So zogen sie mit Tschindrara
    Hinab die dunkle Chaussee
    Und der Soldat zog taumelnd mit
    Wie im Sturm die Flocke Schnee.

    Die Katzen und die Hunde schrein
    Die Ratzen im Feld pfeifen wüst:
    Sie wollen nicht französisch sein
    Weil das eine Schande ist.

    ... 1/2

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  34. #gedichtegegenkrieg 10/30

    Legende vom toten Soldaten - Bertold Brecht

    Und als der Krieg im vierten Lenz
    Keinen Ausblick auf Frieden bot
    Da zog der Soldat seine Konsequenz
    Und starb den Heldentod.

    Der Krieg war aber noch nicht gar
    Drum tat es dem Kaiser leid
    Daß sein Soldat gestorben war:
    Es schien ihm noch vor der Zeit.

    Der Sommer zog über die Gräber her
    Und der Soldat schlief schon
    Da kam eines Nachts eine militär-
    ische ärztliche Kommission.

    Es zog die ärztliche Kommission
    Zum Gottesacker hinaus
    Und grub mit geweihtem Spaten den
    Gefallnen Soldaten aus.

    Der Doktor besah den Soldaten genau
    Oder was von ihm noch da war
    Und der Doktor fand, der Soldat war k. v.
    Und er drückte sich vor der Gefahr.

    Und sie nahmen sogleich den Soldaten mit
    Die Nacht war blau und schön.
    Man konnte, wenn man keinen Helm aufhatte
    Die Sterne der Heimat sehn.

    Sie schütteten ihm einen feurigen Schnaps
    In den verwesten Leib
    Und hängten zwei Schwestern in seinen Arm
    Und ein halb entblößtes Weib.

    Und weil der Soldat nach Verwesung stinkt
    Drum hinkt ein Pfaffe voran
    Der über ihn ein Weihrauchfaß schwingt
    Daß er nicht stinken kann.

    Voran die Musik mit Tschindrara
    Spielt einen flotten Marsch.
    Und der Soldat, so wie er's gelernt
    Schmeißt seine Beine vom Arsch.

    Und brüderlich den Arm um ihn
    Zwei Sanitäter gehn
    Sonst flöge er noch in den Dreck ihnen hin
    Und das darf nicht geschehn.

    Sie malten auf sein Leichenhemd
    Die Farben Schwarz-Weiß-Rot
    Und trugen's vor ihm her; man sah
    Vor Farben nicht mehr den Kot.

    Ein Herr im Frack schritt auch voran
    Mit einer gestärkten Brust
    Der war sich als ein deutscher Mann
    Seiner Pflicht genau bewußt.

    So zogen sie mit Tschindrara
    Hinab die dunkle Chaussee
    Und der Soldat zog taumelnd mit
    Wie im Sturm die Flocke Schnee.

    Die Katzen und die Hunde schrein
    Die Ratzen im Feld pfeifen wüst:
    Sie wollen nicht französisch sein
    Weil das eine Schande ist.

    ... 1/2

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  35. #gedichtegegenkrieg 10/30

    Legende vom toten Soldaten - Bertold Brecht

    Und als der Krieg im vierten Lenz
    Keinen Ausblick auf Frieden bot
    Da zog der Soldat seine Konsequenz
    Und starb den Heldentod.

    Der Krieg war aber noch nicht gar
    Drum tat es dem Kaiser leid
    Daß sein Soldat gestorben war:
    Es schien ihm noch vor der Zeit.

    Der Sommer zog über die Gräber her
    Und der Soldat schlief schon
    Da kam eines Nachts eine militär-
    ische ärztliche Kommission.

    Es zog die ärztliche Kommission
    Zum Gottesacker hinaus
    Und grub mit geweihtem Spaten den
    Gefallnen Soldaten aus.

    Der Doktor besah den Soldaten genau
    Oder was von ihm noch da war
    Und der Doktor fand, der Soldat war k. v.
    Und er drückte sich vor der Gefahr.

    Und sie nahmen sogleich den Soldaten mit
    Die Nacht war blau und schön.
    Man konnte, wenn man keinen Helm aufhatte
    Die Sterne der Heimat sehn.

    Sie schütteten ihm einen feurigen Schnaps
    In den verwesten Leib
    Und hängten zwei Schwestern in seinen Arm
    Und ein halb entblößtes Weib.

    Und weil der Soldat nach Verwesung stinkt
    Drum hinkt ein Pfaffe voran
    Der über ihn ein Weihrauchfaß schwingt
    Daß er nicht stinken kann.

    Voran die Musik mit Tschindrara
    Spielt einen flotten Marsch.
    Und der Soldat, so wie er's gelernt
    Schmeißt seine Beine vom Arsch.

    Und brüderlich den Arm um ihn
    Zwei Sanitäter gehn
    Sonst flöge er noch in den Dreck ihnen hin
    Und das darf nicht geschehn.

    Sie malten auf sein Leichenhemd
    Die Farben Schwarz-Weiß-Rot
    Und trugen's vor ihm her; man sah
    Vor Farben nicht mehr den Kot.

    Ein Herr im Frack schritt auch voran
    Mit einer gestärkten Brust
    Der war sich als ein deutscher Mann
    Seiner Pflicht genau bewußt.

    So zogen sie mit Tschindrara
    Hinab die dunkle Chaussee
    Und der Soldat zog taumelnd mit
    Wie im Sturm die Flocke Schnee.

    Die Katzen und die Hunde schrein
    Die Ratzen im Feld pfeifen wüst:
    Sie wollen nicht französisch sein
    Weil das eine Schande ist.

    ... 1/2

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  36. #gedichtegegenkrieg 10/30

    Legende vom toten Soldaten - Bertold Brecht

    Und als der Krieg im vierten Lenz
    Keinen Ausblick auf Frieden bot
    Da zog der Soldat seine Konsequenz
    Und starb den Heldentod.

    Der Krieg war aber noch nicht gar
    Drum tat es dem Kaiser leid
    Daß sein Soldat gestorben war:
    Es schien ihm noch vor der Zeit.

    Der Sommer zog über die Gräber her
    Und der Soldat schlief schon
    Da kam eines Nachts eine militär-
    ische ärztliche Kommission.

    Es zog die ärztliche Kommission
    Zum Gottesacker hinaus
    Und grub mit geweihtem Spaten den
    Gefallnen Soldaten aus.

    Der Doktor besah den Soldaten genau
    Oder was von ihm noch da war
    Und der Doktor fand, der Soldat war k. v.
    Und er drückte sich vor der Gefahr.

    Und sie nahmen sogleich den Soldaten mit
    Die Nacht war blau und schön.
    Man konnte, wenn man keinen Helm aufhatte
    Die Sterne der Heimat sehn.

    Sie schütteten ihm einen feurigen Schnaps
    In den verwesten Leib
    Und hängten zwei Schwestern in seinen Arm
    Und ein halb entblößtes Weib.

    Und weil der Soldat nach Verwesung stinkt
    Drum hinkt ein Pfaffe voran
    Der über ihn ein Weihrauchfaß schwingt
    Daß er nicht stinken kann.

    Voran die Musik mit Tschindrara
    Spielt einen flotten Marsch.
    Und der Soldat, so wie er's gelernt
    Schmeißt seine Beine vom Arsch.

    Und brüderlich den Arm um ihn
    Zwei Sanitäter gehn
    Sonst flöge er noch in den Dreck ihnen hin
    Und das darf nicht geschehn.

    Sie malten auf sein Leichenhemd
    Die Farben Schwarz-Weiß-Rot
    Und trugen's vor ihm her; man sah
    Vor Farben nicht mehr den Kot.

    Ein Herr im Frack schritt auch voran
    Mit einer gestärkten Brust
    Der war sich als ein deutscher Mann
    Seiner Pflicht genau bewußt.

    So zogen sie mit Tschindrara
    Hinab die dunkle Chaussee
    Und der Soldat zog taumelnd mit
    Wie im Sturm die Flocke Schnee.

    Die Katzen und die Hunde schrein
    Die Ratzen im Feld pfeifen wüst:
    Sie wollen nicht französisch sein
    Weil das eine Schande ist.

    ... 1/2

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  37. #gedichtegegenkrieg 10/30

    Legende vom toten Soldaten - Bertold Brecht

    Und als der Krieg im vierten Lenz
    Keinen Ausblick auf Frieden bot
    Da zog der Soldat seine Konsequenz
    Und starb den Heldentod.

    Der Krieg war aber noch nicht gar
    Drum tat es dem Kaiser leid
    Daß sein Soldat gestorben war:
    Es schien ihm noch vor der Zeit.

    Der Sommer zog über die Gräber her
    Und der Soldat schlief schon
    Da kam eines Nachts eine militär-
    ische ärztliche Kommission.

    Es zog die ärztliche Kommission
    Zum Gottesacker hinaus
    Und grub mit geweihtem Spaten den
    Gefallnen Soldaten aus.

    Der Doktor besah den Soldaten genau
    Oder was von ihm noch da war
    Und der Doktor fand, der Soldat war k. v.
    Und er drückte sich vor der Gefahr.

    Und sie nahmen sogleich den Soldaten mit
    Die Nacht war blau und schön.
    Man konnte, wenn man keinen Helm aufhatte
    Die Sterne der Heimat sehn.

    Sie schütteten ihm einen feurigen Schnaps
    In den verwesten Leib
    Und hängten zwei Schwestern in seinen Arm
    Und ein halb entblößtes Weib.

    Und weil der Soldat nach Verwesung stinkt
    Drum hinkt ein Pfaffe voran
    Der über ihn ein Weihrauchfaß schwingt
    Daß er nicht stinken kann.

    Voran die Musik mit Tschindrara
    Spielt einen flotten Marsch.
    Und der Soldat, so wie er's gelernt
    Schmeißt seine Beine vom Arsch.

    Und brüderlich den Arm um ihn
    Zwei Sanitäter gehn
    Sonst flöge er noch in den Dreck ihnen hin
    Und das darf nicht geschehn.

    Sie malten auf sein Leichenhemd
    Die Farben Schwarz-Weiß-Rot
    Und trugen's vor ihm her; man sah
    Vor Farben nicht mehr den Kot.

    Ein Herr im Frack schritt auch voran
    Mit einer gestärkten Brust
    Der war sich als ein deutscher Mann
    Seiner Pflicht genau bewußt.

    So zogen sie mit Tschindrara
    Hinab die dunkle Chaussee
    Und der Soldat zog taumelnd mit
    Wie im Sturm die Flocke Schnee.

    Die Katzen und die Hunde schrein
    Die Ratzen im Feld pfeifen wüst:
    Sie wollen nicht französisch sein
    Weil das eine Schande ist.

    ... 1/2

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  38. #gedichtegegenkrieg nach pause 9/30:

    Kriegslied - Erich Mühsam

    Sengen, brennen, schießen, stechen,
    Schädel spalten, Rippen brechen,
    spionieren, requirieren,
    patrouillieren, exerzieren,
    fluchen, bluten, hungern, frieren ...
    So lebt der edle Kriegerstand,
    die Flinte in der linken Hand,
    das Messer in der rechten Hand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Aus dem Bett von Lehm und Jauche
    zur Attacke auf dem Bauche!
    Trommelfeuer - Handgranaten -
    Wunden - Leichen - Heldentaten -
    bravo, tapfere Soldaten!
    So lebt der edle Kriegerstand,
    das Eisenkreuz am Preußenband,
    die Tapferkeit am Bayernband,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Stillgestanden! Hoch die Beine!
    Augen gradeaus, ihr Schweine!
    Visitiert und schlecht befunden.
    Keinen Urlaub. Angebunden.
    Strafdienst extra sieben Stunden.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Jawohl, Herr Oberleutenant!
    Und zu Befehl, Herr Leutenant!
    Mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Vorwärts mit Tabak und Kümmel!
    Bajonette. Schlachtgetümmel.
    Vorwärts! Sterben oder Siegen!
    Deutscher kennt kein Unterliegen.
    Knochen splittern, Fetzen fliegen.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Der Schweiß tropft in den Grabenrand,
    das Blut tropft in den Straßenrand,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Angeschossen - hochgeschmissen -
    Bauch und Därme aufgerissen.
    Rote Häuser - blauer Äther -
    Teufel! Alle heiligen Väter! ...
    Mutter! Mutter!! Sanitäter!!!
    So stirbt der edle Kriegerstand,
    in Stiefel, Maul und Ohren Sand
    und auf das Grab drei Schippen Sand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  39. #gedichtegegenkrieg nach pause 9/30:

    Kriegslied - Erich Mühsam

    Sengen, brennen, schießen, stechen,
    Schädel spalten, Rippen brechen,
    spionieren, requirieren,
    patrouillieren, exerzieren,
    fluchen, bluten, hungern, frieren ...
    So lebt der edle Kriegerstand,
    die Flinte in der linken Hand,
    das Messer in der rechten Hand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Aus dem Bett von Lehm und Jauche
    zur Attacke auf dem Bauche!
    Trommelfeuer - Handgranaten -
    Wunden - Leichen - Heldentaten -
    bravo, tapfere Soldaten!
    So lebt der edle Kriegerstand,
    das Eisenkreuz am Preußenband,
    die Tapferkeit am Bayernband,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Stillgestanden! Hoch die Beine!
    Augen gradeaus, ihr Schweine!
    Visitiert und schlecht befunden.
    Keinen Urlaub. Angebunden.
    Strafdienst extra sieben Stunden.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Jawohl, Herr Oberleutenant!
    Und zu Befehl, Herr Leutenant!
    Mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Vorwärts mit Tabak und Kümmel!
    Bajonette. Schlachtgetümmel.
    Vorwärts! Sterben oder Siegen!
    Deutscher kennt kein Unterliegen.
    Knochen splittern, Fetzen fliegen.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Der Schweiß tropft in den Grabenrand,
    das Blut tropft in den Straßenrand,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Angeschossen - hochgeschmissen -
    Bauch und Därme aufgerissen.
    Rote Häuser - blauer Äther -
    Teufel! Alle heiligen Väter! ...
    Mutter! Mutter!! Sanitäter!!!
    So stirbt der edle Kriegerstand,
    in Stiefel, Maul und Ohren Sand
    und auf das Grab drei Schippen Sand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  40. #gedichtegegenkrieg nach pause 9/30:

    Kriegslied - Erich Mühsam

    Sengen, brennen, schießen, stechen,
    Schädel spalten, Rippen brechen,
    spionieren, requirieren,
    patrouillieren, exerzieren,
    fluchen, bluten, hungern, frieren ...
    So lebt der edle Kriegerstand,
    die Flinte in der linken Hand,
    das Messer in der rechten Hand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Aus dem Bett von Lehm und Jauche
    zur Attacke auf dem Bauche!
    Trommelfeuer - Handgranaten -
    Wunden - Leichen - Heldentaten -
    bravo, tapfere Soldaten!
    So lebt der edle Kriegerstand,
    das Eisenkreuz am Preußenband,
    die Tapferkeit am Bayernband,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Stillgestanden! Hoch die Beine!
    Augen gradeaus, ihr Schweine!
    Visitiert und schlecht befunden.
    Keinen Urlaub. Angebunden.
    Strafdienst extra sieben Stunden.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Jawohl, Herr Oberleutenant!
    Und zu Befehl, Herr Leutenant!
    Mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Vorwärts mit Tabak und Kümmel!
    Bajonette. Schlachtgetümmel.
    Vorwärts! Sterben oder Siegen!
    Deutscher kennt kein Unterliegen.
    Knochen splittern, Fetzen fliegen.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Der Schweiß tropft in den Grabenrand,
    das Blut tropft in den Straßenrand,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Angeschossen - hochgeschmissen -
    Bauch und Därme aufgerissen.
    Rote Häuser - blauer Äther -
    Teufel! Alle heiligen Väter! ...
    Mutter! Mutter!! Sanitäter!!!
    So stirbt der edle Kriegerstand,
    in Stiefel, Maul und Ohren Sand
    und auf das Grab drei Schippen Sand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  41. #gedichtegegenkrieg nach pause 9/30:

    Kriegslied - Erich Mühsam

    Sengen, brennen, schießen, stechen,
    Schädel spalten, Rippen brechen,
    spionieren, requirieren,
    patrouillieren, exerzieren,
    fluchen, bluten, hungern, frieren ...
    So lebt der edle Kriegerstand,
    die Flinte in der linken Hand,
    das Messer in der rechten Hand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Aus dem Bett von Lehm und Jauche
    zur Attacke auf dem Bauche!
    Trommelfeuer - Handgranaten -
    Wunden - Leichen - Heldentaten -
    bravo, tapfere Soldaten!
    So lebt der edle Kriegerstand,
    das Eisenkreuz am Preußenband,
    die Tapferkeit am Bayernband,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Stillgestanden! Hoch die Beine!
    Augen gradeaus, ihr Schweine!
    Visitiert und schlecht befunden.
    Keinen Urlaub. Angebunden.
    Strafdienst extra sieben Stunden.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Jawohl, Herr Oberleutenant!
    Und zu Befehl, Herr Leutenant!
    Mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Vorwärts mit Tabak und Kümmel!
    Bajonette. Schlachtgetümmel.
    Vorwärts! Sterben oder Siegen!
    Deutscher kennt kein Unterliegen.
    Knochen splittern, Fetzen fliegen.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Der Schweiß tropft in den Grabenrand,
    das Blut tropft in den Straßenrand,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Angeschossen - hochgeschmissen -
    Bauch und Därme aufgerissen.
    Rote Häuser - blauer Äther -
    Teufel! Alle heiligen Väter! ...
    Mutter! Mutter!! Sanitäter!!!
    So stirbt der edle Kriegerstand,
    in Stiefel, Maul und Ohren Sand
    und auf das Grab drei Schippen Sand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik

  42. #gedichtegegenkrieg nach pause 9/30:

    Kriegslied - Erich Mühsam

    Sengen, brennen, schießen, stechen,
    Schädel spalten, Rippen brechen,
    spionieren, requirieren,
    patrouillieren, exerzieren,
    fluchen, bluten, hungern, frieren ...
    So lebt der edle Kriegerstand,
    die Flinte in der linken Hand,
    das Messer in der rechten Hand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Aus dem Bett von Lehm und Jauche
    zur Attacke auf dem Bauche!
    Trommelfeuer - Handgranaten -
    Wunden - Leichen - Heldentaten -
    bravo, tapfere Soldaten!
    So lebt der edle Kriegerstand,
    das Eisenkreuz am Preußenband,
    die Tapferkeit am Bayernband,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Stillgestanden! Hoch die Beine!
    Augen gradeaus, ihr Schweine!
    Visitiert und schlecht befunden.
    Keinen Urlaub. Angebunden.
    Strafdienst extra sieben Stunden.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Jawohl, Herr Oberleutenant!
    Und zu Befehl, Herr Leutenant!
    Mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Vorwärts mit Tabak und Kümmel!
    Bajonette. Schlachtgetümmel.
    Vorwärts! Sterben oder Siegen!
    Deutscher kennt kein Unterliegen.
    Knochen splittern, Fetzen fliegen.
    So lebt der edle Kriegerstand.
    Der Schweiß tropft in den Grabenrand,
    das Blut tropft in den Straßenrand,
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    Angeschossen - hochgeschmissen -
    Bauch und Därme aufgerissen.
    Rote Häuser - blauer Äther -
    Teufel! Alle heiligen Väter! ...
    Mutter! Mutter!! Sanitäter!!!
    So stirbt der edle Kriegerstand,
    in Stiefel, Maul und Ohren Sand
    und auf das Grab drei Schippen Sand -
    mit Gott, mit Gott, mit Gott,
    mit Gott für König und Vaterland.

    #Krieg #KriegDemKrieg #Gedichte #Lyrik